• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 59.481 Einträge, sowie 1.722 Audiopool-Links und 495 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 489 (489/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Treffer 1 von insgesamt 13
Kriterien: Sprecher entspricht 'Karl Markovics'- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Bildnis einer Infantin
Autor: Marianne Sula
produziert in: 1966
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Renate Pittroff
Komponist: Wolfgang Bayer
Inhalt: Aus den Schatten der Alhambren, der verschwiegenen Patios, umgeben von ihren Kammerfrauen, ihren Zwergen und Hunden, gefangen im Eisenkorsett höfischen Lebens und religiöser Orthodoxie, tritt uns die blutjunge Infantin Margarita Teresa auf dem berühmten Gemälde 'Las meninas' (Die Hoffräulein) des Hofmalers Diego Velázquez entgegen. Als Braut reist sie im Spanien des 17. Jahrhunderts von Madrid nach Wien, um ihrem ältlichen, an ihr gänzlich uninteressierten Onkel Kaiser Leopold I aus dem Hause Habsburg angetraut zu werden. In entgegen gesetzte Richtung, von Wien nach Madrid, reist Jahrhunderte später die Journalistin Mado gemeinsam mit ihrem Geliebten, einem Fotografen. Ziel ihrer Betrachtung ist das rätselhafte Gemälde von Velázquez, die Infantin. Und es stellt sich die Frage: was hat sich verändert im Spiel der Geschlechter? Was ist gleich geblieben? So wird das Gemälde zu jenen Schatten seiner selbst, die wir Wirklichkeit nennen.
Sprecher:Heinz Scholz (Bill Bones)
Wolf Rainer Hartmann (Jim Hawkins)
Helga Raumer (Mrs. Hawkins)
Willi Narloch (Schwarzer Hund)
Werner Ehrlicher (Dance)
Walter Kröter (Dr. Livesay)
Dietrich Körner (Mr. Trelawney)
Ralph Böttner (Joyce)
Horst Preusker (Smolett)
Hans-Joachim Hanisch (Silver)
Edwin Marian (Hands)
Joachim Tomaschewsky (Morgan)
Walter Lendrich (Ben Gunn)
Oswald Foerderer (Hunter)
Genia Lapuhs (Papagei)
Dieter Rumstig (Gitarre)
Daten zu Marianne Sula:geboren: 01.06.1954
Vita: Marianne Sula, 1954 in Wien geboren, schreibt Lyrik, Theaterstücke, Kurzprosa und Romane, u.a. "Orangen und Chorgitter". 1993 erhielt sie den Salzburger Dramenpreis. Der NDR beteiligte sich 1998 als Co-produzent an ihrem ersten Hörspiel "Das Grün, Madame" (DeutschlandRadio Berlin/NDR 1998).
Hompepage o.ä.: http://marianne-sula.at/
Erstsendung: 27.02.2007
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 13
Titel: Bomben auf Venedig
Autor: Erwin Riess
produziert in: 1983
produziert von: SDR; NDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Wolfgang Stahl
Komponist: Matthias Thurow
Inhalt: Juli 1849: Nur mehr Venedig hält die Fahne der Revolution hoch, aber in der Stadt herrscht Hungersnot und die Cholera fordert erste Opfer. Die habsburgische Armee schließt ihren Belagerungsring. In einem Gewölbe haben sich versprengte Revolutionäre verschanzt - eine Köchin aus Neapel mit ihrer somnambulen Tochter, ein ungarischer Fregattenkapitän, der Tröge schnitzt, zwei Matrosen und ein Schriftsteller, Charles Sealsfield, der mit den Habsburgern noch eine Rechnung offen hat. Zur selben Zeit entwickelt ein österreichischer Offizier Bomben, die an Fesselballons hängen. Das aufständische Venedig soll dem Erdboden gleich gemacht werden. Der erste Bombenangriff der Weltgeschichte nimmt seinen Lauf.
