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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 31
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Titel: Alles ist einfach
Autor: Kurt Drawert
produziert in: 1996
produziert von: DLR; RB
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Bearbeitung: Kurt Drawert
Inhalt: Zwei ältere Männer, Harry und Pit, befinden sich auf einer verlassenen Krankenstation, und mitunter kommt es den beiden Insassen so vor, als wären sie selbst gar nicht mehr vorhanden. Während der Suche nach einem verlorengegangenen Brief, der, wie sie meinen, über ihre Situation Aufschluß geben wird, entwickelt sich zwischen ihnen ein konfliktreiches Verhältnis: Harry, der am Fenster liegt und "in die Welt sehen kann", hält sich den an der Tür liegenden Pit als Mündel. Pit wiederum fügt sich lustvoll in die Rolle des Unterworfenen. In diesem Spiel der Abhängigkeiten vollzieht sich Geschichte, die am Beispiel der untergegangenen DDR ihre paradoxe Metapher findet.
Sprecher:Hilmar Thate
Paul Burian
Peter Fitz
Cornelius Obonya
Hans-Werner Meyer
Daten zu Kurt Drawert:geboren: 1956
Vita: Kurt Drawert, geboren 1956 in Henningsdorf. 1993 Umzug von Leipzig in die Nähe von Bremen, lebt z. Zt. in Rom. Freier Autor seit 1986: Gedichte, Prosa, Essays (zuletzt: "Revolten des Körpers", Stuttgart 1995). Leonce-und-Lena-Preis 1989, Ingeborg-Bachmann-Preis 1993, Uwe-Johnson-Preis 1994.
Erstsendung: 19.05.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 31
Titel: Ananias und Saphira
Autor: Rudolf Henz
produziert in: 1960
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Herbert Brunar
Inhalt: Ananias, ein reicher Händler in Jerusalem, und seine Frau Saphira sind Anhänger der neuen Lehre Christi. Auch sie wollen der Aufforderung des Petrus folgen und ihren Besitz zum Wohle aller hergeben. Obwohl sie sich vor Petrus damit brüsten, auf all ihre Habe verzichtet zu haben, haben sie heimlich eine große Summe zurückbehalten. Wegen dieser Heuchelei verfallen sie der Strafe
Gottes.
Sprecher:Johannes Schauer (Ananias)
Grete Zimmer (Saphira)
Alfred Schnayder (Joseph)
Manfred Inger (Zacharias)
Matthias Fuchs (Judas)
Viktor Gschmeidler (Barnabas)
Martha Dangl (Anna)
Ludwig Hillinger (Mann)
Claire Winter (Weib)
Ingrid Verle (Mädchen)
Erich Auer (Matthias)
Hans Frank (Thomas)
Stimmen: Margrit Wilhelm, Rotraut Ziffer, Max Maxini, Paul Stolz, Paul Burian, Karl Jusits
Erstsendung: 08.12.1960
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 31
Titel: Auf allen Ebenen
Autor: Ingomar von Kieseritzky
Karin Bellingkrodt
produziert in: 1989
produziert von: SFB
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Karin Bellingkrodt
Inhalt: Würden Sie sich auf folgende Annonce melden? "Daseinsbewältigung durch positive Impulse. Alle, die Ströme lustvoller Energie vermissen, das Spontane und Authentische suchen, ein Verlangen nach Ganzheit fühlen, wirklich offen aufeinander zugehen wollen, laden wir zu unserem Avesta-Workshop nach Poggibonsi ein. Selbstverwirklichung durch Reinigung mittels der zarathustrischen Heil-Diät nach den Gesetzen der Masdasnan-Lehre: Erweckung der schlummernden mentalen, medialen, spirituellen und sensitiven Energiefelder durch Überwindung negativer Strömungen. Philosophische Praxis mit Ida und Rudolf. Zwei Wochen nur 1.900,-- DM inkl. Mehrwertsteuer." Wenn ja: Dann haben Karin Bellingkrodt und Ingomar v. Kieseritzky dieses Hörspiel speziell für Sie geschrieben. Wenn nein: Das Stück sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
Sprecher:Helmuth Lohner (Therapiewesen)
Gerd Baltus (Hugo)
Paul Burian (Rudolf)
Ingrid Kaehler (Wilma)
Corinna Kirchhoff (Anita)
Christiane Leuchtmann (Annette)
Bernd Ludwig (Micha)
Dieter Ranspach (Fritz)
Sabine Sinjen (Ida)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Karin Bellingkrodt:Vita: Karin Bellingkrodt, geboren 1943 in Zwickau, lebt als freie Autorin und Regisseurin in Berlin.
