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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 143
Kriterien: Sprecher entspricht 'Leslie Malton' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: ... als ob meine Natur facettiert sei ...
Autor: Hans Ulrich Humpert
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Hans Ulrich Humpert
Komponist: Hans Ulrich Humpert
Inhalt: Man kennt sie als Schwester, Ehefrau, Mutter, Verehrerin, geschätzte Briefpartnerin. Aber wer war Bettine von Arnim? Das Rollenmuster gab ihr vor, aufzusehen: zu ihrem großen Bruder, Clemens Brentano, später zu ihrem Mann, Achim von Arnim. Außerdem galt ihre Verehrung den beiden Säulenheiligen der deutschen Wort- und Tonkunst, Johann Wolfgang von Goethe und Ludwig van Beethoven. Wo aber ist der Platz Bettine von Arnims in der künstlerischen Welt? Gerade das dichte Geflecht von Kontakten, das sie bewusst um sich spann, macht die Arnim-Szene für den Komponisten Hans Ulrich Humpert zu einem Brennglas der deutschen Romantik.

Da Bettine von Arnim der Nachwelt derart vielseitig erscheint, nähert sich Humpert ihr über mehrere Wege. Der vermutlich direkteste führt über ihre eigenen Worte, die das Rückgrat des Hörstücks darstellen. Diese Zitate werden in Beziehung zu Aussagen gesetzt, die etwa ihr Bruder oder ihr Mann, aber auch Goethe, Humboldt oder Ranke über sie gemacht haben. Den beiden Korrespondenz-Ebenen entsprechen zwei musikalische. Und so wie Humpert Wortzitate aus Zusammenhängen löst, entnimmt er auch aus Kompositionen der romantischen Epoche, etwa aus Beethovens Musik zu Goethes "Egmont", klingende Gewebeproben. Daraus lässt er auf dem Nährboden heutiger Studiotechnik neue Klanggebilde entstehen. Hinzu treten Verrophon-Töne und Klänge, die der Fragmentierung von Sprache abgerungen sind.
Sprecher:Leslie Malton
Bernt Hahn
Traugott Buhre
Daten zu Hans Ulrich Humpert:geboren: 1940
Vita: Hans Ulrich Humpert, geboren 1940, leitete ab 1972 mehr als drei Jahrzehnte lang das Studio für elektronische Musik an der Hochschule für Musik in Köln. Als Komponist widmet er sich in den letzten Jahren verstärkt dem Dialog historischer literarischer Sprachwelten mit seinen eigenen, elektronischen Klangwelten. Er starb im August 2010 in Köln.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 143
Titel: Am Hang
Autor: Markus Werner
produziert in: 2006
produziert von: SWR
Laufzeit: 90 Minuten
Regie: Eberhard Klasse
Bearbeitung: Uta-Maria Heim
Komponist: Jens-Uwe Bartholomäus
Inhalt: Sie sitzen auf der Terrasse eines Schweizer Kurhotels: der junge Scheidungsanwalt Clarin, der sich auf das Pfingstwochenende in seinem Tessiner Ferienhaus freut und der seltsame Fremde, der sich ihm als Loos vorstellt. Beim Wein kommt man ins Gespräch über Gott und die Welt, philosophiert über den Zeitgeist und die Frauen, sitzt schließlich bis tief in die Nacht beisammen und wird immer persönlicher. Merkwürdig angezogen fühlt sich Clarin von dem Fremden, der die Welt so verächtlich betrachtet. Warum reagiert er so heftig auf jede leichtere Lebensform, die Clarin sorglos genießt? Ein abgründiges, fast kriminalistisches Verwirrspiel entwickelt sich um die beiden Männer, die sich nahe kommen und dennoch fremd bleiben. Was sie wirklich verbindet, stellt sich erst spät heraus.
Sprecher:Bruno Ganz (Loos)
Ingo Hülsmann (Clarin/Erzähler)
Christiane Leuchtmann (Valerie/Bettina)
Leslie Malton (Eva)
Daten zu Markus Werner:geboren: 27.12.1944
gestorben: 03.07.2016
Vita: Markus Werner, geboren 1944 in Eschlikon (Kanton Thurgau) studierte in Zürich Germanistik, Philosophie und Psychologie. Er promovierte 1974 mit einer Arbeit über Max Frisch, dessen Werk sein eigenes Schreiben stark beeinflusste. Markus Werner arbeitete zunächst als Lehrer, seit 1990 ist er freier Schriftsteller. Er lebt in Schaffhausen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.09.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 143
Titel: Anatomie des Todes
ARD Radiotatort (Folge 71)
Autor: Fred Breinersdorfer
Katja Röder
produziert in: 2013
produziert von: SWR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Inhalt: Aus dem Bodensee wird eine völlig entstellte Leiche gefischt. Die Struktur des Schädels und die Genanalyse deuten auf einen Mann asiatischer Herkunft hin, aber der Polizei liegt keine entsprechende Vermisstenmeldung vor. Hielt der Tote sich illegal in Deutschland auf? Der einzige Hinweis sind Reste eines Operationsfadens, den die Gerichtsmedizin im Oberkörper des Leichnams entdeckt. Das Phantombild ähnelt auf erschreckende Weise einem Insassen eines chinesischen Strafgefangenenlagers, für dessen Freilassung sich eine Menschenrechtsorganisation vehement eingesetzt hatte. Aber wie sollte ein zum Tode verurteilter chinesischer Häftling unbemerkt in Deutschland einreisen? In Nina Brändle und Xaver Finkbeiner wächst ein Verdacht: Wurde der Mann einer Operation unterzogen - um ihm seine Organe zu entnehmen?
Sprecher:Ueli Jäggi (Xaver Finkbeiner)
Karoline Eichhorn (Nina Brändle)
Thomas Huber (Dr. Käuberle)
Wolfgang Rüter (Kriminaloberkommisar Gaul)
Leslie Malton (Siglinde Wagner)
Wang Xueding (Zeng Huang)
Robert Besta (Berger)
Yu Xia (Lee Chan)
Peter Jordan (Nilich)
Samuel Weiss (Dr. Lutter)
Volker Kraeft (Friedrich (Klinikleitung))
Andreas Grothgar (Klaussen (Bestatter))
Nadja Stübiger (Ermittlungsrichterin)
Susanne Weckerle (Ehefrau Dück)
Elif Veyisoglu (Krankenschwester)
Frauke Vetter (Isolde)
Daten zu Fred Breinersdorfer:geboren: 06.12.1946
Vita: Fred Breinersdorfer, promovierter Jurist, Jahrgang 1946, lebt als freier Anwalt in Stuttgart. Er wurde vor allem durch seine Krimis bekannt, aber auch als Autor von Fernsehfilmen.
Hompepage o.ä.: http://www.breinersdorfer.com/
Daten zu Katja Röder:geboren: 1975
Vita: Katja Röder, geboren 1975. Auf Philosophie- und Jurastudium folgten eine Schauspielausbildung und Theater- und Filmengagements. 2006 übernahm sie die Leitung des Theaters und Musiktheaters des Münchner Kulturzentrums Pasinger Fabrik. Seit 2009 Zusammenarbeit mit Fred Breinersdorfer an Film- und Theaterprojekten. 2010 Förderpreis für das Filmprojekt »Masernparty«. Gemeinsam mit Fred Breinersdorfer schrieb sie die ARD Radio Tatorte „Tödliche Kunst“, „Der Schläfer“ und „Anatomie des Todes“.
