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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 40
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Titel: (Wilde) Mann mit traurigen Augen
Autor: Händl Klaus
produziert in: 1997
produziert von: WDR
Laufzeit: 31 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Komponist: Sergio Pinto
Inhalt: Der Mensch ist beinahe beliebig assimilierbar, und das heisst auch verformbar. Und er ist ersetzbar. Das scheint die boshafte Moral aus der Geschichte vom "grenzenlosen Arzt" Gunter aus Bleibach zu sein, der von seinem Einsatz im Dienste der "Médecins Sans Frontières" in Moldawien nachhause zurückkehrt. Bis Bleibach hält er es im Zug nicht aus, es ist zu heiss und die Fenster lassen sich nicht öffnen. Also steigt er schon in Münster an der Lau aus, und das wird ihm zum Verhängnis. Die Umgebung scheint wie ausgestorben zu sein, nur die beiden Brüder Flick hängen herum. Sie nehmen sich seiner an, führen ihn ihrer Schwester Hedy zu und lassen ihn nicht mehr los. Und wenn später einer der Brüder auf rätselhafte Weise verschwindet, haben sie ja in Gunter einen Ersatz.



Klaus Händl hat ein Stück in gebundener Sprache geschrieben; der Rhythmus zieht sich diskret durch die Alltagssprache, drängt sich nicht auf, aber drückt die soziale Gebundenheit aus, die Heimat mit sich bringt. Dazugehören heisst alles teilen, in Münster an der Lau sogar die Sätze. Die Flicks sind Meister darin: Der eine beginnt einen Satz, der andere fährt fort; sie sprechen "zweimündig", wie andere vierhändig Klavier spielen. Und über allem schwebt eine Musik, die Eintracht und Harmonie stiftet.
Sprecher:Katharina Thalbach (Erzählerin)
Ulrich Matthes (Rodolfo)
Sebastian Walch (Kalle)
Deborah Weigert (Gwendolin)
Matthias Noack (Paganini)
Roswita Schreiner (Fedora)
Barbara Ratthey (Die weise Alte)
Klaus Herm (Wind)
Friedhelm Ptok (Vulkan)
Wolfgang Völz (Fels)
Michael Evers (Blitz)
Till Topf (Schlange)
Peter Schlesinger (Hund)
Daten zu Händl Klaus:geboren: 17.09.1969
Vita: Klaus Händl, als Künstler Händl Klaus (* 17. September 1969 in Rum), ist ein österreichischer Schriftsteller, Filmregisseur und Dramatiker.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 2 von insgesamt 40
Titel: An die Bewohner der Strandboxen
Autor: Claudia Gabler
produziert in: 1997
produziert von: BR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Komponist: Hartmut Geerken
The Art Ensemble of Chicago
Inhalt: »Manchmal wird mir ganz schlecht von den vielen Geschichten, die hier passieren«, sagt eine der vier Frauen, die in diesem Hörspiel ihre geträumten Erinnerungen gegeneinander stellen. Das Stück ist ein Statement gegen das traditionelle Geschichtenerzählen und montiert die Monologe der Frauen über den Schnee, die Farben, das Fremdsein: das Leben schlechthin nach einem scheinbar willkürlichen Muster zu einem szenischen Poem.
Sprecher:Hartmut Geerken
Sarja Badjie
Amiri Baraka
Lester Bowie
Malachi Favors Maghostut
Roscoe Mitchell
Famoudou Don Moye
Daten zu Claudia Gabler:geboren: 1970
Vita: Claudia Gabler, geboren 1970 in Lörrach, lebt dort als Autorin und Journalistin. Nach einem Studium der Theaterwissenschaft und Publizistik in Berlin ist sie seit 2000 als Autorin von Hörspielen, Theaterstücken und Lyrik tätig. Sie erhielt diverse Auszeichnungen, u.a. den Grimmelshausen-Förderpreis, das Landesstipendium Baden-Württemberg und das Stipendium des Berliner Senats. Zuletzt entstanden: "An die Bewohner der Strandboxen" (Hörspiel, SWR 2009); "Gespräche mit Architekten", "Wurfsendungen" (DRadio 2009) und "Die kleinen Raubtiere unter ihrem Pelz" (Gedichte, Rimbaud Verlag 2008).
Erstsendung: 27.10.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 40
Titel: Anwesenheit tut nichts zur Sache - Vier Hörspiele für Claude Pierre Salmony
Autor: Birgit Kempker
Anatol Atonal
Jens Nielsen
Peter Stamm
Michael Stauffer
produziert in: 1971
produziert von: WDR
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Birgit Kempker
Anatol Atonal
Johannes Mayr
Inhalt: Vier Kurzhörspiele zu Ehren von Claude Pierre Salmony, eines langjährigen Hörspielredakteurs des Schweizer Radio SRF.

Ein Regisseur verwandelt sich in eine Beatbox. Ein achtzigjähriger Student möchte endlich promovieren – doch die Professorin ist inzwischen Putzfrau. Vier Schauspieler geraten in eine Zeitschlaufe. Und ein Gespräch mit dem Büsiater droht aus dem Ruder zu laufen.

