• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 59.138 Einträge, sowie 1.660 Audiopool-Links und 422 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 548 (548/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
Treffer 1 von insgesamt 124
Kriterien: Sprecher entspricht 'Lieselotte Rau' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Abraham Lincoln
Autor: Helmut Huber
produziert in: 1957
produziert von: HR
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Mathias Neumann
Inhalt: Abraham Lincoln, der 16. Präsident der USA, gilt den Amerikanern als Verkörperung der besten Eigenschaften ihrer Nation; Als er 1865 von dem Fanatiker Booth in seiner Theaterloge erschossen wurde,ging eine Welle tiefer Trauer durch das Land; Lincolns Wahl zum Präsidenten im Jahre 1860 führte zum Abfall der Südstaaten undzum Sezessionskrieg, da Lincoln mit dem Norden für die Aufhebung der Sklaverei eintrat; Sein ganzes Bemühen während des Krieges ging jedoch dahin, die Einheit derherzustellen; Anfangs hatte der Sohn einer armen Quäkerfamilie aus den Wäldern Indianas wenig Neigung verspürt, sich in die Politik zu begeben; er war eher ein Träumer und Sonderling, den aber nichts stärker empören konnte als Unrecht und Unterdrückung; Darum wurde er auch Advokat, nachdem er sich vorher als Kramwarenhändler und Postmeister versucht hatte. Für die Whigpartei zog er 1847 als Abgeordneter in den Kongreß ein; zwölf Jahre später war Abraham Lincoln Präsident.
Sprecher:Wolf Osenbrück (Lincoln, 8 Jahre)
Günter Strack (Lincoln, 18 Jahre)
Ulrich Matschoss (Lincoln)
Ernst Altmann (Tom Lincoln)
Erika Riemann (Nancy)
Lieselotte Rau (Anne Rutledge)
Gisela Zoch (Mary Todd)
Victor Stefan Goertz (Mr. Edwards)
Erwin Scherschel (Mr. Kelso)
Arno Assmann (Dr. Allen)
Ernst Walter Mitulski (Mr. Smith)
Gerhard Ritter (Senator Douglas)
Bruno Hildebrand (Telegrafist, Stimme)
Hans Otto Hilke (Ausrufer)
Siegfried Wischnewski (Erzähler)
Otti Schütz (Alte Eule)
Lotte Barthel (Mrs. Bowling Green)
Friedel Weih (Mrs. Rutledge)
Robert Graf (Bill Herndorn)
N. N. (weitere Mitwirkende)
Erstsendung: 08.09.1957
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 124
Titel: Altweibersommer
Autor: Horst Ulbricht
produziert in: 1976
produziert von: SFB
Laufzeit: 25 Minuten
Regie: Rolf von Goth
Inhalt: Buchhalter Götze, gehetzt im Privat- wie im Berufsleben, ist mit dem Auto tödlich verunglückt. Ein Kollege erzählt den Vorfall abends seiner Frau. Nicht ohne Hintergedanken, denn im Grunde ist das Schicksal des Toten sein eigenes: Auch er führt eine graue Angestelltenexistenz, hat zu wenig Geld in der Lohntüte, fühlt sich in der öden Trabantenstadt nicht wohl. Mit vierzig Jahren scheint das Leben für ihn vorbei zu sein.
Sprecher:Lieselotte Rau (Frau)
Klaus Schwarzkopf (Mann)
Maria Axt (Weibliche Telefonstimme)
Joachim Nottke (Ansager)
Hermann Wagner (Männliche Telefonstimme)
Erstsendung: 25.09.1976
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 124
Titel: Archivars Traum
Autor: J. Monika Walter
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: An einem Sonntag, kurz vorm Mittagessen, geht dem Ehepaar Anna und Georg die Realität verloren: Anna läßt das Geschirr fallen und verläßt die Wohnung; Georg, der von einem Ballonflug an den Nordpol träumt, am Nordpol tanzen und lieben will, folgt seiner Frau. Sie sehnen sich beide danach, den alles besser wissenden und planenden Eltern, den Vorschriften, dem Erbe und den sinnlosen Gewohnheiten zu entfliehen; nicht aussteigen wollen sie, sondern ihr Leben finden, endlich einen Beginn ihrer Liebe. Doch das Wechseln der Orte, das Fliehen nützt wenig, da man sich selbst immer mitnimmt und immer wieder auf Eltern trifft, bei einem Erbe endet. Anna und Georg, im Kopf und real umstellt von Sentenzen und nachgesprochenen Sätzen, finden zu Träumen und Hoffnungen: Auch wenn sie nicht in einem Flugzeug entfliehen und am Nordpol tanzen, werden sie vielleicht Liebende werden.
