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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 16
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Titel: Augenblickchen 6: Szenen aus deutschen Landen
Autor: Gerhard Rentzsch
produziert in: 2001
produziert von: MDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Karlheinz Liefers
Inhalt: Szenen aus deutschen Landen

Szenen aus deutschen Landen. - Noch immer müssen Großeltern Barbie-Puppen kaufen und kleine Mädchen Aufsätze über Europa schreiben. Noch immer gibt es "Loser" und Gewinner, und noch immer sind Voyeure unterwegs. Ein Wessie wünscht sich insgeheim ein Hundebad, und zwei Rentnerinnen füllen vorsorglich ihre Waffenarsenale auf. Nicht jedes Wiedersehen macht Freude, und nicht jeder Text taugt zu einem Hit. Von so genannten kleinen Leuten ist die Rede und von der Ordnung, die unter deutschen Dächern haust. 6. Folge der Momentaufnahmen aus dem östlichen Teil unseres Vaterlandes, ein Jahr nach dem Millenium, im elften Jahr der deutschen Einheit.
Sprecher:Gunter Schoß (Sprecher)
Gudrun Ritter (Frau Horn)
Ursula Karusseit (Nachbarin)
Friedhelm Eberle (Richter)
Clara Hofmann (Mädchen)
Marylu Poolman (Rentnerin)
Mirko Brankatschk (Reporter)
Jan Josef Liefers (Gerry)
Tobias Langhoff (Klaus)
Martin Brambach (Kudde)
Wolfgang Winkler (Mann)
Franziska Troegner (Frau)
Susann Thiede (Verkäuferin)
Klaus Schleiff (Mann)
Kathleen Gaube (Frau)
Jürgen Thormann (Dr. Krems)
Heidemarie Schneider (Sekretärin)
Ulrich Voß (Bürgermeister)
Rita Feldmeier (Frau)
Ursula Sukup (Ältere Frau)
Martin Trettau (Älterer Mann)
Hilmar Eichhorn (Ehemann)
Bettina Riebsel (Ehefrau)
Peter Treuner (Gummel)
Jürgen Hart (Zschernig)
Heide Schönknecht (Bahnhofsansage)
Tobias Barth (Passant)
Monika Pietsch (Passantin)
Julia Maria Köhler (Passantin)
Andreas Range (Passant)
Walpurgis Brückner-Curth (Passantin)
Klaus-Dieter Bange (Passant)
Reinhard Straube (Passant)
Gert Gütschow (Passant)
Till Schmidt (Passant)
Petra Ehlert (Passant)
Daten zu Gerhard Rentzsch:geboren: 24.04.1926
gestorben: 01.06.2003
Vita: Gerhard Rentzsch, geboren 1926 in Leipzig, begann seine Arbeit im Rundfunk 1948 als Literatur-Redakteur am dortigen Sender, wechselte bald zum Hörspiel über, das künftig sein Berufsleben bestimmte: als Dramaturg - acht Jahre lang als Chefdramaturg und Autor -, ab 1952 in Berlin. 1966 wurde er aus politischen Gründen als Chefdramaturg abgelöst, arbeitete jedoch bis 1990 weiter als Dramaturg in der Hörspielabteilung. Er schrieb rund 50 Hörspiele, Filmszenarien und Features.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.12.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 16
Titel: Betriebsbedingt gekündigt
Autor: Iain Levison
produziert in: 2007
produziert von: MDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Steffen Moratz
Bearbeitung: Steffen Moratz
Dramaturgie: Judith Ruyters
Übersetzer: Hans Therre
Inhalt: Früher war Jake Skowran ein ganz normaler Mann. In seiner Heimatstadt irgendwo in Wisconsin arbeitete er wie fast alle in einer Fabrik für Landmaschinen. Er hatte eine Freundin, ein Auto, einen Fernseher und einen Kabelanschluss und nach Feierabend traf man sich noch bei "Tullys" auf ein Bier. Doch dann verlegte die Fabrik ihre Produktion ins Ausland, irgendwohin, wo noch ärmere Schlucker, für noch weniger Geld zu schuften bereit sind. Und von einem Tag auf den anderen waren über die Hälfte der Einwohner arbeitslos. Auch Jake verlor seine Arbeit, seine Freundin, das Auto, den Fernseher... Vor allem aber verlor er das Gefühl, jemand zu sein, dazuzugehören und etwas Sinnvolles zu tun. Einzig die Footballwetten bringen ein wenig soziales Leben in das gammelige Tagein-Tagaus. Dafür allerdings häufen sich auch seine Wettschulden bei Ken Gardocki, der nicht nur das dubiose Wettbüro leitet, sondern auch sonst in der Stadt die Fäden in der Hand hält. Während sein Freund Tommy inzwischen für ein paar Dollar in der Tankstelle jobbt, bekommt Jake aus heiterem Himmel ein Angebot von Gardocki. Es ist ein lukratives Angebot: 5000 Dollar für einen Tag Arbeit. Jake greift zu, wirft seine moralischen Bedenken über Bord, wie die kaltschnäuzigen Investoren es vor ihm taten. Mit diesem Auftrag wäre er seine Spielschulden los, hätte noch ein nettes Finanzpolster dazu, und, last not least, er hätte endlich wieder was zu tun. Denn es bleibt nicht bei dem einen Auftrag. Jake erweist sich als zuverlässig und nervenstark. Erst als wieder eine Frau sein Leben streift, wird ihm klar, dass es so nicht weiter gehen kann. Oder?
Sprecher:Jörg Schüttauf (Jake Skowran)
Torben Kessler (Mike Murty)
Hans-Jürgen Hürrig (Ken Gardocki)
Götz Schweighöfer (Tommy)
Mirco Kreibich (Jughead)
Udo Schenk (Brecht)
Bernhard Schütz (Jeff Zorda)
Rainer Heise (Karl)
Ellen Hellwig (Grace)
Andreas Keller (Roger)
Sigrun Fischer (Sheila)
Peter W. Bachmann (Detektive Martz)
Polizist / Kellner: Klaus-Dieter Bange (1)
Polizist: Johannes Gabriel (2)
Carmen Birk (Schwester / Kellnerin)
Henning Peker (Tankstellenkunde)
Petra Ehlert (Tankstellenkundin)
Daniela Hoffmann (Corinne Gardocki)
Daten zu Iain Levison:geboren: 1963
Vita: Iain Levison, 1963 in Schottland geboren und in den USA aufgewachsen. Arbeitslosigkeit und quälende Jobsuche hat er selber durchgemacht. Ein wiederkehrendes Thema in seinen Romanen ist die Ausbeutung der Arbeitnehmer. Sein Roman „Betriebsbedingt gekündigt“ (2005) war ein großer Erfolg in den USA und in Europa. Zuletzt erschien „Hoffnung ist Gift“ (2012). Sein Roman „Tiburn“ wurde 2010 vom MDR als Hörspiel produziert.
Erstsendung: 23.09.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 16
Titel: Der zerbrochene Krug
Autor: Heinrich von Kleist
produziert in: 2006
produziert von: MDR
Laufzeit: 64 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Heide Böwe
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: Dorfrichter Adam - übel zugerichtet - muss Gerichtstag halten: Ein Krug wurde des Nachts zerbrochen, in der Kammer einer Jungfer. Ihr " ... guter Name lag in diesem Topfe, und vor aller Welt mit ihm ward er zerstoßen ..." Den Krugzertrümmerer gilt es nun herauszufinden. Doch der durchtriebene Übeltäter ist der Richter selbst, und der muss nun, obwohl er die Wahrheit kennt, in einem Prozess herausfinden, welcher stürmische Fensterkletterer auf seinen Balzgängen bei der jungen Eve eingestiegen ist und, aufgeschreckt von den empörten Reaktionen der Maid und durch das Nahen der Mutter, im Fliehen den prächtigen Krug mit den Historiendarstellungen zerbrochen hat.

