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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 626
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Titel: "Verweht"
Autor: Hans Magnus Enzensberger
produziert in: 1988
produziert von: SWF
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Klaus Schöning
Inhalt: Aus dem Nachleben eines Films

"Wenn jemand aus dem Kino kommt, dann hat er was zu erzählen", sagt Hans Magnus Enzensberger in seinem Hörspiel, das im Sinne einer akustischen Fiktion gar kein Hörspiel ist, sondern die Summe von Erzählungen, von Nach-Erzählungen. Hier wird das Hollywood-Epos "Vom Winde verweht" abgefragt von Leuten, die gerade aus dem Kino kommen und die auf ihre Weise die Eindrücke des Gesehenen wiedergeben.


Die Nacherzählung ist die alltäglichste und zugleich die unbekannteste Form der Kritik. Sie ist kein Privileg von Professionellen; vielmehr wird sie massenhaft geübt. Sie bleibt gegenüber ihrem Gegenstand nicht äußerlich. Jeder, der aus einem Kino kommt, ist in diesem Sinn ein Kritiker. Man muß ihn nur zum Sprechen, zum Erzählen bringen. Was er sich merkt und was er vergißt, was er stillschweigend ignoriert und was er sich aneignet, das macht das wahre Leben z.B. eines Films aus. Dies sind jedenfalls die Prämissen für ein Hörspiel, das viele Autoren hat, vom Lehrling bis zum Rentner, von der Studentin bis zur alten Dame. Hans Magnus Enzensberger hat nur die Versuchsanordnung erfunden und die Ergebnisse montiert. Mühelos lösen dabei die Zuschauer das Rätsel der Trivialkunst auf, nicht indem sie es denunzieren oder snobistisch genießen, sondern auf die Füße stellen.

Die Vorlage ist einer der größten Hits der Filmgeschichte. "Das Hörspiel schlägt nicht nur methodisch einen neuen Weg ein, sondern es zeigt auch, wieviel spielerische Phantasie, wieviel produktiver Witz und wieviel kritisches Vermögen auf der Straße liegt, gleich vor dem Notausgang des nächsten Kinos" (Hans Magnus Enzensberger, 1974).
Sprecher:Wolfgang Müller (Michael Wilk)
Dorothee Reize (Tanja)
Christoph Zill (Dominik)
Ursula Langrock (Mutter)
Heidemarie Rohweder (Fritten-Luise)
Walter Renneisen (Shell-Heinz)
Martin Semmelrogge (Popi)
Michael Thomas (Jocha)
Daten zu Hans Magnus Enzensberger:geboren: 11.11.1929
Vita: Hans Magnus Enzensberger, geboren 1929 in Kaufbeuren, lebt in München und ist einer der wichtigsten deutschen Dichter und Schriftsteller. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Erlangen, Freiburg im Breisgau, Hamburg und an der Sorbonne in Paris, war Redakteur beim Süddeutschen Rundfunk und lange Jahre Herausgeber der Zeitschrift "Kursbuch" und der Buchreihe "Die andere Bibliothek". Er veröffentlichte zahlreiche Essays, Aufsätze, Gedichte, Erzählungen, Romane, Hörspiele sowie Theaterstücke und erhielt viele Preise und Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis (1963), den Heinrich-Böll-Preis (1985), den Heinrich-Heine-Preis (1998), den Medienpreis 2006 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.11.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 626
Titel: & jetzt Bachmann
Autor: Yaak Karsunke
produziert in: 1969
produziert von: WDR; SR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Abrichtung eines Täters

Am 11. April 1968 gab der Anstreicher Josef Bachmann, unehelich geboren 1944, Hilfsschüler, aus der DDR übergesiedelt in die BRD 1956, mehrfach vorbestraft, auf den Studenten Rudi Deutschke mehrere Schüsse ab, die diesen lebensgefährlich verletzten. Wegen versuchten Mordes zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt und sieben Jahre Eheverlust, beging Bachmann in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar 1970 in seiner Zelle in Berlin Selbstmord. '& jetzt Bachmann' versucht, die Biografie eines Täters am Beispiel Bachmanns zu rekonstruieren und zu analysieren: die Biografie wird dabei nicht beschrieben als fiktive Persönlichkeitsentwicklung bzw. -entfaltung, sondern als gesellschaftliche Deformation und Abrichtung eines Menschen zum Täter, der zu einem gegebenen Zeitpunkt zum Vollstrecker eines Mehrheitswillens werden kann und anschließend als Sündenbock wieder ausgestoßen wird. Der Autor hat im März 1969 an allen Verhandlungstagen am Prozeß gegen Josef Bachmann teilgenommen: das Hörspiel stützt sich auf seine während des Prozesses gemachten Notizen, Presseberichte etc.