Sprecher:Elisabeth Trissenaar (Anna)
Friedhelm Ptok (Georg)
Lieselotte Rau (Mutter Stimme/Frau)
Friedrich W. Bauschulte (Vaters Stimme/Mann)
Daten zu J. Monika Walter:geboren: 07.08.1945
Vita: J. Monika Walther, geboren 1945 in Leipzig, lebt in Münster. Sie studierte Geschichte, Pädagogik, Publizistik und Psychologie und veröffentlichte Erzählungen und Gedichte in Anthologien und Zeitschriften. 1981 erschien ihr Roman "Die Traurigkeit nach dem Singen". "Archivars Traum" ist nach dem 1982 ebenfalls vom WDR gesendeten "Das weiße Zimmer" ihr zweites Hörspiel.
Hompepage o.ä.: http://www.jmonikawalther.de/
Erstsendung: 28.06.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 124
Titel: Auf kleiner Flamme
Autor: Hans Nerth
produziert in: 1972
produziert von: SFB
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Nerth
Inhalt: Als eines Tages der Kaufmann Lindner in seinen Wagen steigen wollte, saß darin eine Wasserleiche - und zwar die seiner ehemaligen Geliebten. Könnte seine ferne Gattin in der Schweiz in den Fall verwickelt sein? - Als einziges Indiz ist ein Streichholzheft vorhanden. Es könnte Licht in die Sache bringen.
Sprecher:Martin Hirthe (Werner Lindner)
Lieselotte Rau (Ilse Lindner)
Barbara Schöne (Karin Dorn)
Jürgen Thormann (Bernwich)
Harry Wüstenhagen (Kullmann)
Rudolf Fernau (Dr. Richard)
Daten zu Hans Nerth:geboren: 1931
Vita: Hans Nerth, geboren 1931, lebt in Berlin. Er arbeitet als Regisseur und Autor. Der WDR produzierte zuletzt sein Hörspiel "Rotkäppchens Liebe".
Hompepage o.ä.: http://www.verlag-neue-literatur.com/autoren/unsere-autoren/autor-manuskript-veroeffentlichen-m-r/n-autoren-informationen-verlag
Erstsendung: 03.12.1972
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 124
Titel: Auf Platinsuche
Autor: Friedrich Scholz
produziert in: 1978
produziert von: HR
Laufzeit: 13 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Friedrich Scholz
Inhalt: Kommandant Max und seine Kopilotin Rosa sind die einzigen Lebewesen an Bord des Raumschiffs "Hercules 3", mit dem sie die abenteuerlichsten Aufträge zu erledigen haben. - Von einem Planeten soll Platin zur Entgiftung von Giftgas beschafft werden, welches bei der Produktion einer Legierung anfällt, die wiederum zur Abdichtung von Giftgas dient. Und das Giftgas wird letztendlich dazu benutzt, um die reichhaltigen Platinvorkommen auf Callisto aufzuspüren. Da muss Max schon all seine Überzeugungskraft aufbieten, um Rosa diese doch so einleuchtenden Zusammenhänge zu erklären. Aber ist es Starrsinn oder das, was man weibliche Logik nennt, Rosa möchte hartnäckig wissen, was geschähe, wenn man kein Platin holte - dann könnte man die Abgasfilter nicht bauen, dürfte also auch jene neuartigen Legierungen nicht herstellen, die das Giftgas freisetzen; wenn aber kein Giftgas anfällt, dann... - wie gesagt, weibliche Logik.
