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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 24
Kriterien: Sprecher entspricht 'Marek Harloff' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Alarm im Zirkus Sarani
TKKG (Folge 10)
Autor: Stefan Wolf
produziert in: 1982
produziert von: Europa
Genre: Abenteuer; Detektivgeschichte
Inhalt: Doppelte Gefahr droht von unbekannten Erpressern. 100.000 Mark soll ein Supermarkt bezahlen und eine Million die Stadt! Wir verseuchen das gesamte Grundwasser! drohen die Erpresser. Die Freunde von der TKKG helfen der Polizei und stoßen auf eine heiße Fährte...
Sprecher:Tarzan - Sascha Draeger
Leibrecht - Karl-Heinz Gerdesmann
Kommissar Glockner - Wolfgang Draeger
Karl - Niki Nowotny
Gaby - Veronika Neugebauer
Blitti - Marek Harloff
Klößchen (Willi) - Manou Lubowski
Silberschatz - Gernot Endemann
Klemm - Rüdiger Schulzki
Erzähler - Günther Dockerill
Dirk - Fabian Harloff
Watzl - Gottfried Kramer
Hibler - Lothar Grützner
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 24
Titel: Commander Jannis
Autor: Thilo Reffert
produziert in: 2011
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Beatrix Ackers
Komponist: Michael Rodach
Inhalt: Commander Jannis fliegt jeden Morgen mit seinem Fahrrad zur Schule. Doch in der Schule läuft es schlecht, Jannis soll eine Klasse zurückversetzt werden. Das ist kein Weltuntergang, meinen seine Eltern, aber was wissen die schon! Als eine Projektwoche zum Thema "Mensch und Umwelt" beginnt, vergisst Jannis seine Probleme, denn jetzt kann er - Commander Jannis - die ganze Welt vor einer ökologischen Katastrophe retten. Den Anfang macht er bei seiner eigenen Familie, die er mitten im Winter zu einem Leben ohne Strom verdonnert. Dabei hilft ihm sein Meerschweinchen George, das in Wahrheit ein Alien ist, und Jannis die Sache mit dem ökologischen Fußabdruck erklärt: »Ich mache kleine Fußabdrücke, du große. Ich bin ökologisch, du nicht.« Was anfangs ein Spaß war, wird rasch zu einem Abenteuer, an dessen Ende die Welt - vorläufig - nicht untergeht und Jannis in seiner Klasse bleiben darf.
Sprecher:Lyonel Holländer (Jannis)
Jens Wawrczek (George)
Cathlen Gawlich (Mutter)
Boris Aljinovic (Vater)
Marek Harloff (Jonas)
Britta Steffenhagen (Frau Ebert)
Hugo Kempter (Vico)
Jak Rollhäuser (Thorben)
Victor Rühl (Anton)
Christin König (Frau Klemke)
Daten zu Thilo Reffert:geboren: 1970
Vita: Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene. Für "Leon und Leonie" wurde er mit einem der MDR-Kinderhörspielpreise 2014 ausgezeichnet.
Hompepage o.ä.: http://www.thilo-reffert.de/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 24
Titel: Der Blechschuppen
Autor: Matthias Karow
produziert in: 2017
produziert von: NDR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Ilka Bartels
Komponist: Peter Ehwald
Dramaturgie: Christian Ohaus
Inhalt: Ignat kehrt allein zurück zu dem alten Blechschuppen, in dem er einst mit seinem jüngeren Bruder Ebbo in glücklichen Sommermonaten die Welt entdeckt hat. Wo der Vater, genannt „der Kapitän“, die Brüder in die Geheimnisse der Winde einweihte. Ebbo ist tot, doch hier, an diesem verwunschenen Ort am Meer zwischen den Dünen, erscheint er wieder in vielen Gestalten. „Ein König in einer über dem Wasser schwebenden Sänfte. Winkt mir zu.“ Traum und Wirklichkeit vermischen sich. Man hört die unendliche Weite von Himmel und Meer und das ständige Schaben des Sandes, diese unermüdliche Bewegung, die sich im Laufe der Zeit alles einverleibt.
Sprecher:Max von Pufendorf (Ignat / Kind)
Marek Harloff (Ebbo / Kind)
Götz Schubert (Georg Bartels)
MusikerJohn Schroeder (Schlagzeug) Peter Ehwald (Klarinette; Saxophon)
Daten zu Matthias Karow:geboren: 1978
Vita: Matthias Karow, geboren 1978 in Hannover, studierte Tontechnik und Journalistik. Für den Westdeutschen Rundfunk verfasste er die Hörspiele "Der Wanderer und seine Regenhaube" (2006), "Schnaps im Teekessel" (2009) sowie für Deutschlandradio Kultur "Der Mond der fliegenden Enten" (2010). 2008 erschien sein erster Roman "Rodaks Köter".
Erstsendung: 25.06.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 24
Titel: Der letzte Schuss
TKKG (Folge 37)
Autor: Stefan Wolf
produziert in: 1985
produziert von: Europa
Genre: Abenteuer; Detektivgeschichte
Inhalt: Die TKKG-Freunde machen eine seltsame Beobachtung: Der Stadtstreicher Wittig versenkt einen nagelneuen Straßenkreuzer im Fluß. Was steckt dahinter? Die TKKG-Freunde nehmen sich des Falles an und kommen einer seltsamen Geschichte auf die Spur. Schließlich geht es gar um einen Mordversuch!
