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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 79
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Titel: Alles ist gesagt
Autor: Stephan Krass
Ulrich Lampen
produziert in: 2008
produziert von: SWR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: Ein Wörterspiel

Wenn Buchstaben aus der Reihe zu tanzen beginnen und sich zu neuen Worten fügen, ist der Anagrammatiker am Zuge. "Ein Anagramm sucht man nicht, man findet es", sagt Stephan Krass. "Es ist immer schon da. Es bezeichnet ein poetisches Verfahren, bei dem der Buchstabencorpus eines Wortes oder einer Zeile zur Bildung eines neuen Wortes oder einer neuen Zeile verwendet wird, ohne dass ein Buchstabe hinzugefügt oder weggelassen werden darf. Indem es den Text beim Wort nimmt, deckt das Anagramm einen Kosmos verschiedener Lesarten auf." Aus den buchstäblichen Vexierbildern seiner Anagramme hat der Autor Stephan Krass gemeinsam mit dem Hörspielregisseur Ulrich Lampen und dem Berliner Komponisten Thomas Gerwin akustische Lesarten entwickelt.
Sprecher:1. Stimme: Andreas Schlager
2. Stimme: Paul Herwig
3. Stimme: Friedhelm Ptok
4. Stimme: Katja Bürkle
Spoken word artist: Dalibor
Gesang: Ute Wille
Daten zu Stephan Krass:geboren: 1951
Vita: Stephan Krass, geboren 1951 in Ochtrup/Westfalen. Er lebt in Karlsruhe und New York und arbeitet als Literaturredakteur (SWR) und Dozent für Literatur an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuletzt erschienen der Band "Konzil der Planeten". Poetische Konstellation (Berlin 2010) und das Hörspiel "Die Amnesie der Ozeane" (SWR 2009). Für "Ponderabilien. Ein Spiel mit Worten und Werten" (SWR 2007) erhielt er den Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin.
Daten zu Ulrich Lampen:geboren: 1963
Vita: Ulrich Lampen, geboren 1963 in Werl (Westfalen), studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Freiburg. Nach seiner Ausbildung zum Hörspielregisseur beim SWF in Baden-Baden, war er von 1992 bis 1999 fester freier Mitarbeiter in der Hörspielabteilung des SWR als Regisseur und Produktionsleiter. Seit 1999 arbeitet er als freier Regisseur für die Feature- und Hörspielabteilungen der ARD und für DLR Berlin. Ulrich Lampen lebt in Straßburg.
Hompepage o.ä.: http://www.randomhouse.de/Autor/Ulrich_Lampen/p436694.rhd
Erstsendung: 25.09.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 79
Titel: Als Mariner im Krieg
Autor: Joachim Ringelnatz
produziert in: 2014
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: zeitblom
Inhalt: Die kaum bekannten Tagebuchaufzeichnungen des Schriftstellers und Stegreifpoeten Joachim Ringelnatz aus dem Ersten Weltkrieg, an dem der Erfinder des ständig betrunkenen Seemanns Kuttel Daddeldu in der kaiserlichen Kriegsmarine vom ersten bis zum letzten Tag teilnahm, erschienen erstmals 1928 und erhielten ein großes Echo. Statt Kriegsromantik erlebt Ringelnatz das strenge Kastenwesen in der Marine und öden Drill zu Lande bei den unteren Dienstgraden.

Eingeteilt wird der erfahrene Seemann schließlich zum Dienst auf kleinen Sperr- und Hilfsminensuchbooten. Er ist in Wilhelmshaven, Cuxhaven, Kiel, Warnemünde und im Baltikum stationiert. Kurz vor Kriegsende wird er zum Leutnant und Minensuchboot-Kommandant auf einem ehemaligen Hafenschlepper befördert. Zuletzt kommandiert er eine Flugabwehrbatterie bei Cuxhaven.

Seine detaillierten und häufig tragikomischen Schilderungen eines "Krieges in der Etappe" karikieren die Großmachtsehnsüchte der kaiserlichen Marine. Als "entstellende Kriegsliteratur" stuften die Nazis 1934 Ringelnatz' "Kriegstagebuch" ein und setzten es auf die vorderen Plätze der zur Verbrennung bestimmten Bücher. Es gilt heute als eines der wichtigsten autobiographischen Zeugnisse des Seekriegs der Kaiserlichen Marine in der Nord- und Ostsee.
Sprecher:Dirk von Lowtzow (Dr. Faustroll)
Lars Rudolph (Panmuffel)
Alice Dwyer (Äthernitas)
Hans Jochen Wagner (Mann/Stimme des Pflanzers/Lügenbeutel)
Blake Worrell (Backenbuckel/Krüppel)
Dirk von Lowtzow (Chor)
Lars Rudolph (Chor)
Alice Dwyer (Chor)
Hans Jochen Wagner (Chor)
Blake Worrell (Chor)
Hitomi Makino (Chor)
Daten zu Joachim Ringelnatz:vollständiger Name: Hans Bötticher
geboren: 07.08.1883
gestorben: 17.11.1934
Vita: Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Bötticher), 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, war Schriftsteller, Kabarettist und Maler. Er übte unzählige Berufe aus, fuhr als Schiffsjunge und Freiwilliger der Marine von 1901 bis 1905 zur See. War Hausdichter des Künstlerlokals ,Simplicissimus‘ in München. Machte Bekanntschaft mit der Bohème um Erich Mühsam und Frank Wedekind. Von 1910 bis 1934 veröffentlichte er fast 20 Bücher meist humoristischen Inhalts. 1933 Auftrittsverbot durch die Nazis. 1934 in Berlin gestorben.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.07.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 79
Vorige/nächste Ausstrahlung:16.01.2019 um 20:05 bei NDR Kultur
24.01.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: AUDIO.SPACE.MACHINE
Autor: wittmann
zeitblom
produziert in: 1960
produziert von: BR
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: wittmann
zeitblom
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhalt: Ein Bauhaus-Konzeptalbum

100 Jahre Bauhaus. Der ehemaliger Direktor Walter Gropius braucht eine Festrede. Er trifft Moholy-Nagy, Mies van der Rohe und andere Weimarer Kollegen auf der Suche nach Inspiration. Doch die Realisierung der Moderne hat nicht nur die Bauhaus-Ideen verändert. Selbst seine Künstlerfreunde scheinen nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern in der Maschinerie aufgegangen zu sein. In 18 Tracks beleuchten die Autoren 100 Jahre Maschine-Mensch-Beziehung, das idealistisch-utopische Denken der Bewegung, ihre Mythen und Manien. Dafür schaffen sie ein mechanistisch-digitales Klanguniversum, assoziative Soundlabore und kombinieren Texte von Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und weiteren Bauhaus-Künstlern der 1920er-Jahre mit Zitaten u.a. von John Cage, Bazon Brock und dem KI-Experten Martin Rees.