Sprecher:Lieselotte Rau (Rosa)
Günter Lampe (Max)
Traugott Buhre (Fox)
Wolfram Weniger (Computer)
Erstsendung: 25.07.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 124
Titel: Aufzeichnungen aus der Vorstadt
Autor: Barbara Enders
produziert in: 1969
produziert von: RIAS; ORF-W
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Hanns Korngiebel
Inhalt: Das Hörspiel beschreibt den Weg einer Frau, Helen, die ihren Mann verlassen hat und in der Vorstadt umherirrt. Ihre Phantasie ruft Bilder aus der Vergangenheit hervor, teils grotesk verändert, ins Unwirkliche verzerrt. Genau so, wie diese Bilder ihrer Phantasie es spiegeln, scheint ihr Leben verlaufen zu sein, seit sie ihren Mann, einen Schriftsteller, kennenlernte: hektisch, exzentrisch, unsicher und gefährdet.
Die trostlose Vorstadtlandschaft tut ein übriges, ihr die Entscheidung über ihr weiteres Leben zu erschweren. Ist auch sie nur ein Spiegel, ein Abbild dessen, was auf sie wartet?
Sprecher:Lieselotte Rau (Helen 1 und Helen 2)
Peter Mosbacher (Hans)
Matthias Einert und Caspar Engelbrecht (Harry)
Mario Dobe (Fips)
Franz Nicklisch (Der alte Mann)
Edgar Ott (Der Wirt)
Hilde, Dölker, Gudrun Genest, Annelinde Gerstel, Anita Lochner, Sigrid Pein, Ruth Piepho, Edith Robbers, Waltrut Schmahl, Karen Wellmann, Eva-Maria Werth, Toni Berger u.v.a.
Erstsendung: 13.10.1969
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 124
Titel: Befragung der Väter
Autor: Walter Aue
produziert in: 1978
produziert von: SFB
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Klaus Lindemann
Sprecher:Lieselotte Rau
Charles Wirths
Friedhelm Ptok
Norbert Langer
Daten zu Walter Aue:Vita: 1930 geb. Seit 1967 freier Schriftsteller und Kunsttheoretiker in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.walter-aue.de/
Erstsendung: 05.05.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 124
Titel: Berlin, April 1933
Autor: Felix Jackson
produziert in: 2002
produziert von: DKultur
Laufzeit: 150 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Gottfried von Einem
Bearbeitung: Fabian von Freier
Übersetzer: Stefan Weidle
Inhalt: Als der junge Anwalt Hans Bauer im April 1933 von einem Erholungsurlaub in der Schweiz nach Berlin zurückkehrt, haben die Nazis die Macht übernommen. Nie wäre es ihm in den Sinn gekommen, dass er, ein beliebter und geschätzter Jurist, plötzlich in Schwierigkeiten geraten könnte. Doch mit einer jüdischen Großmutter und ohne Ariernachweis darf er seinen Beruf nicht länger ausüben. Durch die Vermittlung seiner Freundin lernt er einen SS-Offizier kennen. Der schlägt ihm einen Handel vor.
Sprecher:Falk Rockstroh (Hans Bauer)
Deborah Kaufmann (Karin Rieger)
Udo Schenk (Carl Adreani)
Ingo Hülsmann (Klaus Isenberg)
Marina Galic (Berta Grün)
Klaus Herm (Doktor Hirsch)
Krista Birkner
Matthias Brenner
Frank Brückner
Katja Danowski
Hans Diehl
Martin Engler
Fred Grätz
Claudia Hübbecker
Klaus Jepsen
Udo Kroschwald
Ronald Kukulies
Judith Lorentz
Jacqueline Macaulay
Ingeborg Medschinski
Uwe Müller
Oliver Nitsche
Christoph Quest
Lieselotte Rau
Veit Schubert
Götz Schulte
Nadja Martina Schulz
Christian Staudecke
David Steffen
Jens Wachholz
Axel Wandtke
Tilo Werner
Bernhard Friebel
Heide Kipp
Christian Standtke
Daten zu Felix Jackson:vollständiger Name: Felix Joachimson
Vita: Felix Jackson, alias Felix Joachimson (1902-1992), in Hamburg geboren, war Kritiker, Dramatiker, Drehbuch- und Romanautor. Er emigrierte 1933 nach Budapest, 1937 in die USA. Dort wirkte er als Autor und Produzent bei den Universal-Studios, war Leiter des "Studio One" bei CBS; er starb in Kalifornien.
