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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 40
Kriterien: Sprecher entspricht 'Karl-Heinz Fiege' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: ... und viele Grüße von Wancho
Autor: Miep Diekmann
produziert in: 1965
produziert von: WDR
Laufzeit: 88 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hermann Pfeiffer
Bearbeitung: Ingeborg Tröndle
Komponist: Kurt Herrlinger
Sprecher:Horst Uhse (Erzähler)
Wiltrud Fischer (Nena)
Marlene Wahrlich (Locha)
Marius Müller-Westernhagen (Tempu)
Harry Bong (Dudu)
Franz-Josef Steffens (Sjon Mato)
Karl-Heinz Fiege (Alirio)
Dagmar Laurenz (Odji)
Klaus Dieter Fröhlich (Böchi)
Gerhard Becker (Djerombo)
Erstsendung: 17.01.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 40
Titel: 17. Mai 1993 - 17.22 Uhr oder Attentat auf die Atmosphäre
Autor: Hans Kasper
produziert in: 1973
produziert von: HR
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Werner Klein
Inhalt: Millionen Menschen ersticken in verseuchter Atmosphäre; da beginnt man systematisch nach dem Schuldigen zu suchen, der für die Katastrophe verantwortlich ist. Seit Jahrzehnten hat sich die Freisetzung von Schadstoffen immer bedrohlicher gesteigert. Die Erregung der Erdbevölkerung wächst lawinenartig. Aus Sorge vor Unruhen fordern die Regierungen der Länder Sofortmaßnahmen. Aber nachdem jahrzehntelange Warnungen buchstäblich in den Wind geschrieben wurden, weil trotz schwindender Lebensmöglichkeiten niemand bereit war, auf höheren Lebensstandard und motorisierte Emanzipation zu verzichten, bleibt nur noch festzustellen, wie es zu der verhängnisvollen Entwicklung kommen konnte. Absicht, Gleichgültigkeit und Profitsucht sind nicht faßbar, und die damaligen Politiker können nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden. Aber die Menschheit lebt. Wenn sie überleben will, muß sie sich selbst vor Gericht stellen. Natürlich gibt es unzählige Ursachen, aber die Katastrophe von Itabashi, bei der 13,2 Millionen Menschen umgekommen sind, resultierte eindeutig aus einem durch Kohlenmonoxid hervorgerufenen Sauerstoff-Vakuum. Mit Hilfe weltweiter Datennetze versucht man fieberhaft, die Sekunde zu errechnen, in der der kritische Grenzwert endgültig überschritten wurde. Mit kriminalistischem Spürsinn gelingt es, aus Millionen geometrischer Schnittpunkte die Ortskoordinaten zu bestimmen. Daten über Motorisierung der damaligen Bevölkerung unter Berücksichtigung von Feierabendverkehr und Fahrgeschwindigkeit führen schließlich zur Identifizierung eines Mannes, der vor elf Jahren, am 17. Mai 1993 um 17 Uhr 22 auf seinem Heimweg bei Kilometer 327,58 das Tempo seines Kraftfahrzeugs leicht beschleunigt und eine Milligröße Kohlenmonoxid in die Luft abgegeben hat. Mit Erreichen jener verhängnisvollen Deadline hatte er als letzte Wirkung von Millionen Ursachen die Atmosphäre endgültig zum Umkippen gebracht. Wegen Verbrechens gegen die Weltsicherheit wird er vor dem Gerichtshof der World Security Administration in Buenos Aires unter Anklage gestellt.
Sprecher:Lieselotte Bettin (Passantin)
Kornelia Boje (Professorin)
Karl-Heinz Fiege (Passant)
Karl Friedrich (Passant)
Peter Heusch (Franzose/Dr. Tschi)
Helge Heynold (Stimme)
Uwe Koschel (Untersuchungsrichter)
Andrea Lienau (Stimme/Dr. Jenkins)
Marianne Lochert (Richterin)
Fred Metzler (Sprecher)
Alwin Joachim Meyer (Bernard Willems)
Marianne Mosa (Präsidentin)
Peter Schmitz (Professor Klein/Kommissar/Stimme)
Robert Seibert (Holländer/Reporter)
Heinz Stöver (Passant)
Daten zu Hans Kasper:geboren: 24.05.1916
gestorben: 03.09.1990
Vita: Hans Kasper (* 24. Mai 1916 in Berlin; † 3. September 1990 in Frankfurt am Main; bürgerlicher Name Dietrich Huber) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Hörspielautor bekannt geworden ist. Hans Kasper war langjähriger Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er Aphorismen und hintersinnige Verse schrieb. Für seine Anti-Kriegs-Komödie Geh David helfen (hr/BR 1962) wurde er mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.08.1973
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 40
Titel: Allein Gottes Wort
Autor: Ernst Pfeiffer
produziert in: 1990
produziert von: WDR
Laufzeit: 83 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Manfred Brückner
Inhalt: Der Prozeß Adolph Clarenbach

