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Hörspieldatenbank

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Titel:

Erste Erde Epos (Folge 16)
Autor: Raoul Schrott
produziert in: 2013
produziert von: Bauhaus Universität Weimar
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Michael Farin
Inhalt: Erste Erde Epos ist der Versuch eines modernen Epos in einer Zeit, in der aufgrund immenser Wissensbestände, unzähliger Forschungsdisziplinen und des Verlusts klarer religiöser Ankerpunkte die Gattung „Epos“ unmöglich scheint. Während sich der Mensch in zentralen europäischen Weltschöpfungsmythen noch im Gegenüber zu seinen Göttern situierte und darin alles festgehalten wurde, was über die Welt gesagt werden konnte, geht es Raoul Schrott darum, heute die Frage nach der humanen Tragweite unseres aktuellen Wissens von der Welt und ihrer Entstehung zu stellen. Dabei können Poesie und Bilderreichtum der Dichtung das anschaulich und emotional erfahrbar machen, wovon die Wissenschaft in abstrakter Terminologie redet.
Daten zu Raoul Schrott:geboren: 17.01.1964
Vita: Raoul Schrott, geb. 1964, Lyriker, Romancier, Hörspielautor, Übersetzer. Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin, Innsbruck. 1986 Sekretär des französischen Schriftstellers Philippe Soupault, danach Lektor am 'Istituto orientale' in Neapel. Hörspiele u.a. "lingua franca sonora I-IV" (BR 1994- 1995), "Hotels" (BR 1995, mit Klaus Buhlert, Hörspiel des Jahres 1995), "Finis terrae" (mit Klaus Buhlert, BR/ORF 1996), "Tropen" (BR/HR/ORF 1998), "Die Erfindung der Poesie" (BR/HR/ORF 1998), "Zarzura" (mit Michael Farin, BR 1998), "Die Wüste Lop Nor" (mit Michael Farin, BR 2000, Hörspiel des Monats August), "Gilgamesh" (BR 2001, Hörspiel des Monats Oktober), "Die Blüte des nackten Körpers" (SWR/HR 2010), "Erste Erde Epos"(BR 2013/14).
Erstsendung: 09.07.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Claudia Gabler
produziert in: 1968
produziert von: NDR; SR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Sechs Frauen kramen in ihren diffusen Lebenserinnerungen, peppen sie mit wilden Anekdoten und Lebensweisheiten auf und fantasieren sich so zu Menschen mit echten Geschichten, wobei ihnen kein zeitgenössischer Glücks- oder Trauermythos zu simpel ist. Doch ihre Redeströme verlieren sich immer wieder in absurden Details, und plötzlich liegen das Pathos der Vergangenheitsumdeutung und das Komische des banalen Alltags ganz dicht beieinander.
Sprecher:Hans Helmut Dickow (Alois)
Rosemarie Seehofer (Berta)
Ursula Erber (Agnes)
Hermann Schomberg (Barnkron)
Günther Neutze (Baltimore)
Hans Putz (Lomsko)
Jo Wegener (Eine Tante)
Annerose Bücklers (Ein kleines Mädchen)
Daten zu Claudia Gabler:geboren: 1970
Vita: Claudia Gabler, geboren 1970 in Lörrach, lebt dort als Autorin und Journalistin. Nach einem Studium der Theaterwissenschaft und Publizistik in Berlin ist sie seit 2000 als Autorin von Hörspielen, Theaterstücken und Lyrik tätig. Sie erhielt diverse Auszeichnungen, u.a. den Grimmelshausen-Förderpreis, das Landesstipendium Baden-Württemberg und das Stipendium des Berliner Senats. Zuletzt entstanden: "An die Bewohner der Strandboxen" (Hörspiel, SWR 2009); "Gespräche mit Architekten", "Wurfsendungen" (DRadio 2009) und "Die kleinen Raubtiere unter ihrem Pelz" (Gedichte, Rimbaud Verlag 2008).
Erstsendung: 28.10.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 106
Titel:
Autor: Franz Zauleck
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Komponist: Bert Wrede
Inhalt: Wenn es Amanda langweilig ist, leuchtet sie mit der Taschenlampe die Schneeflocken vor dem Fenster an. Das ist interessant. Amanda ist elf Jahre alt und geht in die fünfte Klasse. Aber das ist uninteressant, sagt sie. Am interessantesten hingegen ist die Frage, was das grüne Kaninchen will, das an diesem kalten Sonntagabend plötzlich vor der Wohnungstür sitzt und unbedingt hereingelassen werden möchte. Ihm fehlt ein Ohr, erklärt es, und Amandas Leuchtsignale haben es angelockt. Das fehlende Ohr ist einfach davongelaufen. Vermutlich, meint der Einohr-Hase, hat es sich in dem uralten Kleiderschrank in Amandas Zimmer versteckt. Den hat Amanda von der Großmutter der Großmutter ihrer Großmutter geerbt. Und sie hat ihrer Mama versprochen, ihn morgen unbedingt aufzuräumen ... Das grüne Kaninchen hat offenbar nicht nur eine Vorliebe für Primzahlen - »Grundwissen fünfte Klasse«, erklärt Amanda -, sondern auch für diesen alten Schrank. »Kartoffelbrei und Kräuterbutter, dreimal groß und dreimal Mutter, dem Himmel sei Dank, ein wunderbarer Schrank«, singt es. Und schon ist es hineingeklettert: »Die Zeit! Die Zeit! Die Zeit!« Schnell springt Amanda hinterher. Doch als ihre Taschenlampe den Geist aufgibt, steht sie plötzlich im Dunkeln.

