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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Helmut Brackert
produziert in: 2001
produziert von: SFB-ORB
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Inhalt: Das vor 800 Jahren aus einer Vielzahl älterer Quellen entstandene mittelhochdeutsche "Nibelungenlied" basiert auf historischen Vorgängen im 5. und 6. Jahrhundert: 407 wird Worms zum Königssitz der germanischen Burgunden, die 436 von den Hunnen besiegt und 538 von den Franken vernichtend geschlagen werden. Ein Katastrophenstoff, der im Lauf der Jahrhunderte mit Überlieferungen um den sagenhaften Helden Siegfried von Xanten und die Königin Brunhild verwoben wurde und seit der Romantik zur Projektionsfläche deutscher Nationalgeschicke geworden ist.

"Im Nibelungenlied spielt die Gewalt eine zentrale Rolle " einerseits auf der Ebene der Erzählung, andererseits aufgrund der Rezeptionsgeschichte, die das Nibelungenlied erfahren hat. Hauptinteresse bei der Neu-Adaption des Stoffes ist die Art und Weise, wie der Text das Thema Gewalt verhandelt, um es in der heutigen Welt zu verorten. Dabei gehe ich von der Überlegung aus, dass Gewalt nicht unmittelbar darstellbar ist. Gewalt wird immer von Lebenden oder Überlebenden erzählt. Die Toten haben keine Stimme. Nicht die Nähe zum Realismus entscheidet über die Authentizität der Darstellung, sondern die Perspektive, aus der Gewalt erzählt wird.

Im ersten Teil wird die Gewalt aus höfischer Perspektive geschildert, die im politischen und gesellschaftlichen Kontext einer zwar zunehmend verrohenden, aber noch funktionsfähigen Gesellschaft sinnvoll erscheint und entsprechend verklärt wird. Hauptstimme in diesem Teil der Erzählung soll, als Repräsentantin und Krone des Hofes, Kriemhild sein.

Im zweiten Teil der Erzählung wird Gewalt aus der Perspektive derjenigen beschrieben, die sie als unmittelbare Todesdrohung erfahren, ohne Legitimation durch höheren Sinn und Zweck. Dies ist die Perspektive der Krieger, die mit ihrem eigenen Leib und Leben der Gewalterfahrung ausgesetzt sind. Als ihr Repräsentant soll der zu diesem Zeitpunkt bereits ermordete Siegfried die Erzählung tragen." (Beate Andres)
Sprecher:Roland Renner (Schlewitt)
Benjamin Utzerath (Strommer)
Uwe Preuß (Uwe Apfel)
Klaus Manchen (Günther Maria Rosenfeld)
Nadja Martina Schulz (Bibiana Gruber)
Timo Dierkes (Friedrich Capelle)
Michael Klobe (Gerichtsmediziner)
Friedhelm Ptok (Georg Abendroth)
Kay Bartholomäus Schulze (Journalist)
Götz Schulte (Tommy Gruber)
Hans Teuscher (Professor Klausen)
Ralph Schäfer
Dieter Jost
Manuela Wagner
Daten zu Helmut Brackert:Vita: Helmut Brackert wurde 1932 in Wedel, Holstein, geboren. Er studierte Germanistik und Klassische Philologie in Hamburg und promovierte mit einer Dissertation über das Nibelungenlied. Von 1960 bis 1966 war er Assistent am Lehrstuhl von Peter Wapnewski an der Universität Heidelberg und habilitierte sich mit einer Arbeit über den Epiker Rudolf von Ems. Seit 1966 ist er Ordinarius für Deutsche Philologie an der Universität Frankfurt am Main, außerdem ist er permanenter Gastprofessor an der New York University. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen u.a. "Bauernkrieg und Literatur" (1973), "Das große deutsche Märchenbuch" (1979), "Minnesang" (1983), "Kultur. Bestimmungen im 20. Jahrhundert" (1990), "Literaturwissenschaft. Ein Grundkurs" (1992).
Erstsendung: 01.01.2008
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Leonardo Padura
produziert in: 1962
produziert von: HR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Leutzbach
Bearbeitung: Barbara Engelmann
Übersetzer: Hans-Joachim Hartstein
Inhalt: Ein außergewöhnlicher Mordfall führt Mario Conde in die geheimnisvolle Welt von Havannas Barrio Chino.