Sprecher:Erzähler - Günther Dockerill
Ihmke - Marek Harloff
Gretzig - Eckart Dux
Klößchen (Willi) - Manou Lubowski
Christian Pianowsky - Michael Langner
Tarzan - Sascha Draeger
Gaby - Veronika Neugebauer
Frau Pianowsky - Astrid Kollex
Wittig - Helmut Zierl
Karl - Niki Nowotny
Kommissar Glockner - Wolfgang Draeger
Toni - Stefan Brönneke
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 24
Vorige/nächste Ausstrahlung:15.12.2018 um 15:05 bei BR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Der Todeskandidat
Autor: Max Hermann-Neiße
produziert in: 2017
produziert von: BR
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Clemens, Anfang vierzig, in Arbeit und Brot, behaust und ohne Familie lebt in Berlin. Sein Leben scheint so weit in Ordnung. Doch an einem Tag, an keinem besonderen Tag, einfach an irgendeinem Tag reicht die Kraft nicht mehr aus, um aufzustehen, das Tagwerk zu beginnen und der Arbeit nachzugehen. Clemens bleibt lethargisch und interesselos liegen. Aber irgendwann wird Clemens auf dem Bett liegend Zeuge, wie sich eine Maus in tagelanger Arbeit den Weg durch die Wand in sein Zimmer erkämpft. Er will es dieser Maus gleichtun. Er will aktiv werden und wenigstens Klarheit über seinen Zustand gewinnen. Dieser Zustand, der doch wohl eine Krankheit sein muss. Dieser Zustand, wenn er denn eine Krankheit ist, der doch wohl von einem Arzt behandelt, gelindert, gebessert, geheilt – oder zumindest diagnostiziert – werden kann. Also rafft er sich auf, fährt durch die halbe Stadt zu einem Arzt, der ihm irgendwann empfohlen wurde. Es gibt wohl keine Alternative in der Nähe, oder es gehört die Mühsal des Wegs schon zur Therapie. Clemens bleibt erschöpft, das jeweilige nächste Empören, Aufbäumen oder Rebellieren hat nie genug Entscheidungskraft um eine klare Kurskorrektur herbeizuführen. Der Arzt examiniert ihn, stellt mehr Fragen als er Antworten gibt, hält ihn hin und bald ist Clemens Mitglied in der häuslichen Gemeinschaft geworden, der er sich ausliefert, um eine Demütigung nach der anderen zu akzeptieren, in der Hoffnung, endlich wenigstens die Diagnose zu erfahren. Diese wird Clemens schließlich durch das auf seine eigene Weise schamlose Kind der Arztfamilie mitgeteilt. Clemens ist der nächste Todeskandidat, was für das Kind nichts anderes bedeutet, als das nächste Spielzeug, in einer Reihe von Spielzeugen, die kaputt gegangen sind.

Die Erzählung "Der Todeskandidat", 1927 erscheinen, ist das letzte Prosawerk, das Max Hermann-Neiße veröffentlichen konnte. In einer nüchternen, realitätsnahen und desillusionierten Sprache geschrieben, ist die Erzählung, in der man dem Schwächeren wie es darin heißt, „die Lebensberechtigung abspricht, taugt er nicht für die Zwecke der Mächtigen, ist er dem Menschenverbrauch kein genügend nützliches Objekt“, ein Beispiel für die thematische und formale Aktualität der frühen literarischen Moderne
Sprecher:Marek Harloff (Clemens)
Peter Fricke (Dr. Geier)
Christiane Roßbach (Frau Geier)
Helmfried von Lüttichau (Mann)
Thomas Loibl (Wirt)
Paul Dobmeier (Kind)
Daten zu Max Hermann-Neiße:geboren: 23.05.1886
gestorben: 08.04.1941
Vita: Max Herrmann-Neiße (1886–1941), ab 1911 Gedichte in der von Franz Pfemfert herausgegebenen Zeitschrift Die Aktion und in der von Alfred Kerr herausgegebenen Zeitschrift Pan. Erzählungen und Theaterstücke. Nach dem Reichstagsbrand 1933 Exil in London. Aberkennen der deutschen Staatsangehörigkeit, vergeblich Beantragung der Englischen Staatsbürgerschaft. Am 08.04.1941 Tod in London. Werke u.a. Sie und die Stadt (1914), Die Preisgabe. Gedichte (1919), Der Flüchtling (1920), Die Begegnung. Vier Erzählungen (1925), Der Todeskandidat (1927), Um uns die Fremde. Gedichte (1936).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 24
Titel: Die Fabrik
Autor: Martin Heindel
produziert in: 2016
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Martin Heindel
Komponist: Ralf Haarmann
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhalt: Vier Stockwerke, keine Fenster, keine Türen: Die Fabrik. Die Fabrik ist leer. Nur die Grundrisse der Maschinen sind noch da. Was wurde hier hergestellt? Was ist im Keller? Wie viele Kellergeschosse hat dieses seltsame Gebäude? Wenn dieser alte Kasten mal nicht „der geilste Abenteuer-Parcours ever“ ist! Die Freunde müssen unbedingt rein in das Ding. Aber ohne Türen und Fenster? Schwierig. Als sie endlich drin sind, haben sie keine Ahnung, wie sie das geschafft haben. Und erst recht keine Ahnung, wie sie da wieder rauskommen. Zum Glück gibt es den „Guide“, der scheint helfen zu können. Aber je länger sie im Innern des monströsen Klotzes herumirren, desto unklarer werden die Dinge. Was passiert hier wirklich, und was nicht? Kann es sein, dass Barbie und Ken wirklich so heißen? Waren das nicht nur Spitznamen für das perfekte Paar? Aber warum kann Barbie sich dann beim besten Willen nicht mehr an ihren richtigen Namen erinnern?
