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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 161
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Titel: Abgesang
Der letzte Detektiv (Folge 42)
Autor: Michael Koser
produziert in: 2008
produziert von: Kanzlei Dr. Bahr
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Werner Klein
Inhalt: Babylon, 1. Mai 2017, der letzte Fall von Jonas.

Jonas hat Geburtstag. Er ist melancholisch, der Babylon-Blues hat ihn voll erwischt. In einem Monat muss er sein Büro-Apartment räumen, das Haus wird abgerissen. Das "Casablanca" ist schon seit Wochen geschlossen. Da klopft es an Jonas Tür. Judith steht vor der Tür, Judith?
Sprecher:Bodo Primus (Jonas)
Peer Augustinski (Sam)
Karin Anselm
Katja Brügger
Gisela Ferber
Peter Romir
Uwe Friedrichsen
Andrea Lienau
Thomas Karallus
Vanida Karun
CHRIzzz Morgenroth
Klaus Nietz
Deef Pirmasens
Christian Stark
Angelika Thomas
Henning Venske
Peter Weis
Elena Wilms
Daten zu Michael Koser:geboren: 24.04.1938
Vita: Michael Koser, geboren 1938 in Berlin, lebt in Bremen. Er schrieb über 100 Hörspiele und wurde mit "Professor van Dusen" bekannt (77 Folgen produziert von RIAS Berlin und DLR Berlin zwischen 1978-1999).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 2 von insgesamt 161
Titel: Abgewertet
Autor: Bernd M. Grashoff
produziert in: 1992
produziert von: WDR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Dieter Carls
Inhalt: Mrs. Scattergood, eine frühere Polizistin, die jetzt als Privatdetektivin tätig ist, erhält einen Anruf von Etta Sogorski. Ettas Mutter, Jane Bruce, die als Sergeant in der Abteilung Personenschutz arbeitete und zuletzt als Bodyguard der Familie des Finanzministers eingesetzt war, wurde tot in ihrem Dienstwagen aufgefunden. Als Todesursache stellt man Selbstmord fest. Etta beauftragt die Privatdetektivin, den Fall genauer zu untersuchen. Denn seltsamerweise bekam Etta nach dem Tod ihrer Mutter von einer Bank eine größere Summe überwiesen, deren Herkunft unklar ist. Mrs. Scattergood wittert eine erste Spur.
Sprecher:Karin Anselm (Mrs. Scattergood)
Rolf Schult (Chiefinspektor Pike)
Werner Rundshagen (Sir Wilfried de May)
Jürg Löw (Gallieni)
Rosalind Renn (Jane Bruce)
Claudia Matschulla (Etta Sogorski)
Jochen Kolenda (Peter Scattergood)
Werner Woelbern (Lemper)
Alf Marholm (Minister West)
Klaus Zmorek (Abgeordneter Sweatman)
Ulrike Lösch (Collins)
Leonhard Koppelmann (Brenton)
Andrea Schöning (Krankenhaus-Schwester)
Sabine Häberle (Mädchen am Empfang)
Daten zu Bernd M. Grashoff:geboren: 1937
Vita: Bernd Grashoff, geboren 1937 in Köln, schrieb als Student sein erstes Hörspiel. Viele seiner Stücke wurden vom WDR produziert. Der in Oberbayern lebende Autor schreibt auch Romane und Theaterstücke.
Erstsendung: 07.11.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 161
Titel: Acapulco
Autor: Gerhard Baumrucker
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 32 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Angeli Backhausen
Inhalt: Franz Wollweber, Übersetzer amerikanischer Kriminalromane, lernt im U-Bahn-Schacht in irgendeiner deutschen Großstadt die siebzehnjährige Verkäuferin Tina kennen. Vor dem Plakat "Fiesta in Mexiko" kommen beide ins Gespräch, Tina schwärmt von Acapulco, Franz von Mexiko-Stadt, die er von zahlreichen Krimis her kennt. Franz und Tina treffen nun einander öfter, ihre Gespräche kreisen um ihre Traumziele, und natürlich verspricht der Übersetzer, der sich selbst so gerne in der Rolle eines harten Detektivs namens Webster sieht, der jungen Freundin, sie mitzunehmen nach Mexiko, falls er denn einmal hinreise. Und dann ist Tina eines Tages verschwunden, und Franz hat einen Grund mehr, in die Rolle seines selbstgeschaffenen Vorbildes zu schlüpfen.
