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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 73
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Titel: Abenteuer einer Leseratte
Autor: Dieter Kühn
produziert in: 2009
produziert von: SWR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Otto Düben
Inhalt: Die Leseratte ist Andreas, Lehrjunge beim Buchhändler Ellerbeck zu Hamburg Anno 1817. Seine Lieblingsbeschäftigung ist das Schmökern in Abenteuerbüchern, in die er sich so hinenvertieft, daß er alles um sich herum vergißt, und die Personen, die in den Büchern vorkommen, lebendig werden und zu reden anfangen. So auch der Termitenahauptmann aus dem "Großen Termitenbuch". - Nun will es der Zufall, daß Andreas eines Tages in ein wirkliches Abenteuer verwickelt wird - aber typisch, er bemerkt es eigentlich gar nicht. Für eine Leseratte wie ihn zählt nur das, was in Büchern steht. Und so ist es auch der Termitenhauptmann aus dem "Termitenbuch", dem Andreas den glücklichen Ausgang seines Abenteuers zu verdanken hat.
Sprecher:Bernd Gnann (Mike Linkohr)
Thomas Weber (Herbert Fluidum)
Udo Rau (Konrad Faller)
Herbert Teschner (Tilman Stumper)
Hubertus Gertzen (August Häberle)
Elisabeth Findeis (Gertrude Grüner)
Michael Heinsohn (Anton Simbach)
Markus Lerch (Torsten Korfus)
Veronika Avraham (Liliane Korfus)
Kathrin Hildebrand (Sabrina Simbach)
Ina Fritsche (Silke Simbach)
Michael Holz (Achim Oehme)
Hubert Harzer (Clemens Kissling)
Robert Arnold (Sergeij)
Jo Jung (Erzähler)
Daten zu Dieter Kühn:geboren: 01.02.1935
gestorben: 25.07.2015
Vita: Dieter Kühn, geboren 1935 in Köln, studierte Germanistik und Anglistik in Freiburg, München und Bonn, wo er 1964 über Robert Musil promovierte. Er war ein Jahr als Assistent am Haverford College, USA, dann freier Schriftsteller in Düren. 1980 wurde er Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. 1962 hatte er sein literarisches Debüt als Hörspielautor; bis heute hat er mehr als 70 Hörspiele geschrieben, darunter "Goldberg-Variationen" (1974, Hörspielpreis der Kriegsblinden) und mehrere Hörspiele des Monats. Seit seinem Prosa-Debüt "N" (1970) gehört er zu den interessantesten Vertretern der deutschen Gegenwartsliteratur. Kühn wurde u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis (1977), dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1989), dem Literaturpreis des ZDF und der Stadt Mainz (1992) ausgezeichnet, von 1992 bis 1993 hatte er die Frankfurter Poetik-Dozentur inne. Er lebte in Brühl.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.01.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 73
Titel: Alles nach Plan
Autor: Edward Crowley
produziert in: 1978
produziert von: WDR
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Dieter Carls
Übersetzer: Christel Bussiek
Inhalt: Der Goldraub war mehr als dreist, nur Frank Johnson konnte geschnappt werden, seine Komplizen sind untergetaucht. Nun sitzt Frank im Zuchthaus und muß endlose Verhöre über sich ergehen lassen, nutzlose Verhöre, denn das Versteck der Beute gibt er unter keinen Umständen preis. Statt dessen plant er längst seine Flucht, mit Hilfe seiner Frau. Und auch mit seinen ehemaligen Komplizen kann er fest rechnen, denn er weiß, daß se mindestens genauso auf ihn angewiesen sind wie die Polizei: Frank Johnson ist der einzige, der das Versteck der Beute kennt.
Sprecher:Friedhelm Ptok (Dr. Hinkel)
Hermann Ebeling (Harry)
Harry Wüstenhagen (Dr. Müller)
Y Sa Lo (Moni)
Bernd Kummer (James)
Angelika Thomas (Florentine Graf)
Dieter Ranspach (Professor)
Gerd Duwner (Dr. Neumann)
Daten zu Edward Crowley:geboren: 1924
Vita: Edward Crowley, geboren 1924 in der englischen Grafschaft Durham, ging zahlreichen Berufen nach, war u.a. Waldarbeiter, Eisenbahnangestellter, Eisverkäufer und Pressemanager, bis er eine eigene Werbeagentur gründete. Er schreibt nebenbei für Radio und Fernsehen.
Erstsendung: 25.10.1976
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 73
Titel: Alptraum mit Signora
Autor: Nino Filastò
produziert in: 1968
produziert von: RB
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Felix Partenzi
Bearbeitung: Felix Partenzi
Übersetzer: Bianca Röhle
Inhalt: In der Anwaltskanzlei von Corrado Scalzi in der Altstadt von Florenz laufen die Fäden einer düsteren Geschichte zusammen. Der Untersuchungsrichter Fileno Lembi hat den blutigen Mord an einem Transvestiten aufzuklären. Sein einfallsloser Kontrahent, Staatsanwalt Orlandi, hat bereits einen Schuldigen zur Hand und will den Fall so schnell wie möglich ad acta legen. Jedoch gibt Lembi sich mit schnellen Lösungen nicht zufrieden. Als der Kunstliebhaber ein Foto von dem Ermordeten sieht, entdeckt er die verblüffende Ähnlichkeit mit einem Renaissance-Gemälde. Aber mit dem Meisterwerk stimmt etwas nicht. Und als wenig später auch noch der bekannte Florentiner Kunsthändler Giovanni Cottafavi umgebracht wird, ahnt Lembi, dass er einem genialen Fälscher auf der Spur ist. Aber wer ist dieser Fälscher? Hat er tatsächlich etwas mit den Morden zu tun? Welche Rolle spielt Angelica degli Alberetti, die Erbin einer berühmten Kunstsammlerin, die Cottafavi kurz vor seinem Tod einen Besuch abstattete? Die Polizei tappt noch im Dunkeln, da verschwindet Angelica spurlos.
Sprecher:Herbert Sebald (Henry Baker)
Leo Sylvester Huth (Dr. Cool)
Herbert Leonhardt (Kommissar)
Kurt Zielke (Assistent)
Hermann Lenschau (Inspektor Clark)
Dieter Ohlendiek (Sergeant)
Herbert Steinmetz (Intendant Anthony)
Gustav Rothe (Besucher)
Ricarda Benndorf (Mrs. Burnley)
Curt Becker (Mr. Burnley)
Daten zu Nino Filastò:geboren: 1938
Vita: Nino Filastò wurde 1938 geboren. Er lebt in Florenz und ist ein intimer Kenner der Florentiner Kunstszene. Der Rechtsanwalt, Journalist und Theaterregisseur schreibt Geschichten um die Figur des Anwalts Corrado Scalzi in der literarischen Tradition von Leonardo Sciascia. Seine kriminalistischen Fabeln spiegeln ironisch und kritisch die italienische Gesellschaft. Für seine Kriminal- und Science-Fiction-Romane erhielt der Autor 1986 den Tedeschi-Preis für Kriminalliteratur.
Erstsendung: 11.02.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 73
Titel: atlantis tapes
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 1953
produziert von: SDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Otto Erich Schilling
Inhalt: mit Texten von Francis Bacon, Heiner Müller, Joseph Beuys, Donovan und Gerhard Ahrens

