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Hörspieldatenbank

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Titel: ...liner Roma
Autor: Joachim Ringelnatz
produziert in: 1949
produziert von: SDR
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Thomas Gerwin
Bearbeitung: Thomas Gerwin
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhalt: Mit seinem 1924 zuerst gedruckten Berlin-Roman ".liner Roma.", der bereits fünf Jahre vor Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz" erschien, schuf Joachim Ringelnatz den wohl ersten Großstadtroman deutscher Sprache. Damit hat Ringelnatz sich auf das Wagnis eingelassen, eine neue Ausdrucksform zu finden, mit der sich das damals neue Phänomen "Großstadt" künstlerisch fassen ließ. Von der behaglichen, eher provinziellen Stadt vergangener Jahrzehnte, wie man sie aus den Texten Theodor Fontanes kannte, war nach all den technologischen, politischen und sozialen Wandlungen des neuen Jahrhunderts nichts mehr übrig geblieben: Autos, U- und S-Bahnen, Leuchtreklamen, Kinos, riesige Mietskasernen und qualmende Fabriken verliehen dem Metropolenleben eine ungeahnte Hektik und Unübersichtlichkeit. Das alles ließ sich mit herkömmlichen erzählerischen Mitteln nicht mehr darstellen. Daher präsentiert Ringelnatz mittels einer Montagetechnik die Großstadt als eigentliche Hauptperson des Buches, die die Menschen bewegt und lenkt; er vermittelt das Abgehetzte und Verstörende der Metropole durch die Verweigerung eines linearen, nachzuvollziehenden Erzählflusses. Das ganze Buch ist wie der Titel [Ber]liner Roma[ne] nur ein Ausschnitt, da ein Ganzes nicht mehr darstellbar ist.
Sprecher:Kurt Norgall (Bilewitsch)
Otto Schlandt (Ingenieur Beregow)
Emmy Tornow (Lisa, Haushälterin)
Anne Andresen (Frauenstimme)
Daten zu Joachim Ringelnatz:vollständiger Name: Hans Bötticher
geboren: 07.08.1883
gestorben: 17.11.1934
Vita: Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Bötticher), 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, war Schriftsteller, Kabarettist und Maler. Er übte unzählige Berufe aus, fuhr als Schiffsjunge und Freiwilliger der Marine von 1901 bis 1905 zur See. War Hausdichter des Künstlerlokals ,Simplicissimus‘ in München. Machte Bekanntschaft mit der Bohème um Erich Mühsam und Frank Wedekind. Von 1910 bis 1934 veröffentlichte er fast 20 Bücher meist humoristischen Inhalts. 1933 Auftrittsverbot durch die Nazis. 1934 in Berlin gestorben.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.10.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)RBB kulturradio
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 101
Titel: Accabadora
Autor: Michela Murgia
produziert in: 2010
produziert von: NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Uwe Schareck
Bearbeitung: Uwe Schareck
Übersetzer: Julika Brandestini
Inhalt: Eine verschwiegene Welt in einem sardischen Dorf, Mitte der 1950er-Jahre: Maria wird aus existentieller Not von ihrer Mutter weggegeben zur kinderlosen 60-jährigen Schneiderin Bonaria. Doch die umgibt ein Geheimnis, an dem auch Maria schwer tragen wird.

Manchmal hört Maria ihre Ziehmutter, die Accabadora, wie sie sich nachts aus dem Haus stiehlt. Am nächsten Tag läutet die Totenglocke. Als Bonaria viele Jahre später im Sterben liegt, steht Maria vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.

