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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 15
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Titel: Besuch aus Paris
Autor: Alain Franck
produziert in: 1972
produziert von: SRF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Willy Buser
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: In einem Dorf herrschen eherne Gesetze: Jeder hat seinen festen Platz, fällt nicht auf, beobachtet die anderen bei jeder Gelegenheit, spricht darüber aber nur hinter vorgehaltener Hand. Wenn sich also jemand wie ein bunter Paradiesvogel aufführt, kann er sich schon gut versteckten Hass zuziehen.

In einem kleinen französischen Provinzdorf ist ein Mord geschehen. Die 24jährige Tochter von Madame Courlon hatte vor vier Jahren das Dorf verlassen, um in Paris ihr Glück zu versuchen. Dann kehrte sie plötzlich wieder zurück. Als kurz darauf ihre Leiche in einer Waldlichtung gefunden wird, scheint das niemandem besonders Leid zu tun nicht einmal der eigenen Mutter. Die Landespolizei behauptet, der Mörder könne nur ein Landstreicher sein. Doch Inspektor Taillancourt aus Dünkirchen ist anderer Meinung. Ihm ist im medizinischen Bericht eine Bemerkung aufgefallen, die darauf hindeutet, dass der Mörder sein Opfer gekannt haben muss. Er ist überzeugt, dass er mit der Durchleuchtung der Vergangenheit des Opfers dem Täter auf die Spur kommen kann.
Sprecher:Edgar Wiesemann (Inspektor Taillancourt)
Eva Maria Duhan (Henriette Courlon)
Wolfram Berger (Albert Wimereux)
Maja Stolle (Mauricette Wimereux)
Horst Christian Beckmann (Pierre Veurne)
Kurt Fischer-Fehling (Gustave Douriez)
Susanne Thommen (Jeannette)
Daten zu Alain Franck:geboren: 1927
gestorben: 2014
Vita: Alain Franck war Buchhändler und Journalist, bevor er zu einem der erfolgreichsten Kriminalautoren des französischen Rundfunks und Fernsehens wurde. Er schrieb mehr als 30 Hörspiele und verfasste zahlreiche Drehbücher. Für sein Fernsehspiel «Josse» erhielt er 1974 den Prix Italia. Wie bei vielen französischen Krimiautoren stehen auch bei Franck nicht die Tat und die engeren Tatumstände im Vordergrund, sondern die Personen, die direkt oder indirekt daran beteiligt waren. Er meidet in seiner Arbeit die klassischen Stilmittel eines Krimis, wie Verfolgungsjagden, Tötungsszenen und Ermittlungsarbeiten. Seine Krimis sind vielmehr psychologische Analysen von Entwicklungszusammenhängen, die vor der Tat liegen und oft erstaunliche Wendungen nehmen. Seine Charaktere sind tiefgründig und differenziert gezeichnet. Dabei versucht Franck den gewollten oder zufälligen Widersprüchen nachzuspüren und die gesellschaftlichen und individuellen Zwänge darzustellen. Er verstarb 2014.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 15
Titel: Blut auf dem Esszimmerboden
Autor: Gertrude Stein
produziert in: 1990
produziert von: SRF
Laufzeit: 73 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Barbara Liebster
Bearbeitung: Barbara Liebster
Übersetzer: Renate Stendhal
Inhalt: Wer hat die Frau des Hoteliers umgebracht? Der Dienstbote? Der Gartengestalter? Die Schwester des Gartengestalters? Die alte Dame? Eine der drei unglücklich verheirateten Frauen? Der Hotelier selbst?

"Blood on the Dining-Room-Floor", Gertrude Steins erster und einziger Kriminalroman, ist die Antwort auf die unheimlichen Dinge jenes Sommers 1933, den Gertrude Stein wie jedes Jahr in ihrem Landhaus im Südosten Frankreichs, in Bilignin, verbrachte: Als sich ihr nach 40jährigem Schreibfluss mit dem ersten grossen Erfolg der "Autobiographie von Alice B. Toklas" die Worte versagten. Als im benachbarten Städtchen Belley im "Pernollet", einem Drei-Sterne-Hotel, die Frau des Hoteliers tot aufgefunden wurde. Als Dienstboten kamen und gingen. Als eines Morgens Steins Auto nicht ansprang, weil jemand die Zündkerzen beschädigt hatte. Als eines Tages das Telefon nicht ging, weil jemand einen kleinen Draht herausgerissen hatte...



