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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Anna Gavalda
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Ursula Schregel
Komponist: Elvira Ochoa
Übersetzer: Ursula Schregel
Inhalt: David ist dreizehn und hasst die Schule wie die Pest. Er hat keine Freunde, kein Lehrer nimmt ihn für voll und seine Eltern halten auch nicht gerade große Stücke auf ihn. Schon zweimal ist er sitzen geblieben. Aber im Grunde ist er ein begabter Junge, zumindest ist Opa Leon davon überzeugt. Schon mit sechs hat David eine Bananenschälmaschine entwickelt und eine Menge anderer verrückter Erfindungen spuken in seinem Kopf. Sein Großvater ist der Einzige, der ihn unterstützt und akzeptiert. Aber Opa Léon ist auch der Meinung, dass es für seinen Enkel langsam an der Zeit ist, endlich mal ein bisschen erwachsener zu werden. Doch dann wird Léon eines Tages sehr krank. Aber David ist nicht bereit, das einfach so hinzunehmen, und steht vor einer großen Herausforderung.
Sprecher:Klaus Herm (Léon)
Davide Brizzi (David 2)
Jele Brückner (Mutter)
Alexander Hauff (Vater)
Philipp Fuchs (David 1/Vetter)
Max von der Groeben (Momo)
Ilse Strambowski (Großmutter)
Marietta Bürger (Lehrerin)
Anja Niederfahrenhorst (Berluron)
Kerstin Kallewegge (Direktorin)
Lukas Schreiber (Samuel)
Silke Linderhaus (Marie)
Hermann Lause (Arzt)
Walter Gontermann (Gärtner)
Timon Schleheck (Älterer Schüler)
Maximilian Schönberger (Mitschüler 1)
Marius Wurth (Mitschüler 2)
Konstantin Bülau (Mitschüler 3)
Daten zu Anna Gavalda:geboren: 09.12.1970
Vita: Die 32-jährige Anna Gavalda gilt als eines der vielversprechendsten jungen Talente. Mit "Je l'aimais", ihrem ersten Roman (in Deutschland unter dem Titel "Ich habe sie geliebt" bei Hanser), stand sie in Frankreich im vergangenen Jahr monatelang auf den Bestsellerlisten. Mit ihrem Erzählband "Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet" gab sie ihr literarisches Debüt und wurde damit auch in Deutschland sehr bekannt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.09.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Martin Baltscheit
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Frank-Erich Hübner
Komponist: Rolf Simons
Günther Kasper
Inhalt: Hörspiel für Weicheier

Hans ist weich, erfolglos und hat keine Freundin. "Stahlmann", ein Superheld aus dem Fernsehen, kommt und macht aus dem weichen Hans einen harten Hans. Als Bezahlung nimmt der Stahlmann Hans' Eltern, aber der ist jetzt hart und gnadenlos geworden und es kümmert ihn nicht mehr. Hans hat Erfolg und wird bald Präsident des Landes. Jetzt ist auch ein Mädchen nicht mehr weit. Aber, auf dem Höhepunkt seiner stahlharten Macht, am Morgen der Heirat, verwandeln sich alle Dinge, die der Präsident berührt, in Blei. Auch seine Verlobte. Jetzt kann nur noch der Stahlmann helfen, doch der ist verschwunden in den endlosen Weiten des Fernsehprogramms.
Sprecher:Andreas Pietschmann (Hans)
Thomas Anzenhofer (Stahlmann)
Ralf Schermuly (Vater)
Regine Vergeen (Mutter)
Karlheinz Tafel (Minister/1. Weichei)
Dirk Müller (Bursche/2. Weichei)
Norman Matt (Diener/3. Weichei)
Isabella Archan (Sekretärin/Mädchen)
Sabine Postel (Kommissarin)
Simon Roden (Robert/4. Weichei)
Heinz Baumeister (Clown)
Marius Wurth (Junge)
Verena Wurth (Mädchen)
Isis Krüger (Mama/Fernsehsprecherin)
Stefan Preiß (Papa)
Reinhard Schulat (Reporter Sz.2/Boxreporter)
Ulli Schäfer (Fernsesprecher/Ringrichter)
Daten zu Martin Baltscheit:geboren: 1965
Vita: Martin Baltscheit, geboren 1965, studierte Kommunikationsdesign an der Folkwangschule Essen. Im Anschluss war er als Illustrator, Sprecher, Bilderbuch-, Prosa-, Hörspiel- und Theaterautor tätig. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Unter anderem den Deutschen Jugendtheaterpreis 2010, den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 und den Deutschen Hörbuchpreis 2013. Martin Baltscheit lebt in Düsseldorf.
Hompepage o.ä.: http://www.baltscheit.de/
Erstsendung: 29.09.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Vorige/nächste Ausstrahlung:19.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 1 von 4)
20.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 2 von 4)
21.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 3 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
22.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 4 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Otfried Preußler
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 224 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Bearbeitung: Ingeborg Tröndle
Komponist: Stan Regal
Inhalt: Ein 6-teiliges Hörspiel.

Teil 1: Wanja und seine Brüder
Teil 2: Sieben Jahre auf dem Backofen
Teil 3: Zahl links, Adler rechts
Teil 4. Die Lanze, das Ross und die Zarenrüstung
Teil 5: Jenseits der weißen Berge
Teil 6: Ein Traum erfüllt sich

Teil 1: Wanja und seine Brüder
Im alten Russland zur Zeit der Zaren hatte ein Bauer drei Söhne. Grischa und Sascha arbeiteten jeden Tag fleißig auf dem Feld. Nur Wanja, der jüngste Bruder war faul. Eines Tages traf Wanja im Wald einen alten Mann. Er sagte zu Wanja: "Du wirst Zar werden, wenn du sieben Jahre auf dem Backofen liegst und mit niemandem ein Wort redest. Nimm sieben Sack Sonnenblumenkerne mit und sammle Kräfte. Erst wenn du mit deinen Füßen das Dach anheben kannst, bist du stark genug, um in die Welt zu ziehen und Zar zu werden."

