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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Willi Meinck
produziert in: 1964
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Manfred Täubert
Bearbeitung: Hans Kubisch
Inhalt: Im Jahre 1250 waren Marcos Vater und sein Onkel von Venedig zu einer großen Reise aufgebrochen. Seit achtzehn Jahren hatte man nichts mehr von ihnen gehört. Der phantasievolle Junge Marco, mit einer großen Sehnsucht nach Reisen, Erleben und Abenteuern im Herzen, träumte davon, selbst hinauszufahren aufs Meer: erst nach Byzanz, dann weiter nach Osten, um die beiden zu suchen und dabei die geheimnisvollen Länder kennenzulernen, aus denen man Seide und Edelsteine, farbenprächtige Teppiche, teure Gewürze und viele andere Waren in die Lagunenstadt brachte. Aber immer, wenn er davon sprach, wurde die Mutter zornig, und Marco sah, dass sie weinte. Seinen Traum vergaß er trotzdem nicht. Lange musste er warten und erst viele seltsame und gefährliche Abenteuer zu Hause, in Venedig, bestehen, ehe er ihn sich dann eines Tages doch noch erfüllte.
Sprecher:Peter Groeger (Marco Polo)
Norbert Christian (Pietro Bocco)
Joachim Tomaschewsky (Luigi)
Erika Müller-Fürstenau (Marcos Mutter)
Edgar Stecher (Giovanni)
Günter Polensen
Erstsendung: 29.11.1964
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Rolf Schneider
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Werner Stewe
Inhalt: Der Chefredakteur Henri Walser ist erfolgreich und findet nicht nur wegen seiner regierungskritischen Position Neider. Um gegen ihn vorzugehen, beschuldigt man Walser, sich sexuell an seiner verhaltensauffälligen Schwägerin vergangen zu haben. Obwohl er die Vorwürfe gegen ihn entkräften kann, verliert er seinen Posten als Chefredakteur.
Sprecher:Franz Kutschera (Henry Walser)
Inge Keller (Nelly, seine Frau)
Kati Székely (Irene, deren Schwester)
Norbert Christian (Altmann)
Robert Johannsen (Schindler)
Gerry Wolff (Goetz)
Friedrich Richter (Beuringer)
Kurt Mühlhardt (Valerius)
Marianne Wünscher (Fräulein Straub)
Otto DierichsHorst Preusker (Anwalt)
Daten zu Rolf Schneider:geboren: 17.04.1932
Vita: Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006), „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007), „Die Affäre Ernst Winter“ (MDR 2008) und „Die Affäre Winckelmann“ (MDR 2009).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.11.1960
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 57
Titel:
Autor: Adolf Glaßbrenner
produziert von: Litera
Regie: Theodor Popp
Inhalt: Ein Maurer hatte das Unglück von einem hohen Gerüst zu fallen und sich den Hals zu brechen. Als man ihn wegbringen wollte, entdeckte eine Köchin, welche dabeistand, ein Messer in der Hand des Toten. „Herrjees“, rief sie, „et is doch en wahres Jlück des der Mensch nich uf det Messer gefallen is!“

Unzählige solcher Anekdoten, Witze und Geschichten stammen aus der Feder Adolf Glaßbrenners. Unverkennbar im Berlinischen angesiedelte Schlagfertigkeit, Geistesschärfe und Schnoddrigkeit verbinden sich mit Zügen des „schwarzen Humors“. Als Anwalt und Fürsprecher der mittleren und unteren Volksschichten konnte er mit Recht von sich sagen, daß er „der erste war“, der das Volk von Berlin „sprechen ließ, als es noch schweigen mußte“. Ihm verdanken wir jene lebendige und realistische Schilderung des vormärzlichen Berliner Lebens, das in seinen meisterhaft gezeichneten Volksgestalten, den Eckenstehern, Fuhrleuten, Holzhauern und Nachtwächtern, den Hökerinnen und Köchinnen, vor allem im Guckkästner und in solchen waschechten Kleinbürgerfiguren und Weißbierphilistern vom Schlage des Herrn Buffey in unverwechselbarer Frische und Anschaulichkeit überliefert ist.

Diese bis ins kleinste Detail genau getroffenen Konterfeis der verschiedenen sozialen Volksschichten, beobachtet, gewissermaßen „fotografiert“ bei ihren Sonn- und alltäglichen Beschäftigungen, bei der Arbeit und bei ihren Vergnügungen, sind treffende sozialtypologische (und zunehmend auch individualisierte) Charakteristiken, in denen der Autor, parallel zur Entwicklung der politischen Oppositionsbewegung, in mehr oder weniger direkten Anspielungen den zeitgeschichtlichen Hintergrund mitliefert: Die Szenen und Dialoge gaben nicht nur die sich festigende „demokratische Anschauungsweise“ der Berliner Volksschichten wieder, sondern bestärkten und förderten auch deren Aufsässigkeit durch das Bereitstellen aktueller oppositioneller Argumente. Wie sehr Glaßbrenner damit einem Zeitbedürfnis nachkam, bezeugt die Vielzahl von Nachahmungen im ganzen Lande. „Durch ganz Deutschland machen sie sich Bahn“, schrieb ein Zeitgenosse, „nicht allein im Norden, für den sie ihrer Form nach zunächst berechnet scheinen, auch im Süden werden sie verschlungen ... Manches Tagesblatt hat sich monatelang von Glaßbrenners Einfällen genährt, ohne auch nur anzudeuten, wem sie gestohlen wurden“.