»Zwei Männer mit einem Tonbandgerät. Smokey und Dusty. Auf einer weißen Kiste. Vor ihnen eine Seekarte. Auf der Kiste steht in schwarzer Farbe geschrieben: ATLANTIS TAPES. Auf der Seekarte ATLANTIC OCEAN. Die Kiste klemmt. Russland ist aufgelöst in einem Wirbelsturm, Europa eine Zone der Unsicherheit, zerstört ist das große Atlantis, man hungert, und man stirbt - so die beiden.«

Diese Szene ist der Ausgangspunkt von »atlantis tapes«, einem Phantasiestück über zwei deutsche Künstlerikonen des 20. Jahrhunderts: den Schriftsteller und Dramatiker Heiner Müller und den bildenden Künstler Joseph Beuys. Beide haben nicht viel gemeinsam. Oder doch? Getroffen haben sie sich zwar nie, aber entworfen haben sie Utopien, die dem herkömmlichen Land Utopia fremd sind. Sie organisieren eine Reise nach Atlantis - dem Ort aller Orte. Im Gepäck die Reisebeschreibung Bacons von 1626 sowie Tapes mit O-Tönen, Erzählungen, Theorien, Sounds.

Kam es nicht einem Kunststück gleich, dass sich zwei Partisanen der Utopie, nämlich Heiner Müller und Joseph Beuys, niemals begegnet sind? In "atlantis tapes" führen sie diese subversive Parallelaktion - ausgestattet mit Filzhut, Zigarren und Whiskey (und endlich wiedervereinigt) - zum Abschluss.

Es ist ein posthumes Gipfeltreffen nach dem Muster von Totengesprächen, gespeichert auf Magnetbändern.
Sprecher:
offen
Hans Mahnke (König Peter)
Hans Quest (Leonce)
Karin Schlemmer (Lena)
Max Mairich (Valerio)
Elisabeth Zimmer (Gouvernante)
Heinrich Diedrich (Hofmeister)
Fritz Albrecht (Präsident des Staatsrates)
Ferry Dittrich (Hofprediger)
Hans Rusch (Zeremonienmeister)
Curt Condé (Landrat)
Heinz Reincke (Schulmeister)
Elsbeth von Lüdinghausen (Rosetta)
Walter Thurau (Kammerdiener)
Fred Goebel (Bediensteter)
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 73
Titel: Bagatellen
Autor: Botho Strauß
produziert in: 1981
produziert von: HR
Laufzeit: 17 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Dieter Dorn
Inhalt: Diese Bagatellen, kleine literarische Nebensächlichkeiten und bewußt als solche ausgespielt, erinnern an das absurde Theater der Fünfziger Jahre. Man spürt die Neigung des Autors zu subjektiver Pose, zu erlesener Konventionalität, zu gesellschaftlichen "Charakterzügen" also, die nach einem doppelten Generationssprung wieder modern zu werden scheinen. Amüsant und kurzweilig sind diese Bagatellen allemal - ein größeres, zusammenhängendes Werk für den Rundfunk mag folgen. Botho Strauß, geboren 1944 in Naumburg, war von 1971 bis 1975 Dramaturg an der "Schaubühne am Halleschen Ufer" in Berlin. "Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle" gehört zu seinen meistgelesenen Prosaarbeiten; die "Triologie des Wiedersehens" und "Der Park" löste auf in- und ausländischen Bühnen ebensoviel Entzücken wie Kritik aus.

1. Der Hausherr
2. Ein Versehen
3. Die Wächter
4. Ein Bote
5. Der Selbstmörder und das Nichts
6. Hochzeitsabend
Sprecher:Heinz Meier
Edda Seippel
Daten zu Botho Strauß:geboren: 02.12.1944
Vita: Botho Strauß (* 2. Dezember 1944 in Naumburg) ist ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker. Er gehört zu den erfolgreichsten und meistgespielten zeitgenössischen Dramatikern auf deutschen Bühnen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.05.1988
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 73
Titel: Black Jack
Autor: Ray Butler
produziert in: 1984
produziert von: NDR
Laufzeit: 72 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hartmut Kirste
Übersetzer: Christel Bussiek
Inhalt: Eigentlich ist Black Jack nur ein kleiner Gauner, aber vielleicht plant er gerade deswegen den großen Coup Scotland Yard ist schon auf die falsche Fährte gesetzt, also scheint der Coup zu gelingen, nämlich die Sache mit dem Geldschrank. Danach will Jack nach Rio verschwinden, aber damit begeht er einen entscheidenden Fehler.
Sprecher:Wilfried Grimpe (Daniel)
Dietmar Mues (George)
Angelika Merkert (Margret)
Wolf Dietrich Berg (Dr. Schanz)
Marlen Diekhoff (Marie)
Regine Lamster (Livia)
Gisela Trowe (Mama)
Erstsendung: 15.01.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 73
Titel: Blutorangen
Autor: Ross MacDonald
produziert in: 2011
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 3 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Kurth
Bearbeitung: Klaus Baum
Übersetzer: Monika Schoenenberger
Inhalt: Frühmorgens schneit dem Privatdetektiv Lew Archer ein Auftraggeber ins Haus. Carl Hallmann, gerade aus einer psychiatrischen Anstalt geflohen, behauptet, sein Bruder Jerry und dessen Frau hätten ihn nach dem Tod des Vaters in die Psychiatrie einweisen lassen, um sich in den Besitz des enormen Vermögens zu bringen. Archer glaubt Carl nicht und will ihn zurück in die Psychiatrie bringen, doch Carl flieht. Kurz darauf findet man Jerry tot auf. Für die Öffentlichkeit ist der Fall klar, es beginnt eine Menschenjagd auf den "gemeingefährlichen Irren". Auch Lew Archer ist sich nicht sicher, ob er Carls Worten glauben kann, oder nicht. Doch nun nimmt er sich der Geschichte an.
Daten zu Ross MacDonald:vollständiger Name: Kenneth Millar
geboren: 02.06.1915
gestorben: 11.07.1983
Vita: Ross Macdonald, John Macdonald oder auch John Ross Macdonald (* 2. Juni 1915 als Kenneth Millar in Los Gatos, Kalifornien; † 11. Juli 1983 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Dozent.