Erstsendung: 26.12.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 31
Titel: Aus der Fremde
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1980
produziert von: WDR; HR
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Ernst Jandl
Inhalt: Ernst Jandl, geboren am 1. August 1925 in Wien, ist kurz vor seinem 75. Geburtstag am 9. Mai 2000 gestorben. Mit seinen Sprechgedichten, Theaterstücken und Hörspielen zählte Jandl zu den wichtigsten Autoren und Spracherneuerern der zeitgenössischen deutschen Literatur. Der hr gedenkt Ernst Jandl mit einem seiner erfolgreichsten Stücke.

Seine 1979 verfasste Sprechoper "Aus der Fremde" ist die Darstellung einer Depression, die einen etwa fünfzigjährigen Schriftsteller weitgehend isoliert. Er klammert sich an eine gleichaltrige Kollegin, seine langjährige Freundin, und, weniger heftig, an einen um eine Generation jüngeren Freund. Sein Zustand spiegelt sich in einer Sprache, in der es kein Ich, kein Du und keine bestimmte Aussageweise gibt; an ihre Stelle sind ausschließlich die dritte Person und der Konjunktiv getreten. Die Rede ist eingespannt in Dreiergruppen von Zeilen, die Stimme bewegt sich an der Grenze eines Singens, das den Verlust der Vertrautheit mit sich selbst und der Welt nochmals markiert: "daß er sich ins bett lege / die decke über sich ziehe / die augen schließe / daß er die augen öffne / daß er die augen schließe".
Sprecher:Peter Fitz (Er)
Libgart Schwarz (Sie)
Paul Burian (Er 2)
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
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Treffer 5 von insgesamt 31
Titel: Badenheim
Autor: Aharon Appelfeld
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Annette Berger
Bearbeitung: Annette Berger
Übersetzer: Martin Kluger
Inhalt: Der kleine österreichische Kurort Badenheim im Frühjahr 1939. Wie in jedem Jahr finden sich die jüdischen Stammgäste ein, um den berühmten Festspielen des Dr. Pappenheim beizuwohnen. Wen stört es schon, dass das Gesundheitsamt immerzu für eine Reise in das "gelobte Land" Polen wirbt? Doch allmählich wandelt sich der Kurort zum Sperrbezirk, jede Verbindung nach außen wird gekappt ...

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg, an dessen Ende unter anderem die nahezu vollständige Vernichtung des europäischen Judentums stand. Wie unter einem Brennglas ist in "Badenheim" der Moment festgehalten, in dem das Ausmaß des drohenden Grauens von vielen Betroffenen noch nicht realisiert wird, da es jenseits aller Vorstellungskraft liegt.
Sprecher:Ulrich Matthes (Erzähler)
Philipp Sonntag (Martin)
Lena Stolze (Trude)
Friedhelm Ptok (Dr. Pappenheim)
Corinna Kirchhoff (Frau Zauberblit)
Bernhard Schütz (Dr. Schutz)
Tilo Prückner (Leo Samitzky)
Hermann Treusch (Dirigent)
Gerd Wameling (Dr. Langmann)
Tatja Seibt (Gerti)
Verena von Behr (Sally)
Wilfried Hochholdinger (Vortragskünstler)
Paul Burian (Oberkellner)
Jörg Thieme (Karl)
Marie-Lou Sellem (Lotte)
Rüdiger Wandel (Zimbelmann)
Helmut Krauss (Salo)
Wolfgang Condrus (Konditor)
Klaus Herm (Bäcker)
Jürgen Kloth (Mann)
Werner Rehm (Herr)
Udo Schenk (Inspektor / Wärter)
Felix von Manteuffel (Mandelbaum)
Daten zu Aharon Appelfeld:vollständiger Name: Erwin Appelfeld
geboren: 16.02.1932
gestorben: 04.01.2018
Vita: Aharon Appelfeld, 1932 als Erwin Appelfeld in Jadowa in der rumänischen Bukowina geboren und in Czernowitz aufgewachsen, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Israels. Seine Mutter wurde 1941 von den Nazis ermordet, er selbst konnte dem Tod im Konzentrationslager durch Flucht entkommen. Er verstarb am 4. Januar 2018.
Erstsendung: 01.09.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 31
Titel: Bitte recht freundlich
Autor: Roy Kift
produziert in: 1984
produziert von: RIAS
Laufzeit: 96 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Götz Naleppa
Übersetzer: Hans Wollschläger
Inhalt: In diesem Stück steht ein zynischer Photograph im Mittelpunkt, als Vertreter einer Gesellschaftsschicht, die durch Menschenverachtung gekennzeichnet ist. Das Stück zeigt, daß Zynismus eine tödliche Krankheit ist.
