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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 116
Kriterien: Sprecher entspricht 'Marlen Diekhoff' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: A.B.M. Requiem auf einen selbständigen Unternehmer
Autor: Hans Häussler
produziert in: 1974
produziert von: HR; SFB; RB
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Christian Gebert
Inhalt: Während der Beerdigung eines Industriellen wird die tatsächliche Person und Geschichte dieses Unternehmers erinnert und in erlebten Szenen rekonstruiert: Der Industrielle, bekleidet mit höchsten unternehmerischen Ämtern, hatte den Autor Hans H. als Ghost-writer engagiert, um sich selbst in einem Buch darstellen zu lassen, seine Ansicht nicht nur über die freie Marktwirtschaft zu publizieren und über diesen "Vertrauensmann" auch den Verlauf seiner eigenen Trauerfeier bis ins einzelne vorherzubestimmen. In der Reflexion des Autors wird deutlich, daß er es mit einem Mann zu tun hatte, der seine gesellschaftlich bestimmte und fixierte Rolle mit der vermeintlichen Souveränität und Autonomie eines Einzelgängers und Außenseiters verwechselte. In seiner eingeübten Mimikry tat er alles, nicht durchschaut zu werden, während er zugleich jemanden suchte, der ihn verstehen könnte.
Sprecher:Hermann Lenschau (A.B.M.)
Ulrich Faulhaber (Hans H.)
Monika Weniger (Fräulein Karin)
Anfried Krämer (Pfarrer)
Walter Flamme (Herr Otto)
Robert Seibert (Abgeordneter)
Kurt Dommisch (Arnold)
Axel Bauer (Kuschinsky)
Marlen Diekhoff (Fräulein Berg)
Edgar M. Böhlke (Sager)
Karl Friedrich (Bestatter)
Rüdiger Lichti (Angestellter)
Daten zu Hans Häussler:geboren: 1931
Vita: Hans Häussler, 1931 in Berlin geboren, lebt als freier Schriftsteller in seiner Geburtsstadt. Neben Lyrik und Prosa schrieb er Hörbilder, Reportagen, Buch- und Filmkritiken sowie Fernsehspiele und Hörspiele. Der WDR brachte Häußlers Hörspiele "Die Hölle heißt: sich nicht mehr zu erinnern" (1966) und "Im Labyrinth" (1967), das 1969 von ei nem StudentenTheater in Berlin auch szenisch aufgeführt wurde.
Erstsendung: 31.08.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 116
Titel: Antoniusfeuer
Autor: Anne Jelena Schulte
produziert in: 2005
produziert von: NDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Andrea Getto
Komponist: Sabine Worthmann
Inhalt: Acht Jahre hat Joachim Schwahr wegen angeblicher Spionage in den Gefängnissen Bautzen und Torgau eingesessen. Der Osten hat ihm kein Glück gebracht. Nun flieht er nach seiner Entlassung nach Westberlin. Vielleicht gelingt ihm hier ein neues Leben als Student und Erfinder. Über ein Inserat lernt er die Krankenschwester Luise kennen und findet eine Bleibe bei deren Tante Käthe. Doch die Tante ist missgünstig, und Luise steht auch nicht so fest im Leben. Die Schwierigkeiten nehmen kein Ende. Seine Erfindungen werden vom Patentamt nicht anerkannt, und als er finanzielle Beihilfe beantragt, gerät er in die Mühlen der Bürokratie. Je trostloser die Situation, desto verwirrter wird Joachim. Im Wahn glaubt er, Tante Käthe wolle ihn vergiften und bemerkt dabei zu spät ihre eigentliche Intrige: sie verhindert, dass Luise und er sich weiterhin treffen.

Anne Jelena Schulte findet in ihrem ersten Hörspiel eine anrührend poetische Erzählweise für diesen authentischen Fall aus den fünfziger Jahren. Sehr behutsam stellt sie die Frage nach den Möglichkeiten von Selbstverwirklichung und Selbstverantwortung am Schicksal eines in Ost wie West Scheiternden.
Sprecher:
offen
Joachim Schwahr: Lars Rudolph
Luise: Nina Weniger
Charlotte Ernst: Marlen Diekhoff
Sachbearbeiter: Wolf-Dietrich Sprenger
Dr. Ritter: Uli Pleßmann
Tante Käthe: Gisela Trowe
Kommilitone 1: Moritz Grove
Kommilitone 2: Sven Mattke
Krähe: Jens Wawrczeck
Daten zu Anne Jelena Schulte:Vita: Anne Jelena Schulte, 1976 in Berlin geboren, studierte an der UDK (Universität der Künste) "Szenisches Schreiben", schreibt Theaterstücke und Reportagen für den "Berliner Tagesspiegel".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 116
Titel: Autobahn
Autor: Axel Plogstedt
produziert in: 1973
produziert von: HR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Horst H. Vollmer
Inhalt: Der Autor hat Autobahnfahrern in trefflicher Weise "aufs Maul" geschaut. In wiederholt ineinandergeblendeten Momentaufnahmen notierte er Gesprächsfetzen, die beim Autofahren geführt werden: in einem Lkw, einem Autobus, einem Mercedes, einem VW und einem 2 CV. So unterschiedlich der soziale Status der Fahrer durch die Summierung von Chrom, Hubraum und PS bestimmt ist, so absurd "gleichmacherisch" ist der Ausgang, dem sie, ohne es zu wissen, entgegenfahren.
