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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 61
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Titel: Acht Spiegel
Autor: Walentin Chorell
produziert in: 2010
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 79 Minuten
Genre: Parabel
Regie: Albrecht Surkau
Bearbeitung: Lutz Volke
Inhalt: Eine Fischersfrau kauft beim Krämer acht Spiegel. Einen für jedes Familienmitglied, denn bisher gab es in der armen Fischerskate nicht einen einzigen. Nun wird geschildert, wie sie mit ihrem Geschenk bei der Familie ankommt. Jeder benimmt sich anders vor seinem Spiegel, närrisch, ausgelassen oder feierlich. Die ärgsten Probleme ereilen die 15-jährige Tochter Ingalill.

Eine "Rundfunkkomödie mit Tränen" hat Walentin Chorell (1912-1983) sein heiteres Stück aus längst vergangenen Tagen an der schwedischsprachigen Südküste Finnlands genannt.
Sprecher:Shaun McKenzie: Lars Conrad
Prof. Jon Doe (JD): Alexander Linß
Jade Allard: Katja Linß
Revisor Dulgar: Jens Ewald
Supervo Tragan: Oliver Eis
Prof. Winter: Bernhard Schlax
Prof. Quecksilber: Sebastian Breit
Pförtner Jaques: Andreas Pohl
Serge Matas: Günter Jakoby
Attentäter: Bernhard Schlax
Protokoll: Lars Conrad
Protokoll: Bernhard Schlax
Daten zu Walentin Chorell:geboren: 08.04.1912
gestorben: 18.11.1983
Vita: Walentin Chorell (* 8. April 1912 in Turku, Finnland; † 18. November 1983 in Helsinki) war ein finnlandschwedischer Schriftsteller und Drehbuchautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.11.1974
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 61
Titel: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
Autor: Judith Kerr
produziert in: 2006
produziert von: MDR
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christine Nagel
Bearbeitung: Christine Nagel
Komponist: Gerd Bessler
Dramaturgie: Christina Schumann
Übersetzer: Annemarie Böll
Inhalt: Anfang des Jahres 1933 kommen in Deutschland die Nazis an die Macht. Anna flieht mit ihrer jüdischen Familie in die Schweiz. Sie muss all ihre Spielsachen zurücklassen. Zunächst wohnen sie in einem Gasthof am Zürichsee. Anna und ihr älterer Bruder Max freunden sich mit den Dorfkindern an. Die Eltern haben große Sorgen: Annas Vater, ein berühmter Journalist, kann seine Artikel in der Schweiz nicht mehr veröffentlichen. Sie haben sehr wenig Geld. Jeden Tag hören sie von anderen Flüchtlingen. In Deutschland werden viele verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Anna ist bedrückt. Auch ihr Vater wird von der deutschen Polizei gesucht. Die Eltern beschließen, nach Paris weiterzuziehen. In Frankreich versteht Anna zunächst kein Wort. Mühsam muss sie die französische Sprache lernen. Wenn nur Heimpi, ihr Kindermädchen hier wäre.
Sprecher:Walter, Gerichtsrat: Wolf-Dietrich Sprenger
Adam, Dorfrichter: Hilmar Eichhorn
Licht, Schreiber: Winfried Glatzeder
Frau Marthe Rull: Jutta Hoffmann
Eve, ihre Tochter: Stephanie Schönfeld
Veit Tümpel, ein Bauer: Klaus Manchen
Ruprecht, sein Sohn: Jörg Malchow
Frau Brigitte: Gudrun Ritter
Liese: Natascha Mamier
Margarete: Katharina Ley
