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Hörspieldatenbank

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Kriterien: Sprecher entspricht 'Kurt Ebbinghaus' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Jan Rys
produziert in: 1961
produziert von: RB
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Komponist: Ludwig Roselius
Inhalt: Dreiundfünfzig Schritte sind es bis zum Operationssaal. Diese Entfernung beherrscht das Denken von fünf Männern, die hilflos an ihr Bett gefesselt sind. Sie leiden an Wirbelsäulen-Tuberkulose, auch die Schmerzlosigkeit bietet ihnen keinen Trost. Sie sind dem Krankenzimmer, den Gipsbetten und der Fürsorge des Pflegepersonals ausgeliefert. Allein die Phantasie ermöglicht es ihnen, die Fesseln der trostlosen Umgebung zu sprengen. Als Ausgeschlossene greifen die Gelähmten begierig jede Anregung von außen auf, spielen körperliche Aktivitäten im Geiste bis zur letzten Konsequenz durch und müssen schließlich doch erkennen, dass die Rückkehr in die Realität noch erschreckender ist.
Sprecher:Robert Graf (Paul)
Erwin Linder (Lehrer)
Brigitte Oehler (Mutter)
Herbert Steinmetz (Vater)
Ernst Friedrich Lichtenecker (Erster Kollege)
Fritz Kraus (Zweiter Kollege)
Hellmut Lange (Dritter Kollege)
Oswald Döpke (Bester Freund)
Karen Hüttmann (Junge Frau)
Herbert Sebald (Graf Remiro)
Miriam Horwitz-Ziegel (Die Alte)
Friedel Bauschulte (Vittorino)
Otto Kurth (Erzähler)
Daten zu Jan Rys:geboren: 1931
Vita: Jan Rys, 1931 in Mährisch-Ostrau geboren, besuchte deutsches und tschechisches Gymnasium, floh 1948 nach Wien, ging 1949 nach Deutschland. Am Abendgymnasium in Kassel absolvierte er Deutsch-Studien. Seit 1951 lebt Jan Rys als freier Schriftsteller, zunächst i n Hamburg und dann in Wien. Neben einem Roman, Bühnenstücken, Fernsehspielen und Features schrieb Jan Rys vor allem Hörspiele.
Erstsendung: 22.02.1961
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 2 von insgesamt 283
Titel:
Autor: Jan Rys
produziert in: 1986
produziert von: WDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Inhalt: Eine Spinne hat in dem kahlen Krankenzimmer ihr Nest gebaut. Die Kranken, die bewegungslos in ihren Gipsschalen liegen, haben beobachtet, wie sie ihre Kreise und Linien gesponnen hat. Aber jetzt ist sie fort. Enz müßte sie gesehen haben, da er am nächsten liegt. Zögernd gesteht er, daß er sie getötet hat; denn er hat es satt, den ganzen Tag von ihr angestarrt zu werden. Aber um sie greifen zu können, hätte er sich aus der Gipsschale hochziehen, hätte er sich aufrichten müssen. Nach den Erfahrungen der Zimmergenossen ist das unmöglich, denn die kleinste Bewegung kann zum Bruch des Rückgrates führen. Enz demonstriert, wie er sich aufgerichtet hat und sitzt unvermutet im Bett. Er hat sich noch nicht in sein Schicksal ergeben, er hat den Traum von Heilung und Gesundheit noch nicht ausgeträumt. Er stört den Frieden der Kranken.
Sprecher:Heinz Schacht
Else Schacht
Hans Korte
Elfriede Pletsch
Aljoscha Sebald
Wolfgang Krassnitzer
Günter Stahl
Giovanni Früh
Grete Wurm
Benjamin O'Brien
Werner Brehm
Gisela Köhler
Hans Faber
Heinz Opfinger
Curt Bock
Nikolaus Simon
Hans-Joachim Förster
Christoph Pragua
Daten zu Jan Rys:geboren: 1931
Vita: Jan Rys, 1931 in Mährisch-Ostrau geboren, besuchte deutsches und tschechisches Gymnasium, floh 1948 nach Wien, ging 1949 nach Deutschland. Am Abendgymnasium in Kassel absolvierte er Deutsch-Studien. Seit 1951 lebt Jan Rys als freier Schriftsteller, zunächst i n Hamburg und dann in Wien. Neben einem Roman, Bühnenstücken, Fernsehspielen und Features schrieb Jan Rys vor allem Hörspiele.