Eine leise erzählte Kriminalgeschichte über das Thema Sterbehilfe, die 2010 in Italien mit dem Premio Campiello als beste Neuerscheinung ausgezeichnet wurde.
Sprecher:Olaf Rauschenbach
Kristina Felicitas Scheyhing
u.a.
MusikerTobias Kremer
Erstsendung: 28.06.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 101
Titel: Alptraum mit Signora
Autor: Nino Filastò
produziert in: 1992
produziert von: SWF; WDR
Laufzeit: 750 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Felix Partenzi
Bearbeitung: Felix Partenzi
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Bianca Röhle
Inhalt: In der Anwaltskanzlei von Corrado Scalzi in der Altstadt von Florenz laufen die Fäden einer düsteren Geschichte zusammen. Der Untersuchungsrichter Fileno Lembi hat den blutigen Mord an einem Transvestiten aufzuklären. Sein einfallsloser Kontrahent, Staatsanwalt Orlandi, hat bereits einen Schuldigen zur Hand und will den Fall so schnell wie möglich ad acta legen. Jedoch gibt Lembi sich mit schnellen Lösungen nicht zufrieden. Als der Kunstliebhaber ein Foto von dem Ermordeten sieht, entdeckt er die verblüffende Ähnlichkeit mit einem Renaissance-Gemälde. Aber mit dem Meisterwerk stimmt etwas nicht. Und als wenig später auch noch der bekannte Florentiner Kunsthändler Giovanni Cottafavi umgebracht wird, ahnt Lembi, dass er einem genialen Fälscher auf der Spur ist. Aber wer ist dieser Fälscher? Hat er tatsächlich etwas mit den Morden zu tun? Welche Rolle spielt Angelica degli Alberetti, die Erbin einer berühmten Kunstsammlerin, die Cottafavi kurz vor seinem Tod einen Besuch abstattete? Die Polizei tappt noch im Dunkeln, da verschwindet Angelica spurlos.
Sprecher:1. Alte: Helene Elcka
2. Alte: Henny Schneider-Wenzel
Aragorn: Hans Peter Hallwachs
Baumbart: Friedrich Schütter
Beregond: Klaus Spürkel
Bergil: Johann Lau
Bilbo Beutlin: Klaus Herm
Boromir: Christian Redl
Celeborn: Wolfgang Hinze
Denethor: Heinz Schimmelpfennig
Eichler: Walter Laugwitz
Eowyn: Donata Höffer
Erzähler: Ernst Schröder
Frodo Beutlin: Matthias Haase
Galadriel: Gustl Halenke
Gandalf: Manfred Steffen
Gildor: Charles Wirths
Gimli: Walter Renneisen
Glorfindel: Stephan Schwartz
Goldbeere: Donata Höffer
Gollum/Smeagol: Dietmar Mues
Haldir: Gunter Cremer
Hama: Dieter Eppler
Legolas: Matthias Ponnier
Maggot: Günter Kasch
Merry Brandybock: Tobias Lelle
Ohm Gamdschie: Wolfgang Reinsch
Pippin: Rufus Beck
Sam Gamdschie: Edgar Hoppe
Sandigmann: Jochen Stern
Schlangenzunge: Karl Lieffen
Schwarzer Reiter: Christian Mey
Theoden: Werner Rundshagen
Tom Bombadil: Peter Ehrlich
Zwiefuß: Hans-Edgar Stecher
Mitglieder des Kammersprechchors Zürich
Gesang: Ingrid Ade
Daten zu Nino Filastò:geboren: 1938
Vita: Nino Filastò wurde 1938 geboren. Er lebt in Florenz und ist ein intimer Kenner der Florentiner Kunstszene. Der Rechtsanwalt, Journalist und Theaterregisseur schreibt Geschichten um die Figur des Anwalts Corrado Scalzi in der literarischen Tradition von Leonardo Sciascia. Seine kriminalistischen Fabeln spiegeln ironisch und kritisch die italienische Gesellschaft. Für seine Kriminal- und Science-Fiction-Romane erhielt der Autor 1986 den Tedeschi-Preis für Kriminalliteratur.
Erstsendung: 11.02.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 101
Titel: Am Ende der Autobahn
Autor: Christina Calvo
produziert in: 1984
produziert von: NDR
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Von einer anonymen Instanz mit neuen Namen versehen, fährt das Geschwisterpaar Laurin und Pippa auf der Ost-Autobahn der Sonne und dem neuen Leben entgegen. An ihre Vergangenheit erinnern sie sich nur noch dunkel, nun sind sie Teilnehmer eines neuen, wenn auch geheimnisvollen Aufbauprojekts mit dem Namen "Glockenerdstadt". Ihre anfangs ungetrübte Zuversicht wird jedoch immer härteren Prüfungen unterzogen, je länger die Fahrt andauert. Doch eine Umkehr gibt es nicht mehr. Ein poetisch rätselhaftes wie anspielungsreiches Stück, das direkt an Christa Calvos Hörspiel "Gladiolen oder die neue Freiheit" (1990) anknüpft.
Sprecher:Wilfried Grimpe (Daniel)
Dietmar Mues (George)
Angelika Merkert (Margret)
Wolf Dietrich Berg (Dr. Schanz)
Marlen Diekhoff (Marie)
Regine Lamster (Livia)
Gisela Trowe (Mama)
Daten zu Christina Calvo:geboren: 1949
Vita: Christina Calvo, 1949 geboren, lebt als freie Autorin in München. Unter verschiedenen Namen verfasste sie Bühnenstücke, Drehbücher, Erzählungen, Satiren, Kinderbücher, Hörspiele für Erwachsene und ein Dutzend Kinderhörspiele, u.a. "Geh nicht auf den Eulenhügel" (RB 1998) und "Das Flüsterzimmer" (BR 2002). Christina Calvo geht oft auf Reisen, unter anderem zieht es sie immer wieder nach Irland. Eine Eisenbahnfahrt im Süden der Insel wurde zum Auslöser für das Hörspiel "Der Zug nach Wicklow".
Erstsendung: 24.07.1994
Datenquelle(n): dra
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Treffer 5 von insgesamt 101
Titel: Arsenik oder Jedes Opfer tötet seinen Mörder
Autor: Claire Goll
produziert in: 1968
produziert von: HR
Laufzeit: 37 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Uwe Schareck
Inhalt: Die junge Hutmacherin Susanne Amiel hat tief in der französischen Provinz ihren geliebten Laden an ihre Nachfolgerin Gaby verkauft und sich vis-àvis ein kleines Schreibwarengeschäft eingerichtet. Hatte sie tatsächlich erwartet, mit dem Verkauf auch die schmerzlichen Erinnerungen an das kurze Liebesglück mit Otto loszuwerden? Jetzt sucht sie wie süchtig jede Gelegenheit, um der Nachfolgerin hilfreich zur Hand zu gehen, obwohl sie die "neue Freundin" im Grunde genommen hasst. Am liebsten hätte Susanne ihren Hutladen wieder, doch das Rad lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Langsam aber sicher verwandelt sie sich in eine menschliche Bestie, in eine kaltblütige Mörderin.

