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Hörspieldatenbank

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Titel: Du liebst mich, Du liebst mich nicht
Autor: Jonathan Lethem
produziert in: 1958
produziert von: ORF-K
Laufzeit: 71 Minuten
Regie: Beate Andres
Inhalt: Eine namenlose Independent-Rockband ergattert ein einziges Engagement: Auf einer Art Konzept-Kunst-Party schrammelt sie dezent im Hintergrund, während die Partygäste getrennt voneinander mit Kopfhörern auf dem Ohr vor sich hingrooven. Die Mitglieder der Band haben alle eine Macke. Matthew, der Sänger zum Beispiel, arbeitet im Zoo und entführt ein depressives Känguru, um es in seiner Badewanne vom "Ennui" zu befreien. Der intellektuelle Texter, Bedwin, leidet unter einer Schreibblockade und vergisst das Essen. Er plumpst immer wieder aus dem Leben und kauert dann wochenlang vor demselben Film. Lucinda, die Bassistin, arbeitet bei einer Nörgel-Hotline und stolpert von einer Chaos-Veranstaltung in die nächste. Schlussendlich trennt sich die Band, bevor irgendein Erfolg sich einstellen konnte, aufgrund interner Liebes-Turbulenzen.

Rock und Liebe - Lethems Porträt einer Popsubkultur ist voller Witz und Ironie. Und von den Irrungen und Wirrungen der Liebe, den Spielarten des amourösen Wahnsinns, erzählt mit augenzwinkernder Empathie und großer Zärtlichkeit für seine schrulligen Helden.
Sprecher:Luis Zügner (Prof. Albrecht Busch)
Cila Otto (Ruth, seine Frau)
Erhard Strutz (Joachim, 10jährig)
Wilfried Steiner (Joachim, 31jährig)
Silvi Schmid (Lore, 8jährig)
Maximilian Wolters (Dr. Schwellin, der Erzähler)
Hans Hübner (Tarotte)
Wiebke Skal (Stationsschwester)
Traude Heinzel (Marthe)
Grete Bittner (Frau Chamberlu)
Herbert Stefan (Martin Henrici)
Gustav Bartelmus (Prof. Moulette)
Karl Heinz Schmidt (eine Lagerwache)
Hanns Eybl (Rechtsanwalt Dr. Unger)
Anton Wengersky (Dr. Pousine)
Fritz Bittner (Colonel Maise)
Wilhelm Degener (Dr. Rosenbaum)
Ludwig Skumautz (ein deutscher Offizier)
Thomas Rauchenwald (Aaron Mendelssohn)
Daten zu Jonathan Lethem:geboren: 1964
Vita: Jonathan Lethem, 1964 geboren, zählt spätestens seit seinem Roman "Die Festung der Einsamkeit" zu den großen erzählerischen Talenten der amerikanischen Gegenwartsliteratur.
Erstsendung: 08.12.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 5
Titel: Engel Exit
Autor: Jáchym Topol
produziert in: 1972
produziert von: SR
Laufzeit: 21 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist: Wolfgang Dauner
u.a.
Übersetzer: Peter Sacher
Inhalt: U-Bahn Station 'Engel' in Prag: ein riesiger roter Schlund, der gierig alle Passanten verschlingt. Jatek wird von einer Vision verfolgt, der Himmel färbt sich blutrot. Ist das eine Spätfolge seiner Drogenkarriere? Jatek versucht der Sache auf den Grund zu gehen, doch über die Zeit der letzten Monate fehlt ihm jegliche Erinnerung. Ein Freund hilft: Zusammen mit Vera war Jatek nach Paris gefahren. Beim Zusammenkochen billiger Narkotika entdeckte er zufällig eine Wunderdroge, die ein ganzes Viertel in einen langanhaltenden Glückszustand versetzte: Paradies. Jatek mußte vor der französischen Polizei fliehen, er kehrt nach Prag zurück. Doch auch hier ist er nicht sicher, denn die Drogenmafia hat von der Wunderdroge erfahren und fürchtet um ihren Absatz. Dazwischen Nadja mit Wachspüppchen: Voodoo. Die Situation spitzt sich zu, als auch ein alter Freund ihn drängt, noch einmal die Droge zu kochen, um das große Geschäft zu machen. Als Jatek sich weigert, wird seine schwangere Freundin Ljuba entführt. Topol zeichnet ein Bild einer häßlichen Gesellschaft mit Wendeprofiteuren, Junkies, Mafiosos, die für die Protagonisten seines Romans keinen Halt zu bieten scheint: Glaube Hoffnung Liebe und andere Verführungen einer postkommunistischen Welt. Ulrich Lampens Bearbeitung des von Peter Sacher aus dem Allgemeintschechischen (das weitgehend dem Prager Idiom entspricht) übersetzten Romans spielt "mit der gebrochenen Ich-Perspektive, halluzinogenen Wahrnehmungen, der fehlenden Instanz für Raum und Zeit und einem Erzähler, dem man nichts mehr glauben kann" (Ulrich Lampen).
Sprecher:Günter Sauer (Manipulator)
Michael Thomas (A)
Alois Garg (Fremdenführer)
Renate Danz (Fremdenführer)
Renate Danz (Frau)
Alf Marholm (Mann)
Daten zu Jáchym Topol:geboren: 04.08.1962
Vita: Jáchym Topol, geboren 1962 in Prag, wurde bekannt als Lyriker, Schriftsteller, Dramatiker und Journalist. In Deutschland erschien 2009 sein Roman "Die Teufelswerkstatt".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.08.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 5
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.01.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 2 von 12)
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01.04.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 12 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Meister und Margarita
Autor: Michail Bulgakow
produziert in: 2001
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Siggi Haider, Hannes Sprenger
Übersetzer: Alexander Nitzberg
Inhalt: Ein 12-teiliges Hörspiel.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht’s mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer."
Klaus Buhlert, Regisseur
Sprecher:Bettina Redlich (Franziska Altmann, Hausdame)
Günther ieder (Ludwig von der Bühle, Schauspieler)
Eleonore Bürcher (Constanze von der Bühle, Schauspielerin)
Claudia Widmann (Moderatorin, Krankenschwester)
Daten zu Michail Bulgakow:geboren: 15.05.1891
gestorben: 10.03.1940
Vita: Michail Afanassjewitsch Bulgakow (* 3. Mai (jul.) / 15. Mai 1891 (greg.) in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.09.2014
Datenquelle(n): dra
dra
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YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 5
Titel: Radio Penthesilea
Autor: Julia Wissert
Katrin Herm
Peter Blum
David Schnaegelberger
produziert in: 2005
produziert von: WDR
Laufzeit: 15 Minuten
Regie: Julia Wissert
Katrin Herm
Peter Blum
David Schnaegelberger
Klaus Buhlert
Komponist: James Reynolds
Dramaturgie: Manfred Heß
Inhalt: Der Mythos von Penthesilea in der Version von Heinrich von Kleist ist durch die griechische Mythologie nicht belegt. Er zeigt die Amazonenkönigin, wie sie Küsse mit Bissen, Kriegs- mit Liebeskampf verwechselnd, ihre Hundemeute auf den geliebten Achill hetzt. Und damit nicht genug: Auch Penthesilea selbst schlägt hier ihre Zähne in den Körper des sterbenden Geliebten und verleibt ihn sich ein.