Claude Pierre Salmony war – abzüglich einer kurzen Auszeit in den 80er Jahren – von 1976 bis 2017 Mitglied der Hörspielredaktion bei Schweizer Radio SRF. Zu seiner Pensionierung haben sich nun rund zwanzig Autoren, Musiker und Schauspieler – allesamt langjährige Weggefährten von Salmony – zusammengetan. Entstanden ist eine akustische Hommage, so vielstimmig, wie Salmonys Schaffen vielschichtig war.

(1) Apophänie mit Y
von Birgit Kempker und Anatol Atonal
Mit: Birgit Kempker und Claude Pierre Salmony
Musik und Regie: Birgit Kempker und Anatol Atonal

(2) Nicht Kohelet – Kein Prediger
von Jens Nielsen
Mit: Barbara Falter, Doris Wolters und Jodoc Seidel
Regie: Johannes Mayr
Musik: Philipp Schaufelberger

(3) Beim Büsiater
von Michael Stauffer
Mit: Judith Wipfler, Klaus Brömmelmeier und Michael Stauffer
Regie: Johannes Mayr
Musik: Julian Dillier, Hans Feigenwinter und Hans Koch sowie Thorsten Soltau

(4) Was der Kuckuck
von Peter Stamm
Mit: Natalia Conde, Sylvana Krappatsch, Katja Reinke und Daniel Kashi
Regie: Johannes Mayr
Musik: Karl Atteln
Sprecher:Kurt Lieck (Älterer Mann)
Ulf Becker (Jüngerer Mann)
Ursula Langrock (Frau)
Alf Marholm (Mann)
Josef Meinertzhagen (Arzt)
Klaus-Dieter Pittrich (Valachi)
Klaus Wirbitzky (Jemand)
Adolf "Addi" Furler (Frager)
Alwin Joachim Meyer (Cohen)
Hermann Schomberg (Dutch Schultz)
Matthias Ponnier (Fetthand-Carl)
Iris Gallasch (7-jähriges Mädchen)
Rudolf Keller-Kleinfeld (Alter Mann)
Brigitte Lebaan (Virginia Hill)
Günter Guben (Fischetti)
Wolfgang Forester (Benjamin Siegel)
Carla Neizel (Alte Frau)
Günther Krotky (Harry)
Raoul Wolfgang Schnell (Phil)
Hans-Joachim Herwald (Typ)
Vadim Glowna (Ein Mann)
Hansjoachim Krietsch (Aussage)
Jacques Lipschitz (Costello)
Arnold Marquis (Stimme aus der Gaskammer)
Daten zu Birgit Kempker:geboren: 1956
Vita: Birgit Kempker, 1956 in Wuppertal geboren, wohnt in Basel. Sie schreibt Bücher, baut Hörspiele, Texte für die Kunst, Räume in der Kunst und vieles andere auch. Dozentin für Wort, Bild und Ton.
Daten zu Anatol Atonal:vollständiger Name: Anatol Kempker
Vita: Anatol Atonal, alias Kempker, ist 1982 in Deutschland geboren und in Basel aufgewachsen. Er hat an der Bauhausuniversität Weimar einen Master in Mediengestaltung gemacht. Von klein auf hat er zuerst als Sprecher, dann auch als Soundgestalter immer wieder an Hörspielproduktionen seiner Mutter Birgit Kempker mitgewirkt. Ein Teil seines eigenen Schaffens bewegt sich im Bereich des gesprochenen, sowie geschriebenen Wortes, im Zentrum seines Engagements stehen allerdings die beatlastige Musik und Sampleexperimente, die Klang- und Radiokunst.
Erstsendung: 01.04.2017
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 40
Titel: Aphrodites Brustband und der Untergang Trojas
Autor: Ernst Konarek
produziert in: 2007
produziert von: Out Now Music Production
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Hartmut Kirste
Victor Gorcenko
Inhalt: Was ist der Krieg? "Frau Helena, geraubt dem Menelaus, beim üpp'gen Paris schläft: Das ist der Krieg." So sagt es der Lästerer Thersites vor Troja. Leicht ist es, einen Krieg zu beginnen, schwer, ihn wieder zu beenden: "Im zehnten Jahr war Zeus des Schlachtens müde geworden", heißt es in der Ilias. Wie aber den Mächtigen umstimmen, der beschlossen hatte, dass sich die Götter nicht einmischen sollen? Wer sonst als Hera kann zu ihm gehen? Doch nicht sanftes Reden wird den Gott betören: "Sie ging in die Kammer Aphrodites, sich von ihr, der Feindin, das Brustband allbetörender Liebe für den Tag bis zum Abend zu erbitten." Das Brustband mit den sieben Zaubern, die darin wirken: Schmachten, Schmeicheln, Tändeln, Kosen, Bitten, Sehnen und weinendes Flehen. Der Krieg geht zu Ende und Troja ist nicht mehr, und "wo man sucht nach Illions Mauern, da grasen Schaf und Landschildkröten." Was ist der Krieg, warum fängt er an und wann hört er auf?
Sprecher:Erzähler: Paddy Kroetz
Weenie: Jule Beck
Jo: Jona Grosser
Bolle: Marek Perscheid
Steinmonster: Phil Daub
Pillimpi: Phil Daub
Erstsendung: 04.04.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 40
Titel: Asche
Autor: David Sedaris
produziert in: 1985
produziert von: SRF
Laufzeit: 71 Minuten
Regie: Stephan Heilmann
Übersetzer: Harry Rowohlt
Inhalt: Eine Familie versammelt sich zum Hochzeitsfest im Angesicht eines nahenden Todes -"Asche" ist eine von 17 Short stories aus David Sedaris' drittem Buch "Naked", das 1997 in New York erschien, in der kongenialen Übersetzung von Harry Rowohlt 1999 auf Deutsch. "Nein, politisch korrekt sind sie nie, die bitterernsten Farcen des 'typist', wie sich der angebliche Autobiograph selber nennt. (...) Trotzdem: Der 1956 geborene Wahl-New Yorker ist keiner, der sich (nur) von Pointe zu Pointe klamaukt und für den billigen Effekt jedes Tabu zum Teufel schickt. Er fühlt der amerikanischen Middle Class zwar auf den Zahn und nimmt auch schon mal eine peinigende Wurzelbehandlung vor. Aber er schlägt ihr nicht gleich das Gebiss kaputt. David Sedaris hat nicht vergessen, dass es weh tut, wenn jemand stirbt, den man liebt." (NZZ 16.9.99)
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Treffer 6 von insgesamt 40
Titel: Aussicht mit See
Schreckmümpfeli
Autor: Jan Schröter
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Lukas Holliger
Inhalt: Verfasser von Todesanzeigen werden gerne von schwarzen Musen geküsst.
Sprecher:Erwin Geschonneck (Heine Grell, LPG-Vorsitzender)
Mathilde Danegger (Lottchen, seine Frau)
Ilse Bastubbe (Kläre, beider Tochter)
Willi Narloch (Erich Hagen)
Lotte Loebinger (Lieschen, seine Frau)
Günther Haack (Helmut, beider Sohn)
Rudolf Christoph (Dubke, Parteisekretär)
Erich Franz (Sprecher)
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Tom Willen
Erstsendung: 22.04.2013
Datenquelle(n): SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
SRF Alternativer Link
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Treffer 7 von insgesamt 40
Titel: Das Missverständnis
Autor: Albert Camus
produziert in: 2007
produziert von: SWR
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Johannes Mayr
Bearbeitung: Johannes Mayr
Komponist: Martin Daske
Übersetzer: Hinrich Schmidt-Henkel
Inhalt: Nach zwanzig Jahren Abwesenheit kehrt Jan zu seiner Mutter und seiner Schwester zurück, die auf dem Land ein einsames Gasthaus bewirtschaften. Jan möchte erkannt werden, ohne seinen Namen zu nennen. Doch die beiden Frauen erkennen ihn nicht wieder und behandeln ihn wie einen gewöhnlichen Gast. In der Nacht kommt es infolge eines Missverständnisses zu einem Unglück ‒ denn auch Mutter und Schwester tragen ein Geheimnis mit sich.