Sprecher:Karin Anselm (Verena)
Christian Brückner (Franz, Pancho)
Barbara Hintzen (Tina)
Michael Wirbitzky (Mäcki)
Sabine Postel (Kollegin)
Reinhard Schulat (Bekannter)
Sergio Zucconi (Giovanni)
Daten zu Gerhard Baumrucker:geboren: 19.03.1929
gestorben: 14.07.1992
Vita: Gerhard Baumrucker (* 19. März 1929 in Prag; † 14. Juli 1992 in München) war ein deutscher Schriftsteller tschechischer Herkunft.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.04.1986
Datenquelle(n): dra
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Treffer 4 von insgesamt 161
Titel: Am Ende der Zukunft - Vorsicht: Sackgasse
Autor: Winfried Göpfert
produziert in: 1975
produziert von: SDR
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Inhalt: Die Flucht vor dem dritten Weltkrieg führt in eine Zukunft, in der eine stark dezimierte Menschheit von einer kleinen Elite manipuliert wird. Die Erdbevölkerung ist auf zehn Milliarden angewachsen. Die politische Lage ist bedrohlich. Ein neuer Weltkrieg scheint unausweichlich. Während die Mobilmachung verkündet wird, steht Prof. Ellis vor dem erfolgreichen Abschluss seiner Arbeit. Die Beherrschung der Antimaterietechnik ermöglicht Geschwindigkeiten nahe der des Lichts und damit den Sprung durch die Zeit. Mit Hilfe der Antigravitation ist es ihm gelungen, die Trägheit beim Beschleunigen und Verzögern zu überwinden. Auch die Staatsführung bekundet Interesse an seiner Erfindung. Als der Entscheidungsschlag unmittelbar bevorsteht, soll Ellis im Regierungsbunker in Sicherheit gebracht werden. Aber es gelingt ihm, den Sicherheitsbeamten zu überwältigen und zusammen mit ihm und seiner Assistentin die Erde zu verlassen. Nach einjährigem Flug mit annähernder Lichtgeschwindigkeit kehren sie zurück. Auf der Erde sind in der Zwischenzeit 178 Jahre vergangen. Sie stoßen auf seltsam willenlose, selbstgefällige Menschen, auf deren Schädeln kleine Narben auf das Vorhandensein implantierter Hirnsonden hindeuten. An der Spitze des perfekten Herrschaftssystems steht eine kleine Elite von wenigen Tausend, die ein Leben in Wohlstand und Luxus führen. Die Menschen, die sie über Funksignale fernsteuern, kennen keine Ansprüche, keine Langeweile, nur das vollkommene Glück; beim Arbeiten werden sie mit elektronisch vermittelter Lust belohnt. Sie sind so zufrieden, dass sie das System ihrer eigenen Unterdrückung selbst aufrechterhalten. Der große Krieg hat nie stattgefunden. Vor 178 Jahren hatten die gegnerischen Machtblöcke in gegenseitigem Einvernehmen die Zahl der Weltbevölkerung mit Hilfe der modernen Chemie auf zwei Milliarden reduziert und die Übriggebliebenen mit Psychodrogen willfährig gemacht. Mit der segensreichen Tätigkeit der Chirurgen und Elektroniker war bald die höchste Stufe der Vollkommenheit erreicht, der auch Prof. Ellis und seine Begleiter bald angehören werden.
Sprecher:Karin Anselm (Jane Gardener)
Günter Strack (Professor Ellis)
Gottfried John (Oberst Crimson)
Hans Richter (McDobben)
Anfried Krämer (D 8)
Jochen Nix (Radiosprecher)
Erstsendung: 24.03.1975
Datenquelle(n): dra
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Treffer 5 von insgesamt 161
Titel: Apis Mellifica
Autor: Jiri Ort
produziert in: 1993
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Bearbeitung: Andreas Weber-Schäfer
Inhalt: Kleine Gruppen von Menschen scheinen bei ihren Zusammenkünften wie unter Hypnose zu stehen und führen seltsame Tanzfiguren auf. Sie haben Angst vor Feuer und Rauch, verzehren Unmengen von Propolis, und ihr einziger erkennbarer gemeinsamer Nenner ist die langjährige Arbeit mit Bienenvölkern. Wurden sie durch den Umgang mit Bienen mit einer unbekannten Erkrankung infiziert, die ihr Verhalten beeinflußt? Oder sind sie Opfer einer gezielten Manipulation mit Drogen? Warum sind ihre Pupillen mit einem feinen Facettenraster überzogen? Warum verfallen weitere Menschen jenem geheimnisvollen Bienenrausch? Die Antworten sind nicht nur bei der Honigbiene - apis mellifica - zu suchen, sondern auch bei unserem sorglosen Umgang mit der leidgeprüften Natur.
Sprecher:Karin Anselm (Eva Killmann)
Gerd Baltus (David Tomsky)
Ernst Konarek (Koster)
Siemen Rühaak (Heinz Killmann)
Manfred G. Herrmann (Paul Binder)
Andreas Durban (Bienenmensch)
Erwin Geisler (Bienenmensch)
Hans Gubo (Bienenmensch)
Ralf Lichtenberg (Bienenmensch)
Daten zu Jiri Ort:Vita: Jiri Ort, geboren 1946 in Brünn, Tschechien, Absolvent der Technischen Universität in Wien, arbeitet für verschiedene Rundfunkanstalten. Er hat zahlreiche Science-Fiction-Hörspiele geschrieben. Der WDR produzierte zuletzt von ihm "Der Chip-Souffleur" (2001). Darüber hinaus ist Jiri Ort ausgewiesener Janácek-Kenner. 2004 hat er eine Janácek-Biographie veröffentlicht unter dem Titel "Der späte Wilde". Aus Anlass von Janáceks 150. Geburtstages gestaltete WDR 3 einen Janácek-Schwerpunkt.
Erstsendung: 13.12.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 161
Titel: Atme jenseits der Zeit
Autor: Witold Rumel
produziert in: 1982
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Heinz Dieter Köhler
Übersetzer: Peter Lachmann
Inhalt: Polen, am Heiligen Abend 1981. In einem fahrenden Zug aus dem westlichen Teil des Landes nach Warschau befinden sich vier Fahrgäste in einem Abteil: eine Journalistin, ein Ingenieur, ein Professor und ein Direktor einer großen staatlichen Baufirma. Alle vier besitzen durch die Militärregierung ausgestellte Passierscheine, die sie zu dieser Reise berechtigen. Der Zug fährt, ohne anzuhalten; die Bahnsteige, die er passiert, sind leer, die Dörfer und Städte dunkel, wie ausgestorben. Der Schock des 13. Dezember ist offenbar noch nicht überwunden. Die vier Reisenden führen eine offene, lebhafte Unterhaltung, jeder von ihnen hat über die geschehenen Vorfälle und die augenblickliche politische Situation eine andere Meinung, bezieht eine andere moralische und politische Position. Mitten in der heftigen Diskussion erleidet der Professor einen Herzanfall, doch die den Waggon bewachenden Soldaten sind nicht bereit, den Zug zu stoppen, damit der Mann in ärztliche Behandlung gebracht werden kann. Witold Rumel, ein polnischer Autor, geht in seinem Hörspiel aus unmittelbarer Nähe auf die aktuellen Konflikte in seinem Heimatland ein.