Sprecher:Traugott Buhre (Lkw-Fahrer)
Walter Flamme (Beifahrer)
Hans Clarin (Busfahrer)
Karin Eickelbaum (Reiseleiterin)
Heinz Stoewer (Männlicher Fahrgast 1)
Werner Siedhoff (Männlicher Fahrgast 2)
Maria Madlen Madsen (Weiblicher Fahrgast)
Heinz Schimmelpfennig (Mercedesfahrer)
Peter Roggisch (Schlüter)
Anfried Krämer (VW-Fahrer)
Marlen Diekhoff (Frau des VW-Fahrers)
Andreas Seuss (Thomas)
Lydia Bobek (Sabine)
Wolfram Weniger (2-CV-Fahrer)
Martina Krauel (Roswitha)
Erstsendung: 28.01.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 116
Titel: Bericht über die bedrohte Stadt
Autor: Doris Lessing
produziert in: 1981
produziert von: NDR
Laufzeit: 63 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Hans Rosenhauer
Bearbeitung: Monika Klostermeyer
Übersetzer: Adelheid Dormagen
Inhalt: Außerirdische Wesen kommen in eine Stadt, die von einer Erdbebenkatastrophe bedroht ist. Sie wollen die Bevölkerung warnen und ihr bei der Umsiedlung in ein weniger gefährdetes Gebiet behilflich sein. Geschickt bedienen sie sich geltender Normen und Umgangsformen, um ihre Nachricht zu vermitteln. Sie schlüpfen in die Haut junger Leute und machen sie zu ihrem Sprachrohr, reden als bürgerlich Etablierte mit ihresgleichen, als Wissenschaftler mit Kollegen oder als ausländische Sachverständige mit einem breiten Fernsehpublikum. So unterschiedlich die Adressaten auch sind, die Reaktion ist immer dieselbe: Alle kennen die Gefahr, aber keiner will sie wahrhaben. Die Mission der Außerirdischen scheitert also an der menschlischen Unfähigkeit, Angst zuzulassen und ihre Ursachen zu bekämpfen. Doris Lessing gelingt es, die Sicht der fremden Eindringlinge zu der unsrigen zu machen. Am Ende wären wir froh, wenn wir - wie sie - diese selbstzerstörerische, passive Welt verlassen könnten.
Sprecher:Lutz Mackensy (Planetarier)
Marlen Diekhoff (Planetarier)
Wolfgang Jürgen (Computerstimme)
Jens Wawrczeck (Jugendliche)
Mik Werup (Jugendliche)
Sabine Kaack (Jugendliche)
Peter Heeckt (Jugendliche)
Christian Salvesen (Jugendlicher Sänger)
Verena Wiet (Nachrichtensprecher)
Joachim Brauner (Nachrichtensprecher)
Günter Heising (Redner)
Günter König (Reporter)
Hans Paetsch (Kommentator)
Joost Jürgen Siedhoff (Interviewpartner)
Knut Hinz (Moderatoren)
Helmut Ahner (Moderatoren)
Angelika Draak-Wedekind (Werbesprecher)
Rüdiger Schulzki (Werbesprecher)
Gerd Samariter (Ornithologe)
Konrad Krauss (Sprecher des MAD)
Wolfgang Kaven (Luftwaffensprecher)
Erstsendung: 15.10.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 116
Titel: Blankenhorn 1: Lauenburg-Connection
Autor: Uwe Friesel
produziert in: 1984
produziert von: NDR
Laufzeit: 73 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Rosenhauer
Komponist: John O'Brien-Docker
Inhalt: Lauenburg Connection

Eigentlich sollte Guido Blankenhorn Flötist werden. Er wurde aber Kriminalkommissar. Jedenfalls für eine ganze Weile. Bis er "ressortfremd" recherchierte und vorzeitig in Pension gehen mußte. Im Gegensatz zu früher könnte er nun machen, was er will - wenn er nur wüßte, was er will. Statt dessen sitzt er an der Elbe und wirft Steinchen ins Wasser. Doch plötzlich kommt ein Kanu vorbeigefahren. Verkehrt rum. Ohne Fahrer. Als eine Boulevardzeitung sich des Falles annimmt, beginnt auch Blankenhorn seine Ermiftlungen. Auf eigene Faust, versteht sich, und natürlich ressortfremd. Er entdeckt dabei einen Toten unter den Lebenden oder jedenfalls jemand mit einem alten Gesicht, der schon längst ein neues Gesicht haben müßte.
