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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 82
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Titel: Alle meine Tantchen
Autor: Christina Calvo
produziert in: 2004
produziert von: SWR
Genre: Krimi
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Bereits in früher Kindheit hat Eberhard von Hardenberg sein eigentliches Talent entdeckt und nutzbringend eingesetzt. Denn - so begreift er schnell -, wer die Schwächen der Menschen kennt, hat leichtes Spiel mit ihnen. Schon hat er sich zur hoffnungsvollen Waise hochgearbeitet und ist bereit, das üppige Erbe in Empfang zu nehmen, da verstellen ihm drei "Tantchen" den Weg zum Goldenen Kalb. Doch Eberhard, der Meister der Intrige, geht mutig ans Werk, - bis plötzlich eine vierte Tante auftaucht und alle seine Pläne durcheinanderbringt.
Daten zu Christina Calvo:geboren: 1949
Vita: Christina Calvo, 1949 geboren, lebt als freie Autorin in München. Unter verschiedenen Namen verfasste sie Bühnenstücke, Drehbücher, Erzählungen, Satiren, Kinderbücher, Hörspiele für Erwachsene und ein Dutzend Kinderhörspiele, u.a. "Geh nicht auf den Eulenhügel" (RB 1998) und "Das Flüsterzimmer" (BR 2002). Christina Calvo geht oft auf Reisen, unter anderem zieht es sie immer wieder nach Irland. Eine Eisenbahnfahrt im Süden der Insel wurde zum Auslöser für das Hörspiel "Der Zug nach Wicklow".
Erstsendung: 01.11.1991
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 82
Titel: Altersglühen oder Speed Dating für Senioren
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2011
Autor: Jan Georg Schütte
produziert in: 1953
produziert von: HR
Laufzeit: 64 Minuten
Regie: Jan Georg Schütte
Inhalt: Wie flirte ich, wenn ich keine Illusionen mehr habe oder: wie flirte ich mit einer gehörigen Portion Lebenserfahrung? Kann man im Alter in Liebesdingen noch einmal ganz neu anfangen? Sechs einsame Herrschaften im Alter zwischen 70 und 80 Jahren möchten raus aus ihrer Einsamkeit und trotz oder gerade wegen ihres fortgeschrittenen Alters jemanden kennen lernen, mit dem sie die letzten Jahre ihres Lebens verbringen können. Zu diesem Zweck haben sie sich zu einem Speed Dating angemeldet, eine Veranstaltung, bei der sich eine größere Anzahl von Männern und Frauen in kürzester Zeit möglichst viel über sich austauschen. Die Figuren, ihre Biographien und ihre Geschichten werden für dieses Hörspiel mit den Darstellern zusammen in Improvisationen gefunden. Vorgeführt wird die alltägliche Praxis des Speed Datings, die auf der Annahme gründet, die ersten Sekunden einer Begegnung seien maßgeblich in Sachen Liebe.
Sprecher:Heinz Schimmelpfennig (Sprecher)
Werner Hessenland (Malmgreen)
Otto Rouvel (Professor)
Arno Assmann (Kapitän)
Robert Seibert (Maschinist)
Ronald Feit (Funker Italia)
Kurt Glass (Funker Ron)
Friedrich Schönfelder (1. Offizier)
Hanns Lothar (2. Offizier)
Rolf Defrank (3. Offizier)
MusikerEnsemble: Jourist Quartett Musiker: Eduard Tachalov (Violine) Jakob Neubauer (Bayan) Efim Jourist (Bayan) Christian Schulz (Gitarre) Johannes Huth (Kontrabass)
Daten zu Jan Georg Schütte:geboren: 1962
Vita: Jan Georg Schütte, geboren 1962 in Oldenburg, Schauspieler, Theater- und Filmregisseur, hat sich einen Namen gemacht mit Kinofilmen, die er mit hochkarätigen Schauspielern in freier Improvisation entwickelte. Mit dem NDR Hörspiel produzierte Schütte 2010 "Seitenspringer"; für "Altersglühen oder Speed Dating für Senioren" erhielt er 2011 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. Auch seine Hörspiele entstehen aus Improvisationen der Schauspieler. Wolfgang Seesko, geboren 1970 in Hamburg, studierte Musik- und Kunstwissenschaft in Oldenburg und beschäftigt sich seit 2001 mit dem Genre Hörspiel. Er arbeitet als freier Radiojournalist und -regisseur.
Erstsendung: 13.03.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 82
Titel: Am Rand der Catskills
Autor: Håkan Nesser
produziert in: 1994
produziert von: DKultur
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Wo ist Sarah? Seit 14 Monaten ist die vierjährige Tochter von Erik und Winnie Steinbeck verschwunden. Offensichtlich wurde sie entführt. Erik sah einen fremden Mann, der sie auf der Straße aufgriff und in einem dunklen Wagen verschleppte. Danach verliert sich die Spur: kein Erpresserbrief, kein Hinweis auf mögliche Täter. Um Abstand zu gewinnen, überredet Winnie Erik, nach New York zu ziehen. Doch das Paar lebt sich immer mehr auseinander. Erik entdeckt, dass Winnie sich aus dem Haus schleicht, wenn er fort ist und obskure Bekanntschaften pflegt, von denen er nichts wissen soll. Ihm wird klar, dass er die Frau an seiner Seite gar nicht kennt.
Sprecher:Jens Wawrczeck (Birger)
Daten zu Håkan Nesser:geboren: 21.02.1950
Vita: Håkan Nesser, geboren 1950, war zunächst Lehrer und lebt heute als freier Autor in Uppsala. Seine Van-Veeteren-Krimis sind vielfach preisgekrönt worden. DeutschlandRadio Berlin produzierte zuletzt "Das vierte Opfer" (2001) und "Die Frau mit dem Muttermal" (2002).
Hompepage o.ä.: http://www.nesser.se/
Erstsendung: 06.01.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 82
Titel: Aus der Ferne: Drei Schwestern
Autor: Sara M. Schüller
produziert in: 1975
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Anouschka Trocker