Sprecher:Friedrich Domin (Der Kaiser)
Max Eckart (Friedrich Wetter, Graf von Strahl)
Anne Kersten (Die Gräfin, seine Mutter)
Hilde Miklicz (Eleonore, ihre Nichte)
Klaus Behrendt (Ritter Flammberg, des Grafen Vasall)
Fritz Rasp (Gottschalk, ein Knecht)
Inge Birkmann (Kunigunde von Thurneck)
Christa Berndl (Rosalie, ihre Kammerzofe)
Walter Richter (Theobald Friedeborn, Waffenschmied aus Heilbronn)
Dunja Movar (Käthchen, seine Tochter)
Erik Schumann (Der Burggraf von Freiburg)
Karl Lieffen (Georg von Waldstätten, sein Freund)
Hans Dieter Zeidler (Der Rheingraf vom Stein, Verlobter Kunigundes)
Paul Bös
Gustl Datz
Gernot Duda
Erwin Faber
Konrad Georg
Reinhard Glemnitz
Rudolf Rhomberg
Franz Schafheitlin
Sigfrit Steiner
Horst Tappert
Werner Uschkurat
Fritz Wepper
u.a.
MusikerMaria Goja (Gesang) Gemma Ray (Gesang) Christian Wittmann (Gesang) Achim Färber (Schlagzeug) Falk Breitkreuz (Bassklarinette) zeitblom (Keybord)
Daten zu Zeitblom:vollständiger Name: Georg Zeitblom
geboren: 07.05.1962
Vita: Georg Zeitblom ist Musiker, Komponist, Sounddesigner und Gründer der Band Sovetskoe Foto. 2002 erhielt er den intermedium-Preis für "91v.2.0 - a sophisticated soirée". Zu seinen Veröffentlichungen zählen "bioplex in delay - environments1" (2001) und Kompositionen für Hörspiele, u.a. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (BR/Deutschlandfunk 2003, mit Kalle Laar).
Hompepage o.ä.: http://www.zeitblom.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.01.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 79
Titel: Augusto, der Richter
Autor: Ingo Schulze
produziert in: 1977
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Paul Funk
Inhalt: Einem deutschen Schriftsteller, mit Frau und Töchtern zu Gast in der Villa Massimo, reißt beim Fußballspielen die Achilles-Sehne. Nach der Operation steckt er wochenlang im Haus fest. Umso größer die Freude, als er sich zum ersten Mal wieder zu Fuß in die Stadt wagt. Übermütig beschließt er, gleich die nötigen Besorgungen zu machen - der Supermarkt ist ganz in der Nähe. Nur, dass er den ausliegenden Köstlichkeiten unter diesen Umständen noch schwerer widerstehen kann als sonst! Bald bekommt er den Wagen kaum noch vom Fleck, dafür melden sich die Schmerzen im Bein wieder. Wie soll er das alles jemals nach Hause schaffen? Da kommt dieser Augusto wie gerufen - ein Rumäne, wie sich herausstellt, mit grüner Warnweste über einem ausgewaschenen Shirt. Ist er, wie er unterwegs behauptet, ebenfalls Schriftsteller?

Fesselnd erzählen kann er jedenfalls: Nämlich von den schier unglaublichen Erlebnissen der vergangenen Nacht. Zuerst hatte er nur einer reichen Signora beim Transport der Einkäufe geholfen. Doch dann in ihrem Palazzo werden ganz andere Dienste von ihm erwartet. Denn die drei Grazien, die dort residieren, geben ein Fest. Dazu einen Tanzwettstreit - nach jeder Runde wird ein Paar abgewählt. Und Augusto, gebadet und in duftende Gewänder gehüllt, ist der Richter. Doch als das Fest in eine Orgie von Sex und Gewalt mündet, bricht Augusto ab. Will der Schriftsteller ihn deshalb unbedingt noch einmal treffen? Oder wegen der zwei Fünfzig-Euro-Scheine, die aus seinem Portemonnaie verschwunden sind? Oder weil er nicht damit zurechtkommt, dass der Eine lebt wie im Paradies auf Erden, und der Andere ihm die Schlemmereien trägt?