Richter Adam, in wichtiger Position und würdigem Alter, steht doppelt unter Druck: Gerichtsrat Walter ist auf Inspektionsreise. Er will die Verhandlung verfolgen und sich einer tadellosen Rechtspflege vergewissern. Glücklicherweise verdächtigt Frau Marthe Rull, Eves Mutter, Ruprecht, den die Tochter zu ihrem Missfallen auserkoren hat.

Der Gerichtsschreiber Licht, der sich auch schon vorstellen kann, auf dem Richterstuhl Platz zu nehmen, erschwert die knifflige Aufgabe, in einem Prozess rechtskräftig eine dienliche Wahrheit zu installieren, welche die eigentliche Wahrheit verdeckt. Aber für Adam wird die Affäre zum späten Frühling mit Abgang.



Das im Blankvers gehaltene Meisterwerk verdankt seine Entstehung dem Kupferstich "la cruche cassée" von Le Veau. Das Bild im Zimmer von Heinrich Zschokke in Bern löste 1802 einen literarischen Wettstreit zwischen Kleist, Zschokke und Ludwig Wieland aus. 1803 diktierte Kleist die ersten drei Szenen des Einakters dem Freund Ernst von Pfuel, um sein Talent für Komik zu beweisen. 1806 vollendet, wurde das Lustspiel 1808 von Goethe in Weimar uraufgeführt, wo es skandalös scheiterte. Johann Daniel Falk erinnert sich: "Kleist war wütend, als er erfuhr, daß das Stück so durchgefallen war. Er wollte Goethen fordern, sich mit ihm schießen usw. Man hatte ihm glaublich gemacht, Goethe habe absichtlich das Stück zu 3 Akten ausgesponnen und es dadurch zum Fallen gebracht."
Sprecher:
offen
Walter, Gerichtsrat: Wolf-Dietrich Sprenger
Adam, Dorfrichter: Hilmar Eichhorn
Licht, Schreiber: Winfried Glatzeder
Frau Marthe Rull: Jutta Hoffmann
Eve, ihre Tochter: Stephanie Schönfeld
Veit Tümpel, ein Bauer: Klaus Manchen
Ruprecht, sein Sohn: Jörg Malchow
Frau Brigitte: Gudrun Ritter
Liese: Natascha Mamier
Margarete: Katharina Ley
Ein Bedienter: Klaus-Dieter Bange
Daten zu Heinrich von Kleist:vollständiger Name: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist
geboren: 18.10.1777
gestorben: 21.11.1811
Vita: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist (* 18. Oktober, nach Kleists eigenen Angaben 10. Oktober 1777 in Frankfurt (Oder); † 21. November 1811 am Stolper Loch, heute Kleiner Wannsee (Berlin)) war ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist. Kleist stand als „Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit […] jenseits der etablierten Lager“ und der Literaturepochen der Weimarer Klassik und der Romantik. Bekannt ist er vor allem für das „historische Ritterschauspiel“ Das Käthchen von Heilbronn, seine Lustspiele Der zerbrochne Krug und Amphitryon, das Trauerspiel Penthesilea sowie für seine Novellen Michael Kohlhaas und Die Marquise von O....
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 16
Titel: Der Zug nach Wicklow
Autor: Christina Calvo
produziert in: 2003
produziert von: MDR
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Stefan Kanis
Inhalt: Lukas will auch in diesem Jahr seine Ferien in Irland verbringen. Zusammen mit seinem Cousin James ist er bei der Großmutter in Bray verabredet, um dort einen Segelkurs zu machen. Doch schon bei seiner Ankunft in Dublin läuft dieser Sommer nicht nach Fahrplan. Als Lukas die Karte für den Zug nach Bray kaufen will, ist sein Geld weg. "Das war bestimmt der Pooka" witzelt der Bahnbeamte. Und schon bald wird Lukas noch das eine oder andere irische Fabelwesen kennenlernen. Doch vorerst steht schon die nächste schlechte Nachricht ins Haus: James ist krank. Nun hat Lukas mehr Zeit, als im lieb ist. Er baut im Garten sein Zelt auf und bekommt so einige Dinge mit, die ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen. Warum schreit der erwachsene Sohn der Nachbarin immer nachts herum? Hat das etwas mit der Frauenstimmen zu tun, die nachts um die Bäume streift und ihre Klagelieder singt? Ist das wirklich eine Fee? Das seltsamste Geschöpf weit und breit aber bleibt für Lukas der Lokomotivführer Christopher, in dessen geheimnisvolle und traurige Geschichte er in diesem Sommer gerät...

(2. Platz beim MDR-Kinder- und Jugendhörspielpreis 2004)
Sprecher:Felix Spyrka (Lukas)
Karl Rieper (James)
Annekathrin Bürger (Großmutter)
Marylu Poolman (Mary O´Brien)
Axel Wandtke (Christopher)
Reiner Heise (Edward)
Jörg Dathe (Bahnbeamter 1)
Klaus-Dieter Bange (Bahnbeamter 2)
Danne Hoffmann (Frau)
Johannes Gabriel (Mann 1)
Thomas Just (Mann 2)
Daten zu Christina Calvo:geboren: 1949
Vita: Christina Calvo, 1949 geboren, lebt als freie Autorin in München. Unter verschiedenen Namen verfasste sie Bühnenstücke, Drehbücher, Erzählungen, Satiren, Kinderbücher, Hörspiele für Erwachsene und ein Dutzend Kinderhörspiele, u.a. "Geh nicht auf den Eulenhügel" (RB 1998) und "Das Flüsterzimmer" (BR 2002). Christina Calvo geht oft auf Reisen, unter anderem zieht es sie immer wieder nach Irland. Eine Eisenbahnfahrt im Süden der Insel wurde zum Auslöser für das Hörspiel "Der Zug nach Wicklow".
Erstsendung: 22.06.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 16
Titel: Die Affäre d'Aubrey
Autor: Rolf Schneider
produziert in: 2004
produziert von: MDR; RBB
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Niklaus
Inhalt: 1676: Paris wird von einer Epidemie der Giftmorde heimgesucht: Eifersüchtige entledigen sich der Nebenbuhler, Gattinnen des Gatten, und mit dem "poudre des succession" werden sich Erbschaften verschafft. Verdächtige und Verleumdete landen in der Bastille. Fehlurteile und Justizmorde sind an der Tagesordnung. Auch die d'Aubrey werden in eine Giftaffäre verwickelt: Drei männliche Mitglieder der Familie erleiden einen mysteriösen Tod. Desgrais, ein junger, aufstrebender Gefreiter der Pariser Polizei, widmet sich, gegen den Befehl seines Vorgesetzten, der Aufklärung dieses Falles in den höchsten Adelskreisen. Dabei stößt er auf die Leiche eines Alchimisten. Stammt das spurlos tötende Gift, das ganz Paris in Schrecken versetzt, aus den Phiolen seines Laboratoriums? Und wie kam die schöne Marie de Brinvillier, geborene d'Aubrey, an diese? Da es nicht länger verborgenen bleiben kann, dass: selbst in nächster Nähe der geheiligten Person des Königs: immer unverschämter mit Gift hantiert wird, beschließt die Justiz, ein abschreckendes Exempel zu statuieren. Desgrais kommt zum Zuge; eine List führt ihn zum Erfolg. Marie wird des Mordes an ihrem Vater und ihren Brüdern angeklagt. Sie endet auf dem Schafott, doch geht sie Desgrais nicht aus dem Sinn: Die Giftmorde im Frankreich des Sonnenkönigs gehen weiter.
Sprecher:Jürgen Hentsch (Erzähler)
Krista Posch (Marie Marguerite von Brinvillier)
Bastian Trost (Jean Babtiste Desgrais)
Friedhelm Ptok (Dr. Moreau)
Jürgen Thormann (Reynie, Polizeipräsident)
Angelika Waller (Madame de Rabutin-Sévigné)
Eva Weißenborn (Madame d'Aubrey, Witwe)
Götz Schulte (Aristide la Chaussée, Domestik)
Günter Grabbert (Richter)
Walter Niklaus (Nivelin, Anwalt)
Thomas Neumann (Guillaume, Henker)
Dieter Knaup (Kommandant der Bastille)
Peter W. Bachmann (Etienne d'Aubrey)
Effi Rabsilber (Zofe bei de Brinvillier)
Hannelore Schubert (Zofe bei d'Aubrey)
Klaus-Dieter Bange (Polizist)
Klaus-Dieter Bange (Diener)
Danne Hoffmann (Nonne)
Elke Domhardt (Frau auf der Straße)
Daten zu Rolf Schneider:geboren: 17.04.1932
Vita: Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006), „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007), „Die Affäre Ernst Winter“ (MDR 2008) und „Die Affäre Winckelmann“ (MDR 2009).