Inhalt: »Drei Generationen nach meiner Urgroßmutter überquere nun ich den Ozean.« Sara folgt einer bitteren Sehnsucht ihres Vaters, der einst nach Deutschland flüchten musste. Sie reist in seine chilenische Heimat, in das unbekannte Land seiner Mutter und Tanten. Es waren drei Schwestern aus einer spanischen Auswandererfamilie, die von einer Rückkehr nach Madrid träumten. Die Familienbande der drei baskischen Schwestern reichen inzwischen um die halbe Welt. Nur Saras Großtante lebt noch immer im Haus mit dem kleinen Laden von einst. Hier im Alltag sucht Sara nach der Familiengeschichte. Alles begann mit dem Urgroßvater, der ein Vermögen verspielt hat. Immer waren es die Frauen, die für das Weiterleben sorgten.
Sprecher:Arno Görke (Körner)
Alwin Joachim Meyer (Stoltz)
Harald Meister (Klein)
Heinz Schacht (Burgmann)
Henning Schlüter (Färber)
Diether Krebs (Höffner)
Klaus Schwarzkopf (Schwaiger)
Margarethe Militzer (Frau Kern)
Eva Garg (Fräulein Gebauer)
Theresia Nienstedt (Sekretärin)
Ricarda Benndorf (Frau Doll)
Marlene Riphahn (Frau Petereins)
Ursula Hinz (Kantinenangestellte)
Bodo Primus (Dr. Weber)
Manfred Heidmann (Dr. Glotz)
Gerd Mayen (Dr. Dr. Held)
Kurt Faber (Direktor Eiken)
Rudolf Jürgen Bartsch (Direktor Wagner)
Traugott Buhre (Dr. Dr. Geltner)
Josef Meinertzhagen (Ober)
Peter Lieck (Keller)
Elisabeth Opitz (Gerda Schwaiger)
Charly Wagner (Sprecher)
Werner Rundshagen (Psychiater)
Erstsendung: 11.09.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 5 von insgesamt 82
Titel: Beim Zugführer
Autor: Alasdair Gray
produziert in: 1981
produziert von: SWF
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Sylvia Molzer
Übersetzer: Bernd Rullkötter
Inhalt: In einer nicht allzu fernen Zukunft trifft sich eine bunte Gesellschaft im Abteil eines supermodernen Zuges: ein alter Kommunist, der zur Zeit der Dampflokomotiven Heizer war, neben ihm Tochter und Enkelin, daneben ein erzreaktionäres Pendler-Ehepaar und eine freundlich-farblose pensionierte Lehrerin. Bald kommt man auf die neue Eisenbahn zu sprechen, der patriotischen Begeisterung über diese technische Errungenschaft steht deren Verurteilung als Produkt der üblichen Spekulantenclique gegenüber. Die Fronten verhärten sich - da steht der Lokführer in der Tür, begrüßt den alten Kommunisten als den legendären John Halifax, der damals bei dem Rennen... Man entspannt sich wieder, doch da kommt die ängstliche Frage auf: Wer steuert den Zug? Alasdair Gray, geboren 1934, war nach dem Studium an der Glasgow Art School Kunstlehrer und Bühnenmaler, begann dann Hörspiele, Fernsehspiele und Bühnenstücke zu schreiben. 1977-79 "Writer in Residence" an der Universität Glasgow. 1981 der Roman "Lanark". Daneben Wandgemälde in Kirchen, Pubs, Nachtclubs, in einem Naturschutzgebiet und mehreren Schlafzimmern.
Sprecher:Dinah Hinz (Kommissarin Tanquerel)
Jochen Bartels (Kommissar Saint-Gil)
Karl Maldek (Kripo-Chef)
Ludwig Thiesen (Roland Lambert)
Christine Davis (Laura Kaufmann)
Walter Renneisen (Fourmel)
Gert Keller (Professor)
Dieter Eppler (Lemair)
Daten zu Alasdair Gray:geboren: 28.12.1934
Vita: Alasdair Gray (* 28. Dezember 1934 in Riddrie, Glasgow) ist ein schottischer Schriftsteller und Künstler. Sein bekanntestes Werk ist sein erster Roman Lanark - A Life in Four Books (1981), an dem er über 30 Jahre lang gearbeitet hat. In seinen Werken kombiniert er Realismus, Fantasy und Science Fiction. Eine Besonderheit seiner Werke ist die geschickte Verwendung von Typographie und die Einbindung seiner eigenen Illustrationen. Seine politischen Schriften unterstützen den schottischen Sozialismus und die Unabhängigkeit Schottlands. Der Autor Will Self beschreibt ihn als "einen kreativen Sozialgelehrten mit integrierter politisch-philosophischer Vision". Er selbst nennt sich einen "fetten, Brillen tragenden, glatzköpfigen, alternden Fußgänger aus Glasgow".
Hompepage o.ä.: http://www.alasdairgray.info/
Erstsendung: 09.01.1983
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 82
Titel: Blätter im Wind
Autor: Gerold Ducke
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 28 Minuten
Regie: Beatrix Ackers
Komponist: David Fortez
Inhalt: „Die Kolbannette ist der Name einer Edelziege von vornehmen Pedigree. Ihr Fell ist seidig und hat einen Schimmer ins Romantisch-Blaue. Ihre vier graziösen Beine tragen sie leicht, aber nicht immer sicher überall dorthin, wohin sie, mit einer Leidenschaft zu hohen Bergen, gern möchte. So muss sie bisweilen, wenn sie sich wieder irgendwo verstiegen hat, heruntergetragen werden.“ So liebevoll-ironisch beschrieb Franz Blei die deutsch-französische Schriftstellerin Annette Kolb. 1961 recherchiert eine andere Annette für eine Radiosendung über die aus dem Exil nach Deutschland zurückgekehrte Kolb. Aber sie ist nicht so leicht fassbar, weder als Autorin, noch als Mensch, muss Annette feststellen.
Daten zu Gerold Ducke:geboren: 1948
Vita: Gerold Ducke, Jahrgang 1948, Studium der Pädagogik, Germanistik und Philosophie. Dozent in der Erwachsenenbildung. Lebt in Berlin. Veröffentlichungen über Brecht, Ernst Lubitsch und den Charakterkomiker Curt Bois („Der Humor kommt aus der Trauer“, 2001). Lesungen zu verschiedenen literarischen Themen (Wilhelm Raabe, Georg Hermann, Lyrik des Exils, Annette Kolb u.a.) „Weiße Hirsche“ ist sein Hörspiel-Debüt.
Erstsendung: 03.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 82
Titel: Brabant
Autor: Hans Pleschinski
produziert in: 1965
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Christine Wunnicke
Inhalt: Ein Hörstück zur See in drei Teilen.