Sprecher:Janina Stopper (Barbie)
Sandra Kouba (Amöbe)
Marek Harloff (Ken)
Andreas Tobias (Robin)
Jens Harzer (Guide)
Wolf-Dietrich Sprenger (Tankwart)
Jaro Kaulmann (Tankwart-Kind)
Jordy-Leon Sun (Bruder)
Eldrid Fettweis (Mädchen)
Daten zu Martin Heindel:geboren: 1976
Vita: Martin Heindel, Jahrgang 1976, studierte Dramaturgie und lebt als Hörspielautor und -regisseur in München. Zuletzt schrieb er für den WDR das Hörspiel "Wie ein Lied" (2012).
Erstsendung: 28.04.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 24
Titel: Die Flucht ohne Ende
Autor: Joseph Roth
produziert in: 2010
produziert von: MDR
Laufzeit: 76 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Helmut Peschina
Inhalt: Der Roman "Die Flucht ohne Ende", 1927 erschienen, erstattet Bericht vom abenteuerlichen Lebensweg des österreichischen Offiziers Franz Tunda zwischen August 1916 und August 1926. - In den Kämpfen des Ersten Weltkriegs gerät Tunda in russische Kriegsgefangenschaft. Ihm gelingt die Flucht; weit weg, in der Taiga, findet er einen Unterschlupf. Im Frühjahr 1919 erfährt er vom Ende des Krieges und will zurück nach Wien, zu seiner Braut Irene. In den Wirren des Bürgerkriegs gerät er in die Hände der Weißen, dann der Roten. Er verliebt sich in die Kommissarin Natascha und bleibt bei ihr in Moskau. Doch das revolutionäre Fieber legt sich rasch, er entwischt auf einen kleinen Posten am Kaspischen Meer. In Baku heiratet er Alja. Nachdem er eine französische Delegation betreut und Madame G. kennengelernt hat, verlässt er seine Frau; es gelingt ihm sogar, legal nach Wien auszureisen. Als Arbeitsloser kommt er nach Berlin, später zu seinem wohlsituierten Bruder an den Rhein. Doch auch dort hält es ihn nicht. Später in Paris versucht er, Madame G. zu treffen. Einmal geht seine frühere Braut Irene an ihm vorüber. Einmal kommt Post aus dem fernen Sibirien. Längst weiß er nichts mehr mit sich anzufangen. "So überflüssig wie er war niemand sonst auf der Welt."
Sprecher:Cornelius Obonya (Erzähler)
Marek Harloff (Franz Tunda)
Jakob Köhn (Baranowicz)
Valery Tscheplanowa (Natascha)
Rufus Beck (Edmond)
Gesine Cukrowski (Frau G.)
Jürgen Thormann (Präsident)
Felix von Manteuffel (Hoteldiener)
Oliver Stern (Kappellmeister)
Jürgen Holtz (Fabrikant)
Jutta Hoffmann (eine Dame)
Janine Kreß (Klara)
Danne Hoffmann (Dame)
Winfried Glatzeder (ein Herr)
Matthias Hummitzsch (Cardillac)
Peter Ambros (Ungar)
Axel Thielmann (Kellner)
Jaschka Lämmert (Alja)
Torsten Ranft
Stefan Kanis
Max Urlacher
Thilo Augsten (Piano)
Daten zu Joseph Roth:vollständiger Name: Moses Joseph Roth
geboren: 02.09.1894
gestorben: 27.05.1939
Vita: Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody, Ostgalizien; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.
Joseph Roth hat seine Herkunft zum Gegenstand vielfacher Verschleierungen und Mystifikationen gemacht. Vor allem die Person seines Vaters erschien in mehrfachen schillernden Umgestaltungen: Er sei der außereheliche Sohn eines österreichischen Offiziers, eines polnischen Grafen, eines Wiener Munitionsfabrikanten. All diesen Erzählungen ist gemeinsam der frühe Verlust des Vaters. Dementsprechend zieht sich der Vaterverlust, und in übertragener Form der Verlust des Vaterlandes, nämlich der österreichischen Monarchie, als roter Faden durch Roths Werk.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 8 von insgesamt 24
Titel: Die Skelettbande
TKKG (Folge 173)
Autor: André Kussmaul
produziert in: 2011
produziert von: Europa
Genre: Abenteuer; Detektivgeschichte
Regie: Heikedine Körting
Inhalt: Eines Nachts überraschen TKKG unheimliche Einbrecher in der Vierstein-Villa. Einbrecher, die auf ihre schwarze Kleidung Skelette gemalt haben und sich "Die Skelettbande" nennen. Doch wer verbirgt sich hinter den Eindringlingen? Und was hat der charismatische Bestseller-Autor Henry Hedonis mit der Sache zu tun? Tim, Karl, Klößchen und Gaby ermitteln und kommen einem Verbrechen auf die Spur, das bereits vor langer Zeit seinen Anfang nahm. Um Mitternacht schlägt die Stunde der Wahrheit...
