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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 9
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Titel:
Autor: Georges Simenon
produziert in: 1961
produziert von: BR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Uwe Schareck
Bearbeitung: Uwe Schareck
Komponist: Herbert Jarczyk
Übersetzer: Ursula Vogel
Inhalt: Als Marie 16 ist, stirbt ihr Vater. Ihre Mutter ist schon lange tot. Das junge Mädchen ist arm und kann sich ein Leben in Brüssel nicht leisten. Von ihrem Vormund wird sie zu Verwandten ins flämische Hinterland geschickt, in ein einsames, am Kanal stehendes Haus. Doch auch hier ist kurz vor ihrer Ankunft das Oberhaupt der Familie durch einen Unfall ums Leben gekommen, und jetzt steht ihr Cousin Fred, ältester Sohn unter den sechs Kindern, der Familie vor und führt die Geschäfte seines Vaters weiter. Anfangs versucht Marie sich so gut es geht in die Verhältnisse einzufügen. Doch ihre Anpassungsbereitschaft nimmt ab, eine gefährliche Entwicklung.
Sprecher:Paul Dahlke (Kommissar Maigret)
Traute Rose (Frau Maigret)
Ulrich Beiger (Inspektor Lognon, genannt Pechvogel)
Rolf Boysen (Inspektor Janvier)
Reinhard Glemnitz (Inspektor Lucas)
Heini Goebel (Bürodiener Jean)
Fritz Wilm Wallenborn (Dr. Paul)
Alfons Teuber (Ein Mann)
Martha Klose (Eine Frau)
Hilde Volk (Mme. Irene)
Berta Drews (Mme. Cremieux)
Karl Lieffen (Albert)
Lina Carstens (Frau Marcelle)
Ellen Schwanecke (Concierge)
Erwin Faber (Ein Arzt)
Alexander Malachovsky (Marco Santoni)
Gisela Zoch (Janine, seine Frau)
Werner Uschkurat (Mixer des "Romeo"/Polizeisprecher)
Hans Eichleiter (Taxichauffeur)
Paul Bös (Portier)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Rudolf Stückrath; Barbara Goebel
Regieassistenz: Daniela Wakonigg
Daten zu Georges Simenon:geboren: 12.02.1903
gestorben: 04.09.1989
Vita: Georges Simenon, belgischer Schriftsteller, geboren 1903 in Lüttich, starb am 4. September 1989 in Lausanne. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 1000 Kurzgeschichten, auch unter verschiedenen Pseudonymen. Mit 16 schrieb er bereits Reportagen, 1921 wurde sein erster Roman verlegt. Die Figur des Kommissars Maigret (75 Romane) machte ihn bekannt. Er lebte in Paris, Kanada, den USA und der Schweiz.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.07.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 9
Titel:
Autor: Lorenz Lorenz
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Thomas Wolfertz
Komponist: Andreas Hornschuh
Inhalt: Junge trifft Mädchen. Und es geht schief. Auch beim zweiten Mal. Das ist die einzigartige Geschichte, die jeder, der einmal glücklich unglücklich verliebt war, erlebt hat. Okay, es ist eine Jungs-Geschichte, die Frau mit Namen Ludwig scheint ein wenig unerreichbar, sonnenartig; der Junge stellt sich natürlich ungeschickt an, hört komische Musik, nimmt seltsame Drogen, alle sind betrunken, das ganze Jugend- und Partyding eben. So eine Geschichte kann man nur einmal schreiben. Und wenn sie gut ist, trifft sie ins Herz. Leider ist sie auch eine schmerzhafte Erinnerung an die Zeit, als man noch dumm war, so verdammt jung und gut aussehend.
Sprecher:Baki Davrak (Kriminalhauptkommissar Nadir Taraki)
Rudolf Kowalski (leitender Kriminaldirektor Wilfried Suttner)
Tatjana Clasing (Kriminalhauptkommissarin Leonore Nadolny)
Matthias Leja (Kriminalhauptkommissar Felix Lenz)
Meriam Abbas (Sima Khalidi)
Mohammad-Ali Behboudi (Muhammad Karim (Wirt))
Volker Weidlich (Hauptkommissar Detlef Sorge)
Wolfgang Rüter (Rolf Sundermann)
Ozan Akhan (Abdel Maliki)
Albert Kitzl (Hasan Arif)
Tunç Denizer (Assad Allawi)
Serdar Somuncu (Mahmud Rahman)
Daniela Bette (Gabi Teichel)
Jürgen Schüller (Polizist 1)
Sebastian Schlemmer (Polizist 2)
Peter Liebaug (Polizist 3)
André Beyer (Polizist 4)
Omar El-Saeidi (Einbrecher)
Elisabeth Hartmann (Stimme der Kaufhaus-Werbung)
Daten zu Lorenz Lorenz:geboren: 1960
Vita: Lorenz Lorenz, Jahrgang 1960, war Anfang der 80er Jahre als König von München bekannt und wurde mit "Die Einsamkeit des Amokläufers" und "Die Nacht des Fehlers" zum vergessenen Vater der Popliteratur. Heute lebt er in Berlin.
