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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 101
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Titel: Abaelard und Heloise
Autor: Michaela Aigner
produziert in: 1989
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Alice Elstner
Komponist: Hermann Naehring
Inhalt: Er war attraktiv, von messerscharfem Verstand und der herausragende Lehrer und Wissenschafter seiner Zeit. Sie war jung, begabt, gebildet und erfahrungshungrig. Vor gut und gerne 900 Jahren begegnen sie einander in Paris - der Philosoph und Scholastiker Petrus Abaelardus und die 17-jährige Heloise. "Unter dem Vorwand des Unterrichts", notiert er später, "gaben wir uns ganz der Liebe hin". "Gott", schreibt sie, "ist mein Zeuge. Ich habe in Dir nur Dich gesucht." Doch die Affäre fliegt auf. Der Onkel des Mädchens lässt Abaelard durch gedungene Schergen kastrieren. Seiner Männlichkeit beraubt, wendet dieser sich fortan wieder ganz seinen Schriften und theologischen Studien zu. Auch Heloise geht ins Kloster, leidet, hadert mit Gott und schreibt Briefe in denen die "alte Sehnsucht glüht".
Sprecher:
offen
Anette Straube (Maren)
Jörg Schüttauf (Andreas)
Petra Kelling (Regentrude)
Martin Seifert (Feuermann)
Jutta Wachowiak (Stine)
Dietrich Körner (Wiesenbauer)
Erstsendung: 14.02.1967
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 101
Titel: Adas Erbe
Autor: Wilhelm Hengstler
produziert in: 1964
produziert von: SFB
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Harald Krewer
Inhalt: "Adas Erbe" spielt auf zwei Zeitebenen: Im Mittelpunkt der "historischen" Ebene steht die 1815 als Tochter Lord Byrons geborene Ada Lovelace, die sich bald zur Musik ebenso wie zur Mathematik hingezogen fühlt. Ab 1833 steht sie mit Charles Babbage, dem Mathematiker und Erfinder, in Kontakt, der auch eine mit dem binären System arbeitende "Analytischen Maschine" konzipierte. Ada Lovelace' Beschreibungen, wie diese programmiert werden könnte, um Bernoullische Zahlen zu berechnen, begründen ihren Ruf als erste Programmiererin. Das schillernde Leben dieser Heroine des Cyberfeminismus führte in ebensoviele Richtungen wie Sackgassen und kann auch als Fallgeschichte viktorianischer Hysterie gelesen werden. Auf der Gegenwartsebene entwickeln zwei Kuratorinnen das Projekt einer Ada Lovelace gewidmeten Gedenkstätte, wobei die Komplexität und Abgründigkeit der sich entwickelnden Beziehungen den Wirrungen in Adas Leben kaum nachstehen und gleichzeitig ein satirisches Panorama eigennützigen Handelns liefern.
Sprecher:Paul Dahlke (Staatsanwalt)
Erstsendung: 17.12.2005
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 101
Titel: Als ich von der Hetzau in die Schindlau ging
Autor: Andreas Renoldner
produziert in: 2002
produziert von: DKultur
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Harald Krewer
Inhalt: Im Radio läuft "A perfect day" von Lou Reed und draußen kündigt sich eine Schlechtwetterfront an. Günstige Voraussetzungen um seinem Leben ein Ende zu setzen! Bei starkem Regen fährt EINER in der Nacht zum auserwählten Platz, einem Bergsee in der Hetzau. Er legt sich auf eine winzige Insel zum Schlafen, um im rasch ansteigenden Wasser zu ertrinken.

EINER ist von seiner ungewöhnlichen Selbstmordmethode überzeugt, nur hat er sich sein Ableben stressfreier vorgestellt: Denn als Reisebegleiterin zieht plötzlich eine Schnecke neben ihm her. Oder ist es ein Engel? Ein Traum? Ohne sein Zutun ist er wieder Teil der Geschichte, die er hinter sich lassen wollte. Was wie ein friedlicher Ausflug ins Jenseits beginnt, wird zum anstrengenden Fußmarsch in die Schindlau.

Der Hörspieltext wurde beim Alfred-Gesswein-Preis '99 (ausgeschrieben von der Literaturzeitschrift "Podium") mit dem 2. Preis ausgezeichnet (ex aequo mit dem Hörspiel "Der Stimmkäfig" von Carl Gundolf).
Sprecher:Toter: Jens Harzer
Bruder: Ronald Kukulies
Vater: Thilo Prückner
Mutter: Elfriede Irrall
Doktor: Falk Rockstroh
Krankenschwester: Martina Reuter
Mädchen: Claudia Hübbecker
Daten zu Andreas Renoldner:geboren: 11.03.1957
Vita: Andreas Renoldner, geboren am 11.3.1957 in Linz, besuchte nach Matura und Studium die Gastgewerbefachschule und machte seinen Abschluss als Koch/Kellner und wurde Pächter einer Betriebskantine. Seit 1988 arbeitet er als freischaffender Schriftsteller. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, z.B. den "Linzer Geschichtenschreiber" 1993/94, den 1. Preis beim Drehbuchwettbewerb des Landes Österreich 1994/95, den "ORF Österreich 1. Essay Förderpreis" 1998 und das Staatsstipendium für Literatur 1999/2000. Er schrieb zahlreiche Romane, Kinderbücher und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://www.renoldner.at/
Erstsendung: 25.01.2000
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 101
Titel: Amerika! Amerika!