Sprecher:Erzähler - Wolfgang Kaven
Tim - Sascha Draeger
Karl - Nicki Nowotny
Klößchen - Manou Lubowski
Gaby - Rhea Harder
Kommissar Glockner - Edgar Bessen
Ettel - André Minninger
Konrad - Christian Rudolf / Nils Noller
Olaf - Stephan Gabriel / Lennart Küntzel
Annette - Mara Bergmann / Theresa Underberg
Richard - Ingo Nommsen / Lucas Sperber
Jochen - Ali Körting / Jacob Mayerhoff
Hedonis - Mike Olsowski / Aaron Ullmer
Nils - Marek Harloff
Julius - Mark Robinson
Franz - Dustin Sattler-Semmelrogge
Riccarda - Juliane Szalay
Pollecker - Oliver Geilhardt
Sandra - Christina Holsten
Helga Becker - Christa Krings
Herr Vierstein - Volker Bogdan
Frau Vierstein - Ingeborg Kallweit
und Oskar
der schwarz-weiße Cockerspaniel
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 24
Titel: Gold. Revue
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2017
Autor: Jan Wagner
produziert in: 2017
produziert von: DLF; SWR
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Sven-Ingo Koch
Inhalt: Es ist Gold, das seit Anbeginn der Dinge ruhte, aber nicht schlief, das nur darauf wartete, gefunden zu werden am Ufer eines Flusses irgendwo in den menschenleeren Weiten, das gelauert hat auf den Einen, der es blitzen sieht, dem es zublinzelt aus dem Wasser und der sich herunterbeugt, um es aufzuheben, Besitzer eines Geheimnisses, das keines bleiben kann. Und so rast das Gerücht von Dorf zu Stadt, über die Länder und Meere, bis die Fabriken und die Büros verstummt sind, die Schiffe leer in der Bucht schaukeln, nur noch die Hacken und Schaufeln hunderttausender von Glücksuchern zu hören sind - jeder für sich selbst allein, und der Teufel für uns alle?. ?Gold? ist ein lyrisches Stimmenspiel von Jan Wagner, in dem sie alle zu Sprache und zu Gesang finden, die Herumtreiber und die Händler, die Schürfer und Gräber, die Bardamen, Bestatter, Liebenden und Missionare, die Säufer und Prasser und Spieler, all jene, die mit nichts als ein bisschen Hoffnung in der Tasche ihr altes Dasein für immer hinter sich ließen, manchmal gewannen, fast immer verloren. Eine Revue zum Rausch, in der die Lebenden und auch die längst vergessenen Toten, verscharrt in der Erde, ein letztes Mal reden dürfen, so wie auch das Gold, das bleibt, während die, die es suchten, vergingen; eine poetische Szenenfolge, ergänzt und gespiegelt von einer Originalmusik des Komponisten Sven-Ingo Koch.
Sprecher:Mechthild Großmann
Heikko Deutschmann
Henning Nöhren
Marek Harloff
Rainer Philippi
Jan Maaki
Andre Kaczmarczyk
Rosa Enskat
Sonja Beißwenger
Yohanna Schwertfeger
Maja Schäfermeyer
Julian Panknin
MusikerDirk Rothbrust (Percussion) Kalle Kalima (Gitarre)
Daten zu Jan Wagner:geboren: 1971
Vita: Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, lebt in Berlin. 2001 erschien sein erster Gedichtband »Probebohrung im Himmel«, zuletzt veröffentlichte er den Sammelband »Selbstporträt mit Bienenschwarm« (2016). Für seine Lyrik wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. 2015 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für seinen Gedichtband »Regentonnenvariationen«. »Gold. Revue« ist sein Debüt als Hörspielautor.
Erstsendung: 15.07.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 24
Titel: Hass! Mehr Hass! - Die Geschichte von Eric und Dylan
Autor: Joachim Gaertner
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Thomas Wolfertz
Komponist: C-Schulz
FX Randomiz
Inhalt: Sie erreichten, was sie wollten. Sie wurden weltberühmt, ihr Massenmord in der Columbine High School zur Blaupause ungezählter Nachahmungstaten. Die beiden Täter Eric Harris und Dylan Klebold planten ihre Tat minutiös und steigerten sich immer weiter in ihren Wahn - davon zeugen über 900 Seiten persönlicher Dokumente. Tagebücher, Kalendereinträge, Schulaufsätze, Hassvideos, Einkaufslisten von Waffen und Bombenbestandteilen ergeben ein beklemmendes Psychogramm zweier kranker Seelen. Aus diesem Material, aus den Notruf-Tonbändern, aus Gesprächen mit Ermittlern und mit Freunden der Täter rekonstruiert das Hörspiel den 20. April 1999 in der Columbine High School und seine Vorgeschichte. Im Rückblick scheint alles geradewegs auf die Katastrophe zuzulaufen. Und doch stellen die Einzelteile dieses Puzzles die vermeintliche Zwangsläufigkeit in Frage. Es gibt keine Antwort auf das "Warum". Nur eine Kette verpasster Auswege, an deren Endpunkt eine Tat steht, die alles andere auslöscht.
