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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 12
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Titel:
Autor: Irene Rodrian
produziert in: 1982
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Lilian Westphal
Bearbeitung: Lilian Westphal
Komponist: Friedrich Meyer
Inhalt: Christine und Horst hören auf der Heimfahrt von einer Party im Radio die Fahndungsmeldung der - aus der Nervenheilanstalt entflohenen - Anita, die ihren Mann ermordet haben soll. Als sie in ihr Haus kommen, werden sie bereits von dieser erwartet. Anita, die nur etwas Zeit braucht, um sich über den Tathergang klar zu werden, wird zum Auslöser eines Ehezerwürfnisses, das bereits latent vorhanden war. Ergebnis: Horst will sich scheiden lassen. Christine gelingt es, Anita zu betäuben und erschießt ihren Mann. Sie versucht, der erschreckten Anita die Schuld in die Schuhe zu schieben. Anita's Anwalt, der an ihre Unschuld glaubt, entlockt Christine mit einem Bluff das Geständnis. Auch der vermeintliche erste Mord von Anita war keiner. Der Schuß, der Boris tötete, löste sich beim Handgemenge der beiden.
Sprecher:Robert Atzorn (Horst Selbeck)
Lisi Mangold (Christine Selbeck)
Rita Russek (Anita Birkmaier)
Christoph Lindert (Polizist)
Charles Brauer (Dr. Kahn)
Hans-Günther Martens (Boris)
Gerhard Lippert (Reporter)
Jürgen Jung (Inspektor)
N. N. (Radiostimme)
Lilian Westphal (Wärterin)
Daten zu Irene Rodrian:geboren: 1937
Vita: Irene Rodrian, geb. 1937 in Berlin, Autorin. Kriminalromane, Kinder- und Jugendbücher, Drehbücher. Werke u.a. Tod in St. Pauli (1967), Finderlohn (1971), Über die Klippen (1988), Ein letztes Lächeln (2007). Weiteres Hörspiel Der Mord von nebenan (WDR 1974).
Erstsendung: 28.10.1982
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 12
Titel:
Autor: Hans Kasper
produziert in: 1979
produziert von: WDR
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Friedhelm Ortmann
Komponist: Enno Dugend
Inhalt: Am 28. Juli 1794 wird in Paris der Revolutionär Saint-Just hingenchtet. Zur gleichen Zeit werden hier und an anderen Orten Frankreichs fünf weitere Menschen guillotiniert: Herr von Villiers, ein ehemaliger Kammerherr Ludwigs XVI., die Marktfrau Joyaut, der Unteroffizier Guérin, die Näherin Thérèse Gautier und Abbé Fénelon, ein Professor für Mathematik. Im Jenseits treffen diese sechs Toten zusammen und lassen sich auf ein spielerisches Kolloquium ein, in dem jeder den Anlaß hinterfragt, der zur Beendigung seines Lebens geführt hat. Dabei stellt sich heraus, daß alle Hingerichteten eins gemeinsam haben, trotz unterschiedlicher sozialer Herkunft und verschiedener Einstellungen zur Revolution. Sie sind Opfer der Überzeugung Saint-Justs, daß das Lasterhafte vernichtet werden muß, um ein reines Menschenbild zu schaffen.
Sprecher:Siemen Rühaak (Saint Just)
Peter Pasetti (Villiers)
Herbert Bötticher (Abbé Fénélon)
Ursula von Reibnitz (Frau Joyant)
Klaus Löwitsch (Guérin)
Lisi Mangold (Thérèse)
Kornelia Boje (Berichterstatterin)
Jürgen Thormann (Berichterstatter)
Daten zu Hans Kasper:geboren: 24.05.1916
gestorben: 03.09.1990
Vita: Hans Kasper (* 24. Mai 1916 in Berlin; † 3. September 1990 in Frankfurt am Main; bürgerlicher Name Dietrich Huber) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Hörspielautor bekannt geworden ist. Hans Kasper war langjähriger Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er Aphorismen und hintersinnige Verse schrieb. Für seine Anti-Kriegs-Komödie Geh David helfen (hr/BR 1962) wurde er mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.02.1980
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 12
Titel:
Autor: Raymond Roussel
produziert in: 1976
produziert von: SDR
Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Ernst Wendt
Bearbeitung: Ernst Wendt
Übersetzer: Klaus Völker
Inhalt: "Die Welt Roussel's ist hier die von Sammlern und Müßiggängern, eine großbürgerliche, sorglose. Deren Arbeit besteht im Katalogisieren der Schätze, im Erforschen von Geschichten, im geradezu rauschhaften Er zählen dieser Geschichten. Die Erzählenden kommen jedoch zu keiner Kommunikation, sie verlieren sich in den Legenden, Anekdoten und Kriminalgeschichten, die manchmal wie Denksportaufgaben ineinander verschachtelt sind." (Ernst Wendt)
Sprecher:Dieter Borsche (Trèzel)
Peter Heusch (Claude)
Lisi Mangold (Geneviève)
Peter Mosbacher (Joussac)
Doris Schade (Madame Joussac)
Matthias Ponnier (Zahoud)
Elisabeth Schwarz (Meljah)
Doris Buchrucker (Die indischen Zwillinge)
Manuela Dahm (Die indischen Zwillinge)
Erstsendung: 15.01.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 12
Titel:
Autor: Charlotte Perkins Gilman
produziert in: 1981
produziert von: BR; SFB; SWF
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Petra Kiener
Bearbeitung: Petra Kiener
Inhalt: "John ist Arzt. Vielleicht ist das der Grund, weshalb ich nicht rascher gesund werde. Er glaubt nämlich nicht, daß ich krank bin ... Wenn ein angesehener Arzt - und zugleich der eigene Ehemann Freunden und Verwandten versichert, daß einem eigentlich nichts fehlt ... es sei nur eine momentane nervöse Depression, ein leichter Hang zur Hysterie ..." Die Arzt-Gattin Jane schreibt diese Sätze im Amerika des Jahres 1886. Sie weiß, daß sie krank ist. Aber sie hat genauso wenig wie die Umwelt einen Namen für ihre Krankheit. Sie spürt nur, daß sie von der gelben Tapete in ihrem Zimmer angezogen wird, von diesen zwingenden, rätselhaften Mustern und Figuren ...
Sprecher:Lisi MangoldLambert Hamel (John, ihr Mann)
Enzi Fuchs (Jennie, Haushälterin)
Irene Clarin (Mirjam, Dienstmädchen)
Rosy Homann (Ann, Johns Schwester)
Bertram Zacharias (Bennie, Anns Sohn)
Karin Zacharias (Lisa, Anns Tochter)
Erstsendung: 30.03.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 12
Titel:
Autor: Jean Chatenet
produziert in: 1976
produziert von: SDR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: In Rom spielt diese Komödie der Irrungen diese Tragödie der Wirrungen um eine schöne Frau die weiß was sie will.
Sprecher:
offen
Erzähler: Raoul Wolfgang Schnell
Gelos, reicher römischer Reeder: Hans Quest
Marcus, sein ältester Sohn: Herbert Rhom
Lucius, Ennias Sohn: Martin Semmelrogge
Ennia, Gelos' zweite Frau: Gustl Halenke
Phileros, Gelos' Verwalter: Ernst Jacobi
Lollia, Lucius' Amme: Karin Schlemmer
Julia, Marcus' Verlobte: Lisi Mangold
Lycas, Verteidiger: Charles Wirths
Fabius, Richter: Kurt Lieck
Daten zu Jean Chatenet:geboren: 1932
Vita: Jean Chatenet (1932 in Paris geboren) ist Autor und Produzent von Radio- und Fernsehsendungen.
Hompepage o.ä.: http://www.jchatenet.fr/

