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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 138
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Titel: ... und viermal stirbt Marie
Autor: Carole Fréchette
produziert in: 1974
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Stefan Dutt
Übersetzer: Andreas Jandl
Inhalt: Vier Stationen im Leben von Marie, vier Tode im Leben von Marie.

Sie wächst auf im Québec der 50er Jahre, ein phantasievolles Mädchen, das ihre Mutter heiß und innig liebt. Sie hat viel vor: Nach Feuerland laufen, aber vorher muß Marie noch die Gorillas in Afrika erforschen, aber vorher noch acht Kinder bekommen, aber vorher noch die Abenteuer der Mary Simpson schreiben, aber vorher noch....

Es kommt alles anders, das ist nicht schwer zu erraten. Was von diesen Träumen bleibt, ist Maries unnachahmliche Phantasie, ihre Schatztruhe fürs Leben. Nur gegen die Einsamkeit ist wohl kein Kraut gewachsen?

"Ein Stück, amüsant und traurig, das, so seltsam es klingen mag, wirklich weniger einsam macht". (Carole Fréchette)
Sprecher:Sylvia Manas (Joan)
Gerd Böckmann (Joe)
Aljoscha Sebald (1. Inspektor)
Michael Kiurina (2. Inspektor)
Vilma Degischer (Lehrerin)
Götz von Langheim (Edward)
Blanche Aubry (Nancy)
Max Mairich (Museumswächter)
Georges Ourth (Pedro)
Fritz Bischof (Milchmann)
Peter Häner (Schulkind)
A. W. Hirschal (Schulkind)
Hans Fasser (Schulkind)
Johannes Bahr (Schulkind)
Eva Fichte (Schulkind)
Beatrica Frey (Schulkind)
Alexandra Tichy (Schulkind)
Daten zu Carole Fréchette:geboren: 1949
Vita: Carole Fréchette wurde 1949 in Montreal, Kanada, geboren, wo sie auch heute noch lebt. Sie ist Schauspielerin, studierte Theaterwissenschaften, seit 1993 ist sie als freie Autorin tätig. Sie verfasste bisher zwei Jugendromane und 13 Theaterstücke. "Und viermal stirbt Marnie" erhielt 1995 den "Prix du Gouverneur Général du Québec". Der SR produzierte das Theaterstück 2002 als Hörspiel. Durch ihr Stück "Die sieben Tage im Leben des Simon Labrosse" (Deutsche Erstaufführung: Maxim-Gorki-Theater, Berlin 2005) wurde sie letztes Jahr in Deutschland bekannt. Der WDR produzierte 2003 das Hörspiel "Eine Perlenkette" nach dem Theaterstück "Le collier d'Hélène".
Erstsendung: 05.05.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 2 von insgesamt 138
Titel: @LOVE
Autor: Patricia Josefine Marchart
produziert in: 1985
produziert von: BR; SDR
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Katharina Weiß
Komponist: Frank Duval
Inhalt: Irgendwann reicht's ihr dann. Nach Jahren einer ausgedörrten und kinderlos gebliebenen Ehe lässt sich die 39-jährige Flüchtlingsbetreuerin Eva scheiden. Nun aber muss ein neuer Mann her - oder zumindest ein Spermaspender. Und wo findet man so was heutzutage? Im Internet natürlich. Die Angebote sind zahlreich, die einschlägigen Agenturen sind spezialisiert und verlieren ihre Kunden am liebsten "paarweise". Allerdings scheinen sich im Internet vorwiegend Exhibitionisten, Grenzgänger und andere fragwürdige Gestalten zu tummeln. Eva stößt unter anderem auf einen Schauspieler der eigentlich Pornodarsteller ist, auf einen Komponisten - der Maria Calles für seine Mutter hält -, auf einen Fußballbesessenen und auf einen reichen aber homosexuellen Adeligen, der bloß eine "Gebärmutter" für seinen potentiellen Nachwuchs sucht.

Die oberösterreichische Autorin Patricia Josefine Marchart hat für ihr Hörspiel @LOVE gründlich recherchiert. Es ist nicht notwendig, sagt sie, allzu viel zu erfinden. Die Odyssee durch den digitalen Liebesdschungel böte ausreichend Stoff für ein Hörspiel der ganz besonders turbulenten Art.
Sprecher:Cornelia Froboess (Haito Tomiko)
Irene Clarin (Eskwana)
Ernst Jacobi (Osden)
Michael Habeck (Porlock)
Hans Reinhard Müller (Harfex)
Jacques Breuer (Asnanifoil)
MusikerNatalie Jean Marain (Gesang) Ric Toldon (Gesang) Markus Christiner (Gesang) Max Kuderna (Violine) Michael Gindl (Piano)
Erstsendung: 14.05.2013
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 138
Titel: 2 Uhr 14 nachmittags
Autor: David Paquet
produziert in: 2014
produziert von: SRF
Laufzeit: 150 Minuten
Bearbeitung: Anouschka Trocker
Komponist: Markus Schönholzer
Übersetzer: Frank Weigand
Inhalt: Um 2 Uhr 13 hält Charles' Mutter die Uhren an. Es erinnert sie an die Zeit, als sie ihr Kind noch hatte. Und die anderen ihre Kinder. Columbine, Erfurt, Winnenden, Montréal. Eindringlich, kraftvoll und skurril erzählt Paquet nicht die Geschichte eines Amokläufers, sondern die Geschichte einer Mutter, hin- und hergerissen zwischen Mutterliebe und Entsetzen über die Tat des Sohns. Und er erzählt die Geschichten der fünf Todesopfer, der Schüler und Lehrer in ihrem Streben nach Glück, ihrer Sehnsucht nach Gleichgesinnten.

