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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 136
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Titel: Ach, Götz!
Autor: Hans Helge Ott
produziert in: 2003
produziert von: text&ton
Laufzeit: 3 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: Ein Dramolett in zwei Teilen (Live-Hörspiel)

Ruhrgebiet. Gegenwart. Polizist ist er wohl eher durch Zufall geworden, jedenfalls sind die meisten seiner Freunde Kriminelle, Huren und Halunken jeder Art. Er sitzt niemals am Schreibtisch, hängt dauernd am Hubschrauber. Bildung hat er nicht - aber seine verschwitzte Jacke trägt er wie kein Zweiter. Die Frauen lieben ihn, für die Kollegen ist er manchmal nur schwer zu ertragen. Wäre er kein Fernsehstar, dann gäbe es ihn wahrscheinlich überhaupt nicht. "Ach, Götz!", das Live-Hörspiel, ist eine kleine, augenzwinkernde Hommage an das so ungewöhnliche Fernsehidol Schimanski und seinen Darsteller. Im Rahmen der Radio Bremen Kriminacht wurde es von vier Schauspielern und vier Live-Musikern vor Publikum gespielt.
Sprecher:Gerhard Polt
MusikerThomas Milowski (Kontrabass) Martin S. Kruzig (Schlagzeug) Peter Apel (Gitarre) Alexander "Alex" Seemann (Akkordeon)
Daten zu Hans Helge Ott:geboren: 1951
Vita: Hans Helge Ott, geboren 1951 in Bremen, hat einen Studienabschluss in Grafik-Design, seit 1977 ist er Autor und Regisseur beim Radio, gelegentlich auch beim Fernsehen und beim Theater. Seit 1987 arbeitet er als Regisseur für Radio Bremen.
Hompepage o.ä.: http://www.radiobremen.de/nordwestradio/team/redaktion/hanshelgeott100.html
Erstsendung: 24.09.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 136
Titel: Agnes
Autor: Peter Stamm
produziert in: 1989
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Holger Rink
Inhalt: Im Lesesaal der Public Library in Chicago wechseln sie die ersten Blicke, bei einem Kaffee die ersten Worte, dann verlieben sie sich: er, ein Schweizer, der über amerikanische Luxuseisenbahnwagen schreibt, sie, eine amerikanische Physikstudentin, die an ihrer Dissertation arbeitet. Sie gehen zusammen essen, machen Ausflüge... Eines Tages fordert Agnes ihn auf, ein Porträt über sie zu schreiben. Anfangs widerwillig, beginnt er, ihre gemeinsame Geschichte in den Computer zu tippen, ganz allmählich - fast zwanghaft - verändern beide, der "erfundenen" Geschichte entsprechend, die eigene Realität. Als die Wirklichkeit die Fiktion einholt, gewinnt seine virtuelle Phantasie immer mehr Macht über sie... Eine Geschichte vom Glück, das im Detail liegt, und von der Nähe, die zwei Menschen trennt.



Agnes: Das ist es, was ich nicht ertrage. Dass alles nur einmal geschieht. Und wenn man es vergisst, dann ist es, als sei es nie geschehen.
Walter: Man muss vergessen. Stell dir vor...
Agnes: Ich will nicht. Man muss sich alles immer wieder erzählen, damit man es nicht vergisst. Man muss es aufschreiben. Du... Keine Beschreibung. Bilder habe ich genug. Aber die Geschichten...
Walter: Man erlebt keine Geschichten. Man...lebt einfach so...
Agnes: Aber ich habe Geschichten erlebt. Und ich will...schreib, wie ich bin...
Walter: Eine Geschichte wird erst, was zu Ende ist. Man kann seine eigene Geschichte nicht schreiben.
Agnes: ...schreib, was ich sein könnte.