Erstsendung: 19.02.1961
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 283
Titel:
Autor: Manfred Hausmann
produziert in: 1953
produziert von: HR
Regie: Peter Hamel
Bearbeitung: Hubert von Bechtolsheim
Inhalt: Als Manfred Hausmann sein Buch "Abel mit der Mundharmonika" schrieb, hatte er - nach seinen eigenen Worten - gerade eine sehr glückliche Zeit erlebt. Er hatte die Neue Welt bereist und war mit einer "Kleinen Liebe zu Amerika" im Herzen und in der Feder heimgekehrt. Die helle Lebensfreude spiegelt sich in der entzückenden Liebesgeschichte des 15jährigen Abel wider. "Abel mit der Mundharmonika" wurde das Lieblingsbuch von Hausmanns Lesergemeinde. [...] Jetzt ist Abel zum Helden eines Hörspiels gemacht worden. [...] Das junge Mädchen Corinna wird während eines Sturmes auf der Nordsee von drei Jungen an Bord eines Segelbootes genommen, mit dem sie auf einer Ferientour sind. Sie ist nicht nur im wörtlichen Sinn eine Schiffbrüchige. Ihr Konflikt entspringt einer verzweifelten Enttäuschung über das Verhalten ihres Freundes Hurry. Sie fühlt sich von ihm im Stich gelassen und verstoßen, nachdem gemeinsame Todesnot bei einer Ballonwettfahrt sie einander so nahegebracht hatte wie nie zuvor. Corinna findet Verständnis vor allem bei Abel, einem der drei Jungen auf dem Segelboot "Scharhörn". Abel war ebenfalls durch ein Unglück, bei dem er sein Paddelboot verloren hatte, auf die "Scharhörn" gekommen. Nur seine Mundharmonika hatte er retten können. Die Liebe Abels, die aus dieser Situation herauswächst, ist überschattet von der bangen Frage, ob Corinnas Beteuerungen, von Hurry nie mehr etwas wissen zu wollen, eine wirkliche innere Absage bedeuten oder nur einer Verstimmung entspringen. Und es kommt die Ungewißheit hinzu, ob Hurry aus dem Sturm lebend herausgekommen ist.
MusikerLudwig Ebner (Mundharmonika) Willy Blättermann (Akkordeon)
Erstsendung: 04.08.1953
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Alan Steward Paton
produziert in: 1954
produziert von: NWDR
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Ludwig Cremer
Bearbeitung: Manfred Häberlen
Inhalt: Pieter van Vlaanderen war ein schmucker Polizeioffizier. Er stammte aus einer alten angesehen Burenfamilie. Seine Zukunft schien gesichert, da lernte Pieter das Mädchen Stephanie kennen. Heftige Leidenschaft packte ihn. Er vergaß, daß er verheiratet war und er vergaß noch mehr: er wollte einfach nicht wahrhaben, daß Stephanie eine Farbige war. Die Hautfarbe aber ist im Land der Rassentrennung eine unüberwindliche Schranke. Pieter versuchte, sich darüber hinwegzusetzen. (HörZu)
Sprecher:Heinz Drache (Pastor)
Hanns Ernst Jäger (Agent)
Claus Hofer (Jacob Peter)
Kaspar Brüninghaus (Zerbst)
Heinz Schimmelpfennig (Richard)
Manfred Heidmann (Dichow)
Ernst Hetting (Altmann)
Karl Brückel (Mantei)
Kurt Lieck (Szylinski)
Bernd M. Bausch (Bernd)
Elise Tuerschmann (Seine Frau)
Hermann Pfeiffer (Kommissar)
Erstsendung: 28.09.1954
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Robert Adolf Stemmle
produziert in: 2001
produziert von: NDR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Robert Adolf Stemmle
Bearbeitung: Manfred Häberlen
Komponist: Frank Stehle
Inhalt: Ein Kriminalfall in den 20er Jahren: Die Untersuchung eines Mordes durch die rassistisch voreingenommene Justiz wird einem fälschlich beschuldigten jüdischen Fabrikanten zum Verhängnis. Der Fabrikant Blum ist wegen Mordverdacht verhaftet worden. Seine Freunde begannen einen erbitterten Kampf um seine Freiheit. Ein leidenschaftliches Für und Wider entbrannte um die Frage: schuldig oder unschuldig. Die öffentliche Auseinandersetzung wurde immer mehr zu einem innenpolitischen Streit, in dem der Ausgangspunkt, die Suche nach der Wahrheit, fast vergessen wurde.