Erstsendung: 13.12.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 143
Titel: Anna Marx und die Mörderin
Anna Marx (Folge 7)
Autor: Christine Grän
produziert in: 1999
produziert von: SWR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Inhalt: Ein Ex-Minister ist ermordet worden. Seine Frau hat ein Geständnis abgelegt, sitzt in U-Haft und - schweigt. Die mollige und rothaarige Anna Marx, die als Klatschkolumnistin in Bonn wegen des anstehenden Umzugs der Regierung um ihre Existenz bangen muß, ist auf die Geschichte angesetzt und fördert bald einige Merkwürdigkeiten zutage, gegen den Willen von Hauptkommissar Hermes. Im Gegensatz zu ihm glaubt Anna nicht, daß Sophie Witten ihren Mann umgebracht hat, denn peu à peu stellt sich heraus, welch ein Despot Herbert Witten war und wie er seine ganze Familie tyrannisiert hat. Die bürgerliche Fassade bröckelt, und nach und nach zählen für Anna immer mehr Personen zum Kreis der Verdächtigen, denn sie alle hätten handfeste Motive gehabt, den Ex-Minister umzubringen.
Sprecher:Hansi Jochmann (Anna Marx)
Hermann Lause (Gottlieb Hermes)
Hüseyin Cirpici (Max Sommer)
Margit Carstensen (Sophie Witten)
Susana Fernandes-Genebra (Charlotte Witten)
Samuel Weiss (Justus Witten)
Daniel Berger (Joel Malraux)
Rosemarie Gerstenberg (Herta Köfler)
Leslie Malton (Gabriele Wenzel)
Heinrich Giskes (Gruber)
Joachim Jung (Kollberg)
Klaus Weiss (Polizist)
Daten zu Christine Grän:geboren: 18.04.1952
Vita: Christine Grän, geboren 1952 in Graz, hat - vergnüglich Gift versprühend - die Szene der Fake-Promis und Geldmänner aufs Korn genommen. Nach der Kriminalkommissarin Anna Marx ist ihr mit Felicitas Wondraschek eine weitere Frauenrolle geglückt, die gleichermaßen Spannung und Witz, Nachdenklichkeit und Schwung in die Handlung bringt. Christine Grän war nach ihrem Studium Redakteurin bei einer Bonner Tageszeitung. Sie schreibt Drehbücher und Hörspiele. Der WDR sendete zuletzt von ihr "Anna Marx und die Mörderin" (2000).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.04.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 143
Titel: Apeiron
Autor: Michael Esser
produziert in: 2003
produziert von: NDR; WDR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Walter Adler
Komponist: Pierre Oser
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Es war der entfesselte Wahnsinn. Wer jung und dynamisch war, gründete seine eigene Firma. Unzählige Internet-Klitschen wurden binnen Monaten aus dem Boden gestampft. Banken saßen dem Wahn auf, jeden an die Börse zu bringen, der jünger war als 35 und "Visionen" hatte. Anleger trieben in Zockerlaune die Kurse in schwindelnde Höhen. Dann der Knall. September 2002 schloss die Deutsche Börse den Neuen Markt. Da hatten die Kurse gegenüber ihrem Rekordhoch schon mehr als 95 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Michael Esser erzählt die Geschichte der New Economy. In atemloser Hast, getrieben von Gier und Größenwahn, geblendet von Hybris, verwickelt in Machtkämpfe und Intrigen lässt er seine Protagonisten über die elektronischen Highways jagen. Für mehr als eine Stunde lang glauben sie noch mal an den Traum, der Wirklichkeit wird. Am Ende war die Wirklichkeit nur ein Traum.
Sprecher:Leslie Malton (Kaysa Ledig)
Andreas Pietschmann (Bob Robert)
Fritzi Haberlandt (Christine Schön)
Andreas Fröhlich (Martin Grünwald)
Samuel Weiss (Paul Schöpfer)
Hermann Lause (Chef-Programmierer)
Marc Hosemann (Don's Bundini)
Lennart Krüger (Flugkapitän)
Michael Gerlinger (1. Mann)
Guido Lambrecht (2. Mann)
Benjamin Utzerath (3. Mann)
Peter Jordan (4. Mann)
Károly Kerényi (5. Mann)
Anne Weber (1. Frau)
Wiebke Mauss (2. Frau)
Maria Scholz (3. Frau)
Maja Schöne (4. Frau)
Claudia Renner (5. Frau)
Margit Kreß (NewsMail)
Uta Delbridge (NewsMail)
Thor W. Müller (NewsMail)
Joosten Mindrup (NewsMail)
Peter Bieringer (DonMail)
Daten zu Michael Esser:geboren: 1955
Vita: Michael Esser, geboren 1955, lebt in Hamburg. Er schreibt für "Die Zeit" und verschiedene Computer- und Internetmagazine, arbeitet außerdem für "Spiegel TV" und an Fernsehserien (MTV/Premiere). Hörspiele und Radiofeatures verfasst er seit 1988, für den WDR zuletzt "Electric Lady Land" und "Der Netzmann".
Erstsendung: 14.09.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 143
Titel: Asche zu Asche
Autor: Harold Pinter
produziert in: 2000
produziert von: NDR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Beate Andres
Übersetzer: Michael Walter
Inhalt: Ein Paar um die Vierzig, irgendwo in einem Landhaus. Die Zeit: jetzt. Beide sprechen über die Vergangenheit. Rebeccas Bekenntnis, sie habe einen Liebhaber gehabt, dem sie in sadomasochistischer Ergebenheit hörig war, fordert Devlin, ihren Partner heraus. Wer war dieser Liebhaber? Ein Fremdenführer - wie Rebecca andeutet - und allmächtiger Herrscher über ein Heer von Zwangsarbeitern, der Müttern auf einem Bahnsteig die Babys aus den Armen riss? Pinter selbst inszenierte für die Londoner Uraufführung (1996) sein mit Holocaust-Bezügen ausgestattetes Stück, eine meisterhafte Parabel über Abhängigkeit und Gewalt.
Sprecher:Leslie Malton (Rebecca)
Rudolf Kowalski (Devlin)
Daten zu Harold Pinter:geboren: 10.10.1930
Vita: Harold Pinter, geboren am 10.10.1930 als Sohn eines jüdischen Schneiders im Londoner East End, gilt als der bedeutendste britische Gegenwartsdramatiker. Mit "Der Hausmeister" (1960) erzielte er den internationalen Durchbruch. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen.
Erstsendung: 11.10.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 143
Vorige/nächste Ausstrahlung:16.01.2019 um 20:05 bei NDR Kultur
24.01.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: AUDIO.SPACE.MACHINE
Autor: wittmann
zeitblom
produziert in: 2018
produziert von: DLF; NDR; SWR; Interactive Media Foundation
Laufzeit: 62 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: wittmann
zeitblom
Komponist: zeitblom
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhalt: Ein Bauhaus-Konzeptalbum

