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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 388
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Titel: 1001 Wirklichkeit Fortsetzungen eines unabgeschlossenen Romans
Autor: Eran Schaerf
Jacqueline Kahanoff
produziert in: 1932
produziert von: Berliner Funkstunde
Regie: Eran Schaerf
Bearbeitung: Andrea Thal
Inhalt: Tamra ist jüdischer Herkunft, in Indien geboren, besitzt einen britischen Pass und landet als Teenager im kolonisierten Kairo der 1930er Jahre, wo ihr Vater Geschäfte macht. Marcel Proust und George Sand sollen sie beflügeln, ja trösten, z.B. darüber, dass sie mit Khadri eine Liebe, aber keine Zukunft haben kann - weil er Ägypter moslimischer Herkunft ist? Und was ist Tamra? Kolonisatorin oder Kolonisierte? Tamra würde sagen: weder das eine noch das andere; Sie vielleicht: sowohl das eine wie das andere.

Jacqueline Kahanoff (1917-79) hat den Roman Tamra nicht abgeschlossen, vielleicht, weil er sich immer wieder in die Wirklichkeit fortgesetzt hat. Auf der Straße und im Buch, in Kairo und in Paris, in der Bibel und im Fernsehen - wie Tamra ist Kahanoff zwischen nahen und fernen Wirklichkeiten zerrissen. Was im Roman erfunden erscheint, wirkt in narrativen Essays und journalistischen Arbeiten der Autorin biografisch und dokumentarisch. Im Sprung zwischen Erzählformaten entwickelt Kahanoff das Modell einer Gesellschaft von Minoritäten, für den sie den Begriff Levantinismus, an dem die Erinnerung der historischen Kolonialgewalt haftet, wiederaneignet. Die kulturelle Verflechtung der Einwanderungsgesellschaft ist Kern des levantinischen Modells, dessen Erzählung die Weltereignisse nicht allein nach Abraham oder nach Jesus oder nach Mohammed datiert ... "wenn Gott nur ein bisschen eine Frau wäre."

Die levantinische Zuhörerin Kahanoff gehört mehreren Gemeinschaften an und kann nur im Überqueren der Grenzen zwischen Generationen, Klassen, Geschlechtern, Medien und staatlichen Territorien, Bericht erstatten. Dem Bild des Nationalstaats, der - so schreibt sie 1968 - durch Einwanderungen in Folge des Untergangs des Empires ohnehin bereits dabei ist, sich zu levantisieren, hält sie das Bild eines so definierten levantinischen Gesellschaftsmodells entgegen.

Orson Welles' fiktive Live Sendung War of the Worlds (1938) bewirkte in den USA neben Verwirrung über den Wahrheitsgehalt von Nachrichten und Hörspiel auch Vorschriften, die Live-Formate im Hörspiel verbieten. Demnach wären Hörspiele der inszenierten Fiktion und Nachrichten der Dokumentation verpflichtet. hör!spiel!art.mix ist ein knapp 2-stündiges, mit Hörspiel, Livebeiträgen und ohne Unterbrechung für die stündlichen Nachrichten programmiertes Format. Welches Erzählformat dokumentiert eine bestehende Gesellschaftsform, welche bringt eine neu hervor? Mit dieser Frage wird Tamra in 1001 Wirklichkeit fortgesetzt, um die Relevanz von Kahanoffs levantinischem Modell im postkolonialen Europa zu proben.
Sprecher:Meister Anton: Heinrich George
Leonhard: Gustaf Gründgens
Klara: Helene Thimig
Daten zu Eran Schaerf:geboren: 1962
Vita: Eran Schaerf, geb.1962 in Tel Aviv, lebt und arbeitet in Berlin. Bildender Künstler. BR-Hörspiele u.a.: "Wie gesagt. Theater- oder Taxistück" (1997), "Sie hörten Nachrichten" (2005) "FM-Scenario" (BR 2012- 14), "1001 Wirklichkeit"(2014).
Erstsendung: 30.05.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 388
Titel: 87. Polizeirevier 1: Die lästige Witwe
Autor: Ed McBain
produziert in: 2002
produziert von: BR
Laufzeit: 540 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Norbert Jochum
Komponist: Klaus Buhlert
Übersetzer: Liselotte Julius
Inhalt: Eine Dame kommt aufs Revier, um mit Detective Steve Carella zu sprechen. Der ist nicht da, also wartet sie. Carella sei schuld am Tod ihres Mannes, sagt sie. Und damit das Warten nicht so langweilig wird, behauptet sie, in ihrer Tasche eine Flasche mit Nitroglyzerin zu haben, und zückt einen Revolver.

