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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel: ...liner Roma
Autor: Joachim Ringelnatz
produziert in: 2014
produziert von: DKultur
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Thomas Gerwin
Bearbeitung: Thomas Gerwin
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhalt: Mit seinem 1924 zuerst gedruckten Berlin-Roman ".liner Roma.", der bereits fünf Jahre vor Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz" erschien, schuf Joachim Ringelnatz den wohl ersten Großstadtroman deutscher Sprache. Damit hat Ringelnatz sich auf das Wagnis eingelassen, eine neue Ausdrucksform zu finden, mit der sich das damals neue Phänomen "Großstadt" künstlerisch fassen ließ. Von der behaglichen, eher provinziellen Stadt vergangener Jahrzehnte, wie man sie aus den Texten Theodor Fontanes kannte, war nach all den technologischen, politischen und sozialen Wandlungen des neuen Jahrhunderts nichts mehr übrig geblieben: Autos, U- und S-Bahnen, Leuchtreklamen, Kinos, riesige Mietskasernen und qualmende Fabriken verliehen dem Metropolenleben eine ungeahnte Hektik und Unübersichtlichkeit. Das alles ließ sich mit herkömmlichen erzählerischen Mitteln nicht mehr darstellen. Daher präsentiert Ringelnatz mittels einer Montagetechnik die Großstadt als eigentliche Hauptperson des Buches, die die Menschen bewegt und lenkt; er vermittelt das Abgehetzte und Verstörende der Metropole durch die Verweigerung eines linearen, nachzuvollziehenden Erzählflusses. Das ganze Buch ist wie der Titel [Ber]liner Roma[ne] nur ein Ausschnitt, da ein Ganzes nicht mehr darstellbar ist.
Sprecher:Gabriele Hintermaier (Mde Monnier)
Reinhold Weiser (Emile Zola)
Elmar Roloff (Delahalle)
Susanne Heydenreich (Alexandrine Zola)
Horst Kotterba (Vibeaux)
Norbert Beilharz (Jean Bedel)
Michael Stiller (Dr. Defau)
Andreas Rupniak (Ansage)
Hanna Plaß (Mimi)
Matti Krause (Cocu)
Jürg Löw (Joubert)
Lilith Häßle (Jeanne Rozerot)
Astrid Meyerfeldt (Chefredakteurin)
Bernhard Baier (Lenormand)
Hubertus Gertzen (Boursouillier)
Daten zu Joachim Ringelnatz:vollständiger Name: Hans Bötticher
geboren: 07.08.1883
gestorben: 17.11.1934
Vita: Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Bötticher), 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, war Schriftsteller, Kabarettist und Maler. Er übte unzählige Berufe aus, fuhr als Schiffsjunge und Freiwilliger der Marine von 1901 bis 1905 zur See. War Hausdichter des Künstlerlokals ,Simplicissimus‘ in München. Machte Bekanntschaft mit der Bohème um Erich Mühsam und Frank Wedekind. Von 1910 bis 1934 veröffentlichte er fast 20 Bücher meist humoristischen Inhalts. 1933 Auftrittsverbot durch die Nazis. 1934 in Berlin gestorben.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.10.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)RBB kulturradio
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 67
Titel: 7 Meter in 12 Minuten
Autor: Mari Brown
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Wolfgang Stahl
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Übersetzer: Ursula Knoll
Inhalt: Im August 2005 verwüstete der Hurrikan Katrina New Orleans. 80% der Stadt standen unter Wasser. Zu einer der schwersten Naturkatastrophen der USA wurde Katrina aber vor allem durch das, was danach geschah - oder besser gesagt: nicht geschah. Noch Tage danach warteten Zehntausende vergeblich auf jede Hilfe. Bis heute ist fast ein Viertel der vor dem Sturm geflohenen Bürger nicht in die Stadt zurückgekehrt. "7 Meter in 12 Minuten" beruht auf Interviews, die über Jahre in New Orleans geführt wurden. Eine vielstimmige Erzählung, in der die Wucht der Ereignisse in den Details erscheint. Der Fall New Orleans wird beispielhaft für das menschliche Versagen, das erst die eigentliche Katastrophe darstellt. Aber auch beispielhaft für die Stärke Einzelner angesichts des Desasters.
Sprecher:Barbara Rudnik (Fanny Walter)
Christian Redl (Bertrand Dumont)
Andreas Pietschmann (M. Castor)
Alexander Hauff (Grigri)
Volker Lippmann (Pierre Fernandez)
Andreas Grötzinger (Robert Moisson)
Sascha Icks (Odile Dumont)
Michael Lucke (Ernest Gourdin)
Walter Gontermann (Jeannot Rasca)
Jochen Kolenda (Pierre Boutier)
Leopold von Verschuer (Bruno Nottin)
Christa Strobel-Mertins (Madame Lambert)
Peter Schröder (Bernard Lenterene)
Ulrike Prager (Postbeamtin)
Richard Hucke (Radiosprecher)
Karlheinz Tafel (Erster Mann)
Erstsendung: 24.04.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 67
Titel: Achtung, Aufnahme!
Autor: Julia Tieke
produziert in: 1956
produziert von: SDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Übersetzer: Somar Almir Mahmoud
Hamid Ehrari
Gloria Fochs
Faith Ann Gibson
Freweyni Habtemariam
Sharmila Hashimi
Anila Shuka
Dorota Stroińska
Inhalt: Berichte über Erfahrungen mit Flucht, Aufnahme und Übersetzungsfallen.

Ein Hörstück mit vielen Stimmen und wenig Übersetzung: Monologe in acht Sprachen bilden das Gerüst des Hörspiels, in dessen Zentrum die Mehrdeutigkeit der Begriffe "Aufnahme" und "aufnehmen" steht. Wer nimmt wen auf und zu welchem Zweck? Das Hörstück entstand aus einer Audioinstallation, die die Autorin 2016 für das Projekt "Tonspuren" vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin realisierte.