Und Walter schreibt. Über Agnes, über sich, über das Kind eine Liebesgeschichte, in der sich Imagination und Wirklichkeit untrennbar miteinander verbinden.
Sprecher:
offen
Erik S. Klein (Manuel)
Jan Josef Liefers (Der junge Mann)
Gerd Grasse (Enrique)
Ulrich Voß (Justo)
Hans Oldenbürger (Jimenez)
Ulrich Lipka (Sprecher)
Daten zu Peter Stamm:geboren: 18.01.1963
Vita: Peter Stamm, geboren 1963 in Weinfelden (Schweiz), studierte nach einer kaufmännischen Lehre einige Semester Anglistik, Psychologie, Wirtschaftsinformatik und Psychopathologie. Seit 1990 arbeitet er als freier Journalist und Schriftsteller. Sein Debütroman "Agnes" wurde u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt. Der WDR sendete die Hörspielfassung im Januar 2000.
Erstsendung: 01.09.1998
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 136
Titel: Alles grau: Ihre Buntstifte, ihre Augen, ihr Mund
Autor: Mike Markart
produziert in: 2005
produziert von: ORF
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Monolog
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: "Angefangen hat alles mit jenem Schmerz, den ein Kind in einem verursachen kann, wenn man es tot in den Armen hält. Es aufgehoben hat aus dem Staub. Wenn ein Teil des Kopfes weggeschossen worden ist am Brunnen in Sarajewo. Wenn ein Vater glaubt, das Unglück wegschreien zu können." - So beginnt dieser Monolog eines Vaters, der nach Worten sucht für das Unfaßbare, den Tod seiner Tochter. (PRESSETEXT)
Sprecher:Rainer Frieb (Ich)
Johannes Terne (Bellaviri)
Johannes Nicolussi (Garetti)
Claudia Barchesi (Nachrichtensprecherin)
Pia Chryssochoidis (Nachrichtensprecherin)
Daten zu Mike Markart:geboren: 1961
Vita: Mike Markart, geb. 1961 in Graz Veröffentlichungen u.a.: "belsize park", Lyrik, Verlag gangan 1986, "Die Einzelteile des Lebens", Roman, Verlag gangan 1991, "Das Tier in meinem Kopf", Prosa, Edition kürbis 1993, "Die windstillen Vogelscheuchen", Lyrik, Verlag Grasl, 1997 in div. Anthologien, u.a.: "Schundroman", "Lauter Lärm", "SIEBENZEHNTEL", alle Edition kürbis 1994, "Film ab", Edition kürbis 1996, "Menschen Fresser", Edition kürbis 1996, "15", Verlag Nyssen & Bansemer, Köln 1996, "Festes Froh", Edition kürbis, 1998 in div. Zeitschriften, u.a.: Literatur und Kritik, podium, Die Rampe, perspektive, Limes, im ORF Prosa, Lyrik, Essays, sowie "Mein linker Hund ist müde von jenem Papiersack, welcher mit Roßkastanien gefüllt war und welchen er durch den Park zu tragen hatte, sogar zweimal", Hörspiel, 1995; 1 x "Familie Auer", 1996; "Magritte", Hörspiel, 2000; im NDR Prosa und bei Radio Bremen "Die Anstalt", Hörspiel, 1994; "Köller", Hörspiel, 1995; "Krammer", Hörspiel, 1995; "Hilfe, Monika", Hörspiel, 1995; "Levomepromazin", Hörspiel, 1997; "Alles grau....", Hörspiel, 1997; "Harrer", Hörspiel, 1997; "Ich bin ein Mahnmal und ein immerwährender Kalender", Hörspiel, 1997; "Wasserköpfe, flaches Denken", Hörspiel, 1998 Neufassung der "Ahnfrau" von Grillparzer für das Theater im Bahnhof, Graz, Uraufführung in Graz, März 1995. div. Preise und Stipendien
Hompepage o.ä.: http://www.markart.net/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.11.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 136
Titel: Am Rande der Nacht
Autor: Friedo Lampe
produziert in: 1994
produziert von: RB
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Inhalt: Friedo Lampe charakterisierte seinen Romanerstling - äußerst treffend - so: "Es soll ein kleines Buch werden. Eine ziemlich wunderliche Sache. Wenige Stunden, so abends zwischen 8 und 12 in einer Hafengegend, ich denke dabei an das Bremer Viertel, in dem ich meine Jugend verbracht habe. Lauter kleine, filmartig vorübergleitende, ineinander verwobene Szenen (...). Alles leicht und fließend , nur ganz locker verbunden, malerisch, lyrisch, stark atmosphärisch (...). Inhaltlich ist die Sache leider etwas heikel." Tatsächlich wurde der Roman bereits vier Wochen nach seinem Erscheinen im Jahr 1933 von den Nationalsozialisten verboten und aus dem Verkehr gezogen. Auch in späteren Editionen des Romans fehlten etliche der "heiklen" Passagen, vornehmlich solche, in denen sexuelles - zumeist homosexuelles - Begehren sehr direkt ausgemalt wird. Die dem Hörspiel zugrundeliegende Ausgabe aus dem Jahr 1999 ist die erste vollständige Veröffentlichung des Romans seit 1933. Der erste Teil des Hörspiels führt die Zuhörer in die alten Hafenquartiere Bremens (sie wurden im Zweiten Weltkrieg nahezu völlig zerstört). Vom Stephaniviertel geht es über die Wallanlagen mitten hinein in das Nachtleben der Hafenstraße und endet vor den einladenden Pforten des Vergnügungslokals "Astoria".
Sprecher:Jürgen Thormann (Niagara)
Axel Wandtke (Likör)
MusikerChristoph Grund (Klavier; Akkordeon) Marco Erhardt (Flöte) Uli Löh (Klavier) Sönke Wittenberg (Schlagzeug) Ralf Stahn (Bass) Christian Dawid (Saxophon; Klarinette)
Daten zu Friedo Lampe:geboren: 1899
gestorben: 1945
Vita: Friedo Lampe (1899-1945) stammt aus einer Bremer Kaufmannsfamilie. Nach einem philologischen Studium arbeitete Lampe als Verlagslektor, Kritiker und Bibliothekar in Bremen, Hamburg und ab 1937 bis zu seinem frühen Tod in Berlin. Er schrieb Erzählungen und einen zweiten Roman "Septembergewitter", von dem es eine Verfilmung sowie eine Hörspielfassung gibt.
Erstsendung: 01.10.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 136
Titel: Ans Wasser!
ARD Radiotatort (Folge 68)
Autor: Elisabeth Herrmann
produziert in: 1965
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Krimi
Regie: Sven Stricker
Komponist: Herwart Höpfner
Inhalt: Der Tatort: Hamburg-Wilhelmsburg, Europas größte bewohnte Flussinsel , 1962 überflutet, flankiert von Hafenanlagen, Auto- und Bahntrassen, heute Heimat für Menschen aus 40 Nationen, gilt als sozialer Brennpunkt. Durch die Aktivitäten der Internationalen Bauausstellung und der Internationalen Gartenschau wird dem Stadtteil im Jahr 2013 ein neues Gesicht gegeben. Die einen begrüßen die Aufwertung ihres Viertels, Gentrifizierung befürchten die Gegner.