Autor: Peter Rosei
produziert in: 1994
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Renate Pittroff
Inhalt: Ein Mann reist durch Amerika. Die Dozentenstelle, die er vor kurzem angetreten hat, lässt ihm viel Zeit um zu lesen, um nachzudenken, um gelegentlich mit den Nachbarn zu plaudern und auf der Veranda einen Whisky zu trinken. "You're a european", sagen sie ein wenig kopfschüttelnd, wenn er sich allzu sehr den Kopf über das Außenhandelsdefizit, über Schulmassaker und über den American way of life zerbricht. "Da kann man halt nichts machen. So sind diese Europäer eben". Der Mann heißt Peter Rosei, ist Reisender und einer der renommiertesten Schriftsteller Österreichs. Seinen letzten Amerikaaufenthalt im Land des George W. Bush hat er in einem poetisch-politischen Text zusammengefasst. Er verbindet das Große mit dem Kleinen, die politische Analyse mit Alltagsbeobachtungen. Begleitet wird er dabei von einer illustren Schar von Fachleuten. Zu Wort kommen unter anderem: Jack Kerouac, Herman Melville, Edgar Allen Poe, Elias Canetti und Franz Kafka.
Sprecher:Robert Eder (He)
Meike Meiners (Se)
Rolf Nagel (Phil)
Ruth Bunkenburg (Bauke)
Jürgen Pooch (Günter)
Marion Breckwoldt (Bruni)
Jasper Vogt (Onno und Gitarre)
Jens Werner Fritsch (Pitt)
Wilfried Dziallas (Paul)
Wolf Rahtjen (Lühr)
Uta Stammer (Dele)
Ursula Hinrichs (Krankenschwester)
Daten zu Peter Rosei:geboren: 17.06.1946
Vita: Peter Rosei (* 17. Juni 1946 in Wien) ist ein österreichischer Romancier und Essayist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.11.2007
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 101
Titel: Aurachs Mutter
Autor: Winfried Georg Sebald
produziert in: 2000
produziert von: SFB; ORB
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Bei ihrem letzten Zusammentreffen in England läßt W.G. Sebald dem Erzähler der Geschichte - in seinem Buch "Die Ausgewanderten" - von dem Maler Max Aurach ein Bündel Aufzeichnungen, das seine Mutter ihm hinterlassen hatte, zur Aufbewahrung überreichen. Aurachs Eltern wurden 1941 von München nach Riga deportiert und dort umgebracht. Die Aufzeichnungen hatte seine Mutter von 1939 bis zu ihrer Deportation angefertigt. Sie erwähnt darin mit keinem Wort ihr drohendes Schicksal und die aktuelle Verfolgung. Berichtet wird vielmehr über ein für uns gänzlich unvorstellbares, normales und für das junge Mädchen Luisa Lanzberg vorwiegend glückliches, jüdisches Leben in ihrem Geburtsort Steinach in Unterfranken und später - zur Kaiserzeit - in Bad Kissingen, in Orten, deren Bevölkerung seit dem 17. Jahrhundert zu einem Drittel jüdischen Glaubens war. Sie erzählt vom Geschäftsleben des Vaters, von ihrer Verwandtschaft, der Schule, den jüdischen Feiertagen sowie vom schmerzlichen Verlust zweier geliebter Männer, mit denen ein gemeinsames Leben schon Gewißheit war. In den zahlreichen Facetten des "normalen" Lebens der Familie Lanzberg erkennen wir, daß viele Juden bis zuletzt nicht glauben mochten, daß aus ihrer allmählichen Verfolgung in Deutschland blutiger Ernst werden würde.
Sprecher:Markus Kiefer
Claudia Karstedt
Manuela Wagner
Daten zu Winfried Georg Sebald:geboren: 18.05.1944
gestorben: 14.12.2001
Vita: W. G. Sebald, geboren am 18. Mai 1944 in Wertach im Allgäu, gestorben am 14. Dezember 2001 in Norfolk, England. Der seit 1966 an englischen Schulen und Hochschulen lehrende Germanist trat mit literaturwissenschaftlichen Publikationen, seit Ende der 80er Jahre auch mit mehreren Bänden erzählender Prosa - so mit "Die Ausgewanderten" und "Die Ringe des Saturn" - an die Öffentlichkeit und erlangte rasch den Ruf eines bedeutenden Außenseiters der deutschen Gegenwartsliteratur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.02.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 101
Titel: Azteken oder die Knallbude
Autor: Richard Huelsenbeck
produziert in: 2005
produziert von: SRF
Laufzeit: 200 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Komponist: Domenico Ferrari
Inhalt: 1918 veröffentlichte Richard Huelsenbeck neben der Novelle "Verwandlungen", deren Radiofassung (BR 1994) als Hörspiel des Jahres ausgezeichnet wurde, das Prosastück "Azteken oder die Knallbude. Eine militärische Novelle". "Es war das Jahr, in dem Huelsenbeck in Berlin den 'Club Dada' mitbegründete und eine Zeit, in der er Anlässe wie die große Dada-Soirée in der Sezession am Kurfürstendamm in Berlin nutzte, um vehement gegen die "blutleere Abstraktion des Expressionismus" zu polemisieren. Die gesellschaftskritische Novelle "Azteken oder die Knallbude", die ihrer Sprache und Darstellung nach der expressionistischen Prosa zugeordnet werden kann, brachte Huelsenbeck in keinen Zusammenhang mit seinen dadaistischen Texten und Aktionen. Die Novelle wurde vor dem Ersten Weltkrieg verfaßt, vermutlich im Sommer 1913. In diesem Jahr feierte Kaiser Wilhelm II. sein 25jähriges Regierungsjubiläum, auf das sich der Text ganz offensichtlich bezieht. Protagonist und Opfer der 'Azteken' ist der einfache, von vornherein durch eine gewisse Resistenz auffallende Soldat Böhme, ein Außenseiter, ein Heimatloser, der sich in der starren militärischen und gesellschaftlichen Ordnung nicht zurechtfindet: Böhme ist ein Woyzeck der wilhelminischen Zeit. Aus heutiger Sicht ist die Novelle eine gelungene ironische Darstellung eines militärischen Marionettentheaters und eine erzählerische Attacke gegen die Philister mit der Eisenfresserweltanschauung: auf die Sitze genagelte Soldaten erscheinen als Material, Offiziere als Karikaturen; sprechende Automaten führen mechanische Konversation, reden Blech" (Herbert Kapfer).