Sprecher:Michael Thomas (Jozef Belovic)
Carmen Renate Köper (Eva Janigova)
Werner Rundshagen (Augustin Hyl)
Berni Clairmont (Kristine Halova)
Peter Mosbacher (Dr. Ernest Kokstajn)
Alois Garg (Dr. Jaroslav Fussek)
Ricarda Benndorf (Dr. Hana Hajkova)
Hansjörg Felmy (Ing. Cyril Janiga)
Rudolf Jürgen Bartsch (Prof. Dr. Anton Inovecky)
Ullrich René Hoffmann (Emil Hudec)
Adolf "Addi" Furler (Kotrus)
Harry Bong (Jonas)
Erstsendung: 19.10.1972
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 626
Titel: 500 000 Tonnen Rohöl
Autor: Philippe Derrez
produziert in: 1982
produziert von: SFB; SWF
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Dieter Carls
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Dieser unkonventionelle Krimi setzt sich mit einem aktuellen Problem von Wirtschaftskriminalität und Umweltverbrechen auseinander. Eine schwere Entscheidung treibt Coutanche, Kommandant des vollgeladenen Riesentankers "Mishi Maru", in einen Gewissenskonflikt Folgt er der rigorosen Anweisung seines Dienstherren, der "Societe Francaise des Transports Petroliers", wegen einer Maschinenhavarie die 500.000 Tonnen Rohöl ins Mittelmeer abzulassen, droht der gesamten Unterwasserwelt der Tod durch Verpestung. Verweigert er den Befehl, riskiert er den Verlust des Schiffes, seines und seiner Mannschaft Leben...
Sprecher:Heiner Schmidt (Ich (Autor))
Pinkas Braun (Er (Zuhörer))
Sigmar Solbach (Tanié)
Doris Kunstmann (Madame Reymer)
Franziska Walser (Mademoiselle de la Chaux)
Christoph Bantzer (Gardeil)
Erstsendung: 30.04.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 626
Titel: Aber der Fischer sagt
Autor: Helder Yureen
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 90 Minuten
Regie: Peter Zwetkoff
Inhalt: Ausgangsmaterial für die Collage "Aber der Fischer sagt" waren mitgeschnittene Hörfunksendungen des Winterhalbjahres 1980/81, insbesondere die Berichterstattung über Krisen in der deutschen und internationalen Fischerei. Mit der skizzenhaft dokumentierten Endphase der Elbfischerei behält das Stück eine Art perspektivischer Fabel, in deren Raster das Meer als thematischer Horizont erscheint. Der Fischerberuf ist einer der ältesten überhaupt und entsprechend symbolträchtig, doch die Titelfigur im Hörspiel hat nichts mit dem besungenen Klischee gemein. Nicht eine bestimmte Person steht im Mittelpunkt, sondern eine Vielstimmigkeit, die mal japanische, mal deutsche Belange zur Sprache bringt und ein andermal internationale oder kreatürliche. Die Collage lebt geradezu von den Interferenzen, die zwischen verschiedenen Impulsoren oder 'Sendern' entstehen. Nicht von ungefähr und nicht zuletzt gehören auch gewisse Menschenfischer und der Fischer aus dem Märchen zu dem Impulsoren. So erfreulich oder aber fragwürdig die eine oder andere Meinungsäußerung sein mag, die Hör-Collage ist ein akustisches Ereignis. Hier werden Stimmen und nicht bloß Thesen oder Sprachmuster laut. Sprache, Geräusche und Musik interferieren grundsätzlich gleichrangig.
Sprecher:Benny Hogenacker (Maurelio)
Dante Selke (Schwede)
Burak Yi (it (Fitim)
Hans Kremer (Aschenmann)
Helmut Krauss (Weihnachtsmann)
Jens Wawrczek (Schranz)
Simon Roden (Maurelio (Erzähler)
Frauke Poolmann (Grille)
Erstsendung: 04.02.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 626
Titel: Absalom
Autor: Herbert Achternbusch
produziert in: 1959
produziert von: BR
Laufzeit: 7 Minuten
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Inhalt: In dem Hörspiel knüpft der Autor an die bewußt antiliterarische, pseudonaive Methode seiner Prosastücke an. Erzählt wird die phantastische Lebensgeschichte eines jungen Mönchs. Die Geschichte ist weder metaphorisch noch realistisch, sie kümmert sich um keine Logik und um keine Wahrscheinlichkeit, sondern folgt aussschließlich einer fast hemmungslosen Lust am Erfinden von Fiktionen.