Einsam ist sie hier nicht! Im Schrank wimmelt es nur so vor seltsamen Gestalten. Alle sind auf der Suche nach etwas. Das Toggel zum Beispiel sucht das Moggel, damit es wieder ein Toggelmoggel sein kann wie früher. Als Heiratsvermittler für seinen Freund Tatü hat es allerdings schlechte Karten, denn Amanda denkt erstens noch nicht daran zu heiraten, und zweitens möchte sie nicht die Braut von Tatü sein, der eine Hupe quer in der Luftröhre stecken hat. Da fragt sie lieber nach dem Ausgang. »Rechts, links, links, rechts, am Ende kommt die Nähmaschine und dann immer links.« Na, das kann ja etwas werden! Wenn sie nicht durch Zufall das alte Fahrrad getroffen hätte, wäre sie wohl noch ewig durch den dunklen Schrank gewandert. Doch das Fahrrad hat einen Freund namens Brumm, dem fehlt zwar der Kreisel, dafür hat er eine Laterne. Damit geht die Reise gleich ein wenig leichter voran. Da hört Amanda plötzlich ein merkwürdiges Echo. Ist es vielleicht wieder das Kaninchen, das sie mit ihrem Licht angelockt hat? Kennt es vielleicht den Weg nach draußen? Und wo steckt über- haupt das fehlende Kaninchenohr?
Sprecher:Hermann Beyer
Ulrich Ziegler
Daten zu Franz Zauleck:geboren: 1950
Vita: Franz Zauleck, geboren 1950 in Berlin, Bühnenbildner, Grafiker, Illustrator, Kinder-Buch- und -Hörspielautor. Der MDR produzierte 1994 sein Kinderhörspiel "Herr Tannenbaum". Zahlreiche Stücke bei Deutschlandradio Kultur, so "Eine Wurst für Doktor Boll"(1997) und "Herr Burczik hat sonst nie Besuch" (2002). Sein bislang letztes Hörspiel war "Amanda im Schrank", SWR 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.zaulex.de/
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Titel:
Autor: Dea Loher
produziert in: 1990
produziert von: RB; SFB
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Corinne Frottier
Inhalt: In ihrem Hörspiel "Blaubart - Hoffnung der Frauen" deutet Dea Loher den berühmten Mythos vom frauenmordenden Ungeheuer neu: der junge Heinrich Blaubart ist ein zartbesaiteter, passiver Mann, dem der Tod ebenso wie die Liebe "geschieht". Eher genötigt als beabsichtigt wird er zum Mörder. Die eigentlichen Täter sind die Frauen selbst, die nach einer "Liebe über die Maßen" suchen, einer Liebe, für die sie sogar zu sterben bereit sind. Es ist der Wahn nach der totalen Liebesverschmelzung, der die jeweiligen Begegnungen zur Hölle macht und den Tod schließlich zur Erlösung. - Erst als Blaubart auf eine Frau trifft, die dem Wahn entsagt hat, wird er seinerseits erlöst.
Sprecher:Fritz Lichtenhahn (Hermaphrodit)
Margrit Carls (Die Frau)
Dietmar Mues (Der Mann)
Michaela Mazac (Die Astronautin)
Tobias Lelle (Der Astronaut)
Hermann Lause (Die Monster)
Erstsendung: 04.05.2001
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Christoph Güsken
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christoph Dietrich
Komponist: Dietrich Petzold
Inhalt: Knut Herkenrath, ein erfolgloser Krimiautor, tröstet sich damit, dass wirklich große Künstler niemals Erfolg haben. Erst als seine Freundin ihren Job verliert, bietet er notgedrungen per Kleinanzeige seine Dienste feil. Ein kauziger Yachtbesitzer namens Emil Türkwein heuert ihn schließlich als Gärtner an, denn er plant einen literarischen Rückblick auf sein Leben, den er mit pikanten kriminellen Details würzen will. Herkenrath soll ihm dabei helfen, seine längst verflossenen Exfrauen quasi nachträglich umzubringen, natürlich nur in der Fiktion. Behauptet er jedenfalls.
Sprecher:Otto Sander (Kostas Charitos)
Hermann Lause (Gikas)
Christian Berkel (Sotiris)
Martin Seifert (Thanassis)
Markus Hoffmann (Sperantzas)
Gerd Wameling (Delopoulos)
Andrea Sawatzki (Kostarakou)
Monika Hansen (Mina Antonakaki)
Julia Mohn (Anna Antonakaki)
Swetlana Schönfeld (Adriani)
Stefanie Schönfeld (Katerina)
Ralf Schermuly (Kolakoglou)
Max-Volkert Martens (Petratos)
Ulrike Lang (Sekretärin)
Fritz Hammer (Dimitris)
Daten zu Christoph Güsken:geboren: 1958
Vita: Christoph Güsken, geboren 1958 in Mönchengladbach, studierte Theologie, arbeitete als Museumswärter, "Aktenabhänger" und Buchhändler. Seit 1995 lebt er als freier Autor in Münster. Er veröffentlichte zahlreiche Kriminalromane und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://www.emons-verlag.de/autoren/christoph-guesken
Erstsendung: 07.02.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Jörg Diernberger
produziert in: 2010
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Jörg Diernberger
Inhalt: "Alle für Jeden, Lyon! Und vergessen Sie nicht - finden Sie ein paar schöne, harte Schicksale!" Der Reporter Primo Lyon kommt aus der Neuen Welt und soll aus der Sperrzone - d. h. aus unserer Welt - berichten.

Zur Tarnung hat er sich einen radebrechenden Akzent zugelegt. Vom Straßenverkehr über das Schriftsystem, die Paarungsrituale bis zur Fortpflanzung - unsere Welt ist ein derber Schrecken für den industriell produzierten Menschen, der Aldous Huxleys "Brave New World" von 1932 entsprungen sein könnte. Ein heiter-düsteres Gedankenspiel, das zum ersehnten Tod führt.
Sprecher:Bengt: Tobias Klein
Till: Ralf Hermann
Jonas: Wolf Deinert
Wort: Mike Wienke
Täufer: Johannes Batesaki
Erstsendung: 18.02.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Wilhelm Speyer
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Moritz von Rappard
Bearbeitung: Moritz von Rappard
Komponist: Henning Schmitz
Inhalt: Berlin 1926: Charlott ist nicht nur etwas verrückt, sondern vor allem auch jung, hübsch und auf der Höhe ihrer Zeit. Doch sie hat ein Problem: Ihr fesches Cabrio ist nur zu einem Sechstel bezahlt und die Langusten zum Frühstück müssen mittlerweile auch angeschrieben werden. Da fallen ihr glücklicherweise die anderthalb Millionen wieder ein, die sie im Alter von 25 Jahren von ihrem toten Onkel aus Colombo erben soll. Doch Charlott kann unmöglich noch fünf Jahre warten. Ihr Tempo ist ein anderes und so entwirft sie auf der Avus kurzerhand einen toll-kühnen Plan: Mit einer raffinierten Intrige, die zwischen Berlin, Moskau und Paris angesiedelt ist, versucht sie ihr Ziel zu erreichen ...

Die 1927 erschienene Romanvorlage des Journalisten Wilhelm Speyer avancierte seinerzeit schnell zum Bestseller und wurde sogar verfilmt. Die Kritik urteilte damals: »Ein Buch wie Champagner: spritzig, heiter, überschäumend.« Moritz von Rappard hat den längst vergessenen Roman wiederentdeckt und für das Radio akustisch neu bearbeitet.
Sprecher:Ursula Michelis (Erzählerin)
Milena Haunhorst (Karolin)
Martina Maria Reichert (Sonne/Tanne)
Lutz Reichert (Winter/Amsel)
Peter Falter (Herr Pauli)
Malte Selke (Busch)


