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Hörspieldatenbank

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Titel: Aus der Fremde
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1990
produziert von: WDR
Laufzeit: 70 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Ernst Jandl
Inhalt: Ernst Jandl, geboren am 1. August 1925 in Wien, ist kurz vor seinem 75. Geburtstag am 9. Mai 2000 gestorben. Mit seinen Sprechgedichten, Theaterstücken und Hörspielen zählte Jandl zu den wichtigsten Autoren und Spracherneuerern der zeitgenössischen deutschen Literatur. Der hr gedenkt Ernst Jandl mit einem seiner erfolgreichsten Stücke.

Seine 1979 verfasste Sprechoper "Aus der Fremde" ist die Darstellung einer Depression, die einen etwa fünfzigjährigen Schriftsteller weitgehend isoliert. Er klammert sich an eine gleichaltrige Kollegin, seine langjährige Freundin, und, weniger heftig, an einen um eine Generation jüngeren Freund. Sein Zustand spiegelt sich in einer Sprache, in der es kein Ich, kein Du und keine bestimmte Aussageweise gibt; an ihre Stelle sind ausschließlich die dritte Person und der Konjunktiv getreten. Die Rede ist eingespannt in Dreiergruppen von Zeilen, die Stimme bewegt sich an der Grenze eines Singens, das den Verlust der Vertrautheit mit sich selbst und der Welt nochmals markiert: "daß er sich ins bett lege / die decke über sich ziehe / die augen schließe / daß er die augen öffne / daß er die augen schließe".
Sprecher:Wolfgang Forester (Faustus/Henry Thalheimer)
Regine Vergeen (Barbara)
Kornelia Boje (Sina)
Ludger Burmann (Heinrich)
Michael Lucke (Wagner)
Wolfgang Rüter (Kurt)
Jürgen Mikol (Hans)
Viktor Neumann (Harry)
Joachim Król (Wirt Rolf)
Horst A. Fechner (Wachowski)
Gerhard Klapper (Vater)
Norbert Stoll (Mann 1)
Günther Schmitz (Mann 2)
Jürgen Werth (Mann 3)
Sabine Gösse (Frau)
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 18
Titel: Bis ans Ende der Welt
Autor: Martin Burckhardt
Johannes Schmoelling
produziert in: 1987
produziert von: SRF
Laufzeit: 63 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Martin Burckhardt
Johannes Schmoelling
Komponist: Klaus Sonnenburg
Inhalt: "'Bis ans Ende der Welt' ist ein weiterer Versuch, uns den Möglichkeiten des Mediums zu nähern, vom Klang der Sprache und von der Sprache der Klänge zu erzählen. Es gibt keine Geschichte, lediglich eine Topographie: die Arktis. Und demgemäß stellen auch die Stimmen, die zu hören sind, keine Charaktere und Protagonisten vor, sondern lediglich Stimmen..." (Martin Burckhardt) Nach "Metamorphosen der Stille", gesendet im Jahr 1987, haben die Autoren mit "Bis ans Ende der Welt" ein neues gemeinsames Hörstück realisiert, das der Bayerische Rundfunk als Ursendung ausstrahlt. Johannes Schmölling, geboren 1950, Tonmeisterstudium in Berlin; 1978 Theater-Tonmeister an der Schaubühne am Halleschen Ufer; von 1979 bis 1985 Mitglied der Elektronikgruppe "Tangerine Dream".
Sprecher:Ruedi Walter (König Peter)
Michael Weber (Leonce)
Lotti Schwab (Lena)
Thomas Thieme (Valerio)
Ann Höling (Gouvernante)
Siegfried Meisner (Präsident des Staatsrates)
Klaus Degenhardt (Hofprediger)
Ulrich Hitzig (Zeremonienmeister)
Marianne Weber (Rosetta)
Rudolf Bobber (Kammerdiener)
Paul Felix Binz (2 Polizisten)
Peter Hasslinger (2 Polizisten)
Daten zu Martin Burckhardt:geboren: 28.07.1957
Vita: Martin Burckhardt, geboren 1957, lebt in Berlin. Er schrieb zahlreiche Hörstücke, Essays, kulturhistorische Analysen. 1994 erschien im Campus-Verlag seine Studie "Metamorphosen von Raum und Zeit, eine Geschichte der Wahrnehmung". Der HR produzierte seinen Hörspiele "Klänge und Schatten" und "Das Seminar".
Hompepage o.ä.: http://www.martin-burckhardt.de/mb/mb_home.htm
Daten zu Johannes Schmoelling:geboren: 09.11.1950
Vita: Johannes Schmoelling (* 9. November 1950 in Lohne) ist Musiker und war Mitglied der Gruppe Tangerine Dream.
Hompepage o.ä.: http://www.johannesschmoelling.de/
Erstsendung: 07.07.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 18
Titel: Civil Landing
Autor: Edgar Lipki
produziert in: 1985
produziert von: BR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Edgar Lipki
Inhalt: POST MODERNE, Terror der All-Zeit im Flutlicht der Märkte:

Nach dem Streik der Geschichte Ende des zwanzigsten Jahrhunderts eröffnen die Flüge vom 11. September die Nicht-Zeit des Terrors. Eine Landung jenseits der Zeitspur. Fraktale Momentaufnahmen der zivilen Gesellschaft: THE GIRL IN THE WINDOW WON'T DROP, Fernsehbilder, festgebrannt in der Benutzeroberfläche der westlichen Welt, hinter denen das eigentliche Ereignis zu verschwinden droht: THE FACE IN THE MIRROR WON'T STOP. Im Angriff auf die Türme des World Trade Centers, in ihrer eigentümlichen Implosion, trifft sich, wie Baudrillard bemerkt, das weiße Licht des Kinos mit dem schwarzen Licht des Terrorismus. Terra incognita inmitten der gewohnten Welt. MADRID. DJERBA. BALI. Merkwürdige Route der Reise, blutige Travestie lang ersehnter Ankunft: Der Blick in den Spiegel wird nicht aufhören.

Schauspiel desselben. Ende der Repräsentation. Der Planet wird Bühne: WOODSTOCK NINE ELEVEN. Autistisch und selbstreferenziell, UNSER erstes Festival erledigter Utopie. Konzert von Flugbewegungen, elektronisch verstärkt durch die Wucht der Bilder, hin auf den finalen Zählpunkt: Globaler Event einsamer Vernichtung.

... you ain't goin nowhere +++ oder +++ back to the garden ...

CIVIL LANDING ist ein Konzert dieses Schweigens.
MusikerErnst Gaida-Hartmann (Gitarre) Joker Nies (Bass) Volker Ledwig (Drums)
Daten zu Edgar Lipki:geboren: 1957
Vita: Edgar Lipki, geboren 1957, ist Autor und Produzent von Theaterstücken, Performances und Hörspielarbeiten. Zuletzt produzierte er für den WDR das Hörstück "Corpus Stereo" (2009) und verfasste Texte und Dramaturgie zum Tanztheaterprojekt REVOLVER (Februar 2010 in Bern).
Erstsendung: 06.12.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 18
Titel: Das sind nicht wir, das ist nur Glas
Autor: Ivana Sajko
produziert in: 1995
produziert von: SWF
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Übersetzer: Alida Bremer
Inhalt: "Alles ist im Arsch." Die Finanzkrise wird ein halbes Jahrzehnt alt. Was tun, wenn nicht mal mehr ein Lächeln etwas wert scheint? Wenn es keinen Grund mehr gibt, sich einen Wecker zu stellen? Das fragen sich die unausgeschlafenen Eltern und ihre schlecht gelaunten Kinder, die über die Trümmer der zusammengebrochenen Wirtschaft und die kläglichen Reste ihrer einstigen Werte stolpern. "Das sind nicht wir, das ist nur Glas" reflektiert die Zeit nach dem Gelduntergang aus unterschiedlichen Perspektiven. Während die einen resignieren und nur noch hoffen, dass der Lungenkrebs vor der Zwangsversteigerung zuschlägt, fordern die anderen das Leben, das ihnen einst versprochen wurde - koste es, was es wolle. Und wenn es das eigene Leben ist.
Sprecher:Günter Mack
Erstsendung: 21.01.2013
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 18
Titel: Der eingebildete Kranke stirbt
Autor: Max Gundermann
produziert in: 1956
produziert von: BR
Laufzeit: 25 Minuten
Regie: Herbert Spalke
Komponist: Horst Platen
Inhalt: Schon seit langem schwer krank, von finanziellen und häuslichen Sorgen bedrängt ist für Moliere die Arbeit als Dichter und Schauspieler zum alleiningen Lebensinhalt geworden. Obwohl gutmeinende Freunde ihn zurückzuhalten suchen, läßt Moliere es sich nicht nehmen, in seinem "Eingebildeten Kranken" in der Hauptrolle des Argan aufzutreten. Während die Zuschauer über das Geschehen auf der Bühne lachen, überschattet den todkranken Moliere, der, seiner Rolle entsprechend, Lachstürme entfesselt, der Tod. In dem Miteinander von Komik und Tragik, von Spiel und Ernst, von Theater und Wirklichkeit liegt die Spannung in diesem Stück, das den Hörer zugleich fesselt und erschüttert. "Der eingebildete Kranke stirbt" ist das erste Hörspiel Max Gundermanns, der seit 1946 - dem Jahr, in welchem dieses Stück in Deutschland uraufgeführt wurde - zahlreiche Hörspiele geschrieben hat.

