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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 286
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Titel: "Ich pfeife auf die Ideale - Ich fraß den Apfel mit der Schale" - Kurt Schwitters, ein bürgerlicher Bürgerschreck
Autor: Jürgen Liebing
produziert in: 1975
produziert von: RB
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Jörg Jannings
Komponist: Jürgen Knieper
Inhalt: Ein Spiel um Buchstaben, Silben, Wörter in mehreren Sätzen

"Ich weiß, daß ich als Faktor in der Kunstentwicklung wichtig bleiben werde." Die gestalterische und literarische Vielfalt von Schwitters kann man in den Museen der ganzen Welt entdecken. "Kuwitter", wie er sich selbst nannte, träumte vom Gesamtkunstwerk und fügte die neuen Stilarten und -richtungen seiner Zeit zur Merz-Kunst: "Ich bin Merz". Jürgen Liebing stellt den "genialischen Künstler in Texten, Spielszenen und historischen Aufnahmen vor - z.B. mit dem berühmten Buchstabengedicht "Sonate in Urlauten" (1926).
Sprecher:Kurt Schwitters
Otto Sander
Otto Wildgruber
Stefan Wigger
Andreas Mannkopff
u.a.
MusikerOrtrud Beginnen (Singstimme) Jürgen Knieper (Klavier)
Daten zu Jürgen Liebing:Vita: Jürgen Liebing, geboren 1949, studierte Germanistik, Pädagogik, Philosophie und Soziologie; er ist Autor zahlreicher Hörspiele vornehmlich für RIAS Berlin.
Erstsendung: 04.01.1975
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 286
Titel: 400% Bessler
Autor: Christine Nagel
produziert in: 2017
produziert von: HR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Christine Nagel
Peter Ewald
Inhalt: Ein abgelegenes Bauernhaus in Brande-Hörnerkirchen sowie eine umgebaute Scheune, die das Ton- und Musikstudio Seven Oaks beherbergte, waren für viele Jahre Wohn- und Arbeitsstätte von Gerd Bessler (1950-2011). Der Musiker und Komponist, dem Hörspiel und Theater nicht nur zahlreiche wunderbare Kompositionen verdanken, sondern auch passioniert ausgetüftelte Sounddesigns, war ein Multi-Instrumentalist mit besonderer Leidenschaft für Bratsche, Viola d’Amore und zuletzt vor allem für den Flügel. In Frankfurt am Main studierte er Musikwissenschaften, Komposition und Elektronische Musik.
1987 begann seine Zusammenarbeit mit Robert Wilson, Tom Waits, Phil Glass und William S. Burroughs, die zu dem Theaterereignis The Black Rider am Thalia Theater in Hamburg führte. Darüber hinaus war er als Komponist für Schauspielmusik an allen großen deutschsprachigen Theaterbühnen sowie am Burgtheater Wien und den Wiener Festwochen tätig, lange Jahre vor allem mit Luc Bondy, später mit Anna Badora und Jette Steckel. Seine zahlreichen Hörspielkompositionen sind bis heute in der ARD und Deutschlandradio zu hören. Den Schauspieler Otto Sander begleitete er bei dessen legendären Ringelnatz-Lesungen ab 1995; live unterwegs war er auch mit dem Avantgarde Trio ABQ/Berlin (Jochen Arbeit von den Einstürzenden Neubauten, Bessler selbst und Hipek Quirin). Seine Kammeroper „SIRENE 16/8/34“ für Mezzosopran und kleines Orchester nach dem Libretto von Christine Nagel und Irmtraud Morgner kam nicht mehr zur Uraufführung.
Gerd Bessler starb am 14. Juni 2011 in Hamburg. Christine Nagels nachgetragenes, akustische Epitaph, das fast ausschließlich aus Materialien des Nachlasses besteht, ist ein eigenständiges und sensibles Radiostück geworden, in dem Bessler über die Götter in Hamburg spricht, über Musik (und ihre Bereicherungen), die in seine allseits geliebten Alphawellen führt (vom Theta-Bereich ganz zu schweigen), und über das schlimmste Glatteis, das es gibt.
Sprecher:Effi Rabsilber
Otto Sander
William S. Borroughs
Stefan Kurt
Graham F. Valentine
Ulrich Gerhardt
Peter Ewald
Mechthild Zschau
Daten zu Christine Nagel:geboren: 1969
Vita: Christine Nagel, geboren 1969 in Wertheim/Main, studierte Geschichte, Germanistik und Politik, arbeitet seit 1994 als freie Autorin. Sie lebt in Berlin.
Erstsendung: 05.07.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 286
Titel: A-M-T, eine Datenkomödie
Autor: Bernhard Pfletschinger
produziert in: 1981
produziert von: HR; NDR
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Ferdinand Ludwig
Komponist: Walter Schröder-Limmer
Inhalt: Theo Pawlewski hätte nichts gegen einen Staat, der seine Bürger hart anfaßt und nationalistisches Gedankengut hochhält, der stramme Leistungsideologie groß und schlappes Gleichheitsdenken klein schreibt. Aber Theo Pawlewski lebt in einem Staat, der ihm mehr demokratische Selbständigkeit abverlangt, als ihm lieb ist. Und als dieser Staat ihm - nicht ganz zu Recht übrigens - die Rente kürzt, da fühlt Theo Pawlewski sich zum Kampf aufgerufen. Er setzt damit eine Lawine behördlicher Nachstellungen in Gang, die ihn buchstäblich zu Tode hetzen. Zufällig und ahnungslos hat Theo Pawlewski nämlich auf eine Lücke im elektronisch gesteuerten Verwaltungssystem aufmerksam gemacht. Diese Lücke muß behoben werden. Daß dabei ein Mensch zu Tode kommt, liegt selbstverständlich nicht in der Logik des Systems. Oder etwa doch?
Sprecher:Hans Putz (Theo Pawlewski)
Otto Sander (Andreas Anderson)
Helga Grimme (Erika Anderson, seine Frau)
Leonie Thelen (Hanne Anderson, ihre Tochter)
Inge Birkmann (Leni Hoffmannsthal)
Melanie de Graaf (Clara Hoffmannsthal)
Peter Roggisch (Dr. Ernst Löbisch)
Gisela Zoch-Westphal (Erna Löbisch)
Christian Brückner (Werner Schwingenstein)
Wolfgang Kaven (Mückemann)
Heinz Meier (Wiesner)
Daten zu Bernhard Pfletschinger:geboren: 18.08.1946
Vita: Bernhard Pfletschinger, geboren 1946, lebt als Autor für Radio und Fernsehen - seit 1984 hauptsächlich für den WDR - mit seiner Familie in der Nähe Kölns. "Bitterlieb" ist nach "Zwangscharakter" (WDR 2007) und "La Kalsa" (WDR 2009) das dritte Stück um den Kölner Hauptkommissar Henry Forelle.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.02.1982
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 286
Titel: Abessinien
Autor: Hildegard Lena Kuhlenberg
produziert in: 2005
produziert von: WDR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Claudia Johanna Leist
Inhalt: Rosi Kaiser ist unterwegs. Sie quält sich die Treppe aus ihrer Mansardenwohnung herunter, bewegt sich langsam die Straße entlang und in Gedanken rückwärts durch ihr Leben. Rosi ist alt, unförmig und gebrechlich. Aber heute ist ein besonderer Tag für sie. Sie trägt wieder ihren grauen Samtmantel mit den rubinroten Knöpfen, ein Erinnerungsstück an ihren Verlobten Eugen. Eigentlich wollte sie den Mantel erst wieder anziehen, wenn Eugen aus dem Krieg heimkehrt. Er kam nicht wieder. Nur eine Schachtel mit einer Nummer und dem rubinroten Mantelknopf aus Glas, den sie Eugen als Pfand mitgegeben hatte. Ihr Weg führt Rosi noch weiter zurück, zu ihrem Vater, mit dem sie lange allein war nach dem Tod der Mutter und beider Brüder. Und immer wieder zieht Abessinien an ihr vorbei. Das Traumland, Ort ihrer Phantasie, an den sie sich ein Leben lang aus der Wirklichkeit zurückgezogen und fortgeträumt hat. Als dieser eine rote Knopf, der statt Eugen aus dem Krieg zurückgekommen ist, auf ihrem letzten Weg von Rosis engem Mantel platzt, durchschreitet sie das Tor nach Abessinien.
Sprecher:
offen
Rosi Kaiser: Gisela Trowe
Vater: Otto Sander
Lehrer: Ernst August Schepmann
Herr Möller: Walter Renneisen
Mutter: Patricia Harrison
Kundin: Marianne Rogee
Eugen: Philipp Schepmann
1. Passantin: Thessy Kuhls
2. Passantin: Gabriele Schulze
Arzt: Ulrich Hass
Sanitäter: Oliver Kraus
Hilfreicher Passant: Juan Carlos Lopez
Hilfreiche Passantin: Evelyne Matzura
Daten zu Hildegard Lena Kuhlenberg:geboren: 1948
Vita: Hildegard Lena Kuhlenberg, geboren 1948 in Bochum, studierte an der Ruhr-Universität Germanistik und Anglistik. Sie schloss nach Referendarzeit und zweitem Staatsexamen ein Schauspielstudium an der Folkwanghochschule in Essen an und spielte an verschiedenen Theatern, u.a. an den Schauspielhäusern Köln und Bochum. "Abessinien" ist ihr erstes Hörspiel.
Erstsendung: 22.05.2005
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 286
Titel: Affäre Krater - streng geheim
Autor: Ursula Horwitz
produziert von: RIAS
Laufzeit: 31 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Manfred Marchfelder
Inhalt: Was kann Verstand oder Intelligenz haben? Menschen, klar. Tiere? Vielleicht. Gestein oder Gesteinsformationen?
Sprecher:Wolfgang Condrus
Hermann Ebeling
Christa Lorenz
Otto Sander
Eric Vaessen
Harry Wüstenhagen
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 286
Titel: Affentanz
Autor: Dieter Dietrich
produziert in: 1986
produziert von: RIAS
Laufzeit: 7 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Manfred Marchfelder
Inhalt: Ein Molekulargenetiker missbraucht die Ergebnisse seiner Genmanipulationen als Haussklaven.Ausgehend von der Tatsache, dass Menschen und Menschenaffen in 99 Prozent ihrer Erbfaktoren übereinstimmen, ist es Prof. Rohner durch Gentransfer gelungen, Lebewesen mit dem Aussehen von Schimpansen und der Intelligenz von Menschen zu züchten. Sein Neffe Alex ist entsetzt und beschämt über die entwürdigende Art, in der er seine Kreaturen ausnutzt, demütigt und misshandelt. Bei einer Präsentation vor der Öffentlichkeit kommt es zum Eklat. Als Rohner sie auffordert, einen Tanz zum besten zu geben, wird er Opfer seiner eigenen Geschöpfe. Absicht oder nicht - das Strafrecht gilt nicht für Tiere, auch nicht für genetisch umfunktionierte. Erst als Alex im Nachlaß seines Onkels die Versuchsprotokolle findet, erfährt er die volle Wahrheit. Rohner hat es sich einfach gemacht. Statt ein paar menschliche Gene in das Erbgut von Affen einzupflanzen, ist er den umgekehrten Weg gegangen. Seine Geschöpfe waren Menschen.
Sprecher:Otto Sander (Professor Rohner)
Uwe Müller (Sein Neffe Alex)
Ingolf Gorges (Pongo)
Almut Eggert (Banana)
Erstsendung: 20.03.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 286
Titel: Alfred C.
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2012
Autor: Hermann Bohlen
produziert in: 2012
produziert von: DLR; HR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Inhalt: Alfred C. hat sein Leben lang alles gegeben, um dem Gemeinwesen zu dienen, hat mehrere hundert Millionen Mark gespendet, eine Naturpark-Bewegung ins Leben gerufen und Wochenende für Wochenende in der Lüneburger Heide Bonbon- Papierchen aufgesammelt, die achtlose Spaziergänger wegwarfen. Sein Bild findet sich auf allen Veröffentlichungen seiner Stiftungen, sein Name wird überall genannt. Aber warum hört oder liest man nirgendwo ein Zitat von ihm selbst, warum ist scheinbar nicht einmal ein Trinkspruch übriggeblieben, warum wurden offenbar alle seine Schriften getilgt. Hermann Bohlen ist der Sache nachgegangen und hat bislang unbekannte Seiten im Leben des Getreidehändlers Alfred C. rekonstruiert.

