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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Andreas Sauter
Bernhard Studlar
produziert in: 2010
produziert von: Autorenproduktion
Regie: Reto Ott
Inhalt: "A. ist eine andere" ist die Geschichte einer jungen Frau, die eines Tages plötzlich verschwindet. Für die Hinterbliebenen ist es ein Rätsel. Sie erzählen von ihrer Trauer, ihrer Wut, dem Bemühen, wieder ein normales Leben zu führen. Interviewähnliche Erzählpassagen mischen sich mit kurzen szenischen Splittern aus dem Leben mit und ohne A. Dabei setzen Sauter und Studlar ganz unspektakulär auf die kleinen Dinge des Lebens: ein raffiniertes Puzzle tragischer und komischer Momente. Und erzählen wie nebenher noch fast einen Krimi. Und lassen von der grossen Liebe träumen.
Sprecher:Ursina Lardi (Sprecher)
Daten zu Andreas Sauter:geboren: 1974
Vita: Andreas Sauter, geboren 1974 in Zürich, lebt als Dramatiker, Regisseur und Filmemacher in Berlin. 2004 erhielt er zusammen mit Co-Autor Bernhard Studlar den Basler Hörspiel-Preis für die vom SRF produzierte Radiofassung des Stücks "A. ist eine andere"
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Hugo Rendler
produziert in: 1980
produziert von: ORF-S
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Andri Beyeler
Inhalt: Ohne sie würde im ÖV nichts laufen: Postauto-Chauffeure bedienen zuverlässig noch die hinterletzte Haltestelle. Auch im grössten Verkehrsgewühl behalten sie die Übersicht und bringen ihre Fahrgäste sicher ans Ziel. Aber es gibt Tage, da reicht es selbst dem ruhigsten Steuermann. Und er greift durch.

ÖV-Dienstleister wie Bus-Chauffeure oder Kondukteure werden zunehmend Opfer von Pöbeleien und Provokationen. Und manchmal sogar von physischer Gewalt. Renitente, betrunkene, gewaltbereite Fahrgäste sind auch in der Schweiz keine Ausnahme mehr. Zwar wird das Personal regelmässig in Anti-Aggressionskursen auf den Ernstfall vorbereitet, aber letztlich müssen die Betroffenen selber schauen, wie sie mit den Angriffen und ihren Folgen fertig werden.

In einem ebenso authentischen wie präzis gebauten Monolog hat der Hörspiel-Autor Hugo Rendler festgehalten, wie es passieren kann, dass ein Busfahrer an seine Grenze kommt. Denn ein durchgetaktetes Leben nach Fahrplan, das geht immer nur bis zu einem gewissen Punkt. Danach beginnt eine neue Zeitrechnung. Oder eine Fahrt ins Blaue. Allerdings nur, wenn auch das Herz mitmacht.

Der Schaffhauser Dramatiker Andri Beyeler hat die ursprünglich in der südbadischen Grenzregion angesiedelte Vorlage für SRF in Mundart übersetzt und auf schweizerische Verhältnisse adaptiert. Die Produktion entsteht in Kooperation mit dem SWR und mit Radio Bremen – als Teil einer kleinen Mundart-Offensive im deutschsprachigen Hörspiel. Ab dem Sendetermin wird man auf srf.ch «Abgfahre» unter dem Titel «A de Grenz» ebenfalls in einer alemannischen und in einer plattdeutschen Version hören können.
Sprecher:Angelika Welzl (Irene)
Alexander Grill (Karl)
Daten zu Hugo Rendler:geboren: 1957
Vita: Hugo Rendler, geboren 1957 in Stühlingen, wuchs in Schwaningen nahe der Schweizer Grenze auf. Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger arbeitete er erst in verschiedenen Krankenhäusern, machte dann das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, studierte Mathematik und Philosophie, um sich dann in den 1990er Jahren etwas ganz anderem zuzuwenden: der Schriftstellerei. Neben Romanen und Theaterstücken schreibt er Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 10.04.2015
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Stephan Pörtner
produziert in: 1963
produziert von: WDR
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: schweizerdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Inhalt: Die Schweiz braucht Helden. Der Sport liefert Helden. Einer von ihnen ist Andreas Flückiger, ein junger Radprofi aus Zürich-Schwamendingen. Er feiert märchenhafte Erfolge und die Massen lieben ihn. Doch dann folgt der Absturz. Und eine neue Karriere: in der schicken Zürcher Drogen-Szene.