„Dem Gewöhnlichsten ..., ohne seiner naiven Wahrheit zu schaden, Reiz und Form“ abzugewinnen, Wahrheit und Schönheit einander anzunähern, war für Glaßbrenner nur lösbar durch humoristische Gestaltung: Durch einen Humor allerdings, der keine Versöhnung mit der sozialen und politischen Wirklichkeit zuließ, sondern die Brücke schlug zwischen oft rohen Erscheinungsformen des Lebens, die das Ergebnis einer Jahrhunderte währenden Unterdrückung des Volkes waren, und den Möglichkeiten, die in jedem Menschen angelegt sind, unter den Bedingungen des feudal-bürokratischen Systems und der beginnenden kapitalistischen Ausbeutung jedoch nicht zur Entfaltung kommen konnten. In diesem Sinne öffnete Glaßbrenner den Blick nach vorne, konnte er, ohne herablassend-moralisierend zu sein, auch in den Verkrüppelten und Verrohten den unterdrückten menschlichen Kern aufspüren: den gesunden Menschenverstand, die Kraft, Natürlichkeit und Ehrlichkeit des Volkes, seine Sehnsucht nach einem würdigen Leben. So wurde er, was auch H. v. Treitschke zugestand, „der Liebling und Erzieher des zungenfertigen demokratischen Berliner Kleinbürgertums“ Glaßbrenner selbst hat diesen Sachverhalt poetisch umschrieben: „Meine Späße sind aus einer sehr ernsten Familie, der Vater heißt Schmerz und die Mutter Herz.“ An anderer Stelle sagt er: „Aus einem Volke läßt sich viel machen, z. B. ein Volk.“

Es bezeugt Einsicht in die Besonderheit seiner Begabung und Zielstellung, daß er in den „Formen der ästhetischen Konvention“, der Erzählung dem Epos, dem Drama, „fremde Klimate“ für seine Gegenstände und Stoffe sah. Um das Tun und Denken, die soziale Topographie wirklicher Menschen auch aus den untersten Volksschichten zu erfassen, suchte er nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten. Er stellte seine Figuren – wie er es nannte – in „Formen des wirklichen Lebens“, in betont wirklichkeitsgetreue Szenen und machte sich so von den für „volkstümliche Darstellungen“ reservierten, herkömmlichen Genres, wie etwa der Lokalposse, frei. Von hier erklären sich der vorwiegend epische, beinahe statische Charakter seiner dialogischen Szenen, der Verzicht auf „Handlung und die Entwicklung von Charakteren. Die „große dramatische Aktion ist gleichsam durch eine Summe kleiner Vorgänge ersetzt, die durch einen quicklebendigen, „verquatschten“ Dialog und die Kontrastwirkung der auftretenden Figuren getragen werden. So befindet sich dennoch alles in ständiger Bewegung. Auslösender Moment ist jeweils eine besondere Situation, der sich Vertreter verschiedener sozialer Schichten oder Klassen gegenübersehen. Deren unterschiedliche Reaktionen demonstrieren sowohl gesellschaftliche wie individuelle Verhaltensweisen.

In den vierziger Jahren, mit dem Übergang der Bourgeoisie in das Lager der Opposition, wuchs auch die literarische Opposition in die Breite. Glaßbrenners Humor verschärfte sich in diesem Jahrzehnt zur Satire. Seine Volksgestalten wurden zu Trägern vehementer politischer Angriffe: gegen den Adel und die feudalen Kräfte, die sogenannten gebildeten Stände, die „Reichen“ und Kapitalisten (Rothschild), die religiösen Mucker, überhaupt gegen alle reaktionären Mächte nicht nur im eigenen Land, sondern auch in Europa (besonders gern attackierte er den russischen Zarismus). Gleichzeitig verstand es Glaßbrenner, seine Volkstypen zu Teilnehmern, zumindest zu Kommentatoren bedeutender gesellschaftlicher, ja sogar weltpolitischer Ereignisse zu machen, wobei jene Staaten (England, Frankreich, Vereinigte Staaten), die bereits gewisse bürgerliche Freiheiten errungen hatten, oft als Vorbilder herausgestellt werden. Das geschah vor allem durch die Figur des Guckkästners. Dieser Plebejer, Soldat und Invalide der Befreiungskriege, glossierte fortan und beinahe Jahr für Jahr die Tagesereignisse in einem unvergorenen Durcheinander von freiheitlicher und königstreuer Gesinnung – in der Wirkung jedoch stets so, daß auch seine konservativen Argumente zugunsten des Fortschritts ausschlugen. Zum erstenmal knüpfte hier ein Schriftsteller auf solche Art systematisch an politische Tagesgeschehnisse großen und kleinen Formats an, um die Volksmassen zu politisieren: Adolf Glaßbrenner, über den der Philosoph Karl Rosenkranz das wohl treffendste Wort fand: „Es gibt Schriftsteller, die wir nicht zu den Klassikern rechnen und welche doch auf ihrem Gebiet klassisch sind.“
Sprecher:
offen
Die Menagerie
Breese: Walter Richter-Reinick
Karoline - seine Frau: Myriam Sello-Christian
August - deren Sohn
Wärter: Norbert Christian
Buchdrucker Krumpel: Werner Trögner

Berliner Guckkästner
Guckkästner: Norbert Christian
Dorothea - seine Frau: Myriam Sello-Christian
Gendarm: Walter Richter-Reinick
Schuster: Fritz-Ernst Fechner
1. Junge: Dietmar Richter-Reinick
2. Junge: Werner Trögner
Daten zu Adolf Glaßbrenner:geboren: 27.03.1810
gestorben: 25.09.1876
Vita: Adolf Glaßbrenner (* 27. März 1810 in Berlin als Georg Adolph Theodor Glasbrenner; † 25. September 1876 ebenda) war ein deutscher Humorist und Satiriker, „Erfinder der querköpfig-verschmitzten Type, der Protokollant des biedermeierlichen Berlin, gar der Vater des Berliner Witzes“. Sein berühmtestes Werk schuf er von 1832 bis 1850 mit der Schriftenreihe Berlin wie es ist und – trinkt unter dem Pseudonym „Brennglas“. Insgesamt 32 Hefte erschienen in Berlin und Leipzig, einige davon mit Karikaturen von Theodor Hosemann. Ähnlichen Inhalts waren die Hefte Leben und Treiben der feinen Welt von 1834 und Berliner Volksleben von 1848 bis 1851.