Sprecher:Udo Samel (Anthony)
Angelika Thomas (Mary)
Paul Burian (Jonathan)
Christina Grabowski (Stella)
Erstsendung: 15.10.1984
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 31
Titel: Das Theater muss durch Tränen gehen
Autor: Andrea Marggraf
Klaus Dermutz
produziert in: 2017
produziert von: DKultur
Laufzeit: 89 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Andrea Marggraf
Klaus Dermutz
Komponist: Sebastian Vogel
Peter Pichler
Thomas Kürstner
Inhalt: Eine akustische Annäherung an die Arbeit des Regisseurs Klaus Michael Grüber.

"Landschaft mit Mensch": Die Innen- und Außenräume im Kosmos des Theaterregisseurs Klaus Michael Grüber.

Der Regisseur ist ein Mensch, der von der Schönheit erzählt, schreibt Klaus Michael Grüber (1941-2008) zu seiner Bérénice-Inszenierung 1984 in Paris. Legendär seine "Winterreise" 1977 im Berliner Olympiastadion oder Brentanos "Rudi" im alten Hotel Esplanade am Potsdamer Platz. Klaus Michael auf der Wanderschaft in einem chaotischen Kosmos. Zusammen mit Malern wie Eduardo Arroyo und Gilles Aillaud erfand er Bühnenlandschaften, die von einem Universum erzählen, in dem die Menschen nach einem Halt suchen.

Klaus Michael Grüber wählte gerne Spielorte außerhalb des Theaters. Er plädierte dafür, den eigenen Mitteln stets zu misstrauen, keine Lösungen anzustreben. Viel eher solle eine Ahnung für die Tragik der Entfernung zwischen Kunst und Wirklichkeit geschaffen werden. Das Hörspiel erkundet diese Ahnung auf den Spuren seiner Bühnenfiguren und in Gesprächen mit seinen Schauspielern. Eine klangvolle Reise ins Universum des Klaus Michael Grüber.
Sprecher:Angela Winkler
Katharina Matz
Paul Burian
Willem Menne
Gerd Wameling
Erstsendung: 03.09.2017
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 31
Titel: Der Diener
Autor: Gerhard Staguhn
produziert in: 1986
produziert von: RIAS
Laufzeit: 64 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Inhalt: Der "Herr Robert", die Hauptperson, hat einen ausgefallenen Beruf: er ist Diener. In einem alptraumhaft zugespitzten Gedankendialog setzt er der Wirtin seiner Stammtischwirtschaft und der jungen Bedienung seine Dienerphilosophie auseinander. Es ist das Psychogramm eines Menschen, der sich im Abseits, auf der unteren Sprosse der Erfolgsleiter eingerichtet hat, dem die Trauben zu sauer sind, dem keine Ellenbogen gewachsen sind, die unerläßlichen Körperteile des "Lebenskampfes".
Sprecher:Paul Burian (Robert)
Maria Singer (Wirtin)
Eva Kryll (Fanny, die Bedienung)
Holger Madin (1. Gast)
Ingolf Gorges (2. Gast)
Erstsendung: 03.07.1986
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 31
Titel: Der Hunger des Kellners
Autor: Jiri Polak
produziert in: 1991
produziert von: SR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Stefan Dutt
Inhalt: Eine junge Frau, die im Stück "Sie" genannt wird, ist per Anhalter unterwegs. Sie will zum Meer. Die Fahrt dorthin gerät zum Stationendrama, dessen Orte zwar der Realität entnommen, aber keineswegs realistisch sind. Die Szenen sind überschrieben: "Der Regen" - "Der Sonne entgegen" - "Im Nebel" "Der Abend als Kino" - "Gegen den Wind" - "Die Nächte sind die wahren Tage" "Die Stunde der Wölfe" - "Der Hunger des Kellners" - "Eine Art Selbstbedienung" - "Die Geiselnahme" - "Jedem sein Meer" - "Titanica" - "Vom Segen der Seefahrt".