100 Jahre Bauhaus. Der ehemaliger Direktor Walter Gropius braucht eine Festrede. Er trifft Moholy-Nagy, Mies van der Rohe und andere Weimarer Kollegen auf der Suche nach Inspiration. Doch die Realisierung der Moderne hat nicht nur die Bauhaus-Ideen verändert. Selbst seine Künstlerfreunde scheinen nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern in der Maschinerie aufgegangen zu sein. In 18 Tracks beleuchten die Autoren 100 Jahre Maschine-Mensch-Beziehung, das idealistisch-utopische Denken der Bewegung, ihre Mythen und Manien. Dafür schaffen sie ein mechanistisch-digitales Klanguniversum, assoziative Soundlabore und kombinieren Texte von Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und weiteren Bauhaus-Künstlern der 1920er-Jahre mit Zitaten u.a. von John Cage, Bazon Brock und dem KI-Experten Martin Rees.
Sprecher:Albrecht Schuch
Alice Dwyer
Bernhard Schütz
Elias Falk
Jacqueline Macaulay
Lars Rudolph
Leslie Malton
Paul Herwig
Sabin Tambrea
Christian Wittmann
MusikerMaria Goja (Gesang) Gemma Ray (Gesang) Christian Wittmann (Gesang) Achim Färber (Schlagzeug) Falk Breitkreuz (Bassklarinette) zeitblom (Keybord)
Daten zu Zeitblom:vollständiger Name: Georg Zeitblom
geboren: 07.05.1962
Vita: Georg Zeitblom ist Musiker, Komponist, Sounddesigner und Gründer der Band Sovetskoe Foto. 2002 erhielt er den intermedium-Preis für "91v.2.0 - a sophisticated soirée". Zu seinen Veröffentlichungen zählen "bioplex in delay - environments1" (2001) und Kompositionen für Hörspiele, u.a. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (BR/Deutschlandfunk 2003, mit Kalle Laar).
Hompepage o.ä.: http://www.zeitblom.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.01.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 143
Titel: Auf den Brücken friert es zuerst - Bridge freezes before roadway
Autor: Christoph Hein
produziert in: 1993
produziert von: MDR; HR; NDR
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Jörg Jannings
Inhalt: Eine junge Frau und ein Mann treffen sich an verabredeter Stelle an einem einsamen Ort. Sie begegnen einander zum ersten Mal. Rita kommt aus dem fernen Berlin, der Mann ist hier zu Hause. Grund ihrer Begegnung ist die Freundschaft zu einem vor kurzem Verstorbenen, der in beider Leben eine wichtige Rolle gespielt hat.