(Alte Archivnr. 198+199)
Erstsendung: 09.10.1964
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 18
Titel: Der Park
Autor: Botho Strauß
produziert in: 1979
produziert von: BR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Heinz Ritter
Inhalt: Ausschnitte aus der Inszenierung der Schaubühne am Lehniner Platz. Vorgestellt von Heinz Ritter

In seinem Schauspiel unternimmt Botho Strauß den Versuch, die alten Gottheiten und Konstellationen aus Shakespeares "Sommernachtstraum" in die bundesrepublikanische Gegenwart, auf die Paare und Passanten von heute zu übertragen. In seiner Dokumentation vermittelt Heinz Ritter Ausschnitte der Inszenierung von Peter Stein, einen akustischen Eindruck dieser bizarren Mischung aus Shakespeare und Boulevard, aus Mythos und Alltag, Spuk und Satire, Wohlstandsekel und Totentanz.
Sprecher:Heiner Schmidt (Viktor)
Kornelia Boje (Rita)
Suzanne von Borsody (Irma, ihre Tochter)
Dieter Borsche (Dr. Gheist)
Michael Habeck (Quadriga)
Franz Rudnick (Teddy, Barmann)
Udo Wachtveitl (Andreas, Irmas Freund)
Peter Fricke (Polizeidirektor)
Til Erwig (Bürgermeister)
Alexander Malachovsky (Sanitätsrat)
Harry Kalenberg (Schaffner)
Johannes Reiter (1. Posten)
Jochen Kuhl (2. Posten)
Daten zu Botho Strauß:geboren: 02.12.1944
Vita: Botho Strauß (* 2. Dezember 1944 in Naumburg) ist ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker. Er gehört zu den erfolgreichsten und meistgespielten zeitgenössischen Dramatikern auf deutschen Bühnen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.12.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 18
Titel: Die Blendung
Auszeichnungen (2):Hörspiel des Monats: 10.2002
ORF Hörspielpreis: 2002
Autor: Elias Canetti
produziert in: 2009
produziert von: Eigenproduktion (i.A. SR)
Laufzeit: 77 Minuten
Regie: Robert Matejka
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Stefan Scheib
Inhalt: Der Roman erzählt von dem in der Welt seiner Bücher vergrabenen berühmten Sinologen Kien. Von seiner Haushälterin Therese zur Ehe verführt, wird er mit den Widrigkeiten des alltäglichen Lebens konfrontiert. Die Bosheit Thereses sowie Neid und Missgunst bizarr-grotesker Gestalten aus dem kleinbürgerlich-subproletarischen Wiener Milieu lassen ihn schließlich zerbrechen. Am Ende bleibt ihm nur die Flucht in den Wahnsinn. Er legt Feuer an seine gewaltige Bibliothek, die das Wissen der größten Denker der gesamten Welt beherbergt hat und verbrennt mit seinen Büchern.