Sprecher:Rudolf Rhomberg (Der Polizist)
Renate Grosser (Das Mädchen)
Michael Paryla (Sprecher)
Christoph Wille (Der Kleine im Park)
Daten zu Herbert Achternbusch:vollständiger Name: Herbert Schild
geboren: 23.11.1938
Vita: Herbert Achternbusch (* 23. November 1938 in München; geboren als Herbert Schild) ist ein deutscher Schriftsteller, Filmregisseur und Maler. Er ist besonders für seine avantgardistischen Filme bekannt.

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Erstsendung: 02.04.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 626
Titel: Absturz von der Marmortreppe
Autor: Thomas Andresen
produziert in: 1971
produziert von: SDR
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Inhalt: Ein Mann wurde offenbar in seinem Auto erschossen, der Wagen brannte aus. Die Polizei ermittelt und findet heraus, daß der "Tote" mit einem Bankraub in Verbindung zu bringen ist. Jedoch: der Tote lebt. Er verbringt einen Urlaub mit seiner Geliebten auf Mallorca. Thomas Andresen: "Exemplarisch wird er vom Gericht der Gerüchte, das einem 'unnatürlichen Tod' folgt, zum Scheitern verurteilt, lebt es sich nicht besonders lange (das ist nur ein Wunsch-Aberglaube), sondern besonders schwer.
Sprecher:Ulli Philipp (Colombina als Schäferin)
Wolfgang Reichmann (Abram)
Heiner Schmidt (Baldassar)
Johannes Hertel (Cipriano)
Paul Hoffmann (Der Älteste der Hermandad)
Daten zu Thomas Andresen:geboren: 19.09.1934
gestorben: 20.10.1989
Vita: * 19.9. 1934 in Flensburg + 20.10.1989 in Flensburg Thomas Andresen war Facharzt für innere Medizin und arbeitete als Oberarzt an einer Flensburger Klinik. Nachdem er zuerst vier Semester Philologie studiert hatte, sattelte er auf Medizin um und promovierte 1963 in Hamburg. Bereits während es Studiums hatte er Kurzgeschichten für Zeitungen und Zeitschriften zu schreiben begonnen und nebenbei bereits auch zwei Kriminalromane verfaßt, die er 1961/62 unter dem Pseudonym "Chris Martin" in einem kleinen Leihbuch-Verlag (Goldring) veröffentlichte und später als "unseriös" einstufte. Er war freier Mitarbeiter beim SIMPLICISSIMUS. Ab 1969 erschienen seine Romane in der Krimireihe des Goldmann-Verlages, mit WER BADET NACHTS... wechselte er zu rororo. Seine letzten Romane erschienen schließlich in der Krimi-Reihe des Bastei-Verlages. Außerdem schrieb Thomas Andresen zahlreiche Hörspiele, besonders für den WDR. Einige seiner Stoffe wurden auch erfolgreich vom Fernsehen verfilmt. Thomas Andresen starb 1989.
Hompepage o.ä.: http://www.krimilexikon.de/andresen.htm
Erstsendung: 10.09.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 626
Titel: Absturzstelle
Autor: Max von der Grün
produziert in: 1959
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Als der Polier Althammer vom Baugerüst stürzt, ist das im Grunde nichts Besonderes; Arbeitsunfälle auf Großbaustellen gehören zum Alltag. Aber warum benachrichtigt Bauführer Leupold sofort die Mordkommission? Und wie sich später herausstellt, sogar zu Recht. Woher hat der Mann seine Ahnungen? Seltsam auch, dass alle polizeilichen Ermittlungen, die dem Mörder gelten, immer nur Personen zutage fördern, die in eine groß angelegte Baumaterialschiebung verwickelt sind. Kommissar Winkler will nicht die Schieber - das ist ein anderes Ressort. Er will jetzt endlich den Mörder.