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Erstsendung: 08.06.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 73
Titel: Boulevard der Dämmerung
Autor: Josef Schnelle
produziert in: 1976
produziert von: ORF-S; SFB
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Beatrix Ackers
Inhalt: Der Stummfilm wusste nicht, dass er stumm war. Er konnte flüstern und schreien, verführerisch seufzen, locker plaudern und polternd lachen. Auch die Zuschauer blieben keineswegs still. Sie schrien entsetzt auf, machten Witze oder summten die Musik des Klavierspielers mit. Die Geschichte des "Kintopp" hatte ihren eigenen "Klang", einen erotischen Zauber, melodramatische Grausamkeit und eine derbe Komik, vor allem aber eine an Musik erinnernde Unmittelbarkeit. 1927 begann mit dem gekrächzten Lied von einer Wachsplatte der Tonfilm. Kehren wir zurück zum "Boulevard der Dämmerung", wo die Dialoge gelächelt werden, die Knalleffekte mimisch sind und die Pointen körperlich. Mit Fundstücken, Szenen und Geschichten lädt dieses Hörbild ein zu einer Passage durch die fast vergessene Welt des Kintopp. (Josef Schnelle)
Sprecher:Helmut Lohner (Er)
Christine Ostermayer (Sie)
MusikerGottfried Eberle (Klavierimprovisation)
Daten zu Josef Schnelle:geboren: 1949
Vita: Josef Schnelle, geboren 1949, lebt als freier Autor in Köln, Filmkritiker, Essayist, Autor von Drehbüchern und Hörspielen.
Erstsendung: 18.09.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 73
Titel: Dachse im Eulenlicht oder Die Suche des Peter Talion
Autor: Edward Boyd
produziert in: 1965
produziert von: WDR
Laufzeit: 31 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Heiner Schmidt
Übersetzer: Hubert von Bechtolsheim
Inhalt: Eine Gruppe junger Leute aus London hat sich in einem schottischen Landhaus eingerichtet, um die Möglichkeit eines anderen Lebens auszuprobieren. Die hochbezahlten Jobs in der Werbe- und Computerbranche haben sie allerdings nicht nur gegen ländliche Idylle eingetauscht, betrachten die konservativen Nachbarn das "wilde Zusammenleben" der neun Erwachsenen und drei Kinder doch mit vorgartengepflegter Skepsis. Peter Talion ist auf der Suche nach den Hintergründen für den Tod seines Bruders Jonathan, der bei einem Bombenattentat ums Leben kam, ausgeführt von einer Gruppe, der Jonathan offensichtlich nahe gestanden hatte. Seine Nachforschungen führen ihn auch in jenes kleine schottische Dorf, wo Talion zufällig ein Mitglied der Wohngemeinschaft vor dem Zorn der Dorfbewohner schützen kann. Zum Dank darf er im Haus der Gruppe übernachten. Nach und nach findet Talion heraus, daß sein Bruder hier ein- und ausgegangen sein muß - Balphinn-House also doch nicht nur ein Refugium für naturverbundene Flüchtlinge der Überflußgesellschaft?
Sprecher:Ludwig Thiesen (Der Reisende)
Norbert Kappen (Paßoffizier)
Daten zu Edward Boyd:geboren: 11.05.1916
gestorben: 17.12.1989
Vita: Edward Boyd (* 11. Mai 1916 in Stevenston‚ Ayrshire; † 17. Dezember 1989 in Glasgow) war ein schottischer Krimiautor. Er schrieb viele Serien für die BBC in Schottland und Granada Television sowie zahlreiche Hörspiele für den Rundfunk. 1971 wurde Boyd mit dem Preis der "Writers' Guild" für die beste Radioserie ausgezeichnet.

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Erstsendung: 16.09.1975
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 73
Titel: Das Ende der Paraden
Autor: Ford Madox Ford
produziert in: 1989
produziert von: SRF
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Übersetzer: Joachim Utz
Inhalt: Ein 7-teiliges Hörspiel.

I. Manche tun es nicht (Teile 1+2)
II. Keine Paraden mehr (Teile 3+4)
III. Der Mann, der aufrecht blieb (Teile 5+6)
VI. Zapfenstreich (Epilog) (Teil 7)

Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zu nehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: Als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau.

Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie Das Ende der Paraden das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter.

Im ersten Band, "Manche tun es nicht", ist der Rosenkrieg mit seiner Frau Sylvia, die zwischenzeitlich mit einem anderen durchgebrannt war, in vollem Gange.
Da bricht der Erste Weltkrieg aus und Christopher Tietjens meldet sich freiwillig, er flüchtet gleichsam an die Front und lässt die junge Valentine Wannop, in die er sich verliebt hat, zurück, ohne sich mit ihr eingelassen zu haben. Denn Tietjens gehört zu denen, die moralisch integer bleiben wollen, die es eben nicht tun.

"Keine Paraden mehr", der zweite Band, zeigt den Helden dann in Frankreich an der Front, inmitten von Waffenlärm, Schlamm und Blut, während seine Ehefrau sich vor der Presse inszeniert. Erst als ihr klar wird, dass Tietjens sich neu verliebt hat, versucht sie, ihn zu verführen und zurückzugewinnen.

Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten.

Als Epilog rekapituliert der vierte Band, "Zapfenstreich", schließlich aus der Sicht vieler verschiedener Figuren in Christopher Tietjens Umfeld, was sich in den vergangenen Jahren ereignet hat. Tietjens lebt zusammen mit Valentine, die ein Kind von ihm erwartet, seinem sterbenden Bruder Mark und dessen französischer Geliebter auf dem Familienanwesen. Der Bruder hat am Tag des Waffenstillstandes beschlossen, nie mehr zu sprechen. Diese Sprachlosigkeit angesichts der inneren und äußeren Umwälzungen des Systems ist symptomatisch für den gesamten Text und für die Zeit, in der er spielt.

