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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 45
Kriterien: Sprecher entspricht 'Patrick Güldenberg' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Abfall
Autor: Heiko Buhr
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 74 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Inhalt: Jan ist behindert, er hat eine Muskelkrankheit, kann nur noch seinen Kopf bewegen und lebt seit Jahren in einem Heim. Ihm wird ein neuer Zivi zugeteilt, Max. Der hat gehört, Jan sei hier der netteste und witzigste Bewohner, der immer neue Ideen habe.

Die beiden scheinen sich anzufreunden. Dabei nimmt der kluge Behinderte zunehmend Einfluss auf den hilfsbereiten, aber naiven Max und stiftet ihn zu riskanten Spielereien an. Jan ist nicht gut auf Werner, den Chef der Einrichtung, zu sprechen.

Er gibt vor, diesem einen Streich spielen zu wollen und lässt sich von dem Zivi in Mülltüten einwickeln und in einen Abfallcontainer stecken, wo Werner ihn angeblich finden wird ?

Eine beklemmende Geschichte über schwierige Pflegebedingungen und ihre Folgen. Ihr liegt ein wahrer Fall zugrunde. Der Autor bewältigt die Erzählung durch unkonventionelle Behandlung des Stoffes, subtile Schilderung der Charaktere und eine genaue Sprache.
Sprecher:Gisela Trowe (Diana Doyle-Ditmus)
Justus Fritzsche (Max Weiss)
Barbara Nüsse (Charlea Cherith-Conway)
Peter Fricke (Hisroshi Nishimura)
Georg Marin (Sepp Krzilska)
Edda Petri (Jocelyn)
Walter Renneisen (Harold Levenson)
Herbert Schäfer (Kellner)
Daten zu Heiko Buhr:geboren: 1964
Vita: Heiko Buhr, 1964 in Neumünster geboren, studierte Literatur- und Sprachwissenschaft sowie Philosophie in Kiel und schloss sein Studium 1997 mit einer Promotion ab. Er arbeitete u.a. alsMuseumswärter, Tischlereigehilfe, Regalbestücker, Korrekturleser, Druckereiversandmitarbeiter. Seit 1999 ist er als Sozialarbeiter im Bereich Jugendhilfe/Ambulante Hilfen tätig.
Erstsendung: 11.12.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 45
Vorige/nächste Ausstrahlung:30.12.2018 um 18:00 bei Bremen Zwei  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Alles Rumi
Autor: Christine Wunnicke
produziert in: 2007
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Toto Blanke
Inhalt: Einer kann nicht schlafen. Der andere darf nicht. Ist es Radfahrerprinzip, wenn Schlaflose ihre Bettgenossen diskriminieren? Der, der nicht schlafen kann, schläft dauernd ein. Er träumt von Amerika, er träumt einen ewigen Facebook-Feed, er träumt mit Untertiteln, mit Zombies und David Bowie, medial vernichtet und postmodern versaut. Er träumt seinen Mann als seine Mutter und umgekehrt. Das ist schon eine Zumutung. Könnte man Träume zusammenschalten, multiplayermäßig, eine Art Urlaub für zwei? Das wäre schön und modern. Ob ein Gutenachtlied hälfe? Eine postapokalyptische Sexmaschine? Eine Runde Tai Chi? Und warum steht eigentlich "Rumi" unter jedem Zitat? Ein Musical für Schlafgestörte, fast eine Liebesgeschichte.
Sprecher:Lena-Marie Anzenhofer (Pauline)
Ludger Burmann (Onkel Theodor)
Tirzah Haase (Tante Klara)
Caroline Schreiber (Auskunft)
Wolfgang Müller (Hatschi Pfeffer)
Klaus Huber (Udu Hupe)
Marianne Rogée (Pschiboli Pschibuli)
Bruno Tendera (Herr Neua)
Alexander von der Groeben (Harry Meckerlein)
Erwin Grosche (Erzähler)
MusikerMusiker: Ulrich Lampen
Daten zu Christine Wunnicke:geboren: 1966
Vita: Christine Wunnicke, 1966 geboren, lebt als freie Autorin in München. Sie hat zahlreiche Musikfeatures und Hörspiele geschrieben, davon viele für Radio Bremen, zuletzt "We are a happy family" (2001), "Start me up" (2002) und "Brabant" (2005). Sie veröffentlichte bisher die Romane "Fortescues Fabrik", "Jetlag", "Die Nachtigall des Zaren", "Die Kunst der Bestimmung" und "Serenity" (2008) und hat Gedichte von John Wilmot, Earl of Rochester, übersetzt und herausgegeben ("Der kleine Wüstling").
Hompepage o.ä.: http://www.christine-wunnicke.com/
Erstsendung: 04.03.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 45
Titel: Begehren
Autor: Gesine Schmidt
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 63 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Andrea Getto
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhalt: Wir leben in einer sexualisierten Gesellschaft. Werbung muss sexy sein, „50 Shades of Grey“ muss man gesehen haben, Sex ist Lifestyle. Und natürlich ist jeder in gewisser Weise ein Experte in Sachen Sexualität. In diesem Sinne lässt Gesine Schmidt in ihrer „dokufiktionalen Feldforschung“ – der Text ihres Hörspiels entstand auf der Basis von Interviews – sechs Menschen zwischen 26 und 75 Jahren, unterschiedlichen Geschlechts und sexueller Präferenz erzählen: von ihrem Verlangen, von Bedürfnissen und Fantasien, von Ängsten und Scheitern, von One-Night-Stands, Beziehungshopping, Langzeitaffären, festgefahrenen Ehen und Einsamkeit.
Sprecher:Matthias Fuchs (Stephen Arnold)
Heiko Senst (Der junge Stephen)
Michael Degen (Sir Edmund Ganly)
Donata Höffer (Sara Thomasson)
Katharina Palm (Belle Parker)
Ernst August Schepmann (Jacques)
Sibylle Kuhne (Empfangsdame)
Oliver Bedorf (Student)
Daten zu Gesine Schmidt:geboren: 1966
Vita: Gesine Schmidt, 1966 in Köln geboren, studierte Komparatistik und Theaterwissenschaften an der Ruhr-Universität-Bochum. Bis 2009 war sie als Dramaturgin an mehreren Theatern engagiert, u.a. am Berliner Ensemble, Maxim Gorki Theater und am Deutschen Theater Berlin. Seit 2010 ist sie Autorin von Theaterstücken und Hörspielen: "Der Kick" (Uraufführung 2005, zusammen mit Andres Veiel); "Die Russen kommen!" (Uraufführung 2010 Theater Nürnberg); "liebesrap" (Deutschlandfunk/hr 2010) u.a. Zur Zeit arbeitet sie an einem dokumentarischen Theaterstück über Expats in Shanghai, ein Stückauftrag vom Theater Basel, die Uraufführung ist geplant für den März 2013.
Erstsendung: 25.05.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)RBB kulturradio
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 45
Titel: Boxen
Autor: Charles Juliet
produziert in: 1991
produziert von: SR
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Stefanie Hoster
Bearbeitung: Helmut Peschina
Übersetzer: Kay Borowsky
