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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 420
Kriterien: Sprecher entspricht 'Paul Hoffmann' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Patrick Bair
produziert in: 1957
produziert von: HR
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Oskar Nitschke
Bearbeitung: Otto Heinrich Kühner
Komponist: Winfried Zillig
Übersetzer: Th. A. Knust
Inhalt: An einem Wasserfall, der fast so groß ist wie die Niagarafälle, soll ein Hotel gebaut werden. Es würde sich nur rentieren, wenn es gelänge, den Wasserfall durch raffinierte technische Eingriffe so zu vergrößern, dass er die Niagarafälle überträfe. Der Plan wird durchgeführt, das Hotel wird umgebaut. Dem anfänglichen sensationellen Gelingen folgen erhebliche Rückschläge. Trotzdem wird das Unternehmen weiter getrieben, ohne Rücksicht auf die ins Riesige anwachsenden Kosten oder auf persönliche Sicherheit der Gäste. Niemand vermag den gigantischen Bau aufzuhalten.
Sprecher:Heinz Klingenberg (Peter Kalmuth)
Anaid Iplicjian (Aurelie)
Pinkas Braun (Joubry)
Max Noack (Herzog von Berry)
Eva Maria Meinecke (Isabeau, seine Tochter)
Siegfried Wischnewski (Colonel de Mortenier)
Friedrich Schoenfelder (Vicomte de Tarnaic)
Manfred Inger (Vicomte de Beauvissard)
Richard Münch (Artenois, Chirurg)
Rudolf Rhomberg (Musikalienhändler)
Erstsendung: 03.04.1957
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Michel Butor
produziert in: 1982
produziert von: NDR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Heinz von Cramer
Übersetzer: Helmut Scheffel
Inhalt: 6 810 000 Liter Wasser pro Sekunde - so lautet eine lexikalische Angabe zu den Niagarafällen. Hinter diesem Titel verbirgt sich ein radiophonisches Experiment. Ein sprachlich fast unzugängliches Naturphänomen soll akustische Realität werden. Ausgangs- und Endpunkt des Hörspiels sind um 1800 entstandene Beschreibungen Chateaubriands von den Niagarafällen. Ein Fall von Sätzen und Geräuschen, polarisiert und verbunden, auseinanderklaffend und wieder zusammengefügt, soll, in rhythmischer Wiederkehr, dem unaufhörlichen Sturz der Wassermassen entsprechen.
Der ungewöhnliche Titel zeichnet für ein aussergewöhnliches Hörspiel. '6 810 000 Liter Wasser pro Sekunde' lautet die lexikalische Angabe zu den Niagarafällen. Der "Etude stéréophonique" genannte Versuch von 1965, das komplexe Phänomen der Niagarafälle bis in die privaten Reflexe der Besucher darzustellen, hat keine Fabel. Ausgangs- und Endpunkt sind um 1800 entstandene Beschreibungen Chateaubriands von den Niagarafällen. Was hat sich seither geändert? Fahrstühle befördern heute Menschen in gelben Gummimänteln dicht an die Sensation. Ihre Stimmen aber - die von Liebespaaren und Eheleuten, Einsamen und Geschwätzigen - erklingen als verlorene Episoden in den Artikulationen der materiellen Kraft und der Dauer dieser Wasserfälle. Die auseinander klaffenden und übereinander greifenden Klang- und Sprechebenen des Hörspiels will der Autor in verschiedenen Lautstärken vernehmlich gemacht haben. Dem unaufhörlichen Sturz der Wassermassen entspricht die Sprache im Fall der Sätze und in der Rhythmik ihrer Wiederkehr.
Sprecher:Matthias Fuchs (Der Mann)
Gerhard Meister (Der Junge)
Karen Hüttmann (Mutter)
Edgar Hoppe (Vater)
Gerda Gmelin (Großmutter)
Liselotte Willführ (Lehrerin)
Stephan Schwartz (Väinö)
Peter Buchholz (Sprecher)
Daten zu Michel Butor:geboren: 1926
Vita: Michel Butor, geboren 1926 bei Lille, zählt mit seinen Essays und Romanen zu den wichtigen Vertretern des Nouveau Roman. Für den SDR schrieb er Originalhörspiele, u. a. »Fluglinien« (1963). Auszeichnungen: u. a. Prix Renaudot 1957 und Prix Mallarmé 2006.
Erstsendung: 08.12.1965
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Eduard König
produziert in: 1980
produziert von: ORF-B
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Heinz-Wilhelm Schwarz
Inhalt: "Sie - Er, ein hochbetagtes Ehepaar: Wieder einmal Altersthematik, Altersproblematik? Der Autor hat versucht, dem Thema eine heitere Seite abzugewinnen. Also nicht Misere, Trostlosigkeit, Verzweiflung, keine Altersheim-Tristesse, keine soziale Anklage, sondern immer noch geistige Wachheit. Überlegenen Heiterkeit, sarkastische Zeit- und Gesellschaftskritik. Den beiden alten Leuten bereitet es ungeheures Vergnügen, von den im Hausflur für die Altpapiersammlung des Roten Kreuzes gestapelten Zeitungen und Illustrierten mehrere Exemplare leihweise abzuzweigen und die Lektüre auf ihre Art zu kommentieren". (Eduard König)
Sprecher:Bertram Mödlagl
Horst Eder
Gustaf Elger
Erna Böhm
Senta Maria Parsons
Rolf Lang
Heino Fischer
MusikerDietrich Boden (Gitarre)
Erstsendung: 20.04.1980
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Nikolai Semjonowitsch Leskow
produziert in: 1956
produziert von: HR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Walter Knaus
Bearbeitung: Hellmut H. Führing
Inhalt: Unter Verwendung eines alten russischen Motivs