Das nicht Gesagte oder nicht Sagbare ist auch die Herausforderung für die siebenteilige Hörspielproduktion, die Klaus Buhlert aus Ford Madox Fords vier Romanbänden inszeniert hat. Die Bruchstücke, Wortfetzen, Eindrücke und Vorstellungen verdichten sich immer wieder zu dynamischen Musiktableaus, die das Kriegsgetöse lautmalerisch hörbar machen, die Leitmotive hervorheben und so ihr eigenes akustisches Bild von Ford Madox Fords Welt zeichnen.
Daten zu Ford Madox Ford:vollständiger Name: Ford Hermann Hueffer
geboren: 17.12.1873
gestorben: 26.06.1939
Vita: Ford Madox Ford, eigentlich Ford Hermann Hueffer (* 17. Dezember 1873 in Merton, Surrey, England; † 26. Juni 1939 in Deauville, Calvados, Frankreich) war ein englischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.01.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 73
Titel: Das Geheimnis von Saint-Pièrre
Autor: Yvan Noé
produziert in: 1977
produziert von: WDR
Genre: Krimi
Regie: Dieter Carls
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Wild und romantisch erscheint die Bergwelt der französischen Alpen, von oben gesehen; unten wird es unheimlich, unten in den Höhlen. Ein paar Forscher sind hinabgestiegen, ein Reporter berichtet darüber, und wenn es sein Beruf ist, Spannendes zu berichten, so muß er bei dieser Expedition jedenfalls nichts Spannendes erfinden. Denn in den Labyrinthen der Höhlen, dort entdeckt man, daß die Labyrinthe auch in den Menschen sind.
Daten zu Yvan Noé:geboren: 18.05.1895
gestorben: 07.07.1963
Vita: Yvan Noé (1895–1963) war ein französicher Schriftsteller und Filmdirektor. Er war mit der Schauspielerin Pierette Caillol verheiratet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.06.1974
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 73
Titel: Das Geisterhaus
Autor: Isabel Allende
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 207 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Pierre Oser
Übersetzer: Anneliese Botond
Inhalt: Isabel Allendes Debütroman ist eine Familiengeschichte mit stark autobiografische und exakte historische Bezügen, die im Chile der 1920er Jahre bis hin zu den Jahren der Militärdiktatur in den 1970er Jahren spielt. Mit Allendes Fabulierlust, die alles Erfahrbare, alles Erlebbare, alles Wahrnehmbare noch bunter, noch grotesker, noch bizarrer, komischer und trauriger werden lässt, als es auch bei einer schlichten, realistischen Beschreibung ohnehin schon wäre, enthält dieses Werk alle Ingredienzien, die es zu einem Fest fürs Ohr machen.