Amokläufers Charles reißt fünf Menschen mit sich in den Tod: Mitschüler François, der sich in eine alte Frau verliebt. Kathrina, die sich tätowieren lässt, um ihre Aggressionen loszuwerden. Berthier, der sich Mädchen nur in Verkleidung eines Blinden nähert. Jade, die sich einen Bandwurm zulegt, um abzunehmen. Und Französischlehrer Denis, für den plötzlich alles nach Sand schmeckt.
Sprecher:Rufus Beck (William Palmer)
Julius Griesenberg (Joey Thurloe)
Edward Piccin (Darren Henthorne)
Ulrike Krumbiegel (Noreen)
Mona Petri (Tina)
Siggi Schwientek (Abel Jaggs)
Heiner Hitz (Mr. Mulvahey)
Alexander Seibt (Les)
Peter Kner (Donald Haddonfield)
Kurt Grünenfelder (Trent)
Wanda Wylowa (Freya Williams)
Franziska von Fischer (Mrs. Wilson)
Philippe Graber (Tour Guide)
Buddy Elias (Mr. Macadam)
Nikola Weisse (Doris Lister)
Maja Stolle (Mirabella)
Alicia Löffler (Kind)
Sigfried Terpoorten (Malachi Styler)
Heidi Maria Glössner (Silvie Makepeace)
Gottfried Breitfuss (Joseph von Arimathäa)
Isabelle Menke (Arianhad)
Kaspar Lüscher (Securitas)
Daten zu David Paquet:geboren: 1978
Vita: David Paquet Jahrgang 1978, studierte Szenisches Schreiben an der "École nationale de théâtre du Canada" und Literaturwissenschaft und Film in Montréal, wo er auch lebt und schreibt. Sein Theaterstück "Stachelschweine" erhielt 2010 den Preis des Generalgouverneurs von Kanada. "2 Uhr 14" wurde im Auftrag des SR übersetzt.
Erstsendung: 09.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 4 von insgesamt 138
Titel: Abaelard und Heloise
Autor: Michaela Aigner
produziert in: 2002
produziert von: NDR
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Alice Elstner
Komponist: Sabine Worthmann
Inhalt: Er war attraktiv, von messerscharfem Verstand und der herausragende Lehrer und Wissenschafter seiner Zeit. Sie war jung, begabt, gebildet und erfahrungshungrig. Vor gut und gerne 900 Jahren begegnen sie einander in Paris - der Philosoph und Scholastiker Petrus Abaelardus und die 17-jährige Heloise. "Unter dem Vorwand des Unterrichts", notiert er später, "gaben wir uns ganz der Liebe hin". "Gott", schreibt sie, "ist mein Zeuge. Ich habe in Dir nur Dich gesucht." Doch die Affäre fliegt auf. Der Onkel des Mädchens lässt Abaelard durch gedungene Schergen kastrieren. Seiner Männlichkeit beraubt, wendet dieser sich fortan wieder ganz seinen Schriften und theologischen Studien zu. Auch Heloise geht ins Kloster, leidet, hadert mit Gott und schreibt Briefe in denen die "alte Sehnsucht glüht".
Sprecher:
offen
Walter Kreye (Erwin)
Angela Winkler (Philomene)
Hermann Lause (Bircher)
Marlen Diekhoff (Anna)
Erstsendung: 14.02.1967
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 138
Titel: Abfall
Autor: Heiko Buhr
produziert in: 2004
produziert von: NDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: Jan ist behindert, er hat eine Muskelkrankheit, kann nur noch seinen Kopf bewegen und lebt seit Jahren in einem Heim. Ihm wird ein neuer Zivi zugeteilt, Max. Der hat gehört, Jan sei hier der netteste und witzigste Bewohner, der immer neue Ideen habe.

Die beiden scheinen sich anzufreunden. Dabei nimmt der kluge Behinderte zunehmend Einfluss auf den hilfsbereiten, aber naiven Max und stiftet ihn zu riskanten Spielereien an. Jan ist nicht gut auf Werner, den Chef der Einrichtung, zu sprechen.

Er gibt vor, diesem einen Streich spielen zu wollen und lässt sich von dem Zivi in Mülltüten einwickeln und in einen Abfallcontainer stecken, wo Werner ihn angeblich finden wird ?