Sprecher:Rolf Becker (Guido Blankenhorn)
Daniela Ziegler (Gisela, Blankenhorns Freundin)
Charles Brauer (Kriminalrat Merseberg)
Lieselotte Juliusberg (Eine Dame)
Christa Johns-Siegmund (Zweite Dame)
Hans Kahlert (Ein Ober)
Ursula Gompf (Kellnerin)
Manfred Schermutzki (Schorsch)
Esther Hausmann (Junge Frau)
Esther Hausmann (später Marilyn)
Celia Steinbach (Telefonistin)
Susanne Schäfer (Sekretärin)
Marlen Diekhoff (Katharina Ledermacher)
Edgar Bessen (Zöllner)
Helga Bammert (Wirtin, Frau Williams)
Evelyn Hamann (Frau Loschütz)
Jan Fedder (Charly)
Peter Lehmbrock (Barkeeper, Humphy)
Gerhard Garbers (Chef)
Hartmut Kollakowsky (Polizist)
Heinz Fabian (Vernehmungsbeamter)
Bernd Braun (Wachtmeister im Untersuchungsgefängnis)
Ingo Baerow (Lautsprecherstimme im Bahnhof)
Manuel Sauter (Giselas Kind)
Erstsendung: 20.01.1985
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 116
Titel: Blutiger Vogel
Autor: Andrej Hieng
produziert in: 1981
produziert von: NDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Borut Trekman
Komponist: Uros Krek
Übersetzer: Joze Pucnik
Inhalt: Leben und Arbeit des napolitanischen Fürsten und Komponisten Carlo Gesualdo da Venosa aus der Zeit der Renaissance dienen dem slowenischen Autor zur Darstellung der Spannungen zwischen künstlerischer Produktivität und menschlichem Verhalten. Hiengs Gesualdo hört seit dem Tage seine Musik nicht mehr, da er aus Eifersucht seine Frau und deren Liebhaber ermordet hat. Seine seelische Versteinerung ist auch nicht durch die Bemühungen des Hauskaplans aufzubrechen, der ihn in zahllosen Beichten von den immer neuen Rechtfertigungen seiner Tat abbringen will. Erst als der einstige Sänger Enrico durch Zufall an den Hof Gesualdos zurückkehrt und nach und nach enthüllt, welche Leiden ihm aus dem Verschulden seines früheren und immer noch geliebten Herrn erwachsen sind, löst sich dessen Verkrampfung. Gesualdo hört wieder Musik, die er so viele Jahre vermißt hat.
Sprecher:Marlen Diekhoff (Maria)
Barbara Lankau (Eleonora)
Günther Flesch (Carlo)
Rolf Nagel (Beichtvater)
Paul-Albert Krumm (Enrico)
MusikerSabria Hajdárovic (Alt)
Erstsendung: 14.05.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 116
Titel: Bluts-Bande
Autor: Viola Altrichter
produziert in: 1997
produziert von: SWF; DLR Berlin
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Für ein Jahr nimmt eine allein lebende Studentin ihre Mutter und Großmutter bei sich auf, die durch einen Brand die häusliche Bleibe verloren haben. Die Kampfarena für drei verschiedene Generationen, Lebensphasen und Charaktere ist eröffnet. Schlagartig verändern sich das Leben der Tochter, ihre Zeiteinteilung, ihre Räume, ihre Gewohnheiten. Täglich werden ihr unfreiwillige Dienstleistungen und Konzessionen als Selbstverständlichkeiten abverlangt. Im täglichen Terror gegenseitiger Grenzüberschreitungen stellen sich längst überwunden geglaubte familiäre Intimitäten ein. Mütterliche Übergriffe schüren die Ohnmachtsgefühle der Tochter. In dieser 'Dreier-Bluts-Bande', die kein eigenes Leben duldet, werden Liebe und Hilfsbereitschaft zur Falle. In die Krise geraten, findet die Tochter freilich einen unerwarteten Ausweg.
Sprecher:Tilly Lauenstein (Großmutter, 85 Jahre)
Marlen Diekhoff (Mutter, 50 Jahre)
Frauke Poolman (Tochter, 28 Jahre)
Thomas Anzenhofer (Freund der Tochter, 40 Jahre)
Dorothee Reize (Cassettenstimme)
Peter Engel (Cassettenstimme)
Christian Koerner (Cassettenstimme)
Daten zu Viola Altrichter:Vita: Viola Altrichter, geboren 1945 in Hamburg, studierte Kunstgeschichte, Soziologie und Psychologie in Berlin und schrieb 1987 ihre Dissertation über den Genie-Begriff im italienischen Manierismus. Seit 1986 lebt sie als freie Autorin in Berlin und veröffentlichte bereits zahlreiche Radiofeatures und Hörspiele. Der WDR brachte von ihr zuletzt "Der Kasten" (2001).