Teil 2: Sieben Jahre auf dem Backofen
Der faule Wanja liegt seit vielen Jahren auf dem Backofen, knabbert Sonnenblumenkerne und redet mit keinem ein Wort. Seine Brüder Grischa und Sascha müssen jeden Tag hart arbeiten und ärgern sich über ihren faulen Bruder. Das ganze Dorf macht sich schon lustig über die beiden, weil Wanja nicht vom Backofen herunterkommt. Sie prügeln ihn, und sie heizen den Backofen bis er glüht. Alles vergebens. Erst in der Nacht, bevor die beiden Brüder das Haus anzünden wollen, ist Wanja endlich so stark, dass er das Dach mit den Füßen hochheben kann. Aus dem faulen Wanja ist der starke Wanja geworden. Er steigt vom Ofen herab und zieht in die Welt hinaus. Wanja will Zar werden. Der alte Mann im Wald hat es ihm so vorhergesagt.

Teil 3: Zahl links, Adler rechts
Der faule Wanja hat sieben Jahre lang auf dem Backofen gelegen und Kräfte gesammelt. Nun ist er stark genug, um in die Welt zu ziehen und Zar zu werden. Auf seinem weiten Weg in das Land hinter den weißen Bergen kommt Wanja in eine Gegend, wo alle Menschen Angst haben vor dem bösen Och. Der böse Och wohnt in den Wipfeln eines riesigen Baumes, und einmal in jedem Jahr fliegt er über eines der umliegenden Dörfer und pustet so stark, dass alle Zäune und Ställe und Häuser davonfliegen. Der starke Wanja kämpft mit dem bösen Och und besiegt ihn. Alle bewundern seine Kraft und laden ihn ein, doch Wanja will weiterziehen. Kommt er an eine Wegkreuzung, dann wirft er einen Rubel: "Zahl links, Adler rechts".

Teil 4: Die Lanze, das Ross und die Zarenrüstung
Auf seinem langen Weg in das Land hinter den weißen Bergen kommt der starke Wanja in ein Dorf, in dem niemand ein Pferd besitzt. Die Hexe Babajaga hat alle gestohlen. Wanja jedoch besiegt die Hexe, befreit alle Dorfpferde und bekommt selber den Rappen Waron. Die kalten Wintermonate verbringt er bei einem Schuster, im Frühling zieht er weiter. Er kommt an einen breiten Strom. Dort rudert seit vielen Jahren ein Fährmann von einem Ufer zum anderen, und nicht einen Tag hat er sich in all der Zeit ausruhen können. Wanja nimmt ihm für eine Woche die Arbeit ab, der Fährmann schläft sich aus und bringt ihn dann ans andere Ufer, zu den weißen Bergen.

Teil 5: Jenseits der weißen Berge
Wanja ist endlich in den weißen Bergen angekommen. Hier bewacht der steinerne Ritter Foma Drachensohn die Rüstung des Zaren Iwan Wassilewitsch. Nur wer diese Rüstung besitzt, der kann Zar werden. Wanja besiegt den steinernen Ritter und erobert die Rüstung. Sie passt ihm so gut, als wäre sie extra für ihn angefertigt. Im Zarenreich hinter den weißen Bergen wohnt die schöne Wassilissa, die Tochter des alten Zaren. Vor vielen Jahren träumte der blinde Zar von einer seltsamen Begegnung mit einem faulen Wanja in einem Wald weit weg von hier. Wanja sollte sieben Jahre lang auf dem Backofen liegen, Kraft sammeln und dann in die Welt ziehen, um Zar zu werden. Der Zar ist inzwischen alt und sehr krank, er wartet auf Wanja.

Teil 6: Ein Traum erfüllt sich
Der Großfürst aus dem Zarenreich jenseits der weißen Berge möchte gern selber Zar werden, deshalb versucht er alles, um den starken Wanja zu vernichten. Aber Wanja trägt die Rüstung des Zaren Iwan Wassiliwitsch, und nur wer die erobert hat, der soll der neue Zar werden. Das wissen alle im Land. Der Soldat Mischa Holzbein und der Rappe Waron helfen dem starken Wanja, auch die letzten Gefahren zu überwinden. So erreicht er den Palast, wird vom alten Zaren freundlich empfangen, erhält die Krone und heiratet die schöne Wassilissa. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute.
Sprecher:Rosemarie Fendel (Erzählerin)
Andreas Pietschmann (Wanja)
Kai Roloff (Grischa)
Torben Keßler (Sascha)
Karl-Heinz Fiege (Vater)
Rosalinde Renn (Tante)
Mike Hoffmann (Aljoscha)
Ernst August Schepmann (Zar/Alter)
Johanna Wokalek (Wassilissa)
Wolfgang Rüter (Schmied)
Marie-Agnes Reintgen (Schmiedin)
Ilse Strambowski (Frau/Stimme)
Heinz Ostermann (Mann/Halunke)
Walter Stickan (Alter Mann)
Alf Marholm (Wirt/Wirtin)
Dörte Freundt (Mascha/Mädchen)
Gisela Claudius (Marfa/Mädchen)
Steffen Schult (Mischa)
Heinz Baumeister (Och)
Hajo Förster (Batur/1. Knecht)
Klaus Janzen (Taras/2. Knecht)
Nicolas von Wackerbath (Wolok)
Walter Spiske (Bauer)
Christa Strobel (Bäuerin)
Henriette Thiemig (Baba Jaga)
Josef Meinertzhagen (Ossip)
Heinz Walter (Fährmann)
Reinhard Schulat (Forma)
Rainer Delventhal (Dimitrij)
Volker Niederfahrenhorst (Kujuk)
Pit Mildenstein (Rufer/Wärter)
Malte Schrage (Kolja)
Rona David Erdem (Kind)
Marius Wurth (Kind)
Simon Grellmann (Kind)
Lara Gilljohann (Kind)
Paula Balzer (Kind)
Daten zu Otfried Preußler:geboren: 20.10.1923
gestorben: 18.02.2013
Vita: Otfried Preußler (1923-2013) stammte aus Reichenberg, dem heutigen Liberec, in Böhmen. Nach dem Krieg kam er nach Oberbayern. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in zahlreichen Übersetzungen vor.
