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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 53
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Titel: 10 gute Gründe, sich vorzeitig zu verabschieden
Wurfsendung (Folge 74)
Autor: Robert Weber
produziert in: 2002
produziert von: SRF
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Susanne Burkhardt
Komponist: Christoph Stiefel
Inhalt: 01. Natur, Länge: 0`40"
02. Freunde, Länge: 0`41"
03. Alter, Länge: 0`42"
04. Liebe, Länge: 0`49"
05. Träume, Länge: 0`45"
06. Essen, Länge: 0`47"
07. Sprache, Länge: 0`46"
08. Ich, Länge: 0`56"
Sprecher:Isabel Schaerer (Erzählerin)
Marc Schmassmann (Peter)
Norina Nobashari (Anne)
Urs Bihler (Amtmann, Annes Vater)
Bettina Stucky (Frau Amtmann, Annes Mutter)
Norbert Schwientek (Alter Meisterdieb)
Klaus Knuth (Bürgermeister)
Horst Warning (Räuberhauptmann)
Marco Zbinden (Räuber Toni)
Roman Haselbacher (Räuber Dietrich)
Michael Buseke (Räuber Franz)
Jodoc Seidel (Ochsenbauer)
Sibylle Courvoisier (Tante Agathe)
Peter Kner (Knecht Jakob / Polizeipräfekt)
Daten zu Robert Weber:geboren: 1966
Vita: Robert Weber, geboren 1966, Autor und Hörspielmacher. 2002 Gewinner des Plopp!-Award. 'Heinrich, Vorname Hauptfeldwebel' wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.
Hompepage o.ä.: https://www.voland-quist.de/autor/?133/Robert+Weber
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 53
Titel: 75 Meilen Grenze
Autor: Charlotte Knothe
produziert in: 2003
produziert von: RB; Gottfried von Einem
Genre: Pophörspiel
Regie: Corina Niebuhr
Inhalt: Wo ist dieser Typ hin? Alessandro, einfach verschwunden. Aber es kann nicht sein, dass er in der Wüste verreckt ist wie all die anderen, die mit zwei Flaschen Wasser loslaufen und glauben, so die Sonne zu besiegen! Alles Trottel. Wie könnten sie sonst so naiv hinter diesen miesen Schleppern herlaufen, den Coyoten, die sie illegal durch die Wüste in die USA bringen, in das Land ihrer Träume? Es ist ein absoluter Albtraum - das wird Paul aus Berlin bei seiner Suche nach dem Freund schnell klar. Hier in Altar, einem verstaubten mexikanischen Grenzort, würde sogar der Pastor den Migranten gerne Waffen geben: Gegen die Schlangen, Räuber, Vergewaltiger, die schon in der Wüste warten. Auch die "Minutemen" muss man sich vom Leib halten, die schmierigen Cowboys, die jenseits der Grenze mit Nachtsichtgeräten auf "Beute" lauern. Und dann taucht dieser schwarze, bewaffnete Typ zwischen den riesigen Kakteen auf: Ed Keeylocko, ein selbst ernannter Priester mit Cowboyhut. Sein "Blue Dog Saloon" steht mitten im Niemandsland. Wer hierher findet, ist der Hölle erstmal entkommen. Am Tresen schlürfen Migranten mit verbrannten Gesichtern und aufgeplatzten Lippen ihre Coke. Hat dieser Ed vielleicht Alessandro gesehen? Dem Hörspiel liegen Interviews und O-Töne zugrunde, die die Autorin an der mexikanischen Grenze mit Rettern, Jägern und Gejagten aufgenommen hat.
Sprecher:Klaus Bednarz
Daten zu Charlotte Knothe:Vita: Charlotte Knothe studierte in Hamburg an der Hochschule für bildende Künste. Als Radiojournalistin arbeitet sie vorwiegend im Ausland. Für den WDR produzierte sie zuletzt das Hörspiel "In Mother we trust" (2010). Außerdem ist sie Mitbetreiberin des Golden Pudel Clubs in Hamburg.
Erstsendung: 06.05.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 53
Titel: Auf der Plaça del Diamant
Autor: Mercé Rodoreda
produziert in: 1984
produziert von: WDR
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Transit Communication
Übersetzer: Hans Weiss
Inhalt: Beim Tanz auf der Plaça del Diamant verliebt sich Colometa in Quimet. Sie stürzt sich in eine Ehe, die der völlig Ahnungslosen zum Albtraum wird, bringt zwei Kinder zur Welt, schlägt sich allein durchs Leben, als Quimet auf der Seite der Volksfront in den Bürgerkrieg zieht und fällt.

Sie findet schließlich ihren Frieden in einer neuen Ehe mit einem älteren Mann, der als Invalide aus dem Krieg heimgekehrt ist. Colometa erzählt ihre Geschichte selbst, naiv, sie weiß nichts von Liebe oder Sexualität und von Politik schon gar nichts. Die Dinge geschehen ihr einfach: die Ehe, die Schwangerschaften, der Bürgerkrieg.
Sprecher:Sabine Bart (Sprecherin)
Eberhard Flöter (Sprecher)
Ute Kannenberg (Sprecherin)
Joachim Litty (Sprecher)
Johannes Theurer (Sprecher)
Andreas Weiser (Sprecher)
Erstsendung: 16.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 53
Titel: Café Komplott
Autor: Peter Wawerzinek
produziert in: 1976
produziert von: RB; NDR
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Ein Polizist nimmt vier Personen in Schutzhaft, drei Männer, eine Frau: "Was diese Vier stammtischartig vereint, ist das Erfinden phantastischer Geschichten" (Peter Wawerzinek).