Die Ähnlichkeit von Alfred C. mit dem Hamburger Stifter und Kaufmann Alfred C. Toepfer ist kein Zufall.
Sprecher:Clarisse Cossais (Friederike)
Ingo Hülsmann (Eduard)
Paul Sonderegger
Bettina Kurth (Doerte Meyer)
Cathlen Gawlich (Kirsten Huhn)
Hans Kahlert (Alwine C.)
Matthias Matschke (Fiskus)
Alberto Fortuzzi (Küchenpersonal)
Otto Sander (Kurt)
Harald Halgardt (Alfred C.)
Hannes Stelzer (Prof. Dr. Grupi)
Hermann Bohlen (Erzähler)
Edgar Bessen (Prof. Hüxen)
Daten zu Hermann Bohlen:geboren: 04.04.1963
Vita: Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, studierte Sinologie und lebt als Autor und Hörspielmacher in Berlin. Publikumspreis "Lautsprecher" der Akademie der Künste Berlin für "Prozedur 7.7.0." (SFB 1996). Zuletzt Deutscher Hörspielpreis der ARD für "ALFRED C".‹ (DKultur/HR 2012).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.03.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 286
Titel: Alice träumt fürs Leben gern
Autor: Thomas Rübenacker
produziert in: 1987
produziert von: SDR; NDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Otto Düben
Inhalt: Wie oft schon wurde Alice aus ihren Tagträumen unsanft wachgerüttelt, wenn Tante Thea sie dabei erwischte. Tante Thea, die ständig Sprichwörter im Munde führt, will aus Alice "ein nützliches Glied der menschlichen Gesellschaft" machen, und da haben Träume keinen Platz. Dieser Ansicht sind auch die Lehrer vom Gustav-Gugelhuber-Gynnasium, die Alice zu vier Stunden Nachsitzen in der Schülerbibliothek verdonnern. Die Strafarbeit ist zum Einschlafen langweilig, die Buchstaben beginnen vor Alices Augen zu tanzen, und einer von ihnen lädt sie ein, mit in einen der von ihr so geliebten Ritterromane zu kommen. Dort sind zu ihrer großen Verwunderung schon lauter alte Bekannte versammelt.
Sprecher:Nina Danzeisen (Alice Abendschön)
Klaus-Peter Grap (Ihr Bruder Achim, Stimme des Buchstabens A)
Peter Striebeck (Der Vater Arnold Abendschön/König Arnold der 88ste)
Rosemarie Fendel (Tante Thea/Die Gräfin)
Otto Sander (Direktor Donner/Ritter Donnerhelm)
Charles Wirths (Klassenlehrer Kümmel/Ritter Kümmelhau)
Wolfgang Reinsch (Gobert/Goberich)
Ernst H. Hilbich (Hudel/Hudelan)
Peter Jochen Kemmer (Kerkerwache)
Joachim Jung (Chor der Buchstaben)
Bruno Schaeffner (Chor der Buchstaben)
Franz-Michael Schwarzmann (Chor der Buchstaben)
Klaus Steiger (Chor der Buchstaben)
Daten zu Thomas Rübenacker:geboren: 1952
Vita: Thomas Rübenacker, 1952 in Karlsruhe geboren, schlug sich nach dem Gymnasium in einer Reihe von Jobs durch, darunter als Kurorchester-Cellist, Sprachlehre, Kellner, Reporter und Musikkritiker. Seit 1977 arbeitet er als Schriftsteller, Filmemacher und Opernregisseur. Der Süddeutsche Rundfunk stellte ihn 1979 mit der Hörspiel-Trilogie "Alice in Oxford" vor. Es folgten "Wallendas Tod. Ein Film zum Hören" (1980) sowie zwei Beiträge zur Kinderhörspielreihe des SDR: "Herrn Andersens Nachtigall" (1981), "Großmutters Märchen vom Hans und von der goldenen Kugel" (1983) und "Wolfi und Wolferl" (1984).
Erstsendung: 18.01.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 286
Titel: Angst oder Ein Spiel von Katz und Maus
Autor: Andries Poppe
produziert in: 1984
produziert von: WDR
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Klaus Mehrländer
Komponist: Stan Regal
Übersetzer: Hugo Zulauf
Inhalt: Es ist Nacht. Es regnet und stürmt. Der Hotelgast, der gerade abfahren will, bemerkt zu seinem Schrecken, daß man den Tank seines Wagens geleert hat. Er eilt zur Bushaltestelle und wird dort offensichtlich schon erwartet ...
Sprecher:Otto Sander (Erster Mann)
Klaus Herm (Zweiter Mann)
Daten zu Andries Poppe:geboren: 1921
Vita: Andries Poppe wurde 1921 in Wenduine an der belgischen Küste geboren. Er ist Hörspielleiter beim Belgischen Rundfunk. Neben Gedichten und Theaterstücken zählen Hörspiele zu seinen wichtigsten literarischen Arbeiten, zum Beispiel "Die Treppe", "Kopfspiel" und "Kreuzweg".
Erstsendung: 18.08.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 286
Titel: Arendt junior schreibt ein Drehbuch
Autor: Tom Peuckert
produziert in: 1998
produziert von: SWF
Laufzeit: 14 Minuten
Regie: Eberhard Klasse
Inhalt: Arendt ist 35, Hörspielautor und hat einen Preis bekommen. Leider stellt sich heraus, daß der Preis keinesfalls ein Interesse an seiner Sache bedeutet. Seine Hörspiele sind bei den Sendern nicht gefragt, statt dessen meldet sich ein Fernsehredakteur, der sich fragt: "Warum schreibt der nicht für uns? Warum schreibt der lieber für fünftausend Leute als für fünf Millionen?" Angesichts seines Kontostandes findet Arendt die Frage durchaus berechtigt und begibt sich mutig in die Drehbuch-Mühle der Film-Branche, in der nur eins zählt: Sex and Crime!
Sprecher:Jan Schreiber (Oskar Arendt junior, Autor)
Christine Davis (Seine Mutter)
Ernst Konarek (Georg Grosse, Hörspielredakteur)
Andrea Hörnle-Triess (Angestellte beim Sächsischen Rundfunk)
Thomas Thieme (Angestellter beim Sächsischen Rundfunk)
Wolfgang Höper (Herr Müller von der Sparkasse)
Otto Sander (Charly Capelle, Chef der Nova Entertainment)
Klaus Barner (Berger, Dramaturg)
Achim Hall (Roßmann, Dramaturg)
Elmar Roloff (Körbel, Dramaturg)
Yvonne Devrient (Domina)
Daten zu Tom Peuckert:geboren: 08.01.1962
Vita: Tom Peuckert, am 8. Januar 1962 in Leipzig geboren, studierte von 1984 bis 1988 Theaterwissenschaft in Berlin. 1988 gründete er das Off-Theater Bakt (Berliner Akademisches Künstlertheater), wo er einige Stücke auch selbst inszenierte. Seitdem arbeitet er als freier Autor für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen und schrieb zahlreiche Theaterstücke. Bekannt wurde er durch sein Stück "Artaud erinnert sich an Hitler und das Romanische Café" (UA Berliner Ensemble 2000), das zunächst als Hörspiel vom SFB (1997) produziert wurde.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.11.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 286
Titel: Auf Crash Kurs
Autor: Günter Amendt
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Wirbitzky
Komponist: Thomas T. Weber
Inhalt: Im Politthriller von Günter Amendt geht es um die Legalisierung von Drogen, gegen die sich vor allem jene mobilisieren, die einen Gewinn aus der verbotenen Droge ziehen. Am wenigsten geht es daher um moralisch begründete Motive, wenn Dr. Färber alles unternimmt, um die Pläne des Innenministers Vogler zu durchkreuzen, der im Kampf gegen die Drogenkriminalität und die steigende Macht des Drogenkapitals den Entschluss gefasst hat, ein Gesetz zur Legalisierung der Droge einzubringen. Dr. Färber hat gerade ein neues Labor zur Fabrikation von illegalen Pillen in Betrieb genommen. Um sein Geschäft voranzutreiben, finanziert er sowohl die Opposition als auch die einzelnen Bürgerinitiativen, die gegen den Drogenkonsum und die Freigabe kämpfen. Würde die Gesetzesinitiative Voglers greifen, wäre sein Unternehmen ruiniert. Dass in Sachen Drogen nicht nur in mafiosen Kreisen sehr hoch gepokert wird, und darin ein Menschenleben allemal wenig zählt, das veranschaulichen die Unternehmungen des Herrn Dr. Färber.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (Max Vogler)
Brigitte Grothum (Arlette Vogler)
Jill Böttcher (Michel Vogler)
Winfried Glatzeder (Dr. Karl Färber)
Udo Kroschwald (Hubert Huber)
Dörte Freundt (Veronica Huber)
Christoph Quest (Oliver Tarnat)
Peter Schlesinger (Hansi Kleinschmidt)
Frank-Lorenz Engel (Herr X/Herr Bischof)
Natascha Cieslak (Carola Bäumler)
Michael O. Rüdiger (Peter Strauss)
Antonia Holfelder (Verena Krieger/Sekretärin)
Michael Evers (Andreas Imhof)
Fritz Hammer (Rudolf Ginze/Herr Hatjen)
Sebastian Walch (Werner Stanke)
Svea Timander (Pressesprecherin)
Joachim Kaps (Referent)
Simone Frost (Frau Mager)
Klaus Wirbitzky (Herr Horlemann)
Eva Mannschott (Nachrichtensprecherin)
Michael O. Rüdiger (Bodo Zeuner)
Katrin Martin (Dienstmädchen)
Otto Sander (1. Stimme)
Ralf Schermuly (2. Stimme)
Daten zu Günter Amendt:geboren: 1939
Vita: Günter Amendt, geboren 1939 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet als Sozialwissenschaftler und Publizist in Hamburg. In den 70er Jahren stellte die Auseinandersetzung mit der Sexualität einen wichtigen Gegenstand seiner Arbeit dar, es folgten Veröffentlichungen wie "Sexfront" und "Das Sex Buch". Drogen und das sogenannte Drogenproblem sind der Schwerpunkt seiner heutigen Arbeit. Für den Rundfunk hat er zahlreiche Features, Hörspiele und Essays geschrieben.
Erstsendung: 21.07.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 286
Titel: Aufzeichnungen über den Feind
Autor: Armando
produziert in: 1981
produziert von: SFB; WDR
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Monolog
Regie: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Anne Stolz
Inhalt: "Wenn ich ganz allein bin und es ist vollkommen still um mich, dann höre ich Stimmen. Wirklich wahr. Und ich glaube, daß ich wohl weiß, von wem diese Stimmen sind. Nein, darüber möchte ich mich nicht weiter auslassen. Ich vermute, daß ich mich deshalb immer so nach Stille sehne. Höre ich wenigstens ihre Stimmen." "Nein, mein Herr, ich will nichts darüber sagen, ich habe für mich selber eine Mauer hochgezogen, zwischen meiner Vergangenheit und meiner Gegenwart. Und ich will, aus reiner Selbsterhaltung, nicht mehr hinter der Mauer stehen. Also spreche ich bestimmt nicht darüber." Bewußtseinsfragmente. Wie Herrscher zu Gehorsamen und Gehorsame zu Opfern werden. Die Erinnerung an eine Kindheit in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem deutschen KZ läßt keine Ruhe aufkommen. Die Zeit deckt nichts zu, mit zunehmender Distanz schärft sie eher den Blick für den Feind, auf das Feindliche in uns, auf das wir achten sollten. Wir alle werden jederzeit und immer wieder aufs Neue verstrickt, wenn wir nicht aufmerksam sind. Armando, 1929 in Amsterdam geboren, lebt seit 1979 in Berlin. Seine Arbeiten als Maler, Schriftsteller und Filmemacher kreisen um die entscheidenden Erfahrungen, die er während der Besetzung Hollands durch die Deutschen, durch den Widerstand gegen sie und durch die damit verbundene Erkenntnis von Bedrohung und Verrat, Schuld und Sühne aller daran Beteiligten macht.
Sprecher:Otto Sander
Günter Lampe
Hermann Ebeling
Eva Lissa
Ute Marin
Max Grothusen
Erstsendung: 17.10.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 286
Titel: Ausgeträumt
Autor: Charles Bukowski
produziert in: 1997
produziert von: SDR
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Regine Ahrem
Übersetzer: Carl Weissner
Inhalt: Nick Belane ist Privatdetektiv in Los Angeles. Ein alternder Ich-Protz voller Selbstmitleid. Nach ziemlicher Flaute tauchen endlich wieder Klienten in seinem Büro auf. Für Lady Death, eine gefährliche Schönheit, die ihrem Namen alle Ehre macht, soll er einen gewissen Celine aufspüren, einen Franzosen, der immer wieder in einem Buchladen gesichtet wird. Einem Totengräber soll Belane eine umwerfend schöne Außerirdische vom Hals schaffen und ein Mann der sich gehörnt fühlt, will endlich Beweise für die Untreue seiner Ehefrau. Völlig verrückt aber scheint der Auftrag, den »Red Sparrow« zu suchen. Einen roten Spatz, was soll das? Als Belane erkennen muß, was sich hinter der Sache verbirgt, weiß er, daß es um nichts weniger als sein Leben geht.
Sprecher:Otto Sander (Nick Belane)
Donata Höffer (Lady Death)
Berthold Toetzke (John Barton)
Heinrich Giskes (Red Koldowsky)
Dominique Horwitz (Celine)
Elmar Roloff (Jack Bass)
Yvonne Devrient (Cindy, seine Frau)
Angelika Bartsch (Jeannie Nitro)
Klaus Herm (Hal Grovers)
Samuel Weiss (Billy)
Katharina Palm (Kitty)
Helmut Stange (Harry Sanderson)
Rudolf Guckelsberger
Joachim Nix
Reinhart von Stolzmann
Michael Holz
Daten zu Charles Bukowski:geboren: 16.08.1920
gestorben: 09.03.1994
Vita: Henry Charles Bukowski, Jr. (* 16. August 1920 in Andernach als Heinrich Karl Bukowski; † 9. März 1994 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller deutscher Abstammung. Er veröffentlichte von 1960 bis zu seinem Tod über vierzig Bücher mit Gedichten und Prosa.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.02.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 286
Titel: Bachs Reiche
Autor: Torsten Enders
produziert in: 2009
produziert von: MDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Inhalt: "Thomaskantor unter Mordverdacht!" hätte eine berühmte Skandal-Postille vermutlich getitelt, wäre sie vor 275 Jahren schon auf dem Markt gewesen. Tatsächlich musste sich Johann Sebastian Bach im Herbst 1734 eine polizeiliche Untersuchung gefallen lassen. Der Leipziger "Senior Stadtmusicus" Gottfried Reiche, Bachs Lieblings-Trompeter, war am 6. Oktober im Stadtpfeiffer- Gässchen tot aufgefunden worden. Am Abend zuvor hatte er noch - im Beisein des neuen sächsischen Kurfürsten - Bachs eigens für das Festkonzert komponierte Kantate "Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen" mit uraufgeführt. Ob Reiche, am Kopf verletzt, durch Sturz oder Schlag zu Tode kam, war nicht ersichtlich. Wohl aber, dass Bach von Reiche in den Tagen vor dem Konzert unablässig neue Proben verlangt hatte. Unzufrieden mit Reiches Leistung, hatte Bach getobt und sein Bild am Dresdner Hof, womöglich seine Stellung und Karriere beschädigt gesehen. Grund genug für einen Streit mit tödlichem Ausgang?
Sprecher:Otto Sander (Reiche)
Thomas Thieme (Bach)
Paul Herwig (Bamberg)
Berndt Stübner (Friedrich August II)
Stefanie Rösner (Rieke)
Veit Schubert (Wendestrom)
Ernst Jacobi (Schrock)
Daten zu Torsten Enders:geboren: 1954
Vita: Torsten Enders, geboren 1954 in Altenburg/ Thüringen, nach dem Studium der Theaterwissenschaft seit 1978 Dramaturg beim Rundfunk tätig, lebt in Berlin. Er ist Autor mehrerer Hörspiele und Features ("Kein Wort von Einsamkeit", "Das tonlose Spiel", "Dorns Tiefland", "Brückenschlag"), sowie von Filmen ("Trutz") und Theaterstücken ("Kanzelkarl", "Kowatz"). Der MDR produzierte 2001 das Hörspiel "Spenderherz", das mit dem Hörspiel-Preis der Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss für das beste regionale Hörspiel ausgezeichnet wurde, und "Bachs Reiche" (2009).
Erstsendung: 24.12.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 286
Titel: Barclay und Felipe
Autor: Peter Eckhart Reichel
produziert in: 1996
produziert von: SFB
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Zwei sehr alte, sehr seltsame Männer kommen miteinander ins Gespräch: sie sind Künstler, der eine ein Schriftsteller, der andere ein Maler, sie erzählen einander Geschichten aus ihrem Leben, sie gehen einander auf die Nerven, sie streiten, aber keiner kann ohne den anderen seines Weges gehen. Diese absurde Komödie spielt an unheimlichen Orten, einmal ist es ein Friedhof, der ein Urwald zu sein scheint, dann ist es ein Gefängnis oder ein Internierungslager, oder ist es der Park einer Irrenanstalt? Der sinnliche, mal witzige, mal melancholische Dialog nimmt am Ende eine überraschende Wendung.
Sprecher:Otto Sander (Barclay)
Manfred Steffen (Felipe)
Erstsendung: 23.03.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 286
Titel: Bauern, Bonzen und Bomben
Autor: Hans Fallada
produziert in: 1997
produziert von: MDR
Laufzeit: 359 Minuten
Regie: Jürgen Dluzniewski
Bearbeitung: Gerhard Rentzsch
Inhalt: Im Sommer 1929 sind im Umland der pommerschen Stadt Altholm ein Gerichtsvollzieher und sein junger Assistent unterwegs. Bauer Päplow im Dorf Gramzow hat Steuerschulden, 427 Mark. Dafür sind ihm zwei seiner Ochsen gepfändet worden. Und die sollen jetzt versteigert werden. Doch in der Gramzower Dorfkneipe läßt sich kein Viehhändler blicken. Und die Bauern, statt zu bieten, stehen nur mit finsteren Mienen herum. Da es in letzter Zeit schon ein paar Mal zu Tumulten bei Pfändungen gekommen ist, hat sich sogar jemand von der Zeitung herbemüht: Max Tredup, ein kleiner Annoncen-Aquisiteur, der ab und zu für die "Pommersche Chronik für Altholm und Umgebung" was zuliefern darf. Und der fotografiert das Ganze. Und knipst auch, als auf Weisung des Finanzamts die Tiere zur Verladung nach Stettin weggetrieben werden. Und als dann mitten auf der Straße zufällig ein Fuder Stroh liegt und den Ochsen den Weg versperrt. Und als das dann noch plötzlich in Flammen steht und die Ochsen am Durchgehen sind, macht er auch davon ein Bild. Ein Dokument, wie sich zeigt, das es in sich hat. Denn azf ihm sind auch die Bauern zu erkennen, die das ganze Chaos angezettelt haben.