Daten zu Wilhelm Speyer:geboren: 21.02.1887
gestorben: 01.12.1952
Vita: Wilhelm Speyer (1887-1952) ist Journalist und Romanautor. Seine Bücher erreichten in den 20er Jahren hohe Auflagen, teilweise wurden sie sogar verfilmt. 1933 musste er emigrieren. Nach dem 2. Weltkrieg konnte er an seine einstigen Erfolge nicht mehr anknüpfen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.01.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Michael Farin
produziert in: 1963
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Michael Farin
Inhalt: "Cookie Mueller war, mehr als alles andere, eine Göttin. Mann, wie ich sie vermisse." So Kultregisseur John Waters, in dessen bizarren Filmen Cookie Mueller zum Star wurde. Aber nicht nur als Schauspielerin (und Göttin), auch als Schriftstellerin, Freigeist, Mode-Ikone, Gogo-Tänzerin, Freundin und Modell der Photographin Nan Goldin verkörperte Cookie Mueller die amerikanische Underground-Kultur der 1970er- und 1980er-Jahre - bevor AIDS, der konservative Rollback und die Vermarktung der Subkulturen zuschlugen. 1989, mit nur 40 Jahren, starb Cookie Mueller in New York. "Zum Glück", schrieb sie kurz vor ihrem Tod, "bin ich nicht die erste, die euch sagt, dass sie niemals sterben wird. Du verlierst einfach nur deinen Körper. Du bist noch dieselbe, nur dass du dir keine Sorgen wegen der Miete oder den Hypotheken mehr machen musst, oder wegen modischer Kleider. Du bist befreit von sexuellen Obsessionen. Du bist nicht mehr drogenabhängig. Du brauchst keinen Alkohol. Du musst dir keine Sorgen über Cellulitis oder Zigaretten oder Krebs oder AIDS oder Geschlechtskrankheiten machen. Du bist frei."
Sprecher:
offen
Hans-Dieter Lange (Sprecher)
Helmut Müller-Lankow (Vater)
Kurt Steingraf (Lehrer)
Christoph Engel (Captain)
Daten zu Michael Farin:geboren: 1953
Vita: Michael Farin (* 1953 in Rotenburg (Wümme)) ist ein deutscher Germanist, Verleger und Autor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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vorheriger  / nächsterTreffer 9 von insgesamt 106
Titel:
Autor: C. D. Payne
produziert in: 2009
produziert von: RBB
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Peter Liermann
Dramaturgie: Andrea Otte
Inhalt: Nick Twisp, unsportlicher Teenager aus Kalifornien mit einer Vorliebe für Dickens, Playboy, Donuts und Frank Sinatra, muß sich mit Akne, geschiedenen Eltern und der erdrückenden Last der Jungfräulichkeit herumschlagen. Und das mit einem Geschlechtsteil, das sich scheinbar über Nacht zu einem bunten Las Vegas des Körpers entwickelt hat. Zu allem Unglück lebt Nicks große Liebe Sheeni Saunders in einer anderen Stadt und hat dort einen Freund, der nicht nur älter, größer und reifer ist als Nick, sondern auch besser aussieht, sportlich ist und dichtet. Doch Nick entwickelt eine zweite, skrupellose Persönlichkeit namens François. Und der schreckt weder vor einer Fünf-Millionen-Dollar-Brandstiftung, noch vor der Sedierung unliebsamer Gegenspieler zurück, wenn es gilt, im Kampf um Sheenis Gunst zu siegen. Gnadenlos verfolgt von den Polizeibehörden dreier Staaten, flüchtet Nick schließlich von Oakland über Ukiah nach Los Angeles, bevor er in Gestalt eines Mädchens nach Ukiah zurückkehrt, um die Frau seines Lebens doch noch für sich zu gewinnen. Ironisch, rotzig und oft auf umwerfend komische Weise erzählen die Tagebücher eines rebellischen Teenagers von den Problemen mit dem Abenteuer des Erwachsen-Werdens. Eine rasante schwarze Komödie über das Lebensgefühl zwischen Pickeln und Porno, Hausarrest und LSD.



1. Teil: Nick über Nick:

"Mein Name ist Nick. Vielleicht wird man mich eines Tages, wenn ich ein richtiger Gangster geworden bin, Nick, der Draufgänger, nennen. Ich bin vierzehn Jahre alt (fast), wohne in Oakland, einer großen, verschlafenen Stadt gegenüber der Bucht von San Francisco und schreibe dies in der ständig bedrohten Privatsphäre meines Zimmers. Für meine Mutter ist Klopfen nämlich etwas, was auf dem Kopf des eigenen Kindes stattfindet, nicht an seiner Tür. Mein Familienname, den ich hasse, ist Twisp. Selbst John Wayne zu Pferde würde weibisch wirken, wenn er diesen Namen aussprechen müßte. Sobald ich einundzwanzig bin, werde ich ihn gegen etwas Männlicheres eintauschen. Augenblicklich neige ich zu Dillinger. "Nick Dillinger", ich glaube, das drückt genau das richtige Maß an behaarter Männlichkeit aus. Ich bin ein Einzelkind, mal abgesehen von meiner großen Schwester Joanie. Was Sie außerdem über mich wissen sollten, ist, daß ich sexbesessen bin."



2. Teil: Nick über Sheeni:

"Die Frau, die ich liebe, ist von exquisiter Schönheit und lebt fern von mir in Ukiah. Wenn jeder Jugendliche eine Sheeni Saunders hinter sich hätte, dann wären wir eine Nation von geistigen Riesen. Sie hat in diesem Sommer die französischen Existentialisten gelesen. Camus, Sartre und ein paar andere Typen, von denen ich noch nie gehört habe. Sheeni ist wild entschlossen, nach Paris zu emigrieren, und ich habe noch nicht ein einziges Wort Französisch gelernt! Aber ich bin bereit, für Sheeni ein Rebell zu werden wie Jean Paul Belmondo in "Außer Atem", ihrem Lieblingsfilm. Um die Scheu zu überwinden, die mich zwingt, dem Gesetz zu gehorchen, habe ich eine ergänzende Persönlichkeit namens François geschaffen. Kühn, skrupellos, autoritätsfeindlich und für Frauen unwiderstehlich, ist François genau der Typ atavistischer Soziopath, der einen Nervenkrieg gewinnen kann. Und das muß er, denn Sheenis Freund ist älter und größer als ich und sieht zudem viel besser aus."



3. Teil: Nick über Lefty:

"Mein Freund schwärmt für Millie Filberts üppige Reize und betrachtet es als Ehrensache, aus jedem Laden, den er betritt, wenigstens ein Ding zu klauen. Nachdem Lefty das Tagebuch seiner Schwester Martha entdeckt und durch eine interessante Anmerkung ergänzt hat, hat sie ihm den offenen Krieg erklärt. Wegen des brisanten Inhalts der Tagebucheintragung kann sie Lefty nicht an ihre Eltern verpfeifen. Aber sie hat versprochen, sein Leben zu einer "Hölle auf Erden" zu machen. Lefty heißt eigentlich Leroy, und ich kann Ihnen verraten, daß es nicht Rechtshändigkeit ist, die ihm seinen Spitznamen eingebracht hat. Er leidet unter der Peyronie-Krankheit, bei der sich das betroffene Organ in erigiertem Zustand auf plötzliche und dramatische Weise nach links biegt. Lefty hat Angst, daß diese Mißbildung, wenn er älter wird, zu Verirrungen beim Ansteuern des Ziels führen wird."