Über vier Generationen hinweg wird die wahrlich alle Höhen und Tiefen, Himmel und Höllen durchquerende Geschichte des chilenischen Patriarchen Esteban Trueba und seiner nicht nur hell- und weitsichtigen, sondern in jeder Richtung mit übersinnlichen Fähigkeiten ausgestatteten Frau Clara aufgerollt. Die Geschichten ihrer Kinder und Kindeskinder, auch die ihrer Freunde und Anverwandten, aber auch die ihrer Gegner samt deren jeweiligen Familien und Freunden, werden in ihrer persönlichen, schicksalhaften Eingebundenheit in die wechselhafte und leidvolle politische und kulturelle Geschichte Chiles erzählend nachvollzogen. Immer scheint mit und hinter den handelnden Personen die Geschichte Chiles auf: vom konservativen Großgrundbesitzerland in den Zwanziger Jahren, über den Sieg der sozialistischen Linken und die kurze Zeitspanne eines linken, demokratischen Chile unter Salvador Allende (eines weitläufigen Onkels der Autorin) bis hin zum Militärputsch und der damit installierten, gnadenlos inhumanen Militärdiktatur Chiles unter Pinochet. Aus einer scheinbar wohlgeordneten Welt in Chile am Beginn des 20. Jahrhunderts und eben auch zu Beginn des Romans werden die Protagonisten dieses üppig auswuchernden Werkes in einen Strudel aus politischen Umbrüchen und Gewalt gerissen. Es entfaltet sich das typisch lateinamerikanische Epos um Aufstieg und Fall, Leidenschaft, Liebe und Einsamkeit.
Sprecher:Marc Burth: Andreas Fröhlich
Conny Burth: Franziska Petri
Massimo: Hans Peter Hallwachs
Sandra: Susanne Barth
Anna Burth: Leona Mähler
Elisa Noè: Sigrid Bode
Antonio: Ernst August Schepmann
Klaus Ziegler: Ingo Hülsmann
Hans Kersting: Felix von Manteuffel
Frau Kersting: Mareike Hein
Saalchef: Vittorio Alfieri
Cecchino, Ranieri: Reiner Schöne
Geheimdienstmann, G-Mann: Ernst Jacobi
Giovanni Bertone: Andreas Grothgar
Fabrizio Altieri: Samuel Weiss
Cesare Largo: Christian Redl
Carla Vazzoler: Tanja Schleiff
Maggiore: Martin Reinke
Maresciallo Solina: Daniel Berger
Arzt: Rainer Homann
Der Marokkaner: Karim Chamlali
Martin Maurer: Sylvester Groth
Dottore Bonifazio: Maximilian Hilbrand
Nick: Wolfgang Condrus
Mario/Nosferatu: Sigo Lorfeo
Schnauzbart: Markus Scheumann
Steven: Jörg Kernbach
Luca: Jonas Baeck
Jäger 1 und 2: Peter Harting
Carabiniere 1 und 3: Max Tuveri
Carabiniere 2: Ciro de Chiara
Enzo: Albert Kitzl
Stasi-Mann: Holger Franke
Mädchen, bayerisch: Laura Maire
Valeria: Pauline Höhne
Daten zu Isabel Allende:geboren: 02.08.1942
Vita: Isabel Allende Llona [isaˈβel aˈʝende] (* 2. August 1942 in Lima, Peru) ist eine chilenisch-US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Werke wurden bislang in 27 verschiedene Sprachen übersetzt und sie konnte über 51 Millionen Exemplare verkaufen. Sie ist die Nichte 2. Grades des früheren chilenischen Präsidenten Salvador Allende und die Großcousine von dessen Tochter, der gleichnamigen Politikerin Isabel Allende.
Hompepage o.ä.: http://www.isabelallende.com/
Erstsendung: 23.05.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 73
Titel: Das Hörspielprojekt
Autor: Ruthard Stäblein
produziert in: 1953
produziert von: RIAS
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Ruthard Stäblein
Inhalt: Der Dichter, Prosaautor und Übersetzer Raoul Schrott blickt trotz seiner erst 43 Jahre auf ein umfangreiches literarisches Werk zurück, das auch vor der 'Ilias' immer wieder eng mit dem Hörspiel und den Kulturwellen der öffentlich-rechtlichen Sender verknüpft war. Der Frankfurter Literaturkritiker Ruthard Stäblein portraitiert Raoul Schrott und gibt dabei Einblick in die gut drei Jahre währende Entstehungs- und Produktionsgeschichte des Hörspielprojektes 'Ilias'. Zu Wort kommen - neben Raoul Schrott - der Schauspieler Manfred Zapatka sowie der Komponist und Regisseur Klaus Buhlert.
Sprecher:Horst Niendorf (Sprecher/Leutnant Mück)
Günter Pfitzmann (Obergefreiter Feinhals)
Reinhold Bernt (Obergefreiter Gress)
Herbert Hübner (Bauführer Deussen)
Maria Schanda (Frau Susan)
Wolfgang Conradi (Begemann)
Klaus Krauleidies (Stefan)
Annelore Dammin (Junges Mädchen)
Paul Paulschmidt (Soldat)
Arthur Jaschke (Soldat)
Wieland Goldberg (Soldat)
Heinz Palm (Soldat)
Eberhard Fechner (Soldat)
Lebrecht Honig (Soldat)
Erstsendung: 03.09.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 73
Titel: Das Warheads Oratorium
Autor: Romuald Karmakar
Michael Farin
produziert in: 2002
produziert von: EIG (i.A. DLR)
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Romuald Karmakar
Inhalt: Krieg als Beruf, Krieg als Droge: 1989/1992 drehte Romuald Karmakar "Warheads". Hauptfiguren dieses Dokumentarfilms sind der Legionär Günter Aschenbrenner und der britische Söldner Karl. Aschenbrenner tritt 1958 in die Französische Fremdenlegion ein. Er wird Fallschirmjäger und erreicht im Lauf seiner zwanzigjährigen Dienstzeit den höchsten Unteroffiziersgrad. Den Einsätzen im Algerienkrieg folgen Operationen im Tschad, in Djibouti, in der Republik Zentralafrika, in Kolwezi sowie Überseeaufenthalte auf dem Muroroa-Atoll und in Französisch Guayana. 1979 nimmt er einen neuen Auftrag bei einer deutschen Firma in Afrika an. Karl stammt aus Liverpool und ist seit 15 Jahren Söldner. Er war in Westafrika, Surinam und im Sudan. Im Dezember 1991 ist er an einem neuen Einsatzort: Gospic, Kroatien. "Das Warheads-Oratorium" wird von innen und außen erzählt: Günther Aschenbrenner und Karl Penta erzählen selbst. Der Schauspieler Manfred Zapatka schafft Distanz, indem er Teile der Erzählung übernimmt, die auf abgeschriebenen Interviews der beiden beruhen. Die elektronisch verfremdeten Original-Töne und harten Techno-Rhythmen von Kalle Laar und G. Ess Zeitblom kommentieren die Erzählungen nicht, sondern verstärken, ergänzen und konterkarieren sie.
Daten zu Michael Farin:geboren: 1953
Vita: Michael Farin (* 1953 in Rotenburg (Wümme)) ist ein deutscher Germanist, Verleger und Autor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.11.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 73
Titel: Demonen - Nicht-letale Strategien
Autor: Olaf Arndt
Michael Farin
produziert in: 2002
produziert von: Ari Gosch
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Michael Farin
Inhalt: Polizei, Militär und Sondereinsatzgruppen sind nicht mehr das, was sie Ende der 60er Jahre noch waren. Gefragt sind heute neue Sicherheitskonzepte bis hin zum kampffähigen Nanopartikel. Ein wesentlicher Aspekt bei der Entwicklung neuer Waffen und Technologien ist der Einsatz von wirksamen untödlichen Wirkstoffen. Als nicht tödlich gilt eine Waffe, wenn weniger als ein Viertel der Opfer stirbt.



Ein Beispiel dafür ist die patentierte, weltweit erfolgreiche Polizei-Elektroschockwaffe, genannt TASER. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Zur Beherrschung aufständischer Massen im öffentlichen Raum, bei Massen-Geiselnahmen, zur Bekämpfung revoltierender Gefängnisinsassen. "Wie die weißen Blutkörperchen im Immunsystem des Körpers reagieren, wenn eine Bedrohung vorliegt, so müssen auch wir auf Gefahren reagieren. Wir müssen die Infektion zerstören, ohne den Körper des Wirtes zu töten! Es schmerzt uns alle zu sehr, wenn wir den Verbraucher zerstören, seine Fähigkeit zum Konsum, seine Infrastruktur und seine Wirtschaft. Die Zerstörung des Konsumenten ist der tödliche Virus, der eine Person infiziert. In dieser Lage sind untödliche Waffen ein viel versprechendes Angebot zu unserer Rettung." (Evelyn Meister, Autorin, Unternehmerin).



Mit einer bizarren Mischung aus archaischen Techniken und Hightech bereitet man sich weltweit auf die Herausforderungen der Zukunft vor: Fangnetze, Laserkanonen, Plasmastrahlen, klebriger Schaum, bestialischer Gestank, Nanopartikel, Gedankenkontrolle und künstlich herbeigeführter Schlaf sind nur ein paar Beispiele dafür, mit welchen Mitteln künftig auf Terror geantwortet oder Krieg geführt werden könnte. Für ihre Befürworter sind NLW - für »Non Lethal Weapons« - wahre Friedensstifter, für Kritiker jedoch sind die scheinbar humanen »Weapons of Mass Protection« eine Gefahr für die Demokratie. »Demons« ist die Abkürzung für »Directed Energy Munitions«. Ursprünglich ein Sammelbegriff für akustische und optische Waffen, bezeichnet »Demons« inzwischen die Munition von NLW.



Olaf Arndt und Michael Farin gehen in ihrem Radio-Stück auf Spuren- und Datensuche nach aktuellen technologischen Entwicklungen zum Thema Innere Sicherheit, nicht-tödlichen Waffen und die Gedanken ihrer Erfinder und Verfechter.
Sprecher:Ari Gosch
Daten zu Michael Farin:geboren: 1953
Vita: Michael Farin (* 1953 in Rotenburg (Wümme)) ist ein deutscher Germanist, Verleger und Autor.