Sprecher:Klaus-Peter Grap (Hans)
Hans Helmut Dickow (Der Vater)
Ursula von Reibnitz (Die Mutter)
Peter Capell (Der Zauberer, auch als Poliz)
Michael Habeck (Stanilaus Lorbeer, ein arbeitsloser Kammerdiener)
Irina Wanka (Das Rauhtierchen)
Walter Kreye (Tapf, der Bär)
Hermann Lause (Friedhelm, der Rabe)
Vera Scherr (Die Stimme der Kugel)
Bruni Löbel (Die Großmutter)
Ashoka Homeier (Wolfi)
Anke Zillich (Wolfis Mutter)
Erstsendung: 26.04.2003
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 13
Titel: Der Wahn auf dem Berg oder Das Verschwinden
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1989
produziert von: SRF
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Schauplatz dieser Kriminalgroteske: die esoterischen Welten des legendären Monte Verità bei Ascona, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts unzählige Sinn-Suchende magisch anlockte. So kommt auch die von der Sinnleere ihres Lebens geplagte Lenore auf den Berg, um sich selbst, neue Ideen und die Wahrheit in der Reformkulturlandschaft des Monte Verità zu finden. Doch dann ist Lenore verschwunden und ihr Mann Franz und sein Bruder Otto machen sich auf die Suche nach ihr und der Antwort auf die Frage: "Was geschah Lenore in diesem hügeligen Ambiente? Diesem kriminellen Milieu?" Allerdings erweist sich die Suche in dem bunten Panoptikum von Heilsuchern, Vegetariern, Theosophen, Spiritisten, Künstlern, Hochstaplern und Spinnern, die sich auf dem heiligen Berg aufhalten, als praktisch aussichtslos. Wenn es da nicht den Papagei Lore gäbe ...
Sprecher:Philip Maloney: Michael Schacht
Madeleine Widmer: Isabel Schaerer
Thomas Wolga: Daniel Boemle
Hartmann: Ueli Beck
FrauKrähenbühl: Elisabeth Schnell
Erzähler: Peter Schneider
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.04.2004
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 13
Titel: Die Blendung
Autor: Elias Canetti
produziert in: 2005
produziert von: MDR; RBB; SWR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Stefan König
Inhalt: Eine mehrteilige "Comédie humaine an Irren" sollte es werden, doch von dem ursprünglichen Pandämonium, bevölkert von Typen wie dem religiösen Fanatiker, dem Wahrheitssucher oder dem Phantasten blieb allein "der Büchermensch" übrig: Peter Kien. Er ist Protagonist von Elias Canettis erstem und einzigen Roman Die Blendung, der 1931 entstand, 1935 im Wiener Verlag Herbert Reichner erschien, dem Autor aber erst in den 60er Jahren breite Anerkennung einbrachte. Erzählt wird der Weg des Privatgelehrten und Sinologen Peter Kien in den Wahnsinn. Kien, der seit Jahren nur noch für und in seiner riesigen Privatbibliothek lebt, ein "Kopf ohne Welt" - so der Titel des ersten Teils -, wird von seiner geldgierigen Haushälterin Therese Krumbholz, die ein Faible für Bücher vortäuscht, zur Heirat verführt. Die Ehe gestaltet sich als Kampf zweier Wahnwitziger, in dem Kien den Kürzeren zieht, aus der Wohnung vertrieben wird und in der Wiener Halbwelt landet. Konfrontiert mit einer "Kopflosen Welt" begegnet Kien dort dem Kleinkriminellen und Schachfanatiker Fischerle, der es auch nur aufs Geld abgesehen hat. Im dritten Teil "Welt im Kopf" tritt der Bruder Georg auf den Plan, wirft Therese mit ihrem Liebhaber, dem gewalttätigen Hausverwalter Pfaff, aus der Wohnung und versorgt den Professor wieder mit Geld. Im furiosen Schlusskapitel setzt der wahnsinnig gewordene Kien seine Bibliothek und sich selbst in Brand: ein Autodafé unter schallendem Gelächter.