Sprecher:Florian Lukas (Eric)
Anne Moll (Kate Battan)
Marek Harloff (Dylan)
Tom Zahner (Dylan (englisch))
Michael Wittenborn (Ted Mink)
Bernhard Schütz (Dwayne Fuselier)
Esther Hausmann (Patty, Lehrerin)
Markus Scheumann (Brooks Brown)
Daten zu Joachim Gaertner:Vita: Joachim Gaertner lebt als Fernseh- und Hörfunkautor in München. Er hat bereits einen Film über das Schulmassaker an der Columbine High School gedreht. Für den WDR machte er (mit Michael Farin) zuletzt das Hörspiel "Buy one get one free" über den ehemaligen Gangleader Stanley Tookie Williams.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 24
Titel: Hörbe mit dem großen Hut
Autor: Otfried Preußler
produziert in: 2016
produziert von: NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Judith Lorentz
Komponist: Lutz Glandien
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhalt: »Es war einmal ein Hutzelmann, der hieß Hörbe mit dem großen Hut. Sein Hutzelmannshaus stand weit draußen im Siebengiebelwald, am Rand einer kleinen Lichtung. Wie alle Hutzelmannshäuser war es aus Holz gebaut und über und über mit dürren Ästen und Zweigen zugedeckt. Wer da nun zufällig in die Nähe kam und nicht wusste, dass unter dem Reisighaufen am Rand der Lichtung ein Hutzelmannshaus versteckt war, der hätte das nie im Leben für möglich gehalten – wie sollte er auch?« Hörbe mit dem großen Hut zieht es in die Welt hinaus. Auf der Wanderschaft erlebt er viele aufregende Abenteuer und entgeht nur knapp dem bösen Plampatsch. Doch was macht das schon, wenn man am Ende der Reise einen neuen Freund gewonnen hat – Zwottel, der Zottelschrat aus den Worlitzer Wäldern. Denn zu zweit kann man auch die gefährlichsten Abenteuer bestehen … Und zu zweit macht einfach alles doppelt so viel Spaß, selbst Kaminkehren und Schneeschaufeln – und Marmelade kochen sowieso! Und als es dann am Ende der beiden Hutzelgeschichten auch noch Weihnachten wird, ist das Glück eigentlich perfekt. Jetzt muss Zwottel nur noch aus seinem Winterschlaf aufwachen, ehe die Bescherung vorbei ist ...
Sprecher:Brigitte Hobmeier (Erzählerin)
Nico Holonics (Hörbe)
Sandra Schwittau (Zwottel)
Jirka Zett (Nörgelseff)
Ernst Konarek (Wurzeldittrich)
Michael Tregor (Humpelkeil)
Marek Harloff (Leubner)
Annette Strasser (Sprechender Vogel/Chor der Ameisen)
Anne Leßmeister (Chor der Ameisen)
Hanna Plaß (Chor der Ameisen)
Sonja Röder (Ein Käfer)
Daten zu Otfried Preußler:geboren: 20.10.1923
gestorben: 18.02.2013
Vita: Otfried Preußler (1923-2013) stammte aus Reichenberg, dem heutigen Liberec, in Böhmen. Nach dem Krieg kam er nach Oberbayern. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in zahlreichen Übersetzungen vor.
Hompepage o.ä.: http://www.preussler.de/index1.htm
Erstsendung: 26.12.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 24
Titel: Hörbe und sein Freund Zwottel
Autor: Otfried Preußler
produziert in: 2016
produziert von: SWR; NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Judith Lorentz
Komponist: Lutz Glandien
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhalt: »Es war einmal ein Hutzelmann, der hieß Hörbe mit dem großen Hut. Sein Hutzelmannshaus stand weit draußen im Siebengiebelwald, am Rand einer kleinen Lichtung. Wie alle Hutzelmannshäuser war es aus Holz gebaut und über und über mit dürren Ästen und Zweigen zugedeckt. Wer da nun zufällig in die Nähe kam und nicht wusste, dass unter dem Reisighaufen am Rand der Lichtung ein Hutzelmannshaus versteckt war, der hätte das nie im Leben für möglich gehalten – wie sollte er auch?« Hörbe mit dem großen Hut zieht es in die Welt hinaus. Auf der Wanderschaft erlebt er viele aufregende Abenteuer und entgeht nur knapp dem bösen Plampatsch. Doch was macht das schon, wenn man am Ende der Reise einen neuen Freund gewonnen hat – Zwottel, der Zottelschrat aus den Worlitzer Wäldern. Denn zu zweit kann man auch die gefährlichsten Abenteuer bestehen … Und zu zweit macht einfach alles doppelt so viel Spaß, selbst Kaminkehren und Schneeschaufeln – und Marmelade kochen sowieso! Und als es dann am Ende der beiden Hutzelgeschichten auch noch Weihnachten wird, ist das Glück eigentlich perfekt. Jetzt muss Zwottel nur noch aus seinem Winterschlaf aufwachen, ehe die Bescherung vorbei ist ...
Sprecher:Brigitte Hobmeier (Erzählerin)
Nico Holonics (Hörbe)
Sandra Schwittau (Zwottel)
Jirka Zett (Nörgelseff)
Ernst Konarek (Wurzeldittrich)
Michael Tregor (Humpelkeil)
Marek Harloff (Leubner)
Berthold Toetzke (Zimprich)
Mario Fuchs (Mörtelmöller)
Martin Schley (Hustenplischke)
Daten zu Otfried Preußler:geboren: 20.10.1923
gestorben: 18.02.2013
Vita: Otfried Preußler (1923-2013) stammte aus Reichenberg, dem heutigen Liberec, in Böhmen. Nach dem Krieg kam er nach Oberbayern. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in zahlreichen Übersetzungen vor.