Mit der Geschichte des Ex-Promis Flückiger zeichnet Stephan Pörtner eine Karriere nach, wie sie nicht nur bei Sportlern in den letzten Jahren zur traurigen Normalität geworden ist. Hat einer Erfolg, wird er von den Medien gehypt und vom Business gehätschelt. Kommt er dann zu Fall, bleibt nur noch hämisches Mitleid. Und schon bald ist der Loser vergessen. Aber wer einmal reich und berühmt war, findet kaum mehr ins normale Leben zurück. Und Andreas Flückiger startet noch einmal durch: als Kokain-Dealer im party-seligen Zürich der Carl Hirschmanns und Co.
Daten zu Stephan Pörtner:geboren: 24.11.1965
Vita: Stephan Pörtner, geboren 1965, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Zürich, wo seine fünf Krimis mit Köbi Robert, dem Detektiv wider Willen, spielen. Für den letzten Band «Stirb, schöner Engel» erhielt er den Zürcher Krimipreis. Er schreibt auch Kurzgeschichten und Kolumnen und regelmässig für das SRFHörspiel. Mit Beat Schlatter zusammen hat er die Erfolgskomödie «Polizeiruf 117» verfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Ruedi Häusermann
produziert in: 1987
produziert von: RB
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ruedi Häusermann
Komponist: Hermann Josephs
Inhalt: Mit der Diagnose Schizophrenie kam der Knecht Adolf Wölfli (1864-1930) mit 31 Jahren in die Irrenanstalt Waldau bei Bern. Von einem Psychiater zur Beruhigung mit Stiften und Papier ausgerüstet, schuf er ein gigantisches Oeuvre: Karten, Zeichnungen, Texte, Noten, Zahlen, die sich die ganze Welt und alle weiteren Planeten einverleibten und sie in den "St. Adolfs-Riesenglobus" verwandelten. So war Wölfli, ein früh verlassenes Kind, das zum Arbeiten von Bauer zu Bauer verkauft wurde, im All und am Amazonas, in Indien und China, im noblen New Yorker Waldorf-Hotel, am Feuerstrand und im Mutterbauch. Sein Werk, das von Künstlern wie Jean Dubuffet und André Breton früh geadelt wurde, gilt als das bedeutendste der "Art brut". U. a. anhand der imaginären Autobiographie, die Wölfli 1908 niederzuschreiben, zu zeichnen und zu komponieren begann (insgesamt 25'000 Seiten Text, 1620 Zeichnungen, 1640 Collagen, darunter auch ein Trauermarsch von 8300 Seiten), folgt der Komponist und Theatermacher Ruedi Häusermann dem Leben eines Mannes, der seinem Schicksal mit Witz, Bauernschläue und visionärem Eigensinn manches Schnippchen zu schlagen wusste.
Sprecher:Bruno Ganz (Erzähler)
Wanja Mues (Knabe)
Vera Hoppe (Kind)
Anne Spaar (Kind)
Alexander Böll (Kind)
Mircu-Daniel Tipke (Kind)
Horst Bollmann (Bäcker)
Siemen Rühaak (Reiter)
Marianne Schilling (Mutter)
Traugott Buhre (Bürgermeister)
Walter Renneisen (Stadtrat)
Ulrich von Bock (Vertreter der Regierung)
Daten zu Ruedi Häusermann:geboren: 1948
Vita: Ruedi Häusermann, geb. 1948 in Lenzburg (Aargau), wandte sich früh dem Jazz zu, entwickelte eine eigene Musik-Theatersprache, Er arbeitete u.a. an der Volksbühne in Berlin und am Theater Basel.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Jonathan Stroud
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Robert Schoen
Bearbeitung: Renate Greinacher
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzer: Katharina Orgaß
Inhalt: »Gestatten, mein Name ist Bartimäus. Dämonen sind überaus heimtückisch. Sie fallen dir in den Rücken, sobald sich ihnen auch nur die geringste Gelegenheit dazu bietet. Hast du verstanden?« Und ob der Zauberlehrling Nathanael verstanden hat. Er weiß genau, was es mit der Macht von Dämonen auf sich hat. Deshalb hat er sich ja für Bartimäus entschieden, einen 5000 Jahre alten Dschinn. Nathanael braucht einen mächtigen Mitspieler für seinen Plan: Er will sich rächen für eine Demütigung, die er als kleiner Junge erleiden musste. Der Auftrag an Bartimäus ist klar: Er soll das Amulett von Samarkand stehlen, das im Besitz des bösen Zauberers Simon Lovelace ist.
Sprecher:Marianne Wünscher (Nägle)
Lotte Loebinger (Kaschiebe)
Ingrid Ohlenschläger (Vera)
Lissy Tempelhof (Hilde Prill)
Helga Raumer (Anna Zabel)
Jochen Thomas (Brigadier)
Helmut Müller-Lankow (Häcksel)
Günter Haack (Karl)
Heinz Scholz (Schlosser)
Willi Narloch (Zabel)
Albert Garbe (Meister)
Norbert Christian (Sekretär)
Fred Düren
Werner Troegner
Herbert Köfer
Daten zu Jonathan Stroud:geboren: 27.10.1970
Vita: Jonathan Stroud (* 27. Oktober 1970 in Bedford, England) ist ein britischer Schriftsteller und Autor phantastischer Literatur. Er schreibt vornehmlich Kinder- und Jugendbücher.
Hompepage o.ä.: http://www.jonathanstroud.com/