Hompepage o.ä.: http://www.preussler.de/index1.htm
Erstsendung: 11.05.1999
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Rafik Schami
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 216 Minuten
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Astrid Litfaß
Komponist: Henrik Albrecht
Inhalt: Über dem Tor der Pauluskapelle in Damaskus hängt eines Morgens ein Toter. Bei dem Ermordeten handelt es sich um einen muslimischen Offizier. Als Kommissar Barudi die Witwe verhören will, wird ihm der Fall vom Geheimdienst entzogen. Heimlich recherchiert er weiter und findet das Tatmotiv: eine Blutfehde zwischen den Clans der Muschtaks und der Schahins. In vielerlei Facetten schildert Schami den eskalierenden Wahnsinn von Hass und Gewalt und die akute Bedrohung für den, der sich dem Diktat der Sippe nicht beugt. Zugleich erzählt er in poetischen Geschichten von einer Liebe, die eigentlich nicht sein darf, weil Versöhnung nicht vorkommt in den alten Familienstrukturen, und vom Mut der Liebenden, denen der Tod droht und die dennoch die Unterdrückung ihrer Leidenschaft nicht zulassen wollen.


Man kann die Geschichte und Gegenwart der Araber nicht verstehen, hat Rafik Schami einmal gesagt, "ohne das Verbot der Liebe". Hiervon erzählt der neue Roman des Dichters: von den Schwierigkeiten zwischenmenschlicher Zuneigung unter schwersten Bedingungen, unter dem Gesetzeszwang der Sippe. Aber erzählt noch wesentlich mehr. Er erzählt vom Leben im Schatten der Diktaturen, von zwielichtigen Geheimdienstoffizieren, redseligen Taxifahrern, verrückten Matrosen, einem ehrgeizigen Kommissar und einer schönen Witwe. Und er erzählt - wie immer -- auch von der zauberhaften Stadt Damaskus, aus der Schami stammt und deren Gerüche und Geräusche er meisterhaft wie kein zweiter immer wieder neu heraufzubeschwören versteht.
Sprecher:
offen
Der Erzähler: Christian Brückner
Die Berichterstatterin: Hansi Jochmann
junge schöne Witwe: Eva Spott
Kommissar Barudi: Serdar Somuncu
Adjutant Masur: Hansjoachim Krietsch
Oberst Kuga: Jürg Löw
Sarkas Mutter: Thessy Kuhls
Sarka: Camilla Renschke
Georg Muschtak: Martin Reinke
Salman Muschtak: Gregor Höppner
Amira: Therese Hämer
Oberleutnant Schukri: Wolfgang Rüter
Butros: Thomas Anzenhofer
Samuel: Robin Bamberg
Samia Schahin: Rosemarie Fendel
Faris: Daniel Werner
Knecht: Josef Quadflieg
Hauptmann Tallu: Reinhard Schulat
Oberst Schaklan: Götz Argus
Claire: Tina Engel
Elias: Felix von Manteuffel
Ranas Mutter: Marianne Rogée
Jesuitenpater/Dr. Salam: Ernst August Schepmann
Kontrollierender Offizier: Tom Zahner
Abt: Karlheinz Tafel
Salamoni: Matthias Ponnier
junger Leutnant/junger Polizeioffizier: Maximilian Hilbrand
Pater/Oberst Schaftlan: Wilfried Hochholdinger
Farid: Paul Herwig
Rana: Anna Thalbach
alte Witwe: Elisabeth Scherer
1.Polizeibeamter/Mann an der Rezeption: Klaus Brothun
2.Polizeibeamter/Hotelboy: Holger Stolz
Ranas Tante: Sabine Postel
Trödler/Rebell Tanios/General im Verhörkeller: Paul Faßnacht
Marcel/Polizist: Julius Schleheck
Matta: Jesco Wirthgen
Frère Gabriel: Vittorio Alfieri
Pater Istfan/Geheimdienstler: Jochen Stern
Josef: Martin Bross
Dunia: Effi Rabsilber
Lagerkommandant Garasi: Peter Kaghanovitch
Bulos aka Mahdi Said/Musa Schahin: Jens Wawrczeck
Pater Athanasius/General: Frank Jungermann
Oberst Badran: Bodo Primus
Rana, 13 Jahre: Johanna Bergmann
Dunia, 13 Jahre: Céline Vogt
1.Dorfjunge: Marius Wurth
2.Dorfjunge: Dominik Lenz
Claires Mutter: Christa Strobel-Mertins
Claires Freundin/Verschiedene: Rotraut Rieger
Hebamme/Verschiedene: Gisela Keiner
Ranas Bruder: Navid Akhavan
Mona/Verschiedene: Kerstin Thielemann
Verschiedene: Heike Thiem-Schneider
Verschiedene: Heinz Baumeister
Verschiedene: Rainer Homann
Verschiedene: Oliver Kauss
Musa Salibi/Verschiedene: Roland Jankowsky
Verschiedene: Jochen Baum
Verschiedene: Rolf Adloff
Oberst: Mohammad-Ali Behboudi
Verschiedene: Oliver El-Fayoumy
Ranas Vater: Klaus Jaegel
An- und Absage: Rafik Schami
Daten zu Rafik Schami:geboren: 23.06.1946
Vita: Rafik Schami (* 23. Juni 1946 in Damaskus; arabisch ‏رفيق شامي‎, DMG Rafīq Šāmī) ist ein syrisch-deutscher Schriftsteller und ein promovierter Chemiker. Das Pseudonym „Rafik Schami“ bedeutet Damaszener Freund oder „der aus Damaskus kommt“, der bürgerliche Name des Autors ist Suheil Fadél (‏سهيل فاضل‎, DMG Suhail Fāḍil).