"Wir fahren nach Amerika. Wir greifen an!" Was um alles in der Welt vermag die kreuzbrave, wohlmeinende und politisch ziemlich korrekte paneuropäische Kulturvereinigung "Artemis e.V." während ihrer Jahrestagung zu solch einem weitreichenden, ungeheuerlichen und in seinen Folgen unabsehbaren Beschluss treiben? Natürlich nichts anderes als ein kultureller Skandal allererster Ordnung - die drohende Schändung heiligsten Abendland-Territoriums: ein zweiter Euro-Disney-Park im Südosten Roms. Und so schaukeln die Artemisler auf ihrer Reise über das Meer süd-südwest durch den Ärmelkanal vorbei an Madeira bis nach Potomac River, um ins Pentagon als Zeichen heiligen Protestes eine Kanonenkugel abzufeuern. Ihr Schiff ist keine USS Lincoln, ihr schwimmender Dreimaster ist die Brabant, ein abgehalftertes Kriegsschiff, jetzt Hotelschiff mit Tagungsmöglichkeiten und Blumenkübeln an der Reling. Mit voller Kraft voraus, allen Widrigkeiten und Versuchen zur Umkehr zum Trotz, hält die Brabant Kurs auf ihrer Fahrt zum letzten großen Verteidigungsschlag Europas. Die Passagiere spielen währenddessen unvergleichliches europäisches Welttheater: Kulturen und Sprachen liegen miteinander im bizarren Kampf, zur unfreiwilligen Aufführung kommen pralle, komische Abenteuer aus Fleisch und Geist, deftige Anspielungen und Seitenhiebe auf den Mitreisenden würzen und garnieren dieses Schauspiel zur See. 
MusikerPaul Bialek (Violine) Konstantin Dorsch (Violine) Henrike Gosch (Viola) Gero John (Violoncello) Rudolf Schmücker (Klavier)
Daten zu Hans Pleschinski:geboren: 23.05.1956
Vita: Hans Pleschinski, 1956 in Celle geboren, lebt in München. Veröffentlichte zahlreiche Romane, u.a. "Ostsucht" (1993) und "Leichtes Licht" (2005). 2008 erschien der Roman "Ludwigshöhe", für den er 2008 den Nicolas-Born-Preis des Landes Niedersachsen erhielt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.11.2005
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 82
Titel: Clausura oder Die Stimme der Frommen
Autor: Sergio Zavoli
produziert in: 1963
produziert von: SR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Wolfgang Schwade
Inhalt: Ein Gespräch mit Nonnen eines italienischen Klosters
Sprecher:Hans Joachim Sager (Schlüter)
Gisela Zoch (Irene)
Hans Goguel (Hartmann)
Rüdiger Renn (Fritz)
Tosca Dohnke (Frau von Büttner)
Katrin Schaake (Gerda Strohmann)
Ferdi Welter (Herr Glunz)
Margot Schönberger (Frau Glunz)
Musa Woettki (Fräulein Borschardt)
Ernst Kösling (1. Steward)
Peter Arthur Stiege (Obersteward/Einwanderungsbeamter)
Hans Joachim Steindamm (Decksteward)
Annegreth Ronald (1. Stewardess)
Edith Rüb (2. Stewardess/Junge Dame)
Harry Naumann (angestellter)
Zsoka Duzar (Junge Dame)
Claudia Wedekind (Junge Dame)
Gertrud Roll (Junge Dame)
Erstsendung: 11.04.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 82
Titel: Das Dorf ist überall - ein Landtagebuch
Autor: Beate Becker
produziert in: 1986
produziert von: SFB
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Beate Becker
Judith Lorentz
Komponist: Heiko Rüsse
Inhalt: Sie lebt mit Mann und Kind in einem kleinen Dorf in der Pfalz und muss feststellen: Das Landleben ist schön, aber anders. Und es ist nichts für Anfänger, vor allem wenn man aus der Großstadt kommt. Hier ist jeder Tag ein Sonntag. Im Dorf gibt es kein Geschäft, kein Kino, kein Museum und der nächste Bioladen ist 27 km entfernt. Man lebt nicht im Altbau, sondern im Eigenheim und fährt ein neues Auto. Das Dorf singt zusammen im Chor, geht auf Beerdigungen, feiert und trinkt am Dorffest, der "Kerwe", dem Höhepunkt des Jahres.
Sprecher:Jürg Laederach
MusikerRoland Vanecek
Daten zu Beate Becker:geboren: 1967
Vita: Beate Becker, geboren 1967 in Nürnberg, arbeitet als Autorin und Regisseurin in Berlin und lebt in der Pfalz.
Erstsendung: 08.03.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 82
Titel: Das Geld
Autor: Emile Zola
produziert in: 2011
produziert von: SWR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Übersetzer: Wolfgang Günther
Inhalt: In "Das Geld" beschreibt Zola realistisch und detailgenau die Genese eines großen Krachs an der Pariser Börse, den er zeitlich in die glänzende Endphase des Second Empire unter Napoleon III verlegt. Zola erzählt von Spekulanten, Finanzmaklern, großen Bankiers und kleinen Anlegern, von Zynikern, Aasgeiern, Moralisten, Revolutionären, von all den Opfern und Tätern in dem schwindelerregenden Spiel um das Geld, von ihren Intrigen, ihren Sehnsüchten und ihrer Verzweiflung, wenn in einer großen Blase alle Hoffnung zerplatzt. Der eigentliche Protagonist des Romans ist das Geld selbst. Es sind nicht länger die Menschen die Akteure ihres Schicksals, sondern die dingliche Macht des Geldes. Und natürlich sind es am Ende nicht die Macher, die vernichtet werden - die hecken wie Zolas Romanheld Saccard am Ende schon wieder fröhlich-ungeniert weitere Millionengeschäfte aus.