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Erstsendung: 31.08.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 16
Titel: Die Puppe
Autor: Günter Kunert
produziert in: 2004
produziert von: MDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Walter Niklaus
Inhalt: Zum 75. Geburtstag von Günter Kunert

Seit Direktor Wilbert und seine Truppe mit ihrem bunten Programm über die Dörfer ziehen, ist der Bauchredner Alfredo immer die Zugnummer des Abends gewesen - Alfredo und seine Puppe Lenora. Denn Alfredo kann nicht nur sprechen, ohne die Lippen zu öffnen, seine Bauch- und Zweitstimme ist auch noch die einer Frau! Doch neuerdings beginnt Lenora, die erprobten Bahnen ihrer improvisierten Dialoge zu verlassen: Sie sagt Sachen, die er, Alfredo, sie ganz gewiss nicht sagen lassen wollte. Und er kann es nicht steuern! Nicht einmal, als sie ihn selber der Lächerlichkeit preisgibt, nicht einmal, als sie das Publikum in einer Weise herunterputzt, dass ihn Wilbert glatt auf die Straße setzt. Dass die reichlich merkwürdige Selbstständigkeit des kessen Fräuleins auch für Alfredos Ehe zum Problem werden dürfte, ist spätestens dann klar, als sie darauf besteht, ins Bett mitgenommen zu werden - und sich damit auch noch durchsetzt. Professionelle Hilfe ist gefragt, doch ob der Psychiater Dr. Müller-Sömmerthal auch in diesem absonderlichen Fall von Persönlichkeitsspaltung seine therapeutischen Fähigkeiten unter Beweis stellen wird? Was Lenora anlangt, ist sie jedenfalls alles andere als kooperativ. Das müsste noch kein Grund sein, sie in Stücke zu reißen ... falls sie es nicht gerade auf die darauf folgende Auferstehung angelegt hat.
Sprecher:Vadim Glowna (Alfredo, der Bauchredner)
Eva Weißenborn (Lenora, die Puppe)
Günter Junghans (Direktor Wilbert, der Manager)
Gudrun Ritter (Ingrid, Alfredos Frau)
Ernst Jacobi (Dr. Müller-Sömmerthal)
Wolfgang Sörgel (Erster Polizist)
Thomas Neumann (Zweiter Polizist)
Wolfgang Jakob (Hitzenrieder)
Reinhard Straube (Prutzmann)
Stefan Kaminski (Stimme)
Elke Domhardt (Stimme)
Klaus-Dieter Bange (Stimme)
Daten zu Günter Kunert:geboren: 06.03.1929
Vita: Günter Kunert wurde 1929 in Berlin geboren. Johannes R. Becher hat ihn gefördert, von Brecht hat er gelernt; Kleist, Lenau, Heine, Montaigne waren seine Vorbilder. Günter Kunert gehört zu den bedeutendsten und vielseitigsten deutschsprachigen Autoren. Er schreibt essayistische und erzählende Prosa, vor allem Gedichte sowie Hörspiele, Fernsehspiele und Filmdrehbücher. 1979 verließ Kunert die DDR und lebt heute als freier Schriftsteller in der Nähe von Itzenhoe.

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Erstsendung: 06.03.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 16
Titel: Die Verratenen
Autor: Giorgio Scerbanenco
produziert in: 2006
produziert von: MDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Komponist: Mario Schneider
Übersetzer: Christiane Rhein
Inhalt: Die Polizei steht vor einem Rätsel: Innerhalb weniger Tage haben mehrere Menschen in einem Vorort von Mailand ihr Leben verloren, alle auf die gleiche Weise: Ihre Autos stürzten in den Fluss. Erst der ehemalige Arzt Duca Lamberti bringt in diesem seinem zweiten Fall Licht in die mysteriösen Vorgänge, als er seinem väterlichen Freund Polizeichef Carrua vom Besuch eines zwielichtigen Herrn berichtet, der sich Solvere nannte und ihn aufgesucht hat, um seiner Geliebten vor ihrer bevorstehenden Hochzeit wieder zu vermeintlicher Jungfräulichkeit zu verhelfen. Der Besucher kannte Lambertis Namen angeblich von einem Freund namens Sompani, und dieser Sompani ist einer der Toten im Fluss. Als nun kurze Zeit später Solvere ebenfalls tot aus dem Wasser gezogen wird, stoßen Lamberti und Carrua auf Indizien für einen international tätigen Schmugglerring, der vor keiner Brutalität zurückschreckt und auch in den eigenen Reihen jede Eigenmächtigkeit grausam rächt. Trotz mehrfacher Attacken lassen sich die beiden Ermittler nicht mehr von ihrer Fährte abbringen und heben schließlich die örtliche Schmugglerzentrale in einem abgelegenen Landgasthaus aus. Der Tod von Sompani und seiner Freundin scheint allerdings trotzdem nicht ganz ins Bild zu passen. Sollte ein Missverständnis diese Kette von Morden ausgelöst haben? Da meldet sich eine junge Frau, eine Amerikanerin, die sich zum Mord an Avvocato Sompani bekennt. Ihre Motive sind sehr persönlich und reichen weit zurück, bis in die Zeit des Faschismus und des Zweiten Weltkrieges. Die Beichte stürzt Duca Lamberti in einen Gewissenskonflikt.
Sprecher:Martin Reinke (Dr. Duca Lamberti)
Klaus Manchen (Commissario Carrua)
Reiner Heise (Sergente Mascaranti)
Irina Wanka (Livia Ussaro)
Wolf-Dieter Rammler (Silvano Solvere)
Sona MacDonald (Susanna Paany)
Cornelia Heyse (Rosa Gavoni)
Maria Happel (Giovanna Marelli)
Klaus-Dieter Bange (Sergente Morini)
Gerald Schaale (Koch)
Udo Kroschwald (Claudio Valtraga)
Ramona Libnow (Margherita)
Marianna Linden (Lorenza)
Stefanie Schönfeld (Verkäuferin)
Daten zu Giorgio Scerbanenco:geboren: 28.06.1911
gestorben: 27.10.1969
Vita: Giorgio Scerbanenco (1911-1969) wurde in Kiew als Sohn eines ukrainischen Offiziers und einer Italienerin geboren. Nach Ausbruch der Revolution floh er mit seiner Mutter nach Italien. Er versuchte sich in allen möglichen Jobs, bis er als Reporter zu arbeiten begann und seine schriftstellerische Begabung entdeckte. Von seinen sechzig Romanen machten ihn vor allem die vier Kriminalromane um Duca Lamberti berühmt.

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Erstsendung: 29.10.2006
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 16
Titel: Lutherland
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.2017
Autor: Lorenz Hoffmann
produziert in: 2017
produziert von: MDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Stefan Kanis
Komponist: Michael Hinze
Inhalt: Eine 10-teilige Kurzhörspielreihe.

