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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 62
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Titel: ... wie ein Lied
Autor: Martin Heindel
produziert in: 1990
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Martin Heindel
Bearbeitung: Martin Heindel
Inhalt: Kira (17) hat genug. Ohne ein Wort an ihre Mutter haut sie ab und zieht mit ihrem Freund Evrim (20) zusammen. Um glücklich zu werden, genauer: wahnsinnig vor Glück. Die erste eigene Wohnung. Die große Liebe. Alles perfekt - und endlich kann ihre Mutter sie auch nicht mehr dazu zwingen, ihre Medikamente zu nehmen. Gut, den leicht durchgeknallten Vermieter Arkadi hätten Kira und Evrim nicht unbedingt zu ihrem Glück gebraucht. Und: Als Kira aufhört, ihre Tabletten zu nehmen, muss sie sich erstmal übergeben. Sie verliert immer mehr die Kontrolle. Und eigentlich weiß sie auch gar nicht, warum sie diese Tabletten seit fast zehn Jahren schluckt. Das macht die Sache dann doch etwas ungemütlich und auch ein bisschen unheimlich. Offenbar hat das Ganze irgendwas mit der Erforschung von PSI-Phänomenen zu tun. Nur was genau? Und was weiß der oberschräge Arkadi von all dem?
Sprecher:Rudolf Melichar (Hofrat Kräutl)
Karina Thayenthal (Klara)
Helma Gautier (Yvonne)
Hermann Schmid (Fritz)
Rudolf Buczolich (Pfabigan)
Kurt Sobotka (1. Experte)
Hans Kraemmer (2. Experte)
Julia Gschnitzer (Anruferin)
Heinz Holecek (Anrufer)
Karl Köbl (Kommentator)
Nikolaus Scholz (Zeitungsverkäufer)
Daten zu Martin Heindel:geboren: 1976
Vita: Martin Heindel, Jahrgang 1976, studierte Dramaturgie und lebt als Hörspielautor und -regisseur in München. Zuletzt schrieb er für den WDR das Hörspiel "Wie ein Lied" (2012).
Erstsendung: 18.10.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 62
Titel: "Man kann auch mit Müllabfällen schreien..." - Kurt Schwitters politisch
Autor: Thomas Zenke
produziert in: 1999
produziert von: DKultur
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Thomas Zenke
Komponist: Ellen Fricke
Inhalt: Kurt Schwitters (1887-1948) hat immer die Eigengesetzlichkeit der Kunst behauptet. Sie sei kein Werkzeug, nicht zu missbrauchen im Dienst einer Klasse oder Politik. Seine Werke seien indes "weder Idiotie noch ein subjektives Spielen, sondern der Ausdruck unserer (seiner) Zeit, diktiert durch die Zeit selbst". Der Merz-Künstler Schwitters - das Kunstwort "Merz" spielt auf "Kommerz" an, auf "ausmerzen" oder im Homonym "März" auf Frühling, Erneuerung - war ein leidenschaftlicher Sammler. Er hob Zeitungsausrisse auf und Weggeworfenes, Abgewertetes, Abgelebtes, um "aus den Scherben Neues zu bauen". Er traf eine Auswahl, transformierte und komponierte, ohne das "Eigengift" des Materials unlesbar zu machen. Er verhüllte also und enthüllte zugleich den realen Hintergrund. Zeitzeugen verstanden und empörten sich: Schwitters Werke seien aufrührerisch, eine Beleidigung der Nation, "undeutsch".
Sprecher:Ingeborg Medschinski
Maarten Voss
Celine Rimek
Nadja Martina Schulz
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 62
Titel: 1974
Autor: David Peace
produziert in: 1964
produziert von: WDR
Laufzeit: 37 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Kurth
Bearbeitung: Peter Schilske
Komponist: Enno Dugend
Übersetzer: Peter Torberg
Inhalt: Ein zweiteiliges Hörspiel.