1: Im Sommer 1929 sind im Umland der pommerschen Stadt Altholm ein Gerichtsvollzieher und sein junger Assistent unterwegs. Bauer Päplow im Dorf Gramzow hat Steuerschulden, 427,- Mark. Dafür sind ihm zwei seiner Ochsen gepfändet worden. Und die sollen jetzt versteigert werden. Doch in der Gramzower Dorfkneipe läßt sich kein Viehhändler blicken. Und die Bauern, statt zu bieten, stehen nur mit finsteren Mienen herum. Da es in letzter Zeit schon ein paar Mal zu Tumulten bei Pfändungen gekommen ist, hat sich sogar jemand von der Zeitung herbemüht: Max Tredup, ein kleiner Annoncen-Aquisiteur, der ab und zu für die "Pommersche Chronik für Altholm und Umgebung" was zuliefern darf. Und der fotografiert das Ganze. Und knipst auch, als auf Weisung des Finanzamts die Tiere zur Verladung nach Stettin weggetrieben werden. Und als dann mitten auf der Straße zufällig ein Fuder Stroh liegt und den Ochsen den Weg versperrt. Und als das dann noch plötzlich in Flammen steht und die Ochsen am Durchgehen sind, macht er auch davon ein Bild. Ein Dokument, wie sich zeigt, das es in sich hat. Denn auf ihm sind auch die Bauern zu erkennen, die das ganze Chaos angezettelt haben.