Sprecher:Rolf Becker (Heinrich Heine als Erzähler und Vorleser)
Dominique Alexandru (Harry Heine)
Douglas Welbat (Samson Heine, sein Vater)
Katja Brügger (Betty Heine, seine Mutter)
Kristin PollexPeter Franke (Onkel Simon)
Gernot Endemann (Le Grand, Tambour Napoleon Bonapartes und "der Morgenländer")
Klaus Dittmann (Der Kurfürst)
Uli Pleßmann (Pater Dickerscheit)
Danny Hennemann (Wilhelm, Harrys Schulfreund)
Ingeborg Kallweit (Friseurin)
Alain de BaetsHenri Moncomble (Zwei französische Grenadiere)
Rolf Peters (Dreckmichel)
Uwe Storjohann (Schneider Kilian)
Muhammed Akdeniz (1. Junge)
Jakob Lüppen (2. Junge)
Tayfun Guttstadt (3. Junge)
Erstsendung: 13.10.1953
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Lewis Carroll
produziert in: 1958
produziert von: HR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Marcel Wall
Bearbeitung: Kurt Kusenberg
Übersetzer: Kurt Kusenberg
Inhalt: Die Abenteuer eines kleinen britischen Mädchens namens Alice, die mit zurückhaltender Höflichkeit durch ein Kaninchenloch in eine extravagante Traumwelt von teetrinkenden Tieren und streitenden Spielkarten schlüpft, wurden von einem kinderlieben Oxforder Mathematik-Professor, einem gewissen Dr. Dodgson, um die Mitte des letzten Jahrhunderts geschildert und unter dem Pseudonym Lewis Carroll veröffentlicht.
Sprecher:Werner Berndt (Patient)
Pinkas Braun (Thomas)
Gefion Helmke (Baise)
Hannelore Hermann-Röhricht (Krankenschwester)
Friedrich Kolander (Straub)
Sigurd Lohde (Hausarzt)
Maria Madlen Madsen (1. Frau)
Karl-Heinz Martell (Mathias)
Lothar Ostermann (Stimme)
Friedrich Palkovits (Arzt)
Alwin Michael Rueffer (Klinkmann)
Otti Schütz (2. Frau)
Joachim Teege (Franz)
Erich Thormann (Pfleger)
MusikerHans Zuther (Fagott) Hans Helmut Boehm (Oboe; Englischhorn) Hans Lemser (Klarinette) Helmut Müller (Fagott) Martin Linder (Oboe; Englischhorn) Otto Voigt (Flöte) Walter Gleissle (Trompete) Eugen Oschatz (Schlagzeug) Karl Hofmockel (Schlagzeug) Hans-Dieter Sonntag (Flöte)
Daten zu Lewis Carroll:geboren: 27.01.1832
gestorben: 14.01.1898
Vita: Lewis Carroll (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford im County Surrey; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln (oder Alice im Spiegelland) und The Hunting of the Snark. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf: Wie Julia Margaret Cameron und Oscar Gustave Rejlander betrieb er bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografie als Kunst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.12.1958
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Erwin Wickert
produziert in: 1949
produziert von: RWR-S
Regie: Hans Bernd Müller
Inhalt: Einer thessalischen Sage zufolge war der griechische König Admet von den Göttern mit einer besonderen Gnade ausgezeichnet worden. Wenn seine Stunde gekommen sei, hatte ihm Apollon versprochen, könne er dennoch dem Tod entgehen, falls irgend ein anderer freiwillig an seiner Stelle sich ins Reich des Todes aufmache. Doch nur ein einziger Mensch ist dazu bereit - derjenige, der dem König am liebsten ist, seine Frau Alkestis. Anders als in der Urfassung des Euripides lässt der Autor Admet das Opfer seiner Gemahlin nicht annehmen, und es gelingt dem wundermächtigen Herakles auch nicht, Alkestis wieder aus dem Totenreich zu Admet zurückzubringen. Doch obgleich der Autor darauf verzichtet, Götter oder Helden zu bemühen, bringt auch er seine Geschichte zu einem heiteren Ende.
Sprecher:Alma Seidler
Fred Liewehr
MusikerGert Zeumer (Celesta) Erhart Ellbogen (Cembalo) Ernst Bodensohn (Flöte) Ernst Hermann (Flöte) Otto Voigt (Flöte) Karl-Heinz Bender (Schlagzeug) Maria Kindler (Harfe) Hans Häßlein (Trompete) Reinhold Heller (Schlagzeug)
Daten zu Erwin Wickert:vollständiger Name: Erwin Otto Humin Wickert
geboren: 07.01.1915
gestorben: 26.03.2008
Vita: Erwin Otto Humin Wickert (* 7. Januar 1915 in Bralitz; † 26. März 2008 in Remagen) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller.