Hompepage o.ä.: http://home.arcor.de/viola.altrichter/
Erstsendung: 06.04.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 116
Titel: Bridge zu dritt
Autor: Charles Maitre
produziert in: 1973
produziert von: HR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Werner Klein
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Bernard will sich von Helène scheiden lassen, da er die jüngere Aline liebt, doch Helène willigt nicht in die Scheidung ein und Aline nicht in die Rolle einer Geliebten. Nach Krimi-Logik wäre nun Helène aus dem Weg zu räumen. Aber die kriegt das spitz. Drei äußerst clevere Spieler beginnen nun, einer Bridge-Partie vergleichbar, mit allen Finten und Mogeleien den Partner in Zugzwang zu bringen, um dann loszuschlagen. Da bei Mord "zuviel auf dem Spiel steht", ist auf Solidarität nicht zu bauen. Jeder reizt mit wechselnden Koalitionen sein Spiel aus, jeder setzt letzten Endes alles auf eine Karte - aber gewinnen kann allerletzten Endes nur einer.
Sprecher:Wolfgang Lukschy (Bernard Lasquin)
Irene Marhold (Helene, seine Frau)
Marlen Diekhoff (Aline Dupre)
Heinz Stoewer (Pierre, Diener)
Maria Madlen Madsen (Berthe, Köchin)
Peter Schmitz (Kellner)
ergänzender Hinweis: h*rdat listet dies als WDR-Produktion.
Erstsendung: 02.06.1973
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 116
Titel: Das fremde Telefon
Autor: Hans Kasper
produziert in: 1975
produziert von: HR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Reiner Kellerer
Inhalt: Der Autor konfrontiert den Mieter eines Appartements am Mittelmeer mit einer Reihe rätselhafter Anrufe, die offenbar seinem Vormieter gelten. Aus den zunächst verwirrenden und sich widersprechenden Informationen entsteht allmählich das Bild eines unglücklichen und zugleich hilfreichen Menschen, dessen Rolle zu übernehmen sich der Held des Hörspiels entschließt.
Sprecher:Anfried Krämer (Breitner)
Monika Peitsch (Frau Breitner)
Marlen Diekhoff (Junge Frau)
Erwin Scherschel (Kräftige Männerstimme)
Hermann Treusch (Intellektueller)
Ilona Wiedem (Ordinäre Frauenstimme)
Rüdiger Lichti (Dr. Vent)
Marianne Lochert (Brüchige Frauenstimme)
Benno Sterzenbach (Ältere Männerstimme)
Lieselotte Bettin (Wehleidige)
Karl-Hans Meuser (Grob- gemütliche Männerstimme)
Ingeborg Wolf (Dame)
Theo Ennisch (Hausbesitzer)
Sophie Engelke (Frauenstimme, weich, alt)
Doris Götzl (Sprechstundenhilfe)
Daten zu Hans Kasper:geboren: 24.05.1916
gestorben: 03.09.1990
Vita: Hans Kasper (* 24. Mai 1916 in Berlin; † 3. September 1990 in Frankfurt am Main; bürgerlicher Name Dietrich Huber) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Hörspielautor bekannt geworden ist. Hans Kasper war langjähriger Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er Aphorismen und hintersinnige Verse schrieb. Für seine Anti-Kriegs-Komödie Geh David helfen (hr/BR 1962) wurde er mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.06.1975
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 116
Titel: Das Glück der Erde
Autor: Bernd Rachel
Ute Boldt
produziert in: 1990
produziert von: RB
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Günter Bommert
Inhalt: Ein Mann erfindet einen Greis. Er baut ihn sich so, daß er ihn belächeln kann und bedauern. Manchmal kommt es ihm vor, als müßte er ihn beneiden. Es dauert das ganze Hörspiel, bis beide merken, was sie noch können miteinander: liebäugeln. Ute Boldt, geboren 1959 an der Weser, lebt als Übersetzerin in einem Landort bei Göttingen; 1990 veröffentlichte sie ihre erste Kriminalgeschichte: Der Auftrag. Bernd Rachel, geboren 1949, studierte Literaturwissenschaft und Soziologie, promovierte mit einer medizinsoziologischen Arbeit, lebt als Schriftsteller und Lektor bei Göttingen. Er schrieb Erzählungen, Drehbücher und Hörspiele. Zuletzt für RB "Scheidemanns Weh" (1988).
Sprecher:Wolfrid Lier (Kaiser)
Marlen Diekhoff (Irmgard)
Hans-Peter Bögel (Mann)
Erstsendung: 13.11.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 116
Titel: Das Kuckucksei
Autor: Helmut Walbert
produziert in: 1976
produziert von: SDR
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Hartmut Kirste
Inhalt: In welches Nest das "Kuckucksei", die zehnjährige Anneli, nach dem Tod ihrer Großmutter, bei der sie bislang aufwuchs, gelegt werden soll, kann und möchte - ist der problematische Inhalt dieses Hörspiels. Anneli stört in den häuslichen und geschäftlichen Verhältnissen ihrer mit einem Architekten neuverheirateten Mutter; alle Zweierbeziehungen in Verwandtschaft und Umgebung, auf die sie stößt, sind kritisch und zucken vor ihr zurück - auch als sie ihren leiblichen Vater, einen Arbeiter, in der großen Stadt aufstöbert.