Ein Bedienter: Klaus-Dieter Bange
Daten zu Judith Kerr:Vita: Judith Kerr, geb. 1923 in Berlin, lebt als Schriftstellerin und Künstlerin in London. 1974 Deutscher Jugendliteraturpreis für "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl".
Erstsendung: 19.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 61
Titel: Amphitryon
Autor: Heinrich von Kleist
produziert in: 2004
produziert von: MDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Werner Grunow
Bearbeitung: Werner Grunow
Inhalt: Die Kleistsche Komödie von Gott Zeus, der in der Gestalt des thebanischen Feldherrn Amphitryon dessen Gattin Alkmene besucht, beweist sich als lebendiges Zeugnis der klassischen deutschen Literatur. Gerade auch die parallel zur Amphitryon-Zeus-Alkmene-Linie geführte Dienerhandlung Sosias-Merkur-Charis überzeugt in ihrer kräftigen kontrastierenden Komik. Von besonderem Reiz ist in der Hörspielfassung die Doppelrollengestaltung Amphitryon und Jupiter und Sosias und Merkur.
Sprecher:
offen
Cornelius Lipp (Max 1)
Max Urlacher (Max 2/Erzähler)
Jörg Schüttauf (Weihnachtsmann)
Lucie Telemann (Anna)
Kathleen Gaube (Mutter)
Andreas Rehschuh (Polizist)
Daten zu Heinrich von Kleist:vollständiger Name: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist
geboren: 18.10.1777
gestorben: 21.11.1811
Vita: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist (* 18. Oktober, nach Kleists eigenen Angaben 10. Oktober 1777 in Frankfurt (Oder); † 21. November 1811 am Stolper Loch, heute Kleiner Wannsee (Berlin)) war ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist. Kleist stand als „Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit […] jenseits der etablierten Lager“ und der Literaturepochen der Weimarer Klassik und der Romantik. Bekannt ist er vor allem für das „historische Ritterschauspiel“ Das Käthchen von Heilbronn, seine Lustspiele Der zerbrochne Krug und Amphitryon, das Trauerspiel Penthesilea sowie für seine Novellen Michael Kohlhaas und Die Marquise von O....
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 61
Titel: Bericht über Rogalski
Autor: Rolf Schneider
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Rolf Schneider
Inhalt: Der Pfarrer Rogalski trägt Jeans und spielt Gitarre, hat lange Haare und Vollbart: In einer kleinen thüringischen Ortschaft macht er die Kirche zum Zentrum für die kritische Jugend, er engagiert sich für Umweltschutz und Meinungsfreiheit. Er wird als angeblicher Homosexueller denunziert. In der Wendezeit richtet er einen Runden Tisch ein, kandidiert für die Gemeindewahlen auf einer Bürgerliste. Das Wahlergebnis bedeutet für ihn eine tiefe Enttäuschung. Wieder wird er denunziert diesmal als Stasi-Mitarbeiter. Das Hörspiel dokumentiert die Stationen der Existenzvernichtung dieses Pfarrers.
Sprecher:Petra Kelling
Michael Gwisdek
Helga Göring
Frank Düsekow
Thomas Mahlke
Daten zu Rolf Schneider:geboren: 17.04.1932
Vita: Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006), „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007), „Die Affäre Ernst Winter“ (MDR 2008) und „Die Affäre Winckelmann“ (MDR 2009).