"Nie hatte Saccard die Börse aus der Vogelperspektive in so merkwürdiger Ansicht erblickt, mit den vier schiefen Ebenen ihres mächtigen Zinkdaches, überragt von einem starrenden Wald von Röhren. Die Spitzen der Blitzableiter richteten sich wie riesig lange Spieße drohend himmelwärts. Das Gebäude selbst war nur ein schmutziggrauer, nackter Steinwürfel, über dem eine zerfetzte Fahne flatterte. Einen eigentümlichen, verblüffenden Anblick boten Stufen und Säulengang, welche von schwarzen Ameisen gesprenkelt schienen, als sei der ganze Ameisenhaufen in Aufruhr und von einer hochgradigen Aufregung hin und her bewegt. 'Wie winzig klein erscheint das alles! Man meint, mit einem Griff könnte man sie alle in die Hand schließen.'"

"Das Geld' erzählt alles, was man über den Börsenwahn wissen muss." (Der Tagesspiegel)
Sprecher:Dustin Semmelrogge
Daten zu Emile Zola:vollständiger Name: Émile Édouard Charles Antoine Zola
geboren: 02.04.1840
gestorben: 29.09.1902
Vita: Émile Édouard Charles Antoine Zola (* 2. April 1840 in Paris; † 29. September 1902 ebenda) war ein französischer Schriftsteller und Journalist.
Zola gilt als einer der großen französischen Romanciers des 19. Jahrhunderts und als Leitfigur und Begründer der gesamteuropäischen literarischen Strömung des Naturalismus. Zugleich war er ein sehr aktiver Journalist, der sich auf einer gemäßigt linken Position am politischen Leben beteiligte.
Sein Artikel J’accuse …! (Ich klage an …!) spielte eine Schlüsselrolle in der Dreyfus-Affäre, die Frankreich jahrelang in Atem hielt, und trug entscheidend zur späteren Rehabilitierung des fälschlich wegen Landesverrats verurteilten Offiziers Alfred Dreyfus bei.

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Erstsendung: 25.12.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 82
Titel: Das große Schweigen
Autor: David Chotjewitz
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Reizüberflutung und Hören als Seinsform sind das Thema, mit dem A und B nach Irrwegen endlich im Studio auf Sendung gehen. Zur Entspannung bieten sie das große Schweigen an, eine Übung, die besonders mit Blick auf die Einschaltquote nicht problemlos ist. Das große Schweigen? Oder doch nur ein Hörspiel, eins unter vielen, das die innovationswütigen Hörspielschaffenden ins Gefecht entsenden? Modellhafte Ausschnitte aus Hörspielproduktionen hat sich der Autor gleich mit ausgedacht.
Sprecher:Adela Florow (Schauspielerin)
Daten zu David Chotjewitz:geboren: 14.05.1964
Vita: David Chotjewitz wurde 1964 in Berlin geboren und veröffentlichte sein erstes Buch 1984. Seitdem hat er zahlreiche Erzählungen, Theaterstücke und Hörspiele geschrieben sowie als Schauspieler und Übersetzer gearbeitet. David Chotjewitz lebt in Hamburg.