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Erstsendung: 06.05.1961
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Anne Calonne
produziert in: 1953
produziert von: NWDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Hanns Cremer
Inhalt: Funkspiel

Alle Uhren ticken. Was das zu bedeuten hat? Das Ticken ist ihre Sprache. Mit "Ticktack", "Gong" und "Kuckuck" verständigen sie sich untereinander. Freilich, nicht jedem ist diese seltsame Uhrensprache verständlich. Der alte Meister Pendel aber hat in den langen Jahren, die er in seiner Werkstatt verbrachte, den Uhren ihr Geheimnis abgelauscht. Abends, wenn es in seinem Laden dunkel ist, horcht er immer, was sie einander zu erzählen haben. Kuriose Geschichten! Am interessantesten ist das Abenteuer, das die alte Standuhr mit einer alten französischen Uhr erlebt hat.
Sprecher:Will Quadflieg (Browning)
Dagmar Altrichter (Barrett)
Erstsendung: 02.01.1953
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Fred von Hoerschelmann
produziert in: 1983
produziert von: NDR
Laufzeit: 64 Minuten
Regie: Karlheinz Schilling
Inhalt: In sehr einfacher Form - und dadurch umso eindrucksvoller - wird die Wandlung eines Bürokraten zum Menschen demonstriert. Die Fabel berichtet davon, daß ein Beamter des Wohnungsamtes durch sein gleichgültiges Festhalten am Buchstaben des Gesetzes einen Mann in den Tod treibt, und daß der Beamte selbst, gleichsam durch die Vergeltung des Schicksals, fast zu Tode gekommen wäre, weil ein Apotheker, den gesetzlichen Bestimmungen gemäß, ihm ein dringend benötigtes Medikament nicht ohne Rezept verabreichen will. Aber der Beamte wird gerettet - durch die Menschlichkeit einer Frau, die, der Zufall will es, die Schwester des Mannes ist, der sich auf Grund der Hartnäckigkeit des Beamten aus dem Fenster gestürzt hatte. Beide erfahren erst nach der Hilfeleistung von dieser Verbindung. Aber diese Eröffnung gibt dem Beamten zu denken, und er beschließt, fortan bei seinen Entscheidungen stets die bestehenden Umstände zu berücksichtigen.
Sprecher:Alfred Eich (Robert Walser)
Miriam Spoerri (Frieda Mermet)
Horst Keitel (Konsul Hausschild)
Rüdiger Schulzki (Sprecher)
Peter Müller-Buchow (Ansager)
Peter Sage (Geige)
Daten zu Fred von Hoerschelmann:geboren: 16.10.1901
gestorben: 02.06.1976
Vita: Fred von Hoerschelmann (* 16. November 1901 in Hapsal, Estland; † 2. Juni 1976 in Tübingen) war ein deutscher Schriftsteller und Hörspielautor.

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Erstsendung: 28.06.1949
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Fred von Hoerschelmann
produziert in: 1952
produziert von: RB
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Karlheinz Schilling
Inhalt: In sehr einfacher Form - und dadurch umso eindrucksvoller - wird die Wandlung eines Bürokraten zum Menschen demonstriert. Die Fabel berichtet davon, daß ein Beamter des Wohnungsamtes durch sein gleichgültiges Festhalten am Buchstaben des Gesetzes einen Mann in den Tod treibt, und daß der Beamte selbst, gleichsam durch die Vergeltung des Schicksals, fast zu Tode gekommen wäre, weil ein Apotheker, den gesetzlichen Bestimmungen gemäß, ihm ein dringend benötigtes Medikament nicht ohne Rezept verabreichen will. Aber der Beamte wird gerettet - durch die Menschlichkeit einer Frau, die, der Zufall will es, die Schwester des Mannes ist, der sich auf Grund der Hartnäckigkeit des Beamten aus dem Fenster gestürzt hatte. Beide erfahren erst nach der Hilfeleistung von dieser Verbindung. Aber diese Eröffnung gibt dem Beamten zu denken, und er beschließt, fortan bei seinen Entscheidungen stets die bestehenden Umstände zu berücksichtigen.
Sprecher:Carl Schenck (Fiete Klüüs, Fischer und Bauer)
Erika Rumsfeld (Therese, seine Frau)
Ruth Bunkenburg (Guste, eine der Töchter)
Elsbeth Kwintmeyer (Line, die andere Tochter)
Heinz Krug (Fritz Kröhl, Fischerknecht)
Hans Joachim Schenck (Karl Fangmann)
Max Tobien (Orje Kubinski)
Daten zu Fred von Hoerschelmann:geboren: 16.10.1901
gestorben: 02.06.1976
Vita: Fred von Hoerschelmann (* 16. November 1901 in Hapsal, Estland; † 2. Juni 1976 in Tübingen) war ein deutscher Schriftsteller und Hörspielautor.