Sprecher:Walter Luckmann (Sprecher)
Friedrich Haupt (Lenz)
Eugen Eisenlohr (Pfarrer Oberlin)
Rosa Dybal-Kadlé (Frau Pfarrer Oberlin)
Rudolf Buczolich (Kaufmann)
Gerti Wiedner (Braut d. Kaufmanns)
Fernand Mergen (Camillo)
Margit Jautz (eine Frau)
Boris Mattern (eine Stimme)
Daten zu Max von der Grün:geboren: 25.05.1926
gestorben: 07.04.2005
Vita: Max von der Grün (* 25. Mai 1926 in Bayreuth; † 7. April 2005 in Dortmund) war ein deutscher Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://www.maxvondergruen.de/
Erstsendung: 29.06.1976
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 626
Titel: Ada und Evald
Autor: Monika Maron
produziert in: 1988
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Der Gedanke Platons, daß die Menschen gespaltene Wesen sind, die in der Liebe für einen Moment die verlorene Ganzheit wiederzufinden suchen, steht wie ein unsichtbarer Kommentar über dem ganzen Hörspiel. Alle Figuren, die hier auftreten, sind Hälften, die an ihren Verstümmelungen leiden und trotz aller eitlen Selbstbilder doch nur auf der Suche sind nach jemandem, mit dem sie sich abrunden können. Da ist Claire, die den Selbstmörder liebt, und der Selbstmörder, der Ada liebt. Diese wiederum liebt Evald; schon mit der Namensgebung dieses Paares macht die Autorin deutlich, was ihr zentrales Thema ist: die historischen Verschorfungen, in denen sich der Gegensatz Mann-Frau verhärtet hat, und der Wunsch, diesen Gegensatz aufzubrechen. Die 1941 geborene DDR-Autorin Monika Maron, bei uns vor allem bekannt geworden durch ihren Roman "Flugasche" (1981), erzählt von diesem Wunsch in einer Sprache, die Gefühle nicht scheut, die die schmale Gratwanderung zwischen echten und unechten Gefühlen auch stilistisch einzufangen sucht.
Sprecher:Eberhard Feik (Günter Woetke)
Barbara Nüsse (Doris Woetke)
Jochen Kolenda (Bruder, Hartmann, Polizist)
Ludger Burmann (Kollege, Kumpel, Mann)
Marianne Rogée (Nutte, 2. Mutter)
Wolfgang Grönebaum (Vater, 2. Mann)
Heinz Neumann (Lehrling)
Lothar Ostermann (Bertriebsrat, 1. Mann)
Margarethe Militzer (Mutter)
Jürg Löw (Personalchef)
Gert Haucke (Erzähler)
Erstsendung: 11.10.1983
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 626
Titel: Alle, nur nicht Niebergall
Autor: -ky
produziert in: 1964
produziert von: WDR
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Joachim Sonderhoff
Komponist: Kurt Herrlinger
Inhalt: Leo Niebergall, Verwaltungsfachmann im Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt der Kleinstadt Bramme, ist mit seinem Amtsleiter, dem eher gemütlichen Dr. Jabubke, auf der Heimfahrt von einem Fortbildungsseminar. Es ist tiefe Nacht, als sie wegen einer Panne anhalten müssen; Jabubke steigt aus, um das Fahrzeug zu sichern, da wird er von einem vorbeirasenden Sportwagen erfaßt und tödlich verletzt. Der Fahrer begeht Fahrerflucht. Der forsche Niebergall soll nun Nachfolger des toten Amtsleiters werden, eine Aussicht, die alle Mitarbeiter in Angst und Schrecken versetzt. Vor allem Jabubkes erkorener Kandidat für die Nachfolge, Hönow, ist erbittert und schreckt nicht davor zurück, eine Rufmord-Kampagne gegen Niebergall zu starten. Legt nicht Niebergalls unlauterer Lebenswandel den Verdacht nahe, daß er auch am Tod seines Vorgängers nicht ganz unschuldig ist? Die lokale Kriminalpolizei ermittelt. -ky alias Horst Bosetzky, Berliner SoziologieProfessor, hat mit "Alle, nur nicht Niebergall" wieder einen Krimi geschrieben, der Spannung mit soziologischer Analyse verbindet.
Sprecher:Meister Eder: Karl Raaf
Fizzibitz: Hans Georg Gregor
Wolfram Schiebener
Wilfried Horst
Carla Neizel
Daten zu -ky:vollständiger Name: Horst Otto Oskar Bosetzky
geboren: 01.02.1938
gestorben: 16.09.2018
Vita: Horst Otto Oskar Bosetzky (als Pseudonym auch -ky; * 1. Februar 1938 in Berlin, gestorben am 16. September 2018 in Berlin) war ein deutscher Soziologe und Schriftsteller, der einer breiteren Öffentlichkeit vor allem durch Kriminalromane bekannt wurde.