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Treffer 6 von insgesamt 12
Titel:
Autor: Elizabeth Ann Hull
produziert in: 1982
produziert von: BR
Laufzeit: 66 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Rosemarie Nell-Liebenfels
Komponist: Bernd Schmitz
Übersetzer: Rosemarie Nell-Liebenfels
Inhalt: Als Verkörperung des absoluten Durchschnitts gewählt: eine Jedermann-Frau - jemand wie du und ich, wird Jahr für Jahr in TV-Sendungen über Zukunftsprobleme befragt. Und diese Jedefrau hat sich mehrmals geirrt, also verliert sie ihre Position: sie provoziert ihren Tod, damit sie einmal eine richtige Voraussage machen kann. - Und was ist mit dem geheimnisvollen Fliederduft?
Sprecher:Cordula Trantow (Aiko, der Mittler)
Joachim Wichmann (Romeon Yourning, ihr Gatte)
Lisi Mangold (Wanda, ihre Tochter)
Michael Thomas (Bruno DuBusc, ihr Geliebter)
Gustl Halenke (Kellen Jelliko, Journalistin)
Dieter Eppler (Turner Deli, ihr Freund/Chefredakteur)
Helmut Stange (Flüsterstimme)
Hannes Stein (Flüsterstimme)
Martin Flörchinger (Flüsterstimme)
Daten zu Elizabeth Ann Hull:geboren: 10.01.1937
Vita: Elisabeth Ann Hull, ist Dozentin in den USA, Sekretärin der Internationalen Science-Fiction Association of Professionals, sie hat mit diesem Text ein nicht-technisches Science-Fiction-Stück geschrieben, das nachdenklich stimmt.