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Erstsendung: 08.05.1993
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 82
Titel: Das Handbuch der Inquisitoren
Autor: António Lobo Antunes
produziert in: 2003
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Übersetzer: Maralde Meyer-Minnemann
Inhalt: Jahrzehntelang befand er sich als einflussreicher Minister unter dem Diktator Salazar im Zentrum der Macht und auf seinem Landgut herrschte der "Herr Doktor", wie er ehrfürchtig genannt wurde, als allmächtiger Patron. Von der Magd bis zur Köchin hatte ihm das weibliche Dienstpersonal zu Willen zu sein. Illegitime Kinder entband der Tierarzt. Politische Gegner werden auf seinen Auftrag hin gefoltert oder liquidiert. Doch nun liegt der Patron als zahnloser Greis in einem schäbigen Altenheim. In seinem grandios komponierten Stimmenkanon, in dem die chronologische Zeit außer Kraft gesetzt ist, entsteht der Alptraum einer portugiesischen Vergangenheit, die immer noch Gegenwart ist.
Daten zu António Lobo Antunes:geboren: 01.09.1942
Vita: António Lobo Antunes, geboren 1942 in Lissabon, Chirurg und Psychiater, war zwangsverpflichtet als Militärarzt in Angola und wurde mit "Der Judaskuss" 1979 über Nacht als Schriftsteller weltberühmt. Zahlreiche Romane. 2007 erhielt er den Camões-Preis, die bedeutendste Literaturauszeichnung in der portugiesischsprachigen Welt.

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Erstsendung: 10.01.2001
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 82
Titel: Das Haus von Fernanda Mendoza
Autor: Zaia Alexander
Antje Rávic Strubel
produziert in: 1977
produziert von: BR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Das lässt sich ewig reparieren, verspricht der Arzt. Du wirst ewig geliebt, verspricht der Verliebte. Und Hypochonder, heißt es, sterben nicht. Die Zwillinge Mona und Joan Blake leben zurückgezogen in einem wohlhabenden Viertel von Los Angeles, versorgt von ihren salvadorianischen Haushaltshilfen Fernanda und Vida, die zu einer Ersatzfamilie geworden sind. Als die hypochondrische Mona stirbt, kehren ihre Töchter Alex und Lisa in die Wohnung der Zwillinge zurück, die sie vor Jahren auf der Flucht vor dem traumatisierenden Einfluss der Mutter verlassen haben. Alex lebt mittlerweile in Berlin, Lisa in Arizona. Der Tod zwingt die Frauen zu einer Auseinandersetzung mit ihren Vorurteilen und Ängsten und löst Konflikte zwischen den verschiedenen Lebensentwürfen aus. Alex' privilegierte Auswanderung und ihre Sicht auf Deutschland kontrastiert mit Fernandas Problemen als Einwanderin in die USA. Lisa steht vor der Entscheidung, ihre lieblose Ehe zu beenden, während Alex' ungebundenes Künstlerleben sich als Maske ihrer Homosexualität entpuppt. Sie sehen sich einer existentiellen Einsamkeit gegenüber, der auch Joan durch den Verlust ihrer Schwester ausgesetzt ist.

Während die wiedervereinte Familie sich mit ihrem sozialen und gesundheitlichen Abstieg beschäftigt, sind die beiden Haushaltshilfen auf dem Weg nach oben. Doch auch ihre Existenz ist mit einem Mal bedroht: Fernandas Sohn wird Vergewaltigung vorgeworfen. Ein Hörspiel über Scheinwelt und Wirklichkeit, über Durchlässigkeit gesellschaftlicher Zuschreibungen und die Unhaltbarkeit von Heilsversprechen.
Sprecher:Alexander May
Kornelia Boje
Christian Wolff
Günter Mack
Alexander Malachovsky
u.a.
Daten zu Antje Rávic Strubel:geboren: 12.04.1974
Vita: Antje Rávic Strubel, geboren 1974 in Potsdam, schreibt Romane und Erzählungen. Ihr erstes Hörspiel "Kältere Schichten der Luft" (DLF 2005) wurde zum Hörspiel des Monats gekürt, für den gleichnamigen Roman erhielt sie 2007 den Hermann-Hesse-Preis.