Inhalt: Herbst 1948 in Aix-en-Provence. Der mittellose 14-jährige François hat auf einer Militärschule die Chance, einen Schulabschluss zu machen. Er ist ehrgeizig, aber er leidet unter dem Drill und der Brutalität der Mitschüler. François will Boxen lernen von seinem Zugführer Julien, einem ehemaligen Boxer. Die Sonntage in der Villa von Julien und seiner Frau werden für den Jungen zur Entdeckung.
Sprecher:
offen
Lutz Mackensy (Colou)
Christa Berndl (Vivi| Nimi)
Adolf Laimböck (Gustav)
Gunter Cremer (Edi)
Marianne Lochert (Dr. med. Lena Buecher)
Ernst Konarek (Oskar Danzeisen)
Almut Henkel (Jacqueline)
Detlef Kügow (Joseph)
Daten zu Charles Juliet:Vita: Charles Juliet, geboren 1934 in Jururieux bei Lyon, wuchs bei einer Pflegefamilie auf, trat zwölfjährig in die Militärschule von Aix-en-Provence ein. Später brach er ein Medizinstudium ab, um sich dem Schreiben zu widmen. 1989 gelang ihm mit "L'année de l'éveil" der Durchbruch. Seine Werke wurden .nternational bekannt; Einige,so auch dieses, verfilmt.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 45
Vorige/nächste Ausstrahlung:01.01.2019 um 18:20 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Cantos
Autor: Ezra Pound
produziert in: 1990
produziert von: SWF
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Christian Bertram
Bearbeitung: Christian Bertram
Dramaturgie: Peter Liermann
Übersetzer: Eva Hesse
Manfred Pfister
Rainer G. Schmidt
Inhalt: Grundlage des Radiostücks ist eine Auswahl von Texten aus dem Hauptwerk des amerikanischen Dichters und Avantgardisten Ezra Pound (1885-1972), den Cantos – Gesänge, die erst 2012 in ihrer Gesamtheit auf Deutsch und Englisch im Arche-Verlag erschienen. Die Cantos entstanden in einem über fünfzig Jahre währenden »work-in-progress« und zählen zu den wichtigsten und einflussreichsten Epen moderner Dichtung. Sie sind ein figurenreicher, vielstimmiger und lebensbejahender Gesang, dessen polyphone akustische Umsetzung einen unmittelbaren, lebendigen und poetischen Zugang zu Pound, seiner hohen sprachlichen und bildhaften Intensität, eröffnet und eine Ahnung davon vermittelt, was Dichtung sein kann. Pound begann die Cantos 1915 in unmittelbarer Reaktion auf den Ausbruch des Ersten Weltkriegs. In Schüben veröffentlichte er bis in die 60er Jahre neun Blöcke mit über 110 Cantos. Aus diesem Konvolut hat Christian Bertram knapp dreißig Cantos ausgewählt, die essentielle und elementare Themen und Motive des Gesamtwerks vergegenwärtigen. Durchgehendes erzählerisches Prinzip des Hörspiels ist die Verwandlung. In seinem Epos nimmt Pound raffinierte dramaturgische Rückbindungen vor, versetzt Gegenwärtiges in die Vergangenheit und umgekehrt. Bögen werden gespannt von den modernen Großkriegen zu Homers Odyssee, von der Finanzindustrie zu den »Höllenzecken« in Dantes Inferno. Dokumen-tarisches fließt ein, aber auch Noten und viel Musikalisches. Auf der Suche nach Lösungen aus Chaos und Krieg wird Tradiertes aus der Antike, Afrika und China neu belebt, Kulturkreise werden in Verbindung gesetzt (z.B. Konfuzius und das alte Griechenland), um »eine Brücke zu schlagen über Welten« (Pound). Geglückte Momente der Geschichte, Beispiele eines guten und gerechten Regierens werden aufgerufen, Wege zur Natur aufgezeigt, um die Zerstörung von Lebensräumen aufzuhalten. Negativer Schlüsselbegriff ist in diesem Zusammenhang »Usura«, die krankhafte Habgier und die Geldschöpfung aus dem Nichts entgegen der Natur. Pounds utopisches Ziel ist es, nicht ein himmlisches, sondern ein »irdisches Paradiso« zu schaffen. Dieses ganz pragmatisch verstandene Paradiso-Projekt zieht sich wie ein roter Faden durch das Hörstück. Stets geht es darum, neue Denk- und Handlungsräume zu erschließen. Dabei variieren die Erzählsituationen und Haltungen zwischen Bericht, provokatorischer Rede, szenischen Dialogen, Rezitation, Lecture, Aufrufung, Feier, Manifest, Gesang und Klang. Aus den Cantos sprechen viele Stimmen und Erzähler. Zeitgenossen, histo-rische und mythologische Gestalten treten auf und mit ihnen eine Vielzahl von Sprachen. Über »Personae« zu reden und in historischen Masken zu erscheinen, war eine gängige Praxis von Pound. Es war Marshall McLuhan, der spätere Pop-Star der Medientheorie, der mit Pound korrespondierte und die Cantos mit dem Medium der modernen Radiokultur verglich. Und in der Tat sind die Cantos als »mixtum compositum« und mit ihrem Netz von kalkulierten Koordinaten ein Medium par excellence, eine keineswegs willkürliche Komposition, die sich gerade für das Hörspiel eignet. Das Stück versucht nicht Pounds Widersprüche und Abirrungen zu leugnen oder sie einzuebnen. Es lebt gerade aus dem provozierenden Neben- und Gegeneinander und der Energie überschießender Poundscher Form- und Sprachgestaltung. Gegensätzliche Tendenzen sind ineinander verschränkt, reiben sich aneinander und offenbaren doch letztlich einen Sinnzusammen-halt von großer ethischer Klarheit.
Sprecher:Walter Schultheiß
Martin Schleker
Ruth Mönch
David Fischer
Jörg Adae
Ulrike Barthruff
Oscar Müller
Sigrid Rautenberg
Peter Jochen Kemmer
Ruth Broda
Hubertus Gertzen
Angela Aretz
Hans Haasis
Hannelore Häfele
Wolfgang Bödiger
Daten zu Ezra Pound:geboren: 30.10.1885
gestorben: 01.11.1972
Vita: Ezra Weston Loomis Pound (* 30. Oktober 1885 in Hailey, Blaine County, Idaho; † 1. November 1972 in Venedig) war ein amerikanischer Dichter. Er gilt als einer der herausragenden Vertreter der literarischen Moderne. Sein Hauptwerk ist The Cantos. Er propagierte vor 1914 den Imagismus und den Vortizismus. Während seines Italienaufenthalts von 1924 bis 1945 bewunderte und unterstützte er den italienischen Faschismus.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.06.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 45
Vorige/nächste Ausstrahlung:25.12.2018 um 18:20 bei SWR 2 (Folge 1 von 2)  Phonostart Radio Cloud*
26.12.2018 um 18:20 bei SWR 2 (Folge 2 von 2)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Cousine Lisbeth
Autor: Honoré de Balzac
produziert in: 1981
produziert von: RIAS
Laufzeit: 85 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Cécile Wajsbrot
Komponist: Stanley Walden
Dramaturgie: Stefanie Hoster
Übersetzer: Nathalie Mälzer
Paul Zech
Inhalt: Ein zweiteiliges Hörspiel.