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Erstsendung: 24.12.2010
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 30
Titel:

Schreckmümpfeli
Autor: Gion Mathias Cavelty
produziert in: 2004
produziert von: RTE
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Anina LaRoche
Inhalt: Vom Zauber des Lesens, oder: Hände weg von Schöner Literatur!
Daten zu Gion Mathias Cavelty:geboren: 04.04.1974
Vita: Gion Mathias Cavelty (* 4. April 1974 in Chur) ist ein Schweizer Schriftsteller.

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Treffer 7 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Guy Krneta
produziert in: 1962
produziert von: NDR
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Geri Dillier
Komponist: Siegfried Franz
Inhalt: Louis Wilhelm ist Drogist, Witwer und SVP-Gemeinderat in Hindelbank. In einem Restaurant in Bern wartet er auf seinen Zug und merkt, dass ihm sein Portemonnaie geklaut wurde. Ein Gast hilft ihm aus der Patsche: Geri Moos, KMU-Berater, abgewählter SP-Nationalrat von Zug. Man kommt ins Gespräch, trinkt ein zweites, ein drittes Bier, kommt sich näher, Louis verpasst den letzten Zug und strandet mit seinem Saufkumpan Geri gegen Morgen in einem Nachtlokal.

Guy Krneta gelingt in diesem subtilen Kammerspiel eine gewitzte Annäherung zweier unterschiedlicher Männer. Ueli Jäggi als Louis und Martin Hug als Geri treffen präzis die sprachlichen Zwischentöne, welche das Abgründige, Einsame dieser zwei Männer spürbar machen. Jürg Kienbergers Musik unterlegt dem Spiel eine augenzwinkernde Melancholie.
Sprecher:Marlene Riphahn (Die Zeit)
Fabian Wander (Le Moniteur)
Eric Schildkraut (Chansonnier)
Leon Askin (Ludwig XVIII.)
Kaspar Brüninghaus (Blacas)
Walter Petersen (Soult)
Werner Stock (Napoleon)
Walter Klam (Ney)
Karl Heinz Gerdesmann (Delessart)
Daten zu Guy Krneta:geboren: 1964
Vita: Guy Krneta (*1964 in Bern) schreibt Prosa, Gedichte, Theaterstücke, Hörspiele und gehört zu den wichtigsten Mundartautoren in der Schweiz. Als Spoken-Word-Autor ist er auch mit der Gruppe «Bern ist überall» unterwegs oder mit dem Rapper Greis und dem Musiker Apfelböck. Krneta studierte Theaterwissenschaft und Medizin. Er war als Regieassistent und Dramaturg an verschiedenen Theatern in Deutschland und der Schweiz tätig. Heute lebt er als freischaffender Autor mit seiner Familie in Basel. Er ist Mitbegründer des Schweizerischen Literaturinstituts in Biel und des Künstler/innen Netzwerks «Kunst + Politik». Für seine kulturpolitische Tätigkeit erhielt er 2012 den Prix Suisseculture.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 30
Titel:

Schreckmümpfeli
Autor: Gion Mathias Cavelty
produziert in: 2015
produziert von: HR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Komponist: Alessando Bosetti
Inhalt: Bleiben Sie am besten einfach sitzen!
Sprecher:Steffi Weismann
Tilmann Walzer
Katarina Rasinski
Christian Kesten
Henrik Kairies
Ariane Jessulat
Daten zu Gion Mathias Cavelty:geboren: 04.04.1974
Vita: Gion Mathias Cavelty (* 4. April 1974 in Chur) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.11.2015
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Erwin Koch
produziert in: 1993
produziert von: SFB
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Charles Benoit
Inhalt: Sie wissen, wie die Bettwanzen sich paaren und wie der amerikanische Ochsenfrosch sein Weibchen zu beeindrucken versucht. Sie wissen, warum die Motte ihren Paarungspartner ortet, der kilometerweit entfernt ist. Und selbstverständlich kennen sie auch alle Gesetzmässigkeiten menschlichen Balzverhaltens. Sie, das sind jene Verhaltensforscher, die sich alle zwei Jahre zum Fachkongress der GHES treffen, der Gesellschaft für Humanethologie und Empirische Soziobiologie. In den Pausen oder nach getaner Arbeit treffen die Kapazitäten sich in der Hotelbar. Und dort tun sie, was Frauen und Männer, die sich begegnen, immer tun: Sie begutachten sich und testen ihre Fähigkeiten als Verführer und Verführerin aus. Theorie und Praxis gehen dabei oft getrennte Wege.
Sprecher:
offen
Hans-Rainer Lange
Daten zu Erwin Koch:Vita: Erwin Koch, geboren 1956, arbeitete nach seinem Jurastudium als Redakteur und wurde für seine journalistischen Arbeiten mehrfach ausgezeichnet. Gemeinsam mit F. Bestenreiner hat er die folgenden Hörspiele verfasst: "Jernigan" (HR 1997), "Das langsame Sterben des Gottfried K." (WDR 1999); für "Unstern" (DRS 2002) erhielt er den Deutschschweizer Hörspielpreis. "Sara tanzt" (2003) ist sein erster Roman.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Peter-Jakob Kelting
produziert in: 2005
produziert von: SRF
Regie: Reto Ott
Dramaturgie: Reto Ott
Inhalt: Im April 1938 verurteilte das St. Galler Kantonsgericht den dreifachen Mörder Paul Irniger zum Tod. Unaufgefordert bewarben sich daraufhin über 120 Männer aus der ganzen Schweiz für das Henkeramt. Ausgehend von den Bewerbungsbriefen entstand zuerst ein Theaterstück, dann ein preisgekröntes Hörspiel.

Der damals im Aargau tätige Psychiater Boris Pritzker sichtete die schriftlichen Offerten der selbsternannten Henker-Kandidaten, und es gelang ihm, mit der Mehrzahl von ihnen Interviews zu führen. Das Material dieser Untersuchung wurde erst 1993 aus Pritzkers Nachlass publiziert und diente 1998 dem Zürcher «Theater Winkelwiese» als Basis für ein aufsehenerregendes Ensembleprojekt, welches mit grossem Erfolg in der Schweiz sowie auf europäischen Theaterfestivals gezeigt wurde.

Dabei stand weder der dokumentarische Aspekt des historischen Falles noch der moralische Diskurs pro oder contra die Todesstrafe im Vordergrund. Vielmehr entstand entlang der fiktiven Lebensläufe von fünf zutiefst helvetischen Henker-Kandidaten eine vielschichtige, poetisch gebrochene und nicht zuletzt elend komische Charakter- und Milieustudie.

Im Nachvollziehen der prototypisch verkorksten Biografien dieser Biedermänner wird auf beunruhigende Weise die dumpfe alltägliche Bereitschaft zum Tötungsakt spürbar, denn: «Einer muss es ja machen». Für die Hörspielfassung von SRF hatte der Dramaturg Peter-Jakob Kelting den Theatertext inhaltlich und formal neu arrangiert und akzentuiert. In den Doppelrollen von Befragten und Befragern agieren im Hörspiel die gleichen fünf Darsteller wie in der damaligen Bühnenfassung.

Die Radio-Inszenierung von Reto Ott wurde 2001 mit dem renommierten «Prix Europa» ausgezeichnet.
Sprecher:Klaus Degenhardt
Christoph Müller
Jean-Pierre Cornu
Klaus Henner Russius
Julia Glaus
MusikerVokalensemble Männerchor Zürich Leitung: Christoph Cajöri
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Roger Heiniger
Daten zu Peter-Jakob Kelting:geboren: 27.03.1959
Vita: Peter-Jakob Kelting (* 27. März 1959 in Neuenbrook) ist ein deutscher Dramaturg.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 11 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Guy Krneta
produziert in: 2011
produziert von: SWR; HR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Geri Dillier
Komponist: Albrecht Kunze
Inhalt: Nach zehn Ehejahren trennen sie sich. Sie rechtfertigen sich, schreien, werden rührselig, agressiv. Und all das in der indirekten Rede; nicht zueinander, sondern übereinander. Das tönt befremdend, kommt aber genau so emotional daher, als würden sie sich Auge in Auge gegenüberstehen.

