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Hörspieldatenbank

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Titel: Die Fackel-Neurose
Autor: Gerhard Naujoks
produziert in: 2012
produziert von: MDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Peter Kaizar
Komponist: Michael Hinze
Inhalt: Er sei, heißt es in den Protokollen der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung, ein "Mann von großer Begabung" und ein ebenso "witziger" wie "talentierter Schriftsteller". Eigentlich aber war Dr. Fritz Wittels, geboren 1880 in Wien, Arzt und Psychoanalytiker. Und er hatte das Pech, zwischen zwei Heroen seiner Zeit zu geraten. Als Schriftsteller machte er bald die Bekanntschaft von Karl Kraus - und teilte sich mit ihm eine junge Geliebte. Als Psychoanalytiker wurde er in den erlauchten Kreis um Sigmund Freud aufgenommen. Mit beiden überwarf er sich allerdings. Als Kraus ihn fallen ließ und in der "Fackel" böse Aphorismen über Wittels druckte, rächte sich dieser mit einem Schlüsselroman. In seinem Buch "Ezechiel der Gekränkte" rechnet Wittels mit seinem ehemaligen Förderer ab. Freud wiederum findet es gar nicht gut, "wenn zwei ehemalige Freunde sich mit Dreck bewerfen" und will die Veröffentlichung des Romans verhindern. "Sie sind", dekretierte er, "für meinen Kreis untragbar, wenn Sie dieses Buch herausbringen." Gerhard Naujoks hat die Geschichte des Dr. Wittels auf der Basis gesicherter historischer Quellen nun in ein turbulentes Hörspiel verwandelt. In seinem Sittengemälde treten - neben Wittels, Freud, Kraus und der jungen Prostituierten Irma - unter anderem auch zwei Chöre auf: Der "Chor der Gerüchte" und der "Chor der Innenstadthuren". Letztere sind nicht gut zu sprechen auf den Begründer der Psychoanalyse. Denn sie "wollen auch soviel Gewinn / wie der Herr Professor Freud / dafür, dass er nur red' mit die Leut / Denn wir arbeiten uns wund / und nicht nur mit dem Mund."
Sprecher:Ernst Jacobi (Busch)
Maren Eggert (Nanda)
Hille Darjes (Fanny)
Maximilian Brauer (Adolf)
Christian Gutowski (Sprecher)
Michael Hinze (Perkussion)
Sarah Christ (Harfe)
MusikerToni Burger; Tristan Schulze
Daten zu Gerhard Naujoks:geboren: 1958
Vita: Gerhard Naujoks wurde 1958 in Grieskirchen (Österreich) geboren. Er arbeitet als Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://www.gerhard-naujoks.at/
Erstsendung: 24.09.2013
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 5
Vorige/nächste Ausstrahlung:15.12.2018 um 14:00 bei Ö1
21.12.2018 um 22:04 bei RBB  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die Schuhe der Braut
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2018
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 1946
produziert von: RB
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Peter Kaizar
Philip Scheiner
Inhalt: Der syrische IS-Soldat Said wird in ein Loch voller Leichen abgeseilt, um den Körper eines ermordeten Journalisten zu bergen. Er begegnet dort unten einer geköpften Braut, sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie für ihre Hochzeit Lippenstift aufgetragen hatte. Im Zwiegespräch mit der toten Frau erkennt Said, dass sie den falschen Weg gehen, er, seine Kameraden, der IS. Als Soldat ging er in dieses Loch, als Deserteur kommt er heraus. Er flüchtet, Richtung Deutschland, er schwimmt nach Griechenland, wo er als Leiche angespült wird. Er erwacht von den Toten und schwimmt weiter bis Rimini. Dort trifft er auf eine Burnout-geplagte Journalistin, die ihn, nicht uneigennützig, in sein Bestimmungsland bringen will. Doch am Ende kommt alles anders.