Eine beklemmende Geschichte über schwierige Pflegebedingungen und ihre Folgen. Ihr liegt ein wahrer Fall zugrunde. Der Autor bewältigt die Erzählung durch unkonventionelle Behandlung des Stoffes, subtile Schilderung der Charaktere und eine genaue Sprache.
Sprecher:Tim Severloh (Purcell, ein schöner Sängerknabe)
Jan Buchwald (König Artus)
Vadim Glowna (Der Magier Merlin)
Marion Breckwoldt (Flower)
Jens Wawrczeck (Jeff)
Thomas Thieme (Frosty Billy)
Wolf Aniol (Gesangslehrer Sorbello)
Susanne Wolff (Emmeline)
Monica Bleibtreu (Emmelines Tante)
Stefan Merki (Franky Frank)
Thor W. Müller (Investor 1)
Gerhard Hinze (Investor 2)
Judith Rosmair (Investorin 1)
Edda Pastor (Investorin 2)
Siegfried W. Kernen (Collani, der Geschäftsführer der Investmentgesellschaft)
Dorothée Fries (Nymphe)
Daten zu Heiko Buhr:geboren: 1964
Vita: Heiko Buhr, 1964 in Neumünster geboren, studierte Literatur- und Sprachwissenschaft sowie Philosophie in Kiel und schloss sein Studium 1997 mit einer Promotion ab. Er arbeitete u.a. alsMuseumswärter, Tischlereigehilfe, Regalbestücker, Korrekturleser, Druckereiversandmitarbeiter. Seit 1999 ist er als Sozialarbeiter im Bereich Jugendhilfe/Ambulante Hilfen tätig.
Erstsendung: 11.12.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 138
Titel: Alles Helden
Autor: Andreas Jungwirth
produziert in: 2006
produziert von: NDR
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Harald Krewer
Inhalt: In der Familie Schmidtke gibt es Probleme: Herr Schmidtke wurde kurz vor seiner Pensionierung entlassen, er reagiert mit Selbstmitleid und Rückzug. Seine Tochter Lydia hat sich gegen die verkorkste Beziehung zu Benno, ihrem bisherigen Freund, einem großen Egozentriker, entschieden. Und auch die Suche nach Arbeit oder wenigstens einer Aufgabe gestaltet sich nach Studienabschluss nicht leicht. André, ihr Bruder, hat es als Arzt zwar zu einer renommierten Praxis gebracht, mit seinen Eltern will er aber nicht mehr viel zu tun haben. Angesichts dieser Entwicklungen erkennt Frau Schmidtke, dass ihr die gewohnte Kontrolle über die familiäre Situation längst entglitten ist. Auf der Suche nach Auswegen treffen Lydia, Herr Schmidtke und Benno in einer U-Bahnstation auf einen rätselhaften Fremden, der es geschickt versteht, sie durch seine radikalen Gedanken in seinen Bann zu ziehen. Am Ende geschieht in der U-Bahnstation ein Unglück.

Vor dem Hintergrund der verheerenden Terroranschläge in Madrid und London stellt der in Berlin lebende österreichische Autor Andreas Jungwirth den scheinbar leichten Dialogen seiner ProtagonistInnen die allgegenwärtige Möglichkeit gegenüber, selbst Opfer eines Anschlags zu werden.

Der Regisseur Harald Krewer hat für einen Teil der Aufnahmen übrigens einen authentischen Schauplatz gewählt: Die U1-Station Taubstummengasse in Wien-Wieden. Um den U-Bahnbetrieb nicht zu stören hatten die Schauspieler ungewöhnliche Arbeitszeiten. 23 Uhr 3o bis 5 Uhr 3o hieß es lapidar auf dem Dienstplan. Mitzubringen waren warme Kleidung und Schuhe mit sowohl weichen - also geräuschlosen - wie auch solche mit harten Sohlen.
Sprecher:Alexander Khuon
Nina Weniger
Hannes Hellmann
Klaus Dittmann
Elisabeth Schwarz
Cornelia Schirmer
Sabine Falkenberg
Daten zu Andreas Jungwirth:geboren: 15.04.1967
Vita: Andreas Jungwirth, geboren 1967 in Linz, lebt als Theater- und Hörspielautor in Berlin. Deutschlandradio Kultur produzierte 2008 "Outside Inn" und 2009 (mit dem Österreichischen Rundfunk) "Volksgarten".
Hompepage o.ä.: http://www.andreasjungwirth.at/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.06.2008
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 138
Titel: Am Heimweg
Autor: Peter Pessl
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Renate Pittroff
Komponist: Mike Herting
Inhalt: Stimmen vor und nach ihrem Absterben. Sie reden vom Nachttod und dem Morgentod, von Phantomen - und einer Todesklinik in Wien. Der Autor wird zum Begleiter einer letzten Reise. Am Heimweg begegnen sich Mann und Frau noch einmal als Fremde und ringen um Vergangenheit und Zukunft: Leben und Tod sind gleichermaßen präsent. Also gibt es nur die Gegenwart im Sprechen bevor einer gehen muß.
Sprecher:
offen
Born: Michael Wittenborn
Alexa: Inka Friedrich
Luna: Natalia Rudziewicz
Hanke: Thomas Balou Martin
Monk: Jochen Stern
Noll 1: Volker Niederfahrenhorst
Noll 2: Hans Holzbecher
Viktor: Rostyslav Bome
Daten zu Peter Pessl:geboren: 01.03.1963
Vita: Peter Pessl, geboren am 1.3.1963 in Frankfurt/Main, aufgewachsen in der Bundesrepublik und in Österreich, seit 1984 freier Schriftsteller, einige Jahre Lektor und Herausgeber in einem Literaturverlag, längere Aufenthalte in Kreta, Mexiko, Latium, lebt derzeit in Wien und in der Steiermark. Veröffentlichungen: "Splitter und Sporen" Gedichte 1984,(ganggan Verlag), "Mein Ohr alle Welt", Gedichte 1987, "Aber das ist nicht die Stille" Prosa 1989, "Regen im Gesicht", Erzählungen 1992 (alle Droschl Verlag), "Doppelte Blendung" Wiener Vorlesungen zur Literatur 1993 (mit Petra Ganglbauer)(Edition Freibord) 1995. Hörstücke für das ORF-"Kunstradio" ("Wie es möglich ist mit geschlossenen Augen" 1991, "Große Brenessel" 1994, "Anchored in Trance" 1996). Hörspiel: "Der Mund des Intimen" 1996.
Erstsendung: 27.11.2006
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 138
Titel: Aneurysma
Autor: Stefan Weber
produziert in: 1986
produziert von: RB
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Stefan Weber
Inhalt: In seinem jüngsten Hörspiel entwirft der Schweizer Autor und Regisseur Stefan Weber eine mehrdimensionale Topografie, gespeist aus zwei Erfahrungs- und Dichtungswelten: Er bringt die Literatur des ungarischen Schriftstellers Géza Csáth in Kontakt mit der Erzählung des Schweizer Journalisten Josef Brenner. Beide Landschaften sind bebildert von einer Substanz: einmal von Csáths Opiumräuschen, einmal von Brenners Morphiumdosen, die er sich nach einer schweren Operation verabreicht. Sprachlich und klanglich vollbringen die Figuren ein gemeinsames Werk, in einhundertjährigem Abstand und größter literarischer Nähe.
Sprecher:Sabine Sinjen
Hans-Peter Hallwachs
Daten zu Stefan Weber:Vita: Stefan Weber, Germanistikstudium, Bern; ab 1982 Regie-, Musik- und Ton-Arbeiten in Bern und Zürich; ab 1989 Zusammenarbeit mit Benno Besson in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien; seit 1994 Inszenierungen in Zürich, Chur und Sils Maria; seit 1998 in Wien (Odeon Theater, Theater Gruppe 80, Schauspielhaus, Theater Drachengasse), Linz (Landestheater) etc.
Erstsendung: 01.12.2018
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 138
Titel: ausgeartetes auspunkten
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.2007
Autor: Franz Mon
produziert in: 1974
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Franz Mon
Inhalt: »ausgeartetes anbahnen und beim abändern aufaddieren, / alles aufaddierte aber abgebalgt anbauen und ausbauen.«