4. Teil: Nick über seine Mom:

"Mom nimmt im Straßenverkehrsamt den Leuten die Fahrprüfungen ab. Früher hat sie Dad beim Autofahren ständig darauf hingewiesen, welche Regeln er gerade verletzte. Das war einer der Gründe, warum sie sich scheiden ließen. Es ist kaum zu gIauben, daß meine strenge, reizbare Mutter, die eine Schwäche für Polizisten hat, einst als eine Art Blumenkind durch die Sixties getingelt ist. Soweit ich sehen kann, ist die einzige Errungenschaft jenes Jahrzehnts der Befreiung ihre Tendenz, ständig die Sexualpartner zu wechseln. Moms Freunde sind den US-Präsidenten ziemlich ähnlich. Man denkt ständig, ein Schlimmerer kann nicht mehr kommen. Und dann zieht sie sich einen Lance Wescott an Land: Eine große, fleischige Autoritätsperson, ungefähr fünfundvierzig Jahre alt, mit einer riesigen flachen Polizeimütze, wässrigen roten Augen und verschiedenen herausragenden Revolvern, Taschenlampen, Schlagstöcken, Tränengaskanistern, Walkie-talkies und Handgranaten."



5. Teil: Nick über seinen Dad:

"Eine der tragischen Folgen der Scheidung besteht darin, daß die Kinder gesetzlich verpflichtet sind, eine bestimmte, festgesetzte Zeit mit ihren Vätern zu verbringen. Früher arbeitete Dad als Werbetexter für eine obskure Anzeigenagentur und holte mich ab und zu in seinen Junggesellenbungalow, um mir mal wieder die Identifikationsmöglichkeit mit einer männlichen Bezugsperson zu bieten. Seitdem ich mich vor den Kriminalisten in Oakland verstecke, haben sich unsere seltenen, gerichtlich verordneten Begegnungserfahrungen jedoch zu einem Daueraufenthalt unter seiner despotischen Herrschaft entwickelt. Da ich bei Mädchen erschreckend schüchtern bin, zwinge ich mich dazu, mit Dads Tussies zu üben. Seine neueste Flamme heißt Lacey und ist ein ziemlich heißer Ofen. Uns trennen nur fünf Jahre, aber sie schläft mit einem Idioten, der ein Lebensalter älter ist als sie und dem die Haare ausfallen."



6. Teil: Nick über Albert:

"Albert, sprich: Al Bär, ist Sheenis und mein Kind der Liebe. Benannt nach dem existentiell verstorbenen Schriftsteller Albert Camus, macht er eine Metamorphose durch von einem mordshäßlichen Mopsmischling zu einem glamourösen Tonzello Sporthund von olympischem Kaliber und gerät an verschiedene Adoptiveltern, bevor er die Hauptstromleitung annagt und sich mit extremer Geschwindigkeit und tödlicher Endgültigkeit in eine andere Welt katapultiert. Aus dieser sendet er mir eine unheimliche Botschaft und kehrt in dreifacher Ausführung zurück. Jeder der drei Alberts hat den gleichen vorgeschobenen Unterkiefer, die gleichen hervorquellenden, blutunterlaufenen Augen, das gleiche geringelte Schweineschwänzchen, das bei allen am gleichen schwarzen Rattenkörper hängt, der bei allen dreien ein unsymmetrisches Muster von weißen Streifen aufweist. Soweit ich weiß, wäre es sogar möglich, daß jeder von ihnen den gleichen Satz genetisch identischer Flöhe beherbergt."





7. Teil: Nick über Dwayne:

"Seit mein neuer Zimmergenosse, eine gummiähnliche rosige Fleischmasse mit schwabbelnden Brüsten, all seinen Müll in meinem Zimmer abgeladen hat, sieht es dort aus wie in dem Lagerraum eines verhaltensgestörten Kleinkindes, und es riecht wie auf einer Station für Wundbrandkranke. Tagsüber betätigt sich Dwayne als rülpsender, furzender Futtervernichter, nachts wache ich davon auf, daß jemand neben meinem Kopf einen Elch erwürgt. Nachdem ich Dwayne erzählt habe, daß Schlafmangel die geistigen Fähigkeiten enorm steigert, fand ihn seine Mutter um vier Uhr morgens in der Küche. Er war klatschnass und hüpfte auf einem Bein. Zum Glück hat dieser Kretin das Prinzip der Ablaßbriefe und das System Kosten, Zinsen und Abzahlungsraten für verstorbene Haustiere verstanden, nachdem ich wegen Alberts Tod bereits auf seine Hundeleihgebühren verzichten mußte."





8. Teil: Nick über Vijay:

"Mein winziger Mitschüler stammt aus dem Bundesstaat Maharastra in Indien und spricht Englisch, Hindi, Marati, ein wenig Urdu und lernt jetzt Französisch. Sein exotischer Akzent krönt jede seiner Äußerungen mit einem feinen intellektuellen Glanz. Ich bin nicht sicher, ob ich Vijay, der trotz seiner Intelligenz ein aktives Mitglied der jungen Republikaner ist, wirklich meine geheimste Korrespondenz anvertrauen sollte. Aber für sein rotes Mountainbike würde ich Dads linken Hoden hergeben. Unser gemeinsamer Freund Fuzzy hat seinen Spitznamen weg, seit Agenten des Olympischen Körperbehaarungsteams der USA auf den Neunjährigen aufmerksam wurden. Fuzzy könnte sich ununterbrochen von den Augenbrauen bis hinunter zu den Zehen rasieren, aber statt dessen schafft er lediglich eine kleine Lichtung im Gesicht. Fuzzy hat eine sehr nützliche Großmutter, deren 1965er Ford Falcon uns zu einem denkwürdigen Besuch bei Sheeni und ihren Zimmergenossinnen verhilft."





9. Teil: Nick über Joanie:

"Meine große Schwester hat sich vom Busen der Familie losgerissen, um in Los Angeles zu leben und in zehntausend Meter Höhe aufgewärmtes Essen durch die Gegend zu balancieren. Wenn man die verkrachten Existenzen betrachtet, mit denen Joanie bisher zusammen war, dann kommt man zu dem Schluß, daß ich das einzige männliche Wesen bin, aus dem sie jemals schlau geworden ist. Dennoch ist sie bereit, sich der Verdunkelung von Straftaten und des Versteckens eines flüchtigen Kriminellen schuldig zu machen und mich für einige Zeit in ihrer winzigen Eigentumswohnung aufzunehmen. Diese teilen wir uns seit kurzem mit ihrem Physikerfreund Philip, der neben einem Doktortitel auch noch eine Ehefrau und drei Kinder hat. Joanie hat mit ihren Typen wirklich ein glückliches Händchen - schöne teure neue Brustimplantate, und alles, was sie sich damit an Land ziehen kann, ist dieses Horrorwesen von Atomphysiker."