Angesichts des Nomadenlebens der Jugendzeit, angesichts von Massenaufläufen und der Inbrandsetzung des Wiener Justizpalastes durch demonstrierende Arbeiter im Jahr 1927 und angesichts der emotionalen Kälte der Großstadtmenschen im gehetzten Berlin der 20er Jahre war Elias Canetti klar geworden: "Die Welt war zerfallen, und wenn man den Mut hatte, sie in ihrer Zerfallenheit zu zeigen, war es noch möglich, eine wahrhafte Vorstellung von ihr zu geben." Statt beschönigender Ästhetisierung oder singulärem Erzählerstandpunkt wollte Canetti mit Extremfiguren und Außenseiterexistenzen Schlaglichter auf die Welt, auf "Figuren am Rande des Irrsinns" werfen. Die "wahrhafte Vorstellung" von einer chaotischen Welt gestaltete er in Die Blendung demnach als minutiöse Nachzeichnung einzelner, unvereinbarer Wahnwelten. Schonungslos führt der Text in brachiale Kosmen der Verblendung und die Privatmythen der Figuren sind Ausdruck von Welt- und Selbstentfremdung, deren "realistische" Darstellung in Entmenschlichung, ins Animalische, in die Groteske mündet.

Die Mischung aus Erzählung, innerem Monolog, erlebter Rede und aus vom Autor aus seinem tatsächlichen Erfahrungsumfeld aufgegriffenen Dialogen vermittelt diesen Wahnsinn auch als einen sprachlichen, der gegenseitige Verständigung unmöglich werden lässt. In der literarischen Tradition eines Johann Nestroy, Karl Kraus oder Franz Kafka führt Canetti den Kampf zwischen Geist und Wirklichkeit bis zum Zusammenbruch abendländischer Ratio, der auch das faschistische Desaster vorzeichnet.
Sprecher:Jürgen Holtz (Erzähler)
Horst Bollmann (Pater Brown)
Herbert Fritsch (Flambeau)
Conny Wolter (Christabel Carstairs)
Wolfgang Boos (Philip Hawker)
Daten zu Elias Canetti:geboren: 25.07.1905
gestorben: 14.08.1994
Vita: Elias Canetti (* 25. Juli 1905 in Russe, Bulgarien; † 14. August 1994 in Zürich) war ein Schriftsteller und Aphoristiker deutscher Sprache und Literaturnobelpreisträger 1981.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.08.2014
Datenquelle(n): ORF
ORF
ORF
ORF
ORF
ORF
ORF
ORF
ORF
ORF
ORF
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 13
Titel: Die Juden
Autor: Gotthold Ephraim Lessing
produziert in: 1948
produziert von: BR
Laufzeit: 107 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Mark Lothar
Inhalt: Als Lessing 1749 sein kleines Lustspiel "Die Juden" schrieb, war er gerade 20 Jahre alt. Als kühn und radikal kann dieses Jugendwerk Lessings bezeichnet werden. Zum ersten Mal staht die Figur eines positiv gezeichneten Juden auf der Bühne. Ein Reisender rettet einem Gutsherrn, der von seinen eigenen, als Juden verkleideten Bediensteten überfallen wird, das Leben. Aus Dankbarkeit will ihm der Baron seine Tochter zur Frau geben. Als dieser bekennt, "Ich bin Jude", ist der Baron sprachlos und seine zuvor geäußerten antisemitischen Vorurteile werden ad absurdum geführt. Das in die Form einer Komödie gekleidete Stück voller Sprachwitz ist ein zeitlos aktuelles Werk über Vorurteile, religiöse Toleranz und Antisemitismus.
