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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel: Erzählungen aus Kolyma
Autor: Warlam Schalamow
produziert in: 1990
produziert von: NDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Martin Heindel
Bearbeitung: Martin Heindel
Komponist: Shantiprem
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Übersetzer: Gabriele Leupold
Inhalt: Mit tausenden Anderen verbrachte Warlam Schalamow zwischen Ende der 1920er und Mitte der 50er Jahre lange Zeit in Sowjetischen Arbeitslagern. In der klirrenden Kälte Sibiriens, in der Region um den Fluss Kolyma herum, kämpften die Häftlinge unter miserablen Bedingungen tagtäglich gegen Skorbut, Dauerfrost, Erschöpfung und Hunger an. "Wenn ich am Leben bleibe, schreibe ich darüber eine Geschichte" sagt ein Häftling im Stück. Drei Wochen später ist er tot. Anders als seine Romanfigur hat Warlam Schalamow die insgesamt neunzehn Jahre, die er in Zwangsarbeit verbringen musste, überlebt. "Erzählungen aus Kolyma" ist nun seine Geschichte über eine Zeit des Leidens und gleichzeitig ein Stück Weltgeschichte. Der Autor lässt uns tief eintauchen in das Leben im sibirischen Arbeitslager, ohne sich jemals in rein persönlichen Leidensberichten zu verlieren. Hier zählt immer nur der nächste Tag, es gilt Kräfte zu sammeln um irgendwie weitermachen zu können. Ein Pferd, so Schalamow, könnte unter diesen unmöglichen Bedingungen nicht überleben. Doch etwas lässt die Menschen in den Lagern verbissen am Leben festhalten...
Sprecher:Günter Mack (Er)
Ulrich Faulhaber (Der Sohn)
Daten zu Warlam Schalamow:vollständiger Name: Warlam Tichonowitsch Schalamow
geboren: 18.06.1907
gestorben: 17.01.1982
Vita: Warlam Tichonowitsch Schalamow (russisch Варлам Тихонович Шаламов; * 5. Junijul./ 18. Juni 1907greg. in Wologda; † 17. Januar 1982 in Moskau) war ein russischer Schriftsteller, Oppositioneller und Dissident in der Sowjetunion.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.07.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel: Sodom und Gomorrha
Autor: Marcel Proust
produziert in: 1952
produziert von: NWDR
Laufzeit: 165 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Iris Drögekamp
Bearbeitung: Manfred Hess; Hermann Kretzschmar
Komponist: Werner Haentjes
Dramaturgie: Manfred Hess
Übersetzer: Bernd-Jürgen Fischer
Inhalt: »Prousts ›Suche nach der verlorenen Zeit‹ ist nicht nur ein grandioser Roman, sondern auch der perfekte Ratgeber für alle Lebenslagen.« Alain de Botton Der vierte Roman aus Marcel Prousts »À la recherche du temps perdu« heißt »Sodom und Gomorrha I«, erschienen in zwei Bänden zwischen 1920 und 1921. Im Alten Testament sind mit diesen Namen Städte benannt, die Gott unter einem Regen aus Feuer und Schwefel begrub, weil sie sich der Sünde hingegeben haben. Im Stadtpalais der hochadligen Familie der Guermantes hat sich für Marcel, den Ich-Erzähler, zuvor die mondäne Welt der exquisiten Gesellschaft erschlossen. Jetzt ist es Ausgangspunkt seiner Entdeckung der Welten von Sodom als der der männlichen und Gomorrha als der der weiblichen Homosexualität. Er beobachtet hier die zufällige Begegnung des Décadent Baron de Charlus und des Westenmachers Jupien: Trotz aller Standesunterschiede erkennen sie plötzlich einander und nutzen sofort die Gelegenheit zum Sex. Marcel dechiffriert ab da auf der Soirée der Prinzessin de Guermantes die Gäste als Leidende und Lächerliche im Spiel des (gleich)geschlechtlichen Begehrens. Die »Recherche« erzählt weiter: von Marcels Liebe zu der jungen und koketten Albertine Simonet, von seiner krankhaften Eifersucht bei dem Verdacht, sie begehre Frauen wie Mademoiselle Vinteuil, von Marcels Heiratsentschluss, von der Beziehung Charlus zum Geiger Morel, den Reisen in die Normandie nach Balbec, dem kunstsinnigen Salon der Aufsteigerin Madame Verdurin; schließlich von der Unbeständigkeit der Herzen und der vernichtenden Wirkung der Zeit.