Sprecher:Peter Kner (Erzähler)
Ueli Jäggi (Peter Hunkeler, Kriminalkommissär)
Daniel Rohr (Notarzt)
Martin Hug (Hauser, Sensationsreporter)
Eva Scheurer (Hermine Mauch, Apothekerin)
Ernst Sigrist (Detektivwachtmeister Madörin)
Raphael Clamer (Korporal Lüdi)
Fritz Zaugg (Haller)
Kolumbina Müntener-Vujanovic (Milena, Bedienung im Milchhüsli)
Zdenko Jelcic (Skender, albanischer Wirt des Billard-Centers)
Michael Schacht (Gerhard Laufenburger, Künstler)
Jodoc Seidel (Der kleine Cowboy)
Charlotte Schwab (Hedwig, Hunkelers Freundin)
Hanspeter Müller-Drossaart (Staatsanwalt Suter)
Daniel Kasztura (Dr. Ryhiner, Gerichtsarzt)
Roger Siffer (Dr. de Ville, Leiter der kriminaltechnischen Abteilung, Elsässer)
Fabienne Hadorn (Angel, Prostituierte)
Hans Schenker (Casali, Rotlicht-Unternehmer)
Siggi Schwientek (Alois Bachmann, Fischer am Morschwiller Weiher)
Huguette Dreikaus (Bäuerin, Hunkelers Nachbarin im Elsass)
Hansrudolf Twerenbold (Wachtmeister Hasenböhler, Kripo Basel-Land)
Urs Bihler (Füglistaller, Leiter der Kripo Basel-Land)
Geri Dillier (Kaelin, Aufseher im Untersuchungsgefängnis)
Helmut Vogel (Ismail Binaku, albanischer Unternehmer)
Franziska Kohlund (Frau Held, Pförtnerin im Waaghof)
Buddy Elias (Stallinger, Schauspieler)
Christian Hahn (Bardet, Chef des services techniques, Polizei Mulhouse)
Gusti Vonville (Bauer, Hunkelers Nachbar im Elsass)
Tiziana Jelmini (Luise)
Oscar Bingisser (Der bleiche Franz)
Michael Gempart (Richard, ehemaliger Fremdenlegionär)
Sebastian Krähenbühl (Der kleine Niggi)
Jean-Pierre Cornu (Garzoni)
Ferruccio Cainero (Vittorio, italienischer Diener im Hotel Römerbad)
Päivi Stalder (Verkäuferin in der Apotheke)
Huguette Dreikaus (Kellnerin im Piste du Rhin)
Daniel Rohr (Dr. Naef, Kardiologe)
Maria Thorgevsky (Frau Cuăduăraru)
Reto Ott (Polizist)
Julia Glaus (Verkäuferin in der Buchhandlung)
Albert Freuler (Fritz Riniker, ehemaliger Lehrer in Schinznach Dorf)
Klaus Knuth (Jakob Zulauf)
Walter Baumgartner (Gottlieb Hartmann)
Meret Hottinger (Frau Hebeisen, Mitarbeiterin Bundesarchiv Bern, Autorin)
Faton Topalli (Prenga Berisha, Albaner)
Julia Glaus (Dolly)
Leo Roos (Heinz Marti, Nachbar von Garzoni)
Daten zu Richard Huelsenbeck:geboren: 1892
gestorben: 1974
Vita: Richard Huelsenbeck, geb. 1892 in Frankenau/Hessen, gest. 1974 in Minusio/Tessin. Arzt und Psychologe, Autor, Maler, Mitbegründer der dadaistischen Bewegung. Nach dem Ersten Weltkrieg als Schiffsarzt Reisen nach Ostasien, Afrika, Indien, Nord- und Südamerika. Als Korrespondent in China, Westindien und Mexiko. 1936 Emigration nach New York. 1970 bis zu seinem Tod verbringt er im Tessin. Werke u.a. "Phantastische Gebete" (1916 u. 1920), "Schalaben, Schalabai, Schalamezomai" (1916), "Dadaistisches Manifest" (1918), "Azteken oder Die Knallbude" (1918), "Verwandlungen" (1918), "En avant Dada" (1920), "Dada siegt" (1920), "Deutschland muß untergehen. Erinnerungen eines dadaistischen Revolutionärs" (1920), "China frißt Menschen" (1930), "Sexualität und Persönlichkeit" (1954), "Mit Witz, Licht und Grütze. Auf den Spuren des Dadaismus" (Autobiografie, 1957), BR-Hörspieladaptionen "dr. huelsenbecks mentale heilmethode" (1992), "Verwandlungen" (1994, Hörspiel des Jahres), "Azteken oder die Knallbude" (1997).