Sprecher:Fritz Kortner (Danton)
Elfriede Kuzmany (Julie, seine Gattin)
Bruno Hübner (Robespierre)
Peter Lühr (Desmoulins)
Marianne Kehlau (Lucile, seine Gattin)
Otto Arneth (St. Just)
Gustl Weigert (Fouquier)
Herbert Kroll (Legendre)
Gisela Fackeldey (Marion)
Ernst Schlott (Lacroix)
August Riehl (Hérault)
Rudolf Helten (Collot d'Herbois)
Bum Krüger (Simon)
Gertrud Kückelmann (Eugenie)
MusikerPeter Kaizar (Cembalo. Gitarre, Kementsche, Perkussion) Toni Burger (Geige) Georg Mittermayr (Flöte)
Daten zu Gotthold Ephraim Lessing:geboren: 22.01.1729
gestorben: 15.02.1781
Vita: Gotthold Ephraim Lessing (* 22. Januar 1729 in Kamenz, Markgraftum Oberlausitz; † 15. Februar 1781 in Braunschweig) war ein bedeutender Dichter der deutschen Aufklärung. Mit seinen Dramen und seinen theoretischen Schriften, die vor allem dem Toleranzgedanken verpflichtet sind, hat dieser Aufklärer der weiteren Entwicklung des Theaters einen wesentlichen Weg gewiesen und die öffentliche Wirkung von Literatur nachhaltig beeinflusst. Lessing ist der erste deutsche Dramatiker, dessen Werk bis heute ununterbrochen in den Theatern aufgeführt wird.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.06.2016
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 13
Titel: Einsteins Fragment
Autor: Friedrich Bestenreiner
produziert in: 2000
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Harald Krewer
Inhalt: In einem Trödelladen findet der Physiker und Mathematiker Chris Jordan zufällig ein altes, abgespieltes Tonband. Darauf: die Stimme von Albert Einstein, der komplizierte Zahlenkolonnen rezitiert. Exakte Computeranalysen ergeben schließlich, dass Einstein offenbar auf eine Art Matrix gestoßen ist, mit Hilfe derer der Zufall außer Kraft gesetzt und die Zukunft vorhergesagt werden kann. Als die amerikanische Regierung sich für "Einsteins Fragment" zu interessieren beginnt, kommt eine Lawine ins Rollen. Eine Lawine, die am Ende auch den Forscher unter sich begräbt ...
Sprecher:Christiane von Poelnitz (Melody)
Antje von der Ahe (Christine)
Liv-Juliane Barine-Ulbricht (Lilly)
Jürgen Thormann (Schaffernicht)
Michael Hanemann (Verteidiger)
Herbert A. Gornick
Tilmar Kuhn (Maurice)
Helga Lehner (Frau Adler)
Max-Volkert Martens (Prof. Herdan)
Gerd Wameling (Staatsanwalt)
Jochen R. Klicker
Helmut Ahner (Minister)
Daten zu Friedrich Bestenreiner:geboren: 20.10.1924
Vita: Friedrich Bestenreiner (*20.10.1924) ist ein österreichischer Physiker und Hörspielautor, der regelmässig Hörspiele für verschiedene Radiostationen, darunter SRF, ORF, WDR, HR, DLR verfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.09.2010
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 13
Vorige/nächste Ausstrahlung:25.01.2019 um 22:04 bei RBB  Phonostart Radio Cloud*
Titel: From somewhere in the mediterranean Abie Nathan, Odysseus
Autor: Mona Winter
produziert in: 1945
produziert von: LL
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Mona Winter
Dramaturgie: Regina Ahrem
Inhalt: Abie Nathan, Frauenheld, Freigeist, Friedensaktivist 1973, als die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Arabern auf eine weitere kriegerische Auseinandersetzung zusteuern, installiert Abie Nathan auf einem Schiff im Mittelmeer den Piratensender The Voice of Peace und erreicht auf diese Weise mit seinen völkerverständigenden Friedensbotschaften Millionen von Zuhörern. Schon davor hatte er mit tollkühnen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht: Zum Beispiel, als er 1966 mit einem Doppeldecker von Israel nach Ägypten fliegt, um Präsident Nasser zu kontaktieren. Abie Nathans Geschichte ist die Geschichte eines ungewöhnlichen Menschen, dessen Vision es war, in den Lauf der Weltgeschichte einzugreifen und sie ein Stück weit besser zu machen. Darüber hinaus ist sie eine gewaltige Lektion in Sachen Zivilcourage. Und vielleicht ist sie auch eine Hoffnungsbotschaft: dass da, wo Fronten über Jahrzehnte einzementiert zu sein scheinen, sich Türen öffnen können.