Claire Golls poetischer Krimi "Arsenik oder Jedes Opfer tötet seinen Mörder" kann als eine Art Schlüsselroman gelesen werden, der entstand, als Yvan Goll sie wegen der Schriftstellerin Paula Ludwig verließ.
Sprecher:Joachim Teege (Herr Rössler)
Walter Morbitzer (Kellner Karl)
Gerhard Mittelhaus (Offizier)
Werner Xandry (Moritz)
Daten zu Claire Goll:geboren: 29.10.1891
gestorben: 30.05.1977
Vita: Claire Goll (1890-1977) wurde in Nürnberg geboren. Zu ihren literarischen Werken gehören zahlreiche in Deutsch und Französisch geschriebene Gedichte, Romane und ihr jahrelanger Briefwechsel mit dem deutsch-französischen Schriftsteller Yvan Goll, ihrem späteren zweiten Ehemann. Mit ihm siedelte sie 1919 nach Paris über, wo sie am 30. Mai 1977 starb. Der WDR produzierte zuletzt von ihr "Arsenik oder Jedes Opfer tötet seinen Mörder" (2007).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 101
Titel: Auf die Fresse
ARD Radiotatort (Folge 122)
Autor: Thilo Reffert
produziert in: 2007
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Toto Blanke
Inhalt: Florian, Fan des TSC Porta 1897, liegt im Koma. Er wurde bei einer Schlägerei zwischen Ultras rivalisierender Fußballvereine verletzt. Während die Ärzte um sein Leben kämpfen, beginnen Caroline Griem und Annika de Beer vom LKA Magdeburg die Ermittlungen. Doch sie stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Kommissarin Griem setzt ihre Hoffnung auf Marcel Lüderitz. Marcel hat über ein Dutzend Einträge in der Gewalttäter-Sport-Datei, aber er hat der Polizei auch schon einmal diskret geholfen, einen Täter zu überführen. Oberkommissarin de Beer findet heraus, dass Florians Vater als Szene-kundiger Beamter in Zivil genau gegen die Ultras im Einsatz ist, denen sich sein Sohn angeschlossen hatte. Hilft er jetzt bei den Ermittlungen?
Sprecher:Lena-Marie Anzenhofer (Pauline)
Ludger Burmann (Onkel Theodor)
Tirzah Haase (Tante Klara)
Caroline Schreiber (Auskunft)
Wolfgang Müller (Hatschi Pfeffer)
Klaus Huber (Udu Hupe)
Marianne Rogée (Pschiboli Pschibuli)
Bruno Tendera (Herr Neua)
Alexander von der Groeben (Harry Meckerlein)
Erwin Grosche (Erzähler)
Daten zu Thilo Reffert:geboren: 1970
Vita: Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene. Für "Leon und Leonie" wurde er mit einem der MDR-Kinderhörspielpreise 2014 ausgezeichnet.
Hompepage o.ä.: http://www.thilo-reffert.de/
Erstsendung: 16.05.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 101
Titel: Badenheim
Autor: Aharon Appelfeld
produziert in: 1996
produziert von: SWF
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Annette Berger
Bearbeitung: Annette Berger
Übersetzer: Martin Kluger
Inhalt: Der kleine österreichische Kurort Badenheim im Frühjahr 1939. Wie in jedem Jahr finden sich die jüdischen Stammgäste ein, um den berühmten Festspielen des Dr. Pappenheim beizuwohnen. Wen stört es schon, dass das Gesundheitsamt immerzu für eine Reise in das "gelobte Land" Polen wirbt? Doch allmählich wandelt sich der Kurort zum Sperrbezirk, jede Verbindung nach außen wird gekappt ...

