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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 137
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Titel: "Ich schreibe für mich und Fremde"
Autor: Mira Alexandra Schnoor
produziert in: 2004
produziert von: BR
Laufzeit: 57 Minuten
Inhalt: Ein Porträt von Gertrude Stein in Fragmenten

"Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose" lautet der berühmteste Satz von Gertrude Stein (1874-1946), eine der am meisten parodierten oder zitierten Satzstrukturen der Literaturgeschichte. "Ich glaube", sagte die amerikanische Dichterin später, "dass in diesem Satz zum ersten Mal in der englischen Dichtung der letzten hundert Jahre die Rose wirklich rot ist." Stein revolutionierte Anfang des 20. Jahrhunderts die Literatur - befreite die Wörter aus den Fesseln der Bedeutung und setzte die übliche Interpunktion außer Kraft. Auf Erzählkonventionen wie die Struktur eines Textes mit Anfang und Ende, Handlungssträngen und Figurenpsychogrammen verzichtete sie. Das Porträt von Mira Alexandra Schnoor setzt sich aus vielen Einzelteilen zusammen, darunter Opernszenen und Originaltöne von Lesungen Gertrude Steins. Mit ihrer klaren Stimme war sie die ideale Interpretin ihrer Werke, wie Aufnahmen aus den 30er Jahren dokumentieren. Die Rhythmik und Schönheit ihrer Sprachkompositionen erschließen sich, ähnlich wie bei Lautpoesie, ganz nur im gesprochenen Vortrag. So war es nicht überraschend, dass viele Komponisten Stein vertonten oder von ihrer Ästhetik beeinflusst wurden. Auch die Avantgarde der bildenden Künste ist eng mit ihrer Person verknüpft. Mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein, Wollsocken und Sandalen an den Füßen, hielt Gertrude Stein Hof in ihrem Pariser Salon, entdeckte und förderte die Maler des Kubismus, deren Ästhetik sie in ihren Texten umzusetzen versuchte, und wurde zur "Mutter der Moderne". Den Unterschied zu ihrem Konkurrenten James Joyce brachte Pablo Picasso auf den Punkt: "Joyce ist der Unverständliche, den jedermann verstehen kann." Stein interessierte sich nicht dafür, verstanden zu werden. Statt dessen schuf sie eine Sprache, die für ihre Zeit völlig neu war - und kreierte dabei ihre eigene Legende: "Einstein war der schöpferische Geist des Jahrhunderts und ich bin der schöpferische literarische Geist ..." In ihrem Porträt von Gertrude Stein versammelt Mira Alexandra Schnoor Splitter und Fragmente eines Lebens, die wie zufällig ein Bild ergeben.
Sprecher:Gert Heidenreich (Erzähler)
Kornelia Boje (Gertrude Stein 1)
Kai Taschner (Zitator Leo Stein)
Alexander Duda (Zitator Hemingway)
Axel Wostry (Zitator)
Andreas Neumann (Titelsprecher)
Krista Posch (Gertrude Stein 2)
Daten zu Mira Alexandra Schnoor:geboren: 1962
Vita: Mira Alexandra Schnoor, geb. 1962 in Manchester. BR-Sendungen u.a. Porträts von Herman Melville, Gertrude Stein, Virginia Woolf. Essays zu Döblins "Berlin Alexanderplatz", Thoma Manns "Doktor Faustus", Kafkas "Der Process", James Joyce' "Dubliner".
Erstsendung: 27.09.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 137
Titel: Aida
Autor: Marinella Fiume
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Margareth Obexer
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Margareth Obexer
Inhalt: Sizilien im Jahr 1933: Drohende Armut und die faschistische Ideologie Mussolinis prägen das Leben auf der italienischen Insel. In der Kleinstadt Fiumefreddo wächst das Mädchen Aida ohne seinen Vater auf, der in Amerika den Lebensunterhalt der Familie sichert. Giovannino, der Ehemann von Aidas älterer Schwester, lebt bei der Familie und ist für das Mädchen Vaterersatz. Doch Aida wird unfreiwillig Zeugin des wiederholten Ehebruches, den ihre Mutter und Giovannino begehen. Ihr Wissen ist eine schwere Last. Selbst ihre Großmutter glaubt ihr nicht und bezichtigt sie der Lüge. Denn in einer Zeit, in der Ehebruch ein schwerwiegendes Verbrechen ist und mit dem Tod bestraft werden kann, ist Aidas Wissen eine große Gefahr für die gesamte Familie - und schließlich für das kleine Mädchen selbst.
Sprecher:Andreas Pietschmann (Giovannino)
Krista Posch (Giuseppina)
Carolina Kertz (Iduzza)
Christine Ostermayer (Großmutter)
Hannelore Albus (Donna Razzia)
Rainer Homann (Carabiniere)
Thessy Kuhls (Nachbarin)
Vittorio Alfieri (Posestà)
Christa Strobel (Donna Rosina)
Horst Mendroch (Maresciallo)
Josef Tratnik (1. Verteidiger)
Matthias Haase (2. Verteidiger)
Victor Weiss (Richter)
Peter Harting (Barbier)
Matthias Ponnier (Erzähler)
Eva Garg (Erzählerin)
Victor Weiss (Don Vito)
Hannelore Albus (Concettina)
Thessy Kuhls (Sarina)
Daten zu Marinella Fiume:Vita: Marinella Fiume wurde in Noto, im Süden Siziliens (Provinz Catania) geboren und studierte Latein und Griechisch in Catania. Nach Promotion und Habilitation lehrte sie Alt-Philologie und hat zahlreiche kulturwissenschaftliche Publikationen mit Schwerpunkt Sizilien veröffentlicht. Sie betätigte sich nach der Ermordung der Richter Falcone und Borselino durch die Mafia intensiv politisch. Von 1993 bis 2002 war sie Bürgermeisterin von Fiumefreddo, wo sie mit ihrer Familie lebt.
Erstsendung: 26.05.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 137
Titel: An morgen war nicht zu denken
Autor: Iris Anna Otto
produziert in: 1992
produziert von: BR
Laufzeit: 17 Minuten
Regie: Irene Schuck
Inhalt: Eine Frau erlebt, wie aus Haus und Garten alle Dinge langsam verschwinden und zuletzt nichts bleibt, als das erzählende Ich und das Meer. Eines Morgens hat sich der Dielenboden unter ihr in Sand verwandelt, und wunderbarerweise bringt das Meer alles, was verschwunden war, wieder zurück. Die Frau kehrt um - war sie überhaupt weg? - betritt den Garten, das Haus. Wochen scheinen vergangen - alles ist an seinem Platz, auch der Tisch ist gedeckt. ... Ein Stück über die Brüchigkeit der Realität.