Ein alter Chinese wird erhängt aufgefunden mit zwei in die Haut geritzten Pfeilen und einem abgeschnittenen kleinen Finger. Was auf den ersten Blick wie ein Ritualmord eines Geheimbundes wirkt, führt Teniente Conde immer tiefer in die geheimen Zirkel der chinesischen Gemeinde und ihrer obskuren Machenschaften. Gemeinsam ermittelt er mit seiner attraktiven chinesischstämmigen Kollegin Patricia Chion.
Sprecher:
offen
Siegfried Lowitz
Herbert Mensching
Hans-Martin Koettenich
Marianne Lochert
Hans Korte
Uwe Dallmeier
Elisabeth Kuhlmann
Daten zu Leonardo Padura:geboren: 1955
Vita: Leonardo Padura, geboren 1955 in Havanna, wurde mit seinem Romanzyklus "Das Havanna-Quartett" international bekannt. Alle vier Teile hat der WDR 2007 und 2008als Hörspiele produziert. Vielfach ausgezeichnet, liefert Padura mit seinen poetischen Kriminalromanen nicht nur spannende Stoffe, sondern gleichzeitig hervorragende Milieustudien der kubanischen Gesellschaft.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 1976
produziert von: WDR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist: Enno Dugend
Inhalt: Die Ära der Langeweile ist vorbei, Menschen gibt es fast keine mehr und die biologischen Arten sind abgeschafft. Dietmar Daths Roman spielt 500 Jahre in der Zukunft, nach der Befreiung, in einer Welt, in der sprechende und intelligente Tiere, die Gente, den Übergang der Evolution von der Naturgeschichte zur gestalteten Geschichte geschafft haben. Fähig zur ständigen Verwandlung, bestimmen sie selbst, in welcher Tiergestalt sie auftreten und mit welcher Art sie sexuellen Verkehr pflegen. Kommunikation funktioniert über Geruchsstoffe und ortlose Foren verbreiten die aktuellen Nachrichten und Diskussionen. In den drei labyrinthischen Städten Landers, Kapseits und Borbruck sind die wenigen Menschen, die es noch gibt, der neuen Zivilisation Untertan oder letzte zu bekämpfende Spezies. Politische Verhandlungen gestalten die Libelle Philomena und die Fledermaus Izquierda, militärische Aktionen plant die Dachsin Georgescu, Bankgeschäfte steuert der Fuchs Ryuneke, Kunstfragen behandelt der stotternde Esel Storikal, Forschungsprojekte betreiben der Zander Westfahl und das Laufschwein Herbert Loskauf und diplomatische Reisen unternimmt der junge Wolf Dmitri Stepanowitsch. Dies alles im Dienste des Löwen: Cyrus Iemelian Adrian Vinicius Golden. Er ist auratischer und ideologischer Herrscher und wird gerade deshalb angreifbar. Auf dem ehemaligen Kontinent Amerika stellt sich ihm die Macht der Keramikaner, Wesen zwischen Gente und Maschinen, unter der Führung Katahomenleandraleal entgegen, provoziert innerpolitische Spaltungen bei den Gente und ein gewaltiges Kriegsszenario. Die Zivilisation der Gente wird vernichtet, unter der Führung der Tochter des Löwen, Lasara, gelingt lediglich ein paar wenigen der Exodus auf Venus und Mars.

Die beiden Planeten, auf denen die Neuankömmlinge erst ihren Lebensraum erobern müssen, werden Heimat und Wirkungsstätte der Nachfolgegeneration der Gente, derer sich diese nur noch über tradierte Erzählungen und Legenden erinnert. Zwei Nachkommen, die Eidechse Padmasambhava und der Prinz Feuer werden auf die Mission vorbereitet, die Überreste der vorhergehenden Population auf der Erde auszukundschaften und dort zueinanderzufinden. Die Geschlechter wandelnd und sich schließlich als Geschwister begegnend, landen die beiden in einer Art Paradies, in dem die Zeit angehalten ist und historische oder evolutionäre Kreisläufe durchbrochen sind.

Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten aus dem Jahr 2008 ist ein Hybrid: Fabel, Science Fiction, utopischer Roman, postmodernes Gedankenexperiment, philosophisches Szenario. In der Tradition von Platon, Thomas Morus, Arno Schmidt, George Orwell, H.G. Wells u.a. breitet Dath einen Kosmos aus, der von unzähligen und unergründlichen Figuren bevölkert ist, dessen Handlung sich unüberschaubar verzweigt und in dem er erfindungsreich und politisch zugleich der Frage nachgeht, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat. In bester dialektischer Manier spekuliert er darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. Gekennzeichnet von einer poetischen wie akademischen, lyrischen wie wissenschaftlichen, reichen wie kryptischen Sprache zugleich fasziniert und überfordert der Roman seine Leser und polarisierte seine Kritiker.
Sprecher:Günther Neutze (Walter A. Child)
Alf Marholm (Rechtsanwalt Pruitt)
Peter Lieck (Joe)
Hannes Messemer (Rechtsanwalt Reynolds)
Claudia Doren (Clara Jilks)
Günther Lüders (Gouverneur)
Alwin Joachim Meyer (Alle Computerstimmen)
ergänzender Hinweis: Hierzu wurde vom BR auch eine Kurzfassung mit ca. 108 Minuten Laufzeit produziert.
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.01.2011
Datenquelle(n): dra
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YaGru
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Titel:
Autor: Thomas von Steinaecker
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Komponist: Jakob Diehl
Inhalt: Für ein Hörspiel führt der Autor Thomas von Steinaecker ein Interview mit dem Synchronsprecher Martin Umbach. Lebensstationen ziehen vorbei, das Scheitern als Schauspieler, der Neuanfang und rasante Aufstieg bei der Filmsynchronisation, von Pavel Chekov in Raumschiff Enterprise bis zu George Clooney. Nach dem Gespräch ist für von Steinaecker klar, dass er bei seinem Hörspiel über Martin Umbach so authentisch wie möglich vorgehen möchte, am liebsten wäre ihm ein Hörspiel in Form eines fiktiven Features. Dafür erfindet er seine eigene Stellvertreterfigur:

Nicole. An seiner Statt begibt nun sie sich auf weitere Recherche über Umbach. Dabei wird sie jedoch immer wieder von ihrer eigenen schwierigen Situation abgelenkt; befindet sie sich doch an einem Wendepunkt ihres Lebens: Sie steht kurz vor einem wichtigen Bewerbungsgespräch, eine feste Stelle bei einer Filmfirma winkt. Aber Nicole hat ein Problem: Sie tut sich immer schwerer, Entscheidungen zu treffen, was zuweilen zu Phasen unvorteilhafter Komplettlähmung führen kann. Und auch Martin Umbach, mit dem sie wegen ihres Features weiter in Kontakt steht, befindet sich in einer Krise. Seit kurzem werden ihm seine wichtigsten Rollen weggenommen, erst George Clooney und nun Russel Crowe. Aber vor allem privat steuert er unweigerlich auf eine Katastrophe zu: Seit Jahren führt er ein heimliches Doppelleben mit seiner jungen Geliebten und dem gemeinsamen Kind in Berlin und mit seiner Familie in München. Nicht nur wird es immer schwieriger zu verhindern, dass sich seine beiden Frauen über den Weg laufen, auch er selbst bringt zunehmend seine Existenzen durcheinander.