10. Teil: Nick über Carlotta:

"Mein neues Ich ist die spirituelle Tochter der berühmten unbekannten Filmgröße Bertha Ulansky, die als Statistin in 400 Filmen mitgewirkt hat. Carlotta Ulansky lebt im Haus von Fuzzys toter Großmutter und wird dank ihrer toupierten Kunstfaserperücke, ihres schwarzen Kunstseidenkleids im Stil der italienischen Vorkriegszeit, einer dickrandigen Brille, viel Make up und zwei Apfelsinen als neue Schülerin in Sheenis Klasse aufgenommen. Carlotta muß überzeugend sein, denn sie ist alles, was zwischen mir und zehn Jahren in einem kalifornischen Jugendgefängnis steht. Sheenis uralte Mutter und mein alter ego kommen bereits miteinander zurecht wie zwei generationsübergreifende Seelenverwandte. Sheeni ist ein seltsames Anagramm von Carlotta Ulansky eingefallen: "Outtask Carnally" - körperlich überfordert. Ein Anagramm von Sheeni Saunders lautet "I share Nudeness" - ich teile Nacktheit. Unter gegebenen Umständen könnten beide sogar zutreffen."
Sprecher:
offen
Effi Rabsilber
Frank W. Arnold
Lino Santa Cruz
Grigory Kofman
Sven Lehmann
Haroun Sweis
Noriko Tomita
Erstsendung: 04.12.2000
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Simone Schneider
produziert in: 1990
produziert von: SRF
Laufzeit: 33 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Daniel und seine beiden Vettern werden als Gefangene von Jerusalem an den Königshof nach Babel gebracht. Im Tempel des Lernens sollen die 12-jährigen Jungen zu tüchtigen Kriegern herangezogen werden. Daniel fällt durch Mut und Klugheit auf. König Nebukadnezar macht das Kind zum Berater des Rates der Weisen. Zu gern sähen sie Daniel an seinen Aufgaben scheitern. Und tatsächlich sind die Aufgaben fast unlösbar: Einen Traum und seine Deutung herausfinden, die Vettern im Feuerofen vor dem Verbrennen retten, in der Löwengrube nicht gefressen werden. Ohne Prinzessin Amytis und ohne das Zaubermädchen Lilith hätte Daniel all diese Prüfungen nicht bestanden.
Daten zu Simone Schneider:geboren: 1962
Vita: Simone Schneider, geboren 1962 in Duisburg, lebt seit 1989 als freie Autorin in Berlin. Seit 1999 ist sie Dozentin für "Szenisches Schreiben" an der Universität der Künste, Berlin. Theaterstücke von ihr sind u.a. "Malaria" (1998), "Ägypter" (1999), "Springerin" (2000). Von ihr verfasste Hörspiele sind u.a. "Roter Stern" (BR 1992, ausgezeichnet mit dem "Lautsprecher"-Preis 1992 der Publikumsjury der Akademie der Künste, 1993 Bronze Medal beim "New York Festival of Radio Drama"), "Das Gebet der Stunde" (BR 1993), "Alex" (BR 1995) und "Sichtbar vom All" (NDR 1999).
Erstsendung: 19.05.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 106
Titel:
Autor: Jürgen Cleffmann
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 22 Minuten
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Eris, die Inhaberin einer Kunstgalerie, besitzt ein sensationelles Tryptichon: Es heißt DAS BUNT und besteht aus drei männlichen Obdachlosen, die - passend zu ihrer Bemalung - ROT, GRÜN und BLAU genannt werden. Das Kunstwerk ist eine glänzende Kapitalanlage. Wie das DAS BUNT entstand, erklärt Eris so: "New York ist eine außergewöhnliche Stadt. Bei einem meiner Galeriebummel habe ich die drei entdeckt. Und sofort gekauft. Für die drei war es ein enormer Aufstieg. Zuerst hatte jeder von ihnen jahrelang in einem Karton auf einer New Yorker Straße gelebt. Oder vielmehr: auf den Tod gewartet. Amerika ist ein märchenhaftes Land. Und in New York passieren manchmal Wunder. Aber ich bin mehr als eine Märchenfee. Mein Mann hat mich Kunst studieren lassen, und sofort sah ich in den drei Pennern eine enorme Entwicklungsmöglichkeit ... ModernStArt, wenn Ihnen das was sagt? In diesem Jahr wuchs der Wert des Kunstwerkes auf zwölf Millionen. Trotz - oder gerade wegen - dieses Riesenerfolgs muss sich einiges ändern. Man darf sich auf dem Erfolg nicht ausruhen. Man muss hungrig bleiben." Hunger ist natürlich relativ. ROT musste wochenlang ausschließlich rohes Fleisch essen, GRÜN durfte nur Salat zu sich nehmen und BLAU wurde mit Blaubeeren ernährt. Und von Sex wagten sie bisher nur zu träumen. Ihr potentieller neuer Besitzer verspricht, dass er sich in das Sexualleben des Kunstwerkes nicht einmischen wolle: "Ihr seid da völlig frei in der Gestaltung. Aber, man sollte sich überlegen, ob wir auch das nicht öffentlich machen sollten?"
Sprecher:Verena von Behr (Claudine)
Christian Brückner (Francois)
Erstsendung: 28.02.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Martin Ebbertz
Christian Hussel
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Christian Hussel
Komponist: Stan Regal
Inhalt: Nach einer Erzählung von Martin Ebbertz

Eduard Elbling wird zu Grabe getragen. Er war Biologe und beschäftigte sich mit dem Fressverhalten der Mäuse. Warum soll er sich erhängt haben? Sein Neffe Ramsel fängt an, sich für diese Frage zu interessieren. Für Kommissar Wieland dagegen ist der Fall klar. Es war Selbstmord! Doch Ramsel begibt sich in das Labor seines Onkels. Er findet auf Elblings Schreibtisch neben einer toten Maus das Diagramm ihres Todeskampfes. Merkwürdig ist, dass die anderen Mäuse aus den Käfigen verschwunden sind. Bevor Ramsel den Dingen auf den Grund gehen kann, erhält er unerwarteten Besuch ...
Sprecher:Effi Rabsilber (Das Mädchen)
Dietmar Bär (Er)
Claudia Matschulla (Die junge Ehefrau)
Daten zu Christian Hussel:geboren: 1957
Vita: Christian Hussel, geboren 1957 in Leipzig, studierte Soziologie und Theaterwissenschaft. Er schreibt für Theater und Rundfunk.
Erstsendung: 22.11.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Anton Tschechow
produziert in: 2003
produziert von: Jana Schuldt; Andrea Ki
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Übersetzer: Peter Urban
Inhalt: Hörspielcollage