Teil 1 (82:00 Min.):
Paris im Jahre 1838. Madame Adeline Hulot, schöne Lothringerin im besten Alter, könnte die Mittel für die Verheiratung ihrer Tochter Hortense beschaffen, wenn sie dem unverhohlenen Werben des Hauptmanns der Ehrengarde und Parfümfabrikanten Crevel nachgäbe. Das Vermögen der Familie brachte Adelines Ehemann durch. Still folgt dem Geschehen die Cousine Lisbeth, die ihre Tage im Palais der Familie verbringt. Nahe am Louvre in einer dunklen Straße liegt Lisbeths Wohnung. Dort birgt sie ein Geheimnis.

Teil 2 (69:09 Min.):
Madame Marneffe, uneheliches hübsches Kind eines Maréchal, Frau eines Angestellten im Kriegsministerium, baut sich mit Cousine Lisbeths Hilfe einen florierenden Salon mit Aussicht auf gute Renten auf. Von drei Männern erwartet sie dasselbe Kind - ein Detail, das die Ehe von Hortense mit dem polnischen Grafen und Künstler Steinbock zerstört und den Baron Hulot endgültig ruiniert. Die Familie verarmt, der Baron verschwindet. Cousine Lisbeth, scheinbar an der Seite der Familie, übt in aller Stille Rache für eine große Kränkung.
Sprecher:Ursula Höpfner
Brigitte Kahn
Günther Einbrodt
Klaus Fischer
Nico Grüneke
Murray Levy
Helmut Pick
MusikerJean-Louis Matinier (Akkordeon) Michael Riessler (Bassklarinette)
ergänzender Hinweis: Vorlage: La cousine Bette (Roman)
Daten zu Honoré de Balzac:geboren: 20.05.1799
gestorben: 18.08.1850
Vita: Honoré de Balzac (* 20. Mai 1799 in Tours; † 18. August 1850 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. In den Literaturgeschichten wird er, obwohl er eigentlich zur Generation der Romantiker zählt, mit dem 17 Jahre älteren Stendhal und dem 22 Jahre jüngeren Flaubert als Dreigestirn der großen Realisten gesehen. Sein Hauptwerk ist der rund 88 Titel umfassende, aber unvollendete Romanzyklus La Comédie humaine (dt.: Die menschliche Komödie), dessen Romane und Erzählungen ein Gesamtbild der Gesellschaft im Frankreich seiner Zeit zu zeichnen versuchen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.06.2017
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 45
Titel: Das Denken ist selbst ein Leben - Wiesengrund antworten
Autor: Gisela von Wysocki
produziert in: 1989
produziert von: RB
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Nach Gisela von Wysockis fulminantem Prosa-Debut Wir machen Musik – Geschichte einer Suggestion im Jahr 2010, eine szenenreiche éducation musicale, die zwischen Drama und Burleske die Geschichte der Faszination eines Kindes für die Welt der Musik erzählt, folgte 2016 ihr zweiter Roman Wiesengrund, für den sie ein Jahr später den Heinrich-Mann-Preis erhielt.