Sprecher:Krista PoschEsther Hausmann (Christa)
Detlef Kügow (Klaus)
Michael Habeck (Georg)
Daten zu Iris Anna Otto:geboren: 24.05.1953
Vita: Iris Anna Otto (* 24. Mai 1953 in Herne) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.02.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 137
Vorige/nächste Ausstrahlung:07.04.2019 um 18:20 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Auf einem einzigen Blatt Papier
Autor: Mirna Funk
produziert in: 2018
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Stefanie Ramb
Komponist: Malakoff Kowalski
Inhalt: Jonathan ist ein Mann, der kein Gestern und kein Morgen hat. Dessen gesamtes Leben auf einem einzigen Blatt Papier stattfindet, das immer wieder gelöscht und neu beschrieben wird. Jonathan hat Israel, das Land, indem er geboren ist, noch nie verlassen. Er kann es nicht verlassen, weil er sich selbst nicht bewohnt. Er hat quasi keinen Körper, mit dem er reisen könnte. Keinen Körper, mit dem er Dinge schaffen könnte. Keinen Körper, um mit anderen in Kontakt zu treten. Er ist ein Lufthauch. Eine Sphäre. Er existiert nur als Reaktion. Es gibt von ihm ausgehend keine Aktion. Nichts, das aus ihm heraus agiert. Er reagiert nur auf Dinge, Menschen und Situationen. Sein Leben findet parallel zu all dem statt, was heute die moderne Welt mit ihren zahlreichen Möglichkeiten, dem Netzwerken, dem Reisen und dem sich selbst Entdecken ausmacht. Dieser Mann ist ein Gegenentwurf zur gegenwärtigen Gesellschaft und doch erfahren wir viel durch ihn über ebendiese Gesellschaft.

"Wir leben in einer Zeit, in der sich alles um persönliche Weiterentwicklung dreht, in der jeder Einzelne davon überzeugt ist, er könne alles tun und jeder sein. Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen glauben, immer wieder neu anfangen zu können. Ja, dass es viele verschiedene Leben in diesem einen gibt. Und wir leben in einer Zeit, in der wir fest davon überzeugt sind, dass wir frei sind. Auch Jonathan, der Protagonist meines Hörspiels, ist überzeugt davon, frei zu sein. Immer, wenn sein Leben nicht so läuft, wie er es sich wünscht, beginnt er einfach von vorn. So glaubt er jedenfalls. Er gibt sich einen neuen Namen, kleidet sich neu ein, beginnt einen neuen Job und eine neue Beziehung. Er verändert sein gesamtes Setting und denkt, dass nun alles anders wird. Aber das wird es nicht. Weil wir nicht neu beginnen können. Weil wir uns, unsere Traumata und unsere Geschichte mitschleppen. Ein ganzes Leben lang. Denn wir werden uns nicht los. Niemals." (Mirna Funk)
Sprecher:Michaela Steiger (Erzählerin)
Thomas Hauser (Yonathan)
Anna Drexler (Ella)
Walter Hess (Arik)
Krista Posch (Rachel)
Julia Riedler (Keshet/Tamar)
Christian Löber (Tomer)
Xenia Tiling
Daten zu Mirna Funk:geboren: 1981
Vita: Mirna Funk, geb. 1981 in Ost-Berlin, Schriftstellerin und Journalistin. Artikel und Essays für verschiedene Magazine und Zeitungen. Auszeichnungen u. a. Uwe-Johnson-Preis, 2015. Roman Winternähe (2015).
Hompepage o.ä.: https://mirnafunk.com/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.09.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 137
Titel: Augusto, der Richter
Autor: Ingo Schulze
produziert in: 2016
produziert von: MDR; BR
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Einem deutschen Schriftsteller, mit Frau und Töchtern zu Gast in der Villa Massimo, reißt beim Fußballspielen die Achilles-Sehne. Nach der Operation steckt er wochenlang im Haus fest. Umso größer die Freude, als er sich zum ersten Mal wieder zu Fuß in die Stadt wagt. Übermütig beschließt er, gleich die nötigen Besorgungen zu machen - der Supermarkt ist ganz in der Nähe. Nur, dass er den ausliegenden Köstlichkeiten unter diesen Umständen noch schwerer widerstehen kann als sonst! Bald bekommt er den Wagen kaum noch vom Fleck, dafür melden sich die Schmerzen im Bein wieder. Wie soll er das alles jemals nach Hause schaffen? Da kommt dieser Augusto wie gerufen - ein Rumäne, wie sich herausstellt, mit grüner Warnweste über einem ausgewaschenen Shirt. Ist er, wie er unterwegs behauptet, ebenfalls Schriftsteller?

Fesselnd erzählen kann er jedenfalls: Nämlich von den schier unglaublichen Erlebnissen der vergangenen Nacht. Zuerst hatte er nur einer reichen Signora beim Transport der Einkäufe geholfen. Doch dann in ihrem Palazzo werden ganz andere Dienste von ihm erwartet. Denn die drei Grazien, die dort residieren, geben ein Fest. Dazu einen Tanzwettstreit - nach jeder Runde wird ein Paar abgewählt. Und Augusto, gebadet und in duftende Gewänder gehüllt, ist der Richter. Doch als das Fest in eine Orgie von Sex und Gewalt mündet, bricht Augusto ab. Will der Schriftsteller ihn deshalb unbedingt noch einmal treffen? Oder wegen der zwei Fünfzig-Euro-Scheine, die aus seinem Portemonnaie verschwunden sind? Oder weil er nicht damit zurechtkommt, dass der Eine lebt wie im Paradies auf Erden, und der Andere ihm die Schlemmereien trägt?