Sprecher:Katharina Palm (Sie)
Tilo Prückner (Er)
Heinrich Giskes (Kellner)
Martin Semmelrogge (Geisterfahrer)
Dieter Eppler (Berufszeuge)
Renate Grosser (Greta G)
Berthold Toetzke (1. Reisender)
Bettina Koch (2. Reisende)
Paul Burian (3. Reisender)
Pit Krüger (Fährmann)
Daten zu Jiri Polak:vollständiger Name: Jiri Sik-Polak
geboren: 1948
gestorben: 2014
Vita: Jiri Polak, geboren 1948 in Prag, besuchte die Film- und Fernsehakademie und arbeitet seit 1972 als Hörfunk- und Fernsehautor. Sein Widerstand gegen das politische System führte zu Verfolgung und Berufsverbot, 1980 wurde er ausgebürgert. Er lebte in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.jiripolak.de
Erstsendung: 15.12.1991
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 31
Titel: Der Teufel in der Bibliothek
Autor: Georges Perec
produziert in: 1991
produziert von: SR
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: "Le diable dans la bibliothèque" spielt im Sendestudio des französischen Rundfunks, wo gerade ein Stück des jungen Autors Georges Perec aufgeführt wird. Allerdings artet die Sache in ziemlichen Trubel aus. Der Autor fühlt sich mißverstanden, der Regisseur ist beleidigt, die Sprecher rufen zum Streik auf, die Geräuschemacher machen sowieso, was sie wollen. Das Ganze kulminiert in einem Pokerspiel mit Gräuschuntermalung und Nebenbeihören merkwürdig neumodischer Hörspiele. Natürlich fehlt es nicht an empörten Höreranrufen. "Ist das der Pop-Shop?" Nein, das ist nicht der Pop-Shop, sondern ein komödiantischer Klamauk - so wahr wie das Leben im Hörspielstudio.
Sprecher:Alexander May
Heinrich Giskes
Paul Burian
Gerlach Fiedler
Klaus Herm
Hans Wyprächtiger
Hendrik Gries
Peter Heusch
u.a.
Daten zu Georges Perec:geboren: 07.03.1936
gestorben: 03.03.1982
Vita: Georges Perec (1936-1982), geboren in Paris, war Sohn polnisch-jüdischer Einwanderer. Als Hauptwerk des vielfach ausgezeichneten Autors gilt der Roman "Das Leben. Gebrauchsanweisung" (1978).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.10.1991
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 31
Titel: Die gefesselte Phantasie
Autor: Ferdinand Raimund
produziert in: 1960
produziert von: ORF-W; BR
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Otto Ambros
Komponist: Felix Schleiffelder
Inhalt: (Die - möglicherweise gekürzte - Fassung für die Sendereihe "Wiener Theatersommer" ist unter W 30167 archiviert)
Das Stück entstand 1826. Die Uraufführung erfolgte 1828 im Theater in der Leopoldstadt in Wien. Die Handlung spielt auf der Halbinsel Flora, wo Hermione herrscht. Sie liebt den als Hirten verkleideten, dichtenden Königssohn Amphio. Aus Haß verwüsten zwei Zauberschwestern das Land. Hermione will nun, um ihr Land durch männlichen Schutz zu retten, dem ihre Hand reichen, der das schönste Gedicht schafft, und hofft auf Amphio. Aber die Zauberschwestern fesseln die Phantasie...
Sprecher:Heinz Woester (Apollo)
Elfriede Ott (Die poetische Phantasie)
Elisabeth Stemberger (Vipria)
Eva Gold (Arrogantia)
Marianne Schönauer (Flora)
Tino Schubert (Affriduro, Oberpriester d. Apollo)
Toni Niessner (Distichon, Hofpoet)
Kurt Sowinetz (Der Narr)
Peter Gerhard (Odi, ein Höfling)
Walter Fuchs (Ein Dichter)
Ernst Meister (Amphio, Hirt d. Lilienherde)
Fritz Muliar (Nachtigall, Harfenist aus Wien)
Karl Böhm (Der Wirt)
Lois Pollinger (Ein Schuster)
Fritz Holzer (Ein Fremder)
Franz Pokorny (Ein Kellner)
In weiteren Rollen: Lona Chernell, Paula Schwamberger, Margrit Wilhelm, Paul Burian, Hermann Franz Giese, Walter Nortig, Max Maxini, Helmut Randers, Paul Stolm
Daten zu Ferdinand Raimund:vollständiger Name: Ferdinand Jakob Raimann
geboren: 01.06.1790
gestorben: 05.09.1836
Vita: Ferdinand Raimund, eigentlich Ferdinand Jakob Raimann (* 1. Juni 1790 in Wien; † 5. September 1836 in Pottenstein) war ein österreichischer Dramatiker und gemeinsam mit Johann Nestroy Hauptvertreter des Alt-Wiener Volkstheaters.