Die niederösterreichische Schriftstellerin Magda Woitzuck legt mit "Die Schuhe der Braut" ihr fünftes Hörspiel vor, erneut voll von Absurdität, Weisheit und Poesie, das Schreckliche trifft hier wieder auf das Menschliche, Verzweiflung trifft auf Zynismus.
Said wird von seinem Kameraden Faisal in ein Loch in der Wüste abgeseilt. Dort haben IS-Kämpfer ihre - höchstwahrscheinlich zivilen - Opfer hineingeworfen. Said soll einen geköpften ausländischen Journalisten aus dem Loch holen, dessen Frau will den Leichnam begraben und ist bereit, dafür zu bezahlen. Dort unten trifft Said auf eine ebenfalls kopflose Braut. Sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie bei ihrer Hochzeit Lippenstift getragen hatte. Dieses Erzählelement hat Woitzuck aus realen Begebenheiten bezogen, so wie viele ihrer Erfindungen in der Realität fußen, meist teilweise ins Phantastische überhöht. So auch in diesem Fall, die Braut beginnt mit Said zu sprechen. Sie suche ihre Schuhe, ohne diese könne sie ja nicht heiraten. Said, zunächst naturgemäß verständnislos, sucht die Schuhe und findet sie. Zum Dank darf er einen Finger der Braut essen, er muss, denn damit verzeiht die Braut, die in Saids Phantasie bald zu einer Gottheit mutiert, ihm und seinen Kameraden alles, auch dass man sie geköpft hat.

Als Kämpfer ging er in das Loch, als Deserteur kommt er heraus. Sie hätten einen Fehler gemacht, sagt er, sie haben die Braut geköpft, sie haben Unschuldige getötet, sie haben gemordet. Said beschließt, den IS zu verlassen und nach Deutschland zu flüchten. Auf diesem Weg begegnen ihm ein abgestumpfter Polizist, ein abgewrackter Arzt und eine Journalistin mit Schreibblockade, die sich dem Thema Flüchtlinge widmen soll und in Said ein willkommenes Opfer im Wortsinn sieht, zunächst jedenfalls.

Das fünfte Hörspiel der niederösterreichischen Autorin Magda Woitzuck erzählt die Geschichte des syrischen IS-Soldaten Said, der geläutert wird und sich auf den Weg nach Europa macht. Eine Reise als Parabel über Fährnisse und Schikanen, über Zynismus und Engstirnigkeit im Zusammenhang mit dem Thema Flucht. Dabei bleibt der Text beileibe nicht im Vordergrund des Geschehens, er knüpft vielmehr Fäden aus lyrischen Entwürfen in entlegene Assoziationsräume, in testamentarische Formeln und surreale Bildwelten.
MusikerPeter Kaizar (Sound Samples)
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 10.12.2017
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 5
Titel: Die Zauberflöte
Autor: Emanuel Schikaneder
Wolfgang Amadeus Mozart
produziert in: 1989
produziert von: HR; SWF
Laufzeit: 118 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Ein Hörspiel nach dem gleichnamigen Libretto von Wolfgang Amadeus Mozart.

Was ist Mozarts bekanntestes Werk - ein Mysterienspiel, ein Märchen, eine Freimaurer-Oper, ein humanistisch-utopisches Lehrstück? Worum geht es in der Zauberflöte? Die Zauberflöte ohne die Musik Mozarts ermöglicht einen neuen Blick auf die Handlung der Oper. Unabhängig von den Deutungen mancher Operninszenierungen zeigt die neue, wortgetreu am Libretto Emanuel Schikaneders ausgerichtete Hörspielfassung der Zauberflöte auch jene Inhalte, die von Mozarts faszinierender Musik gleichsam verborgen werden ...
Sprecher:Ernst Jacobi (Erzähler)
Moritz Stoepel (Tom Ripley)
Matthias Leja (Jeff Constant)
Matthias Haase (Bernard Tufts)
Jens Weisser (Ed Banbury)
Alexander Tschernek (Chris Greenleaf)
Corinna Schnabel (Heloise)
MusikerPeter Kaizar (Keyboards, Samples) Anton Burger (Violine, Mandoline, E-Violine, E-Mandoline) Wolfgang Tockner (Keyboards, Orgel, E-Gitarre) Patrice Héral (Perkussion) Georg Graf (Querflöte) Georg Mittermayr (Blockflöte)
Daten zu Wolfgang Amadeus Mozart:geboren: 27.01.1756
gestorben: 05.12.1791
Vita: Wolfgang Amadeus Mozart, mit vollständigem Taufnamen: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (* 27. Jänner 1756 in Salzburg, Fürsterzbistum Salzburg, HRR; † 5. Dezember 1791 in Wien, Habsburgermonarchie, HRR), war ein Salzburger Musiker und Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik. Er selbst nannte sich meist Wolfgang Amadé Mozart.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.10.2017
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 5
Titel: Geahnt, aber verborgen - Worum es in der Zauberflöte wirklich geht
Autor: Wolfgang Amadeus Mozart
produziert in: 1969
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: "Die Zauberflöte" - ohne W. A. Mozart.