Hompepage o.ä.: http://www.rafik-schami.de/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:

Nie wieder! Kinderheit unter Hitler (Folge 6)
Autor: Georg Wieghaus
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist: Rolly Brings
Benjamin Brings
Bernd Golenia
Inhalt: Sie trugen karierte Hemden, weiße Socken und lange Haare. Ihr Erkennungszeichen war das Edelweiß, "Edelweißpiraten" der Name, den sie sich gegeben hatten. Wenn sie am Wochenende zum Felsensee im Siebengebirge fuhren, zum Zelten und Lieder Singen, konnte es vorkommen, dass sie unterwegs von Polizei und Hitlerjugend aufgehalten und verprügelt wurden. Es sei denn, die Edelweißpiraten waren in der Überzahl; dann bekamen die "Nazis" Keile. Man ließ sich eben nicht alles gefallen und zeigte, dass man sich wehren konnte. Einer von ihnen war Fritz, ein aus der HJ "unehrenhaft" entlassener Kölner Junge, dem Kadavergehorsam und Drill zuwider waren. Er und seine Freunde trafen sich abends vor den Luftschutzbunkern der Stadt; sie sangen und lachten und begannen, Flugblätter zu verteilen und Parolen gegen den Krieg auf Hauswände und Eisenbahnwaggons zu schreiben. Schließlich die Denunziation und Verhaftung. Fritz wurde in eine winzige Zelle in EL-DE-Haus, dem Kölner Gestapohauptquartier, gepfercht und anschließend ins Gestapogefängnis nach Brauweiler geschafft. Hier folterte und demütigte man ihn. Doch Fritz gestand nichts.
Sprecher:Fritz Theilen (O-Ton)
Ernst Hilbich (Erzähler)
Rona David Erdem (Fritz)
Thomas Anzenhofer (Gestaposchläger Hoegen)
Udo Schenk (Gestapobeamter)
Bert Stevens (Wachtposten)
Jesco Wirthgen (Mac)
Mara Bergmann (Maria)
David Lehmann (Hans)
Timo Glosemeyer (Paul)
Timon Schleheck (Fähnleinführer)
Heinz Baumeister (Nachbar)
Raphael Alexander Meuther (Edelweißpirat)
Konstantin Bülau (Edelweißpirat)
Stefan Kessissoglou (Edelweißpirat)
Julius Schleheck (Edelweißpirat)
Robin Bamberg (Jungzugführer)
Davide Brizzi (Hitlerjunge)
David Faßnacht (Hitlerjunge)
Dominik Lenz (Hitlerjunge)
Malte Selke (Hitlerjunge)
Marius Wurth (Hitlerjunge)
Daten zu Georg Wieghaus:Vita: Georg Wieghaus war Lehrer, Museumspädagoge und Verlagsleiter. Er lebt und arbeitet als freier Autor und Filmemacher in Köln. Für den WDR hat er zahlreiche Hörspiele geschrieben. Er und Claudia Johanne Leist erhielten für die Hörspielreihe "Nie wieder!" den "Deutschen Hörbuchpreis 2004".
Erstsendung: 26.10.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Katja Reider
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Rolf Mayer
Bearbeitung: Katja Reider
Komponist: Alexander Oehme
Inhalt: Flip und seine Freunde, die Saalberger Füchse, fiebern ihrem ersten großen Fußballturnier entgegen. Und ausgerechnet jetzt kommt ein Neuer in die Klasse: Sven Freimann, der Sohn eines berühmten Fußballprofis! Natürlich wollen alle, dass Sven sofort in der Mannschaft mitspielt. Nur Flip geht das Getue um den vermeintlichen Super-Kicker mächtig auf die Nerven! Bei einem Fahrradausflug spitzt sich der Konflikt zwischen Flip und Sven dramatisch zu und Flip erlebt eine Überraschung: Ist das Leben als Sohn eines Fußballstars vielleicht doch nicht so toll?
Sprecher:Raphael Alexander Meuther (Flip)
Marius Wurth (Marc)
Paula Balzer (Hanna)
Rona David Erdem (Sven)
Volker Niederfahrenhorst (Klaus)
Markus Gertken (Ole Freimann)
Siham Mosleh (Lehrerin)
Daten zu Katja Reider:geboren: 1960
Vita: Katja Reider, geboren 1960, studierte Germanistik und Publizistik und arbeitete mehrere Jahre als Pressesprecherin des Wettbewerbs "Jugend forscht", bevor sie zu schreiben begann. Inzwischen hat sie zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Katja Reider lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Hamburg.
Erstsendung: 24.09.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Rudolf Herfurtner
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 130 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Angeli Backhausen
Komponist: Elvira Ochoa
Mark Joggerst
Dramaturgie: Ingeborg Tröndle
Inhalt: Milo lebt in einer Villa mit großem Park wie in einem goldenen Käfig. Seine wichtigsten Aufgabe ist Model zu sein für ein Spielzeugset, das seine Mutter Dorabella für die Spielzeugfabrik seines Stiefvaters Onkel Klaus entwirft. Wie eine perfekte Marionette funktioniert Milo, bis er eines Tages das Mädchen mit dem grünen Irokesenkamm sieht. Zum ersten Mal verlässt er den Park und geht hinaus in die Welt der Straßenkinder. Er trifft einen Jungen, der in einem umgebauten Einkaufswagen durch die Straßen surft; er begegnet den vier Ketchup-Bombern und Drago vom Schrottplatz mit seinem Hund und dem Jungen, der sich unbedingt eine Geige bauen will. Bei seinen Streifzügen entdeckt er die Kleinkarierten, gefährliche Männer, die in einem Auto durch die Stadt fahren und offenbar schuld daran sind, dass immer wieder Kinder spurlos verschwinden. Die Jagd nach dem grünhaarigen Mädchen wird für Milo eine Abenteuerreise zu sich selbst. Am Ende findet er Iro mit den grünen Haaren, er findet Freunde und lernt Merklin kennen, den geheimnisvollen Mann mit dem Wolf, der die ganze Zeit im Hintergrund die Fäden zieht. Eine ebenso spannende wie turbulente Geschichte, deren Buchvorlage mit dem renommierten "Martin" ausgezeichnet wurde, dem Preis für den besten Kinderkrimi des Jahres 2000.
