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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 54
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Titel: Als wir über die Terrasse schwammen
Autor: Claudia Gabler
produziert in: 1992
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Inhalt: Sechs Frauen kramen in ihren diffusen Lebenserinnerungen, peppen sie mit wilden Anekdoten und Lebensweisheiten auf und fantasieren sich so zu Menschen mit echten Geschichten, wobei ihnen kein zeitgenössischer Glücks- oder Trauermythos zu simpel ist. Doch ihre Redeströme verlieren sich immer wieder in absurden Details, und plötzlich liegen das Pathos der Vergangenheitsumdeutung und das Komische des banalen Alltags ganz dicht beieinander.
Sprecher:Ursula Hinrichs (Lisbeth)
Heino Stichweh (Jens-Dieter)
Peter Kaempfe (Engel)
Klaus Nowicki (Fidi)
Wolfgang Klemet (Kalli)
Soeren Langfeld (Torsten)
Annegret Wagner (Karin)
Harald Halgardt (Chef)
Edgar Bessen (Kaminski)
Daten zu Claudia Gabler:geboren: 1970
Vita: Claudia Gabler, geboren 1970 in Lörrach, lebt dort als Autorin und Journalistin. Nach einem Studium der Theaterwissenschaft und Publizistik in Berlin ist sie seit 2000 als Autorin von Hörspielen, Theaterstücken und Lyrik tätig. Sie erhielt diverse Auszeichnungen, u.a. den Grimmelshausen-Förderpreis, das Landesstipendium Baden-Württemberg und das Stipendium des Berliner Senats. Zuletzt entstanden: "An die Bewohner der Strandboxen" (Hörspiel, SWR 2009); "Gespräche mit Architekten", "Wurfsendungen" (DRadio 2009) und "Die kleinen Raubtiere unter ihrem Pelz" (Gedichte, Rimbaud Verlag 2008).
Erstsendung: 28.10.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 54
Titel: Anderswo
Autor: Heidi von Plato
produziert in: 1974
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 68 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Iris Drögekamp
Inhalt: Mit dem Reisen ist das so eine Sache: ist man einmal unterwegs, kann man allerhand erleben. Wenn aber zwei so verschieden sind wie Safran und Thymian, dann sind schon die Reisevorbereitungen ein mittleres Abenteuer: über nichts haben sie die gleiche Meinung - weder über das, was sie auf die Reise mitnehmen wollen, noch, ob sie mit dem Zug oder dem Flieger unterwegs sein wollen. Wo sie eigentlich hin wollen? Tja, wenn sie sich bloß einigen könnten ... Ein Wort gibt das andere und wenn ihnen die spitzfindigen Wörter nicht ausgegangen sind, dann diskutieren Thymian und Safran noch heute - und wer dabei an Beckett denkt, liegt gar nicht so falsch.
Sprecher:Sylvia Manas (Joan)
Gerd Böckmann (Joe)
Aljoscha Sebald (1. Inspektor)
Michael Kiurina (2. Inspektor)
Vilma Degischer (Lehrerin)
Götz von Langheim (Edward)
Blanche Aubry (Nancy)
Max Mairich (Museumswächter)
Georges Ourth (Pedro)
Fritz Bischof (Milchmann)
Peter Häner (Schulkind)
A. W. Hirschal (Schulkind)
Hans Fasser (Schulkind)
Johannes Bahr (Schulkind)
Eva Fichte (Schulkind)
Beatrica Frey (Schulkind)
Alexandra Tichy (Schulkind)
Daten zu Heidi von Plato:Vita: Heidi von Plato, geboren 1954 in Altenburg, Thüringen, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie studierte Germanistik und Psychologie und arbeitete als Dramaturgin an verschiedenen Theatern. Sie schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa und wurde mit dem Hamburger Dramatikerpreis ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an einem neuen Roman. Für die SWR Kinderprogramme hat sie bereits mehrere Hörspiele verfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.04.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 54
Titel: Aufstand in Firlefanzia
Autor: Susi Weichselbaumer
produziert in: 1953
produziert von: ORF-W
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Kilian Leypold
Komponist: Hans Hagen
Inhalt: Das Zauberreich Firlefanzia soll modernisiert werden! Dafür will der selbsternannte hervorragend herausragende Herrscher Valla Orn sämtliche Fabelwesen zu Actionhelden umschulen für wüste und schlagkräftige Fantasy-Computerspiele. Graudrachendame Brigitte, Einhorn Anselm und Teichtrollanwärter Montgomery Moorbach sind dagegen. Sie möchten lieber in Kinderbüchern oder Kinderfilmen bleiben und schöne, bunte, gute Geschichten erzählen. Weil Präsident Valla Orn da nicht mit sich reden lässt, planen die Freunde die Revolution. Das erweist sich als schwierig, denn von Revolution haben die drei nun wirklich keine Ahnung.

Sie probieren es trotzdem. Hilfe bekommen sie zufällig aus der Menschenwelt. Lilly und Emel gelangen über ein uraltes Zauberbuch nach Firlefanzia. Allerdings sind die Mädchen gerade zerstritten - was den Weg zu Glitzerglanz und Feentanz für ein friedvolles Firlefanzia nicht unbedingt erleichtert.