Adolf Clarenbach gilt in der reformierten Kirche am Niederrhein, im Bergischen und in Köln auch heute noch als eine herausragende historische Persönlichkeit. Mit seinem Glaubensgenossen Peter Fliesteden erlitt er, erst dreißigjährig, am 28. September 1529 zu Melaten vor den Toren Kölns den Märtyrertod auf dem Scheiterhaufen. Der Autor schildert den Prozeß vor dem weltlichen Gericht der Stadt Köln, dem Reichskammergericht zu Speyer und dem geistlichen Gericht des Erzbischofs Hermann von Wied. Die freigestaltete Rekonstruktion, mit der auch die Inquisitoren der Zeit charakterisiert werden, macht deutlich, daß es sich hier nicht nur um einen Ketzerprozeß, sondern auch um einen politischen Vorgang gehandelt hat. In Rückblenden und Gesprächen mit seinem Mitgefangenen Peter Fliesteden wird der kurze Lebensweg Clarenbachs erzählt: seine Studienzeit in Köln und Münster, seine Magistertätigkeit in Wesel, Münster und Osnabrück und sein Wirken in seiner bergischen Heimat. Clarenbach war kein Schüler der großen Reformatoren. Er verkündete seine eigene Lehre, die sich allein auf die griechischen und hebräischen Urtexte der Bibel gründete. Wie Luther und andere Reformatoren wandte er sich aber auch gegen die Auswüchse des damaligen kirchlichen Lebens, gegen Aberglaube, Ablaßhandel und Pfründenwirtschaft. Einer seiner Anhänger war der katholische Pfarrer von Büderich, Johann Klopreis, der sich vor dem geistlichen Gericht in Köln zu verantworten hatte. Um dem Freund beizustehen, reiste Clarenbach mit ihm nach Köln, wurde gefangen genommen und, obwohl er weltlichen Standes war, ebenfalls vor das geistliche Gericht gestellt.
Sprecher:Joachim Luger
Thomas Lang
Jürgen Hilken
Alois Garg
Fritz Bachschmidt
Hans Faber
Karl-Heinz Fiege
Josef Quadflieg
Wolf Aniol
Walter Spiske
Hendrik Stickan
Clausdieter Enskat
Reinhard Schulat
Fritz Stavenhagen
Nico Grüneke
Walter Gontermann
Michael Prelle
Walter Stickan
Erwin Brunn
Helmut EBerke
Rolf Berg
Herbert Meurer
Christian Bossert
Claus-Dieter Clausnitzer
Christian Korp
Lucius Woytt
Dieter Bach
Erwin Geisler
Werner Woelberg
Wolfgang Woytt
Karl-Heinz Bender
Anne Wehner-Bachschmidt
Renate Koehler
Adele Haupt
Elsa Kirsten
Gabriele Schneider
Peter Seuser
John Vellage
Joachim Walter
Lars Ahlbory
Simon Roden
Andreas Ulrich
Folkert Milster
Daten zu Ernst Pfeiffer:Vita: Ernst Pfeiffer, geb. 1926, lebt als freier Schriftsteller in Leverkusen. Er arbeitet als Drehbuchautor, Film- und Fernsehregisseur, schrieb zahlreiche Schulfunkhörspiele zur Geschichte und für die Rheinische Redaktion 1987 das zweiteilige Hörspiel über Johann Peter Ommerborn.
Erstsendung: 29.10.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 40
Titel: Anna sucht den Mond
Autor: Georg Wieghaus
produziert in: 1997
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Claudia Johanna Leist
Inhalt: Eines Tages ist der Mond verschwunden. Anna hört die Nachricht im Radio, in Australien hat man's zuerst bemerkt. Sofort alarmiert sie ihren Onkel Theobald. Er ist Erfinder und Besitzer eines ultraschnellen Raumgleiters. Die beiden starten zu einer Suchaktion ins All. Onkel Theobald hat seinen genialen Navigationscomputer Eumix mitgenommen. Eumix findet heraus, daß sich alle Mondwesen auf dem Jupitermond versammelt haben. Mondkälber, Feen, Vampire, ein Elfenorchester und der kleine Häwelmann beraten mit der Königin der Nacht, ob sie sich um einen anderen Mond bemühen sollen. Wahrscheinlich gefällt den Menschen der alte Mond nicht mehr. Da kommen Anna und Onkel Teobald gerade noch zur rechten Zeit. Sie widersprechen heftig, erfahren, wo sich der Mond versteckt hat und bitten ihn höflich, zurückzukehren.
Sprecher:Julia Lehmann (Anna)
Hermann Lause (Theobald)
Karl-Heinz Fiege (Eumix)
Christian Schruff (Moderator)
Stefanie Mühle (B. Punkt)
Franziska Grasshoff (Regiestimme)
Tom Zahner (Korrespondent)
Peter Lieck (Experte)
Alois Garg (Mond)
Hannes Kathage (Häwelmann)
Kati Karrenbauer (Königin)
Doris Plenert (Mondschaf)
Daten zu Georg Wieghaus:Vita: Georg Wieghaus war Lehrer, Museumspädagoge und Verlagsleiter. Er lebt und arbeitet als freier Autor und Filmemacher in Köln. Für den WDR hat er zahlreiche Hörspiele geschrieben. Er und Claudia Johanne Leist erhielten für die Hörspielreihe "Nie wieder!" den "Deutschen Hörbuchpreis 2004".
Erstsendung: 22.06.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 40
Titel: Cogito in vitro
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Wir befinden uns in einem Transplantationslaboratorium im 3. Jahrtausend. Drei Köpfe warten hier in ihren Glasboxen auf neue Spenderkörper: eine der reichsten Frauen der Welt, ein Großgangster und ein Finanzier. Außerdem wird das Gehirn eines Universalgenies reanimiert. Wegen Pannen im OP heißt es für die Köpfe warten, und so vertreibt man sich die Zeit mit Plaudern, Streitereien und Philosophieren über Tiefsinniges und Alltägliches, nicht zuletzt über Alkoholisches. Ein Hörspiel vom Genre der Science-Fiction-Komödie, unterhaltend vor allem durch den leichten Umgang mit der Sprache und die Komik der Dialoge.
Sprecher:Donata Höffer (Frau Prof. Luzot)
Christoph Eichhorn (Dr. Semenjew)
Karl-Heinz Fiege (Dr. Holycraft)
Silke Linderhaus (Schwester Angelica)
Rosel Zech (Nicola Donata)
Alexander May (Al Ross)
Ulrich Faulhaber (Alberto Miller)
Karlheinz Tafel (Gerhin Marquard)
Christian Brückner (Marquard)
Ernst August Schepmann (Otthinrich Meyer Rammelsloh)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