Teil 1: Yorkshire will mich
Teil 2: Wir sind die Toten

Kurz vor Weihnachten wird die kleine Clare Kemplay als vermisst gemeldet. Wenige Tage später wird sie unter grausigen Umständen tot aufgefunden: mit Schwanenflügeln, die ihr auf den Rücken genäht wurden. Edward Dunford, zweitklassiger Reporter der örtlichen Zeitung, wittert in dem Fall die Chance, seinen Ruhm als Starjournalist zu begründen. Besessen von einem maßlosen Ehrgeiz und einem diffusen Gerechtigkeitsgefühl, bemerkt Dunford nicht, dass niemand sonst an der Aufklärung dieses Falles interessiert ist. Auch die Polizei nicht. Zeugen verschwinden spurlos oder werden grausam ermordet. Dunford wird mehrmals verhaftet und fast totgeschlagen. Je näher er der Lösung um die Ermordung des Mädchens kommt, desto weniger durchschaut er das Netz von Intrigen, Korruption und Machtspielen, das sich immer enger um ihn zieht.
Sprecher:Walter Jokisch (Herr Beutner)
Hans Herrmann-Schaufuß (Rentner)
Hans Quest (Der Stimulator)
Irminhild Batzing (Fräulein Jutta)
Harry Grüneke (Ein Fisch)
Alf Marholm (Herr Müller-Schliewe)
Daten zu David Peace:geboren: 1967
Vita: David Peace, 1967 in Yorkshire geboren, arbeitete jahrelang als Englischlehrer in Istanbul, bevor er sich als Schriftsteller einen Namen machte. Inzwischen lebt David Peace mit seiner Familie in Tokio. "1974" ist sein Debüt und der erste Band einer düsteren Chronik Englands in den 70er und 80er Jahren. Dafür erhielt er 2006 den Deutschen Krimi-Preis.
Erstsendung: 13.12.2007
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 62
Titel: Adams Pech, die Welt zu retten
Autor: Arto Paasilinna
produziert in: 1977
produziert von: WDR
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Claudia Kattanek
Bearbeitung: Claudia Kattanek
Übersetzer: Regine Pirschel
Inhalt: Aatami Rymättylä hat den Weg aus der drohenden Ölkrise gefunden: einen winzigen Akku, der Strom im Überfluss liefern kann. Um die umwälzende Erfindung zu vermarkten, fehlt Aatami jedoch das Geld. Zum Glück nimmt sich Eeva Kontupohja des vom Pech verfolgten Weltretters an. Die neue Energiequelle stößt jedoch nicht nur auf Gegenliebe. Die Ölmultis setzen einen sizilianischen Killer auf Aatami an.
Daten zu Arto Paasilinna:Vita: Arto Paasilinna wurde 1942 im lappländischen Kittilä/Nordfinnland geboren. Er ist Journalist und einer der populärsten Schriftsteller Finnlands. Er wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Inzwischen hat er rund 40 Romane veröffentlicht.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 62
Titel: Als Mariner im Krieg
Autor: Joachim Ringelnatz
produziert in: 1960
produziert von: BR
Laufzeit: 109 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Walter Popper
Inhalt: Die kaum bekannten Tagebuchaufzeichnungen des Schriftstellers und Stegreifpoeten Joachim Ringelnatz aus dem Ersten Weltkrieg, an dem der Erfinder des ständig betrunkenen Seemanns Kuttel Daddeldu in der kaiserlichen Kriegsmarine vom ersten bis zum letzten Tag teilnahm, erschienen erstmals 1928 und erhielten ein großes Echo. Statt Kriegsromantik erlebt Ringelnatz das strenge Kastenwesen in der Marine und öden Drill zu Lande bei den unteren Dienstgraden.

Eingeteilt wird der erfahrene Seemann schließlich zum Dienst auf kleinen Sperr- und Hilfsminensuchbooten. Er ist in Wilhelmshaven, Cuxhaven, Kiel, Warnemünde und im Baltikum stationiert. Kurz vor Kriegsende wird er zum Leutnant und Minensuchboot-Kommandant auf einem ehemaligen Hafenschlepper befördert. Zuletzt kommandiert er eine Flugabwehrbatterie bei Cuxhaven.

Seine detaillierten und häufig tragikomischen Schilderungen eines "Krieges in der Etappe" karikieren die Großmachtsehnsüchte der kaiserlichen Marine. Als "entstellende Kriegsliteratur" stuften die Nazis 1934 Ringelnatz' "Kriegstagebuch" ein und setzten es auf die vorderen Plätze der zur Verbrennung bestimmten Bücher. Es gilt heute als eines der wichtigsten autobiographischen Zeugnisse des Seekriegs der Kaiserlichen Marine in der Nord- und Ostsee.
Sprecher:Fürstbischof Firmian - Carl Wery
Puechruther - Fritz Straßner
Regina - Veronika Fitz
Peter Scheiblreiter - Maxl Graf
Hans Pössenbacher
Liane Kopf
Gustl Weishappel
Robert Michal
Anja Buczkowski
Ellinor von Wallerstein
Willy Rösner
Maria Stadler
Karl Obermayr
Wolf Petersen
Daten zu Joachim Ringelnatz:vollständiger Name: Hans Bötticher
geboren: 07.08.1883
gestorben: 17.11.1934
Vita: Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Bötticher), 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, war Schriftsteller, Kabarettist und Maler. Er übte unzählige Berufe aus, fuhr als Schiffsjunge und Freiwilliger der Marine von 1901 bis 1905 zur See. War Hausdichter des Künstlerlokals ,Simplicissimus‘ in München. Machte Bekanntschaft mit der Bohème um Erich Mühsam und Frank Wedekind. Von 1910 bis 1934 veröffentlichte er fast 20 Bücher meist humoristischen Inhalts. 1933 Auftrittsverbot durch die Nazis. 1934 in Berlin gestorben.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.07.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 62
Titel: Ännie. Eine Romantik
Autor: Thomas Melle
produziert in: 1997
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Martin Zylka
Dramaturgie: Michael Becker
Inhalt: "Die wahre Sehnsucht kennt kein Ziel". Mit 16 ging Ännie zum Bahnhof und kehrte nicht zurück. Kein Hinweis, mit wem, wohin und warum sie gegangen sein könnte. Zwei Jahre später, Ännies 18. Geburtstag. Ein ehemaliger Polizist rollt den Fall wieder auf. Als hochbegabtes Kind eines intellektuellen Vaters, alleinerzogen von einer Mutter am unteren Rand der Gesellschaft, gehörte sie nirgends richtig dazu, war die unterschichtige Exotin für die Reichen, das unheimliche, unverstandene Talent für die Kleinstbürger. Eine Figur, wie geschaffen für Mutmaßungen und Verschwörungstheorien. Wurde sie Opfer eines Verbrechens oder mutierte sie zur Täterin?
Sprecher:Wolf Dieter Tropf (Bremmelbach)
Sigrid Seigel (Seine Frau)
Doris Wolters (Frau Dr. Gramlich)
Werner Moser (Nachbar Jagusch)
Erik Rastetter (Herr Kunz)
Barbara Stoll (Venus mit dem Silberblick)
Günther Vetter (Galeriedirektor Rothenfuß)
Daten zu Thomas Melle:geboren: 17.03.1975
Vita: Thomas Melle (* 17. März 1975 in Bonn) ist ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.08.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 62
Titel: Arrivederci Amore, Ciao
Autor: Massimo Carlotto
produziert in: 2005
produziert von: MDR; RBB; SWR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Berger
Bearbeitung: Margareth Obexer
Komponist: Stefan König
Übersetzer: Hinrich Schmidt-Henkel
Inhalt: Am 18.10.1977 wurden Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses Stuttgart-Stammheim tot aufgefunden. Die Geschichte des RAF-Terrorismus" hatte damit ihren Höhepunkt erreicht. Doch auch Italien erlebte Ende der siebziger Jahre eine Welle linksextremistischer Gewalt - es kam zu einer Serie von Bombenanschlägen, Entführungen, Ermordungen.