Sprecher:Martin Benrath (Professor)
Karin Anselm (Journalistin)
Hans-Günter Martens (Direktor)
Matthias Ponnier (Ingenieur)
Christoph Pragua (Soldat 1)
Peter Musäus (Soldat 2)
Erstsendung: 08.08.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 161
Titel: Beiderseits
Autor: Kevin Vennemann
produziert in: 2007
produziert von: BR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Hans Platzgumer
Inhalt: Wie und warum wird 'Vergangenheit' mit welchen Folgen verdrängt, erinnert und/oder funktional aufbereitet? Im Rahmen einer therapeutischen oder wissenschaftlichen Gesprächssituation nehmen Tone Lebonja und Mara Kogoj zu Protokoll, was Ludwig Pflügler - als deutschnational organisierter Kärntner "Heimattreuer" besonders umtriebig im volkstümlich stilisierten "Abwehrkampf" gegen die Gleichberechtigungsansprüche der slowenischen Minderheit im Bundesland - aus seinem Leben zu berichten hat. Einmal mehr sind sie gezwungen, sich der hegemonialen Ausdeutung dessen auszusetzen, was sowohl Pflügler und die Kärntner-Slowenen Lebonja und Kogoj seit jeher trennt und verbindet als auch die beiden Volksgruppen überindividuell zu einer gespaltenen Einheit aus Mehrheit und Minderheit verschweißt: eine Geschichte der Gewalt und des Misstrauens, der systematischen Ausgrenzung und der erzwungenen Anpassung, der geforderten Anbiederung und der kontinuierlichen Ablehnung. Eine Geschichte zahlloser über Jahrhunderte hinweg tradierter Ängste einerseits, Paranoia andererseits, eine Geschichte nicht zuletzt, die wahr sein könnte, aber kaum je mehr als funktionalisierte Mythologie gewesen ist.

Beginnt Kogoj sich kategorisch verweigernd wegzuhören, sobald sich herausstellt, mit wem die beiden Interviewer es in Pflügler zu tun haben, lässt Lebonja ihn, fasziniert und abgestoßen zugleich, ohne jeden Einwand sprechen. Er hört zu und gibt Pflüglers apodiktischen Wahrheitsverkündungen ohne ein einziges Widerwort oder nur das geringste Bedürfnis einer Korrektur sogar noch zusätzlichen Raum zur Entfaltung - bis Pflügler ihn auf seine Seite gezerrt zu haben glaubt. Dass es soweit noch nicht gekommen sein kann, daran glaubt Mara Kogoj bis zuletzt.

Basierend auf Kevin Vennemanns zweitem Roman 'Mara Kogoj' setzt die gleichnamige auszugsweise Hörspielumsetzung da an, wo der erste Roman 'Nahe Jedenew' aufgehört hat.
Sprecher:Peter Fitz (Pflügler)
Rüdiger Vogler (Lebonja)
Karin Anselm (Mara Kogoj)
Stefan Hunstein (Verteidiger)
Peter Veit (Unbekannte Männerstimme)
Selia Er (Singstimme)
Erstsendung: 07.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 161
Titel: Betriebsunfall
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 11.1982
Autor: Bernard Krichefski
produziert in: 1981
produziert von: HR
Laufzeit: 94 Minuten
Regie: Horst H. Vollmer
Übersetzer: Marianne de Barde
Inhalt: Der "Betriebsunfall" erzählt die persönliche Geschichte einer jungen englischen Sozialarbeiterin, die an der persönlichen Geschichte ihres ersten Falles scheitert. Sunil Patel, lnder mit britischer Staatsangehörigkeit, zuvor als Ingenieur in der Regierung Ugandas beschäftigt, als Flüchtling nach England gekommen, arbeitet als Hilfsarbeiter in einer Autowerkstatt, wohnt im Londoner Slum. Er ist angeklagt, sich, als seiner Frau zum zweiten Mal eine Fehlgeburt drohte, der Entwendung und Demolierung eines Fahrzeugs schuldig gemacht zu haben. Patel: "Man hat mir die Fenster eingeschlagen, die Möbel auf die Straße geworfen, Teppiche und Bettücher in Brand gesteckt.... Ich verstehe diese Menschen nicht... Für das, was ich gemacht habe, gab es einen Grund. Aber welchen Grund hatten diese Vandalen, mein Heim zu zerstören?" Patels Richter: "Ich übersehe nicht, daß Sie sehr wohl zu dem Eindrnck gelangen konnten, in diesem Land nicht willkommen zu sein, und daß Sie in der Tat wenig Hilfsbereitschaft, im Gegenteil da und dort offene Feindseligkeit erfahren haben...Andererseits hat man Sie hier als Flüchtling aufgenommen, hat Ihnen eine Unterkunft, wenn auch zugegebenermaßen eine bescheidene, zur Verfügung gestellt, hat Ihnen eine Reihe von Vergünstigungen eingeräumt, und Sie haben nach Anfangsschwierigkeiten eine Stellung gefunden, die Ihnen immerhin Ihren Lebensunterhalt sicherte. Das Gericht verurteilt Sie daher..."