Hompepage o.ä.: http://www.preussler.de/index1.htm
Erstsendung: 24.12.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 24
Titel: Im Schatten Des Giganten
Die drei Fragezeichen (Folge 165)
Autor: Kari Erlhoff
produziert in: 2013
produziert von: Europa
Genre: Jugendhörspiel; Krimi
Inhalt: Die drei ??? begleiten Mr. Andrews auf eine Recherche-Reise in den Yosemite National Park. Doch anstatt sich zu erholen, finden sich Justus, Bob und Peter plötzlich mitten in einem hochgefährlichen Fall wieder: Einer von ihnen wird angeschossen, im Wald geben mysteriöse Blutspuren Rätsel auf und die drei Detektive machen einen schrecklichen Fund. Schließlich kommt es am Half Dome, dem großen Granitfelsen im Park, zu einer Kletterpartie auf Leben und Tod...
Sprecher:Thomas Fritsch (Erzähler)
Oliver Rohrbeck (Justus Jonas)
Jens Wawrczeck (Peter Shaw)
Andreas Fröhlich (Bob Andrews)
Henry König (Mr. Andrews)
Marek Harloff (Randy)
Katja Brügger (Jeanne)
Birte Kretschmer (Ginette)
Angela Roy (Tara)
Robert Steudtner (Steven)
Detlef Bierstedt (Ranger Thornton)
Rüdiger Schulzki (Mr. Louis)
Volker Bogdan (Busfahrer)
Susan Jarling (Lindsey)
Daniel Welbat (Reporter)
Erstsendung: 29.11.2013
Datenquelle(n): Rocky
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 24
Titel: Kunst im Verhör
Autor: Milena Kipfmüller
Jens Dietrich
produziert in: 2017
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Milena Kipfmüller
Jens Dietrich
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhalt: Er hat sich den Mund zugenäht. Sich mit den Hoden auf den roten Platz genagelt. Die Tür der russischen Geheimdienstzentrale angezündet. Dafür forderte er selbst eine Anklage wegen Terrorismus. All das ist Teil von Pjotr Pawlenskis Kunst.

Der russische Künstler Pawlenski ist mit verstörenden Aktionen in der Öffentlichkeit bekannt geworden. Und eben die Wellen, die diese Aktionen schlagen - die Verhaftungen, die Prozesse und natürlich die mediale Berichterstattung - versteht er als Bestandteil seiner radikalen Kunst. Sein eigener Körper, sein Leben, die russische Wirklichkeit und die mediale Aufmerksamkeit sind für ihn das Material, mit dem er arbeitet. "Ich bringe nur in einer extremen visuellen Form das, was in der Gesellschaft existiert. Eigentlich ist die Wirklichkeit in der Sache noch extremer."

Das Hörspiel dokumentiert und inszeniert die verbalen Erscheinungen von Pawlenskis Aktionen: Polizeiberichte und Reaktionen der Öffentlichkeit, Zeugenaussagen und programmatische Erklärungen, sowie eine Reihe von Verhören, die Pawlenski heimlich mitgeschnitten hat. Es entfaltet sich ein absurdes Theater, in dem die Mittel der Kunst gegen die Instrumente des Machtapparats eingesetzt werden.
Sprecher:Marek Harloff (Pawlenski)
Niklas Kohrt (Ermittler)
Nicole Kersten (Sprecherin)
Andreas Laurenz Maier (Sprecher)
Erstsendung: 19.03.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 24
Titel: Lenz
Autor: Georg Büchner
produziert in: 2017
produziert von: BR
Laufzeit: 70 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: "Den 20. Januar 1778 kam er hierher." Er, das ist Jakob Michael Reinhold Lenz, Pfarrerssohn, Theologe, Dichter des Sturm und Drang. Hierher, das ist das elsässische Dorf Waldersbach in den Vogesen. Dort lebt der pietistische Pfarrer, Reformpädagoge und Seelenarzt Johan Friedrich Oberlin. Zu ihm kommt der Dichter Lenz auf Anraten eines Freundes. Lenz erhofft sich von der Begegnung mit Oberlin und seiner Familie Linderung seiner psychischen Leiden. Oberlin führt Buch über den Aufenthalt des Dichters, über die Tage der Besserung, über die wiederkehrenden Anfälle und die letztliche Übergabe des Gastes in professionelle Obhut in Straßburg nach knapp drei Wochen. Nüchtern, beobachtend, sachlich: Ein Krankenbericht.

"Den 20. Jänner ging Lenz durchs Gebirg. Die Gipfel und hohen Bergflächen im Schnee, die Täler hinunter graues Gestein, grüne Flächen, Felsen und Tannen." So beginnt Georg Büchner die Erzählung Lenz, die 1836 unter anderem auf der Grundlage von Oberlins Bericht entsteht. Schon dieser Anfang, in dem sich die Psyche der Titelfigur unmittelbar in den Naturbeschreibungen spiegelt, zeigt an: Lenz ist hier mehr als ein Krankheitsfall. Er wird zur literarischen, d.h. exemplarischen Figur. Sein Innenleben wird bestimmende Kraft der Erzählung. Sein Schwanken zwischen emotionalem Aufruhr und innerer Taubheit, seine Wechsel zwischen überbordender Euphorie und äußerster Hilflosigkeit sind Ausdruck eines Gefühls existenzieller Ohnmacht und Heimatlosigkeit. Zwar gibt es bei Büchner durchaus Hinweise auf konkrete biografische Erfahrungen, die Jakob Michael Reinhold Lenz in die psychische Instabilität treiben. Die Ansprüche des Vaters etwa, denen Lenz, seinen eigenen Bedürfnissen als Dichter folgend, nicht gerecht wird. Schuldgefühle aufgrund unglücklicher Liebesbeziehungen. Religiöse Zweifel.