Die Einheit von Raum und Zeit, das ist schon eine fast klassisch zu nennende Theatersituation. Das zähe Warten auf dem Polizeirevier wird zu einem gezielten Lauern auf den ersten Fehler. Und als ein Versuch, die Frau zu überwältigen, scheitert, gerät die kühle Routine der Polizisten ins Wanken. Es besteht kein Zweifel, daß die Frau es ernst meint, denn sie hat ohne zu zögern einen ihrer Kollegen niedergeschossen.
Sprecher:Rufus Beck (Ismael/1. Erzähler)
Felix von Manteuffel (Melville/2. Erzähler)
Rudolf Taruoura Grün (Queequeq, 1. Harpunier)
Horst Lebinsky (Wirt "Peter Coffin")
Hermann Lause (Vater Mapple)
Stefan Wilkening (1. Matrose)
Henry Meyer (2. Matrose)
Daten zu Ed McBain:vollständiger Name: Salvatore A. Lombino
geboren: 15.10.1926
gestorben: 06.07.2005
Vita: Als Salvatore A. Lombino wurde der Autor 1926 in New York City geboren; unter seinem Künstlernamen Evan Hunter veröffentlichte er ab 1952 erste Kurzgeschichten und Romane, bevor er unter dem Pseudonym Ed McBain 1956 mit "Cop Hater" ("Polizisten leben gefährlich") den ersten Band seiner Reihe von Kriminalromanen um das 87. Polizeirevier veröffentlichte, die ihn weltberühmt machte. Mit dieser Serie veränderte er die Kriminalliteratur maßgeblich. Er eliminierte den klassischen Helden zugunsten gleich eines ganzen Polizeireviers mit gut einem Dutzend Gesetzeshütern. Es sind ganz gewöhnliche Polizisten, mit sehr individuellen Zügen und zum Teil problematischen Privatleben, die in der fiktiven Metropole Isola ihren Dienst tun. Das Aufklären von Verbrechen wird geschildert als alltägliche Routinearbeit. Durch die Ermittlungen in Kombination mit den zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Hilfsmitteln wie Spurensicherung, Labor und Gerichtsmedizin werden die Täter in der Regel überführt. Der klassische "Police Procedural", der Polizeiroman, war geboren. Bis zu McBains Tod 2005 erschienen über fünfzig Bände des "87. Polizeireviers", insgesamt schrieb der Autor etwa 120 Romane (verkauft in mehr als 100 Millionen Exemplaren), hinzu kommen noch zahlreiche Drehbücher (u.a. verfasste er für Hitchcock das Drehbuch zu dem Filmklassiker "Die Vögel"), Theaterstücke und Kinderbücher.
Hompepage o.ä.: http://www.edmcbain.com/
Erstsendung: 02.07.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 388
Titel: Adressat Jana Cerná
Autor: Benno Meyer-Wehlack
produziert in: 1987
produziert von: SDR
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Personen, die einander nie begegneten, treffen sich in diesem Hörspiel, dessen Genese sein Autor wie folgt beschreibt: "Jemandem schreiben wollen, dem man nicht schreiben kann. Wenn das schon nicht möglich ist, wenigstens lesen. Gedruckte Briefe eben, von anderen an andere. Also. Kafka an Felice. Kafka an Milena. Und weiter. Bücher. Brod über Kafka. Darin auch Briefe von Milena Jesenska. Und dann Margarete Buber­Neumann über ihre Freundin Milena. Und Jana Cernás 'Adressat Milena Jesenská' - das Buch der Tochter über ihre Mutter. Soweit sie sich erinnert, die ihre Mutter als Kind verlor. Fast unbekannt, noch ein Opfer in der langen Reihe. Und damit beginnt für mich etwas anderes. Jana Cerná, Jahrgang 1928. Ich, Jahrgang 1928. Unsere Zeit. Nichtzeit. Geschichte. Parallelen, Unterschiede. Ihre Geschichte. Eine von denen auf der Schattenseite."
Daten zu Benno Meyer-Wehlack:geboren: 17.01.1928
gestorben: 16.02.2014
Vita: Benno Meyer-Wehlack (* 17. Januar 1928 in Stettin; † 16. Februar 2014 in Berlin-Charlottenburg) war ein deutscher Schriftsteller, Hörspiel- und Drehbuchautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.12.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 4 von insgesamt 388
Titel: Afrika 1: Manchmal wenn es regnet - Eine Sendung über Kapstadt, Straßenkinder, ein Pferd und einen Clown
Autor: Silja Uibu Horne
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Frank-Erich Hübner
Komponist: Henrik Albrecht
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhalt: Kapstadt, die schöne bunte Hafenstadt am südlichen Ende Afrikas, ist der Schauplatz dieser wahren Geschichte. Wie in allen großen Städten gibt es dort eine Sonnenseite, wohin die Touristen gerne gehen, aber auch eine Schattenseite, wo Elend und Not das Straßenbild bestimmen. Vinnie ist ein Schauspieler, der in Kapstadt Straßentheater macht, in dem er als Clown auftritt. Durch einen Verkehrsunfall lernt er Selvyn kennen, einen kriminellen Straßenjungen. Vinnie und seine Frau Janneke wollen ihm helfen, er aber bestiehlt sie und verschwindet. Die beiden versuchen herauszufinden, wie Kinder in Selvyns Situation geholfen werden kann, und finden auch Kinder, die es geschafft haben, das Straßenleben aufzugeben.
Sprecher:Mira Partecke (Hühnchen)
Josephine Pilars de Pilar (Cäcilia)
Nicole Ferrein (Unzertrennliche 1)
Viviane Hoetzel (Unzertrennliche 2)
Astrid Meyerfeldt (Nora)
Margit Bendokat (Martha)
Swetlana Schönfeld (Ophelia)
Jennifer Minetti (Gertrude)
Gunter Schoß (Chef)
Heinz Werner Kraehkamp (Angestellter 1)
Tom Zahner (Angestellter 2)
Leslie Malton (Hanna)
Renate Schroeter (Alice)
Gerd Andresen (Fotograf)
Walter Renneisen (Fernsehmann)
Andreas Szerda (Kameramann)
Karl-Rudolf Menke (Dirigent)
Daten zu Silja Uibu Horne:geboren: 1942
Vita: Silja Uibu Horne wurde 1942 in Estland geboren, studierte in München und Berlin Kunst und Keramik und lebt seit 1965 in Südafrika. Sie war zunächst Farmerin in der Kalahari und später, von 1985 bis 1995, Lektorin für Keramik und Kunsttherapie an der Free State University. Seit einigen Jahren arbeitet sie als freie Autorin.
Erstsendung: 30.03.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 5 von insgesamt 388
Titel: Agnes
Autor: Peter Stamm
produziert in: 1978
produziert von: SRF
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Holger Rink
Inhalt: Im Lesesaal der Public Library in Chicago wechseln sie die ersten Blicke, bei einem Kaffee die ersten Worte, dann verlieben sie sich: er, ein Schweizer, der über amerikanische Luxuseisenbahnwagen schreibt, sie, eine amerikanische Physikstudentin, die an ihrer Dissertation arbeitet. Sie gehen zusammen essen, machen Ausflüge... Eines Tages fordert Agnes ihn auf, ein Porträt über sie zu schreiben. Anfangs widerwillig, beginnt er, ihre gemeinsame Geschichte in den Computer zu tippen, ganz allmählich - fast zwanghaft - verändern beide, der "erfundenen" Geschichte entsprechend, die eigene Realität. Als die Wirklichkeit die Fiktion einholt, gewinnt seine virtuelle Phantasie immer mehr Macht über sie... Eine Geschichte vom Glück, das im Detail liegt, und von der Nähe, die zwei Menschen trennt.