Daten zu Ingo Schulze:geboren: 1962
Vita: Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, seit seinem Debüt mit dem Erzählungsband "33 Augenblicke des Glücks" einer profiliertesten Schriftsteller seiner Generation. Veröffentlichte neben den Romanen "Simple Stories", "Neue Leben" und "Adam und Evelyn" sowie den Erzählungsbänden "Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier" und "Orangen und Engel" auch Essays und Publizistik. "Das ,Deutschlandgerät'" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 26.09.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 79
Titel: Bachs Reiche
Autor: Torsten Enders
produziert in: 1994
produziert von: HR
Laufzeit: 13 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Inhalt: "Thomaskantor unter Mordverdacht!" hätte eine berühmte Skandal-Postille vermutlich getitelt, wäre sie vor 275 Jahren schon auf dem Markt gewesen. Tatsächlich musste sich Johann Sebastian Bach im Herbst 1734 eine polizeiliche Untersuchung gefallen lassen. Der Leipziger "Senior Stadtmusicus" Gottfried Reiche, Bachs Lieblings-Trompeter, war am 6. Oktober im Stadtpfeiffer- Gässchen tot aufgefunden worden. Am Abend zuvor hatte er noch - im Beisein des neuen sächsischen Kurfürsten - Bachs eigens für das Festkonzert komponierte Kantate "Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen" mit uraufgeführt. Ob Reiche, am Kopf verletzt, durch Sturz oder Schlag zu Tode kam, war nicht ersichtlich. Wohl aber, dass Bach von Reiche in den Tagen vor dem Konzert unablässig neue Proben verlangt hatte. Unzufrieden mit Reiches Leistung, hatte Bach getobt und sein Bild am Dresdner Hof, womöglich seine Stellung und Karriere beschädigt gesehen. Grund genug für einen Streit mit tödlichem Ausgang?
Sprecher:Heinz Werner Kraehkamp
Michael Altmann
Daten zu Torsten Enders:geboren: 1954
Vita: Torsten Enders, geboren 1954 in Altenburg/ Thüringen, nach dem Studium der Theaterwissenschaft seit 1978 Dramaturg beim Rundfunk tätig, lebt in Berlin. Er ist Autor mehrerer Hörspiele und Features ("Kein Wort von Einsamkeit", "Das tonlose Spiel", "Dorns Tiefland", "Brückenschlag"), sowie von Filmen ("Trutz") und Theaterstücken ("Kanzelkarl", "Kowatz"). Der MDR produzierte 2001 das Hörspiel "Spenderherz", das mit dem Hörspiel-Preis der Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss für das beste regionale Hörspiel ausgezeichnet wurde, und "Bachs Reiche" (2009).
Erstsendung: 24.12.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 79
Titel: Berlin 45 - Die Tagebücher der Anonyma und des Rotarmisten Wladimir Gelfand
Autor: Anonyma
Wladimir Gelfand
produziert in: 2008
produziert von: RBB; DLF
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Übersetzer: Anja Lutter
Hartmut Schröder
Inhalt: Mai 1945: Berlin wird fallen; der Krieg wird zu Ende gehen. Zwei Menschen berichten in ihren Tagebüchern über die Zeit kurz vor, während und nach der Kapitulation. Während der Rotarmist Wladimir Gelfand mit einer der ersten in Berlin einmarschierenden Divisionen, von Osten kommend, auf die Stadt zurückt, erlebt Anonyma auf der Seite der Besiegten das Kriegsende in Kellern und unterschiedlichen Wohnungen. Ihre sich gegenseitig ergänzenden Berichte werden ständig von den Ereignissen überrollt und behaupten sich dennoch als Splitter dieser Zeit. Warum stoßen diese Texte erst fast 60 Jahre nach ihrem Entstehen auf so großes öffentliches Interesse? Im Kontext der Zeitzeugen sollen in diesem Hörspiel die Zeugen der Textgenese hierüber Auskunft geben.
Sprecher:Klara Manzel (Ieva)
Jan Dose (Sven)
Bärbel Bolle (Baba)
Jürgen Kloth (Leysing)
Doris Kunstmann (Katharina)
Rita Feldmeier (Karin)
Mark Waschke
Maximilian von Pufendorf
Udo Schenk
Winnie Böwe
Eva Arnaszus
Heide Böwe
Daten zu Wladimir Gelfand:geboren: 29.10.1923
Vita: Wladimir Gelfand (1923-1983), aufgewachsen als Jude in der Ukraine, berichtet in seinen Tagebüchern als Beobachter und Mittäter in einer Person.
Erstsendung: 08.05.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 79
Titel: Bio-Nostalgie
Autor: Sascha Dickel
produziert in: 1985
produziert von: RB
Laufzeit: 65 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Katja Langenbach
Inhalt: Die Frau tanzt für ihn vor der Illusion eines Sandstrandes, in einem Werbefilm, den er auf Dauerloop geschaltet hat. Er lebt im Internet, denn die Welt der Netze hat über die Welt des Fleisches gesiegt. Im Jahr 2072 hat die Menschheit ihre lästigen Körper zurückgelassen und existiert nur noch in Form von Datenströmen im Netz. Jeder kann jederzeit kopiert und überwacht werden, und reich ist, wer viel Speicherplatz besitzt. Während ein Teil seines multitaskingfähigen Bewusstseins die Frau aus dem Werbefilm verfolgt, erhält er ein ungewöhnliches Angebot. Zusammen mit ihr soll er an einem Experiment teilnehmen, das zunächst wie ein anachronistisches Spiel für Bio-Nostalgiker erscheint: Für einen Tag haben sie die Möglichkeit, echte Körper zu erhalten, in die ihr Bewusstsein heruntergeladen wird - die Möglichkeit, an einem unvollkommenen, aber wirklichen Strand zu liegen. Doch als alles für den Download bereit ist, führt ihre Sehnsucht nach der Wirklichkeit zu einer unerwarteten Erkenntnis.

Der Science-Fiction-Monolog 'Bio-Nostalgie' ist das Siegerstück des Jurypreises im internationalen Autorenwettbewerb 'what if - visionen der informationsgesellschaft', den der Bayerischen Rundfunk und das Online-Magazin telepolis.de anlässlich des Informatikjahrs 2006 ausgeschrieben hatten.