Erstsendung: 21.09.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 9
Titel:
Autor: Irene Nemirovsky
produziert in: 1967
produziert von: NDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Gottfried von Einem
Bearbeitung: Klaus Schmitz
Inhalt: Der gefeierte Pianist Roger Dange nimmt in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts eine umständliche Eisenbahnreise auf sich, um in ein abgelegenes Nest im französischen Jura zu gelangen. Dort lebt Camille Cousin, die Kindheitsfreundin und langjährige Vertraute seiner Frau. Florence hatte sich bei ihr erholen wollen, während er eine Konzerttournee in Mexiko absolvierte. Doch dann ist Florence, sie war gerade nach Paris aufgebrochen, mit ihrem Wagen gegen eine Mauer geprallt. Sie hat die Verletzungen nicht überlebt. Das alles hatte Camille ihm bereits geschrieben. Doch Roger will mehr über die letzten Tage und Stunden seiner zweiundzwanzig Jahre jüngeren großen Liebe erfahren. Denn als er die nach seiner Abreise für ihn eingetroffene Post aus Mexiko nachgesandt bekam, war darunter auch ein Brief, der erst nach Florences Tod abgeschickt worden ist und offenbar dazu dienen sollte, eine Affäre zu verschleiern. Doch es bleibt nicht bei dieser Affäre. Was Roger Dange an jenem Nachmittag von Camille erfährt, taucht Florence in ein völlig neues Licht. 
Sprecher:Rudolf Beiswanger (Fritz Burmeister, Rentner)
Christa Siems (Marie, seine Frau)
Ulla Mahrt (Lieschen, Nichte)
Hartwig Sievers (Heinrich Maack, Altwarenhändler)
Hanno Thurau (Hans Arend, Arbeiter)
Jutta Zech (Kellnerin)
Daten zu Irene Nemirovsky:geboren: 1903
gestorben: 1942
Vita: Irène Némirovsky, 1903 in Kiew geboren, 1942 in Auschwitz-Birkenau ermordet, kam mit ihrer Familie 1919 nach Paris. Obwohl sie mit ihren Romanen und Erzählungen in den 1930er-Jahren bekannt geworden war, geriet sie nach dem Krieg in Vergessenheit und wurde erst mit der postumen Veröffentlichung ihres Hauptwerks "Suite française" (2004) wiederentdeckt. Seitdem erschienen zahlreiche ihrer Bücher auch in deutscher Übersetzung und wurden ein großer Publikumserfolg.
Erstsendung: 24.01.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 9
Titel:
Autor: Fred Breinersdorfer
produziert in: 2015
produziert von: SWR; Dresdner Symphonikern; Gorki Theater Berlin
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Iris Drögekamp
Oliver Hirschbiegel
Komponist: Marc Sinan
Dramaturgie: Ekkehard Scoruppa
Inhalt: Am 8. November 1939 wird in Konstanz ein Mann festgenommen, der versucht, über die Grenze in die Schweiz zu fliehen. Zur gleichen Zeit hält Adolf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller eine Jubiläumsrede. Nur Minuten später explodiert eine Bombe unmittelbar hinter dem Rednerpult des »Führers« und reißt acht Menschen in den Tod. Dieser Mann ist Georg Elser, ein Schreiner aus dem schwäbischen Königsbronn. Als man bei ihm Zünder für eine Sprengladung und eine Karte des Anschlagsortes findet, wird er der Gestapo übergeben, nach Berlin geschafft und im Reichssicherheitshauptamt Arthur Nebe, dem Chef der Kripo, und Gestapochef Heinrich Müller überstellt. Elser erfährt, dass sein Vorhaben gescheitert ist, dass der Mann, den er töten wollte, um das drohende Blutvergießen des absehbaren Weltkriegs zu verhindern, den Bürgerbräukeller 13 Minuten vor der Explosion verlassen hat. Tagelang wird Elser durch Nebe und Müller verhört, tagelang hält er ihrer Folter stand – bis er schließlich gesteht. Nur die Hintermänner, von denen die Nazis überzeugt sind, nennt er nicht – denn es gibt keine. Der ›einfache‹ Schreiner Elser hat ganz allein gehandelt, nicht einmal Freunde oder seine Familie hat er eingeweiht, selbst seine Geliebte Elsa war ahnungslos. Bis 1945 hält man Elser gefangen, erst wenige Tage vor Kriegsende wird er auf Befehl Hitlers im KZ Dachau ermordet. Das Originalhörspiel »Elser«, parallel entstanden zum gleichnamigen Kinofilm von Oliver Hirschbiegel, fußt auf den Verhörprotokollen, die erst 1964 entdeckt wurden. Im Unterschied zum Film erzählt Fred Breinersdorfer (gemeinsam mit seiner Tochter Léonie-Claire auch Autor des Film-Drehbuchs) die Geschichte Elsers vor allem aus dessen Innenperspektive. Breinersdorfer setzt (fiktive) innere Monologe und subjektive Erinnerungsfragmente ein, um Elsers feste Überzeugungen, aber auch seine Zweifel zu spiegeln. Es entsteht das Bild eines einfachen Mannes aus dem Volke, der früher als viele andere erkannte, auf welche Katastrophe Deutschland zusteuerte – und handelte.