Es ist nicht immer leicht, ein guter Christ und ein guter Soldat zugleich zu sein. Grenadier Kaprow hört, als er unweit der Newa vor dem Palais des Zaren auf seinem Posten steht, die Hilferufe eines Ertrinkenden. Seinen Posten darf er nicht verlassen, weil darauf drakonische Strafen stehen. Aber Kaprow entschließt sich, dem Unglücklichen beizustehen. Der Oberst ist empört, als ihm die Geschichte zu Ohren kommt. Er fürchtet um den Ruf seines Regiments. Auch andere wollen den Vorfall so gut wie möglich vertuschen, der Zar soll nichts davon erfahren. So wird das Vergehen des kleinen Grenadiers plötzlich Anlass zu einer geheimen Haupt- und Staatsaktion. Der Polizeichef von Moskau muss all sein diplomatisches Geschick aufbieten, um die Angelegenheit zu einem guten Abschluss zu bringen.
Erstsendung: 05.02.1956
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Friedrich Dürrenmatt
produziert in: 1970
produziert von: SRF
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Traumphantasie
Regie: Hans Hausmann
Inhalt: In Dürrenmatts Komödie, die 1983 am Zürcher Schauspielhaus uraufgeführt worden ist, sind Raum und Zeit aufgehoben: Napoleon streitet sich mit Kardinal Richelieu über Marxismus und Katholizismus und läßt sich beim Rasieren von seinem Scharfrichter Woyzeck die wichtigsten Neuigkeiten erzählen. Er muß den Ketzer Jan Hus, der ohne Rücksicht auf die internationale Lage um ein paar kleine Freiheiten für sein Volk streitet, im Zaum halten. In dem Land, das zwischen zwei Supermächten eingeklemmt ist, läßt sich das Polen unserer Tage erkennen. Jan Hus trägt Züge Lech Walesas. Daß "Achterloo" aber eigentlich ein Rollenspiel von Patienten einer psychiatrischen Anstalt ist, zeigt sich in dem abschließenden Riesenspektakel, als Woyzecks Tochter Marion in einem Anfall von religiösem Wahn Napoleon ermordert.
Daten zu Friedrich Dürrenmatt:geboren: 05.01.1921
gestorben: 14.12.1990
Vita: Friedrich Reinhold Dürrenmatt (* 5. Januar 1921 in Konolfingen; † 14. Dezember 1990 in Neuenburg) war ein Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler.