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Erstsendung: 06.12.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 12
Titel:
Autor: Thomas Valentin
produziert in: 1981
produziert von: SDR
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ernst Wendt
Bearbeitung: Ernst Wendt
Inhalt: Christian Dietrich Grabbe: für Heinrich Heine war er einer der größten Dichter, ein "betrunkener Shakespeare". Er erschütterte und begeisterte u.a. Georg Heym, Wedekind, Brecht und Hauptmann mit seinen ebenso unbändigen wie bissigen, burlesken bis grotesken Dramen, von denen für die meisten nur "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" in Erinnerung geblieben ist. Wie aber sah die Wirklichkeit aus für diesen neben Georg Büchner bedeutendsten deutschen Anreger des realistischen Dramas im 19. Jahrhundert, den wütenden Anti-Klassiker, den genial-maßlosen Schöpfer von Volksund Massenszenen, die die Bühnenmöglichkeiten seiner Zeit sprengten? Unter Verwendung der jüngsten Ergebnisse der GrabbeForschung rekonstruierte der 1980 verstorbene Thomas Valentin in seinem diesem Hörspiel zugrunde liegenden Roman die letzten Monate eines rebellischen und tragischen Lebens. Präzise und einfühlsam beleuchtet er die privaten und sozialen Hintergründe einer grenzgängerischen Außenseiterexistenz, die sich im Anrennen gegen die gesellschaftlichen wie ästhetischen Übereinkünfte seiner Zeit erschöpfte und verausgabte und schließlich in Verzweiflung endete.
Sprecher:Markus Boysen (Christian Dietrich Grabbe)
Barbara Freier (Luise, seine Frau)
Lisi Mangold (Sophie, die Magd)
Doris Schade (Die Mutter)
Jennifer Minetti (Wilhelmine Kreimeier)
Felix von Manteuffel (Kanzleirat Petri)
Martin Rengel (Gottlieb)
Thomas Holtzmann (1. Schauspieler)
Michael Tregor (2. Schauspieler)
Charles Brauer (3. Schauspieler)
Kurt Groth (Hofrat Piderit)
Hans-Günther Martens (Pastor Althaus)
Daten zu Thomas Valentin:geboren: 13.01.1922
gestorben: 22.12.1980
Vita: Thomas Valentin (* 13. Januar 1922 als Armin Gerold Valentin in Weilburg; † 22. Dezember 1980 in Lippstadt) war ein deutscher Schriftsteller. Sein Vater war Otto Valentin aus Gießen, seine Mutter eine geb. Lina Gelbert aus Löhnberg.