Sprecher:Lars Rudolph (Erzähler)
Jelena Kuljic
Lars Rudolph
Daten zu Fred Breinersdorfer:geboren: 06.12.1946
Vita: Fred Breinersdorfer, promovierter Jurist, Jahrgang 1946, lebt als freier Anwalt in Stuttgart. Er wurde vor allem durch seine Krimis bekannt, aber auch als Autor von Fernsehfilmen.
Hompepage o.ä.: http://www.breinersdorfer.com/
Erstsendung: 01.04.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 9
Titel:
Autor: Mareike Maage
produziert in: 2014
produziert von: DKultur
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Mareike Maage
Komponist: Jakob Diehl
Dramaturgie: Michael Becker
Inhalt: Ein Tag im Leben von Kunst und Kunstfälschung: zwei ziemlich beste Freundinnen und beide haben, wie immer schon, viel zu tun. Die eine verwaltet das authentisch Schöne und dessen Erzeuger, die andere bedient den Schlund des Marktes mit Erzeugnissen, die schöner sind als das Original. Business as usual – bis die Fälscherin mal wieder in Panik verfällt, durch ein neues Gutachten auffliegen zu können. Auch ihre Freundin kann die wackelnde Provenienz niemals untermauern. Im Laufe dieses Arbeitstages treffen sie Fachleute, die klarmachen, dass es eher das Drumherum ist, das den Konflikt zwischen beiden schürt, als ihr jeweiliges Wesen. Nur wenn eine Fälschung lang genug im Museum hängt, wird sie vielleicht zum Original. Früher - oder eben später.
Sprecher:Geri Dillier (Arzt)
Sara Capretti (Rosa)
Margot Gödrös (Meret Kolleger)
Fredrik Hunziker (Latscho)
Andrea Zogg (Lenz)
Ludwig Boettger (der alte Bischoff)
Regula Imboden (Elisabeth Kobler)
Rachel Braunschweig (Lara Bischoff)
Curdin Vincenz (Radiosprecher)
Rahel Hubacher (Linguistin)
Stephan Witschi (Kommissar Eschenbach)
Michael Gempart (Josef Kolleger)
Jean-Pierre Cornu (Alexander Kronenberger
Daten zu Mareike Maage:geboren: 1979
Vita: Mareike Maage, geb. 1979, Autorin, Hörspielmacherin, Künstlerin. Hörspielarbeit u.a. Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners (WDR 2011).
Hompepage o.ä.: http://mareikemaage.de/de/
Erstsendung: 20.05.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 9
Titel:
Autor: Elfriede Jelinek
produziert in: 1993
produziert von: RB
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Ein Königinnendrama: Der Konkurrenzkampf zweier Frauen, der zwei Geschichten und zwei geschichtliche Zeiten miteinander verbindet und verwebt. In ihrem jüngsten Stück verschränkt Elfriede Jelinek Schillers Heroinen Maria Stuart und Königin Elisabeth eng mit der jüngeren deutschen Geschichte. Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin ringen erbittert miteinander um eine Generallinie. Dieser Auseinandersetzung steht ein ausufernder Streit der Schottin Maria Stuart mit der rigiden englischen Königin gegenüber. Ulrike Meinhof/Maria Stuart und Gudrun Ensslin/Elisabeth I. fechten Zweikämpfe aus, in denen nicht länger Figuren, sondern Produkte von Ideologien aufeinanderprallen. Es geht um das Innerste und um das Äußerste der Wahrheit, um den politischen Glauben - und um weibliche Macht. Während die Königinnen diese mittels Geburt besitzen, benötigen die RAFlerinnen Gewalt, um sie zu erringen. Sie maßen sich an, nicht bloß an der eigenen Geschichte schreiben zu wollen - im Glauben freilich, das Volk verpflichte sie hierzu. Der Wahn, der aus der Selbstüberschätzung als antibürgerliches, revolutionäres Subjekt resultiert, macht sie blind für die Bedürfnisse der anderen, aber auch für die eigenen. Auf erschreckende Weise - zuweilen aber auch komisch bis ins Groteske - kämpfen die Rivalinnen um die Macht und um den Geliebten Baader/Leicester.