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Erstsendung: 12.01.1984
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Robert Adolf Stemmle
produziert in: 2003
produziert von: SWR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Robert Adolf Stemmle
Bearbeitung: Manfred Häberlen
Inhalt: Ein Kriminalfall in den 20er Jahren: Die Untersuchung eines Mordes durch die rassistisch voreingenommene Justiz wird einem fälschlich beschuldigten jüdischen Fabrikanten zum Verhängnis. Der Fabrikant Blum ist wegen Mordverdacht verhaftet worden. Seine Freunde begannen einen erbitterten Kampf um seine Freiheit. Ein leidenschaftliches Für und Wider entbrannte um die Frage: schuldig oder unschuldig. Die öffentliche Auseinandersetzung wurde immer mehr zu einem innenpolitischen Streit, in dem der Ausgangspunkt, die Suche nach der Wahrheit, fast vergessen wurde.
Sprecher:Valerie Koch (Käthchen)
Kathrin Angerer (Klärchen)
Mira Partecke (Gretchen)
Karin Schröder (Mutter)
Erstsendung: 13.10.1953
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Walter Jens
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Sprecher:Josef Grimberg (Vater)
Martin Böttcher (Sohn)
Hanni Fockele-Grollmes (Tochter)
Heike Rademacher (Wicht)
Marianne RogéeWerner BrüggemannHannes DemmingBernhard FreheTönne VormannGünter Werner (Leute in der Wirtschaft)
Daten zu Walter Jens:geboren: 08.03.1923
gestorben: 09.06.2013
Vita: Walter Jens (* 8. März 1923 in Hamburg; † 9. Juni 2013 in Tübingen) war ein deutscher Altphilologe, Literaturhistoriker, Schriftsteller, Kritiker und Übersetzer. Er war Ordinarius für Rhetorik an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Präsident des PEN-Zentrums Deutschland und Präsident der Akademie der Künste zu Berlin.

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Erstsendung: 24.11.1956
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Euripides
produziert in: 1972
Regie: Cläre Schimmel
Bearbeitung: Erwin Wickert
Inhalt: "Alkestis" ist die ergreifende Geschichte der Gattenliebe: Apollon gewährt dem König Admetos als Belohnung den Tod. Da er den Tod fürchtet, bestimmt das Schicksal: Admetos kann leben bleiben, wenn ein anderer freiwillig für ihn stirbt. Aber alle Menschen finden Ausreden; nur seine Gattin Alkestis erklärt sich bereit. Der König hat jedoch jetzt die Angst überwunden und will ihr Opfer nicht annehmen. Da Alkestis ohne ihren Gatten nicht leben kann, wirft sie sich dem Tod in die Arme, läßt aber ihren Mann verzweifelt auf der Erde zurück. Herakles gelingt es, sie und ihren Gatten zu erlösen.
Daten zu Euripides:Vita: Euripides (* 480 v. Chr. oder 485/484 v. Chr. in Salamis; † 406 v. Chr. in Pella; begraben in Makedonien) ist einer der großen klassischen griechischen Dramatiker.