"Mutter der Moderne" wurde sie genannt, die amerikanische Schriftstellerin und Mäzenin Gertrude Stein, massgebliche Förderin von Schriftstellern wie Ernest Hemingway, John Dos Passos und F. Scott Fitzgerald und Malern wie Pablo Picasso, Henri Matisse und Georges Braque. Ihr Salon an der Pariser Rue de Fleurus war einer der produktivsten kulturellen Umschlagplätze aller Zeiten und ihr revolutionärer Prosastil, der durch Monotonie und Wortwiederholungen fließende Rhythmen schafft, die den Fluß des Lebens vergegenwärtigen sollen, hatte starken Einfluß auf die junge Künstlergeneration.
Sprecher:Renate Schroeter (Frau A)
Maja Stolle (Frau B)
Nikola Weisse (Frau C)
Michaela Steiger (Lizzie)
Hanna Burgwitz (Gertrude Stein)
Angelica Arndts (Alice B. Toklas)
Daten zu Gertrude Stein:geboren: 03.02.1874
gestorben: 27.07.1946
Vita: Gertrude Stein (1874-1946) verließ mit 28 Jahren die USA und ging nach Paris - dort gründete sie einen Salon, der schnell zu einem beliebten Treffpunkt avantgardistischer Künstler wie Picasso und Matisse wurde. Steins Prosastil war wegweisend für ihre Schriftstellerkollegen, zum Beispiel Hemingway oder F.S. Fitzgerald, für die Stein die Bezeichnung "Lost Generation" prägte.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 15
Titel: Bürger Ubu
Autor: Alfred Jarry
produziert in: 1977
produziert von: NDR
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Paul Pörtner
Bearbeitung: Hans Peter Haller
Komponist: George Gruntz
Übersetzer: Paul Pörtner
Inhalt: Der Autor erfand das Monstrum UBU, mit dem er sich selbst identifizierte. Es wird als Verkörperung des Bürgers und des Bürgerwürgers gedeutet in "Ubu Cocu" (1'91). Die Ungeheuerlichkeiten, die in seinem Namen begangen wurden, schienen seinerzeit jeder Realität zu spotten. Inzwischen sind die längst übertroffen von einer Politik, die sich immer noch weitgehend als zivilisiert, d.h. bürgerlich versteht. Was bei Vater Ubu direkt zynisch und unverhohlen brutal ausgeführt wird - Foltern und Morden im Namen der "Pfuinanz" sowie eine allsonntägliche öffentliche Enthirnung -, bietet Muster an für Taktiken der geheimen und offenen Unterdrückung. Die Monstrosität der Hauptfigur wird durch eine elektronische Stimm-Maske vermittelt. Auch die drei Exekutoren Ubus werden als Robotergarde "vocoderisiert", d.h. mit synthetischen Stimmen ausgestattet. Die Handlung wird von Songs begleitet, die dem Schrecken Spaß abgewinnen und das Grauen zum Jahrmarktsvergnügen wenden. "Paraphysische" Erfindungen des Vater Ubu: die Schweiß-Pumpe, das Kneifschwein und die Gehirnzermantschmaschine werden akustisch montiert und dienen den Bürgern zum Sonntagsvergnügen.
Sprecher:Pit Krüger (Vater Ubu und sein Gewissen)
Maja Stolle (Mutter Ubu und ihr Liebhaber Memmon)
Norbert Schwientek (Erster Rüpel Schreidanpo/Kapitän/Scytotomilie)
Alfred Pfeiffer (Zweiter Rüpel Matschtropf/Dr. Ofen/Achras)
Ulrich Kuhlmann (Dritter Rüpel Vierohn/Bürgenstock/Diener)
Daten zu Alfred Jarry:geboren: 08.09.1873
gestorben: 01.11.1907
Vita: Alfred Jarry, (1873–1907), franz. Autor und Vorläufer des Surrealismus, Dadaismus und des Absurden Theaters. 1896 Uraufführung seines König Ubu am Theater de L'OEuvre, die einen Skandal auslöste und wegen Tumulten abgebrochen wurde. Abgesehen von diesem theaterhistorischen Skandal keine breite Anerkennung seiner Werke und finanziellen Erfolge. Leben am Rande des Existenzminimums. 1907 Tod in Paris. Erst ca. 50 Jahre nach seinem Tod Wiederentdeckung und Anerkennung u.a. durch die Gründung des Collége de ‘Pataphysique 1948, das bis heute besteht. Werke u.a. König Ubu (1896), Ubu Hahnrei (1898), Ubu in Ketten (1899), Messalina (1900), Der Supermann (1902).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.11.1977
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 15
Titel: Der heilige Hugo vom Central Park
Autor: Jeffrey Kindley
produziert in: 1984
produziert von: SRF
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Übersetzer: Claude Pierre Salmony
Inhalt: Hugo ist ein empfindsamer junger Mann und sehr fromm. Die Welt will ihm nicht recht gefallen. Es gibt zu viel Scheinheiligkeit, Selbstsucht und Materialismus. Darum entschliesst er sich, die Menschheit aufzurütteln, und zwar mittels Honigmelonen, die er mit Sprengsätzen bestückt hat.