«"Das Missverständnis" entstand 1941 im besetzten Frankreich. Ich lebte damals unter dem Zwang der Umstände in den Bergen Mittelfrankreichs. Schon allein diese historische geographische Lage genügte, um die Art Klaustrophobie zu erklären, an der ich damals litt und die sich in diesem Stück spiegelt.» (Albert Camus)
Sprecher:Erzählerin / Katja Siems: Dagmar Manzel
Hans Meerkopf: Sylvester Groth
Lutz Schaper: Horst Kotterba
Verona: Isabel Schosnig
Bernd: Herbert Schäfer
Doreen: Anja Brünglinghaus
Brigadeleiter: Sebastian Kowski
Mitarbeiter der Staatssicherheit: Thomas Höhne
Katja als Kind: Pauline Heim
Stewardess: Dorota Wojsyk
Pilot: Mark Zak
Daten zu Albert Camus:geboren: 07.11.1913
gestorben: 04.01.1960
Vita: Albert Camus (* 7. November 1913 in Mondovi, Französisch-Nordafrika, heute Dréan, Algerien; † 4. Januar 1960 nahe Villeblevin, Frankreich) war ein französischer Schriftsteller und Philosoph. 1957 erhielt er für sein publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur. Camus gilt als einer der bekanntesten und bedeutendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 8 von insgesamt 40
Titel: Das Schweigen der Blumen
Autor: Peter Stamm
produziert in: 2012
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Inhalt: Dr. Bürger lebt mit seinen drei Töchtern auf einem Anwesen, das von einer hohen Mauer umgeben ist. Abgeschottet von städtischen Einflüssen verbringen die vier Menschen in Symbiose ihr Leben. Ordnung und Pflichtbewusstsein sind oberstes Prinzip. Und mit der Gleichförmigkeit ihrer Tagesabläufe wollen sie der Zeit ein Schnippchen schlagen, als gälte es, das ewige Glück auf Erden zu realisieren. Aber die Mauer hat ein Loch, das einem Eindringling Zugang gewährt, einem bezaubernden jungen Mann, der die Damen unruhig macht.