Grundlage des Hörspiels ist eine Wörterschlange aus Verben, die mit den Präfixen »aus«, »an«, »ab« und »auf« besetzt sind. Jeweils acht formiert Mon zu einem Satz, dem aber das Subjekt und die Personalendungen fehlen. Diese Infinitivsätze folgen einer alphabetischen Ordnung. Die Schlange beginnt mit »ausarten« und endet mit »auszwitschern« bei Z. Auch wenn in Momenten Erinnertes aufscheint, ist das Stück, gezeigt an den Verben, eine Hommage an die Autonomie der Wörter - an ihre Würde und ihre Fragilität. Die vier Stimmen tasten zielgenau, wie hemmungslos die akustischen Spielräume der Wörter ab - bis dahin, dass sie den Laut des Wortes statt seines Sinnes hervorkehren oder atem- und lautgestische Sinnbezüge heraufbeschwören. Wer sich diesem »Hör!Spiel!« zwischen Semantik, Nonsens und Musikalität überlässt, der wird mit dem Leuchten der Wörter aus der Wirklichkeit wie des Traumes belohnt.
Sprecher:Peter Ehrlich
Joachim Engel-Denis
Wolfgang Stendar
Dietmar Hardenberg
Edith Hollenstein
Daten zu Franz Mon:vollständiger Name: Franz Löffelholz
geboren: 08.05.1926
Vita: Franz Mon (Pseudonym für Franz Löffelholz) geboren am 8. Mai 1926, ist einer der bedeutendsten Dichter der Konkreten Poesie, deren Strukturprinzipien er auch auf seine vielfach ausgezeichneten Hörspielarbeiten übertragen hat.
Erstsendung: 16.05.2007
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 138
Titel: Barbarellastrip
Autor: Jörg Albrecht
produziert in: 1986
produziert von: NDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Inhalt: Ein kleiner Crashkurs für Rekruten im 21. Jahrhundert: In der Coaching Zone macht eine ewig junge Frau sich und uns bereit für den urban edit war. Mit Jane Fonda auf in die Problemzonen! Ins Aerobic- Studio, in die dunkle Stadt Sogo, nach Vietnam, in den urbanen Einzelkampf. Unermüdlich im Einsatz für ein friedliches Universum und die Optimierung ihrer selbst trainiert sie Körper und Identitäten so lange, bis sie auch ungeschminkt ganz authentisch aussieht.
Sprecher:Rolf Becker
Ruth Bunkenburg
Ursula Hinrichs
Heinz Poppe
Jens Scheiblich
Daten zu Jörg Albrecht:geboren: 1981
Vita: Jörg Albrecht, geboren 1981 in Bonn, lebt in Berlin. 2011 promovierte er über Abbrüche in Prosa und Hörstücken. Er veröffentlichte Prosa, Theatertexte, Hörspiele, Essays, Romane (zuletzt "Beim Anblick des Bildes vom Wolf", 2012) und Arbeit für intermediale Serien. Zusammen mit seinem Theaterkollektiv "copy & waste" erforscht er seit 2007 die Architektur von Städten und Fiktionen. Weitere BR-Hörspiele sind "Moon Tele Vision" (2008) und "Du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz" (2009).
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Treffer 11 von insgesamt 138
Titel: Bekenntnisse eines Hilton-Doubles
Autor: Christine Demaitre
produziert in: 1966
produziert von: BR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Komponist: Manfred Niehaus
Inhalt: Paris Hilton, Urenkelin des Hotelkönigs Conrad Hilton, IT-Girl der American Society, außerdem Star des privaten Pornovideos "One Night in Paris", nach ihren Alkohol-Exzessen auch als Häftling Nummer 9818783 bekannt. Diese Paris Whitney Hilton fährt mit ihrem Bentley gegen einen Baum und liegt im Koma. Ihre Mutter hat ein Problem: die Hochzeit mit dem reichen griechischen Erben Paris Latsis ist bereits eingefädelt und auch sonst gilt es noch wichtige Society Events zu absolvieren. Ein Double muss her, bis "die echte Paris" wieder aufwacht! Eine junge Frau erhält Schnellkurse im gesellschaftlich richtigen Verhalten, fliegt zum Wiener Opernball, lernt Zsa Zsa Gabor und David Letterman kennen, tanzt mit Paris Latsis auf der Verlobungsfeier und macht schlussendlich klar, wer in Wirklichkeit die Karten ausspielt.
Sprecher:Herbert Mensching (Herr Ich/Das zweite Ich)
Horst Tappert (Auskunftsbeamter)
Hanne Wieder (Empfangsdame)
Claudia Bethge (Frau)
Marlis Pörtner-Westermann (Dame)
Margot Philipp (Junge Dame)
Angelika Bender (Mädchen)
Willi Krüger (Ein älterer Herr)
Daten zu Christine Demaitre:Vita: Christine Demaitre, geboren 1986 in Châteaugiron (Frankreich), studierte Filmwissenschaften und Mikrobiologie in Paris, wo sie auch heute lebt.
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Treffer 12 von insgesamt 138
Titel: Bildnis einer Infantin
Autor: Marianne Sula
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Historisch
Regie: Renate Pittroff
Inhalt: Aus den Schatten der Alhambren, der verschwiegenen Patios, umgeben von ihren Kammerfrauen, ihren Zwergen und Hunden, gefangen im Eisenkorsett höfischen Lebens und religiöser Orthodoxie, tritt uns die blutjunge Infantin Margarita Teresa auf dem berühmten Gemälde 'Las meninas' (Die Hoffräulein) des Hofmalers Diego Velázquez entgegen. Als Braut reist sie im Spanien des 17. Jahrhunderts von Madrid nach Wien, um ihrem ältlichen, an ihr gänzlich uninteressierten Onkel Kaiser Leopold I aus dem Hause Habsburg angetraut zu werden. In entgegen gesetzte Richtung, von Wien nach Madrid, reist Jahrhunderte später die Journalistin Mado gemeinsam mit ihrem Geliebten, einem Fotografen. Ziel ihrer Betrachtung ist das rätselhafte Gemälde von Velázquez, die Infantin. Und es stellt sich die Frage: was hat sich verändert im Spiel der Geschlechter? Was ist gleich geblieben? So wird das Gemälde zu jenen Schatten seiner selbst, die wir Wirklichkeit nennen.