Agnes: Das ist es, was ich nicht ertrage. Dass alles nur einmal geschieht. Und wenn man es vergisst, dann ist es, als sei es nie geschehen.
Walter: Man muss vergessen. Stell dir vor...
Agnes: Ich will nicht. Man muss sich alles immer wieder erzählen, damit man es nicht vergisst. Man muss es aufschreiben. Du... Keine Beschreibung. Bilder habe ich genug. Aber die Geschichten...
Walter: Man erlebt keine Geschichten. Man...lebt einfach so...
Agnes: Aber ich habe Geschichten erlebt. Und ich will...schreib, wie ich bin...
Walter: Eine Geschichte wird erst, was zu Ende ist. Man kann seine eigene Geschichte nicht schreiben.
Agnes: ...schreib, was ich sein könnte.

Und Walter schreibt. Über Agnes, über sich, über das Kind eine Liebesgeschichte, in der sich Imagination und Wirklichkeit untrennbar miteinander verbinden.
Sprecher:
offen
Hans Heinz Moser
Klaus Seidel
Daten zu Peter Stamm:geboren: 18.01.1963
Vita: Peter Stamm, geboren 1963 in Weinfelden (Schweiz), studierte nach einer kaufmännischen Lehre einige Semester Anglistik, Psychologie, Wirtschaftsinformatik und Psychopathologie. Seit 1990 arbeitet er als freier Journalist und Schriftsteller. Sein Debütroman "Agnes" wurde u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt. Der WDR sendete die Hörspielfassung im Januar 2000.
Erstsendung: 01.09.1998
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 388
Titel: Aida
Autor: Marinella Fiume
produziert in: 1972
produziert von: RB
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Margareth Obexer
Komponist: Wolfgang Jehn
Übersetzer: Margareth Obexer
Inhalt: Sizilien im Jahr 1933: Drohende Armut und die faschistische Ideologie Mussolinis prägen das Leben auf der italienischen Insel. In der Kleinstadt Fiumefreddo wächst das Mädchen Aida ohne seinen Vater auf, der in Amerika den Lebensunterhalt der Familie sichert. Giovannino, der Ehemann von Aidas älterer Schwester, lebt bei der Familie und ist für das Mädchen Vaterersatz. Doch Aida wird unfreiwillig Zeugin des wiederholten Ehebruches, den ihre Mutter und Giovannino begehen. Ihr Wissen ist eine schwere Last. Selbst ihre Großmutter glaubt ihr nicht und bezichtigt sie der Lüge. Denn in einer Zeit, in der Ehebruch ein schwerwiegendes Verbrechen ist und mit dem Tod bestraft werden kann, ist Aidas Wissen eine große Gefahr für die gesamte Familie - und schließlich für das kleine Mädchen selbst.
Daten zu Marinella Fiume:Vita: Marinella Fiume wurde in Noto, im Süden Siziliens (Provinz Catania) geboren und studierte Latein und Griechisch in Catania. Nach Promotion und Habilitation lehrte sie Alt-Philologie und hat zahlreiche kulturwissenschaftliche Publikationen mit Schwerpunkt Sizilien veröffentlicht. Sie betätigte sich nach der Ermordung der Richter Falcone und Borselino durch die Mafia intensiv politisch. Von 1993 bis 2002 war sie Bürgermeisterin von Fiumefreddo, wo sie mit ihrer Familie lebt.
Erstsendung: 26.05.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 388
Titel: Alexandra
Autor: Conny Lens
produziert in: 2013
produziert von: SRF
Laufzeit: 61 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Albrecht Surkau
Inhalt: Ines und Erik, der Super-Macho, sind reif für die Insel. Leider erfahren sie schon am Flughafen, daß sämtliche Zimmer belegt sind. Zum Glück begegnen sie dem älteren Herrn Schumann, der ihnen eine Unterkunft besorgen will. Beim Abendessen mit dem Ehepaar Schumann kommt man rasch zum Du. Nur Ines bleibt noch reserviert, denn ständig nennt Werner Schumann sie Alexandra. Vielleicht kann Ines beim Feuerwerk, zu dem sie alle vier gemeinsam gehen wollen, das üble Verhalten Eriks, tagsüber am Strand, vergessen. Als sie ihn aus seinem Zimmer abholen will, liegt er mit seinem Stativ erschlagen vor ihr.
Sprecher:Karl Klotz: Gerrit Bernstein
Die sagenhafte Sandra: Katja Hirsch
Psychofritz: Dirk Glodde
Mutter: Katka Kurze
Massimo, der traurigste aller Clowns: Urs Bihler
Dmitri: Frank Demenga
Lehrerin: Claudia Jahn
Ellen: Anna Vera Messmer
Jana: Nina Maria Wyss
Daten zu Conny Lens:vollständiger Name: Friedrich Hitzbleck
geboren: 10.03.1951