"Incarneted Message Concept" heißt das Zauberwort, mit dem die Agentur Merschwitz & Friends der Evangelischen Kirche Deutschlands die erhoffte Medien-Präsenz sichern will. Im Jubeljahr 2017 soll die Luther-Beauftragte der EKD bei ihren zahlreichen öffentlichen Auftritten den wuchtigen Reformator nicht bloß zitieren, sondern sich de facto an seiner Seite zeigen: "Das Wort wird Fleisch!" Winfried Schaller, noch vor kurzem ein populärer Volksschauspieler, soll ihn verkörpern - da passt nicht nur Maske und Habitus, da fehlt es auch nicht an Querköpfigkeit, nicht einmal an Cholerik. Der allerdings hat sich sein Comeback keinesfalls als Talkshow-Maskottchen von Margot Käßmann vorgestellt.
Je mehr er freilich die Luther-Schriften durchforstet, desto mehr kann er dem kirchen- und gesellschaftskritischen Donnerer abgewinnen. Bald macht es ihm Spaß, als Geist von Luthers Gnaden in die Gegenwart zu fahren und sie - wie seine Auftrittskonzepte - gehörig durcheinander zu wirbeln. Als Blogger DER LUTHER schart er Follower um sich, die "Kirchenland in Bauernhand"-Aktivisten finden in ihm einen prominenten Fürsprecher. Und bald fürchtet die EKD nichts so sehr, wie seinen Auftritt beim Festgottesdienst auf den Wittenberger Elbwiesen - völlig zu Recht, wie sich zeigt.

INHALTSBESCHREIBUNGEN

Folge 1: Frau Käßmann hat ein gutes Gefühl
Peter von Merschwitz, Chef der PR-Agentur der EKD, überzeugt Margot Kässmann von einer (jedenfalls im kirchlichen Rahmen) nie dagewesenen, nicht ganz risikofreien, aber in jedem Fall höchst medienwirksamen PR-Strategie für das Reformationsjubiläum. Ein Schauspieler soll angeheuert werden, der über mehrere Wochen hinweg in einer Art Langzeitperformance den Reformator mimt, bei Veranstaltungen auftritt, Interviews gibt etc. Gegen anfänglichen Widerstand seitens der konservativen Räte, setzt Kässmann das Konzept bei der EKD durch. Als Luther engagiert werden soll der bekannte, aber derzeit wenig erfolgreiche Schauspieler Winfried Schaller.

Folge 2: Der Anfang des Lutherischen Lärmens
Oberkirchenrat Dr. Curtius, Mitglied des Rates der EKD und Winfried Schallers Schwiegervater, drängt Schaller beim großfamiliären Mittagessen, das Engagement als Luther anzunehmen. Es könne ihm das Comeback bringen und ihn die Achtung der beruflich viel erfolgreicheren Almuth Curtius-Schaller zurückgewinnen lassen.
Schaller wird das Ausmaß seiner Lebenskrise bewusst: Karriere in der Sackgasse, Ehe zerrüttet. Statt mit der Geliebten Katharina zusammenzuleben, bleibt er bei seiner Frau, weil er sich von ihr und den Schwiegereltern finanziell und gesellschaftlich abhängig wähnt. In dieser Situation Curtius' gnädiges Angebot anzunehmen, scheint ihm entwürdigend. Er lehnt ab. . Wenige Tage später tritt er bei "Lanz" erstmals als Luther auf.

Folge 3: Das Gewitter
Schaller und seine Geliebte sehen gemeinsam einen Fernsehbericht über Schallers vielbeachteten ersten Auftritt als Luther. Katharina lobt sein Spiel. Sie erzählt ihm, dass er Vater wird. Schaller ist verstört, trennt sich von ihr, verlangt die Abtreibung.
Bei einer Apfelbaum-Pflanzaktion in Eisleben fällt er zum ersten Mal aus der Rolle.
Statt einen unerschütterlichen Optimisten im Sinne des Apfelbaumzitates gibt er einen von Selbstzweifeln und Pessimismus geplagten Luther, läuft schließlich von der Veranstaltung davon und setzt sich aufgewühlt ins Auto. Er kommt in ein Gewitter, fährt nach einem nahen Blitzeinschlag gegen einen Baum.

Folge 4: Mit jedem Kind, das dir begegnet
Almuth rechnet ihrem beim Unfall weitgehend unversehrt gebliebenen Mann vor, wie teuer sie der Totalschaden des Autos zu stehen kommt, fragt in verächtlichem Ton, ob das ein Selbstmordversuch gewesen sei. Merschwitz hält den Unfall für eine PR-taugliche Inszenierung, äußert sich anerkennend, warnt Schaller aber, es nicht zu übertreiben. Curtius überbringt die Nachricht von der EKD, Schaller dürfe als Luther weitermachen, habe sich aber künftig strikt ans Protokoll zu halten. Übergibt ihm das Manuskript für seinen nächsten Auftritt, die Einweihung eines evangelischen Kinderkrankenhauses. Ein Lutherwort über Kinder bringt Schaller zum Weinen. Reumütig fährt er zu Katharina.

Folge 5: Was ist Luther?
Bei einem Auftritt in der Devotionalienabteilung des Lutherhauses wettert Schaller gegen Lutherkult und Luther-Reliquien. Wertvolle Nippes gehen zu Bruch.
Kässmann telefoniert aufgeregt mit Merschwitz. Die Skeptiker in der EKD säßen ihr im Nacken, forderten, Schallers Vertrag zu kündigen. Merschwitz warnt, das würde zum Skandal führen. Lieber solle man Schaller durch Curtius wieder auf Kurs bringen lassen. Nach Gespräch mit Curtius lässt ein gutgelaunter Schaller gegenüber dessen Haushälterin durchblicken, er lasse sich von Curtius' Erpressung (fünfstellige Schadenssumme im Lutherhaus) nicht beeindrucken. Im Gegenteil, die Sache beginne Spaß zu machen.

Folge 6: Pfui dich an Luther!
Schaller und Käßmann bei Anne Will zum Thema „Wieviel Reform braucht die Kirche“. Käßmann redet von der Wichtigkeit der Kirche als Orientierung spendende Institution. Schaller greift sie hart an, spricht von inhaltsleerer Wellnesskirche, die sich längst von evangelischen Grundsätzen verabschiedet habe. Daraufhin Krisensitzung bei Merschwitz. Käßmann und Curtius wollen Schaller (der inzwischen sogar einen kirchenkritischen „Luther-Blog“ begonnen hat) endgültig aus dem Verkehr ziehen. Merschwitz hält das für gefährlich. Er rät, sich nicht von Schaller zu distanzieren, sondern ihn zu vereinnahmen, seinen Blog mit der EKD Seite zu verlinken, seine Skandalauftritte zum Programm zu erklären.
In der gemeinsamen Wohnung äußert sich Almuth Curtius-Schaller anerkennend über Schallers neue Entschlossenheit. Er bedankt sich und packt seine Koffer.

Folge 7: Kirchenland in Bauernhand
Die Initiative „Kirchenland in Bauernhand“ wendet sich an Schaller. Durch ungerechte Pachtlandvergabe seitens der kirchlichen Verwaltungsämter, die lieber an Agrarkonzerne als an kleine Höfe verpachten, haben in jüngster Vergangenheit mehrere kleine Landwirte die Existenzgrundlage verloren. Der inzwischen als DER LUTHER sehr populäre Schaller sagt seine Unterstützung zu. Er setzt sich bei Curtius für die Initiative ein. Der lässt ihn abblitzen, es kommt zum heftigen Streit über kirchliche Bigotterie und Verflechtung von Kirche und Wirtschaft. (In einem Video tritt dann DER LUTHER als Fürsprecher der Bauern auf und klagt die Kirche an, gegen die propagierten Werte Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu verstoßen.)