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Erstsendung: 06.06.1960
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 12 von insgesamt 31
Titel: Die Maschine
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1990
produziert von: RB
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Karin Bellingkrodt
Inhalt: Frankreich, ein Jahrzehnt vor der Revolution: Sprechspiel. Jaques Prudonne meditiert über eine neuartige Maschine - eine Art Massen-Köpf-Gerät für das anbrechende industrielle Zeitalter. Manulescu, ein verzweifelter Maler auf der Suche nach einem Sujet, träumt vom Schauspiel der Exekution als Detail- und Totalgemälde, während der Dichter Puigot nach der adäquaten Form sucht, um Prudonnes Maschine sprachlich zu beschwören: Seine Verse umkreisen eine Synthese aus Terror und Humanität und beschreiben die Wirkungskraft der Maschine mit dem aristotelischen Begriff der 'Perepetie' - der Wendepunkt wird mit dem Moment der Exekution identisch. - Chucal schließlich, ein Fabrikant, meditiert über die Möglichkeit einer industriellen Fertigung des Köpf-Geräts ... das, wie man weiß, ein Mann namens Guillotin erfand mit den bekannten Folgen. Sie soll allein durch ihr Vorhandensein, die Menschheit zum Guten, Wahren und Schönen schrecken. Käme sie je zum Einsatz, hätte sie (als Idee) versagt. Prudonne sucht Mäzene und Verfechter: sein hypochondrischer Onkel ist wenig interessiert. Er lamentiert über das Versagen s einer eigenen (Körper)maschine.
Sprecher:Vadim Glowna (Jean Jagues Prudonne)
Hans Wyprächtiger (Dr. Prudonne sein Onkel)
Traugott Buhre (Manulescu)
Gert Haucke (Chuval)
Christian Brückner (Puigot)
Kurt Hübner (Papier)
Paul Burian (Dr. Zebier)
Peter Kaempfe (Qualmé)
Claudia Rieschel (Mademoiselle Chuval)
Günter Mack (Morosow)
Manfred Steffen (Hochwürden Bellon)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.05.1990
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 31
Titel: Die Nacht vom Zwanzigsten
Autor: Joshua Sobol
produziert in: 1986
produziert von: SFB; SR
Laufzeit: 84 Minuten
Regie: Stephen Tree
Übersetzer: Stephen Tree
Inhalt: "Das Volk und das Land Israel können weder durch Propheten noch durch Kabinettsdiplomatie erlöst werden, sondern nur durch neue Gruppen arbeitswilliger Männer und Frauen. Entscheidend ist allein der menschliche Faktor." So beschrieb Josef-Chajim Brenner, ein bedeutender Schriftsteller der Arbeiterbewegung, die Situation im noch jungen Staat Erez-lsrael Ende des Ersten Weltkriegs. "'Die Nacht vom Zwanzigsten' von Joshua Sobol (Autor von 'Ghetto' und 'Weningers Nacht'), ist das Stück, mit dem er sich 1976 als Dramatiker in Israel durchgesetzt hat: Eine Gruppe junger Juden aus Mitteleuropa ist in den frühen Zwanziger Jahren nach Palästina ausgewandert, um dort ein neues Land und eine neue Gesellschaft aufzubauen. Sie müssen erleben, wie ihre utopischen Vorstellungen, ihre Hoffnungen und Sehnsüchte durch die harte Alltagswirklichkeit in Frage gestellt werden. Sollen sie nun - darauf spitzt sich alles zu - das ihnen zugewiesene Land besiedeln und die blutige Auseinandersetzung mit der arabischen Bevölkerung auf sich nehmen, oder sollen sie so lange auf dem Berg, in ihrem provisorischen Lager bleiben, bis si e endlich wissen, wie und wozu sie zusammenleben wollen? Es ist ein Stück Geschichte, das wesentliche Aspekte des heutigen Israel aus der Geschichte nachvollziehbar macht, die anders gar nicht vermittelt werden können. Damit hilft es, eine sehr komplizierte Situation verständlich zu machen, in die auch das Land, in dem 'Die Nacht vom Zwanzigsten' nun zum ersten Mal aufgeführt wird, auf sehr traurige Weise verflochten ist." (Stephen Tree)
Sprecher:Gerd David (Ephraim)
Paul Burian (Mosche)
Susanne Meierhofer (Nechama)
Peter Simonischek (Napthali)
Uta Wirth (Mirijam)
Gunter Berger (Akiwa)
Martina Krauel (Schiffra)
Erstsendung: 23.09.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 31
Titel: Ein kleines persönliches Taschenrequiem
Autor: Gabriel Josipovici
produziert in: 1992
produziert von: RIAS
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Übersetzer: Hubert von Bechtolsheim
Inhalt: Der englische Autor Gabriel Josipovici schildert den Konflikt eines vom Tode gezeichneten Schriftstellers mit seinen erwachsenen Kindern. Sie haben sich bei ihm eingefunden, um ihn wegen seines Verhaltens der Familie gegenüber zur Rechenschaft zu ziehen. Ihm war seine Arbeit, das Schreiben, immer wichtiger als alles andere: familiären Problemen versuchte er stets auszuweichen. Nun aber muß er sich stellen...