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Erstsendung: 11.11.1951
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Oskar Willner
produziert in: 2015
produziert von: BR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Ein Hörbild zum 100. Jahrestag des Brandes des Ringtheaters am Wiener Schottenring, bei dem durch Mißachtung aller Vorschriften und grenzenlose Schlamperei viele Menschen ums Leben kamen, während der Polizeipräsident die Meldung "Alles gerettet" erstattete. Der Prozeß, bei dem alle Schuld den kleinen Leuten wie Bühnenarbeitern, Feuerwehrmännern usw. zugeschoben wurde, während die Verantwortlichen billig davon kamen, gibt ein deutliches Bild von der Handhabung der Justiz in jener Zeit.
Erstsendung: 08.12.1981
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 10 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Beatrice Ferolli
produziert in: 1950
produziert von: RWR-?
Regie: Hans Krendlesberger
Inhalt: Ein märchenhaftes Spiel um Liebe. Es hat alles seine Ordnung; auch im Himmel. So erfährt man überrascht, daß dieser nicht unbedingt ein einheitlicher Ort der Seligen ist, sondern sich in drei Ränge aufteilt: in einen ersten Rang für die Heiligen, einen zweiten für die lebenslang Gütigen und einen dritten für die zwar guten, aber mit Fehlern behafteten Menschen.
Um den Himmel dritten Ranges geht es nun in diesem Spiel: Hier wird - als eine Erleichterung der Organisation - ein neues System eingeführt. Nunmehr werden die einzelnen zusammengehörenden Gruppen nicht mehr chronologisch, sondern alphabetisch geordnet; in einer Gruppe befinden sich aus diesem Grund Gaius Julius Caesar, Antoine de Saint Casery, ein Dichter, der Schauspieler Roland Cavana und zwei Grenadiere aus dem 30-jährigen Krieg.
Als sich ein junges Mädchen auf der Erde unsterblich in den verstorbenen Dichter verliebt, begeben sich Antoine und der weise gewordene Caesar auf die Erde, um das Lebensglück der todessehnsüchtigen Marion zu retten. Verstorbenen, die sehr geliebt werden ist es nämlich vergönnt, für kurze Zeit - unsichtbar, aber nicht ungehört - auf die Erde zurückzukehren...
Erstsendung: 15.07.1972
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 11 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Alexej Arbusow
produziert in: 2008
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 3 Minuten
Regie: Klaus Gmeiner
Inhalt: Eine Kassiererin wird zur Kur in ein Sanatorium geschickt. Sie kann sich jedoch dort nicht einleben. Auch die Schwestern beklagen sich beim Chefarzt über die widerspenstige Patientin. Darauf spricht er mit ihr, will sie belehren und verliebt sich in die nicht mehr junge Frau. Doch die zarte Liebesbeziehung ist belastet: Sie, schuldlos geschieden, hängt noch immer an ihrem Mann; er, schon lange Witwer, kann seine über alles geliebte Frau nicht vergessen.
Daten zu Alexej Arbusow:vollständiger Name: Aleksei Nikolaevich Arbuzov
geboren: 26.05.1908
gestorben: 20.04.1986
Vita: Aleksei Nikolaevich Arbuzov (Russisch: Алексей Николаевич Арбузов) (May 26 [O.S. May 13] 1908 - April 20, 1986) war ein sowjetischer Autor von Schauspielen.

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Erstsendung: 01.10.1978
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 12 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Ernst Schnabel
produziert in: 1967
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Herbert Fuchs
Inhalt: In einem Dokumentarbericht sind die Aussagen jener Menschen zusammengefaßt, die das Mädchen Anne Frank (bekannt durch die Veröffentlichung seines Tagebuches) in den letzten Jahren seines Lebens gekannt haben. Aus diesen sachlichen Berichten entsteht ein lebendiges Zeitbild.
Sprecher:Emmy Bergmann (Frl. Stroop, Vizepräsidentin des Vereins der "Hegefreund")
Willi Popp (Kamenz, Vorstandsmitglied des Vereins)
Robert Casapiccola (Fritz, Kriminalinspektor)
Marianne Kopatz (Olga, seine Frau)
Therese Berger (Sekretärin)
Kurt Sterneck (Bürgermeister)
Christina Wallner (Sekretärin über die Sprechanlage)
Ernst Christian Schröder (Erster Rat)
Joe Liszt (Zweiter Rat)
Herbert Rhom (Dritter Rat)
Max Dietz (Windelband, Apotheker)
Gerti Pall (Therese, seine Frau)
Herwig Seeböck (Pfarrer)
Rosa Dybal-Kadlé (Witwe)
Harald Harth (Mölk)
Heribert Just (Dr. Grundner)
Wolf Oeser, Karl Klingler, Peter Pichler, Wolfram Berger, Heidi Birkner, Christian Lichtenberg, Hanna Lussnig, Meinrad Nell, Alfred Pfeifer, Hertha Stein, Branko Samarowski
Daten zu Ernst Schnabel:geboren: 26.09.1913
gestorben: 25.01.1986
Vita: Ernst Georg Schnabel (* 26. September 1913 in Zittau; † 25. Januar 1986 in West-Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und Pionier des Radio-Features.