Sprecher:Minni Oehl (Maggie)
Osman Ragheb (Sunil Patel)
Horst Michael Neutze (Colin Banks)
Christoph Quest (Eric)
Matthias Ponnier (David)
Karin Anselm (Jane)
Erstsendung: 15.11.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 161
Titel: Betrifft: Sarahs Cousin
Autor: Raymond Federman
produziert in: 1992
produziert von: BR
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Übersetzer: Peter Torberg
Inhalt: "Während des Großen Krieges verschleppten feindliche Soldaten die Eltern und Geschwister von Sarah und ihrem Cousin. Da Sarah und ihr Cousin, damals waren sie neun und zwölf Jahre alt, in verschiedenen Teilen der Stadt lebten, wußten sie nicht von der Flucht und Rettung des anderen. Eine Prostituierte rettet Sarah. Dem Cousin, den die Mutter in letzter Minute vor den feindlichen Soldaten in einem Schrank versteckte, gelingt es, aus der Stadt zu entkommen und bis zum Ende des Krieges auf einem Bauernhof zu arbeiten. Nach dem Krieg treffen sich Cousin und Cousine wieder, leben zusammen im Erdgeschoß eines zerbombten Gebäudes, versuchen, das Übermaß an Leben, das ihnen durch Zufall geschenkt wurde, auszukosten. Bis schließlich der Cousin eines Tages aufbricht, um im Land der unbegrenzten Möglichkeiten eine Zukunft für sich zu suchen und zu finden. Sarah geht in die andere Richtung, in die Wüste. 35 Jahre später reist der Cousin, inzwischen ein weltberühmter Bildhauer, zu Sarah, die in einem Landwirtschaftskollektiv lebt und arbeitet." (Raymond Federmann)
Sprecher:Holger Hagen (Schriftsteller und Pop)
Karin Anselm (Sarah)
Hans-Peter Hallwachs (Sarahs Cousin)
Mareike Lindenmeyer (Sarah als Kind)
Florian Beba (Sarahs Cousin als Kind)
Horst Raspe (Elie)
Andreas Wimberger (Yossi)
Ulrike Kriener (Nachbarin und Mom)
Christin Marquitan (Josette und Tochter)
Fred Maire (Polizist und Doktor)
Galit Gilady (Cheryl und Flughafendurchsagen)
Daten zu Raymond Federman:geboren: 15.05.1928
gestorben: 06.09.2009
Vita: Raymond Federman (* 15. Mai 1928 in Montrouge, Frankreich; † 6. Oktober 2009 in San Diego, Kalifornien) war ein französisch-amerikanischer Schriftsteller und Gelehrter.

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Erstsendung: 16.10.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 161
Titel: Bettines letzte Liebschaften (1. Teil: Drei Tage im Park)
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.1986
Autor: Dieter Kühn
produziert in: 1985
produziert von: HR; NDR
Laufzeit: 88 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Horst H. Vollmer
Komponist: Bettina von Arnim
Inhalt: "Eine Frau, Ende vierzig, Mutter von sieben Kindern, Witwe, verliebt sich in einen Mann ihres Alters, der von seiner Frau geschieden ist, mit ihr aber wieder zusammenlebt. Auch deshalb hat er der Verliebten vorgeschlagen, Distanz einzuhalten, die Kommunikation soll vor allem schriftlich erfolgen. Doch es kommt zu einer neuen Begegnung, die ihn überrascht. In dieser Situation entwickelt sich ein intensiver Dialog zwischen der Frau: Bettine von Arnim, und dem Mann: Hermann Fürst von Pückler-Muskau, dem berühmten Landschaftsgestalter. Beide Jahrgang 1785. Bettine ist die werbende, Hermann findet viele (plausible) Gründe gegen eine Liebesbeziehung. Von diesen beiden Brennpunkten aus entwickelt sich das Dialog-Hörspiel, in einer einzigen Sprechsequenz. Ist hier Liebe? Ist hier vorsätzliche Verjüngung durch Leidenschaft? Wird dieses Gespräch dazu führen, daß der Briefwechsel fortgesetzt wird oder droht völliger Abbruch? Das Hörspiel ist frei nach biographischen Daten erfunden. Einige Zitate aus Briefen des Fürsten sind in den Dialog eingeschmolzen. Bettine aber spricht in diesem Hörspiel anders, als sie damals geschrieben hat." (Dieter Kühn)
Sprecher:Ernst Jacobi (Hermann)
Karin Anselm (Bettine)
Daten zu Dieter Kühn:geboren: 01.02.1935
gestorben: 25.07.2015
Vita: Dieter Kühn, geboren 1935 in Köln, studierte Germanistik und Anglistik in Freiburg, München und Bonn, wo er 1964 über Robert Musil promovierte. Er war ein Jahr als Assistent am Haverford College, USA, dann freier Schriftsteller in Düren. 1980 wurde er Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. 1962 hatte er sein literarisches Debüt als Hörspielautor; bis heute hat er mehr als 70 Hörspiele geschrieben, darunter "Goldberg-Variationen" (1974, Hörspielpreis der Kriegsblinden) und mehrere Hörspiele des Monats. Seit seinem Prosa-Debüt "N" (1970) gehört er zu den interessantesten Vertretern der deutschen Gegenwartsliteratur. Kühn wurde u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis (1977), dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1989), dem Literaturpreis des ZDF und der Stadt Mainz (1992) ausgezeichnet, von 1992 bis 1993 hatte er die Frankfurter Poetik-Dozentur inne. Er lebte in Brühl.