2: Der Skandal ist perfekt - doch einen Artikel über die die Ochsen-Versteigerung in Gramzow und die rebellierenden Bauern will Stuff, der versoffene Lokal-Redakteur der "Chronik", Max Tredup auf keinen Fall abnehmen. Ja, er würde sogar am liebsten dem am eigenen Leibe betroffenen Gerichtsvollzieher ausreden, gegen die Bauern auszusagen. Und noch einer, stellt sich überraschend heraus, möchte die Zeugen des Vorfalls gern zum Schweigen bringen: Georg Henning, ein Freikorpskämpfer des letzten Krieges. Und ein Zeuge - das kann auch ein Foto sein. So bieten Stuff und er Tredup für seine Negative pro Stück 5,- Mark. Viel Geld für einen wie ihn. Spätestens das macht ihm einiges klar. Und so kriegen die nächtlichen Besucher zwar ein paar herausgeschnittene Rollfilm-Stückchen verkauft. Doch die belastenden Negative, die kriegen sie nicht. Die bietet Tredup am nächsten Morgen dem Bürgermeister Altholms an, dem bulligen SPD-Mann Gareis. Da kosten sie dann schon 1.000,- Mark. Doch bevor Gareis sich entschlossen hat, hat sein innerparteilicher Widersacher, Regierungspräsident Temborius, bereits gehandelt. Max Tredup ist um hundert Zehnmarkscheine reicher.