Das Hörspiel basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück, das im Theater Neumarkt im Frühjahr 2013 uraufgeführt wurde. Dieses wiederum nimmt Bezug auf eine Sozialreportage von Fredi Lerch, auf eine reale Geschichte also: Die Geschichte zweier Menschen, die 10 Jahre aneinander vorbei gelebt haben, in ihren Träumen und Sehnsüchten verstrickt. Und die dann aus allen Wolken fallen, als er ins Gefängnis und sie in die Klinik eingeliefert werden. Und nun wühlen sie verwundet in den Scherben ihrer zerbrochenen Welt, unter der sich immer neue Abgründe öffnen.
Sprecher:Nikola Duric
Nina Kronjäger
Marie Löcker
Karolina Sauer
Claudia Splitt
Veit Sprenger
ergänzender Hinweis: Das Produktionsjahr ist der SRF-Webseite entnommen, in der Absage wird 2012 genannt.
Daten zu Guy Krneta:geboren: 1964
Vita: Guy Krneta (*1964 in Bern) schreibt Prosa, Gedichte, Theaterstücke, Hörspiele und gehört zu den wichtigsten Mundartautoren in der Schweiz. Als Spoken-Word-Autor ist er auch mit der Gruppe «Bern ist überall» unterwegs oder mit dem Rapper Greis und dem Musiker Apfelböck. Krneta studierte Theaterwissenschaft und Medizin. Er war als Regieassistent und Dramaturg an verschiedenen Theatern in Deutschland und der Schweiz tätig. Heute lebt er als freischaffender Autor mit seiner Familie in Basel. Er ist Mitbegründer des Schweizerischen Literaturinstituts in Biel und des Künstler/innen Netzwerks «Kunst + Politik». Für seine kulturpolitische Tätigkeit erhielt er 2012 den Prix Suisseculture.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Jean-Michel Räber
produziert in: 1950
produziert von: SWF
Laufzeit: 70 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Mark Ginzler
Komponist: Karl Sczuka
Inhalt: Endlich hat das Warten ein Ende: Nach vier Jahren Radio-Pause ermittelt der Kult-Detektiv Franz Musil wieder auf SRF 1! In «Dreck am Stecken», seinem nunmehr achten Fall, gräbt sich der eigenwillige Zürcher Ermittler tief hinein ins undurchsichtige, brutale Business des globalen Rohstoffhandels.

Ein junger Mann ist verschwunden, Musil soll ihn finden. Eigentlich ein Routinefall für den
preisgekrönten Privatermittler. Aber eben nur eigentlich. Denn kaum hat Musil den Auftrag erhalten, explodiert in der Zentrale des Zuger Rohstoffgiganten «Globewinger» eine Bombe. Plötzlich ist Musil nicht mehr der einzige, der nach dem verschwundenen Pesche Bärtschi fahndet. Polizeileutnant Linder, Musils ewiger Gegenspieler, ist der erste, der aufkreuzt. Wie immer im dümmsten Moment.

Dann tauchen ein ehemaliger Verwaltungsrat von «Globewinger» und ein ziemlich gewalttätiger Amerikaner auf. Suchen die alle den angeblichen Bombenleger von Zug oder ist Pesche Bärtschi im Besitz von brisanten Informationen? Und welche Rolle spielen der ehemalige Afrika-Fremdenlegionär und die Greenpeace-Aktivistin? Musil stösst gegen Mauern. Als schliesslich seine Freundin
Francesca eine Morddrohung erhält, bittet er einen Kollegen um Hilfe: den berühmt-berüchtigten Philip Maloney. Doch erst als Musil im Triemlispital landet und Polizisten vor seiner Tür stehen, wird auch einem Musil klar, dass Musil ein Problem hat.

Auch der neue «Musil» ist ein rasanter Krimi – und eine brisante Story um Kleinganoven und global tätige Handelsagenten, für die Rohstoffe mehr bedeuten als Menschenleben. In den Hauptrollen: Ueli Jäggi und Mathias Gnädinger.
Sprecher:Otti Schütz (Elga)
Alexander Golling (Starschenski)
Claire Ruegg (Marina)
Alois Garg (Oginski)
Kurt Ebbinghaus (Timoska)
Sonja Karzau (Dortka)
Anette Roland (Amme)
Benno Schurr (Bedienter)
Hermann Siemek (Ritter)
Günther Vulpius (Diener)
Daten zu Jean-Michel Räber:geboren: 1959
Vita: Jean-Michel Räber, 1959 in Zürich geboren, lebt in Heidelberg. Er ist Schauspieler und seit 1994 auch Autor: von Theaterstücken, Hörspielen und Soloprogrammen. Die Uraufführung der Theaterfassung von "Gehen" ist geplant für Januar 2019 am Hans-Otto-Theater Potsdam.
Hompepage o.ä.: https://www.jean-michel-raeber.de/start.php
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Emil Zopfi
produziert in: 1988
produziert von: NDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Geri Dillier
Inhalt: Friedrich von Dürler (1804-1840), der im Hörspiel von Emil Zopfi im Zentrum steht, war ein Sohn aus gutem Zürcher Haus, Sekretär der Zürcher Armenpflege, Altertumsforscher, Turner, Alpinist und Zweitbesteiger des Tödi. Er starb im Alter von 36 Jahren bei einem winterlichen Abstieg vom Uetliberg. In sein Leben hinein wirken die Spannungen zwischen Land und Stadt Zürich, zwischen religiösem Fundamentalismus und liberaler Aufklärung, die im sogenannten Züriputsch von 1839 zum kriegerischen Ausbruch kommen. Aber nicht die Historie steht in diesem Hörspiel im Vordergrund, sondern die berührende Geschichte eines jungen Mannes, der mit der Enge seiner gutbürgerlichen Herkunft schwer zurechtkommt.
Sprecher:
offen
Lutz Mackensy (Benjamin Varden)
Jan Eberwein (Eric Loder)
Verena von Behr (Maria Morano)
Christoph Bantzer (Lord Peter Wimsey)
Benno Iffland (Judon)
Wolfgang Kaven (Mastermann)
Curt Bock (Armstrong)
Willy Witte (Englischer Offizier)
Ariane Knauf (Elvira)
Hans Irle (1. Beamter)
Herbert Tennigkeit (2. Beamter)
Daten zu Emil Zopfi:geboren: 04.01.1943
Vita: Emil Zopfi (* 4. Januar 1943 in Wald ZH) ist ein Schweizer Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://www.zopfi.ch/