"Die Blendung", 1935 in Wien erschienen und häufig mit "Ulysses" von James Joyce verglichen, wurde erst verspätet als Meisterwerk der Literatur des 20. Jahrhunderts gewürdigt. Die darin enthaltene Zeichnung einer vom Weltuntergangsfieber entzündeten Gesellschaft gilt als zeitlose Metapher für die Auseinandersetzung des Geistes mit der Wirklichkeit.
Sprecher:Frédéric Simon (Kartograf im Französischen)
Bernd Kohlhepp (Kartograf im Deutschen)
Katharina Bihler (Sprecherin)
Gunter Cremer (Louis-Antoine de Bougainville)
Nicole Max (Museumsführerin Sylvie Mouette)
Gabriela Krestan (Jeanne Baret)
Julien Blondel (Musiker 1)
Stefan Scheib (Musiker 2)
Monika Bagdonaite (Musikerin)
Susanne Freyler (Anleitungen)
Philippe Fouché (Sitzgast)
Pierre Metzinger (Sitzgast)
Marietta Schröder (Sitzgast)
Katharina Bihler (Ansage)
Bernd Michael Hanke (Absage)
MusikerAnne Harvey-Nagl (Violine) Emma Davislim (Oboe) Reinhold Brunner (Klarinetten) Max Nagl (Saxophon) Hans Georg Gutternig (Tuba) Achim Tang (Bass) Paul Skrepek (Schlagzeug)
Daten zu Elias Canetti:geboren: 25.07.1905
gestorben: 14.08.1994
Vita: Elias Canetti (* 25. Juli 1905 in Russe, Bulgarien; † 14. August 1994 in Zürich) war ein Schriftsteller und Aphoristiker deutscher Sprache und Literaturnobelpreisträger 1981.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.10.2002
Datenquelle(n): dra
ORF
ORF
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 18
Titel: Die Botschaft des Windes
Autor: Smiljan Rozman
produziert in: 1957
produziert von: WDR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Herbert Spalke
Komponist: Kurt Herrlinger
Inhalt: Symbolisches Hörspiel, in dem "Wind" eine Chiffre ist für die unbändige Sehnsucht des Menschen nach Freiheit und ungehindertem Spiel. Von diesem Wind, von der Furcht vor ihm und der Freude über ihn erzählt dieses Stück des Slowenen Smiljan Rozman, das ans Märchenhafte streift und zugleich die Situation des Menschen in unserer Zeit, - aber nicht nur in unserer - verschlüsselt darstellt.

(Alte Archivnr. 44+44A)
Sprecher:Leonard Steckel (Kommissar Maigret)
Trude Meinz (Pauline, seine Frau)
Wilhelm Pilgram (Untersuchungsrichter Dossin)
Horst Breitkreuz (Inspektor Lukas)
Karl Heinz Bender (Lapointe)
Max Mairich (Franz Steuvels)
Ingrid Lammerding (Fernande)
Hermann Pfeiffer (Doktor Liotard)
Paul Bürks (Alfonsi)
Lilly Towska (Frau Rouget)
Curt Faber (Benoit)
Hedwig Wangel (Alte Frau)
Erstsendung: 18.12.1964
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 18
Titel: Die Tanzstunde
Autor: Wlodzimierz Odojewski
produziert in: 2012
produziert von: Hörplanet
Regie: Herbert Spalke
Inhalt: Die Suche nach dem eigenen Glück läßt nur zu oft Eltern keine Zeit, sich ihren Kindern so zu widmen, wie diese es ersehnen und erhoffen. Immer wieder wird ihre Erwartung enttäuscht, immer wieder werden sie abgewiesen, immer wieder mit fadenscheinigen Ausreden vertröstet, immer wieder alleingelassen - solange, bis es für beide, Kinder und Eltern zu spät ist. Voll dieser verborgenen Tragik ist auch das zarte, mit viel Einfühlung geschriebene Hörspiel Odojewskis in dem auf Effekte verzichtet wird. Verhalten und mit sparsamen Mitteln wird die grenzenlose Einsamkeit eines heranwachsenden Mädchens geschildert, das kein echtes Familienleben kennt und durch das egoistische Auseinanderstreben der Eltern allzu früh in ein eigenes Leben hinausgestoßen wird.