Heute vor dreißig Jahren: Massimo Carlottos zwiespältiger Held Giorgio Pellegrini bewegt sich als Mitläufer im linksterroristischen Untergrund. Als ihm das Pflaster in Italien zu heiß wird, flüchtet er nach Mittelamerika zu einer revolutionären Befreiungsarmee. Doch bald hat er die Schnauze voll vom Guerillakampf und den linken Idealen. Er kehrt nach Italien zurück und stellt sich der Justiz - um gegen Vergünstigungen gezielt seine ehemaligen Genossen zu erpressen. Das erspart ihm die Verurteilung zu lebenslänglicher Haft. Nach ein paar Jahren Gefängnis hat er nur noch ein Ziel: Ein respektables Mitglied der Gesellschaft zu werden. Dass dazu die gleiche Skrupellosigkeit notwendig ist wie im Untergrund, hat er schnell gelernt. In der zynischen und korrupten Welt der neuen Bürgerlichkeit gibt es für Pellegrini nur ein Mittel, sich Respekt zu verschaffen: Mord.

Von den politischen Idealen seiner Jugend ist nur noch ein grausames Zerrbild übrig. Mit allen Mitteln möchte er in die normale Gesellschaft zurück, steigt deshalb tiefer ins kriminelle Milieu ein und kommt durch einen spektakulären Coup zu sehr viel Geld. Indem er eine ganze Reihe von Leuten aus terroristischen, kleinkriminellen, mafiösen sowie polizeilichen Kreisen zusammenbringt, strickt er an einem fatalen Netz: Im Augenblick der Geldübergabe treibt er seine Handlanger dazu, sich gegenseitig auszuschalten.

So kommt er dem Ziel näher, das Leben eines anständigen Mannes zu führen; ein letzter Mord, mit dem er seine Verlobte beseitigt, besiegelt den Prozess seiner Integration in die bürgerliche Welt. "Arrivederci amore, ciao" ist ein ungewöhnlich genauer Bericht über das Verbrechen, das mitten in der italienischen Gesellschaft verwurzelt ist. Ein genialer Abgesang auf Dolce Vita.
Sprecher:Jürgen Holtz (Erzähler)
Horst Bollmann (Pater Brown)
Herbert Fritsch (Flambeau)
Conny Wolter (Christabel Carstairs)
Wolfgang Boos (Philip Hawker)
Daten zu Massimo Carlotto:geboren: 22.07.1956
Vita: Massimo Carlotto, geboren 1956 in Padua, war Sympathisant der militanten linken Bewegung "Lotta Continua" und wurde in den 1970ern zu Unrecht wegen Mordes verurteilt. Nach Flucht und einer mehrjährigen Gefängnisstrafe wurde er 1993 begnadigt. Heute ist Carlotto einer der erfolgreichsten Schriftsteller Italiens.

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Erstsendung: 11.10.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 62
Titel: Asche
Autor: David Sedaris
produziert in: 1980
produziert von: SRF
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Stephan Heilmann
Komponist: Klaus Sonnenburg
Übersetzer: Harry Rowohlt
Inhalt: Eine Familie versammelt sich zum Hochzeitsfest im Angesicht eines nahenden Todes -"Asche" ist eine von 17 Short stories aus David Sedaris' drittem Buch "Naked", das 1997 in New York erschien, in der kongenialen Übersetzung von Harry Rowohlt 1999 auf Deutsch. "Nein, politisch korrekt sind sie nie, die bitterernsten Farcen des 'typist', wie sich der angebliche Autobiograph selber nennt. (...) Trotzdem: Der 1956 geborene Wahl-New Yorker ist keiner, der sich (nur) von Pointe zu Pointe klamaukt und für den billigen Effekt jedes Tabu zum Teufel schickt. Er fühlt der amerikanischen Middle Class zwar auf den Zahn und nimmt auch schon mal eine peinigende Wurzelbehandlung vor. Aber er schlägt ihr nicht gleich das Gebiss kaputt. David Sedaris hat nicht vergessen, dass es weh tut, wenn jemand stirbt, den man liebt." (NZZ 16.9.99)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 62
Titel: Auf der Suche nach Chet Baker
Autor: Bill Moody
produziert in: 1996
produziert von: BR; HR; WDR; Bayerisches Staatsschauspiel
Laufzeit: 80 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Wolfgang Seesko
Komponist: Frank Martin Einheit
Übersetzer: Anke Caroline Burger
Inhalt: Chet Baker starb im Mai 1988 in Amsterdam in Folge eines Sturzes aus dem Hotelfenster. Unfall? Selbstmord? Mord? Sein Tod bleibt bis heute ein Mysterium. Evan Horne, Jazzpianist, wird von seinem Freund Professor Ace Burrington um Mithilfe bei den Recherchen für dessen Buch über Chet Bakers letzte Tage in Amsterdam gebeten. Doch als Evan in Amsterdam ankommt, ist der Professor von der Bildfläche verschwunden. Vieles deutet darauf hin, dass er Opfer eines Verbrechens geworden ist. Evan verirrt sich bei seiner Suche in einem lebensgefährlichen Labyrinth aus Gassen, Coffeeshops und Abrissbuden.
Sprecher:Die Homeriden:
Odysseus: Phil Minton
Telemach & Mission Control: Alex Hacke
Göttinnen & Monster: Meret Becker
Penelope: Jennifer Minetti