Die Hörspielfassung wahrt die Eckpfeiler des Handlungs- und Erzählverlaufs. Sie kürzt aber radikal, um Platz zu schaffen: für umfangreiche akustische Tableaus entlang der Satzkonstruktionen, die den Proustschen Erinnerungsprozess in all seiner Hetereogenität belassen, in all seiner Komik und Unbarmherzigkeit.

Das Hörspiel basiert auf der neuen Übersetzung der »Recherche« durch Bernd-Jürgen Fischer, die 2016 abgeschlossen wurde.

1. Teil: Die Unstetigkeiten des Herzens
2. Teil: Die Küsten von Balbec
3. Teil: Betrübnisse von Mosieur de Charlus
Sprecher:Horst Caspar (Faust)
Erich Ponto (Mephisto)
Antje Weisgerber (Margarete)
Fita Benkhoff (Marte Schwertlein)
Ulrich Haupt (Valentin/Böser Geist)
Kurt Beck (Schüler)
Ernst Hetting (Wagner)
Hermann Schomberg (Stimme des Herrn)
Heinz Drache (Raphael)
Claus Hofer (Gabriel)
Kaspar Brüninghaus (Michael)
Emmy Graetz (Hexe)
Luitgard Im (Lieschen)
Karl Brückel (Alter Bauer)
Wilhelm Pilgram (1. Bürger)
Wilhelm Wahl (2. Bürger)
Philipp Wilhelm Ost (3. Bürger)
Bernd M. Bausch (Bettler)
Paul Bürks (Irrlicht)
Edith Lechtape (Trödelhexe)
Hermann Stein (Sprecher)
Maria Wimmer (Helena)
Kurt Lieck (Kaiser)
Werner Hessenland (Kanzler)
Edith Heerdegen (Homunkulus)
MusikerEnsemble Modern
Daten zu Marcel Proust:geboren: 10.07.1871
gestorben: 18.11.1922
Vita: Marcel Proust (1871-1922) wurde in Auteil als Sohn eines Pariser Arztes und einer elsässischen Jüdin geboren. 1878 verbrachte die Familie ihre Ferien in Illiers, das später zu Ehren Prousts in Illiers-Combray umbenannt wurde. Proust studierte Jura, ohne Abschluss, und Literaturwissenschaft. 1895 begann er mit der Arbeit an dem Roman "Jean Santeuil", der unvollendet blieb. 1896 erschien "Freuden und Tage", eine Sammlung von Texten. Finanziell unabhängig, verkehrte er schon früh in den Salons der Pariser Aristokratie. 1903 starb sein Vater, zwei Jahre später die Mutter. Die Asthma-Anfälle, an denen Proust seit seiner Kindheit litt, verschlimmerten sich. Es folgte der Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben in sein schallisoliertes, mit Kork ausgeschlagenes Zimmer. 1912 beendete er "Unterwegs zu Swann", den ersten Band seines Hauptwerks "A la recherche du temps perdu", der 1913 auf Kosten des Autors erschien. 1919 erhielt er für den zweiten Band den Prix Goncourt. Als er am 18. November 1922 starb, waren erst zwei Drittel des Monumentalwerks publiziert. Heute gilt Proust als einer der Begründer der literarischen Moderne.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 08.03.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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