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Erstsendung: 22.07.1952
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 283
Titel:
Autor: Eugene Gladstone O'Neill
produziert in: 1977
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Leonard Steckel
Bearbeitung: Leonard Steckel
Inhalt: "Anna Christie" ist ein knappes, dramatisch dichtes Stück, das fast ohne Kürzungen und Änderungen im Funk wiedergegeben werden kann. Kneipen, Häfen, Schiffe und die See selbst, "der alte Satan", sind der Hintergrund, vor dem Anna Christie zum erstenmal in ihrem verwüsteten jungen Leben einem Mann begegnet, der sie liebt und den sie liebt. Aber das Mädchen kann in diesem Augenblick nicht über seine Vergangenheit schweigen. Die Frage, ob die beiden Menschen den Schatten dieser Vergangenheit mit ihrer Liebe überwinden können, bildet den Höhepunkt dieser "dramatischen Ballade", wie O'Neill selbst sein Werk bezeichnet. Er hat in einer heutigen Form einen zeitlosen Konflikt gestaltet.
Sprecher:Klaus Knuth
Peter Brogle
Erstsendung: 16.02.1954
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 12 von insgesamt 283
Titel:
Autor: Horst Pillau
produziert in: 1962
produziert von: RB
Laufzeit: 288 Minuten
Regie: Wolfram Rosemann
Komponist: Jobst Philipp
Inhalt: Nach einem Manöver wurde ein Wachtposten von den Soldaten vergessen. Dorfbewohner reden mit dem pflichtbewussten Mann. Bei einem improvisierten Dorffest schläft er stehend ein. Die minderjährige Philomenia ruft telefonisch den vergesslichen Vorgesetzten herbei.
Sprecher:Heinz Piper (Erzähler)
Heinz Burmeister (Kasper Ohm)
Almut Sandstede (Kasper-Möhme, seine Frau)
Ruth Bunkenburg (Irsche)
Ivo Braak (Michel)
Peter Meyerdierks (Andrees)
Christa Jagels (Greten)
Hermann Bartschat (Heinz Poppe)
Erstsendung: 14.07.1962
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Fred von Hoerschelmann
produziert in: 1989
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Walter Knaus
Inhalt: Beim Rückzug der deutschen Armee in Italien findet ein Gefreiter einen Toten am Straßenrand. Er lädt ihn in den Beiwagen seines Motorrades und macht sich auf die Suche nach jemand, der ihm helfen kann, diesen Unbekannten zu beerdigen. "Man kann ihn doch nicht einfach liegenlassen." Die abgestumpften Kameraden ziehen allein weiter. Der Gefreite gerät zunächst an einen Stabsarzt, dann an eine italienische Mutter, an einen Verpflegungsbullen, an eine Oberschwester, an einen Pfarrer. Jede der angesprochenen Personen verfällt durch eine Anspielung, einen falsch verstandenen Namen, einen Satz des Gefreiten, einen Jargonausdruck in kurzes Sinnieren. Alte Schuld steht wider die um Hilfe Angegangenen auf, aber nur der Pfarrer stellt sich dem Anruf, läßt seine Fahrmöglichkeit im Stich und hilft, dem Unbekannten ein Grab zu bereiten. Die Monologe, nur sparsam von Rückblenden unterbrochen, sprechen von vielfältigem Versagen, von verweigerter Hilfe, von Gewissenszwang, von Oberflächlichkeit, von Hartherzigkeit. (Aus einer zeitgenössischen Rezension)
Daten zu Fred von Hoerschelmann:geboren: 16.10.1901
gestorben: 02.06.1976
Vita: Fred von Hoerschelmann (* 16. November 1901 in Hapsal, Estland; † 2. Juni 1976 in Tübingen) war ein deutscher Schriftsteller und Hörspielautor.

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Erstsendung: 06.09.1955
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Felix Salten
produziert in: 1987
produziert von: SFB
Laufzeit: 36 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Gerd Beermann
Bearbeitung: Christian Boehme
Inhalt: Die Geschichte eines Rehes

Mutter Feline hat es nicht leicht, ihr noch kleines, entzückendes Rehkind "Bambi" vor den Gefahren des Lebens zu schützen. Auf unsicheren Beinen geht es auf Erkundungsfahrt und die kleinen Spielgefährten des Waldes begleiten aufgeregt das neugierige Rehlein. Was gibt es aber nicht auch alles zu sehen. Schmetterlinge, bunte Käfer, zwitschernde Vögel, die es nicht unterlassen können, den kleinen Gernegroß zu necken und zu belachen. Sein kleiner Freund "Schlappohr" verführt ihn oft zu gewagten Exkursionen, die nicht immer ohne Angst und Schrecken abgehen. Doch auch für "Bambi" beginnt bald der "Ernst des Lebens", und die vielen Gefahren im Wald und auf der grünen Wiese müssen ohne Mutters Bewachung durchstanden und überwunden werden.