Zwei sehr unterschiedlich verlaufene Lebenswege verbinden sich für einen Augenblick. Wenn Rita den Einsiedler wieder verlässt, werden wir über zwei Menschen etwas erfahren haben. Ihre Verletzungen werden in Erinnerung bleiben. Kennen werden wir sie jedoch nicht. Sie wird ihn seiner selbstgewählten Einsamkeit überlassen, doch wird die Idylle dahin sein, denn seine Lebenslüge ist zerstört. Ein Brücke ist die Verbindung zweier Wege.

Das Hörspiel nach der Erzählung von Christoph Hein trägt gleichsam eine Mahnung zur Vorsicht in seiner Überschrift: Auf den Brücken friert es zuerst!
Sprecher:Leslie Malton (SIE)
Hilmar Thate (ER)
Daten zu Christoph Hein:geboren: 1944
Vita: Christoph Hein, geboren 1944 in Schlesien, arbeitet seit 1979 freiberuflich als Autor und hat u.a. Romane, Novellen, Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele und Essays veröffentlicht. Hein, Mitherausgeber der Wochenzeitung "Freitag" und 1998 Pen-Präsident, wurde mit verschiedenen Literaturpreisen ausgezeichnet.
Erstsendung: 06.07.1993
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 143
Titel: Aus dem Leben eines unglücklichen Mannes
Autor: Kari Hotakainen
produziert in: 2007
produziert von: NDR
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Sven Stricker
Bearbeitung: Sven Stricker
Übersetzer: Stefan Moster
Inhalt: Matti, ein Bilderbuchsoftie mit einem Faible für Eishockey und Rockmusik, hat etliche Ehejahre als engagierter Hausmann verbracht. Als seine Frau ihn dafür als "schlappen Kochlöffelschwinger" abkanzelt, rutscht ihm zum erstenmal die Hand aus. Ein Schlag mit Folgen: Gattin Helena verlässt mit Tochter Sini umgehend die Wohnung und reicht die Scheidung ein.



Matti versteht die Welt nicht mehr. Er sieht sich als Opfer eines unerklärten Krieges im Geschlechterkampf. Was hat er falsch gemacht? Und wie kann er Frau und Kind wiederbekommen? Eine eigene Immobilie, ein holzverschaltes Haus, am besten mit Sauna und See muss her! Nach Mattis Lesart ist dies der ideale Köder, um die Familie wieder zusammenzuführen. Seine Eigenheimsuche gerät zu einer fixen Idee und nimmt rasch pathologische Züge an. Als Matti endlich sein Traumhaus gefunden hat, gibt es nur ein Problem. Der Besitzer, ein alter Kriegsveteran, will den aus Mattis Sicht vorteilhaften Kaufvertrag nicht unterschreiben.