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Treffer 14 von insgesamt 82
Titel: Das Kind von Noah
Autor: Eric-Emmanuel Schmitt
produziert in: 1972
produziert von: SWF
Laufzeit: 105 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Ursula Schregel
Übersetzer: Inès Koebel
Inhalt: Schauplatz der auf authentischen Ereignissen beruhenden Handlung ist das von Deutschen besetzte Belgien zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Judenverfolgung. Der Autor hat den Stoff Abbé André gewidmet, dem Vikar der Gemeinde Saint-Jean-Baptiste in Namur. Der siebenjährige Joseph, Sohn des jüdischen Schneiderehepaares Bernstein, wird aus Sicherheitsgründen als "Neffe" bei einem Kunden, dem Grafen von Sully, untergebracht. Doch bald taucht auch dort die Gestapo auf und Joseph wird - wieder unter falscher Identität - im Internat von Pater Pons untergebracht. Der engagierte katholische Dorfgeistliche hat schon ein Dutzend jüdischer Knaben aufgenommen. Als Joseph, betört vom Gepränge katholischer Messen, konvertieren will, ist Pater Pons gar nicht begeistert. Für ihn sind die Juden das auserwählte Volk, das keiner Missionierung bedarf, wohl aber der Hilfe, um die braune Sintflut zu überleben. Aus diesem Grund hat er die Krypta der Kapelle, in der unmittelbaren Umgebung der Schule, zur Arche Noah erklärt. Dort versucht er die Schriften und Artefakte jüdischer Kultur vor dem Untergang zu bewahren. Während Joseph und Pater Pons im Schutz der "Arche" die Sprache der Thora studieren, geht draußen der Krieg zu Ende. Als die Gestapo in letzter Minute doch noch entdeckt, was sich im Internat abspielt, scheint Josephs Schicksal besiegelt. Aber Pater Pons weiß auch jetzt einen Weg, Joseph und die anderen ihm anvertrauten Schützlinge zu retten.
MusikerPeter Dicke (Klavier; Orgel)
Daten zu Eric-Emmanuel Schmitt:geboren: 28.03.1960
Vita: Éric-Emmanuel Schmitt (* 28. März 1960 in Sainte-Foy-lès-Lyon) ist ein französischer und belgischer Romancier, Dramatiker und Filmregisseur. Er schrieb u.a. die Theaterstücke "Der Besucher" (1993); "Golden Joe" (1995); "Enigma" (1996); "Der Freigeist" (1997).

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Erstsendung: 23.01.2005
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 82
Titel: Das Leben in Fragen und Ausrufen
Autor: Anton Tschechow
produziert in: 1980
produziert von: SDR
Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Übersetzer: Peter Urban
Inhalt: Hörspielcollage

Der Weg des Schreibenden ist von Anfang bis Ende mit Dornen, Nägeln und Brennnesseln bestückt." Die drastischen Warnungen "seines Pädagogen", gerichtet an einen Schüler, der von der Idee, ein Schriftsteller zu werden, auf keinen Fall ablassen will, fielen bei diesem nicht auf fruchtbaren Boden. Mit unzähligen Humoresken und Satiren, die nicht länger als 100 Zeilen sein durften, gelang es dem blutjungen Anton Tschechow, das Lachen als Lebensform, Lachen auch über sich selbst, zu einer literarischen Überlebenstechnik zu verfeinern. In den frühen, am Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen grandiosen Textminiaturen erweist sich Tschechow als Urvater der russischen Groteske und des absurden Humors. Als strukturierender Kompass ihrer Hörcollage diente Irene Schuck Tschechows Zeichnung der Lebensalter des Menschen von der Geburt bis zum Tod.
Sprecher:Hans Hessling (Onkel Terence)
Andreas Seyferth (Matthew bzw. männl. Stimme)
Monika Barth (Miriam bzw. weibl. Stimme)
Daten zu Anton Tschechow:vollständiger Name: Anton Pawlowitsch Tschechow
geboren: 29.01.1860
gestorben: 15.07.1904
Vita: Anton Pawlowitsch Tschechow (* 29. Januar 1860 in Taganrog, Russland; † 15. Juli 1904 in Badenweiler, Deutsches Reich) war ein russischer Schriftsteller, Novellist und Dramatiker. Er entstammte einer kleinbürgerlichen südrussischen Familie und war Arzt von Beruf, betrieb Medizin jedoch fast ausschließlich ehrenamtlich. Gleichzeitig schrieb und publizierte er zwischen 1880 und 1903 insgesamt über 600 literarische Werke. International ist Tschechow vor allem als Dramatiker durch seine Theaterstücke wie Drei Schwestern, Die Möwe oder Der Kirschgarten bekannt. Mit der für ihn typischen, wertneutralen und zurückhaltenden Art, Aspekte aus dem Leben und der Denkweise der Menschen in der russischen Provinz darzustellen, gilt Tschechow als einer der bedeutendsten Autoren der russischen Literatur.