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg, an dessen Ende unter anderem die nahezu vollständige Vernichtung des europäischen Judentums stand. Wie unter einem Brennglas ist in "Badenheim" der Moment festgehalten, in dem das Ausmaß des drohenden Grauens von vielen Betroffenen noch nicht realisiert wird, da es jenseits aller Vorstellungskraft liegt.
Daten zu Aharon Appelfeld:vollständiger Name: Erwin Appelfeld
geboren: 16.02.1932
gestorben: 04.01.2018
Vita: Aharon Appelfeld, 1932 als Erwin Appelfeld in Jadowa in der rumänischen Bukowina geboren und in Czernowitz aufgewachsen, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Israels. Seine Mutter wurde 1941 von den Nazis ermordet, er selbst konnte dem Tod im Konzentrationslager durch Flucht entkommen. Er verstarb am 4. Januar 2018.
Erstsendung: 01.09.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 101
Titel: Bird and Soul
Autor: Werner Stiefele
produziert in: 2005
produziert von: ORF; SKORBUT
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Thomas Werner
Komponist: Wolfgang Musil
Inhalt: Stationen aus der Biographie des Jazz-Saxophonisten Charlie Parker (1920-1955) bieten den äußeren Rahmen für ein dichtes Geflecht aus Musik und Text. Werner Stiefele skizzierte während der Arbeit am Text Klänge. Sie dienen nicht zur Untermalung, sondern tragen eigenständige Bedeutung. Michael Riessler komponierte diese "sprechende Musik" für ein halb klassisch, halb jazzig besetztes Ensemble in seiner eigenen Tonsprache. Der Text allein wäre ohne Musik so unvollständig wie die Musik ohne Worte. Die Hörspielproduktion entstand in Zusammenarbeit der Jazzredaktion und der Hörspielabteilung des WDR.
Sprecher:Martina Spitzer
Katrin Thurm
Michael Hammerschmid
Daten zu Werner Stiefele:Vita: Werner Stiefele, geboren 1953, arbeitet als Jazzpublizist und Kritiker und unterrichtet an der Musikhochschule Mannheim/Heidelberg Jazzgeschichte. 1983 schrieb er für das Staatstheater Stuttgart die szenische Dokumentation "Reichskristallnacht" und 1993 für das Stuttgarter "Theater der Altstadt" das Stück "Wenn's ernst wird". Michael Riessler wurde 1957 geboren. Als Auftragsarbeit der Donaueschinger Musiktage entstanden die Stücke "Héloise" (1992) und "Momentum Mobile" (1993). Er schrieb bereits mehrere Hörspiele.
Erstsendung: 11.12.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 101
Titel: Bobok
Autor: Fjodor Dostojewski
produziert in: 1972
produziert von: NDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Otto Düben
Bearbeitung: Peter Urban
Übersetzer: Peter Urban
Inhalt: Der Literat Ivan Ivanyc, der einen Roman geschrieben hat, der nicht gedruckt wurde, der Feuilletons geschrieben hat, die abgelehnt wurden, der Zeitungen regelmäßig mit zahllosen Leserbriefen traktiert, befindet sich in einer recht merkwürdigen Gemütslage: dauernd hört er jemanden neben sich "Bobok" sagen, immer wieder "Bobok" und nichts als "Bobok". Um auf andere Gedanken zu kommen, läuft er ins Freie und gerät makabrerweise mitten in eine Beerdigung. Auf dem Friedhof schließlich überwältigen ihn seine Visionen - oder sind es doch Realitäten einer anderen, uns normalerweise verschlossenen Welt? Jedenfalls scheint er, zumindest akustisch, Zugang zum Reich der Toten gefunden zu haben, und dort geht es beinahe zu wie überall sonst: man streitet sich beim Kartenspielen, man wirft sich Frechheiten an den Kopf, man verführt, man intrigiert und man amüsiert sich. Als Ivan Ivanyc niesen muß, ist der ganze Spuk vorbei, aber noch immer ist dieses gräßliche "Bobok" zu hören. Fedor Michajlovic Dostoevskij (1821-1881) steht, wie kaum ein zweiter russischer Autor des 19. Jahrhunderts, mit seinem gigantisch­genialischen Roman werk von "Schuld und Sühne" bis zu den "Brüdern Karamazov" - stellvertretend für den oft sehr mißbrauchten Begriff der 'russischen Seele'. Dostoevskijs Wurzeln sind in der Satire Nikolaj Gogols zu suchen. Weniger bekannt ist Dostoevskijs Rolle als Moralist und Zeitkritiker, dem im "Tagebuch eines Schriftstellers" mit "Bobok", wie der Übersetzer schreibt, "im Jahr 1873 quasi das erste Originalhörspiel der neueren russischen Literatur gelungen ist".
Daten zu Fjodor Dostojewski:vollständiger Name: Fjodor Michailowitsch Dostojewski
geboren: 11.11.1821
gestorben: 09.02.1881
Vita: Fjodor Michailowitsch Dostojewski (* 11. November 1821 in Moskau; † 9. Februar 1881 in Sankt Petersburg) gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller. Seine schriftstellerische Laufbahn begann Dostojewski 1844; die Hauptwerke, darunter Schuld und Sühne, Der Idiot, Die Dämonen und Die Brüder Karamasow, entstanden jedoch erst in den 1860er und 1870er Jahren. Dostojewski schrieb neun Romane, zahlreiche Novellen und Erzählungen und ein umfangreiches Korpus an nichtfiktionalen Texten. Das literarische Werk beschreibt die politischen, sozialen und spirituellen Verhältnisse zur Zeit des Russischen Kaiserreiches, die sich im 19. Jahrhundert fundamental im Umbruch befanden. Dostojewski war ein Theoretiker der Konflikte, in die der Mensch mit dem Anbruch der Moderne geriet. Zentraler Gegenstand seiner Werke war die menschliche Seele, deren Regungen, Zwängen und Befreiungen er mit den Mitteln der Literatur nachgespürt hat; Dostojewski gilt als einer der herausragenden Psychologen der Weltliteratur. Fast sein gesamtes Romanwerk erschien in Form von Feuilletonromanen und weist darum die für dieses Genre typischen kurzen Spannungsbögen auf, wodurch es trotz seiner Vielschichtigkeit und Komplexität selbst für unerfahrene Leser leicht zugänglich ist. Seine Bücher wurden in mehr als 170 Sprachen übersetzt.