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Erstsendung: 27.02.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 161
Titel: Bettines letzte Liebschaften (2. Teil: Eine Reise zu Chopin)
Autor: Dieter Kühn
produziert in: 1985
produziert von: NDR; HR
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Horst H. Vollmer
Inhalt: Der Titel dieses zweiteiligen Hörspiels geht zurück auf einen Vorschlag der Romantikerin, Briefschreiberin und Verfasserin von Briefromanen Bettina von Arnim (1785-1859). Sie schreibt an den Jurastudenten Julius Döring: "In Graubünden ist ein junger Correspondent von mir, er hat mich gebeten, meine Briefe an ihn drucken zu lassen, weil er glaubt, da sie ihm wohltätig waren, sie werden auch andern erquickend sein, ich habe es angenommen und gleich eine kühne Idee damit verbunden, nämlich sie herauszugeben; hierzu hat auch Philipp mir alle Briefe geschickt und mir erlaubt, von den seinigen mitdrucken zu lassen, was ich für gut fände; ich frage Dich, ob Du nicht auch es so willst, ich würde dann Deine lieben Sonette und alles, was mich zu reizender Gegenrede bewogen, mitdrucken lassen; eine letzte Correspondenz, die mich in diesem Augenblick grade erfüllt, die würde ich noch den Eurigen hinzufügen und diese allenfalls unter dem Titel: "Meine letzten Liebschaften" herausgeben." Ein intensiv geführter Dialog zwischen einer Frau (Bettina von Arnim) und einem Mann (dem Landschaftsgestalter Hermann Fürst von Pückler-Muskau) ist Thema des ersten Teils dieses Hörspiels. Bettina, Ende vierzig, Mutter von sieben Kindern und Witwe, ist die Werbende. Hermann findet viele Gründe gegen eine Liebesbeziehung. Geht es um Liebe oder um eine vorsätzliche Verjüngung durch Leidenschaft? Wird das anfangs in Briefform geführte Gespräch fortgesetzt werden oder droht ein völliger Abbruch? Zitate aus den Briefen des Fürsten sind in den ansonsten frei konstruierten Dialog eingegangen. Teil 2: Auch in diesem Teil steht ein Briefwechsel am Anfang, zwischen der über 50jährigen Bettina von Arnim und dem 23jährigen Musikstudenten Alexander Savigny, in den sich Bettina veliebt hat. Sie besucht ihn in Magdeburg. Dort, im Haus des Vaters, kommt es zur Auseinandersetzung zwischen beiden. Alexander hat nach einer abgebrochenen Affaire Gefühle für Bettine entwickelt. Werden sie eine Beziehung tragen? Werden beide auf den Spuren Chopins zu einer gemeinsamen Mallorca-Reise aufbrechen? Eine Entscheidung steht an, Gefühle kommen zur Sprache.
Sprecher:Robert Düssler (Alexander)
Karin Anselm (Bettine)
Daten zu Dieter Kühn:geboren: 01.02.1935
gestorben: 25.07.2015
Vita: Dieter Kühn, geboren 1935 in Köln, studierte Germanistik und Anglistik in Freiburg, München und Bonn, wo er 1964 über Robert Musil promovierte. Er war ein Jahr als Assistent am Haverford College, USA, dann freier Schriftsteller in Düren. 1980 wurde er Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. 1962 hatte er sein literarisches Debüt als Hörspielautor; bis heute hat er mehr als 70 Hörspiele geschrieben, darunter "Goldberg-Variationen" (1974, Hörspielpreis der Kriegsblinden) und mehrere Hörspiele des Monats. Seit seinem Prosa-Debüt "N" (1970) gehört er zu den interessantesten Vertretern der deutschen Gegenwartsliteratur. Kühn wurde u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis (1977), dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1989), dem Literaturpreis des ZDF und der Stadt Mainz (1992) ausgezeichnet, von 1992 bis 1993 hatte er die Frankfurter Poetik-Dozentur inne. Er lebte in Brühl.

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Erstsendung: 06.03.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 161
Titel: Blau und Schwarz
Autor: Michael Tait
produziert in: 1983
produziert von: SDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günther Sauer
Übersetzer: Marianne de Barde
Inhalt: Originaltitel des Hörspiels ist : "The deadly sleepers". Es handelt sich um eine Spionagegeschichte.
Sprecher:Gert Günther Hoffmann (George Wilder, Leiter einer australischen Sicherheitsbehörde)
Manfred Seipold (Malcolm Forbes, sein Stellvertreter)
Karin Anselm (Janine Lefevre, Universitätslektorin und Agentin)
Peter Fricke (Kenneth Albright, ein Killer)
Daten zu Michael Tait:geboren: 1945
Vita: Michael Tait, geboren 1945 in England, lebte während der 70er-Jahre längere Zeit in Australien. Dort entstanden zahlreiche Kriminalromane und -hörspiele, die von deutschen Sendern übernommen wurden. Sein Theaterstück »Fellowship« wurde 1974 vom kanadischen Fernsehen als Film produziert. Tait lebt in England und arbeitet auch als Literaturhistoriker und -kritiker.
Erstsendung: 21.02.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 161
Titel: Brief an einen Sohn
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.1983
Autor: George Ryga
produziert in: 1983
produziert von: RIAS
Laufzeit: 103 Minuten
Regie: Horst H. Vollmer
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Hans Wollschläger
Inhalt: Er, der alte, einsam gewordene Lepa sei eigentlich tot - diese makabre Antwort erhält der einst aus der Ukraine nach Kanada eingewanderte Lepa von einer jungen Sozialarbeiterin, die seinen Rentenantrag bearbeitet. Der Besuch dieser jungen Dame, die ihm seinen Aktentod mitteilt, wird für Lepa zum Anlaß, einen Brief an seinen, ihm äußerlich wie innerlich ganz fernen Sohn zu schreiben. Und mit der mühseligen Abfassung dieses Briefes kehrt das Leben des alten Lepa zurück. Es entfaltet sich ein Panorama von Entbehrungen und Überlebenswillen, Daseinsfreude und Verzweiflung; von fast brutal-rigider Moralität bis zum leise nagenden Zweifel an der Richtigkeit der einst als unumstößlich richtig empfundenen Grundsätze und Handlungsweisen. Die Einsamkeit des ukrainischen Emigranten in Kanada wird ebenso lebendig wie seine ehemals überschäumende Vitalität - und während dieses, sein wechselvolles Leben intensivste Gegenwart wird, rückt der Brief an den toten Sohn und der Rentenantrag als eigentliche, aber fast tote Gegenwart in den Hintergrund. George Ryga, 1932 in Deep Creek (Alberta) geboren, stammt aus einer Pionierfamilie Nordkanadas und ist Autodidakt. Er schrieb Hörspiele, Bühnenstücke, Fernsehfilme, Romane und Songs (einige in Zusammenarbeit mit Mikis Theodorakis). Der Süddeutsche Rundfunk brachte, jeweils in der Übersetzung durch Hans Wollschläger, bereits mehrere Hörspiele von George Ryga zur deutschen Erstsendung.