Sprecher:Alfred Hitchcock
Edwin McDonald
Jeff Corey
Janet Waldau
Norman Field
Tom Holland
u.a.
Daten zu Mona Winter:Vita: Mona Winter lebt als Schriftstellerin und Lektorin in München. Sie veröffentlichte Essays und literarische Texte in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien. 1986 erhielt sie den Förderpreis für Literatur der Stadt München. Theaterstücke von ihr sind "Tag der Tollkirsche" (1991), "Gerne Kanibalisch" (1992), "Ich, eine von dir" (2002). Sie schrieb die Hörspiele "Kasimir und die Tänzerin" (SFB 1991), "Welcome to death" (SFB 1994), "Bad Girl Franz" (SFB-ORB 1999) und die Features "Wüstenpunk" (SWR 2002) und "Ingolstadt liegt in Amerika" (RBB/SWR 2004).
Hompepage o.ä.: http://www.monawinter.de/cms/
Erstsendung: 27.03.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 13
Titel: Klinik unter Almen
Autor: René Maxim Freund
produziert in: 2010
produziert von: BR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Unterschiedlicher könnten die beiden kaum sein. Der eine, Dr. Ludwig Schrack, betreibt mit seiner Frau Lisa eine todschicke Wellnessklinik und operiert Nasen und Lippen, verkleinert oder vergrößert Brüste und hilft, gegen astronomische Honorare natürlich, unglücklichen Menschen mit Doppel- oderDreifachkinn sich schöner und besser zu fühlen. Der andere, sein ehemaliger Studienfreund Dr.Clemens Raich, hat sich auf der alternativen Seite des Fachs angesiedelt: Homöopathie, Oesteopathie, Kräuter, Psychosomatik und Milchzuckerkügelchen. Da aber dem Schönheitschirurgen plötzlich ein Arzt abhanden kommt springt sein alternativer Jugendfreund für eine Weile ein. Medizinische Welten prallen aufeinander. Aber nicht nur medizinische. Zwei Lebensformen stehen plötzlich auf dem Prüfstand. Reich und schön versus arm aber glücklich. Das das Drama aber seinen Lauf nehmen muss beginnen sich auch die privaten Verhältnisse zu verflechten. Die reichen Schracks haben keine Kinder. Und da die armen karitativen Raichs schon so proper, gesund und fruchtbar sind, kommen - mit stressbedingt steigendem Alkoholkonsum - Ideen vorübergehenden Partnertauschs ins Spiel. Eine Art "künstlicher Befruchtung", nur "natürlich eben". Am Ende schließlich landen die beiden Ärtzte, nicht ganz freiwillig, in einem Dschungelspital. Irgendwann machen auch routinierte Ärzte Fehler...
Sprecher:Rainald Goetz
Daten zu René Maxim Freund:geboren: 1967
Vita: René Freund wurde 1967 geboren und lebt als Autor und Übersetzer in Grünau im Almtal, Oberösterreich. Er studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Völkerkunde und war 1988 bis 1990 als Dramaturg am Theater in der Josefstadt in Wien tätig. Er schreibt Theaterstücke, Romane (zuletzt: „Liebe unter Fischen“ 2013), Glossen, Sachbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 14.04.2007
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 13
Titel: Langholzfeld
Autor: Andreas Jungwirth
produziert in: 1945
produziert von: SRF
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Harald Krewer
Inhalt: Der Heimatort hat sich verändert. Türken und Mazedonier sind die neuen Nachbarn. Ein Besuch bei den Eltern.