Sprecher:Uwe Friedrichsen
Elisabeth Trissenaar
Sabine Sinjen
Ingrid Kaehler
MusikerMitglieder des SWF-Sinfonieorchesters Gustav Görlich
Daten zu Felix Salten:vollständiger Name: Siegmund Salzmann
geboren: 06.09.1869
gestorben: 08.10.1945
Vita: Felix Salten (eigentlich Siegmund Salzmann; * 6. September 1869 in Budapest; † 8. Oktober 1945 in Zürich) war ein österreichisch-ungarischer Schriftsteller und wurde durch seine Tiergeschichte Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde (1923) weltbekannt.

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Erstsendung: 19.12.1950
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 15 von insgesamt 283
Titel:
Autor: Pär Lagerkvist
produziert in: 1953
produziert von: SWF
Regie: Gert Westphal
Bearbeitung: Edzard Schaper
Übersetzer: Edzard Schaper
Inhalt: Nach seinem Roman "Barabbas" hat Pär Lagerkvist eine dramatisierte Fassung hergestellt. Die Uraufführung fand 1953 am Königlichen Theater in Stockholm statt. Das Stück behandelt das Schicksal des Mörders Barabbas, der statt Christus freigelassen wurde, und der seitdem von Unruhe und Gewissenskämpfen gequält wird. Die Passion Christi übt eine geheimnisvolle Anziehung auf ihn aus. Er wird zu einem suchenden Menschen, der aber von seiner eigenen Natur gefangen bleibt.
Daten zu Pär Lagerkvist:vollständiger Name: Pär Fabian Lagerkvist
geboren: 23.05.1891
gestorben: 11.07.1974
Vita: Pär Fabian Lagerkvist (* 23. Mai 1891 in Växjö; † 11. Juli 1974 in Danderyd bei Stockholm) war ein schwedischer Schriftsteller und Dichter. Im Jahr 1951 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

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Erstsendung: 31.03.1953
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 16 von insgesamt 283
Titel:
Autor: Carl Zuckmayer
produziert in: 1950
produziert von: RSB
Regie: Karl Peter Biltz
Bearbeitung: Karl Peter Biltz
Inhalt: Im Frühjahr 1546 kommt Karl V. nach Regensburg. Ein Zufall führt ihm die junge Bürgerstochter Barbara Blomberg in den Weg. Sie wird die Geliebte des alternden Kaisers und bringt einen Sohn zur Welt, welcher der Mutter nach der Geburt weggenommen wird. Am Hofe von Madrid erhält er eine vornehme Erziehung. Die Geschichte kennt ihn unter dem Namen Don Juan d'Austria und als Sieger der Seeschlacht von Lepanto, in welcher die christliche Welt von den Türken gerettet wurde. Barbara wird mit einem kaiserlichen Offizier verheiratet und in die Niederlande gebracht. Mit dem Tod ihres Mannes beginnt Zuckmayers Stück. Die Witwe Blomberg wird aus Lebenshunger und Sorge für ihre in der Ehe geborene Tochter in die große Politik getrieben. Als Mutter des illegitimen Kaisersohnes gerät sie in die Wirren der spanischen Besatzungspolitik. Bei Brüssel werden ihr auf Anordnung des Hofamts ein Schloß geschenkt und ein sorgenfreies Leben gesichert. Nach einer Liebesaffäre mit dem Abenteurer Ratcliff gelingt es ihr, ihren vornehmen Sohn zum ersten Mal nach seiner Geburt zu sehen und zu sprechen. Diese Begegnung bildet für die Frau, die mit Ratcliff von der Liebe Abschied nahm, den letzten Höhepunkt des Lebens. Sie hat sich entschlossen, den Wünschen der spanischen Politik nachzugeben, den flandrischen Hexenkessel zu verlassen und auf einem spanischen Schloß den Rest ihres Lebens zu verbringen. - Bei den bisherigen Bühnenaufführungen spielten verhältnismäßig junge Schauspielerinnen die Titelrolle. Es ist deshalb von besonderem Reiz, in der Hörspielfassung Lina Carstens zu begegnen, die als erste Mütterdarstellerin der deutschen Bühne gilt.