Sprecher:Paul Herwig (Ich)
Christian Redl (Augusto)
Judith Rosmair (Tanja)
Krista Posch (Signora Maria)
Francesca Tasini (Signora Carmen)
Lorella Borrelli (Signora Valentina)
Nicoline Schubert (Judith)
Jonas Fürstenau (Carsten)
Julia Preuß (Maja)
Martin Reik (Frank)
Hermine Mirtschink (Paula)
Anna Gläser (Anna)
Raschid D. Sidgi (Albaner)
Mara Papaccio (Mädchen)
Ingo Schulze (Autor)
Daten zu Ingo Schulze:geboren: 1962
Vita: Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, seit seinem Debüt mit dem Erzählungsband "33 Augenblicke des Glücks" einer profiliertesten Schriftsteller seiner Generation. Veröffentlichte neben den Romanen "Simple Stories", "Neue Leben" und "Adam und Evelyn" sowie den Erzählungsbänden "Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier" und "Orangen und Engel" auch Essays und Publizistik. "Das ,Deutschlandgerät'" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 26.09.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 137
Titel: Bahnhof am Meer
Autor: Jürgen Becker
produziert in: 1995
produziert von: WDR; SWF
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Ostende - ein Ort der Erinnerung, der Distanz, aber auch der Flucht. Nach Jahren ist der Schriftsteller wieder einmal mit dem Zug von Köln in das belgische Seebad Ostende gefahren. Eine Interviewerin begleitet ihn auf seiner Reise. Ihr erzählt er von seiner Kindheit in Thüringen, als er den Erlebnisbericht des Freiherrn von Richthofen las, der im 1. Weltkrieg als Kampfflieger Ostende wie eine Sommerfrische erlebte. Für andere, so auch für die Kölner Schriftstellerin Irmgard Keun, war Ostende 1935 zu einer Station ihres Lebens im Untergrund und auf der Flucht geworden. Sie hatte sich entschieden "für eine Zukunft, die im Exil lag" und saß nun in dem exklusiven Badeort zwischen Touristen und verjagten deutschen Dichtern. In der Phantasie des Schriftstellers verbinden sich Gegenwart und Vergangenheit. Ostende wird zu einer Metapher. "Wenn ich in Ostende angekommen bin und den Bahnhof verlasse, kommt es mir wie ein Wunder vor zu wissen, ich kann den Bahnhof wieder betreten, ich kann in den Zug steigen, ich kann ganz einfach die Grenze passieren, ich kann zurückkehren" (der Autor).
Sprecher:Christian Brückner (Erzähler)
Krista Posch (Interviewerin)
Aljoscha Sebald (Stimme an der Reception)
Manfred Steffen (Erzähler Richthofen)
Ulrike Bliefert (Die Mutter)
Jonas Kathage (Der Junge)
Eva Garg (Dora)
Rosemarie Gerstenberg (Erzählerin Keun)
Daten zu Jürgen Becker:geboren: 10.07.1932
Vita: Jürgen Becker, geboren am 10. Juli 1932 in Köln, leitete von 1975 bis 1993 die Hörspielabteilung des Deutschlandfunks. Er ist Mitglied des deutschen P.E.N.-Zentrums, der Akademie der Künste Berlin und der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zahlreiche Literaturpreise. Becker hat immer wieder, als Lyriker, Romanschriftsteller und Hörspielautor, unter Verwendung autobiografischer Details Landschaften erkundet. Zu dieser "Bewusstseinsarchäologie" gehören auch die Hörspiele "Häuser" und "Unterwegs im Haus". Am 25. Oktober wird Jürgen Becker mit dem Georg-Büchner-Preis 2014 ausgezeichnet.
Erstsendung: 22.10.1995
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 137
Titel: Brandrodung Berlin
Autor: Anna Langhoff
produziert in: 2003
produziert von: SWR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Iris Drögekamp
Inhalt: Am 27. Februar 1933, vier Wochen nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler, legte der junge holländische Maurer Marinus van der Lubbe das Feuer, das den Deutschen Reichstag in Flammen aufgehen ließ. Am nächsten Tag erwirkten die Nationalsozialisten beim Reichspräsidenten eine "Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat", die endgültig den Rechtsstaat aufhob und als eigentlicher Beginn ihrer Diktatur gelten kann. - Der Regimegegner van der Lubbe kam aus der syndikalistischen Arbeiterbewegung. Sein Fall, der 1934 mit dem Todesurteil endete, bot den Nationalsozialisten den Vorwand, um die linke Opposition im Lande auszuschalten. Ein Fall, der bis heute viele Fragen unbeantwortet lässt. - Die Berliner Autorin Anna Langhoff hat eine Annäherung aus der Distanz der Zeiten versucht.
Sprecher:Silvia Rieger (Sprecherin)
Sebastian Rudolph (Van der Lubbe)
Eva Garg (Mutter)
Krista Posch (Schwester)
Katja Bürkle (Krankenschwester)
Daten zu Anna Langhoff:geboren: 1965
Vita: Anna Langhoff, geboren 1965 in Berlin, wo sie als Autorin und Theaterregisseurin lebt, erhielt mehrere Preise und Literaturstipendien. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke sowie Hörspiele, u.a. "Frieden Frieden" (1999), "Party" (2000), "Unsterblich und Reich" (2000), "Antigonenbericht" (2000).
Erstsendung: 27.02.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 137
Titel: Caruso singt nicht mehr
Autor: Anne Chaplet
produziert in: 2003
produziert von: BR
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Pierre Oser
Inhalt: Krimi-Trilogie aus dem bundesdeutschen Milieu:

1: Caruso singt nicht mehr
2: Nichts als die Wahrheit
3: Schneesterben

Eine bundesdeutsche Milieustudie voller krimineller Energie, einem Stück Zeitgeschichte und handfestem dörflichen Einschlag. Paul Bremer ist in ein kleines Dorf in der Rhön gezogen, um eine gescheiterte Ehe und eine Karriere in der Werbebranche zu vergessen. Er verliebt sich in die Biolandwirtin Anne Burau. Die ländliche Idylle trügt: ein Pferdeschlitzer und ein Brandstifter verunsichern die Landbewohner. Als Anne Buraus Mann Leo, von dem sie seit Jahren getrennt lebt, an einem Fleischerhaken aufgehängt im Kühlraum ihres Anwesens gefunden wird, nimmt Kriminalinspektor Kosinski die Ermittlungen auf. Auch die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark, Paul Bremers ehemalige Freundin, muss sich mit dem Fall befassen, in dem die Friedensbewegung, das ehemalige Ministerium für Staatssicherheit, ein russischer Zirkus und die Liebe - enttäuschte wie verratene - eine nicht unwesentliche Rolle spielen. "Sehr lesenswert" urteilte das Hamburger Abendblatt über 'Caruso singt nicht mehr', das Krimidebüt der Autorin Anne Chaplet, und der Spiegel schrieb: "Ein virtuoser Kriminalroman, der wirkt, als käme er aus dem angelsächsischen Raum: dicht, mit ironischen Wendungen und einem unerbittlichen Scharfblick für Milieus - ein Glücksfall für die deutsche Krimiliteratur."