Ein großer Coup wird geplant, in den sich unser wandlauschender Ordnungshüter mit nicht weniger Phantasie und Erfindungsgeist hineindenkt. Bald schon lässt sich nicht mehr unterscheiden, was Phantasie und was Realität ist.
Sprecher:
offen
Bernd Wiegmann (Gerd Eilers, Fischer)
Erika Rumsfeld (Meta, seine Frau)
Wolfgang Schenck (Hinni Martens, Fischer)
Helga Nordwig (Netty, seine Frau)
Hasso Henke (Rundfunksprecher)
Herbert Steinmetz (Megaphonstimme)
Heinz Poppe (Polizist)
Hans Rolf Radula (Hafenmeister)
Sven Scholz (Reporter)
Ewald Christophers (Reporter)
Daten zu Peter Wawerzinek:vollständiger Name: Peter Runkel
geboren: 28.09.1954
Vita: Peter Wawerzinek (Geburtsname Peter Runkel, * 28. September 1954 in Rostock) ist ein deutscher Schriftsteller. Peter Wawerzinek ist der Sohn einer alleinerziehenden Mutter, die ihn und seine ein Jahr jüngere Schwester 1956 in ihrer Wohnung in Rostock verließ und in den Westen zog. Nachdem man die Kinder in der völlig verwahrlosten Wohnung fand, verbrachte Wawerzinek getrennt von seiner Schwester zehn Jahre in staatlichen Kinderheimen, bis er von einem Lehrerehepaar adoptiert wurde und in verschiedenen Orten an der Ostsee aufwuchs. Nach dem Schulbesuch absolvierte Wawerzinek eine Lehre als Textilzeichner. Er leistete seinen Militärdienst bei der NVA ab; 1978 zog er nach Ost-Berlin. Dort begann er ein Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, das er jedoch nach zwei Jahren abbrach. Anschließend jobbte er in verschiedenen Berufen, unter anderem als Briefträger und Kellner bei der Mitropa. Gleichzeitig war er bereits in den Achtzigerjahren als Performance-Künstler und Stegreif-Poet aktiv und unter dem Namen „ScHappy“ in der Ostberliner Literatenszene in Berlin-Prenzlauer Berg bekannt, wo er unter anderem im legendären Nachbarschaftsprojekt Hirschhof auftrat. Von 1988 bis 1990 unternahm er gemeinsam mit Matthias Baader Holst eine Art Tournee durch die DDR. Er ist seit 1998 Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Peter Wawerzinek veröffentlichte nach der Wende als erstes eine Sammlung von Parodien zur DDR-Literatur, danach skurrile, experimentelle Prosatexte in einer atemlosen Prosa über einen Außenseiter der DDR-Gesellschaft. Weitere Werke Wawerzineks sind stark autobiografisch geprägt und haben die Heimatregion des Autors – Mecklenburg-Vorpommern – zum Thema. Wawerzinek schreibt auch Hörspiele und journalistische Texte.
Erstsendung: 11.11.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 53
Titel: Crazy Gary's Mobile Disco
Autor: Gary Owen
produziert in: 1983
produziert von: SDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Gottfried von Einem
Bearbeitung: Gottfried von Einem
Übersetzer: Peter Torberg
Inhalt: Drei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erzählen. Sie erzählen nacheinander in Form von szenischen Monologen aus ihrem Leben. Der erste, Gary, betreibt eine mobile Disco, mit der er jeden Donnerstagabend in seiner Stammkneipe gastiert. Er ist ein Angeber, ein brutaler Typ, der nicht viel redet, lieber zuschlägt. Gary hasst die Menschen und die hassen ihn. Als er auf einer Party seine perfekte Frau kennen lernt, überkommt ihn plötzlich ein ganz neues Gefühl: er verliebt sich. Jetzt könnte er ein schöneres Leben führen, aber ... Pete muss Psychopharmaka einnehmen. Er wohnt unter Aufsicht. Pete hat sich den Künstlernamen Mathew D. Melody zugelegt, hält sich für einen begnadeten Sänger und kämpft bei Karaoke-Wettbewerben um den ersten Platz. Er möchte die Menschen durch gute Taten glücklich machen und versichert sich der Unterstützung des lieben Gottes, indem er in jeder möglichen und unmöglichen Situation anfängt zu beten ... Russel lebt in einer verfahrenen Beziehung. Schon seit Jahren will er die Stadt verlassen. Um ihm klar zu machen, dass er auch diesmal nicht dazu in der Lage sein wird, erinnert seine Freundin ihn an eine Geschichte, die vor Jahren Stadtgespräch war: zwei Schulfreunde sind von einem älteren Schüler sexuell genötigt worden. Beide haben es nie geschafft, damit fertig zu werden. An dieser Stelle verknüpfen sich die Fäden, die das Leben der drei jungen Männer verbinden. Einer der beiden Schulfreunde ist heute das durch Pillen kaltgestellte Wrack, der andere noch immer unfähig, endlich das kleine Städtchen zu verlassen. Aber vielleicht fehlte bis jetzt nur die passende Gelegenheit, endlich die Rechnung zu begleichen. "Crazy Gary's Mobile Disco" ist ein Hörspiel über das Erzählen von Geschichten. Darüber hinaus gibt das Stück auf tragische, entsetzliche und komische Weise Einblick, vor welchen Hintergründen Gewalt entstehen kann.
Sprecher:Friedrich Briesemeister (George Anders)
Helga (Laura)
Heinz Drache (Edward Cameron)
Peter Capell (Major Valentine)
Monique Arribet
Fritz Bachschmidt
Yannick Dutreuil
Reinhard Kolldehoff
Daniel Pirat
Nikolaus Schilling
Hajo Solinger
Petra Ziegler
MusikerRudolf Schmücker
Erstsendung: 29.11.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 53
Vorige/nächste Ausstrahlung:15.02.2019 um 22:04 bei RBB  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Das blaue, blaue Meer
Autor: Nis-Momme Stockmann
produziert in: 1972
produziert von: BR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Regine Ahrem
Dramaturgie: Regine Ahrem
Inhalt: Eine Wohnsiedlung, Plattenbau, irgendwo am Rande der Stadt. Ein Ort der Perversionen und Verzweiflung. Ein Ort, wo man die Sterne nicht sehen kann. Ein Ort ohne Hoffnung.