Mit 'Ulrike Maria Stuart' setzt Elfriede Jelinek ihr System der Montage widerstrebender Textmaterialien fort. Sie schafft aus der gebundenen Sprache Schillers, zeitgeschichtlichen Anspielungen und Zitaten aus dem Deutschen Herbst ein sprachlich dichtes Geflecht, in dem sich Erotik und Politik durchdringen. In einem Spiel des permanenten Verbergens und Herzeigens stellen sich Projektionsflächen der Figuren her, die eigene Befindlichkeiten ebenso einschließen wie das Mythische und dessen Dekonstruktion.

Nach dem Schafott scheint der Kampf für die Revolution erloschen. Was schläft seitdem in unserer Gesellschaft? Schläft es wirklich? Das Unerlöste ist und bleibt unsere eigentliche Geschichte.



Der Hörspielregisseur Leonhard Koppelmann über 'Ulrike Maria Stuart': "Elfriede Jelinek hat eine Bombe aus Worten gebastelt: In einem schillernden Gefäß aus Jamben und Trochäen hat sie Ulrike Meinhof und Maria Stuart zusammengerührt. Sie hat die Bauanleitung des Deutschen Herbstes hervorgekramt und ein hochexplosives Gemisch aus Geschichte und Ideologie destilliert. Der Zeitgeist ist ihre Lunte. Zuletzt hat sie uns ein Päckchen Streichhölzer in die Hand gedrückt - und wir konnten nicht widerstehen."