Sprecher:Caroline van Bergen (Anneli)
Wiebke Paritz (Ingrid, Annelis Vater)
Peter Roggisch (Klaus)
Vadim Glowna (Willi, Annelis Vater)
Marlen Diekhoff (Renate)
Kurt Lieck (Der Großvater)
Ursula Langrock (Frau Stromberger)
Karin Schlemmer (Frau Steckel)
Alwin Michael Rueffer (Herr Steckel)
Daten zu Helmut Walbert:gestorben: 24.09.2008
Hompepage o.ä.: http://helmut-walbert.de/
Erstsendung: 18.12.1976
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 116
Titel: Das Minarett, das zum Mond fliegt
Autor: Yüksel Pazarkaya
Hans-Peter Breuer
produziert in: 1976
produziert von: SDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Otto Düben
Inhalt: Ort der Handlung ist ein kleines türkisches Dorf im Osten Anatoliens. Alle arbeitsfähigen Männer des Ortes sind fortgezogen, um in Deutschland ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Zurückgebliebenen, Alte, Frauen und Kinder, wollen versuchen, die Probleme ihres Dorfes nun ohne männliche Hilfe in die Hand zu nehmen und zu bewältigen. Und so muß Yusuf, ein elfjähriger Junge, die verantwortungsvolle Aufgabe des Dorfwächters übernehmen. Yusufs großer Traum ist es, Weltraumfahrer zu werden und mit einer Rakete zum Mond zu fliegen. Aber das muß er sich aus dem Kopf schlagen, denn unten auf der Erde, in seinem Dorf, wird er dringend gebraucht.
Sprecher:Karl Maria Schley (Alter Onkel)
Max Grothusen (Grauauge Ibrahim)
Fritz Rasp (Hinkebein Muza)
Horst Beilke (Mahmut Agna)
Wolfgang Spier (Der Muezzin)
Clara Wahlbröhl (Tante Keziban)
Juppi Thylmann (Yusuf)
Marlen Diekhoff (Seine Mutter Fatime)
Hans-Helmut Dickow (Der Räuber Ali)
Daten zu Hans-Peter Breuer:geboren: 1939
Vita: Hans-Peter Breuer, geb. 1939 in Olpe, Dramaturg seit 1966 ("dienstältester Dramaturg der ARD"), schrieb Prosa und Hörspiele, darunter: "Flußabwärts" (1965), "Über das Eisenbahnverkehrswesen" (1975), "Beim Niedlich" (1985). Gewinner der "Ernst-Hutzenlaub-Medaille" in Silber.
Erstsendung: 06.06.1976
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 116
Titel: Das neue Märchenkuddelmuddel
Autor: Helmut Peters
produziert in: 2004
produziert von: NDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Helmut Peters
Inhalt: Seit ihrem erfolgreich bestandenen Abenteuer im Märchenland der Brüder Grimm hat Heißluftballonfahrerin und Literaturexpertin Petra Plapper keine Ruhe mehr. Bei den Märchenerzählern hat sich herumgesprochen, über welch großartige Gabe sie verfügt: Sie kann mit ihrem Ballon in die Handlung von Büchern und Geschichten hineinreisen. Bei ungeahnten Verwicklungen kann das in der Welt der Fantasie zuweilen die letzte Rettung sein. Diesmal kommt ein Notruf aus Dänemark, vom großen Hans Christian Andersen persönlich. Das Problem: Die kleine Meerjungfrau heult, dass es zum Gotterbarmen ist. Sie hat schon so viele Tränen vergossen, dass Kopenhagen ein schlimmes Hochwasser droht. Anlass für ihren Kummer ist die gemeine Entführung ihres geliebten Prinzen. Nur mit Hilfe berühmter Figuren aus Andersens Märchen bietet spontan ihre Hilfe an, erkennt sie doch die wunderbare Gelegenheit, die Geschichten vom hässlichen Entlein, dem braven Zinnsoldaten und dem Kaiser mit den neuen Kleidern kräftig durcheinander zu bringen. Unterstützt wird sie dabei von einem Wasserfloh (Ernst H. Hilbich), der sich im Tränenmeer bestens auskennt.
Sprecher:Marion Elskis (Petra Plapper)
Hans-Jürgen Schatz (Hans-Christian Andersen)
Ernst H. Hilbich (Willi Wasserfloh)
Anna-Maria Kuricova (Kleine Meerjungfrau)
Peter Jordan (Hässliches Entlein/3. Prinz)
Achim Schülke (Zinnsoldat/2. Prinz)
Peter Kurth (Fisch)
Klaus Dittmann (Kaiser)
Marlen Diekhoff (Schneekönigin)
Patricia Moreno (Baba Yaga)
Merle Wassmann (Dornröschen)
Jörgpeter Ahlers (1. Schneider)
Benjamin Utzerath (Jimmy Cash/2. Schneider)
Stephan Schad (1. Prinz)
Joana Thinius (1. Entenküken)
Anton Sprick (2. Entenküken)
Daten zu Helmut Peters:geboren: 1963
Vita: Helmut Peters, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Hamburg. Er ist freier Journalist, Autor und Regisseur (u.a. für den NDR) und leitet die Abteilung PR und Werbung der Sikorski-Musikverlage Hamburg.