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Erstsendung: 06.08.1981
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 12
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.1982
Autor: Christa Wolf
produziert in: 1982
produziert von: WDR; SDR
Laufzeit: 79 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ernst Wendt
Bearbeitung: Gerhard Wolf
Inhalt: Eine Legende ist es, wahrscheinlicher eine Fiktion, daß sich 1804 bei einer Teegesellschaft des Kaufmanns Mertens zu Winkel am Rhein Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode begegnet seien. Christa Wolf hat sie hier zusammengeführt, umgibt sie mit Gegenspielern und Parteinehmern, dem Dr. Wedekind zum Beispiel, den Brentanos und vor allem Savigny. Aus den gesellschaftlichen Gesprächen über Literatur entwickelt sich ein unausgesprochenes Zwiegespräch zwischen Kleist und Günderrode, zweier verwandter Seelen in der Unbedingheit ihrer Gefühle, ihrer Todesnähe, ihrer Unfähigkeit, sich der allgemeinen Oberflächlichkeit anzupassen. "Was immer zur Sprache kommt, zwei Themen grundieren die Dialoge (und inneren Monologe): Geist und Macht beziehungsweise Denken und Handeln sowie das (zur Kunstausübung bestimmte) Individuum und die Gesellschaft respektive Weltlauf und Lebenslauf. Wir sehen: eine Versuchsanordnung, eigentlich eine Aufführung mit verteilten Rollen, die, gerade weil historisiert (ohne die Probleme zu historisieren), um so reiner und schlackenloser Antworten ans Licht fördert, auf Fragen, die si ch uns täglich stellen ..." (Günter Kunert).
Sprecher:Barbara Freier (Karoline von Günderrode)
Markus Boysen (Heinrich von Kleist)
Felix von Manteuffel (Clemens Brentano)
Lisi Mangold (Bettina Brentano)
Charles Brauer (Friedrich Karl von Savigny)
Inge Flimm (Gunda, seine Frau)
Rolf Boysen (Wedekind, der Arzt K.s)
Hans-Günter Martens (Kaufmann Merten)
Ernst Wendt (Sprecher)
Daten zu Christa Wolf:geboren: 18.03.1929
gestorben: 01.12.2011
Vita: Christa Wolf (* 18. März 1929 in Landsberg an der Warthe als Christa Ihlenfeld; † 1. Dezember 2011 in Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie zählt zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellerpersönlichkeiten ihrer Zeit, ihr Werk wurde in viele Sprachen übersetzt.