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Erstsendung: 08.12.1967
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 13 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Jean Anouilh
produziert in: 1962
produziert von: WDR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Cläre Schimmel
Bearbeitung: Cläre Schimmel
Übersetzer: Franz Geiger
Inhalt: Eine Tragödie

Durch ihre Sprache und die Kleidung sind die Akteure als Menschen des 20. Jahrhunderts gekennzeichnet. Das Drama lehnt sich aber an die antike Tragödie an. König Kreon hat unter Androhung der Todesstrafe verboten, den Leichnam des Aufrührers Polyneikes, der Eteokles im Bruderkampf um die Macht getötet hat, zu bestatten. Als Antigone versucht, ihren Bruder Polyneikes trotzdem zu begraben, wird sie von Soldaten überrascht. Im Palast bekennt sie sich vor Kreon zu ihrer Tat. Um den blutigen Streit der Brüder über ihren Tod hinaus zu beenden, opfert sich Antigone. Ihre Angst vor dem Sterben überwindet sie. Während in Sophokles Vorlage göttliches und menschliches Gesetz miteinander streiten, beziehen die Menschen bei Anouilh das Gesetz ihres Handelns ausschließlich aus sich selbst.
Sprecher:Rolf Schult (Georg)
Wolfgang Forester (Wolf)
Berni Clairmont (Wolfs Mutter)
Gustl Halenke (Katja)
Alwin Joachim Meyer (Polizist)
Harry Grüneke (Mann)
Ilde Overhoff (Frau)
Helga Zeckra (Mädchen)
Peter Fricke (Freund)
Heinz Schacht (Der Angler)
MusikerRichard Sohm (Schlagzeug)
Daten zu Jean Anouilh:vollständiger Name: Jean Marie Lucien Pierre Anouilh
geboren: 23.06.1910
gestorben: 03.10.1987
Vita: Jean Marie Lucien Pierre Anouilh (* 23. Juni 1910 in Bordeaux; † 3. Oktober 1987 in Lausanne) war ein französischer Autor, der zwischen 1932 und ca. 1970 vor allem als Dramatiker erfolgreich war und dessen Stücke in den 1960er und 1970er Jahren auch in Deutschland häufig aufgeführt wurden.

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Erstsendung: 05.12.1962
Datenquelle(n): dra
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Treffer 14 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Jean Anouilh
produziert in: 1949
produziert von: ORF-W
Regie: Paul Hoffmann
Inhalt: 1944 wurde Anouilhs "Antigone" in Paris uraufgeführt. Er wollte sein Stück als Tragödie verstanden wissen, deren Geschehen als unerbittliches Schicksal wie von selbst abläuft. In seiner Auffassung des Schicksals aber zeigt sich die Distanz zur Tragödie des Sophokles. Stehen in dessen "Antigone" göttliches und menschliches Gesetz im Widerstreit, so begegnen sich bei Anouilh in einer göttlichen Welt zwei Menschen, die das alleinige Gesetz ihres Handels aus ihrer persönlichen Haltung zum Leben beziehen: Kreon. der die Bejahung des Lebens, Antigone, die die Verneinung des Lebens bis zur letzten Konsequenz treibt.
Daten zu Jean Anouilh:vollständiger Name: Jean Marie Lucien Pierre Anouilh
geboren: 23.06.1910
gestorben: 03.10.1987
Vita: Jean Marie Lucien Pierre Anouilh (* 23. Juni 1910 in Bordeaux; † 3. Oktober 1987 in Lausanne) war ein französischer Autor, der zwischen 1932 und ca. 1970 vor allem als Dramatiker erfolgreich war und dessen Stücke in den 1960er und 1970er Jahren auch in Deutschland häufig aufgeführt wurden.