Erstsendung: 14.11.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 116
Titel: Das Radio ist aus, Marie ist tot und einer lacht
Autor: David Chotjewitz
produziert in: 1993
produziert von: RB
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Gottfried von Einem
Inhalt: "Es begann mit dem Radio, das Marie laufen ließ, den ganzen Tag", sagt eine Frauenstimme im Radio und beginnt mit dem Erzählen einer Geschichte, die jeden Tag so oder so ähnlich ablaufen kann. Ein kleines Universum tut sich auf, "aus Wünschen und Versprechungen, aus Rätseln und Ärgernissen" ... bis Marie dieser Radio-Geschichte mutig ein Ende macht.
Sprecher:Marlen Diekhoff
Marion Breckwoldt
Hubert Schlemmer
Juri Schzkich
Inga Eckstein
Daten zu David Chotjewitz:geboren: 14.05.1964
Vita: David Chotjewitz wurde 1964 in Berlin geboren und veröffentlichte sein erstes Buch 1984. Seitdem hat er zahlreiche Erzählungen, Theaterstücke und Hörspiele geschrieben sowie als Schauspieler und Übersetzer gearbeitet. David Chotjewitz lebt in Hamburg.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.03.1994
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 116
Titel: Das Reptilienhaus (Paviljon Gmizavaca)
Autor: Dejan Sorak
produziert in: 1996
produziert von: SR; DLR Berlin
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Christiane Ohaus
Übersetzer: Stjepan Adrian Kostré
Inhalt: Donnerstagnachmittag halb fünf im Reptilienhaus eines Zoos. Ein verlassener Ort. Wer sich dort verabredet, hat mit Sicherheit etwas zu verbergen, denkt sich Eugen und verwickelt Anton in ein Gespräch. Der wird zusehends nervöser, und bald stellt sich heraus: Anton ist weder Mafiosi noch Dealer, sondern mit seiner heimlichen Geliebten verabredet. Ihr Mann ist extrem eifersüchtig. Dafür hat Eugen vollstes Verständnis, vermutet er doch selbst, daß seine Frau ihn betrügt. Aber mit wem? Und wo? Dejan Soraks kleine Komödie in Feydauscher Manier schlägt Haken und der Phantasie des Zuhörers oft ein Schnippchen. Wenn Anton das intime Verhältnis zu seinem häuslichen Klodeckel erörtert, grüßt die Groteske. Christiane Ohaus hat Soraks Hörspiel mit einem Augenzwinkern und einem glänzenden Schauspieler-Trio inszeniert. Und auch das Krokodil spielt mit.
Sprecher:Marlen Diekhoff (Elisa)
Christian Redl (Eugen)
Friedhelm Ptok (Anton)
Daten zu Dejan Sorak:geboren: 29.03.1954
Vita: Dejan Sorak, 1954 geboren, Absolvent der Akademie für Dramatische Kunst in Zagreb. Autor und Regisseur von Bühnenstücken und Filmen (darunter "An Officer With A Rose", der in über 40 Ländern gespielt wurde). Letzte Hörspiele: "The Inn Of The Italian Swig", "A Winter-Night Fairy Tale", "Reptile House". Sorak ist Mitarbeiter der Hörspielabteilung des Kroatischen Rundfunks.

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Erstsendung: 19.01.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 116
Titel: Das Schweigen
Autor: Jan Costin Wagner
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Kurth
Inhalt: Kehrt ein Täter immer an den Tatort zurück? Um das gleiche Verbrechen noch einmal zu begehen? Am 8. Juni 2007 verschwindet in der finnischen Stadt Turku ein 13-jähriges Mädchen. Zurück bleiben ihr Fahrrad, ihre Tasche und eine Blutspur. Genau wie 33 Jahre zuvor, als an eben derselben Stelle ein Mädchen vergewaltigt und ermordet worden war. Ihre Leiche wurde erst Monate später gefunden. Den Mörder fand man nie. Die Wiederholungstat erschüttert ganz Finnland und hält die Polizei Turkus in Atem. Vergeblich versuchen die Ermittler, eine Verbindung zwischen den beiden Mädchen zu entdecken. Ein solches Bindeglied sucht auch einer der beiden damaligen Täter, dem seine längst vergessen geglaubte Schuld durch das neue Verbrechen wieder quälend ins Bewusstsein tritt. Er beginnt seinen Mittäter zu belauern, zieht immer engere Kreise um den Tatort.

Während die Polizei mit den Ermittlungen in dem gegenwärtigen Fall beschäftigt ist, versucht er verzweifelt, die Geister aus der Vergangenheit, die sich in die Gegenwart drängen, im Zaum zu halten.