Sprecher:Hans Thimig (Wurzbacher)
Kurt Tichy (Dr. Reiner)
Susi Nicoletti (Brigitte)
Joseph Hendrichs (Ohlmann)
Hilde Mikulicz (Hille)
Arthur Duniecki (Buchhändler)
Erika Zobetz (Schwester)
Jo Trummer (Chauffeur)
Peter Hill (Ober)
ergänzender Hinweis: Redaktion: Kai Frohner, Christine Kostendt
Technische Realisierung: Winfried Messmer; Fabian Zweck
Regieassistenz: Frank Halbach
Daten zu Susi Weichselbaumer:Vita: Dr. Susi Weichselbaumer macht schwerpunktmäßig Wissenschaft hörbar, im Aktuellen, aber auch in den langen Formaten des BR - als Redakteurin, Autorin und Regisseurin. Atome werden gespalten, Nanotechnik im großen Zusammenhang erklärt und Gebänderte Flussköcherfliegen beim Jagen beobachtet oder Kakerlaken beim Sex. Neben langen Arbeitsausflügen zu Hörfunk- und Fernsehstationen in Afrika, Nord- und Südamerika, arbeitet Susi Weichselbaumer seit über 15 Jahren für den BR. Sie war Stipendiatin der Drehbuchwerkstatt des Bayerischen Rundfunks zusammen mit der Hochschule für Fernsehen und Film, München - und mag es akustisch beim Geschichtenerzählen gerne bunt.
Erstsendung: 03.01.2019
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 54
Titel: Auressio
Autor: Ingeborg Lüscher
Peter Moritz Pickshaus
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Nikolai von Koslowski
Inhalt: Auressio - so heißt der Ort im Tessin, in dem der Schweizer Einsiedler Armand Schulthess gelebt hat. Wenig ist über ihn bekannt. Die junge Künstlerin Ingeborg Lüscher erlebt Schulthess wie ein scheues Tier, als sie erstmalig sein Terrain erkundet. Er versteckt sich vor ihr, beäugt sie aus dunklen Fensterhöhlen und hinter Bäumen verborgen. Dann wirft er Steine nach ihr. Sie ist attraktiv, neugierig, unerschrocken und sucht die Nähe des misstrauischen Einsiedlers, bis dieser bereit ist, mit ihr zu sprechen: "Sie wissen gar nicht, wie anders Ihre Welt ist, als meine. Am Anfang, da hatte ich alles mitgebracht von Zürich. Eisschrank, Toilette, Boiler, Waschbecken. Alles habe ich. Ich habe sogar drei Eisschränke. Aber nichts braucht man. Nicht mal das Klo". Auf dem Steilgelände seines Areals verknotet Schulthess Zweige zu Geländern und baut aus Sperrmüll, Baumstämmen und Altreifen abenteuerliche Stege und Aussichtspunkte. Dazwischen hängt er Hunderte von Schrifttafeln und Gegenstände in die Bäume seines Kastanienwalds und offeriert dem unerbetenen Besucher sein enzyklopädisches Wissen, genauer, ein einzigartiges Ordnungssystem des Weltwissens in einer Art Freiluft-Enzyklopädie. Es sind schriftliche Anmerkungen zur Menschheitsgeschichte, zum Leben, seiner chemischen Zusammensetzung, seiner biologischen Voraussetzung wie seiner astrologischen Ausdeutung, abgeschrieben aus Lexika, Zeitungen und Druckerzeugnissen aller Art. Er klassifiziert und verbindet das Unverbundene; bindet mit Drähten und Kordel zusammen, was nach Halt in seinem Verstand sucht. Die wenigen Menschen, die auf sein Grundstück kommen, Jugendliche aus dem angrenzenden Dorf Auressio oder Maronisammler, nehmen mit, was sie als Souvenir entwenden können - und zerstören die poetische Ordnung. Ingeborg Lüscher schrieb die Monologe von Armand Schulthess auf.

Durch ihre Dokumentation "A.S. Der größte Vogel kann nicht fliegen" lernte sie Harald Szeemann, den Macher der documenta 5 kennen, das Werk von Armand Schulthess wurde dort 1972 als ein Aspekt Individueller Mythologie vorgestellt. Als Schulthess 1972 starb, wurde sein wildwuchernder Garten des Wissens plattgewalzt. Mit Peter Moritz Pickshaus suchte Lüscher im Jahr 2007 nocheinmal das Areal auf, wo sich einst der Wunderwald des Armand Schulthess befand. Das Hörspiel Auressio fokussiert die Begegnung zwischen ihr und Schulthess.
Daten zu Ingeborg Lüscher:Vita: Ingeborg Lüscher, geb. 1936 in Freiberg/Sachsen. Malerin, Fotografin, Schauspielerin, Konzept-, Video- und Installationskünstlerin. Lebt seit 1967 im Tessin/Schweiz. Einzelausstellungen u.a. im MART Trento e Rovereto (2004), Museum Wiesbaden (2006), Museum für angewandte Kunst, Wien (2009).
Daten zu Peter Moritz Pickshaus:geboren: 1955
Vita: Peter Moritz Pickshaus, geb. 1955, Psychologe, Kunstwissenschaftler, Autor. Publikationen u.a. "Kunstzerstörer" (1988), "Nam June Paik" (2009). 1990 Auszeichnung mit dem Carl-Einstein-Preis für Kunstkritik. Radioarbeiten u.a. über Andy Warhol, Nam June Paik, Marcel Duchamp, Christian Boltanski.