(Alte Archivnr. 277)
Sprecher:Margot Rothweiler (Lady Bedfort)
Bert Franzke (Thomas Portman)
Santiago Ziesmer (Inspektor Miller)
Bodo Wolf (Inspektor Gomery)
Frank-Otto Schenk
Rainer Fritzsche
Thomas Petruo
Harald Effenberg.
Daten zu Wlodzimierz Odojewski:geboren: 1930
Vita: Wlodzimierz Odojewski - 1930 in Posen geboren, schrieb zahlreiche Hörspiele, Bühnenstücke und Romane ("Zwiwschenreich", "Adieu an die Geborgenheit", "Katharina oder alles verweht der Mensch")
Erstsendung: 01.01.1966
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 10 von insgesamt 18
Titel: Donna Laura
Autor: Christine Brückner
produziert in: 2008
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 7 Minuten
Genre: Monolog
Regie: Ursula Weck
Inhalt: Auf ihrem Sterbelager richtet die pestkranke Donna Laura ihr Wort an den Dichter Petrarca, der sie zeitlebens in ungezählten Versen verherrlicht hatte - als Symbol der reinen ideellen Liebe freilich, niemals als reale Frau. "Unsterbliche Geliebte! Aber ich war sterblich, Francesco! Ach, hättest du mich bei der Hand genommen! Ich war kein himmlisches Wesen, ich war kein Engel."
Daten zu Christine Brückner:geboren: 10.12.1921
gestorben: 21.12.1996
Vita: Christine Brückner (* 10. Dezember 1921 in Schmillinghausen bei Bad Arolsen, Hessen; † 21. Dezember 1996 in Kassel) war eine deutsche Schriftstellerin.

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Erstsendung: 20.08.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 18
Titel: Freistil für Damen
Autor: Ria Endres
produziert in: 1966
produziert von: NDR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Ellen Hammer
Inhalt: "Freistil für Damen" gibt Raum für unterschiedliche Interpretationen. Die Autorin legt sich nicht fest. Sein Inhalt: Patty und Lola stehen im Ring, das Publikum ist erwartungsvoll. Der Fight findet mit Worten statt, beide lieben denselben Mann, Gregor. Sie vergleichen ihr Verhältnis zu ihm und vice versa. Sie streiten um den Abwesenden, wenn nicht gar Toten. Beschimpfungsorgie, die durch keinen Runden-Gong mehr zu unterbrechen ist.
Daten zu Ria Endres:geboren: 12.04.1946
Vita: Ria Endres, geboren 1946 in Buchloe, lebt als freie Schriftstellerin in Frankfurt/Main.