Das Hörspiel spielt ironisch Glückskonzepte von heute durch.

Peter Stamms Hörspiel nach dem Theaterstück "Die Töchter von Taubenhain" unterzieht die Romantik, die zwar als Epoche Vergangenheit ist, aber in den heutigen Wunschvorstellungen und Glückskonzepten immer noch herumspukt, einer satirischen Prüfung.
Sprecher:Marie Rosa Tietjen (Nell)
Henning Nöhren (Jed)
Martin Brambach (Eddie)
Pauline Höhne (Bunny)
Edda Fischer (Ruth)
Simon Roden (Peter)
Barbara Nüsse (Miss Bailey)
Sigrid Burgholder (Lyn)
Matthias Ponnier (Millner)
Daniel Schüssler (Perrin)
Claudia Hübbecker (Marie)
Hüseyin Michael Cirpici (Erzähler)
Thomas Lang (Mann)
Kerstin Fischer (Frau)
Gabriele Schulze (Parthenia)
Malte Selke (Page)
Eckhard Leue (Redner)
Patrizia Wapinska (Rochelle)
Daten zu Peter Stamm:geboren: 18.01.1963
Vita: Peter Stamm, geboren 1963 in Weinfelden (Schweiz), studierte nach einer kaufmännischen Lehre einige Semester Anglistik, Psychologie, Wirtschaftsinformatik und Psychopathologie. Seit 1990 arbeitet er als freier Journalist und Schriftsteller. Sein Debütroman "Agnes" wurde u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt. Der WDR sendete die Hörspielfassung im Januar 2000.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 40
Vorige/nächste Ausstrahlung:20.02.2019 um 19:04 bei WDR 3  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Das Vogelhaus
Autor: Wolfram Höll
Barblina Meierhans
produziert in: 2015
produziert von: SWR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Wolfram Höll
Komponist: Uģis Prauliņš
Inhalt: Was, wenn Vögel Menschen wären? Ein Mauersegler beispielsweise, der immer fliegt, selbst im Schlaf noch? Das Hörspiel erzählt von solchen schrägen Vögeln, ja von einem ganzen Vogelhaus: Ein Haus bewohnt von Rabeneltern und Kuckuckskindern, von Paradiesvögeln und Drecksspatzen.

Autor Wolfram Höll und Musikerin Barblina Meierhans bauen ein Vogelhaus. Es ist ein Haus aus Geschichten: Wie die Geschichte von den Eltern, die immer auf Achse sind, um die hungrigen Münder zu stopfen; die nach mehr schreien, nach immer mehr, ohne Ende. Oder die Geschichte von den Geschwistern, die eins nach dem anderen aus dem Fenster fallen – alle, bis auf eines. Doch dieses Vogelhaus ist auch ein Haus aus Klängen: Wo es in jeder Wohnung anders singt und musiziert, pfeift und zwitschert und tiriliert.
Sprecher:Malte Arkona
SWR Vokalensemble Stuttgart
Daten zu Wolfram Höll:Vita: Wolfram Höll, 1986 in Leipzig geboren, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut Biel, lebt heute in Bern. Schreibt und inszeniert Theaterstücke. Für "und dann" erhielt er den erstmals vergebenen Nachwuchspreis beim Heidelberger Stückemarkt 2012.
Daten zu Barblina Meierhans:geboren: 1981
Vita: Die Komponistin Barblina Meierhans wurde 1981 in Burgau geboren; sie lebt in Zürich und Dresden. Sie studierte Violine, Théâtre Musical und Komposition in Zürich, Bern und Dresden. Meierhans macht regelmässig Musik für Hörspiele von Radio SRF: Zuletzt bei «Öber em Tal» von Rebecca C. Schnyder (Zonser Hörspielpreis) und «Ustrinkata» von Arno Camenisch.
Erstsendung: 20.04.2016
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 40
Titel: Der Entenfreund
Autor: Gerhard Meister
produziert in: 1966
produziert von: ORF; SFB; SR
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Komponist: Rolf Maedel
Inhalt: Ein halbes Jahr nach der Hochzeit ist ein junger Mann in ansehnlicher beruflicher Position verschwunden, zum Frust der verlassenen Ehefrau und des düpierten Chefs. Der Verschwundene beschäftigt nicht nur seine Nachfolgerin, die über seinen rätselhaften Abgang mehr wissen will, sondern auch eine Frau aus der Firma, die ihm einmal sehr nahe gekommen ist. Und er beschäftigt einen unheimlichen Nachbarn an seinem Fluchtort.