Kindleys Komödie mit relativ tragischem Ausgang aus dem Jahr 1976 zeigt die Schattenseiten der Religiosität auf. Das Stück ist geprägt von schwarzem Humor. Weder in der Entstehungszeit, noch acht Jahre später, als bei SRF eine Hörspielversion entstand, dachte jemand an den heute so virulenten Terrorismus mit religiösem Hintergrund.
Sprecher:
offen
Hugo DePew: Herbert Fritsch
Mrs. DePew: Eva-Maria Duhan
Mr. DePew: Ingold Wildenauer
Dr. Petricoff: Stefan Staudinger
Mr. Muncy: Robert Tessen
PerryPorter: Wolfgang Hepp
Dr. Kitchener: Heidi Tessen
Susie: Maja Stolle
Schwester Martha: Ute Uellner
Ron Blodgett: Jürgen Michaelis
Judy: Eva Maria Hofmann
JillGerard: Herbert Knaup
TV-Sprecher: Roberto Bargellini
Mr. Pinckney: Friedrich Kutschera
Reporter, Verkäufer: Reinhard Sannemann
Reporter, John: Jupp Saile
Reporter, Elroy: Stefan Staudinger
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 15
Titel: Ein altes Haus
Schreckmümpfeli
Autor: Timo Fehrensen
produziert in: 2009
produziert von: SRF
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Buschi Luginbühl
Inhalt: Und zwei alte Tanten tanzen Tango.
Sprecher:Maja Stolle (Gerti)
Jessica Früh (Lotte)
Matthias Breitenbach (Reissmüller)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 15
Titel: Iberfall am Fasnachts-Zyschdig
Autor: Raoul Baerlocher
produziert in: 1976
produziert von: SRF
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: schweizerdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Ulrich Studer
Komponist: Franz David
Inhalt: Kommissar Maeder und seine Leute müssen während der Basler Fasnacht einen seltsamen Überfall aufklären: am Fasnachts-Dienstag-Nachmittag überfällt eine Gruppe von fünf Waggis einen Geldtransport; die Täter entkommen unerkannt. - Nun: an der Fasnacht einen Waggis oder auch fünf zu finden ist überhaupt kein Problem, aber fünf Waggis aufzuspüren, die mit zwei Geldkisten verschwunden sind, das scheint eine unlösbare Aufgabe zu sein. Und der Fall muss spätestens am Fasnachts-Donnerstag-Morgen gelöst sein.
Sprecher:
offen
Kommissar Maeder: Raoul Baerlocher
Detektiv-Wachtmeister Gerber: Paul Bösiger
Polizei-Assistentin Leu: Trudi Roth
Polizei-Assistentin Wenger: Yvette Kolb
Bandenchef Charly Egger: René Besson
Charlys Braut Ruth Lehmann: Margrit Bösiger
Susy Lehmann: Burgi Meierhans
Bank-Sekretärin Gaby Meier: Maja Stolle
Wachtmeister Stüssy: Robert Messerli
Polizei-Gefreiter Häberli: Georg Holzner
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 15
Titel: Ihr sollt den Fremden lieben
Autor: Alfred Bodenheimer
produziert in: 2018
produziert von: SRF
Laufzeit: 150 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Buschi Luginbühl
Komponist: Olivier Truan
Inhalt: Rabbi Klein ist wieder auf Spurensuche. Das alltägliche Leben des Rabbiners aus Zürich verbindet sich einmal mehr mit einem Mord, diesmal auch mit Exponenten der beiden Weltreligionen Christentum und Islam. Und einmal mehr bringt seine Verbohrtheit ihn und seine Familie in grosse Gefahr.