Erstsendung: 20.04.2003
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 124
Titel: Brenners letzter Fall
Autor: Arnold E. Ott
produziert in: 1994
produziert von: DKultur
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Rainer Clute
Bearbeitung: Beate Moeller
Inhalt: Der Mord an Robert Moltzahn liegt schon ein Jahr zurück, als Staatsanwalt Brenner in den Ruhestand versetzt wird. Doch sein letzter Fall läßt ihm keine Ruhe. Brenner ist der festen Überzeugung, daß der freigesprochene Thomas Bodenfeld, der Schwager des Toten, der Mörder ist. Hauptkommissar Möller hat die undankbare Aufgabe, von neuem zu ermitteln. Die Verhältnisse in der angesehenen und wohlhabenden Familie sind verworren. Elfriede Bodenfeld, das unangefochtene Familienoberhaupt, sieht den Niedergang nahen. Ihr Sohn Thomas hat versagt, seinen Erbanteil verspielt und ernährt sich von einem kleinen Zeitungsladen. Ohne ihren Schwiegersohn Robert Moltzahn lenkt sie jetzt mit preußischer Strenge die Geschicke der renommierten Antiquitätenhandlung. Der gute Ruf der Familie ist gefährdet, seit sie durch den Mord ins Gerede gekommen ist. Zumal der Öffentlichkeit nicht verborgen geblieben war, daß der Geschäftsführer Moltzahn ungeniert eine weniger geschäftliche Beziehung zu seiner Schwägerin Katrin Bodenfeld unterhalten hatte.
Sprecher:Henning Schlüter (Staatsanwalt Brenner)
Christian Brückner (Thomas Bodenfeld)
Eva Kryll (Corinna Gallus)
Helga Lehner (Britta Moltzahn)
Viola Sauer (Katrin Bodenfeld)
Dieter Kursawe (Engelbert Ohlrogge)
Lieselotte Rau (Elfriede Bodenfeld)
Wolfgang Condrus (Hauptkommissar Möller)
Daten zu Arnold E. Ott:geboren: 1927
Vita: Arnold E. Ott, Jahrgang 1927, einer der meistgespielten deutschen Krimi-Autoren, veröffentlichte seit dem Hörspiel "Zitronensaft mit Salz" (RB 1959) über 50 Kriminalstücke, zuletzt "Brenners letzter Fall" (DLR Berlin 1994). Ott lebt in Bremen.
Erstsendung: 12.04.1994
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 124
Titel: Clavigo
Autor: Johann Wolfgang von Goethe
produziert in: 1958
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Paul Hoffmann
Bearbeitung: Paul Hoffmann
Komponist: Rolf Unkel
Inhalt: Ein Trauerspiel

Es geht um den Widerstreit zwischen dem Glück einer Liebesidylle und dem einer großen öffentlichen Wirksamkeit, die sich miteinander nicht vereinigen lassen. Der scharfblickende Carlos legt mit vollendeter Sicherheit die tiefere psychologische Grundlage des ganzen Konfliktes bloß, der nicht allein in dem Schwanken zwischen Treue und Untreue besteht, sondern auf dem tieferen Schwanken des Helden zwischen seinen spießbürgerlichen und heroischen Instinkten beruht. Goethe hat nicht geringe Kunst entfaltet, dem Clavigo wenigstens ein Scheinrecht zu seiner Treulosigkeit zu verleihen. Doch lässt der Dichter das ganze moralische Gebäude durch den Umstand zusammenstürzen, dass ein Mann wie Clavigo das Opfer nicht verdient, das er von diesem Weibe für sich verlangt. So wird der Degenstoß des Beaumarchais an der Bahre seiner Schwester zur gerechten Sühne für einen Verrat, den nur die wahre menschliche Größe rechtfertigen könnte.