Daten zu Carl Zuckmayer:geboren: 27.12.1896
gestorben: 18.01.1977
Vita: Carl Zuckmayer (* 27. Dezember 1896 in Nackenheim, Rheinhessen; † 18. Januar 1977 in Visp, Schweiz, Grab in Saas-Fee) war ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 29.11.1949
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Egon Jameson
produziert in: 1952
produziert von: BR
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Karl Peter Biltz
Komponist: Mark Lothar
Inhalt: Tatsachen-Hörspiel

Egon Jameson konnte auf seinen Reportagefahrten manches beobachten und erforschen, an dem wir gleichgültig vorübergehen. So fesselte ihn ein Streit, den elf Frauen um ein kleines Mädchen führten. Jede behauptete, sie allein sei die wirkliche Mutter. Egon Jameson ging dem Fall nach. Am Anfang war da ein Eisenbahnzug, der in den letzten Kriegstagen in einen Fliegerangriff geriet. Der Zug wird getroffen, es gibt Tote und Verwundete. Ein Ehepaar rettet einen fremden Säugling und nimmt ihn an sich, da die Mutter offenbar umgekommen ist. Tatsächlich aber beginnt für die wirkliche Mutter eine jahrelange und verzweifelte Suche nach ihrem Töchterchen Barbara. Es beginnt ein Kampf, an dessen Ende sich elf Mütter um Barbara streiten.
Sprecher:Ernst Schlott (Erzähler)
Else Wolz (Frau Dudgeon)
Karl Burg (Peter Dudgeon)
Peter Lühr (Richard Dudgeon)
Sepp Nigg (Christoph Dudgeon)
Alfred Menhart (William Dudgeon)
Ernst Rotmund (Titus Dudgeon)
Hanns Stein (Pastor Anderson)
Agnes Fink (Judith)
Hans Herrmann-Schaufuß (Advokat Hawkins)
Friedrich Domin (General Burgoyne)
Fritz Rasp (Major Swindon)
Fritz Strassner (Feldwebel)
Erstsendung: 15.04.1952
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Albert Camus
produziert in: 1950
produziert von: BR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Karl Peter Biltz
Bearbeitung: Walter Jensen
Übersetzer: Hans H. Hausser
Inhalt: In den Münchener Kammerspielen erlebte ein bis ins letzte aufgewühltes und erschüttertes Publikum die deutsche Erstaufführung von Albert Camus' "Belagerungszustand", einem Schauspiel in drei Akten. Der ungewöhnlich erregende Stoff der Handlung, der diese Aufführung zu dem großen Ereignis der Spielzeit der Kammerspiele werden ließ, hat auch den Rundfunk verlockt, dieses Stück herauszubringen und ihm die funkische Form des Hörspiels und seiner vielen, vom Optischen unabhängigen, künstlerischen Möglichkeiten zu geben. Doch was ist das Mitreißende dieses Stoffes? Camus läßt seine Handlung in der spanischen Stadt Cadix (!) spielen. Sein Spiel ist Gleichnis und Deutung. Über die Stadt zieht, das Volk erschreckend, ein brausender Komet. Seine Wirkung ist furchtbar. Schon wenige Stunden später bricht in der Stadt Cadix die Pest aus. Aber sie bricht nicht nur aus, sie erscheint persönlich, sie ist mehr als eine Krankheit. Sie ist die personifizierte Seuche unserer Zeit und heißt Terror, anonyme Macht, absolute Ordnung, totale Organisation! Diese Pest erscheint in dem Stück, ihr kalter Atem verjagt den Gouverneur. Sie reißt die Macht an sich. Sie errichtet eine Staatsmaschinerie, in der die Menschen nur noch funktionieren, nicht mehr leben dürfen. Um das Geschäft reibungsloser abzuwickeln, hat sich die "Pest" den Tod als Sekretärin mitgebracht. Diese Dame führt Buch. In ihm sind alle Einwohner verzeichnet. Wer das Unglück hat, staatspolitisch wertlos zu sein, wird ausgestrichen, liquidiert! Und die Dame streicht unermüdlich aus ... Doch auch diese perfekte "pestalische" Maschinerie hat einen kleinen Fehler: Wer ohne Angst ist, gegen den vermag sie nichts! Und hier offenbart sich Camus als der Dichter der résistance, des unentwegten Dennoch - Glaubens, der erbitterten Absage an Gewalt und Macht. Auch in seiner Stadt Cadix tritt ein junger Mensch auf, der furchtlos der Pest entgegentritt, rebelliert und es vermag, daß die Perfektion ihrer Technik versagt. Cadix wird befreit, die Belagerung aufgehoben. Die Pest weicht, - jedoch ohne Verzweiflung, denn noch gibt es genügend andere Plätze, wo sie sich - vorläufig - breitmachen kann.