Darko ist einer von vielen Verlorenen, die hier leben. Er trägt schwer an einer alten Schuld, über die er nicht hinwegkommt. Um sie irgendwie zu vergessen, säuft er sich tagtäglich das Gehirn aus dem Leib. Vergeblich. Doch dann begegnet er Motte, der Wohnsiedlungsprostituierten, deren Körper mit Narben übersät ist. Und auf einmal ist alles anders. Auf einmal gibt es Hoffnung und die Sehnsucht nach etwas ganz Anderem, etwas, das jenseits der Grenze der Wohnsiedlung liegt: das blaue, blaue Meer.
Sprecher:Hans Clarin (Pumuckl)
Alfred Pongratz (Meister Eder)
August Riehl (Erzähler)
Karl Obermayr
Willi Anders
Hans Winninger
Irene Kohl
Hans Stadtmüller
Luise Deschauer
Ado Riegler
Rudolf Baumeister
Peter Hohenemser
Maria Stadler
Alois Maria Giani
Ludwig Wühr
Inge Schulz
Rudolf Neumann
Walter Holten
Vera Rheingold
Franziska Liebig
Franz Loskarn
Traudel Schenk
Butzi Clarin
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Kaspar Wollheim; Monika Steffens
Regieassistenz: Arna Vogel
Daten zu Nis-Momme Stockmann:geboren: 1981
Vita: Nis-Momme Stockmann, 1981 auf Föhr geboren, studierte Kultur- und Medienwissenschaften und erfuhr eine Ausbildung zum Koch. Anschließend studierte er Szenisches Schreiben an der Universität der Künste. Seine Stücke werden an vielen Theatern im In- und Ausland gespielt. Er erhielt zahlreiche Preise u.a. wurde er Nachwuchsdramatiker des Jahres 2010. 2011 erhielt er den Friedrich-Hebbel-Preis. Im rbb ist 2009 sein Hörspiel "Das blaue blaue Meer" entstanden.
Erstsendung: 15.01.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 53
Titel: Der Assistent
Auszeichnungen (1):Robert Geisendörfer Preis: 2010
Autor: Paul Plamper
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Paul Plamper
Inhalt: Ein Mann aus der Wirtschaftswelt hat mit allem gebrochen und will nun etwas Soziales tun. Er sucht sich einen neuen Job bei einem ambulanten Dienst, als Assistent einer komplett gelähmten Frau. Sie braucht Hilfe - rund um die Uhr - um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Ihre Privatsphäre wird damit sein Arbeitsplatz.

Paul Plamper und Nils Kacirek erzählen vom Aufeinandertreffen eines ungleichen Paares. Im Mikrokosmos einer sozialen Dienstleistung spürt ihr Hörspiel den Machtstrukturen nach und führt uns in einen Konflikt, der die Grenzen zwischen behindert und nicht-behindert aufzulösen scheint.
Sprecher:Angelika Sautter (Frau)
Matthias Einhoff (Mann)
Matthias Matschke (Freund Uli)
Judith Engel (Lieblingsfeindin)
Julian Kamphausen (Agenturchef)
Susanne Pruskil (Hausärztin)
Angela Winkler (Mutter Judith Rahn)
Doktor Carl Georg Hegemann (Vater Hans-Peter Rahn)
Tatjana Pavlov-West (Therapeutin Dr. Lehmann)
Peter Finger (Chefarzt)
Fabian Hinrichs (Therapeut Dr. Dietz)
Margarita Broich (Patientin Laura Köppke)
Marion Czogalla (Patientin Heike Selzer)
Gunnar Nehrke (Patient Olaf Brammbach)
Ulrich Schreiber (Patient Hermann Laser)
Sebastian Blomberg (Schlimme Liebe Arthur Wieland)
Volker Spengler (Schamane)
Milan Peschel (Sozialtherapeutischer Dienst)
Muammer Cekmen (Wirt)
Jeremias Matschke (Kinder)
Maria Matschke (Kinder)
Tina Pfurr (Mutter)
Rashad Becker (Mann auf der Treppe)
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.12.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 53
Titel: Der heilige Eddy
Autor: Jakob Arjouni
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion
Genre: Krimi
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Judith Lorentz
Inhalt: Das hat der kleine Gauner Eddy wirklich nicht gewollt. Er lügt und betrügt, er klaut und haut notfalls auch zurück. Aber dass der verhasste Spekulant König bei dem Handgemenge im Hausflur so unglücklich stürzt, war nicht eingeplant. "Ich habe Horst König umgebracht, ich fass' es nicht."

Nach dem ersten Schock überdenkt Eddy seine ausweglose Lage und die vielen Fragen, die man ihm stellen wird: "Kriminalpolizei, guten Tag. Sie sind also Eddy Stein, Straßenmusiker, vorbestraft und haben zur Tatzeit das Haus betreten. Erzählen Sie mal ...". Die Leiche muss also weg, bevor die Bodyguards Argwohn schöpfen. Bald spricht ganz Berlin über den Mordfall König und die zweifellos politischen Tatmotive.
Sprecher:
offen
Serafina Morrin
Barbara Philipp
Bettina Kurth
Simon Brussis
Daten zu Jakob Arjouni:geboren: 08.10.1964
gestorben: 17.01.2013
Vita: Jakob Arjouni, mit bürgerlichem Namen Jakob Bothe (* 8. Oktober 1964 in Frankfurt am Main; † 17. Januar 2013 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller.

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Treffer 9 von insgesamt 53
Titel: Der Kauf
Auszeichnungen (2):Hörspiel des Monats: 5.2013
ARD-Hörspielpreis: 2013
Autor: Paul Plamper
produziert in: 1981
produziert von: BR
Laufzeit: 49 Minuten
Kunstkopf:
Regie: Paul Plamper
Inhalt: Kann man Glück bauen? Besitzen wir das Eigentum oder besitzt das Eigentum uns? Wenn man im Jahr 2030 über die vielen missglückten Bauprojekte der 10er Jahre diskutiert, dann wird dieses Viertel - das sich in jeder deutschen Großstadt befinden könnte - immer als Gegenbeispiel gehandelt werden: keine Gentrifizierung, keine Bausünden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Paar Mitte 40: Damals ist es in das alternativ angehauchte Bauprojekt eingestiegen und hat sich eine Wohnung im schönsten Haus des Viertels gekauft. Mittlerweile ist es aber an einem Punkt, wo der an den Besitz geknüpfte Lebensentwurf manchmal wie eine Fessel wirkt. In dieser Situation taucht ein anderes Paar auf, ebenfalls Mitte 40 und wohlhabend. Sie haben sich in die Wohnung vernarrt und wollen sie kaufen. Sie schleichen sich zunächst in die Lebensbereiche des Paares und okkupieren die nächste Umgebung. Als wären sie ein Ersatzpaar, das freundlich lauernd bereit steht, die Wohnung - und fast auch das Leben darin - zu übernehmen. Die Besitzer lehnen das Angebot zuerst reflexartig ab, weil ihnen die eigene Idylle wieder wertvoller erscheint, wenn sie von anderen begehrt wird. Dann geraten sie ins Wanken. Geld und die Tatsache, dass Dinge käuflich sind, scheinen allen immer irrationalere Handlungen abzuverlangen. Der Kauf wird zu einer höheren Macht, die wie ein Magnetfeld vier Menschen in ihren Strudel zieht und wieder ausspuckt.