Jennifer Lorenz, die sich JayLo nennt, ist ein junges hübsches Mädchen aus dem Kiez, das in dem Wandel seine Chance sieht. Der Fotograf Daniel Wettinghusen hat ihr eine glanzvolle Karriere als Model vorhergesagt. Als seine Leiche unter Seerosen im »Kuckucksteich« gefunden wird, gehört JayLo zum engen Kreis der Tatverdächtigen. Hauptkommissarin Bettina Breuer quartiert sich für ihre Ermittlungen in Wilhelmsburg ein.
Daten zu Elisabeth Herrmann:geboren: 1959
Vita: Elisabeth Herrmann, geboren 1959 in Marburg an der Lahn, Fernsehjournalistin und Krimiautorin, lebt in Berlin. Deutschlandradio produzierte 2007 "Das Kindermädchen" nach ihrem gleichnamigen Roman, der 2005 als bester deutschsprachiger Krimi ausgezeichnet und vom ZDF auch verfilmt wurde.
Erstsendung: 14.09.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 136
Titel: Auf der Suche nach Chet Baker
Autor: Bill Moody
produziert in: 1953
produziert von: NWDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Wolfgang Seesko
Übersetzer: Anke Caroline Burger
Inhalt: Chet Baker starb im Mai 1988 in Amsterdam in Folge eines Sturzes aus dem Hotelfenster. Unfall? Selbstmord? Mord? Sein Tod bleibt bis heute ein Mysterium. Evan Horne, Jazzpianist, wird von seinem Freund Professor Ace Burrington um Mithilfe bei den Recherchen für dessen Buch über Chet Bakers letzte Tage in Amsterdam gebeten. Doch als Evan in Amsterdam ankommt, ist der Professor von der Bildfläche verschwunden. Vieles deutet darauf hin, dass er Opfer eines Verbrechens geworden ist. Evan verirrt sich bei seiner Suche in einem lebensgefährlichen Labyrinth aus Gassen, Coffeeshops und Abrissbuden.
Sprecher:Georg: Josef Dahmen
Ruth: Ruth Grossi
Michael: Jochen Meyn
Der Lappe: Joseph Offenbach
Der Berg Pelloreppe: Mathias Wieman
Der Rapa-Fluß: Ida Ehre
Der Adler: Hans Lietzau
Der Bär: Ludwig Linkmann
Tagebuchtext: Marlene Riphahn
MusikerNathan Ott (Schlagzeug) Ingmar Heller (Bass) Lutz Büchner (Saxophon) Vladyslav Sendecki (Piano)
Daten zu Bill Moody:geboren: 27.09.1941
Vita: Bill Moody (* 1941 in Webb City, Missouri) ist ein US-amerikanischer Krimiautor, Jazz–Autor und –Schlagzeuger.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.05.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 136
Titel: Auf Wiedersehen in Sansibar
Autor: Franziska Kusch
produziert in: 1990
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Gottfried von Einem
Komponist: Götz Alsmann
Inhalt: Beziehungen stehen in Gefahr der Langeweile und Abnutzung. Deshalb: Eine gespielte neue erste Begegnung zwischen Ihr und Ihm in aller Unschuld und Neugier von Liebenden. (PRESSETEXT)
Sprecher:Hannes Demming (Hermann)
Martin Böttcher (Fritz)
Hilde Arensmeyer (Emmi)
Marianne Rogée (Hanna)
Ansgar Schäfer (Rolf)
Hanni Fockele-Grollmes (Frau in der Schießbude)
Ludger Burmann (Mann in der Bahnhofshalle)
Uta Rotermund (Frau in der Bahnhofshalle)
Arnold Marquis (Sprecher)
Erstsendung: 03.02.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 136
Titel: Ava und die Verschwörung der Stinkstiefel
Autor: Jörgpeter von Clarenau
produziert in: 2006
produziert von: HR
Laufzeit: 79 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: Ein Hörspiel nach garantiert wahren Begebenheiten.