Der finnische Autor stellt in seinem mit dem "Finlandia Preis" ausgezeichneten Roman das "Konzept Familie" in tragisch-komischer Manier auf den Prüfstand. Vor allem der sozial fürsorgliche Staat nordischer Provenienz wird darin ins Visier genommen.
Sprecher:
offen
Matti Virtanen: Andreas Fröhlich
Helena Virtanen: Sonsee Neu
Kesämaa: Peter Kaempfe
Der von oben: Stephan Schad
Der Veteran: Jörg Pleva
Die Staatsgewalt: Leslie Malton
Laakio: Isabella Grothe
Sirkku: Anne Weber
Leena: Anne Moll
Die Kasse: Kerstin Hilbig
Bankdirektor / Sportreporter: Rolf Becker
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 143
Titel: Außen Arsen, innen ein Pfirsich oder Ich bin ein Diamant - forever. Christa Maerker interviewt Marylin Monroe
Unmögliche Interviews (Folge 37)
Autor: Christa Maerker
produziert in: 1998
produziert von: SWF
Laufzeit: 16 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: "Ängstlich? Ich hatte keine Angst. Ich hatte Panik, schreiende, schrille, grauenhafte, lähmende Panik" erzählt Norma Jeane Mortensen alias Marylin Monroe von sich selbst und berichtet von ihrer Kindheit, ihren Pflegemüttern, ihren Therapien, ihrer Einsamkeit. Von dem blöden Blondchen redet sie nur in der dritten Person: Sie war Arsen, ich Pfirsich. Doch mitten im Gespräch mit der Autorin taucht die Filmdiva höchstpersönlich auf und macht Norma Jeane nicht nur die Liebe ihrer Ehemänner streitig. Wer aus diesem Kampf als Siegerin hervorgeht, ist leider schon entschieden - ein für allemal.
Sprecher:Barbara Nüsse (Marilyn Monroe)
Leslie Malton (Christa Maerker)
Daten zu Christa Maerker:geboren: 1941
Vita: Christa Maerker, 1941 in Berlin geboren, freie Publizistin für Rundfunk und Zeitungen, realisierte seit 1974 über 50 Dokumentarfilme, schreibt Drehbücher für Spielfilme (u.a. "Die Schweizermacher") und Hörspiele, zuletzt: "Außen Arsen - Innen Pfirsich" (SWF 1997), "Seifenblasen oder Wie Kurt Tucholsky ein Drehbuch schrieb" (DeutschlandRadio Berlin, Hörspiel des Monats Dezember 2002).
Erstsendung: 23.06.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 143
Titel: Battle Field Eye
Autor: Edgar Lipki
produziert in: 2001
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Edgar Lipki
Komponist: Joker Nies
Inhalt: Der Schnellzug nach Belgrad im Zoom einer Rakete auf dem Weg in ihren optischen Fluchtpunkt oder das einsame Auge des Kampfpiloten über Bagdad: Waren es zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts noch Kriegsberichte oder die Filme der Wochenschau, die die Wahrnehmung der Massen ausmachten, so ist der moderne Krieg selber zu einem Bild geworden. Eine Live-Schaltung des Todes. Aufbereitet in rapide alternden Fernsehbildern, schwindet das Glück des Überlebens, verbleibt dem täglichen Konsumenten von Tagesschau und CNN nichts als die heimliche, wenn auch leere Faszination an Bild und Zerstörung. Mit den allabendlichen Fernsehbildern entfernter Schlachten "entschwindet der Krieg als Erscheinung vor den Augen der Welt" (P. Virilio). Ein blinder Fleck in der Wahrnehmung zum Beginn des neuen Jahrtausends.
Sprecher:Friedhelm Brebeck
Leslie Malton
Daten zu Edgar Lipki:geboren: 1957
Vita: Edgar Lipki, geboren 1957, ist Autor und Produzent von Theaterstücken, Performances und Hörspielarbeiten. Zuletzt produzierte er für den WDR das Hörstück "Corpus Stereo" (2009) und verfasste Texte und Dramaturgie zum Tanztheaterprojekt REVOLVER (Februar 2010 in Bern).
Erstsendung: 08.05.2001
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 143
Titel: Blumen für Otello
Autor: Esther Dischereit
produziert in: 2014
produziert von: DKultur
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Giuseppe Maio
Komponist: Lutz Glandien
Inhalt: Der Generalbundesanwalt übernahm zehn Jahre nach dem ersten rassistisch motivierten Mord am 11.11.2011 die Ermittlungen.

Damit wurden die Verbrechen als Taten angesehen, die die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden oder gefährdeten. Am gleichen Tag verschwanden in Bundes- und Landeskriminalämtern und den Organen des Verfassungsschutzes Akten zu diesen Verbrechen.

Auf den Spuren der NSU-Mordserie sucht Esther Dischereit in einer assoziativen Szenenfolge nach den Hintergründen und fragt nach dem Schicksal der Opfer.
Sprecher:Verena von Behr (Prosa-Rolle)
Christian Grashof (Konversionsverwalter)
Leslie Malton (Stimme 2)
Axel Wandtke (A)
Uwe Preuss (B)
Andreas Schmidt (A.T.)
Marie Gruber (Wäschereiangestellte)
Cathlen Gawlich (S)
Nadja Engel (Frauke)
Tilo Prückner (ZZ)
Anne Schirmacher (Marie)
Horst Kotterba (XX)
Hansjürgen Hürrig (Jemand)
Esther Dischereit (Sie)
Guntbert Warns (Stimme 3)
Tatja Seibt (Stimme 1)
Mürtüz Yolcu (Enver)
Mansou Ciss (Otello)
Daten zu Esther Dischereit:geboren: 23.04.1952
Vita: Esther Dischereit, geboren 1952 in Heppenheim, lebt in Berlin und Wien. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele, wurde 2009 mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet. Deutschlandradio produzierte: "Sommerwind und andere Kreise" (2002), "Nothing to know but coffee to go" (2007) sowie "Wurfsendungen" (2008 und 2012).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.05.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 143
Titel: Blutorangen
Autor: Ross MacDonald
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Kurth
Bearbeitung: Klaus Baum
Übersetzer: Monika Schoenenberger
Inhalt: Frühmorgens schneit dem Privatdetektiv Lew Archer ein Auftraggeber ins Haus. Carl Hallmann, gerade aus einer psychiatrischen Anstalt geflohen, behauptet, sein Bruder Jerry und dessen Frau hätten ihn nach dem Tod des Vaters in die Psychiatrie einweisen lassen, um sich in den Besitz des enormen Vermögens zu bringen. Archer glaubt Carl nicht und will ihn zurück in die Psychiatrie bringen, doch Carl flieht. Kurz darauf findet man Jerry tot auf. Für die Öffentlichkeit ist der Fall klar, es beginnt eine Menschenjagd auf den "gemeingefährlichen Irren". Auch Lew Archer ist sich nicht sicher, ob er Carls Worten glauben kann, oder nicht. Doch nun nimmt er sich der Geschichte an.
Sprecher:Dietmar Mues (Privatdetektiv Lew Archer)
Oliver Brod (Carl Hallman)
Bettina Engelhardt (Mildred)
Leslie Malton (Zinnie)
Manfred Zapatka (Dr. Grantland)
Helmut Krauss (Sheriff Ostervelt)
Ulrike Bliefert (Mrs. Hutchinson)
Thomas Anzenhofer (Journalist Slovekin)
Daten zu Ross MacDonald:vollständiger Name: Kenneth Millar
geboren: 02.06.1915
gestorben: 11.07.1983
Vita: Ross Macdonald, John Macdonald oder auch John Ross Macdonald (* 2. Juni 1915 als Kenneth Millar in Los Gatos, Kalifornien; † 11. Juli 1983 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Dozent.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 08.06.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 143
Titel: Buddenbroichs
Autor: Serotonin
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Serotonin
Komponist: Matthias Pusch
Inhalt: Vorhang auf: Wir befinden uns mitten in Proben zu dem Theaterstück "Buddenbroichs", einer Kreuzung aus Thomas Manns Familienepos und Doku-Soap.