Sprecher:Felix von Manteuffel (Merklin / Erzähler)
Thomas Kleinke (Milo)
Sissy Höfferer (Dorabella)
Axel Milberg (Onkel Klaus)
Ulrike Bliefert (Ludmilla)
Johanna Bergmann (Iro)
Jesco Wirthgen (Gulli)
Alexander Grill (Rachmaninoff)
Daniel Werner (Hotelmanager)
Davide Brizzi (Ketchupbomber 1)
Timo Glosemeyer (Ketchupbomber 2)
Timon Schleheck (Ketchupbomber 3)
Rona David Erdem (Ketchupbomber 4)
Reinhard Schulat (Taiga Braun)
Petra Kalkutschke (Empfangsdame Krankenhaus)
Frank Smilgies (Dr. Pfister)
Walter Gontermann (Kommissar Mehlich)
Hanns Jörg Krumpholz (Polizist Kropper)
Susanne Dobrusskin (Verkäuferin/Lautsprecherstimme)
Marcus Vick [oder Markus Wick?] (Kleinkarierter 1)
Martin Päthel (Kleinkarierter 2)
Marius Wurth (Girli)
Julius Schleheck (Geige)
Susanne Dobrusskin (Frau Riese)
Frederik Brisch (Karli)
MusikerSchüler der freien Waldorf-Schule Köln (Chor)
ergänzender Hinweis: Wurde als vierteiliges Hörspiel gesendet. Titel der einzelnen Teile:
(1) Milo, rette mich
(2) Milo kommt zu spät
(3) Milo auf Safari
(4) Pörfekt Milo
Daten zu Rudolf Herfurtner:geboren: 19.10.1947
Vita: Robert Herfurtner, geboren 1947, wurde für seine Bücher, Theaterstücke, Drehbücher, Opernlibretti und Hörspiele mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Hörspielpreis terre des hommes. Zuletzt schrieb er das Drehbuch zum Film "Toni Goldwascher" und Geschichten über die Musikgeschichte "Ohne Musik ist alles nichts".
Hompepage o.ä.: http://www.lesekost.de/autoren/Ws/HHLAWS08.htm
Erstsendung: 05.03.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Karlheinz Koinegg
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 172 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Angeli Backhausen
Komponist: James Reynolds
Inhalt: "Ich erinnere mich der Alten Tage, und über die Urzeit sinne ich nach ..." So könnte ein Märchen aus 1001 Nacht beginnen. Und ein Märchen aus 1001 Nacht ist die Geschichte des Moses tatsächlich. Von einem Kind erzählt sie, das im Schilf ausgesetzt wird, um im Glanz des ägyptischen Pharaonenhofes aufzuwachsen. Von einem Stotterer, der mit Gott "wie mit einem Freund" spricht. Von Zauberern, die Stöcke in Schlangen, Staub in Mücken und Wasser in Blut verwandeln. Brot, das vom Himmel regnet, Meere, die sich teilen, wandernde Säulen aus Feuer - und das sind noch die kleinsten Wunder! Denn schon als Moses in der Bergeseinsamkeit die Stimme Gottes aus dem Dornbusch hört, begreift er, dass das allergrößte Wunder unsichtbar ist. Und dieses unsichtbare Wunder gibt ihm einen unmöglichen Auftrag - einen Auftrag, der die Welt verändern wird ...
Sprecher:Angelika Bartsch (Jochebed)
Martin Bross (Erzähler und Josua)
Cathlen Gawlich (Miriam)
Horst Mendroch (Amram)
Matthias Haase (Moses)
Konstantin Graudus (Aaron)
Gina Schmitz (Miriam als Kind)
Marius Wurth (Aaron als Kind)
Peter Davor (Pharao)
Gunter Schoß (Neferhotep)
Siemen Rühaak (Samiri)
Sascha Icks (Thermutis)
Christian Brückner (Gott)
Heinz Baumeister (Kammerdiener/Ägyptischer Hauptmann)
Gabrielle Odinis (Zippora)
Alexander Grill (Jitro)
Josef Tratnik (Beduine 1/Mann/Hebräer 1)
Silke Natho (Schwester 1/Frau 3)
Reinhard Schulat (Mann 3/Hebräer 3)
Dimitrios Tellis (Arbeiter 1)
Gerhard Ferenschild (Arbeiter 2)
Wieslawa Wesolowska (Frau 1/Hebräerin 4/Frau)
Gereon Nußbaum (Käufer 1)
Vittorio Alfieri (Käufer 2)
Jens-Peter Fiedler (Krachmacher 2)
Jochen Kolenda (Aufseher)
Josef Quadflieg (Arbeiter 3)
Axel Häfner (Arbeiter 4)
Gregor Höppner (Beduine 2/Mann 2/Hebräer 2)
Daten zu Karlheinz Koinegg:geboren: 1960
Vita: Karlheinz Koinegg, geboren 1960, hat für den Westdeutschen Rundfunk viele Kinderhörspiele geschrieben. Für seine Bearbeitung von Tahar Ben Jellouns "Papa, was ist der Islam?" erhielt er 2004 den CIVIS-Preis der ARD. 2010 erhielt er für seine Bearbeitung von Sally Nicholls' "Wie man unsterblich wird" den Kinderhörspielpreis des Mitteldeutschen Rundfunks.