„Irgendwas stimmt hier nicht.“ Kaum ist Ava mit ihrer Mutter in die neue Stadt gezogen, spürt sie: Etwas Bedrohliches liegt in der Luft! In der neuen Schule erwischt Ava einen schlimmen Start: Ihr Sitznachbar Egbert empfängt sie mit Beleidigungen. Später erfährt Ava, dass Egbert bei den „Stinkstiefeln“ mitmacht, die nichts lieber tun als: Lästern und Haten! Egberts Vater, Herr Schlamm, denkt als Unternehmer vor allem ans Geldverdienen. Er liebt große Deals und möchte den Menschen allen Ernstes Luft verkaufen – saubere Atemluft. Wie gerufen kommen ihm deshalb die unangenehmen Gerüche, die neuerdings über der Stadt liegen. Zum Glück mischt sich „Maunzi“ in die Sache ein. Diese heldenhafte Katze sorgt dafür, dass alle wieder aufatmen können.
Sprecher:Gisela Trowe (Josefine K.)
Werner Wölbern (Joachim)
Simone von Zglinicki (Fryda)
Sascha Icks (Anna)
Erstsendung: 22.10.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 136
Titel: Bloody Mary
Autor: Jean Vautrin
produziert in: 2011
produziert von: HR
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Matthias Kunkel
Bearbeitung: Matthias Kunkel
Übersetzer: Marie Luise Knott
Inhalt: Eine Trabantenstadt im Großraum Paris. Jean-Y., ein 18jähriger Rekrut aus der Banlieue, läuft Amok. Sein Feldwebel, der brutale Menschenschinder und schwule Sadist Reig, hat ihn bis aufs Messer gereizt. Jean-Y. lockt ihn in die Bahnhofstoilette und jagt ihn in die Luft. Inspektor Schneider wird mit dem Fall beauftragt. Sam Schneider hat ständig Probleme mit Bloody Mary, seiner neurotischen Frau, muß seinen gehaßten Chef vertreten und sich zusätzlich noch mit einem lästigen Routinefall herumschlagen. Da entsichert Jean-Y. Granate Nummer zwei.
Sprecher:Ernst Jani
Daten zu Jean Vautrin:vollständiger Name: Jean Herman
Vita: Jean Vautrin, Pseudonym des Lothringers Jean Herman, geboren 1933 in Pogny sur Moselle. Er arbeitete zunächst als Regisseur, schrieb dann literarische Krimis und Romane. "Billy-ze-Kick", bunt, schrill, erfinderisch in der Sprache und geschnitten wie ein Action-Film, wurde ein Kultbuch in Frankreich und brachte 1980 dem Autor den höchsten französischen Krimi-Preis, den "Prix Mystère de la critique", ein. 1989 erhielt Vautrin für sein literarisches Werk den "Prix Goncourt".
Erstsendung: 07.03.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 136
Titel: Casablanca et cetera
Autor: Alexander Adolph
Angela Gerrits
Sebastian Goy
produziert in: 1960
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: Phantasien über einen Mythos. Dreiteiler

- Angela Gerrits: Von der Prinzessin und vom Mond
- Alexander Adolph: Mein Casablanca
- Sebastian Goy: Filmnacht

Beziehungen sind geplatzt im Streit darüber, ob Rhett Butler zu guter Letzt doch zu Scarlett zurückkehrt oder nicht - Fortsetzungsbuch und -film floppten am Kern der Sache vorbei: Kino, laut Lenin die wichtigste aller Künste, schafft Mythen, die dauern (wollen) und die Phantasie beflügeln zu Fortsetzungen und guten Schlüssen. Der Kinomythos schlechthin, "Casablanca", schreit mit seinem traurig heroischen, tröstlich offenen Ende seit 50 Jahren nach Fortschreibung der Geschichte um Ilsa, Laszlo und Nick. In "Casablanca et cetera" erzählen Angela Gerrits, Alexander Adolph und Sebastian Goy von Nach- und Nebenwirkungen der schwarz/weißen Zelluloiddroge.
Daten zu Alexander Adolph:Vita: Alexander Adolph, geboren 1963 in München, Jurastudium, Journalist und Drehbuchautor. Sein erstes Hörspiel für RB "Ralph ist zurück" (1990).
Daten zu Angela Gerrits:Vita: Angela Gerrits studierte Musikwissenschaft, Italienisch und Literatur, arbeitete nach dem Examen als Musikdramaturgin und ist seit 1994 freie Autorin in Hamburg. Von ihr sind u.a. die 13teilige Hörspielserie "Singapore Sling" (RB/SWF/MDR), die Kurzhörspiele "Erzähl's noch einmal, Karl!", und "Von der Prinzessin und vom Mond" (RB) erschienen. Ihre Kinder- und Jugendhörspielreihen wurden in ARD-Sendern produziert, und in der Sendung LILIPUZ konnte man ihre "Strandpiraten" und "Die Großstadtindianer" sowie ihr Hörspiel "Anna und der Flaschengeist" hören.
Hompepage o.ä.: http://www.angelagerrits.de/cms2/
Erstsendung: 09.02.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 136
Titel: Crime Comic
Autor: Joachim Bartels
produziert in: 1994
produziert von: HR; NDR
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Helge Ott
Komponist: Stefan Traub
Inhalt: Was für eine trostlose Nacht in einer Großstadt, die vor die Hunde geht. Privatdetektiv Jack wird überfahren, überfallen, blöde angequatscht, angeschossen, verschaukelt. Die Spur, die er verfolgt, endet irgendwo im Nirgendwo.
Sprecher:Joachim Pukaß (Dr. Wittfogel)
Thomas Ahrens (Moderator)
Uwe Wesel (Interview-Partner)
Verena von Behr (Veronika/Logos)
Hansjürgen Hürrig (Lutz Behringer)
Otto Sander (Otto Sander)
Karin Kuschik (Moderatorin/Logos)
Heinz-Werner Kraehkamp (Willem van Baeck)
Gerd Wameling (Dr. Reinking)
Frank Glaubrecht (Peter Messinger/Logos)
Albert Mangelsdorff (Studiogast, Live-Musik)
Erstsendung: 02.08.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 136
Titel: D.A.V.E. (Digital Amplified Video Engine)
Autor: Klaus Obermaier
Christiane Ohaus
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Klangkunst
Regie: Christiane Ohaus
Klaus Obermaier
Bearbeitung: Klaus Obermaier; Christiane Ohaus
Inhalt: HörSpiel-Soundtrack der gleichnamigen Video-Tanz-Performance von Klaus Obermaier und Chris Haring (Tanz)