Neben der Radiosendung wird Der Kauf in einer Version für den Stadtraum in Köln, München und Berlin präsentiert - in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Köln, den Münchner Kammerspielen und der Volksbühne Berlin. Ausgangspunkt des Hörspiels ist ein unbebauter Ort - eine Brachfläche. Der Kauf skizziert eine mögliche Zukunft der urbanen Leerstelle und lädt die Besucher dazu ein, sich ausgestattet mit Kopfhörern und Audioplayern auf dem Gelände zu bewegen und sich darauf ein Stadtviertel vorzustellen. Der Hörer kann in eine akustische Kunstwelt eintauchen, die mit der sichtbaren Realität spielt und aus der Brachfläche eine Projektionsfläche macht.
Sprecher:Reiner Schöne (Louis-Dominique Cartouche)
Peter Lühr (Marquis de Serval)
Helmut Stange (Vicomte d'Argenson)
Saskia Vester (Marie-Claire de Muret)
Felix von Manteuffel (Armand de Laistre)
Jan Biczycki (Pierre Lami)
Joachim Höppner (Ducerf)
Michael Gahr (Marcel)
Charles Brauer (Sprecher)
Ulf Wagner (Julien / Wache)
Werner Singh (Diener)
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.05.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 53
Titel: Der Kongreß der Supervisionäre
Autor: Christoph Kalkowski
Matthias Wittekindt
produziert in: 1983
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Christoph Kalkowski
Komponist: Gerold Amann
Inhalt: Siggi könnte eigentlich zufrieden sein. Das Attentat ist geglückt. Er hat Professor Le Marque - auch Professor Tomate genannt - eine seiner genveränderten Tomaten an den Kopf geworfen und ihn so außer Gefecht gesetzt. Sein Kompagnon Fred ist höchst zufrieden, während Siggi nach größeren revolutionären Taten dürstet und sein Aggressionspotential trotz Belehrung durch einen Supervisor nicht so recht kanalisieren kann. Das bekommt auch ihr Auftraggeber Philipp zu spüren. Er ist der - allerdings in einem Reagenzglas gezeugte - Sohn des Professors, der seinen Vater nebst Tomatenmonopol entmachten will. Da hat er allerdings nicht mit seiner Oma gerechnet und wohl kaum mit einer höchst eigenwillig durchgeführten Operation des mit der Tomate verwachsenen Gehirns des Professors und schon gar nicht mit den Folgen des Kongresses der Supervisionäre....
Sprecher:
offen
Hubert Dragaschnig
Franz Köb
Alfred Lammel
Bernarda Gisinger
Christian Mähr
Hannes Schenkenbach
Michael Köhlmeier
Peter Klein
u.a.
Daten zu Christoph Kalkowski:geboren: 1967
Vita: Christoph Kalkowski, geboren 1967 in Leipzig, ist Theater- und Hörspielregisseur. "Der Android" ist seine erste Arbeit als Co-Autor. Zuvor arbeitete er als KFZ-Mechaniker, staatlich geprüfter Schallplattenunterhalter und Toningenieur an der Baracke des Deutschen Theaters in Berlin. 1999 führte er Regie für das Hörspiel "Blauzeugen" von David Gieselmann.
Daten zu Matthias Wittekindt:geboren: 28.05.1958
Vita: Matthias Wittekindt, 1958 in Bonn geboren, lebt in Berlin. Er studierte Architektur und schreibt Theaterstücke, Drehbücher sowie Hörspiele und ARD Radio Tatorte für den Norddeutschen Rundfunk. (Die gelben Laster, 2009; Totalverlust, 2011). Die Produktion von "Das Lewskow-Manuscript" (Norddeutscher Rundfunk 2005) wurde mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. 2011 erschien sein erster Kriminalroman "Schneeschwestern".
Hompepage o.ä.: http://www.matthias-wittekindt.de/
Erstsendung: 14.12.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 53
Titel: Der Process
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2010
Autor: Franz Kafka
produziert in: 1984
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Horror
Regie: Klaus Buhlert
Inhalt: 1925, ein Jahr nach Kafkas Tod erschien im Berliner Verlag Die Schmiede der "Roman" "Der Prozess". Die Zusammenstellung dieser Erstausgabe besorgte Kafkas Freund Max Brod. Mit ihrer Veröffentlichung "avancierte Kafka zum Romancier mit Weltruhm" (Roland Reuß). "Der Process" aber ist Fragment geblieben. Kafka hinterließ eine nicht nummerierte, auf 16 Konvolute verteilte Handschrift. Doch dies hat bei einer breiten Leserschaft die Wahrnehmung eines geschlossenen Werks mit Anfang, Mitte und Ende nicht verhindert. Die Editionsgeschichte des "Romans" steht exemplarisch für Rezeptionsgewohnheiten und Erwartungen an Literatur. Mit der Wandlung solcher Konventionen und Haltungen eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Anerkennung offener literarischer Strukturen, komplizierter Entstehungsgeschichten und Schreibprozesse. Editionspraxis und Textforschung in Bezug auf Kafkas Werk veranschaulichen dies deutlich. Die BR-Hörspielproduktion "Der Process", die in ihrer Textgrundlage von den Handschriften Kafkas bzw. ihrer Umschrift ausgeht und sich auf die historisch-kritische Ausgabe des Verlags Stroemfeld/Roter Stern stützt, versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk.


Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Und dennoch akzeptiert K. die Sachlage. Er erkennt die beiden Wächter, die ihn in Gewahrsam nehmen wollen, als Autoritäten findet sich sogar ein zweites Mal unaufgefordert zum Verhör ein. Er will dem undurchdringlichen Gerichtswesen auf den Grund gehen und sucht fachkompetente Unterstützung beim Advokaten Huld, der Frau des Gerichtsdieners oder dem Gerichtsmaler Titorelli. Im Verhör beschimpft Josef K. das Gericht als Instanz absoluter Sinnlosigkeit und trifft damit womöglich seinen Kern und im selbstbetriebenen Fortgang des Prozesses verwirklicht sich schließlich ein Gesetzt, das nicht die Schuld sucht, sondern von ihr angezogen wird. Josef K. macht sich selbst den Prozess, stellt sich - dem Autor nicht unähnlich - unter einen Generalverdacht der Schuld. Am Ende fällt K. diesem Prozess zum Opfer und willigt in die Exekution ein. Schon eine kurze Handlungszusammenfassung läuft Gefahr, eine Erzählung linear und chronologisch-kausal nachvollziehbar zu machen, die für den Leser gerade gegensätzliche Erfahrungen bereit hält, nämlich Unauflösbarkeit von Leerstellen und Offenheit von Sinn. Noch weniger trägt sie der Entstehung des Werkes Rechnung, die weit entfernt ist von einer systematisch-linearen Vorgehensweise des Autors. Kafka hatte bei der Niederschrift zwar den Rahmen abstecken wollen, doch der Schreibprozess, der sich zwischen August 1914 und Januar 1915 erstreckte, verlief nie stringent. Der Autor arbeitete parallel an mehreren Kapiteln, schrieb unregelmäßig in verschiedenen Heften gleichzeitig und sortierte die einzelnen Textteile immer wieder in neue Konvolute um, ohne dabei eine verbindliche Reihenfolge festzulegen. Eine ebenso radikale wie überzeugende Umgangsform mit den Manuskripten fanden 1997 Roland Reuß und Peter Staengle in der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte im Verlag Stroemfeld/Roter Stern. Dem Fragmentcharakter des Werkes und dem Schriftbild mit zahlreichen Korrekturen Rechnung tragend, werden die handschriftlichen Manuskriptseiten neben ihre typographische Umschrift gestellt und die überlieferten Konvolute als solche, nämlich in separaten Heften ohne endgültige Abfolge, publiziert. Diese Edition und ihr Konzept, die Variabilität eines Werkes transparent zu machen, ist Ausgangspunkt der BR-Hörspielproduktion, die sich dementsprechend nicht als Adaption oder Dramatisierung begreift.Insgesamt acht Schauspieler stellen sich mit ihren Interpretationen den Herausforderungen dieses Projekts. Reduktion und Konzentration der audiokünstlerischen Mittel sollen die Eigenarten des kafkaschen Stils und seiner Sprache hörbar machen. Wie bei den handschriftlichen Manuskripten und ihrer Edition im Medium Buch, so vermitteln sich in den akustischen Lesarten sprachliche Suchbewegungen. Der zwangsläufig linearen Anordnung der einzelnen Teile in der Sendung steht der Download im Hörspiel Pool gegenüber. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der Ausgabe im Verlag Stroemfeld.
Daten zu Franz Kafka:geboren: 03.07.1883
gestorben: 03.06.1924
Vita: Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren, wo er fast sein ganzes Leben verbrachte. Nach dem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, absolvierte er ein einjähriges Rechtspraktikum und arbeitete schließlich bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung 1922 bei der Prager "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt". 1907 begann er mit dem Schreiben. Seine testamentarisch zur Verbrennung bestimmten Schriften blieben größtenteils erhalten. Neben den Romanen "Amerika" (1927), "Der Prozess" (1925) und "Das Schloss" (1926) sowie den Tagebüchern und Briefen sind es vor allem die Erzählungen, die Kafkas Ruhm begründet haben. Er starb am 3. Juni 1924 an einer Tuberkuloseerkrankung.
Hompepage o.ä.: http://www.franzkafka.de/franzkafka/home/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 53
Titel: Die drei Recken
Autor: Alexandr Nikolajewitsch Afanasjew
Rolf Gozell
produziert in: 1983
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Rolf Gozell
Inhalt: Vor vielen Jahren lebten an einem russischen Königshof eine Königin, eine Küchenmagd und eine Hündin. Eines Tages hatten alle drei von dem gleichen Fisch gegessen und so kam es, dass sie alle drei am gleichen Tag einen Sohn zur Welt brachten: Einen Königssohn, einen Küchensohn und einen Hundesohn. Gemeinsam wuchsen die drei heran, und schon nach wenigen Wochen waren sie kräftige junge Burschen geworden. Der König schenkte jedem einen Hengst, Reisegeld und eine neun Pfund schwere Keule. Damit zogen die drei in fremde Länder, um sich zu zeigen und zu beweisen, wie es sich für Recken gehört.
Daten zu Rolf Gozell:geboren: 1935
Vita: Rolf Gozell, geboren 1935, schreibt Hörspiele und Prosa. Seine Kinderhörspiele wurden mehrfach ausgezeichnet. Für "Hans Eierkuchen" (DS-Kultur 1992) bekam er eine Hörempfehlung von "terre des hommes", für "Prinzessin Maria vom Meere" (DeutschlandRadio Berlin 1999) den Deutschen Kinderhörspielpreis 2000. Zuletzt produzierte DeutschlandRadio Berlin "Vincenz im Glück" (2000).
Erstsendung: 15.06.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 53
Titel: Die Geschichte vom Franz Biberkopf
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 6.2007
Autor: Alfred Döblin
produziert in: 1992
produziert von: SWF; La Muse en Circuit (Paris)
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Kai Grehn
Bearbeitung: Kai Grehn
Komponist: Luc Ferrari
Inhalt: Franz Biberkopf, früher Zement- und Transportarbeiter, will nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis ein anständiger Mensch werden. So steht er auf dem Alexanderplatz des alten Berlin und betreibt seine kleinen Handelsgeschäfte.