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Erstsendung: 30.10.1988
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 101
Titel: Boten der Finsternis
Autor: Alicia Giménez-Bartlett
produziert in: 2011
produziert von: SWR; HR
Laufzeit: 113 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Sybille Martin
Inhalt: Nach einem gelungenen Auftritt im Fernsehen bekommt Inspectora Petra Delicado eine Flut von Briefen. Es ist auch ein makabres Päckchen dabei: Ein abgetrennter Phallus wirft die drängende Frage nach dem Mann auf, zu dem er gehört. Ist er tot? Oder ist es ein Verrückter, der sich selbst verstümmelt hat? Der unbekannte Absender hält sich bedeckt. Als Petra Delicado noch mehr dieser äußerst verstörenden Zusendungen erhält, ist Fantasie gefragt. Doch die Ermittlungen der schönen Inspectora und ihres streitbaren Kollegen Fermín Garzón laufen ins Leere. Bei den Obduktionen stellt sich heraus, dass Profis am Werk waren. Die Spur führt zu einer obskuren Sekte. Und dann wird eine Leiche gefunden.

Inspectora Petra Delicado ist die erfolgreichste Polizistin Barcelonas. Das bringt einen unbekannten Irren auf eine äußerst makabre Idee: Er schickt ihr abgetrennte männliche Geschlechtsteile. Offenbar wurden die Opfer von einer brutalen Sekte verstümmelt und hingerichtet. Der Fall ist so bestürzend, dass Subinspector Fermín Garzón noch nerviger ist als gewöhnlich. Trotzdem bleibt Petra Delicado nichts anderes übrig, als mit ihrem Kollegen ins kalte Moskau zu fliegen. Dorthin führen die Ermittlungen, bis das Duo schließlich in die tiefsten menschlichen Abgründe blickt. Denn hinter den grauenhaften Zusendungen steckt kein krankes Hirn, sondern ein ganz kühler Kopf. Ans Tageslicht kommt ein sehr düsteres Motiv. "Auch wenn es unwahrscheinlich klingt: Alles in diesem Roman entstammt direkt der Realität", meint die Autorin, die bekennt: "Das Leben ist stärker als die Dichtung."
Sprecher:Ernst Jacobi (Erzähler)
Dieter Mann (Richter Di)
Jule Böwe (Koralle)
Stephanie Schönfeld (Frau Mei)
Walter Renneisen (Tao Gan)
Thorsten Merten (Qiao Tai)
Wolfram Berger (Ma Rong)
Matthias Brandt (Doktor Lu)
Vadim Glowna (Yuan)
Christian Redl (Hu-Pen)
Werner Wölbern (Herr Fang)
Bibiana Beglau
Horst Hildebrand
Willi Schneider
Andreas Szerda
Bernd Tauber
Daten zu Alicia Giménez-Bartlett:geboren: 10.06.1951
Vita: Alicia Giménez-Bartlett, geboren 1951 in Almansa, zählt zu den erfolgreichsten spanischen Autorinnen der Gegenwart. 1997 wurde sie mit dem "Premio Femenino Lumen" ausgezeichnet. Alicia Giménez-Bartlett lebt und arbeitet seit 1975 in Barcelona.

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Erstsendung: 21.06.2007
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 101
Titel: Charlotte und die Indianer
Autor: Frederik Hetmann
produziert in: 1988
produziert von: WDR
Laufzeit: 21 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Otto Düben
Inhalt: In der sechsteiligen Hörspielreihe erinnert sich Charlotte in Gesprächen mit einem jungen Mädchen an ihr Leben und an die Zeit, in der sie als junge Jüdin die Verfolgung durch den Nationalsozialismus erlebte. Zeit ihres Lebens fühlte sich Charlotte dem Schicksal und dem Lebensgefühl der Indianer Nordamerikas seltsam verbunden. Kunstvoll verknüpft der Autor die Lebensgeschichte von Charlotte mit Einblicken in die Gedankenwelt und Mythologie der Indianer. Ihm gelingt eine eindringliche und vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Stichwort "Verfolgung".
Sprecher:Curt Faber (Zabel)
Josef Quadflieg (Schwenning)
Karl-Heinz Bender (Weinberg)
Susanne Bredehöft (Kellnerin)
Anita Riotte (Blinde Frau)
Reinhard Schulat (Erzähler)
Erstsendung: 12.02.1989
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 101
Titel: Cura Vitae
Autor: Leonhard Koppelmann
Robert Steudtner
produziert in: 2002
produziert von: text&ton
Laufzeit: 2 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Robert Steudtner
Inhalt: Kriminalhauptkommissarin Christiane Hoffmann wird gegen ihren Willen von einem Fall im türkischen Drogenmilieu abgezogen. Statt einer Serie von brutalen Morden soll sie nun den Tod einer alten Dame untersuchen, die kurz zuvor in einem Altenpflegeheim gestorben ist - laut Totenschein eines natürlichen Todes.