Gerhard Meisters Stück ist nicht chronologisch angeordnet. Die klassischen Einheiten des Dramas von Ort, Zeit und Handlung sind zerstört, und die abgebildete Wirklichkeit liegt in szenischen Fragmenten herum wie die Stücke eines zerbrochenen Spiegels, als folgte die Dramaturgie dem Lebensgefühl der Hauptfigur, die ausgebrochen ist und Nein sagt zum streng ergebnisorientierten Dasein samt zeitgemässer Familienplanung.
Sprecher:Erzähler: Wolfgang Stendar
General Wertmüller: Ewald Balser
Pfarrer Wertmüller: Bruno Hübner
Pfarrer Rosenstock: Rudolf Rhomberg
Kandidat Pfannenstiel: Klaus Maria Brandauer
Rahel: Evelyn Balser
Krachhalder: Paul Hartmann
Hassan: Gustl Bayrhammer
Fuhrmann: Mario Haindorff
Daten zu Gerhard Meister:geboren: 1967
Vita: Gerhard Meister wurde 1967 geboren, wuchs im Emmental auf und lebt heute in Zürich. Nach dem Studium der Geschichte und Soziologie beginnt er, Theaterstücke und Spokenword-Texte zu verfassen. Meister ist Mitglied von «Bern ist Überall» und hat schon mehrere Hörspiele für SRF geschrieben: «In meinem Hals steckt eine Weltkugel» wurde für den Prix Europa 2013 und Prix Nova 2014 nominiert.
Hompepage o.ä.: http://www.gerhardmeister.ch/
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Treffer 11 von insgesamt 40
Titel: Der Gedankenparasit
Autor: Till Müller-Klug
produziert in: 2003
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Stephan Heilmann
Komponist: Frank Niehusmann
Inhalt: Eine Stimme summt eine kleine Melodie, spricht dann zu jemandem, von dem bis zum Schluss nichts zu hören sein wird. Dreist und ohne Umschweife stellt sie sich ihrem Adressaten als sein neuer Mitbewohner vor: «Ich bin kein Ohrwurm, ich bin ein sprechender Hirnwurm. - Nicht in deine Wohnung, in deinen Kopf bin ich eingezogen.» Unverzüglich macht sich diese innere Stimme nun daran, das Leben ihres Logisgebers wider Willen umzukrempeln, v. a. sein Berufsleben; und sie überschüttet ihn geradezu mit Informationen und guten Ratschlägen zum Phänomen «Stimmenhören». So entspinnt sich zwischen Wirt und Parasit eine Auseinandersetzung, die vielleicht kein glückliches, aber ein doch ziemlich überraschendes Ende nimmt.

Von «Stimmenhören» sollen in irgendeiner Form - je nach Quelle - 2 bis 5 Prozent der Bevölkerung betroffen sein. Den Autor interessieren weniger die medizinischen Aspekte, und er liefert auch keine docu-fiction. Mit dem Gedankenparasiten hat er vielmehr eine Figur geschaffen, deren Argumentations- und Indoktrinationsmuster eine lange Geschichte haben und nicht nur Stimmenhörenden vertraut sind.
Daten zu Till Müller-Klug:geboren: 03.06.1967
Vita: Till Müller-Klug lebt als Autor und Regisseur in Berlin. Er schrieb u. a. die Hörspiele Der innere Innenminister (gemeinsam mit Bernadette La Hengst und der Stimme von Wolfgang Schäuble) und zuletzt 2011 für den WDR Sprachlabor Babylon.
Hompepage o.ä.: http://www.tillmueller-klug.de/
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Treffer 12 von insgesamt 40
Titel: Der Graf von Öderland - Dramatische Skizze aus dem "Tagebuch 1946-1949"
Autor: Max Frisch
produziert in: 1997
produziert von: RB
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Stephan Heilmann
Bearbeitung: Stephan Heilmann
Inhalt: Die Figur des Grafen Öderland mit der Axt in der Hand hat Max Frisch nie ganz losgelassen. Er betrachtete die Moritat vom senkrechten Oberrichter, der zum skrupellosen Gewalttäter wird, als sein "geheimnisvollstes" und "lebendigstes Stück". Seit der Uraufführung 1951 umstritten und selten gespielt nimmt es in Frischs Werk eine Schlüsselrolle ein. Eine Art "Uröderland" stellt die dramatische Skizze "Der Graf von Öderland" aus Frischs erstem Tagebuch dar. In den beiden vorangehenden Einträgen "Aus der Zeitung" und "Am See" klingt das Thema bereits an: der Ausbruch aus einem Zivilisationskorsett, in dem die "Seelen versklavt" werden, die "Arbeit sich um sich selber dreht", und alles am Geld hängt, eine letztlich gewalttätige Revolte gegen "jene Art von Hoffnung, die nur Aufschub bedeutet, Ausrede gegenüber jeder Gegenwart". Zum Handlungsträger wird die quasi-mythische Figur des Grafen Öderland, den die Holzfällerstochter Inge herbeisehnt und zu dem sie den Oberrichter "macht"; dieser war, durch den Gerichtsfall eines Mörders "ohne Motiv" verstört, aus seiner bürgerlich geordneten Existenz ausgebrochen. Als Graf Öderland bahnt er sich nun den Weg zur Freiheit mit der blanken Axt in der Hand: "Herrlich sind wir und frei!"
Sprecher:
offen
Ulrich Wildgruber (Barfly)
Hermann Lause (Topfly)
Daten zu Max Frisch:vollständiger Name: Max Rudolf Frisch
geboren: 15.05.1911
gestorben: 04.04.1991
Vita: Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie zwei, die Zeiträume von 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971 umfassende, literarische Tagebücher.