Folge 8: Bauern, Bonzen, Brandsätze
Die Bauern der Initiative „Kirchenland in Bauernhand“ besetzen das kirchliche Verwaltungsamt Erfurt. Aufgeregte Stimmung. Im Tumult spricht der Initiativen-Vorsitzende Pfannschmidt wütend auf Schallers Mailbox: „Wo sind Sie, Schaller? Sie hatten uns versprochen, dabei zu sein!“ Wenige Stunden später melden die Nachrichten die Beendigung der Aktion und die Verhaftung der Anführer. Schaller distanziert sich in einer Pressekonferenz von der Aktion der Bauern, wird von Merschwitz dafür gelobt.

Folge 9: Eure Entrüstung ist falsche Gerechtigkeit
Curtius ist entsetzt. Jetzt hat Schaller den Bogen überspannt. Er ist bei Pegida aufgetreten. Triumphierend präsentiert Curtius Käßmann und Merschwitz eine Aufzeichnung der Rede. Sie können verfolgen, wie sich Schaller zunächst in meisterhafter populistischer Rhetorik bei den Pegidisten anbiedert, bevor er einen Kehrtschwenk macht, Pegida-Positionen als feige und bequem entlarvt und selbst dafür wieder Applaus erhält. Käßmann und Merschwitz sind gleichermaßen beeindruckt wie alarmiert. Käßmann ist sicher, Schaller würde einen öffentlichen Auftritt auf dem Kirchentag in eine Blamage für die EKD verwandeln. Curtius und Käßmann machen Merschwitz persönlich dafür verantwortlich, Schallers Auftritt um jeden Preis zu verhindern. Einige Zeit später wird Schaller auf offener Straße in ein Auto gezerrt und entführt...

Folge 10: Von Angesicht zu Angesicht
Abschlussgottesdienst des Kirchentages. Käßmann ist nervös, aber Merschwitz glaubt sicher, dass der reibungslose Ablauf der Veranstaltung gewährleistet ist und DER LUTHER nicht auftauchen wird. Doch ausgerechnet die Bauern der Aktion "Kirchenland in Bauernhand" befreien Schaller aus seinem Kellerversteck und schmuggeln ihn unter mehreren hundert Besuchern im Luthergewand auf das Gelände. Als er die Bühne betritt, wird er von Begeisterungsrufen empfangen. Spielwütig und in Bestform gibt er (natürlich in Zitaten) einen Luther, der abwechselnd als zorniger Rebell und reaktionärer Institutionenwahrer, als intoleranter Eiferer und mäßigender Politiker, als pessimistischer Apokalyptiker und optimistischer Weltverbesserer auftritt...
Sprecher:Stephan Grossmann (Winfried Schaller)
Hedi Kriegeskotte (Margot Käßmann)
Bernhard Schütz (von Merschwitz)
Walter Renneisen (Dr. Curtius)
Charlotte Müller (Katharina Rabo)
Carina Wiese (Almuth Schaller)
Christian Melchert (Krüger)
Klaus-Dieter Bange (Gerstenberg)
Volker Insel (Reporter)
Nicoline Schubert (Besucherin Wartburg)
Martin Reik (Besucher Wartburg)
Lena Maria Textor (Kind)
Ellen Hellwig (Frau Curtius)
Andreas Keller (Rossberg)
Henning Peker (Pfannschmidt)
Martin Reik (Schulte)
Katrin Hart (Museumsführerin)
Barbara Trommer (Wirtin)
Thomas Bille (Markus Lanz)
Nicoline Schubert (Journalistin)
Ellen Schweda (Moderatorin Hessen-Talk)
Corinna Waldbauer (Anne Will)
Sunae Park (Koreanerin)
Seungho Shin (Koreaner)
ergänzender Hinweis: Die 10 Folgen wurden vom 15.05. bis 26.05.2017 täglich von Montag - Freitag gesendet.
Laufzeit je Folge: 5 Min.
Erstsendung: 15.05.2017
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 16
Titel: O der du alles bedenkst, Tiresias
Autor: Werner Buhss
produziert in: 2002
produziert von: MDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Jürgen Ecke
Dramaturgie: Heide Böwe
Inhalt: Ein Brief stiftet Unruhe! Ein Brief mit brisantem Inhalt: Professor Lipowski wird darin der Mitarbeit bei der Staatssicherheit bezichtigt. Berechtigterweise. Die Studenten fühlen sich hintergangen und meutern, die Institutsleitung muss handeln. Radeke soll urteilen, Lipowskis bester Freund und Kollege. Radeke will sich nicht ins Bockshorn jagen lassen von der selbstgerechten Hysterie der Öffentlichkeit. Doch selbst wenn sich der Golem als Papiertiger zeigt, bleibt das Lachen im Halse stecken. "Sie haben gelogen, getäuscht, erpresst, genötigt und betrogen in dieser Institution, aber der hinterlassene Mist ist Rechtsgrundlage." Die Aktenlage wird nicht angezweifelt. - Der blinde Seher Tiresias offenbart Ödipus, König von Theben, die Verstrickungen seines Lebens.
Sprecher:Martin Reinke (Radeke)
Hilmar Thate (Lipowski)
Ernst Jacobi (Markgraf)
André Szymanski (Shanghai)
Reiner Heise (Drewniok)
Hilmar Eichhorn (Krumpholz)
Cornelia Lippert (Hannelore)
Thomas Dehler (Viktor)
Bärbel Röhl (Irene)
Klaus-Dieter Bange
Andreas Döhler
Philipp Heitmann
Julia Maria Köhler
Jörg Malchow
Nicola Ruf
Sascha Tschorn
Daten zu Werner Buhss:geboren: 14.01.1949
gestorben: 07.10.2018
Vita: Werner Buhss, geboren 1949, studierte an der Filmhochschule Babelsberg, ist Übersetzer, Autor und Regisseur. In der Reihe der Hiddensee-Krimis produzierte Deutschlandradio Kultur 2005 "Kaugummimonat", 2006 "Ein toter Hund", 2007 "Fischer sin Fru".

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Erstsendung: 11.06.2002
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 16
Titel: Pelle, der Eroberer
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 6.2004
Autor: Martin Andersen Nexø
produziert in: 2004
produziert von: MDR
Laufzeit: 145 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Caren Fischer
Komponist: Paul Hoorn
Übersetzer: Mathilde Mann
Inhalt: Pelle und sein Vater Lasse verdingen sich auf einem Gutshof auf der dänischen Insel Bornholm, wo die verarmte schwedische Landbevölkerung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zwar Arbeit fand, sich dafür aber in eine fast an Leibeigenschaft grenzende Abhängigkeit begeben musste. Zwischen diesen verbitterten und oft gewalttätigen Erwachsenen erfindet der Junge Pelle sein Leben und wächst an dessen Widrigkeiten. Trotzdem wird es sieben Jahre dauern, bis er den Hof verlässt, um in die Welt und in ein neues Leben aufzubrechen, von dem er mehr erwartet, als für ein bisschen Salzhering und Suppe 14 Stunden täglich zu arbeiten, so wie Vater Lasse es ein Leben lang getan hat.

1. Teil: Ein neues Leben
Pelle ist erst sieben Jahre alt, als seine Mutter stirbt. Sein einziger Halt im Leben ist nun Vater Lasse, der mit ihm die Überfahrt von Schweden auf die Insel Bornholm wagt, um dort Arbeit zu finden. Aber wer will schon einen ausgezehrten älteren Mann mit einem kleinen Jungen? Schließlich nimmt man sie auf dem berüchtigten Steinhof, wo der Verwalter mit Schlägen und Repressalien regiert, und die Nächte vom Weinen der Gutsherrin erfüllt sind. Nur im Sommer ist Pelle als Kuhhirte sein eigener Herr und genießt die Freiheit draußen auf den Wiesen, wenn er auch jeden Abend vor Sehnsucht ganz müde in Vater Lasses Arme fällt. In den dunklen Wintermonaten auf dem Hof, wenn die Knechte keine Gelegenheit auslassen, böse Scherze mit ihm zu treiben, lernt Pelle, seine Gefühle zu verbergen. Und Vater Lasse weiß immer seltener eine Antwort auf seine Fragen. Als Pelle im nächsten Winter in die Schule gehen muss, interessieren ihn die Spiele der Fischerjungen viel mehr als die Buchstaben. Aber die Jungs lassen ihn nicht in ihre Gemeinschaft. Sein erstes Examen besteht er glänzend, so dass Lasse von nun an alle Hoffnungen auf eine glücklichere Zukunft in ihn setzt. Denn von sich selbst erwartet er schon lange nicht mehr, sie beide von diesem düsteren Hof fortzubringen.