Sprecher:Wolfgang Büttner (Der alte Lepa)
Karin Anselm (Nancy)
Stefan Viering (Stefan)
Heidemarie Rohweder (Marina)
Michael Thomas (Dmitro)
Ulrike Bliefert (Hanya)
Walter Kreye (Der Fanatiker)
Heinrich Giskes (Mazur)
Daten zu George Ryga:geboren: 27.07.1932
gestorben: 18.11.1987
Vita: George Ryga (27. Juli 1932 – 18. November 1987) war ein kanadischer Autor von Schauspielen und Romanen.
George Ryga, 1932 in Deep Creek (Alberta) geboren, stammt aus einer Pionierfamilie Nordkanadas und ist Autodidakt. Er schrieb Hörspiele, Bühnenstücke, Fernsehfilme, Romane und Songs (einige in Zusammenarbeit mit Mikis Theodorakis). Der Süddeutsche Rundfunk brachte, jeweils in der Übersetzung durch Hans Wollschläger, bereits die Hörspiele "Der Indianer", "Pflüger des Gletschers", "Gefangene des gesichtslosen Trommlers", "Zur Abendzeit gegen acht" und "Brief an einen Sohn" zur deutschen Erstsendung. "Pflüger des Gletschers" wurde im Februar 1980, "Brief an einen Sohn" im Septmber 1983 zum "Hörspiel des Monats" gewählt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.09.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 161
Titel: Chlorophyll
Autor: Christian Mähr
produziert in: 1985
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Augustin Jagg
Komponist: Anton Gsandter
Inhalt: "Chlorophyll" ist eine Hommage an den amerikanischen Science-Fiction-Regisseur Jack Arnold, dessen spezifische Dramaturgie auf dieses Hörspiel übertragen wurde.
Die Chemiker Herbert und Arnold holen Jane, die Freundin Herberts, vom Botanischen Institut ab, wo sie als Assistentin des berühmten Professor Caine arbeitet. Dort machen sie eine seltsame Entdeckung: Sie finden einen Riesenschachtelhalm vor, den Jane vor kurzem als kleines Pflänzchen von einem Ausflug mitgebracht hat. Unverzüglich begeben sie sich zum Fundort der geheimnisvollen Pflanze. Dort angekommen fährt ihnen der Schreck in die Glieder: Riesenschachtelhalme und überdimensionale Bärlappgewächse der Steinkohlezeit brechen aus dem Boden hervor. Die drei werden von der Zivilisation abgeschnitten. Alle Versuche der Behörden, den alles überwuchernden Wald zu bekämpfen, bleiben ohne Erfolg. Herbert, der Technokrat, kommt im Wald durch eigene Dummheit um, Arnold und Jane passen sich geschickt den neuen Verhältnisse an. Sie bilden die Keimzelle einer der veränderten Natur angepaßten postzivilisatorischen Gesellschaft.

Christian Mähr, 1952 in Feldkirch geboren, veröffentlichte wissenschaftliche und essayistische Schriften sowie Hörspiele.
Sprecher:Karin Anselm
Helmut Schüschner
Klaus Knuth
Guido Rieger
Erich Hallhuber
Siegfried Meisner
Gudrun Erath
Kurt Schwarz
Bert Ledwoch
Leo Haffner
Daten zu Christian Mähr:geboren: 1952
Vita: Christian Mähr wurde 1952 in Feldkirchen geboren; Ausbildung zum Chemiker; wissenschaftliche und essayistische Veröffentlichungen im Rundfunk und in Zeitschriften; 1983 erschien sein Roman "Magister Dorn".
Erstsendung: 17.11.1985
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 161
Titel: Combray
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.2003
Autor: Marcel Proust
produziert in: 2003
produziert von: BR
Laufzeit: 162 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist: Peter Zwetkoff
Hans Platzgumer
Übersetzer: Michael Kleeberg
Inhalt: "Lange Zeit habe ich mich zu früher Stunde schlafen gelegt." Mit dem ersten Satz von Marcel Prousts Romanzyklus "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" richtet sich der Blick auf die Erinnerung. In seinen schlaflosen Nächten ruft sich der schwerkranke Erzähler seine Kindheit ins Gedächtnis: die Ferien in Combray, den Geschmack einer in Tee getauchten Madeleine, den Duft der Weißdornhecke, die Kirchtürme von Martinville und den schillernden Monsieur Swann. "Combray" ist die Ouvertüre zu Prousts gewaltigem Hauptwerk, das in Frankreich zwischen 1913 und 1927 in dreizehn Einzelbänden erschien und gut viertausend Seiten umfasst. Marcel Proust war selbst an sein Krankenbett gefesselt, als er die Salons, Parks und Schlafzimmer der Belle Epoque in Sprache fasste, um zu erkunden, auf welche Weise das Vergangene im Bewusstsein präsent ist. Das Zusammenspiel von lebendiger Erinnerung und Selbstreflexion wird in der ersten deutschsprachigen Hörspielfassung von "Combray" akustisch nachvollziehbar. Prousts Sprache ist manchmal sperrig, manchmal von surrealistischer Kühnheit und Komik in ihren assoziativen Sprüngen. Immer muss man ihr bis in die feinsten Verästelungen folgen, um sie getreu wiederzugeben. Das Hörspiel basiert auf Michael Kleebergs Neuübersetzung, die 2002 in der Verlagsbuchhandlung Liebeskind erschienen ist; sie überträgt Prousts Stil auf moderne Weise und bleibt zugleich näher als bisherige Übersetzungen am Original. "Wenn sich das literarische Gewicht eines Buches im physikalischen ausdrücken würde, wären unter jedem Bord, auf dem 'Combray' steht, Stahlstreben angebracht. Wenn die besten Bücher Licht emittieren könnten, würde im fleckigen Halbdunkel der Bibliothek ein goldener Ziegel leuchten, die 'Recherche'." (Michael Maar in "Die Feuer- und die Wasserprobe. Essays zur Literatur"). "Kleebergs Übersetzung ist - wie die Aufführung einer Sinfonie - eine Interpretation, eine von hohem Rang zudem, und der schönste Anstoß für alle, die vor den 4000 Seiten der vollständigen 'Recherche' bisher zurückgeschreckt sind, mit dem neuen 'Combray' einzusteigen. Denn in diesem ersten Teil des ersten Teils sind alle Themen und Motive schon vorhanden, stecken wie Keimlinge ihre Köpfe aus der Erde, um in den folgenden Bänden die ganze Pracht ihrer Blüten zu entfalten." (Martin Eben in "Die Welt").