Daten zu Sascha Dickel:geboren: 1978
Vita: Sascha Dickel, geboren 1978, ist Autor und Wissenschaftler und lebt in Frankfurt am Main. Er studierte Soziologie und Politikwissenschaft und verfasste seine Dissertation zu biotechnologischen Utopien der Gegenwart. Zu seinen Veröffentlichungen gehören u.a. "Das Gespenst der Globalisierung" (in: Merkur, 2005) und "Bio-Nostalgie" in der Anthologie "Der Moloch und andere Visionen" (2007).
Erstsendung: 15.06.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 79
Titel: DAEMON
Autor: Daniel Suarez
produziert in: 1968
produziert von: SRF
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Dystopie
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Andreas Westphalen
Inhalt: Ein DAEMON herrscht, ein DAEMON tötet. Und in einer Welt der totalen Vernetzung kann ihm keiner entkommen. Computergenie und Softwaremogul Matthew Sobol hinterlässt nach seinem plötzlichen Ableben ein tödliches Vermächtnis: Im Augenblick seines Todes infiziert der Computervirus DAEMON die Computernetzwerke weltweit. Es kommt zu Morden, ohne dass eine Menschenhand beteiligt ist. Die Macht des DAEMON wächst unaufhaltsam. Schritt für Schritt macht er die ganze Welt zu seiner Game- Map. Wer nicht mitspielen will, fliegt raus. Die Welt ist das Internet, das Internet ist die Welt.

DAEMON ist eine rasante und eindringliche Warnung vor der Monokultur des World Wide Web, die schon heute weiter fortgeschritten ist, als viele von uns wahr haben wollen.
Sprecher:Kellner: Hans-Helmut Dickow
Irma: Eva Kerbler
Robert: Hans-Jürgen Krützfeld
Erstsendung: 18.04.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 79
Titel: DARKNET
Autor: Daniel Suarez
produziert in: 1969
produziert von: SRF
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Andreas von Westphalen
Übersetzer: Cornelia Holfelder-von der Tann
Inhalt: Der DAEMON, ein Computervirus, herrscht heimlich über die Welt. Wer sich widersetzt, wird vernichtet. Aber der DAEMON hat auch das DARKNET erschaffen, mit dessen Hilfe immer mehr Menschen Alternativen zum Raubtierkapitalismus entwickeln. Während die US-Regierung dem Treiben längst machtlos zusieht, will sich das Big Business weder dem DAEMON unterwerfen, noch seine eigene Vormachtstellung aufgeben. Also stellen die Wirtschaftsbosse private Söldnerarmeen auf und versuchen, den DAEMON zu kontrollieren, um ihn für ihre eigenen Zwecke einzusetzen. Die letzte große Schlacht beginnt. Und mittendrin Pete Sebeck, der seinen persönlichen Quest lösen muss, den der Erfinder des DAEMONS ihm auferlegt hat: Sebeck soll beweisen, dass die Menschen ihre Willensfreiheit zu Recht besitzen. Oder wäre eine fremdregierte, von einer rationaleren Macht kontrollierte Menschheit nicht doch besser dran?
Sprecher:Ulrich Beck (Sprecher)
Paul Bühlmann (Seppli)
Wiseli (Kurt Bigger)
René Scheibli (Jean-Claude)
Trudi Roth (Claire)
Walo Lüönd (Röbi)
Erstsendung: 17.10.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 79
Titel: Das Geheimnis des Buddha
Autor: Andrea Liebers
produziert in: 1954
produziert von: NWDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Justyna Buddeberg-Mosz
Bearbeitung: Justyna Buddeberg-Mosz
Komponist: Bernd Scholz
Inhalt: Die Geschwister Siri und Tissa werden mitten in der Nacht von einem Erdbeben wachgerüttelt. Am nächsten Tag erfahren die beiden, dass diese Erschütterung von Erde und Himmel durch den Tod des erhabenen Buddhas ausgelöst wurde. Der alte Herr Ananda und andere Schüler Buddhas erzählen den Kindern dessen spannende Lebensgeschichte. Sie beginnt mit dem kleinen Prinzen Siddhartha.
Sprecher:
offen
Karl Kuhlmann (Matthäus)
Will Quadflieg (Markus)
Walter Franck (Lukas)
Mathias Wieman (Johannes)
Georg Eilert (Sprecher des Prologs)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 79
Titel: Das Magische Labyrinth (6. Teil: Bittere Mandeln)
Autor: Max Aub
produziert in: 2006
produziert von: Autorenproduktion
Regie: Ulrich Gerhardt
Martin Trauner
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Albrecht Buschmann
Stephanie Gerhold
Inhalt: Als "Tolstoi, Balzac oder Pérez Galdoz unserer Tage" bezeichnete "Die Welt" den spanischen Schriftsteller Max Aub. Von 1999 bis 2003 hat der Eichborn Verlag das auf sechs Bände angelegte Hauptwerk Aubs herausgegeben. "Das Magische Labyrinth" ist eine epochale Auseinandersetzung mit Ereignissen während des Spanischen Bürgerkriegs (1936-39). Der Bayerische Rundfunk präsentiert den gesamten Zyklus in sechs Hörspieladaptionen, die jeweils zur Ursendung als Hörbuch-CD veröffentlicht werden. Zu "Bittere Mandeln", dem umfangreichsten Werk der Reihe, sagte Max Aub in einem Interview: "... dass ich fünfzehn oder zwanzig Jahre an ihm geschrieben habe. Ungelogen!" März 1939: Dreißigtausend Flüchtlinge strömen in die spanische Hafenstadt Alicante, in der Hoffnung, dort von ausländischen Schiffen aufgenommen und vor Francos Faschisten gerettet zu werden. Doch nur ein einziges französisches Schiff nimmt Passagiere auf, und die müssen sich einen speziellen Ausweis verschafft haben. Für alle anderen wird Alicante zur verhängnisvollen Sackgasse. Vicente Dalmases ist einer der Privilegierten - aber er ist nicht nur gekommen , um sein Leben zu retten, er will auch seine junge Frau finden, die sich irgendwo unter den verzweifelten Menschen am Hafen befinden soll. Kurz vor der Abfahrt verzichtet Vicente auf das sichere Schiff, mischt sich in die Menge und macht sich auf die Suche.