Ein Theaterregisseur auf der Suche nach dem "wahren Leben" möchte die bürgerlich-kreative Theaterwelt mit echten Hartz IV-Empfängern anreichern.

Doch die Begegnung von Mittelschicht und Prekariat führt nur zu Missverständnissen - und beruht auch auf einem solchen: dem, dass "die da unten" sich doch bitteschön ein bisschen Mühe geben könnten, um wieder reinzukommen ins Karussell. Wo wir, die wir drinsitzen, uns doch so viel Mühe geben, nicht rauszufliegen.

Während die "Buddenbroichs" im Chaos versinken, steigern sich die Beteiligten auch jenseits der Bühne unter dem Motto "Partizipieren und Funktionieren" in die blanke Hysterie.
Sprecher:Bernhard Schütz (Bernhard Lenker)
Friedhelm Ptok (Erzähler)
Leslie Malton (Innere Stimme)
Sophie Rois (Sophie Rois/Frau Paul)
Jörg Hartmann (Intendant)
Dustin Semmelrogge (Ante Slavic)
Heike Falkenberg (Brigitte Lenker)
Matthias Horn (Bent Mühsam)
Nadine Müller (Tamina Blume)
Britta Steffenhagen (Informantin/Moderatorin)
Christian Dieterle (Neuer Regisseur)
ergänzender Hinweis: Das Hörspiel wurde gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW
Daten zu Serotonin:Vita: Serotonin ist das Autorenduo Marie-Luise Goerke und Matthias Pusch. Die Japanologin und der studierte Robotiker schreiben und produzieren Hörspiele, Features und Hörbücher. "Kleine Geschäfte" wurde gefördert durch die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen.
Erstsendung: 26.11.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 143
Titel: Cobain
Autor: Edgar Lipki
produziert in: 2003
produziert von: WDR; XonRouge
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Edgar Lipki
Komponist: Ernst Gaida-Hartmann
Joker Nies
Inhalt: Seattle. 5/4/1994. Männliche Leiche. Im Zusammenhang mit, als Folge von: Kontaktwunde. Gewehr am Kopf (Durchschuss). Todeszeitpunkt: ? pm. Beruf: Dichter/Musiker. Geschäftsbereich: Punk Rock. Name Middle Last: Kurt Donald Cobain. Correct spell: It's better to burn out than to fade away. KONTAKTWUNDEN. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts tritt jäh eine Energie in die Popmusik ein, wie man sie seit Altamont, Morrisons Auftritt/Verhaftung in Miami, seit Hendrix' STAR SPANGLED BANNER nicht mehr vernommen hat: Seattle PUNK post mortem. Neben Gruppen wie Mudhoney, Soundgarden oder Pearl Jam ist es Nirvana mit ihrem Frontmann, der wie eine ganze Generation längst keine Front mehr hat, als sie in Tokio Kapstadt Rom die Bühnen der Industrie betreten. Amerika. Ende des letzten Jahrhunderts. Eine übernächste Jugend nach EASY RIDER/VIETNAM - oder die generative Verschärfung: Geschlechtslose Offenheit der shoppingmalls, ohne Väter, Mütter, raumlos, abgestellt vor enormen TV-Schirmen, von NIEMAND eingeleitete Geburt: Bildschacht, freier Fall, begleitet vom endlos geisterhaften Gelächter der Comedies. NIRVANA-AREA: Here we are now --- entertain us --- I feel stupid --- and contagious --- Virale Botschaften aus dem Alltag einer Supermacht, die die Grenzen ihrer Ausdehnung überschritten hat. Sound/Bilder vom Jetlag zwischen Energie und Ereignis. Cobain. Punkt. Der Kopf fehlt. Die Party ist noch nicht zu Ende.
Sprecher:Leslie Malton
Samuel Weiss
Brian Thomas
Daten zu Edgar Lipki:geboren: 1957
Vita: Edgar Lipki, geboren 1957, ist Autor und Produzent von Theaterstücken, Performances und Hörspielarbeiten. Zuletzt produzierte er für den WDR das Hörstück "Corpus Stereo" (2009) und verfasste Texte und Dramaturgie zum Tanztheaterprojekt REVOLVER (Februar 2010 in Bern).
Erstsendung: 07.04.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 143
Titel: creating character/Susan Batson
Autor: Marianne Wendt
produziert in: 2015
produziert von: DKultur
Laufzeit: 84 Minuten
Regie: Marianne Wendt
Bearbeitung: Michael Rössner; Elke Wendt-Kummer; Maria Sommer
Übersetzer: Georg Richert
Inhalt: Susan Batson, Schauspieltrainerin aus New York, gibt Einblick in ihre 'method'. Im Hörstück collagiert mit Pirandellos unvollendeten Bühnenfiguren.