Zum Hörspiel gibt es umfangreiches Begleitmaterial unter hwk.de/aufnahme.
Daten zu Julia Tieke:geboren: 1974
Vita: Julia Tieke, geboren 1974, Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Regisseurin. Projektleiterin der Wurfsendung von DKultur. 2015 für DKultur ›Syria FM‹.
Erstsendung: 21.05.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Deutschlandfunk
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 67
Titel: Aldartenrahl
Autor: Eugen Egner
produziert in: 2000
produziert von: DKultur
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Groteske
Regie: Annette Kurth
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhalt: Kann man Mädchen aus Morsezeichen machen? Wenn ja, woraus könnten dann Jungen gemacht werden? Das neue Höspiel vom Meister des grotesken Humors, Titanic-Zeichner Eugen Egner, gibt erstaunliche Antworten auf diese Fragen, wirft aber auch weitere auf, wie etwa: "Wurst du welsch von Angesicht?" Zentrale Themen dieser absurd-komischen Geschichte sind außerdem: das Patent auf ein menschliches Wesen, der Titel einer Doktorarbeit, Kochen, Essen und Hühner. Aber auch die Mundharmonikavirtuosenentschädigungsstelle hat ihren Platz – wenn nicht in diesem Hörspiel, wo denn dann?
Sprecher:Erwin Schastok
Karl Johnson
Friedhelm Ptok
Daten zu Eugen Egner:geboren: 10.10.1951
Vita: Eugen Egner, geboren 1951, lebt in Wuppertal, wo er abgründige Geschichten und Zeichnungen anfertigt. Er hat mehrere Bücher mit Kurzgeschichten sowie Romane veröffentlicht, schreibt und zeichnet regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. 2003 erhielt er den "Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor".
Hompepage o.ä.: http://www.eugenegner.de/
Erstsendung: 25.01.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 67
Titel: Bellas Briefe
Autor: Hans Zimmer
produziert in: 1972
produziert von: ORF; SFB
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Karlheinz Liefers
Komponist: Helmut Eder
Inhalt: Klara ist acht Jahre alt. Seit ihre Eltern geschieden sind, hat sie alles doppelt, einmal bei Mama, einmal bei Papa. Nur ihre Puppe Bella nicht, die ist fast so alt wie sie und einmalig. Doch gestern hat Klara ihre Puppe auf der Bank im Park vergessen. Und heute sitzt sie nicht mehr dort. Klara hat schon überall gesucht. Sie weint. Herr Engel sammelt Papier auf im Park. Er hat die Puppe gesehen, sie wollte sich mal die Welt ansehen und sie hat versprochen, Briefe zu schreiben. Klara ist misstrauisch, doch schon am nächsten Tag hat Herr Engel einen Brief von Bella in der Hand. Sie ist auf großer Fahrt nach Südamerika, hat wunderbare Menschen kennen gelernt und lässt Klara herzlich grüßen.
Sprecher:Hilde Mikulicz (Charlotte Heckendorf)
Sonja Sutter (Cäcilie Heckendorf)
Gisela Zoch-Westphal (Clementine Heckendorf)
Michael Heltau (Rudolf Moosdenger, ihr Diener)
Daten zu Hans Zimmer:geboren: 1946
Vita: Hans Zimmer, geboren 1946 in Hessen, ist Theaterpädagoge, schreibt Texte für Kabarett, Theater und Rundfunk.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.03.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 67
Titel: Bogumil, Riese, sucht ...
Autor: Melanie Peter
produziert in: 1990
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Der Riese Bogumil liegt auf seiner Wiese und schläft. Da kommt sein Freund, der Rabe B. Ray, und wundert sich. Sie wollten heute gemeinsam losgehen und für Bogumil eine Frau suchen. Dann könnten sie endlich zu dritt spielen. So war es abgemacht. Doch der Riese hat Angst. Er weiß nicht, wie er das machen soll: heiraten. B. Ray erklärt ihm alles, besorgt Blumen, während Bogumil sich anzieht, und schon geht es los. Annabella, eine Sängerin, gefällt Bogumil gut, aber sie hat keine Zeit zum Heiraten. Tizia, eine Sumpf-Nymphe, hat Zeit zum Heiraten, aber sie riecht nicht gut, und Bogumil will auch nicht mit ihr im Sumpf wohnen. Ärgerlich läuft er nach Hause. Doch da sitzt inzwischen die Riesin Lu und freut sich über seine schöne grüne Wiese. Vielleicht könnte Lu mit ihnen spielen?
Sprecher:Wolfgang Forester (Thalheimer/Erzähler)
Regine Vergeen (Barbara)
Joachim Król (Wirt)
Jochen Kolenda (Hans)
Bernt Hahn (Kurt)
Ludger Burmann (Heinrich)
Willi Thomczyk (Harry)
Ingo Naujocks (Herbert/Ausrufer)
Alf Marholm (Unternehmer 1)
Michael Lucke (Wagner)
Gerd Mayen (Unternehmer 2)
Claus Dieter Clausnitzer (Unternehmer 3)
Olaf Sundermeier (Jugendlicher 1)
Melanie Kos (Jugendlicher 2)
Roland Schare (Jugendlicher 3)
Joachim Kemper (Jugendlicher 4)
Sascha Paradowski (Jugendlicher 5)
Stephan Adam (Jugendlicher 6)
Wolfgang Condrus (Pilot)
Pit Mildenstein (Bauarbeiter)
Jürg Löw (Polier)
Erstsendung: 01.06.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 67
Vorige/nächste Ausstrahlung:07.04.2019 um 21:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Cobains Asche
Autor: Agnieszka Lessmann
produziert in: 2013
produziert von: NDR
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Walter Adler
Komponist: Andreas Bick
Inhalt: Anfang Juni 1994, zwei Monate nach dem Selbstmord ihres Mannes, des »Nirvana«-Sängers Kurt Cobain, reist Courtney Love in das buddhistische Kloster »Namgyal« in Ithaca, N. Y.. Unter ihren Gepäckstücken ist der geliebte Teddybärrucksack, darin ihr Hochzeitskleid und - die Asche ihres Mannes. Mit ihr sollen die Mönche eine Zeremonie vollführen und so Cobains Geist vor seiner Wiedergeburt vom schlechten Karma befreien. Im verschlafenen Ithaca begegnet die berühmt-berüchtigte »Nirvana«-Witwe einer Menge Vorurteilen. Ständig drängen sich Erinnerungen an ihr Leben mit dem ebenso genialen wie zerrissenen Cobain auf, dessen aggressive, aber auch melodische Musik den Zustand einer Generation zwischen zielloser Rebellion und wohlgenährter Resignation einfing. Cobains Asche, geformt zu tsatsas, so etwas wie kleinen Broten, legen die Mönche in einen Schrein. Man nennt ihn nirvana stupa. Ein Hörspiel, frei nach tatsächlichen Ereignissen.
Sprecher:Werner Wölbern
Oskar Ketelhut
Timo Jacobs
Erik Schäffler
Jan Schütte
Daten zu Agnieszka Lessmann:geboren: 30.08.1964
Vita: Agnieszka Lessmann wurde 1964 in Łodz, Polen geboren und lebt heute als freie Autorin in Köln. Der SWR produzierte 2004 das von ihr geschriebene Hörspiel "Cobains Asche". Ein weiteres Hörspiel von Agnieszka Lessmann, "Mörder" (DLF/SWR) war 2012 für den Hörspielpreis der Kriegsblinden und den Prix Europa nominiert. Das Hörspiel "Grüne Grenze" wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.
Hompepage o.ä.: http://www.a-lessmann.de/Agnieszka/home.html
Erstsendung: 25.03.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 67
Titel: Crazy Times - Die Tagebücher des Nick Twisp
Autor: C. D. Payne
produziert in: 2012
produziert von: RBB
Laufzeit: 25 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Peter Liermann
Dramaturgie: Andrea Otte
Inhalt: Nick Twisp, unsportlicher Teenager aus Kalifornien mit einer Vorliebe für Dickens, Playboy, Donuts und Frank Sinatra, muß sich mit Akne, geschiedenen Eltern und der erdrückenden Last der Jungfräulichkeit herumschlagen. Und das mit einem Geschlechtsteil, das sich scheinbar über Nacht zu einem bunten Las Vegas des Körpers entwickelt hat. Zu allem Unglück lebt Nicks große Liebe Sheeni Saunders in einer anderen Stadt und hat dort einen Freund, der nicht nur älter, größer und reifer ist als Nick, sondern auch besser aussieht, sportlich ist und dichtet. Doch Nick entwickelt eine zweite, skrupellose Persönlichkeit namens François. Und der schreckt weder vor einer Fünf-Millionen-Dollar-Brandstiftung, noch vor der Sedierung unliebsamer Gegenspieler zurück, wenn es gilt, im Kampf um Sheenis Gunst zu siegen. Gnadenlos verfolgt von den Polizeibehörden dreier Staaten, flüchtet Nick schließlich von Oakland über Ukiah nach Los Angeles, bevor er in Gestalt eines Mädchens nach Ukiah zurückkehrt, um die Frau seines Lebens doch noch für sich zu gewinnen. Ironisch, rotzig und oft auf umwerfend komische Weise erzählen die Tagebücher eines rebellischen Teenagers von den Problemen mit dem Abenteuer des Erwachsen-Werdens. Eine rasante schwarze Komödie über das Lebensgefühl zwischen Pickeln und Porno, Hausarrest und LSD.