Sprecher:Ulrich Noethen (Timo Korvensuo)
Susanne Lothar (Marjatta Korvensuo)
Luca Kämmer (Aku Korvensuo)
Marlen Diekhoff (Elina Lehtinen)
Vadim Glowna (Pärssinen)
Céline Vogt (Sinikka Vehkasalo)
Frauke Poolman (Ruth Vehkasalo)
Jens Wawrczeck (Kalevi Vehkasalo)
Horst Mendroch (Ketola/Ermittlungsbeamter)
Anna Bergman (Moderatorin)
Martin Bross (Nachrichtensprecher)
Dustin Semmelrogge (Junge am See)
Götz Argus (Arvi)
Robert Selbach (Pekka)
Gregor Höppner (Polizeibeamter)
Oskar Köppen (Junge auf der Schaukel)
Jürg Löw (Sarasvuo)
Daten zu Jan Costin Wagner:geboren: 1972
Vita: Jan Costin Wagner, 1972 geboren, lebt als freier Autor bei Frankfurt und in Finnland, dem Heimatland seiner Frau. Für seinen Debütroman "Nachtfahrt" erhielt er 2002 den Marlowe-Preis für den besten Thriller. Sein zweiter Roman "Eismond" (2005) brachte ihm auch den internationalen Durchbruch.
Hompepage o.ä.: http://www.jan-costin-wagner.de/
Erstsendung: 12.06.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 116
Titel: Das Zimmermädchen
Autor: Markus Orths
produziert in: 2013
produziert von: NDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Alice Elstner
Inhalt: Lynn Zapatek putzt im Hotel Eden, und sie putzt gründlich. Wo andere Zimmermädchen nichts mehr sehen, fängt es bei Lynn erst an. Immer länger bleibt sie in den Zimmern, gebannt von allem, was sie dort sieht und findet: Zettel, Bücher, Kulturbeutel, Medikamente. Zunächst ist Lynn noch vorsichtig, dann wird sie immer dreister. Sie beschnuppert nicht nur die fremden Kleider, sie zieht sie auch an. An einem Dienstag hört sie den Schlüssel im Schlüsselloch und ihr bleibt nur ein einziger Zufluchtsort: Lynn kriecht unters Bett und verbringt die Nacht dort.

Mit dem Gast über ihr. Von nun an liegt sie jeden Dienstag unter den Betten der Gäste und lauscht auf das, was über ihr geschieht. Das Zimmermädchen ist die intime Geschichte einer Suchenden, die wissen will, wie den Menschen gelingt, was ihr selbst so schwerfällt - das Leben. Eins ist sicher: Nach der Lektüre des Zimmermädchens wird man nie wieder in einem Hotel übernachten, ohne vorher unters Bett zu schauen.
Sprecher:Mira Partecke (Lynn Zapatek)
Marlen Diekhoff (Lynns Mutter)
Meriam Abbas (Chiara Bartholdy)
Erik Schaeffler (Heinz)
Hannes Hellmann (Therapeut)
Christoph Tomanek (Ludwig)
Céline Fontanges (Frau 1)
Tim Grobe (Mann 1)
Benjamin Utzerath (Mann 2)
Anna-Lena Vogt (Frau 2)
Daten zu Markus Orths:geboren: 1969
Vita: Markus Orths, 1969 in Viersen geboren, studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik. Seine Erzählungen und Romane wurden vielfach ausgezeichnet. Neben zahlreichen Stipendien erhielt er u. a. den Telekom Austria Preis (Klagenfurt 2008) und den Förderpreis des Landes NRW. Er lebt als Autor in Karlsruhe.
Erstsendung: 27.02.2013
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 116
Titel: Der Augenblick des Verlangens
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.1987
Autor: Alfred Behrens
produziert in: 1987
produziert von: NDR; SR
Laufzeit: 63 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Alfred Behrens
Komponist: Manfred Herold
Inhalt: "Ich möchte mit einem hörspiel über einen film nachdenken, weil ich die erfahrung gemacht habe, daß ein film, solange er nur im kopf und/oder auf dem papier existiert, genauso unsichtbar, so irreal, so phantasmatisch ist wie ein hörspiel." (der Autor) Alfred Behrens' neue Arbeit "Der Augenblick des Verlangens" entwickelt mit Texten und Geräuschen einen Hör­Film, dessen Thema die Entstehung eines Films ist. Zugleich ist es die Geschichte einer Reise. Ein Drehbuchautor schildert die Kamera-Realität: die physische Realität der Züge, der Bahnhöfe, der Städte, der Straßen und Hotels. Und er schildert einen Reisenden, der ein Arbeitsjournal führt. Der Reisende schreibt über das Filmemachen, über Bilder und Wörter. Er schreibt über das Kopfkino. Und er schreibt über den Augenblick des Verlangens, den Augenblick ohne Sprache, den Augenblick vor aller Sprache. "Weil das leben immer zu wenig ist. Weil ein leben nie genug ist. Weil die wirklichkeit nie ausreicht, muß der kopf immer noch geschichten dazu erfinden." Film als Reise - Reise als Film: ein Hörspiel über die Faszination der Bewegung, über die Faszination der bewegten Bilder.