Susan Batson arbeitet mit einer Handvoll Schauspielern an ihren Figuren. Immer geht es dabei um die Wahrhaftigkeit der Darstellung. Die Szenen, Schauspielübungen und Diskussionen aus der Probenarbeit geben Einblick in ihre ›Methode‹, die Schauspieler arbeiten hart an sich und ihren Rollen: »Du bist dafür zuständig, ein sprechendes, denkendes und fühlendes menschliches Wesen zu erschaffen.« Während dieser Proben tauchen überraschend Pirandellos ›sechs Personen‹ auf. Ihr Autor hat sie als Bühnenfiguren nicht vollendet, doch sie verlangen, aufgeführt und zum Leben erweckt zu werden.
Sprecher:Susan Batson (Performing / Trainerin (workshop))
Leslie Malton (Zitate Susan Batson)
Nadja Schulz-Berlinghoff (Sprecherin 1)
Bettina Kurth (Sprecherin 2)
Hans-Jochen Wagner (Sprecher 3)
Leopold von Verschuer (Sprecher 4 / Autor)
Felix von Manteuffel (Sprecher 5)
Robert Frank (Sprecher 6)
Daten zu Marianne Wendt:geboren: 1974
Vita: Marianne Wendt, geboren 1974 in Berlin, arbeitet als Autorin und Regisseurin für Theater, Hörfunk und Film. Sie ist diplomierte Architektin und absolvierte die Drehbuchakademie der HFF München. In den Jahren 1999 bis 2001 war sie Dramaturgin am Deutschen Theater Berlin, zwischen 2001 und 2005 arbeitete sie als freie Theaterregisseurin (u.a. für das Deutsche Theater Berlin, die Bühnen der Stadt Köln und das teatr dramatyczny, Walbrzych, Polen). Mehrere Feature- und Hörspielarbeiten für Deutschlandradio Kultur und den SWR . Für ihr Drehbuch "Hälfte des Lebens" gewann sie den Tankred-Dorst-Drehbuchpreis 2007. Beide Autoren leben in Berlin.
Erstsendung: 23.08.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 143
Titel: Crusaders / Kreuzfahrer
Autor: Stefan Heym
produziert in: 2003
produziert von: MDR
Laufzeit: 274 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Caren Fischer
Übersetzer: Werner von Grünau
Inhalt: Juni 1944. Die Amerikaner sind in der Normandie gelandet. Der junge Walter Bing, noch als Kind aus Deutschland emigriert und jetzt Sergeant einer Propagandaeinheit, hat oft Mühe, bei den Befragungen deutscher Gefangener objektiv zu bleiben. Doch während sein Vorgesetzter, Lieutenant Yates, von seinem Chef, Major Willoughby, den Auftrag hat, ein vom kommandierenden General Farrish angefordertes Flugblatt abzulehnen, will Bing sich der Aufgabe stellen. Auch die Journalistin Karen Wallace interessiert sich für das Flugblatt, und verwirrt in der Propagandaeinheit nicht nur den jungen Sergeant. Während Bing sich damit herumschlägt, die moralische Überlegenheit der amerikanischen Demokratie greifbar zu machen und die Deutschen zur Kapitulation zu überreden, demütigt der chauvinistische Küchenchef Sergeant Dondolo die eigenen Leute. Auch der Chef der Operationsabteilung mokiert sich über die von Bing auf dem Flugblatt formulierten Ideale. Doch General Farrish setzt sich durch: am Nationalfeiertag der Amerikaner wird er das Flugblatt zu den Deutschen schießen.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (Erzähler)
Felix Eitner (Lieutenant David Yates)
Sebastian Rudolph (Sergeant Walter Bing)
Peter Fitz (General Farrish)
Christian Berkel (Major Clarance Willoughby)
Wolfgang Condrus (Mister Crerar)
Christoph Bantzer (Korporal Abramovici)
Udo Kroschwald (Captain Victor Loomis)
Ingo Hülsmann (Sergeant Dondolo)
Matthias Koeberlin (Soldat Preston Thorpe)
Reiner Heise (Soldat Tolachian)
Leslie Malton (Karen Wallace)
Natascha Kespy (Pauline)
Blandine Costaz (Manon)
Alain Jadot (Monsieur Poulet)
Nathalie Karanfilovic (Madame Poulet)
Daten zu Stefan Heym:geboren: 10.04.1913
gestorben: 16.12.2001
Vita: Stefan Heym (geboren am 10. April 1913 in Chemnitz als Helmut Flieg; gestorben am 16. Dezember 2001 in En Bokek, Israel) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.12.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 143
Titel: Das träumende Haus
Autor: Klaus Rifbjerg
produziert in: 1995
produziert von: SFB; DLR, Berlin
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Jörg Jannings
Komponist: Klaus Buhlert
Übersetzer: Lutz Volke
Inhalt: Übersetzt aus dem Dänischen