Sprecher:Eva Gosciejewicz (Karen)
Gert Heidenreich (Erzähler)
Axel Milberg (Bremer)
Krista Posch (Anne)
Rudolf Kowalski (Kosinski)
Natalie Spinell (Rena)
Torsten Nindel
Helga Fellerer
Hans Kremer
Burkhard Dabinnus
Michelle Tichawski
Peter Bamler
Thomas Albus
Csaba Gál
Carola Regnier
Johannes Suhm
Stephan Bissmeier
Anna Barbara Kurek
Michael Tregor
Marion Breckwoldt
Daten zu Anne Chaplet:geboren: 07.04.1951
Vita: Anne Chaplet, eigentlich Cora Stephan, geboren 1951, studierte Politikwissenschaften und Geschichte. Sie arbeitete als Übersetzerin, Lektorin, Dozentin und Rundfunkmoderatorin und veröffentlichte Bücher zu historischen und politischen Themen. Sie lebt in Frankfurt am Main und Südfrankreich. Unter dem Pseudonym Anne Chaplet veröffentlichte sie die Romane "Caruso singt nicht mehr" (1998), "Wasser zu Wein" (1999), "Nichts als die Wahrheit" (2000) - für diesen Roman erhielt sie den Deutschen Krimipreis (2001) - und "Die Fotografin" (2002).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.07.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 137
Titel: Ciao, Bambino
Autor: Péter Horváth
produziert in: 1992
produziert von: WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Klaus Wirbitzky
Komponist: Vridolin Enxing
Übersetzer: Zsuzsanna Gahse
Inhalt: Eine Kindheit in Ungarn in den Jahren vor, während und nach dem Aufstand von 1956: Pete wächst bei seinen Großeltern auf. Seine Mutter, Schauspielerin an einem kleinen städtischen Theater, hatte den älteren ihrer beiden Söhne nach Verhaftung des Vaters zu dessen Eltern nach Budapest gebracht. Der Junge liebt vor allem den Großvater und leidet doch sehr unter der Trennung von seiner Mutter. In der Schule gilt er als Außenseiter, oft verspottet und von den Mädchen nicht einmal als Tänzer akzeptiert - bis er bei einem Kostümfest einen ersten Preis gewinnt: den Pflichttanz mit dem schönsten Mädchen der Schule. Da sind die Schäbigkeiten der Umgebung, der räumlichen wie der politischen, das Scheidungsgezänk der Eltern und der allgegenwärtige Lobpreis des Heldentums der Väter, Onkel, Partisanen plötzlich gegenstandslos. Der Tanz mit Judy - das ist Freude, Erwachsenwerden und noch ein Hauch von Unbekümmertheit.
Sprecher:Hans-Georg Panczak (Ich)
Jan Eberwein (Vater)
Krista Posch (Mutter)
Harald Dietl (Großvater)
Ute Mora (Großmutter)
Christoph Lindert (Lehrer Gazsi)
Rolf Kuhsiek (Laci/Schauspieler)
Monika Dahlberg (Erzieherin/Mancika/Freundin)
Peter Thom (Detektiv/Souffleur/Trödler/Eismann)
Robin Cresswell (Junge)
Julian Manuel (Kind)
Christine Sauermann (Kind)
Mark Sauermann (Kind)
Michaela Süßbauer (Kind)
Daten zu Péter Horváth:geboren: 1951
Vita: Péter Horváth begann seine Karriere als Schauspieler, war dann Fernsehredakteur und ist heute freier Autor. Arbeitet vornehmlich für den Rundfunk. Für sein Hörspiel "Ciao, Bambino" wurde er beim International Audio Drama Contest "The Morishige Award" 1991 in Japan mit dem 2. Preis ausgezeichnet.
Erstsendung: 01.03.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 137
Titel: Code Black
Autor: Friedrich Bestenreiner
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Christoph Pragua
Komponist: David Graham
Inhalt: Dr. Chris Jordan, Wissenschaftler und Dozent an der Diamond Foundation for Development and Research in Sausalito, Kalifornien, hat etwas erfunden, das die Welt auf immer verändern könnte: den androiden Computer AC001, in dessen hundert Milliarden Schaltkreisen die Identität seines Erfinders simuliert wird. Ein Rechner zwar, aber er kann fühlen, in einer virtuellen Realität Erfahrungen sammeln und ist nicht wie die Menschen von körperlichem Verfall betroffen. Der maschinelle Prototyp des zukünftigen "Menschen", zugleich die Zukunft der Maschine. Doch AC001 zeigt auch paranormale Phänomene, die sich die CIA für militärische Zwecke nutzbar machen will. Es beginnt ein rücksichtsloses, von Machtpolitik geprägtes Tauziehen um Dr. Jordan, der die Zugangscodes für seinen Androiden geheim hält. Er fürchtet, dass seine Arbeit zweckentfremdet, zerstört und die "menschenähnliche Würde" von AC001 verletzt werden könnte. Doch Prof. Dr. Lissa Lastova weiß, wie sie an die Information gelangt ...
Sprecher:Christian Berkel (AC 0017 Jordan)
Krista Posch (Lissa)
Burghart Klaußner (Mr. President)
Michael Mendl (Hollowell)
Klaus-Dieter Pittrich (Collins)
Reinhard Schulat (Männerstimme)
Tom Zahner (Commentator)
Oliver Bedorf (Co-Pilot)
Isabella Archan (Ira/Lautsprecherstimme)
Daten zu Friedrich Bestenreiner:geboren: 20.10.1924
Vita: Friedrich Bestenreiner (*20.10.1924) ist ein österreichischer Physiker und Hörspielautor, der regelmässig Hörspiele für verschiedene Radiostationen, darunter SRF, ORF, WDR, HR, DLR verfasst.

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Erstsendung: 18.05.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 137
Titel: Combray
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.2003
Autor: Marcel Proust
produziert in: 2003
produziert von: BR
Laufzeit: 162 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist: Peter Zwetkoff
Hans Platzgumer
Übersetzer: Michael Kleeberg
Inhalt: "Lange Zeit habe ich mich zu früher Stunde schlafen gelegt." Mit dem ersten Satz von Marcel Prousts Romanzyklus "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" richtet sich der Blick auf die Erinnerung. In seinen schlaflosen Nächten ruft sich der schwerkranke Erzähler seine Kindheit ins Gedächtnis: die Ferien in Combray, den Geschmack einer in Tee getauchten Madeleine, den Duft der Weißdornhecke, die Kirchtürme von Martinville und den schillernden Monsieur Swann. "Combray" ist die Ouvertüre zu Prousts gewaltigem Hauptwerk, das in Frankreich zwischen 1913 und 1927 in dreizehn Einzelbänden erschien und gut viertausend Seiten umfasst. Marcel Proust war selbst an sein Krankenbett gefesselt, als er die Salons, Parks und Schlafzimmer der Belle Epoque in Sprache fasste, um zu erkunden, auf welche Weise das Vergangene im Bewusstsein präsent ist. Das Zusammenspiel von lebendiger Erinnerung und Selbstreflexion wird in der ersten deutschsprachigen Hörspielfassung von "Combray" akustisch nachvollziehbar. Prousts Sprache ist manchmal sperrig, manchmal von surrealistischer Kühnheit und Komik in ihren assoziativen Sprüngen. Immer muss man ihr bis in die feinsten Verästelungen folgen, um sie getreu wiederzugeben. Das Hörspiel basiert auf Michael Kleebergs Neuübersetzung, die 2002 in der Verlagsbuchhandlung Liebeskind erschienen ist; sie überträgt Prousts Stil auf moderne Weise und bleibt zugleich näher als bisherige Übersetzungen am Original. "Wenn sich das literarische Gewicht eines Buches im physikalischen ausdrücken würde, wären unter jedem Bord, auf dem 'Combray' steht, Stahlstreben angebracht. Wenn die besten Bücher Licht emittieren könnten, würde im fleckigen Halbdunkel der Bibliothek ein goldener Ziegel leuchten, die 'Recherche'." (Michael Maar in "Die Feuer- und die Wasserprobe. Essays zur Literatur"). "Kleebergs Übersetzung ist - wie die Aufführung einer Sinfonie - eine Interpretation, eine von hohem Rang zudem, und der schönste Anstoß für alle, die vor den 4000 Seiten der vollständigen 'Recherche' bisher zurückgeschreckt sind, mit dem neuen 'Combray' einzusteigen. Denn in diesem ersten Teil des ersten Teils sind alle Themen und Motive schon vorhanden, stecken wie Keimlinge ihre Köpfe aus der Erde, um in den folgenden Bänden die ganze Pracht ihrer Blüten zu entfalten." (Martin Eben in "Die Welt").