Daten zu Marianne Sula:geboren: 01.06.1954
Vita: Marianne Sula, 1954 in Wien geboren, schreibt Lyrik, Theaterstücke, Kurzprosa und Romane, u.a. "Orangen und Chorgitter". 1993 erhielt sie den Salzburger Dramenpreis. Der NDR beteiligte sich 1998 als Co-produzent an ihrem ersten Hörspiel "Das Grün, Madame" (DeutschlandRadio Berlin/NDR 1998).
Hompepage o.ä.: http://marianne-sula.at/
Erstsendung: 27.02.2007
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 138
Titel: Bis die Hunde uns finden. Mobile für Schlagzeug, Stimmen & Suchscheinwerfer
Autor: Herbert Lauermann
produziert in: 1984
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Petschinka
Inhalt: Im Oktober 2005 stürmen hunderte Afrikaner den Zaun bei Melilla, der Europa von Afrika trennt. Einige erreichen das gelobte Land, andere werden gefasst, in die Wüste transportiert, erschossen. Ähnliche Geschichten erreignen sich an der österreichisch-tschechischen Grenze, an den französischen Küsten, an den italienischen Küsten und anderswo. Viele Leute riskieren ihr Leben, um in Europa nicht nur eine bessere Existenz, sondern überhaupt eine Existenz zu finden. Meist haben sie all ihr Hab und Gut - oder das ganzer Familienclans – verkauft, um die Schlepper zu bezahlen. Zurück können sie nicht. Sie müssen ihr Ziel erreichen. Dafür nehmen sie sehr viel in Kauf. Sie besteigen ein kleines Boot oder einen Container. Sie gehen nächtelang zu Fuß. Durchqueren die Sahara. Setzen sich extremer Hitze, extremer Kälte aus. Klettern über einen Zaun. Haben sie Erfolg heißt das noch lange nicht, dass damit eine neue Existenz möglich wird.
Ausgangspunkt des Stückes "Bis die Hunde uns finden" sind die Erzählungen zweier Migranten, die aus verschiedenen Regionen der Welt aufgebrochen sind. Jeder hat seine persönliche "Reisegeschichte", die mehr oder weniger einer Odyssee quer durch Kontinente, Bürokratien-Dschungel und Warteräume gleicht. Ausgehend von einer Live-Performance hat der Autor und Regisseur Eberhard Petschinka gemeinsam mit dem Komponisten Herbert Lauermann ein mitunter schmerzhaftes Hörstück entwickelt, das, einem Radar ähnlich, die Geschichten, Erfahrungen, Träume, Hoffnungen und Gefühle von Migranten abtastet und – wie durch Starkstrom verstärkt - direkt in den Äther projiziert.
Sprecher:Christian Mähr
Erstsendung: 15.07.2008
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 138
Titel: Boxen
Autor: Charles Juliet
produziert in: 1991
produziert von: SR
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Stefanie Hoster
Bearbeitung: Helmut Peschina
Übersetzer: Kay Borowsky
Inhalt: Herbst 1948 in Aix-en-Provence. Der mittellose 14-jährige François hat auf einer Militärschule die Chance, einen Schulabschluss zu machen. Er ist ehrgeizig, aber er leidet unter dem Drill und der Brutalität der Mitschüler. François will Boxen lernen von seinem Zugführer Julien, einem ehemaligen Boxer. Die Sonntage in der Villa von Julien und seiner Frau werden für den Jungen zur Entdeckung.
Sprecher:
offen
Martin Semmelrogge (Bruno Mittmann)
Joachim Jung (Franz Hess)
Detlef Jacobsen (Carl Languth)
. Detlef Kügow (Hans Koch)
Walter Gontermann (Paul Eick)
Joachim Nottke (Eberhard Herf)
Andrea Kopsch (Sprecherin)
Daten zu Charles Juliet:Vita: Charles Juliet, geboren 1934 in Jururieux bei Lyon, wuchs bei einer Pflegefamilie auf, trat zwölfjährig in die Militärschule von Aix-en-Provence ein. Später brach er ein Medizinstudium ab, um sich dem Schreiben zu widmen. 1989 gelang ihm mit "L'année de l'éveil" der Durchbruch. Seine Werke wurden .nternational bekannt; Einige,so auch dieses, verfilmt.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 138
Titel: brennt durch
Autor: Sasha Marianna Salzmann
produziert in: 1963
produziert von: HR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Judith Lorentz
Dramaturgie: Jan Buck
Inhalt: David soll König werden, irgendwann, in ferner Zukunft. Aber jetzt hat er nichts. Er ist geflohen vom Hofe Sauls, lebt auf der Straße, ohne saubere Kleidung, ohne Essen. Doch es gibt noch Jonathan, der ihn liebt, den er liebt. Aber was soll David mit dem feinen Hemd, das Jonathan ihm bringt, wenn es doch dazu führen wird, dass er unter die Räuber fällt? Wo ist der Unterschied zwischen Jonathan und denjenigen, von denen David im Tausch gegen seinen Körper Brot bekommt? Wie kann Liebe überhaupt funktionieren zwischen dem Königssohn und dem Ausgestoßenen, zwischen dem, der alles hat, und dem der nichts hat?