Der Weg des Schreibenden ist von Anfang bis Ende mit Dornen, Nägeln und Brennnesseln bestückt." Die drastischen Warnungen "seines Pädagogen", gerichtet an einen Schüler, der von der Idee, ein Schriftsteller zu werden, auf keinen Fall ablassen will, fielen bei diesem nicht auf fruchtbaren Boden. Mit unzähligen Humoresken und Satiren, die nicht länger als 100 Zeilen sein durften, gelang es dem blutjungen Anton Tschechow, das Lachen als Lebensform, Lachen auch über sich selbst, zu einer literarischen Überlebenstechnik zu verfeinern. In den frühen, am Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen grandiosen Textminiaturen erweist sich Tschechow als Urvater der russischen Groteske und des absurden Humors. Als strukturierender Kompass ihrer Hörcollage diente Irene Schuck Tschechows Zeichnung der Lebensalter des Menschen von der Geburt bis zum Tod.
Sprecher:Wiebke Binder
Markus Gärtner
Daten zu Anton Tschechow:vollständiger Name: Anton Pawlowitsch Tschechow
geboren: 29.01.1860
gestorben: 15.07.1904
Vita: Anton Pawlowitsch Tschechow (* 29. Januar 1860 in Taganrog, Russland; † 15. Juli 1904 in Badenweiler, Deutsches Reich) war ein russischer Schriftsteller, Novellist und Dramatiker. Er entstammte einer kleinbürgerlichen südrussischen Familie und war Arzt von Beruf, betrieb Medizin jedoch fast ausschließlich ehrenamtlich. Gleichzeitig schrieb und publizierte er zwischen 1880 und 1903 insgesamt über 600 literarische Werke. International ist Tschechow vor allem als Dramatiker durch seine Theaterstücke wie Drei Schwestern, Die Möwe oder Der Kirschgarten bekannt. Mit der für ihn typischen, wertneutralen und zurückhaltenden Art, Aspekte aus dem Leben und der Denkweise der Menschen in der russischen Provinz darzustellen, gilt Tschechow als einer der bedeutendsten Autoren der russischen Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.07.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Glyn Maxwell
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Übersetzer: Martina Tichy
Inhalt: Susan Mantle kommt tränenüberströmt aus einer Sitzung mit einer Wahrsagerin, die ihr eine unheilvolle Prophezeiung machte: "Sie werden berühmt. Sie werden reich. Sie werden einem großen dunklen Fremden begegnen. Sie werden nein zu ihm sagen bis zu dem Tag an dem Sie ja zu ihm sagen. Am Tag darauf werden Sie sterben." Solchermaßen aufgelöst hält ihr ein Fernsehteam eine Kamera vors Gesicht, das gerade auf Jagd nach Reaktionen auf eine ganz andere Tragödie ist: Ein Hollywood-Star soll bei einem Attentat ums Leben gekommen sein. Susan stammelt ein Dylan Thomas-Zitat ins Mikrofon: "Dem Tod wird kein Reich mehr bleiben". Ihr tränenüberströmtes Gesicht macht sie über Nacht zum Herzens-Star der Briten. Auf einmal ist sie Mittelpunkt einer clever inszenierten Reality Show. Ab sofort ändert sich ihr ganzes Leben. Sie ist auf der Flucht - sowohl vor den Medien als auch vor der Todes-Prophezeiung.
Sprecher:
offen
Adela Florow (Emily)
Kornelia Boje (Emily als Erzählerin)
Angela Schmid (Miss Lizzie)
Cornelia Froboess (Audrey)
Michael König (Vater)
Paul Herwig (William)
Thomas Holtzmann (Chief Da Silva)
Christian Berkel (Derryl Slocum)
Walter Renneisen (Boyle)
Doris Schade (Mrs. Mortimer)
Elisabeth Endriss (Mrs. Acher)
Jochen Striebeck (Hornsby)
Peter Pius Irl (Officer O'Hara)
Margrit Carls (Mrs. Claire Hammill)
Werner Haindl (Officer Medley)
Christoph Lindert (Doktor)
Stefanie Kutzer (Stimme)
Oliver Bürgin (Komparse)
Hans Löw (Komparse)
Wolfgang Menardi (Komparse)
Anna Weinknecht (Komparse)
Stefan Murr (Komparse)
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Titel:
Autor: Boris Vian
produziert in: 1978
produziert von: SWF; WDR
Laufzeit: 195 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Hans Martin Majewski
Übersetzer: Eugen Helmlé
Inhalt: Saphir Lazuli lebt mit Folavril zusammen, der Ingenieur Wolf mit Lil. Das Gras ist rot und die Liebe kompliziert, denn immer sind störende Gäste dabei. Nur der greise Hund Senator weiß genau, was er sich wünscht: Er hätte gern ein Ouapiti. Wolf erfüllt ihm den Wunsch prompt. Seitdem ist der Senator stumm, also glücklich. Was, wenn es keine Ouapitis für alle gäbe? Wolfs einzige Hoffnung ist die Maschine, in der er alles erinnern kann, was er fühlte, und die ihm zugleich erlaubt, seine Erinnerungen loszuwerden. Leider kann er Lil nicht davon erzählen, und sie stellt fest: In Wirklichkeit sind die Männer nicht für uns geschaffen, sondern für sich selber. Und wir für nichts.

"Das rote Gras" zeigt grotesk und satirisch auf eine Nachkriegsgesellschaft, in der die Suche der Männer nach persönlichem Glück aussichtslos ist.
Sprecher:Charles Wirths (Martin Beck)
Hubert Suschka (Lennart Kollberg)
Heinz Meier (Herrgott Nöjd)
Heinz Schimmelpfennig (Bertil Mard)
Marianne Mosa (Rhea Nielsen)
Benno Sterzenbach (Per Mansson)
Gert Haucke (Bürochef Malm)
Marianne Lochert (Sigbrid Mard)
Joachim Nottke (Kaj Sundström)
Traugott Buhre (Limpan, Gauner)
Ernst Jacobi (Folke Bengtsson)
Wolfgang Weniger (Polizist Johanssen)
Michael Thomas (Benny Skacke)
Jochen Holtgrewe (Borglund)
Else Brückner (Konditorsfrau)
Horst Frank (Gunard Larsson)
Christian Brückner (Einar Rönn)
Wolfgang Peau (Kasper)
Hannelore Hoger (Maggan)
Margarete Salbach (Gun)
Horst-Werner Loos (Hjelm)
Wolfgang Reinsch (Karl Kristiansson)
Helmut Woestmann (Jenneth Kvastmo)
Marie-Luise Etzel (Frau Sundström)
Gert Keller (Arzt)
Daten zu Boris Vian:geboren: 10.03.1920
gestorben: 23.06.1959
Vita: Boris Vian wurde 1920 in Ville-dAvray geboren. In der Nachkriegszeit war er eine zentrale Figur im französischen Kulturleben: Als Verfasser von Romanen, Gedichten, Libretti und Liedern. Noch heute kennt man ihn für den Roman «Der Schaum der Tage» (1946) und seine Chansons, die von Juliette Gréco, Yves Montand und Nana Mouskouri gesungen wurden. Immer wieder sorgte Boris Vian für Skandale sei es mit deftigen Texten wie «Die kapieren nicht» oder pazifistischen Liedern («Le déserteur» 1954). Er starb 1959 im Kino es lief die Verfilmung seines Romans «Ich werde auf Eure Gräber spucken».
Erstsendung: 31.05.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Regine Ahrem
Christina Schlemmer
Johannes Schrettle
Roman Senkl
Gerhild Steinbuch
Marianne Strauhs
produziert in: 2013
produziert von: MDR
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Regine Ahrem
Inhalt: Kurz vor Abschluss seines letzten Filmes wurde der Regisseur Raul Camaronesi Opfer einer künstlich herbeigeführten Überflutung, die im Rahmen der Dreharbeiten vorgesehen war. Mit ihm kamen auch sechs der Bewohner des Dorfes zu Tode, in welchem gerade gedreht wurde. Camaronesis letzter Film hatte "Die sieben Todsünden" zum Thema, allerdings blieb der Film durch seinen plötzlichen Tod unvollendet. Auf eine seltsame Weise unvollendet, wie sich im Nachhinein herausstellt...