D.A.V.E thematisiert die beinahe schon zur Wirklichkeit gewordene Utopie, Manipulation und Neugestaltung des menschlichen Körpers durch Gen-, Bio- und Computertechnologie. In einem Klangraum aus Musik, Geräuschen und Stimmen verwandelt sich ein Mann zur Frau, Körperteile beginnen zu sprechen. Suche und Verlust der Identität, auch die Utopie eines durch Gen- und Computertechnologie gestalteten Körpers sind mögliche Assoziationen. Die radiophone Video-Tanz-Performance D.A.V.E. (Digital Amplified Video Engine) präsentiert eine virtuelle Metamorphose. Digital bearbeitete Videos werden direkt auf den Körper des Tänzers projiziert, seine Gestalt löst sich in strömende Bildwelten auf. Für "intermedium 2" wurde in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Christiane Ohaus und der Dramaturgin Anette Kührmeyer für das bereits seit längerem existierende, erfolgreich in mehreren Ländern aufgeführte Projekt eine spezielle Radiofassung erarbeitet.
Daten zu Klaus Obermaier:Vita: Klaus Obermaier lebt in Wien als Medienkünstler und Komponist; er realisiert interaktive und intermediale Kunstprojekte, arbeitet zusammen mit dem Kronos Quartett, dem Ensemble Modern, dem Art Ensemble of Chicago u.a.
Daten zu Christiane Ohaus:geboren: 1959
Vita: Christiane Ohaus (* 1959 in Osnabrück) ist eine deutsche Hörspielregisseurin und Autorin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.03.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 136
Titel: Daphne
Autor: Angelika Voigt
produziert in: 1996
produziert von: WDR
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Kurth
Komponist: K.D. Huber
Peter Wilmanns
R.J. Sacher
Inhalt: Die bekannte Modedesignerin Ellen Hollenbeck feiert mit ihrer neuesten Kollektion wieder einmal große Erfolge, als ihr Teilhaber Viktor ihr Daphne vorstellt, eine junge Frau, die ein Praktikum in der Agentur machen möchte. Ellens Ehemann Lutz, ein erfolgreicher Geschäftsmann, reist derweil um die Welt. Das Verhältnis zu seiner Frau scheint ebenso liebevoll wie distanziert. Ellen wird nicht nur durch anonyme Briefe bedroht; allmählich steigt auch der Verdacht in ihr auf, Daphnes Interesse an ihr und ihrer Firma könne auch andere Gründe haben als nur berufliche ...
Sprecher:Matthias Haase (Frosch)
Nele Müller-Stöfen (Reginia Filia)
Ingolf Lück (Talkmaster 1-4)
Philipp Schepmann (Martin)
Jürgen Haug (Kultusminister und Richter)
Martin Zylka (Techniker 2)
Daten zu Angelika Voigt:geboren: 1955
Vita: Angelika Voigt, geboren 1955 in Erfurt, aufgewachsen in Düsseldorf, studierte Geschichte, Geographie und Kunst. Sie veröffentlichte zu kulturhistorischen Themen, Feature und Jugendhörspiele und arbeitet als freiberufliche Autorin in Hamburg.
Erstsendung: 17.10.1998
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 136
Titel: Das Dekameron
Autor: Giovanni Boccaccio
produziert in: 1998
produziert von: NDR; Deutsche Grammophon junior
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Gottfried von Einem
Bearbeitung: Regine Ahrem
Übersetzer: Regine Ahrem
Inhalt: 1348. Die Pest treibt 10 junge Leute aus Florenz. In sommerlicher Idylle, frei von Sorgen, verbringen sie die Tage auf dem Land. Einzige Mühsal: Sie haben viel Zeit totzuschlagen. Dies tun sie, indem sie sich 100 Novellen erzählen; Geschichten voller Erotik, Leidenschaft und humorvoller Gaunereien.

Diese 100 Geschichten des «Il Decamerone» - die derb, traurig, komisch, erotisch um die ewigen Fragen der Liebesmoral und des menschlichen Zusammenlebens kreisen - begründeten Boccaccios Weltruhm und wurden zum Vorbild für Generationen von Novellisten - darunter Chaucer, Margarete von Navarra, Rabelais, Cervantes, Shakespeare, Lessing und Goethe. Aus den 100 Novellen wurden für dieses Hörspiel zehn ausgewählt; und das Augenmerk lag dabei mehr auf dem frivol-erotischen Treiben als auf der züchtigen Minne.

Der italienische Jazzmusiker Carlo Actis Dato lieferte die Musik zum Dekameron. Eine Musik, die zwischen Jazz und volksmusikalischen Traditionen flaniert und mit Rumba-, Samba- und Tango- Elementen eine überbordende Lebenslust versprüht und somit für die «italienische Stimmung» sorgt.



1. Teil: Ein Mann erwischt seine Angeheiratete mit einem schönen Liebhaber und treibt es am Ende mit ihm.

2. Teil: Ein Mönch unterweist eine Nicht-Christin im rechten Glauben, indem er seinen "Teufel" in ihre "Hölle" schickt.

3. Teil: Beatrice beweist ihrem Mann ihre Treue, während sie ihren Geliebten in den Armen hält.

4. Teil: Ein Bösewicht legt eine Beichte ab und wird künftig als Heiliger verehrt.

5. Tag: Ein Ehemann tut Buße, während seine Frau mit einem frommen Bruder paradiesische Exerzitien vollzieht.

6. Tag: Eine Frau scheut keine List, um doch noch zu ihrer Lust zu kommen.

7. Teil: Eine Dame treibt es mit dem Erzengel Gabriel. Aber warum futtert Bruder Alberto rohe Eier und Paprika?

8. Teil: Katharina hält die Nachtigall in der Hand und wird erwischt.

9. Teil: Wie ein Birnbaum ins Spiel kommt, wenn die Herrin vor den Augen ihres Angetrauten ihr Spiel treibt, indem sie mit dem Diener liebesspielt.