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Treffer 14 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Jack Thorne
produziert in: 1997
produziert von: MDR; DLR Berlin; SDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Mundarthörspiel (schweizerdeutsch)
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Komponist: Uwe Hilprecht
Klaus Burger
Übersetzer: Simon Froehling
Inhalt: Das Jahr 1994 sorgt für eine radikale Veränderung im Leben der Familie Kellenberger: Sie nimmt Onkel Toni bei sich auf, den Bruder der Mutter. Toni ist nach jahrelanger Behandlung in der Psychiatrie nicht mehr in der Lage, ein selbständiges Leben zu führen. Zwar ist er nicht mehr aggressiv, trotzdem sorgt der Umgang mit ihm für familiären Konfliktstoff. Besonders Sohn Martin fühlt sich weiter ausgegrenzt. Martin ist ein Sonderling, der keinen Kontakt zu den Mitschülern findet und sich deshalb für einen Autisten hält. Dazu kommt noch die Furcht, es könnten sich auch bei ihm mentale Störungen zeigen wie bei Toni. Aber dann beginnt jener Samstag, an dem der Traum von der grossen Party mit Musik und Knutschen zerplatzt - und Martin stattdessen sich und seinen Onkel völlig neu kennen lernt.

Jack Thorne schildert in zuweilen drastischen, aber immer wieder humorvoll zugespitzten Szenen, wie ein jugendlicher Aussenseiter versucht, mit den Zumutungen des Lebens fertig zu werden. Dazu benutzt er eine raffinierte Technik von nichtlinearen Rückblenden und arbeitet mit Geräuschen, Musiktiteln und TV-Ausschnitten, die für das Leben in den frühen 1990er Jahren prägend waren. So lädt das Hörspiel auch in der Schweizer Version zu einer vergnüglichen akustischen Wiederbegegnung mit einer noch nicht ganz vergangenen Epoche ein.
Sprecher:Otto Sander (Dicker Mann)
Dorothea Sell (Bettina/Betti)
Margit Bendokat (Tek-Tek)
Irm Hermann (Frau Gundermann)
Johannes Kiebranz (Herr Gundermann)
Thomas Neumann (Dr. Müller-Meckel)
Walter Niklaus (1. Mann)
Fabian Gerhardt (2. Mann)
Dieter Bellmann (3. Mann)
Walpurgis Brückner-Curth (Dame)
Fred Alexander (Malzbier)
Daten zu Jack Thorne:geboren: 06.12.1978
Vita: Jack Thorne (* 6. Dezember 1978 in Bristol) ist ein englischer Drehbuchautor und Dramatiker, der durch seine Arbeiten für Radio, Theater und Film bekannt ist und hierfür mehrfach ausgezeichnet wurde.

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letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Geri Dillier
produziert in: 1988
produziert von: SR
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Geri Dillier
Inhalt: 1902 wurde der katholische Priester und Publizist Heinrich Federer in Stans verhaftet. Er wurde angeklagt wegen 'unzüchtigen Handlungen, begangen an einem minderjährigen Knaben'. Der Prozess wirbelte in der Presse viel Staub auf und endete mit einem teilweisen Freispruch. An Federer haften blieb die Anklage wegen 'unanständigen und Aergernis erregenden Benehmens'. Was ist tatsächlich vorgefallen? War Federer ein Kinderschänder, wie es die Presse schrieb? Wurde der katholische Priester zu Unrecht vorverurteilt?