3: Die widerständige Bauernschaft selbst will die polizeilichen Ermittlungen, die Übergriffe bei der Gramzower Ochsen-Pfändung betreffend, am liebsten gelassen abwarten; ja ihr Anführer, Bauer Reimers, hätte gar nichts dagegen, als Märtyrer im Gefängnis zu landen. Eine brisante Situation, in der ein politischer Abenteurer vom Schlage Hennings sich die Chance, auf eigne Faust ein bisschen zu zündeln, nicht entgehen lässt. Eines Nachts geht in Stolpe, in der Privatvilla des Regierungspräsidenten Temborius, eine Bombe hoch. Viel Anerkennung erntet Hennig in der Bauernschaft dafür nicht, sie sieht ihre gute Sache durch solche Manöver sogar in Gefahr - und schließlich steht eine Demonstration ins Haus. Erst als er einen Weg findet, den Attentatsversuch durch falsche Geständnisse Tredup anzulasten, hat er sie hinter sich - der Verkauf der belastenden Fotos hat den Mann verhasst genug gemacht. Und die Intrige funktioniert: Max Tredup wird verhaftet. Noch hofft er darauf, dass Bürgermeister Gareis ihn schnell wieder aus dem Schlamassel herausholen wird.

4: Tredups Frau Elise hat zwar Bürgermeister Gareis das Versprechen abnehmen können, sich um ihren einsitzenden Mann zu kümmern (und dabei verwundert etwas von tausend Mark erfahren, von denen Max ihr kein Wort gesagt hatte). Doch wichtiger sind dem Bürgermeister im Moment andere Sorgen: Am Montag steht die Bauernkundgebung in Altholm ins Haus, die Stimmung ist angeheizt, und nun will das Regierungspräsidium auch noch zwei Hundertschaften Polizei in die Stadt verlegen - was die Sache nur eskalieren lassen dürfte. Ja, selbst Gareis' Schachzug, den im Gefängnis einsitzenden Bauernführer Reimers aus der Stadt zu verbringen, wird von den Bürokraten in der Landesregierung durchkreuzt. Was hilft es da, dass er sich nach Kräften die Wogen zu glätten bemüht, da doch auch die Bauern auf der Gegenseite, von rechtsextremen Scharfmachern aufgehetzt, es auf den Eklat ankommen lassen wollen. Oben an ihrer Fahne funkelt trotzig eine Sense im Montagsnachmittagslicht. Dann sausen Gummiknüppel auf Köpfe, knallen Tschakos auf's Pflaster. Dann fließt Blut.

5: Nicht genug damit, dass in seiner Stadt, Landvolk und Schupos aufeinander eindreschen, nach einem telefonischen Hinweis auf zwei angebliche Tote hat Bürgermeister Gareis am Ende doch die Hundertschaften der Landesregierung ins Gefecht führen müssen. Sogar die Versammlung in der Auktionshalle hat er polizeilich aufgelöst. Immerhin scheint es ihm jedoch wenigstens gelungen, die Zeitungen auf seine Seite zu bringen: am Dienstagmorgen sucht man Artikel über den Krawall vom Vortag vergeblich. Dabei hatte Stuff den vernichtenden Angriff auf seinen Intimfeind Gareis, dem der Polizeieinsatz das Genick brechen soll, schon in der Schublade.
Da wird Max Tredup, gegen den sich die Anklage wegen des Anschlags auf die Villa des Regierungspräsidenten nicht länger halten lässt, gerade rechtzeitig aus dem Kittchen entlassen. Könnte man nicht, meint er, einen Leserbrief fingieren, in dem sich die unbescholtenen Bürger Altholms vehement von dem distanzieren, der den "Blutmontag" zu verantworten hat - vom Bürgermeister also? In Stuffs Gunst beginnt Tredup zu wachsen. Was er seiner Frau Elise wegen der verheimlichten tausend Mark sagen soll, weiß er trotzdem nicht.

6: Nach der Schlacht, die sich Demonstranten und Staatsmacht in Altholm geliefert haben, können die professionellen Pulvermacher, die aus der Not und dem Zorn der Bauern politisches Kapital zu schlagen gedenken, endlich alles auf Rache setzen. Nachts auf der Lohstedter Heide, auf dem Hügel bei den Hünensteinen treffen sich die traditionsbewussten Nachfahren der wackeren Germanen von einst ganz zünftig zum Thing. Mit Anklägern, Verteidigern, Schöffen und Richtern beraten sie auf die gerade altdeutsche Art über die Folgen, die der "Blutmontag" für Altholm haben soll.
Ihr Beschluß heißt: Boykott gegen die ganze Stadt, solange bis die Regierung Konsequenzen zeigt. - Das Ausbleiben der Kundschaft, die kleinen Händler kriegen es schon am nächsten Tage zu spüren. Ein gefährliches Potential. Besser als alle anderen weiß Bürgermeister Gareis, dass jetzt endlich einer die Kastanien aus dem Feuer holen muss. Und lädt die Honoratioren der Stadt zur Krisensitzung ins Rathaus ein.