Sprecher:Sylvester Groth (Erzähler)
Karin Anselm (Großmutter)
Thomas Holtzmann (Großvater/Pfarrer)
Krista Posch (Mutter)
Stephan Bissmeier (Vater)
Doris Schade (Großtante)
Daten zu Marcel Proust:geboren: 10.07.1871
gestorben: 18.11.1922
Vita: Marcel Proust (1871-1922) wurde in Auteil als Sohn eines Pariser Arztes und einer elsässischen Jüdin geboren. 1878 verbrachte die Familie ihre Ferien in Illiers, das später zu Ehren Prousts in Illiers-Combray umbenannt wurde. Proust studierte Jura, ohne Abschluss, und Literaturwissenschaft. 1895 begann er mit der Arbeit an dem Roman "Jean Santeuil", der unvollendet blieb. 1896 erschien "Freuden und Tage", eine Sammlung von Texten. Finanziell unabhängig, verkehrte er schon früh in den Salons der Pariser Aristokratie. 1903 starb sein Vater, zwei Jahre später die Mutter. Die Asthma-Anfälle, an denen Proust seit seiner Kindheit litt, verschlimmerten sich. Es folgte der Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben in sein schallisoliertes, mit Kork ausgeschlagenes Zimmer. 1912 beendete er "Unterwegs zu Swann", den ersten Band seines Hauptwerks "A la recherche du temps perdu", der 1913 auf Kosten des Autors erschien. 1919 erhielt er für den zweiten Band den Prix Goncourt. Als er am 18. November 1922 starb, waren erst zwei Drittel des Monumentalwerks publiziert. Heute gilt Proust als einer der Begründer der literarischen Moderne.

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Erstsendung: 18.04.2003
Datenquelle(n): dra
dra
dra
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Treffer 16 von insgesamt 161
Titel: Cyprienne
Autor: Curth Flatow
Gerhard Jussenhoven
produziert in: 1967
produziert von: BR
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Heinz Günther Stamm
Bearbeitung: Hartmann Goertz
Komponist: Herbert Jarczyk
Übersetzer: Heinz Hilpert
Inhalt: Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Die bezaubernde Cyprienne, seit zwei Jahren verheiratet, hat einen Liebhaber. Ungeduldig wartet sie, ob das Scheidungsgesetz durchgehen wird. Als sie die gute Nachricht hört, beschwört sie ihren Mann, in die Scheidung einzuwilligen. Der tut es mit entsprechenden Hintergedanken.
Sprecher:Karin Hübner (Cyprienne)
Peter Pasetti (Herr von Prunelles)
Frank Duval (Adhémar)
Günther Ungeheuer (Herr von Clavignac)
Louise Martini (Frau von Valfontaine)
Karin Anselm (Josephine)
Manfred Schott (Bastien)
Bum Krüger (Bafourdin, Obersteuerrat)
Elisabeth Wiedemann (Frau von Brionne)
Marlies Schoenau (Fräulein von Lussignan)
Alexander Malachovsky (Joseph, Oberkellner)
Rudolf Rhomberg (Polizeikommissar)
Erstsendung: 11.06.1967
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 161
Titel: Das Faß
Autor: Michael Judge
produziert in: 1973
produziert von: SDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Mehrländer
Übersetzer: Clemens Badenberg
Inhalt: Albert Cobb hat Stella, eine der beiden altjüngferlichen Töchter des verstorbenen Quincey geheiratet, der im Ort zwar als Sonderling galt, aber wegen seines Vermögens allgemein geachtet war. Clarissa, Alberts Schwägerin, ist, geplagt von Eifersucht, gegen diese Verbindung. Als Cobb nun bei Mr. Skelton, dem Händler für alles und jedes am Ort, ein großes Faß ersteht, um dieses zur Verzierung neben ein noch zu errichtendes Gartenhaus aufzustellen, versucht sie, ihrer Schwester Stella einzureden, ihr Mann habe es nur auf ihr Geld abgesehen und wolle sie zweifellos in dem Faß ertränken. In ein Faß kann man viele Dinge tun, die man aufbewahren oder verschwinden lassen will - Bier, Cognac, Öl, Wasser, Wein, Whisky, Kraut, Pökelfleisch, Salzgurken und Salzheringe, einen Mann oder eine Frau (je nach Bedarf). Es ist also kein Wunder, dass Fässer ihren festen Platz haben im Leben und in der Literatur. Hübsche Sachen gibt es da - wie etwa Das Faß Amontillado' von Edgar Allan Poe oder das mörderische Malvasierfaß in Shakespeare's Richard II. Ein prächtiges Stück, gezimmert von Meisterhand, ist auch dieses schaurig- schöne Grusical, das beweist, daß der irische Funk-, Fernseh- und Bühnenautor Michael Judge an großen Vorbildern liebevoll Maß genommen hat. (www.hoerdat.in-berlin.de)
Sprecher:Gerhard Just (Thomas Skelton)
Herbert Fleischmann (Albert Cobb)
Karin Anselm (Stella Cobb)