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Erstsendung: 30.11.1985
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 626
Titel: Alles muß man selber machen
Jelka - eine Familienserie
Autor: Peter O. Chotjewitz
produziert in: 1977
produziert von: NDR
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Bernd Lau
Sprecher:Christa Vogel
Peter Kock
Joachim Nottke
Daten zu Peter O. Chotjewitz:geboren: 14.06.1934
gestorben: 15.12.2010
Vita: Peter Otto Chotjewitz (* 14. Juni 1934 in Berlin-Schöneberg; † 15. Dezember 2010 in Stuttgart) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Jurist.

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Erstsendung: 16.01.1977
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 626
Titel: Als ob dies Land ein fremdes wär
Autor: Thomas Fjaestad
Gunnar Steiner
produziert in: 2007
produziert von: WDR; ORF
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Klaus Mehrländer
Übersetzer: Verena Reichel
Inhalt: Zwei Teilnehmer einer Volkshochschultagung in Nordschweden sind im Auto auf dem Rückweg nach Stockholm. In ihrem Gespräch knüpfen sie an die Diskussionsthemen der vergangenen Woche an; es geht um Weltanschauungsfragen und um unterschiedliche Auffassungen der Realität. Der Moralphilosoph Jerker vertritt die These, daß Gut und Böse notwendige Kategorien seien, während Erik die Welt als Vexierbild sieht, das man je nach Perspektive auf unterschiedliche Weise deuten kann. Während draußen die Welt in Herbstnebel und Regen gehüllt vorbeirauscht, reden die beiden Reisenden sich die Köpfe heiß. Doch es gibt nicht nur theoretische Probleme und Rätsel, auch die Realität ist plötzlich voller Widerhaken. Die einzige Tankstelle weit und breit ist verlassen, Telefonverbindungen kommen auf seltsame Weise nicht zustande, aus dem Autoradio dudelt unaufhörlich der "Radetzkymarsch". Diese und noch weitaus mysteriösere Vorkommnisse geben den beiden Volkshochschulgästen bald das Gefühl, als ob ihr Land "ein fremdes wär".
Sprecher:Sigrid Burkholder (Sabine Neuendecker, Psychologin)
Anja Laïs (Klientin)
Susanne Barth (Dominik, Freund der Psychologin)
Anja Herden (Nadine, Freundin der Psychologin)
Reinhart Firchow (Oberarzt)
Daniel Berger (Doktor Hungertöter)
Jürg Löw (Doktor Haller)
Therese Hämer (Frau Doktor Siedler)
Sigrid Bode (Frau Doktor Templin)
Gerd Köster (Mann der letzten Nacht)
Angela di Ciriaco-Sussdorff (Assistentin von Doktor Brandenmeyer)
Marlene Streeruwitz (Bürokraft)
Ralf Haarmann (Franz)
Brigitte Angerhausen (Kollegin)
Erstsendung: 12.04.1981
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 626
Titel: Andromache
Autor: Jean Racine
produziert in: 1993
produziert von: RIAS; RB
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Urs Helmensdorfer
Komponist: Robert Lenox
Inhalt: Nach dem Ende des Trojanischen Krieges versuchen Pyrrhus, der Sohn Achills, Orest, der Sohn Agamemnons und Hermione, die Tochter Helenas, den Platz der Eltern einzunehmen und scheitern daran, weil es diesen Platz nicht mehr gibt. Andromache, die Witwe Hektors, verkörpert nicht nur das Unerreichbare, sondern auch das Unwiederbringliche, sozusagen eine versiegelte Vergangenheit.
Sprecher:Johann: Otto Mellies
Daten zu Jean Racine:geboren: 21.12.1639
gestorben: 21.04.1699
Vita: Jean Baptiste Racine (* 21. Dezember 1639 in La Ferté-Milon; † 21. April 1699 in Paris) war einer der bedeutendsten Autoren der französischen Klassik. Er gilt den Franzosen als ihr größter Tragödienautor neben oder gar vor Pierre Corneille.

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Erstsendung: 15.03.1987
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 13 von insgesamt 626
Titel: Ängstliche Herzen im Leibe der Hunde
Autor: Fritz Mikesch
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: "Man hat es ja gewußt", schreibt Fritz Mikesch über sein neues Hörstück, "aber wie schwer ist das, wenn man für immer Abschied nimmt! Kann man es so darstellen, wie es sich zugetragen hat? Ohne daraus ein aquarelliertes Blumenstück zu machen, aus dem die Schleier heraushängen wie ein Wolkenbruch? Kann man schildern, was alles durch den traurigen Kopf geht, und wie der Sohn den Tod der Mutter nicht verwinden kann? Mitten auf der Straße: der Verkehr braust, das Blut schreit. Ein Tag wie jeder andere, Gebirge, Dohlenschreie und schlanke Schritte. Die Angst im Hirn und Auferstehung aus dem Nichts. Der Mutterstern, das Kind und tausend Jahre Stille. Liebe in Kübeln, tropfenweise rückerstattet. Irgendwo geschwiegene Musik. Dann weiter, Fuß vor Fuß. Vergessen, was der Mensch nicht wissen kann." Fritz Mikesch, 1939 in Innsbruck geboren, lebt seit 1966 als Maler und Autor in Berlin. Zuletzt war sein Hörspiel "Faito - japanische Schritte", ausgezeichnet von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, im BR zu hören.