2. Teil: Der Aufbruch
Noch immer leben Vater und Sohn auf dem Steinhof, aber Lasse hat Pelle zu seinem Geburtstag wenigstens das Messer geschenkt, das er sich so sehr gewünscht hatte. Er ahnt nicht, dass Pelle ihm kurz darauf damit das Leben retten wird. Als es an einem Sonnabend Abend zwischen dem Verwalter und dem neuen Knecht Erik zu einer Auseinandersetzung kommt, wird es noch düsterer werden auf dem Steinhof, denn die aufmüpfige Fröhlichkeit von Erik wird fehlen. Doch dann tritt Madam Olsen in Lasses Leben, und er blüht noch einmal auf. In diesem Winter erlebt Pelle, wie eng das Leben der Fischer mit dem Tod verbunden ist. Doch es kommt ein neuer Sommer, und zum Jahrmarkt am Johannistag können Lasse und Pelle endlich einmal mitfahren. Pelle taucht ein in die Farben und Rhythmen eines wunderbaren Festes. Auf dem Steinhof hat die Gutsherrin unterdessen das Problem mit ihrem Mann und seinen Liebschaften auf ihre Weise geklärt. Dann kommt Madam Olsens für ertrunken erklärter Mann zurück und Lasses Welt bricht zusammen. Doch für Pelle ist es Zeit: nach der Konfirmation packt er den großen Sack, mit dem sie vor sieben Jahren gekommen waren, und verlässt für immer den Steinhof.
Sprecher:Frowin Wolter (Pelle als Kind)
Cornelius Lipp (Pelle als älteres Kind)
Odi Zahavi (Pelle als Halbwüchsiger)
Hilmar Thate (Lasse)
Hellmut Lange (Erzähler)
Hilmar Eichhorn (Herr Kongstrup)
Ramona Libnow (Frau Kongstrup)
Dieter Bellmann (Verwalter)
Katarina Tomaschewsky (Johanne)
Käte Koch (Kaufmannsfrau)
Wolfgang Jakob (Lehrer Fries)
Lars Jung (Kalle)
Julia Maria Köhler (Marie (19 Jahre alt))
Bärbel Röhl (Marie (43 Jahre alt))
Susanne Bard (Karna)
Götz Schulte (Ole)
Jörg Malchow (Gustav)
Thomas Dehler (Per)
Effi Rabsilber (Bodil)
Jörg Dathe (Erik)
Felix Spyrka (Eleve)
Klaus-Rudolf Weber (Kapitän)
Klaus-Dieter Bange (Pfarrer)
Berndt Stübner (Bauer 1)
Johannes Gabriel (Bauer 2)
Martin Reik (Bauer 3)
Thomas Just (Bauer 4)
Walpurgis Brückner-Curth (Ältere Frau / Alte Frau)
Siegfried Worch (Alter Fischer)
Ute Lubosch (Madame Olsen)
Günter Grabbert (Alter Köller)
Marco Albrecht (Anders)
Anja Schneider (Sara)
Henning Peker (Nils Köller)
Raschid D. Sidgi (Ausrufer 1)
Rainer Koschorz (Ausrufer 2)
Klaus-Dieter Bange (Ausrufer 3)
Ulrich Griebel (Fetter Mann)
Corinna Waldbauer (Junge Frau)
Peter Wilczynski (Junger Seemann)
Wolfgang Boos (Karl Kalberg)
Jonas Jung (Henrik)
Johannes Wilhelm (Rud 2)
Richard Virgenz (Nilen)
MusikerDietrich Zöllner (Violine, Cello, Kontrabaß, Thüringer Waldzither, Hackbrett, Gitarre, Trommeln, Schlagzeug) Paul Hoorn (Akkordeon, Chalumeau, Trompete, Blockflöte, Hackbrett, Thüringer Waldzither)
Erstsendung: 31.05.2004
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 16
Titel: Ratzel speist im 'Falco'
Autor: Erich Loest
produziert in: 2009
produziert von: MDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Komponist: Stephan König
Inhalt: Am 9: Oktober 2009 lädt der Leipziger Rechtsanwalt Dr. Dieter Ratzel ein paar enge Freunde zu einem Essen ins Nobel-Restaurant "Falco" ein. Schließlich gibt es etwas zu feiern. Vor zwanzig Jahren wurde auf den Straßen, auf die sie jetzt vom 27. Stock aus herunterblicken, "die Wende" erzwungen!

Dass sie heute hier sitzen würden, hätte damals allerdings keiner von ihnen gedacht. Dieter Ratzel war Sekretär der Bezirksleitung der SED und genoss als Mitunterzeichner des sogenannten "Aufrufs der Fünf" kurzzeitig ein gewisses Ansehen. Dr. Joachim Linden war Instrukteur des Zentralkomitees. Und Sabine Müller hatte den alten Kämpen der Partei in ihrer Kantine eine Art zweites Zuhause geboten. Heute, zwanzig Jahre später, sitzen sie alle gut im Sattel: Den Zusammenbruch von damals sehen sie als Teil ihrer Strategie. Den Staat opfern, die Partei retten: Marode, wie die DDR war, brauchte sie dringend eine Generalsanierung - und als Sanierer ist der Kapitalismus nun einmal unschlagbar. Aber bald ist der Laden wieder in Schuss und kann erneut von den Kräften des Fortschritts übernommen werden: Stellt die Linke nicht zumindest im Leipziger Stadtparlament demnächst die stärkste Fraktion? Gute Voraussetzungen, um sich an aufregende alte Zeiten zu erinnern.
Sprecher:
offen
Dieter Ratzel: Hilmar Eichhorn
Betty Ratzel: Frauke Poolman
Dr. Joachim Linden: Veit Schubert
Erika: Ute Loeck
Erikas Ehemann: Thomas Huber
Sabine Müller: Marie Gruber
Egon Krenz: Peter Kurth
Kurt Masur: Wolfgang Winkler
Schnur: Olaf Burmeister
Hummitzsch: Klaus Manchen
Straßenbahnfahrerin: Monika Pietsch
Klinikdirektor: Dieter Bellmann
Kaltow: Mirko Brankatschk
Kellner: Stefan Ebeling
Kellnerin: Carmen Birk
1. Mann: Andreas Rehschuh
1. Frau: Heike Ronniger
2. Mann: Klaus-Dieter Bange
2. Frau: Corinna Waldbauer
3. Mann: Thomas Stecher
Reporter Mühlbeck: Harald Pfeifer
LVZ-Reporter: Peer-Uwe Teska
LVZ-Redakteurin: Conny Wolter
Daten zu Erich Loest:geboren: 24.02.1926
gestorben: 12.09.2013
Vita: Erich Loest (* 24. Februar 1926 in Mittweida, Freistaat Sachsen; † 12. September 2013 in Leipzig) war ein deutscher Schriftsteller; er schrieb auch unter den Pseudonymen Hans Walldorf und Waldemar Naß.