7: Bürgermeister Gareis' Versuch, die Fabrikanten, Kaufleute, Gastwirte, Ärzte und Lehrer seiner Stadt hinter sich zu scharen und aufs Ruhe-Bewahren, aufs Totlaufen-Lassen des von den Bauern verhängten Boykotts einzuschwören, schlägt erst einmal fehl. Die Bürger wollen mit den Bauern verhandeln, am besten auf eigene Faust. Doch die rasch gegründete "Versöhnungskommission" wird nicht nur stundenlang im Kreis durchs Gelände kutschiert, ihr werden auch unannehmbare Bedingungen gestellt.
Gleichzeitig bringen die Bauern sogar öffentlich ihre Forderungen ins Spiel: Ein "Offener Brief", den der in puncto Drecksarbeit längst nicht mehr heikle Tredup für die "Chronik" an Land zieht, erhebt die ultimative Forderung, Polizeioberinspektor Frerksen und Bürgermeister Gareis fristlos zu entlassen. Da ist es ein Glück, dass die unverrichteter Dinge heimgekehrten Versöhnungskommissions-Mitglieder beim Bier und Schnaps gar zu stubenunrein über die Stränge geschlagen haben, so dass der Bücherrevisor und geschworene Rohköstler Dr. Hüppchen sich ans verabredete Verschweigen der Pleite nicht zu halten gedenkt.

8: Dr. Hüppchens Strafantrag gegen Kaufmann Manzow und Doktor Lienau hat Bürgermeister Gareis einen unerwarteten Trumpf in die Hand gespielt. So bleibt Manzow nicht viel anderes übrig, als die Telegramme preiszugeben, die Regierungspräsident Temborius an die Altholmer Geschäftsleute gerichtet hat: Er bietet die Versöhnung zwischen Stadt und Land unter seiner Schirmherrschaft, und: Gareis und Frerksen auf silbernem Tablett. Zum Glück hat Gareis aus alten Tagen noch gute Beziehungen nach Berlin, zum Minister. Doch während zwischen Tredup, der die in den Ostsee-Dünen vergrabenen tausend Reichsmark verbissen geheim hält, und seiner Elise, die mit dem dritten Kind schwanger geht, allmählich auch der letzte Rest Zusammenhalt in die Brüche geht, hat Temborius seinem Widersacher im Altholmer Rathaus vorgegriffen und die sofortige Beurlaubung Polizeioberinspektors Frerksens verfügt. Und Redakteur Stuff hat gewisse Neigungen des Kaufmanns Manzow zu sehr jungen Mädchen seinerseits ausgenutzt, um einen Rundbrief des Regierungspräsidenten an sich und in die Presse zu bringen.

9: Nachdem jedermann in der "Chronik" lesen konnte, wie die Landesregierung in Stolpe den unseligen 26. Juli in Altholm einschätzt, ist Gareis nur noch ein halbgestrandeter Wal, der zusehen muss, wie er wieder ins freie Wasser gelangt. Währenddessen sonnt sich sein missliebiger Parteigenosse Temborius schon im Glanz des großen Friedensstifters. Da platzt mitten in seine Versöhnungskonferenz ein scharfmacherischer Artikel der "Bauernzeitung" hinein: Gegen das "jüdische Aussagungssystem" hilft sich das bodenständige Volk am besten allein. Nach diesem Schlag ins Gesicht ist nun auch der selbstsichere Stratege mit seiner Diplomatie am Ende: Die Bauern verlassen den Saal. Gareis wiederum geht das Problem mit diesen leidigen Revolver-Journalisten, die ihm noch jeden Plan durchkreuzt haben, diesmal von der Spitze weg an: indem er dem Altholmer Zeitungskönig Gebhardt frisierte Geschäftsunterlagen seines Hauses auf den Tisch packt und seinerseits mit Veröffentlichung droht. Doch wird ihm der so erzwungene Stillhalte-Pakt auf Dauer den Rücken freihalten?

10: Auf der Suche nach dem Urheber der Indiskretion, die ihn Gareis ausgeliefert hat, kriegt Zeitungskönig Gebhardt eine überraschende Offerte gemacht: Max Tredup bietet sich an, dafür zu sorgen, dass sein Freund Stuff über die Klinge springt. Wäre ihm selbst dann nicht die so freigewordene Stelle, wäre ihm nicht endlich ein festes Einkommen sicher? Als dann jedoch erneut, und diesmal in den nächtlichen Straßen Altholms, eine Bombe explodiert, gewinnt Stuff ausgerechnet einen seiner schärfsten Feinde zum Freund: Denn er ist, nachdem er von dem Plan Wind gekriegt hat, rechtzeitig zur Stelle, um Bürgermeister Gareis vor dem Anschlag eines halbverrückten Weltkriegs-Veteranen in Sicherheit zu bringen. Zwar lehnt er es ab, in die ihm hingestreckte Hand einzuschlagen: Die roten Bonzen der Weimarer Republik sind ihm zuwider. Doch hat er, selbst schon halb abgeschossen, Gareis geholfen, endlich das Blatt zu wenden. Als die Kripo wegen des neuerlichen Attentatsversuchs die Organisatoren und Ideologen der Bauernschaft verhaftet, erscheint auch der "Blutmontag" am 26. Juli in einem anderen Licht.

11: Noch immer gehen die Bauern gegen das Abbröckeln des Boykotts mit drakonischen Maßnahmen vor: Wer den Boykott bricht, wird selbst boykottiert. Inzwischen kriegt Stuff anonyme Briefe, die ihn auffordern, Altholm zu verlassen - sonst würden zum Beispiel illegale Abtreibungen ruchbar werden, in die er verwickelt war. Nur sind diese Briefe in seinem eigenen Büro und auf seiner eigenen Schreibmaschine getippt! Tredup fährt der Schreck ins Herz, als er jetzt noch erleben muss, wie Stuff mehr als ein Mal bei Elise ein gutes Wort für ihn einlegt. Was führt der im Schilde? Was den Landfriedensbruch-Prozess gegen die Bauern anlangt, für den schon die Turnhalle des Altholmer Gymnasiums umgerüstet wird, legt Stuff jedenfalls noch mal tüchtig nach: Die "Chronik" bringt die klammheimliche Wiedereinsetzung von Polizeioberinspektor Frerksen auf der ersten Seite - "Minister billigt Polizeiterror". Dann kündigt er - freilich nur, um sich bei der "Bauernschaft" für die Prozessberichte zur Verfügung zu stellen. Gareis soll sich noch wundern! Und Tredup auch, der nun endlich als fester Redakteur der "Chronik" in den Gerichtssaal geschickt wird.

12: Mittwoch, der 3. Oktober. Der Prozess "Das Land Pommern gegen Georg Henning, Eduard Padberg, Franz Reimers..." und die anderen Aktivisten der Bauernschaft nimmt seinen Anfang. An den Presse-Tischen sitzen sich Stuff und Tredup gegenüber. Am dritten Verhandlungstag ist Bürgermeister Gareis geladen. Das würde ihn noch nicht nervös machen. Aber ein ganz bestimmter grauer Briefumschlag lässt sich partout nicht in den Unterlagen finden. Er enthält den Geheimbefehl vom 26. Juli, die Anweisung von Regierungspräsident Temborius, für den Fall zu öffnen, dass die Altholmer Schupo nicht mehr Herr der Lage ist. Was genau stand da eigentlich drin? Noch kann er zwar die Anfrage der Verteidigung zurückweisen mit Hinweis auf die Geheimhaltungsvorschrift. Und noch kann er Tredup, den frischgebackenen Redakteur, mit seiner Schlagzeile "Bürgermeister Gareis verweigert die Aussage" so an den Pranger bringen, dass Zeitungskönig Gebhardt ihn fallenlässt wie eine heiße Kartoffel. Aber wenn Temborius ihm die Aussagegenehmigung erteilt? Und seine Berufung auf die "harte Linie" der Landesregierung ist gar nicht gedeckt?