Sprecher:Sylvester Groth (Erzähler)
Karin Anselm (Großmutter)
Thomas Holtzmann (Großvater/Pfarrer)
Krista Posch (Mutter)
Stephan Bissmeier (Vater)
Doris Schade (Großtante)
Daten zu Marcel Proust:geboren: 10.07.1871
gestorben: 18.11.1922
Vita: Marcel Proust (1871-1922) wurde in Auteil als Sohn eines Pariser Arztes und einer elsässischen Jüdin geboren. 1878 verbrachte die Familie ihre Ferien in Illiers, das später zu Ehren Prousts in Illiers-Combray umbenannt wurde. Proust studierte Jura, ohne Abschluss, und Literaturwissenschaft. 1895 begann er mit der Arbeit an dem Roman "Jean Santeuil", der unvollendet blieb. 1896 erschien "Freuden und Tage", eine Sammlung von Texten. Finanziell unabhängig, verkehrte er schon früh in den Salons der Pariser Aristokratie. 1903 starb sein Vater, zwei Jahre später die Mutter. Die Asthma-Anfälle, an denen Proust seit seiner Kindheit litt, verschlimmerten sich. Es folgte der Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben in sein schallisoliertes, mit Kork ausgeschlagenes Zimmer. 1912 beendete er "Unterwegs zu Swann", den ersten Band seines Hauptwerks "A la recherche du temps perdu", der 1913 auf Kosten des Autors erschien. 1919 erhielt er für den zweiten Band den Prix Goncourt. Als er am 18. November 1922 starb, waren erst zwei Drittel des Monumentalwerks publiziert. Heute gilt Proust als einer der Begründer der literarischen Moderne.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.04.2003
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 137
Titel: Crazy Horse sucht Rudi Dutschke
Autor: Erasmus Schöfer
produziert in: 1988
produziert von: WDR; RB
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Heinz Dieter Köhler
Komponist: Mikis Theodorakis
Inhalt: Es ist 1968, das Jahr der Studentenunruhen, der Anti-Springer-Aktionen und Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg. Einar Reichelt, ein Fernsehjournalist, lebt in München. Seine Frau arbeitet als Schauspielerin an einem kleinen Theater. Einars Tochter ist bei einem Trip durch die Vereinigten Staaten drüben geblieben. Sie hat einen Mann kennengelernt, einen Indianer, der der Einberufung nach Vietnam zu entgehen sucht, indem er über die grüne Grenze nach Kanada flüchtet. Einar selbst interessiert sich deshalb für die Geschichte der Indianer. In seinem Kopf entstehen zahlreiche Parallelen. Er träumt von einer Verbrüderung von Schwarzen, Indianern, Armen und all' den Helden, die im Kampf gegen die Unterdrückung zu Blutopfern geworden sind, von Tashunka Witko, dem Indianerhelden aus dem letzten Jahrhundert, und Rudi Dutschke, Martin Luther King und Robert Kennedy. Das Problem ist nur - auch das wird in der szenischen Montage deutlich -, daß Einar selbst mit seinen privatesten Beziehungen nicht richtig klar kommt, mit seiner Frau etwa.
Sprecher:Christian Brückner (Einar Reichelt)
Krista Posch (Sonja Reichelt)
Eva Garg (Barbara Hoffmann)
Karin Johnson (Joana Gardener)
Rolf Berg (Walter)
René Heinersdorff (Hans)
Ellis Ben-Smith (Bill)
Christoph Pragua (Reporter)
Daten zu Erasmus Schöfer:geboren: 04.06.1931
Vita: Erasmus Schöfer (* 4. Juni 1931 in Altlandsberg) ist ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.05.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 137
Titel: Damals draußen
Autor: Christina Viragh
produziert in: 1995
produziert von: SWF
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Wie werden historische Erschütterungen von Kindern erlebt? Sie registrieren die Ängste und Verlegenheiten der Erwachsenen, machen Beobachtungen in der Nähe oder draußen in der Ferne - ohne die Vorgänge selbst auf einen Nenner bringen zu können. Aber diese unbestimmten Verunsicherungen hinterlassen tiefere Spuren in der Erinnerung als alle späteren Zuordnungen der Ereignisse, in denen es dann nur noch ums historisch Wichtige geht. - "Damals draußen" handelt von diesem Geflecht der Erinnerung, das immer wieder neu geknüpft wird: von verschiedenen Beteiligten, also unter verschiedenen Perspektiven; zu verschiedenen Zeiten, also in verschiedenen historischen Schichten und Lebenshaltungen. Aber immer am selben Ort: in einer osteuropäischen Tischgesellschaft, die von zwei jungen Menschen imaginiert wird, die Kinder waren, als die Ereignisse "damals draußen" passierten.