Kann Umbach seinem ehemaligen Mentor "Onkel Tobias entkommen, der ihm in einem Alptraum erscheint und lautstark fordert: "Umbach muss weg? Wird sich Nicole rechtzeitig zu einer Entscheidung durchringen können, ehe sich das Fenster auf die Perspektive eines Jobs wieder schließt? Wird Thomas von Steinaecker, der an einem Diktiergerät einen writer`s block zu überwinden versucht, am Ende den rettenden Einfall für seine Figuren haben?
Sprecher:Jens Harzer (Erzähler)
Valery Tscheplanowa (Freundin)
Hildegard Schmahl (Mutter)
Fritz Lichtenhahn (Patenonkel)
Arved Birnbaum (1. Freund)
Graham F. Valentine (2. Freund)
Daten zu Thomas von Steinaecker:geboren: 1977
Vita: Thomas von Steinaecker, geboren 1977, ist Autor von Romanen und Hörspielen, Comicrezensent sowie Regisseur von TV-Dokumentationen. Zu seinen Werken zählen u.a. "Wallner beginnt zu fliegen" (2007), "Schutzgebiet" (2009), "Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen" (2012). BR-Hörspiele sind "Meine Tonbänder sind mein Widerstand" (2007) und "Herzrhythmusgeräusche" (2010, Hörspiel des Monats Mai).
Erstsendung: 05.08.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Friedrich Schiller
produziert in: 2003
produziert von: SWR
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Inhalt: "Die Räuber" gehören zu den wenigen Dramen des "Sturm und Drang", die bis heute zur Interpretation herausfordern. Schiller sieht Geist und Moral determiniert durch Geburt und soziale Ordnung. Franz Moor, als Zweitgeborener von der Erbfolge des Hauses Moor ausgeschlossen, fühlt sich von der Natur benachteiligt. "Ich habe großes Recht, über die Natur ungehalten zu sein, und bei meiner Ehre! Ich will es geltend machen." Der Vater Karl Moor, der sich in der Manier des "Sturm und Drang" als freiheitsdurstig und angeekelt von kleinbürgerlicher Provinzialität gezeigt hat, bereut sein Handeln. Franz aber verhindert eine Aussöhnung des "verlorenen Sohnes" mit dem Vater. Franzens Intrige spaltet nicht nur die Familie, sondern legt auch den Riss durch die Ordnung der Welt offen.
Sprecher:
offen
Kommissar: Walter Renneisen
Jeanette: Sigrun Kilger
Rudi: Klaus Hemmerle
Zitator: Andreas Rupniak
Daten zu Friedrich Schiller:vollständiger Name: Johann Christoph Friedrich von Schiller
geboren: 10.11.1759
gestorben: 09.05.1805
Vita: Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar, Württemberg; † 9. Mai 1805 in Weimar, Sachsen-Weimar), 1802 geadelt, war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Seine Balladen zählen zu den bekanntesten deutschen Gedichten.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.03.2007
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Björn Bicker
produziert in: 1963
produziert von: BR; SRF; ORF
Laufzeit: 99 Minuten
Genre: Flucht und Migration
Regie: Pollyester
Komponist: Otto Walter
Inhalt: Noch vor ein paar Wochen ging Egzon in Deutschland zur Schule. Seine Schwester Elvira war frisch verliebt. Jetzt wohnen sie auf einer Müllkippe im Kosovo. Sie sind als Roma in Deutschland aufgewachsen und wurden in die Fremde abgeschoben. Nachdem die Bundesregierung 2010 mit dem neu gegründeten Staat Kosovo ein Rücknahmeabkommen geschlossen hat, sind Roma nicht länger geduldet. Während des Jugoslawien-Krieges wurden viele von ihnen, die vor Verfolgung in ihrer Heimat geflohen waren, hier aufgenommen, wo sie zum Teil jahrelang ohne gesicherten Aufenthalt, im sogenannten Duldungstatus, lebten. Während man sich im Sommer 2010 lautstark über den Umgang der französischen Behörden mit den Roma echauffierte, sprach niemand darüber, dass die Roma in Deutschland das gleiche Schicksal erwartet. Im Jahr 2011 sind mehr als 10.000 Roma akut von Abschiebung bedroht, oder schon in den Kosovo "rückgeführt" worden. Dort erwartet die Menschen Armut, Arbeitslosigkeit und weitreichende Diskriminierung. Die Roma- Kinder, die in Deutschland aufgewachsen sind, sprechen keine andere Sprache als deutsch und haben die Heimat ihrer Eltern noch nie gesehen. Das Hörspiel Egzon nimmt die Spur einer Roma-Familie auf. Egzon spricht nicht mehr, seit er mit vier Jahren während des Krieges in einer brennenden Siedlung zurückgelassen wurde. Und doch ist er es, der von dem neuen Leben im Kosovo erzählt. Und dann sind da die Stimmen derer, die zurückbleiben: der Anwalt, die Sachbearbeiterin von der Ausländerbehörde, der Arzt, die Lehrerin, die Abschiebebeobachterin. Alle versuchen zu verstehen, zu erklären, zu rechtfertigen. Das Hörspiel verarbeitet Interviews und Dokumente, Fiktion und Realität zu einem vielstimmigen Mix. So wird das Thema Abschiebung zu einem Zerrspiegel privater wie politischer Moral: Es geht um Verantwortung, Schuld und Mitgefühl.
Sprecher:Lotte Lang (Fanny Bachstelzer)
Erika Pluhar (Hedwig, seine Tochter)
Viktor Braun (Paulus Rießner, Bäckermeister)
Michael Janisch (Lorenz Pucher, Metzgergeselle)
RS*Hanns Obonya (Martin Zangl)
Harry Fuss (Baron Weinstabl)
Luzi Neudecker (Josefine Klösterli)
Else Rambausek (Kathrine)
Susanne Engelhardt (Mizzi Brezzel)
Dorothea Neff (Barbara Würz)
Claudia Clemens (Mechtild)
Adolf Ario (Drehorgelmann)
Hugo Gottschlich (Anton, Schlossergeselle)
Albert Rueprecht (Herr Schäme)
Wolfgang Hebenstreith (der Graf)
Karin Steiner (die Gräfin)
Helmuth Lex (Barnabas, ein schöner Venezianer)
Christl Leiningen (Gotelinde, Zofe der Gräfin)
Benno Smytt (Cyprian, Schloßkaplan)
Ernst Meister (der Tod)
Hermann Fr. Giese (1.Stimme)
Hilde Antensteiner (2.Stimme)
Paula Schwamberger (3.Stimme)
A. Pfeifer (Stimme und Gesang)
Daten zu Björn Bicker:geboren: 1972
Vita: Björn Bicker, geb. 1972 in Koblenz, Autor, Dramaturg, Kurator und Regisseur, lebt in München. Von 2001 bis 2009 Dramaturg an den Münchner Kammerspielen, dort Miterfinder und Künstlerischer Leiter zahlreicher Stadtprojekte wie "Bunnyhill 1+2, Doing Identity" oder "Hauptschule der Freiheit." BR-Hörspiele u.a. "llegal" (2008), "Egzon" (2011), "Urban Prayers"(2013).