Elfriede Jelinek lässt ihre Figuren Ulrike Meinhof/Maria Stuart und Gudrun Ensslin/Königin Elisabeth I., wie sie es beschreibt, "mit sich selber den Boden aufwischen, auf dem sie nicht stehen können, denn sogar der ist ja schief, sie krallen sich an, fallen aber doch immer wieder runter und werden im Lauf der Handlung nicht reiner, sondern dreckiger. Die Figuren können mit allem, was sie haben, aufeinander losgehen, vor allem mit sich selbst."
Sprecher:Marion Breckwoldt (Frau)
Wilfried Dziallas (Mann)
Siemen Rühaak (Komplize)
Daten zu Elfriede Jelinek:geboren: 20.10.1946
Vita: Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/ Steiermark, aufgewachsen in Wien. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Jackie" (2004, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Bukolit" (2009), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall".(2013), "Die Schutzbefohlenen" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.elfriedejelinek.com/
Erstsendung: 13.04.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 9
Titel:
Autor: Johann Wolfgang von Goethe
produziert in: 1958
produziert von: SFB
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Heide Böwe
Komponist: Kurt Heuser
Inhalt: Die widerspruchsvollen und lückenhaften Szenen des "Urfaust" wurden erst lange nach Goethes Tod bekannt. Seitdem haben sie sich neben der reifen, endgültigen Form des Faust-Dramas als leidenschaftliches Bekenntnis des jungen Dichters und Ausdruck eines die ganze Epoche bestimmenden Lebensgefühls behauptet. Goethe verfasste sie in den Jahren 1772-75. Im "Urfaust" ist bereits die Wandlung der Faust-Gestalt und der problematische Kern der späteren Dichtung klar zu erkennen. Faust erscheint nicht mehr als der "Magier" des Volksbuches, als der Teufelsbündler und Hexenmeister, sondern als der "dämonische Mensch", der seinem eigenen inneren Gesetz folgen muss, an der Begrenztheit und Bedingtheit des Irdischen scheitert und unvermeidlich in tiefe Schuld gerät. Allerdings hat die Erlösungsidee im "Urfaust" noch keinen Niederschlag gefunden. Die Problematik der Faust-Gestalt tritt hier zurück hinter die Gretchen-Tragödie, die der Dichter unter dem Eindruck erschütternder persönlicher Erlebnisse niederschrieb.
Sprecher:
offen
Gisela Trowe
Inge Drexel
Boy Gobert
Harry Meyen
Daten zu Johann Wolfgang von Goethe:geboren: 28.08.1749
gestorben: 22.03.1832
Vita: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar), geadelt 1782, war ein deutscher Dichter. Er forschte und publizierte außerdem auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten. Ab 1776 bekleidete er am Hof von Weimar unterschiedliche politische und administrative Ämter.

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Erstsendung: 20.03.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 9
Vorige/nächste Ausstrahlung:27.03.2019 um 21:30 bei DKultur (Folge 3 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Honoré de Balzac
produziert in: 1959
Genre: Historisch
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Helmut Peschina
Übersetzer: Melanie Walz
Inhalt: Ein dreiteiliges Hörspiel.

Teil 1:
'Maison Vauquer. Pension für beide Geschlechter und andere'.
Paris, Anfang des 19. Jahrhunderts. In der bürgerlichen Pension von Madame Vauquer wohnen sieben Gäste. Darunter der ehemalige Nudelfabrikant Goriot, der von den anderen als Kauz belächelt und spöttisch "Vater Goriot" genannt wird. Eugène de Rastignac, weiterer Pensionsgast und ambitionierter Jurastudent, findet heraus, dass der Grund für Goriots finanzielle Verausgabung seine beiden hübschen verheirateten Töchter sind: Der Alte ist von den beiden nahezu besessen.

Teil 2:
Auf dem Schlachtfeld der Pariser Zivilisation. Goriots Leben gehört ganz seinen Töchtern.
Eugène de Rastignac hat Geschmack am luxuriösen Leben gefunden. Er wohnt immer noch in der Pension Vauquer und versucht, mittels Damenbekanntschaften in die Pariser Gesellschaft zu gelangen. Eugène verliebt sich in Delphine de Nucingen, die Tochter von Vater Goriot. Dieser ist beglückt über die Verbindung, er verspricht sich dadurch mehr Kontakt zu seiner Tochter. Indessen versucht der zwielichtige Vautrin, Eugène für eine andere Frau zu interessieren: Victorine de Taillefer.