Das Space Orchestra:
Klangstäbe, Keyboards: Ulrike Haage
Spirale, Kabel, Schlagwerk: FM Einheit
Theremin: Lydia Kavina
Cello: Sebastian Hess
Gitarre: Alex Hacke
Säge: Meret Becker
Astronauten, Daten, Planeten: Andreas Ammer

Die Boden-Crew:
Text und Konzept: Andreas Ammer
Kompositionen: Ulrike Haage
Kompositionen: FM Einheit
Bühne und Kostüme: Stefanie Geiger
Licht: Frank Kaster
MusikerNathan Ott (Schlagzeug) Ingmar Heller (Bass) Lutz Büchner (Saxophon) Vladyslav Sendecki (Piano)
Daten zu Bill Moody:geboren: 27.09.1941
Vita: Bill Moody (* 1941 in Webb City, Missouri) ist ein US-amerikanischer Krimiautor, Jazz–Autor und –Schlagzeuger.

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Erstsendung: 21.05.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 62
Vorige/nächste Ausstrahlung:24.02.2019 um 19:04 bei WDR 3  Phonostart Radio Cloud*
25.02.2019 um 23:05 bei 1live  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Bevor alles weg ist - Spurensicherung im Haus der Kindheit
Autor: Martin Becker
produziert in: 1958
produziert von: BR
Laufzeit: 21 Minuten
Regie: Thomas Wolfertz
Komponist: Walter Popper
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhalt: Ein Mann macht Inventur. Im Haus seiner Kindheit. Er schreibt alles auf, was er sieht. Ganze Leben, vergessen als Krankenhausbericht im Regal. Er erzählt, was er gefunden hat. Und hat nur noch 55 Minuten Zeit. Dann kommen das Räumkommando und die Bulldozer. Sieht man sich das Haus der Kindheit unter dem Vergrößerungsglas an, wird alles plötzlich fremd. Man geht durch die eigene Kindheit und findet lauter Unbekanntes. Das wirft Fragen auf: Was ist das für ein Psalm, der zerfleddert an der Wand hängt, und wer hat diesen Wikinger aus Filz gekauft? Natürlich gibt es Leute, die Auskunft geben können über die Fundstücke. Was meint ein Pfarrer zu dem komischen Bibelvers an der Wand? Und was wäre das gesamte Hausinventar nach Meinung eines Trödlers überhaupt noch wert? Ein Mosaik: Erinnerungen an die Exponate der Kindheit fügen sich mit sprachlichen Fundstücken der Gegenwart zusammen. Letztlich kreist alles um den einen Moment der Rührung: Mein Haus. Meine Familie. Meine Landschaft. Und Furcht ist der Antrieb zum Erzählen: Davor, dass bald alles weg ist.
Sprecher:Fritz Wilm Wallenborn (1. Sprecher)
Ernst Seiltgen (2. Sprecher)
Karl-Heinz Schroth (Dickie Dick Dickens)
Marlies Schoenau (Effie Marconi, seine Braut)
Erik Jelde (Opa Crackle)
Fritz Korn (Kommissar Hillbilly)
Wolfgang Bekh (Polizei-Sergeant)
Norbert Gastell (Corporal Windy)
Günther Lynen (Henry, Polizeistreifenwagenfahrer)
Kurt Marquardt (1. Polizist)
Jochen Bleim (2. Polizist)
Hans Pössenbacher (Vorarbeiter)
Gino Doni (Arbeiter)
MusikerDorrit Bauerecker (Klavier)
Daten zu Martin Becker:geboren: 1982
Vita: Martin Becker, geboren 1982 im Sauerland, hat am Literaturinstitut Leipzig studiert und lebt heute in Berlin. 2007 erschien sein erstes Buch mit dem Titel "Ein schönes Leben".
Erstsendung: 08.11.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
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Treffer 11 von insgesamt 62
Titel: Birdland
Autor: Simon Stephens
produziert in: 2003
produziert von: SFB; ORB
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Komponist: Peter Kaizar
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Übersetzer: Barbara Christ
Inhalt: Früher hat Paul in kleinen Clubs gespielt, heute füllt er mit seiner Band die größten Arenen der Welt. 220 Konzerte im Jahr in immer wechselnden Hotels weltweit - Paul ist ein Megastar, ein verwöhnter, überheblicher Narziss, der glaubt, die ganze Welt kaufen zu können. "Geld bestimmt, wie wir sterben und was nach dem Tod mit uns passiert". Als er die Freundin seines besten Freundes vögelt, die sich daraufhin vom Hoteldach stürzt, beginnt sein Selbstbild des abgefuckten Zynikers immer mehr zu bröckeln, Pauls Märchenleben entwickelt sich zu einem erschreckend realen Abstieg in die Hölle.
Sprecher:Angela Winkler
Götz Schulte
Elisabeth Trissenaar
Stephan Baumecker
Tilla Kratochwil
Angela Schanelec
Heide Bartholomäus
Jutta Wachowiak
Klara Aurich
Eric Hansen
Julischka Eichel
Maria Goeres
Lena Lauzemis
Henriette Müller
Mirjam Wagner
Martin Engler
Daten zu Simon Stephens:geboren: 1971
Vita: Simon Stephens, geboren 1971 in Stockport/South Manchester, schreibt seit 1998 Theaterstücke. 2000 war er am Royal Court Theatre »resident dramatist« und Hausautor am Royal Exchange Theatre in Manchester. In den Kritikerumfragen von Theater heute wurde Simon Stephens 2006, 2007, 2008, 2011 und 2012 zum besten ausländischen Dramatiker des Jahres gewählt. Daneben schrieb er Hörspiele für die BBC und entwickelt zurzeit für Channel 4 eine TV-Serie.
Erstsendung: 15.01.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 62
Titel: Business Class
Autor: Martin Suter
produziert in: 2001
produziert von: HR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Charles Benoit
Bearbeitung: Charles Benoit
Komponist: Andreas Weiser
Inhalt: Seit Mai 1992 erscheint in der "Weltwoche" Martin Suters Kolumne "Business Class", der "wöchentliche Hieb in die nadelgestreifte Seite der Männerwelt", wie Ex-Weltwoche-Chef Jürgen Ramspeck sie nannte.