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Titel:
Autor: Günther Rücker
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Günther Rücker
Inhalt: Ein alter Genosse, 1924 im Leninaufgebot der KPD Mitglied der Partei geworden, später "Leninschüler" in Moskau, aktiver Widerstandskämpfer, jahrelang durch faschistische Zuchthäuser geschleppt, dem Tod oft nur um Haaresbreite entgangen, hält unpathetisch Rückschau auf sein Leben, das einst durch Lenins Wirken Richtung und Sinn bekommen hat.



(Liste der funkdramatischen Produktionen des Jahres 1970, hrsg. v. Deutschen Demokratischen Rundfunk)
Sprecher:Norbert Christian
Daten zu Günther Rücker:geboren: 02.02.1924
gestorben: 24.02.2008
Vita: Günther Rücker (* 2. Februar 1924 in Reichenberg, Tschechoslowakei; † 24. Februar 2008 in Meiningen) war ein deutscher Erzähler, Dramatiker und Regisseur. Von ihm stammen Hörspiele, Drehbücher, Romane und Erzählungen.

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Titel:
Autor: Uwe Saeger
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Horst Liepach
Inhalt: Ein Lehrer in einer Kleinstadt hat Wohnungssorgen und macht sich auf den Weg zum Bürgermeister, bei dem er sich beschweren will. Aus der Beschwerde wird mit einer Flasche Korn ein freundschaftliches Gespräch, das den Ausgangspunkt für die gemeinsame Bewältigung der Probleme beider bildet. Der Lehrer hilft dem Bürgermeister bei dessen Erziehungsproblem mit seiner Tochter. Der Bürgermeister macht dem Lehrer begreiflich, dass er nicht der einzige Mensch ist, der aus Gründen der Familienplanung eine größere Wohnung sucht. Auch die anfangs hysterische Frau des Lehrers sieht ein, dass man, wenn man sich nur liebt, auch in einer Einzimmerwohnung ein Kind haben kann.



(Sonderpreis der Hörspielkritiker für die beste darstellerische Leistung des Jahres an Kurt Böwe)
Sprecher:
offen
Rainer Richter: Gunter Schoß
Gitta Richter: Angelika Waller
Paul Fischbein: Kurt Böwe
Renate Fischbein: Lissy Tempelhof
Carmen Fischbein: Gabriele Gysi
Maik Fischbein: Eberhard Prüter
Wirt: Norbert Christian
1. Frau: Carola Braunbock
2. Frau: Irmgard Düren
Taxifahrer: Michael Christian
Horst Hamann
Georg Helge
Fritz Mohr
Daten zu Uwe Saeger:geboren: 03.01.1948
Vita: Uwe Saeger, geboren 1948 in Ueckermünde, lebt heute in Bellin (Kreis Ueckermünde). Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen, Theaterstücke. 1987 erhielt er in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. Zuletzt erschien die Erzählung "Die Nacht danach und der Morgen", die der Vergangenheit und Gegenwart der Menschen in der ehemaligen DDR nachgeht.