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Erstsendung: 03.01.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 40
Titel: Cordes ist nicht totzukriegen
Autor: Hansjörg Martin
produziert in: 1982
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Manfred Brückner
Inhalt: Nach einer schlaflosen Nacht genießt Bettina Etienne das Frühstück im Hotel. Am Tag zuvor hat sie Kurt Cordes wiedergetroffen, den Mann, mit dem sie im Krieg verheiratet war, bis zu seinem angeblichen Soldatentod im Frühjahr 1945. Erst danach war Christine zur Welt gekommen, und ausgerechnet diesem Mädchen, seiner eigenen Tochter, mußte Cordes jetzt, 19 Jahre später, den Hof machen. Die Handschrift der feurigen Liebesbriefe brachte Bettina auf die Spur, der gestrige Besuch beseitigte alle Zweifel. Cordes lebt, und er will nun nicht mehr die Tochter, sondern die Mutter - sie... Als Bettina das Hotel verlassen will, wird sie verhaftet: Cordes ist ermordet worden. Der Alptraum beginnt, und je weiter er führt, desto lebensgefährlicher wird Bettinas Situation... Hansjörg Martin, geboren 1920 in Leipzig, gehört nach einer Laufbahn als Maler, Graphiker, Clown, Journalist, Bühnenbildner und Dramaturg heute zu den meistgelesenen deutschen Krimi-Autoren.
Sprecher:Katinka Hoffmann (Frau Etienne)
Wolfgang Forester (Dr. Degen)
Arno Görke (Dr. Romeisel)
Peter Schlesinger (Kommissar Hufe)
Josef Quadflieg (Polizeibeamter u. Willmer)
Jürgen Hilken (Hoteldirektor)
Dierk Hardebeck (Oberkellner)
Lothar Ostermann (Fackeldey)
Gisela Keiner (Frau Böttcher)
Manfred Brückner (1. Mann u. Kellner)
Martin Guesnet (2. Mann)
Wolfgang Woytt (Aufseher)
Karl-Heinz Fiege (Kurt Cordes)
Reinhard Schulat (Taxifahrer)
Kareena Dyhr (Cornelia Etienne)
Josef Meinertzhagen (Ratte)
Clausdieter Enskat (Indianer)
Walter Spiske (Der Dicke)
Angeli Backhausen (Telefonstimme)
Daten zu Hansjörg Martin:geboren: 01.11.1920
gestorben: 11.03.1999
Vita: Hansjörg Martin (1920- 99), deutscher Autor von Kriminalromanen, Kinder- und Jugendbüchern sowie Drehbüchern u.a. für den "Tatort". Kriminalhörspiele u.a. "Blut ist dunkler als rote Tinte" (BR 1971), "Blut an der Manschette" (WDR 1975), "Cordes ist nicht totzukriegen" (WDR 1982), "Der Schreck im Supermarkt" (DRS 1987).

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Erstsendung: 08.01.1983
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 40
Titel: Das Bildnis des Dorian Gray
Autor: Oscar Wilde
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 160 Minuten
Genre: Fantasy; Horror
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Bearbeitung: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: James Reynolds
Übersetzer: Christine Hoeppener
Inhalt: Ein dreiteiliges Hörspiel:
1. Teil: Die Linien ihrer Lippen schreiben die Geschichte neu
2. Teil: Das Leben - nur eine Spielart des Romans
3. Teil: Die Seele ist eine furchtbare Realität

Dorian Gray ist von ungewöhnlicher Schönheit und Anmut; wer immer ihm begegnet, gerät in seinen Bann. Über alle Maßen inspiriert ist auch der Maler Basil Hallward, der sogleich ein Porträt entwirft: das Bildnis des Dorian Gray. Es ist mehr als nur sein Meisterwerk, es wird ihm, aber vor allem dem wirklichen Dorian Gray zum Schicksal. Beeinflusst von einem nahen Freund und Dandy, der die Jugend und Schönheit als das höchste Maß aller Dinge begreift, wird Dorian Gray vom Entsetzen gepackt, als ihm eröffnet wird, dass selbst seine jugendliche Schönheit nicht von Dauer ist. Auch sie wird der Vergänglichkeit zum Opfer fallen. Verzweifelt äußert er den Wunsch, anstelle des Bildnisses jung zu bleiben. Dieser Wunsch wird ihm gewährt. Nicht mehr im wahren Antlitz sind fortan die Spuren der Erfahrungen, der Enttäuschungen und der Grausamkeiten sichtbar, die sich seit der Ausschließlichkeit mehren, mit der Dorian Gray sich der Schönheit verschrieben hat. Während er makellos, jung und wie ehedem unwiderstehlich schön bleibt, verzerrt und verändert sich das Bild mit jedem Tun, das Dorian Gray im Leben vornimmt.
Sprecher:Bastian Trost (Dorian Gray)
Dieter Bach (Basil Hallward)
Siemen Rühaak (Lord Henry Wotton)
Karl-Heinz Fiege (Lord Fermor)
Heinrich Hambitzer (Victor)
Therese Dürrenberger (Lady Henry)
Gunda Aurich (Sibyl Vane)
Irm Hermann (Mrs. Vane)
Lars Gärtner (James Vane)
Ernst August Schepmann (Mr. Erskine)
Axel Milberg (Erzähler)
Daten zu Oscar Wilde:vollständiger Name: Oscar Fingal O'Flahertie Wills Wilde
geboren: 16.10.1854
gestorben: 30.11.1900
Vita: Oscar Wilde (1854 - 1900), irischer Schriftsteller, seinen Ruhm begründete Wilde mit der erfolgreichen Märchensammlung "Der glückliche Prinz und andere Erzählungen" (1888) und dem "Bildnis des Dorian Gray" (1890).

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Erstsendung: 20.11.2000
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 40
Titel: Das Netz
Autor: Hans Kasper
produziert in: 1970
produziert von: HR
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Werner Klein
Inhalt: Ein Mann verläßt sein Büro eine Stunde vor dem normalen Dienstschluß. Als er vom Bahnhof aus zu Hause anrufen will, trifft er an der Telefonzelle eine völlig verstörte Frau. Hilfsbereit bringt der Mann sie in ihre nahegelegene Wohnung. Dort macht er eine furchtbare Entdeckung: ein Toter liegt vor ihm, das Beil, mit dem er erschlagen wurde, lehnt an der Wand. Es ist der Hausherr; seine eigene Frau hat ihn umgebracht. Noch etwas ist ungewöhnlich in dieser Wohnung: eine seltsame Aquariumanlage, fünf miteinander verbundene Bassins, in denen die Fische aufgeregt umherflitzen, irritiert von ständig aus- und angehenden Glühlämpchen. Was es mit diesem Aquarium auf sich hat, erzählt die Frau ihrem betroffenen Begleiter. Er glaubt auf einmal zu verstehen, warum die Ärmste zum Beil griff und ihren Mann erschlug. Spontan beschließt er, ihr zu helfen. Noch ahnt er nicht, was er damit heraufbeschwört.
Sprecher:Helga Engel
Karl Friedrich
Karl-Heinz Fiege
Hans Timerding
Alwin Michael Rueffer
Erwin Scherschel
Daten zu Hans Kasper:geboren: 24.05.1916
gestorben: 03.09.1990
Vita: Hans Kasper (* 24. Mai 1916 in Berlin; † 3. September 1990 in Frankfurt am Main; bürgerlicher Name Dietrich Huber) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Hörspielautor bekannt geworden ist. Hans Kasper war langjähriger Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er Aphorismen und hintersinnige Verse schrieb. Für seine Anti-Kriegs-Komödie Geh David helfen (hr/BR 1962) wurde er mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