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Erstsendung: 09.03.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 12
Titel:
Autor: Arthur Schnitzler
produziert in: 1976
produziert von: BR
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Bearbeitung: Raoul Wolfgang Schnell
Inhalt: Wien am Vorabend des Ersten Weltkrieges: Gustl, ein junger Leutnant der kaiserlich-königlichen Armee, gerät nach einem abendlichen Konzertbesuch im Garderobengedränge mit einem Bäckermeister aneinander. Der kräftige Mann droht, den Säbel des jungen Offiziers zu zerbrechen, achtet aber darauf, dass keiner der Umstehenden etwas von der Auseinandersetzung mitbekommt. Gustl fühlt sich öffentlich beleidigt von einem »satisfaktionsunfähigen Individuum«. Ein Ehrenduell scheidet damit aus. Nach herrschender Auffassung von militärischer Ehre sieht er keinen anderen Ausweg, als sich vor Dienstbeginn am nächsten Morgen eine Kugel durch den Kopf zu schießen …
Sprecher:
offen
Leutnant Gustl: Herbert Rhom
Bäckermeister: Karl Maldek
Doktor: Josef Schwarz
Steffi: Lisi Mangold
Kellner: Alexander Malachovsky
Daten zu Arthur Schnitzler:geboren: 15.05.1862
gestorben: 21.10.1931
Vita: Geboren am 15. Mai 1862 in Wien; gestorben am 21. Oktober 1931 in Wien. Sein Vater Johann Schnitzler, aus einer einfachen jüdischen Familie stammend, kam über Budapest nach Wien, heiratete in eine prominente Familie ein und wurde ein angesehener Arzt als Leiter der Allgemeinen Poliklinik. Sein Sohn Arthur besuchte von 1871 bis 1879 das Akademische Gymnasium und studierte ebenfalls Medizin (Promotion 1885). Er arbeitete an der Zeitschrift 'Internationale Klinische Rundschau' mit und interessierte sich schon früh für Psychologie. Als Sekundararzt bei dem Psychiater Theodor Meynert setzte er Hypnose und Suggestion experimentell ein. Anschließend war er bis 1888 Assistent und Sekundararzt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus und später Assistent seines Vaters an der Poliklinik, danach eröffnete er eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer Tätigkeit immer mehr einschränken mußte, aber nie ganz aufgab. Schnitzler wird häufig als literarisches Pendant Sigmund Freuds bezeichnet. In seinen Dramen und Novellen, die oft die revolutionäre Erzähltechnik des 'Inneren Monologs' verwenden, bringt Schnitzler das Unterbewusstsein seiner Figuren unmittelbar und drastisch zum Vorschein. Aufgrund seiner kompromißlosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt; sein Einakterzyklus »Der Reigen« (1900 als Privatdruck) provozierte den Vorwurf der Pornographie und weil er das militärische Ritual des Duells im »Leutnant Gustl« (1899) lächerlich gemacht und damit den militärischen Ehrenkodex verletzt hatte, wurde dem Dichter sein Reserveoffiziersrang als "k.u.k. Oberarzt in Evidenz" aberkannt. Nach der Trennung von seiner Frau Olga 1921 erzog Schnitzler Sohn Heinrich und Tochter Lili alleine. Lilis Selbstmord im Jahr 1928 erschütterte ihn tief. Er starb drei Jahre später an den Folgen eines Gehirnschlags.
Erstsendung: 24.09.1976
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 12
Titel:
Autor: Friedrich Schlegel
Garleff Zacharias-Langhans
Petra Kiener
produziert in: 1982
produziert von: SWF; BR
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Petra Kiener
Bearbeitung: Garleff Zacharias-Langhans
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Im Herbst 1799 erschien im soldatischen Berlin ein Buch mit dem Titel "Lucinde - ein Roman. Bekenntnisse eines Ungeschickten". Sein Autor war der 27-jährige Friedrich Schlegel, einer der Begründer der Romantischen Schule. Der Roman wurde zum Skandal. Man fand ihn obszön und den biographischen Hintergrund allzu offenkundig: Der "Ungeschickte" war niemand anderer als Schlegel selbst, und Lucinde seine Geliebte, Dorothea Veit, eine verheiratete Frau. "Lucinde" war ein anarchisches Buch: gegen die Ehe, gegen "das Laster der Prüderie", gegen Erziehung als Herrschaft der Eltern über die Kinder; für freie Liebe, schönen Wildwuchs und für den Müßiggang. Eine Liebeskunst im umfassenden Sinn: ein Lob männlicher Weiblichkeit und weiblicher Männlichkeit, des spielerischen Rollentausches und der Liebe zu allem Lebendigen. Roman und Leben waren für die Romantiker untrennbar: die Kunst war Ausdruck erlebter Poesie, das Leben ein poetischer Versuch. Das Hörspiel erzählt von dem Experiment "Lucinde".
Sprecher:Helmut Zierl (Friedrich Schlegel)
Brigitte Röttgers (Dorothea Veit)
Peter Kortenbach (Schleiermacher)
Helmut Stauss (Hardenberg/Novalis)
Lisi Mangold (1. Leserin)
Yvonne Brosch (2. Leserin)
Christel Körner (Caroline Schlegel)
Erstsendung: 31.03.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 12
Titel:
Autor: Douglas Adams
produziert in: 1981
produziert von: BR; SWF; WDR
Laufzeit: 311 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Ernst Wendt
Alexander Malachovsky
Komponist: Frank Duval
Übersetzer: Benjamin Schwarz
Inhalt: Der Reiseführer »Per Anhalter ins All« ist populärer als »Der himmlische Almanach für Haus und Heim«, hat sich besser verkauft als »35 Sachen bei Schwerelosigkeit zu machen« und ist weiß Gott aufregender als Colon Couphids philosophische Bombenerfolge »Wo Gott irrte« und »Wer ist denn dieser Gott überhaupt«. In vielen Zivilisationen am äußersten Ostrand der Galaxis hat der »Anhalter ins All« die große »Encyclopaedia Galactica« als wichtigste Fundgrube aller Kenntnisse längst überrundet. Das Urteil über unseren kleinen blauen Planeten ist vernichtend. Unter dem Stichwort »Erde« stehen im »Anhalter ins All« gerade mal zwei Worte: »Größtenteils harmlos«. Für unser erdzentristisches Ego ist das natürlich ein harter Schlag. Untrennbar mit diesem Buch der Bücher ist die Geschichte Arthur Dents verbunden, der zunächst von seinem Schicksal soviel versteht wie ein Teeblatt von der Ostindiengesellschaft.