Alles beginnt mit einem unfreiwilligen Auftritt in einer Fernsehshow. Aber selbst dort wird der Rabbi durch einen Telefonanruf von seinen seelsorgerischen Aufgaben eingeholt. Genervt lässt er das Smartphone liegen. Als er dieses nachts noch holen will, findet er auf dem Platz vor dem Fernsehstudio ausgerechnet den verletzten Moderator der Show, der in seinen Armen stirbt. Nach einem Besuch des ehemaligen Geliebten des Toten, Lejser Morgenroth, der unter Mordverdacht gerät und deshalb Rabbi Klein um Hilfe bittet, vergisst dieser alle guten Vorsätze und stürzt sich erneut in private Ermittlungen.
Sprecher:Thomas Sarbacher (Erzähler)
Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Klein)
Noëmi Gradwohl (Rivka Klein)
Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger)
Lou Bihler (Lejser Morgenroth)
Urs Bihler (Rav Morgenroth)
Manuel Kühne (Kim Nufener)
Adnan Maral (Herr Demirtok)
Barbara Heynen (Nilüfer Demirtok)
Birkan Çam (Bülent Demirtok)
Dimitri Stapfer (Dominic Hurni)
Christian Heller (Johannes Betschart)
Martina Binz (Natalie Bamberger)
Aaron Hitz (Gideon Meyer)
Maja Stolle (Frau Moch)
u.a.
Daten zu Alfred Bodenheimer:geboren: 1965
Vita: Alfred Bodenheimer (* 1965 in Basel, Schweiz) ist ein Schweizer Literaturwissenschaftler und Autor. Er ist Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an der Universität Basel. Neben fachwissenschaftlichen Veröffentlichungen ist er auch Autor mehrerer Kriminalromane.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.06.2018
Datenquelle(n): SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 15
Titel: Marios Lied
Autor: Trudi Matarese-Sartori
produziert in: 1981
produziert von: SRF
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Lilian Westphal
Komponist: Tibor Kasics
Inhalt: Anfang Dezember 1816 taucht in Weimar ein magerer Jüngling aus Sizilien auf. Sein Name ist Mario. Der Ratsherr Johannes Falk, der berühmte Weimarer «Waisenvater», nimmt Mario bei sich auf, und schon bald erobert der Junge mit seinem einnehmenden Wesen alle Herzen im Haus der Familie Falk. Und mit seiner Musik. Mario singt den Falk-Kindern ein sizilianisches Weihnachtslied vor; Johannes Falk gefällt die Melodie so gut, dass er einen deutschen Text dazu schreibt. Es ist die erste Strophe von «O du fröhliche...»
Sprecher:Jürgen Cziesla (Johannes Falk)
Gudrun Orsky (Caroline Frank)
Ulrike Cziesla (Rosalie, Tochter)
Klaus Knuth (Wacker, Kutscher)
Maja Stolle (Ursel, alte Bettlerin)
Robert Tessen (alter Bettler)
Walter Andreas Müller (Mario, ein Junge aus Silizien)
Mario Gitermann (Christel)
Markus Schreiber (Edmund)
Franz David (Musiker Flöte)
Andinoff Zanforlin (Musiker Violine)
Tibor Kasics (Musiker Orgel)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 15
Titel: Mein Besuch im Städtchen am See
Autor: Gerold Späth
produziert in: 1986
produziert von: SRF; NDR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Mario Hindermann
Inhalt: Nach längerer Abwesenheit kehrt der Erzähler als Besucher in seinen Schweizer Heimatort zurück. Von morgens sechs bis Mitternacht geleitet er den Hörer durch sein Städtchen. Durch die Vielfalt der Alltagsereignisse dringt sein Blick immer wieder hinter die Fassaden und nähert sich den Träumen und geheimen Gedanken der Leute. So fügen sich Geschichten und Geschichte, Erinnerungen und Träume zu einem vielfältigen akustischen Bilderbogen. Liebevoll, kritisch und mit Freude am Witzigen, Abgründigen, das es nur in der Wirklichkeit gibt, zeichnet der Autor ein Panorama der Außen- und Innenansichten einer Kleinstadt, die so nur im Hörspiel, ähnlich aber vielerorts existiert.
Sprecher:Peter Kner (Der Besucher)
Robert Tessen (Greith)
Jürgen Cziesla (Spring)
Peter Ehrlich (Frei)
Hans Dieter Zeidler (Strebel)
Renate Schroeter (Frau Strebel)
Inigo Gallo (Meil)
Ella Büchi (Frau Meil)
Anne-Marie Blanc (Frau Amsteg)
Wolfgang Stendar (Thotenfluh)
Norbert Schwientek (Schnabelschuh)
Horst Warning (Höfliger)
Ingold Wildenauer (Good)
Barbara M. Ahren (Erna Good)
Klaus Knuth (Amrain)
Renate Steiger (Dora Tremp)
Margrit Winter (Alte Frau)
René Scheibli (Stadtamtmann)
Jodoc Seidel (Vorsteher Bauamt)
Bernd Rumpf (Zünd)
Elmar Schulte (Meier)
Wolfgang Warncke (Himpel)
Heinz Bühlmann (Haug)
Walter Hess (Hiestand)
Willy Buser (Brugger)
Robert Bichler (Sportfischer)
Jean Pierre Gerwig (Stadtschreiber)
Franziskus Abgottspon (Vasari)
Peter Bollag (Adolf)
Alfred Pfeifer (Fremder Mann)
Walter Andreas Müller (Bahnbeamter)
Otto Dornbierer (Marschall)
Klaus Henner Russius (Dobler)
Sigrid Pawellek (Haushälterin)
Gretel Mathis (Frau Schmaltz)
Alice Brüngger (Wirtin)
Deborah Epstein (2. Mädchen)
André Jung (1. Bursche)
Anja Brünglinghaus (1. Mädchen)
Michael Manegold (2. Bursche)
Maja Stolle (1. Arbeiterin)
Doris Oesch (2. Arbeiterin)
Oscar Bingisser (1. Arbeiter)
Peter Fischli (2. Arbeiter)
Pia Waibel (Frau Frei)
Ulrich Beck (Napoleon)
Niklaus Helbing (General)
Mario Hindermann (Bruder Cölestin)
Walter Baumgartner (Tourist)
Claudine Rajchmann (Touristin)
Daten zu Gerold Späth:geboren: 16.10.1939
Vita: Gerold Späth, 1939 in Rapperswil am Zürichsee geboren, dem Herkommen nach Orgelbauer, machte eine kaufmännische Ausbildung und arbeitet seit 1968 als freier Schriftsteller. Er lebt nach einiger Herumschweiferei seit 1970 wieder in Rapperswil. Er veröffentlichte Romane und Geschichten, darunter "Unschlecht" (1970), "Stimmgänge" (1972), "Zwölf Geschichten" (1973, "Die heile Hölle" (1974), "Balzapf oder Als ich auftauchte" (1977) sowie Hörspiele ("Heißer Sonntag", 1971; "Mein Oktober: Höllisch!", 1972; "Grund-Riß eines großen Hauses", 1974; "Schattentanz", 1976; "Morgenprozession", 1977 und "Heiße Sunntig", 1978).