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Erstsendung: 15.07.1970
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 40
Titel: Das Taburett
Autor: Georges Neveux
produziert in: 1966
produziert von: WDR
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Fritz Peter Vary
Komponist: Kurt Herrlinger
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Das Hörspiel spielt am Hof des Sonnenkönigs und schildert mit überlegener Ironie den ehrgeizigen Kampf der Madame de Montespan, der früheren Maitresse Ludwigs XIV., gegen eine jüngere Rivalin.
Sprecher:Louise Martini (Madame de Montespan)
Friedl Münzer (La Voisin)
Wiltrud Fischer (Mademoiselle Desoiellet)
Wolfgang Engels (La Reynie)
Hans-Peter Thielen (Desgrez)
Gerd Mayen (Guibourg)
Lothar Ostermann (Lesage)
Karl-Heinz Fiege (Linières)
Anne Rottenberger (Mademoiselle de Fontagnes)
Kurt Lieck (Ein Mönch)
Alf Marholm (Monsieur de Montespan)
Erstsendung: 23.08.1966
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 40
Titel: Der Geist von Hamlets Vater
Autor: Martin Kákos
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Klaus Mehrländer
Übersetzer: Karl-Heinz Jähn
Inhalt: Übersetzt aus dem Slowakischen

Der alternde Schauspieler Hornicky kann endlich nach über 20 Jahren wieder die Bühne betreten. Wegen seiner politischen Haltung im Prager Frühling entließ Theaterdirektor Belan den gefeierten Star, und er mußte sich fortan seinen Lebensunterhalt als Bauarbeiter verdienen. Haßerfüllt sann Hornicky auf Rache. Jetzt, nach der Wende, steht er kurz vor seinem Bühnenauftritt als Erster Schauspieler in Shakespeares Hamlet, und Belan, der unter den neuen demokratischen Verhältnissen seinen Stuhl räumen mußte, sitzt im Publikum. Hornicky, ein gebrochener Mann, hat Angst vor dem Comeback. Mit Recht. Doch sein Scheitern auf den Brettern begreift er als Chance für einen Neuanfang.
Sprecher:Stefan Wigger (Hornicky)
Rufus Beck (Inspizient)
Jochen Busse (Journalist)
Horst Sachtleben (Belan)
Karin Anselm (Helena)
Horst Mendroch (Danis)
Caroline Ebner (Schauspielerin)
Karl-Heinz Fiege (Pförtner)
Matthias Haase (Hamlet)
Gereon Nußbaum (Bernardo)
Martin Glade (Francisco)
Gisela Keiner (Funktionärin/1. Stimme)
Richard Hucke (Untersuchungsrichter/2. Stimme)
Hans-Peter Deppe (Funktionär/3. Stimme)
Daten zu Martin Kákos:Vita: Martin Kákos, geboren 1955 in Bratislava, hat Theaterregie studiert und arbeitet als Theater-, Fernseh- und Hörfunkregisseur. "Der Geist von Hamlets Vater" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 27.11.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 40
Titel: Der heimliche Garten
Autor: Frances Hodgson Burnett
produziert in: 1965
produziert von: WDR
Laufzeit: 94 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hermann Pfeiffer
Bearbeitung: Friedel Hömke
Übersetzer: Friedel Hömke
Inhalt: Nach dem Tod ihrer Eltern kommt die verwöhnte Mary Lennox auf das Gut ihres Onkels in England. Hier findet sie eines Tages den geheimen Zugang zu dem verborgenen Lieblingsgarten ihrer verstorbenen Tante. Zusammen mit ihrem neuen Freund Dickon beginnt sie, den Garten heimlich zu pflegen. Im Haus hört sie manchmal des Nachts seltsame Schreie und glaubt zunächst an Spuk. Doch bei einem Streifzug durch das Anwesen findet sie ihren Cousin Colin, der den ganzen Tag als eingebildeter Kranker im Bett liegt und die Dienerschaft tyrannisiert. Bald wandelt sich auch Colin durch Marys Freundschaft und durch den wundersamen Einfluss des geheimen Gartens - bis er eines Tages zum ersten Mal seinen Rollstuhl verlässt ...
Sprecher:Horst Uhse (Erzähler)
Anneliese Benz (Martha)
Annelie Jansen (Michaels Mutter)
Hildegard Krekel (Mary)
Ingeborg Schlegel (eine Dienerin)
Lilly Towska (Mrs. Medlock)
Steffen Drägestein (Michael)
Curt Faber (der Major)
Karl-Heinz Fiege (Mr. Craven)
Hans Fuchs (der Kutscher)
Fritz Leo Liertz (Pitscher)
Harald Meister (der Leutnant)
Helmut Peine (Ben Weatherstaff)
Wilfried Horst (Dickon)
Marius Müller-Westernhagen (Colin Craven)
Dagmar Laurenz (Krankenschwester)
Alois Garg (Dr. Craven)
Edith Worringen
Daten zu Frances Hodgson Burnett:geboren: 24.11.1849
gestorben: 19.10.1924
Vita: Frances Burnett wurde 1849 in England geboren und lebte später in Amerika, wo sie 1924 starb. Weltberühmt wurde sie durch drei Kinderbücher: "Der kleine Lord", "Der geheime Garten" und "Sara, die kleine Prinzessin". Mario Göpfert, geboren 1957, lebt als freier Autor in Dresden. Seit 1984 schreibt er Hörspieltexte und Erzählungen für Kinder.

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Erstsendung: 13.06.1965
Datenquelle(n): dra
dra
dra
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Treffer 12 von insgesamt 40
Titel: Der unbekannte Gegenstand
Autor: Andrej Rozman
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Klaus Wirbitzky
Komponist: Jens Fischer
Übersetzer: Barbara Antkowiak
Inhalt: Übersetzt aus dem Slovenischen