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Titel:
Autor: Michail Schatrow
produziert in: 1968
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Wolf-Dieter Panse
Bearbeitung: Siegfried Pfaff
Inhalt: Am 30.08.1918, am Tag des Attentats auf Lenin, versucht der Rat der Volkskommissare mit dem drohenden Verlust seines Vorsitzenden fertig zu werden und fällt eine für den weiteren Verlauf der Revolution wichtigte Entscheidung, die Sanktionierung des roten Terrors (Massenerschießungen und Verhaftungen) und die Bestimmung seiner Grenzen.
Sprecher:Bärbel Bolle
Ursula Braun
Ingeborg Medschinski
Henny Müller
Irma Münch
Lissy Tempelhof
Heinz Behrens
Norbert Christian
Werner Dissel
Fred Düren
Christoph Engel
Jürgen Frohriep
Herwart Grosse
Hans-Joachim Hanisch
Hannjo Hasse
Horst Hiemer
Jürgen Holtz
Ernst Kahler
Herbert Köfer
Dietrich Körner
Walter Kröter
Dieter Mann
Hans-Peter Minetti
Günter Naumann
Achim Petry
Eugen Schaub
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Titel:
Autor: Michail Schatrow
produziert in: 1968
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 101 Minuten
Regie: Wolf Dieter Panse
Bearbeitung: Siegfried Pfaff
Übersetzer: Günter Jäniche
Inhalt: Am 30.08.1918, am Tag des Attentats auf Lenin, versucht der Rat der Volkskommissare mit dem drohenden Verlust seines Vorsitzenden fertig zu werden und fällt eine für den weiteren Verlauf der Revolution wichtigte Entscheidung, die Sanktionierung des roten Terrors (Massenerschießungen und Verhaftungen) und die Bestimmung seiner Grenzen.
Sprecher:Fred Düren (Swerdlow)
Dietrich Körner (Volkskommissar)
Hans-Joachim Hanisch (Volkskommissar)
Jürgen Holtz (Volkskommissar)
Lissy Tempelhof (Volkskommissar)
Günter Naumann (Volkskommissar)
Herwart Grosse (Volkskommissar)
Dieter Mann (Volkskommissar)
Eugen Schaub (Volkskommissar)
Horst Hiemer (Volkskommissar)
Achim Petry (Volkskommissar)
Ernst Kahler (Volkskommissar)
Heinz Behrens (Volkskommissar)
Norbert Christian (Volkskommissar)
Hans-Peter Minetti (Volkskommissar)
Herbert Köfer (Volkskommissar)
Ingeborg Medschinski (Krupskaja, Lenins Frau)
Henny Müller (Uljanowa, Lenins Schwester)
Ursula Braun (Kissas, Sekretärin des Rates der Volkskommissare)
Christoph Engel (Arzt)
Werner Dissel (Arzt)
Walter Kröter (Arzt)
Hannjo Hasse (Arzt)
Jürgen Frohriep (Gil, Lenins Chauffeur)
Hans Teuscher (Batunin)
Lothar Schellhorn (Telegraphist)
Bärbel Bolle (ein Mädchen, das Lenins Telegramme diktierte)
Erstsendung: 19.01.1969
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Alexej Tolstoi
produziert in: 1975
produziert von: Litera
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Dieter Scharfenberg
Bearbeitung: Dieter Scharfenberg
Inhalt: Eben noch war es bloß ein Stück Holz: und jetzt ist es schon ein zappliges Kerlchen, das seine lange Nase in alles hineinstecken und auf seinen staksigen Beinen hinaus in die Welt flitzen möchte. Papa Carlo, der es geschnitzt hat, nennt es »Burattino«. Statt am nächsten Tag brav zur Schule zu gehen, landet Burattino prompt im Puppentheater des Signor Carabas Barabas, der auch schon Harlekin, Malwina und Pierrot, seine älteren Geschwister, in Dienst genommen hat. Burattino soll Carabas Barabas den Weg zu Papa Carlo verraten und bekommt dafür fünf Goldstücke. Auf der Flucht begegnet er Malwina, die ebenfalls vor dem grausamen Theaterdirektor davongelaufen ist, sucht aber sogleich das Weite, als sie ihm Manieren, Rechnen und Schreiben beizubringen versucht. Im »Land der Einfalt« verliert er seine Reichtümer an die Katze Alice und den Fuchs Basilio und wird von ihnen in den See gestoßen. Die Schildkröte Tortilla vermacht ihm den goldenen Schlüssel, der Carabas Barabas unlängst aus der Tasche gefallen war. Von Carabas Barabas und seinem Gehilfen Duremar des Schlüssels wegen verfolgt, gelingt es Burattino, Malwina und Pierrot, sich in einer Höhle zu verstecken. Endlich erfahren sie, zu welch geheimnisvoller Tür der Schlüssel gehört. Doch Carabas Barabas setzt nun erst recht alles daran, um sie abzufangen, bevor sie sich bei Papa Carlo in Sicherheit bringen können.
Sprecher:Carmen-Maja Antoni (Burattino)
Norbert Christian (Papa Carlo)
Klaus Piontek (Pierrot)
Dieter Franke (Carabas Barabas)
Günter Junghans (Harlekin)
Katharina Thalbach (Malwina)
Käthe Reichel (Alice)
Eberhard Esche (Basilio)
Carola Braunbock (Tortilla)
Peter Reusse (Artemon)
Lothar Förster (Duremar)
Daten zu Alexej Tolstoi:geboren: 10.01.1883
gestorben: 23.02.1945
Vita: Alexei Nikolajewitsch Graf Tolstoi (russisch Алексей Николаевич Толстой, wiss. Transliteration Aleksej Nikolaevič Tolstoj; * 29. Dezember 1882 (jul.)/ 10. Januar 1883 (greg.) in Sosnowka nahe Nikolajewsk (heute Pugatschow); † 23. Februar 1945 in Moskau) war ein russisch-sowjetischer Schriftsteller und Großvater der zeitgenössischen Schriftstellerin Tatjana Nikititschna Tolstaja[1]. Sein heute bekanntestes und immer wieder neu aufgelegtes Buch ist Das goldene Schlüsselchen oder die Abenteuer des Burattino, seine Nacherzählung des italienischen Kinderbuchklassikers Pinocchio.

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Titel:
Autor: Helfried Schreiter
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Barbara Plensat
Sprecher:
offen
Straßenkehrer: Norbert Christian
Olga Gomez: Ruth Glöß
Carlo, ihr Sohn: Kurt Goldstein
Emiliano Naranjo: Gerd Ehlers
Rosita, seine Frau: Carola Braunbock
Adriana: Monica Bielenstein
Gabriel: Manfred Karge
Teniente: Eckhard Bilz
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Titel:
Autor: Christopher Marlowe
produziert in: 1977
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 77 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: B.K. Tragelehn
Bearbeitung: B.K. Tragelehn
Dramaturgie: Wolfgang Beck
Übersetzer: B.K. Tragelehn
Inhalt: Der englische Dichter, Dramatiker und Übersetzer Christopher Marlowes (getauft 26. Februar 1564 in Canterbury; gestorben 30. Mai 1593 in Deptford) entwickelt sein Stück "The Massacre at Paris" vor dem Hintergrund der erst kurz zurückliegenden politischen Wirren und Krisen in Frankreich, die in der historischen Bartholomäusnacht oder Bluthochzeit von Paris des 24. August 1572 explodierten. Sie ereignete sich Tage nach der Heirat zwischen dem protestantischen Heinrich von Navarra mit der Schwester König Karls IX. von Frankreich, die auch der Aussöhnung zwischen den Konfessionen dienen sollte. Im Namen des Königs von Frankreich und seiner Hintermänner wurden Tausende Menschen vorwiegend Hugenotten (die protestantische Bevölkerung) ermordet. Der primäre Anlass der verheerenden Gewalttätigkeiten war ein Racheakt, der eine Spirale der Gewalt und Gegengewalt nach sich zog. Das Drama konfrontiert zwei mächtige und ehrgeizige Figuren, den Herzog von Guise und den Herzog von Anjou (später König Heinrich III.). Das Stück schließt mit der Ermordung von Heinrich III. (2. August 1589).