Die erfolgreiche Science-Fiction-Serie des Engländers Douglas Adams »Per Anhalter ins All« beginnt damit, dass die Erde zugunsten einer interstellaren Expressroute einfach weggesprengt wird. Nur der naive Held Arthur Dent, einen Meter achtzig groß und äffischer Abstammung, entkommt der Baukolonne aus dem All - mit einem Bademantel bekleidet - durch die Hilfe seines Freundes Ford Prefect. Von dem erfährt Arthur just im Moment der größten Gefahr, dass dieser nicht wie er vom Affen abstammt, sondern von einem kleinen Planeten in der Nähe der Beteigeuze kam, um für die Neuauflage der großen »Encyclopaedia Galactica« einen erweiterten Artikel über den kleinen blauen Planeten Erde zu schreiben. Was als Flucht beginnt, wird in zwölf spannenden Episoden zur Rettungsaktion für »das Leben, das Universum und den ganzen Rest«, denn auch hier droht die völlige Vernichtung.

Bei seinen extraterrestrischen Begegnungen trifft Arthur Dent immer wieder auf Charaktere und Verhältnisse, die ihm von der Erde bestens vertraut sind. Zum Beispiel Zaphod Beeblebrox, Präsident und Playboy, der über ein dermassen gesegnetes Selbstbewusstsein verfügt, dass er zwei Köpfe braucht, es zu bergen. Oder Marvin, der hyperintelligente Android, der manisch-depressiv ist und jede Arbeit mit den Worten »macht mir sowieso keinen Spaß« beginnt. Marvin ist darüber hinaus so langweilig, dass er allein durch seine Anwesenheit Mensch und Maschine in den Selbstmord treiben kann. Sein Gegenbild verkörpert Eddie, der Bordcomputer eines Raumschiffs, der alle Anwesenden mit seiner endlos guten Laune tyrannisiert.

Die unfreiwillige Reise des Anhalters Arthur Dent beschäftigt sich auf höchst skurrile Weise mit den elementaren Fragen des Lebens und des Universums, die scheinbar beantwortet, anschließend jedoch mit schöner Regelmäßigkeit ad absurdum geführt werden. Zum Beispiel die Frage nach dem Sinn des Lebens. Um darauf die letzte Antwort zu erhalten, bauten die Bewohner einer weit entfernten Galaxis in grauer Vorzeit »Deep Thought«, den größten Computer des Universums. »Deep Thought« rechnete siebeneinhalb Millionen Jahre lang. Dann war er endlich soweit, die mit Spannung erwartete Antwort zu geben. Sie lautete: »42«. Beispielhaft reagiert auch der Barkeeper des irdischen Pubs, in dem Arthur Dent die Botschaft von der baldigen Zerstörung der Erde erhält: »Letzte Bestellung!« lautet seine einzig mögliche Konsequenz.

Wie beinahe jeder fiktive Reisebericht beschreibt auch »Per Anhalter ins All« in satirischer Überzeichnung das Gewohnte und Altbekannte im Fremden. Aber Adams verzichtet auf jede Botschaft, aus der man Handlungsanweisungen zum Lösen irdischer Probleme ablesen könnte.

Adams' Abenteurer streifen durch die Weiten der Sonnensysteme und karikieren die Science Fiction von Jules Verne über H. G. Wells bis Isaac Asimov und Stanislaw Lem. Intergalaktisches Remmidemmi und technologisches Brimborium - Markenzeichen der gängigen anglo-amerikanischen Science-Fiction - werden von angelsächsischer Ironie auf die Hörspielschippe genommen. Die spannende, bunte Handlung, humorvolles Augenzwinkern und irre Soundeffekte machen diese Science-Fiction-Satire zu einem intergalaktischen Hörerlebnis.

Am Anfang der ungewöhnlichen Hörfunkserie »Per Anhalter ins All« stand der (un)glückliche Abschluss einer Sauftour des Autors. Der trampte vor vielen Jahren durch Europa, torkelte eines Nachts sturzbetrunken über einen Zeltplatz bei Innsbruck, kippte ob seines desolaten Zustandes um und fiel auf den Rücken. Da lag er nun, Douglas Adams, ehemaliger Krankenhauspförtner, Baustellen-Handlanger und Bodyguard, zählte die Sterne und hatte eine Idee. Irgendwo dort draußen mussten ähnliche Wesen leben. Doch wie Kontakt zu ihnen finden? Klarer Fall: per Anhalter. Also sollte doch jemand mal einen (Reise-)Führer »Per Anhalter ins All« schreiben. Den umwerfenden Erfolg dieser Idee hatte sich Douglas Adams wahrscheinlich trotz aller Fantasie und Erfindungsgabe nicht vorstellen können. »Per Anhalter ins All« war die Initialzündung zu einer beeindruckenden Schriftstellerkarriere.