Sprecher:Graham F. Valentine
Daten zu Max Aub:geboren: 02.06.1903
gestorben: 22.07.1972
Vita: Max Aub (1903-1972), geboren in Paris, gestorben in Mexico City, war der Sohn eines Deutschen und einer Französin. Er lebte in Frankreich, Spanien und nach 1942 im Exil in Mexiko. 1937 gab er als spanischer Kulturattaché Picasso den Auftrag für "Guernica". Er arbeitete als Dozent für Filmtheorie und -technik, war Drehbuchautor, Regisseur, Zeitschriftenherausgeber. Er verfasste Gedichte, Essays, Dramen. Themen seiner Romane sind die Zeit vor und während des spanischen Bürgerkriegs, sein Aufenthalt in französischen und algerischen Gefängnissen. In deutscher Übersetzung erschienen u.a. "Meines Vaters Sohn" (1965), "Der Aasgeier" (1966), "Die besten Absichten" (1996), "Der Mann aus Stroh" (1997), "Jusep Torres Campalans" (1997).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.06.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 79
Titel: Das Restoratio-Projekt
Autor: Marina Dietz
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 13 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Inhalt: 1. Teil: Die Frau in Grün
"Fremde, hört die Botschaft aus der Stadt. Wir haben euch nicht eingeladen, wir brauchen euch nicht. Sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt." - Begrüßungsworte des Reiseführers, die keiner ernst nimmt, denn man hat darauf gewartet und dafür bezahlt, das Besuchsrecht für eine Stadt zu bekommen, in der Mittelalter angeblich nicht nur gespielt, sondern - vermischt mit modernem Ökobewußtsein - wirklich gelebt wird. Nichts als ein besonders raffiniertes Touristenspektakel, meinen die Skeptiker, zu denen auch die Restauratorin Martha gehört. Sie hat sich der Reisegruppe nur angeschlossen, weil sie endlich ihren Jugendfreund Nico wiedersehen will. In den letzten Jahren beschränkte sich ihr Kontakt aufs Telefon. Trotzdem besteht zwischen ihnen eine rätselhafte, intensive Verbindung. Nico ist ein prominenter Planer des umstrittenen Restoratio-Projekts und Martha ist genauso neugierig auf seine Arbeit wie auf ihn. Um so tiefer ist die Enttäuschung, als sie nach ihrer Ankunft erfährt, daß Nico gerade an einem auswärtigen Kongress teilnimmt. Und die Begeisterung der Mitreisenden über das bunte Leben und Treiben in den Schenken und Badehäusern der Stadt kommt ihr albern vor. Marthas einziger Lichtblick ist ihre Bekantschaft mit Frau Mendel, einer ungewöhnlichen alten Dame aus den USA, die das Mittelalter aus der Retorte ebenfalls kalt läßt. Beide Frauen merken rasch, wie unecht die Heiterkeit der Einheimischen ist und daß in der Stadt eine Atmosphäre latenter Gewalt herrscht. Vorzugsweise Gewalt gegen Frauen. Martha, die - um sich freier zu bewegen - ein Männerkostüm trägt, fühlt sich nicht bedroht. Aber als sie beim Umherstreifen einer jungen Frau zu Hilfe eilt, passiert etwas, das sie nie für möglich gehalten hätte ...

2. Teil: Der schwarze Baumeister
Martha, die sich aufgemacht hatte, die dunklen Geheimnisse der Stadt zu ergründen, hat nun selbst etwas zu verbergen. Immerhin muß sie ihr Geheimnis - ein blutiger Stein und ein toter Mann - nicht alleine tragen. Bea, die abenteuerlustige junge Frau, der sie spontan beigestanden ist, sieht alles, obwohl sie sich als Esoterikerin versteht, sehr pragmatisch. Bea ist illegal, d.h. nicht mit einer obligatorischen Reisegruppe in die Stadt gekommen, weil sie in ihren unterirdischen Gängen einen verborgenen Kraftstein finden will. Und niemand soll sie daran hindern! Auch Frau Mendel, die kränkelnde alte Dame aus Amerika, entpuppt sich als erstaunlich risikobereit. Sie, die angeblich bloß ihren Geburtsort wiedersehen wollte, ist entschlossen an Ort und Stelle ein politisches Verbrechen aus der Vergangenheit aufzudecken. Und jetzt, mehr als 50 Jahre später, wird wieder vieles vertuscht. Zum Beispiel, daß einige der Touristen spurlos verschwinden ... Martha drängt sich der Verdacht auf, daß ihr alter Freund Nico sich doch in der Stadt aufhält. Aber warum geht er ihr aus dem dem Weg? Oder wird er von ihr ferngehalten? Verschlüsselte Botschaften lassen sie befürchten, daß Nico in großer Gefahr schwebt. Die aggressive Stimmung der Einheimischen wächst stündlich, während Martha sich in einer Suche verliert, die irritierend von Motiven der Schauerromantik überlagert wird - der Geschichte vom schwarzen Baumeister, dem Lied von der Frau in Grün. Aber dann trifft Martha auf einen gewissen Bruder Jakob, der, immer die Armbrust wachsam im Anschlag, davon überzeugt ist, daß eine ganz reale Katastrophe vor der Tür steht ...