1. Teil: Nick über Nick:

"Mein Name ist Nick. Vielleicht wird man mich eines Tages, wenn ich ein richtiger Gangster geworden bin, Nick, der Draufgänger, nennen. Ich bin vierzehn Jahre alt (fast), wohne in Oakland, einer großen, verschlafenen Stadt gegenüber der Bucht von San Francisco und schreibe dies in der ständig bedrohten Privatsphäre meines Zimmers. Für meine Mutter ist Klopfen nämlich etwas, was auf dem Kopf des eigenen Kindes stattfindet, nicht an seiner Tür. Mein Familienname, den ich hasse, ist Twisp. Selbst John Wayne zu Pferde würde weibisch wirken, wenn er diesen Namen aussprechen müßte. Sobald ich einundzwanzig bin, werde ich ihn gegen etwas Männlicheres eintauschen. Augenblicklich neige ich zu Dillinger. "Nick Dillinger", ich glaube, das drückt genau das richtige Maß an behaarter Männlichkeit aus. Ich bin ein Einzelkind, mal abgesehen von meiner großen Schwester Joanie. Was Sie außerdem über mich wissen sollten, ist, daß ich sexbesessen bin."



2. Teil: Nick über Sheeni:

"Die Frau, die ich liebe, ist von exquisiter Schönheit und lebt fern von mir in Ukiah. Wenn jeder Jugendliche eine Sheeni Saunders hinter sich hätte, dann wären wir eine Nation von geistigen Riesen. Sie hat in diesem Sommer die französischen Existentialisten gelesen. Camus, Sartre und ein paar andere Typen, von denen ich noch nie gehört habe. Sheeni ist wild entschlossen, nach Paris zu emigrieren, und ich habe noch nicht ein einziges Wort Französisch gelernt! Aber ich bin bereit, für Sheeni ein Rebell zu werden wie Jean Paul Belmondo in "Außer Atem", ihrem Lieblingsfilm. Um die Scheu zu überwinden, die mich zwingt, dem Gesetz zu gehorchen, habe ich eine ergänzende Persönlichkeit namens François geschaffen. Kühn, skrupellos, autoritätsfeindlich und für Frauen unwiderstehlich, ist François genau der Typ atavistischer Soziopath, der einen Nervenkrieg gewinnen kann. Und das muß er, denn Sheenis Freund ist älter und größer als ich und sieht zudem viel besser aus."



3. Teil: Nick über Lefty:

"Mein Freund schwärmt für Millie Filberts üppige Reize und betrachtet es als Ehrensache, aus jedem Laden, den er betritt, wenigstens ein Ding zu klauen. Nachdem Lefty das Tagebuch seiner Schwester Martha entdeckt und durch eine interessante Anmerkung ergänzt hat, hat sie ihm den offenen Krieg erklärt. Wegen des brisanten Inhalts der Tagebucheintragung kann sie Lefty nicht an ihre Eltern verpfeifen. Aber sie hat versprochen, sein Leben zu einer "Hölle auf Erden" zu machen. Lefty heißt eigentlich Leroy, und ich kann Ihnen verraten, daß es nicht Rechtshändigkeit ist, die ihm seinen Spitznamen eingebracht hat. Er leidet unter der Peyronie-Krankheit, bei der sich das betroffene Organ in erigiertem Zustand auf plötzliche und dramatische Weise nach links biegt. Lefty hat Angst, daß diese Mißbildung, wenn er älter wird, zu Verirrungen beim Ansteuern des Ziels führen wird."



4. Teil: Nick über seine Mom:

"Mom nimmt im Straßenverkehrsamt den Leuten die Fahrprüfungen ab. Früher hat sie Dad beim Autofahren ständig darauf hingewiesen, welche Regeln er gerade verletzte. Das war einer der Gründe, warum sie sich scheiden ließen. Es ist kaum zu gIauben, daß meine strenge, reizbare Mutter, die eine Schwäche für Polizisten hat, einst als eine Art Blumenkind durch die Sixties getingelt ist. Soweit ich sehen kann, ist die einzige Errungenschaft jenes Jahrzehnts der Befreiung ihre Tendenz, ständig die Sexualpartner zu wechseln. Moms Freunde sind den US-Präsidenten ziemlich ähnlich. Man denkt ständig, ein Schlimmerer kann nicht mehr kommen. Und dann zieht sie sich einen Lance Wescott an Land: Eine große, fleischige Autoritätsperson, ungefähr fünfundvierzig Jahre alt, mit einer riesigen flachen Polizeimütze, wässrigen roten Augen und verschiedenen herausragenden Revolvern, Taschenlampen, Schlagstöcken, Tränengaskanistern, Walkie-talkies und Handgranaten."