Die 12 Geschichten spielen auf dem glatten Parkett der Chefetagen, im Dschungel des mittleren Managements, in der Welt der ausgebrannten niederen Chargen, beschreiben Riten und Eitelkeiten, Intrigen und Ängste einer stressgeplagten Zunft. Sie zeichnen die alltäglichen Rituale des Machterhalts, die lustvolle Hackordnung und den erfindungsreichen Kampf um Statussymbole nach. Pointiert beschreibt Suter einen Kosmos, der nach einer eigenen Moral und eigenen Gesetzen funktioniert.

"Martin Suter zeichnet Genrebilder aus einer Welt, die sich in dem Gefühl sonnt, für mächtig gehalten zu werden. Dabei zeigt er messerscharf, dass sich im Direktionszimmer lediglich die Betriebskantine wiederholt, wenn auch mit Stoffservietten. Das Lustige an seinen Geschichten ist, dass sie gar nicht bösartig, sondern wahr sind."
Daten zu Martin Suter:geboren: 29.02.1948
Vita: Martin Suter: geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Texter, Geo-Reporter, Journalist und Drehbuchautor für Kino und Fernsehen. Seit 1991 ist er freier Autor und lebt hauptsächlich in Spanien und Guatemala. Außer Romanen (z.B. "Small World", 1997) und Drehbüchern schreibt er Kolumnen für die Weltwoche und das NZZ-Folio.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 13 von insgesamt 62
Titel: Das Gelübde
Autor: Dominik Busch
produziert von: ORF
Laufzeit: 180 Minuten
Regie: Silke Hildebrandt
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Tim, ein junger Arzt, sitzt in einem Flugzeug, das abstürzt. Auf dem Rückflug von einer afrikanischen Megacity zurück ins mitteleuropäisch stabilisierte Leben zu Hause. Im Moment der Panik legt er ein Gelübde ab: Wenn er den Absturz überleben sollte, geht er zurück in die afrikanische Krankenstation, in der er gerade fünf Monate gearbeitet hat. Und zwar für den Rest seines Lebens.
Mit diesem im Stillen getroffenen, unerhörten Gelübde im Gepäck, trifft er auf die Menschen, die ihm nahestehen, auf Mutter und Vater, auf den engsten Freund, die beste Freundin und auf seine Lebensgefährtin Sara, die das erste gemeinsame Kind erwartet. Seine Beziehung zu diesem Gelübde bringt alle aus der Fassung: Warum gibt er alles auf, um dorthin zurück zu kehren? Es geht in keinen Kopf hinein, auch nicht in seinen eigenen, obwohl es aus ihm entsprungen ist. Tim scheint sich durch das existenzielle Gelübde in einen anderen verwandelt zu haben, in eine andere Möglichkeit seiner selbst.
Ein Flugzeug gerät in Turbulenzen, trudelt und: stürzt ab. Tim, ein junger Arzt, legt in dem Augenblick des Gewahrwerdens der Katastrophe, ein Moment, in dem alles stillzustehen scheint, ein Gelübde ab: Sollte er das Unglück überleben, wird er in die afrikanische Krankenstation zurückkehren, in der er gerade einige Monate gearbeitet hat. Für den Rest seines Lebens.
Das Unerwartete tritt ein, er überlebt. Und er bleibt seinem im Innern getroffenen Gelübde treu. Nun trifft er in der Heimat auf die Menschen, die ihm nahestehen, auf Mutter und Vater, auf den engsten Freund, die beste Freundin und auf seine Lebensgefährtin, die das erste gemeinsame Kind erwartet. Sie scheinen alle großes Verständnis für seine getroffene Entscheidung zu zeigen, allerdings folgt ihrer Rationalität immer ein ganz großes ABER... – es war doch keine freie, sondern eine in einer extremen Notsituation getroffene Entscheidung, und so fort. Die alltäglichen Ausflüchte des Lebens bilden die conditio sine qua non, mit der sich trefflich (weiter)leben lässt...
Tims Beharrlichkeit bringt sie aus der Fassung: Warum gibt er alles auf, um dorthin zurückzukehren? Tim scheint sich durch sein existentiales Versprechen in einen anderen verwandelt zu haben, in eine andere Möglichkeit seiner selbst. Ist es denn so unmöglich, an etwas zu glauben, das größer ist als man selbst? Dies ist kein Stück über Religion, wohl aber ein tief religiöses.