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Erstsendung: 08.05.1984
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 18
Titel: Jenseits des Wahnsinns
Autor: Arthus C. Caspari
produziert in: 2011
produziert von: SR; DLR
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Komponist: Sabine Worthmann
Inhalt: In "Jenseits des Wahnsinns" schildert Autor Arthus (C) Caspari das Schicksal der Mutter Karls V., die als "Johanna die Wahnsinnige" in die Geschichte einging. Kurz vor seinem Tod im Jahre 1558 versucht Karl V. sich aus den vom ihm oft wütend angezweifelten Berichten ein Bild über seine Mutter Juana zu machen. War sie tatsächlich geisteskrank oder nicht vielmehr ein Opfer von Ränkespielen im Zentrum einer Weltmacht?
Sprecher:Marie: Lena Vogt
Monique: Leslie Malton
Charles: Tim Grobe
Karine: Gesine Cukrowski
Romain: Trystan Pütter
Suzanne: Cristin König
Jean-Pierre: Bernd Stempel
Paul: Maximilian von Pufendorf
Blondine: Antje von der Ahe
Tanzlehrer: Wilfried Hochholdinger
Ärztin: Marie-Lou Sellem
Instrumentalisten:
Silke Eberhard (Klarinetten)
Henning Stoll (Geige
Bratsche)
Daten zu Arthus C. Caspari:Vita: Arthus (C) Caspari, 1921 in Köln geboren. Seit 1945 arbeitet er als freier Regisseur an verschiedenen Theatern sowie als Funk- und Fernsehregisseur. Er veröffentlichte den Roman "Friedhof der Maulwürfe", schrieb Drehbücher und Hörspiele, von denen RIAS "Das Verhör des Spinoza" (Prix Futura 1987), "Kein Märtyrer für die Revolution" und "Die Gleichzeitigkeit der Vereisung oder Haben Sie Shoa gesehen?" produzierte.
Erstsendung: 27.05.1992
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 18
Titel: Magic Afternoon
Autor: Wolfgang Bauer
produziert in: 1945
produziert von: ORF-W
Regie: Wolfgang Bauer
Inhalt: Das Verhältnis der beiden Paare, die im Zimmer von Charly zusammenkommen, ist jeweils von Überdruss und gemachter Gleichgültigkeit bestimmt, die bald in offene Aggression umschlagen. "Wie in seinem späteren Stück CHANGE stellt Bauer seine Figuren nicht sozialkritisch als nur bedauernswerte Opfer eines gesellschaftlich-historischen Prozesses dar (...), sondern er geht weiter und zeigt, wie sich diese Gesellschaft noch in Subjekten - in drop outs - reproduziert, die, aus ihr hinausgedrängt, sie zu unterlaufen versuchen, indem sie ihre Mechanismen gleichsam verdoppeln - und dabei zum Objekt ihrer eigenen Machenschaften werden." (U.N., Kindlers Neues Literaturlexikon)


Montage mit Ausschnitten aus der Aufführung des Theaters der Freien Volksbühne Berlin (frühe 70-er Jahre).
Daten zu Wolfgang Bauer:geboren: 18.03.1941
gestorben: 26.08.2005
Vita: Wolfgang Bauer (* 18. März 1941 in Graz; † 26. August 2005 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller, der vor allem als Dramatiker international bekannt wurde und in den 1970er-Jahren neben Thomas Bernhard und Peter Handke als bedeutendster österreichischer Dramatiker galt. Bauer war Mitglied der Grazer Autorenversammlung, des Forum Stadtpark und Gründungsmitglied der Lord Jim Loge (gemeinsam mit Martin Kippenberger, Albert Oehlen und Jörg Schlick).

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Treffer 14 von insgesamt 18
Titel: Marderin im Dirndl
Autor: Händl Klaus
produziert in: 1952
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Komponist: Alfred Spannagl
Inhalt: Ein junger Mann, dem eine Stromleitung zum Verhängnis wird. Ein Mädchen, das hoch hinaus will und sich dabei verbrennt. Ein älterer Herr, den seine Jugendlichkeit ins Grab bringt. In Händl Klaus' Kurzgeschichten tut sich eine Welt auf, die einer grausamen Logik folgt. Die Menschen sind einer Natur ausgesetzt, in der sie aufgehen oder an der sie zugrunde gehen. Eine Natur, die reichlich gibt und gerne nimmt. Und nicht alle bekommen das, was sie scheinbar verdienen.



«Diese Marderin war geschickt: Sie schlüpfte in ein feinkariertes Dirndl mit Rüschen bis zum Kehlkopf. Die Schürze bauschte sich im Wind; mit seinen spitzen Zähnen zog ihr Freund daran und band sie. Sie lief ins Dorf und klopfte an die... schwerste Tür und bat um frische Eier, zum Dank versprach sie ein Pelzlein... Es war im Herbst und wurde immer kälter... Die Bäurin öffnete ihr und holte zehn Eier. Inzwischen stahl die Marderin zwei Bienenkerzen aus dem Gang, von der Wand nahm sie ein kleines Gewehr und Nüsse, die in einem Samtbeutel vom Haken hingen, und liess sie in die Schürzentaschen rieseln.»
Sprecher:Sprecher: Gustav Schlegel-Schreyvogel
Kessel: Oskar Wegrostek
Pauline: Bibiana Zeller
Mathilde: Dora Miklosich
Fass: Rudolf Rhomberg
Agnes: Gusti Wolf
Franz: Hans Putz
Staub: Franz Böheim
Stern: Kurt Heintel
Wachtel: Hugo Gottschlich
Klavier: Fini Huber
Daten zu Händl Klaus:geboren: 17.09.1969
Vita: Klaus Händl, als Künstler Händl Klaus (* 17. September 1969 in Rum), ist ein österreichischer Schriftsteller, Filmregisseur und Dramatiker.