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Erstsendung: 15.07.2005
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 73
Titel: Der Altöttinger Totentanz
Autor: Fritz Meingast
produziert in: 2001
produziert von: SR; DKultur
Laufzeit: 66 Minuten
Genre: Mysterienspiel
Regie: Michael Peter
Sprecher:Stephan Szasz (Peter)
Sona Mac Donald (Mutter)
ergänzender Hinweis: Das Hörspiel blieb nach Auskunft des Bayerischen Rundfunks ungesendet.
Daten zu Fritz Meingast:geboren: 1904
gestorben: 1990
Vita: Fritz Meingast (1904-1990), langjähriger Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, schrieb Belletristik, Schau- und Hörspiele mit historischem Hintergrund, zahlreiche Erzählungen.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 73
Titel: Der Fuchs und der Igel
Autor: Daniel Cil Brecher
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Robert Matejka
Inhalt: Daniel Cil Brecher rekonstruiert daraus ein politisches Hörspiel-Drama in drei Folgen.

Teil 1: 1961: Während sich die Truppen der USA und der UdSSR beim Berliner Mauerbau gegenüberstehen, hat der strategische Fernkampf der Weltmächte einen anderen Schauplatz: Kuba. Washington plant die Invasion und die Beseitigung Fidel Castros. Moskau braucht Kuba, um vor der Haustür des Feindes Atomraketen zu stationieren. Fast vierzig Jahre später werden die sowjetischen Archive zugänglich, und auch die USA geben die Tonbandaufnahmen heraus, die Präsident Kennedy von den Krisensitzungen im Weißen Haus anfertigen ließ.

Teil 2: 1991: Im Kreml tagt ein Untersuchungsausschuss. Geheimdienstler und Generäle werden über die "gefährlichsten Tage des 20. Jahrhunderts" befragt. Wie konnte es dazu kommen, dass sich die Sowjetunion zu einer geheimen Stationierung von Atomwaffen und einer ganzen Heeresgruppe vor der Küste der USA hat hinreißen lassen? Hat der KGB den Mund zu voll genommen? Warum haben die Generäle der Roten Armee nicht reagiert, als sie die Schwächen und Gefahren des Unternehmens erkannten? Wer war für die größte Panne des Kalten Krieges verantwortlich? Daniel Cil Brechers Dokumentarhörspiel reinszeniert die wechselseitigen Klimmzüge der Weltmächte. Aus Unkenntnis des politischen Systems der Gegenseite und im Kalkül des eigenen Machterhalts, manövrieren sich Präsident Kennedy und Premier Chruschtschow bis an den Rand eines Atomkrieges.

Teil 3: 16. Oktober 1962: John F. Kennedy und seine Berater sind zu einer Krisensitzung im Weißen Haus zusammengekommen: Handelt es sich bei den unbekannten Objekten auf den Luftaufnahmen von Kuba um sowjetische Atomraketen? Bereitet die Sowjetunion einen Überraschungsschlag gegen die USA vor? In den folgenden 13 Tagen quält sich der Präsident mit der Frage, ob er die Invasion der Insel befehlen - oder auf Diplomatie setzen soll. Außer ihm und seinem Bruder Robert weiß niemand, dass die dramatischen Diskussionen im Weißen Haus auf Tonband aufgenommen werden.
Sprecher:Angelica Domröse
Hilmar Thate
Jutta Hoffmann
Swetlana Schönfeld
Christa Loeser
Katarina Tomaschewsky
Gudrun Ritter
Heide Kipp
Edgar Harter
Rolf Ludwig
Sonja Hörbing
Hildegard Alex
Dieter Wien
Peter Bause
Daten zu Daniel Cil Brecher:geboren: 1951
Vita: Daniel Cil Brecher (* 1951 in Tel Aviv) ist ein israelischer Historiker und Publizist.