Erstsendung: 28.02.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 54
Vorige/nächste Ausstrahlung:24.02.2019 um 18:00 bei Bremen Zwei  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Ausgehen
Autor: Barbi Markovic
produziert in: 1982
produziert von: SDR
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Barbara Schäfer
Bearbeitung: Barbara Schäfer
Übersetzer: Mascha Dabic
Inhalt: Barbi Markovic kam als Au-Pair-Mädchen in Frankfurt am Main mit den Büchern von Thomas Bernhard in Berührung. "Zu schwer für Dich" beschied ihre Gastmutter - ohne Erfolg. Besonders angetan hatte es der 1980 in Belgrad geborenen Autorin Bernhards Erzählung "Gehen" aus dem Jahr 1971. Sie übersetzte den Text spaßeshalber während des Studiums und im Jahr 2006 veröffentlichte sie einen Remix von Bernhards Erzählung. 2009 erschien ihre Erzählung mit dem Titel "Ausgehen" auf deutsch. Markovic imitiert und transferiert den Text von den Bernhardschen Figuren Karrer und Oehler in Duktus, Länge, Handlungsbogen und bis in die Satzzeichen hinein. Markovic' Figuren gehen allerdings nicht in Wien spazieren sondern Clubben in Belgrad; bei ihr verzweifeln nicht Männer an der Unerträglichkeit des Lebens, bei ihr resignieren Frauen nach jahrelanger Coolnessübung politisch desinteressiert vor der Glotze in Belgrader Wohnzimmern. "Ausgehen" ist eine sprachliche Reflexion über Serbien nach den Kriegen, Belgrader Nächte und ihr Personal.
Daten zu Barbi Markovic:Vita: Barbi Markovic, geboren 1980 in Belgrad, lebt in Wien und Belgrad, studiert und verfasst Texte.
Erstsendung: 08.04.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 54
Titel: Bagdad brennt
Autor: Riverbend
John von Düffel
produziert in: 1992
produziert von: SWF; SFB
Laufzeit: 150 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: John von Düffel
Übersetzer: John von Düffel
Peter von Düffel
Inhalt: Mit der Invasion der amerikanischen "Befreier" ändert sich alles für eine junge Frau aus Bagdad. Der Krieg bringt Tod, Gewalt und Zerstörung in ihr Leben, er wirft das Land um Jahrzehnte zurück. Übers Internet schildert sie seit August 2003 unter einem Pseudonym ihre subjektive, unverfälschte Wahrnehmung dieser Situation, protokolliert den Alltag, seine Demütigungen, Schrecken und Zumutungen - eine Anne Frank des 21. Jahrhunderts. Ein bemerkenswerter historischer Augenzeugenbericht, als Girl Blog ins Netz gestellt, für die Bühne und als Hörspiel in eigenständiger Form erschlossen von John von Düffel.
Daten zu John von Düffel:geboren: 20.10.1966
Vita: John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen wuchs u.a. in Londonderry, Irland, Vermillion South-Dakota (USA) und Oldenburg i. O./Niedersachsen auf. Er studierte Philosophie und Volkswirtschaft in Stirling/Schottland und Freiburg im Breisgau. 1989 promovierte er über Erkenntnistheorie. Seit 1991 ist Dramaturg an verschiedenen Theatern in Stendal, Oldenburg, Basel und Bonn. Zur Zeit ist er Schauspieldramaturg am Thalia Theater Hamburg. Er ist Autor zahlreicher Theaterstücke, Bearbeitungen, Prosa (zuletzt "Beste Jahre", 2007), Essays und Hörspiele, und hat mehrere Preise (u.a. Nicolas-Born-Preis 2006 für deutschsprachige Gegenwartsliteratur) gewonnen.
Hompepage o.ä.: http://johnvondueffel.de/John/Start.html
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 54
Titel: Beierle oder Das zweite Leben
Autor: Friedrich Alfred Schiler
produziert in: 1970
produziert von: RB
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: schwäbisches Mundarthörspiel
Regie: Günter Maurer
Inhalt: Äußerst unsanft stoßen der Urschwabe Otto Panuffke und der Berliner Paul Beierle aufeinander. Mit zum Glück nur leichtem Blechschaden. Auf Anhieb sind sich die beiden sympathisch. Doch bevor es zwischen den beiden so verschiedenen Männern zu einer Freundschaft kommen kann, ereignet sich ein weiterer Unfall. Und der geht leider nicht so glimpflich aus. Für einen der Männer ist dies jedoch der Anfang eines völlig neuen Lebens ...