Privatdetektiv Marovt wird in eine merkwürdige Geschichte verwickelt. Eine Klientin, die ursprünglich ihren Ehemann beschatten lassen wollte, erzählt ihm kurz darauf eine Geschichte von zwei Brüdern, die in prähistorischen Zeiten auf der Jagd urplötzlich in die Hölle gelangt sind. Dort erregen sie durch Trompetenspiel die Aufmerksamkeit Gottes, der die Trompeter in den Himmel lotsen möchte. Unterdessen kommt es in Marovts Kanzlei zu einer Schießerei, bei der der Detektiv verletzt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert wird. Wieder genesen glaubt Marovt, er habe alles nur geträumt, doch dann beginnt eine Verfolgungsjagd nach einem unbekannten Gegenstand, der die Verbindung zwischen der Realität und dem Märchen, zwischen Himmel und Hölle herstellen wird.
Sprecher:Volker Lechtenbrink (Marovt)
Joachim Hermann Luger (Marinsek)
Olivia Silhavy (Margot)
Peter Lieck (Rantel)
Bernd Kuschmann (Professor)
Bodo Primus (Frenk)
Reinhard Schulat (Gott)
Heinrich Hambitzer (Remel)
Viktor Neumann (Abrad)
Jochen Schroeder (Bebrad)
Karl-Heinz Fiege (Kvargel)
Leonhard Mader (Spargel)
Josef Tratnik (Mohoks)
Wiesemann Mirjam (Schwester)
Gottfried Mehlhorn (Arzt)
Oliver Brod (Junge)
Jörg Heinrich (Junge)
Svea Timander (Mädchen)
Paula Emmerich (Mädchen)
Birgitta Weizenegger (Mädchen)
Daten zu Andrej Rozman:Vita: Andrej Rozman, geb. 1955 in Ljubljana, arbeitet als Schauspieler und veröffentlicht Theaterstücke und Hörspiele. Sein Stück "Tartif" wurde 1992 als beste slowenische Komödie ausgezeichnet.
Erstsendung: 06.12.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 40
Titel: Der Weg zurück
Autor: Uwe Nielsen
produziert in: 1974
produziert von: HR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Werner Klein
Sprecher:Olaf Bison
Karl-Heinz Fiege
Karl Friedrich
Helge Heynold
Uwe Koschel
Christian Mey
Hans Carl Schmidt
Peter Schmitz
Robert Seibert
Michael Thomas
Monika Weniger
Erstsendung: 08.01.1975
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 40
Titel: Die Abenteuer des starken Wanja
Autor: Otfried Preußler
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 224 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Bearbeitung: Ingeborg Tröndle
Komponist: Stan Regal
Inhalt: Im alten Russland zur Zeit der Zaren hatte ein Bauer drei Söhne. Grischa und Sascha arbeiteten jeden Tag fleißig auf dem Feld. Nur Wanja, der jüngste Bruder war faul. Eines Tages traf Wanja im Wald einen alten Mann. Er sagte zu Wanja: "Du wirst Zar werden, wenn du sieben Jahre auf dem Backofen liegst und mit niemandem ein Wort redest. Nimm sieben Sack Sonnenblumenkerne mit und sammle Kräfte. Erst wenn du mit deinen Füßen das Dach anheben kannst, bist du stark genug, um in die Welt zu ziehen und Zar zu werden."

Der faule Wanja liegt seit vielen Jahren auf dem Backofen, knabbert Sonnenblumenkerne und redet mit keinem ein Wort. Seine Brüder Grischa und Sascha müssen jeden Tag hart arbeiten und ärgern sich über ihren faulen Bruder. Das ganze Dorf macht sich schon lustig über die beiden, weil Wanja nicht vom Backofen herunterkommt. Sie prügeln ihn, und sie heizen den Backofen bis er glüht. Alles vergebens. Erst in der Nacht, bevor die beiden Brüder das Haus anzünden wollen, ist Wanja endlich so stark, dass er das Dach mit den Füßen hochheben kann. Aus dem faulen Wanja ist der starke Wanja geworden. Er steigt vom Ofen herab und zieht in die Welt hinaus. Wanja will Zar werden. Der alte Mann im Wald hat es ihm so vorhergesagt.

Der faule Wanja hat sieben Jahre lang auf dem Backofen gelegen und Kräfte gesammelt. Nun ist er stark genug, um in die Welt zu ziehen und Zar zu werden. Auf seinem weiten Weg in das Land hinter den weißen Bergen kommt Wanja in eine Gegend, wo alle Menschen Angst haben vor dem bösen Och. Der böse Och wohnt in den Wipfeln eines riesigen Baumes, und einmal in jedem Jahr fliegt er über eines der umliegenden Dörfer und pustet so stark, dass alle Zäune und Ställe und Häuser davonfliegen. Der starke Wanja kämpft mit dem bösen Och und besiegt ihn. Alle bewundern seine Kraft und laden ihn ein, doch Wanja will weiterziehen. Kommt er an eine Wegkreuzung, dann wirft er einen Rubel: "Zahl links, Adler rechts".

Auf seinem langen Weg in das Land hinter den weißen Bergen kommt der starke Wanja in ein Dorf, in dem niemand ein Pferd besitzt. Die Hexe Babajaga hat alle gestohlen. Wanja jedoch besiegt die Hexe, befreit alle Dorfpferde und bekommt selber den Rappen Waron. Die kalten Wintermonate verbringt er bei einem Schuster, im Frühling zieht er weiter. Er kommt an einen breiten Strom. Dort rudert seit vielen Jahren ein Fährmann von einem Ufer zum anderen, und nicht einen Tag hat er sich in all der Zeit ausruhen können. Wanja nimmt ihm für eine Woche die Arbeit ab, der Fährmann schläft sich aus und bringt ihn dann ans andere Ufer, zu den weißen Bergen.

Wanja ist endlich in den weißen Bergen angekommen. Hier bewacht der steinerne Ritter Foma Drachensohn die Rüstung des Zaren Iwan Wassilewitsch. Nur wer diese Rüstung besitzt, der kann Zar werden. Wanja besiegt den steinernen Ritter und erobert die Rüstung. Sie passt ihm so gut, als wäre sie extra für ihn angefertigt. Im Zarenreich hinter den weißen Bergen wohnt die schöne Wassilissa, die Tochter des alten Zaren. Vor vielen Jahren träumte der blinde Zar von einer seltsamen Begegnung mit einem faulen Wanja in einem Wald weit weg von hier. Wanja sollte sieben Jahre lang auf dem Backofen liegen, Kraft sammeln und dann in die Welt ziehen, um Zar zu werden. Der Zar ist inzwischen alt und sehr krank, er wartet auf Wanja.