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Erstsendung: 11.09.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Ernst Toller
produziert in: 2004
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Katja Langenbach
Inhalt: 1933 erschien im Amsterdamer Exilverlag Querido "Eine Jugend in Deutschland", der autobiographische Roman des expressionistischen Autors Ernst Toller.

1893 geboren in einem behüteten jüdischen Elternhaus erlebt er in Frankreich den Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Literatur-, Philosophie- und Jurastudent. Sofort reist der Patriot Toller nach Deutschland, meldet sich freiwillig als Soldat und wird Unteroffizier. An der Front lernt er den Krieg aus nächster Nähe kennen. Der Enthusiasmus für den Kampf für das Vaterland schwindet schnell. Von den Grausamkeiten des Krieges und dem Massensterben an der Front erschüttert, erkrankt er schwer und wird kriegsuntauglich. Toller setzt in München sein Studium fort und trifft dort, u.a. Thomas Mann, Frank Wedekind und Rainer Maria Rilke. In Heidelberg lernt er Max Weber kennen und ist Mitbegründer des Kulturpolitischen Bunds der Jugend in Deutschland, der "für eine friedliche Lösung der Widersprüche des Völkerlebens" und "Abschaffung der Armut" kämpfen will. Die Reaktion auf die Gründung folgt auf dem Fuß: alle männlichen Mitglieder des Kampfbundes werden als kriegstauglich in die Kasernen geschickt. Toller aber liegt im Krankenhaus und ist deswegen für die Militärbehörden nicht greifbar. Er kann rechtzeitig fliehen und kämpft, durch seinen Einsatz an der Front zum entschiedenen Kriegsgegner geworden, in München an der Seite Kurt Eisners gegen die Verantwortlichen des Kriegs. Nach seiner Teilnahme an Kundgebungen wird er verhaftet und nutzt die Zeit im Militärgefängnis, die Schriften von Marx, Engels und Rosa Luxemburg zu studieren. Vom Ausbruch der Revolution Anfang November 1918 erfährt er im Krankenbett. Die Arbeiter in den Fabriken, die Kriegsgeschädigten, Studenten, Bürger, ziehen in die Kasernen der Städte, wo sich die kaiserlichen Militärmächte den rebellierenden Massen ergeben. Der Arbeiter- und Soldatenrat wählt Kurt Eisner zum ersten Ministerpräsidenten des neu ausgerufenen Freistaates Bayern.

Kurt Eisner wird am 21. Februar 1919 auf offener Straße ermordet. Der Zentralrat der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte übernimmt die Regierungsgewalt. Am 7. April 1919 wird die erste Münchner Räterepublik ausgerufen. Sie ist der Versuch, aus dem aus dem Königreich Bayern entstandenen Freistaat einen sozialistischen Staat in Form einer Rätedemokratie zu schaffen. Toller wird der Vorsitzende ihres Zentralrates. Nach nur sechs Tagen wird der von der USPD geführte Zentralrat von den Kommunisten abgesetzt und die zweite Münchner Räterepublik ausgerufen. Auch an dieser zweiten Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der "Roten Armee" an vorderster Front in der Umgebung von Dachau.

Doch auch die zweite Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus; am 2. Mai durch die weißen Truppen mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, nur Toller kann sich verbergen. Er wird polizeilich gesucht, Unterschlupf ist nur schwer auffindbar, und alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben.