Die junge Hanna Werbezirk kommt kurz nach der Matura aus Salzburg zum Studium nach Frankfurt am Main. Sie ist fasziniert von dem Philosophieprofessor Wiesengrund, für dessen Denken sie anhand zahlreicher heimlich unter der Bettdecke erlauschten Nachtstudiosendungen ein brennendes Interesse entwickelt hat. Sie lebt nun in einer beengten Dachwohnung, die sie mit einer Reihe anderer Mieter teilt. An der Universität wird sie mit der wiederkehrenden Frage Wiesengrunds »Wie geht es Ihnen?« konfrontiert und gehörig in Verlegenheit gebracht. Sie ist auf der Suche nach einer Antwort, in der sich ihre Wirklichkeit spiegelt und lässt sich auf ein »Von-Wort-zu Wort-Experiment«, wie sie es nennt, ein, das zu neuen Verknüpfungen von Denken und Leben führt.
Sprecher:Peter Buchholz
Peter Kaempfe
Jens Scholkmann
Sabine Postel
Daten zu Gisela von Wysocki:geboren: 1940
Vita: Gisela von Wysocki lebt in ihrer Geburtsstadt Berlin und in Frankfurt am Main. Für Ihre Theater- und Hörspieltexte sowie ihre Essays erhielt sie u.a. 1996 die Roswitha von Gandersheim-Gedenkmedaille. Ihre Arbeit "Klopfzeichen" steht beispielhaft für die postdramatische Struktur zeitgenössischer Dramatik. Eine nacherzählende Inhaltsangabe im klassischen Sinne würde von diesem Stück einen völlig falschen Eindruck erwecken. Statt dessen: Der Form nach ist "Klopfzeichen" als große Erzählung angelegt. Das Bild des Würfels, der die Geschichte in Facetten zerlegt, liegt als Figur dem Text zugrunde. Deshalb gibt es keine logisch-chronologischen Abläufe, keine kausalen Verknüpfungen, die ins Auge springen. Wirklichkeit ist den Personen nur in Bruchstücken zugänglich und kann sich nur in episodenhafter Zerstückelung zeigen. Und so sind in Wysockis Text neben dem Galeristen und der jüdischen Malerin mit von der Partie des Clans, der sich über Klopfzeichen verständigt: der Präparator, die Systemberaterin, zwei Männer mit Format, eine Frau mit Lähmung - und nicht zuletzt, als Wanderer zwischen den Zeiten, Jean-Baptiste Lully, Tänzer und Komponist am Hof Ludwig des XIV. "Klopfzeichen" hat in seiner ursprünglichen Gestalt 26 Personen. Für die szenische Lesung mit nur 6 Personen hat die Autorin den Text eingestrichen, zahlreiche Rollen wurden mehrfach besetzt.
Hompepage o.ä.: http://www.giselavonwysocki.de/1.html
Erstsendung: 26.09.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 45
Titel: Das Geld
Autor: Emile Zola
produziert in: 1980
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Herwart Höpfner
Übersetzer: Wolfgang Günther
Inhalt: In "Das Geld" beschreibt Zola realistisch und detailgenau die Genese eines großen Krachs an der Pariser Börse, den er zeitlich in die glänzende Endphase des Second Empire unter Napoleon III verlegt. Zola erzählt von Spekulanten, Finanzmaklern, großen Bankiers und kleinen Anlegern, von Zynikern, Aasgeiern, Moralisten, Revolutionären, von all den Opfern und Tätern in dem schwindelerregenden Spiel um das Geld, von ihren Intrigen, ihren Sehnsüchten und ihrer Verzweiflung, wenn in einer großen Blase alle Hoffnung zerplatzt. Der eigentliche Protagonist des Romans ist das Geld selbst. Es sind nicht länger die Menschen die Akteure ihres Schicksals, sondern die dingliche Macht des Geldes. Und natürlich sind es am Ende nicht die Macher, die vernichtet werden - die hecken wie Zolas Romanheld Saccard am Ende schon wieder fröhlich-ungeniert weitere Millionengeschäfte aus.

"Nie hatte Saccard die Börse aus der Vogelperspektive in so merkwürdiger Ansicht erblickt, mit den vier schiefen Ebenen ihres mächtigen Zinkdaches, überragt von einem starrenden Wald von Röhren. Die Spitzen der Blitzableiter richteten sich wie riesig lange Spieße drohend himmelwärts. Das Gebäude selbst war nur ein schmutziggrauer, nackter Steinwürfel, über dem eine zerfetzte Fahne flatterte. Einen eigentümlichen, verblüffenden Anblick boten Stufen und Säulengang, welche von schwarzen Ameisen gesprenkelt schienen, als sei der ganze Ameisenhaufen in Aufruhr und von einer hochgradigen Aufregung hin und her bewegt. 'Wie winzig klein erscheint das alles! Man meint, mit einem Griff könnte man sie alle in die Hand schließen.'"