3. Teil: Das Hexenspiel
In der Stadt gibt es einen Widerstandskreis, der die Gefährlichkeit des Restoratio-Projekts entlarven will. Martha sympathisiert mit den jungen Leuten, denn auch sie ist davon besessen, das verwirrende Spiel um Täuschungen und Fälschungen endlich zu durchschauen. Ein Spiel, in dem ihr alter Freund Nico Landurian offensichtlich eine wichtige Rolle spielt. Viele der abergläubischen Bürger glauben, daß Nico die Reinkarnation von Conradin Linau, dem "schwarzen Baumeister" aus dem 19. Jahrhundert ist. Als Martha Linaus Grabstätte aufsucht, begreift sie auch, warum. Aber was steckt dahinter? "Die Zeichen an der Wand - komm und sieh!" Ist die unter diesem Motto stehende Veranstaltung ein Holografie-Spektakel oder echt? Martha weiß nicht, ob sie ihren Augen und Ohren trauen soll. Ist es wirklich lebensgefährlich, gegen die mittelalterlichen Regeln der Stadt zu verstoßen, wie sie gerüchteweise hört? Trotzdem wagt sie es, zusammen mit Bea die unterirdischen Gänge, wo der geheimnisvolle Kraftstein verborgen sein soll, zu erkunden. Hier treffen sie auf Fred, einen der verschwundenen Touristen. Er erzählt eine alptraumhafte Geschichte, in der ein seltsamer großer Stein als Opferaltar dient. Aber er ist sich nicht sicher, ob er nur unter Drogeneinfluß halluzinierte. Andi, der junge Einheimische, mit dem Bea ein heimliches Verhältnis hat, zweifelt nicht an seinen Wahnvorstellungen. Er ist überzeugt, daß Bea die gefürchtete Hexe in Grün ist, weil sie ein grünes Kleid trägt. Er weiß nicht, daß es eigentlich Martha gehört. Das wird Bea zum Verhängnis. Und Martha macht eine faszinierende Entdeckung: Plötzlich erscheinen ihr die Schrecken der Stadt in einem völlig neuen Licht ...
Sprecher:Hans-Peter von Peschke
Regula Briner
Christine Grell
Klaus Degenhardt
Adrian Grütter
Amido Hoffmann
Lorenz Keiser
Jodok Kobelt
Michael Schacht
Erstsendung: 23.02.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 79
Titel: Delay
Autor: Bodo Traber
produziert in: 1991
produziert von: HR; Sachsenradio
Laufzeit: 81 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Petra Feldhoff
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhalt: Als Flug IWA 303 über dem Atlantik plötzlich vom Radar verschwindet, herrscht auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda höchste Alarmstufe – eine Entführung durch Terroristen oder ein Absturz auf dem offenen Meer sind die einzig möglichen Erklärungen.

Aber die kleine Lena scheint von Stockholm aus telepathischen Kontakt zu ihrer Zwillingsschwester im Flugzeug zu haben. Durch deren Augen sieht sie, dass das Flugzeug in schweren Sturm geraten ist – doch das Wetterradar zeigt einen wolkenlosen Himmel an. Der Anthropologe Richard Mathiesen entwickelt eine unglaubliche Theorie: Könnte es nicht sein, dass das Flugzeug in eine andere Dimension katapultiert worden ist?

Tatsächlich finden sich Flugkapitän Paul Andersson und seine Passagiere in einer albtraumhaften Welt voller riesiger Vulkane und Lavameere wieder – ein Ort, der den mythologischen Beschreibungen von der Hölle verdammt ähnlich ist. Nur: Wie kommt man da wieder heraus?
Sprecher:Günter Schaupp (Der Junge)
Anke Zillich (Die jüngere Frau)
Doris Schade (Die ältere Frau)
Daten zu Bodo Traber:geboren: 1965
Vita: Bodo Traber, geboren 1965, arbeitet als Synchron- und Drehbuchautor und hat deutsche Dialoge für diverse Filme und TV-Serien geschrieben. Für Eins Live schrieb er das Science-Fiction-Hörspiel "Mühlheimers Experiment". Er ist außerdem freier Journalist und Kritiker, Dokumentarfilmer und Co-Herausgeber eines Lexikons zum Thema "Abenteuerfilm".
Erstsendung: 05.11.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 79
Titel: Der erste Schnee
Autor: Johan Bargum
produziert in: 1986
produziert von: SFB
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Patrick Blank
Bearbeitung: Judith Ruyters
Inhalt: Die Wichtlinger führen auf ihrer Insel ein beschauliches Leben: Blomberg baut am Strand an seinem Steg, Charlie fängt seinen ersten Fisch. Frida pflückt die letzten Blumen und Daniel denkt darüber nach, wie er besonders nett zu Frida sein kann. Die Wichtlinger wohnen in ihren niedrigen Hütten, nur im Winter müssen sie in den Berg. Irgendwo lebt auch Bossa, die aufpasst, dass der schwarze Schatten niemandem etwas tut. Doch eines Tages ist die Ruhe dahin: Ein alter Gummistiefel taucht plötzlich auf. Jemand muss übers Meer gekommen sein. Die Entdeckung, dass die Wichtlinger nicht alleine sind auf der Welt, verändert alles. In Blomberg reift ein Entschluss: Er will mit einem Floß übers Meer fahren und nachsehen, was auf der anderen Seite ist. Aber dann fällt der erste Schnee.