Sprecher:Michael Degen (Clavigo)
Peter Mosbacher (Carlos)
Hans Georg Laubenthal (Beaumarchais)
Lieselotte Rau (Marie Beaumarchais)
Ortrud Bechler (Sophie Guilbert)
Fred C. Siebeck (Buenco)
Gerd Seid (Saint George)
Hans Treichler (Bedienter)
Daten zu Johann Wolfgang von Goethe:geboren: 28.08.1749
gestorben: 22.03.1832
Vita: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar), geadelt 1782, war ein deutscher Dichter. Er forschte und publizierte außerdem auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten. Ab 1776 bekleidete er am Hof von Weimar unterschiedliche politische und administrative Ämter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.11.1958
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 124
Titel: Da ist was, da war was
Autor: Friedrich Scholz
produziert in: 1974
produziert von: BR
Laufzeit: 13 Minuten
Genre: Science Fiction
Kunstkopf:
Regie: Friedrich Scholz
Inhalt: Zwei Astronauten begegnen einem extraterristrischen Wesen weiblichen Geschlechts, das einige Schwierigkeiten hat, sich in der Form zu materialisieren, wie es irdischen Vorstellungen von Weiblichkeit entspricht
Sprecher:Lieselotte Rau
Barbara Thummet
Alexander Malachovsky
Kurt Mejstrik
Hans Pichler
Erstsendung: 05.04.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 124
Titel: Dagmar
Autor: Hanspeter Schmidt
produziert in: 1971
produziert von: SFB
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Rolf von Goth
Inhalt: Die junge Fotografin Dagmar Eller ist mit dem bekannten, wesentlich älteren Maler Peter Stolle liiert. Frau Stolle nimmt das nicht tragisch. Sie hat seinerzeit "einkalkuliert", daß ihr Mann einmal Urlaub von der Ehe nehmen würde. Dagmars Mutter sieht in der Liaison mit dem berühmten Künstler einen großen Erfolg ihrer Tochter, eine Auszeichnung. Für Dagmar selbst ist es die große Liebe, das große Abenteuer, das sie blind macht gegen alle Zuneigung, die ihr von anderer Seite entgegengebracht wird. Sie glaubt, daß Stolle sie braucht, für seine Arbeit, für seine Kunst. Erst Worte und Benehmen eines Handwerkers reißen sie aus ihren Illusionen und bewegen sie, ihr Leben neu zu gestalten.
Sprecher:Eva Lissa (Frau Eller)
Wolfgang Condrus (Karsten Eller)
Beate Menner (Dagmar Eller)
Arnold Marquis (Peter Stolle)
Lieselotte Rau (Frau Stolle)
Hans-Georg Panczak (Holger Stolle)
Rolf Schult (Horst Bürger)
Herbert Weissbach (Herr Bauer)
Erik von Loewis (Redner)
Gerhard Wollner (Elektriker)
Erstsendung: 02.10.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 124
Titel: Darf ich vorstellen: Deine Mutter
Autor: Ulrike Kolb
David Schütz
produziert in: 1994
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Inhalt: Nach dem Tod der Mutter erinnern sich die Geschwister Ingrid, Helene, Michael und Emanuel an ein wichtiges Familientreffen im Jahr 1974. Aus den verschiedensten Ländern waren sie damals angereist: aus Israel, Amerika, Deutschland. Über 25 Jahre lang hatten sie sich nicht gesehen. Jetzt wollten sie Auskunft von der Mutter: über ihre drei Väter und über die Tatsache, dass die Mutter sie während des Krieges immer wieder im Stich liess, sie bei der Nachbarin abgab.

Aber die Mutter schwieg oder bot Legenden. Sie, die schöne blonde Jüdin, hat die NS-Zeit überlebt. Doch das Opfer von damals ist für die Kinder auch Täterin. Die Gefühle ihr gegenüber bewegen sich zwischen Liebe, Mitleid und Hass. - «Abgestossen hat sie uns, so wie ein Organismus ein unverträgliches Implantat abstösst. - Es war unser Glück!»
Sprecher:Robert Hunger-Bühler (Emanuel)
Lieselotte Rau (Ingrid)
Klaus Manchen (Michael)
Isabella Mamatis (Helene)
Daten zu David Schütz:Vita: David Schütz, 1941 in Berlin geboren, als Siebenjähriger in einer Jugendalijah nach Israel verschickt. Studium der Philosophie und Geschichte in Jerusalem und Heidelberg. Lebt als Schriftsteller und Produzent von Dokumentarfilmen in Jerusalem. Auf deutsch erschienen: "Gras und Sand" (1992) "Trilogie des Abschieds" (1993). Ulrike Kolb, 1942 geboren. Studium der Psychologie und Pädagogik. Schreibt Romane, Erzählungen, Essays. Zuletzt erschienen: "Schönes Leben" (1990).