Erstsendung: 21.02.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 101
Titel: Bewerbung
Autor: Patricia Josefine Marchart
produziert in: 1967
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Katharina Weiß
Inhalt: In Österreich sind derzeit etwa 300.000 Arbeitssuchende ohne Job, das entspricht einer Arbeitslosenquote von mehr als sechs Prozent. Viele wenden sich hilfesuchend ans AMS, werden geschult, eingeschult und umgeschult. Dort treffen sie auf Viola Linhart, eine kühle Blonde, die Arbeitslose für asozial hält, sich aber nicht ungern an deren Lebensgeschichten ergötzt.

Es treten auf: Ein Profifußballer, der nur mehr auf einem Bein steht, eine schießwütige und deshalb ehemalige Polizistin und ein Hedgefondsmanager, der von der Notstandshilfe lebt. Und Frau Linhart hat durchaus einiges anzubieten. Gesucht werden etwa: Begräbnisredner. Ein makelloser Job für Redegewandte, schwarzer Mercedes-Dienstwagen inklusive. Weiters im Angebot: Ein Druidenseminar in Norwegen, eine Trainerausbildung, damit noch mehr Trainer Heere von Trainern ausbilden können. Arbeitslose, das wissen Frau Linhart und das AMS, sind das Potenzial der Zukunft.

Die oberösterreichische Autorin und Filmemacherin Patricia Josefine Marchart hat in ihrem Stück ein bizarres Szenario entworfen. Das AMS als Tollhaus, in dem niemand daran denkt, auf Arbeitslosigkeit mit Depressionen zu reagieren.
Sprecher:Peter Groeger (Ludwig Gresbeck)
Jürgen Frori (Rudi Welkert)
Helmut Müller-Lankow (Rohlinger)
Herbert Spiller (Manne)
Erik Veldre (Streichholz)
Hans Hardt-Hardtloff (Koschinsky)
MusikerWalther Soyka (Ziehharmonika) Mog Modovski (Rap) Carlo Pelikan (Orchester und Band-Instrumente)
Erstsendung: 09.03.2010
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 101
Titel: Bomben auf Venedig
Autor: Erwin Riess
produziert in: 1987
produziert von: SDR; NDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Wolfgang Stahl
Inhalt: Juli 1849: Nur mehr Venedig hält die Fahne der Revolution hoch, aber in der Stadt herrscht Hungersnot und die Cholera fordert erste Opfer. Die habsburgische Armee schließt ihren Belagerungsring. In einem Gewölbe haben sich versprengte Revolutionäre verschanzt - eine Köchin aus Neapel mit ihrer somnambulen Tochter, ein ungarischer Fregattenkapitän, der Tröge schnitzt, zwei Matrosen und ein Schriftsteller, Charles Sealsfield, der mit den Habsburgern noch eine Rechnung offen hat. Zur selben Zeit entwickelt ein österreichischer Offizier Bomben, die an Fesselballons hängen. Das aufständische Venedig soll dem Erdboden gleich gemacht werden. Der erste Bombenangriff der Weltgeschichte nimmt seinen Lauf.
Sprecher:Nina Danzeisen (Alice Abendschön)
Hans Wyprächtiger (Kater Karlo)
Stefan Wigger (Der Clown)
Michael Habeck (Der Teddybär)
Hans-Georg Panczak (Der Roboter)
Christine Scherer (Eine Puppe)
Irina Wanka (Die Äffchen)
Elke AberleSimone RethelHerbert Bötticher (Das laufende Männchen)
Erstsendung: 26.04.2003
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 101
Titel: Das Gemeindekind
Autor: Marie von Ebner-Eschenbach
produziert in: 1973
produziert von: RB
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Inhalt: Die Bedingungen könnten schlechter nicht sein. Der Vater wegen Mordes gehenkt, die Mutter zu zehn Jahren Haft ins Zuchthaus gestoßen. Die beiden Kinder, Milada und Pavel, bleiben, mit diesem Makel behaftet, alleine und auf sich gestellt. Doch während die hübsche Milada durch eine glückliche Fügung auf Kosten der Gutsherrin in einer Klosterschule erzogen wird, verwildert der störrische Pavel zusehends. Die Gemeindebewohner des kleinen mährischen Dorfes lassen ihn seine Herkunft spüren. Pavel wird zum Musterbeispiel eines schwer erziehbaren Jungen. Nach einer Begegnung mit seiner unschuldig-frommen Schwester beginnt sich Pavel jedoch allmählich aus seinem Dilemma zu befreien. Er beginnt aus eigenem Antrieb zu lernen, bezwingt seinen Menschenhass und wird, trotz aller Steine, die man ihm weiterhin in den Weg zu legen versucht, ein rechtschaffener Mann.