Noch vor den Romanen entstand in Großbritannien eine Radio-Serie für die BBC - sie wurde die erfolgreichste Hörspiel-Serie in der Geschichte des Senders. 1981 produzierten der Bayerische Rundfunk, der Südwestfunk und der Westdeutsche Rundfunk gemeinsam eine deutsche Version der BBC-Hörspielreihe.

»Per Anhalter ins All« schoss 1979 innerhalb einer Woche auf Platz 1 der Bestseller-Liste und wurde in kürzester Zeit zum Kultbuch einer ganzen Generation. Douglas Adams gilt seitdem als einer der erfolgreichsten Autoren Großbritanniens. Die Weltraumodyssee wurde zuerst als Hörspiel konzipiert, bevor sie gedruckt, als Bühnenstück aufgeführt, als Schallplatte aufgenommen, als Fernsehserie gedreht, als Computerspiel programmiert wurde und 2005 ins Kino kam.

1 - Schluß mit der Erde (48:42)
Arthur Dents Haus soll abgerissen werden, um einer Schnellstraße Platz zu machen, aber damit nicht genug: die ganze Erde soll für eine intergalaktische Schnellstraße gesprengt werden ! Arthur und seinem außerirdischen Freund Ford Prefect gelingt die Flucht in einem der vogonischen Bauraumschiffe.

2 - Roboter und Doppelkopf (49:31)
Nachdem unsere Freunde mit einem vogonischen Gedicht gequält wurden, sind sie aus dem Raumschiff geworfen worden. Da plötzlich rettet sie ein Raumschiff, das mit dem neuen Unwahrscheinlichkeitsdrive ausgestattet ist. Zudem trifft man dort alte Bekannte wieder.

3 - Das Mädchen und der Wal (58:59)
Arthur und Ford fliegen mit Zaphod, Trillian und Marvin durchs All und finden zufällig (wie auch sonst) den sagenumwobenen Planeten Magrathea, dessen Bewohner Planeten konstruieren, so auch die Erde.

4 - Der Kongreß der Mäuse (50:56)
Als sie erfahren, daß eigentlich die Mäuse die heimlichen Herrscher des Universums sind und nicht andere Wesen, treffen sie einige von ihnen und erfahren mehr vom Leben und vom Universum. Sie machen sich auf die Reise zum Restaurant am Ende der Galaxis.

5 - Ein Tango am Ende der Welt (50:14)
Nachdem der Computer auf Magrathea explodiert ist, gelangen unsere Freunde zufällig zum Restaurant am Ende des Universums. Dort stehlen sie ein Raumschiff, mit dem sie dann in die Sonne rasen! Allerdings entkommen sie natürlich auch "zufällig" von hier und erleben weitere absurde Abenteuer.