Geri Dillier lässt in seinem Hörspiel den angeklagten Heinrich Federer zu Wort kommen, aber auch Zeugen, den betroffenen Knaben Emil, den Ankläger, den Staatsanwalt, die Presse. Mit ausgewählten Zitaten wird ein Bezug hergestellt zum literarischen Werk von Heinrich Federer, der zwischen 1910 und 1930 zu den meistgelesenen und bekanntesten Schweizer Autoren gehörte.
Sprecher:Siggi Schwientek (Rolle 'A')
Axel Milberg (Rolle 'B')
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 30
Titel:

Schreckmümpfeli
Autor: Peter Stamm
produziert in: 2015
produziert von: Romantruhe
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Inhalt: Zwischenfall beim Schützenhaus
Sprecher:Helgo Liebig
Lutz Schnell
Maja Maneiro
Thomas Nero Wolf
Arne Stephan
Hans Eckart Eckhardt
Bert Franzke
Helmut Krauss
Uschi Hugo
Dirk Mierau
Martin Kautz
Tino Kießling
Sarah Riedel
Anita Hopt
Norman Matt
Michael Pan
Kim Hasper
Roland Wolff
Ingo Abel
Rainer Gerlach
Frank Boldewin
Hartmut Neugebauer
Daten zu Peter Stamm:geboren: 18.01.1963
Vita: Peter Stamm, geboren 1963 in Weinfelden (Schweiz), studierte nach einer kaufmännischen Lehre einige Semester Anglistik, Psychologie, Wirtschaftsinformatik und Psychopathologie. Seit 1990 arbeitet er als freier Journalist und Schriftsteller. Sein Debütroman "Agnes" wurde u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt. Der WDR sendete die Hörspielfassung im Januar 2000.
Erstsendung: 09.11.2015
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Michael Herzig
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Dramaturgie: Reto Ott
Inhalt: Sie ist eine der Quotenfrauen bei der Zürcher Stadtpolizei. Und sie ist die Hauptfigur in den Kriminalromanen von Michael Herzig: Johanna di Napoli, die Revierdetektivin mit dem Hang zu Alleingängen. Jetzt kann man ihr erstmals im Hörspiel begegnen. Dabei kommt sie der Rüstungslobby in die Quere.

Der Berner Michael Herzig hat der Marke «Züri-Krimi» in den letzten Jahren viel neuen Schwung verpasst. Das hat nicht nur mit den spektakulären und glaubwürdig grundierten Plots des langjährigen Mitarbeiters im Zürcher Sozialamt zu tun.

Vielmehr ist dafür seine Protagonistin Johanna di Napoli verantwortlich. Die im männerbündisch geprägten Polizeikorps mehr schlecht als recht geduldete Quereinsteigerin ist eine Figur mit Ecken und Kanten. Sie geht ihren eigenen Weg, beruflich wie privat, und rennt zuweilen auch geradeaus ins Verderben.

Nach vier Fällen in Romanform ermittelt Johanna di Napoli nun erstmals als Hörspielfigur. Auch für Michael Herzig ist das eine Premiere – sogar eine doppelte: Mit «Helvetistan» legt er nicht nur seine erste Radioarbeit, sondern gleichzeitig sein erstes Werk auf Mundart vor.

Dabei geht es um einen Fall, der es in sich hat. Beteiligt sind unter anderem: ein toter Asylbewerber aus Afrika, ein zwielichtiger Agent aus dem Kaukasus und eine prominente Zürcher Anwältin, die mit Waffendeals in der Grauzone ihr Geld verdient.
Sprecher:Jeffrey Zach
MusikerMalte Preuss
Daten zu Michael Herzig:geboren: 18.08.1965
Vita: Michael Herzig (* 18. August 1965 in Bern) ist ein Schweizer Krimiautor.
Hompepage o.ä.: http://www.michaelherzig.ch/

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Erstsendung: 28.04.2017
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 30
Vorige/nächste Ausstrahlung:18.03.2019 um 14:06 bei SRF 1 (Folge 2 von 4)
25.03.2019 um 14:06 bei SRF 1 (Folge 3 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
01.04.2019 um 14:06 bei SRF 1 (Folge 4 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Helmut Peschina
Inhalt: Ein grauer Spätherbst in Basel. Kriminalkommissär Peter Hunkeler, temporär sitzengelassen von seiner Freundin, bearbeitet erfolglos den Mordfall an einer Prostituierten. Er tappt durch den Nebel, von Nachtbeiz zu Nachtbeiz, und stolpert dabei buchstäblich über die Leiche eines zweiten Mordopfers. Hardy Schirmer war ein Stromer und Hunkelers gelegentlicher Saufkumpan. Bald ist klar: zwischen beiden Fällen gibt es eine Verbindung. Beide Opfer wurden stranguliert, beiden wurde ein Ohrläppchen aufgeschlitzt. Doch noch bevor Hunkeler eine erste heisse Spur aufnehmen kann, verliert er zwei Zähne und wird vom Dienst suspendiert. Er verzieht sich ins Elsass und leckt seine Wunden. Aber dann ermittelt er weiter, auf eigene Faust und in seiner typisch intuitiven Art. Bis er unversehens mit einem düsteren Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte konfrontiert wird.