Mit ihrem 1887 erschienenen und bereits damals höchst erfolgreichen Roman "Das Gemeindekind" wendet sich Marie von Ebner-Eschenbach erstaunlich früh und erstaunlich vehement gegen die - nicht nur zu ihrer Zeit - vorherrschende deterministische Vererbungstheorie. Menschen, so lautet ihr Credo, sind nicht allein Sklaven ihrer Herkunft und Opfer der Umstände. Sie können sich, bei entsprechendem Willen, aus ihren Fesseln befreien.
Sprecher:Ernst August Schepmann (Mr. Merton)
Gudrun Daube (Mrs. Reynolds)
Sieghold Schröder (Wachtmeister)
Günther Neutze (Inspektor Quinn)
Wolfgang Velten (Sergeant Metthews)
Gudrun Niemetz (Mrs. Yates)
Erwin Wirschaz (Monty Stone)
Herbert Steinmetz (Henry Farthing)
Dieter Hufschmidt (Mr. Goodwin)
Dieter Ohlendiek (Marty Craig)
Inger Zielke (Jackie Flinn)
Dorothea Born (Mrs. Lane)
MusikerGeorg Graf (Saxophon; Klarinette) Otto Lechner (Akkordeon; Gitarrette) Anton Burger (Violine) Karl Ritter (Gitarre) Alexander Wladigeroff (Trompete; Flügelhorn)
Daten zu Marie von Ebner-Eschenbach:geboren: 13.09.1830
gestorben: 12.03.1916
Vita: Marie Freifrau Ebner von Eschenbach (* 13. September 1830 auf Schloss Zdislawitz bei Kremsier in Mähren; † 12. März 1916 in Wien) war eine österreichische Schriftstellerin und gilt mit ihren psychologischen Erzählungen als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Erzählerinnen des 19. Jahrhunderts.

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Erstsendung: 15.12.2008
Datenquelle(n): dra
ORF
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 101
Titel: Das kurze Leben der Idealisten
Autor: Wolfgang Maria Siegmund
produziert in: 1946
produziert von: RWR-?
Regie: Renate Pittroff
Inhalt: Die Geschichte verschränkt zwei legendäre Biographien, die sich zu Lebzeiten nur zwei Mal trafen. Im Spanischen Bürgerkrieg und später noch einmal in Mexico City, 1940. Sie erzählt von Robert Capa, dem Kriegsreporter und "Frauenheld"; und von Tina Modotti, "Femme fatale" und Kommunistin, die ihre Kindheitsjahre in Kärnten verbrachte. Vieles haben sie gemeinsam, Rebellentum, Sinnlichkeit und den photographischen Blick auf eine Wirklichkeit, die alles andere war, als gerecht. Doch an ihrem Anspruch, Lebemensch und Idealist zu sein - im 2o Jahrhundert- werden sie seelisch und politisch scheitern.
Beide sind Kinder der Zeit, die alles leben wollten, was ihnen das 2o. Jahrhundert anzubieten hatte: Hollywood, Glamour, Kampf in Spanien, Gerechtigkeit für alle. Und die Sterne standen gut: Beide sehen blendend aus, sind dementsprechend begehrt. Doch ein kleiner Fehler mit großen Folgen durchkreuzt ihren sozialen Himmel auf Erden. Unabhängig voneinander erwachen sie an ihrem letzten Tag im falschen Bett. Capa schläft nicht, wie er meint, in einem sicheren Bett in Amerika. Und der letzte Liebhaber von Tina Modotti, Genosse Carlos, dreht sich plötzlich von ihr fort, auf die andere Seite. Alten und neuen Gerüchten nach, reift in ihm ein grausamer Plan... Folgen wir also Capa und Modotti nach Vietnam und Mexico City, denn ihr letzter Tag bricht bereits an...
Daten zu Wolfgang Maria Siegmund:geboren: 1956
Vita: Wolfgang Siegmund, geb.1956, Mitglied der Grazer Autorenversammlung, bis 1980 Mitherausgeber der Zeitschrift "Nebelhorn", hat bislang Beiträge in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften publiziert, der Süddeutsche Rundfunk wie auch der ORF haben Texte von ihm gesendet, bei Leykam erschien sein erster Lyrikband unter dem Titel "Der verdünnte Pazifik". Neben dem Theodor-Körner-Preis 1984 hat Siegmund bereits zahlreiche Stipendien erhalten.
Erstsendung: 13.11.2001
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 101
Titel: Das Licht am Ende des Tunnels
Autor: Johannes Gelich
produziert in: 1950
produziert von: BR
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Katharina Weiß
Komponist: Werner Bochmann
Rolf Alexander Wilhelm
Inhalt: Fahrgäste einer U-Bahn-Garnitur: Ein Mann, der an der Rolltreppe behindert wurde, eine Frau, die Geld gefunden hat, ein Mann, der Frauen vor seinem Blick schützen will u.v.a. Sie alle sind verzerrte Momentaufnahmen ihrer statischen Existenz. Sie alle lassen sich tragen von ihren bösartigen, skurrilen, neurotischen Phantasien. Doch dann kommt Bewegung in ihre alltäglichen Aggressionen: Eine Frau ist auf der Suche nach diesen Menschen, sie möchte ihnen begegnen, in der U-Bahn, im Tunnel bei abgeschaltetem Licht. Ein Spiel um Fiktion und Realität, durchdrungen von Sprachströmen innerer, monologisierender Verbaltiraden und äußerlicher Sprachlosigkeit.