MusikerSascha Nathan und Stefanie Kirsten (Chor)
Daten zu Dominik Busch:geboren: 1979
Vita: Dominik Busch, 1979 in Sarnen/Schweiz geboren, studierte Germanistik und Philosophie in Zürich und Berlin sowie Schlagzeug, Perkussion und Kontrabass an der Jazz-Schule Luzern. Seit 2002 schreibt er eigene Texte. 2014 war er Stipendiat beim Forum junger Autoren bei der Biennale Wiesbaden. In der Spielzeit 2015/16 war er Hausautor am Luzerner Theater. Sein Stück "Das Gelübde" wurde von der Jury für die Autorentheatertage 2016 am Deutschen Theater Berlin ausgewählt. In der Spielzeit 2016/17 ist Dominik Busch Hausautor am Theater Basel.
Erstsendung: 05.11.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 62
Titel: Das Sofa
Autor: Simon Borowiak
produziert in: 1975
produziert von: BR; SFB
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Stephan Heilmann
Inhalt: Sabine und Martin führen eine nette Durchschnittsbeziehung ohne störende Untiefen. Doch Cara, Martins Nachbarin, sägt mit ihrer liebenswürdig-nervtötenden und zwischen Normalität und Wahnsinn changierenden Art ganz mächtig am Beziehungsast. Dabei wird nicht nur das wenig aufregende Sexualleben des Paares dem Spott preisgegeben. Während Martin beharrlich an der Vollendung eines Sofas zum Selberzusammenbauen arbeitet, treibt der Eindringling unerbittlich einen Pflock in das Herz der bürgerlichen Zombie-Beziehung und bringt selbst die harmoniesüchtige Sabine zur Explosion.
Sprecher:Erzähler: Hubert Kronlachner
Agnes Pollinger: Helga Anders
Eugen Reithofer: Karl Renar
Kastner: Willy Harlander
Tante: Maria Singer
Afra Krumbier: Maria Stadler
Anton Maria Lachner: Walter Sedlmayr
Harry Priegler: Rüdiger Hacker
Kriminaler: Michael Habeck
Margarete Swoboda: Veronika Fitz
Freddy Wondruschka: Karl Maldek
Pianist: Hans Stadtmüller
Herr Brunner: Günther Maria Halmer
Daten zu Simon Borowiak:geboren: 1964
Vita: Simon Borowiak wurde 1964 in Frankfurt geboren. Unter dem Namen Simone Borowiak arbeitete er in den 80er Jahren beim Magazin Titanic, 1992 erschien der satirische Erfolgsroman «Frau Rettich, die Czerni, und ich». Es folgten weitere Erzählungen, das autobiographische Sachbuch «Alk» und jüngst «Du sollst eventuell nicht töten». Simon Borowiak lebt in Hamburg.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 62
Titel: Der achte Zwerg
Autor: Ross Thomas
produziert in: 1978
produziert von: WDR; BR
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Übersetzer: Edith Massmann
Stella Diedrich
Gisbert Haefs
Inhalt: 1946. Minor Jackson hat den Zweiten Weltkrieg hochdekoriert überstanden, aber trotzdem keinen Job. Bis er Nicolae Ploscaru, den "Zwerg", kennenlernt, einen rumänischen Aristokraten und genialen Agenten, der immer zwischen den Fronten auf eigene Rechnung unterwegs ist. Im Auftrag des deutsch-jüdischen Industriellen Oppenheimer reisen sie in das zerstörte Deutschland, um dort dessen verschollenen Sohn zu finden. Doch stellt sich heraus, dass der verlorene Sohn inzwischen ein professioneller Killer ist, der sich zum Ziel gesetzt hat, möglichst viele untergetauchte Nazis zur Strecke zu bringen. Darin ist er so erfolgreich, dass alle Geheimdienste der Besatzungsmächte an seinem "Talent" interessiert sind. Es entspinnt sich ein erbitterter Wettlauf quer durch die Besatzungszonen Nachkriegsdeutschlands.

1. Teil: Lügen haben kurze Beine
2. Teil: Der Racheengel
Daten zu Ross Thomas:geboren: 19.02.1926
gestorben: 18.12.1995
Vita: Ross Elmore Thomas (* 19. Februar 1926 in Oklahoma City, USA; † 18. Dezember 1995 in Santa Monica, USA) war ein amerikanischer Schriftsteller.