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Erstsendung: 13.12.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 61
Titel: Blues
Autor: Ernst Bruun Olsen
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Albrecht Surkau
Komponist: Thom Kubli
Inhalt: Gerda hat einen schweren Arbeitstag hinter sich. Sie ist von einem Refa-Zeitmesser gestoppt worden und hat die Akkordleistung nicht geschafft. Zu Hause kümmert sich niemand um ihre Probleme. Die Eltern wollen endlich einmal ausgehen; die ältere Schwester erwartet ihren Freund und möchte Gerda aus der Wohnung haben. Der lakonische, unterkühlte Dialog offenbart die Verkettung sozialer und psychischer Probleme.
Sprecher:
offen
Erzähler: Samuel Weiss
Erzählerin: Judith Engel
Annemarie: Kathrin Angerer
Stedtberger: Horst Mendroch
Arzt: Andreas Grothgar
Brigitte: Camilla Renschke
Nicki: Effi Rabsilber
Daten zu Ernst Bruun Olsen:geboren: 1923
gestorben: 2011
Vita: Ernst Bruun Olsen wurde 1923 in Nakskov auf der dänischen Insel Lolland geboren; er verstarb 2011. Als Schauspieler, Regisseur und Verfasser von Theaterstücken, Drehbüchern und Hörspielen prägte er die darstellenden Künste im Dänemark des 20. Jahrhunderts.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 61
Titel: Carmen Kittel
Autor: Georg Seidel
produziert in: 1988
produziert von: SR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Fritz Göhler
Dramaturgie: Christoph Singelnstein
Inhalt: Die 18jährige Carmen bezieht ihre eigene Wohnung, nachdem sie viele Jahre in einem Heim gelebt hat. Sie wird Schwanger, doch ihr Freund will das Kind nicht. Ihre Kolleginnen in einem Betrieb für die Verarbeitung von Kartoffeln sind begeistert und kümmern sich rührend und die werdende Mutter. Ohnehin der Gemeinschaft des Heimes beraubt, will sie weder die Frauen enttäuschen, noch die Nähe ihres Freundes verlieren. Sie lässt das Kind abtreiben, gaukelt ihre Kolleginnen aber eine Fortsetzung der Schwangerschaft vor. Um nach der vermeintlichen Geburt ein Baby vorweisen zu können, entführt sie einen Säugling, den sie später durch Ersticken umbringt.
Sprecher:Peter Tiefenbrunner (Er/Lutz/Sohn)
Alice Hoffmann (Sie/Eva/Lilly)
Dietrich-Paul Conrath (MW/Vater/Micha/2)
Inge Veith (Robert/Sprecherin 2)
Ingrid Braun (Sprecherin 1/Kind/Mutter)
Gunther Cremer (Schreber)
Jochen Senf (Gustav/Sprecher 1)
Bodo Primus (Horst)
Viola Sauer (Anne)
Daten zu Georg Seidel:geboren: 28.09.1945
gestorben: 03.06.1990
Vita: Georg Seidel, geb. 28. September 1945 in Dessau; gest. 3. Juni 1990 in Berlin, war nach Werkzeugmacherlehre, Abitur und einjährigem Katechetenjahr ab 1967 zunächst Bühnenarbeiter am Dessauer Theater. Dann begann er an der Ingenieurschule Karl-Marx-Stadt (heute: Technische Universität Chemnitz) ein Maschinenbaustudium. Wegen seiner Verweigerung des Wehrdienstes mit der Waffe wurde er exmatrikuliert und später eine bereits zugesagte Immatrikulation beim Deutschen Literaturinstitut Leipzig wieder zurückgezogen. 1969/70 musste er als Bausoldat Dienst leisten und ging anschließend erneut als Bühnenarbeiter nach Dessau, ab 1973 dann als Beleuchter zur DEFA und ab 1975 ans Deutsche Theater Berlin. Hier war er von 1982 bis 1987 dramaturgischer Mitarbeiter. Seit 1987 arbeitete er als freier Schriftsteller. Im Kritischen Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur heißt es: Georg Seidel "gilt als der neben Heiner Müller und Volker Braun wichtigste Dramatiker der Endphase der DDR".