Doch in Lenz geht es nicht um ein biografisches Porträt oder um psychologische Diagnose. Es geht um die sprachliche Anverwandlung eines Lebensgefühls, um die Auslieferung an eine Verzweiflung an der Welt, der kaum etwas entgegenzusetzen ist. Auch wenn Lenz dies in der Erzählung immer wieder versucht: als er mit einer Kirchenpredigt zurück zu Gott und in die Dorfgemeinschaft finden will. Als er im Gespräch mit einem Freund die eigene künstlerische Programmatik verteidigt. Oder als er ganz im Wahn um die Wiedererweckung eines gestorbenen Mädchens kämpft. Am Ende aber scheitert er: "die Welt, die er hatte nutzen wollen, hatte einen ungeheuren Riß, er hatte keinen Haß, keine Liebe, keine Hoffnung, eine schreckliche Leere, und doch eine folternde Unruhe, sie auszufüllen. Er hatte Nichts."
Sprecher:Steven Scharf (Büchner)
Marek Harloff (Lenz)
Rainer Bock (Oberlin)
Anna Drexler (Friederike)
Anton Winstel (Kind)
Daten zu Georg Büchner:vollständiger Name: Karl Georg Büchner
geboren: 17.10.1813
gestorben: 19.02.1837
Vita: Karl Georg Büchner (* 17. Oktober 1813 in Goddelau, Großherzogtum Hessen; † 19. Februar 1837 in Zürich) war ein hessischer Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werkes – er starb bereits im Alter von 23 Jahren – als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Teile seines Werkes zählen zur Exilliteratur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.04.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 24
Titel: Man down
Autor: André Pilz
produziert in: 2016
produziert von: NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Elisabeth Putz
Bearbeitung: Elisabeth Putz
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Kai ist 25 und am Ende. Nach einem schweren Arbeitsunfall findet er keinen Job mehr, seine Wohnung ist kaum mehr als ein Verschlag, er selbst benebelt sich das Hirn mit Alkohol und Drogen, mit denen ihn sein türkischer Freund Shane großzügig versorgt. Bei dessen kriminellen Brüdern steht er tief in der Kreide. Es dauert nicht lang, und sie unterbreiten ihm ein zweifelhaftes Angebot: er kann seine Schulden abarbeiten, wenn er als Drogenkurier für sie in den Ring steigt. Hat er eine Wahl? Immer tiefer gerät Kai in einen Strudel, der ihn abwärts zieht. Und ob ihn die Liebe daraus retten kann, ist mehr als fraglich, denn die junge Frau, der er sich in aller Radikalität verschreibt, ist definitiv nicht das, was sie zu sein scheint.
Sprecher:Pit Bukowski (Kai Samweber)
Furkan Akdag (Shane)
Cosima Lehninger (Marion)
Nisan Arikan (Burcak)
Till Butterbach (Rugby)
Daniel Michel (Google)
Mandjou Doumbia (Abdelkader)
Philipe Graber (Schweizer Polizist)
Annelore Sarbach (Schweizer Polizistin)
Christine Kutschera (Frau schreiend in der Schweiz)
Christine Kutschera (Ansage Bahnhof)
Sebastian Zimmler (Rensing)
Benjamin Morik (Meyer)
Cem-Ali Gültekin (Typ 1)
Volkan Özcan (Typ 2)
Marek Harloff (Armin)
Christian Lessiak (Typ 3)
Christoph Tomanek (Polizist 1 und 2)
Dayan Kodua (Angela)
Daten zu André Pilz:geboren: 1972
Vita: André Pilz, geboren 1972, lebt in München und Vorarlberg. Er war Student und arbeitete als Briefträger, Museumswärter, Flughafenarbeiter und ist seit 2007 freier Schriftsteller.
Erstsendung: 20.03.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 24
Titel: Propaganda
Autor: Edward Bernays
produziert in: 2017
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Björn SC Deigner
Bearbeitung: Björn SC Deigner
Dramaturgie: Jan Buck
Inhalt: Als „Propaganda“ 1928 erstmals erscheint, ist der Begriff bereits negativ konnotiert. Also prägt Edward Bernays ein anderes Wort für seine Tätigkeit: „Public Relations “ P R. In seinem epochemachenden Buch begründet er, warum es von elementarer Bedeutung ist, die Massen zu steuern – und erklärt an ganz konkreten Beispielen, wie das geht. Er schafft bis heute gültige Grundlagen für Unternehmens- und Regierungskommunikation und legt damit den Anfang einer Spur, die quer durchs 20. Jahrhundert führt – vorbei an Goebbels, am Aufstieg der Werbeindustrie, an Staatscoups und wissenschaftlichen Studien im Industrieauftrag – bis hin zur heutigen gesellschaftlichen Situation. Verschwörungstheorien, die Diskussionen um „Lügenpresse“ und „alternativen Fakten“ sind Niederschlag eines lang genährten Misstrauens gegen alles, was im Dunstkreis jener „Elite“ steht, die Bernays zufolge die Massen lenkt: Industrie, Politik, Medien, Wissenschaft.