Auch an der zweiten Münchner Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der Roten Armee an vorderster Front in der Umgebung von Dachau. Doch auch diese Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus, sie wird durch Freikorps und Reichswehren mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, Toller versteckt sich. Er wird polizeilich gesucht. Alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben.
Sprecher:David Jeker
Mirca Preißler
Jens Münchow
Daten zu Ernst Toller:geboren: 01.12.1893
gestorben: 22.05.1939
Vita: Ernst Toller (geboren am 1. Dezember 1893 in Samotschin, Provinz Posen; gestorben am 22. Mai 1939 in New York City, New York) war ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker, Politiker und linkssozialistischer Revolutionär.

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Erstsendung: 05.10.2008
Datenquelle(n): dra
dra
dra
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Titel:
Autor: Jörg Albrecht
produziert in: 1982
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Komponist: Herwart Höpfner
Inhalt: Den Forever 27-Club hat er nicht mehr geschafft, aber 31 ist auch noch früh: Der Autor Jörg Albrecht ist gestorben, und ein Feature widmet sich diesem kurzen, abgebrochenen Leben. Freunde und Kollegen des Verstorbenen treten auf und ab. Lieblingsfilme werden anzitiert, Schnipsel aus Leben und Werk ineinander geblendet, Verschwörungstheorien über den Tod gestrickt. War es die Arbeit, die ihn umgebracht hat, oder der Versuch, ein möglichst gutes Leben zu führen? Wer weiß besser darüber Bescheid: der Literaturwissenschaftler, die Agentin oder die Wahrsagerin? Und muß man den Toten überhaupt nachrufen, um sie zum Reden zu bringen?

Mit Hell Of Fame schreibt Jörg Albrecht einen Nachruf auf sich selbst. Was anfangs wie die Chronik eines einzelnen Lebens aussieht, gleitet ab, überschlägt sich, wird zur Darstellung einer global ausgeweiteten urban-medialen Sphäre, in der die Bilder so stark geworden sind, dass sie die Subjekte, die sie abbilden sollen, längst abgedrängt haben. Aber wohin? Dorthin, wo man, aus Feigheit davor, über ordentliche Honorare zu streiten, mit dem Kurator nur Kaffee trinkt? Ist das Problem, dass niemand mehr hinter die Bilder schauen kann, oder dass es kein kohärentes Bild mehr gibt? Auch im aufpolierten Image des Autors, den niemand versteht, blitzt schon genug auf, zum Beispiel eine Vielzahl prekärer Existenzen in dieser einen Existenz.

Immer wieder fragt der Nachruf auch, was ein Nachruf überhaupt sein kann, wenn er schon seit Monaten, manchmal Jahren oder gar Jahrzehnten fertig in der Schublade liegt. Oder, andersrum gefragt: Wenn die Bilder, die man erfüllen will, das Leben schon danach abtasten, was nach dem Tod davon bleibt, was heißt es dann noch, zu leben? Hat die Möglichkeit, dass alles "larger than life" sein kann, endgültig ausgedient? Oder müssen wir überhaupt aufhören, über Leben zu sprechen und eher eine andere Kategorie finden für das, was wir tun, jeden Tag?
Sprecher:Peter Miething
Brita Bredel
Stefan Lisewski
Gisa Stoll
Peter Sturm
Daten zu Jörg Albrecht:geboren: 1981
Vita: Jörg Albrecht, geboren 1981 in Bonn, lebt in Berlin. 2011 promovierte er über Abbrüche in Prosa und Hörstücken. Er veröffentlichte Prosa, Theatertexte, Hörspiele, Essays, Romane (zuletzt "Beim Anblick des Bildes vom Wolf", 2012) und Arbeit für intermediale Serien. Zusammen mit seinem Theaterkollektiv "copy & waste" erforscht er seit 2007 die Architektur von Städten und Fiktionen. Weitere BR-Hörspiele sind "Moon Tele Vision" (2008) und "Du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz" (2009).
Erstsendung: 24.03.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Titel:
Autor: Theresa Schubert-Minski
produziert in: 1990
produziert von: RB
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Theresa Schubert-Minski
Inhalt: Sonifikation, Forschung zwischen Wissenschaft und Kunst
Sprecher:Jochen Schröder
Lutz Herkenrath
Gernot Endemann
Erstsendung: 09.01.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Michaela Melián
produziert in: 1930
produziert von: Ultraphon
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Michaela Melián
Komponist: Kurt Weill
Inhalt: Ausgangspunkt für das Audioprojekt IN A MIST ist das Theaterstück Fritz Bauer, das 1928/1929 in Moskau von einer Gruppe von revolutionären Künstlern (Natalia Saz, W.A. Selichowa, Georgi Golts und Dr. Bernhard Reich) geschrieben und inszeniert wurde. Dem Stück war als Bühnenanweisung vorangestellt: "Die Handlung spielt in Bayern zu unserer Zeit." Nach der Uraufführung 1929 hatte das Moskauer Theater für Kinder das Theaterstück drei Jahre lang auf seinem Spielplan, in dieser Zeit wurde es 311 Mal innerhalb der Sowjetunion aufgeführt, seither nicht mehr. Fritz Bauer ist laut Natalia Saz das erste Stück des Moskauer Theaters für Kinder, das auf die internationale Erziehung von Kindern im "mittleren und fortgeschrittenen Pionieralter" ausgerichtet war. Aus der sowjetischen Perspektive soll der Klassenkampf in Deutschland gezeigt werden, die schweren Bedingungen, unter denen die Arbeiterfamilien leben: Der kommunistische Arbeiter Karl Bauer ist wegen der Planung eines Streiks gezwungen, in die Illegalität zu gehen, da ihn die Polizei sucht. Seine Familie bleibt ohne Existenzgrundlage zurück. Mit allen Mitteln versucht die Gendarmerie von seinem Sohn Fritz Bauer das Versteck seines Vaters zu erfahren. Viele im Stück angesprochenen Themen sind auch heute virulent, etwa prekäre Beschäftigungsverhältnisse oder ungerechte Bildungschancen. IN A MIST entsteht vor diesem Hintergrund als eine Musik- und Sprachcollage unter Verwendung von aktuellen Tonquellen verschiedenster Provenienz, Musik, Geräusch, Klang und Sprache, die formal anknüpfen soll an die akustischen utopischen Modelle (Musik für die Zukunft), wie sie in den 1920er Jahren in Russland entwickelt wurden. Gleichzeitig beinhaltet der Titel IN A MIST auch eine westliche Referenz - an eine Swingkomposition von Bix Beiderbecke, die Ende der 1920er Jahre entstand.
Sprecher:Kurt Gerron
Lotte Lenja
Erich Ponto
Willy Trenk-Trebitsch
Erika Helmke
Daten zu Michaela Melián:geboren: 15.06.1956
Vita: Michaela Melián, geboren 1956 in München, lebt in Oberbayern. Sie ist bildende Künstlerin und Musikerin. Sie studierte Kunst und Musik in München und London. Melián ist Mitglied der Band "FSK". Auf der "intermedium 2" (2002) war sie mit dem Projekt "Konvent vertreten (mit David Moufang und Thomas Meinecke). Eine Ausstellung der Werke Meliáns war zuletzt in den Kunstwerke Berlin, der Kunsthalle Baden-Baden, in der Werkleitz Biennale Halle, im Kunstverein München, in der Villa Arson Nizza und in der Galerie im Taxispalais Innsbruck zu sehen. Ihre jüngsten Publikationen sind der Katalog zum gleichnamigen Projekt "Triangel" und die CD/Doppel-LP "Baden-Baden".
Hompepage o.ä.: http://michaelamelian.net/Michaela_Melian/Michaela_Melian.html