Anfangs geht alles gut, aber die Zeiten sind schlecht. Biberkopf hat nicht nur mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, sondern wird in einen regelrechten Kampf verwickelt mit etwas, das von außen kommt, das unberechenbar ist und wie ein Schicksal aussieht.

"Mein Denken und Arbeiten geistiger Art gehört, ob ausgesprochen oder nicht ausgesprochen, zu Berlin. ... in diesem großen, nüchternen, strengen Berlin bin ich aufgewachsen, dies ist der Mutterboden, dieses Steinmeer, der Mutterboden aller meiner Gedanken", schrieb Döblin um 1930, nachdem sein Roman Berlin Alexanderplatz erschienen war.

1929 setzte er sich in einem Vortrag mit der Frage der "Möglichkeit eines Eintritts von Literatur in den Rundfunk" auseinander. Döblin erprobte diese Möglichkeit mit einer Hörspielfassung seines Romans, die er ganz auf das Schicksal der Hauptfigur reduzierte. Die Sendung des Hörspiels jedoch wurde kurzfristig aus dem Programm genommen - Döblins Begründung lautete, vieles sei "im Funkhaus kaum darzustellen".



77 Jahre später wird das Originalhörspielmanuskript erstmals ohne jede Kürzung in Szene gesetzt. Kai Grehn in seiner Inszenierung die Faszination des Autors für das Medium Radio auf. Mit den technischen und stilistischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts bringt er zu Gehör, was Döblin in seinem Hörspielmanuskript als radiophone Spielflächen angelegt hatte. Originaltöne von den Romanschauplätzen und Geräusche des heutigen Berlin werden zur Basis einer Großstadtmusik, die den Takt für Grehns Interpretation des Stoffes vorgibt und "Die Geschichte vom Franz Biberkopf" ins Heute und Hier verlegt.