5. Teil: Nick über seinen Dad:

"Eine der tragischen Folgen der Scheidung besteht darin, daß die Kinder gesetzlich verpflichtet sind, eine bestimmte, festgesetzte Zeit mit ihren Vätern zu verbringen. Früher arbeitete Dad als Werbetexter für eine obskure Anzeigenagentur und holte mich ab und zu in seinen Junggesellenbungalow, um mir mal wieder die Identifikationsmöglichkeit mit einer männlichen Bezugsperson zu bieten. Seitdem ich mich vor den Kriminalisten in Oakland verstecke, haben sich unsere seltenen, gerichtlich verordneten Begegnungserfahrungen jedoch zu einem Daueraufenthalt unter seiner despotischen Herrschaft entwickelt. Da ich bei Mädchen erschreckend schüchtern bin, zwinge ich mich dazu, mit Dads Tussies zu üben. Seine neueste Flamme heißt Lacey und ist ein ziemlich heißer Ofen. Uns trennen nur fünf Jahre, aber sie schläft mit einem Idioten, der ein Lebensalter älter ist als sie und dem die Haare ausfallen."



6. Teil: Nick über Albert:

"Albert, sprich: Al Bär, ist Sheenis und mein Kind der Liebe. Benannt nach dem existentiell verstorbenen Schriftsteller Albert Camus, macht er eine Metamorphose durch von einem mordshäßlichen Mopsmischling zu einem glamourösen Tonzello Sporthund von olympischem Kaliber und gerät an verschiedene Adoptiveltern, bevor er die Hauptstromleitung annagt und sich mit extremer Geschwindigkeit und tödlicher Endgültigkeit in eine andere Welt katapultiert. Aus dieser sendet er mir eine unheimliche Botschaft und kehrt in dreifacher Ausführung zurück. Jeder der drei Alberts hat den gleichen vorgeschobenen Unterkiefer, die gleichen hervorquellenden, blutunterlaufenen Augen, das gleiche geringelte Schweineschwänzchen, das bei allen am gleichen schwarzen Rattenkörper hängt, der bei allen dreien ein unsymmetrisches Muster von weißen Streifen aufweist. Soweit ich weiß, wäre es sogar möglich, daß jeder von ihnen den gleichen Satz genetisch identischer Flöhe beherbergt."





7. Teil: Nick über Dwayne:

"Seit mein neuer Zimmergenosse, eine gummiähnliche rosige Fleischmasse mit schwabbelnden Brüsten, all seinen Müll in meinem Zimmer abgeladen hat, sieht es dort aus wie in dem Lagerraum eines verhaltensgestörten Kleinkindes, und es riecht wie auf einer Station für Wundbrandkranke. Tagsüber betätigt sich Dwayne als rülpsender, furzender Futtervernichter, nachts wache ich davon auf, daß jemand neben meinem Kopf einen Elch erwürgt. Nachdem ich Dwayne erzählt habe, daß Schlafmangel die geistigen Fähigkeiten enorm steigert, fand ihn seine Mutter um vier Uhr morgens in der Küche. Er war klatschnass und hüpfte auf einem Bein. Zum Glück hat dieser Kretin das Prinzip der Ablaßbriefe und das System Kosten, Zinsen und Abzahlungsraten für verstorbene Haustiere verstanden, nachdem ich wegen Alberts Tod bereits auf seine Hundeleihgebühren verzichten mußte."





8. Teil: Nick über Vijay:

"Mein winziger Mitschüler stammt aus dem Bundesstaat Maharastra in Indien und spricht Englisch, Hindi, Marati, ein wenig Urdu und lernt jetzt Französisch. Sein exotischer Akzent krönt jede seiner Äußerungen mit einem feinen intellektuellen Glanz. Ich bin nicht sicher, ob ich Vijay, der trotz seiner Intelligenz ein aktives Mitglied der jungen Republikaner ist, wirklich meine geheimste Korrespondenz anvertrauen sollte. Aber für sein rotes Mountainbike würde ich Dads linken Hoden hergeben. Unser gemeinsamer Freund Fuzzy hat seinen Spitznamen weg, seit Agenten des Olympischen Körperbehaarungsteams der USA auf den Neunjährigen aufmerksam wurden. Fuzzy könnte sich ununterbrochen von den Augenbrauen bis hinunter zu den Zehen rasieren, aber statt dessen schafft er lediglich eine kleine Lichtung im Gesicht. Fuzzy hat eine sehr nützliche Großmutter, deren 1965er Ford Falcon uns zu einem denkwürdigen Besuch bei Sheeni und ihren Zimmergenossinnen verhilft."





9. Teil: Nick über Joanie:

"Meine große Schwester hat sich vom Busen der Familie losgerissen, um in Los Angeles zu leben und in zehntausend Meter Höhe aufgewärmtes Essen durch die Gegend zu balancieren. Wenn man die verkrachten Existenzen betrachtet, mit denen Joanie bisher zusammen war, dann kommt man zu dem Schluß, daß ich das einzige männliche Wesen bin, aus dem sie jemals schlau geworden ist. Dennoch ist sie bereit, sich der Verdunkelung von Straftaten und des Versteckens eines flüchtigen Kriminellen schuldig zu machen und mich für einige Zeit in ihrer winzigen Eigentumswohnung aufzunehmen. Diese teilen wir uns seit kurzem mit ihrem Physikerfreund Philip, der neben einem Doktortitel auch noch eine Ehefrau und drei Kinder hat. Joanie hat mit ihren Typen wirklich ein glückliches Händchen - schöne teure neue Brustimplantate, und alles, was sie sich damit an Land ziehen kann, ist dieses Horrorwesen von Atomphysiker."