Quer durch die Jahrtausende hat eine bestimmte Lesart des Alten Testaments, unterstützt durch entsprechende Auslegung und Übersetzung, organisierter Religion eine tief homophobe Färbung verliehen. Doch wenn man sich von der Auslegungstradition löst, kann man sie finden: diejenigen biblischen Geschichten und Verse, in denen die Liebe ganz bedingungslos gefeiert wird – auch zwischen Mann und Mann:

"Jonathan, deine Liebe war mir immer mehr als die Liebe zu Frauen." [David, der König der Juden (2. Sam 1,26)]
Erstsendung: 28.09.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 138
Titel: Chatroomdreams
Autor: Eberhard Petschinka
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Eberhard Petschinka
Inhalt: Billie hat Träume. Billie ist fordernd. Billie ist einsam. Billie ist nicht ihr richtiger Name. Billie chattet im Internet und trifft sich mit Männern, die sie dort kennenlernt. Billie ist 60.

Wie süss sind all diese Tag- und Nacht-Träumereien, dass man vom Schreibtisch aus die grosse Liebe kennenlernen könnte. BILLIE jedenfalls fasst sich an ihrem 60. Geburtstag ein Herz und versucht diesen vielversprechendsten aller Wege ins Glück. Doch halt! Zuerst muss sie sich aus ihrer eigenen Familie befreien. Zu sehr ist sie eingespannt in ihrer Rolle als Mutter, als Grossmutter. Zu wenig Zeit bleibt für das kommende Glück! Aber dann! Musik! Voller Elan und Charme wirft sie sich in diesen grossen weltweiten POOL, an dem die möglichen Lebens- und Liebespartner sitzen und ebenfalls nach der grossen Liebe angeln. Aber aber: Dieser POOL ist ein Marktplatz.
Sprecher:Valentin Brühl (Kenny)
Karla Laubach (Bette)
Chris Pichler (Mutter)
Thomas Balou Martin (Vater)
Martin Reinke (Frank Monberg)
Johanna Gastdorf (Esther Monberg)
Louisa Fritz (Mbele)
Hans-Martin Stier (Meneer Visser)
Marianne Rogee (Blumenverkäuferin)
Tristan Rheinbay (Dennis)
Josephine Banik (Ingeborg)
Bernd Blömer (Lehrer)
Ulrich Haß (Direktor)
Tom Zahner (Autobesitzer)
Paula Fritz (Mitschülerin)
Eric Beckmanns (Mitschüler)
Sam Gerst (Mitschüler)
Elisabeth Juhnke (Mitschülerin)
Kushthrim Rusitovic (Mitschüler)
Daten zu Eberhard Petschinka:geboren: 19.10.1953
Vita: Eberhard Petschinka (krok & petschinka), geboren 1953, lebt als Maler, Schriftsteller und Regisseur in Wien. Das Hörspiel "krok" wurde 1995 mit dem Prix Futura geehrt. Sein Stück "Santo Subito" wurde 2007 mit dem Prix Europa und 2008 mit dem Prix Italia ausgezeichnet. 2009 wurde Petschinka der Günter-Eich-Preis verliehen.