Sprecher:Krista Posch (Die eine Stimme des Erinnerns)
Brigitte Röttgers (Die andere Stimme des Erinnerns)
Keren Kashi (Kind)
Antonia Wolters (Kind)
Dieter Kirchlechner (Onkel Alfred)
Marianne Mosa (Su, seine Frau)
Hans Wyprächtiger (Gast aus dem Ausland)
Erika Skrotzki (Mutter)
Erstsendung: 15.06.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 137
Titel: Das Gespenstermenü
Autor: Barbara Strohschein
produziert in: 1991
produziert von: BR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Heinz Hostnig
Inhalt: Der Verlauf einer Abendeinladung bestimmt den zeitlichen Rahmen dieses Hörspiels. Zwei Männer laden eine Frau und einen Mann zu einem mehrgängigen Menü ein. Die Beziehungen der Gäste und der Gastgeber zueinander stellen sich bald als seltsam heraus. Das eingeladene Paar kennt sich kaum. Er nimmt sie mit als Schutz vor dem Gastgebener, der ihm aus früheren Zeiten bekannt, unheimlich und zuwider ist. Sie läßt sich interssiert, ja neugierig auf das Abenteuer ein. Das Theater spielt im Theater: einer skurrile Geisterfahrt durch Psychen, Gesellschaften, Zeiten, Länder und Epochen, die in den Köpfen stecken und durch Worte aufscheinen und wieder verschwinden. Der "Normalste" der Abendgesellschaft wird geopfert. Er wird einem Rausch ausgeliefert, den er sich selbst versagen würde. Eine böse, doppelbödige Groteske, in der sich jeder auf seine Weise entdeckt.
Sprecher:Traugott Buhre (Gregory| Victor)
Udo Wachtveitl (Jato, Stellvertreter Victors)
Klaus Herm (Rabe| Victor verfremdet)
Krista Posch (Irina)
Marika Falk (Percussionspielerin)
Daten zu Barbara Strohschein:Vita: Barbara Strohschein (* 1949 in Berlin) ist eine deutsche Philosophin und Autorin.
Hompepage o.ä.: http://www.coramati.de/index.php?page=barbarastrohschein
Erstsendung: 12.06.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 137
Titel: Das kurze Leben der Idealisten
Autor: Wolfgang Maria Siegmund
produziert in: 2001
produziert von: ORF
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Renate Pittroff
Inhalt: Die Geschichte verschränkt zwei legendäre Biographien, die sich zu Lebzeiten nur zwei Mal trafen. Im Spanischen Bürgerkrieg und später noch einmal in Mexico City, 1940. Sie erzählt von Robert Capa, dem Kriegsreporter und "Frauenheld"; und von Tina Modotti, "Femme fatale" und Kommunistin, die ihre Kindheitsjahre in Kärnten verbrachte. Vieles haben sie gemeinsam, Rebellentum, Sinnlichkeit und den photographischen Blick auf eine Wirklichkeit, die alles andere war, als gerecht. Doch an ihrem Anspruch, Lebemensch und Idealist zu sein - im 2o Jahrhundert- werden sie seelisch und politisch scheitern.
Beide sind Kinder der Zeit, die alles leben wollten, was ihnen das 2o. Jahrhundert anzubieten hatte: Hollywood, Glamour, Kampf in Spanien, Gerechtigkeit für alle. Und die Sterne standen gut: Beide sehen blendend aus, sind dementsprechend begehrt. Doch ein kleiner Fehler mit großen Folgen durchkreuzt ihren sozialen Himmel auf Erden. Unabhängig voneinander erwachen sie an ihrem letzten Tag im falschen Bett. Capa schläft nicht, wie er meint, in einem sicheren Bett in Amerika. Und der letzte Liebhaber von Tina Modotti, Genosse Carlos, dreht sich plötzlich von ihr fort, auf die andere Seite. Alten und neuen Gerüchten nach, reift in ihm ein grausamer Plan... Folgen wir also Capa und Modotti nach Vietnam und Mexico City, denn ihr letzter Tag bricht bereits an...
Sprecher:Krista Posch (Tina Modotti)
Robert Hunger-Bühler (Robert Capa)
Julia von Sell (Gerda Taro)
Wolfram Berger (Carlos)
Cornelius Obonya (Edward Weston)
Michael König (Vater)
Rupert Henning (Erzähler)
Daten zu Wolfgang Maria Siegmund:geboren: 1956
Vita: Wolfgang Siegmund, geb.1956, Mitglied der Grazer Autorenversammlung, bis 1980 Mitherausgeber der Zeitschrift "Nebelhorn", hat bislang Beiträge in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften publiziert, der Süddeutsche Rundfunk wie auch der ORF haben Texte von ihm gesendet, bei Leykam erschien sein erster Lyrikband unter dem Titel "Der verdünnte Pazifik". Neben dem Theodor-Körner-Preis 1984 hat Siegmund bereits zahlreiche Stipendien erhalten.
Erstsendung: 13.11.2001
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 16 von insgesamt 137
Titel: Das Mittagessen
Autor: Karl-Heinz Bölling
produziert in: 1991
produziert von: BR
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Irene Schuck
Inhalt: Großmutter, Mutter und Tochter leben unter einem Dach. Der Großvater ist tot, der Vater ist fort, das Mädchen hat heimlich einen Freund. Oma läßt an ihrer Tochter kein gutes Haar. Die Frau schlägt unbarmherzig zurück. Für die Enkelin zahlt sich die Wanderung zwischen den Fronten aus: Oma steckt ihr manchmal etwas zu. Die Witwe flüchtet sich in die Vergangenheit. Die Geschiedene kämpft mit der trostlosen Gegenwart. Das junge Mädchen denkt an die Zukunft. Auf die alte Frau wartet der Tod, auf die Frau in den mittleren Jahren das Alter, auf die junge Frau irgendein Mann, irgendwann... Und das soll das Leben sein?
Sprecher:Maria Singer (Alte Frau)
Krista Posch (Tochter)
Stefanie Beba (Sabine)
Michael Habeck (Mann)
Daten zu Karl-Heinz Bölling:geboren: 09.07.1947
Vita: Geboren am 9. Juli 1947 in Dortmund-Aplerbeck. Volksschule 8 Jahre. Lehre als Klempner und Installateur. Dann Klempner und danach Bundeswehrzeit in Lüneburg. In Dortmund Fabrikarbeiter. Dann Taxifahrer. Schreiber von Texten: Hörspielen, kleinen Geschichten usw. Verheiratet, 2 Kinder. Zum Schreiben gekommen durch Lesen von Stücken. Erst ein Mal im Theater gewesen. Hört manchmal Hörspiele. Glotzt aber öfter fern.