Wie aus den Tagebucheintragungen des Theatermanagers Philip Henslowe zu entnehmen ist, wird "The Massacre at Paris" erstmals am 26. Januar 1592 von der Theatergruppe Lord Strange's Men aufgeführt und im Sommer 1594, als die Theater nach der Pest wieder öffneten, zehn Mal wiederholt.
Sprecher:Klaus Mertens (Charles IX., König von Frankreich)
Jürgen Holtz (der Duc d'Anjou, sein Bruder, später König Henri der III.)
Käthe Reichel (Catherine, Königinmutter)
Ekkehard Schall (der Duc von Guise)
Jürgen Hentsch (Der Cardinal, sein Bruder)
Bernd Renne (Duc du Maine, sein Bruder)
Hermann Beyer (König von Navarra)
Irma Münch (seine Mutter)
Norbert Christian (der Admiral)
Carin Abicht (Duchesse de Guise)
Eckhard Becker
Margit Bendokat
Hans Bergermann
Eckhard Bilz
Wolfgang Brunecker
Peter Dommisch
Christoph Engel
Martin Flörchinger
Winfried Glatzeder
Christian Grashof
Horst Hiemer
Jürgen Kluckert
Bodo Krämer
Dieter Mann
Johannes Maus
Reinhard Michalke
Dieter Montag
Bernd Stübner
Siegfried Wittlich
Hans-Dieter Lange (Sprecher)
Erstsendung: 27.03.1977
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1966
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Kurt Veth
Inhalt: Ein Fischweib - hier gespielt von Helene Weigel - klagt am schärfsten den römischen Feldherrn Lukullus an. Auf seinen Raubzügen kam ihr einziger Sohn ums Leben. Sie ist eine der Zeugen, die von einem Totengericht geladen werden, um nach dem Tod des Lukullus über dessen Taten auszusagen.

Der erwartet, daß seine siegreichen Unternehmungen gewürdigt werden. Die Zeugen aber sprechen vor allem von seinen Verbrechen: Raub, Brandstiftung und Vergewaltigungen. "Deine Sache steht schlecht. Hast du keinen Zeugen für irgendeine Schwäche, Mensch?" Da nützt es nichts, daß er seinen Koch zu Hilfe ruft und auf seine Schwäche für gutes Essen verweist oder auf einen Kirschbaum mit köstlichen Früchten, den er von seinen Feldzügen mit nach Hause brachte.

Bedeutende Tugenden kann das Gericht darin nicht erkennen.
Sprecher:
offen
Lukullus, römischer Feldherr: Ekkehard Schall
Sprecher des Totengerichts: Ernst Kahler
Totenrichter: Norbert Christian
Fischweib: Helene Weigel
Lehrer: Werner Dissel
Kurtisane: Renate Richter
Bäcker: Walter Lendrich
Bauer: Friedrich Links
König: Reimar Johannes Baur
Königin: Micaela Kreissler
Koch: Willi Schwabe
Ausrufer: Klaus Piontek
Eine fahle Stimme: Walter Jupé
Tertullia: Erika Pelikowsky
Hermann Beyer
Carola Braunbock
Wolfgang Brunecker
Rudolph Christoph
Johannes Conrad
Angelica Domröse
Jenny Gröllmann
Wolfram Handel
Ernst Hempel
Alfred Hiesken
Jürgen Holtz
Ruth Kommerell
Monika Lennartz
Alexander Leuschen
Heinrich Schramm
Franz Viehmann
Marlis Wilken
u.a.
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Titel:
Autor: Hellmut Butterweck
produziert in: 1968
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Hans Knötzsch
Inhalt: In Wien taucht eines Tages ein Wunderrabbi auf, der Juden lebendig machen kann, die von den Nazis umgebracht worden sind. Bedingung für jeden erweckten Juden ist die Unterschrift von 36 Wiener Nichtjuden, Wien gerät in einen Taumel der Begeisterung, denn da kann Schuld abgetragen werden und schlechtes Gewissen gereinigt. Doch die anfängliche Euphorie schlägt bald um in Skepsis und Überdruss. Die Behörden erschweren die Aktion durch Bürokratie, und es wird dem Rabbi, der von Zehntausenden umgebrachten Wiener Juden bis zu diesem Zeitpunkt nur einige hundert erwecken konnte, immer schwieriger, Unterschriften zu bekommen... Das Hörspiel - auch als Theaterstück aufgeführt - ist ein fatales Gleichnis für die Verdrängung von Vergangenheit.
Sprecher:Peter Sturm (Rabbiner Elimelech Löw)
Walter Lendrich (1. Wiederbelebter Samuel Kohn)
Norbert Christian (2. Wiederbelebter Blum)
Willi Schwabe (Pfarrer)
Heinz Suhr (Minister)
Gerry Wolff (Erzähler)
Hans Hildebrandt (Vortext)
Erika Grajena (Wienerin)
Eugen Schaub (Wiener)
Harald Grünert
Otto Stark
Kurt Müller-Reitzner
Fritz Links
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Titel:
Autor: Honoré de Balzac
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 511 Minuten
Regie: Horst Liepach
Bearbeitung: Werner Preuß
Inhalt: Der elegante, liebenswerte und vermögende Paul de Manerville ist das, was man landläufig eine gute Partie nennt. Auf der Suche nach einer passenden Frau fällt er Madame Évangélista und deren heiratsfähiger Tochter Natalie zum Opfer. Zunächst gelingt es den beiden, sein Augenmerk statt auf die spärliche Mitgift, auf die unvergleichlichen Vorzüge Natalies zu lenken. So kommt es zum "Ehevertrag": die zentrale Szene der Geschichte ist das in militärischen Metaphern beschriebene Duell der beiden Familienadvokaten. Mathias, der ehrbare und unbestechliche Anwalt Manervilles, tritt dabei gegen den gewissenlosen und raffinierten Solonet an, dessen Rechtsbegriffe außerordentlich flexibel sind.