10. Teil: Nick über Carlotta:

"Mein neues Ich ist die spirituelle Tochter der berühmten unbekannten Filmgröße Bertha Ulansky, die als Statistin in 400 Filmen mitgewirkt hat. Carlotta Ulansky lebt im Haus von Fuzzys toter Großmutter und wird dank ihrer toupierten Kunstfaserperücke, ihres schwarzen Kunstseidenkleids im Stil der italienischen Vorkriegszeit, einer dickrandigen Brille, viel Make up und zwei Apfelsinen als neue Schülerin in Sheenis Klasse aufgenommen. Carlotta muß überzeugend sein, denn sie ist alles, was zwischen mir und zehn Jahren in einem kalifornischen Jugendgefängnis steht. Sheenis uralte Mutter und mein alter ego kommen bereits miteinander zurecht wie zwei generationsübergreifende Seelenverwandte. Sheeni ist ein seltsames Anagramm von Carlotta Ulansky eingefallen: "Outtask Carnally" - körperlich überfordert. Ein Anagramm von Sheeni Saunders lautet "I share Nudeness" - ich teile Nacktheit. Unter gegebenen Umständen könnten beide sogar zutreffen."
Sprecher:
offen
Frau Thomsen Meierfort: Irm Hermann
Frau Schruppke: Ursula Werner
Frau Fröhler: Barbara Philipp
Erstsendung: 04.12.2000
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 67
Titel: Dann sind wir Helden
Autor: Jochen Rausch
produziert in: 1998
produziert von: NDR; SFB; SWF
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Martin Zylka
Komponist: Ronald Steckel
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Inhalt: Jojo will ganz groß rauskommen. Mit seiner Band, die sich Die Helden nennt. Es ist 1979, am Vorabend des Punk. Jojo und die anderen Jungs wollen eine Platte aufnehmen. Sie fahren nach Frankreich in ein Ferienhaus in der Bretagne. Ein paar Mädchen sind auch dabei. Sex, Drogen und Rock'n'Roll, das Leben, das Jojo sich immer erträumt hat. Aber nach ein paar Tagen kippt die Stimmung und alle Träume dieses Sommers enden in einem furchtbaren Desaster. Was bleibt, sind Jojos Tagebücher und die Erinnerungen derer, die die Geschichte von Jojo und seiner Band überlebt haben.
Sprecher:Günter Einbrodt
Daten zu Jochen Rausch:Vita: Jochen Rausch, geboren 1956, ist Programmchef von 1LIVE (WDR), Musiker und Autor. Zuletzt erschienen von ihm der Roman "Restlicht", in Zusammenarbeit mit dem Sänger Udo Lindenberg die CD "Lindenbergtracks", sowie der Erzählband "Trieb".
Erstsendung: 13.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 67
Titel: Das Land der Menschen
Autor: Juli Zeh
produziert in: 1982
produziert von: BR
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Iris Drögekamp
Bearbeitung: Juli Zeh
Inhalt: Während Nitta erzählte, hatten ihre Augen zu leuchten begonnen, und Robs erkannte darin die gleiche Sehnsucht, die ihn so oft quälte. Er verstand, wovon sie sprach. Sie sah ihn an und lächelte.
"Jetzt weißt du, warum es Winter werden muss", sagte sie.
"Aber du weißt nicht, wie der Winter gemacht wird. Ihr kennt die Kälte nicht mehr. Und darum braucht ihr uns." Robs blieb stehen.
"Soll das heißen, ihr macht den Winter?", fragte er. Nitta fasste ihn am Ärmel und zog ihn weiter den Weg entlang.
"Um genau zu sein", sagte sie, "hier in dieser Stadt mache ich ihn."
Fast wäre Robs vor Staunen der Mund aufgeklappt.
"Und warum du?", fragte er.
"Die Erwachsenen haben andere Pflichten. Sie müssen die Familien ernähren und das Eis bewahren. Deshalb schicken sie jedes Jahr die Kinder in den Süden. Jedes in eine andere Region."
"Und du kommst hierher, weil deine Familie aus dieser Gegend stammt?"
"Genau", sagte Nitta. "Du hast es verstanden."

Während sie sich unterhielten, waren sie weiter geradeaus gegangen, tiefer in den Wald hinein. Die Äste bildeten ein dichtes Dach, und Robs konnte nicht mehr sagen, ob es noch Tag war oder schon dunkel wurde. Der Wald hielt ganz still, kein Zweig regte sich und keine Vogelstimme war zu hören. Robs versuchte sich vorzustellen, alles um ihn herum läge unter einer haushohen und glasklaren Eisschicht. Stumm und starr und schön.

"Manche Dinge kann man nicht erzwingen", sagt die Mutter zu Robs, der sich am Fenster die Nase plattdrückt. Er weiß, dass sie ihn nicht versteht. Hier geht es doch nicht darum, etwas zu erzwingen! Sondern darum, wie es ist, wenn die Sehnsucht nach etwas immer größer wird, bis sie so groß ist, dass man fast platzt. Robs sehnt sich nach Schnee, und er geht hinaus, um herauszufinden, wann es endlich schneit. Auf seiner Wanderung begegnet er Nitta, dem Eskimomädchen. Nitta weiß alles über die Kälte und den Schnee und darüber, was man tun muss, damit es schneien kann. Sie ist extra aus dem Land der Menschen, dem Land der Inuit, in das Land von Robs gekommen, um dem Himmel dabei behilflich zu sein. Natürlich hat sie Heimweh nach ihrem Hund, und da ist es gut, dass Robs wenigstens sein Stofftier dabei hat.

Nitta erzählt Robs viele Geschichten, und Robs träumt von Grönland. Er beobachtet, wie feiner Eisstaub unter den Pfoten der Schlittenhunde aufwirbelt und ihr Fell mit einer glitzernden Schicht überzieht. Er hört die Rufe der Eismenschen. Er fühlt die kalten Tropfen, wenn die Fischer einen Fisch aus dem Wasser ziehen und in ihren Kajak werfen. Kann es sein, dass Nitta wirklich seine neue Freundin ist? Manche Dinge kann man nicht erzwingen, aber man kann sie sich trotzdem ganz genau vorstellen.
Sprecher:Gudrun Mebs (Sie)
Robert Atzorn (Er)
Daten zu Juli Zeh:geboren: 30.06.1974
Vita: Juli Zeh (* 30. Juni 1974 in Bonn) ist eine deutsche Juristin und Schriftstellerin, die mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde und durch ihr gesellschaftlich-politisches Engagement bekannt ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.11.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 67
Titel: Das Wunderwerk oder The RE-Mohammed-TY-Show
Autor: Christian Lollike
produziert in: 2002
produziert von: SWR
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Antje Vowinckel
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Der Autor Christian Lollike entwickelte seinen Text ausgehend von dem umstrittenen Zitat Karlheinz Stockhausens zum 11. September 2001: "Was da geschehen ist, ist -- jetzt müssen Sie alle Ihr Gehirn umstellen -- das größte Kunstwerk, das es je gegeben hat." Ist es die Wirklichkeit, die heute die größten Kunstwerke schafft? Christian Lollike verwendet theoretische Abhandlungen, journalistische Reportagen, philosophische Diskurse, Reklameslogans und Filmzitate und schickt seine Figuren mit diesem Material auf die Suche nach dem "Wunderwerk". Es soll nicht so falsch und gespielt sein wie die Reality-TV-Shows, die "RE-Mohammed-TY-Shows". Es soll echt sein und wahr: "Das WUNDERWERK wirft die Frage auf: WÜNSCHT SICH DER MODERNE MENSCH IM GRUNDE DIE KATASTROPHE? WEIL DIE KATASTROPHE DIE PANIK ERREGT, DIE DAFÜR SORGT, DASS WIR ENDLICH ETWAS ANDERES ALS GLEICHGÜLTIGKEIT EMPFINDEN?" Es ist das Stück "Die Fremden", das die Figuren proben und mit dem sie ein "Wunderwerk" zu erschaffen hoffen. Das Publikum soll aber nicht lernen, sich in Fremde hineinzuversetzen und toleranter zu werden, sondern es soll sich besser fühlen. Denn hat das Publikum nicht schon allein dadurch, dass es kommt, um sich das Stück anzuhören, alles getan, um sich in Fremde hineinzuversetzen?