Für «Hunkeler macht Sachen» - seinen fünften Roman mit dem kantigen Kommissär als Hauptfigur - ist Hansjörg Schneider 2005 mit dem «Glauser» ausgezeichnet worden, dem wichtigsten Krimi-Preis im deutschsprachigen Raum. Und zum mittlerweile dritten Mal ist Hunkeler nun auf DRS 1 zu hören. Nach den szenischen Lesungen der Romane «Das Paar im Kahn» und «Tod einer Ärztin» dieses Mal in einem aufwändig produzierten Hörspiel in 4 Folgen mit über 40 Mitwirkenden.
Sprecher:Bernd Artmann (Bert Walther)
Uschi Niehues (Jasmin Walther)
Hannes Demming (Wilm Weskamp)
Marianne Löcken (Bernadette Weskamp)
Elisabeth Georges (Ilse Felting)
Irmhild Willenbrink (Anna Seggelmann)
Uli Tarner (Thorten Teckling)
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 1981
produziert von: NDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Helmut Peschina
Inhalt: Ein Neujahrsmorgen im Elsass: Peter Hunkeler, freigestellter Kommissär für besondere Aufgaben im Kriminalkommissariat Basel, wird aus dem Schlaf geklingelt. Man hat die Leiche eines Schrebergärtners gefunden, der in seiner Hütte erschossen und aufgehängt wurde. Von Anfang an gestalten sich die Ermittlungen in diesem Fall schwierig. Das Opfer ist ein Basler Rentner, aber die Basler Stadtgärten-West liegen auf französischem Gebiet. Das führt zu ständigen Kompetenz-Streitigkeiten zwischen Basler und Elsässer Polizei. Und auch die aus vielen Nationen stammenden Pächter der Stadtgärten sind heillos untereinander zerstritten. Schliesslich finden sich in der Biografie des Opfers Anton Flückiger immer mehr dunkle Stellen. Hunkeler aber ermittelt wieder einmal unbeirrt und auf eigene Faust. Seine Recherche führt ihn ins Emmental und ins Elsass und mitten hinein in ein düsteres Kapitel der europäischen Vergangenheit.
Sprecher:Ernst Jacobi (Autor)
Jens Wawrczeck (Junge)
Hannelore Hoger (Tante)
Otto Sander (Onkel)
Friedrike Brüheim (Haushälterin)
Edgar Hoppe (Lehrer)
Günther Briner (Mann)
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 30
Titel:
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 1984
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Helmut Peschina
Inhalt: Peter Hunkeler steht sechs Wochen vor seiner Pensionierung als Kommissär. Da trifft ein Schock die Kulturstadt Basel: Der renommierte Theaterdirektor Bernhard Vetter verschwindet spurlos. Hunkeler wird noch einmal gebraucht. Er begegnet alten Bekannten aus dem Theater und gerät in die Halbwelt des Basler Rheinhafens. Das havarierte Hausboot des verschwundenen Theaterintendanten wird rheinabwärts an einem Wehr gefunden. Hat sein Verschwinden etwas mit der Skandal-Inszenierung des «Ödipus» nach Sophokles und Hölderlin zu tun? Hunkeler macht sich im Theater ein Bild von der Lage und wird dabei von einem jungen Regisseur attackiert. Da kommt ihm ein Grippe-Anfall gerade recht: Er zieht sich in sein Haus im Elsass zurück und beschliesst, seine Restarbeitszeit krank im Bett zu verbringen. Doch der Fall Vetter lässt ihn nicht los...

Auch in seinem achten Roman mit dem beliebtesten Kommissär der Schweiz zeigt sich Hansjörg Schneider als prägnanter Porträtist von bekannten und weniger bekannten Schauplätzen im Dreiländereck. Gleichzeitig wirft der gelernte Dramatiker Schneider - der sich jedoch diesbezüglich ähnlich wie Hunkeler in seinem Beruf als «Auslaufmodell» sieht - einen skeptischen Blick auf den gegenwärtigen Zustand des Theaters.
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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