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Treffer 12 von insgesamt 16
Titel: Schöne Aussicht
ARD Radiotatort (Folge 2)
Autor: Volkmar Röhrig
produziert in: 2008
produziert von: MDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Mario Schneider
Inhalt: Der ARD-Radio Tatort aus dem LKA Magdeburg: Hauptkommissar Jost Fischer hat eine neue, für seine letzten Dienstjahre nicht gerade erwünschte Kollegin. Annika de Beer, Absolventin der Polizeischule in Meiningen mit dem ersten Praxisjahr in Würzburg.

Eine Leiche am Fuße des ehemaligen gräflichen Jagdhauses »Schöne Aussicht« ist das Letzte, was das Südharz-Städtchen Bleistedt gebrauchen kann. Eine Leiche in Bleistedt ist auch das Letzte, was Hauptkommissar Jost Fischer gebrauchen kann. Unangenehme Erinnerungen an einen ungelösten Fall kommen da hoch. Als das »Dream-Team« zu seinem ersten Fall eintrifft, sieht alles nach einem Unfall aus. Dennoch mietet sich Annika in der »Stasi-Schlösschen« genannten Villa ein und erfährt so manches von der Kellnerin Evi und dem ambitionierten Journalisten Arne Listewnik. Fischer dagegen kramt in den alten Akten »Bleistedt«. Doch während die beiden sich jeder auf seine Art durch den Kleinstadt-Klüngel wühlen, läuft im Hintergrund der Countdown zu einem perfiden Mord...
Sprecher:Hilmar Eichhorn (Hauptkommissar Jost Fischer)
Bianca Nele Rosetz (Kommissarin Annika de Beer)
Marie Gruber (Blümchen)
Hendrik Duryn (Arne Listewnik, Journalist)
Axel Wandtke (Friedbert Feigler)
Frauke Poolman (Johanna, seine Frau)
Veit Schubert (Horst Schenkendorff)
Jeanette Spassova (Evi, seine Kellnerin)
Günter Junghans (Frank Ott, Bürgermeister)
Gerald Schaale (Ulli Gruner)
Wolfgang Winkler (Betz, Wachtmeister)
Tilo Prückner (Claasen, Anwalt)
Thomas Neumann (Georg K1)
Götz Schulte (Donath)
Monika Pietsch (Verkäuferin)
Klaus-Dieter Bange (3-S-Mann)
Raschid D. Sidgi (Dealer)
Daten zu Volkmar Röhrig:geboren: 01.09.1952
Vita: Volkmar Röhrig wurde 1952 in Lützen bei Leipzig geboren. Nach verschiedenen Jobs, Armeedienst und Germanistikstudium war er als Dramaturg und Regieassistent in der Hörspielabteilung des DDR-Rundfunks tätig. Seit Mitte der 80er Jahre ist er freiberuflicher Autor, vor allem von Kinder- und Jugendbüchern. Er lebt heute in Würzburg und Leipzig. Hörspiele u.a.: "Die Heimat des Fußballers ist der Rasen", TV u.a. "Polizeiruf 110: Juninebel".

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Erstsendung: 17.02.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 16
Titel: Steins Kampf. Der Mann, der Adolf Hitler retten wollte
Autor: Ralph Oehme
produziert in: 2007
produziert von: MDR
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Peter Groeger
Komponist: Peter Gotthardt
Inhalt: 1940. Wilhem Stein, als Heimatdichter dereinst auf Burg Saaleck residierend, ist zu drei Jahren Gefängnis nach dem Heimtückeparagraph verurteilt und sitzt im sächsischen Waldheim in Haft. Fest mit seiner Rehabilitierung rechnend, lässt er dem Gefängnisdirektor großspurig verlauten, nicht nur unschuldig zu sein, sondern dem Führer Adolf Hitler gar das Leben gerettet zu haben. Stein - ein Hochstapler, wie der seinerzeit ebenfalls in Waldheim eingesessene Karl May? Oder doch eher ein Wahnsinniger, ein Krimineller gar? Der indes, ausgestattet mit einer gehörigen Portion Geltungsdrang, pocht beharrlich weiter drauf: Einzig seine Warnungen hätten einen Anschlag auf den Führer - noch dazu durch seinen Günstling Baldur von Schirach - verhindert. Denn dieser, dass ist Stein unmissverständlich zu Ohren gekommen, hat während des Treffens der Hitlerjugendführer in Bad Kösen auf ihn geschossen. Nunja, genau genommen nicht auf ihn, sondern auf ein Ölgemälde des Führers. Aber was macht das schon für einen Unterschied. "Ein Bildnis des Führers ist der Führer!" Und: Wer auf ein Bildnis schießt, schießt auch auf den rechten Mann. Dies gilt es also zu verhindern. Nur will von der Strafanzeige gegen Schirach, die Stein allerorts vorbringt, niemand so recht etwas wissen. Es scheint sogar, dass hier noch eine ganz andere Ungeheuerlichkeit innerhalb der Partei verdeckt werden soll...

Und so kommt eins zum anderen, der glühende Nationalsozialist wird fast unfreiwillig zum Ankläger des Systems und am Ende rücken von allen Seiten die Armeen auch auf Waldheim zu.