13: Der Prozess gegen die aufbegehrende Bauernschaft zieht sich hin, doch für Max Tredup ist er schon zu Ende. Sein Chef hat ihn gefeuert, er kann sich in Altholm nicht mehr blicken lassen. Nur einer hält noch zu ihm - eine: Elise. Er will wegziehen mit ihr, sagt er. Er will das Geld holen fahren, sagt er, das Geld aus den Dünen. Aber er kommt nicht wieder, nicht mal mit dem letzten Zug. Jetzt weiß auch Elise nicht weiter. Und wenn da nicht einer wäre, der ihr behutsam Halt zu geben versucht... Ohne Herrn Stuff wäre vielleicht alles aus. - In der zum Gericht umfunktionierten Turnhalle geht es währenddessen hoch her. Albin Banz, Bauer, wochenlang krank nach dem 26. Juli, präsentiert als Kronzeuge seinen Hut, zerschlagen angeblich auf seinem Kopf von einem Gummiknüppel, und blutdurchtränkt. Friedlich in die Kneipe habe er abdrehen wollen, als der Blaue auf ihn losgegangen sei. Doch bei der Gegenüberstellung kann er keinen der Beamten erkennen. Dafür wird er erkannt - von dem Schutzmann, den er niedergeschlagen hat mit dem Stock, auf den das vermeintliche Vorzeige-Opfer sich jetzt gerade stützt.

14: Vor seinem zweiten Zeugen-Termin hat sich Bürgermeister Gareis seit Tagen gefürchtet - zu recht, wie sich zeigt. Denn jetzt muss er zugeben, den ominösen Geheimbefehl gar nicht zu kennen, ihn nie gelesen zu haben. Und er muss zugeben, dass seine Aussageverweigerung ganz andere Gründe hatte als die, die er vorschob, und das unter Eid. Und er muss zugeben, dass er Max Tredup, den Prozess-Beobachter der "Chronik" ohne Recht fertiggemacht hat. Da hilft es auch nichts mehr, dass er sich bei Tredup entschuldigen, für seine Wiedereinstellung sorgen will - denn Tredup hat das Weite gesucht, für immer. Und da hilft es genausowenig, dass er just am Abend nach der Verhandlung das Kuvert mit dem Geheimbefehl auf seinem Schreibtisch findet, ganz oben drauf. Denn die Partei hat drei Genossen zu ihm geschickt. Drei, weil sich einer nicht traut. Sie wollen seinen Rücktritt. Wahlen stehen vor der Tür, der Schaden für die Partei ist größer als der Nutzen, den das Arbeitstier Gareis über Jahre hin für die Stadt gebracht hat. Jetzt heißt es: Rücktritt oder Parteiausschluss, Disziplinarverfahren, Meineid-Prozess. Gareis geht. Sie sagen ihm auch, wohin. Nach Breda, ein Städtchen im Ruhrgebiet.

15: Als Bürgermeister Gareis sein Rücktrittsgesuch unterschreibt, wird im Altholmer Bauern-Prozess der einhundertdreiundzwanzigste Zeuge aufgerufen. Aber auch die Aussage des Kriminalkommissars Josef Tunk bringt zwar umfassende Belastung der Bauern, aber keinen Grund in die Sache. Und so sehen die Strafanträge, so sehen die Urteile dann auch aus: Fünf Bauern kriegen ein paar Wochen Gefängnis, der Rest nur Bewährung. Hauptsache, Regierungspräsident Temborius hat sein Gesicht gewahrt und die Ehre des Staates. Gareis packt seine Sachen. Wird jetzt Kaufmann Manzow tun, was er, Gareis, immer gekonnt hat: mit den Bauern reden? Wird er dem Boykott ein Ende machen? Egal, das ist nicht mehr seine Sache. Vielleicht sollte er einen wie Stuff mitnehmen, dahin, wo er jetzt von vorn anfangen muss. Stuff, der versoffene Redakteur mit dem lauernden Journalisten-Instinkt, der vor einem halben Jahr Tredup nach Gramzow geschickt hatte, zur Ochsen-Versteigerung, will aber bleiben. Schon wegen Elise. Einer muss sich ja um sie kümmern.
Sprecher:Otto Sander (Erzähler)
Dieter Mann (Bürgermeister Gareis)
Hilmar Eichhorn (Lokalredakteur Stuff)
Jörg Schüttauf (Annoncenwerber Tredup)
Wolfgang Winkler (Gerichtsvollzieher Kalübbe)
Thomas Rudnick (Thiel)
Günter Grabbert (Reimers)
Ulrich Voß (Päplow)
Hinrich Köhn (Wirt)
Peter W. Bachmann (Zirkusausrufer)
Daten zu Hans Fallada:vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen
geboren: 21.07.1893
gestorben: 05.02.1947
Vita: Rudolf Ditzen (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin; vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) – Pseudonym Hans Fallada − war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine bekanntesten Werke überwiegend der Neuen Sachlichkeit zuzurechnen.
Hompepage o.ä.: http://www.fallada.de/index.php/en/
Erstsendung: 03.02.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 286
Titel: Berlin - ein Meer des Friedens
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 8.1985
Autor: Einar Schleef
produziert in: 1985
produziert von: SFB
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Robert Matejka
Inhalt: "Mutter: Was kann die Partei dafür, wenn du Schmerzen hast. Vater: Ich habe die Schnauze voll. So voll. Schmerzen. Ich werde verrückt. Mutter: Ich kann das nicht mehr hören. Wo ist das anders. Such dir den Staat. Die Funktionäre sind überall. Das ist der neue Mensch." Die Begriffe sind austauschbar, die Erlebnisse so oder ähnlich, der Feierabend einer Familie in Berlin, Hauptstadt der DDR, den Einar Schleef in seinem Hörspiel beschreibt, unterscheidet sich in seinen Deformationen kaum vom Feierabend einer Familie in Berlin (West). Aggressionen kommen auf zwischen Bier und Salzstangen, zwischen Sportschau und Ein Kessel Buntes. Das aIIabendliche Zusammengesperrt sein vor der fIimmernden Mattscheibe als verzerrtem Abbild des reibungslos funktionierenden Apparates draußen, der in die Freizeit hineinregiert: "Jeden Tag dieselbe Scheiße. Gewerkschaft, Brigadeversammlung, Normenkonferenz, Abendschule, Parteigruppe, Elternaktiv, Schiedskommission. Die Augen tun mir weh."
Sprecher:Angelica Domröse (Mutter)
Otto Sander (Vater)
Edeltraud Kulikowsky (Karin)
Anna Momber (Elfi)
Daten zu Einar Schleef:geboren: 17.01.1944
gestorben: 21.07.2001
Vita: Einar Schleef (1944-2001), geboren am 17.01.1944 in Sangerhausen, studierte an der Kunsthochschule Weißensee Malerei und Bühnenbild. 1968 wurde er im Zusammenhang mit den Ereignissen des Prager Frühlings relegiert und arbeitete daraufhin in der Produktion. Er wurde an der Ostberliner Akademie wieder zugelassen. 1973 beendete er sein Studium. Zunächst arbeitete er als Bühnenbildner und Regisseur am Berliner Ensemble. Nach der Absetzung der Inszenierung von Strindbergs "Fräulein Julie" verließ Schleef die DDR. Ab 1976 lebte er als freier Schriftsteller, Regisseur, Bühnenbildner, Maler und Fotograf in Westberlin. In den folgenden Jahren arbeitete er vor allem an dem umfangreichen Roman "Gertrud" und wandte sich 1986 in Frankfurt am Main mit dem Antikenprojekt "Mütter" wieder der Theaterarbeit zu. 1993 kehrte er mit der umstrittenen erfolgreichen Uraufführung von Rolf Hochhuths "Wessis in Weimar" an das B erliner Ensemble zurück, wo er 1996 Brechts "Herr Puntila und sein Knecht Matti" inszenierte und den Puntila spielte. Weitere wichtige Inszenierungen waren u.a. "Ein Sportstück" (Wien 1998) und "Verratenes Volk" (Deutsches Theater Berlin 2000). Zu seinen Hörspielen zählen u.a. "Republikflucht" (1987), "Berlin-Begegnungen" (1982), "Abschlussfeier" (1983), "Gewöhnlicher Abend" (1985), "Totentrompeten" (MDR 1995). Im Juli 2001 starb Einar Schleef an Herzversagen.