Sprecher:Bernd Wiegmann (Peter Witt)
Claus Boysen (Willi, sein Sohn)
Heinz Burmeister (Hans Paulsen)
Elsbeth Kwintmeyer (Eike, seine Tochter)
Hans Werner Radula (Junge)
Ingeborg Heydorn (Junge Frau)
Almut Sandstede (Alte Frau)
Jens Ehlers (Fremdenführer)
Walter Arthur Kreye (Erzähler)
Daten zu Friedrich Alfred Schiler:geboren: 1925
Vita: Friedrich Alfred Schiler, geboren 1925 in Calw, war bis Ende 1985 Redakteur beim Südwestfunk und hat sich als Autor vieler Hörspiele und Bücher einen Namen gemacht. Unvergessen sind zum Beispiel "Das sizilianische Vesper" (SWR Tübingen 1964), "Hans im Glück" (SWR Tübingen 1990), "Die Falschmünzer von Rißtissen" (SWR Tübingen 1992)
Erstsendung: 13.09.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 54
Titel: Brandrodung Berlin
Autor: Anna Langhoff
produziert in: 1950
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Iris Drögekamp
Inhalt: Am 27. Februar 1933, vier Wochen nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler, legte der junge holländische Maurer Marinus van der Lubbe das Feuer, das den Deutschen Reichstag in Flammen aufgehen ließ. Am nächsten Tag erwirkten die Nationalsozialisten beim Reichspräsidenten eine "Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat", die endgültig den Rechtsstaat aufhob und als eigentlicher Beginn ihrer Diktatur gelten kann. - Der Regimegegner van der Lubbe kam aus der syndikalistischen Arbeiterbewegung. Sein Fall, der 1934 mit dem Todesurteil endete, bot den Nationalsozialisten den Vorwand, um die linke Opposition im Lande auszuschalten. Ein Fall, der bis heute viele Fragen unbeantwortet lässt. - Die Berliner Autorin Anna Langhoff hat eine Annäherung aus der Distanz der Zeiten versucht.
Daten zu Anna Langhoff:geboren: 1965
Vita: Anna Langhoff, geboren 1965 in Berlin, wo sie als Autorin und Theaterregisseurin lebt, erhielt mehrere Preise und Literaturstipendien. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke sowie Hörspiele, u.a. "Frieden Frieden" (1999), "Party" (2000), "Unsterblich und Reich" (2000), "Antigonenbericht" (2000).
Erstsendung: 27.02.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 54
Titel: Business as usual
Autor: Christoph Zapatka
produziert in: 1958
produziert von: BR
Laufzeit: 300 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Arthur Honegger
Inhalt: Eigentlich wollte Rüdiger mit Sonja nur ein romantisches Wochenende verbringen. Doch dann taucht Marc auf, der als Einkäufer arbeitet und einen klaren Auftrag hat: Er soll Sonja für einen Kunden erwerben. Natürlich ist Sonja für Rüdiger unverkäuflich. Aber trotzdem: Wie viel könnte sie wohl wert sein, eine 37jährige Frau mit Schmetter lingstattoo? So viel wie ein Maserati? Oder vielleicht fünf Millionen Euro?
Sprecher:Hans Söhnker (Der Ansager)
Gerd Brüdern (Jesuitenpater)
Robert Michael (Don Pelayo)
Benno Sterzenbach (Don Baltasar)
Wolfgang Büttner (Don Camilo)
Margarete Carl (Donna Proeza)
Kurt Horwitz (Der König)
Otto Wernicke (Der Kanzler)
Peter Lühr (Don Rodrigo)
Hans Clarin (Der Chinese)
Lina Carstens (Die Negerin)
Rudolf Rhomberg (Der Weibel)
Ursula Herwig (Donna Musica)
Hannsgeorg Laubenthal (Der Schutzengel)
Thomas Braut (Der Leutnant)
Erstsendung: 25.03.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 54
Titel: Das Geheimnis der Superpfeife
Autor: Olga-Louise Dommel
produziert in: 2004
produziert von: SWR
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Olga-Louise Dommel
Inhalt: Auf der Almwiese am Zieselstein herrscht große Betriebsamkeit: Gämsen, Spitzmäuse und Schneehühner stecken mitten in den Vorbereitungen für das GROFIVOMU, das "Große Festival der internationalen Volksmusik". Nur Seppi, das Eichhörnchen, und Murmel, das Murmeltier, sorgen mit ihrer Tollpatschigkeit ständig für Chaos. Außerdem wollen sie unbedingt beim GROFIVOMU auftreten, sind aber leider hoffnungslos unmusikalisch. Um die beiden loszuwerden, behauptet Gisela, die Gämse: Wenn sie die legendäre Superpfeife finden, auf der auch das unmusikalischste Tier der Welt die schönsten Melodien spielen kann, dann dürften sie beim Festival ein Lied zum Besten geben. Allerdings befindet sich die Superpfeife im Besitz des Berggeists Gigantor. Dass das nur eine alte Sage ist, wissen Seppi und Murmel nicht. Sie machen sich sofort auf den Weg zum düsteren Berggipfel und ein erstaunliches Abenteuer mit viel Musik und großen Überraschungen beginnt. "Das Geheimnis der Superpfeife oder Seppi und die Schwierigkeit des Seins" ist eine Buddy-Movie-Abenteuer-Komödie von Olga-Louise Dommel über Außenseiter, Freundschaft und die Suche nach dem Glück. Mit singenden Spitzmäusen, gemütlichen Murmeltieren, eifersüchtigen Eichhörnchen und vielen anderen verrückten Tieren - sowie einer etwas anderen Definition von Volksmusik...
Sprecher:Sophie Rois (Courtney Love)
Matthias Koeberlin (Kurt Cobain)
Ulrich Noethen (Erzaehler)
Felix Eitner (Moench)
Mira Partecke (Alexa)
Heinrich Giskes (Hugh)
Patrick Heppt (Calvin)
Christian Brey (Ted)
Ellen Schulz (Joanna)
Antje Hagen (Debbie)
Michael Tregor (Vic)
Michael Speer (TV-Sprecher)
Marius Marx (Detektiv)
Michael Heinsohn (Sheriff)
Barbara Zechel (Freundin)
Birgit Bücker (Kundin)
Eva Hosemann (Anwaeltin)
Klaus Hemmerle (Angestellter)
Daten zu Olga-Louise Dommel:Vita: Olga-Louise Dommel wurde im März 1970 in Berlin geboren. Sie hat Industrial Design und Kulturjournalismus an der Universität der Künste in Berlin studiert und ist viele verrückte Jahre als Musikerin und Songschreiberin mit ihrer Band "Pop Tarts" durch die Welt getourt. Seit 2006 lebt sie in München und arbeitet als Journalistin und Autorin für den Bayerischen Rundfunk und andere Radiosender, Zeitschriften und Tageszeitungen. Am liebsten schreibt sie lustige Geschichten mit Seele.