Sprecher:F.J. Bogner (Doktor)
F.J. Bogner (Zibulsky)
Daten zu Johan Bargum:Vita: Johan Bargum, geboren 1943 in Helsinki, lebt dort als finnlandschwedischer Schriftsteller und Regisseur und arbeitet am Lilla Theatern. Er veröffentlichte mehrere Romane und Erzählungen. Darüber hinaus schrieb er Drehbücher für Filme, Hörspiele und zahlreiche Theaterstücke. Viele seiner Theaterwerke sind für das Kinder- und Jugendtheater konzipiert, wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und weltweit aufgeführt.
Erstsendung: 26.12.2009
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 79
Titel: Der Freund krank
Autor: Nis-Momme Stockmann
produziert in: 1989
produziert von: ORF
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Dramaturgie: Regina Ahrem
Inhalt: Nach Jahren in der Großstadt kehrt ein Mann zurück in die Trostlosigkeit der deutschen Provinz. Es ist der Heimatort des Mannes. Der Grund für seine Rückkehr: Sein Jugendfreund Mirko ist verrückt geworden. Er findet ihn - in Windeln dahinvegetierend - und von seiner Freundin Nora versorgt. Und auch sonst ist alles anders. Die Aroma-Fabrik, in der alle arbeiteten, hat dichtgemacht und der geplante Bau der Autobahn wird dem Ort den Rest geben. Der Mann beschließt zu bleiben. Aber dann kehren die Gespenster der Vergangenheit zurück. Denn der Held war am Ausverkauf des Dorfes nicht ganz unschuldig.
Daten zu Nis-Momme Stockmann:geboren: 1981
Vita: Nis-Momme Stockmann, 1981 auf Föhr geboren, studierte Kultur- und Medienwissenschaften und erfuhr eine Ausbildung zum Koch. Anschließend studierte er Szenisches Schreiben an der Universität der Künste. Seine Stücke werden an vielen Theatern im In- und Ausland gespielt. Er erhielt zahlreiche Preise u.a. wurde er Nachwuchsdramatiker des Jahres 2010. 2011 erhielt er den Friedrich-Hebbel-Preis. Im rbb ist 2009 sein Hörspiel "Das blaue blaue Meer" entstanden.
Erstsendung: 28.06.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 79
Titel: Der geheimnisvolle Graf von Carabas
Fuchs & Igel - Märchendetektive (Folge 3)
Autor: David Steel
produziert in: 1984
produziert von: SFB
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: Ein König bekommt laufend Geschenke von einem Graf von Carabas. Er freut sich über die Geschenke, ist aber misstrauisch. Weit und breit kennt niemand diesen Grafen. Und der Bote gibt nichts über die Identität seines Herrn preis. Die Märchendetektive Fuchs & Igel werden an den Hof bestellt. Fuchs vermutet sofort feindliche Motive hinter der unerwarteten Großzügigkeit. Niemand verschenkt etwas ohne Hintergedanken! Der König fragt sich, ob der berüchtigte menschenfressende Zauberer aus dem Nachbarreich dahinter stecken könnte. Während Fuchs sich ausschließlich auf diesen Verdacht versteift, schnüffelt Igel hinter dem merkwürdigen Boten des Grafen her: einen schwarzen Kater mit Stiefeln und französischem Akzent. Alle Spuren führen zum Schloss des bösen Zauberers. Doch der Zauberer kann sich in alle erdenklichen Gestalten verwandeln. Wie sollen die Detektive bloß Freund und Feind voneinander unterscheiden?
Sprecher:Eva Lissa (Mutter)
Heike Schroetter (Tochter)
Uwe Müller (Erzähler)
Isabella Herskovic (Krankenschwester)
Herbert Weissbach (1. Mann)
Helmut Gauß (2. Mann)
Klaus-Peter Grap (3. Mann)
Edith Robbers (Alte Frau)
Rüdiger Wandel (Priester)
Daten zu David Steel:geboren: 1966
Vita: David Steel wurde 1966 in Exeter, New Hampshire, geboren und wuchs in Albuquerque, Mexiko, auf. Er lebt als Autor (Drehbücher, Hörspiele, Musicals und Prosa), Texter und Übersetzer in Offenbach.
Erstsendung: 30.06.2002
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 79
Titel: Der Nussknacker
Autor: Sylvia Schreiber
produziert in: 2010
produziert von: BR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Eva Demmelhuber
Frank Halbach
Inhalt: Frolowskoje im Februar 1891- Peter Iljitsch Tschaikowsky komponiert Ballettmusik für den "Nussknacker". Eigentlich ist das eine reizende Geschichte für Kinder, vielleicht auch für Erwachsene, aber bestimmt nicht für Mäuse! Warum auch sollten sich die Nagetierchen für Marie und Fritz interessieren, die am Weihnachtsabend mechanische Puppen geschenkt bekommen? Was juckt sie der schrille Onkel Drosselmeyer, ein hölzerner Nussknacker oder gar eine klebrige Zuckerfee? Bei den Schlapko-Brüdern, die sich mit ihrer Mäusefamilie im Haus von Tschaikowsky eingenistet haben, sieht das anders aus: Die sind ganz wild auf die Geschichte, denn darin kämpft schließlich ein Mäusekönig gegen Zinnsoldaten! Nacht für Nacht stöbern sie klammheimlich in der Partitur herum. Dummerweise hinterlassen die Mäuse dabei kleine braune Ködelchen. Tschaikowsky ist entrüstet und holt sich eine Katze als Kammerjäger ins Haus. Jetzt wird es ungemütlich zwischen Klavier, Nussknacker und Partitur...