Ralph Oehme folgt in seinem Hörspiel locker den Spuren der grotesk-tragischen Gestalt des Wilhelm Stein.
Sprecher:
offen
Wilhelm Stein: Jaecki Schwarz
Gefängnisdirektor: Udo Kroschwald
Wärter: Hilmar Eichhorn
Gaststättenwirt: Günter Zschäckel
Annemarie: Frauke Poolman
Oberkellner: Peter Groeger
Polizeibeamter: Karl-Fred Müller
Hitler: Udo Schenk
Baldur von Schirach: Michael Schrodt
Gauamtsleiter: Bruno F. Apitz
Ministerialbeamter 1: Meigl Hoffmann
Ministerialbeamter 2: Klaus-Dieter Bange
Ministerialbeamter 3: Michael Rousavy
Stimme: Jonas Hien
Axel Thielmann
u.a.
Daten zu Ralph Oehme:Vita: Ralph Oehme, geboren 1954, studierte Theaterwissenschaften, arbeitet als Dozent an der Musikhochschule in Leipzig und an der Schauspielschule Berlin, ist seit 1987 freier Regisseur und Autor. Sein Hörspiel "Stille Helden siegen selten" (mit Karl-Heinz Schmidt-Lauzemis hr/Sachsen Radio/SFB 1990) wurde mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.
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Treffer 14 von insgesamt 16
Titel: Thälmannstraße 89
Autor: Lorenz Hoffmann
produziert in: 2014
produziert von: Mitteldeutscher Rundfunk
Laufzeit: 300 Minuten
Regie: Stefan Kanis
Komponist: Olaf Parusel
Inhalt: Was ist die wahre Geschichte der friedlichen Revolution? Oder genauer: Was ist die ‚wahrhaft zu erzählende‘ Geschichte. Dr. Helmstedt, Redakteur beim Qualitätsrundfunk, qualmt der Schädel. Anfangs schien es eine Kleinigkeit: Eine Soap über die Wendezeit. Das sollte für Jens Bentwisch, den erkorenen Autor, keine große Herausforderung sein. Schließlich war er damals dabei. Und das Konzept scheint ja auch schlüssig, eine klassische Dreiecksgeschichte: Die junge Johanna muss sich im Herbst ʼ89 zwischen zwei Männern entscheiden. Der eine, Jens, kommt aus einer systemtreuen Familie und verhält sich loyal gegenüber dem Arbeiter- und Bauernstaat. Was sich im Lauf der Zeit, dank der kritisch eingestellten und oppositionell engagierten Johanna, ändert. Soweit ändert, dass er sogar den Platz ihres Freundes und Kindsvaters, Markus, erobert. Der türmt vorher über Prag in den Westen. Soweit - so bekannt. Kein Risiko, das Schema ist erprobt, „Weißensee“ lässt grüßen. Die ersten Folgen sind entworfen, Johanna und ihre Mitstreiter schon auf Sendung, da knirscht es im Getriebe der Emotionsmaschine. Die Chefredaktion vermisst Tiefgang und führt auffällig oft das Wort Bildungsauftrag im Munde. Zudem nervt Autor Bentwisch mit unliebsamen Details, die das schöne Bild der ‚friedlichen Revolution‘ trüben. Und auch Dr. Helmstedt selbst, einst glühender Aufbauhelfer im neugegründeten ostdeutschen Sender, fühlt sich plötzlich an die erhabene Parole vom ‚aufrechten Gang‘ erinnert. Wie nun weiter mit der Story? Während die Schlacht um Inhalt und Form wilde Kapriolen schlägt, bestimmt immer noch die Tat, was später Geschichte wird. Es muss ja etwas gesendet werden. Johanna und ihre Freunde sind am Zug. Es wird Herbst in Leipzig ʼ89 und es fallen nicht nur die Blätter. Und am Schluss? Zieht Dr. Helmstedt vor seinem Autor den Hut: „Als wären Sie dabei gewesen!“
Sprecher:Stephan Grossmann (Jens Bentwisch)
Bernhard Schütz (Dr. Helmstedt)
Nina Gummich (Johanna Böttcher)
Kilian Land (Jens Bentwisch als Abiturient)
Philipp Noack (Markus Wagner)
Kathleen Gaube (Susanne Wagner)
Hilmar Eichhorn (Minister Wyschofsky)
Torsten Ranft (Ewald Rothe)
Thomas Dehler (Hartmut Bentwisch)
Armin Zarbock
Klaus-Dieter Bange
Maria Radomski
Conny Wolter
Matthias Rohrschneider
Elisabeth Möckel
Erstsendung: 08.09.2014
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 16
Titel: Verrechnet
Autor: Dick Francis
produziert in: 2002
produziert von: MDR; Stefan Kanis; SWR
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Klaus Schmitz
Komponist: Pierre Oser
Übersetzer: Malte Krutzsch
Inhalt: Sir Ivan Westering, geschäftsführender Direktor und Mehrheitsaktionär der King-Alfred-Brauerei, hat seine Herzattacke zwar überstanden, doch er ist der täglichen Sorgen und Geschäfte müde - zumal die Brauerei vor der Insolvenz steht, seit sich der Finanzdirektor Norman Quorn nach Unterschlagungen größeren Stils abgesetzt hat. Sogar das 17. King-Alfred-Cup-Rennen ist in Gefahr; der wertvolle Goldpokal selbst ist offenbar verschwunden und das Rennpferd "Golden Malt" droht, gepfändet zu werden. So möchte Sir Westering am liebsten alle Vollmachten in die Hände seines Stiefsohnes Alexander legen, stößt dabei jedoch auf erbitterten - und in der Wahl der Mittel nicht gerade von Skrupeln beschwerten - Widerstand seiner Tochter Patsy, ihres Ehegatten und deren beider Rechtsbeistand Oliver Grantchester, die Alexander der Erbschleicherei beschuldigen. Da wird Norman Quorn gefunden: er ist ermordet worden. Von dem Geld jedoch fehlt weiter jede Spur. Trotzdem gelingt es Alexander und seinen beiden Verbündeten Margaret Morden und Tobias Tollright, die Gläubiger vorerst zu vertrösten, den Betrieb aufrecht zu erhalten und das Rennen zu sichern. Doch einen neuerlichen Herzanfall übersteht Sir Westering nicht mehr. Mit der Folge, dass nach der Testamentseröffnung der Kampf zwischen Patsy und Alexander erst recht Wogen schlägt. Und die beginnen sich erst zu glätten, als sich herausstellt, dass hinter Norman Quorn offenbar noch jemand anderer steckt - ein Punkt, in dem sich am Ende auch Patsy verrechnet hat.
Sprecher:Götz Schulte (Alexander Kinloch, AI)
Rolf Hoppe (Sir Ivan Westering)
Uta Hallant (Lady Vivienne Westering)
Hans-Joachim Hegewald (Graf Robert Kinloch)
Susanne Bard (Patsy Benchmark)
Mathias Lange (Surtees Benchmark)
Peter Fricke (Oliver Grenchester)
Karin Gregorek (Margaret Morden)
Daniel Minetti (Tobias Tollright)
Walter Jäckel (Desmond Finch)
Andreas Döhler (Mr. Young)
Siegfried Voß (Inspektor Reynolds)
Ruth Friemel (Mrs. Newton)
Hannelore Schubert (Hausangestellte)
Conny Wolter (Emily)
Peer-Uwe Teska (Jed)
Klaus-Dieter Bange (Polizist)
Daten zu Dick Francis:geboren: 1920
Vita: Dick Francis, geboren 1920 in England, war viele Jahre Englands erfolgreichster Jockey, bis 1956 ein Sturz seine Karriere beendete. Er sattelte um und schrieb über 30 Romane, die meistens in der Welt des Pferderennsports spielen. Er erhielt mehrere Edgar-Allan-Poe-Awards, u.a. für "Forfeit" (1970), für "Reflex" (1981) und für "Come to Grief" (1996).
Erstsendung: 29.12.2002
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 16
Titel: Wie ich mir Bernd Kirschkes Kopf zerbrach
Autor: Bert Koß
produziert in: 2002
produziert von: MDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Rainer Schwarz
Komponist: Jürgen Ecke
Inhalt: Obschon äußerlich kaum größer als ein Fußball, scheint der menschliche Kopf inwendig enorme Räumlichkeiten zu beherbergen. Allein all die Leute, die im Laufe der Jahre dort Quartier bezogen haben, um bis ans Ende unseres Lebens damit fortzufahren, zu tun, was sie taten, als die Zeit stehenblieb - für sie zumindest. Sollte man, wollte man ihnen noch einmal wiederbegegnen? Womöglich im Traum? Bernd Kirschke jedenfalls, Sohn einer Nachrichtensprecherin des Fernsehfunks und eines ungenannt gebliebenen hohen Parteifunktionärs, zögert nicht, an die Tür zu klopfen, als er sich unversehens vor dem sattsam bekannten Haus in der Parkstraße stehen sieht - seinem alten Kinderheim, in dem er seine ersten sechzehn Jahre verbracht hat. Eigentlich hatte er ja nur zu einem neuen Arzt gehen wollen, wegen dieser Kopfschmerzen, die er nicht los wird. Doch tatsächlich, alle seine ehemaligen Erzieher und Erzieherinnen sind noch da, auch jetzt noch, reichlich zehn Jahre nach dem Desaster ihrer geliebten Republik. Ja, sie haben sich, trotz erzwungener Verlagerung der pädagogischen Arbeit in die Illegalität, nicht einmal verändert. Gerade begehen sie, während die Kinder Mittagsruhe halten, in würdiger Form den Ersten Mai, als ihr ehemaliger Zögling hereinplatzt. Aber was machen mit diesem sonderbaren Bernd Kirschke, der doch gleichzeitig, wie es sich gehört, oben im Schlafsaal im Bett liegt in Unterhemd und Schlüpfern und andauernd die Decke runterschlampert?
Sprecher:Götz Schulte (Bernd Kirschke)
Ursula Karusseit (Frau Timm)
Angelika Waller (Frau Strocker)
Wolfgang Winkler (Herr Bauerhorst)
Thomas Neumann (Herr Aulhorn)
Dieter Wien (Herr Riegel)
Dieter Jaßlauk (Penner)
Klaus-Dieter Bange (Polizist)
Conny Wolter (Straßenbahnansage)
Daten zu Bert Koß:geboren: 09.12.1957
Vita: Bert Koß (* 9. Dezember 1957 in Pößneck, Thüringen) ist ein deutscher Schriftsteller, Dramaturg und Hörspielautor.

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Erstsendung: 26.02.2002
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Abfragedauer: 0,8031 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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