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Erstsendung: 27.08.1985
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 286
Titel: Betti Kettenhemd
Autor: Albert Wendt
produziert in: 1997
produziert von: MDR; DLR Berlin; SDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hartmut Kirste
Komponist: Uwe Hilprecht
Klaus Burger
Inhalt: Man sieht es von weitem, und es kommt schnell näher: das dünne Mädchen, das verwilderte Kind. Es rast über die Felder und springt über den Brennesselgraben, dort, wo er am breitesten ist. Neben ihr her flattert das Rebhuhn Tek-Tek. Kreuzweise um die Schultern und ihren mageren Körper aber hat sie eine lange Stahlkette geschlungen. Deswegen heißt sie auch so: Betti Kettenhemd. Früher hieß sie bloß einfach Bettina. Das war, bis sie ihre Angst überwand und ausgerechnet dem fürchterlichen Hundevieh, das sich samt Kette losgerissen hatte und unter dem Namen "Der Schwarze Mülleimer" in der ganzen Gegend Schrecken verbreitete, etwas zu essen brachte. Weil es sich mit Kette im Dornengestrüpp verfangen hatte und verhungert wäre. Und dann waren sie Freunde geworden. Doch als Bettina eines Tages das Halsband öffnete, tobte er davon. Zurück blieb nur eins im Gebüsch, so blank geschliffen, daß es silbern glänzte: die Kette. Vielleicht liegt es daran, daß jeder, der Betti Kettenhemd sieht, etwas spürt. Zum Beispiel den Wunsch, sie sogleich mit nach Hause zu nehmen und gründlich zu waschen. Einige sehr einflußreiche Persönlichkeiten wiederum möchten sich gern mit ihr fotografieren lassen. Und Dr. Müller-Meckel, der ordnungsliebende Freizeitjäger, möchte sie am liebsten verjagen - oder noch schlimmeres. Allerdings - der dicke Geschichtenerzähler, der immer am Zaun steht und Ausschau hält, dem macht sie das Herz im Leibe vergnügt. Oder hat er sie selber eigens deshalb erfunden?
Sprecher:Otto Sander (Dicker Mann)
Dorothea Sell (Bettina/Betti)
Margit Bendokat (Tek-Tek)
Irm Hermann (Frau Gundermann)
Johannes Kiebranz (Herr Gundermann)
Thomas Neumann (Dr. Müller-Meckel)
Walter Niklaus (1. Mann)
Fabian Gerhardt (2. Mann)
Dieter Bellmann (3. Mann)
Walpurgis Brückner-Curth (Dame)
Fred Alexander (Malzbier)
Daten zu Albert Wendt:geboren: 27.02.1948
Vita: Albert Wendt, geboren am 27. Februar 1948 in Borsdorf, lebt in Kleinpösna bei Leipzig. Seit 1975 arbeitet er als freischaffender Autor. Er schreibt Aphorismen, Gedichte, Kindergeschichten, Theaterstücke und Hörspiele. Im Laufe der Jahre konnte er eine ganze Menge an Preisen gewinnen. Darunter war bereits 1980 der Autorenpreis der Hörspielkritiker für sein erstes Hörspiel "Der Fahrer und die Köchin". Außerdem folgten 1989 der Kinderhörspielpreis "Terre des hommes" für "Der Sauwetterwind", 1990 der "Kinderhörspielpreis Funkhaus Berlin" für "Adrian und Lavendel" und 2009 schließlich der Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis für sein Kinderbuch "Betti Kettenhemd". Sein letztes Hörspiel (Der kleine Fallschirmspringer) produzierte der MDR im Jahre 2013.

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Erstsendung: 21.09.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 286
Titel: Beziehungsarbeit
Autor: Wolfgang Kirchner
produziert in: 1981
produziert von: SWF
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Wolfgang Kirchner
Inhalt: Ilona Ballhausen, die sich als Sozialarbeiterin hauptsächlich um mißhandelte Frauen kümmert, wird tot in ihrem Büro aufgefunden. Ein Mann wie Kommissar Huppertz mit seinen versteckten Ängsten vor emanzipierten Frauen hat es da nicht leicht, den Mord aufzuklären. So wenig wie ihm gelingt es aber auch dem ehemaligen Mann Ilonas. Andreas, und ihrem Freund Bernd das teilweise sprunghafte Verhalten der Toten zu verstehen oder zu erklären. Zweifellos hatte Ilona einige Feinde, vor allem unter den Männern, deren Frauen sie beriet. War aber nicht Andreas, der eifersüchtige und verlassene Ehemann, nicht ihr größter Feind? Kriminalkommissar Huppertz lernt allmählich, die analytischen Methoden der Sozialberatung, mit der alle in Frage kommenden Täter zu tun haben, anzuwenden. Er entwickelt Verständnis und löst den Fall mit Gefühl.
Sprecher:Otto Sander (Huppertz)
Holger Franke (Andreas)
Lutz Görner (Bernd)
Wolfram Weniger (Schmidbauer)
Helma Fehrmann (Frau Vente)
Peter Schlapp (Dr. Asmuth)
Sigrid Krause (Ilona)
Maximilian Bergengruen (Fritz)
Wolfgang Reinsch (Polizist)
Günter Brombacher (Brosig)
Ingrid Ollrogge (Frau Brosig)
Inci Pazarkaja (Türkinnen)
Erstsendung: 15.09.1981
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 286
Titel: Bird and Soul
Autor: Werner Stiefele
produziert in: 1996
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Thomas Werner
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Stationen aus der Biographie des Jazz-Saxophonisten Charlie Parker (1920-1955) bieten den äußeren Rahmen für ein dichtes Geflecht aus Musik und Text. Werner Stiefele skizzierte während der Arbeit am Text Klänge. Sie dienen nicht zur Untermalung, sondern tragen eigenständige Bedeutung. Michael Riessler komponierte diese "sprechende Musik" für ein halb klassisch, halb jazzig besetztes Ensemble in seiner eigenen Tonsprache. Der Text allein wäre ohne Musik so unvollständig wie die Musik ohne Worte. Die Hörspielproduktion entstand in Zusammenarbeit der Jazzredaktion und der Hörspielabteilung des WDR.
Sprecher:Otto Sander (Der alte Charlie Parker)
David Lehmann (Charlie Parker als Kind)
Kati Karrenbauer (Mutter)
Christian Brückner (Mann)
Lena Stolze (Frau)
Walter Renneisen (Stimme)
Daten zu Werner Stiefele:Vita: Werner Stiefele, geboren 1953, arbeitet als Jazzpublizist und Kritiker und unterrichtet an der Musikhochschule Mannheim/Heidelberg Jazzgeschichte. 1983 schrieb er für das Staatstheater Stuttgart die szenische Dokumentation "Reichskristallnacht" und 1993 für das Stuttgarter "Theater der Altstadt" das Stück "Wenn's ernst wird". Michael Riessler wurde 1957 geboren. Als Auftragsarbeit der Donaueschinger Musiktage entstanden die Stücke "Héloise" (1992) und "Momentum Mobile" (1993). Er schrieb bereits mehrere Hörspiele.
Erstsendung: 11.12.1996
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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