Sprecher:David Hirsch (Alan Tiarchs)
Paul Burian (Michael)
Elfriede Irrall (May)
Cornelia Froboess (Helen)
Greger Hansen (Ralph)
Christine Oesterlein (Mutter)
Tatja Seibt (Barbara)
Daten zu Gabriel Josipovici:geboren: 08.10.1940
Vita: Gabriel Josipovici, 1940 in Nizza geboren, entstammt einer kosmopolitischen jüdischen Familie. Er lehrt als Professor für Literatur an der Universität Sussex, veröffentlichte Kurzgeschichten, Theaterstücke, Romane und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://www.gabrieljosipovici.org/
Erstsendung: 26.02.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 31
Titel: Elsenor brennt
Autor: Werner Riemerschmid
produziert in: 1962
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Werner Riemerschmid
Komponist: Paul Angerer
Inhalt: Auf Schloß Elsenor spielt Prinz Aminth den Wahnsinnigen, da er überzeugt ist, daß sein Vater, der König, keines natürlichen Todes gestorben ist. Die Königin hat ihren Schwager geheiratet, der nun König ist. Aminth lebt für die Rache, der er auch seine Liebe zu Atla opfert. Schließlich geht Elsenor mit seinen Bewohnern in Flammen auf.
Sprecher:Erich Padalewsky (Aminth)
Wolfgang Gasser (Viglet)
Claudia Clemens (Atla)
Helmuth Janatsch (Bör)
Hans Raimund Richter (Stimme des Geheimkämmerers)
Max Maxen (Stimme)
Paul Burian (Stimme)
Max Maxini (Stimme)
Josef Forster (Stimme)
Erstsendung: 03.04.1962
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 31
Titel: Flann-Trilogie 1: Himmel und Hölle
Autor: Sebastian Goy
produziert in: 1990
produziert von: SWF; NDR; SFB
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Inhalt: "Es war Flann ein Trost, daß er mit dem hellen Lachen seiner Großmutter reiste, aber je öfter er sich an sie erinnerte, desto weniger gelang es ihr, ihn aufzumuntern. Da traf es sich gut, daß der Fernseher implodierte und seine kleine Wohnung in Brand steckte, ein Fensterladen sich aus der Verriegelung löste, mit einem lauten Knall zuschlug und den Blick hinaus in die Welt halbierte ... Desgleichen halbierte sich seine Kraft, er hatte kein Bild mehr von sich, er war weit weg von dem, der sich Flann nannte, öffnete das Fenster und "beginnt eine Reise, auf der er an traumhaft seltsamen Orten die Großmutter trifft, die ihm einen folgenschweren Auftrag erteilt. Er soll nach dem schwarzen Reiter suchen, nach Belphegor, nach Beelzebub, nach Samiel oder wie auch immer man ihn nennen mag. Kehrt Flann bei seiner Suche ins Mittelalter zurück oder nur in die eigene Kindheit? Jedenfalls findet er sich in der Schulstube seines feurigen Lehrers Saleim wieder, begegnet Onkel Georg und dem Mädchen mit dem schwarzen Kleid, erinnert sich der Süße der Begegnungen mit Jeans Schwester und lauscht sehnsüchtig den Erzählungen des Prior Laurens von einer ruhigen kleinen Welt. Er liest in bizarren Briefen der Großmutter und schert sich den Teufel um die Freischützinszenierung, für die er als Regieassistenz engagiert ist, bis er Samiel begegnet und sich neben Großmutter in der Grube wiederfindet. "Was geschieht eigentlich mit uns", fragt er melancholisch am Ende seiner Suche Warum haben wir uns verändert in solch einem Maße? Überall sitzen, stehen, gehen wir auf unseren Lebensplätzen und sind längst zu bloßen Platzhaltern tatsächlicher oder selbst erzeugter Miseren geworden."