Der Großfürst aus dem Zarenreich jenseits der weißen Berge möchte gern selber Zar werden, deshalb versucht er alles, um den starken Wanja zu vernichten. Aber Wanja trägt die Rüstung des Zaren Iwan Wassiliwitsch, und nur wer die erobert hat, der soll der neue Zar werden. Das wissen alle im Land. Der Soldat Mischa Holzbein und der Rappe Waron helfen dem starken Wanja, auch die letzten Gefahren zu überwinden. So erreicht er den Palast, wird vom alten Zaren freundlich empfangen, erhält die Krone und heiratet die schöne Wassilissa. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute.
Sprecher:Andreas Pietschmann (Wanja)
Kai Roloff (Grischa)
Torben Keßler (Sascha)
Karl-Heinz Fiege (Vater)
Rosalinde Renn (Tante)
Mike Hoffmann (Aljoscha)
Ernst August Schepmann (Zar/Alter)
Johanna Wokalek (Wassilissa)
Wolfgang Rüter (Schmied)
Marie-Agnes Reintgen (Schmiedin)
Ilse Strambowski (Frau/Stimme)
Heinz Ostermann (Mann/Halunke)
Walter Stickan (Alter Mann)
Alf Marholm (Wirt /Wirtin)
Dörte Freundt (Mascha/Mädchen)
Gisela Claudius (Marfa/Mädchen)
Steffen Schult (Mischa)
Heinz Baumeister (Och)
Hajo Förster (Batur/1. Knecht)
Klaus Janzen (Taras/2. Knecht)
Nicolas von Wackerbath (Wolok)
Walter Spiske (Bauer)
Christa Strobel (Bäuerin)
Henriette Thiemig (Baba Jaga)
Josef Meinertzhagen (Ossip)
Heinz Walter (Fährmann)
Reinhard Schulat (Forma)
Rainer Delventhal (Dimitrij)
Volker Niederfahrenhorst (Kujuk)
Pit Mildenstein (Rufer/Wärter)
Malte Schrage (Kolja)
Rona David Erdem (Kind)
Marius Wurth (Kind)
Simon Grellmann (Kind)
Lara Gilljohann (Kind)
Paula Balzer (Kind)
Rosemarie Fendel (Erzählerin)
Daten zu Otfried Preußler:geboren: 20.10.1923
gestorben: 18.02.2013
Vita: Otfried Preußler (1923-2013) stammte aus Reichenberg, dem heutigen Liberec, in Böhmen. Nach dem Krieg kam er nach Oberbayern. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in zahlreichen Übersetzungen vor.
Hompepage o.ä.: http://www.preussler.de/index1.htm
Erstsendung: 11.05.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 40
Titel: Die Drahtzieher
Autor: Eric Saward
produziert in: 1982
produziert von: WDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Elmar Boensch
Übersetzer: Hubert von Bechtolsheim
Inhalt: Welchen Ärger er sich da mit den beiden Handwerkern Chris und Al ins Haus geholt hat, das konnte der erfolgreiche Krimiautor Jonathan Daniel unmöglich ahnen. Er hatte alles bestens geplant: Am nächsten Tag will er nach Hollywood fliegen, um dort einige Drehbuchverträge abzuschließen; vorher jedoch gilt es noch, ein fertiges Buchkapitel bei seinem Verleger abzuliefern, und während seiner Abwesenheit sollen dann die Handwerker und so weiter, und jetzt stehen sie schon mitten im Raum und beginnen trotz Protestes mit der Arbeit. Jonathan wird böse, legt sich mit Chris an, der ein ebenso großer Fan seiner Bücher ist wie Al, ein überzeugter Trotzkist, ein Verachter. So kommt man ins Diskutieren, die Arbeit leidet gar sehr darunter, und ein Kurzschluß läßt sie nicht flinker von der Hand gehen. Schließlich greift Jonathan Daniel, der an seiner Cleverness eines Erfolgsschriftstellers zu zweifeln beginnt, zu einem bewährten Mittel aus seinen Romanen.
Sprecher:Werner Rundshagen (Jonathan Daniel)
Katinka Hoffmann (Jo)
Karl-Heinz Fiege (Al)
Michael Thomas (Christopher)
Daten zu Eric Saward:geboren: 09.12.1944
Vita: Eric Saward (ausgesprochen SAY-ward) wurde am 9. Dezember 1944 geboren und wurde ein Drehbuchautor und Script-Editor für die BBC, war bis 1986 für die Serie Doctor Who verantwortlich.

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Erstsendung: 30.10.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 40
Titel: Die dreiundvierzig Minuten der Vernünftigen
In 5000 Jahren (Folge 4)
Autor: Hans Kasper
produziert in: 1975
produziert von: WDR; HR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Werner Klein
Komponist: Dieter Zimmermann
Inhalt: Future Fiction

Die Passagiere eines Linienraumflugs müssen erfahren, dass ihre Rakete zur Erfüllung der statistischen Norm ihr Ziel nicht erreichen wird. Ein Künstler, der unaufhörlich Hörfotos produziert, eine Komponistin, die nicht komponieren will, ein Tulpenzüchter, der von einem noch nie dagewesenen Scharlachrot träumt - sie alle sind als Teil einer Buntgemischten Gesellschaft aus den verschiedensten Altersgruppen, sozialen Schichten und Berufen fahrplanmäßig unterwegs an Bord der Strahl 7 mit Kurs Andromeda. Der Officer begrüßt die Passagiere und teilt ihnen mit, dass die Flugzeit nicht, wie vorgesehen, 81 Minuten beträgt, weil die Rakete nach exakt 43 Minuten und 11 Sekunden explodieren wird. Die Unfallstatistik verlangt es. Das Gesetz der Serie funktioniert nicht ohne Ausnahmen. Ausfälle hat es schon immer gegeben, nur waren Katastrophen früher nicht kalkulierbar und entzogen sich der Vorhersage. Dass es einen selbst treffen könnte, wollte niemand wahrhaben. Aber der Mensch hat gelernt, sich solch unwissenschaftlicher Herrschaft des Zufalls zu entziehen. Heute ist das Risiko nicht mehr anonym. Deshalb gibt es auch keinen Grund, etwas an der Situation auszusetzen. Man kann eben nicht alles wissen wollen und das Ärgerliche dabei aussparen! Strahl 7 hat den interstellaren Sektor erreicht, den es nicht mehr verlassen wird. Während der Officer unerbittlich die verbleibenden Minuten bis zum Out ansagt, werden die Gespräche gereizter. Aber es gehört zum guten Ton, alles unwidersprochen auf sich zukommen zu lassen, und so endet hier und da aufflackernde Auflehnung in geduldigem Warten auf das Ende. Vielleicht könnte die kosmische Relativierung aller Größenvorstellungen angesichts der bevorstehenden Tragödie für das menschliche Bewusstsein einen gewissen Trostfaktor bedeuten.
Sprecher:Karin Dieck-Lischek (Officer)
Hans Timerding (Nassau)
Ingeborg Engelmann (Stepanova)
Marianne Mosa (Rosa)
Monika Weniger (Meseta)
Susanne Barth (Kem)
Hans-Jörg Assmann (Delaiv)
Peter Fitz (Bürger)
Karl-Heinz Fiege (Salletsch)
Peter Schmitz (Schiliong)
Matthias Ponnier (Yaundé)
Daten zu Hans Kasper:geboren: 24.05.1916
gestorben: 03.09.1990
Vita: Hans Kasper (* 24. Mai 1916 in Berlin; † 3. September 1990 in Frankfurt am Main; bürgerlicher Name Dietrich Huber) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Hörspielautor bekannt geworden ist. Hans Kasper war langjähriger Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er Aphorismen und hintersinnige Verse schrieb. Für seine Anti-Kriegs-Komödie Geh David helfen (hr/BR 1962) wurde er mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