Die Angelegenheit wird inoffiziell behandelt, da die Tote die Mutter des einflussreichen Staatssekretärs Walter Toussaint war. Nur durch die Andeutung eines Karrieresprungs und die Schmeicheleien ihres Vorgesetzten, des Kriminaldirektors Geschoneck, lässt sich Hoffmann auf diesen Freundschaftsdienst für Toussaint ein. Konfrontiert mit der Realität eines unterfinanzierten Pflegeheims und der Erkenntnis, dass es sich bei dem Fall offenbar nur um eine auf dem Rücken des Heims ausgetragene Familiefehde handelt, verliert Hoffmann bald jeden Antrieb. Doch dann stößt sie auf ein viel größeres Geheimnis - eines, das so unvorstellbar scheint, dass weder die Heimleitung des "Cura Vita" noch Geschoneck davon etwas wissen wollen.



"Das Hörspiel läuft in einem echten "Doublefeature" zusammen mit unserem O-Ton-Feature "Pflegenotstand! Von der Ökonomie des Sozialen", WDR/DLF 2008. Dieses Projekt ist der Versuch, sich einem komplexen Thema: "Patiententötungen im Pflegezusammenhang" gleichzeitig aus zwei Richtungen zu nähern - einerseits dokumentarisch, andererseits fiktionalisiert. Durch die Gegenseitige Ergänzung erhoffen wir uns eine andere Wirktiefe für unseren Themenkomplex. Dieses Konzept ist als Reihe konzipiert." (Leonhard Koppelmann)
Sprecher:
offen
Zeitzeuge Heinrich Droege
Daten zu Leonhard Koppelmann:geboren: 1970
Vita: Leonhard Koppelmann, geboren 1970, studierte Theaterregie und realisierte als Bearbeiter und Regisseur zahlreiche Hörspiele.

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Daten zu Robert Steudtner:Vita: Robert Steudtner, Jahrgang 1977, studierte Filmregie und lebt als Autor und Regisseur in Köln. Als Team schrieben die beiden zuletzt das Hörspiel "Cura Vitae - Hoffmanns erster Fall" (WDR 2008).
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Treffer 13 von insgesamt 101
Titel: Damenbrise
Autor: Elfriede Müller
produziert in: 2011
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 15 Minuten
Regie: Otto Düben
Inhalt: Ein Regisseur sitzt Buchstabensuppe löffelnd und Chablis trinkend in einem Gartenrestaurant in der Nähe eines Theaters. Die Dame, die er offensichtlich erwartet, ist nicht identisch mit der Person, die tatsächlich erscheint. Was nichts daran ändert, daß der Regisseur für seine gespreizte Anmache mit ihrem breitgetretenen Kunstschaffendenvokabular offene Ohren findet. Weiter: Ein junger Mann, der einer Blumenverkäuferin Rose um Rose abkauft, entwickelt dabei quasselnd ein penetrantes Selbstverständnis samt arrogantem Lebensentwurf. Und schließlich: Theaterbesucher aller Altersstufen nippen an den Banalitäten des herrschenden Kulturgeschwätzes. - Ein luftiger Reigen rankt da um so ein gewichtiges Thema wie Kunst und Leben. Und seltsam! Selbst im borniertesten Geschwafel behalten die Sätze ihre Wahrheit: "Es ist mit dem Theater wie mit der Liebe. Man muß sich nur weit genug hineinbegeben, dann hinterläßt es auch Spuren..."
Sprecher:Alexandra Müller
Daten zu Elfriede Müller:geboren: 22.03.1956
Vita: Elfriede Müller (* 22. März 1956 in Düppenweiler) ist eine deutsche Schriftstellerin, Schauspielerin und freie Autorin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.05.1991
Datenquelle(n): dra
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Treffer 14 von insgesamt 101
Titel: Das Bärenwunder
Autor: Wolf Erlbruch
produziert in: 1998
produziert von: SFB; ORB
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Uwe Schareck
Uta Reitz
Inhalt: Szenische Lesung mit Musik

Als der Bär sich nach dem Winterschlaf wieder so richtig in Form gefressen hat, fällt ihm etwas auf: Er ist eigentlich ein wenig einsam. Er beschließt, Vater zu werden, weiß nur nicht recht wie. Eine seltsame Geschichte, bei der man am Schluss beinahe so klug ist wie zuvor. Aber nur beinahe.
Sprecher:Frank Arnold
Erstsendung: 02.01.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 101
Titel: Das Geisterhaus
Autor: Isabel Allende
produziert in: 1978
produziert von: SR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Übersetzer: Anneliese Botond
Inhalt: Isabel Allendes Debütroman ist eine Familiengeschichte mit stark autobiografische und exakte historische Bezügen, die im Chile der 1920er Jahre bis hin zu den Jahren der Militärdiktatur in den 1970er Jahren spielt. Mit Allendes Fabulierlust, die alles Erfahrbare, alles Erlebbare, alles Wahrnehmbare noch bunter, noch grotesker, noch bizarrer, komischer und trauriger werden lässt, als es auch bei einer schlichten, realistischen Beschreibung ohnehin schon wäre, enthält dieses Werk alle Ingredienzien, die es zu einem Fest fürs Ohr machen.