10.Teil: Die Verwechslungsgeschichte einer bewegten Nacht.
Sprecher:
offen
Raphaela Jann
Meike Horn
David Pick
Ilse Seemann
Renate Delfs
Ulla Evrahr
Carin Abicht
Patrick Fichte
Ulrich Pleßmann
Daten zu Giovanni Boccaccio:geboren: 1313
gestorben: 21.12.1375
Vita: Giovanni Boccaccio ([d͡ʒoˈvanːi boˈkːat͡ʃːo]; * 1313 in Florenz oder Certaldo; † 21. Dezember 1375 in Certaldo bei Florenz) war ein italienischer Schriftsteller, Demokrat, Dichter und bedeutender Vertreter des Humanismus. Sein Meisterwerk, das Decamerone, porträtiert mit bis dahin unbekanntem Realismus und Witz die facettenreiche Gesellschaft des 14. Jahrhunderts und erhebt ihn zum Begründer der prosaischen Erzähltradition in Europa.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.10.1999
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 136
Titel: Das Fenster
Autor: Franziska Kusch
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 4 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Komponist: Klaus Sonnenburg
Inhalt: Das Fenster bietet keinen Ausblick, der Haushalt trägt die Spuren jahrelanger Zerstörungswut - vieles ist kaputtgegangen im Laufe der Zeit. Und so läßt die junge Frau einen Installateur kommen. Der Mann könnte ihr Vater sein...
Sprecher:Frau: Silvia Jost
Mann: Ruedi Walter
Erstsendung: 05.09.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 136
Titel: Das Glasperlenspiel
Autor: Hermann Hesse
produziert in: 2004
produziert von: SWR
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Michael Farin
Inhalt: Hermann Hesses letzte große Prosaarbeit "Das Glasperlenspiel. Versuch einer Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht samt Knechts hinterlassenen Schriften. Herausgegeben von Hermann Hesse" erschien 1943 in der Schweiz, 1946 in Deutschland. Seit 1930 hatte Hesse an dieser Summe seines Schaffens gearbeitet. Hesses "Glasperlenspiel" und Thomas Manns "Doktor Faustus" sind nicht nur das wichtigste Alterswerk beider Autoren, sondern auch die bedeutendste literarische Alternativ-Konzeption zum Deutschland der NS-Diktatur.

Der Roman entwirft die fiktive, streng hierarchisch, aber zwangfrei organisierte Ordensgemeinschaft Kastaliens - nach Castalia, jener heiligen, den Musen geweihten Quelle in Delphi, dem Sinnbild dichterischer Inspiration. Der Orden entstand als Gegenbewegung in der Epoche des "feuilletonistischen Zeitalters", einer vergangenen Geschichtsperiode, in der Geist, Politik und Wissenschaften immer mehr auseinander fielen und die schließlich zu einem weltweiten Krieg führte. Als oberstes Sinnbild dieser pädagogischen Provinz steht das Glasperlenspiel, dessen Anfänge weit ins Mittelalter zurückreichen. Es ist der Inbegriff eines abstrakten Spiels "mit sämtlichen Inhalten und Werten unserer Kultur", das zur "Unio mystica aller getrennten Glieder von Kunst und Wissenschaften" führt.

Um das Jahr 2400 erzählt ein Chronist das exemplarische Leben des vor 200 Jahren verstorbenen Josef Knecht. Vom Stipendiaten der Lateinschule durchläuft der musisch begabte Knabe schließlich alle Stationen der Ordenserziehung und erlangt sogar die höchste Stufe Kastaliens, die Würde des Magister Ludi, des Meisters des Glasperlenspiels. Josef Knecht steht aber nicht nur für die Blüte Kastaliens, das die Humanisierung des Menschen fördert, sondern auch für einen Abtrünnigen. Nach acht Jahren gibt er im Alter von Ende vierzig sein Amt im Gelehrtenstaat auf, wendet sich wieder der Welt zu, ertrinkt aber in einem Gebirgssee.

Die Biographie Knechts ist nicht ein Science-Fiction Roman in der Tradition Aldous Huxleys oder George Orwells. Vielmehr soll sie "gleichzeitig in verschiedenen Zeitaltern, gewesenen und künftigen, spielen, zugleich Utopie wie Rückblick, die Unzerstörbarkeit des Geistes lobpreisen".



"Wie man aus Notenzeichen ein Musikstück, aus mathematischen Zeichen eine algebraische Formel aufbauen kann, so haben die Glasperlenspieler sich in Jahrhunderten eine Zeichensprache aufgebaut, welche es ermöglicht, Gedanken, Formeln, Musik, Dichtung etc. aller Zeiten in einer Art Notensprache wiederzugeben", notierte Hesse in einem Brief aus dem Jahr 1943. Konzipiert hatte Hesse "Das Glasperlenspiel" seit 1930 in seinem Schweizer Domizil Montagnola als Gegen-Entwurf zur antihumanen Terror-Herrschaft von Stalinismus und Nationalsozialismus, als deren Antipoden er sich verstand. Schon 1933 hatte er geschrieben: "Lieber von den Faschisten erschlagen werden, als selber Faschist sein. Lieber von den Kommunisten erschlagen werden, als selbst Kommunist sei. Erstmals veröffentlicht wurde der Text 1943 in der Schweiz, dessen Staatsbürger Hesse seit 1924 war. Mit der Lebensgeschichte seines Protagonisten Josef Knecht, so Hesse in der umfangreichen Briefkorrespondenz zu seinem Roman, habe er sich einen geistigen Raum aufgebaut, in dem er leben und atmen konnte, "aller Vergiftung der Welt zum Trotz" und bestärkt in der Absicht, "den Widerstand des Geistes gegen die barbarischen Mächte zum Ausdruck zu bringen".