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Erstsendung: 08.05.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 15
Titel: Meitlibueb
Autor: Emma Donoghue
produziert in: 2004
produziert von: SRF
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Komponist: Domenico Ferrari
Inhalt: Spätestens am Tag seiner Geburt steht fest, auf welcher Seite der Mensch ein Leben lang sein Kreuz zu machen hat: männlich oder weiblich. Doch nicht immer ist der Fall so klar, und eine eindeutige Geschlechterzuordnung fällt schwer. So erfährt die 13jährige Teresa, die sich äusserlich kein bisschen von gleichaltrigen Mädchen unterscheidet, dass sie biologisch gesehen ein Bub ist. Der Schock für das Mädchen und seine Eltern ist riesig, zumal sie von ärztlicher Seite nicht sehr viel mehr erfahren, als dass eine Operation unumgänglich sei. Doch Teresa beginnt sich zu wehren und sucht sich ihren Weg auf eigene Faust. Mit der fiktiven Geschichte von Teresa öffnet die irische Autorin Emma Donoghue den Blick auf ein Thema, das weithin unbekannt ist und noch immer ein Tabu darstellt: die Intersexualität. Intersexualität - nicht zu verwechseln mit Transsexualität - ist keine Krankheit, sondern der seltene, zumeist genetisch bedingte Sonderfall, dass ein Mensch zwischen den Geschlechtern geboren wird. Der Umgang damit ist kein Ruhmesblatt für die moderne Medizin. Obwohl in jüngster Zeit markante Fortschritte auf diesem Gebiet zu verzeichnen sind, werden die Betroffenen noch immer weitgehend sich selbst überlassen. Auch in der Schweiz.
Sprecher:
offen
Teresa: Marena Brändle
Esther, ihre Mutter: Sabina Schneebeli
Bruno, ihr Vater: Ernst Sigrist
Isa, ihre Freundin: Elisa Plüss
Grossmutter: Maja Stolle
Dr. Wehrli, Gynäkologe: Albert Freuler
Anil: Laszlo Schneider
Dr. Rechsteiner, Gynäkologin: Miriam Japp
Bibliothekarin: Isabel Schaerer
Kunde in der Drogerie: Reto Ott
Daten zu Emma Donoghue:geboren: 1969
Vita: Emma Donoghue wurde 1969 in Dublin geboren und lebt heute in Kanada.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 15
Titel: Pilgrim
Autor: Sebastian Baczkiewicz
produziert in: 2014
produziert von: SRF
Laufzeit: 150 Minuten
Regie: Karin Berri
Komponist: Markus Schönholzer
Übersetzer: Karin Berri
Inhalt: Dreiteiliges Hörspiel.