Erstsendung: 14.12.2003
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 9 von insgesamt 14
Titel:
Autor: James Kelman
produziert in: 2005
produziert von: WDR
Laufzeit: 77 Minuten
Regie: Fabian von Freier
Bearbeitung: James Kelman
Übersetzer: Silvia Morawetz
Inhalt: Sammy, ein Ex-Häftling und Gelegenheitsdieb aus Glasgow, wacht nach einer durchzechten Nacht an einer Straßenecke auf und kann sich nicht mehr an die letzten Tage erinnern. Als er, noch immer betrunken, auf dem Weg nach Hause zwei Polizisten begegnet, beginnt er eine Schlägerei. Erst in der Arrestzelle kommt Sammy wieder zu sich und muss feststellen, dass er nach dem Zugriff der Polizei erblindet ist. Doch weder die Polizei, die ihn einfach wieder auf die Straße setzt, noch der Amtsarzt glauben ihm. Die einfachsten Dinge muss er neu erlernen, aus dem Dunkel seiner Gedanken, der Geräusche und Gespräche um ihn herum die Welt neu sortieren. Außerdem ist er Repressalien von Institutionen ausgesetzt, von denen er eigentlich Hilfe erwartet. Die Polizei observiert ihn, und zu allem Überfluss ist seine Freundin spurlos verschwunden. Könnte er sich doch nur an die letzten Tage erinnern. Angesiedelt im rauen Glasgower Arbeitermilieu, erzählt "Spät war es, so spät" von der sozialen Kälte, die einem entgegenschlägt, ist man erst einmal abgerutscht.
Sprecher:Alexander Hauff (Sammy)
Thomas Anzenhofer (1. Detective)
Axel Gottschick (2. Detective)
Simon Roden (Mann vom Sozialamt)
Sabine Postel (Frau vom Sozialamt)
Frank Albrecht (Ali)
Rainer Homann (Dr. Logan)
Götz Argus (Tam Roberts)
Thomas Kleinke (Peter)
Marius Wurth (Keith)
Markus Scheumann (1. Cop)
Andreas Grötzinger (2. Cop)
Stephan Runge (3. Detective)
Florian Seigerschmidt (Junger Mann)
Thessy Kuhls (Alte Frau)
Heidrun Grote (Postfrau)
Bert Stevens (Mann am Bus)
Heinz Baumeister (Fahrer)
Paul Faßnacht (Wachmann vom Sozialamt)
Hans Gerd Kilbinger (Blinder)
Angelika Fornell (Sprechstundenhilfe)
Steffen Gräbner (Herb)
Daten zu James Kelman:geboren: 09.07.1946
Vita: James Kelman, 1946 in Glasgow geboren, zählt zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen schottischen Literatur. Mit fünfzehn Jahren brach er vorzeitig die Schule ab und lebte einige Jahre in den USA. Danach schlug er sich als Gelegenheitsarbeiter durch, um schließlich nach Glasgow zurückzukehren, wo seine Karriere als Schriftsteller begann. International bekannt wurde er mit Kurzgeschichten aus dem Milieu der Glasgower Unterwelt. Fernsehspiele, Hörspiele und Theaterstücke schlossen sich an. Kelman unterrichtete an der University of Texas und hatte Lehraufträge an mehreren britischen Lehrinstituten. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Für "How late it was, how late" (1994, dt. "Spät war es, so spät", 2004) erhielt er den Booker Prize, den bedeutendsten britischen Literatur-Preis. Die Bearbeitung seines eigenen Romans ist James Kelmans erste Arbeit für den deutschen Hörfunk.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.10.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:

Nie wieder! Kinderheit unter Hitler (Folge 1)
Autor: Georg Wieghaus
produziert in: 2001
produziert von: WDR
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Claudia Johanna Leist
Inhalt: Als er starb, war Hans Abraham erst acht Jahre alt. In einem Park in Köln passierte es, fast direkt vor seiner Haustür. Hier hatte er häufig gespielt oder war spazieren gegangen. So wie auch an diesem Tag im September 1936. Man erzählt, dass seine Mutter und sein kleiner Bruder es hilflos mit ansehen mussten. Vielleicht hat der kleine Gerd ihn noch gewarnt: "Pass auf, Hans Abraham! Die Nazis!" Doch da hatten sie ihn schon gepackt. Es waren Mitglieder der HJ. Sie schlugen auf den Jungen ein, bis er leblos am Boden lag. Warum? Weil sein Vater Jude war. Wenige Tage später starb Hans Abraham an seinen Verletzungen. Er wurde auf dem jüdischen Friedhof in Köln Bocklemünd beerdigt. Auf dem Grabstein steht der Satz: "Umgekommen durch eine irregeleitete Jugend". Ähnlich hätte es Hannelore ergehen können. Ihr Vater war ebenfalls Jude und sie lebte ebenfalls in Köln. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs war sie sechs. Ihre beste Freundin, ihre Lieblingstante, Vettern und Kusinen starben in den Vernichtungslagern. Doch Hannelore hatte Glück. Vor allem weil es Menschen gab, die ihr halfen: zum Beispiel die katholische Nonne, die sie versteckte, als Hannelore deportiert werden sollte; oder der Malermeister aus der Kölner Südstadt, der sie und die Eltern in seiner Wohnung unterbrachte. Zwei Geschichten mit unterschiedlichem Ausgang. Doch beide zeigen sie eindringlich und auch für Kinder nachvollziehbar, wie notwendig das "Nie wieder!" immer noch ist. In Köln zum Beispiel wurden im vorigen Jahr 304 antisemitische und rechtsextreme Straftaten bekannt - das sind 153 Prozent mehr als 1999. Fortgesetzt wird diese Reihe mit zwei weiteren Folgen im Januar und Februar 2002.
Sprecher:Konstantin Bülau (Hans Abraham)
Timon Schleheck (Peter)
Robin Bamberg (Peters Bruder)
Therese Hämer (Mutter)
Malte Selke (Gerd)
Christa Strobel (Großmutter)
Selina Wallersheim (Laura)
Marvin Horsch (HJ-ler 1)
Michael Godde (HJ-ler 2)
Ben Hackländer (HJ-ler 3)
Marius Wurth (HJ-ler 4)
Davide Brizzi (HJ-ler 5)
Dominik Lenz (HJ-ler 6)
Christoph Sterzenbach (HJ-ler 7)
Konstantin Tator (HJ-ler 8)
Daten zu Georg Wieghaus:Vita: Georg Wieghaus war Lehrer, Museumspädagoge und Verlagsleiter. Er lebt und arbeitet als freier Autor und Filmemacher in Köln. Für den WDR hat er zahlreiche Hörspiele geschrieben. Er und Claudia Johanne Leist erhielten für die Hörspielreihe "Nie wieder!" den "Deutschen Hörbuchpreis 2004".