Erstsendung: 27.04.1994
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 124
Titel: Das Gesetz
Autor: Wilhelm Michael Treichlinger
produziert in: 1956
produziert von: SDR; BR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Wilhelm Michael Treichlinger
Komponist: Tibor Inscédy
Inhalt: Der Spruch "Wandelbar ist das Gesetz, ewig ist das Recht" umschreibt bereits die zeitlose Tragödie aller, die gegen kodifiziertes Unrecht keine andere Waffe besitzen als das Selbstopfer und keinen anderen Halt haben als den Glauben an die allein verbindliche Kraft des Rechts. Den Ausgangspunkt bildet das chinesische Spektakel "Die Waise von Dschau", dessen sonderbare Spuren sich im Abendland bei Voltaire, Wieland und Goethe finden. Den Anstoß zur Niederschrift gab die Notiz, derzufolge Bauern während des Tai-ping-Aufstandes, sich lieber ertränken ließen, als den kümmerlichen Viehbestand ihres Dorfes den plündernden Soldaten zu verraten.
Sprecher:Frauke Tannert (Stimme eines Kindes)
Karl Lange (Soldat)
Hans Helmut Dickow (Soldat)
Karl Bockx (Bauer)
Harald Baender (Bauer)
Egon Clauder (Bauer)
Gert Tellkampf (Der göttliche Kaiser)
Wolfgang Wendt (Rat)
Armas Sten Fühler (Rat)
Benno Sterzenbach (Dschau-Dun)
Alfons Hoeckmann (Dschau-Scho)
Lieselotte Rau (Prinzessin)
Dieter Eppler (Bote)
Mila Kopp (Bauernfrau)
Willi Reichmann (Arzt)
Erich Ponto (Kung-sun)
Joachim Engel-Denis (Junge Dschau)
Erstsendung: 14.11.1956
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 124
Titel: Das Gras auf der Wiese
Autor: Jürgen Becker
produziert in: 2000
produziert von: SWR
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: In schwesterlicher Zwietracht sind Milli und Emmi im elterlichen Haus gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Bruno alt geworden. Lange sind sie von ihrer Verwandtschaft gemieden oder vergessen worden, als der sehnsüchtig erwartete Besuch aus dem Ausland eintrifft. Oder existiert dieser Besuch nur in Millis Einbildung? Emmi hält Distanz zu diesen "Herrschaften", mit denen Milli sich auf vertrautem Fuße fühlt. Der Dialog mit den anwesend-abwesenden Gästen jedenfalls macht es möglich, noch einmal die eigenen Erinnerungen zu durchlaufen, die sich in Haus und Garten eingenistet haben und über die bald das Gras des Vergessens wachsen wird.
Sprecher:Gustl Halenke (Emmi)
Lieselotte Rau (Milli)
Daten zu Jürgen Becker:geboren: 10.07.1932
Vita: Jürgen Becker, geboren am 10. Juli 1932 in Köln, leitete von 1975 bis 1993 die Hörspielabteilung des Deutschlandfunks. Er ist Mitglied des deutschen P.E.N.-Zentrums, der Akademie der Künste Berlin und der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zahlreiche Literaturpreise. Becker hat immer wieder, als Lyriker, Romanschriftsteller und Hörspielautor, unter Verwendung autobiografischer Details Landschaften erkundet. Zu dieser "Bewusstseinsarchäologie" gehören auch die Hörspiele "Häuser" und "Unterwegs im Haus". Am 25. Oktober wird Jürgen Becker mit dem Georg-Büchner-Preis 2014 ausgezeichnet.
Erstsendung: 02.07.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 124
Titel: Das Haus
Autor: Deszö Monoszlòy
produziert in: 1993
produziert von: WDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: "Der Mann" ist sehr besorgt um seine Familie: seine Frau Bubu, seine Mutter Maria und sein Vater, der nur noch als Gemälde an der Wand hängt, weil er sich vor dem Spiegel erschossen hat. Obwohl die Figuren vieles aus ihrer Biographie vergessen haben, können sie sich noch daran erinnern, daß sie mit einem Raumschiff von einem Stern gekommen sind. Unaufhörlich beschäftigt sich der Mann damit, für seine Familie, ein Haus zu zeichnen. Der Keller ist die Vergangenheit, das Erdgeschoß die Gegenwart, das Dachgeschoß die Zukunft. Aber ein Problem stellt sich: Wohin kommen die Särge? Der Mann weiß, daß die anderen ihn nur mißtrauisch beobachten und daß hinter ihnen schon die weißbekittelten Engel auf ihn warten.