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Erstsendung: 12.07.1990
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 61
Titel: Christian Kleeberg
Autor: Bernd Schirmer
produziert in: 1996
produziert von: HR
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Helmut Hellstorff
Sprecher:
offen
Monika Hessenberg
Heinz Werner Kraehkamp
Daten zu Bernd Schirmer:geboren: 23.02.1940
Vita: Bernd Schirmer (* 23. Februar 1940 in Leipzig) ist ein deutscher Autor und Dramaturg.
Hompepage o.ä.: http://www.berndschirmer.de/

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Treffer 8 von insgesamt 61
Titel: Chronik der Nähe
Autor: Annette Pehnt
produziert in: 1965
produziert von: BR
Regie: Beatrix Ackers
Bearbeitung: Beatrix Ackers
Inhalt: Großmutter, Mutter und Tochter, die Geschichte einer Familie zwischen Liebe und Hass. Wortgewaltige Lästermäuler, nicht auf den Mund gefallen, Plaudertaschen. Schwierig wird es nur, wenn das Schweigen ausbricht. Das war so zwischen der Großmutter und der Mutter. Und auch bei Mutter und Tochter ist es so. Sie schweigen, bis eine klein beigibt, bis eine die Stärkere ist und ihren Willen bekommt. Aber wie wollen sie so eine Antwort auf die Frage finden: Liebst du mich auch? Auf einer Reise lässt sich das vielleicht besser herausfinden. Bevor die Mutter stirbt. Aber ob der Ausflug nach Rügen hält, was sich die Tochter von ihm verspricht?
Sprecher:Pumuckl: Hans Clarin
Meister Eder: Gustl Bayrhammer
Sprecher: August Riehl
Daten zu Annette Pehnt:geboren: 25.07.1967
Vita: Annette Pehnt wurde 1967 in Köln geboren und lebt nun mit ihrer Familie in Freiburg im Breisgau.
Hompepage o.ä.: http://www.annette-pehnt.de/

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Erstsendung: 24.11.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 61
Titel: Dame vor Spiegel
Autor: Günther Rücker
produziert in: 2007
produziert von: ORF
Laufzeit: 73 Minuten
Genre: Monolog
Regie: Günther Rücker
Komponist: Jakob Lorber
Inhalt: Auge in Auge mit sich selbst prüft eine Schauspielerin ihr Äußeres, blickt nach innen und weit zurück. Ängste, Erfolge, verdrängte Erinnerungen. Ihr Selbstgespräch ist zunächst Auseinandersetzung mit dem Regisseur, der sie durch eine gedankenlose Bemerkung verletzt und verstört hat. Das "böse Wort", vielleicht nur einem Moment der Gereiztheit, der "Probenspannung" entsprungen, wäre von dickhäutigeren Naturen leicht wegzustecken oder zu kontern gewesen. Bei ihr setzt es Erinnerungen, Vorstellungen, Beobachtungen in Gang, löst Bilder, Vergangenes wie Gegenwärtiges, verarbeitende Assoziationen aus, die alle in die Frage münden. Wie gehen wir miteinander um? Wie gefährdet sind Kraft und Arbeitsfähigkeit eines Menschen? Woher kommen die Kälte, Gleichgültigkeit, Aggressivität, die uns heute überall umgeben, ja tödlich bedrohen. Ihre Fragen sind Forderungen an sich und die anderen. Ihre Verletzbarkeit ist nicht Schwäche. Sie kommt aus der Sehnsucht nach Freundlichkeit, menschlicher Nähe und Achtung voreinander.
Sprecher:Peter Faerber (Sprecher)
Gerhard Rühm (Robert Blum)
Cornelius Obonya (Jesus)
Detlev Eckstein (Sprecher des Essays)
Julia Stemberger (Erste Koryphäe)
Margot Hruby (Barrikadenheldin)
Peter Matic (Pathetikus)
Gabriela Benesch (weitere Koryphäe)
Cornelia Köndgen (weitere Koryphäe)
Roland Knie (Messenhauser)
Werner Steinmassl (Jellinek)
Martin Loew-Cadonna (Dr. Becher)
Otto Clemens (Sprecher der Zitate)
Daten zu Günther Rücker:geboren: 02.02.1924
gestorben: 24.02.2008
Vita: Günther Rücker (* 2. Februar 1924 in Reichenberg, Tschechoslowakei; † 24. Februar 2008 in Meiningen) war ein deutscher Erzähler, Dramatiker und Regisseur. Von ihm stammen Hörspiele, Drehbücher, Romane und Erzählungen.