Was ist Mozarts bekanntestes Werk - ein Mysterienspiel, ein Märchen, eine Freimaurer-Oper, ein humanistisch-utopisches Lehrstück? Worum geht es in der Zauberflöte? Die Zauberflöte ohne die Musik Mozarts ermöglicht einen neuen Blick auf die Handlung der Oper. Unabhängig von den Deutungen mancher Operninszenierungen zeigt die neue, wortgetreu am Libretto Emanuel Schikaneders ausgerichtete Hörspielfassung der Zauberflöte auch jene Inhalte, die von Mozarts faszinierender Musik gleichsam verborgen werden ...
Sprecher:Fritz Muliar (Franz Hiefel)
Elfriede Ott (Grete Kloppke)
Aladar Kunrad (Burger)
Traute Aumüller (Eva)
Rudolf Oskar Wisth (ein Kunde)
Friedl Hofmann (eine Kundin)
Daten zu Wolfgang Amadeus Mozart:geboren: 27.01.1756
gestorben: 05.12.1791
Vita: Wolfgang Amadeus Mozart, mit vollständigem Taufnamen: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (* 27. Jänner 1756 in Salzburg, Fürsterzbistum Salzburg, HRR; † 5. Dezember 1791 in Wien, Habsburgermonarchie, HRR), war ein Salzburger Musiker und Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik. Er selbst nannte sich meist Wolfgang Amadé Mozart.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.10.2017
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 5
Titel: Machen Sie, was Sie wollen
Autor: Sabine Schönfeldt
produziert in: 1958
produziert von: SDR
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Kerstin Schütze
Inhalt: Eine Frau spricht einen Mann auf der Straße an. "Ich brauche einen Mann", sagt sie. "Ich will mein Leben zerstören." Von ihm, dem Unbekannten, will sie nur eines: "Sex". Ohne Bedingungen, ohne Vorgeschichte, ohne Fragen, ohne Liebe. Die Frau nimmt den Mann mit auf ein Hotelzimmer. Sie will dass es wehtut. Sie will leiden, sie will sich spüren.

Die Berliner Autorin Sabine Schönfeldt etabliert in ihrem zweiten Hörspiel eine ebenso radikale wie verstörende Versuchsanordnung. Es gibt keine Psychologie, keine Erklärungen, keine Interpretationen. Sie lässt das Publikum allein - und macht es damit gleichzeitig zum Partner. Denn Sinn lässt sich keiner finden im grausamen Spiel. Projektionen jeder Art liegen ausschließlich in der Verantwortung der Betrachter.

Die Regisseurin Kerstin Schütze, die schon Sabine Schönfeldts erstes, preisgekröntes Hörspiel 'Die Restlichen' inszeniert hat, hat die Aufnahmen für dieses Stück vom Hörspielstudio des ORF-Funkhauses in ein Hotelzimmer verlegt. Andreas Patton und Petra Morzé, die beiden Hauptdarsteller, hatten vermutlich schon einfachere Aufgaben zu bewältigen. "Es ist ganz leicht", sagt sie gegen Ende des Stücks. "Machen Sie. Sie dürfen alles."
Sprecher:Erik Schumann (Kostek Wittkowsky)
P. Walter Jacob (Moritz, Reich, Juwelier)
Käthe Lindenberg (Esther Reich, seine Frau)
Sigurd Fitzek (Leon Reich, Sohn)
Peter H. Schwerdt (Raffael Reich, Sohn)
Anneli Granget (Regina Reich, Tochter)
Uta Rücker (Frau Wittkowsky, Kosteks Mutter)
Ernst Ronnecker (Noah Rapaport)
Hans Mahnke (Bankier Levinson)
Kurt Norgall (Goldmann)
Daten zu Sabine Schönfeldt:geboren: 1963
Vita: Sabine Schönfeldt, geboren 1963 in Heidelberg. Nach dem Studium der Germanistik und der Romanistik in Hamburg erarbeitete sie Programme für das Musik- und Literaturensemble ensemble tityre. Seit 1997 arbeitet sie als Autorin und Gestalterin von experimentellen Literatursendungen, Features und Hörspielen.
Erstsendung: 08.10.2013
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5172 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544942796
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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