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Titel:
Autor: Björn Bicker
produziert in: 1970
produziert von: SFB; BR; WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Björn Bicker
Inhalt: Sie saugten, spritzten und schnitten. Sie verlegten Implantate in Brüste, Hintern und Gesichter. Sie strafften Bäuche, Wangen und Schenkel. Sie mussten wissen, was schön ist. Ihre Arbeitsmaterialien waren: Silikon, Botox und Hyaluron. Skalpell, Laser, Nadel und Faden. Sie arbeiteten viel. Sie waren (nicht immer) gut ausgebildet. Sie redeten gerne. Sie warenVerfechter des german style. Sie waren Verfechter des american style. Ihre Patienten waren Männer und Frauen, Reiche, Arme, Gewinner, Verlierer, Prominente und Nicht-Prominente und nente. Sie hatten viel zu tun. Sie kämpften gegen das Altern. Sie kämpften gegen die Schwerkraft. Sie kämpften gegen die Konkurrenz. Sie verdienten viel Geld. Sie hatten nie frei. Sie waren Ärzte. Sie waren Unternehmer. Sie waren Künstler. Früher. Als man noch Hand anlegte an den menschlichen Körper. Früher. Als man noch Fett absaugte. Früher. Als es alle taten. Politiker, Kassiererinnen, Unternehmensberater, Handyverkäufer, Studentinnen, Moderatoren und Hausfrauen. Sie hatten wirklich viel zu tun: Die Schönheitschirurgen.



Ein paar von ihnen treffen sich wieder in einer großen Retro-Show. Und erzählen von früher, als man noch operierte, als Männer kamen, die sich nicht männlich genug fühlten für den täglichen Überlebenskampf im Job, Frauen, die den Blick in den Spiegel nicht mehr ertragen konnten. Sie reden von einer Zeit, als man noch unterscheiden wollte zwischen Natur und Kunst, zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Silikon und Fleisch. Sie erzählen von ihrer Arbeit am schönen Körper, am ewigen Glück.



Das Hörspiel, das auf vielen Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten basiert, behauptet eine nahe Zukunft und blickt von dort auf das Jetzt: Drei Schönheitschirurgen erzählen und singen hemmungslos von all den Operationen, die sie täglich durchgeführt haben, von den Menschen, die ihnen begegnet sind, von den verzweifelten und komischen Versuchen, die Leute tauglich zu machen für den Markt, dem voranschreitenden Verfall ihrer Körper mit chirurgischen Mitteln entgegenzutreten.
Sprecher:Seiman Nowak (Patientin)
Oberarzt Doktor Brand (Operateur)
Doktor Keding (Operationsassistentin)
Doktor Muri (Operationsassistentin)
Doktor Haring (Operationsassistentin)
Frau Doktor Ruf (Anestesie)
Daten zu Björn Bicker:geboren: 1972
Vita: Björn Bicker, geb. 1972 in Koblenz, Autor, Dramaturg, Kurator und Regisseur, lebt in München. Von 2001 bis 2009 Dramaturg an den Münchner Kammerspielen, dort Miterfinder und Künstlerischer Leiter zahlreicher Stadtprojekte wie "Bunnyhill 1+2, Doing Identity" oder "Hauptschule der Freiheit." BR-Hörspiele u.a. "llegal" (2008), "Egzon" (2011), "Urban Prayers"(2013).