"Das Geld' erzählt alles, was man über den Börsenwahn wissen muss." (Der Tagesspiegel)
Sprecher:Blanche Kommerell (Hanna)
Hans Oldenbürger (Prinz)
Christoph Engel (Vater)
Evelyn Opoczynski (Bettina)
Marina Erdmann (Christine)
Joachim Dittmann (Karl)
Friederike Aust (Aust)
Georg Helge
Ingeborg Medschinski
Günter Polensen
Lothar Dimke
Hans-Joachim Hanisch
Hans-Georg Thies
Daten zu Emile Zola:vollständiger Name: Émile Édouard Charles Antoine Zola
geboren: 02.04.1840
gestorben: 29.09.1902
Vita: Émile Édouard Charles Antoine Zola (* 2. April 1840 in Paris; † 29. September 1902 ebenda) war ein französischer Schriftsteller und Journalist.
Zola gilt als einer der großen französischen Romanciers des 19. Jahrhunderts und als Leitfigur und Begründer der gesamteuropäischen literarischen Strömung des Naturalismus. Zugleich war er ein sehr aktiver Journalist, der sich auf einer gemäßigt linken Position am politischen Leben beteiligte.
Sein Artikel J’accuse …! (Ich klage an …!) spielte eine Schlüsselrolle in der Dreyfus-Affäre, die Frankreich jahrelang in Atem hielt, und trug entscheidend zur späteren Rehabilitierung des fälschlich wegen Landesverrats verurteilten Offiziers Alfred Dreyfus bei.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.12.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 45
Titel: Der Salzsee
Schreckmümpfeli
Autor: Sina Ness
produziert in: 1967
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Margret Nonhoff
Inhalt: Glück auf! Helm ab!
Daten zu Sina Ness:geboren: 1982
Vita: Sina Ness, geboren 1982 in Basel, arbeitete als Filmvorführerin und studierte Philosophie sowie Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Sie schreibt Lyrik und Prosa und arbeitet an einer Dissertation. "Gewitter" war ihr erstes Hörspiel.
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 45
Titel: Die Kunst an nichts zu glauben
Autor: Raoul Schrott
produziert in: 2010
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Michael Farin
Bearbeitung: Michael Farin
Inhalt: Poetische Porträts: Menschen in alltäglichen Berufen fragen nach dem Gelingen des Lebens oder der Kunst des Scheiterns.