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Erstsendung: 03.11.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 73
Titel: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2004
Autor: Robert Musil
produziert in: 2007
produziert von: BR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Katarina Agathos; Herbert Kapfer; Klaus Buhlert
Inhalt: Ein Remix im Radio eröffnet neue Zugänge zu einem großen Außenseiterwerk der Weltliteratur. Denn dieses Projekt zeigt den unbekannten "Mann ohne Eigenschaften": Sowohl die zu Lebzeiten des Autors veröffentlichten Romanteile, als auch der wissenschaftlich aufgearbeitete Nachlass Robert Musils bilden die Grundlage des Produktionsmanuskripts. Als kombinierte Audio-und-Print-Version erscheint der Remix in einer Gemeinschaftsausgabe von Hörverlag und belleville Verlag. Fast 20 Jahre lang arbeitete Robert Musil an seinem Romanfragment "Der Mann ohne Eigenschaften". 1930 wurde der erste Band veröffentlicht, 1933 folgte der zweite. Diese beiden Bände - von der Literaturwissenschaft als kanonischer Teil des "Mann ohne Eigenschaften" bezeichnet - umfassen zusammen schon mehr als 1.600 Seiten. Der literarische Nachlass, den man nach Musils Tod 1942 fand, umfasst über 6.000 Seiten. Geldmangel, Krankheit, politische Umstände und das Scheitern an den eigenen Ansprüchen - es gibt viele Gründe, warum der Roman unvollendet blieb. Dennoch hinterließ Musil ein Werk, das an literarischer Brillanz, sprachlicher Präzision, Ideenfülle und Identifikationspotenzial kaum zu überbieten ist. Sein essayistischer, in Exkurse zu Themen wie Logik, Gefühl, Philosophie, Utopie, Sexualität, Kausalität und Kontingenz ausufernder Erzählstil polarisiert noch heute die Kritiker. 1932 notierte Robert Musil: "Die Geschichte dieses Romans kommt darauf hinaus, dass die Geschichte, die in ihm erzählt werden soll, nicht erzählt wird." Dennoch ließe sich die verflochtene Handlung, die in "Kakanien" - Musils Terminus für die österreichische K. u. K.-Monarchie - kurz vor dem Ersten Weltkrieg spielt, wie folgt skizzieren: Ulrich, der Mann ohne Eigenschaften, nimmt nach drei erfolglosen Versuchen, ein bedeutender Mann zu werden, ein Jahr Urlaub vom Leben. Er gerät über Zufälle in den Salon von Diotima, Gattin des Sektionschefs Tuzzi, in dem eine vaterländische Aktion, die sogenannte Parallelaktion, geplant wird. Neben der Parallelaktion beschäftigt der Fall des Prostituiertenmörders Moosbrugger die Gemüter. Ulrich wird von Clarisse, die mit seinem Jugendfreund Walter in einer zerrütteten Ehe lebt, bedrängt, sich für die Begnadigung Moosbruggers einzusetzen, der in einem Irrenhaus auf seine Verurteilung wartet. Für das Anliegen von Clarisse, die selbst immer mehr dem Wahn verfällt, interessiert sich statt Ulrich General Stumm von Bordwehr, der bemüht ist, Ordnung in den Zivilverstand zu bringen. Nicht nur Clarisse versucht Ulrich, der sich aus allem heraushalten will, für ihre Sache einzunehmen, sondern auch Diotima, Graf Leinsdorf, Paul Arnheim aus der Parallelaktion, Bonadea, die gelegentliche Geliebte Ulrichs, sowie Bankdirektor Leo Fischel und seine Tochter Gerda. Die Handlung um Salon-Intrigen, Liebschaften und Politik wendet sich, als Ulrich am Grab seines Vaters seine Schwester Agathe wiedersieht, sich in sie verliebt, vor dem Inzest aber zurückschreckt. Der zweite Band endet abrupt mit einem Fest in Diotimas Salon, bei dem Musil alle seine Figuren auf einmal auftreten lässt. Man spricht von der drohenden Gefahr eines Krieges. Ulrich verkündet nebenbei seinen Ausstieg aus der Parallelaktion. Notizen und Entwürfe aus dem Nachlass zeigen, dass Musil vorhatte, mit der Inverssetzung aller Figuren dem Roman im Finale eine ganz neue Wendung zu geben. Der literarische Nachlass zum "Mann ohne Eigenschaften" ist jedoch über den Inhalt des Romans hinaus von großer Bedeutung. "Der Mann ohne Eigenschaften" wurde von Robert Musil nicht zu Ende geschrieben, die Produktion ist daher als Hörspiel in offener Form, als Remix konzipiert. Einzelne Kapitel bzw. Textsequenzen wurden im Hörspielstudio erzählerisch und szenisch realisiert: Die Stunden 1-11 bilden vorwiegend den kanonischen Teil ab, die Stunden 12-20 basieren auf dem vom Robert-Musil-Institut in Klagenfurt erforschten und textkritisch digitalisierten Nachlass. Auf wissenschaftlicher Grundlage berücksichtigt der Remix alle wichtigen Pläne und Entwürfe - zum Teil in Varianten -, die Musil bis zu seinem Tod für den Abschluss des Romans in Erwägung zog, und präsentiert damit erstmals eine künstlerische Darstellung des Schreibexperiments "Der Mann ohne Eigenschaften" in seiner Gesamtheit. In den Jahren 2003/2004 zeichnete der Bayerische Rundfunk Interviews, Gespräche und Statements von Kritikern, Musil-Forschern und Autoren auf, um diese im Remix als Material zu verwenden und zu den originalen Texten Musils in Bezug zu setzen. Die österreichische Dramatikerin Elfriede Jelinek schrieb für diese Produktion eine Paraphrase auf die Figur des Mörders Moosbrugger, die sie im Studio selbst einlas. Mit den in die Gegenwart überführten Fragestellungen findet Musils Essayismus, wie er den Roman kennzeichnet, eine aktuelle Entsprechung im Remix: "Das Vorher und Nachher ist nicht zwingend. Der Inhalt breitet sich auf eine zeitlose Weise aus." (Musil)
Sprecher:Klaus Münster (Richard Wagner)
Maximilian Bürückner (Ludwig II.)
Alexander Duda (Sebastian, Diener)
Gert Anthoff (Finanzminister)
Daten zu Robert Musil:geboren: 06.11.1880
gestorben: 15.04.1942
Vita: Robert Musil (* 6. November 1880 in Klagenfurt am Wörthersee; † 15. April 1942 in Genf, 1917 bis 1919 Robert Edler von Musil) war ein österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker. Musils Werk umfasst Novellen, Dramen, Essays, Kritiken und zwei Romane, den Bildungsroman Die Verwirrungen des Zöglings Törleß und sein unvollendetes Magnum Opus Der Mann ohne Eigenschaften.
Hompepage o.ä.: http://www.robertmusil.de/

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Erstsendung: 27.12.2004
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 73
Titel: Der Partner
Autor: John Grisham
produziert in: 1989
produziert von: BR
Laufzeit: 291 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Komponist: Heinz von Cramer
Übersetzer: Christel Wiemken
Inhalt: In der heruntergekommenen Siedlung einer brasilianischen Kleinstadt belauern der ehemalige FBI-Agent Jack Stephano und sein Team schon seit Tagen Danilo Silva. Dann lassen sie die Falle zuschnappen, und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Mann, der einmal Patrick Lanigan hieß, verraten wird, wo das Vermögen geblieben ist, um das er Stephanos Auftraggeber gebracht hat. Patrick Lanigan war ein junger aufstrebender Anwalt in den Südstaaten, hatte Frau und Kinder, als er scheinbar bei einem Autounfall qualvoll ums Leben kam. Doch einige Wochen, nachdem die Urne eines anderen beerdigt wurde, lässt der vermeintlich tote Anwalt unter einer neuen Identität auf den Bahamas 90 Millionen Dollar verschwinden, die von einem Klienten auf ein Geheimkonto der renommierten Kanzlei überwiesen worden waren, für die auch Lanigan einmal gearbeitet hatte. Noch einmal verändert der gerissene Aussteiger sein Aussehen, lernt Portugiesisch und zieht sich in sein Versteck zurück, wo ihn Stephano vier Jahre nach der Tat endlich findet. Der Kopfgeldjäger, der für den betrogenen Kunden und zwei geschädigte Versicherungen arbeitet, ist nicht zimperlich mit seinem Gefangenen. Lanigan wird unter Drogen gesetzt und mit Elektroschocks brutal gefoltert, um das Geheimnis zu lüften, wo die Beute versteckt ist. Das weiß aber nur seine Geliebte, die brasilianische Staranwältin Eva Miranda. Jack Stephano, aber auch das FBI, setzen sich auf ihre Fersen, während Lanigan, der in die USA überführt worden ist, damit beginnt, sich auf seine Verteidigung vorzubereiten.
Sprecher:Karl Lange (Sir Raymond Berenger)
Christine Heiß (Lady Eveline, seine Tochter)
Rita Russek (Rosa, ihr Kammermädchen)
Alois Garg (Wilkin Flammock, deren Vater)
Curt Bock (Raoul, alter Hundsführer und Falkner)
Grete Wurm (Dame Gillian, sein Weib)
Franz Kollasch (Pater Aldrovand)
Paul Bürks (Der Kellermeister)
Ernst Jacobi (Gwenwyn, der Walliser)
Hans Wyprächtiger (Constabel Hugo von Lacy)
Matthias Haase (Damian von Lacy)
Michael Thomas (Randal von Lacy)
Daten zu John Grisham:geboren: 08.02.1955
Vita: John Ray Grisham Jr. (* 8. Februar 1955 in Jonesboro, Arkansas) ist ein US-amerikanischer Rechtsanwalt, demokratischer Politiker und Bestsellerautor von Justizthrillern und Kriminalromanen, die eine Gesamtauflage von 275 Millionen Exemplaren haben und in 42 Sprachen erschienen sind.
Hompepage o.ä.: http://www.jgrisham.com/