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Treffer 15 von insgesamt 18
Titel: Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.2005
Autor: Guido Gin Koster
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 3 Minuten
Regie: Corinne Frottier
Dramaturgie: Henning Rademacher
Inhalt: Aimée und Marthe, zwei dem Leben zugewandte ältere Damen, die seit langem ein Paar sind, begeben sich zusammen mit dem Neffen von Marthe auf eine Reise in den Süden Frankreichs, von Paris nach Béziers. Es ist eine Reise in die Vergangenheit; Anlass für vielfältige Erinnerungen, keine besonders guten allerdings. Aimée, eine weltberühmte Pianistin, hat vor vielen Jahren einen spektakulären Mord begangen. Während eines vom Radio übertragenen Konzerts erschoss sie den Dirigenten des Abends. Er war für die Deportation ihrer deutsch-jüdischen Eltern - ebenfalls Musiker - im besetzten Frankreich verantwortlich. Sein Grab und eine Begegnung mit der Witwe sind für Aimée das eigentliche Ziel der Reise. In ruhigem Rhythmus erzählt das Hörspiel eine spannende Lebensgeschichte mit ihrer schicksalhaften Verstrickung zwischen Kunst und einer düsteren Zeitgeschichte. Die "dokumentarische" Form des "fiktionalen" Erzählens sorgt für eine besonders eindringliche und suggestive Wirkung.
MusikerNatalia Ehwald (Klavier)
Daten zu Guido Gin Koster:geboren: 1962
Vita: Guido Gin Koster (* 1962 in Trier) ist ein deutscher Schriftsteller. Aufgewachsen in Luxemburg, Frankreich und Deutschland, studierte er Romanistik, Geschichte sowie Orgel und Komposition. Guido Gin Koster arbeitet als Regie- und Intendanzassistent an den Städtischen Bühnen Trier und am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Seit 1988 schreibt er Theaterstücke, Hörspiele und Funkerzählungen. 1996 erhielt Guido Gin Koster den „Kleist Theaterpreis für Junge Dramatiker“. Im März 2005 wurde sein Stück Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise in der Inszenierung von Corinne Frottier (NDR) zum Hörspiel des Monats gewählt.

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Erstsendung: 16.03.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 18
Titel: Senor Knepp oder Ein Hauch Wahrhaftigkeit
Autor: Jorge Goldenberg
produziert in: 2006
produziert von: SRF
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Bearbeitung: Gabriele Bigott
Übersetzer: Andrej Jendrusch
Inhalt: Maria Helena, die Ehefrau eines vor Jahresfrist von der Geheimpolizei verschleppten Mannes wird von dem angeblichen Wissenschaftler Knepp heimgesucht, der ihr für die Beantwortung von Fragen einen Telefonkontakt zu dem Verschleppten herstellen will. Knepp nutzt die aufflackernde Hoffnung der Frau, mischt sich auf dubiose Weise in ihr Privatleben und vermittelt jeden Freitag Anrufe, die nur manipulierte Zusammenschnitte von Tonbandaufnahmen sind. Er will Maria Helena zur Anerkennung des Todes ihres Mannes zwingen und verspricht Vorteile.