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Erstsendung: 12.12.1969
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 15 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1958
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Bearbeitung: Joachim Kaiser
Komponist: Marc Malon
Übersetzer: Friedrich Hölderlin
Inhalt: Brecht ging hier nicht auf das Sophoklesche Original, sondern auf die Hölderlinsche Übertragung des griechischen Dramas zurück. Das "Antigone-Modell1948" ist also die Bearbeitung einer Bearbeitung. Brecht hat das Werk auch inhaltlich abgewandelt. Er fügte eine Rahmenhandlung hinzu, die in Berlin im März 1945 spielt. Während des Kampfes um die Stadt stellt er einem SS-Mann zwei Schwestern gegenüber, die ihren desertierten und darum erhängten Bruder bestatten wollen. Damit wird die Tat der Antigone, die gegen das ausdrückliche Verbot des Königs Kreon ihren gefallenen Bruder Polyneides bestattet und dafür den Tod auf sich nimmt, in Parallele zu unserer Zeit gesetzt. (Pressetext)
Sprecher:Fritz Remond (Rechtsanwalt Morgenhall)
Hans Helmut Dickow (Fowle, sein Mandant)
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Erstsendung: 27.04.1959
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Elisabeth Borchers
produziert in: 1946
produziert von: SDR
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Otto Düben
Komponist: Rolf Unkel
Sprecher:Herbert Herbe (Faust)
Paul Hoffmann (Mephisto)
Mila Kopp (Gretchen)
Walter Thurau (Wagner)
Paul Land (Schüler)
Elsa Pfeiffer (Marthe Schwerdtlein/Hexe)
Michael Konstantinow (Valentin)
Willy Leyrer (Erdgeist)
Anne Andresen (Böser Geist)
Johannes Marx (Ansager)
Robert Vogel (Die Stimme des Herrn)
Manuel Collado (Raphael)
Heinz Walter Weiss (Gabriel)
Hans-Joachim Kroeber (Michael)
Erstsendung: 18.06.1967
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Karl-Richard Tschon
produziert in: 1963
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Rochus Gliese
Bearbeitung: Lutz Neuhaus; Rochus Gliese
Inhalt: Dieses Hörspiel, das aus dem 2. Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks mit einem Preis hervorging, behandelt ein brennendes Problem: das Ende des Menschen in der vollkommenen Diktatur. Ein Mann ist von den Machthabern eines Zukunftsstaates seiner Gedanken und Träume wegen gefangengesetzt worden. Gedanken und Träume unterliegen der Meldepflicht. Wer dieser Meldepflicht nicht nachkommt, ist ein Verräter. Der Mann träumte von einem "anderen Land" jenseits der Grenze von dem niemand mehr etwas wissen darf, denn das Gesetz sagt: "Das Ende des Landes ist das Ende der Welt." Das Anliegen dieses Stückes ist es zu warnen vor der Lethargie und Gleichgültigkeit, die in letzter Konsequenz dazu führen kann, daß ein Mensch seiner "Gedanken und Träume" wegen zum Verräter gestempelt wird, daß Antrobus stirbt.
Sprecher:Eugen Andergassen (Schulleiter Hirnlein)
Elisabeth Konzett (Wilhelm Busch)
Gottfried Lercher (Fred Endrikat)
Fidel Schurig (Eugen Roth)
Ingriud Khüny (1. Stimme)
Lydia Rederer (2. Stimme)
Daten zu Karl-Richard Tschon:geboren: 09.12.1923
gestorben: 28.02.1993
Vita: Karl Richard Tschon (* 9. Dezember 1923 in Teplitz-Schönau; † 28. Februar 1993 in München) war ein deutscher kaufmännischer Angestellter, später Komponist, seit 1945 freier Schriftsteller in München.

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Erstsendung: 15.04.1952
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Jura Soyfer
produziert in: 1981
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Richard Maux, Bert Breit
Inhalt: Dieses letzte Stück des 1939 im Konzentrationslager Buchenwald umgekommenen, politisch engagierten Autors und Kabarettisten beruht auf einer Zeitungsnotiz, nach der tatsächlich eine Bande von Schwindlern durch Aufmachung einer "Astorischen Gesandtschaft" in London leichtgläubigen Menschen Geld aus der Tasche gelockt haben...

"Astoria" ist ein Spiel von dem im abstrakten Staatsbetrieb heimatlos gewordenen Bürger, von der Fragwürdigkeit einer Gesellschaft, für deren Arbeiterschaft der Begriff des Staates und jener der Heimat nicht länger vereinbar sind. (Jarka)