Langholzfeld, eine kleine Siedlung am Rand der österreichischen Stadt Linz, wurde in den 1960iger Jahren gebaut, größtenteils von Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Gebieten in Rumänien und Jugoslawien. Dreißig Jahre nachdem der Erzähler seinen Heimatort Richtung Wien und Berlin verlassen hat, kehrt er für eine Recherche zurück. Viele Häuser stehen inzwischen leer, ihre Erbauer sind gestorben oder leben im Seniorenheim. Manche Häuser wurden verkauft, an Türken oder Mazedonier. Für sie ist Langholzfeld ihr neues Zuhause. Der Vater des Erzählers weigert sich lange, ist am Ende aber doch bereit, am Projekt des Sohnes mitzuarbeiten.
Daten zu Andreas Jungwirth:geboren: 15.04.1967
Vita: Andreas Jungwirth, geboren 1967 in Linz, lebt als Theater- und Hörspielautor in Berlin. Deutschlandradio Kultur produzierte 2008 "Outside Inn" und 2009 (mit dem Österreichischen Rundfunk) "Volksgarten".
Hompepage o.ä.: http://www.andreasjungwirth.at/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.03.2016
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 13
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.01.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 2 von 12)
27.01.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 3 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
28.01.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 3 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
03.02.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 4 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
04.02.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 4 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
Weitere Sendetermine10.02.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 5 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
11.02.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 5 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
17.02.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 6 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
18.02.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 6 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
24.02.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 7 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
25.02.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 7 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
03.03.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 8 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
04.03.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 8 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
10.03.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 9 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
11.03.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 9 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
17.03.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 10 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
18.03.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 10 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
24.03.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 11 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
25.03.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 11 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
31.03.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 12 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
01.04.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 12 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Meister und Margarita
Autor: Michail Bulgakow
produziert in: 2014
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Übersetzer: Alexander Nitzberg
Inhalt: Ein 12-teiliges Hörspiel.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht’s mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer."
Klaus Buhlert, Regisseur
Daten zu Michail Bulgakow:geboren: 15.05.1891
gestorben: 10.03.1940
Vita: Michail Afanassjewitsch Bulgakow (* 3. Mai (jul.) / 15. Mai 1891 (greg.) in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.09.2014
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 13
Titel: Mozarttreiben
Autor: Peter Rosei
produziert in: 1995
produziert von: EIG; WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Biografie; Satire
Regie: Renate Pittroff
Inhalt: "Jetzt backt euch selber eure Menuette und wischt mit einem Trio auf! Staubt ab mit der Sonate; mit einer Arie macht die Flaschen auf! Mir reicht's!" Peter Rosei versetzt Mozart in eine bunte Geschichtsklitterung, von seinen Anfängen in Salzburg bis zu seinem Ende in Wien. Mozarts Leben als psychologisch, philosophisch und ästhetisch durchgestalteter Bilderbogen, ein Reigen von Lebensstationen und Musik: Der Künstler, ökonomisch abhängig von bestimmten gesellschaftlichen Gruppen, gerät in Schwierigkeiten, sobald er es sich mit diesen Gruppen verdirbt. Diese Überlegungen werden im Hörspiel von Peter Rosei von Ikonen wie Picasso, Wittgenstein, Marx, Freud, Johann Strauß oder John Lennon diskutiert. Das Hörspiel basiert auf einem gleichnamigen Theaterstück, das Rosei als Auftragswerk des Wiener Mozart-Jahres verfasste.
Daten zu Peter Rosei:geboren: 17.06.1946
Vita: Peter Rosei (* 17. Juni 1946 in Wien) ist ein österreichischer Romancier und Essayist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.06.2006
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 13
Titel: Überführung
Autor: Jürgen Neckam
produziert in: 2013
produziert von: ORF
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Harald Krewer
Komponist: Max Nagl
Inhalt: Journalist Schuster wird vom Redakteur des Kulturradios beauftragt, sich mit in Vergessenheit geratenen Schriftstellern auseinanderzusetzen. Eine ganze Sendereihe ist geplant. Hans Orkus ist der erste, den er versucht, ausfindig zu machen. Dieser hat bis in den Fünfziger Jahren publiziert und lebt nun zurückgezogen in der österreichischen Provinz. Schnell entdeckt Schuster jedoch, dass Redakteur Zöllner ein besonderes Interesse hat, diesem Schriftsteller nahe zu kommen.