Sprecher:Heinrich Giskes (Ich Flann)
Christoph Zill
Ruth Hausmeister (Großmutter)
Heinz Meier (Schwarzer-Reiter-Lehrer-Samm)
Günter Bommert (Prior Laurens)
Paul Burian (Bruder Jean)
Stefan Lukschy (Regisseur)
Katharina Zapatka (Jeans Schwester)
Hermann Naber (Onkel Georg)
Rebecca Szerda (Mädchen mit dem Kleid)
Walter Pfeil (Totengräber)
Helene Elcka (Alte Frau)
Daten zu Sebastian Goy:geboren: 1943
Vita: Sebastian Goy hat bereits über 100 Hörspiele geschrieben. 1999 erhielt er für "Frau Holle auf Reisen" den Deutschen Kinderhörspielpreis und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. 2008 wurde das Theaterstück "Schon schön - oder: Die ungewöhnliche Geschichte vom Ö" von Tilla Lingenberg in der Bearbeitung vo n Sebastian Goy mit der HR-Bigband aufgeführt und live als Koproduktion von HR/BR/DKultur/NDR/SWR/WDR gesendet.
Hompepage o.ä.: http://www.sebastian-goy.de/
Erstsendung: 04.09.1990
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 31
Titel: Frauenlos
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.1988
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1987
produziert von: SFB; ORF
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Karin Bellingkrodt
Inhalt: "Ich bin verliebt." Mit diesem "klassischen deutschen Satz" löst Marlene wieder einmal eine Grundsatzdebatte aus. Anna und Claudia sind fassungslos: Da haben sie sich nun die Nächte um die Ohren geschlagen und dieses klebrige Nichts" analysiert und festgestellt: "Liebe gibt's nicht" - und dann passiert so etwas. Als ob Marlene nicht wüßte, daß auch diese Affäre nur in einer Beziehungskiste enden wird, in einem jener Rollenspiele, bei denen die Frau schließlich nur noch als Mutter, Heilige oder Hure die Schwächen ihres Mannes zu kompensieren hat. Wozu also die Aufregung. - Anna und Claudia haben sich offensichtlich erfolgreich ent­mann­zipiert. Und ihre "Opfer" Pfahlbusch und Kittlaus? Auch sie machen sich ihre Gedanken über ein Leben ohne Beziehungskrisen: "Vielleicht kommt man ja auch ohne Frauen aus, vielleicht geht das ja. Es hat ja Heilige gegeben, die gelernt haben, den Anfechtungen zu entgehen..." Frauen los also, oder Frauenlos?
Sprecher:Elke Petri (Anna)
Gunter Berger (Werner)
Tina Engel (Claudia)
Gerd David (Holger)
Corinna Kirchhoff (Marlene)
Peter Kremer (Peter)
Udo Samel (Walter Kittlaus)
Uwe Müller (Franz)
Michael König (Max Pfahlbusch)
Bernd Ludwig (Norbert)
Paul Burian (Therapeut)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.09.1988
Datenquelle(n): dra
ORF
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Treffer 18 von insgesamt 31
Titel: Gespräche im Irrenhaus oder Spielen wir endlich Karten
Autor: Aleksandr Vvedenskij
produziert in: 1996
produziert von: SR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Stefan Dutt
Bearbeitung: Reinhold Friedl; Stefan Stoll
Komponist: Reinhold Friedl
Stefan Stoll
Übersetzer: Peter Urban
Inhalt: Auf den ersten Blick banal oder unsinnig anmutend, verstecken sich in den "Gesprächen im Irrenhaus" Wahnsinn und Tod mit ihrem ganzen Schrecken. Basierend auf Vvedenskijs Text "Eine gewisse Anzahl Gespräche" haben der Sänger Stefan Stoll und der Pianist Reinhold Friedl ein Hörspiel für drei Stimmen, Sänger und Sängerin komponiert. Stefan Stoll: "Bereits seit längerer Zeit beschäftigt mich die Herausforderung, die Absurdität und Doppelbödigkeit der Dichtung Vvedenskijs mit musikalischen Mitteln einzufangen." Nach einer Live-Performance in Berlin (1994) hat der Saarländische Rundfunk Friedel und Stoll eingeladen, die Produktion radiophon zu realisieren.
Sprecher:Paul Burian (Sprecher)
Detlef Jacobsen (Sprecher)
Martin Butzke (Sprecher)
MusikerMarianne Schuppe (Singstimme) Stefan Stoll (Singstimme) Reinhold Friedl (Klavier)
Daten zu Aleksandr Vvedenskij:Vita: Aleksandr Ivanovic Vvedenskij (1904–1941) war in den 1920er Jahren ein Vertreter des russischen Futurismus in Leningrad. 1932 wurde er nach Kursk verbannt. Im darauf folgenden Winter gelang ihm die Rückkehr nach Leningrad. 1941 erfolgte die zweite Verhaftung. Er starb am 20. Dezember 1941 auf einem Gefangenentransport bei Charkow
Erstsendung: 21.05.1996
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 31
Titel: Jenseits des Wahnsinns
Autor: Arthus C. Caspari
produziert in: 1992
produziert von: RIAS
Laufzeit: 66 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: In "Jenseits des Wahnsinns" schildert Autor Arthus (C) Caspari das Schicksal der Mutter Karls V., die als "Johanna die Wahnsinnige" in die Geschichte einging. Kurz vor seinem Tod im Jahre 1558 versucht Karl V. sich aus den vom ihm oft wütend angezweifelten Berichten ein Bild über seine Mutter Juana zu machen. War sie tatsächlich geisteskrank oder nicht vielmehr ein Opfer von Ränkespielen im Zentrum einer Weltmacht?