Doch die Übertölpelung des Paul de Manerville nimmt erst jetzt ihren eigentlichen Lauf: Madame Évangélista erreicht es, Verwalterin der Güter Manervilles zu werden und das junge Paar nach Paris zu schicken. Vorab gibt sie der Tochter detaillierte Ratschläge, wie sie den Gatten ausbeuten und beherrschen kann. Nach fünf Jahren ist der geblendete Ehemann finanziell ruiniert. Trotzdem hält er sich noch immer für den bestgeliebten Mann der Welt. Um ein neues Vermögen zu erwerben, reist er schließlich mit seinem Freund de Marsey nach Indien. Dieser frivole Zyniker klärt Manerville über Natalies wahren Charakter und Lebenswandel auf und erzählt ihm von ihrer Liebschaft mit Félix de Vandenesse. Doch die Enthüllungen seines Freundes treffen bei Mannerville nur auf Resignation. "Was habe ich ihr getan?" fragt er am Ende resigniert.

1842 wurde das Werk in Balzacs großangelegte Comédie humaine (Die menschliche Komödie) aufgenommen und dem Komponisten Gioacchino Rossini gewidmet. Der Titel spielt dabei bewusst auf Dantes Divina Commedia (Die göttliche Komödie) an.

Bereits seit 1830 reifte in Balzac die Idee, seine Romane und Erzählungen zu einem zusammenhängenden Komplex zu verbinden: am Beispiel der französischen Gesellschaft seiner Zeit, der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, wollte er ein repräsentatives Bild der menschlichen Gesellschaft vorführen. Kennzeichnend für dieses gewaltige Unternehmen ist die Wiederkehr der wichtigsten, großenteils miteinander verwandten, verschwägerten, durch Liebe, Freundschaft oder Geschäft verbundenen Personen innerhalb eines sorgfältigen chronologischen Aufbaus.

Die Comédie humaine umfasst nach knapp 20 Jahren konzentriertester Arbeit 91 Romane und Erzählungen, in denen rund 3000 Personen auftreten. Der Schauplatz seiner Romane wechselt zwischen Paris und der Provinz. Die Personen des Geschehens gehören überwiegend den gehobenen und mittleren Klassen an. Kaum ein anderer Romancier hat dem Geld einen so wichtigen Platz in seinem Werk zugeteilt wie Balzac, für den es zur beinahe omnipotenten Triebkraft des Handelns wird. Geld ist nicht allein das Mittel zu Erfolg, Macht und Luxus - das Geld avanciert zum Wert aller Werte.
Sprecher:Herwart Grosse
Marion van de Kamp
Doris Abeßer
Jessy Rameik
Ingeborg Medschinski
Winfried Glatzeder
Norbert Christian
Klaus Piontek
Horst Hiemer
Daten zu Honoré de Balzac:geboren: 20.05.1799
gestorben: 18.08.1850
Vita: Honoré de Balzac (* 20. Mai 1799 in Tours; † 18. August 1850 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. In den Literaturgeschichten wird er, obwohl er eigentlich zur Generation der Romantiker zählt, mit dem 17 Jahre älteren Stendhal und dem 22 Jahre jüngeren Flaubert als Dreigestirn der großen Realisten gesehen. Sein Hauptwerk ist der rund 88 Titel umfassende, aber unvollendete Romanzyklus La Comédie humaine (dt.: Die menschliche Komödie), dessen Romane und Erzählungen ein Gesamtbild der Gesellschaft im Frankreich seiner Zeit zu zeichnen versuchen.

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Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1954
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Isot Kilian
Komponist: Paul Dessau
Inhalt: Nach der Ermordung des Gouverneurs Abaschwili flieht seine Frau samt Kleidern, läßt aber ihr Kind zurück. Zunächst widerwillig, doch dann mit zunehmendem Einsatz nimmt sich die Magd Grusche des Kindes an und gibt es als ihr eigenes aus, um es vor dem Zugriff der neuen Machthaber zu schützen. Jahre später läßt die zurückgekehrte Gouverneursfrau das Kind des reichen Erbes wegen suchen. Bei einer Verhandlung vor dem Dorfrichter Azdak soll die wahre Mutterschaft festgestellt werden. Seine weise Entscheidung gründet der Armeleuterichter auf den Ausgang eines einfachen Experiments: Er läßt das Kind in einen Kreidekreis stellen und fordert die Mütter auf, es mit aller Macht auf ihre Seite zu ziehen. Die Premiere von Brechts Modellinzenierung im Berliner Ensamble fand am 7.10.1954 statt. Nur gut einen Monat später brachte seine Mitarbeiterin Isot Kilian im damaligen DDR-Rundfunk die gekürzte Hörspielfassung des Stückes zur Ursendung, die die Geschichte der Magd Grusche in den Mittelpunkt rückt. Einer von mehreren Versuchen, die Arbeit des Berliner Ensembles in eigenen Hörspielproduktionen bekanntzumachen.
Sprecher:Angelika Hurwicz (Die Magd Grusche)
Ernst Busch (Richter)
Helene Weigel (Die Frau des Gouverneurs)
Raimund Schelcher (Simon, Soldat, Verlobter der Grusche)
Erik S. Klein (Lawrenti, Bruder der Grusche)
Wolf Beneckendorff (Anwälte der Gouverneursfrau)
Norbert Christian (Anwälte der Gouverneursfrau)
Inge Herbrecht (Die Köchin, Zeugin der Grusche)
Erich Franz (Erzähler)
Elsa Grube-Deister (Vokalisten)
Annemarie Schlaebitz (Vokalisten)
MusikerOrchester des Berliner Ensembles unter Leitung von Felix Schröder
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Erstsendung: 09.11.1954
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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Titel:
Autor: Rolf Schneider
produziert in: 1961
produziert von: Rundfunk der DDR
Inhalt: "Prozeß Richard Waverley" hält sich streng an Tatsachen. Es rollt noch einmal den Fall jenes amerikanischen Fliegermajors Eatherly auf, der den Einsatz auf Hiroshima leitete.