Sprecher:Klaus Wagenbach
Julian Doepp
MusikerMax Hanft (Klavier)
Erstsendung: 25.12.2010
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 79
Titel: Der Planetenfluch
Autor: Alex Naumann
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Alex Naumann
Inhalt: Die Welt der Musik ist in heller Aufregung: Der Zauber-Taktstock des berühmten Dirigenten Maestro Max Murks wurde gegen eine billige Fälschung ausgetauscht. Wer steckt dahinter? Der Maestro ruft das Raumschiff Pizzicato 114 zur Hilfe. Dessen Besatzung befindet sich gerade mitten in einem Weltall-Trainingsprogramm. Aber Auftrag ist Auftrag: Astronaut Jacques de von Fonsen, seine Roboter-Kollegin Digitte C1 und der Konzertflügel Steinberg brechen die Übung ab und machen sich sofort auf den Weg. Die gefährliche Mission führt die Pizzicato an den Rand von Zeit und Raum und zu dem unheimlichen Planeten Oktopus ...
Sprecher:Irmgard Först (Mirjam)
Alois Garg (Nicki)
Ingo SchrageErika HalmUta RotermondKlaus CofalkaGünter HänelPeter QuiringMatthias Klotz (Komparserie)
ergänzender Hinweis: Die Namen der Sprecher wurden aus dem Abspann mitgeschrieben.
Erstsendung: 22.05.2016
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 19 von insgesamt 79
Titel: Der Reisende
Autor: Ulrich Alexander Boschwitz
produziert in: 1991
produziert von: SDR; SWF
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Historisch; Flucht und Vertreibung
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Komponist: Hermann Josephs
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Er ist wohlhabend und gebildet, angesehener Kaufmann und Unternehmer, ein Bürger durch und durch. Und er ist Jude. Obwohl die Welt um ihn herum gerade in Scherben zerbricht, und die Gewaltexzesse gegen Juden in vollem Gange sind, wähnt er sich in Sicherheit. Doch dann poltert die Gestapo in seine Wohnung und er muss fliehen, Hals über Kopf. „Mir ist der Krieg erklärt worden, mir persönlich.“ Sein Teilhaber drängt ihn aus der eigenen Firma, ein Fluchtversuch nach Belgien scheitert, und der Schwager, bei dem Silbermanns arische Frau untergeschlüpft ist, lässt ihn auflaufen. „Ich lebe mit Verlust“, resümiert er schließlich. Mit einer Aktentasche voll Geld, das er vor den Häschern des Naziregimes retten konnte, reist er ziellos umher. Rattert auf Geleisen erschöpft durch die Republik, drückt sich in ständiger Hab-Acht-Stellung auf Bahnsteigen herum und in Bahnhofsrestaurants, begegnet Menschen, die es mal besser, mal schlechter mit ihm meinen, bis ihm auch noch die letzte Sicherheit abhandenkommt: Seine prall gefüllte Aktentasche. Während er schläft, wird sie ihm geklaut. Jetzt ist er auch pekuniär bankrott und kann nicht mal mehr reisen. Wie ein Krimineller versteckt er sich in seiner eigenen Wohnung. Stur auf seinen Rechten beharrend, begibt er sich anderntags aufs Polizeirevier, um den Diebstahl zu melden. Dabei wird er verhaftet.
Sprecher:Sabina Narcisco
Hanns-Friedrich Maier
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Christian Alpen; Angelika Körber
Regieassistenz: Christine Wegerle
Erstsendung: 13.01.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
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Treffer 20 von insgesamt 79
Titel: Der rote Skorpion
Autor: Laura Feuerland
produziert in: 2008
produziert von: Autorenproduktion
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Justyna Buddeberg-Mosz
Komponist: Sir Henry
Inhalt: Erwartungsvoll sitzen die Geschwister Robin und Eva Lambert mit ihrem Freund Lukas im Flugzeug. Gleich werden sie in Afrika landen! Dort, im Süden Tunesiens, gräbt ihr Vater, ein Archäologe, nach einem riesigen Diamanten. Einer Legende zufolge trägt dieser einmalige Stein den Namen "Roter Skorpion". Es heißt, dass er die magische Kraft besitzt, Kinder vor Unheil zu schützen. Doch auch ein gewissenloser Gangster namens Krüger ist hinter dem Diamanten her und schickt zwei Männer los, die den kostbaren Stein dem Archäologen abjagen sollen. Die beiden entführen Eva und Robin und erpressen Vater Lambert: Wenn er seine Kinder wieder haben will, muss er dafür den Roten Skorpion herausrücken. Verzweifelt suchen Herr Lambert und Lukas, der Freund von Eva und Robin, nach einer Spur der Entführten. Mit der tatkräftigen Hilfe der tunesischen Brüder Kusay und Moncef gelingt es ihnen schließlich herauszufinden, dass sie in einer Felsenkammer in den Bergen gefangen gehalten werden, in einem Tal, das den Namen "Schlucht des Wahnsinns" trägt. Ob der geheimnisvolle rote Skorpion sie zu schützen vermag?
Sprecher:Ingeborg Medschinski
Lars Rudolph
Carl Heinz Choynski
Daten zu Laura Feuerland:Vita: Laura Feuerland lebt in München, liest viel und reist gern, zum Beispiel nach Südamerika. Dort gibt es sehr alte Eisenbahnen, und manchmal geht die Lok kaputt und man geht zu Fuß weiter. Das dauert zwar länger, doch erlebt man dabei aufregende Dinge und begegnet sonderbaren Gestalten: Schatzsuchern oder Hexenmädchen; oder es huscht ein fabelhaftes Tier vorbei. Zu solchen Erlebnissen gehen einem so allerlei Gedanken durch den Kopf, und daraus macht Laura Feuerland Hörspiele, Geschichten und Bücher für Kinder.
Hompepage o.ä.: https://www.br.de/kinder/hoeren/betthupferl/laura-feuerland-betthupferl-autor-102.html
Erstsendung: 01.11.2007
Datenquelle(n): dra
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Abfragedauer: 0,7106 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1547753825
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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