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Erstsendung: 08.03.1975
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 40
Titel: Die Füße der Señores
Autor: Robert Thayenthal
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hein Bruehl
Komponist: Daniel Viglietti
Inhalt: Matteo, ein junger Inka zieht mit seinem Vater und seinen beiden kleinen Geschwistern aus den kahlen Bergen der Anden in die große Stadt Lima. "In den Bergen verhungern die Menschen, in der Stadt schlägt man sich irgendwie durch", ermutigt ihn sein Vater. Aber die Stadt hat nicht auf sie gewartet. Keiner braucht einen alten Indio, der nichts gelernt hat. Matteo putzt die Schuhe der reichen Senores, aber das machen viele andere auch und es gibt brutale Konkurrenzkämpfe. Wie viele andere wühlen sie in den Abfällen auf der Straße nach ein paar Hühnerknochen oder Kartoffelschalen, um nicht zu verhungern. In seiner Not greift Matteo in die Tasche eines der reichen Señores.
Sprecher:Hille Darjes (Erzählerin)
Josef Quadflieg (Kellner/Aufseher im Museum)
Daniel Brühl (Matteo)
Werner Eichhorn (Vater)
Christine Idem (Bonifacia)
Hansjoachim KrietschVolker NiederfahrenhorstKarl-Heinz Fiege (3 Senores)
Camilo Breones (Paco)
Hakan Seven (Ramon)
Wolfgang Forester (Polizist)
Leonore Franckenstein (Arztfrau)
Werner Wölbern (Bankbeamter)
Daten zu Robert Thayenthal:Vita: Robert Thayenthal,geb. in Graz, lebt in Berlin und Innsbruck Drehbuchwerkstatt München Regie an Theaterbühnen in Deutschland und Österreich Regiestudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz Fachhochschule für Grafik in Graz
Hompepage o.ä.: http://www.robert-thayenthal.de/
Erstsendung: 29.03.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 40
Titel: Die Identität des Josef Kemmer
Autor: Hans Kasper
produziert in: 1972
produziert von: HR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Werner Klein
Inhalt: Unter dem Einfluß hochfrequenter Introzerebralwerbung begeht ein Mann einen Mord. Der Fall scheint sich zum Sensationsprozeß des Jahres zu entwickeln. Schon die Ausgangspositionen von Verteidigung und Anklage stellen den gewohnten Prozeßverlauf auf den Kopf. Während der Staatsanwalt Freispruch fordert, kämpft der Verteidiger für die Verurteilung seines Mandanten. Josef Kemmer hatte eine ihm unbekannte Passantin auf offener Straße niedergeschossen und tödlich verletzt. Nach der Tat versuchte er weder zu fliehen noch zu leugnen. Obwohl er willentlich gehandelt hat, ist er nicht imstande, ein Motiv zu nennen. Ein Werbeingenieur, Sachverständiger für elektronische Strahlwerbung, sagt aus, daß entlang der Strecke des Airtrain, mit dem Kemmer jeden Abend nach Hause fährt, eine hochfrequente Werbebotschaft ausgestrahlt wird, die, für die Vorbeifahrenden nicht wahrnehmbar, zerebral aufgenommen und im Unterbewußtsein gespeichert wird. Für die Anklage ist die Sachlage eindeutig. Ein Mann wird von einer für ihn unlösbaren beruflichen Aufgabe so sehr beansprucht, daß er nicht einmal in der Bahn aufhört, daran zu arbeiten. Jeden Abend an der selben Stelle wird er durch eine leichte Kurve und das in sein Gehirn gestrahlte Reklamebild einer jungen Frau gestört. Bild und Nichtbewältigung der Arbeit werden zum gemeinsamen Symptom, verdichten sich zum Komplex. In einer Zwangshandlung befreit er sich von dem schrecklichen Hemmnis und schießt eine Passantin nieder, die zufällig eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Strahlbild hat. Kemmer ist nicht schuldfähig und deshalb freizusprechen. Der Verteidiger dagegen bittet für seinen Mandanten um das Recht auf Schuld. Auch der Täter hat ein Recht auf Gerechtigkeit, denn Resozialisierung eines Kriminellen dauert lange, aber die Rehumanisierung eines sogenannten Psychopathen endet nie; dafür sorgt die Grausamkeit der menschlichen Gesellschaft.
Sprecher:Karl Friedrich (Josef Kemmer)
Hans Timerding (Richter)
Peter Heusch (Staatsanwalt)
Armas Sten Fühler (Verteidiger)
Peter Fitz (Reporter)
Helga Engel (Reporterin)
Susanne Barth (Reporterin)
Sylvia Heid (Frau Kemmer)
Peter Schmitz (Kollege)
Klaus Steiger (Bennent)
Lieselotte Bettin (Frau)
Karl-Heinz Fiege (Mann)
Ulrich Hass (Mann)
Hans-Jörg Assmann (Mann)
Monika Weniger (Passantin)
Christiane Eisler (Schwester)
Erwin Scherschel (Reutter)
Daten zu Hans Kasper:geboren: 24.05.1916
gestorben: 03.09.1990
Vita: Hans Kasper (* 24. Mai 1916 in Berlin; † 3. September 1990 in Frankfurt am Main; bürgerlicher Name Dietrich Huber) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Hörspielautor bekannt geworden ist. Hans Kasper war langjähriger Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er Aphorismen und hintersinnige Verse schrieb. Für seine Anti-Kriegs-Komödie Geh David helfen (hr/BR 1962) wurde er mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.09.1973
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 40
Titel: Die silberne Brücke
Autor: Hertha Vogel-Voll
produziert in: 1992
produziert von: WDR
Laufzeit: 83 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Manfred Brückner
Bearbeitung: Axel Scheibchen
Komponist: Martin Daske