Als Hommage an den großen Schriftsteller Alfred Döblin treten die Berliner Schriftsteller Thomas Brussig, Tanja Dückers, Judith Hermann, Johannes Jansen, Katja Lange-Müller, Steffen Mensching und Torsten Schulz als Stimmen im Hintergrund auf.
Daten zu Alfred Döblin:geboren: 10.08.1878
gestorben: 16.06.1957
Vita: Alfred Döblin (1878 bis 1957) studierte in Berlin, zeitgleich war er literarisch tätig. Er war ein führender Vertreter des Expressionismus. 1933 emigrierte der Autor über Zürich nach Paris. 1946 kehrte er nach Europa zrück. Weitere Romane von Alfred Döblin sind unter anderem "Die drei Sprünge des Wang-Iun" (1916), "November" (1918-1950), "Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende" (1956).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.06.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 53
Titel: Die Lebenspraktikanten 1: Existenzminimum
Autor: Nikola Richter
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Katrin Zipse
Inhalt: Die Welt steht ihnen offen, sie sind behütet aufgewachsen und gesund ernährt, mobil, mehrsprachig, ideologisch unverdorben und informationstechnisch auf dem neuesten Stand - sie haben ihr Studium abgeschlossen und sind bereit, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Erwachsen zu werden. Geld zu verdienen. Leider haben sie keine Chance. Der Arbeitsmarkt braucht sie nicht. Wenn sie gefragt sind, dann als unbezahlte Praktikanten oder als Aushilfsjobber für ein paar Wochen. Sie sind weder Studenten noch Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger oder Berufsanfänger. Sie sind Meister der Anpassung an eine Gegenwart, die außer dem Wandel nichts Stetiges mehr kennt. Durch und durch flexibel, erfinden sie sich wochenweise neu. Sie sind professionelle Lebenspraktikanten. Sie leben auf Probe, vermutlich für immer.
Daten zu Nikola Richter:geboren: 1976
Vita: Nikola Richter, geboren 1976 in Bremen, lebt in Berlin und arbeitet in der Redaktion der "Zeitung für Kulturaustausch". Sie veröffentlichte Erzählungen, Lyrik und Theaterstücke.
Hompepage o.ä.: http://www.nikolarichter.de/
Erstsendung: 18.12.2006
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 53
Titel: Die Lebenspraktikanten 2: Jasmin Update
Autor: Nikola Richter
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Katrin Zipse
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Jasmin zum Beispiel. Jasmin hat jetzt ihre Magisterarbeit abgegeben. Tage und Nächte hat sie sich mit ihrem Billigdrucker um die Ohren geschlagen, weil er für das Drucken einer Seite fünf Minuten brauchte, hat seinen Tintenstrahlseufzern und Seiteneinzugkratzern gelauscht, ist monatelang nicht mehr ans Telefon gegangen und hat, weil sie nur noch auf ihrem Bürostuhl saß, zehn Kilo zugenommen. Jetzt soll es anders werden. Jasmin packt den Start ins Berufsleben an. Angriffslustig schreibt sie Bewerbungen, spart nicht an Kopiergeld und Portokosten und verschickt ihre gesammelten Werke in die weite Welt. Und sie hat Glück: Sie findet Arbeit in einem deutsch-polnischen Altersheim. Sie weiß, dass sie nur ein Jahr dort bleiben wird, denn dann wird sie sich ja hocharbeiten und wieder in die Nähe der großen Städte ziehen. Und dort dann die ganz große Karriere starten. Jasmin glaubt an natürliches Wachstum.
Daten zu Nikola Richter:geboren: 1976
Vita: Nikola Richter, geboren 1976 in Bremen, lebt in Berlin und arbeitet in der Redaktion der "Zeitung für Kulturaustausch". Sie veröffentlichte Erzählungen, Lyrik und Theaterstücke.
Hompepage o.ä.: http://www.nikolarichter.de/
Erstsendung: 19.12.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 53
Titel: Die Lebenspraktikanten 3: Kleine feste Orte
Autor: Nikola Richter
produziert in: 2012
produziert von: ORF; NDR
Laufzeit: 117 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Katrin Zipse
Komponist: Max Nagl
Inhalt: Linn würde alles machen. Sie müsste nur irgendwann mal irgendwo anfangen. Sie müsste mal anfangen, ein bisschen Verantwortung zu übernehmen, einen Schreibtisch zu haben, auf dem sie ihre Papiere liegen lassen kann, eine Durchwahl zu haben, die sie Gesprächspartnern mitteilen kann, nicht immer von Zimmer zu Zimmer ziehen zu müssen, Woche für Woche, weil die Praktikantin per se ja nicht als anwesend eingestuft wird, sondern als beobachtend, als jemand, der sich dazwischenschiebt, wenn irgendwer mal im Urlaub ist und seinen Arbeitsplatz gerade nicht braucht und der dann natürlich wiederkommt und sagt: "Im Zimmer 312 ist jetzt was frei, du kannst ja dein Zeug rüberräumen", und dabei immer lächeln, nett bleiben, das Beste aus der Sache machen, immer lächeln und weiterlächeln, auch wenn man den letzten langweiligen Müll machen muss und selbst das ständige Lächeln als Chance begreifen für das Erlernen einer positiven Ausstrahlung, die zur aktiven Lebensgestaltung natürlich unabdingbar ist.
Sprecher:
offen
Michael Rotschopf (Franz Ferdinand Trotta)
Cornelius Obonya (Joseph Branco Trotta)
Johannes Zeiler (Manes Reisiger)
Birgit Doll (Mutter von Franz Ferdinand Trotta)
Peter Simonischek (Schwiegervater, Vater von Elisabeth)
Johannes Silberschneider (Graf Chojnicki)
Thomas Reisinger (Oberstleutnant Stellmacher)
Gerti Drassl (Elisabeth)
Regina Fritsch (Jolanth Szatmary)
Michael Maertens (Herr von Stettenheim)
Peter Matic (Advokat Kiniower)
Maria Urban (Frau Fanny)
Hermann Scheidleder (Fiaker)
Helmut Bohatsch (Bruder Chojnickis)
Stefano Bernardin (Junger Mann)
Fritz Hammel (Cafetier)
Roland Knie (Kapuziner)
Daten zu Nikola Richter:geboren: 1976
Vita: Nikola Richter, geboren 1976 in Bremen, lebt in Berlin und arbeitet in der Redaktion der "Zeitung für Kulturaustausch". Sie veröffentlichte Erzählungen, Lyrik und Theaterstücke.
Hompepage o.ä.: http://www.nikolarichter.de/
Erstsendung: 20.12.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 53
Titel: Die Lebenspraktikanten 4: Ausbeute
Autor: Nikola Richter
produziert in: 2000
produziert von: BR; musica viva; Münchener Biennale; Kulturreferat der Stadt Mü
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Katrin Zipse
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Viktor sortiert seine Unterlagen. Er will sich beim Arbeitsamt arbeitslos, also arbeitssuchend melden. "Der Staat muss bluten", sagt er, "wenn er es nicht schafft, mich unterzubringen". Dafür muss Viktor zunächst ein Formular auf dem Server der Agentur ausfüllen. Es lässt sich nicht auf der Startseite finden, dort, wo jeder es vermuten würde, sondern in Unterrubriken, und lässt sich über die Suchfunktion nicht hervorlocken. Als Viktor endlich das Dokument gefunden und geöffnet hat, liest er, dass er alle seine Besitzstände offen legen muss. Auch Linn wird unter Besitzständen verbucht: Weil er nämlich mit ihr zusammenwohnt, muss sie wahrscheinlich für seinen Lebensunterhalt aufkommen. Das ist wahre Solidarität, findet Viktor. Problematisch ist nur, dass Linn nicht gefragt wird, ob sie ihr Geld mit ihm teilen möchte, und dass sie selbst auch kein regelmäßiges Einkommen hat. Soll Viktor also lügen?
Sprecher:
offen
Raymond Federman
Daten zu Nikola Richter:geboren: 1976
Vita: Nikola Richter, geboren 1976 in Bremen, lebt in Berlin und arbeitet in der Redaktion der "Zeitung für Kulturaustausch". Sie veröffentlichte Erzählungen, Lyrik und Theaterstücke.
Hompepage o.ä.: http://www.nikolarichter.de/
Erstsendung: 21.12.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 53
Titel: Die Lebenspraktikanten 5: Erster Job
Autor: Nikola Richter
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Katrin Zipse
Inhalt: Giulia hat Erfolg. Sie wird Arbeitnehmerin mit einem festem Einkommen für die nächsten zwei Jahre - eine Sicherheit wie eine Ewigkeit, ein Tagesablauf wie aus dem letzten Jahrhundert, eine seltsam ungewohnte Situation. Jetzt ist sie abends oft so kaputt, dass sie um 23.00 Uhr vor dem Fernseher einschläft. Sogar am Freitagabend! Frevel! Jetzt hat sie Geld, nur fehlt jemand, mit dem sie es zusammen ausgeben könnte. Das würde viel mehr Spaß machen. Nils hat da eine ganz eigene Theorie: "Es ist viel einfacher, einen Partner als einen Job zu finden. Also beschwer dich nicht. Guck mal in die Zeitung." - "Ich kann doch nicht immer alles alleine machen", sagt Giulia, und wirft enttäuscht eine Doppelpackung Erfrischungsstäbchen gegen die Wand.
Daten zu Nikola Richter:geboren: 1976
Vita: Nikola Richter, geboren 1976 in Bremen, lebt in Berlin und arbeitet in der Redaktion der "Zeitung für Kulturaustausch". Sie veröffentlichte Erzählungen, Lyrik und Theaterstücke.
Hompepage o.ä.: http://www.nikolarichter.de/
Erstsendung: 22.12.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 53
Titel: Die Schlafwandler 3: 1918 - Huguenau oder die Sachlichkeit
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.2009
Autor: Hermann Broch
produziert in: 1930
Laufzeit: 5 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Inhalt: Brochs erstes großes literarisches Werk, "Die Schlafwandler", entstand im Zeitraum zwischen 1928-31. Untergliedert in die Jahre 1888, 1903 und 1918 gewährt die Trilogie "Die Schlafwandler" Einblicke in drei zeitliche und gesellschaftliche Etappen in Deutschland: Von der ausklingenden 'Romantik' des späten 19. Jahrhunderts über die 'Anarchie' zur sogenannten 'Sachlichkeit' der Nachkriegsepoche verhandelt sie in diesem geschichtlichen Querschnittspanorama den 'Zerfall der Werte'.