"Das Wunderwerk oder The RE-Mohammed-TY-Show" wurde in Dänemark als Meisterwerk gefeiert und war gleichzeitig Anlass für kontroverse öffentliche Diskussionen. Thematisch hochbrisant, mit schwarzem Humor und sprachlich versiert wirft es ein Schlaglicht auf den Komplex von Kunst, Glauben und Terror.
Sprecher:Bernd Kohlhepp (Der Professor)
Gabriele Burgstaller-Hintermaier (Sekretärin)
Hagen von der Lieth (Hiwi)
Udo Zepezauer (Doktorand)
Susan Baumhauer (Mary)
Anne Meier (Virginia)
Thomas Scholz-Hörnig (Stocherkahnfahrer)
N. N. (De Man)
Daten zu Christian Lollike:Vita: Christian Lollike, geboren 1973 in Dänemark, ist Gründungsmitglied von "The Sheriff", einer Gruppe, die dem vorhersehbaren Theater den Kampf angesagt hat. Im Jahre 2001 schloss er sein Studium des Szenischen Schreibens am Theater Aarhus ab. Zu seinen Werken zählen Hörspiele, Drehbücher und mehrere Theaterstücke, von denen der Einakter "Reunion in Brunau" im Jahre 2000 am Theater Aarhus uraufgeführt wurde. Seine Theaterstücke behandeln Themen, die, so Lollike, in der dänischen Gesellschaft zu selbstgerecht diskutiert werden: "Verzeihung, ihr Alten, wo finde ich Zeit, Liebe und ansteckenden Irrsinn?" (2003), "Sexy Sally" (2004), "Dogville" nach Lars von Triers Film (2005 in Deutschland uraufgeführt). Die dänische Hörspielproduktion von "Das Wunderwerk oder The RE-Mohammed-TY-Show" wurde im Herbst 2006 in Berlin mit dem Prix Europa als "Bestes europäisches Hörspiel des Jahres 2006" ausgezeichnet.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 67
Titel: Das Zimmermädchen
Autor: Markus Orths
produziert in: 1987
produziert von: WDR
Laufzeit: 148 Minuten
Regie: Alice Elstner
Komponist: Manfred Niehaus
Inhalt: Lynn Zapatek putzt im Hotel Eden, und sie putzt gründlich. Wo andere Zimmermädchen nichts mehr sehen, fängt es bei Lynn erst an. Immer länger bleibt sie in den Zimmern, gebannt von allem, was sie dort sieht und findet: Zettel, Bücher, Kulturbeutel, Medikamente. Zunächst ist Lynn noch vorsichtig, dann wird sie immer dreister. Sie beschnuppert nicht nur die fremden Kleider, sie zieht sie auch an. An einem Dienstag hört sie den Schlüssel im Schlüsselloch und ihr bleibt nur ein einziger Zufluchtsort: Lynn kriecht unters Bett und verbringt die Nacht dort.