Die Hörspielbearbeitung versucht diesen Anspruch Hesses akustisch und formal umzusetzen. Die unabhängigen Einzelteile des Romans werden in die Chronologie von Knechts Leben integriert. So finden sich aus den "Hinterlassenen Schriften" die Gedichte wie die historischen Lebensläufe "Der Regenmacher" und "Der Beichtvater", die in prähistorischer und frühchristlicher Zeit spielen, an ihrem biographischen Ort. Die essayistische "allgemeingültige Einführung ins Glasperlenspiel" hingegen strukturiert den Fortgang des Erzählens, so dass Theorie und Anschauung im Hörspiel immer gegenwärtig sind.
Sprecher:Katja Bürkle
Claudia Hübbecker
Sebastian Blomberg
Jeanette Hain
MusikerChristoph Grund (Klavier; Samples) Christoph Ogiermann (Violine)
Daten zu Hermann Hesse:geboren: 02.07.1877
gestorben: 09.08.1962
Vita: Hermann Karl Hesse (Pseudonym Emil Sinclair; * 2. Juli 1877 in Calw, Königreich Württemberg, Deutsches Reich; † 9. August 1962 in Montagnola, Kanton Tessin, Schweiz) war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Dichter und Maler. Weltweite Bekanntheit erlangte er mit Prosawerken wie Siddhartha oder Der Steppenwolf und mit seinen Gedichten (z. B. Stufen). 1946 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur und 1954 der Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste verliehen. Als Sohn eines deutsch-baltischen Missionars war Hesse durch Geburt russischer Staatsangehöriger. Von 1883 bis 1890 und erneut ab 1924 war er schweizerischer Staatsbürger, dazwischen besaß er das württembergische Staatsbürgerrecht.
Hompepage o.ä.: http://www.hermann-hesse.de/
Erstsendung: 11.08.2002
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 136
Titel: Das Mädchen, das sterben sollte
Autor: Glyn Maxwell
produziert in: 1967
produziert von: ORF
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Komponist: Otto Walter
Übersetzer: Martina Tichy
Inhalt: Susan Mantle kommt tränenüberströmt aus einer Sitzung mit einer Wahrsagerin, die ihr eine unheilvolle Prophezeiung machte: "Sie werden berühmt. Sie werden reich. Sie werden einem großen dunklen Fremden begegnen. Sie werden nein zu ihm sagen bis zu dem Tag an dem Sie ja zu ihm sagen. Am Tag darauf werden Sie sterben." Solchermaßen aufgelöst hält ihr ein Fernsehteam eine Kamera vors Gesicht, das gerade auf Jagd nach Reaktionen auf eine ganz andere Tragödie ist: Ein Hollywood-Star soll bei einem Attentat ums Leben gekommen sein. Susan stammelt ein Dylan Thomas-Zitat ins Mikrofon: "Dem Tod wird kein Reich mehr bleiben". Ihr tränenüberströmtes Gesicht macht sie über Nacht zum Herzens-Star der Briten. Auf einmal ist sie Mittelpunkt einer clever inszenierten Reality Show. Ab sofort ändert sich ihr ganzes Leben. Sie ist auf der Flucht - sowohl vor den Medien als auch vor der Todes-Prophezeiung.
Sprecher:
offen
Egon von Jordan (Herr von Graufalter)
Alfred Reiterer (Heinrich)
Oskar Wegrostek (Holzstamm)
Helma Gautier (Anna, seine Tochter)
Fred Liewehr (Herr von Wollberger)
Marianne Schönauer (Amalie, seine Frau)
Friedl Hofmann (Fräulein von Jahrzahl)
Dita Reifenstein (Ida)
Erich Dörner (Federklecks)
Luzi Neudecker (Phillipine)
Joe Trummer (Gutmann)
Herbert Kersten (Hantig)
Rudolf Oskar Wisth (Anton)
Traute Aumüller (Frau Sorgner)
Mizzi Tesar (Margreth)
Max Maxen (Kutscher)
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Treffer 18 von insgesamt 136
Titel: Das Wittgenstein-Programm
Autor: Philip Kerr
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 21 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Sechs Schüsse in den Hinterkopf seiner Opfer, geräuschlos ausgeführt mit einer Gasdruckpistole, sind sein Markenzeichen. Acht Morde innerhalb von acht Monaten. Ein hochintelligenter Serienkiller, der sich den Namen des österreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein zugelegt hat, hält die Ermittlungsbehörden der Londoner Supermetropole des Jahres 2013 in Atem. Ihm ist gelungen, was keiner für möglich gehalten hat: einzudringen in die Computerdatei des sogenannten "Lombroso-Programms", in dem unter Codenamen potentielle Gewalttäter, sogenannte "VMK-Negative" gespeichert sind. Wittgenstein ist einer von ihnen und er ist - den Codenamen seiner Opfer folgend - auf dem besten Wege, die gesamte Elite der Abendländischen Kulturgeschichte auszurotten. Seine Opfer, die - wie er selbst - aufgrund einer abweichenden DNS-Information als potentielle Verbrecher gekennzeichnet sind, tragen die Namen von Descartes, Spinoza oder Russell. "Ich töte, weil es keinen logischen Grund gibt, nicht zu töten", lautet die provozierend simple Erklärung Wittgensteins für seine Taten. Seine eigenwillige aber messerscharf deduzierte Lesart des österreichischen Philosophen, der in Cambridge gelebt hat, fordert die attraktive aber männerfeindliche Chefermittlerin "Jake" heraus. Sie ist gezwungen, sich in einen hochphilosophischen Diskurs mit dem Serientäter zu begeben. Denn - es steht weit mehr auf dem Spiel, als nur einen Killer zu überführen: die politische Legitimation eines demokratisch installierten Überwachungsstaates, der in seinen Datenbanken ein gnadenloses Selektionsprogramm verborgen hält. Mit seinem philosophisch unterfütterten Thriller, der 1994 erschien, stieg Philip Kerr zum international hochgehandelten Bestsellerautor auf.
Sprecher:Nadja Schulz-Berlinghoff
Benjamin Reding
Daten zu Philip Kerr:geboren: 22.02.1956
gestorben: 23.03.2018
Vita: Philip Kerr (* 1956 in Edinburgh/Schottland) ist ein britischer Krimi-, Thriller- und Fantasy-Autor. Für seinen Roman Das Wittgensteinprogramm und seinen High-Tech-Thriller Game Over erhielt er den Deutschen Krimi Preis.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.08.1998
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Treffer 19 von insgesamt 136
Titel: De Füerpüster
Autor: Jochen Schimmang
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: niederdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Übersetzer: Jochen Schütt
Inhalt: Hörspiel für 12 Stimmen und eine Hündin