Diese Version ist ohne die Erfahrung der Moderne als einer von Gott und traditionellen Sinnzusammenhängen verlassenen Welt nicht denkbar. Das Drama der Kleistschen Penthesilea bildet somit auch den Vorrat und Fundus für einen ständig neu geführten Krieg zwischen Geschlecht und Gesellschaft. Mit den Mitteln des Radios erzählen vier junge Regisseure und Autoren die Geschichte neu, umkreisen den Kleistschen Text und seine Frauenfigur als Material für ihre Visionen von exzessiver Frauenliebe.
Sprecher:Martin Reinke
Philipp Schepmann
Rudolf Kowalski
Brigitte Wanninger
Gregor Höppner
Eva Scheurer
Erstsendung: 13.11.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 5
Titel: Ulysses
Autor: James Joyce
produziert in: 1992
produziert von: DS Kultur
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Übersetzer: Hans Wollschläger
Inhalt: Mit dem ersten Kapitel, "Telemachos" genannt, beginnt die auf 18 Teile und 22 Stunden angelegte Hörspielfassung des Romans "Ulysses" von James Joyce. Zwei Folgen weisen vorab auf das Projekt. Der Roman, vor 90 Jahren 1922 in der Pariser Buchhandlung Shakespeare & Company von Sylvia Beach erschienen und mittlerweile als Ikone der literarischen Moderne verehrt, erzählt in 18 Abschnitten vom 16. Juni 1904. Von acht Uhr morgens bis weit nach Mitternacht ersteht das Porträt Dublins mit seinen Orten und Menschen. Protagonisten sind der jüdische Annoncenaquisiteur Leopold Bloom mit seiner untreuen Ehefrau Molly und der junge Schriftsteller Stephen Dedalus. Das erste Kapitel beginnt um acht Uhr: Der unter chronischem Geldmangel leidende Stephen frühstückt mit Mulligan, dem Medizinstudenten, und Haines, dem Engländer, auf dem Mortello-Tower an der Küste der Dublin Bay. Der Tag, der ihn mit seinem späteren Vater im Geiste, Leopold Bloom, zusammenführt, beginnt.
Sprecher:Karl Kranzkowski (Fischbeck)
Werner Buhss (Redakteur)
Matthias Brenner (Vater)
Kirsten Block (Mutter)
Michael Kind (Polizist)
Jörg Panknin (Lehrer)
Gisela Morgen (alte Frau)
Irmelin Krause (1. Frau)
Renate Pick (2. Frau)
Malte Burghardt (Georg)
Julian Röder (Martin)
Andrea Franz (Sonja)
Pascale von Wroblewski (Gesang)
Daten zu James Joyce:geboren: 02.02.1882
gestorben: 13.01.1941
Vita: James Joyce (* 2. Februar 1882 in Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5398 Microsekunden.
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(gestern)  (heute im Radio)  (23.01.2019)  (24.01.2019)  (25.01.2019)  (26.01.2019)  (27.01.2019)  (28.01.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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