Mit dem Gast über ihr. Von nun an liegt sie jeden Dienstag unter den Betten der Gäste und lauscht auf das, was über ihr geschieht. Das Zimmermädchen ist die intime Geschichte einer Suchenden, die wissen will, wie den Menschen gelingt, was ihr selbst so schwerfällt - das Leben. Eins ist sicher: Nach der Lektüre des Zimmermädchens wird man nie wieder in einem Hotel übernachten, ohne vorher unters Bett zu schauen.
Sprecher:Lothar Ostermann
Richard Griesbach
Martin Jungbluth
Hans Britz
Millie Griesbach
Curt Farber
Jochen Kolenda
Matthias Ponnier
Hansjoachim Krietsch
Klaus Dieter Enskat
Walter Gontermann
Ronald F. Stürzebecher
Gerhart Hinze
Elisabeth Scherer
Heinz Opfinger
Bernd Kranz
Barbara Kratz
Michael Prelle
Lucius Woytt
Matthias Haase
Marga Maria Werny
Wolfgang Grönebaum
Karl-Heinz Bender
Josef Meinertzhagen
Hans Künster
Josef Quadflieg
Gottfried Mehlhorn
Hans-Gerd Kilbinger
u.a.
Daten zu Markus Orths:geboren: 1969
Vita: Markus Orths, 1969 in Viersen geboren, studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik. Seine Erzählungen und Romane wurden vielfach ausgezeichnet. Neben zahlreichen Stipendien erhielt er u. a. den Telekom Austria Preis (Klagenfurt 2008) und den Förderpreis des Landes NRW. Er lebt als Autor in Karlsruhe.
Erstsendung: 27.02.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 67
Titel: Der Aufstand in den Sinnscheiße-Bergwerken
Autor: Matthias Schamp
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Beate Andres
Inhalt: Was ist der Stoff, der die Welt zusammenhält? In einer anderen Welt, zu einer anderen Zeit. Proto schuftet unter Tage in den Bergwerken, um das kostbare Material zu Tage zu fördern, aus dem einfach alles hergestellt wird: Sinnscheiße. Bis er eines Tages der Frau begegnet, die sein Leben verändert - indem sie die entscheidende Frage stellt: "Der ganze Planet besteht aus Sinnscheiße. Warum muss man etwas mühsam in der Tiefe suchen, was auf der Oberfläche in rauen Mengen herumliegt?" Diese Frage lässt Proto nicht mehr los. Er schmeißt seinen Job im Bergwerk hin und arbeitet gemeinsam mit seiner Freundin künftig nur noch mit der Sinnscheiße, die sich an der Oberfläche findet. Das verstößt zwar gegen die Regeln, aber auch die sind ja nur aus Sinnscheiße gemacht. Was ganz harmlos beginnt, bleibt jedoch nicht folgenlos für die Welt. Und für diejenigen, die sie kontrollieren.
Sprecher:Karsten Troyke
Daten zu Matthias Schamp:geboren: 1964
Vita: Matthias Schamp, geboren 1964, lebt als freier Autor und Konzeptkünstler in Bochum und Essen. Für seine Ausstellungen, Performances und literarischen Texte erhielt er mehrfach Auszeichnungen. "Der Aufstand in den Sinnscheiße-Bergwerken" war sein erstes Hörspiel.
Hompepage o.ä.: http://www.der-schamp.de/
Erstsendung: 10.04.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 67
Titel: Der Du
Autor: Ragnhild Sørensen
Julia Wolf
produziert in: 2000
produziert von: DLF
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Ragnhild Sørensen
Julia Wolf
Inhalt: Ist die Sehnsucht der Antrieb einer Geschichte? Oder sind Geschichten der Treibstoff, aus dem sich die Sehnsüchte speisen? Drei Frauen erzählen die Geschichte, die sie miteinander erleben möchten: Eine wilde Mischung aus Liebe, Leidenschaft und Action, eine atemlose Flucht vor der Kleinmütigkeit und Eintönigkeit des Alltags. Sie ziehen los und das Abenteuer hinter ihnen her. Sie treffen den rätselhaften Unbekannten, der wahlweise verführt, ermordet, verlobt, als Geisel genommen wird. Mit quietschenden Reifen schlittern sie durch ihre eigenen Phantasien und einen Haufen Klischees, verfolgt von zwei schießwütigen Provinzpolizisten und immer auf der Suche nach einer Schlucht, in die sie sich in malerischer Zeitlupe stürzen könnten.
Sprecher:Petra Bogdahn
Dagmar Sitte
Elmar Gutmann
Daten zu Ragnhild Sørensen:geboren: 1964
Vita: Ragnhild Sørensen, geboren 1964 in Kopenhagen, ist Inhaberin der Raumstation. Seit 1993 entwickelt, schreibt und produziert sie Hörspiele und Serien . Julia Wolf, geboren 1980 in Hessen, ist Autorin von Theaterstücken, Hörspielen und Prosa. 2010 wurde sie zu den Werkstatttagen am Wiener Burgtheater eingeladen und 2011 zu den Autorentagen am Deutschen Theater. Ihr Stück „Der Du“ wurde 2011 für den WDR als Hörspiel produziert.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 67
Titel: Der Entenkönig
Autor: Kai Schmidt
produziert in: 2004
produziert von: BR
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Kai Schmidt
Inhalt: Vor allem ist es eine Liebesgeschichte, weil von der Liebe berichtet wird, und eine Familiengeschichte, weil sich zwei Enten gesucht und gefunden haben und eine Familie gründen. Fünf Eier sind schon gelegt, als eine Katastrophe über sie herein bricht, der Erpel verschwindet und seine Frau allein zurück bleibt. Es ist eine Tragödie oder besser: Eine Tragikomödie, weil neben den ernsten auch einige komische Vögel darin vorkommen: Ein verrücktes Huhn und ein alter Reiher, einige Krähen, ein dicker Hund und ein schlauer Kater, die wiederum eigentlich keine Vögel sind. Der "Entenkönig" ist eine Menschengeschichte, obwohl ausschließlich von den Tieren die Rede ist, und eine Kindergeschichte - auch für Erwachsene. Alles in allem: Ein irrsinniges Spektakel mit glücklichem Ende, weil das besser ist für das Gemüt.
Daten zu Kai Schmidt:geboren: 1963
Vita: Kai Schmidt, geboren 1963 in Rüsselsheim, studierte Politik, Publizistik und Journalismus in Frankfurt am Main, Mainz und Berlin. Er arbeitet als freier Autor, Texter, Journalist. Seit 2002 ist er als Dramaturg und Regisseur am Theater Erlangen.
Erstsendung: 23.04.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 67
Titel: Der kleine Fallschirmspringer
Autor: Albert Wendt
produziert in: 1999
produziert von: SWR
Laufzeit: 18 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Judith Lorentz
Inhalt: Falsch macht er nichts, der kleine Fallschirmspringer. Trotzdem passiert es ihm immer wieder, dass er weit weg abgetrieben wird. Und wenn er dann endlich zur Erde sinkt, landet er direkt vor der Nase eines wutschnaubenden Stiers oder mitten in einer Schuhputzer-Olympiade mit prominenten Gästen. In eine Hochzeit schwebt er hinein, die daran zu scheitern droht, dass das Kind der Braut sich hartnäckig weigert, die Kirche zu betreten. Am Film-Set stehen alle Kopf, denn auf dem langen Hals des großen grünen feuerspeienden Drachens sitzt plötzlich ein Junge mit einem Fallschirm. Und der blinde Philosoph und sein Schüler Nussbaum werden am Schwanenteich Zeuge eines Ereignisses, das fast zu schön ist, um nicht erfunden zu sein. Für den kleinen Fallschirmspringer ist das alles ebenso abenteuerlich wie für seine neuen Bekanntschaften in ungewohnter Umgebung. Zum Glück hat er einen äußerst verständnisvollen Vater. Und zum Glück ahnt seine Mutter nicht, dass er sich, statt in der Volkstanzgruppe, in den Lüften herumtreibt. Wie es aber dazu kommt, das können sich weder Lehrer noch Schuldirektor erklären. Erklären könnte es höchstens der kleine Wirbelwind - doch der erklärt nicht, der wimmert und säuselt und summt höchstens eine Geschichte.
Sprecher:Friedhelm Ptok (Sprecher)
Gisela Trowe (Sprecherin)
Daten zu Albert Wendt:geboren: 27.02.1948
Vita: Albert Wendt, geboren am 27. Februar 1948 in Borsdorf, lebt in Kleinpösna bei Leipzig. Seit 1975 arbeitet er als freischaffender Autor. Er schreibt Aphorismen, Gedichte, Kindergeschichten, Theaterstücke und Hörspiele. Im Laufe der Jahre konnte er eine ganze Menge an Preisen gewinnen. Darunter war bereits 1980 der Autorenpreis der Hörspielkritiker für sein erstes Hörspiel "Der Fahrer und die Köchin". Außerdem folgten 1989 der Kinderhörspielpreis "Terre des hommes" für "Der Sauwetterwind", 1990 der "Kinderhörspielpreis Funkhaus Berlin" für "Adrian und Lavendel" und 2009 schließlich der Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis für sein Kinderbuch "Betti Kettenhemd". Sein letztes Hörspiel (Der kleine Fallschirmspringer) produzierte der MDR im Jahre 2013.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.02.2013
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 67
Titel: Der Unbesiegbare
Autor: Stanislaw Lem
produziert in: 2005
produziert von: WDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Andreas Jungwirth
Inhalt: Der Astrogar Horpach und sein Stellvertreter Rohan stehen vor einem Rätsel, als man die unversehrte »Kondor« und die Überreste ihrer Besatzung findet. Es gibt keinen Überlebenden, aber Lebensmittelvorräte, Wasserund Sauerstoffreserven wären für viele Monate ausreichend gewesen. Allerdings sind die Innenräume des Raumschiffs in einem unbeschreiblichen Zustand, als habe eine Horde Wilder darin gehaust. Wie die Wissenschaftler des »Unbesiegbaren« feststellen, gibt es auf Regis III keine feindliche Fauna oder Flora und doch wird der Planet von einer Macht beherrscht, die auch der Rettungsexpedition fast zum Verhängnis wird: Anfangs als „Fliegen“ bezeichnete, nur millimetergroße Maschinen, die als Einzelnes völlig harmlos sind, als Schwarm jedoch ein riesiges Potential besitzen …
Sprecher:Ulrike Bliefert (Carola Nusser)
Peter Rühring (Konrad Nusser)
Ulrike Krumbiegel (Eva Wieland)
Laszlo Kish (Martin Wieland)
Eckehard Hoffmann (Anwalt)
Daten zu Stanislaw Lem:geboren: 12.09.1921
gestorben: 27.03.2006
Vita: Stanisław Lem (* 12. September 1921 in Lemberg, damals Polen; † 27. März 2006 in Krakau) war ein polnischer Philosoph, Essayist und Science-Fiction-Autor. Seine Kurzgeschichten, Romane und Essays zeichnen sich insbesondere durch überbordenden Ideenreichtum und fantasievolle sprachliche Neuschöpfungen aus. Lems Werke wurden in 57 Sprachen übersetzt und insgesamt mehr als 45 Millionen Mal verkauft. Er gilt als einer der meistgelesenen Science-Fiction-Autoren, wobei er sich selbst wegen der Vielschichtigkeit seines Wirkens nicht so bezeichnen mochte. Aufgrund der zahlreichen Wortspiele und der kreativen Wortschöpfungen gelten seine Werke als schwierig zu übersetzen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.11.2018
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)MDR
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Treffer 18 von insgesamt 67
Titel: Der Werkstattbesuch
Autor: Edina Picco
produziert in: 1977
produziert von: HR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Judith Lorentz
Inhalt: "Also manchmal kommen die Störungen auch von außen, aber eigentlich meistens von innen, aber andererseits... ich glaube manchmal beides..." - Johanna hört Stimmen und das bringt sie in peinliche Situationen. Dabei ist ihre Lage ohnehin schwierig genug: Sie hat ihren Job verloren, ihre Mutter drängt zur Familiengründung und auch sie selbst wird langsam nervös, weil sie ihre biologische Uhr ticken hört. Als schließlich nicht nur die Lebkuchen im Supermarkt mit ihr reden, sondern sie sich sogar in der Badewanne Vorträge über verdurstende afrikanische Kinder anhören muss, hat sie endgültig genug und vereinbart einen Termin in der Werkstatt, um ihren Verdrängungsmechanismus untersuchen zu lassen.
Sprecher:
offen
Cordula Trantow (Anna)
Grete Wurm (Mutter)
Erstsendung: 25.09.2007
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 67
Titel: Des Teufels langer Atem
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 8.2018
Autor: Robert Weber
produziert in: 1983
produziert von: RIAS
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Annette Kurth
Inhalt: Vier Versuche, den Teufel auszutricksen