Sprecher:Peter Roggisch
Michael Maertens
Libgart Schwarz
Eberhard Esche
Klaus Herm
Thomas Schendel
Kurt Hübner
Joana Maria Gorvin
Otto Mellies
Paul Burian
Thomas Holländer
Joachim Bliese
Dieter Ranspach
Johanna Elbauer
Daten zu Arthus C. Caspari:Vita: Arthus (C) Caspari, 1921 in Köln geboren. Seit 1945 arbeitet er als freier Regisseur an verschiedenen Theatern sowie als Funk- und Fernsehregisseur. Er veröffentlichte den Roman "Friedhof der Maulwürfe", schrieb Drehbücher und Hörspiele, von denen RIAS "Das Verhör des Spinoza" (Prix Futura 1987), "Kein Märtyrer für die Revolution" und "Die Gleichzeitigkeit der Vereisung oder Haben Sie Shoa gesehen?" produzierte.
Erstsendung: 27.05.1992
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 31
Titel: Mein junges idiotisches Herz
Autor: Anja Hilling
produziert in: 2006
produziert von: SRF
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Franziska Hirsbrunner
Komponist: Stini Arn
Inhalt: Frau Schlüter ("Um drei und zwar pünktlich bin ich eine tragische Frau") hat Haare auf den Zähnen und ihren Selbstmord akribisch geplant - aber nicht mit den lieben Nachbarn und anderen Mitmenschen gerechnet. Bis um drei Uhr der kroatische Getränkelieferant auftaucht, für den sie wenigstens eine schöne Leiche hatte abgeben wollen, ist sie so oft gestört worden, dass ihr die Tabletten längst wieder hochgekommen sind.

Anja Hilling erzählt in "Mein junges idiotisches Herz" von der ganz alltäglichen Vereinzelung und Vereinsamung in der Grossstadt, aber mit dem hintersinnigen Humor, wie er sich schon im Titel findet, in der etwas gar freien Übersetzung des Doris-Day- Songs "My Young And Foolish Heart". Aus der kleinen Akzentverschiebung von "töricht" zu "idiotisch" erwächst der Raum, in dem banale Erfahrungen von gescheiterten Träumen, enttäuschter Liebe, von Verlassenwerden, Entfremdung und Gewalt zu überraschenden, bizarren und dennoch folgerichtigen Geschichten werden.

Ob dem Hausmeister Wunsch und Wirklichkeit durcheinander geraten, wenn er vom Käseverkäufer schwärmt, ob der Postbote mit zweifelhaften Mitteln um die längst verflossene Liebe seiner puzzlesüchtigen Frau buhlt und der Getränkelieferant an seiner bulimischen Freundin verzweifelt, ob die Nachbarin versucht, das Trauma einer Vergewaltigung durch tägliches Gulaschkochen in den Griff zu bekommen und der Nachbar einer nächtlich wiederkehrenden Traumgestalt ein Paket nach Australien schickt, von wo es natürlich postwendend zurückkommt, ob Frau Schlüter in ihrem feuerroten Abendkleid und mit nichts als einem vertrockneten Sonnenblumenbrötchen und den Tabletten im Magen so oft aus ihrer Wohnung geklingelt wird wie nie zuvor - alles ist auf eine herzerfrischende Weise plausibel und anrührend.
Sprecher:
offen
Eugen Zarter: Paul Burian
Frau Schlüter: Iris Erdmann
Miroslav Vulic: Marc Hosemann
Hans Werner Sandmann: Oliver Mallison
Paula Lachmär: Katja Reinke
Ludger Hase: Siggi Schwientek
Daten zu Anja Hilling:geboren: 1975
Vita: Anja Hilling, geboren 1975, studierte bis 2006 Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. Sie gilt als eine der erfolgreichsten jungen Dramatikerinnen. Ihre Stücke wurden mehrfach ausgezeichnet und sind an zahlreichen Theatern u. a. in Deutschland, Österreich und Frankreich zu sehen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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