Über vier Generationen hinweg wird die wahrlich alle Höhen und Tiefen, Himmel und Höllen durchquerende Geschichte des chilenischen Patriarchen Esteban Trueba und seiner nicht nur hell- und weitsichtigen, sondern in jeder Richtung mit übersinnlichen Fähigkeiten ausgestatteten Frau Clara aufgerollt. Die Geschichten ihrer Kinder und Kindeskinder, auch die ihrer Freunde und Anverwandten, aber auch die ihrer Gegner samt deren jeweiligen Familien und Freunden, werden in ihrer persönlichen, schicksalhaften Eingebundenheit in die wechselhafte und leidvolle politische und kulturelle Geschichte Chiles erzählend nachvollzogen. Immer scheint mit und hinter den handelnden Personen die Geschichte Chiles auf: vom konservativen Großgrundbesitzerland in den Zwanziger Jahren, über den Sieg der sozialistischen Linken und die kurze Zeitspanne eines linken, demokratischen Chile unter Salvador Allende (eines weitläufigen Onkels der Autorin) bis hin zum Militärputsch und der damit installierten, gnadenlos inhumanen Militärdiktatur Chiles unter Pinochet. Aus einer scheinbar wohlgeordneten Welt in Chile am Beginn des 20. Jahrhunderts und eben auch zu Beginn des Romans werden die Protagonisten dieses üppig auswuchernden Werkes in einen Strudel aus politischen Umbrüchen und Gewalt gerissen. Es entfaltet sich das typisch lateinamerikanische Epos um Aufstieg und Fall, Leidenschaft, Liebe und Einsamkeit.
Sprecher:Dieter Thomas Heck (Radioreporter Andrea Lamberti)
Günter Mack (Dottore Diego)
Bernd Schulz (Redakteur im Studio)
Charles Wirths (Stimem des Präsidenten)
Brigitte Dryander (Eine Touristin)
Christa Adomeit (1. sprechendes Bild)
Hans Dieter Knöfler (2. sprechendes Bild)
Gudrun Kreissig (Kind)
Eric Stein (Kind)
Karin Buchali (Luisa, Frau des Dottore Diego)
Robert Rathke (Der Vater)
Else Brückner-Rüggeberg (Die Mutter)
Annegreth Ronald (Signora Niccolo)
Alf Marholm (Cavaliere Sartori)
Heinz Pielbusch (Signore Maurilio)
Daten zu Isabel Allende:geboren: 02.08.1942
Vita: Isabel Allende Llona [isaˈβel aˈʝende] (* 2. August 1942 in Lima, Peru) ist eine chilenisch-US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Werke wurden bislang in 27 verschiedene Sprachen übersetzt und sie konnte über 51 Millionen Exemplare verkaufen. Sie ist die Nichte 2. Grades des früheren chilenischen Präsidenten Salvador Allende und die Großcousine von dessen Tochter, der gleichnamigen Politikerin Isabel Allende.
Hompepage o.ä.: http://www.isabelallende.com/
Erstsendung: 23.05.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 101
Titel: Das goldene Kürbismädchen
Autor: Anonym
produziert in: 1953
produziert von: ORF-W
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Uwe Schareck
Inhalt: Märchen aus Afrika