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Erstsendung: 14.07.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 82
Titel: Das Lied des Wals
Autor: Heinrich Weppner
produziert in: 1983
produziert von: RB
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Robert Mertens hat sein Gedächtnis verloren. Dr. Behrend - sein Therapeut - hilft ihm bei der Suche nach sich selbst. Er scheitert jedoch zunächst am inneren Widerstand des Patienten. Nach und nach tauchen in den Gesprächen, Hypnosen, Träumen Erinnerungsfragmente auf: 'Fisch', 'alter Mann', 'Gesang' und immer wieder der Mythos von Jona und dem Wal. Es hat den Anschein, als ob Mertens das grausame Walfischschlachten auf den Färöer Inseln nicht verkraften konnte und im Schock sein Gedächtnis einbüßte. Allerdings je mehr sich das Rätsel um diesen Mann löst, desto stärker gerät Dr. Behrend in seinen Sog. Der Arzt verstrickt sich schließlich in dessen Identität, bis er manchmal fühlt und spricht wie er. Eines Tages entdeckt er etwas, was ihn tief erschreckt. Mertens Augen sind nicht mehr braun, sondern grau wie das Meer, und er ist keineswegs mehr der Patient, der Hilfe braucht. Heinrich Weppner gelingt in seinem ersten Hörspiel 'Das Lied des Wals' die poetische Umsetzung unseres ökologischen Desasters. Er verschmilzt Umweltkritik und Mythos, Ökothriller und Boulevardstück, Lyrik und Science fiction zu einer zornigen Klage über den Verlust der Natur. "Sie singen", so träumt Robert Mertens von den Walen, "...sie singen vom verlorenen Paradies... Sie singen von den Tänzen unter den Meeren... Sie singen von ihrer Liebe... Unendlich diese Stille.... Schneediamanten in den Wassern der Arktis.... Ich sehe.... Einhörner, die über Regenbogenhürden setzen."
Sprecher:Ursula Hinrichs (Mutter Reimers)
Wolf Rahtjen (Vater Reimers)
Heidi Mahler (Britta, Tochter)
Diethard Wittholz (Jens, Sohn)
Meike Meinert (Silke, Tochter)
Jasper Vogt (Sven, Brittas Freund)
Gerlind Rosenbusch (Tina Schubert, Architektin)
Rolf Bohnsack (Schröder, Polier)
Erstsendung: 18.12.1986
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 82
Titel: Das Mädchen, das sterben sollte
Autor: Glyn Maxwell
produziert in: 1962
produziert von: SWF
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Übersetzer: Martina Tichy
Inhalt: Susan Mantle kommt tränenüberströmt aus einer Sitzung mit einer Wahrsagerin, die ihr eine unheilvolle Prophezeiung machte: "Sie werden berühmt. Sie werden reich. Sie werden einem großen dunklen Fremden begegnen. Sie werden nein zu ihm sagen bis zu dem Tag an dem Sie ja zu ihm sagen. Am Tag darauf werden Sie sterben." Solchermaßen aufgelöst hält ihr ein Fernsehteam eine Kamera vors Gesicht, das gerade auf Jagd nach Reaktionen auf eine ganz andere Tragödie ist: Ein Hollywood-Star soll bei einem Attentat ums Leben gekommen sein. Susan stammelt ein Dylan Thomas-Zitat ins Mikrofon: "Dem Tod wird kein Reich mehr bleiben". Ihr tränenüberströmtes Gesicht macht sie über Nacht zum Herzens-Star der Briten. Auf einmal ist sie Mittelpunkt einer clever inszenierten Reality Show. Ab sofort ändert sich ihr ganzes Leben. Sie ist auf der Flucht - sowohl vor den Medien als auch vor der Todes-Prophezeiung.
Sprecher:
offen
Richter: Kurt Lieck
Holzfäller: Robert Rathke
Wanderprediger: Hannes Tannert
Gerichtsdiener: Heinz Rabe
Alte Frau: Clara Walbröhl
Tajomaru, Räuber: Wolfgang Reichmann
Junge Frau: Inge Bahr
Geist des Samurai: Gert Westphal
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Treffer 18 von insgesamt 82
Titel: Das Sterben der Silberfüchse
Autor: Jakov Lind
produziert in: 1984
produziert von: RIAS
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Inhalt: Bei Kriegsende begegnen einander der Jude Petzel und der Deutsche Robert, der sich vor den Alliierten und ihrem Strafgericht fürchtet. Er tauscht mit Petzel zunächst die Kleider, dann läßt er einen Blutaustausch vornehmen. Jahre später, das Strafgericht ist ausgeblieben, leidet Robert an Blutkrebs, Petzel, wohlbestallter Besitzer einer Tierhandlung, kann ihm aber nun nicht mehr helfen - und will es auch nicht.
Sprecher:Friedrich W. Bauschulte (Professor van Dusen)
Klaus Herm (Hutchinson Hatch)
Liane Rudolph (Chantal de Saint-Clair / Madame Sabot / Carmencita / Monsieur Fantôme)
Klaus Miedel (Kommisar Bidet)
Edgar Ott (Minister Rouvier)
Joachim Pukaß (Hausknecht)
Joachim Pukaß (Le Gorille)
Almut Eggert (Zimmermädchen)
Almut Eggert (La Moufette)
Krikor Melikyan (Eremit)
Claudio Maniscalco (Polizist)
Daten zu Jakov Lind:geboren: 1927
Vita: Jakov Lind, 1927 als Sohn jüdischer Eltern in Wien geboren, konnte 1938 nach Holland entkommen und tauchte nach der Okkupation mit gefälschten Papieren in Deutschland unter. Nach Aufenthalten in Palästina, Wien, Paris, Amsterdam und New York lebt Lind heute in London. Zahlreiche Erzählungen, Romane, Theaterstücke und Hörspiele. Anläßlich seines 70. Geburtstags erscheint 1997 im Picus Verlag erstmals seine komplette dreiteilige Autobiographie ("Selbstporträt", "Nahaufnahme" und "Überqueren").
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Treffer 19 von insgesamt 82
Titel: Das Theater muss durch Tränen gehen
Autor: Andrea Marggraf
Klaus Dermutz
produziert in: 1966
produziert von: NDR; SWF
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Andrea Marggraf
Klaus Dermutz
Inhalt: Eine akustische Annäherung an die Arbeit des Regisseurs Klaus Michael Grüber.