Sprecher:Michl Lang
Liesl Karlstadt
Barbara Gallauner
Rudolf Vogel
Wilhelm Holzboer
Irene Kohl
Otto Arneth
Ensemble: Tanzorchester unter Rolf Wilhelm
Daten zu Johannes Gelich:geboren: 1969
Vita: Johannes Gelich, 1969 in Salzburg geboren, lebt als Journalist und freier Schriftsteller in Wien. Zuletzt erschien der Roman "Wir sind die Lebenden".
Erstsendung: 25.03.2003
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 12 von insgesamt 101
Titel: Das Magische Labyrinth (1. Teil: Nichts geht mehr)
Autor: Max Aub
produziert in: 1978
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 27 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Albrecht Buschmann
Stephanie Gerhold
Inhalt: Fast 30 Jahre arbeitete der spanische Schriftsteller Max Aub an dem Roman-Zyklus "Das Magische Labyrinth", einem umfangreichen erzählerischen Werk über den Spanischen Bürgerkrieg. "Nichts geht mehr", der erste Band, erschien 1943 in Mexiko, der sechste und letzte 1968. Seit dem Frühjahr 1999 bis zum Herbst 2002 bringt der Eichborn Verlag die vollständige Edition "Das Magische Labyrinth" in deutscher Sprache heraus. Der Bayerische Rundfunk wird den gesamten Zyklus in sechs Hörspieladaptionen präsentieren, die jeweils zur Ursendung im Eichborn-Verlag als CD erscheinen. Im Mittelpunkt des gewaltigen Romankosmos "Das Magische Labyrinth" steht das Lebensthema Aubs: das Schicksal einfacher Menschen vor dem Hintergrund des Spanischen Bürgerkriegs.
Daten zu Max Aub:geboren: 02.06.1903
gestorben: 22.07.1972
Vita: Max Aub (1903-1972), geboren in Paris, gestorben in Mexico City, war der Sohn eines Deutschen und einer Französin. Er lebte in Frankreich, Spanien und nach 1942 im Exil in Mexiko. 1937 gab er als spanischer Kulturattaché Picasso den Auftrag für "Guernica". Er arbeitete als Dozent für Filmtheorie und -technik, war Drehbuchautor, Regisseur, Zeitschriftenherausgeber. Er verfasste Gedichte, Essays, Dramen. Themen seiner Romane sind die Zeit vor und während des spanischen Bürgerkriegs, sein Aufenthalt in französischen und algerischen Gefängnissen. In deutscher Übersetzung erschienen u.a. "Meines Vaters Sohn" (1965), "Der Aasgeier" (1966), "Die besten Absichten" (1996), "Der Mann aus Stroh" (1997), "Jusep Torres Campalans" (1997).

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Erstsendung: 04.06.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 101
Titel: Der Amokläufer
Autor: Stefan Zweig
produziert in: 1961
produziert von: RB
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrike Brinkmann
Bearbeitung: Christoph Prochnow
Inhalt: 1912 auf dem Atlantik. Für die Lady im Sarg ist es die letzte Reise von Batavia nach Europa. Im Auftrag von Lord Hastings, der den plötzlichen Tod seiner jungen Frau restlos aufgeklärt wissen will, begleitet Privatdetektiv Livingston die Überfahrt. An Bord des Überseedampfers macht er den deutschen Arzt Dr. Brand ausfindig, der die Wahrheit wissen müsste, denn ihn hatte die sterbende Lady zu Hilfe gerufen.

Welche tragischen Verstrickungen ihn jedoch mit dem Geheimnis der stolzen Schönen verbinden und bis zum Äußersten treiben, wird man dem Ehemann kaum erklären können.
Sprecher:Jürgen Thormann (Erster Sprecher)
Klaus Stieringer (Zweiter Sprecher)
Klaus Scheller (Dickie Dick Dickens)
Käte Jaenicke (Effie Marconi)
Herbert Sebald (Opa Crackle)
Christian Dolny (Bonco)
Erwin Wirschatz (Fernando Fernandez)
Daten zu Stefan Zweig:geboren: 28.11.1881
gestorben: 23.02.1942
Vita: Stefan Zweig (* 28. November 1881 in Wien; † 23. Februar 1942 in Petrópolis, Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien) war ein österreichischer Schriftsteller.

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Erstsendung: 26.03.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 101
Titel: Der Entropist
Autor: Robert Wolf
produziert in: 2004
produziert von: BR
Laufzeit: 17 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: In einem Gas, das sich aus verschiedenen Atomarten zusammensetzt, verhält es sich wie beim Würfeln. Der wahrscheinlichste Endzustand, den ein zuvor durchgemischstes Gas einnimmt, ist die völlige Unordnung, das Maximum an Entropie. Diesen irreversiblen Endzustand wird auch das Universum einmal einnehmen. So der Entropist, ein eigenbrötlerischer Wissenschaftler von rigorosem Verstand und Verfechter eines mechanischen Weltbildes. Er hat die Formel für die Entropie gefunden und wurde berühmt. Aber er ist nicht die Formel. Er heiratet seine Henriette, wird Vater, liebt die Literatur und die Musik. Seine Mitmenschen traktiert er mit beißender Ironie. Vor allem dann, wenn sie ihm überheblich erscheinen. Zunehmend zieht sich der Entropist in sich zurück. Wenn der Entropist die Augen schließt, umzingelt ihn das Chaos. Auch seine Frau Henriette kann ihm nicht mehr helfen. Für die Welt hat der Entropist ein Tor geöffnet. An sich selbst scheitert das Genie.