"Das Todsündenprojekt" ist im Rahmen eines Hörspielprojektes (Leitung: Regine Ahrem) mit Studenten der Unité Graz entstanden. Sie sind dabei nicht nur den sieben Todsünden nachgegangen, sondern auch der Geschichte eines mysteriösen Todes.
Sprecher:Harper Regan: Maren Eggert
Elwood Barnes: Martin Brambach
Tobias Rich: Mirco Kreibich
Seth Regan: Oliver Stokowski
Sahra Regan: Camilla Renschke
Justine Ross: Barbara Philipp
Mickey Nestor: Lars Rudolph
James Fortune: Jörg Schüttauf
Alison Woolley: Lisa Kreuzer
Duncan Woolley: Hans Martin Stier
MusikerHilde Kappes (Singstimme)
Daten zu Regine Ahrem:geboren: 1958
Vita: Regine Ahrem, geboren 1958 in München, studierte Literatur- und Theaterwissenschaft in Berlin und München. Seit 1986 ist sie Hörspieldramaturgin beim Rundfunk Berlin Brandenburg. Sie ist Autorin und Regisseurin zahlreicher Hörspiele. Sie lehrt an verschiedenen Universitäten.
Daten zu Gerhild Steinbuch:geboren: 1983
Vita: Gerhild Steinbuch, geboren 1983 in Österreich, studierte Szenisches Schreiben in Graz und Dramaturgie an der Ernst Busch-Schule in Berlin. Letzte Arbeiten: »MS Pocahontas« am Schauspiel Frankfurt (2015), »Finsternis« am brut Wien (2016, mit Philine Rinnert) und »Marta« an der Opera de Lille (2016).
Erstsendung: 08.06.2007
Datenquelle(n): dra
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Vorige/nächste Ausstrahlung:23.06.2019 um 18:20 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Javier Tomeo
produziert in: 1997
produziert von: SDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Barbara Liebster
Bearbeitung: Barbara Liebster
Übersetzer: Fritz Rudolf Fries
Inhalt: Wenn der Frühling naht, muss man hinaus an die frische Luft und mit den Tieren sprechen. Das jedenfalls meint das männliche Ich ohne Namen in Javier Tomeos Tagebuch-Roman "Der Gesang der Schildkröten". In einem Dorf auf dem unwirtlich kargen spanischen Land hat er ein von seinem Onkel geerbtes Haus bezogen. Die Zeichen des herannahenden Frühlings und seine Gespräche mit den Tieren hält er in seinem Tagebuch fest. Ein beklagenswerter Frühling mit Kälte, Regen und Schnee. Seltsame Verschiebung der Jahreszeiten: Die Tiere und Menschen, mit denen das Ich spricht, behaupten, es sei Winter, Weihnachten stehe bevor. Die Dorfbewohner machen sich ihren höhnischen Vers auf den neuen Nachbarn, nur der Schmied Juan wird zum treuen Besucher. "Wenn man die Behauptung, dass Tiere sprechen können (und uns zuhören und uns verstehen, auch wenn wir nicht mit ihnen sprechen) als Tatsache nimmt und nicht als surreales Moment, hat die Geschichte etwas unglaublich Beunruhigendes. Der Text ist eine Herausforderung." (Barbara Liebster) Die Herausforderung haben Barbara Liebster und Christoph Baumann angenommen und gemeinsam eine starke Umsetzungsidee entwickelt. Ein Stück "polyphoner Schizophrenie" ist entstanden, das zugleich das großartige Hörspieldebüt des jungen Schauspielers Matthias Walter ist.
Sprecher:Christoph Engel (Carlo Broschi)
Jürgen Holtz (Domenico Scarlatti)
Dieter Mann (Alessandro Scarlatti)
Bernadette Vonlanthen (Tante Melchiorra)
Karin Gregorek (Tante Lucrezia)
Katrin Klein (Tante Anna Maria)
Klaus Bieligk (Techniker/Carlos Diener)
Adolfo Assor (1. Spanier)
Carlos Medina (2. Spanier)
Jaime Mican (3. Spanier)
Teresa Polle (Spanierin)
Daten zu Javier Tomeo:geboren: 09.09.1932
Vita: Javier Tomeo, 1932 in Quincena, Aragón, geboren, lebt in Barcelona und gilt als einer der großen spanischen Erzähler. Zuletzt erschienen sein Roman "Napoleon VII" (2000) und sein Hörspiel "Ein rätselhaftes Opernhaus" (SWR 1999).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.01.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Peter Meisenberg
produziert in: 1960
produziert von: RIAS; NDR
Laufzeit: 90 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Robert Schoen
Inhalt: Die beste Zeit des Schriftstellers Maus liegt schon etwas zurück. Nach Alkoholdepression und Entziehungskur versucht er seine Schreibblockade zu überwinden und bietet einer Zeitschrift den Nachruf auf seinen vor zehn Jahren gestorbenen literarischen Mentor Otto Nebel an. Der Chefredakteur ist nicht interessiert - es sei denn, Maus enthülle den Hintergrund von Nebels letztem Roman: seine inzestuöse Beziehung zu seiner Tochter Angelina, die sich noch zwei Jahre vor Nebels Tod selbst umbrachte. Maus lehnt empört ab: Eine solche Enthüllungsgeschichte käme dem Verrat an seinem Lehrer und Vorbild gleich. Doch dann beginnt er doch zu recherchieren, findet tatsächlich Anhaltspunkte für die Inzest-Beziehung zwischen Nebel und Angelina - und lässt sich auf das Projekt ein. Von dem Augenblick an, wo er sich bewusst für den Verrat entscheidet, geraten sein Leben und sein Schreiben außer Kontrolle. Ohnmächtig muss Maus feststellen, dass nicht er selbst mehr die Regie über sein Denken und Schreiben hat, sondern jemand anderes sie übernimmt und ihn dabei mehr und mehr in einen unerbittlichen Strudel der Selbstdestrukti on zieht.
Sprecher:Wolfgang Neuss (Macke Prinz)
Wolfgang Gruner (Arthur)
Jo Herbst (Adalbert)
Emely Schiller (Hanne Briehl)
Reinhold Bernt (Blockwart, Vater Prinz)
Inge Wolffberg (Mutter Prinz)
Ivo Veit (Herr Briehl, Antiquitätenhändler)
Rolf Ulrich (Glaubke, Ortsgruppenleiter)
Horst Niendorf (Knösel)
Friedrich Luft (Reporter)
Martin Held (Minister für unser Inneres)
Klaus Becker (Kemskorn, Kameramann der "Neuen Deutschen Schau")
Ewald Wenck (Alfons, Kameramann der "Neuen Deutschen Schau")
Joe Furtner (Toilettenmann)
Dietrich Koch (Bürger)
Joachim Röcker (Bürger)
Achim Strietzel (Bürger)
Edith Robbers (Frau)
Paul Löffler (Mann)
Helmut Ahner (Vopo)
Joachim Nottke (Rundfunksprecher)
Hans Nerking (Portier)
Horst Braun (Bleiber)
Erna Senius (Garderobenfrau)
Oskar Lindner (Westpolizist)
Georg Braun (Professor)
Horst Kintscher (Verschiedene Stimmen)
Daten zu Peter Meisenberg:geboren: 1948
Vita: Peter Meisenberg, geboren 1948 in Meckenheim, studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik. Er arbeitet als Dokumentarfilmer, Drehbuch-, Feature- und Hörspiel-Autor. Für den WDR schrieb er die ersten Folgen des ARD-Radio-Tatorts.
Hompepage o.ä.: http://www.peter-meisenberg.de/
Erstsendung: 24.04.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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vorheriger  / nächsterTreffer 19 von insgesamt 106
Titel:
Autor: John Fowles
produziert in: 2001
produziert von: HR
Laufzeit: 83 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Jochen Stremmel
Übersetzer: Maria Wolff
Inhalt: Frederick Clegg, 27, macht äusserlich einen ganz unscheinbaren Eindruck. Anständig und bieder. Der vollkommene kleine Spiesser, der in der Freizeit Schmetterlinge sammelt. Doch ein Lottogewinn erlaubt es Frederick, seinen perversen Traum in die Tat umzusetzen. Er kauft ein abgelegenes Haus, renoviert es und richtet die Kellerräume her. Dorthin verschleppt er die Kunststudentin Miranda, Tochter aus gutem Haus und ihm weit überlegen. Was nun beginnt, ist ein nervenaufreibendes Psychodrama, das in die Abgründe menschlicher Existenz führt. Er hält sie wie ein Schmetterling, lebendig-aber-tot, gefangen. Doch eigentlich träumt Frederick nur von der glücklichen Familienidylle mit Miranda.