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Treffer 17 von insgesamt 138
Titel: Choco Bé
Autor: Laura Tirandaz
produziert in: 2014
produziert von: Headroom Verlag
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Martin Zylka
Dramaturgie: Anette Kührmeyer
Übersetzer: Frank Weigand
Inhalt: Saint-Laurent du Maroni, Französisch Guyana. Choco Bé ist Sohn, Vater, Ehemann, Geliebter, Bruder und – einsam. Er versucht, den familiären und gesellschaftlichen Ansprüchen und Zwängen gerecht zu werden; doch die geschäftlichen Beziehungen laufen schlecht – und nicht nur die. Zudem wird bald der Mann aus dem Gefängnis entlassen, der auf ihn geschossen hat. Diese Kugel quält nicht nur Choco Bé. Wird mit dem Regen die Rache kommen? Wie funktioniert ein Land, das bis heute geprägt ist vom Kolonialismus, in dem auch die Natur, der Dschungel, das heiße, feuchte Klima das Leben bestimmt. Was bedeutet es, je nach Herkunft und Hautfarbe, ein Mann zu sein, eine Frau? Wird man zum Verräter, wenn man für die Nachfahren der Kolonialherren arbeitet?
Sprecher:Ulrich Noethen (Erzähler)
Udo Kroschwald
Lotta Doll
Jens Wawrczeck
Florian Seigerschmidt
Martin Bross
MusikerThom Kubli
ergänzender Hinweis: Ausstrahlung war für den 7.6.2015 geplant, wurde dann aber verschoben.
Daten zu Laura Tirandaz:geboren: 1962
Vita: Laura Tirandaz, geboren 1982, stammt aus Frz.-Guyana. Nach ihrer Schauspiel-Ausbildung am Konservatorium von Grenoble gründete sie ihre eigene Theaterkompanie „Variations“. Außerdem Ausbildung als Dramatikerin an der traditionsreichen Schule ENSATT in Lyon. Für „Choco Bé“ erhielt sie 2011 ein Schreibstipendium des Centre national du Théâtre, 2012 wurde „Choco Bé“ von France Culture gesendet.
Erstsendung: 27.09.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Saarländischer Rundfunk
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Treffer 18 von insgesamt 138
Titel: Clarimonde
Autor: Hanns Heinz Ewers
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi; Horror
Regie: Uwe Schareck
Bearbeitung: Uwe Schareck
Inhalt: Paris um 1900: Im Zimmer Nr. 7 des kleinen Hotels Stevens erhängt sich ein Handlungsreisender aus der Schweiz. Sieben Tage später nimmt sich in diesem Zimmer ein Artist aus Deutschland das Leben. Auch er stranguliert sich mit der Gardinenschnur am Fensterkreuz. Die Polizei findet weder Spuren noch Abschiedsbriefe. Auf Weisung des Kommissars bezieht ein Schutzmann die Nummer 7. Auch er wird tot am Fensterkreuz gefunden. Bracquemont, Student der Medizin, glaubt, für die tragischen Vorgänge eine Erklärung zu haben. Er bezieht als nächster Gast das Zimmer. Seine Beobachtungen notiert er in einem Tagebuch.
Sprecher:
offen
Matthias Koeberlin (Thomas)
Sigrid Burkholder (Sarah)
Sascha Icks (Reporterin)
Mechthild Großmann (Staatsanwältin)
Rolf Becker (Minister)
Jele Brückner
Daniel Berger
Volker Niederfahrenhorst
Alexander Hauff
Louis Nawrath
Wolfgang Rüter
Hanns Jörg Krumpholz
Bianca Nele Rosetz
Udo Thies
Ariana Weil
Daten zu Hanns Heinz Ewers:Vita: Hanns Heinz Ewers (1871-1943) ist Autor von Prosa, Drehbüchern und satirischen Texten. Sein Bestseller "Alraune" (1911) wurde mehrfach verfilmt. Er war ein früherer Parteigänger der NSDAP, 1932 erschien der Propagandaroman "Horst Wessel". 1934 folgte ein Publikationsverbot und Ewers war nicht mehr erwünscht.
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Treffer 19 von insgesamt 138
Titel: Das Bad im Knall
Autor: Hermann Kretzschmar
produziert in: 2000
produziert von: DKultur; Studio elektro-automatisch 2000 (Auftragsproduktion)
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Hermann Kretzschmar
Komponist: No Underground
Dramaturgie: Manfred Hess
Inhalt: Über dieses neodadaistische Hörstück mit musikalisch-universalistischem Anspruch vermerkt Hermann Kretzschmar: "Nennen Sie zwei einsilbige Staaten und eine einsilbige Sprache. Wie wärs mit 'Tschad Schweiz deutsch'? Wie viele Kurzwitze kann man in einer Minute erzählen? Wer war Johannes Gensfleisch? Was sind konsonantische Satellitenphoneme? Wie groß ist die kürzeste Länge? Die Kürze als Plot eines Hörspiels: Nach und nach addieren sich dazu akustisch musikalische 'Kurzformen' wie Knall, Beat, Staccato und semantische Entsprechungen wie Laut, Silbe, Zahl, dann Pixel, Klecks und Sprechblase ...