Wer den Teufel über den Tisch zieht, ihn austrickst, erpresst oder gar verhaften will, bezahlt einen hohen Preis, wie der windige Broker Steven Nash, der Kartenkünstler Dai Vernon, zwei skrupellose Killer und die FBI-Agentin Clarice Starling am eigenen Leib zu spüren bekommen. In vier abgeschlossenen Episoden, durch die sich ein roter Faden aus Blut zieht, ist diese Hörspielserie dem Bösen persönlich auf der Spur. "Des Teufels langer Atem" beruht auf wahren Ereignissen.

Folge 1: Des Teufels langer Atem
Der windige Broker Steven Nash verkauft einem Großaktionär ein wertloses Aktienpaket. Das hätte er besser nicht tun sollen - denn der Anleger trägt den verdächtigen Namen Louis Cyphre.

Folge 2: The Man who fooled Houdini
Der Kartenkünstler Dai Vernon macht den Großen Houdini in einem Duell der Magier vor aller Augen lächerlich. Aber der Teufel lacht immer zuletzt.

Folge 3: Mail to the Devil
Zwei skrupellose Killer erpressen ihre Opfer per Mail damit, sie umzubringen, falls sie nicht bezahlen. Leider ist ihnen in einem Fall nicht klar, wen genau sie da eigentlich erpressen.

Folge 4: Wo ist Moses?
Die FBI-Agentin Clarice Sterling jagt einen bestialischen Serienmörder. Als sie endgültig begreift, mit wem sie sich angelegt hat, ist es bereits zu spät.
Sprecher:Heiner Schmidt
Daten zu Robert Weber:geboren: 1966
Vita: Robert Weber, geboren 1966, Autor und Hörspielmacher. 2002 Gewinner des Plopp!-Award. 'Heinrich, Vorname Hauptfeldwebel' wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.
Hompepage o.ä.: https://www.voland-quist.de/autor/?133/Robert+Weber
Erstsendung: 27.08.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 67
Titel: Die Froschfotzenlederfabrik
Autor: Oliver Kluck
produziert in: 2009
produziert von: SWR
Laufzeit: 16 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Mutter ist in den Alkoholismus abgeglitten, nachdem Vater mit dem Geld durchgebrannt ist, das er in seiner Fabrik mit der Herstellung von Nazi-Kleidung gemacht hat. Eine seiner Töchter ist aus Selbstekel Pornodarstellerin geworden und hat ein Verhältnis mit Mutters Krankenhausarzt. Zerstörte Familienverhältnisse, Arbeit und Ausbeutung, ein marodes Gesundheitssystem, Flucht in Sachgüter und Revolte gegen den Konsumkult: In »Die Froschfotzenlederfabrik« kommentiert ein Konglomerat aus Stimmen Ausschnitte deutscher Gegenwart - zornig, temporeich und mit bissigem Humor.
Daten zu Oliver Kluck:geboren: 1980
Vita: Oliver Kluck, geboren 1980 in Bergen auf Rügen, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Nach einer Berufsausbildung studierte er Ingenieurwissenschaften. 2006 folgte, mit dem Abbruch des ersten Studiums, sein Wechsel an die Universität Leipzig, wo er Prosa, Dramatik und neue Medien studierte. Im Mai 2009 erhielt Oliver Kluck den Förderpreis für Junge Dramatik des Berliner Theatertreffens für den Text "Das Prinzip Meese". Weitere Arbeiten sind: "Zum Parteitag Bananen", "Warteraum Zukunft", ausgezeichnet mit dem Kleist-Förderpreis 2010, sowie "Feuer mit mir". In der Spielzeit 2010/2011 Dramatiker und Außerhausautor am Deutschen Nationaltheater und der Staatskapelle Weimar. "Die Froschfotzenlederfabrik" wird am 21.12.2011 am Wiener Burgtheater uraufgeführt.
Hompepage o.ä.: http://www.oliverkluck.de/
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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