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Treffer 13 von insgesamt 40
Titel: Der Schaum der Tage
Autor: Boris Vian
produziert in: 1978
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Übersetzer: Antje Pehnt
Inhalt: "Im Leben kommt es darauf an, über alles a priori Urteile zu fällen. Es hat tatsächlich den Anschein, dass die Massen im Unrecht sind und die Einzelnen immer recht haben. Man muss sich hüten, daraus Verhaltensregeln abzuleiten: Sie sollten nicht der Formulierung bedürfen, um befolgt zu werden. Es gibt nur zwei Dinge: die Liebe, in allen Spielarten, mit schönen Mädchen und die Musik von New Orleans oder von Duke Ellington. Alles übrige mag verschwinden, denn alles übrige ist hässlich."

In seinem Kultroman erzählt Boris Vian die Geschichte von Colin und Chloé, eine Liebesgeschichte. Sie beginnt unbeschwert und albern in einem vergoldeten Zeitalter. Aber unter der schillernd swingenden Oberfläche des Glücks wachsen schnell die faulen Zeiten heran. Eine Seerose breitet sich in Chloés Brust aus, nimmt ihr den Atem und verdunkelt Colins helle Tage. So sehr Colin auch kämpft, kann er nichts dagegen tun, dass alles Schöne verschwindet: Die Liebe in all ihren Spielarten und die Musik von New Orleans oder von Duke Ellington. Man muss sich hüten, daraus Verhaltensregeln abzuleiten.
Sprecher:Engelbert Jirak
Maria Hanke
Eduard Cossovel
Michael Pawlik
Paul Hoffmann
Silvia Glogner
Dietrich Siegl
Kurt Jaggberg
Romuald Pekny
Gernot Duda
Hubert Mann
Elfriede Gollmann
Daten zu Boris Vian:geboren: 10.03.1920
gestorben: 23.06.1959
Vita: Boris Vian wurde 1920 in Ville-dAvray geboren. In der Nachkriegszeit war er eine zentrale Figur im französischen Kulturleben: Als Verfasser von Romanen, Gedichten, Libretti und Liedern. Noch heute kennt man ihn für den Roman «Der Schaum der Tage» (1946) und seine Chansons, die von Juliette Gréco, Yves Montand und Nana Mouskouri gesungen wurden. Immer wieder sorgte Boris Vian für Skandale sei es mit deftigen Texten wie «Die kapieren nicht» oder pazifistischen Liedern («Le déserteur» 1954). Er starb 1959 im Kino es lief die Verfilmung seines Romans «Ich werde auf Eure Gräber spucken».
Erstsendung: 23.04.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 40
Titel: Die Ballade vom traurigen Café
Autor: Carson McCullers
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Simona Ryser
Bearbeitung: Simona Ryser
Übersetzer: Elisabeth Schnack
Inhalt: Eine trostlose kleine Stadt im amerikanischen Süden. Miss Amelia ist jung, wohlhabend und eine hart gesottene Geschäftsfrau, die keinen Schluck Whisky verschenkt. Dass ihre Ehe nach der Hochzeitsnacht zu Ende war, wundert niemanden. Doch eines Abends steht der verwahrloste Bucklige Lymon vor der Tür, behauptet, Miss Amelias Vetter zu sein und zieht gleich bei ihr ein. Durch Lymons Geselligkeit wird Miss Amelias Laden zum Café, dem wichtigsten Treffpunkt der Stadt. Was Lymon und Miss Amelia verbindet, weiß niemand so genau, Tatsache ist, dass Miss Amelia glücklich zu sein scheint. Doch dann kehrt der enttäuschte Ehemann zurück. Carson McCullers' Prosa-Ballade ist im Stil direkt, zwingend und musikalisch, sie erzählt überzeitlich von Einsamkeit, Liebe und Abhängigkeit und findet dafür einzigartige Bilder und Figuren. Nicht umsonst sah Tennessee Williams sie als "eine der bedeutendsten modernen Autorinnen Amerikas, wenn nicht der Welt".
Sprecher:Die Frau: Inge Keller
Der Mann: Winfried Wagner
Der Pilot: Ekkehard Bilz
Margit: Lissy Tempelhof
Lucie: Evamaria Bath
Das Mädchen: Heidi Weigelt
Der Junge: Hans Oldenbürger
Peggy: Monika Lennartz
Die Mutter: Hanna Rieger
Die Tochter: Helga Sasse
Ein Kraftfahrer: Peter Hladik
MusikerPhilipp Schaufelberger (Gitarre) Stephen Thomas (Singstimme)
Daten zu Carson McCullers:geboren: 19.02.1917
gestorben: 29.09.1967
Vita: Carson McCullers (* 19. Februar 1917 in Columbus, Georgia; † 29. September 1967 in Nyack, New York; eigentlich Lula Carson Smith) war eine US-amerikanische Schriftstellerin.