Teil 3:
An Vater Goriots Grab stehen seine Töchter nicht. Sie schicken leere Kutschen mit ihren Wappen.
Madame Vauquer verzweifelt über den Verlust der Gäste: Alle haben plötzlich Gründe, die Zimmer zu kündigen. Rastignac soll glücklich werden mit Delphine in einer entzückenden Wohnung, die Goriot ihm finanziert hat. Aber Delphines Schwester Anastasie taucht auf und hat gravierende Probleme: Ihr Liebhaber ist ein Spieler. Goriot ruiniert sich und seine Gesundheit endgültig für die Ausstattung seiner Töchter zu einem Ball im Hause Beauséant.
MusikerMatthias Bauer (Kontrabass)
Daten zu Honoré de Balzac:geboren: 20.05.1799
gestorben: 18.08.1850
Vita: Honoré de Balzac (* 20. Mai 1799 in Tours; † 18. August 1850 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. In den Literaturgeschichten wird er, obwohl er eigentlich zur Generation der Romantiker zählt, mit dem 17 Jahre älteren Stendhal und dem 22 Jahre jüngeren Flaubert als Dreigestirn der großen Realisten gesehen. Sein Hauptwerk ist der rund 88 Titel umfassende, aber unvollendete Romanzyklus La Comédie humaine (dt.: Die menschliche Komödie), dessen Romane und Erzählungen ein Gesamtbild der Gesellschaft im Frankreich seiner Zeit zu zeichnen versuchen.

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Erstsendung: 17.01.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 9
Titel:
Autor: E. M. Cioran
produziert in: 1951
produziert von: NWDR
Laufzeit: 160 Minuten
Regie: Kai Grehn
Bearbeitung: Kai Grehn
Übersetzer: François Bondy
Inhalt: In der griechischen Mythologie foltert König Midas den Satyr Silenos, um endlich in Erfahrung zu bringen, was für des Menschen Wohl das Beste sei. Die Antwort wurde u. a. von Aristoteles überliefert: »Das Allerbeste ist für dich gänzlich unerreichbar: nicht geboren zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein.«

E. M. Ciorans Aphorismenbuch »Vom Nachteil, geboren zu sein" nimmt direkten Bezug auf die »Weisheit des Silenos«: seine 1973 erschienenen »Miniessays« sind Wirklichkeitskritik, die sich jedoch eine letzte Instanz der Wahrheit, die Intimität des Einzelnen, offenhält. Einzig möglicher Ausdruck des Versuchs, dem »Rausch der Auswegslosigkeit« Gestalt zu geben, sind bei Cioran Musik und Poesie. Formulierbare "Wahrheit" beginnt für ihn in dem Augenblick, in dem sie sich selbst aufhebt. "Letzteres", schreibt Kai Grehn, "ist für mich der Anknüpfungspunkt für eine Hörspielarbeit nach Ciorans Buch »Vom Nachteil, geboren zu sein«. 101 Aphorismen dieses großstädtischen Einsiedlers werden 99 Schauspielern in den Mund gelegt. Die „Spezies Mensch“ selbst ist es, die vom Nachteil spricht, geboren zu sein, wobei jeder einzelne Aphorismus von einem anderen Sprecher interpretiert wird, die „Intimität des Einzelnen“ erfährt, um durch den nächsten Sprecher sogleich wieder aufgehoben zu werden usw. usf.

Ciorans Denken war und bleibt ein Skandalon. Dem Werk dieses Außenseiters und aus Prinzip Gescheiterten eine Hörspielarbeit zu widmen, scheint mir Pflicht und Kür zugleich."
Sprecher:Günther Lüders (Edward Chamberlayne)
Elisabeth Flickenschildt (Julia)
Marianne Hoppe (Celia Coplestone)
Adolf Dell (Alexander M. Gibbs)
Kurt Langanke (Peter Quilpe)
Gustaf Gründgens (Sir Henry Harcourt Reilly)
Paula Denk (Lavinia Chamberlayne)
Daten zu E. M. Cioran:geboren: 08.04.1944
gestorben: 20.06.1995
Vita: Emil M. Cioran (1911-1995) Geboren 1911 in Siebenbürgen, Rumänien, gilt Cioran als radikalster Skeptiker und Kulturkritiker unter den französischen Essayisten und Dichterphilosophen des 20. Jahrhunderts. Zeitweise von der faschistischen Bewebung angezogen, hat er sich später für seine Verirrungen entschuldigt. Von 1933 bis 1935 hielt sich Cioran in Berlin auf. 1937 zog er nach Paris, wo er den Rest seines Lebens in einer kleinen Mansardenwohnung verbrachte. Seine frühen Werke verfasste er in rumänischer, die nach 1945 entstandenen in französischer Sprache.

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Erstsendung: 28.11.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5972 Microsekunden.
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    11. Januar 2015
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