Das Psychodrama zwischen dem Psychopathen Frederick und seiner Gefangenen, Miranda, spitzt sich zu. Mittlerweile sind gut drei Wochen seit der Entführung der Kunststudentin vergangen. Die beiden belauern, belügen und misstrauen sich. Sie durchschaut ihn: seinen Sexualkomplex, seinen gesellschaftlichen Minderwertigkeitskomplex, seine Nutzlosigkeit, seine Leere. "Wie ein Ding kommen sie mir vor, gar nicht wie ein Mensch". Doch er wehrt ab. Ihre Fluchtversuche enttäuschen ihn, irritieren ihn. Sie beginnen Feinde zu werden. Er chloroformiert sie, um sie anschliessend zu photographieren. Doch Mirandas Frage bleibt im Raum stehen: "Warum müssen Sie dem Leben alles Lebendige rauben? Weshalb töten Sie alles Schöne?"
Sprecher:
offen
Felix von Manteuffel (Simon)
Ernst Jacobi (Mathias Just)
Corinna Kirchhoff (Lucy Just, seine Frau)
Jürg Löw (Karl Rose)
Elisabeth Schwarz (Lynn Sanderson)
Claus Boysen (Jacques Paolini)
Hermann Lause (Arie Neumann)
Wolfram Koch (Stimme 1)
Gerhard Gabers (Stimme 2)
Uwe Koschel (Oberkellner)
Daten zu John Fowles:geboren: 31.03.1926
gestorben: 05.11.2005
Vita: John Robert Fowles (* 31. März 1926 in Leigh-on-Sea bei London; † 5. November 2005 in Lyme Regis) war ein britischer Romanautor.
Hompepage o.ä.: http://www.fowlesbooks.com/
Erstsendung: 09.04.2000
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Boris Vian
produziert in: 1991
produziert von: SFB; FHB
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Fabian Gerhardt
Komponist: Gerd Domhardt
Übersetzer: Antje Pehnt
Inhalt: Colin, ein wohlhabender junger Mann, lebt in einer schönen Wohnung, wird verwöhnt von einem hervorragenden Koch, der es meisterhaft versteht, köstliche Pasteten von den aus der Wasserleitung gefangenen Aalen zu zaubern. Sein Freund Chick ist finanziell nicht besonders gut gestellt, er muß arbeiten, um seiner Sammelleidenschaft nach allem nachgehen zu können, was mit Jean-Sol Patre zu tun hat. Doch um eines beneidet Colin seinen Freund Chick von ganzem Herzen: um dessen Freundin Alise. Er sehnt sich danach, zu lieben und geliebt zu werden, weiß aber auch, dass die Frau des Freundes tabu ist. Kurze Zeit darauf lernt er Chloé kennen - ein Geschenk des Himmels. Doch schon auf der Hochzeitsreise beginnt Chloé zu kränkeln - und kurze Zeit später ist klar: Chloé leidet schwer unter der Seerose, die in ihrer Lunge heranwächst. Colins Vermögen schwindet immer mehr, doch nichts kann die Krankheit mehr stoppen.
Sprecher:Lutz Volke
Jörg Gudzuhn
Klaus Piontek
Christian Schellenberger
Daten zu Boris Vian:geboren: 10.03.1920
gestorben: 23.06.1959
Vita: Boris Vian wurde 1920 in Ville-dAvray geboren. In der Nachkriegszeit war er eine zentrale Figur im französischen Kulturleben: Als Verfasser von Romanen, Gedichten, Libretti und Liedern. Noch heute kennt man ihn für den Roman «Der Schaum der Tage» (1946) und seine Chansons, die von Juliette Gréco, Yves Montand und Nana Mouskouri gesungen wurden. Immer wieder sorgte Boris Vian für Skandale sei es mit deftigen Texten wie «Die kapieren nicht» oder pazifistischen Liedern («Le déserteur» 1954). Er starb 1959 im Kino es lief die Verfilmung seines Romans «Ich werde auf Eure Gräber spucken».
Erstsendung: 12.01.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Abfragedauer: 1,5639 Microsekunden.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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