Erstsendung: 01.11.2015
Datenquelle(n):
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 54
Titel: Das war ich nicht
Autor: Kristof Magnusson
produziert in: 1999
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Steffen Moratz
Bearbeitung: Steffen Moratz
Inhalt: Jasper Lüdemann hat es geschafft. Er ist aus dem Back Office in den Händlersaal der großen Investmentbank in Chicago aufgestiegen, Desk 3, Futures und Optionen. Jetzt kann er zeigen, was in ihm steckt. Privatleben ist abgemeldet. Zwischen dreißig und vierzig muss man für die Karriere brennen. Meike ist Übersetzerin. Der Bestsellerautor Henry LaMarck ist "ihr" Autor, ihre Existenzgrundlage. Den versprochenen großen Roman hat er nicht abgeliefert und ist auch nicht erreichbar. Um ihn zu finden, ist sie in Chicago. Henry LaMarck ist von der Verlagsparty zu seinem sechzigsten Geburtstag abgehauen und in einem Hotel untergetaucht. Er kann nicht mehr schreiben, er ist einsam, aber er hat sich verliebt. In ein Foto von einem jungen Banker, der verzweifelt auf die fallenden Kurse starrt. Fallende Kurse. Seit Jasper Meike in einem Cafe getroffen hat, brennt er für sie. Um ihr zu imponieren, zeigt er ihr, wie man Geschäfte macht. Er kauft Optionen ohne Kundenvollmacht. Erst macht er Gewinn. Dann Verluste, existenzgefährdende Verluste. Eine aussichtslose Lage, bis er Henry LaMarck begegnet. "Das war ich nicht" erzählt von drei Menschen, deren Leben durch Zufall in eine abenteuerliche Abhängigkeit gerät. Und gäbe es nicht die Möglichkeit der Liebe, vielleicht auch ihre Unmöglichkeit, die dem Leben eine andere, unvermutete Wendung gibt, wer weiß, ob sich ein Ausweg finden würde. Eine Bank, ein Leben ist schnell ruiniert.
Daten zu Kristof Magnusson:geboren: 04.03.1976
Vita: Kristof Magnusson (geboren als Kristof Weitemeier-Magnusson; * 4. März 1976 in Hamburg) ist ein isländisch-deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er lebt in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.kristofmagnusson.de/

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Erstsendung: 25.10.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 54
Titel: Der erste Schnee
Autor: Johan Bargum
produziert in: 1981
produziert von: RB
Laufzeit: 71 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Patrick Blank
Bearbeitung: Judith Ruyters
Inhalt: Die Wichtlinger führen auf ihrer Insel ein beschauliches Leben: Blomberg baut am Strand an seinem Steg, Charlie fängt seinen ersten Fisch. Frida pflückt die letzten Blumen und Daniel denkt darüber nach, wie er besonders nett zu Frida sein kann. Die Wichtlinger wohnen in ihren niedrigen Hütten, nur im Winter müssen sie in den Berg. Irgendwo lebt auch Bossa, die aufpasst, dass der schwarze Schatten niemandem etwas tut. Doch eines Tages ist die Ruhe dahin: Ein alter Gummistiefel taucht plötzlich auf. Jemand muss übers Meer gekommen sein. Die Entdeckung, dass die Wichtlinger nicht alleine sind auf der Welt, verändert alles. In Blomberg reift ein Entschluss: Er will mit einem Floß übers Meer fahren und nachsehen, was auf der anderen Seite ist. Aber dann fällt der erste Schnee.
Sprecher:Gisela Trowe (Hexe)
Antje Berneker (Nutte)
Hildegard Schmahl (Beterin)
Rudolf Wessely (Dekadenter)
Michael Thomas (Behinderter)
E.O. Fuhrmann (Frankensteins Monster)
Siemen Rühaak (Piet)
Günther König (Guru)
Gert Haucke (Computerstimme)
Hans Kreye (Telefonmuschel)
Horste Breiter (Erfinder)
Daten zu Johan Bargum:Vita: Johan Bargum, geboren 1943 in Helsinki, lebt dort als finnlandschwedischer Schriftsteller und Regisseur und arbeitet am Lilla Theatern. Er veröffentlichte mehrere Romane und Erzählungen. Darüber hinaus schrieb er Drehbücher für Filme, Hörspiele und zahlreiche Theaterstücke. Viele seiner Theaterwerke sind für das Kinder- und Jugendtheater konzipiert, wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und weltweit aufgeführt.