Nicht selten ist ein Buch der Auslöser, Ausgangspunkt für ein neues, ein weiteres Buch. In diesem Fall: ›De Arte Nihil Credendi - Über die Kunst an nichts zu glauben‹, ein Traktat aus dem 17. Jahrhundert. Gäbe es dieses »Manual der transitorischen Existenz« nicht, es müsste erfunden werden. Passagen daraus bildeten die Inspirationsquelle für neue Gedichte, sie sind zugleich aber auch ihr Spiegel, Illuminationen von fremder Hand. Es entsteht ein Wortgewebe, das den Moment feiert, ganz im Diesseits angesiedelt.
Sprecher:Bernhard Bettermann (Der Gast)
Heiner Hitz (Der Andere)
Walter Andreas Müller (Kellner)
Daten zu Raoul Schrott:geboren: 17.01.1964
Vita: Raoul Schrott, geb. 1964, Lyriker, Romancier, Hörspielautor, Übersetzer. Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin, Innsbruck. 1986 Sekretär des französischen Schriftstellers Philippe Soupault, danach Lektor am 'Istituto orientale' in Neapel. Hörspiele u.a. "lingua franca sonora I-IV" (BR 1994- 1995), "Hotels" (BR 1995, mit Klaus Buhlert, Hörspiel des Jahres 1995), "Finis terrae" (mit Klaus Buhlert, BR/ORF 1996), "Tropen" (BR/HR/ORF 1998), "Die Erfindung der Poesie" (BR/HR/ORF 1998), "Zarzura" (mit Michael Farin, BR 1998), "Die Wüste Lop Nor" (mit Michael Farin, BR 2000, Hörspiel des Monats August), "Gilgamesh" (BR 2001, Hörspiel des Monats Oktober), "Die Blüte des nackten Körpers" (SWR/HR 2010), "Erste Erde Epos"(BR 2013/14).
Erstsendung: 17.04.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 45
Titel: Die Nokia-Karawane - oder: Das Prinzip des Wanderkapitalismus
Autor: Andreas Maus
Karmen Frankl
produziert in: 1978
produziert von: Europa
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Feature
Regie: Karmen Frankl
Inhalt: Durch Steppen, Wüsten und Gebirge sind Mensch und Tier unterwegs auf abenteuerlicher Reise: so der Mythos "Karawane". Die Karawanen heute sind weniger pittoresk.
Konzerne ziehen als Herstellungskarawanen rund um den Globus, immer dorthin, wo Lohnkosten sinken, wo Steuergeschenke und Subventionen locken, wo ein Markt kurzfristig interessant ist. Der finnische Mobilfunkgeräte-Hersteller Nokia gilt – besonders hierzulande – als eindrückliches Beispiel für eine solche Karawane: 2008 machte er sein Werk in Bochum dicht und verlagerte die Produktion nach Rumänien. Um auch da im Frühjahr 2012 die Zelte wieder abzubrechen und weiter nach Südostasien zu ziehen.
Sprecher:Lutz Mackensy (Erzähler)
Oliver Rohrbeck (Julian)
Oliver Mink (Dick)
Ute Rohrbeck (Anne)
Maud Ackermann (George)
Harald Pages (Onkel Quentin)
Ursula Sieg (Tante Fanny)
Erstsendung: 12.01.2013
Datenquelle(n):
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Treffer 12 von insgesamt 45
Titel: Die Schuld der anderen
Autor: Gila Lustiger
produziert in: 2002
produziert von: Autorenproduktion (im Auftrag DKultur)
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Barbara Liebster
Bearbeitung: Barbara Liebster
Komponist: Frieder Butzmann
Inhalt: Ein fast vergessener Mordfall, ein hartnäckiger Journalist und unlösbare Verstrickungen der Macht.
Die 18-jährige Emilie Thevenin kam vor 27 Jahren aus der französischen Kleinstadt Charfeuil nach Paris, um Geschichte zu studieren. Ihren Unterhalt verdiente sie sich als Prostituierte im Escort-Service, bis sie vergewaltigt und erdrosselt wurde.
Fast drei Jahrzehnte nach dem Verbrechen soll ein DNA-Abgleich den Täter überführen. Journalist Marc Rappaport stößt bei seinen Recherchen auf einen Skandal von schockierendem Ausmaß.
Sprecher:Erzähler / Besucher des Hauses: Traugott Buhre
Graham Bell: Computerstimme der Bell Labaratories
Graph Glasiï: Michael Glasmeier
Flaneuse im Rockefeller Shopping Centre: Lindy Annis
Erik Satie: Clarisse Cossais
Brian Eno: Stuart Mead
Jan Rohlf: Jan Rohlf
Hans Peter Kuhn: Hans Peter Kuhn
John Cage: Thomas Kapielski
Friederike Feldmann
Thomas Hauser
Daten zu Gila Lustiger:geboren: 1963
Vita: Gila Lustiger, 1963 in Frankfurt/Main geboren, studierte an der Hebräischen Universität in Jerusalem Germanistik und Komparatistik, 1987 zog sie nach Paris. Dort arbeitete sie als Journalistin für Radio France Internationale und das ZDF. 1995 erschien ihr erstes Buch "Die Bestandsaufnahme", "So sind wir" (2005) war für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2015 kam "Die Schuld der anderen" heraus, der Roman stand mehrere Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste.
Erstsendung: 02.01.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 45
Titel: Die Vermessung der Welt
Autor: Daniel Kehlmann
produziert in: 1986
produziert von: HR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Alexander Schuhmacher
Bearbeitung: Alexander Schuhmacher
Inhalt: Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei Wissenschaftler an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, untersucht Flöhe, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren ­ er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin.
Sprecher:Klaus Barner (Boris Visinski)
Antje Hagen (Anna Visinski)
Gisela Trowe (Frau Brent)
Heinz Schimmelpfennig (Herr Hofmann)
Wolfgang Höper (Herr Mern)
Ilona Wiedem (Kitty Shapely)
Hans-Georg Panczak (Herbert Darby)
Hermann Treusch (Frenni)
MusikerInsa Rudolph (Singstimme) Samuel Rohrer (Schlagzeug; Spielzeuginstrument) Kim Efert (Gitarre; Spielzeuginstrument) Flavio Puntin (Flöten) Claudio Puntin (Spielzeuginstrument; Klarinette)
Daten zu Daniel Kehlmann:geboren: 13.01.1975
Vita: Daniel Kehlmann (* 13. Januar 1975 in München) ist ein österreichisch-deutscher Schriftsteller. Er lebt in Wien und Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.kehlmann.com/
Erstsendung: 12.12.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 45
Titel: Disromanz
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.2006
Autor: Michael Engler
produziert in: 1962
produziert von: NDR
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Alexander Schuhmacher
Inhalt: Theo und Mira. Er: der Sohn einer freakigen 68iger Familie und sie: das verwöhnte Reiche-Eltern-Töchterchen. Sie entflammen füreinander, verlieben sich Hals über Kopf. Zwei Welten prallen zusammen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Während Theo planlos durchs Leben stolpert und durch die Trennung der Eltern gerade aus der Bahn katapultiert wird, bereitet sich Mira unbeirrbar auf ihre Karriere vor und stolziert in Designer-Klamotten dem vorprogrammierten Erfolg entgegen. Wäre die Liebe nicht, ihre Umlauf-Bahnen hätten sich nie berührt. Doch die Konstellation ist hochexplosiv und bekanntlich ist auch die Liebe kein Garant für das Glück - Eine moderne Romeo-und Julia-Romanze. Ein sentimentales Stück über die Irrungen und Wirrungen der Liebe, changierend zwischen coolen Schnodder-Jargon und zarter Poesie.
Sprecher:Hans Lietzau (Erzähler)
Kurt Ebinghaus (Meelhaul Lynskey, Nagelschmied)
Werner Stock (Cahir Bowes, Steinklopfer)
Maria Körber (Witwe des Webers Mortimer Hehir)
Werner Schumacher (Totengräber)
Klaus Höhnke (Totengräber)
Hans Mahnke (Malachi Rohan, Faßbinder)
Gisela Mattishent (Nan, seine Tochter)
Daten zu Michael Engler:Vita: Michael Engler, geboren 1961, studierte Visuelle Kommunikation, war Szenarist und Illustrator, von 1996 bis 2002 Art Director und Creative Director in Werbeagenturen und arbeite seit 2002 als freier Autor. Er publizierte "20 1/2 Freundschaftsgeschichten" (2003), "Sommerschnee" (2004), "Julia und das Zauberwort" (2005).
Erstsendung: 12.02.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 45
Titel: Drei Monate Mississippi
Autor: Christoph Richter
produziert in: 1952
produziert von: NWDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Inhalt: Werkstattbericht zur Produktion von 'Tom Sawyers Abenteuer'
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 45
Titel: Du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz!
Autor: Phonofix
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Phonofix
Komponist: Thomas Mahmoud
Inhalt: Es gibt einen Schimmer, der uns verspricht, daß das 20. Jahrhundert endlich zuende ist, der Schimmer einer Welt, die alle betreten können, immer wenn sie wollen. Im always-on-Zustand ist Utopie lebendig wie nie, als aufmüpfiger Teenager hat sie Wege gefunden, sich über die gesamte Welt zu verteilen. Um unser Wahrnehmungssystem in dieser world wide world dreht sich du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz!