"Prozeß Richard Waverley" ist ein Stück erregender Enthüllungsliteratur. Die innere Spannung des ungleichen Kampfes zwischen Wahrheit und Lüge im Fall Eatherly verlangt die einheitliche akustische Ebene der Gerichtsverhandlung.

(Sybill Mehnert: Hörspiel 1961, in: Hörspiele 2, Henschelverlag Berlin 1962)
Sprecher:
offen
Waverly: Fred Düren
Anderson: Norbert Christian
Richter: Werner Pledath
Staatsanwalt: Heinz Hinze
Walter Niklaus
Heinz Fröhlich
Siegfried Weiß
Waldemar Schütz
Walter Lendrich
Marion van de Kamp
Gerd Biewer
Wolfgang Brunecker
Günther Ballier
Kurt Conradi
u.a.
Daten zu Rolf Schneider:geboren: 17.04.1932
Vita: Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006), „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007), „Die Affäre Ernst Winter“ (MDR 2008) und „Die Affäre Winckelmann“ (MDR 2009).

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Titel:
Autor: Peter Hacks
produziert in: 1975
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Horst Liepach
Bearbeitung: Elifius Paffrath
Komponist: Hans-Dieter Hosalla
Inhalt: »Das ist das letzte, womit ich gerechnet habe«, sagte der Schneider, als seine Frau anstatt des erwarteten zehnten Kindes ein Ei gebar. Dem Ei entschlüpfte, nachdem es abgelagert, in Brunnenwasser gesotten und vom Schmied aufgeschlagen worden war, ein junger Schuhu. Kaum flügge, zeigte er sich klüger als der Bürgermeister, aber auch den zehntausend Gelehrten des Kaisers erwies sich der Schuhu überlegen. Und so erhielt er als Anerkennung eine Stellung als Nachtwächter im 17. kaiserlichen Garten. Eines zeitigen Frühlingstages schwebte über diesem Garten die fliegende Prinzessin, Tochter des Königs von Tripolis. Sie wußte nicht, was sie hierher getrieben hatte, und sie sang ein Lied, denn sie wollte hören, wie ihr zumute war...
Sprecher:Jürgen Hentsch
Gerd Grasse
Katarina Tomaschewsky
Dietrich Körner
Jürgen Kluckert
Carola Braunbock
Ingeborg Krabbe
Hans-Joachim Hanisch
Gerd Ehlers
Norbert Christian
u.a.
Daten zu Peter Hacks:geboren: 21.03.1928
gestorben: 28.08.2003
Vita: Peter Hacks wurde 1928 in Breslau geboren, wo er seine Kindheit und Jugend bis 1944 verbrachte. Zum Ende des Krieges versuchte er sich dem Wehrdienst zu entziehen und geriet dabei in Gefangenschaft der Waffen-SS. Sein Abitur bekam er 1946 bei einem Sonderlehrgang für Vertriebene aus dem Osten in Wuppertal. Schon in seiner schriftlichen Abiturprüfung war sein Thema Goethe - es sollte nicht seine letzte Auseinandersetzung mit dem Geheimrat aus Weimar sein. Nachdem er Soziologie, Philosophie, Literatur- und Theaterwissenschaften in München studierte, promovierte 1951 und ging 1955 nach Ost-Berlin. Dies nachdem er Bertolt Brecht um seinen Rat gefragt hatte, ob dies denn eine gute Idee sei. Brecht soll ihm weder zu, noch abgeraten haben. In der DDR erlang Hacks schnell Bekanntheit als Dramaturg Deutschen Theaters Berlin, gab diese Stelle aber auf, nachdem 1962 sein Stück "Die Sorgen und die Macht" die kritische Aufmerksamkeit der SED bekam. Als freier Schriftsteller schrieb er weiter Stücke. Sein Werk "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe" von 1974 wurde ein Welterfolg. Es wurde nicht nur in der DDR, sondern auch in der BRD gespielt, sowie bis heute über 190 mal in 21 Ländern aufgeführt. Hacks stieß aber auch immer wieder auf Widerstand und Kritik aus Osten und Westen. In der Bundesrepublik wurde ihm besonders die Befürwortung der Ausbürgerung Wolf Biermanns übel genommen. Die Mächtigen in der DDR empfanden ihn trotz seiner sozialistisch-kommunistischen Einstellung als "bürgerlichen" Dichter. Nach der Wende nahm Hacks kaum am kulturellen Leben des vereinigten Deutschlands teil. Obwohl seiner fast schon radikalen linken Einstellung, die in den 90er Jahren wie aus der Zeit gefallen schien, waren seine Essays und Dramen weiterhin bei einem breiten Publikum erfolgreich. Peter Hacks starb am 28. August 2003 auf seinem Landhaus bei Groß Machnow.
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Titel:
Autor: Jerzy Janicki
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Fritz-Ernst Fechner
Sprecher:
offen
Jan Bodziak: Hans-Edgar Stecher
Michal Bodziak: Lothar Schellhorn
Leon Bodziak: Dieter Wien
Bodziak: Norbert Christian
Kolanko: Gerd Ehlers
Hotelportier: Hans-Joachim Hanisch
Daten zu Jerzy Janicki:geboren: 10.08.1928
gestorben: 05.04.2007
Vita: Der 1928 geborene polnische Novellist und Theaterautor Jerzy Janicki erzählt diese Geschichte, die sich leicht als politische Satire entschlüsseln ließe, mit subversivem Witz; die stoische Ruhe, mit der sein Held alle Vorwürfe unterläuft, macht diesen zu einem polnischen Pendant des berühmten Schweijk.