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Erstsendung: 28.02.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Saarländischer Rundfunk
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 40
Titel: Die Einladung
Autor: Sabine Wen-Ching Wang
produziert in: 2013
produziert von: SRF
Laufzeit: 110 Minuten
Regie: Simona Ryser
Komponist: Thorsten Soltau
Inhalt: Der Direktor lädt einen nur einmal auf den Sonnenberg. Es war ganz still geworden im Büro, als Paul die Ehre zuteil wurde: Sonnabend, sieben Uhr, c. t., mit seiner Frau Isabelle. Paul hatte stumm genickt. Doch am Sonnabend stieg Paul nicht ins Taxi, das ihn auf den Sonnenberg hätte bringen sollen - der Blumenstrauss, den Isabelle für die Frau des Direktors gekauft hatte, roch so eigenartig, und überhaupt: wem sollte er zuerst die Hand reichen, und was sollte er sagen beim Aperitif. Am Montag dann ist Paul nicht zur Arbeit gefahren. Ist stattdessen in seine Werkstatt im Keller runtergestiegen und hat an seiner Maschine getüftelt, die es zu perfektionieren gilt, während Isabelle das aufgeschobene Treffen vorbereitet: von der richtigen Kleidung zu den richtigen Worten und dem Verhalten bei Tisch will alles sorgfältig gewählt und geübt sein.



Es ist nur ein kleiner Fehltritt, ein kurzer Moment des Unvermögens, der Paul und Isabelle aus der sozialen Ordnung wirft und von den gesellschaftlichen Konventionen ausschliesst. Plötzlich vermag das Paar nicht mehr teilzunehmen am täglichen Geschehen, den ordentlichen Beschäftigungen. Die Welt draussen erscheint ihm unerreichbar und unverständlich. Immer mehr zieht es sich zurück in einen eigenen Kosmos, der unvermittelt zum Phantasma der absoluten Liebe wird.
Sprecher:
offen
Torben Kessler (Ich)
Stefan Roschy (der Bekannte)
Helmut Krauss (der Dicke)
Lars Rudolph (der Beter)
Thomas Douglas (der Betrunkene)
Mareike Sedl (das Fräulein)
Daten zu Sabine Wen-Ching Wang:geboren: 06.08.1973
Vita: Sabine Wen-Ching Wang (* 6. August 1973 in Münsterlingen; auch: Sabine Wang) ist eine schweizerisch-taiwanische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 16 von insgesamt 40
Titel: Die Nacht der Barbaren
Autor: Fred Vargas
produziert in: 1961
produziert von: SR
Laufzeit: 80 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Johannes Mayr
Bearbeitung: Johannes Mayr
Komponist: Heinrich Josef Konietzny
Übersetzer: Julia Schoch
Inhalt: Heiligabend in Paris: Die Cafés geschlossen, die Taxis verschwunden, die Stadt wie ausgestorben. Weit und breit nicht die Spur eines Verbrechens. Es scheint eine ruhige Nachtschicht für Kommissar Adamsberg zu werden. Doch der Spezialist für unsichtbare Spuren traut dem weihnachtlichen Frieden nicht.
Sprecher:Ottokarl Müller (Ansager)
Lothar Rollauer (Figaro)
Xenia Pörtner (Susanne)
Ernst G. Schiffner (Bartholo)
Susanne Heym (Marzelline)
Vera Grantner (Cherubin)
Konrad Georg (Graf)
Nestor Xaidis (Basilio)
Margarete Spitz (Gräfin)
Heinz Pielbusch (Antonio)
Daten zu Fred Vargas:geboren: 07.06.1958
Vita: Fred Vargas, geboren 1958, Mutter eines Sohnes und Archäologin im Hauptberuf, ist die bedeutendste französische Kriminalautorin. Sie wird in über 30 Sprachen übersetzt und erhielt 2004 den Deutschen Krimi Preis.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.12.2016
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 40
Titel: draussen tobt die dunkelziffer
Autor: Kathrin Röggla
produziert in: 1978
produziert von: HR
Laufzeit: 16 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Bearbeitung: Claude Pierre Salmony
Inhalt: Für die Wirtschaft scheint es zur Zeit zu viele Menschen zu geben. Es gibt nicht für alle Arbeit, und die neue Armut ist ein Bestandteil unserer Gegenwart. In den Arbeitslosenstatistiken werden - zumindest in der Schweiz - lediglich diejenigen Menschen erfasst, die Arbeitslosengeld beziehen, nicht aber die Ausgesteuerten und diejenigen, die finanziell gerade am fallieren sind, geschweige denn die mitbetroffenen Angehörigen. Sie alle gehören der Dunkelziffer an. Die junge österreichische Autorin Kathrin Röggla lässt in ihrem Stück diese Ungezählten zu Wort kommen und konfrontiert sie mit Beratern und Sozialhelfern. "draussen tobt die dunkelziffer" ist ein ökonomisches Oratorium für 20 Sprechstimmen, das in unserem Bewussten für die Schattenseite des sogenannt freien Marktes einen prominenteren Platz sichern will.
Sprecher:Rudolf Günther (1. Sprecher)
Helus Hercygier (2. Sprecher)
Christine Knoop (Sprecherin)
Dieter Kursawe (3. Sprecher)
Daten zu Kathrin Röggla:geboren: 14.06.1971
Vita: Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Zu ihren Werken zählen verschiedene Erzählbände, Romane und Theatertexte. Der BR hat u.a. ihre Hörspiele HOCHDRUCK/dreharbeiten (1999, mit convex tv), Selbstläufer (2000), Elektronisches Träumen (2002, mit test bed), really ground zero. anweisungen zum 11. september (2002), wir schlafen nicht (2004), junk space (2006), ein anmassungskatalog für herrn fichte (2006) produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-roeggla.de/
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Treffer 18 von insgesamt 40
Titel: Drei Geschichten
Autor: Samanta Schweblin
produziert in: 2011
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Bearbeitung: Claude Pierre Salmony
Übersetzer: Angelica Ammar
Inhalt: Eine Fahrt über Land bei drückender Hitze und mörderischem Durst führt zwei Leute zur Erfahrung ihrer eigenen Schäbigkeit.