Sprecher:Marlen Diekhoff (Ansagerin)
Frank Glaubrecht (Drehbuchautor)
Christian Brückner (Der Reisende)
Tetske van Ossewaarde (Holländerin)
Daten zu Alfred Behrens:geboren: 30.06.1944
Vita: Alfred Behrens (* 30. Juni 1944 in Hamburg-Altona) ist ein deutscher Schriftsteller und Regisseur, Hörspiel- und Drehbuchautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.04.1987
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Treffer 19 von insgesamt 116
Titel: Der einzige Ort
Autor: Thomas Stangl
produziert in: 2006
produziert von: NDR
Laufzeit: 135 Minuten
Genre: Historisch; Abenteuer
Regie: Corinne Frottier
Bearbeitung: Corinne Frottier
Komponist: Jean-Christophe Camps
Carole Rieussec
Dramaturgie: Henning Rademacher
Inhalt: Erzählt wird die Geschichte zweier zu Anfang des 19. Jahrhunderts durchgeführter Expeditionen nach Timbuktu. Die inmitten der Sahara, im heutigen Mali gelegene, legendenumwobene Stadt, sollte sagenhafte Reichtümer und Paläste bergen. Von Tripolis aus macht sich der schottische Major Alexander Gordon Laing mit einer gewaltigen Karawane auf den Weg. Zwei Jahre später erreicht der als Araber verkleidete, französische Abenteurer Rene Caillié vom Senegal aus ebenfalls diesen magischen Ort. Der Mythos von Timbuktu allerdings entpuppt sich als Fata Morgana, die Stadt ist ein heruntergekommenes Wüstenkaff. Doch Caillié überlebt im Unterschied zu Laing, der ermordet wird, die unglaublichen Strapazen und kehrt nach Frankreich zurück. Mit der Schilderung der Sehnsucht nach dem Unbekannten, am Schnittpunkt zwischen Kolonialismus und privater Selbsterfahrung, gelang dem Autor Stangl eine faszinierende Spiegelung des frühen europäischen Exotismus und zugleich die Beschreibung eines kulturellen Raumes, in dem 3.000 Jahre Geschichte in der Gestalt von Mythen, Sagen und Forschungsberichten nachklingen.
Sprecher:Oumar Koita (Griot)
Marlen Diekhoff (Erzählerin)
Peter Jordan (Alexander Laing)
Hans Löw (René Caillié)
Gerhard Garbers (Konsul)
Hille Darjes (Konsulin)
Céline Fontanges (Emma)
Anne Weber (Céleste)
Kerstin Hilbig (Frau)
Rolf Becker (Mandingo)
Gisela Trowe (Manman)
Daten zu Thomas Stangl:geboren: 1966
Vita: Thomas Stangl, 1966 in Wien geboren, studierte Spanisch und Philosophie und veröffentlichte bisher in Literaturzeitschriften. Er lebt und arbeitet in Wien.
Erstsendung: 07.06.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 116
Titel: Der Erlaß
Autor: Klas Ewert Everwyn
produziert in: 1976
produziert von: HR; BR
Laufzeit: 71 Minuten
Regie: Walter Adler
Inhalt: Ein Erlaß ist die schriftliche Äußerung einer obersten Dienstbehörde. Es gibt Runderlasse, Hauserlasse, Grundsatzerlasse, Einzelerlasse. Der Radikalenerlaß ist ein Runderlaß. Er verpflichtet Beamte, Beamtenanwärter zu prüfen, ob sie als Beamte ihrer Verpflichtung machkommen werden, sich innerhalb und außerhalb des Dienstes aktiv für die Erhaltung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzusetzen. Kommt ein Beamter bei der Ausübung dieser Pflicht zu der Aufassung, daß der Radikalenerlaß selbst gegen das Grundgesetz verstößt, ist er dann verpflichtet, sich aktiv für die Erhaltung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung einzusetzen?
Sprecher:Joachim Wichmann (Robert Wagner)
Marlen Diekhoff (Ilse, seine Frau)
Heinz Meier (Heinz)
Marianne Mosa (Bettina)
Hermann Treusch (Sommer)
Karl-Hans Meuser (Zech)
Matthias Ponnier (Dr. Ludwig)
Robert Seibert (von Wengenheim)
Peter Roggisch (Dr. Bertram)
Karl Walter Diess (Schleberger)
Alwin Michael Rueffer (Minister)
Lotte Barthel (Mutter)
Werner Schwuchow (Vorsitzender einer Kommission)
Anfried Krämer (1. Kommissionsmitglied)
Kurt Dommisch (2. Kommissionsmitglied)
Rüdiger Lichti (3. Kommissionsmitglied)
Peter Franke (1. Bewerber)
Matthias Fuchs (2. Bewerber)
Gertraud Heise (1. Sprecherin)
Monika Weniger (2. Sprecherin)
Daten zu Klas Ewert Everwyn:geboren: 10.03.1930
Vita: Klas Ewert Everwyn (Pseudonyme: Roland Berry, Nicolas Nicolin; * 10. März 1930 in Köln) ist ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.12.1976
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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