Vita: 1951 wurde Conny Lens in Essen als Friedrich Hitzbleck geboren. Nach Volksschule und kaufmännischer Lehre arbeitete er als Angestellter, zuletzt im Bereich EDV und Organisation. Schrieb Romane, Lyrik, Songs und Kabarett-Texte um sich dann ganz der Kriminalliteratur zuzuwenden. Verfaßte seitdem eine Reihe von Kriminalromanen, Hörspielen und Drehbüchern. Seit 1986 ist Conny Lens Mitglied der Autorengruppe Deutscher Kriminalroman "Das Syndikat".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.07.1990
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 388
Titel: Alfandar oder Das Volk der Nacht
Autor: Heinz von Cramer
produziert in: 1986
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: "Was eigentlich macht die Identität der Roma und Sinti, der sogenannten Zigeuner, aus? Was hat sie durch die Jahrhunderte hin immerwährend zu Außenseitern gemacht, warum mußten sie für alles bürgerliche Unbehagen den ewigen Sündenbock abgeben, darin den Juden gleich? Warum waren sie im Mittelalter als Verbündete des Teufels verschrien? Warum wurden sie in den Diktaturen der Neuzeit ausgerottet wie Ungeziefer? Warum haben wir alle dabei zugeschaut - und tun es immer noch? Schließlich: warum sind jene seltenen Versuche, sie in unsere Gemeinschaft zu integrieren, immer wieder gescheitert? Diesen Fragen wollte ich in einer Art Requiem nachgehen, das aus Zeugnissen der verschiedenen Epochen komponiert ist und im Grunde eine fortlaufende Geschichte der Verfolgung und Vernichtung darstellt; es ist ein Requiem auf die absolute Freiheit geworden, eine Freiheit, die keinerlei Rücksicht nimmt auf die sie umgebende Welt. Der Fremde, der sich nicht wehren kann, hätte nur eine einzige Chance, auf Dauer zu überleben: wenn es ihm nämlich gelänge, so vollständig in unserer Gesellschaft aufzugehen, daß er schließlich in ihr verschwände ... Was für den 'Zigeuner' hieße, nicht mehr 'Zigeuner' zu sein, seine Identität zu opfern und damit auch seine Sprache, die einzige, in der er alles auszudrücken vermag, was er fühlt und woran er leidet: die Musik. Eine Weile wird er sie noch kommerziell auswerten können, indem er sie Leuten verkauft, die das Exotische lieben - und dann wird er für immer verstummt sein!" (Heinz von Cramer)
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

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Erstsendung: 20.03.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 388
Titel: Alles ist erleuchtet
Autor: Jonathan Safran Foer
produziert in: 1968
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Dirk van Gunsteren
Inhalt: Ein junger Amerikaner kommt in die Ukraine. Er heißt zufällig Jonathan Safran Foer, im Gepäck hat er das vergilbte Foto einer Frau namens Augustine. Sie soll gegen Ende des 2. Weltkrieges seinen Großvater vor den Nazis gerettet haben. Jonathan will Augustine finden und Trachimbrod, den Ort, aus dem seine Familie stammt. Sein Reiseführer ist ein alter Ukrainer mit einem klapprigen Auto, sein Dolmetscher dessen Enkel Alex, ein Großmaul und ein Genie im Verballhornen von Sprache. Die Reise führt durch eine verwüstete Gegend und in eine Zeit des Grauens. Alex berichtet von den irrsinnigen Missverständnissen während dieser Fahrt, Jonathan erzählt die phantastische Geschichte Trachimbrods, und der alte Ukrainer begegnet den Gespenstern seiner Vergangenheit.
Sprecher:Heinrich Trimbur (Herr Schneider)
Eva Zilcher (Frau Schneider)
Kurt Jaggberg (Chef)
Hans Christian (Radiosprecher)
Ossy Kollmann (Herr Imdahl)
Viktor Braun (Herr Becker)
Joe Trummer (Schaffner)
Carlo Böhm (Gemüsehändler)
Rudolf Bary (Ausrufer)
Karl Schuster (Ansager)
Karl Blühm (Priester)
Peter Frick (1. Ansager)
Ernst Koppens (2. Ansager)
Hilde Nerber (Krankenschwester)
Mizzi Tesar (Händlerin)
Kitty Oertl (Verkäuferin)
Rotraut Ziffer (Frl. Steffen),
Michael Rösner (Karl Schneider), A. Maismer (Helen Schneider)
MusikerCollegium Musicum Baden-Baden
Daten zu Jonathan Safran Foer:geboren: 21.02.1977
Vita: Jonathan Safran Foer, geboren 1977, studierte in Princeton Philosophie und Literatur. "Alles ist erleuchtet" ist sein erster Roman. Foer lebt und schreibt in New York.