Erstsendung: 26.12.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 54
Titel: Der Mann im Futteral
Autor: Martin Schleker
produziert in: 1957
produziert von: SWF
Laufzeit: 62 Minuten
Genre: Mundarthörspiel
Regie: Günter Maurer
Inhalt: Der Lehrer Klinger ist wirklich sonderbar. Seine regelmäßigen Besuche bei den Kollegen verlaufen schweigend und auch sonst gibt sich der Latein- und Geschichtsfachmann äußerst verschlossen. Im Lehrerzimmer werden daher heimlich Pläne geschmiedet, wie man den seltsamen Kauz aus der Reserve locken könnte. Katja, die Schwester des Kollegen Zerlich, kommt da gerade recht. Doch setzt die lebenslustige Frau bei Klinger etwas in Gang, womit keiner gerechnet hat.
Sprecher:Günter Pfitzmann (Humbsch)
Gudrun Genest (Vinka)
Gerd Martienzen (Meyer)
Reinhold Bernt (Mieke)
Lotte Stein (Else)
Wolfgang Gruner (Willi)
Edith Schollwer (Frau Fethge)
Konrad Wagner (Redakteur)
Erich Fiedler (Redakteur)
Kurt Buecheler (Redakteur)
Werner Stock (Redakteur)
Joachim Nottke (Redakteur)
Heinz Giese (Redakteur)
Gerda Harnack (Redakteurin)
Daten zu Martin Schleker:geboren: 1935
Vita: Martin Schleker, geboren 1935 in Hayingen, studierte Musik, Theatergeschichte und Schauspiel. Er wurde an verschiedenen Theatern engagiert. Er ist Chef des Naturtheaters Hayingen und Autor zahlreicher Theaterstücke, Hörspiele und Texte für den Hörfunk.
Erstsendung: 06.03.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 54
Titel: Der Werkstattbesuch
Autor: Edina Picco
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Judith Lorentz
Inhalt: "Also manchmal kommen die Störungen auch von außen, aber eigentlich meistens von innen, aber andererseits... ich glaube manchmal beides..." - Johanna hört Stimmen und das bringt sie in peinliche Situationen. Dabei ist ihre Lage ohnehin schwierig genug: Sie hat ihren Job verloren, ihre Mutter drängt zur Familiengründung und auch sie selbst wird langsam nervös, weil sie ihre biologische Uhr ticken hört. Als schließlich nicht nur die Lebkuchen im Supermarkt mit ihr reden, sondern sie sich sogar in der Badewanne Vorträge über verdurstende afrikanische Kinder anhören muss, hat sie endgültig genug und vereinbart einen Termin in der Werkstatt, um ihren Verdrängungsmechanismus untersuchen zu lassen.
Sprecher:
offen
Niko Eleftheriadis
Berthold Toetzke
Bijan Zamani
Milan Pesl
Andreas Szerda
Jens Wawrczeck
Paul Faßnacht
Götz Schult
Bodo Primus
Benno Schurr
Erstsendung: 25.09.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 54
Titel: Die Abschaffung der Arten
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 1972
produziert von: ORF-S
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Inhalt: Die Ära der Langeweile ist vorbei, Menschen gibt es fast keine mehr und die biologischen Arten sind abgeschafft. Dietmar Daths Roman spielt 500 Jahre in der Zukunft, nach der Befreiung, in einer Welt, in der sprechende und intelligente Tiere, die Gente, den Übergang der Evolution von der Naturgeschichte zur gestalteten Geschichte geschafft haben. Fähig zur ständigen Verwandlung, bestimmen sie selbst, in welcher Tiergestalt sie auftreten und mit welcher Art sie sexuellen Verkehr pflegen. Kommunikation funktioniert über Geruchsstoffe und ortlose Foren verbreiten die aktuellen Nachrichten und Diskussionen. In den drei labyrinthischen Städten Landers, Kapseits und Borbruck sind die wenigen Menschen, die es noch gibt, der neuen Zivilisation Untertan oder letzte zu bekämpfende Spezies. Politische Verhandlungen gestalten die Libelle Philomena und die Fledermaus Izquierda, militärische Aktionen plant die Dachsin Georgescu, Bankgeschäfte steuert der Fuchs Ryuneke, Kunstfragen behandelt der stotternde Esel Storikal, Forschungsprojekte betreiben der Zander Westfahl und das Laufschwein Herbert Loskauf und diplomatische Reisen unternimmt der junge Wolf Dmitri Stepanowitsch. Dies alles im Dienste des Löwen: Cyrus Iemelian Adrian Vinicius Golden. Er ist auratischer und ideologischer Herrscher und wird gerade deshalb angreifbar. Auf dem ehemaligen Kontinent Amerika stellt sich ihm die Macht der Keramikaner, Wesen zwischen Gente und Maschinen, unter der Führung Katahomenleandraleal entgegen, provoziert innerpolitische Spaltungen bei den Gente und ein gewaltiges Kriegsszenario. Die Zivilisation der Gente wird vernichtet, unter der Führung der Tochter des Löwen, Lasara, gelingt lediglich ein paar wenigen der Exodus auf Venus und Mars.

Die beiden Planeten, auf denen die Neuankömmlinge erst ihren Lebensraum erobern müssen, werden Heimat und Wirkungsstätte der Nachfolgegeneration der Gente, derer sich diese nur noch über tradierte Erzählungen und Legenden erinnert. Zwei Nachkommen, die Eidechse Padmasambhava und der Prinz Feuer werden auf die Mission vorbereitet, die Überreste der vorhergehenden Population auf der Erde auszukundschaften und dort zueinanderzufinden. Die Geschlechter wandelnd und sich schließlich als Geschwister begegnend, landen die beiden in einer Art Paradies, in dem die Zeit angehalten ist und historische oder evolutionäre Kreisläufe durchbrochen sind.

Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten aus dem Jahr 2008 ist ein Hybrid: Fabel, Science Fiction, utopischer Roman, postmodernes Gedankenexperiment, philosophisches Szenario. In der Tradition von Platon, Thomas Morus, Arno Schmidt, George Orwell, H.G. Wells u.a. breitet Dath einen Kosmos aus, der von unzähligen und unergründlichen Figuren bevölkert ist, dessen Handlung sich unüberschaubar verzweigt und in dem er erfindungsreich und politisch zugleich der Frage nachgeht, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat. In bester dialektischer Manier spekuliert er darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. Gekennzeichnet von einer poetischen wie akademischen, lyrischen wie wissenschaftlichen, reichen wie kryptischen Sprache zugleich fasziniert und überfordert der Roman seine Leser und polarisierte seine Kritiker.
Sprecher:Werner Pocharth (David)
Sylvia Manas (Agnes)
ergänzender Hinweis: Hierzu wurde vom BR auch eine Kurzfassung mit ca. 108 Minuten Laufzeit produziert.
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.01.2011
Datenquelle(n): dra
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YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 54
Titel: Die Abschaffung der Arten - Shortcut
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 1932
produziert von: WERAG
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Inhalt: Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten aus dem Jahr 2008 ist ein Hybrid: Fabel, Science Fiction, utopischer Roman, postmodernes Gedankenexperiment, philosophisches Szenario. In der Tradition von Platon, Thomas Morus, Arno Schmidt, George Orwell, H.G. Wells u.a. breitet Dath einen Kosmos aus, der von unzähligen und unergründlichen Figuren bevölkert ist, dessen Handlung sich unüberschaubar verzweigt, und in dem er erfindungsreich und politisch zugleich der Frage nachgeht, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat. In bester dialektischer Manier spekuliert er darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. Mit seiner poetischen wie akademischen, lyrischen wie wissenschaftlichen, reichen wie kryptischen Sprache fasziniert der Roman seine Leser und polarisierte seine Kritiker. "Meine Tiere, die im Buch Gente heißen, einfach ,Leute, sind so gescheit, so entschlossen, ihre eigene Geschichte zu leben und zu schreiben, wie ich die Menschen gern hätte. (Dietmar Dath)
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.04.2011
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 54
Titel: Die Aleppo-Beule
Autor: Gustave Akakpo
produziert in: 2010
produziert von: NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Beatrix Ackers
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Bettina Arlt
Inhalt: Ein junger Togolese reist in das Land seines Vaters, irgendwo im vorderen Orient, um eine vergessene, eine sterbende Sprache zu erforschen. Sein Vater hatte dieses Land verlassen, nachdem er zu freimütig seine Meinung geäußert und deshalb zu oft im Gefängnis gesessen hatte. Seitdem wurde er nur noch "der Abwesende" genannt und von seinem Bruder und dessen Familie totgeschwiegen.

Trotzdem nimmt dieser Bruder seinen Neffen aus Togo mit offenen Armen auf, nicht ohne Hintergedanken - er möchte seine Tochter, die ungewollt schwanger ist, dem Neffen als Ehefrau schmackhaft machen und ihm so das uneheliche Kind der Tochter unterschieben, denn: Die Familien-Ehre steht auf dem Spiel.
Sprecher:Laura Maire (Alice)
Stefan Kaminski (Kaninchen, Raupe, Grinsekatze, Märzhase, Hutmacher, Gärtner, Hofstaat, Königin, Herold)
Ulrich Noethen (Erzähler)
Daten zu Gustave Akakpo:geboren: 1974
Vita: Gustave Akakpo, 1974 in Togo geboren, ist Autor, Illustrator, Geschichtenerzähler und Schauspieler. Zahlreiche Preise, u.a. „Prix SACD de la dramaturgie francophone“ 2004.
Erstsendung: 07.05.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 54
Titel: Die Amnesie der Ozeane
Autor: Stephan Krass
produziert in: 2013
produziert von: BR; ZKM
Laufzeit: 66 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Die Geschichte des Rap ist so alt wie die Rhapsodie. Schon die antiken Wandersänger, die mit Homers Versepen unterwegs waren, folgten in ihren Gesängen einem Regelkanon, der mit Rhythmisierungen, Wiederholungen und Remix-Techniken arbeitete. Der performative Charakter macht beide Künste zu akustischen Medien. Seit wir im Bild des Netzes ein universales Paradigma gefunden haben, können wir die Rückbezüge hör- und sichtbar machen. Auf die Sprünge helfen uns dabei die Zwergkängurus. Mit ihrem arttypischen Krisenmanagement, das sich an einer geheimnisvollen Ordnung ausrichtet, setzen sie uns auf die Spur der Zeichensysteme, des Großen Generators, des Buchs Mythopoiesis, der Suchmaschine, des Passworts und des Wörterwebstuhls. So erscheint die Lesbarkeit der Welt als Patchwork verschiedener Texturen. In die Fäden, mit denen Rhapsodie und Rap verknüpft werden, sind zugleich auch alle Buchstaben verwickelt, die von Alpha (wie in Amnesie) bis zu Omega (wie in Ozean) das Textgeflecht des Schöpfungs-Alphabets umspannen.