Anregung für 'Der Entropist' lieferte das Leben des österreichischen Physikers und Philosophen Ludwig Boltzmann, der die Entropie als mikroskopische Größe deutete. Ein Grundsatz seines Denkmodells war es, dass in einem geschlossenen System die Unordnung der Moleküle immer einem Maximalwert zustrebt. Dieses Prinzip des sich von der Ordnung zur Unordnung Bewegenden macht sich auch das Hörspiel zu Eigen. Regisseur Götz Fritsch fügt Brechungen sowohl auf historischer als auch auf ästhetischer Ebene ein. Der Autor Robert Wolf zeigt mit diesem Hörspiel unter anderem, wie Ludwig Boltzmanns seelische Verfassung (er litt unter Depressionen) im weitesten Sinne seinem Modell der Entropie entsprach.
Erstsendung: 28.02.2006
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 15 von insgesamt 101
Titel: Der gläserne Schlüssel
Autor: Dashiell Hammett
produziert in: 1975
produziert von: SWF
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Übersetzer: Hans Wollschläger
Inhalt: In "Der gläserne Schlüssel" werden Themen und Personen zum Gegenstand der Krimihandlung, die bisher dort nicht auftauchten. Es sind Honoratioren mit keineswegs eindeutigem Leumund. In einer amerikanischen Stadt stehen Wahlen bevor. Paul Madvig, der Big Boss der Stadt, hat sich mit Taylor Henry, dem Sohn des Senators, zerstritten, weil der sich an seine Schwester herangemacht hat. Als Taylor tot auf der Straße aufgefunden wird, vermuten alle, daß Madvig der Mörder ist. Der Detektiv Ned Beaumont, Freund von Paul Madvig, forscht nach und stößt in ein Wespennest von Intrigen und menschlichem Schrott und Müll. Mit Ned Beaumont hat Hammett eine der schlüssigsten und fehlbarsten Detektivfiguren geschaffen.
Sprecher:Friedrich von Bülow (Robert)
Ursula Langrock (Magda)
Tobias Lelle (Thomas)
Horst Beilke (Opa)
Josef Meinertzhagen (Harald Kuttschewski)
Daten zu Dashiell Hammett:vollständiger Name: Samuel Dashiell Hammett
geboren: 27.05.1894
gestorben: 10.01.1961
Vita: Samuel Dashiell Hammett (* 27. Mai 1894 in Maryland; † 10. Januar 1961 in New York) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er veröffentlichte auch unter dem Pseudonym Peter Collinson. Hammett gilt noch vor Raymond Chandler als der Begründer des amerikanischen Kriminalromans (hardboiled novel).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.12.1996
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 101
Titel: Der Knabenmörder Michael Starkmann
Autor: Volker Demuth
produziert in: 1997
produziert von: WDR
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Eberhard Klasse
Bearbeitung: Ralf Kröner
Komponist: Christophe Charles
Inhalt: Chronik eines Kriminalfalls aus dem Jahre 1818

Es geschah am 8. August 1818: Michael Starkmann, seit 25 Jahren Tagelöhner auf der Schwäbischen Alb, fragte die Wirtin nach seiner Schuldigkeit, bezahlte die Zeche und stellte fest, daß ihm vom letzten Lohn nur noch zehn Kreuzer übrigblieben. Auf seinem Weg durch den nahegelegenen Wald kommt ihm ein Gedanke. Der zwölfjährige Sohn seines letzten Dienstherrn geht jeden Tag durch den Buchenwald zur Lateinschule. Das weiß Starkmann, und er weiß auch, daß der Junge eine silberne Uhr bei sich trägt ...
Daten zu Volker Demuth:geboren: 21.07.1961
Vita: Volker Demuth (* 21. Juli 1961) ist ein deutscher Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://www.volkerdemuth.de/
Erstsendung: 17.06.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 101
Titel: Der König David Bericht
Autor: Stefan Heym
produziert in: 1951
produziert von: RB
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Inhalt: König Salomo, verärgert über die Geschichten, die über seinen Vater, König David, noch immer in Umlauf sind und die seine eigenen Herrschaftsansprüche zweifelhaft erscheinen lassen könnten, möchte diesen bösartigen Gerüchten ein für allemal das Wasser abgraben. Er beauftragt eine Kommission mit der Ausarbeitung des "Einen und Einzigen Wahren und Autoritativen, Historisch Genauen und Amtlich Anerkannten Berichts über den Erstaunlichen Aufstieg, das Gottesfürchtige Leben sowie die Heroischen Taten und Wunderbaren Leistungen des David be Jesse, Königs von Juda. . . ", Arbeitstitel: "König David Bericht". Als dienstbarer Autor wird der Historiker Ethan in die Hauptstadt zitiert. Doch die ehrenvolle Aufgabe erweist sich als Falle. Je mehr Ethan von den befragten Zeitzeugen wie Davids Gemahlin Michal und seinem alten Feldhauptmann Joab erfährt, je mehr seine Recherchen über Davids Auseinandersetzungen mit seinem Vorgänger König Saul, über seinen zielgerichteten Aufbau durch die Priesterkaste um den Propheten Samuel, über den berühmten Zweikampf mit dem Riesen Goliath, über die schöne Bath-sheba und ihren zu Tode gebrachten Ehemann Uria zu Tage fördern, desto stärker klafft die Schere zwischen den politischen Fakten und dem gewünschten Bild auseinander. Und die Schlinge, die Benaja, der Chef der Geheimpolizei, dem nie ganz unbedenklichen Intellektuellen fürsorglich um den Hals gelegt hat, zieht sich zu.