Teil 1: Das Haus der Dornen (53 Min.)
Teil 2: El Vagabundo del Diablo (52 Min.)
Teil 3: Die Schläfer (45 Min.)

Teil 1: Das Haus der Dornen (53 Min.)
Was, wenn all die Sagen und Legenden, die sich um die Britischen Inseln ranken, wahr wären? Was, wenn diese Geschichten in unserer modernen Welt allgegenwärtig wären? Das ist die Welt von William Palmer, genannt «Pilgrim». Verflucht zu ewigem Wandern zwischen den Welten der Feen und der Menschen.
Die Geschichte des alten Grabhügels von Willy Howe erzählt man sich in Yorkshire seit dem 12. Jahrhundert. Ein Bauer soll eines Nachts auf dem Heimweg plötzlich Musik aus dem Inneren des Grabhügels gehört haben. Als er sich näherte, sah er Feen, die wild tanzten. Sie luden ihn auf ein Glas Wein ein und der Bauer verschwand für immer im alten Grabhügel. Diese Geschichte kennt auch Joey Thurloe. Ein junger Draufgänger, der soeben aus dem Irak zurückgekehrt ist. Eines Nachts macht auch er sich auf zum Grabhügel von Willy Howe. Und auch Joey verschwindet spurlos.

Teil 2: El Vagabundo del Diablo (52 Min.)
Auch in der zweiten Folge von «Pilgrim» ist William Palmer auf der Suche nach seiner Sterblichkeit. Sein Weg führt ihn nach Devon und in die Fänge der «Lupercalia», eine geheime Bruderschaft, die sich der Erforschung des Übersinnlichen verschrieben hat.
Donald Haddonfield, der Besitzer der Haddonfield Bank, ist immer auf der Jagd. Er will die besitzen, die es nicht zu besitzen gilt. Magische Wesen wie Werwölfe und Dämonen. Sein neustes Projekt: ein okkultes Buch aus dem 16. Jahrhundert,«El Vagabundo del Diablo». Das Buch soll sich selber geschrieben haben und die Geschichte eines Mannes erzählen, der zu Unsterblichkeit verflucht wurde. Dank dem Hinweis seines Haus-Dämonen, führt ihn sein Weg zu einem Buchhändler namens William Palmer, der viel mehr ist, als nur ein gewöhnlicher Buchhändler...