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Erstsendung: 22.05.2000
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 73
Titel: Der Process
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2010
Autor: Franz Kafka
produziert in: 1968
produziert von: WDR
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Horror
Regie: Klaus Buhlert
Inhalt: 1925, ein Jahr nach Kafkas Tod erschien im Berliner Verlag Die Schmiede der "Roman" "Der Prozess". Die Zusammenstellung dieser Erstausgabe besorgte Kafkas Freund Max Brod. Mit ihrer Veröffentlichung "avancierte Kafka zum Romancier mit Weltruhm" (Roland Reuß). "Der Process" aber ist Fragment geblieben. Kafka hinterließ eine nicht nummerierte, auf 16 Konvolute verteilte Handschrift. Doch dies hat bei einer breiten Leserschaft die Wahrnehmung eines geschlossenen Werks mit Anfang, Mitte und Ende nicht verhindert. Die Editionsgeschichte des "Romans" steht exemplarisch für Rezeptionsgewohnheiten und Erwartungen an Literatur. Mit der Wandlung solcher Konventionen und Haltungen eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Anerkennung offener literarischer Strukturen, komplizierter Entstehungsgeschichten und Schreibprozesse. Editionspraxis und Textforschung in Bezug auf Kafkas Werk veranschaulichen dies deutlich. Die BR-Hörspielproduktion "Der Process", die in ihrer Textgrundlage von den Handschriften Kafkas bzw. ihrer Umschrift ausgeht und sich auf die historisch-kritische Ausgabe des Verlags Stroemfeld/Roter Stern stützt, versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk.


Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Und dennoch akzeptiert K. die Sachlage. Er erkennt die beiden Wächter, die ihn in Gewahrsam nehmen wollen, als Autoritäten findet sich sogar ein zweites Mal unaufgefordert zum Verhör ein. Er will dem undurchdringlichen Gerichtswesen auf den Grund gehen und sucht fachkompetente Unterstützung beim Advokaten Huld, der Frau des Gerichtsdieners oder dem Gerichtsmaler Titorelli. Im Verhör beschimpft Josef K. das Gericht als Instanz absoluter Sinnlosigkeit und trifft damit womöglich seinen Kern und im selbstbetriebenen Fortgang des Prozesses verwirklicht sich schließlich ein Gesetzt, das nicht die Schuld sucht, sondern von ihr angezogen wird. Josef K. macht sich selbst den Prozess, stellt sich - dem Autor nicht unähnlich - unter einen Generalverdacht der Schuld. Am Ende fällt K. diesem Prozess zum Opfer und willigt in die Exekution ein. Schon eine kurze Handlungszusammenfassung läuft Gefahr, eine Erzählung linear und chronologisch-kausal nachvollziehbar zu machen, die für den Leser gerade gegensätzliche Erfahrungen bereit hält, nämlich Unauflösbarkeit von Leerstellen und Offenheit von Sinn. Noch weniger trägt sie der Entstehung des Werkes Rechnung, die weit entfernt ist von einer systematisch-linearen Vorgehensweise des Autors. Kafka hatte bei der Niederschrift zwar den Rahmen abstecken wollen, doch der Schreibprozess, der sich zwischen August 1914 und Januar 1915 erstreckte, verlief nie stringent. Der Autor arbeitete parallel an mehreren Kapiteln, schrieb unregelmäßig in verschiedenen Heften gleichzeitig und sortierte die einzelnen Textteile immer wieder in neue Konvolute um, ohne dabei eine verbindliche Reihenfolge festzulegen. Eine ebenso radikale wie überzeugende Umgangsform mit den Manuskripten fanden 1997 Roland Reuß und Peter Staengle in der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte im Verlag Stroemfeld/Roter Stern. Dem Fragmentcharakter des Werkes und dem Schriftbild mit zahlreichen Korrekturen Rechnung tragend, werden die handschriftlichen Manuskriptseiten neben ihre typographische Umschrift gestellt und die überlieferten Konvolute als solche, nämlich in separaten Heften ohne endgültige Abfolge, publiziert. Diese Edition und ihr Konzept, die Variabilität eines Werkes transparent zu machen, ist Ausgangspunkt der BR-Hörspielproduktion, die sich dementsprechend nicht als Adaption oder Dramatisierung begreift.Insgesamt acht Schauspieler stellen sich mit ihren Interpretationen den Herausforderungen dieses Projekts. Reduktion und Konzentration der audiokünstlerischen Mittel sollen die Eigenarten des kafkaschen Stils und seiner Sprache hörbar machen. Wie bei den handschriftlichen Manuskripten und ihrer Edition im Medium Buch, so vermitteln sich in den akustischen Lesarten sprachliche Suchbewegungen. Der zwangsläufig linearen Anordnung der einzelnen Teile in der Sendung steht der Download im Hörspiel Pool gegenüber. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der Ausgabe im Verlag Stroemfeld.
Sprecher:Herbert Fleischmann (Zacharias)
Hermann Schomberg (Loom)
Daten zu Franz Kafka:geboren: 03.07.1883
gestorben: 03.06.1924
Vita: Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren, wo er fast sein ganzes Leben verbrachte. Nach dem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, absolvierte er ein einjähriges Rechtspraktikum und arbeitete schließlich bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung 1922 bei der Prager "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt". 1907 begann er mit dem Schreiben. Seine testamentarisch zur Verbrennung bestimmten Schriften blieben größtenteils erhalten. Neben den Romanen "Amerika" (1927), "Der Prozess" (1925) und "Das Schloss" (1926) sowie den Tagebüchern und Briefen sind es vor allem die Erzählungen, die Kafkas Ruhm begründet haben. Er starb am 3. Juni 1924 an einer Tuberkuloseerkrankung.
Hompepage o.ä.: http://www.franzkafka.de/franzkafka/home/
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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