Zentrale Figur im ersten Roman ist der junge Leutnant Joachim von Pasenow, Sohn eines wohlhabenden Gutsbesitzers, der aufgrund seiner militärischen Laufbahn in Berlin lebt. Dort beginnt Joachim die zunächst heimliche Liaison mit der böhmischen Prostituierten Ruzena und bricht damit die standesgemäßen Übereinkünfte und elterlichen Erwartungen, die Tochter des Nachbargutes zu ehelichen. Diese Überschreitung begeht Pasenow nicht aus einer bewusst rebellierenden Haltung heraus, sondern aus einer unbewussten, schlafwandlerischen Suche nach Lebenssinn. Den größten Halt in dieser Phase der Neuorientierung erfährt er im Bewahren der äußeren Form. Ritualisierte Umgangsformen und das Tragen der offiziösen Uniform ("in ihr ist eine bessere Ordnung der Dinge zu finden") sind Pasenows Anker, mit denen er sich vor der Entwurzelung zu schützen versucht. Seine Abneigung gegen das Zivilistische und die gleichzeitig von diesem ausgehende Anziehung äußert sich vor allem im Verhältnis zu Eduard von Bertrand, seinem ehemaligen Militärkameraden. Bertrands emanzipierter Lebensentwurf - er hat den militärischen Dienst quittiert und ist nun ein erfolgreicher und international wirkender Geschäftsmann - wird von Joachim einerseits als bedrohlich wahrgenommen, andererseits orientiert er sich an dessen Reden und Denken.

Joachim Pasenows Bruder Helmuth, der als Erstgeborener das elterliche Gut leitete, kommt in einem Duell ums Leben. Der alte Pasenow, ein gefürchteter Despot ("es gab Menschen, die ein merkwürdiges und unerklärliches Gefühl der Abneigung verspürten, wenn sie ihn über die Straßen Berlins daherkommen sahen, ja, die in ihrer Abneigung sogar behaupteten, dass dies ein böser alter Mann sein müsse"), verliert über den Tod des Bruders den Verstand und konfrontiert Joachim mit schweren Vorwürfen. Immer noch bestimmt von einem starken Gefühl der Desintegration und außerdem beeinflusst von der Ermunterung Bertrands, fügt sich Joachim den Hochzeitsplänen des Vaters und hält um die Hand der jungen Adligen Elisabeth Baddensen an. In Elisabeth sieht Joachim die Werte und traditionelle Religiosität seiner eigenen Herkunft verkörpert und durch eine Ehe mit ihr die endgültige Rückkehr in den Schoß des Vertrauten besiegelt.
Daten zu Hermann Broch:geboren: 01.11.1886
gestorben: 30.05.1951
Vita: Hermann Broch wurde am 1. November 1886 als Sohn eines jüdischen Textilfabrikanten in Wien geboren und ist am 30. Mai 1951 als Emigrant in New Haven, USA. gestorben. Er wechselte 1928 vom Textilfabrikanten zum Schriftsteller, studierte Mathematik, Philosophie und Psychologie. Seine Hauptwerke sind: "Die Schlafwandler" (Trilogie, 1931-1932); "Der Tod des Vergil" (Roman, 1945); "Die Schuldlosen" Roman in 11 Erzählungen (1950) sowie "Hofmannsthal und seine Zeit" (Essay, 1951).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.04.2009
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 53
Titel: Die Umsiedlerin oder Das Leben auf dem Lande
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1977
produziert von: SR; HR
Laufzeit: 13 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Bert Koß; Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Zum 75. Geburtstag von Heiner Müller

Erzählt wird die Geschichte der Umsiedlerin Niet, die in einer Kammer beim korrupten Bürgermeister eines kleinen Mecklenburger Dorfes untergekommen ist. Schwanger von einem arbeitsscheuen und ständig Bier trinkenden Individuum namens Fondrak, macht sie sich Sorgen um die Zukunft ihres Kindes. Zwar hat die Bodenreform den ehemaligen Tagelöhnern und Kleinbauern eine kleine Parzelle Land gebracht, aber es fehlt überall an Saatgut, Zugvieh und Traktoren. Vielen geht es daher noch nicht besser als vorher. Da hilft auch nichts, dass der aus dem KZ heimgekommene Parteisekretär Flint nicht müde wird, den Fortschritt der neuen Ordnung zu preisen. Als ein alteingesessener Mittelbauer vom Neubauern Ketzer das geliehene Pferd zurückhaben will und der staatliche Solleintreiber ihm ebenfalls zusetzt, erhängt sich Ketzer in seinem Katen. Für ihn kommen die zwei sowjetischen Traktoren, die bald darauf ins Dorf rollen, zu spät. Auf einer Versammlung im Dorfkrug wird unter Anwesenheit des Landrats der gerechte Umgang mit den Traktoren diskuti ert. Der korrupte Bürgermeister will es dem Landrat besonders recht machen und schlägt die sofortige und vollständige Kollektivierung des Dorfes vor. Da das aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Sinne der Partei ist, verliert er seinen Posten, und Flint, der Parteisekretär, wird der neue Bürgermeister. Seine erste Amtshandlung ist, der Niet die Übernahme von Ketzers Hof anzubieten. Nach kurzem Zögern nimmt sie das Angebot an und siedelt um auf Ketzers Hof.
Sprecher:Ernst Jacobi (Graupner)
Alexander Höller (1. Beamter)
Heinz Pielbusch (2. Beamter)
Annegreth Ronald (1. Beamtin)
Peter Schmitz (3. Beamter)
Alice Hoffmann (2. Beamtin)
Hans Timerding (4. Beamter)
Monika Müller (3. Beamtin)
Christa Dubbert (4. Beamtin)
Klaus Sichler (5. Beamter)
Lothar Rollauer (Freund)
ergänzender Hinweis: Das Produktionsjahr ist dem Originalabspann entnommen.
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 13.01.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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