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Erstsendung: 01.09.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 62
Titel: Der Bau
Autor: Erik Neutsch
Heiner Müller
produziert in: 2001
produziert von: DKultur
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Stefan Kanis
Bearbeitung: Stefan Kanis
Komponist: Caroline Fahrni
Inhalt: Als das Deutsche Theater Berlin 1963 Heiner Müller beauftragte, den Roman "Spur der Steine" von Erik Neutsch zu dramatisieren, erlebte es eine herbe Enttäuschung. Zwar handelte Müllers Stück vom Bau des Wasserwerks auf der mitteldeutschen Großbaustelle Leuna II, stockend durch Materialengpässe und fehlenden Planungsvorlauf, überfordert als Teststrecke für den Einsatz neuartiger Fertigungstechnologien. Und auch die (durch Manfred Krug und die Verfilmung des Romans berühmt gewordene) Zimmermannsbrigade Balla/Barka stand im Zentrum, deren Erfolg auf "Wildwestmethoden" beruht und die - dank neuem Parteisekretär, altem Bauleiter und Ingenieursabsolventen voller Theorie und Ideale - nun ins Kollektiv eingegliedert werden sollen. Doch so animiert Müller das Material dieser Gegenwartsgeschichte aufgriff, sein Stück über "Produktivität und die Lust an Produktivität" geriet zum artifiziellen poetischen Gegenentwurf zum sozialistischen Bestseller - was das Verbot des Stücks bis zur Uraufführung 1980 auf seine Weise bestätigte. "Der ,Bau' handelt von der Zerstörung von Landschaft durch Utopie" - sagt Müller über sein Stück. Ein halbes Jahrhundert später nimmt der Stoff neue Fahrt auf: Eingespannt zwischen den Beschleunigungsstrategien der Akzelerationisten und der haushaltenden Gemütlichkeit derjenigen, für die Arbeitszeit vor allem auch Lebenszeit ist. Oder wie Oberbauleiter Belfert sagt: "Die Zukunft hat einen weiten Schoß, ich kann warten auf die Schrecknisse, die sie für uns bereithält."
Sprecher:Hans Jürg Müller (Bracke/Erzähler)
Dagmar Manzel (Mutter/Grieta/Kurfürstin)
Peter Matic (Vater)
Stefan Gossler (Eustachius/Hauptmann)
Hans Teuscher (Bürgermeister)
Aurelio Malfa (Gaspuzzi)
Frank Arnold (Kurfürst)
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 08.10.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 62
Titel: Der eigentliche Zweck des Krieges
Autor: Walter Adler
produziert in: 2013
produziert von: DLF; HR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Walter Adler
Komponist: Pierre Oser
Inhalt: Nur etwas mehr als 60 Jahre ist es her, dass ein Krieg in Europa beendet wurde, in dessen Verlauf Millionen Menschen getötet, verstümmelt, in Vernichtungslagern ermordet wurden. Wie selten zuvor in der Geschichte, bestimmten so genannte soldatische Tugenden und Militär das Leben der Deutschen. Traumatisiert versuchten die Gründer der Bundesrepublik, die Rolle des Militärs - gedanklich wie physisch - einzudämmen. Spätestens aber, seit sich deutsche Soldaten auch an Kampfeinsätzen in der Welt beteiligen, rücken Krieg und Tod wieder ins Bewusstsein der Gesellschaft. Was aber wissen wir vom Krieg, die wir in erster Linie in den Medien mit Umschreibungen wie "Am Hindukusch wird die Freiheit verteidigt" beruhigt werden? Was ist das wirklich, ein Krieg - von dem wir nur Fernsehbilder leuchtender Pfeile in Nachtaufnahmen sehen? Was ist eine Schlacht? Und was geschieht mit einer Gesellschaft, in die Männer zurückkehren, die solches erlebt und überlebt haben? Am Beispiel einer mittelalterlichen Schlacht antwortet das Hörspiel darauf. Es berichtet minutiös von den Ereignissen, allerdings mit den Mitteln moderner Medienberichte. Und plötzlich gelingt es selbst den eingeübten Euphemismen und Beschwichtigungstonfällen nicht mehr, über das wirkliche Grauen hinwegzutäuschen und den Charakter des Krieges zu verhüllen.
Sprecher:Sylvester Groth (Holofernes)
Corinna Harfouch (Judith)
Hans Peter Hallwachs (Baal-Schem / Rabbi)
Sigrid Burkholder (Holofernes)
Andreas Grothgar (Chronist 2)
Robert Dölle (Levi / Simeon)
Dimitri Alexandrov (Daniel Charms)
Mark Zak (Isaak Babel)
Albert Kitzl (Yiddischer Sprecher)
Omar El Saeidi (Arabischer Sprecher)
Frankie Felsen (Hebräischer Sprecher)
Ernst-August Schepmann (Chasside)
Therese Dürrenberger (Frau)
Susanne Barth (Frau 1-4)
Ulrich Haß (Mann)
Dimitri Tellis (Polizist)
Martin Brambach (Gemeindevorsteher)
Volker Lippmann (Hotelier)
Peter Matic (Erzähler)
Wolfgang Rüter (Bauer)
Dirk Borchardt (Botschafter)
Jürgen Holtz (jüd. Witzeerzähler / Ziegenbock)
Max-Volkert Martens (Chronist 1)
Bert Oberdorfer (Joseph Roth)
Hans Kremer (Nabu / Mond)
Daten zu Walter Adler:geboren: 14.09.1947
Vita: Walter Adler (* 14. September 1947 in Dümpelfeld bei Adenau) ist ein deutscher Regisseur mit Schwerpunkt auf Hörspielen für die ARD. In den letzten Jahren waren das vor allem opulente Großproduktionen von Hörspielen mit vielen Stunden Spieldauer.