Daten zu Fritz Mikesch:geboren: 1939
Vita: Fritz Mikesch, geboren 1939 in Innsbruck, lebt seit 1966 als Maler und Autor in Berlin. Arbeiten für den Rundfunk: "Der Lauschtreffer", 1982; "Der Trauermarsch der Norm", 1982; "Hermann und Margaret hören ein Hörspiel", 1983; "Hoffnung, dieser fade Hering" (zusammen mit Ronald Steckel), 1984; "Irr-Gang", 1984; "Das Profil der Gemütlichkeit", 1984.
Erstsendung: 20.03.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 14 von insgesamt 626
Titel: Anita Drögemöller oder Langensiepens erster Fall
Autor: Jürgen Lodemann
produziert in: 2009
produziert von: Autorenproduktion
Genre: Krimi
Regie: Klaus Mehrländer
Bearbeitung: Karl Unger
Komponist: Christiane Backes
Inhalt: Ein Ruhrpottage-Krimi

1970. Essen. 3.00 Uhr morgens. Kriminalkommissar Rudolf Langensiepen bekommt einen Anruf. Ein Toter im Bidet. Im Bad der Lebedame Anita Drögemöller. Ahornweg 6. Im Süden der Stadt. Die Frau am Telefon hatte eine für diese Gegend unpassend lässige Aussprache hören lassen. Eigentlich unmöglich, daß diese Frau im Ahornweg wohnte, kaum einen Kilometer entfernt von Alfreds Villa auf dem Hügel. Da stimmte gleich wieder was nicht. Dann sieht er die Lebedame und es verschlägt ihm den Atem: eine Monroe von der Ruhr empfängt ihn. "Huch' dat ging aba flott." Richtig auf Touren kommt Langensiepen aber erst nach einem Anruf aus Düsseldorf. "Die Sache, in der Sie ermitteln, ist eine Geheimsache im Interesse unserer staatlichen Sicherheit." Langensiepen wird im Ahornweg 6 als Überwachungsperson postiert. Er soll den Mord klären und gleichzeitig für die Sicherheit der im Ahornweg auftauchenden "very important persons" sorgen. "Ruhe an der Ruhr" ist wieder mal angesagt. Langensiepen beginnt mit dem Verhör. Aber je länger er Anita in die Wörtermangel nimmt, desto mehr "mangeln ihm die Wörter". Das Leben der Anita Drögemöller entpuppt sich als ein Schauerdrama zwischen Ruhr und Emscher, das auch nicht ohne Folgen für das Leben des Rudolf Langensiepen bleibt.