"Landschaft mit Mensch": Die Innen- und Außenräume im Kosmos des Theaterregisseurs Klaus Michael Grüber.

Der Regisseur ist ein Mensch, der von der Schönheit erzählt, schreibt Klaus Michael Grüber (1941-2008) zu seiner Bérénice-Inszenierung 1984 in Paris. Legendär seine "Winterreise" 1977 im Berliner Olympiastadion oder Brentanos "Rudi" im alten Hotel Esplanade am Potsdamer Platz. Klaus Michael auf der Wanderschaft in einem chaotischen Kosmos. Zusammen mit Malern wie Eduardo Arroyo und Gilles Aillaud erfand er Bühnenlandschaften, die von einem Universum erzählen, in dem die Menschen nach einem Halt suchen.

Klaus Michael Grüber wählte gerne Spielorte außerhalb des Theaters. Er plädierte dafür, den eigenen Mitteln stets zu misstrauen, keine Lösungen anzustreben. Viel eher solle eine Ahnung für die Tragik der Entfernung zwischen Kunst und Wirklichkeit geschaffen werden. Das Hörspiel erkundet diese Ahnung auf den Spuren seiner Bühnenfiguren und in Gesprächen mit seinen Schauspielern. Eine klangvolle Reise ins Universum des Klaus Michael Grüber.
Sprecher:Fred Tanner (1. Kartenspieler)
Benno Sterzenbach (2. Kartenspieler)
Otto Mächtlinger (3. Kartenspieler)
Monika Koch (Fräulein Wenig)
Kornelia Boje (Erika)
Franziska Oehme (Friederike)
Kurt Beck (Dr. Fincke)
Johannes von Spallart (Fürst L.)
Erwin Parker (Diskutant)
Angelica Arndts (Die Schrille)
Wolfgang Stendar (Pater Suso)
Christiane Hörbiger (Kellnerin)
Robert Tessen (Hausmeister Eric)
Alfred Schlageter (Der Vater)
Gert Westphal (Erzähler)
Erstsendung: 03.09.2017
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 82
Titel: Der Doktor und die Teufel
Auszeichnungen (1):Karl-Sczuka-Preis: 1959
Autor: Dylan Thomas
produziert in: 2000
produziert von: NDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Bearbeitung: Goetz Kozuszek
Übersetzer: Erich Fried
Inhalt: »Seit Jahren suchte ich den Stoff für eine Geschichte, die die Frage stellte, ob - nicht nur in der wissenschaftlichen Forschung - der Zweck die Mittel heiligt«. (Dylan Thomas)

Ursprünglich als Drehbuch für einen Film verfasst, der nie realisiert wurde, greift Dylan Thomas in diesem »Drama für einen Film« auf eine wirkliche Begebenheit zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Es ist die Geschichte um den Arzt Dr. Rock, der in Edinburgh für anatomische Studien an seinem Institut von dubiosen Gestalten Leichen abkauft. Da in dieser Zeit nur das Sezieren von zum Tode Hingerichteter erlaubt war, es an der Ware mangelt, fragt Rock nicht nach der Herkunft seiner »Objekte«, für die er 7 Pfund zehn Schilling zahlt. Zwei Friedhofsräuber verlegen ihr Geschäft auf den Mord an alleinstehende Arme, die sie in ihr Haus zur Logie locken. Die Taten werden entdeckt, der geniale Arzt muss sich der öffentlichen Debatte stellen ...

Dylan Thomas gelingt es, den historischen Fall in ein tragikomisches Stück voller Erbarmen für die Geschundenen zu überführen.
Sprecher:Calvin Burke (Buck)
Jan Georg Schütte (Gavin)
Andreas Grothgar (Nick)
Marion Breckwoldt (Heather)
Wolfgang Kaven (Marcolm / Radiosprecher / An- und Absage)
Max Hopp (Sevvie)
Volker Hanisch (Nachrichtensprecher 1)
Klaus Dittmann (Nachrichtensprecher 2 / Marshall)
Barbara Nüsse (Mrs. Digby)
Björn Grundies (Kellner)
Erika Skrotzki (Pat)
Hans Kremer (Alan)
Ingrid Sanne (Schwester Gerard)
Özlem Soydan (Telefonistin)
MusikerSandy Sutherland (Dudelsack) Werner Präfte (Violine) Josef Lippert (Musikalische Begleitung) Rolf Lind (Musikalische Begleitung) Hans Schütze (Musikalische Begleitung) Johnny Müller (Musikalische Begleitung) Siegfried Franz
Daten zu Dylan Thomas:vollständiger Name: Dylan Marlais Thomas
geboren: 27.10.1914
gestorben: 09.11.1953
Vita: Dylan Marlais Thomas (* 27. Oktober 1914 in Swansea, Wales; † 9. November 1953 in New York City) war ein walisischer Schriftsteller. Thomas schrieb Gedichte, Essays, Briefe, Drehbücher, autobiographische Erzählungen und ein Theaterstück: Under Milk Wood (Unter dem Milchwald), sein Hauptwerk, das als Hörspiel 1954 postum mit dem Prix Italia ausgezeichnet wurde.
Hompepage o.ä.: http://www.dylanthomas.com/
Erstsendung: 15.04.1959
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Abfragedauer: 0,7929 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1545139934
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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