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Erstsendung: 11.04.2004
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 388
Titel: Alt ist kalt
ARD Radiotatort (Folge 101)
Autor: Dirk Schmidt
produziert in: 1946
produziert von: HR
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Inhalt: In einem Pflegeheim auf dem Gelände des alten Kurbades in Hamm soll es nicht mit rechten Dingen zugehen. Im Team um Vorderbäumen, Scholz, Lenz und Latotzke reift die Idee, der Sache ganz klassisch auf den Grund zu gehen: Sie wollen einen V-Mann einschleusen.

Felix Lenz hat Gerüchte um Missstände in der örtlichen Altenpflege vom Arzt seines Vertrauens mitgebracht, einem alten Bekannten, den es in die westfälische Provinz verschlagen hat. Beweisen kann dieser Arzt nichts, aber erste Recherchen legen nahe, dass an der Sache tatsächlich etwas dran sein könnte. Über die richtige Taktik wird lange gestritten. Vor allem Vorderbäumen, der offizielle Chef der Task Force Hamm, ist nicht glücklich über die V-Mann-Idee. Oder sollte man sagen: V-Opa? Denn aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und seiner kriminalistischen Erfahrung ist Vorderbäumen für diese Rolle geradezu prädestiniert.
Sprecher:Nicht bekannt
Daten zu Dirk Schmidt:geboren: 1964
Vita: Dirk Schmidt, geb. 1964 in Essen, Lektor, Drehbuchautor und Arbeit in der Werbung. Autor der ARD Radio Tatorte des WDR "Baginsky" (2012), "Noch nicht mal Mord" (2012), "Kontermann" (2013), "Currykill" (2013), "Malina" (2014).
Erstsendung: 06.07.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)MDR
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Treffer 11 von insgesamt 388
Titel: Am Anfang war das Wort
Autor: Batya Gur
produziert in: 1987
produziert von: SRF
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Corinne Frottier
Bearbeitung: Katrin Wenzel
Dramaturgie: Klaus Schmidt
Inhalt: Professor Tirosch oder besser: Der Große Tirosch, Literaturpapst und Liebling der Damen, liegt erschlagen in seinem Büro. Doch an diesem Wochenende stirbt nicht nur der Leiter des renommierten Jerusalemer Literaturinstituts, sondern auch sein einstiger Musterschüler und jetziger Kollege Dudai. Rache, weil Dudai es völlig überraschend und zum allgemeinen Entsetzen gewagt hatte, das Werk des Meisters öffentlich zu kritisieren? Eifersucht? Immerhin pflegte Tirosch mehr als freundschaftliche Beziehungen zu den Frauen seiner Mitarbeiter. Doch wer hatte ein Motiv für den Tod beider? Ein schwieriger und zudem brisanter Fall für den knorrigen Inspektor Ochajon, gehörte die Feder des Professors doch zum Besten, was die israelische Gegenwartslyrik zu bieten hatte. Da tauchen plötzlich jahrzehntelang verschollene Gedichte des längst verstorbenen Anatoli Ferber auf, die der Gepeinigte während seiner langen Haft in russischen Gefangenenlagern verfaßte. Die Ähnlichkeit mit den hochgelobten Versen Tiroschs ist mehr als verblüffend.
Daten zu Batya Gur:geboren: 01.09.1947
gestorben: 19.05.2005
Vita: Batya Gur (geboren 20. Januar 1947 in Tel Aviv und gestorben am 19. Mai 2005) war eine israelische Schriftstellerin, spezialisiert auf Kriminalliteratur.

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Erstsendung: 05.10.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 388
Titel: Am Mittwoch wird der Rabbi naß
Autor: Harry Kemelman
produziert in: 1983
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Holger Rink
Bearbeitung: Ingo Golembiewski
Übersetzer: Gisela Stege
Inhalt: Kaplan, der neue Gemeindevorsteher, will ein Gelände für ein Meditationszentrum erwerben. Finanziert werden soll es durch den Verkauf eines Häuserblocks, den der alte Goralski der Synagoge vermacht hat. Doch der Käufer besteht darauf, daß der Apotheker Aptaker mit seinem Drugstore aus dem Anwesen ausziehen soll. Auf einen Schlag scheint Aptakers Lebensgrundlage gefährdet. Als dann noch in seiner Apotheke Medikamente mit verheerenden Folgen vertauscht werden, ist er am Ende. Hat der sonst so gewissenhafte Aptaker sich an einem Erzfeind rächen wollen, oder ist er das Opfer einer makabren Verschwörung geworden? Da scheint nur noch der Rabbi helfen zu können.
Daten zu Harry Kemelman:geboren: 24.11.1908
gestorben: 15.12.1996
Vita: Harry Kemelman (* 24. November 1908 in Boston, Massachusetts; † 15. Dezember 1996 in Marblehead, Mass.) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Literaturprofessor.