Sprecher:Svenja Wasser (F)
Patrick Güldenberg (M1)
Marek Harloff (M2)
Tobias Meister (Brad Pitt)
Claudia Urbschat-Mingues (Angelina Jolie)
Klaus Kocks
Maja Göpel
Christian Kreiß
Daten zu Edward Bernays:vollständiger Name: Edward Louis Bernays
geboren: 22.11.1891
gestorben: 09.03.1995
Vita: Edward Louis Bernays (* 22. November 1891 in Wien; † 9. März 1995 in New York) gilt neben Ivy Lee und anderen als Vater der Public Relations und bedeutender Spin-Doctor. Er selbst prägte für seinen Beruf die Bezeichnung PR-Berater (Public Relations Counselor).

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Erstsendung: 03.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
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Treffer 18 von insgesamt 24
Titel: Randale
Autor: Henri-Fréderic Blanc
produziert in: 1997
produziert von: WDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Matthias Kunkel
Bearbeitung: Matthias Kunkel
Übersetzer: Beate Thill
Inhalt: Freiheit - das muß das Gegenteil sein von einer Automechanikerlehre in Marseille. Henri, Tiger, Sainte-Croix und Chalouf provozieren also den Rausschmiß. Von jetzt an soll das Leben nur noch Spaß sein - und Revolution. Die vier Freunde lassen die Tiere im Zoo frei, klauen ein Auto und verlassen Marseille. In den Alpen wollen sie ihre Republik errichten und Könige sein. Unterwegs diskutieren sie ein bißchen über die Möglichkeit der wahren und reinen Liebe: Vier junge Menschen, die keine Kompromisse mehr eingehen und nur genau wissen, was sie nicht wollen. Im Handschuhfach des Wagens finden sie eine Pistole. Die Fahrt wird immer schneller, die Reise immer wilder, das Abenteuer ausweglos.
Sprecher:Daniel Berger (Henri)
Benjamin Reding (Tiger)
Marek Harloff (Sainte-Croix)
Marcus-Alexander Becker (Chalouf)
Markus Pfeifer (Schüler)
Wolfgang Rüter (Lehrer 1)
Winfried Küppers (Lehrer 2)
Walter Gontermann (Direktor)
Lisa Adler (Frau im Kaufhaus)
Reinhard Schulat (Tankwart)
Heinz Walter (Bauer)
Daten zu Henri-Fréderic Blanc:Vita: Henri-Fréderic Blanc wurde 1954 in Marseille geboren. Er promovierte über chinesische Ästhetik und arbeitete unter anderem als Berufsschullehrer. 1989 erschien sein erster Roman "L'empire du sommeil". "Randale" - im Original "Jeu de massacre" - kam 1991 als sein dritter Roman heraus und wurde 1994 auch verfilmt.
Erstsendung: 09.10.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 24
Titel: SAM
Autor: Katharina Schmitt
produziert in: 2011
produziert von: DKultur
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Martin Schulze
Komponist: Dirk Raulf
Inhalt: Sam, ein Performance-Künstler aus New York, schließt sich für ein Jahr in einen Käfig ein. Sein Selbstexperiment der totalen Reduktion unterliegt strengsten Regeln. Die Autorin ließ sich von der Performance 'Cage Piece' des Taiwaners Tehching Hsiehs inspirieren.
Sprecher:Marek Harloff (Künstler)
Tonio Arango (Besucher)
MusikerDirk Raulf (Saxophon) Thomas Heberer (Trompete) Matthias Muche (Posaune)
Daten zu Katharina Schmitt:geboren: 1979
Vita: Katharina Schmitt wurde 1979 in Bremen geboren. Nach dem Abitur ging sie nach Prag und studierte dort von 2001 bis 2006 Schauspieregie an der Theaterfakultät der Akademie der musischen Künste. Seitdem arbeitet sie als Dramaturgin und Regisseurin an Theatern in Tschechien und im deutschsprachigen Raum.
Erstsendung: 27.11.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 24
Titel: Simpel
Autor: Marie-Aude Murail
produziert in: 2016
produziert von: SWR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Cordula Dickmeiß
Bearbeitung: Cordula Dickmeiß
Übersetzer: Tobias Scheffel
Inhalt: Simpel spielt gern mit Playmobil. Er spricht mit seinem Stoffhasen. Er sagt: »Hier sind alle total blöd!«, wenn hier alle total blöd sind, und er kann total schnell zählen: 7, 9, 12, B, tausend, hundert. Simpel ist zweiundzwanzig Jahre alt, doch mental ist er auf der Stufe eines dreijährigen Kindes. Gut, dass sich sein siebzehnjähriger Bruder um ihn kümmert. Doch Simpel zu betreuen ist alles andere als simpel. Und als die beiden Brüder in eine WG ziehen, da wird es erst recht kompliziert!
Sprecher:Marek Harloff (Simple / Monsieur Hasehase)
Matti Krause (Colbert)
Katharina Knap (Aria)
Ole Lagerpusch (Enzo)
Horst Kotterba (Monsieur Gottlieb)
Eva Derleder (Tante Louise)
Friederike Kempter (Betreuerin)
Matthias Matschke (Vater / Napoleon)
Eva Michel (Alte Dame)
Gerald Michel (Passant)
Max Ruhbaum (Metro-Mann / Wachmann)
Florian Rummel (Corentin)
Constanze Weinig (Frau Badura / Durchsage)
Daten zu Marie-Aude Murail:geboren: 1954
Vita: Marie-Aude Murail, geboren 1954 in Le Havre, stammt aus einer Schriftstellerfamilie und studierte Philosophie an der Sorbonne. Sie zählt zu den beliebtesten zeitgenössischen Kinder- und Jugendbuchautorinnen Frankreichs und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. Für ihren Roman »Simpel« erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Erstsendung: 05.05.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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