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Treffer 18 von insgesamt 62
Titel: Der Garten
Autor: Anja Hilling
produziert in: 2002
produziert von: Uni Halle
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Detlef Meissner
Inhalt: Die Sprache der Blumen - wenn wir sie verstünden, sie würde uns die letzten Illusionen rauben. Zumindest die der Blumen, die Anja Hilling in "Der Garten" zum Sprechen bringt: Absolut mitleidslos kommentieren sie das Treiben der verhirnten Spezies Mensch. Die Blumen wachsen im Garten des Popstars Sam Embers - ein Ort, an dem die Sehnsüchte nicht nur wuchern, sondern auch schnell kompostiert werden. Und die Menschen sind Musterexemplare der (pseudo-)kreativen Bohème: smarte, hippe und bis zum Lebensüberdruss abgeklärte Mittdreißiger, die einander genüsslich fertig machen. Wie Antonia, erfolgreiche Musikkritikerin in der Sinnkrise, oder Martin, ihr Langzeit-Freund und Langzeit-Student, der Antonia fast unabsichtlich mit ihrer zynischen Chefin betrügt. Oder Antonias beste Freundin, die von Dichterin auf Friseuse umgeschult hat. Oder auch der schillernde alternde Popstar Sam Embers, dem die Musikkritikerin Antonia tödlich verfällt - natürlich in besagtem Garten.
Daten zu Anja Hilling:geboren: 1975
Vita: Anja Hilling, geboren 1975, studierte bis 2006 Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. Sie gilt als eine der erfolgreichsten jungen Dramatikerinnen. Ihre Stücke wurden mehrfach ausgezeichnet und sind an zahlreichen Theatern u. a. in Deutschland, Österreich und Frankreich zu sehen.

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Treffer 19 von insgesamt 62
Titel: Der Ghostwriter
Autor: Hanspeter Gschwend
produziert in: 1988
produziert von: SFB
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Charles Benoit
Inhalt: "Selbstverantwortung!", das ist das Credo des Wirtschaftsmoguls Leo P. Decastels. "Jeder sein eigener Unternehmer!" Um seiner Philosphie weltweit zum Durchbruch zu verhelfen, beschliesst er, einen international bekannten Schriftsteller als Ghostwriter zu verpflichten. Auserwählt dazu hat er Johannes Warstein, der sich als prominentestes Sprachrohr der Globalisierungsgegner einen Namen gemacht hat. Einen nicht zu unterschätzenden, zusätzlichen Vorteil hätte dieses Engagement für den Wirtschaftsmogul Dedastels: er gewänne nicht nur die Fantasie und Sprachkraft eines international angesehenen Autors, er könnte damit gleichzeitig seinen potenten Gegenspieler aus dem Verkehr ziehen. Zwei Mächte Aug in Aug: Hier Geld - da Geist. Und die gegenseitige Faszination.
Sprecher:
offen
Greger Hansen
Daten zu Hanspeter Gschwend:geboren: 28.03.1945
Vita: Hanspeter Gschwend (* 28. März 1945 in Biel) ist ein Schweizer Schriftsteller und Radiojournalist.

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Treffer 20 von insgesamt 62
Titel: Der letzte Ort
Autor: Sherko Fatah
produziert in: 1982
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Dramaturgie: Henning Rademacher
Inhalt: Die Welt um Albert, einen deutschen Aussteiger, ist geschrumpft, seit er zusammen mit seinem Übersetzer Osama im Nordirak entführt wurde. In der Gefangenschaft, der Willkür ihrer Entführer ausgesetzt, die sie von Ort zu Ort schleppen, beginnen die beiden zu reden: über den Hass zwischen den Kulturen, der mit dem Denken beginnt, und über ihre eigenen Leben. Es ist das einzige, was ihnen bleibt am vielleicht letzten Ort ihres Lebens. Dem in Ost-Berlin als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen geborene Autor Aherko Fatah gelang mit seinem 2014 erschienenen und preisgekrönten Roman ein hochaktueller, atemberaubender literarischer Thriller.
Sprecher:Paola Loew (Tina)
Dietlindt Haug (Julia)
Leo Braune (Peter)
Heinz Trixner (Erich)
Daten zu Sherko Fatah:geboren: 28.11.1964
Vita: Sherko Fatah (* 28. November 1964 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller mit irakischen Wurzeln. In allen seinen Bücher thematisiert er die gewalttätigen Auseinandersetzungen im kurdischen Grenzgebiet zwischen Iran, Irak und der Türkei sowie deren Auswirkungen bis zu uns nach Europa. Der Autor wurde 2015 mit dem Großen Kunstpreis Berlin ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt er den Adelbert-von-Chamisso-Preis für sein bisheriges Gesamtwerk sowie ganz besonders für den Roman Der letzte Ort.

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Erstsendung: 23.09.2015
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YaGru
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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