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Erstsendung: 15.04.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 388
Titel: Amazonas
Autor: Alfred Döblin
produziert in: 1996
produziert von: BR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: Döblins Roman "Amazonas" (auch: "Das Land ohne Tod"), im Pariser Exil entstanden und 1937/38 erschienen, ist ein herausragendes Werk der Exilliteratur - und zugleich das unbekannteste des Autors. Souverän spannte Döblin einen Bogen von dem noch von keiner "Zivilisation" berührten menschlichen Leben am Amazonas über die Unternehmungen der Jesuiten in Brasilien und Paraguay (Teil I) bis hin zum Europa der Dreißiger Jahre, in dem die Stiefelschritte des Faschismus bereits unüberhörbar sind (Teil II). Thema ist jedoch nicht einfach "Südamerika", sondern wenigstens ebensosehr das "Europa" der weltweiten Expansion. Ein Menschenalter vor unseren Diskussionen über die Grenzen des Fortschritts hat Döblin das Doppelgesicht des Fortschritts und die verheerende Wirkung des Eurozentrismus (und dessen unausweichleches Ende) erkannt und beschrieben.
Sprecher:Gert Heidenreich
Thomas Holtzmann
Kornelia Boje
Daten zu Alfred Döblin:geboren: 10.08.1878
gestorben: 16.06.1957
Vita: Alfred Döblin (1878 bis 1957) studierte in Berlin, zeitgleich war er literarisch tätig. Er war ein führender Vertreter des Expressionismus. 1933 emigrierte der Autor über Zürich nach Paris. 1946 kehrte er nach Europa zrück. Weitere Romane von Alfred Döblin sind unter anderem "Die drei Sprünge des Wang-Iun" (1916), "November" (1918-1950), "Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende" (1956).

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Erstsendung: 26.12.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 388
Titel: An Berger
Autor: Peter P. Schwaiger
produziert in: 1968
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Ungeheuerliches ist geschehen: der Dorfpfarrer ist angezeigt worden wegen Unzucht mit Knaben. Der Sohn des Gastwirts verbreitet diese Nachricht in der Kneipe. Doch niemand will sie hören: die Eltern nicht, der Lehrer nicht, der Dorfpolizist nicht. Alle sind peinlich berührt. Jeder scheint an seine eigenen Missetaten zu denken. Die Furcht, der Schein der Wohlanständigkeit könnte zerstört werden, läßt sie zusammenrücken und sich auf alte "Werte" besinnen: Verschwiegenheit und Verschworenheit einer Dorfgemeinschaft. - Für den Wirtssohn aber wird dieses Geschehen zum Trauma. Darüber schreibend versucht er, sich davon zu lösen. Aber die Bilder lassen ihn nicht los.
Erstsendung: 27.06.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 388
Titel: Angel Baby
Autor: Len Jenkin
produziert in: 1988
produziert von: WDR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Joachim Sonderhoff
Übersetzer: Denis Scheck
Inhalt: Marie hat gerade ein lukratives Angebot als Sprecherin bei der 'Christlichen Radiostunde' bekommen. Doch ansonsten tut sie sich mit ihrer Schauspielerei und ihren Gedichten schwer. Die Eskapaden ihres Freundes Bobby, Ex-Model und Maler, lassen sie auch nicht zur Ruhe kommen. Er ist ständig in anrüchige Geschäfte verwickelt. Maries Ärger, aber auch ihre angsterfüllte Phantasie kennen keine Grenzen. Schon sieht sie ihren Freund in den Händen eines kriminellen Schönheitschirurgen, der mit Bobbys Gesicht untertauchen will und sie als Geisel nimmt. Die wahnwitzige Flucht vor der Polizei führt durch die Herrentoilette eines Restaurants quer durch ein Ananasfeld in einen Aufzug, der sie in die Schweiz befördert. Längst sind die Welt ihrer Gedichte und Phantasien und die Alltagswelt für Marie ineinander zu einem Alptraum verschmolzen, dessen Ursachen nicht zuletzt in der Angst vor den Umtrieben amerikanischer Sekten zu sehen sind.
Sprecher:Andrea Witt (Esther)
Peter Fricke (Micha)
Eva Garg (Julia)
Renate Fuhrmann (Cosima)
Daten zu Len Jenkin:geboren: 02.04.1941
Vita: Len Jenkin studierte englische und amerikanische Literatur. Seit 1980 lehrt er an der New Yorker Universität. Er hat zahlreiche Theaterstücke und Fernsehdrehbücher geschrieben. "Angel Baby" ist sein erstes Hörspiel.
Hompepage o.ä.: http://lenjenkin.com/
Erstsendung: 25.03.1993
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 388
Titel: Angelo: SV
Autor: Paolo Modugno
produziert in: 1984
produziert von: WDR
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Joachim Sonderhoff
Übersetzer: Karin Krieger
Inhalt: Nach einem mißglückten Selbstmordversuch avanciert der arbeitslose Angelo zum Star einer Talkshow. Seine spröde Verschlossenheit treibt die Einschaltquoten in schwindelerregende Höhen. Die Bosse des TV-Senders bieten ihm sogar eine eigene Sendung an. Doch der Preis, den Angelo zahlt, ist hoch: Zwar wird er reich und berühmt, aber er begibt sich in die völlige Abhängigkeit der Fernsehmogule. Als er nicht mehr so funktioniert, wie sie es wollen, lassen sie ihn eiskalt fallen und lancieren schon das nächste Showkonzept. Eine bitterböse Persiflage auf einen menschenverachtenden Medienapparat.
Sprecher:Wolf Martienzen (Fahrer)
Manfred Georg Hermann (Fahrgast/Erzähler)
Günter Dybus (Polizist)
Werner Possardt (Ein Mann)
Daten zu Paolo Modugno:geboren: 08.04.1940
Vita: Paolo Modugno (* 8. April 1940 in Rom) ist ein italienischer Synchron- und Radioregisseur, Schauspieler und Autor.