Die Rahmenhandlung des "Märchens aus der Systemzeit" spielt auf der Landstraße, frei nach Nestroys "Lumpazivagabundus". Zwei Arbeitslose beschließen, ihr Glück zu machen. Die Gräfin Gwendolyn ist auf der Suche nach einem Staat, den sie ihrem senilen Gatten zum Geburtstag schenken möchte. Der ausgesteuerte Hupka schlägt nun vor, einen Staat ohne Land zu gründen. Der Graf wird als Außenminister eingesetzt, die Spitzen der Londoner Gesellschaft zu einem Botschaftsempfang geladen. Vor der astorischen Botschaft drängen sich unterdessen arme Menschen, um ein Visum in jenes glückliche Land zu erhalten. Hupka beginnt ein verbrecherisches Spiel mit der letzten Hoffnung verzweifelter Flüchtlinge. Schließlich bereut Hupka, doch der Staat Astoria, reduziert auf den Staatsapparat, lebt weiter.
Sprecher:Markus Völlenklee (Er)
Barbara Weber (Sie)
Kurt Weinzierl (Totengräber)
Ruth Drexel (Totengräberin
MusikerErich Meixner (musikalische Leitung)
Daten zu Jura Soyfer:geboren: 08.12.1912
gestorben: 16.02.1939
Vita: Jura Soyfer (geboren 8. Dezember 1912 in Charkow, Russisches Kaiserreich; gestorben 16. Februar 1939 im KZ Buchenwald) war in den 1930er Jahren ein politischer Schriftsteller in Österreich. Er publizierte in mehreren Zeitschriften und verfasste insgesamt fünf Stücke und drei erhaltene Szenen, die bis heute aufgeführt werden.

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Erstsendung: 09.05.1981
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Edzard Schaper
produziert in: 1959
produziert von: SFB
Regie: Carl Nagel
Bearbeitung: Lutz Besch
Inhalt: Um die Jahrhundertwende kommt eine hochgestellte russische Persönlichkeit, der Wirkliche und Geheime Russische Reichsrat und Oberprokureur des Heiligen Dirigierenden Synods zu St. Petersburg, Konstantin Petrowitsch Pobjedonoszew, in eine deutsche Bäderstadt, um sich einer Kur zu unterziehen. Ein schwieriger Fall für die deutschen Behörden, denn in Russland gärt es, und Pobjedonoszew gilt als radikaler Feind und Unterdrücker aller freiheitlichen Bestrebungen. Es steht also zu befürchten, dass sein Leben auch im Ausland bedroht ist. Tatsächlich wird, trotz aller Überwachungsmaßnahmen, ein Attentat auf ihn versucht. Der Anschlag misslingt. Doch der Oberprokureur, ein Mann von tiefer Frömmigkeit, schützt den, der ihn töten wollte. Er verschweigt den Vorfall gegenüber den preußischen Behörden und verhilft damit seinem Gegner zur Flucht. Das Bibelwort, dass man seine Feinde lieben solle, erfüllt sich in ihm. Pobjedonoszew ahnt, dass die modernen, gegen die bestehende Ordnung in Russland gerichteten umstürzlerischen Bewegungen neuen, noch viel furchtbareren Hass erzeugen werden.
Sprecher:Rudolf Fernau (Vanan, Gerichtspräsident)
Edda Weidemann (Elena, seine Tochter)
Helmut Wildt (Erzi, Untersuchungsführer)
Ernst Sattler (Croz, Senatspräsident)
Bernhard Minetti (Crust, Richter)
Sigurd Lohde (Data, Richter)
Siegfried Dornbusch (Maveri, Richter)
Paul Günther (Persius, Richter)
Friedrich Maurer (Malgai, Registrator)
Ruth Diehl (Krankenschwester)
Paul Paulschmidt (Gerichtsdiener)
Erstsendung: 15.04.1959
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 420
Titel:
Autor: Alfred Prugel
produziert in: 1951
produziert von: NWDR
Regie: Robert Vogel
Komponist: Bernd Alois Zimmermann
Inhalt: Hörfolge zum 500. Geburtstag von Leonardo da Vinci
Sprecher:Karl Maria Schley (Askid Thorgilsson)
Karl Brückel (Der Gendarm)
Ernst Rottluff (Der Gefährte im Gefängnis)
Wilhelm Pilgram (Der Direktor des Gefängnisses)
Gerhard Becker (Der Gast im Wirtshaus)
Edith Lechtape (Die Frau des Gastes)
Erstsendung: 16.04.1952
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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1553655477
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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