Sprecher:Petra Morzé
Wolf Bachofner
Therese Affolter
Bibiana Zeller
Klaus Höring
Grazyna Dylag
Wolfram Berger
Helmut Bohatsch
Johannes Zeiler
Erstsendung: 16.05.2006
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 13
Titel: Vier Juden auf dem Parnass
Autor: Carl Djerassi
produziert in: 1995
produziert von: SDR
Laufzeit: 79 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Harald Krewer
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Ursula-Maria Mössner
Inhalt: Vier Herren, allesamt Heroen der Geistes- und Kulturgeschichte, sitzen auf dem Parnass und reden. Sie hätten allen Grund sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Man hat ihnen Denkmäler errichtet und Straßen nach ihnen benannt. Dennoch sind Theodor W. Adorno, Walter Benjamin, Gershom Scholem und Arnold Schönberg von Zweifeln geplagt. Weniger was ihre wissenschaftlichen oder künstlerischen Karrieren betrifft. Die stehen, was die Flut von postmortalen Publikationen und Lobpreisungen betrifft, gänzlich außer Zweifel. Zudem bleibt allein die Aufenthaltsberechtigung im griechischen Olymp der Dichtkunst nur den allergrößten unter den Dichtern und Denkern vorbehalten. Nagend ungeklärt sind jedoch - bis weit über den Tod hinaus - manche Vorkommnisse im jeweiligen Liebes- und Eheleben der Herren. Waren die Ehefrauen auch tatsächlich treu? Ist der Briefwechsel zwischen Walter Benjamin und Adornos Frau Gretel nicht eine Spur zu intim? Hatte Arnold Schönbergs Frau Mathilde Zemlinsky etwas mit Alban Berg? Um den quälenden Zweifeln eine Ende zu bereiten, werden die Ehefrauen, eine nach der anderen, schließlich mit einem Tagesvisum auf den Parnass beordert. Starke Frauen allesamt, verhört von ihren eitlen, narzisstischen und pfäuischen Männern.

Carl Djerassi, Chemiker, Schriftsteller und Kunstsammler, vor allem aber bekannt als Erfinder der "Anti-Baby-Pille", führt die schwachen Seiten der großen Geister lustvoll vor. Mit Witz und Ironie gibt er Antworten auf Fragen, die die noble Kulturgeschichte erst gar nicht stellt.
Sprecher:
offen
Ernst Konarek (Die Stimme)
Dieter Kirchlechner (Malthus)
Johanna Liebeneiner (Lil)
Frauke Poolman (Jennifer)
Jens Wawrczeck (Jens)
Hans Piesbergen (Oliver)
Derval de Faria (Der Schwarze)
Kathrin Becker (Schwarze Mutter)
Rosemarie Gerstenberg (Schwarze Mutter)
Lilo von Plüskow (Schwarze Mutter)
Jutta Villinger (Schwarze Mutter)
Hanno Meyer (Doktor Schlette)
Kurt Buecheler (Schulz)
Claus Boysen (Der Richter)
Daten zu Carl Djerassi:geboren: 29.10.1923
gestorben: 30.01.2015
Vita: Carl Djerassi, geboren 1923, revolutionierte mit 28 Jahren das Zusammenleben zwischen Mann und Frau: Er erfand die Pille. Der gebürtige Österreicher, der als Jugendlicher nach Amerika emigrieren musste, machte sich als Chemiker, aber auch als Kunstsammler (Paul Klee und andere) und Romanautor einen Namen. Seit einigen Jahren schreibt er auch Theaterstücke. Der WDR brachte von ihm zuletzt "Ego" (2004).
Hompepage o.ä.: http://www.djerassi.com/
Erstsendung: 22.04.2008
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,6783 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (23.01.2019)  (24.01.2019)  (25.01.2019)  (26.01.2019)  (27.01.2019)  (28.01.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1548175483
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.613.762
Top