Ein paar Ferientage werden für einen Mann zur Verstrickung in eine gespenstische Hierarchie.

Die Arbeitssuche zwingt einen Mittellosen zu einer blutigen Aufnahmeprüfung.

Die drei Geschichten von Samanta Schweblin protokollieren in knapper Form bedrückende Situationen, und zwar in der Ich-Form. Man kann sie als Geständnisse oder gar Eingeständnisse lesen, denn hinter den Berichten über moralisches Vergehen oder über Missgeschicke steckt eine gehörige Portion Scham. Der Komponist und Bandoneonist Michael Zisman hat die Geschichten mit einer Musik begleitet, die von der unheimlichen Bruitage über zarte melodische Motive bis hin zum beinahe gewalttätigen Tango reicht.
Sprecher:Theo Papatheodorou
Joachim Bark
Peter Halmburger
Ilia Papatheodorou
Sebastian Bark
Fanni Halmburger
Lisa Lucassen
MusikerMichael Zisman
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Treffer 19 von insgesamt 40
Titel: Drei Geschichten und ein Tango
Autor: S. Schweblin
M. Zisman
produziert in: 1952
produziert von: ORF-W
Inhalt: Eine Fahrt über Land bei drückender Hitze und mörderischem Durst führt zwei Leute zur Erfahrung ihrer eigenen Schäbigkeit. - Ein paar Ferientage werden für einen Mann zur Verstrickung in eine gespenstische Hierarchie. Die Arbeitssuche zwingt einen Mittellosen zu einer blutigen Aufnahmeprüfung.

Die drei Geschichten von Samanta Schweblin protokollieren in knapper Form bedrückende Situationen, und zwar in der Ich-Form. Man kann sie als Geständnisse oder gar Eingeständnisse lesen, denn hinter den Berichten über moralisches Vergehen oder über Missgeschicke steckt eine gehörige Portion Scham. Der Komponist und Bandoneonist Michael Zisman hat die Geschichten mit einer Musik begleitet, die von der unheimlichen Bruitage über zarte melodische Motive bis hin zum beinahe gewalttätigen Tango reicht.
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Treffer 20 von insgesamt 40
Titel: Dunkler Pinguin
Autor: Woody Allen
produziert in: 1964
produziert von: NDR; SDR
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Stephan Heilmann
Bearbeitung: Stephan Heilmann
Übersetzer: Benjamin Schwarz
Inhalt: Eine Auswahl kurzer Dialoge, Geschichten und Notizen aus Allens Büchern «Without Feathers» (1972) und «Side Effects» (1975) - vierzig Minuten Radiounterhaltung, in der sein unverwechselbar aberwitziger Humor, der keine Pointe scheut, ohne je billig zu werden, sich in all seinen Facetten präsentiert.

In die Zeit, als diese Texte erschienen, fallen Allens Filme «Play it Again, Sam», «Everything You Always Wanted to Know About Sex, ...», «Sleeper» und «Love and Death». Filme wie «Annie Hall» oder «Manhattan» aus der zweiten Hälfte der 1970er Jahre markieren zwar keinen Bruch in seinem Schaffen, stehen aber doch für einen neuen «Stil», einen subtileren und weniger surrealen Humor, zeigen auch vermehrt autobiographische Züge. Die Texte von «Dunkler Pinguin» sind noch deutlich von Allens Anfängen als Gag-Schreiber und Stand-Up-Comedian geprägt.
Sprecher:Ulrich Matschoss
Ernst August Schepmann
Hans Mahnke
Günther Lüders
Hans Helmut Dickow
Ludwig Anschütz
u.a.
Daten zu Woody Allen:vollständiger Name: Allan Stewart Konigsberg
geboren: 01.12.1935
Vita: Woody Allen (* 1. Dezember 1935 in Brooklyn, New York; geboren als Allan Stewart Konigsberg, bürgerlicher Name seit 1952 Heywood Allen) ist ein US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor, Schauspieler und Musiker. Neben den über 50 Filmen als Drehbuchschreiber und Regisseur hat Woody Allen zahlreiche Erzählungen, Theaterstücke und Kolumnen geschrieben. Darüber hinaus ist er passionierter Jazzmusiker.
Hompepage o.ä.: http://www.woodyallen.com/
Erstsendung: 16.10.2016
Datenquelle(n): YaGru
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550582643
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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