Sprecher:Hans Neuenfels (Der Mann)
Lieselotte Rau (Maria)
Elisabeth Trissenaar (Bubu)
Paul Bürks (Das Gemälde)
Daten zu Deszö Monoszlòy:Vita: Deszö Monoslóy, geboren 1923 in Budapest, studierte Rechtswissenschaften und lebte bis 1968 in Preßburg. Während des Prager Frühlings war er Sekretär des Tschechoslowakischen Schriftstellerverbandes. Seit 1970 ist er in Wien ansässig. Er hat zahlreiche Lyrikbände, Prosa, Hör- und Fernsehspiele veröffentlicht.
Erstsendung: 13.07.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 124
Titel: Das Herz der Musik oder Der Onkel kommt, der Onkel geht
Autor: Gerd-Peter Eigner
produziert in: 1980
produziert von: SFB; BR; NDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Gerd-Peter Eigner
Inhalt: Keine Gesellschaftskomödie, sondern ein Stück bürgerlicher Bildungsrealität nennt der Autor sein Hörspiel. Die Ausgangssituation des Stückes scheint unverfänglich: Da besucht ein weitgereister, kosmopolitisch gesinnter Onkel seine Verwandtschaft. Ihm will man das mit großem Aufwand an Geld und Erziehung zur Konzertpianistin getrimmte Töchterchen vorführen - en Unternehmen, das groteske Ergebnisse zeitigt. Das aufgeweckte Mädchen hat nämlich durchaus seine eigenen Vorstellungen und Wünsche.
Sprecher:Lieselotte Rau (Schwester)
Charles Wirths (Schwager)
Claudia Brunnert (Nichte)
Daten zu Gerd-Peter Eigner:geboren: 21.12.1942
Vita: Gerd-Peter Eigner, geboren 1942 in Malapane/Oberschlesien, lebt als freier Schriftsteller in Paris. Neben zahlreichen Hörspielen veröffentlichte er mit "Golli" (DVA 1978), "Brandig" (Hanser 1985) und schließlich "Mitten entzwei" (Hanser 1988) einen - von der Kritik auch als "Spaltungs-Trilogie" bezeichneten - Romanzyklus. Er erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter den Hörspielpreis des Österreichischen Rundfunks 1978 (für "Abel & Luise") und das Villa-Massimo-Stipendium, Rom 1979/80.
Hompepage o.ä.: http://www.gerdpetereigner.de/
Erstsendung: 14.10.1980
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 124
Titel: Das Jagdgewehr
Autor: Yasushi Inoue
produziert in: 1965
produziert von: RIAS
Laufzeit: 99 Minuten
Regie: Gert Westphal
Bearbeitung: Gert Westphal
Übersetzer: Oscar Benl
Sprecher:Gert Westphal (Autor)
Carl Raddatz (Jesuke Misugi)
Hermann Schindler (DerOnkel)
Heidemarie Theobald (Shoko)
Ruth Hausmeister (Midori)
Lieselotte Rau (Saiko)
Daten zu Yasushi Inoue:geboren: 06.05.1907
gestorben: 29.01.1991
Vita: Yasushi Inoue (* 6. Mai 1907 in Asahikawa, Hokkaidō; † 29. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.09.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 124
Titel: Das Lied der Laute
Autor: Wilhelm Michael Treichlinger
produziert in: 1956
produziert von: SDR
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Wilhelm Michael Treichlinger
Komponist: Tibor Inczédy
Inhalt: Ein chinesisches Bühnenstück bildet die Vorlage, die Handlung ist in das China der Feudalzeit verlegt. Sie zeigt den Lebensweg eines Menschen, der getreu seiner durch Tradition und Überlieferung vorgezeichneten ethischen Verpflichtung handelt. Dank seiner Gesinnung vermag er auch die schwerste Probe, die das Schicksal ihn vorbehalten hat, zu bestehen.