Erstsendung: 28.12.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 626
Titel: Apres Kohle oder Wer träumt, ist selbst ein Traum
Blackbox B 1 (Folge 8)
Autor: Hartmut Przybylski
produziert in: 1988
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Frank-Erich Hübner
Inhalt: Die Ruhrgebietsredaktion setzt das Experiment "Blackbox B 1 - ein Radio-Roman" - fort. Jedes Kapitel soll "an der Zeit bleiben", muß also möglichst kurzfristig fertiggestellt werden. "Der Radio-Roman verfolgt den Strukturwandel in den Grenzen des Kommunalverbandes Ruhr; ein Ruhr-Emscher-Lippe-Szenario, das in den Köpfen der ,Macher' entsteht, der Innovatoren. Innovation ist das meist gebrauchte Wort in der Sprache des Wandels. Deshalb begann die Annäherung des ,Unbekannten', nunmehr Faustus genannt, des Erzählers im Roman zunächst bei jenen Machern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die ,kleinen Leute' tauchten bisher nur am Rande auf, reine Spielfiguren. Das wird sich ändern, ändern müssen. Aber wie? Die Entwicklung der Region und die Entwicklung unseres Romans haben eines gemeinsam: die Situation der Black Box, dieses Kastens, in den man alle verfügbaren Informationen eingibt und ein Ergebnis erwarten darf. Man stellt sich vor, wie dieses Ergebnis aussehen soll. Ob es das aber sein wird, und auf welchen unsichtbaren Wegen es entsteht, bleibt offen. Das kybernetische Modell der Black Box hat bei vielen Hörern Assoziationen geweckt zum ehemaligen ,Kohlenpott'. Und es hat bei den Autoren die spannende Frage ausgelöst: Wie kann man diese ,innovatorischen' Vorgänge mit sprachlichen und akustischen Mitteln begreifbar machen?" (Das Autoren-Team)
Sprecher:Christiane Hörbiger (Blanche)
Peter Wolfsberger (Maurice)
Karl Heinz Glaser (Osoir)
Erstsendung: 21.08.1989
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 626
Titel: Arbeit macht high
Autor: Detlef Wolters
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 7 Minuten
Regie: Günther Sauer
Komponist: Jürgen Berlakovich
Inhalt: Dort wo Traumwelten produziert werden, wo Illusionen zu Verkaufsargumenten mutieren - in einer Werbeagentur also - wird der scheinbaren Selbstverwirklichung der Mitarbeiter jäh Boden und Nahrung entzogen: das Unternehmen steht vor der Pleite. Kein Wunder also, daß fleißige Deutsche, die ihr Leben dem Streben nach Erfolg gewidmet haben, mit Arbeitslosigkeit gleich Nutzlosigkeit gleich Müßiggängertum nicht fertig werden können. Die fünf Protagonisten in "Arbeit macht high" hegen Sympathie füreinander, solange es die Arbeit erfordert. Mit dem drohenden Verlust der gemeinsamen Arbeit erlischt die Zuneigung, und der psychologische Kleinkrieg beginnt. Detlef Wolters lebt als freier Schriftsteller in Düsseldorf. Er hat für den hr bereits mehrere Hörspiele geschrieben, die in "Momentaufnahmen mit Tiefenschärfe" das Leben heutiger Jugend licher und die Lage der "neuen Angestellten" beschrieben.
Sprecher:Jürgen Berlakovich
Erstsendung: 22.02.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 626
Titel: Ariadne auf Naxos
Autor: Michel Déon
produziert in: 1968
produziert von: RB
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Hans Bernd Müller
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Der Autor erzählt die antike Sage in neuer Form. In der Königstochter aus Kreta glaubt er den Urtypus der von ihrem ersten Liebhaber verlassenen jungen Frau zu erkennen. Ohne den Gott Dionysos müßte die Begegnung zwischen großer Leidenschaft und flüchtigem Abenteuer tragisch enden.
Sprecher:Hajo Freitag (Heiko Berndsen)
Elsbeth Kwintmeyer (Elke Wolters)
Erika Rumsfeld (Ihre Mutter)
Wolfgang Schenck (Claas Classen)
Heinrich Schmidt-Barrien (Hein Dreesen)
Bernd Wiegmann (Max Ohlsen)
Heinrich Kunst (Bootsmann Harms)
Erstsendung: 26.04.1968
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 626
Titel: Ärztinnen
Autor: Rolf Hochhuth
produziert in: 1984
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 16 Minuten
Regie: Ferry Bauer
Inhalt: Der Autor siedelt sein Stück in einer klassischen Ärztefamilie an und kritisiert deren Verflechtung mit diversen Industriegruppen, die an der klinischen Erprobung neuer Medikamente an Patienten und sogenannten "Patientengruppen" interessiert sind. Quer durch die Familie zieht sich der Konflikt, der in der persönlichen Betroffenheit durch den Motorradunfall des eigenen Sohnes drastisch endet. Die Eltern erfahren nun das Problem ärztlicher Konsequenz an sich selbst...