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Erstsendung: 13.09.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 388
Titel: Angelus
Autor: Gerhard Rühm
produziert in: 1984
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Gerhard Rühm
Inhalt: Eine biographische Litanei

Angelus ist der Engel, der Bote. Das Angelus-Läuten fordert dreimal täglich - morgens, mittags und abends - zum Gebet auf. Angelus Silesius nannte sich der schlesische (Silesius) Barockdichter und Mystiker Johannes Scheffler (1624-1677). Das Hörspiel Angelus, das auch eine multimediale Realisation erlaubt, repetiert litaneihaft Stationen aus Schefflers Leben, eingebettet in dokumentarische Berichte aus dem Dreißigjährigen Krieg. Den Schrecken und Endzeitängsten, von denen sie zeugen, werden Horrormeldungen aus der gegenwärtigen Wohlstandsperiode gegenübergestellt. Sprüche aus Schefflers "Cherubinischem Wandersmann" gliedern die Sprachabläufe musikalisch überhöht in drei Abschnitte und transzendieren als meditative Knotenpunkte das individuell und zeitgeschichtlich geprägte Geschehen ins gleichnishaft Umfassende.
MusikerRichard Braun (Klavier) Ina Otte (Celesta) Jang-Eun Bae (Klavier) Hilke Helling (Mezzosopran) Manos Tsangaris (Vibraphon) David Cordier (Bariton)
Daten zu Gerhard Rühm:geboren: 12.02.1930
Vita: Gerhard Rühm, geboren 1930, ist Exponent der internationalen konkreten Poesie, der Lautdichtung und einer der produktivsten Realisatoren des Neuen Hörspiels. Er ist Komponist und bildender Künstler sowie Mitbegründer der legendären avantgardistischen "Wiener Gruppe". Seine Werke wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur, dem Preis der Stadt Wien, dem Karl-Sczuka-Preis, dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, dem Großen Österreichischen Staatspreis. Für das Studio Akustische Kunst realisierte er über zehn Hörstücke und Klangkompositionen, u.a. "Ophelia und die Wörter", "Wintermärchen", "Wald", "Ein deutsches Requiem" und "damentennis".

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Erstsendung: 24.11.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 388
Titel: Anna Marx und der Zweifel
Anna Marx (Folge 5)
Autor: Christine Grän
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Inhalt: Politik und Sex in der Bundeshauptstadt Bonn: darüber lag schon immer die gnädige Wolke des Schweigens. An dieses Libido-Tabu kann auch die rothaarige, lebenslustige Bonner Klatschkolumnistin Anna Marx nicht rühren. Aber plötzlich steht sie mittendrin in einer Affäre, in die ihr Lover Philipp Handke verstrickt zu sein scheint. Der hat eine Anzeige wegen »Exhibitionismus« am Hals. Und aus lauter Angst um seine Karriere - seine Ernennung zum Staatssekretär steht kurz bevor - erwägt er, dem Vorschlag seines Anwalts zu folgen, ein »schlankes Geständnis« abzulegen und damit eine »Einstellung des Verfahrens gegen Geldauflage« zu erwirken. Natürlich ruft das Anna auf den Plan, die nicht klein beigibt und zu recherchieren beginnt. An ihrem - auch im Bett schlappen Philipp hat sie dabei keine große Hilfe, und in ihr regt sich ein leiser Zweifel.
Daten zu Christine Grän:geboren: 18.04.1952
Vita: Christine Grän, geboren 1952 in Graz, hat - vergnüglich Gift versprühend - die Szene der Fake-Promis und Geldmänner aufs Korn genommen. Nach der Kriminalkommissarin Anna Marx ist ihr mit Felicitas Wondraschek eine weitere Frauenrolle geglückt, die gleichermaßen Spannung und Witz, Nachdenklichkeit und Schwung in die Handlung bringt. Christine Grän war nach ihrem Studium Redakteurin bei einer Bonner Tageszeitung. Sie schreibt Drehbücher und Hörspiele. Der WDR sendete zuletzt von ihr "Anna Marx und die Mörderin" (2000).