Sprecher:Hansjörg Schmitthenner (Einleitung)
Daten zu Albert Camus:geboren: 07.11.1913
gestorben: 04.01.1960
Vita: Albert Camus (* 7. November 1913 in Mondovi, Französisch-Nordafrika, heute Dréan, Algerien; † 4. Januar 1960 nahe Villeblevin, Frankreich) war ein französischer Schriftsteller und Philosoph. 1957 erhielt er für sein publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur. Camus gilt als einer der bekanntesten und bedeutendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.09.1950
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Albert Camus
produziert in: 1978
produziert von: SRF
Laufzeit: 8 Minuten
Regie: Günther Rennert
Bearbeitung: Ingeborg Bachmann; Günther Rennert
Inhalt: Der Autor zeigt den Konflikt zwischen Freiheit und Gewalt. Der totalitäre Machtanspruch - verkörpert in der allegorischen Figur der Pest - zwingt die spanische Stadt Cadiz unter ihre Gesetze. Es gibt nur noch Schweigen, Ordnung, Organisation. Die Bürger dürfen nicht mehr frei umhergehen, reden und handeln, selbst die Liebe wird verboten, sogar das Leben will Nada - das personifizierte Nichts im Dienste der Pest - bis zur Ausrottung reglementieren. Aber einer widersetzt sich: der Arzt Diego. Die Menschen um ihn herum erstarren in Angst, er aber überwindet sie, schreit seinen Protest heraus und rettet mit dem Opfer seines Lebens die Stadt vor der Pest. Denn einem Gesetz gehorcht die Pest: sie muss Herrscher sein über alle oder keinen. Wenn nur ein Mensch die Kraft, den Mut und die Liebe besitzt, Freiheit zu fordern, ist die Welt nicht verloren.
Sprecher:Siegfried Meisner
Klaus Degenhardt
Klaus Seidel
Hans-Günther Müller
Herta Veuhoff
MusikerJeanne Loriod (Ondes Martenot) Erich Seiler (Schlagzeug) Otto Heinl (Posaune) Erhart Ellbogen (Klavier) Alois Seiler (Schlagzeug) Margarete Schmidt (Chor) Nore Boening (Chor) Waltraut Görlich (Chor) Sofie Blum (Chor)
Daten zu Albert Camus:geboren: 07.11.1913
gestorben: 04.01.1960
Vita: Albert Camus (* 7. November 1913 in Mondovi, Französisch-Nordafrika, heute Dréan, Algerien; † 4. Januar 1960 nahe Villeblevin, Frankreich) war ein französischer Schriftsteller und Philosoph. 1957 erhielt er für sein publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur. Camus gilt als einer der bekanntesten und bedeutendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.04.1959
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Alexander Sternberg
produziert in: 1956
produziert von: SDR
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Karlheinz Schilling
Komponist: Tibor Inczédy
Inhalt: Eine verheiratete junge Frau empfängt einen Jugendfreund bei sich. Ihr Mann, der spät am Abend von seiner anstrengenden Arbeit nach Hause kommt, zeigt keine Lust, sich dem Besucher zu widmen und fordert ihn unmissverständlich auf, die Wohnung zu verlassen. Der Besucher weigert sich, mit dem Einverständnis der Frau, der Forderung Folge zu leisten. Der Ehemann verklagt den unerwünschten Besucher wegen Hausfriedensbruchs. Das Gericht hat sich mit der Frage zu beschäftigen, wie es in diesem Zusammenhang den Willen der Ehefrau zu bewerten hat, die entgegen der Aufforderung ihres Mannes den Besucher zum Bleiben ermutigt hat.
Sprecher:Lieselotte Rau (Die Laute)
Alfons Hoeckmann (Tsai)
Gisela von Collande (Wu-niang)
Egon Clauder (Vater Tsai)
Elsa Pfeiffer (Mutter Tsai)
Karl Bockx (Schreiber Dschang)
Uta Rücker (Niu-schö)
Ernst Ginsberg (Kreisbeamte)
Paul Hoffmann (Niu, der kaiserliche Hofmarschall)
Hans Mahnke (Wang)
Horst Beck (Hsiang)
Lotte Betke (Heiratsvermittlerin)
Hans Herrmann-Schaufuß (Obereunuche)
Kurt Haars (Mandarin)
Karl Lange (Büttel)
Curt Condé (Bittsteller)
Wolfgang Wendt (Bittsteller)
Gert Tellkampf (Der Kaiser)
Franz Steinmüller (Prüfer)
Ferry Dittrich (Prüfer)
Erstsendung: 20.05.1956
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Abfragedauer: 1,2702 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555979802
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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