6 - Die Erde hat uns wieder (58:41)
2 Millionen Jahre in die Vergangenheit geschleudert, werden die Reisenden auf ein Arche-Raumschiff mit lauter nutzlosen und idiotischen Lebewesen versetzt, das letztendlich auf der prähistorischen Erde landet. Dort erfahren sie dann die Frage auf die alleserklärende Antwort.
Sprecher:Siemen Rühaak (Ansager)
Rolf Boysen (Erzähler)
Wolfgang Hess (Prosser)
Felix von Manteuffel (Arthur Dent)
Markus Boysen (Ford Prefect)
Doris Schade (Lady Cynthia)
Alexander Malachovsky (Barmann / Garkbit, Kellner)
Peter Lühr (Fremder / Vogon)
Lisi Mangold (Das kleine pelzige Wesen)
Klaus Löwitsch (Zaphod Beeblebrox)
Barbara Freier (Trillian)
Martin Flörchinger (Marvin, der Roboter)
Ignaz Kirchner (Eddie, der Computer)
Joachim Höppner (Vogon-Wache / Eins / Höhlenmensch)
Horst Raspe (Stimme)
Bernhard Minetti (Der Wal)
Dieter Borsche (Slartibartfaß)
Helmut Stange (Benniemaus)
Richard Beek (Frankiemaus)
Hans Reinhard Müller (Deep thought)
Hans-Günther Martens (Rummfondel)
Gerd Anthoff (Magikweis)
Michael Habeck (Shooty)
Hartmut Becker (Bangbang)
Michael Schwarzmaier (Eins)
Michael Gahr (Zwei)
Joachim Wichmann (Drei)
Bernd Stephan (Lautsprecherstimme)
Gerhard Acktun (Archivstimme Margrathea)
Wolf Goldan (Oberjubler / Zarquon, Prophet)
Herbert Fleischmann (Max Quourdelplien, Confere)
Ulf Schuhmacher (Zwei)
Hans Korte (Kommandant)
Ulf-Jürgen Wagner (Frieseur)
Manfred Schott (Betriebswirt)
Emily Reuer (Marketing-Spezialistin)
Eric P. Caspar (Unterfolltenkommandant)
Daten zu Douglas Adams:vollständiger Name: Douglas Noël Adams
geboren: 11.03.1952
gestorben: 11.05.2001
Vita: Douglas Noël Adams (* 11. März 1952 in Cambridge; † 11. Mai 2001 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein britischer Schriftsteller. Er wurde vor allem mit der satirischen Science-Fiction-Reihe Per Anhalter durch die Galaxis bekannt.
Hompepage o.ä.: http://douglasadams.com/
Erstsendung: 28.12.1981
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 12
Titel:
Autor: Herbert Achternbusch
produziert in: 1985
produziert von: SDR; BR; NDR
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Niels Peter Rudolph
Bearbeitung: Niels Peter Rudolph
Komponist: Anima Musica
Inhalt: "In diesen Schuhen bist du mit 3 Jahren an der Hand meiner Mama weggelaufen. Weil Krieg gewesen ist. In den Bayerischen Wald. Heute kommst du zurück. Mit Abitur. Nach 17 Jahren", sagt Luise am Anfang von "Mein Herbert", dem dramatischen Porträt der Mutter, die sich 1974 erschossen hat.

Die Wegstrecke fern von ihr, die 17 Jahre bei der Oma in Breitenbach, schildert Herbert Achternbusch in "Weg", der Entwicklungsgeschichte eines eigensinnigen Kopfes in zehn Stationen. Die Oma, sie ist die mütterliche Mythengestalt für Herbert, die Erzählkünstlerin, die ihn in die Künste des bäuerlichen Lebens einführt, ins Apfelstrudelzubereiten, ins Flachsverarbeiten, in die Geschichte der Bauerngeschlechter des Bayerischen Waldes und nicht zuletzt: ins Erzählen selber.

An der letzten Station, im Jahr 1967, angekommen, schreibt sie Luise einen Brief, schreibt über Adenauers Tod und die Kosten der Leichenfeier, von denen schon ein Bruchteil ihnen hier im Bayerischen Wald das Leben leichter machen könnte, schreibt vor allem von Herbert, der sein Bett abgeholt hat und ins Schülerlandheim gefahren ist.

Und wie sie so schreibt, schreibt sie sich in ein Delirium hinein, in dem sich die Grillen vor dem Fenster in Hausgenossen verwandeln, die ihr zur Hand gehen. Es ist ihr letzter Brief, mit Herberts Auszug ist ihr Leben ausgelebt, sie legt sich zum Sterben ins Bett, und in einem schönen märchenhaften Bild läßt Achternbusch zwei mannsgroße Grillen die Leiche der Oma wegtragen.# #
Sprecher:
offen
Oma: Christa Berndl
Herbert: Werner Stocker
Luise: Lisi Mangold
Thea: Irene Clarin
Gust: Karl Renar
Polizist: Peter Houska
Polizist: Wolfgang Klar
Sprecher: Manfred Georg Herrmann
Daten zu Herbert Achternbusch:vollständiger Name: Herbert Schild
geboren: 23.11.1938
Vita: Herbert Achternbusch (* 23. November 1938 in München; geboren als Herbert Schild) ist ein deutscher Schriftsteller, Filmregisseur und Maler. Er ist besonders für seine avantgardistischen Filme bekannt.

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Erstsendung: 01.12.1985
Datenquelle(n): YaGru
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1553022195
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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