Erstsendung: 08.05.1991
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 137
Titel: Das Restoratio-Projekt
Autor: Marina Dietz
produziert in: 1997
produziert von: BR
Laufzeit: 156 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Lutz Glandien
Inhalt: 1. Teil: Die Frau in Grün
"Fremde, hört die Botschaft aus der Stadt. Wir haben euch nicht eingeladen, wir brauchen euch nicht. Sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt." - Begrüßungsworte des Reiseführers, die keiner ernst nimmt, denn man hat darauf gewartet und dafür bezahlt, das Besuchsrecht für eine Stadt zu bekommen, in der Mittelalter angeblich nicht nur gespielt, sondern - vermischt mit modernem Ökobewußtsein - wirklich gelebt wird. Nichts als ein besonders raffiniertes Touristenspektakel, meinen die Skeptiker, zu denen auch die Restauratorin Martha gehört. Sie hat sich der Reisegruppe nur angeschlossen, weil sie endlich ihren Jugendfreund Nico wiedersehen will. In den letzten Jahren beschränkte sich ihr Kontakt aufs Telefon. Trotzdem besteht zwischen ihnen eine rätselhafte, intensive Verbindung. Nico ist ein prominenter Planer des umstrittenen Restoratio-Projekts und Martha ist genauso neugierig auf seine Arbeit wie auf ihn. Um so tiefer ist die Enttäuschung, als sie nach ihrer Ankunft erfährt, daß Nico gerade an einem auswärtigen Kongress teilnimmt. Und die Begeisterung der Mitreisenden über das bunte Leben und Treiben in den Schenken und Badehäusern der Stadt kommt ihr albern vor. Marthas einziger Lichtblick ist ihre Bekantschaft mit Frau Mendel, einer ungewöhnlichen alten Dame aus den USA, die das Mittelalter aus der Retorte ebenfalls kalt läßt. Beide Frauen merken rasch, wie unecht die Heiterkeit der Einheimischen ist und daß in der Stadt eine Atmosphäre latenter Gewalt herrscht. Vorzugsweise Gewalt gegen Frauen. Martha, die - um sich freier zu bewegen - ein Männerkostüm trägt, fühlt sich nicht bedroht. Aber als sie beim Umherstreifen einer jungen Frau zu Hilfe eilt, passiert etwas, das sie nie für möglich gehalten hätte ...

2. Teil: Der schwarze Baumeister
Martha, die sich aufgemacht hatte, die dunklen Geheimnisse der Stadt zu ergründen, hat nun selbst etwas zu verbergen. Immerhin muß sie ihr Geheimnis - ein blutiger Stein und ein toter Mann - nicht alleine tragen. Bea, die abenteuerlustige junge Frau, der sie spontan beigestanden ist, sieht alles, obwohl sie sich als Esoterikerin versteht, sehr pragmatisch. Bea ist illegal, d.h. nicht mit einer obligatorischen Reisegruppe in die Stadt gekommen, weil sie in ihren unterirdischen Gängen einen verborgenen Kraftstein finden will. Und niemand soll sie daran hindern! Auch Frau Mendel, die kränkelnde alte Dame aus Amerika, entpuppt sich als erstaunlich risikobereit. Sie, die angeblich bloß ihren Geburtsort wiedersehen wollte, ist entschlossen an Ort und Stelle ein politisches Verbrechen aus der Vergangenheit aufzudecken. Und jetzt, mehr als 50 Jahre später, wird wieder vieles vertuscht. Zum Beispiel, daß einige der Touristen spurlos verschwinden ... Martha drängt sich der Verdacht auf, daß ihr alter Freund Nico sich doch in der Stadt aufhält. Aber warum geht er ihr aus dem dem Weg? Oder wird er von ihr ferngehalten? Verschlüsselte Botschaften lassen sie befürchten, daß Nico in großer Gefahr schwebt. Die aggressive Stimmung der Einheimischen wächst stündlich, während Martha sich in einer Suche verliert, die irritierend von Motiven der Schauerromantik überlagert wird - der Geschichte vom schwarzen Baumeister, dem Lied von der Frau in Grün. Aber dann trifft Martha auf einen gewissen Bruder Jakob, der, immer die Armbrust wachsam im Anschlag, davon überzeugt ist, daß eine ganz reale Katastrophe vor der Tür steht ...

3. Teil: Das Hexenspiel
In der Stadt gibt es einen Widerstandskreis, der die Gefährlichkeit des Restoratio-Projekts entlarven will. Martha sympathisiert mit den jungen Leuten, denn auch sie ist davon besessen, das verwirrende Spiel um Täuschungen und Fälschungen endlich zu durchschauen. Ein Spiel, in dem ihr alter Freund Nico Landurian offensichtlich eine wichtige Rolle spielt. Viele der abergläubischen Bürger glauben, daß Nico die Reinkarnation von Conradin Linau, dem "schwarzen Baumeister" aus dem 19. Jahrhundert ist. Als Martha Linaus Grabstätte aufsucht, begreift sie auch, warum. Aber was steckt dahinter? "Die Zeichen an der Wand - komm und sieh!" Ist die unter diesem Motto stehende Veranstaltung ein Holografie-Spektakel oder echt? Martha weiß nicht, ob sie ihren Augen und Ohren trauen soll. Ist es wirklich lebensgefährlich, gegen die mittelalterlichen Regeln der Stadt zu verstoßen, wie sie gerüchteweise hört? Trotzdem wagt sie es, zusammen mit Bea die unterirdischen Gänge, wo der geheimnisvolle Kraftstein verborgen sein soll, zu erkunden. Hier treffen sie auf Fred, einen der verschwundenen Touristen. Er erzählt eine alptraumhafte Geschichte, in der ein seltsamer großer Stein als Opferaltar dient. Aber er ist sich nicht sicher, ob er nur unter Drogeneinfluß halluzinierte. Andi, der junge Einheimische, mit dem Bea ein heimliches Verhältnis hat, zweifelt nicht an seinen Wahnvorstellungen. Er ist überzeugt, daß Bea die gefürchtete Hexe in Grün ist, weil sie ein grünes Kleid trägt. Er weiß nicht, daß es eigentlich Martha gehört. Das wird Bea zum Verhängnis. Und Martha macht eine faszinierende Entdeckung: Plötzlich erscheinen ihr die Schrecken der Stadt in einem völlig neuen Licht ...
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (Erzähler)
Krista Posch (Martha)
Gisela Uhlen (Frau Mendel)
Dieter Mann (Nico)
Johanna Gastdorf (Bea)
Peter Kremer (Jan)
Werner Schnitzer (Heiner)
Sona MacDonald (Gila)
Christoph Eichhorn (Fred)
Jochen Striebeck (Wirt)
Paul Herwig (Bote)
Ilse Neubauer (Ingrid)
Horst Kotterba (Gerald)
Hans-Günther Martens (Reiseleiter)
Isolde Barth (Touristin)
Hubert Mulzer (Tourist)
Christiane Blumhoff (Hüterin der Bibliothek)
Franz Westner (Betrunkener/Wächter/Stimme)
Ingo Hülsmann (Stadtführer/Funker/Ansage im Lift)
Karin Kernke (Marktfrau)
Ingo Zeidler (Kind 1, Junge)
Wilhelm Beck (Männerstimme/Bettler)
Werner Högel (Männerstimme/Bettler)
Ursula Rehm (Frauenstimme)
Erstsendung: 23.02.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 137
Titel: Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin
Autor: Marlene Streeruwitz
produziert in: 2009
produziert von: SWR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Monolog
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Eine Frau auf dem Weg nach Hause. Sie kommt vom Begräbnis ihrer besten Freundin, sechs Stunden ist das her, und im Straßenverkehr denkt sie, wieder und wieder, an Lilli. Daran, wie sie es mit den Männern gehalten hat, wie mit den Bindungen, die man lebenslang eingeht, der Familie, den Kindern, wie mit den kleineren und auch größeren Lügen, dem Abtauchen in immergleiche Affairen und wie mit der tödlichen Krankheit. Und daran, wie die Ketten um Lilli immer enger geworden sind: "Sie war so damit beschäftigt, das Sterben ernst zu nehmen, dass sie den Tod übersehen hat." Marlene Streeruwitz beleuchtet in dieser hochkonzentrierten, bezwingenden Suada ein Stück Leben, wie es viele gibt, wie es bislang allerdings in dieser dichten Brillanz wohl kaum erzählt wurde.