Er träumt davon, daß der Fisch - ein Seeteufel -, dem er unter Wasser begegnet und der später auf seinem Teller liegt, seine Mutter sei. Seine Frau träumt, ihre Kinder wären mit dem Zug weggefahren, hätten aber weder Geld noch Fahrkarte, dafür knipst ihr der Kontrolleur - möglicherweise ihr Vater - mit seiner Zange Löcher in die Hände. Träume offenbaren Unbewußtes. Träume können schrecklich sein. Aber wir müssen mit ihnen leben. Das Leben - ein Alptraum? "Das träumende Haus" ist ein heiteres Stück. In unseren Träumen halten wir uns selber zum Narren. Wir relativieren die Wirklichkeit und versetzen das feste Gebäude, das wir um uns errichten, in Schwankungen. Unser Gebäude ist ein Gehäuse, das in Träumen erlebbar wird.
Sprecher:Leslie Malton (Sie)
Felix von Manteuffel (Er)
Detlef Jacobsen (Stimme)
Hilmar Thate (Kontrolleur)
Christine Oesterlein (Seeteufel)
Corinna Kirchhoff (Bild)
Daten zu Klaus Rifbjerg:geboren: 15.12.1931
Vita: Klaus Rifbjerg (* 15. Dezember 1931 in Kopenhagen) ist einer der produktivsten dänischen Schriftsteller der Gegenwart, der sich in einer Vielzahl von Werken ausgedrückt hat.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.05.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 143
Titel: Das Versprechen
Autor: Ernst Gethmann
produziert in: 1994
produziert von: SWF; WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Porbeck erinnert sich an seine erste Konfrontation mit dem Tod, an jenen kleinen elfjährigen Jungen, der er selbst war und der das Sterben des Großvaters miterlebt. Der alte Mann will das Kind davor bewahren, Zeuge seines körperlichen Zerfalls zu werden und schließt ein Abkommen mit ihm. Der Enkel verspricht, den Alten nur noch mit verschlossenen Augen zu besuchen und trainiert seine freiwillige Blindheit, bis sie tatsächlich zu einer Methode wird, die ihm den perfekten Rückzug aus seinem Alltag erlaubt. Er verschließt die Augen auch auf der Straße, vor der Tante und dem wenig geliebten Onkel, bei dem er aufwächst. Als der Großvater schließlich stirbt und der Junge gezwungen wird, hinzusehen, kann er das Bild seiner Erinnerung nicht mehr mit der Wirklichkeit in Übereinstimmung bringen.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (Porbeck)
Martin Offik (Porbeck, Kind)
Manfred Steffen (Großvater)
Verena von Behr (Gisela)
Leslie Malton (Tante Franziska)
Walter Renneisen (Onkel Gottfried)
Katharina Palm (Lehrerin)
Maria Majewski (Alte Frau)
Alexandra Nesselrath (Schülerin)
Julia Bräuer (Schülerin)
Vannessa Möbis-Wolf (Schülerin)
Ina Reuter (Schülerin)
Carsten Weißenrieder (Schüler)
Ole Sörensen (Schüler)
Ulrich Rauner (Schüler)
Johannes Schley (Schüler)
Daten zu Ernst Gethmann:geboren: 1937
Vita: Ernst Gethmann, geboren 1937, studierte Theaterwissenschaft und Germanistik, war 1968-77 Chefdramaturg beim SWF-Hörspiel und lebt heute als freier Autor in Sprockhövel/Westfalen.-Aufsätze und zahlreiche Hörspiele.
Erstsendung: 02.06.1994
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 143
Titel: Das wird schon. Nie mehr lieben!
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2006
Autor: Sibylle Berg
produziert in: 2006
produziert von: NDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Sven Stricker
Bearbeitung: Wolfgang Stahl
Inhalt: Jemanden finden, nur, um nicht allein zu sein: Zwei langjährige Single-Frauen haben endgültig genug von enttäuschter Liebe und der ewigen Suche nach dem Traumprinzen. Zu diesem Zweck haben sie gerade an Silvester einen Workshop gebucht. Er soll sie für immer kurieren: zumindest davon, sich jemals wieder in einen Mann zu verlieben.

"Nie mehr lieben!" heißt das Ziel, dessen erfolgreiche Verwirklichung ihnen der durchtriebene Kursleiter in Guru-Manier in Aussicht stellt. Die beiden Frauen sollen ihre tristen Beziehungserfahrungen noch einmal durchleben und so nach dem Prinzip der Aversionstherapie von ihren romantischen Vorstellungen befreit werden. Mit gelungenen Ping-Pong-Dialogen, trockenen und knallenden Pointen aus den unterschiedlichen Szenarien des Geschlechterkampfes ist der Kult-Autorin erneut eine erstklassige, bitter-böse Komödie gelungen.
Sprecher:Leslie Malton (Frau 1)
Stefanie Stappenbeck (Frau 2)
Andreas Fröhlich (Universalmann)
Daniela Ziegler (Klageweib)
Daten zu Sibylle Berg:geboren: 02.06.1966
Vita: Sibylle Berg, geboren 1966 in Weimar, übersiedelte 1984 aus der DDR nach Westdeutschland. Zunächst war sie als Werbetexterin und Journalistin tätig, erlangte erste Bekanntheit als Kolumnistin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Sybille Berg erhielt 2008 den renommierten Wolfgang-Koeppen-Literaturpreis. Sie schrieb u.a. die Hörspiele "Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot" (NDR 2004), und "Das wird schon. Nie mehr lieben!" (NDR 2006). Sie lebt als Schriftstellerin und Dramatikerin in Zürich.
Hompepage o.ä.: https://www.sibylleberg.com/de

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.07.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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