Ein sehr archaisches Märchen aus Afrika. Eine kinderlose Frau betet um ein Kind - und gebiert einen Kürbis. Aus diesem Kürbis entschlüpft ein über die Maßen schönes Mädchen. Die Nachricht davon erreicht den König; der wird neugierig, geht hin und verliebt sich in das Mädchen, will es heiraten und bekommt prompt Ärger mit seiner ersten Frau.
Erstsendung: 01.01.2006
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 101
Titel: Das Hühneressen
Autor: N. N.
produziert in: 1954
produziert von: HR; NWDR
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Uta Reitz
Komponist: Johannes Aschenbrenner
Inhalt: Wie ein Beduine ein Huhn teilt. Und wie er fünf Hühner aufteilt.
Sprecher:Heinz Sailer (Wirt)
Helga Feddersen (Julie)
Gerd Brüdern (Karl)
Wolfgang Wahl (Lester)
Günther Hadank (Pfarrer)
ergänzender Hinweis: Ein Märchen aus dem Orient
Erstsendung: 03.10.2015
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 101
Titel: Das kluge Mädchen und der Dieb
Autor: N. N.
produziert in: 1955
produziert von: SRF
Laufzeit: 83 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Uta Reitz
Komponist: Hans Moeckel
Inhalt: Wie ein kluges Mädchen ein Dieb überlistete.
Sprecher:Erzähler: James Meyer
Schorsch: Derrik Olsen
Lunzi: Max Lehmann
Bos, Chef der Insel: Michael Arco
Singende Königin: Ruth Pache
Lotosblüte: Hedda Heusser
Gritli: Monika Gubser
Otti: Peter Banga
Filmregisseur: Rainer Litten
Kameramann: Raoul Baerlocher
Eingeborener: Robert Tessen
Telefonistin: Heidi Stöckli
himself, der Regisseur: Hans Hausmann
himself, der Autor: Jürg Amstein
ergänzender Hinweis: Ein Märchen aus Palästina
Erstsendung: 03.10.2015
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 101
Titel: Das Mädchen mit dem Reistiegel auf dem Kopf
Autor: Anonym
produziert in: 1952
produziert von: RWR-S
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Uwe Schareck
Bearbeitung: Uwe Schareck
Inhalt: Eines Tages rief die Stiefmutter die Stieftochter zu sich und befahl ihr, die Zweige von dem Baum Immerlebt zu holen. Das Mädchen hatte noch nie von einem solchen Baum gehört, und es konnte sich keine Vorstellung davon machen, wo er zu suchen war. Es ging in den Wald und fragte die Bäume. Sie wanderte am Saume des Meeres entlang, auch die Wellen wollten nicht antworten, und kein Mensch vermochte es. Langsam sank die Sonne gegen Westen, der Abend brach herein, und es wurde kühl, das Mädchen wagte es jedoch nicht, unverrichteter Dinge heim zu der Stiefmutter zu gehen. Und als es überhaupt nicht mehr wusste, wohin es sich wenden sollte, erschien auf einmal der Geist der toten Mutter vor ihm, der lächelte es liebevoll an und eröffnete ihr die Lösung. Bald aber spann die böse Stiefmutter neue Pläne.
Erstsendung: 01.01.2008
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 101
Titel: Das Mädchen mit dem Stern
Autor: Cordula Dickmeiß
Mark Ginzler
produziert in: 2007
produziert von: BR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Cordula Dickmeiß
Mark Ginzler
Inhalt: Als die kleine Inge vor 75 Jahren im südbadischen Kippenheim geboren wurde, ahnte noch niemand, dass sie das letzte jüdische Kind sein würde, das dort zur Welt kam. Die Nationalsozialisten hatten die Macht übernommen und ihre Schreckensherrschaft überschattete Inges Kindheit. Dennoch versuchte sie, beschützt durch die Geborgenheit in der Familie, überall das Gute zu sehen. Deshalb fand sie es gar nicht schlimm, dass sie den gelben Stern tragen musste. "Ich bin ein Stern", stellte Inge staunend fest und sie wünschte sich, dass alle Menschen Sterne wären, die hell leuchteten.

Inge war sieben Jahre alt, als sie mit ihren Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde. Eine Zeit unfassbaren Leidens begann; im Lager herrschten Hunger, Krankheit, Terror, Angst, Verzweiflung und Tod. Dennoch gab es auch im schlimmsten unkel noch Sternstunden: Zum Beispiel, als die Kinderoper "Brundibár" von Hans Krása aufgeführt wurde.

Es gab illegalen Unterricht und die Kinder schrieben heimlich Gedichte. Und Inge hatte ihre Puppe dabei - Marlene. Ihr vertraute sie alles an: Ihre Träume und Hoffnungen und Wünsche. Manchmal wünschte sich Inge, ganz viel zu essen. Und sie zählte Marlene all die leckeren Lieblingsgerichte auf - von Gsälzbrot bis zu Linsen mit Spätzle. Es gab auch viele Spiele, die trotz allem Spaß machten. Weil sie stark war und Glück hatte, überlebte Inge unter der Obhut ihrer Eltern. Auch Marlene hat überlebt. Sie ist zu sehen im Holocaust Museum in Washington.

Wenn Inge Auerbacher sich heute daran erinnert, was sie als Kind in Theresienstadt erlebt hat, werden die Bilder von damals wieder lebendig. Sie erzählt unmittelbar und ohne Umschweife, warmherzig und verständlich.

Aus O-Ton-Protokollen, Interviews, literarischen Texten und Mitschnitten von Veranstaltungen entstand der Text für dieses Stück, das zu den Kindern der Nachgeborenen spricht, die so alt sind wie damals Inge. Viele der Aufnahmen, die dem Hörspiel zugrunde liegen, wurden während eines Besuchs von Inge Auerbacher in der Freiburger Anne-Frank-Grundschule gemacht. Am 12. Juni wäre Anne Frank, die Inge lächelnd als ihre "große Schwester" bezeichnet, 80 Jahre alt geworden.
Daten zu Cordula Dickmeiß:
Daten zu Mark Ginzler:
Erstsendung: 27.06.2009
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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