Medienphänomene kommen dazu: Komprimierung, Scannen, Datenbank. In z. T. klitzekleinen Minihörspielen werden die Schnipsel prägnant, kontrastreich und punktgenau verknüpft und zu einer Gesamtsituation geformt, die porös, aber auch durchlässig bleibt für literarische Kommentare von Erich Mühsam, H. C. Andersen, Wilhelm Busch, Walter Benjamin zwischen Einstreuungen aus dem Lexikon der Onomatopöien BANG BOOM ZANG und und und ... Klangbaden wird abgelöst durch 'Das Bad im Knall'."
Sprecher:Tim Grobe (Kurt Schwab)
Monika Dortschy (Hilde, seine Mutter)
Elisabeth Blonzen (Melanie Lobe, seine Freundin)
Bernd Stempel (Andreas Stig, sein Biograph)
Christian Ulmen (Christian Ulmen, sein Engel)
MusikerHermann Kretzschmar (Klavier)
Daten zu Hermann Kretzschmar:geboren: 1958
Vita: Hermann Kretzschmar, geboren 1958, studierte zunächst Schulmusik und Germanistik sowie im Anschluss Klavier bei Bernhard Ebert in Hannover. 1985 wurde er Mitglied des Ensemble Modern, arbeitet dort als Solist und Kammermusiker. 1994 gründete er gemeinsam mit Catherine Milliken und Dietmar Wiesner HCD-Productions. HCD veröffentlichte die CDs ›Migrations‹ (Werke von Paul Bowles), ›Surface Tension‹ (Werke von Thomas Skempton) und die Hörstücke ›Denotation Babel‹ (Prix Italia 1999), ›Cosmic Memos‹ nach Calvino und ›Die Blüte des nackten Körpers‹ (R. Schrott, 2011). Seit 2001 realisierte Kretzschmar folgende Hörstücke: ›Zur Zeit-revisited‹ (2001/3), ›John Cages Stufen‹ (2002), ›Strahlungen‹ (2004) (Hörspiel des Monats Mai), ›Harmonies of Paradise‹ (2006), ›Doktor Faustus‹ (2007), ›Arnold auf dem schönen Berg‹ (2009), ›Der Tod in Rom‹ (2009), ›Het Witte Kind‹ (2010), ›Kuno Kohns Capriccio‹ (2011), ›Soundcuts Wasserkuppe‹ (2011). Auf seiner Porträt-CD bei Ensemble Modern Medien veröffentlichte er ›Knotts Klavier‹, Werke 1991-2007.
Erstsendung: 25.01.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 138
Titel: Das fünfte Gebot
ARD Radiotatort (Folge 29)
Autor: John von Düffel
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Rainer Quade
Inhalt: Es ist kein guter Morgen für den Zeitungsausträger des "Weser-Kurier": Kurz vor Ende seiner Tour findet er einen Mann, an einen Laternenpfahl gekettet und auf offener Straße zu Tode geprügelt. Bei dem neuen Fall des Bremer Ermittler-Duos Kriminalhauptkommissarin Evernich und Staatsanwalt Gröninger scheint es sich nicht bloß um brutalen Mord zu handeln, sondern um eine Hinrichtung. Das Opfer Michael Lorre ist ein mehrfach vorbestrafter Dealer und Vergewaltiger, vor wenigen Tagen erst aus dem Gefängnis entlassen. Erste Hinweise deuten auf Drogen- Machenschaften und eine Strafaktion aus dem Milieu, doch es gibt noch eine weitere Spur: Der ehemalige Lebensgefährte von Lorres Vergewaltigungsopfer ist der einst gehypte DJ, Radio-Moderator und Bandbegründer Mickey Baretta, dessen Absturz mit Lorres Verbrechen begann und der ihm ewige Rache geschworen hat.
Sprecher:Udo Schenk (Tom)
Sascha Icks (Linda)
Bernd Kuschmann (Jack)
Michael Evers (Dr. Olsen)
Eva Spott (Sprecherin)
Markus Scheumann (Sprecher)
Thom Kubli (DJ)
Daten zu John von Düffel:geboren: 20.10.1966
Vita: John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen wuchs u.a. in Londonderry, Irland, Vermillion South-Dakota (USA) und Oldenburg i. O./Niedersachsen auf. Er studierte Philosophie und Volkswirtschaft in Stirling/Schottland und Freiburg im Breisgau. 1989 promovierte er über Erkenntnistheorie. Seit 1991 ist Dramaturg an verschiedenen Theatern in Stendal, Oldenburg, Basel und Bonn. Zur Zeit ist er Schauspieldramaturg am Thalia Theater Hamburg. Er ist Autor zahlreicher Theaterstücke, Bearbeitungen, Prosa (zuletzt "Beste Jahre", 2007), Essays und Hörspiele, und hat mehrere Preise (u.a. Nicolas-Born-Preis 2006 für deutschsprachige Gegenwartsliteratur) gewonnen.
Hompepage o.ä.: http://johnvondueffel.de/John/Start.html
Erstsendung: 12.05.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)ARD Mediathek
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Abfragedauer: 0,7825 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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