Sprecher:
offen
Wolfgang Pregler (Er)
Gabriel Raab (Colere)
Marie Seiser (Peur)
Kathrin von Steinburg (Ruse)
Steven Scharf (Naïvete)
Helmut Stange (Noah/Christophe)
Hans Kremer (M. Joyeux/Die Kreatur/Hamid)
Wolfgang Hinze (Dr. Lovelock/Der Direktor)
Stefan Hunstein (Live Hamilton/Frank Luntz/Frankenstein)
Sylvana Krappatsch (Journalistin/Vorsorgeprinzip/Die Bauleiterin/Mary Shelley/Joanna)
Daten zu Stephan Krass:geboren: 1951
Vita: Stephan Krass, geboren 1951 in Ochtrup/Westfalen. Er lebt in Karlsruhe und New York und arbeitet als Literaturredakteur (SWR) und Dozent für Literatur an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuletzt erschienen der Band "Konzil der Planeten". Poetische Konstellation (Berlin 2010) und das Hörspiel "Die Amnesie der Ozeane" (SWR 2009). Für "Ponderabilien. Ein Spiel mit Worten und Werten" (SWR 2007) erhielt er den Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 54
Titel: Die Bestie stirbt
Autor: Hüseyin Michael Cirpici
Lothar Kittstein
produziert in: 1998
produziert von: NDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Hüseyin Michael Cirpici
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhalt: Wieviele Revolutionäre passen in einen Eisenbahnwagon? Wieviele Revolutionen passen in ein Leben? Und wieviele Leben passen in einen Menschen? Israil Lasarewitsch Helphand, genannt Parvus, Organisator der legendären Zugreise Lenins nach Russland, liegt im Sterben - und versucht, die letzten Antworten zu finden. Sozialistischer Revolutionär und Vordenker, Millionär und Waffenhändler, Mentor Trotzkis, Freund Clara Zetkins und Rosa Luxemburgs, Betrüger an den Tantiemenabrechnungen Gorkis, wirtschaftlicher und politischer Berater der jungtürkischen Bewegung, Wegbereiter der zweiten Internationale und überzeugt von der Überlegenheit der deutschen Kultur – die Widersprüche in Parvus‘ Leben sind so gigantisch wie sein Körperbau, sein Wunsch, den russischen Zarismus zu zertrümmern so brennend wie seine Gier nach Leben. Konsequent hat er fast alle Dokumente seines Wirkens verschwinden lassen – jetzt müht er sich, Ordnung zu kriegen in diese Überfülle zersplitterter Erinnerungen.
Sprecher:Wolf-Dietrich Berg
Jan Hofer
Manfred Steffen
Peter Bieringer
Raphaela Jann
u.a.
Daten zu Hüseyin Michael Cirpici:Vita: Der gebürtige Krefelder Hüseyin Michael Cirpici studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Von 1993-2002 war er am Staatstheater Stuttgart engagiert. Außerdem arbeitete er für die Salzburger Festspiele und das Schauspielhaus Bochum. Als Regisseur inszenierte er an den Münchner Kammerspielen, am Stadttheater Aachen, am Theater Bremen und an den Wuppertaler Bühnen. Für sein Theaterprojekt “Das Dorf“, welches er für die Münchner Kammerspiele entwickelte, wurde er mit dem Hackenberg-Preis für politisches Theater ausgezeichnet. Hüseyin Michael Cirpici arbeitet neben seiner Tätigkeit als Theater-Regisseur als Feature-Autor und Regisseur für die politischen Redaktionen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. In der nächsten Spielzeit inszeniert er u.a. eine Deutsche Erstaufführung am Deutschen Theater Berlin.
Daten zu Lothar Kittstein:geboren: 22.10.1970
Vita: Lothar Kittstein (* 22. Oktober 1970 in Trier) ist ein deutscher Historiker, Autor und Dramaturg.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.10.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 54
Titel: Die Disko-Kelter
Autor: Wolfgang Brenneisen
produziert in: 1994
produziert von: NDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Mundarthörspiel
Regie: Günter Maurer
Inhalt: Herzigstadt hat in seinem Zentrum ein echtes Schmuckstück zu bieten: eine alte Kelter, die allerdings schon lange leer steht. Natürlich mangelt es nicht an Ideen, wie das Gebäude am sinnvollsten genutzt werden könnte. Doch was heißt schon "sinnvoll"? Da scheinen die Vorstellungen der Bürger doch sehr weit auseinander zu gehen.
Sprecher:Jens Versemann (Tom)
Philip Huth (Bastian)
Michael Quiatkowsky (1. Engländer)
Ben Hecker (2. Engländer)
Claudia Lardon (Schwester)
Achim Schmidt-Carstens (Herr Klemm)
Wolfgang Schimmelpfennig (Wache)
Jörgpeter Ahlers (Museumsführer)
Helga Lampe (Frau an der Rezeption)
Gustav Adolph Artz (Taxifahrer)
Daten zu Wolfgang Brenneisen:geboren: 1941
Vita: Wolfgang Brenneisen, geboren 1941 in Tilsit, wurde nach einem Germanistik- und Anglistikstudium Lehrer und Schriftsteller. Er veröffentlichte mehrere Bücher mit Gedichten, Glossen und Satiren. Er schrieb die Mudarthörspiele "Dr Päddy von Australien", "Das Dichterhäusle" und "Der Streit um des Esels Denkmal".
Erstsendung: 01.05.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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