Sprecher:Keine
Daten zu Rolf Hochhuth:geboren: 01.04.1931
Vita: Rolf Hochhuth (* 1. April 1931 in Eschwege) ist ein deutscher Dramatiker und ein maßgeblicher Anreger des Dokumentartheaters. Internationalen Erfolg erzielte er mit dem „christlichen Trauerspiel“ Der Stellvertreter. Als rigoroser „Moralist und Mahner“ setzte sich Hochhuth wiederholt mit der NS-Vergangenheit und aktuellen politischen und sozialen Fragestellungen auseinander. In einer Vielzahl offener Briefe versuchte er seit den 1960er Jahren, Einfluss auf die Politik zu nehmen, und „fordert deren moralische Erneuerung.“

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.02.1984
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 626
Titel: Assars Abenteuer im Menschenland
Auszeichnungen (1):Terre des hommes Kinderhörspielpreis: 1987
Autor: Margarete Jehn
produziert in: 1984
produziert von: SFB
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christian Gebert
Inhalt: Mit den tausendmaltausend Blättern des Baumes Gamling spielt der Wind, Vögel rufen, Sonnenflecken wandern, Wasser rinnt, die Zeit vertropft. In dieser Welt leben die Trolle Assar und Hillevi, und ganz in der Nähe hat auch Ika, die Bergschlange, ihren Sonnenplatz. Und dann sind plötzlich Menschen da, "Zerstörer der Erde", wie Ika sie nennt, Vater, Mutter und zwei Kinder, die werfen überall Schatten. Grund genug für Ika, sie im Schlaf zu überraschen, und mit ihrem Gift in den ganz tiefen, den endgültigen Schlaf versetzen zu wollen. Assar und Hillevi - von Ikas Theorie nicht ganz überzeugt - bauen den "Kreis der guten Kräfte" um diese Menschen auf. Die fahren am nächsten Morgen fröhlich ab, und es herrscht wieder Ruhe in Gamlings Wurzelreich. Nur ist durch einen ganz dummen Zufall Assar mit ins Auto geraten und wird ins Menschenland entführt, in eine Stadtwohnung, ganz fremd für ihn, ganz ohne Leben. Seine verzweifelten nächtlichen Signale sind alle an Gamling gerichtet, seinen Baum. Der hört ihn nicht. Aber dann antwortet jemand ganz in der Nähe: die Blume Azalea. Die versucht, ihm die Welt der Menschen zu erklären, soweit sie sie versteht. Assar lernt. Er lernt die Menschen kennen. Irgendwann weiß er auch, was das U bedeutet, das manchmal an einer Straße aufleuchtet, blickt sogar von einem Flugzeug aus auf die Stadt. Und auch die Kinder der Familie, in die er geraten ist, lernen. Zuerst Steffi, dann Klaus. Sie lernen, daß eine Blume bestimmte Erde braucht und ein Troll Ziegenmilch. Sie lernen, auf andere Lebewesen in ihrer Umgebung zu achten, und deren Zeichen für sich zu deuten. Zögernd, skeptisch, ängstlich, tun sogar die Eltern den ersten kleinen Schritt in die Welt der "Tiere und verborgenen Wesen" und in das Reich der Phantasie. Läßt sich so vielleicht die Zerstörung der Erde aufhalten? (Pressetext)
Sprecher:Heike Schroetter (Silvia)
Milli Büttner-Ersoy (Mutter)
Heike Falkenberg (Marianne)
Till Topf (Michael)
Daten zu Margarete Jehn:geboren: 27.02.1935
Vita: Margarete Jehn, geb. Rollny (* 27. Februar 1935 in Bremen) ist eine deutsche Schriftstellerin und Liedermacherin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.09.1986
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 626
Titel: Auf dem Trittbrett
Autor: Jost Nickel
produziert in: 1964
produziert von: SDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Inhalt: Auch das asoziale Verhalten, das Verbrechen also, hat seinen sozialen Aspekt. Verbrechen wecken Neugier, Wetten, Gespräche. Jedes Verbrechen ist von Stimmen umgeben: Teilnehmenden, empörten, besserwisserischen, schadenfrohen. Weil der Verbrecher sich verstecken muß, hat er Öffentlichkeit; weil er die verbotenen Rollen spielt, reden wir über ihn. Geschwätzige Trittbrettfahrer, die wir sind, fühlen wir uns ein.
Sprecher:Hans Mahnke (Cornelis)
Monika Rulf-Debusmann (Bey Barfuss)
Stefan Rabe (Butje Barfuss)
Daten zu Jost Nickel:geboren: 11.03.1954
Vita: Jost Nickel, 1954 in Triest geboren, lebt seit 1978 als freier Autor in Hamburg. Veröffentlichungen: etwa zwanzig Hörspiele in deutschsprachigen Sendern. Kurzdrama "Dosen" (Uraufführung am Deutschen Theater Göttingen). Fernsehspiele "Eisenbahngeschichten" (WDR) und "Tante Lilly" (NDR). Prosa in Anthologien, Literaturzeitschriften und Zeitungen. 1983 erhielt Jost Nickel den "Hamburger Literaturpreis für Kurzprosa", 1987 den "Förderpreis des Hamburger Senats".
Laut diesem Artikel: Dietmar Bittrich ist Jost Nickel ein Pseudonym.
Erstsendung: 28.02.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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