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Erstsendung: 26.03.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Fritz Sauter
produziert in: 2002
produziert von: BR; ZKM; intermedium 2
Laufzeit: 78 Minuten
Genre: Unterhaltung
Regie: Fritz Zaugg
Bearbeitung: Fritz Zaugg
Inhalt: Prinzessin Marina de Buscavidas, Tochter von König Diego und Königin Georgette, weiss, welches die grösste aller kosmischen Kräfte ist: Die Liebe, was denn sonst. Ob wir es wollen oder nicht, Tag und Nacht, von Geburt bis zum Tod zieht sie uns mit ungestümer Kraft in den Bann, verwirrt uns, betört uns, stürzt uns ins abgrundtiefe Elend.

Die Träume, Dramen und Schicksalsschläge, die die junge Frau in diesem Epos von Fritz Sauter & Fritz Zaugg erlebt, sind romantisch und poetisch bis zur gänzlichen Verzückung, aber auch aufwühlend, ergreifend und bisweilen von einer Wucht, die die Herzen schmerzt.

Die Hörspiel-Serie, die sich am Genre Schmachtfetzen bzw. "Liebesroman in grosser Schrift" orientiert, wartet mit Liebes-Dramen auf, die weder dem Glücks- noch dem Leidensbedarf etwas schuldig bleiben.
Sprecher:Peter Veit
Daten zu Fritz Sauter:geboren: 1952
Vita: Fritz Sauter (*1952) ist Autor und Gestalter und lebt in Schaffhausen. Ausstellungen u.a. in Deutschland, Irland, Tschechien, Österreich. Schrieb Szenen, Geschichten und Hörspiele für die ARD und SRF. Texte und Bilder in verschiedenen Anthologien.
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Titel:
Autor: Anja Hilling
produziert in: 2013
produziert von: SRF
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Franziska Hirsbrunner
Komponist: Martin Bezzola
Inhalt: Frau Schlüter ("Um drei und zwar pünktlich bin ich eine tragische Frau") hat Haare auf den Zähnen und ihren Selbstmord akribisch geplant - aber nicht mit den lieben Nachbarn und anderen Mitmenschen gerechnet. Bis um drei Uhr der kroatische Getränkelieferant auftaucht, für den sie wenigstens eine schöne Leiche hatte abgeben wollen, ist sie so oft gestört worden, dass ihr die Tabletten längst wieder hochgekommen sind.

Anja Hilling erzählt in "Mein junges idiotisches Herz" von der ganz alltäglichen Vereinzelung und Vereinsamung in der Grossstadt, aber mit dem hintersinnigen Humor, wie er sich schon im Titel findet, in der etwas gar freien Übersetzung des Doris-Day- Songs "My Young And Foolish Heart". Aus der kleinen Akzentverschiebung von "töricht" zu "idiotisch" erwächst der Raum, in dem banale Erfahrungen von gescheiterten Träumen, enttäuschter Liebe, von Verlassenwerden, Entfremdung und Gewalt zu überraschenden, bizarren und dennoch folgerichtigen Geschichten werden.

Ob dem Hausmeister Wunsch und Wirklichkeit durcheinander geraten, wenn er vom Käseverkäufer schwärmt, ob der Postbote mit zweifelhaften Mitteln um die längst verflossene Liebe seiner puzzlesüchtigen Frau buhlt und der Getränkelieferant an seiner bulimischen Freundin verzweifelt, ob die Nachbarin versucht, das Trauma einer Vergewaltigung durch tägliches Gulaschkochen in den Griff zu bekommen und der Nachbar einer nächtlich wiederkehrenden Traumgestalt ein Paket nach Australien schickt, von wo es natürlich postwendend zurückkommt, ob Frau Schlüter in ihrem feuerroten Abendkleid und mit nichts als einem vertrockneten Sonnenblumenbrötchen und den Tabletten im Magen so oft aus ihrer Wohnung geklingelt wird wie nie zuvor - alles ist auf eine herzerfrischende Weise plausibel und anrührend.
Sprecher:
offen
Peter Fischli
Dinah Hinz
Peter Kner
Sonja Riesen
Jonas Rüegg
Päivi Stalder
Isabel Schaerer
Margret Nonhoff
Reto Ott
Fritz Zaugg
Lukas Holliger
Joschi Kühne
Elisabeth Stäheli
Daten zu Anja Hilling:geboren: 1975
Vita: Anja Hilling, geboren 1975, studierte bis 2006 Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. Sie gilt als eine der erfolgreichsten jungen Dramatikerinnen. Ihre Stücke wurden mehrfach ausgezeichnet und sind an zahlreichen Theatern u. a. in Deutschland, Österreich und Frankreich zu sehen.

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Titel:
Autor: Thomas von Steinaecker
produziert in: 2013
produziert von: MDR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Komponist: Tobias Morgenstern
Inhalt: Aufnahme, Rückspultaste, Wiedergabe. Klaus Hofer ist einer, der sein Bandgerät immer dabei hat, der die Gegenwart mitschneidet und in die Vergangenheit zurückspult, um herauszufinden, ob ihm etwas entgangen ist, ob er vielleicht etwas überhört hat - und wie alles in Wirklichkeit war: ein besessener Einzelgänger, für den es keine Grenze gibt zwischen Leben und Hörspiel. Die Beziehung zu seiner Freundin Petra, die ihn für ein Genie hält und trotzdem verlässt, dokumentiert er auf seinen Tonbändern ebenso wie die Verschwörungstheorien des Unfallchirurgen Pontus, der Hauptfigur einer Krimiserie, die als einzige von Hofers Hörspielarbeiten zu seinen Lebzeiten im Radio läuft. Enttäuscht von der Kulturindustrie, die ihn nicht wahrnimmt, kommt er zu der Überzeugung: Wer die Realität ablehnt, muss sie als Material betrachten. Das letzte Projekt des Klaus Hofer, sein unvollendetes Hauptwerk, ist der Versuch, auf den unzähligen Bändern, die sich in seiner Wohnung stapeln, die Muster zu finden, nach denen sein Leben ablief - der akustische Zusammenschnitt einer gescheiterten Existenz.