Teil 3: Die Schläfer (45 Min.)
Silvie Makepeace lebt seit dreissig Jahren mit einem Mann namens Joe zusammen, ohne zu wissen, dass es sich bei ihrem Joe um Joseph von Arimathäa handelt. Alles ist in bester Ordnung, bis der charmante Malachi Styler auftaucht. Styler, ein Gesandter des Bösen, ist auf der Suche nach «Pilgrim».
In dieser letzten Folge der «Pilgrim Trilogie», trifft William Palmer auf Joseph von Arimathäa, den Hüter des heiligen Grals und der Schläfer. Die Schläfer sind König Artus' Armee. Sie schlafen bis ihre Zeit gekommen ist. Erwachen die Schläfer zur richtigen Zeit, vereinen sich die Welt der Magie und die Welt der Menschen zu ewigem Frieden. Erwachen sie zu einem beliebigen Zeitpunkt, zerfallen sie zu Staub. In diesem Fall öffnen sich die Tore der magischen Welt und das Böse übernimmt die Weltherrschaft.
Sprecher:Rufus Beck (William Palmer)
Julius Griesenberg (Joey Thurloe)
Edward Piccin (Darren Henthorne)
Ulrike Krumbiegel (Noreen)
Mona Petri (Tina)
Siggi Schwientek (Abel Jaggs)
Heiner Hitz (Mr. Mulvahey)
Alexander Seibt (Les)
Peter Kner (Donald Haddonfield)
Kurt Grünenfelder (Trent)
Wanda Wylowa (Freya Williams)
Franziska von Fischer (Mrs. Wilson)
Philippe Graber (Tour Guide)
Buddy Elias (Mr. Macadam)
Nikola Weisse (Doris Lister)
Maja Stolle (Mirabella)
Alicia Löffler (Kind)
Sigfried Terpoorten (Malachi Styler)
Heidi Maria Glössner (Silvie Makepeace)
Gottfried Breitfuss (Joseph von Arimathäa)
Isabelle Menke (Arianhad)
Kaspar Lüscher (Securitas)
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 15
Titel: Rosina 1918
Autor: Ferruccio Cainero
Franco Di Leo
produziert in: 2018
produziert von: SRF
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Karin Berri
Komponist: Flurin Caviezel
Übersetzer: Flurin Caviezel
Inhalt: Die junge Tessinerin Rosina kommt 1917 nach Uster, um in einer Spinnerei zu arbeiten. Sie verliebt sich in Jakob, der im Dunstkreis des «Cabaret Voltaire» und in sozialistischen Kreisen verkehrt. Ein Stück Schweizer Geschichte, das 1918 zum Landesstreik führt.
Rosina lebt mit ihrer Familie in Tenero, im Tessin. Es ist das Jahr 1917. Die Familie ist arm. Zu essen gibt es nur wenig. Da kommt das Angebot eines Deutschschweizer Fabrikanten gelegen: Er sucht junge Tessinerinnen, die in seiner Spinnerei arbeiten.
So kommt Rosina mit 17 Jahren nach Uster. Im sonntäglichen Gottesdienst lernt sie Jakob kennen, und die beiden verlieben sich in einander. Durch den jungen Zürcher Anwalt kommt Rosina mit der ihr völlig fremden Welt der Dadaisten und Sozialisten in Kontakt. Die Ereignisse überschlagen sich, und sie findet sich mitten in der turbulenten Zeit des Landesstreiks von 1918 wieder.
Sprecher:Anna Galante (Rosina 1)
Anna Schinz (Karin)
Joachim Aeschlimann (Peter)
Margherita Coldesina (Rosina 2)
Peter Hottinger (Jakob)
Nicola Mastroberardino (Karl Widmer)
Dimitri Stapfer (Freund 1/Passant)
Bella Neri (Zia Olga)
Maja Stolle (Schwester Agnes)
Heidi Maria Glössner (Oberin)
Kamil Krejci (Gast 1/Soldat)
Dani Mangisch (Gast 2/Offizier)
Andrea Bettini (Kommissar)
Leonardo Nigro (Arbeiter/Notar)
Franco Di Leo (Firmino)
Ferruccio Cainero (Don Giuseppe Torri)
Daniel Rohr (Herr Widmer)
Erstsendung: 12.11.2018
Datenquelle(n): SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 15
Titel: Stan und Ollie in dr Schwyz
Autor: Urs Widmer
produziert in: 1980
produziert von: SRF
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Stephan Heilmann
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: "Oliver Norvell Hardy und Stan Laurel sind 1957 bzw. 1965 gestorben und leben heute im Paradies. Deshalb beginnt dieses Hörspiel, das ihr Leben im Tod - in Auszügen wenigstens - dokumentiert, zwischen den weissen Wolken der Unendlichkeit. Es ist unseres Wissens das erste Mal, dass es einem sterblichen Hörspieltermin gelungen ist, das Rauschen der Unendlichkeit auf Tonband festzuhalten. Seine Aufnahmen sind, neben ihrem menschlichen, durchaus auch von theologischem Interesse. So zeigen sie zum Beispiel, dass die Toten im Paradies - völlig im Gegensatz zu den Lebenden auf der Erde - fast ausschliesslich Texte von Urs Widmer sprechen und Melodien von Peter Zwetkoff harfen beziehungsweise posaunen. Wer hätte das gedacht. Da Stan und Ollie in den höheren Sphären jedoch etwas zuviel sprechen, harfen und posaunen, werden sie vom Herrn des Himmels verwiesen und landen, wo denn sonst, bei uns, in der Schweiz." (Urs Widmer)
Sprecher:
offen
Stan: Fritz Lichtenhahn
Ollie: Klaus Steiger
donnernde Stimme: Peter Arens
Wilhelm Tell: Joseph Arnold
Polizist: Walo Lüönd
Postchefin: Maja Stolle
Kellnerin: Katja Früh
Autor: Peter Siegenthaler
Laura: Birgit Steinegger
Walter Baumgartner
Martin Bopp
Willy Buser
Julian Dillier
Urs Helmensdorfer
Hans Jedlitschka
Klaus W. Leonhard
Verena Notter
Matthias von Spallart
Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 15
Titel: Super Cindy Sabotage - Eine Kriegsgroteske mit Superheldin
Autor: Ariane von Graffenried
Martin Bieri, Daniel Mezger
Elvira Isenring
Dominik Dusek
produziert in: 2015
produziert von: SRF
Laufzeit: 120 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Elvira Isenring
Dominik Dusek
Komponist: Alban Ringli
Inhalt: Die Schweiz im Jahr 2033: Die Festung Europa ist gefallen - Krieg und Krise sind in das Herz von Reichtum und Wohlstand vorgedrungen. Den Menschen bleibt nur eine Rettung: die pensionierte Superheldin Super Cindy Sabotage. Wird es der rüpelhaften 60-Jährigen gelingen, das Böse zu besiegen?