Sprecher:Lieselotte Rau (Die Laute)
Alfons Hoeckmann (Tsai)
Gisela von Collande (Wu-niang)
Egon Clauder (Vater Tsai)
Elsa Pfeiffer (Mutter Tsai)
Karl Bockx (Schreiber Dschang)
Uta Rücker (Niu-schö)
Ernst Ginsberg (Kreisbeamte)
Paul Hoffmann (Niu, der kaiserliche Hofmarschall)
Hans Mahnke (Wang)
Horst Beck (Hsiang)
Lotte Betke (Heiratsvermittlerin)
Hans Herrmann-Schaufuß (Obereunuche)
Kurt Haars (Mandarin)
Karl Lange (Büttel)
Curt Condé (Bittsteller)
Wolfgang Wendt (Bittsteller)
Gert Tellkampf (Der Kaiser)
Franz Steinmüller (Prüfer)
Ferry Dittrich (Prüfer)
Erstsendung: 29.07.1956
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 124
Titel: Das Meer kommt immer wieder
Autor: Eve Dessarre
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Übersetzer: Robert Schnorr
Inhalt: Die Frau lebt mir ihrem Mann in einem Betonklotz mit modernen Katalogmöbeln, doch eigentlich leben beide aneinander vorbei - die alltägliche Versorgung des Haushalts und des stumpfsinnigen Mannes ist ihr zu einer einengenden Qual geworden. Besonders nachts wenn er schläft, flieht sie zurück in ihre Kinderwelt. Zum Meer und dem Baum. Den Freunden des kleinen Mädchens, das ihr im Traum erscheint, das nicht erwachsen werden wollte. Wie sie heute, so war schon das Mädchen einsam, gejagt von schrecklichen Eltern und Lehrern - es mußte sich durch dunkle Gänge, verfolgt von einer Menschenkatze, den Fluchtweg zu den schützenden Freunden erkämpfen. Eines Morgens kommt es zum Streit mit dem Mann; er schlägt die Frau, will sich dann aber wieder mit ihr versöhnen. Als er schläft, verläßt sie ihn und die Welt der Erwachsenen endgültig. Wie schon in ihrem ersten vom WDR gesendeten Hörspiel "Ein Meer voller Maiglöckchen" (1981) zeigt Eva Dessarre auch hier eine Frau im Konflikt zwischen der einengenden, unbefriedigenden Realität und der beglückenden, aber versunkenen Traumwelt der Kindheit. Mittels kurzer Szenen, in denen sich beide Bewußtseinsebenen überlagern, wird der Weg von der völligen Vereinsamung und Kommunikationsunfähigkeit in die schützende und doch zerstörerische Realitätsflucht dargestellt. Eva Dessarre, geboren 1926 in Saarbrücken, emigrierte mit ihren Eltern 1935 vor dem Faschismus. Im Zweiten Weltkrieg versteckte sie sich in Frankreich und trat 1943 der Widerstandsbewegung bei. 1948 nahm sie die französische Staatsangehörigkeit an und arbeitet seitdem als Journalistin und Schriftstellerin. Es entstanden zahlreiche Reportagen, Kinderbücher, Hörspiele, Romane und Sachbücher zu politischen, ökonomischen und sozialen Fragen.
Sprecher:Brigitte Grothum (Sie und kleines Mädchen)
Friedhelm Ptok (Ehemann und Vater)
Lieselotte Rau (Mutter und Lehrerin)
Christian Rode (Das Meer)
Hermann Treusch (Der Baum)
Oliver Elias (Kleiner Junge)
Kai Weigert (Halbwüchsiger)
Klaus-Peter Grap (Der Liebhaber)
Anne HoffmannStefanie SchastockDeborah WeigertKai BrücknerTimm BrücknerFlorian HolfelderTobias Weigert (Kinder)
Daten zu Eve Dessarre:Vita: Eve Dessarre, geboren 1926 in Saarbrücken, emigrierte mit ihren Eltern 1935 vor dem Faschismus. Im Zweiten Weltkrieg versteckte sie sich in Frankreich und trat 1943 der Widerstandsbewegung bei. 1948 nahm sie die französische Staatsangehörigkeit an und arbeitet seitdem als Journalistin und Schriftstellerin. Es entstanden zahlreiche Reportagen, Kinderbücher, Hörspiele, Romane und Sachbücher zu politischen, ökonomischen und sozialen Fragen.
Erstsendung: 05.05.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 1,2170 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (13.12.2018)  (14.12.2018)  (15.12.2018)  (16.12.2018)  (17.12.2018)  (18.12.2018)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544607260
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.567.939
Top