Elke Twiesselmann (Clarissa Quincey)
Waldemar Schütz (Arzt)
Erich Aberle (Sergeant Parker)
Edgar Hoppe (Inspektor Liddy)
Olaf Freienstein (Kellner)
Erstsendung: 28.05.1973
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 161
Titel: Das große ABC
Autor: Marcel Pagnol
produziert in: 1980
produziert von: BR
Laufzeit: 111 Minuten
Regie: Peter M. Preissler
Bearbeitung: Martha Meuffels
Übersetzer: Hans-Joachim Pauli
Sprecher:Hans Georg Panczak (Topaze)
Hans Korte (Muche)
Michael Hinz (Tamise)
Gustl Datz (Le Ribouchon)
Jürgen Goslar (Regis Castel-Benac)
Erich Hallhuber (Roger de Berville)
Elisabeth Volkmann (Suzy Courois)
Karin Anselm (Ernestine Muche)
Lola Müthel (Baronin Pitart-Vergniolles)
Dieter Borsche (Verehrungswürdiger Greis)
Alexander Malachovsky (Diener)
Inge Schulz (Stenotypistin)
Jean Williams
Thomas Mikusch
Klaus Aman
Wolfgang Aman
Florian Erlmeyer
Bernd Holzer
Philipp Brammer
Daniel Simon
Michael Maier
Daten zu Marcel Pagnol:geboren: 28.02.1895
gestorben: 18.04.1974
Vita: Marcel Pagnol (* 28. Februar 1895 in Aubagne, Bouches-du-Rhône; † 18. April 1974 in Paris) war ein französischer Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur.
Hompepage o.ä.: http://www.marcel-pagnol.com/
Erstsendung: 25.01.1981
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 161
Titel: Das kleine Hofkonzert
Autor: Toni Impekoven
Paul Verhoeven
produziert in: 1964
produziert von: BR
Laufzeit: 105 Minuten
Regie: Heinz-Günter Stamm
Bearbeitung: Hermann Goertz
Komponist: Edmund Nick
Inhalt: Ein musikalisches Lustspiel aus der Welt Carl Spitzwegs

Seit ihrer Uraufführung in den 30er Jahren ist die im Biedermeier spielenden Komödie ein Dauerbrenner. Paul Verhoeven und Toni Impekoven, die Autoren des musikalischen Lustspiels, waren erfahrene Theaterleute und wußten, wie manpublikumswirksame Stücke schreibt. Auf der Suche nach ihrem Vater reist die Sängerin Christine Holm in ein kleines deutsches Fürstentum. Gleich bei ihrer Ankunft verliebt sichLeutnant von Arnegg in die zauberhafte junge Frau. Das veranlaßt einen Mitreisenden, der an der Grenze weniger bevorzugt behandelt wird, prompt dazu, Stimmung gegen sie zumachen. Und zwar mit Erfolg: Als leichtlebige Person verleumdet, wird die Sängerin ausgewiesen - worauf ihr Leutnant empört seinen Abshied nimmt! Doch zuvor ist es Christine noch gelungen, den armen Poeten Knipps aufzusuchen. Im Nachlaß ihrer Mutter hatte sie nämlich ein Liebesgedicht von ihm gefunden. Ob er vielleicht ihr Vater ist? Andererseits läßt der Regent des Fürstentums alljährlich ein Konzert veranstalten, dessen Höhepunkt eben dieses vertonte Gedicht ist, weil es ihn an die einzige Liebe seines Lebens erinnert. 
Sprecher:Liselotte Ebnet (Christine Holm)
Heinz Hilpert (Serenissimus)
Klaus W. Krause (Hofmarschall von Arnegg)
Ernst Stankovski (Leutnant Walter von Arnegg, sein Sohn)
Anton Reimer (Der arme Poet)
Lukas Amann (Der Hofkapellmeister)
Paul Bürks (Der Kammerherr)
Klaus Behrend (Mutschemann, Bibliothekar)
Hans Herrmann-Schaufuß (Kommissionsrat Zunder)
Erwin Faber (Oberst von Flumms)
Eva L'Arronge (Frau von Flumms)
Bum Krüger (Der Apotheker)
Marlies Schoenau (Mona, seine Frau)
Karin Anselm (Hanne, deren Tochter)
Horst Sachtleben (Jakob Provisor)
Willy Rösner (Der Bürgermeister)
Alexander Malachovsky (Der Hofmedicus)
Dietrich Thoms (Möhrchen, Wachsoldat)
Fritz Straßner (Der Wirt vom Silbernen Mond)
Lore Eberhardt (Die Zofe)
MusikerDas Münchner Rundfunktanzorchester Carl Michalski
Erstsendung: 28.05.1964
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 161
Titel: Das Mädchen von Tarquinia
Autor: Marcello Sartarelli
produziert in: 1975
produziert von: WDR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Übersetzer: Alice Vollenweider
Inhalt: "Das Mädchen aus Tarquinia" ist eine ebenso romantische wie mystifizierte Liebesgeschichte zwischen einem italienischen Wissenschaftler, der in Tarquinia etruskische Inschriften zu entziffern sucht und einem deutschen Mädchen, das Ähnlichkeit hat mit dem Gesicht einer jungen Etruskerin auf einem der Wandfresken.
Sprecher:Karin Anselm (Sie)
Michael Thomas (Ezio)
Matthias Ponnier (Eros)
Erstsendung: 20.06.1975
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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