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Titel:
Autor: Heiner Müller
Inge Müller
produziert in: 1958
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Wolfgang Schonendorf
Komponist: Rolf Kuhl
Inhalt: Der Aufbau einer sozialistischen Wirtschaft in der DDR vollzog sich in den fünfziger Jahren mit einem Zukunfts-Pathos, das dem westlichen im Zeichen von Atomkraft und Raumfahrt nicht nachstand. »Die Brücke. Ein Bericht aus Klettwitz« hieß 1958 das Hörspieldebüt von Heiner und Inge Müller. Ein trotz ironischer Untertöne parteifromm scheinendes Loblied auf die DDR-weite Solidaritätsaktion zur Mobilisierung auswärtiger Arbeitskräfte nach Ausfall einer Förderbrücke im Braunkohlentagebau. Für das Autorenpaar war es der Tribut an die Kontrollinstanzen des Staatsrundfunks, die die Ursendung eines realistischeren Stückes verhinderten und erst später eine revidierte Fassung zuließen: "Die Korrektur - Ein Bericht über den Aufbau der Kombinats Schwarze Pumpe 1957" - hier in der unzensierten Fassung zu hören. (SWR 2006)
Sprecher:Hilmar Thate (Heinz B.)
Willi Narloch (Franz K.)
Erich Franz (Brigadier Bremer)
Norbert Christian (Parteisekretär)
Lotte Loebinger
Hans-Peter Minetti
Jochen Thomas
Horst Torka
Erik S. Klein
Mathilde Danegger
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Daten zu Inge Müller:geboren: 1925
gestorben: 1966
Vita: Inge Müller (1925-1966), Lyrikerin, war seit 1955 in dritter Ehe mit dem Dramatiker Heiner Müller verheiratet.
Erstsendung: 13.10.1958
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Peter Weiss
produziert in: 1965
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 247 Minuten
Regie: Wolfgang Schonendorf
Komponist: Siegfried Matthus
Inhalt: Peter Weiss nennt sein Bühnenstück über den Auschwitzprozeß Oratorium; Es ist nach dem Vorbild von Dantes Göttlicher Komödie in Gesänge eingeteilt, die den verschiedenen Stationen des Vernichtungslagers von der Rampe bis zu den Verbrennungsöfen gelten; Das Stück, in der Form einer Gerichtsverhandlung geschrieben, ist nichts anderes als eine verdichtete und stilisierte Darstellung der Tatsachen, die der Auschwitz-Prozeß zutage gefördert hat; Aber nicht der Bekanntmachung dieser Tatsachen gilt das Stück, sondern einer bitteren Wahrheit, die in den zahllosen Prozeßberichten nicht zur Sprache kam: daß auf den Plätzen der 18 namentlich genannten Angeklagten ebensogut andere sitzen könnten, die sich schuldig gemacht haben, indem sie dem Massenmord untätigzu sahen, oder aber indem sie dem Regime ihre Reputation zur Verfügung stellten und dadurch Auschwitz erst ermöglichten. (Pressetext)
Sprecher:Wilfried Ortmann
Norbert Christian
Martin Flörchinger
Heinz Hinze
Johannes Knittel
Friedo Solter
Curt Meisner
Ralph Böttner
Jochen Thomas
Erik S. Klein
Walter Kröter
Kurt Steingraf
Harry Hindemith
Berti Deutsch
Lissy Tempelhof
Eugen Schaub
Hans-Peter Minetti
Ernst Kahler
u.a.
Daten zu Peter Weiss:geboren: 1916
gestorben: 10.05.1982
Vita: Peter Weiss, 1916 in Berlin geboren, am 10. Mai 1982 in Stockholm gestorben, war Schriftsteller, Maler und Filmemacher. 1934 musste er Deutschland verlassen und wurde 1945 schwedischer Staatsbürger. Vor allem seine großen politischen Dramen verschafften ihm weltweite Geltung und machten ihn zu einem der meistgespielten und meistgelesenen Nachkriegsautoren Deutschlands.
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Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1953
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Teresa Carrar hat ihren Mann, einen armen Fischer, im spanischen Bürgerkrieg verloren. Sie versteckt seine Gewehre und will ihre beiden Söhne vom Kriegsgeschehen fernhalten. Sie schickt ihren Sohn Juan hinaus aufs Meer zum Fischen, damit er nicht von den Aufständischen rekrutiert wird. Als er jedoch von den Faschisten erschossen wird, gibt Frau Carrar ihre pazifistische Position auf und greift selbst zu den Gewehren.
Sprecher:Helene Weigel (Frau Carrar)
Ekkehard Schall (José, ihr Sohn)
Erwin Geschonneck (Pedro)
Erich Franz (ein Verwundeter)
Regine Lutz (Manuela)
Norbert Christian (der Padre)
Angelika Hurwicz (die alte Frau Perez)
Friedrich Gnass (Fischer)
Harry Gillmann (Fischer)
Josef Noerder (Erzähler)
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Erstsendung: 23.01.1953
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    11. Januar 2015
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