Erstsendung: 21.10.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Wolfgang Roth
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Claudia Johanna Leist
Inhalt: Der Sohn eines ehemaligen Kriegsgefangenen, Bodo, kehrt zum Ort seiner Kindheit zurück, um ein letztes Mal das Grab seines Vaters zu sehen, bevor es eingeebnet werden soll. Inzwischen ist er selbst Vater eines Sohnes, Stefan, von dem er sich auf der Reise begleiten lässt. Erinnernd taucht das Klima dieser Zeit wieder auf, die Zeit des Wartens und jene des Nicht-Verstehens, wenn der heimgekehrte Vater, der ihn einst im Brief aus dem Krieg "innig liebte", jetzt nur Schläge für ihn bereithält. An den inneren Monolog fügen sich Dialogszenen aus vergangenen und gegenwärtigen Zeiträumen. So sind es einerseits die Aussprachen mit dem Onkel, die ihm die Grausamkeit des Vaters durch Krieg und Gefangenschaft erklären, ein Argument, das er als Kind nicht nachvollziehen kann. Und andererseits die in der Jetzt-Zeit stattfindenden Gespräche mit dem Sohn, der - ohne von den Schlägen zu wissen - behauptet: "Wenn du mich schlagen würdest: Mann, ich würde dich hassen!" Zwei Vater-Sohn-Beziehungen werden vorgeführt und reflektieren einander. Roths Hörspiel ist eine Aufarbeitung mit leisen Tönen, die versucht, beiden Seiten - den Vätern und den Söhnen - gerecht zu werden.
Sprecher:Raphael Alexander Meuther (Bodo)
Johanna Bergmann (Mädchen/Gisa)
Marius Wurth (Horst)
Selina Wallersheim (2. Mädchen)
Dimitrios Tellis (Kranker Mann)
Gerd Mayen (Arzt)
Christiane von Poelnitz (Frau/Mutter)
Werner Wölbern (Onkel Hans)
Hans-Peter Hallwachs (Vater)
Robin Bamberg (Sohn)
Daten zu Wolfgang Roth:geboren: 1946
Vita: Wolfgang Roth, geboren 1946 in Göttingen, studierte Theologie und Christliche Archäologie in Virginia (USA), Rom, Göttingen und Heidelberg und arbeitet derzeit als Pfarrer an der Humanistischen Diltheyschule in Wiesbaden. Er ist Autor von Prosa und Essays, die in Zeitschriften und Rundfunk veröffentlicht sind.
Erstsendung: 19.11.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Joke van Leeuwen
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 84 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Stephanie Menge
Komponist: Henrik Albrecht
Inhalt: Wie schön, wenn man jemand hat, um den man sich kümmern kann. Tiene und Warre haben eigentlich nur darauf gewartet, dass ihnen ein Wesen wie Viegelchen ins Haus geflattert kommt: Ein geheimnisvoller Findevogel, ein Mädchen mit Flügeln. Viegelchen bekommt einen Kinderwagen, ein weites Mäntelchen, das ihre Flügel vor neugierigen Leuten verdeckt, und später noch rote Schühchen. Doch eines Tages fliegt sie einfach fort. Tiene und Warre machen sich auf die Suche nach ihr, denn sie wollen Viegelchen unbedingt noch tschüss sagen.
Sprecher:Celine Vogt (Viegelchen)
Johanna Bergmann (Luzie)
Marius Wurth (Bor)
Kornelia Boje (Tine)
Bernt Hahn (Retter)
Uwe Kosubek (Junger Mann)
Leopold von Verschuer (Ober/Vater/Reporter)
Doris Plenert (Albtraumfrau/Reisebürofrau/Babysitterin)
Thessy Kuhls (Neugierige Passantin/Empfangsdame/Frau)
Alexander Grill (Albtraummann/Passant/Mann)
Samy Orfgen (Toilettenfrau/Passantin/Putzfrau)
Dimitrios Tellis (Rettungsdienstmann)
Daten zu Joke van Leeuwen:geboren: 24.09.1952
Vita: Joke van Leeuwen, geboren 1952 in Den Haag, studierte Illustration und Geschichte in Antwerpen und Brüssel. Seit Ende der siebziger Jahre schreibt sie für Kinder, seit den Neunzigern auch für Erwachsene. Ihre Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Auch »Als mein Vater ein Busch wurde …« war für diesen Preis nominiert. Außerdem wurde Joke van Leeuwen für ihr Gesamtwerk als erste Autorin mit dem James Krüss Preis für Kinder- und Jugendliteratur geehrt.
Hompepage o.ä.: http://www.jokevanleeuwen.com/Joke_van_Leeuwen/Home.html

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.10.2000
Datenquelle(n): dra
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Titel:

Nie wieder! Kinderheit unter Hitler (Folge 5)
Autor: Georg Wieghaus
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 32 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Claudia Johanna Leist
Inhalt: Als er Weihnachten 1934 endlich die ersehnte Trommel bekam, war Edgar 9 Jahre alt. Am Neujahrstag nahm er sie dann zum ersten Mal mit zum "Antreten". So stolz war er noch nie gewesen. Obwohl die Trommel viel zu schwer war und der Tragegurt andauernd von der schmalen Schulter rutschte, weshalb Edgar immer wieder aus dem Tritt kam. Aber das machte ihm nicht viel aus. Dafür marschierte er als Erster vor dem Fähnlein her und meinte, die Leute guckten nur ihn an. Er wurde schnell trittsicherer und marschierte von da an fast immer vorneweg. Er bestand die "Pimpfenprobe", wurde "Meisterschütze" und machte Karriere in der HJ. Mit 16 war er "der jüngste Bannführer des Reiches" und als Soldat schließlich bis zum Schluss vom "Endsieg" überzeugt. Erst später, nach dem Krieg, wurde Edgar G. allmählich klar, dass er in einem verbrecherischen System mitmarschiert war, und er begann, von seinen Erfahrungen zu erzählen, "damit junge Menschen heute auf so etwas nie mehr hereinfallen".