Das Bloggen als Mischung aus privater und öffentlicher Äußerung, als Softwarefehler. Das life 2.0 als Bootleg des life 1.0. Zwischen Logosphäre und Blogosphäre schauen auch Brigitte Zypries, Tine Wittler und der Road Runner immer mal wieder vorbei und fragen: How to become a famous blogger? Wo die Neutralität des Web beschnitten werden soll, zeigt sich sein Potential: Findet sich Identität gerade nicht in geschlossenen Blindtexten, sondern da, wo etwas schiefgeht? Wenn die Software knackt, kann Identität die eigenen Möglichkeiten und Bedingungen in immer neuen Remixen befragen. Dagegen stellt sich eine Geschichte, die festgeschrieben und nicht aktualisierbar oder kopierbar sein will; Geschichte als Original, gehortet im Headquarter der Hochkultur. Können Menschen Wege finden, Macht, Wissen und Daten nicht anzusammeln, sondern zu verteilen, durch non-blind copy? Können sie Fehler nicht als Fehler verstehen, sondern als Teile gemeinsamer Geschichte? Können sie mit den Geräten zusammenleben und Wahrnehmung mit ihnen teilen?

Jörg Albrecht, Texter von phonofix, beschäftigt sich mit der Verbindung von Macht und noch nicht zuende entwickelten Technologien. Matthias Grübel, Musiker von phonofix, nimmt unfertige und im Werden begriffene Technologien in Form von Open-Source Software und selbstgeformten elektronischen Arbeitsumgebungen als Bestandteile seiner Musik. So setzen phonofix ihre Arbeit fort, Gegenwart mitsummbar, Text mittanzbar zu machen. Bastard-Pop-artig mischen sie verschiedene recordings: Butler und Theweleit, Bugs Bunny und bugging Blogs, Gitarrenschlieren und Delaytürme, das Jahr 1997 und heute. "Das 21. Jahrhundert in der garbage can, in der sich alle Fehler versammeln, um gemeinsam Geschichte zu machen, um gemeinsam zu leben, Fehler der Programme, der Geräte und deiner Identität. Bis der Download abgeschlossen ist und ihr nicht mehr wißt, ob es eure Band jemals gab. [...] Podcast: the uppumping century / the downdumping century. Download it NOW! (Jörg Albrecht)"
Sprecher:Anita Vulesica (Mandy Butler)
Dietrich Kuhlbrodt (Herr von Bismarck Jr. Jr. Jr.)
Richard Barenberg (Autonomer Nationalist)
Dirk Laucke (Jörg Holz)
Matthias Platz (Thomas Zaunmüller)
Thomas Mahmoud (Heiner "Texas" Müller)
Erstsendung: 14.06.2009
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 45
Titel: echo echo - wo soll ich fliegen
Autor: A. K. Dolven
produziert in: 1999
produziert von: NDR
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Gaby Hartel
Ingo Kottkamp
Bearbeitung: Gaby Hartel
Inhalt: Hörstück nach der gleichnamigen Soundperformance der A.K. Dolven.

Ende August 2015 erklang im historischen Vogelsaal des Berliner Museums für Naturkunde zwischen Hunderten ausgestopfter Exponate aus 300 Jahren Sammlungsgeschichte ein mehrstimmiges SoundPoem, eine temporäre Performance der norwegischen Künstlerin A K Dolven. ›echo echo‹ erzählt in Fragmenten von Migration, Entwurzelung, Unsicherheit.

Viele Recherchen der Künstlerin legen Zeugnis von Wirklichkeiten ab, die jenseits der optischen Raumerfahrung des Vogelsaals liegen: Texte zeitgenössischer Entdecker, Praktiken der Exponatenbenennung, Selbstreflexionen. Diese verborgenen Aspekte erhalten durch ihre Hörbarmachung in Verschränkung mit dem Soundpoem einen radiophonen Nachklang.