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Erstsendung: 05.02.1995
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel: Ätherdramen - Ein akustischer Spaziergang durch die Hörspielgeschichte
Autor: Hans-Jürgen Krug
produziert in: 1968
produziert von: WDR
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Leslie Rosin
Inhalt: Am 29. Oktober 1923 startete der Rundfunk in Deutschland. Bereits ein Jahr später, am 24. Oktober 1924, wurde das erste Hörspiel gesendet, Hans Fleschs "Zauberei auf dem Sender". Von Anfang an wurde mit den Möglichkeiten des neuen Mediums experimentiert, um eine eigenständige Radio-Kunst zu entwickeln.

Bereits Ende der 20er Jahre wurde das literarische Hörspiel zur "Krönung des Funks". Nach dem Krieg entdeckten Schriftsteller wie Günter Eich oder Heinrich Böll das Hörspiel für sich, führten es zu neuer Blüte. In jüngerer Vergangenheit entstanden neue Formen wie "Audio-Art" und "Pop-Hörspiel"; man setzte auf Musik und Geräusche, ging neue Wege zum Hörer.

Der Hamburger Medienjournalist Hans-Jürgen Krug läßt Hörspielmacher, Radiotheoretiker und Dramaturgen von "Ätherdramen" und der wechselhaften Geschichte des deutschen Hörspiels erzählen.
Sprecher:Rudolf Kleinfeld-Keller (Opa Stöser)
Horst Michael Neutze (Wolbrück)
Heinz Schacht (Georg Funck)
Annelie Jansen (Schwester Hedwig)
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Treffer 20 von insgesamt 388
Titel: Ausweitung der Kampfzone
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2000
Autor: Michel Houellebecq
produziert in: 1993
produziert von: SWF
Laufzeit: 125 Minuten
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Martin Zylka
Übersetzer: Leopold Federmair
Inhalt: Michel ist EDV-Fachmann, er führt ein unspektakuläres, gleichförmiges Alltagsleben, das sich insbesondere durch das Fehlen von Bindungen und einer fortgeschrittenen inneren Erstarrung auszeichnet. Sein Dasein ist extrem, es findet jenseits von Glück und Unglück statt, ein Umstand, der - wie der Autor glaubt - nicht wenig mit der Sexualität unserer Tage zu tun hat. "Ausweitung der Kampfzone", erschienen 1994 in Frankreich, hat ebenso wie der nachfolgende Roman "Elementarteilchen" (1998) in kürzester Zeit und über Frankreichs Grenzen hinweg viel Aufsehen erregt. Seine Kunst, der gesellschaftlichen Welt das Stethoskop an die Brust zu halten und ihre Krankheiten zu diagnostizieren, erinnert an Sartre und die Ekelbestände, die jener im menschlichen Dasein ausfindig machte, an Camus und seinen "Fremden" mit Namen Merseault, der sich und der Welt gegenüber gänzlich entfremdet ist; auch in der Nachfolge Célines und dessen apokalyptischer Sichtweise wird er von der französischen Literaturkritik gesehen. Houellebecq stellt dem Existentialismus das Motiv der Sexualität an die Seite und vermittelt ein düsteres und vernichtendes Urteil. Die allein um ihrer selbst willen praktizierte Sexualität ist der Grund für den narzisstischen Ausverkauf des Subjekts, für den gänzlichen Verlust an Liebe, aber auch für die äußerste Form der Bindungslosigkeit und Vereinzelung. Bewusst geht es um den durchschnittlichen Normalbürger mit fester Stelle und einem regelmäßigen Berufs- und Freizeitleben, zwischen deren Fugen der unspektakuläre Erschöpfungszustand durchschimmert.
Sprecher:Lothar Ackva (Erzähler)
Burkhard Egdorf (Arthur Dent)
Manfred Miller (Ford Prefect)
Gerhard Hohmann (Zaphod Beeblebrox)
Angelika Engler (Trillian)
Oliver Ziolkowski (Marvin)
Wolfhard Klein (Prostetnik Vogon Jeltz)
Iris Kruse (Anhalter-Stimme)
Christoph Kühn (Vogonische Wache)
Axel Pothorn (Mr. L. Prosser)
Tom Schroeder (Slartibartfaß)
Claudia Güsgen (Eddie, der Bordcomputer)
Eva Gröner (Stimme der Enzyklopädia)
Simone Hofmann (Benjymaus)
Inga Haase (Frankiemaus)
Robert Scheuerer (Barkeeper/Ein Irrer mit fünf Köpfen)
Matthias Bardong (Gast)
Klaus Grundel (Gag Halfrunt)
Mechthild Greten (Türen)
Daten zu Michel Houellebecq:geboren: 26.02.1956
Vita: Michel Houellebecq, geboren 1956 in La Réunion, lebt zur Zeit in Irland. Er ist Preisträger des Grand Prix National des Lettres. 1998 wurde ihm für das Buch "Elementarteilchen" der Prix Novembre zugesprochen. Es wurde inzwischen in 22 Sprachen übersetzt und hat eine Millionenauflage erreicht. "Plattform" ist nach "Ausweitung der Kampfzone" (Hörspiel des Monats August 2000) und "Elementarteilchen" (Hörbuch des Monats Oktober 2001) der dritte Roman Houellebecqs, den der WDR als Hörspiel produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.houellebecq.info/

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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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