Sprecher:Peter Fricke (Erzähler)
Lorenzo Liebetanz (Edgar als Kind)
Raphael Alexander Meuther (Edgar als Erwachsener)
Moritz Riewoldt (Oscar als Kind)
Stefan Kessissoglou (Oscar als Erwachsener)
Sybille Schedwill (Mutter)
Paul Faßnacht (Vater)
Walter Renneisen (Lehrer)
Maximilian Schönberger (Schüler 1/HJ-Junge)
Timo Glosemeyer (Schüler 2/HJ-Junge)
Christoph Sterzenbach (Schüler/HJ-Junge)
Dominik Lenz (Schüler/HJ-Junge)
Timon Schleheck (Schüler/HJ-Junge)
Jonathan Ruschke (Schüler/HJ-Junge)
Marius Wurth (Schüler/HJ-Junge)
Robin Bamberg (Fähnleinführer)
Ernst August Schepmann (Passant)
Christian Schramm (Soldat 1)
Peter Davor (Soldat 2)
Götz Argus (SS-Mann)
Elenor Holder (Stimme 1)
Marietta Bürger (Stimme 2)
Evelyn Matzura (Stimme 3)
Daten zu Georg Wieghaus:Vita: Georg Wieghaus war Lehrer, Museumspädagoge und Verlagsleiter. Er lebt und arbeitet als freier Autor und Filmemacher in Köln. Für den WDR hat er zahlreiche Hörspiele geschrieben. Er und Claudia Johanne Leist erhielten für die Hörspielreihe "Nie wieder!" den "Deutschen Hörbuchpreis 2004".
Erstsendung: 26.01.2003
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Ida Vos
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 140 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Stephanie Menge
Komponist: Henrik Albrecht
Inhalt: Manchmal ändert sich von einem Tag auf den anderen das ganze Leben. Die zwölfjährige Eva Zilverstijn soll plötzlich ein anderes Kind sein, mit einem fremden, französisch klingenden Namen, damit niemand merkt, dass sie Jüdin ist. Eva möchte Eva Zilverstijn bleiben, aber das zählt nicht. Seit drei Jahren ist Krieg. Deutsche Soldaten haben die Niederlande besetzt und wollen alle Juden umbringen. Eva, ihre Eltern und ihre jüngere Schwester Lisa müssen sich verstecken. Eva findet es aufregend, "unterzutauchen". Seitdem die Deutschen da sind, ist ihr Leben immer eintöniger geworden. Zur Schule darf sie nicht mehr, auch nicht in den Park, ins Schwimmbad oder in die Bücherei. Die Kinder, mit denen sie früher gespielt hat, wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben. Aber es gibt auch Menschen, die zu ihr halten: Frau Terhegge mit ihrem quasseligen Papagei Lodewijk, der Puppenspieler Amici Enfanti und nicht zuletzt Frau Ali mit den großen Füßen.
Sprecher:Gisela Trowe (Oma/Erzählerin)
Gina Schmitz (Lisa)
Johanna Bergmann (Eva)
Stefanie Baekler (Rosa)
Sissy Höfferer (Mutter)
Wolfgang Rüter (Vater)
Yulia Yanez-Schmidt (Nellie)
Frauke Poolman (Nellies Mutter)
Matthias Haase (Onkel Dries)
Hans-Peter Hallwachs (Onkel Bruno)
Philipp Schepmann (Onkel Moritz)
Hermann Lause (Amici Enfanti)
Gunda Aurich (Emma)
Daniel Berger (Dick)
Rosemarie Fendel (Frau Terhegge)
Tom Zahner (Lodewijk)
Christa Strobel (Oma Esther)
Günter Lamprecht (Opa Zadok)
Heinz Walter (Älterer Herr)
Gisela Keiner (Mie)
Anja Niederfahrenhorst (Lehrerin)
Kornelia Boje (Ali)
Maximilian Schönberger (Wim/Kind Schulklasse)
Caroline Pragua (Marina)
Lotti Krekel (Tante Buttermilch)
Ernst H. Hilbich (Rinus)
Dominik Lenz (Robbie)
Marius Wurth (Hans)
Verena Wurth (Trijnte)
Timo Glosemeyer (Davy)
Nellie Pollitt (Doortje)
Damon Khoshabo (Zeitungsjunge)
Steffen Laube (Eismann)
Christina Kühnreich (Geesje)
Michael-Che Koch (Niederländischer Soldat)
Paul Wreco (Soldat)
Thomas Ashforth (Soldat)
Alfons Gummich (Soldat)
Wolfgang Feige (Soldat)
Gad Hoester (Soldat)
Sascha Fuerderer (Soldat)
Angela Paschek (Omi Schillaj)
Thessy Kuhls (Tierschützerin)
Erik Krastmann (Erster niederländischer Polizist)
Thomas Anzenhofer (Zweiter niederländischer Polizist)
Brigitte Wanninger (Tante Martha)
Gisela Berk (Eleonora)
Michael Evers (Eleonoras Geliebter)
Camilla Renschke (Henny)
Leila Yafarian (Heleen)
Robin Bamberg (Großer Junge)
Daten zu Ida Vos:geboren: 13.12.1931
gestorben: 03.04.2006
Vita: Ida Vos, geboren 1931 in Groningen, musste als Kind wegen ihrer jüdischen Herkunft untertauchen, um der Deportation durch die Deutschen zu entgehen. Sie studierte Pädagogik und arbeitete als Grundschullehrerin. Erst 1975, 30 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, begann sie über ihre Erlebnisse zu schreiben. Ihre Kinder- und Jugendbücher wurden auch ins Deutsche übersetzt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.10.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 1,0106 Microsekunden.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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