Eine Produktion im Rahmen von Kunst/Natur-Künstlerische Interventionen im Museum für Naturkunde Berlin in Kooperation mit der Kulturstiftung des Bundes und Deutschlandradio Kultur 2015/2016.
Sprecher:Werner Wölbern
Christine Heiß
Hille Darjes
Katharina Schumacher
Philipp Schepmann
Chris Alexander
Peter Lieck
Reinhart Firchow
Jürg Löw
Daten zu A. K. Dolven:geboren: 1953
Vita: A K Dolven, geboren 1953 in Oslo, vielfach ausgezeichnete und Norwegens bekannteste Multimediakünstlerin, aufgewachsen nördlich des Polarkreises auf den Lofoten, die auch in ihren Werken eine wichtige Rolle spielen. Ihre Skulpturen, Malerei, Foto- und Videokunst werden weltweit ausgestellt. 2000 erhielt sie den Fred-Thieler-Preis für Malerei und 2005 die schwedische Prinz Eugen Medaille für herausragende künstlerische Leistungen. A K Dolven wohnte vor 1989 mehrere Jahre im Westteil von Berlin direkt an der Mauer. Heute lebt sie auf den Lofoten und in London.
Erstsendung: 05.06.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 45
Titel: Empörung
Autor: Philip Roth
produziert in: 1997
produziert von: RB
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Übersetzer: Werner Schmitz
Inhalt: Marcus Messner startet 1951, im zweiten Jahr des Koreakrieges, sein Studium an einem christlichen College in Ohio. Dort, weit weg von seiner Heimat New Jersey, glaubt er, der erstickenden Liebe seines sorgenkranken Vaters entkommen zu sein und sich die Chance erworben zu haben, aus der kleinbürgerlichen Existenz eines jüdischen Metzgersohnes aufzusteigen. Mit verbissenem Ehrgeiz kämpft er um Bestnoten und Anerkennung. Doch Marcus passt nicht ins System. Keineswegs religiös, sondern freigeistig-liberal und hemmungslos individualistisch wie er ist, widersetzt er sich allen Vorschriften und Restriktionen und geht in offene Rebellion gegen die Führungsautoritäten. Marcus Unbotmäßigkeit führt zum Rausschmiss und kostet ihn letztlich das Leben, denn er wird zum Koreakrieg eingezogen. Marcus erzählt die Geschichte seines kurzen Lebens aus dem Jenseits. Dabei ersteht das Bild einer vergangenen Epoche mit vielfachen Bezügen zur Gegenwart. Dass Marcus auf zwangsläufige Art zum Opfer wird, ist historischen Bedingungen geschuldet, die jederzeit wiederkehren können.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (Inspektor Elias)
Siegfried W. Kernen (Korrektor Raimundo Silva)
Walter Renneisen (Pide-Oberst)
Gabriela Maria Schmeide (Yolanda)
Heiko Senst (Klassenkamerad)
Wolf-Dietrich Sprenger (Liebhaber)
Daten zu Philip Roth:geboren: 19.03.1933
gestorben: 22.05.2018
Vita: Philip Milton Roth [ɹɑːθ] (* 19. März 1933 in Newark, New Jersey, † 22. Mai 2018) ist ein amerikanischer Schriftsteller. Seine Romane, Erzählungen und Essays wurden vielfach ausgezeichnet und brachten ihm den Ruf eines bedeutenden Romanciers der Gegenwart ein, der in der Öffentlichkeit seit Jahren als Kandidat für den Nobelpreis für Literatur gehandelt wird. Roths Werke sind häufig autobiografisch geprägt. Seine Romanfiguren teilen seine Herkunft aus einer jüdischen Familie der unteren Mittelschicht, seine Geburtsstadt Newark, die späteren Wohnsitze New York City und eine Farm in Connecticut sowie die Erfahrungen seiner beiden Ehen. Nachdem bereits Roths Erstling Goodbye, Columbus im Jahr 1959 eine positive Aufnahme in der Kritik fand, wurde zehn Jahre später der Roman Portnoy’s Complaint zu einem Skandalerfolg. Ab den 1970er Jahren begleitete die Figur Nathan Zuckerman Roths Werk durch zwei Trilogien und mehrere Einzelromane. Im Oktober 2012 gab Roth bekannt, sich vom Schreiben zurückzuziehen.
Hompepage o.ä.: http://www.philip-roth.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.06.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 19 von insgesamt 45
Titel: Feuille d'Album
Autor: Katherine Mansfield
produziert in: 1988
produziert von: BR
Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Franziska Hirsbrunner
Bearbeitung: Franziska Hirsbrunner
Übersetzer: Sabine Lohmann
Inhalt: Paris um 1917 - ein junger Maler, Ausländer, schüchtern und eigenwillig, wird von Kolleginnen umschwärmt. Je weniger er auf ihre Avancen eingeht, desto interessanter wird er für sie, die Projektionen schiessen ins Kraut. Doch als die Frauen schliesslich enttäuscht von ihm ablassen und er sich in seinem schäbigen, aber überaus ordentlich gehaltenen Atelier wieder ungestört seiner Kunst widmen kann, verfällt der scheinbar so autarke junge Mann selbst einer Projektion.

Von stupender Beobachtungsgabe, hat Katherine Mansfield in den paar Jahren, die ihr zum Schreiben blieben, die damals noch junge Form der Kurzgeschichte revolutioniert: «Ich bin eine Schriftstellerin, die sich um nichts kümmert als um das Schreiben. Wenn ich unter Leuten bin, fühle ich mich wie ein Arzt mit seinen Patienten - sehr mitfühlend, sehr am Fall interessiert, sehr begierig, dass sie mir alles erzählen, was sie können -, aber was mich selbst angeht, sehr allein, sehr isoliert - ein merkwürdiger Zustand.»
Sprecher:Jörg Hube (Studiowart)
Daten zu Katherine Mansfield:vollständiger Name: Kathleen Mansfield Beauchamp
geboren: 14.10.1888
gestorben: 09.01.1923
Vita: Katherine Mansfield, Geburtsname Kathleen Mansfield Beauchamp (* 14. Oktober 1888 in Wellington Neuseeland; † 9. Januar 1923 in Fontainebleau, Île-de-France) war eine neuseeländisch-britische Schriftstellerin, die bereits mit 34 Jahren an Tuberkulose starb. Neben 73 in der Regel kurzen Erzählungen hinterließ sie zahlreiche Briefe und Notizen. Die Resonanz auf ihr eher schmales Werk war und ist auffallend breit.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.04.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 45
Titel: Fluten
Autor: Sven Lager
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Stella Luncke
Inhalt: Peer liegt auf seinem Bett, es ist Nacht. Mit offenen Augen versucht er, die Bewegungen der Erde zu hören - tektonische Platten, die aneinander reiben. Die St. Andreas-Spalte in Kalifornien, der Rheingraben in Süddeutschland, der Sockel vor Sumatra.

Am Morgen sind Fanny und er aus Thailand zurückgekehrt - ohne Ben, den sie in Bangkok als vermisst gemeldet haben. Ben ist Peers bester Freund, mit dem er nächtelang unterwegs war, um dem Rhythmus der Welt zu lauschen. In Thailand haben sich die beiden Freunde in Fanny verliebt. Das Mädchen mit den sandfarbenen Haaren, das in Berlin keine zehn Straßen von ihnen entfernt wohnt. Zu dritt unternahmen sie einen Ausflug. Von einem Hügel aus beobachteten sie einen Faden weißer Wolle, der übers Meer auf sie zulief.
Sprecher:Ludwig Thiesen
Ursula Land
Gerti Runkel
Daten zu Sven Lager:Vita: Sven Lager, 1965 in München geboren, lebt in Kapstadt, schreibt Hörspiele und Romane: u.a. "Phosphor" 2000, "Im Gras" 2001.
Erstsendung: 15.05.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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