Es herrscht Krieg. Zürich liegt – wie alle anderen Grossstädte – in Trümmern, zahlreiche Wohnviertel stehen unter Beschuss. Die Armee und mehrere Rebellengruppen bekämpfen sich gegenseitig, die Zivilisten kämpfen ums Überleben.

Nur eine könnte gegen die masslose Unmenschlichkeit und Unübersichtlichkeit des Bürgerkriegs vorgehen: die in die Jahre gekommene Superheldin Super Cindy Sabotage. Doch diese hat vor dreissig Jahren das Superheldentum aus persönlichen Gründen an den Nagel gehängt und betreibt seither unter ihrem bürgerlichen Namen Monika Zünd einen kleinen Kiosk im zertrümmerten Kreis 5 in Zürich. Nichts kann sie dazu bringen, ihre Superkräfte zu reaktivieren. Wirklich nichts?

«Super Cindy Sabotage» ist ein kollektives Hörspielprojekt, das von einem 5-köpfigen Autorenteam in einem spielerischen Schreibprozess entwickelt wurde. Die Persiflage des Superheldengenres bot den Produzenten des Hörspiels zudem die Möglichkeit, die Zustände der krisengeschüttelten Welt zu reflektieren, jedoch nicht als Abbild, sondern indem bestehende Verhältnisse weitergesponnen und grotesk verdreht werden. Schauplatz ist dabei nicht «die Welt», sondern unser eigenes, unmittelbares Lebensumfeld. Die Schweiz.
Sprecher:Maja Stolle (Super Cindy Sabotage)
Ingo Ospelt (Bruno)
Vivienne Bullert (Videlis Freuler-Föhn)
Nikolaus Schmid (Cyborg Urs)
Daniel Mezger (Militärpolizist 1)
Dennis Schwabenland (Militärpolizist 2)
Samuel Streiff (Franz Josef Rodriguez SJ)
Dominik Dusek (Erzähler)
Ueli Alder
Martin Butzke
Yoko Dusek
Julia Glaus
Jonas Gygax
Fabienne Hadorn
Elvira Isenring
Maximilian Kraus
Martina Momo Kunz
Daniel Mangisch
Dominique Müller
Jean-Marc Nia
Ingrid Hammer
Reto Ott
Sarah Sabry
Oriana Schrage
Stephan Stock
A Bang and A Whimper
Erstsendung: 13.01.2016
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 15
Titel: Versailles, mon amour
Autor: Susanne Heising
produziert in: 2014
produziert von: SRF
Laufzeit: 74 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Susanne Heising
Dramaturgie: Julia Glaus
Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1714. Ein junger Mann aus der Provinz wird ins Zentrum der Sonne befohlen, an den Hof Ludwigs des XIV.: Versailles! Es sollte die Reise seines Lebens werden: Denn in Versailles tobt das pralle Leben, schäumt der Champagner und lockt die sündige Verführung an allen Ecken.


Ein unschuldiger, gottesfürchtiger, junger Adliger hat es nicht leicht in Versailles, dieser Stadt in einem Schloss. Vor allem dann nicht, wenn er einen unehelichen Sohn des Königs aufspüren soll, der in einem der tausend Hinterzimmerchen Versailles sein wildes Treiben veranstaltet.

Doch der junge Chevalier ist fest davon überzeugt, diesen umtriebigen königlichen Bastard auf den rechten Pfad der Tugend zurückführen zu können. Doch hat er leider die Verführung Versailles unterschätzt: Denn bevor er sichs versieht, ist er hineingesogen in einen atemberaubenden Strudel barocker Sinnlichkeit. Und verliert sich bald in prickelnden Gesprächen, ausschweifenden Trinkgelagen und gerafften Röcken.

Mit fatalen Folgen: Denn Louis XIV. scheint ein gealterter König zu sein, der sich sogar noch ein bisschen mehr davor fürchtet, seiner Mätresse, Madame de Maintenon, entgegenzutreten als seinem Schöpfer, aber unter die Todesurteile setzt noch immer er seine Unterschrift. Und je mehr der junge Chevalier seine Mission vernachlässigt, umso mehr gefährdet er damit sein eigenes - nun so heiss geliebtes - Leben.
Sprecher:Gerrit Bernstein (Chevalier)
Holger Kunkel (Senelesto)
Till Kretzschmar (Monsieur Marchand)
Jörg Schröder (Louis XIV.)
Rolf Becker (als nackter alter Mann, der durch die Gänge streift und mit den Gemälden spricht)
Maja Stolle (in vielen weiteren Rollen)
Inga Eickemeier
Katka Kurze
Dirk Glodde
Silvester von Hösslin
Simon Roffler
u.a.
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1550580667
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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