Sie weigert sich, für sie sind die Freitag-Anrufe zu einem Ritual geworden - ein Ausdruck ihres Widerstandes gegen politische Gewalt und gleichzeitig die selbstverordnete Qual der in einer Liebesaffäre verstrickten Ehefrau.
Sprecher:
offen
Leonard Jörg: René Schnoz
Jupiter: Ueli Beck
König der Klyptokaster, WAM: Walter Andreas Müller
Franziska: Bettina Walch
Bellwald: Franziskus Abgottspon
Vic Eugster: Jörg Reichlin
Märli-Figuren: Trudi Gerster
Réceptionistin: Anikó Donáth
Jörg's Mutter: Anny Weiler
Dr. Weisstanner: Leo Roos
Sprecher / Reporter: Philippe Nauer
Kläusli: Heiner Hitz
Daten zu Jorge Goldenberg:Vita: Jorge Goldenberg Hachero (geboren 1941) ist ein bekannter, argentischer Drehbuchautor.

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Erstsendung: 02.01.1993
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 18
Titel: So ein Schatten ist der Mensch
Autor: Friederike Mayröcker
produziert in: 1994
produziert von: Radio France; La Muse en circuit
Regie: Ellen Hammer
Inhalt: "So ein Schatten ist der Mensch" ist ein Sprachwerk voller Bilder und Assoziationen, das von der Verletzlichkeit der Existenz des Menschen handelt. Es beginnt mit Bildern aus Kindheitserinnerungen und entwickelt sich behutsam zu einem Dialog zwischen Mann und Frau, ein Geflecht von Gedanken und Empfindungen, in dem das sonst Verschwiegene oder Unterdrückte zur Sprache findet.
Daten zu Friederike Mayröcker:geboren: 20.12.1924
Vita: Friederike Mayröcker (* 20. Dezember 1924 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin.

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Erstsendung: 15.11.1982
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 18
Titel: Zwischen den Ohrringen der Redefluß
Autor: Ursula Krechel
produziert in: 1976
produziert von: WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: "Die Frau, die jetzt in schilfgrünen Badeschuhen die Badeanstalt betritt, sie zwinkert ein wenig, überschaut die Lage, nichts mißfällt ihr, so breitet sie ihr Handtuch aus. Es muß die andere Frau sein, ein fast unbeschriebenes Blatt die Liebe hat ihr noch keine Geschichte ins Gesicht geschrieben, ein unbeschriebenes Blatt, von niemandem in der Hand geknüllt. Wäre die eine Frau da, verschwände die andere Frau auf der Stelle. An einer Stelle ist immer nur eine Frau da, die andere kann ihre Anwesenheit in der gleichen Luft nicht ertragen. Die eine tut so, als wäre die Anwesenheit der anderen ein Nichts oder alles, was in beiläufigen Sätzen niedergemacht wird. Die Frau schlüpft aus ihren Badeschuhen, nestelt an ihrem Kleid, wirft das Bündel auf den Boden, beschwert es mit den Badeschuhen, deren Farbe dem Grün der Wiese und dem mariatheresianischen Gelb des Kleiderstoffes Hohn spricht und steigt ins Wasser." (Ursula Krechel) In diesen wenigen Sätzen ist der Rahmen der Tragödie in Ursula Krecheis neuem Hörspiel abgesteckt - oder sollte es sich doch mehr um eine Komödie handeln? Wie dem auch sei, niemand der Zaungäste und Experten, auch nicht der Schiffsarzt oder der Logbuchführer würden sagen wollen, daß sich die beiden Frauen "seinetwegen" in den See gestürzt haben; aber sie sind doch beide beinahe ertrunken und müssen ständig wieder gerettet werden. Der Kampf um "den Mann" fordert seinen Tribut. Eine Prosafassung dieses Textes ist in dem Erzählband "Die Freunde des Wetterleuchtens" bei Luchterhand erschienen.
Daten zu Ursula Krechel:geboren: 04.12.1947
Vita: Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier, lebt als Schriftstellerin in Berlin. Mehrere Literatur-Dozenturen und Auszeichnungen, zuletzt "Deutscher Buchpreis" (2012) für den Roman "Landgericht". Schreibt Lyrik, Prosa, Theaterstücke, Essays und Features sowie zahlreiche Hörspiele, zuletzt für Deutschlandradio Kultur "Festbeleuchtung der Nacht" (2007).

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Erstsendung: 26.03.1991
Datenquelle(n): dra
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550583707
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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