Das fiktive Feature "Meine Tonbänder sind mein Widerstand" feiert die Entdeckung des unbekannten Hörspiel-Pioniers Klaus Hofer, mit Ausschnitten aus seinen Hörstücken, dem Tontagebuch und seinem 'Klanglexikon der Gefühle', die hier erstmals zu hören sind - Werke, die Hofer zu einer der großen Entdeckungen in der Geschichte des deutschen Hörspiels machen.
Sprecher:Jörg Schüttauf (Lothar)
Matti Krause (Torben)
Daten zu Thomas von Steinaecker:geboren: 1977
Vita: Thomas von Steinaecker, geboren 1977, ist Autor von Romanen und Hörspielen, Comicrezensent sowie Regisseur von TV-Dokumentationen. Zu seinen Werken zählen u.a. "Wallner beginnt zu fliegen" (2007), "Schutzgebiet" (2009), "Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen" (2012). BR-Hörspiele sind "Meine Tonbänder sind mein Widerstand" (2007) und "Herzrhythmusgeräusche" (2010, Hörspiel des Monats Mai).
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Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 1.2007
Autor: Günter Eich
produziert in: 1952
produziert von: HR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Alexander Schuhmacher
Simona Ryser
Beate Andres
Sven Stricker
Bernadette Sonnenbichler
Inhalt: Als das berühmteste und spektakulärste Hörspiel von Günter Eich, dem bedeutendsten Rundfunk- und Hörspielautor der Nachkriegszeit, gilt bis heute sein Funkstück "Träume". Es markiert unbestritten den Neubeginn des künstlerischen Nachkriegshörspiels; produziert beim damaligen NWDR in Hamburg. Es wurde am 19.4.1951 zum erstenmal ausgestrahlt. Das Hörspiel besteht aus fünf Szenen, die - realistisch und rätselhaft verschlüsselt zugleich - beunruhigende Alpträume, Szenarien fundamentaler Ängste, darunter die Furcht vor Deportation, Ausgrenzung, innerer Leere, atomarer Bedrohung und anderes wiedergeben; deutbar auch als bedrohliche Visionen von der Zukunft des Menschen. Und so wurden sie verstanden und missverstanden.



Das Hörspiel löste bereits während der Sendung einen beispiellosen Proteststurm von Hörern aus, der in den an die Programmverantwortlichen gestellten Forderungen gipfelte, "den Mann doch einzusperren" oder wenigstens "unter polizeiliche Aufsicht" zu stellen. Fünf jüngere Regisseurinnen und Regisseure stellen sich der Herausforderung, Günter Eichs Hörspielklassiker "Träume", neu zu interpretieren. Den Epilog zu dieser aufwendigen Neuproduktion des NDR bildet eine Klangkomposition von Hans Schüttler, die auf den bei der Erstendung 1951 aufgezeichneten Höreranrufen basiert.



1. Traum: (1. - 2.8.1948, Schlossermeister Wilhelm Schulz, Rügenwalde, Hinterpommern) Eine Familie aus Uralten, Alten und Kindern fährt, offenbar schon seit Jahrzehnten, im dunklen Güterwagen durch eine Welt, 'die es nicht gibt', da sie der Erinnerung der Eingeschlossenen längst entschwunden ist.



2. Traum: (5.11.1949, Tochter des Reishändlers Li-Ven-Tshu in Tianzien) In China verkaufen arme Eltern ihr sechsjähriges Söhnchen an einen reichen Greis, dem das Blut des Kindes sein Leben verlängern soll.



3. Traum: (27.4.1950, Automechaniker Lewis Stone, Freetown, Queensland, Australien) In einer australischen Siedlung erwarten die Einwohner in Todesangst 'den Feind'. Das Haus, in das er einzieht, wird von ihm mit allem Inhalt in Besitz genommen.



4. Traum: (29.12.1947, Kartenzeichner Iwan Iwanowitsch Borislawski, Moskau) Zwei Forscher im afrikanischen Busch verlieren nach einem köstlichen Essen Gedächtnis und Sprache.



5. Traum: (31.8.1950, Lucy Harrison, New York) Termiten benagen in unersättlicher Freßgier alles, höhlen jedes Ding und jeden Körper unbemerkt von innen her aus. Das geschieht drei Menschen in ihrer Wolkenkratzerwohnung in New York.
Sprecher:Wolf Schmidt (Vater Hesselbach)
Lia Wöhr (Mutter Hesselbach)
Sophie Engelke (Anneliese)
Joost-Jürgen Siedhoff (Willi)
Sophie Cossaeus (Passant)
Bogislav von Heyden (Der Herr)
Else Knott (Kaufmannsfrau)
Liselotte Krohn (Telefonistin)
Irene Marhold (Lehrmädchen)
Hilde Nocker (Kundin)
Marianne Steinbrenner (Telefonistin)
Walter Griesmann (Hund)
Otto Stern (Passant)
Heinz Stoewer (Bahnbeamter)
MusikerJo Ambros (Gitarre) Marcio Doctor (Percussion)
Daten zu Günter Eich:geboren: 01.02.1907
gestorben: 20.12.1972
Vita: Günter Eich (* 1. Februar 1907 in Lebus; † 20. Dezember 1972 in Salzburg) war ein deutscher Hörspielautor und Lyriker. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte Inventur und Latrine, das Hörspiel Träume sowie die Prosasammlung Maulwürfe.

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Erstsendung: 31.01.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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