Sprecher:Elisabeth Kuhlmann (Frau Rienäcker)
Otto Arneth (Schutzengel)
Kurt Strehlen (Gerichtsengel)
Else Hackenberg (Gnadenengel)
Erich Keddy (1. Beisitzer)
Herbert Sebald (2. Beisitzer)
Friedel Korst (Himmlischer Bote)
Ernst Rottluff (Zeuge Schniewind)
Anny König (Frau Schniewind)
Daten zu Stefan Heym:geboren: 10.04.1913
gestorben: 16.12.2001
Vita: Stefan Heym (geboren am 10. April 1913 in Chemnitz als Helmut Flieg; gestorben am 16. Dezember 2001 in En Bokek, Israel) war ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 18.04.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 101
Titel: Der Neue Prozeß
Autor: Peter Weiss
produziert in: 1987
produziert von: WDR; ORF
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Peter Weiss geht es um eine neue Version Kafkascher Erfahrungen. Josef K., nicht mehr von einem numinosen Gericht verfolgt, sondern von den Zwängen der eigenen Karriere, ist Prokurist in einem Konzern geworden und als Intellektueller zugleich dessen humanitäres Aushängeschild. Das letzte Werk von Peter Weiss, das er selbst wenige Wochen vor seinem Tod für die Uraufführung in Stockholm inszeniert hat, bringt eine Iebenslange Beschäftigung mit der epischen Welt Kafkas zum Abschluß. In seinem Romanessay "Ästhetik des Widerstands" hatte Weiss von dem "gesteigerten Wirklichkeitsbild" Kafkas gesprochen, "in dem der Mangel an Aufruhr, das emsige Kreisen um Nichtigkeiten, das schauerliche Fehlen von Einsichten" uns vor die Frage stellt, "warum wir denn selber immer noch nicht eingegriffen hatten, um die Mißstände ein für allemal zu beseitigen. Was in Kafkas Buch zu lesen war, versetzte mich nicht in Hoffnungslosigkeit, sondern beschämte mich."
Sprecher:Paul Hoffmann
Wolfgang Pampel
Daten zu Peter Weiss:geboren: 1916
gestorben: 10.05.1982
Vita: Peter Weiss, 1916 in Berlin geboren, am 10. Mai 1982 in Stockholm gestorben, war Schriftsteller, Maler und Filmemacher. 1934 musste er Deutschland verlassen und wurde 1945 schwedischer Staatsbürger. Vor allem seine großen politischen Dramen verschafften ihm weltweite Geltung und machten ihn zu einem der meistgespielten und meistgelesenen Nachkriegsautoren Deutschlands.
Erstsendung: 22.01.1983
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 19 von insgesamt 101
Titel: Der Poet
Autor: Michael Connelly
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Inhalt: Der Tod ist für den Gerichtsreporter Jack McEvoy Tagesgeschäft. Dennoch ist der Schock groß, als er erfährt, daß sein Zwillingsbruder, der als Polizist arbeitet, sich umgebracht hat. Weil der Abschiedsbrief ihm rätselhaft erscheint, glaubt Jack nicht an Selbstmord. Er recherchiert auf eigene Faust und findet heraus, daß es bereits eine ganze Serie ungelöster Todesfälle von Polizisten gab, die seltsame letzte Worte hinterlassen haben. In allen Abschiedsbriefen fanden sich Verse von Edgar Allan Poe. Dank Jacks Hartnäckigkeit wird beim FBI die Sonderkommission "Poet" gebildet, die die alten Fälle neu aufrollt. Aber bald wird Jack klar, daß die Lösung im Zentrum der Macht, im FBI selbst liegen muß.
Sprecher:
offen
Lena Stolze
Monika Hansen
Wolfgang Condrus
Christian Brückner
Astrid Meyerhold
Friedhelm Ptok (Erzähler)
Daten zu Michael Connelly:geboren: 21.07.1956
Vita: Michael Connelly (* 21. Juli 1956 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://www.michaelconnelly.com/
Erstsendung: 23.12.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 101
Titel: Der Rabe
Autor: Elfriede Czurda
produziert in: 2016
produziert von: SRF
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte, der auch gern als Schiedsrichter in Anspruch genommen wird. Ist der Dritte ein Rabe, wird's schwierig. Auch wenn der eine sich nicht streiten will, ist für die andere das Problem nicht gelöst. Krah hin krah her - wenn die Sprache nicht zu Wort kommt, beginnt die Gewalt.
Sprecher:Michael Schacht (Philip Maloney)
Jodoc Seidel (Polizist)
Barbara Terpoorten (Kristina Wegmann)
Sandra Moser (Lea Pulver)
Andrej Togni (David Erstfeld)
Hans Ruchti (Severin Richter)
Peter Schneider (Erzähler)
Daten zu Elfriede Czurda:geboren: 25.04.1946
Vita: Elfriede Czurda (* 25. April 1946 in Wels) ist eine österreichische Kunsthistorikerin und Schriftstellerin.

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Erstsendung: 07.04.1983
Datenquelle(n): dra
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    11. Januar 2015
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