Gert Onken war Finanzbeamter in einer Kleinstadt, blieb Single und lebte lange bei seiner Mutter. Gert Onken ist ein Einzelgänger, der gelegentlich spurlos verschwindet und niemals darüber spricht. Gert Onken wird nach wie vor von allen als freundlich, kompetent und zuverlässig geschätzt. Gert Onken hat keinen Ehrgeiz. Gert Onken kann Ungerechtigkeit nicht ertragen. Was Gert Onken will, das schafft er auch. Gert Onken hat das Finanzamt angezündet. - Wer ist Gert Onken wirklich?
MusikerSerge Weber (Keyboard) Hans Christian Klüver (Gitarre) Uli Bösking (Violine)
Daten zu Jochen Schimmang:geboren: 1948
Vita: Jochen Schimmang, geboren 1948, studierte Politologie, lehrte an verschiedenen Orten Deutsch als Fremdsprache und arbeitet seit 1993 als freier Schriftsteller. Schimmang erhielt 1982 einen Literatur-Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, 1996 den Rheinischen Literaturpreis Siegburg. Er war "Poet in Residence" an der Universität Duisburg-Essen und Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Jochen Schimmang lebte längere Zeit in Köln, dann in Paris und in seiner Heimatstadt Leer, inzwischen in Oldenburg. Der WDR produzierte seine Hörspiele "Untiefen" (1994) und "Die Stimmen von Nienbeck" (1999).
Erstsendung: 31.01.2009
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 136
Titel: Der Auftrag oder Die Sache mit Frazer
Autor: Stephan Maus
produziert in: 1998
produziert von: NDR; DLR Berlin; SDR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: Einer muß es machen, obgleich es gefährlich ist, aber es hängt ja auch einiges von der schnellen und reibungslosen Erledigung des Auftrags ab! In Fällen dieser Größenordnung kommt nur Dizzy Greddles in Frage, denn der stellt keine überflüssigen Fragen, er hat das Know how, und er setzt es auch bedingungslos ein. Auch nach dieser scheußlichen Sache mit Frazer ... - aber schweigen wir davon, das ist vorbei und fertig! Dizzy macht das schon richtig: Er stellt sich eben ganz in den Dienst der Sache. Auftrag ist Auftrag. Was hat er auch sonst vom Leben? Ein Blick in ein utopisches Gemeinwesen irgendwo in den Weltmeeren; ein Hörspiel mit Musik und Klangeffekten des Berliner Sängers Michael Schiefel. (PRESSETEXT)
Sprecher:Christian Berkel (Sonnenstern)
Nicola Thomas (Gurli)
Wolfgang Böck (Hans Gross)
Raimund Lang (Otto Gross)
Rolf Schult (August Lingner)
Ulrike Bliefert (Julia Serda)
Dietrich Hollinderbäumer (Ludwig Jahn)
Dietmar Mues (Schreber, Vater)
Jens Wawrczeck (Schreber, Sohn)
Friedhelm Ptok (Graf Seebach)
Werner Eichhorn (Dr. Overstolz)
Douglas Welbat (Kommissar)
Georg Troeger (Polizist)
André Beyer (Polizist)
Siegfried W. Kernen (Ansager)
MusikerMichael Schiefel (Klangeffekte)
Daten zu Stephan Maus:geboren: 1968
Vita: Stephan Maus, geboren 1968 in Berlin, Studium der Literatur und Informationswissenschaften. "Der Auftrag oder Die Sache mit Frazer" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 31.03.1998
Datenquelle(n): dra
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1547704225
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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