Inhalt: Damals, als es noch kein Märchenbuch gab, wanderte das Märchen selbst auf der Landstraße von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt, um den Kindern seine wunderbaren Geschichten vorzuspielen... An einem Winterabend kommen das Märchen und die Seinen ins Dorf von Rose und Heinrich. Alle Kinder sind am Brunnen versammelt, spielen und tanzen mit Schneewittchen und den sieben Zwergen, mit Rumpelstilzchen und der Hexe... Durch einen üblen Scherz des Teufels werden die Erwachsenen so aufgeschreckt, daß sie den Märchenteufel für den leibhaftigen Teufel halten, die Märchenhexe für eine richtige Hexe und ihre Kinder für verzaubert im Licht der Blauen Blume. Aufgehetzt durch den Lügenbeutel zerschlagen sie die Blaue Blume, und das Unheil nimmt seinen Lauf; die Erde tut sich auf, Schneewittchen und die sieben Zwerge und alle versinken in der Erde. Nur das Märchen selbst und der Teufel, die Hexe, der Wolf und der Menschenfresser entkommen dem Untergang. Doch nun kommt das dicke Ende: ein Ungeheuer mit einem Leib, so mächtig wie eine Dampfwalze. Es will das Märchen und die Seinen gänzlich von der Erde vertreiben.
Sprecher:Charles Wirtz (Erzähler)
Vanessa Goetsches (Rose)
Florian Deubel (Heinrich)
Uta Maria Schütze (Märchen)
Rolf Berg (Teufel)
Marianne Rogée (Hexe)
Claus Dieter Clausnitzer (Menschenfresser)
Gottfried Mehlhorn (Wolf)
Jürgen Hilken (Dicke Ende)
Lothar Ostermann (Lügenbeutel)
Karl-Heinz Fiege (Neidhammel)
Curt Faber (Geizhals)
Walter Stickan (Bürgermeister)
Silva Springer (Bürgermeisterin)
Wolfgang Woytt (Schornsteinfeger)
Niko Grüneke (Bäcker)
Josef Meinertzhagen (Pfarrer)
Claudia Mertin (Pfarrersfrau)
Lina Osterloh (Kind am Brunnen)
Ramin Safaei-Rad (Kind am Brunnen)
Réne Mackert (Kind am Brunnen)
Erstsendung: 25.12.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 40
Titel: Es riecht nach Brauerei
Autor: Melchior Schedler
produziert in: 1984
produziert von: SWF
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Hans Dieter Schwarze
Komponist: Trishan
Inhalt: Vier Vorstellungen hintereinander muß eine ziemlich schäbige Tourneetruppe, die mit einem unsäglichen Stück unterwegs ist, im Theater einer niedersächsischen Provinzstadt geben. In diesem "verschimmelten Kaff" - so empfinden es die Kleindarsteller Schmolck und Pünschera - riecht es bis in die Garderoben der Schauspieler hinein nach dem Maischedunst einer Brauerei, die im Einzugsgebiet des Theaters liegt. Aber nicht nur die aromatischen Widrigkeiten vergällen Schmolck und Pünschera die Vorstellungen; vor allem ärgert sie die Art, wie der Hauptdarsteller Rudolf Perak von den Honoratioren der Stadt hofiert wird, während sie selbst ein Schattendasein führen. Rudolf Perak ist ausgerechnet in dieser Stadt geboren worden. Kein Wunder, daß man den inzwischen Berühmten mit offenen Armen empfängt und ihm vorführen will, wie weit man es in der Provinz gebracht hat. In weinseliger Stimmung plaudert man dabei so manches aus, was man besser nicht verraten hätte, denn bei den Geschäften, die hinter dem hohen Stacheldrahtzaun der Brauerei gemacht werden, geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Eines T ages findet man Perak mit gebrochenem Genick in der Unterbühne. Er ist durch ein Loch im Bühnenboden, eine sogenannte Versenkung, gestürzt. Im Grunde kann diesen Mord nur jemand begangen haben, der mit den Verhältnissen des Theaters vertraut war. Ein eifersüchtiger Kollege? Oder einer der Honoratioren, die es gereute, Perak zuviel von ihren zweifelhaften Unternehmungen verraten zu haben?
Sprecher:Walter Pfeil (Pünschera)
Herbert Fuchs (Schmolck/die Tornee-Schauspieler)
Claus Biederstaedt (Birkemeyer)
Karl-Heinz Fiege (Klebel)
Manfred Lichtenfeld (Grübling)
Paul Edwin Roth (Dr. Geyer/die Honoratioren)
Gerd Andresen (Perak)
Katharina Brauren (Alte Dame)
Erwin Neuwirth (2. Bühnenarbeiter)
Ngu Van Phuc (Kind)
Andreas Szerda (Inspizient)
Boris Tessmann (1. Wachmann)
Berth Wesselmann (2. Wachmann)
Karin von Wangenheim (Frau/Frau Kupka)
Paul Weismann (1. Bühnenarbeiter)
Reinhard Zobel (Oberbürgermeister)
Hans Dieter Schwarze (Alter Mann)
Wolfram Weniger (Beamter)
Daten zu Melchior Schedler:geboren: 1936
Vita: Melchior Schedler (* 1936 in Oberammergau) ist ein deutscher Hörspielautor, Theaterschriftsteller und Maler. Schedler arbeitete nach dem Studium als Bühnenbildner, Fernsehmacher, Theaterkritiker, Sachbuchautor und Dramaturg. Besonders dem Kindertheater hat er sich verschrieben und brachte mit Schlachtet die blauen Elefanten eines der meistdiskutierten Sachbücher zu diesem Thema heraus: Seine harsche, aber wohlbegründete Auseinandersetzung an der Kindertheater- und Puppentheatersituation der 1970er-Jahre brachte ihm selbst unter den Zielpersonen seiner Kritik großes Ansehen ein. Bekannt geworden ist er später vor allem durch seine 43 Hörspiele. Sein 1983 vom SDR produziertes Stück Cordoba oder die Kunst des Badens wurde 1987 zum Hörspiel des Jahrzehnts gewählt.
Hompepage o.ä.: http://www.melchiorschedler.de/
Erstsendung: 08.07.1984
Datenquelle(n): dra
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    11. Januar 2015
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