All die gedankenlosen, beleidigend falschen Töne, die verlogenen Gesten, die leer gewordenen, verrutschten Rituale werden mit der präzisen Scharfsichtigkeit aufgespießt, die diese Freundin angesichts der bis ins Irreale, ins geradezu Absurde kippenden Sinnlosigkeit der eben erlebten Situation an den Tag legt.
Sprecher:Krista Posch
Daten zu Marlene Streeruwitz:geboren: 28.06.1950
Vita: Marlene Streeruwitz, geboren 1950 in Baden bei Wien, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann, nach ersten großen Erfolgen als Dramatikerin, eine ebenso erfolgreiche Karriere als Prosaautorin 1996 mit "Verführungen", einem Roman, der für Aufsehen sorgte, nicht zuletzt wegen seines konsequenten - und höchst eigenwilligen - feministischen Blicks. Es folgten u.a. "Nachwelt" (1999), "Partygirl" (2002), "Entfernung" (2006) und der Roman "Kreuzungen" (2008). Bekannt ist Marlene Streeruwitz aber auch als Essayistin ("Gegen die tägliche Beleidigung", 2004) und als Kommentatorin des Zeitgeschehens. Für ihre Romane wurde sie u.a. mit dem Mara-Cassens-Preis und dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Wien, Berlin, New York City und London.
Hompepage o.ä.: http://www.marlenestreeruwitz.at/
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Treffer 19 von insgesamt 137
Titel: Der Jäger
Autor: Konrad Hansen
produziert in: 1995
produziert von: WDR; ORB
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Otto Düben
Inhalt: Spurlos verschwindet Schrimpf, biederer Familienvater in Jogginganzug und Sandalen, beim Zigarettenholen. Und genauso überraschend taucht er nach anderthalb Jahren wieder auf. Doch erinnern kann er sich an nichts. Verleger Sperber wittert eine Riesenstory und sichert sich sofort die Rechte für den mysteriösen Fall. Bettina Heidorn, seine Mitarbeiterin, soll als persönliche Rundumbetreuung Schrimpfs Gedächtnis auf die Sprünge helfen. Noch einmal geht sie mit ihm den Weg vom Zigarettenautomaten nach Hause ab. An einer Stelle stutzt er. Und an diesem Punkt steht auch das Haus der alten Kallenbach, die vorgibt, Schrimpf am Abend seines Verschwindens in ihr Haus gelockt zu haben.
Sprecher:Ulrich Pleitgen (Schrimpp)
Krista Posch (Frau Heidorn)
Hans-Peter Hallwachs (Sperber)
Eva Garg (Frau Schrimpp)
Gisela Zülch (Frau Kallenbach)
Ernst August Schepmann (Bierce)
Bernt Hahn (Keller)
Alf Marholm (Darwin)
Ruth Schiffer (Elfi)
Gregor Höppner (Wirt)
Hendrik Stickan (Personalchef)
Daten zu Konrad Hansen:geboren: 17.10.1933
gestorben: 09.08.2012
Vita: Konrad Hansen (* 17. Oktober 1933 in Kiel; † 9. August 2012 in Heikendorf) war ein deutscher Schriftsteller, Regisseur und Intendant.

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Erstsendung: 01.01.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 137
Titel: Der Jodler vom Karpatenschloß
Autor: Otto Grünmandl
produziert in: 1996
produziert von: ORF; BR
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Christoph Well
Inhalt: Silvia Gräfin von Blutenstein, die auf einem transsylvanischen Schloß residiert, ist eine tüchtige, moderne Geschäftsfrau. Der Schwarzhandel mit Knoblauch - einem bei der Jugend Transsylvaniens sehr beliebten Rauschmittel - bringt ihr genug ein, um kostbares menschliches Frischblut zu erwerben. Außerdem verkauft sie regelmäßig Vampirasche an eine Pharma-Firma. Dieses exquisite Produkt pflegt Gräfin Silvia persönlich herzustellen. Sie beißt ihre Opfer, die dadurch traditionsgemäß in Vampire verwandelt wrden, und läßt sie anschließend von der Sonne einäschern.
Einer ihrer ehemaligen Gatten, der Volksmusik-Impresario Kraxenbichler, versteht es, sie für ein anderes gewinnträchtiges Projekt zu interessieren. Gräfin Silvia soll auf ihrem Schloß ein Folklore-Festival veranstalten, denn Kraxenbichler will sich den Volksmusikmarkt von Transsylvanien sichern. Die beiden Geschäftspartner verbindet allerdings nicht nur Geldgier und ihre frühere Ehe, sondern auch die sprichwörtliche "Leiche im Keller". Ein mörderisches Geheimnis taugt jedoch nur bedingt als Vertrauensbasis. Folglich kann es nicht schaden, mit dem Polizeipräsidenten auf gutem Fuß zu stehen. Aber gefährlicher als er und seine tumben Spione könnte für die Vampirgräfin der Biß einer rachsüchtigen Jungfrau sein.
Sprecher:Ulrike Beimpold (Vroni), Georg Schuchter (Franz), Krista Posch (Kathi), Otto Grünmandl (Kraxi), Wolfgang Böck (1. Lakai), Hermann Scheidleder (2. Lakai), Adi Hirschal (3. Lakai), Toni Böhm (4. Lakai), Marion Degler (Gräfin), Fritz Hammel (Hilfsgendarm), Peter Matic (Präsident)
Daten zu Otto Grünmandl:geboren: 04.05.1924
gestorben: 02.03.2000
Vita: Otto Grünmandl (* 4. Mai 1924 in Hall in Tirol; † 2. März 2000 ebenda) war ein österreichischer Kabarettist, Volksschauspieler und Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.09.1996
Datenquelle(n): ORF
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    11. Januar 2015
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