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Treffer 10 von insgesamt 61
Titel: Das Blechboot
Autor: Albert Wendt
produziert in: 2004
produziert von: BR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Fritz Göhler
Inhalt: Eine Frau will ihren Mann zurückholen: Mit ihrer Tochter fährt sie an den See, wo er mit Baggerschiffarbeiten beschäftigt ist; dort lässt sie sich den Sommer über mit hoffnungsvoller Beharrlichkeit nieder. Bei aller Verhaltenheit des Dialogs wird im gemeinsamen Wunsch, den Vater zurückzugewinnen, eine gelegentlich fast innige Verbundenheit zwischen Mutter und Tochter spürbar.

Täglich spielt die Tochter auf der Blockflöte Vaters Lieblingskonzert - sie schickt es als Lockruf über den See. Beide hoffen wider alle Vernunft, dass er eines Tages mit dem Beiboot aus Blech zu ihnen ans Ufer kommen wird. Der Tag kommt: doch das Blechboot legt bei einer jungen Frau mit zwei kleinen Kindern an.

Mutter und Tochter, im Umgang miteinander immer offener und vertrauter geworden, sind dennoch entschlossen, im nächsten Sommer ihren Versuch noch einmal zu wagen.
Sprecher:Beate Himmelstoß
Joachim Höppner
Daten zu Albert Wendt:geboren: 27.02.1948
Vita: Albert Wendt, geboren am 27. Februar 1948 in Borsdorf, lebt in Kleinpösna bei Leipzig. Seit 1975 arbeitet er als freischaffender Autor. Er schreibt Aphorismen, Gedichte, Kindergeschichten, Theaterstücke und Hörspiele. Im Laufe der Jahre konnte er eine ganze Menge an Preisen gewinnen. Darunter war bereits 1980 der Autorenpreis der Hörspielkritiker für sein erstes Hörspiel "Der Fahrer und die Köchin". Außerdem folgten 1989 der Kinderhörspielpreis "Terre des hommes" für "Der Sauwetterwind", 1990 der "Kinderhörspielpreis Funkhaus Berlin" für "Adrian und Lavendel" und 2009 schließlich der Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis für sein Kinderbuch "Betti Kettenhemd". Sein letztes Hörspiel (Der kleine Fallschirmspringer) produzierte der MDR im Jahre 2013.

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Treffer 11 von insgesamt 61
Titel: Das Kirschgärtchen
Autor: Alexei Slapovsky
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Bearbeitung: Ulrike Brinkmann
Übersetzer: Ganna-Maria Braungardt
Inhalt: Bei einer Hochzeitsfeier in einem verlassenen Haus prallen die sozialen, politischen und ideologischen Gegensätze der Anwesenden im gegenwärtigen russischen Alltag heftig aufeinander. Nichtstuer und Spekulanten, Realisten und Romantiker würfelt die Feier zusammen, bringt sie auseinander. In der großen Depression erinnert ein Kirschbaum an vergangenes Glück - und verheißt zugleich künftiges. Doch so, wie Tschechows "Kirschgarten" letztlich gefällt wird, so wird auch Slapovskys "Kirschgärtchen" nicht ungeschoren davonkommen. In beiden Fällen müssen sich die Menschen entscheiden, ob und wie sie die neue Zeit leben wollen.
Daten zu Alexei Slapovsky:Vita: Alexei Slapovsky, geboren 1957 in Rußland. Arbeitete als Lehrer, Transportarbeiter, Rundfunk- und Fernsehjournalist. Autor von Kurzgeschichten, Novellen, zwei Romanen und ca. 30 Theaterstücken. Auch er erhielt für "Das Kirschgärtchen" einen 1. Preis beim Europäischen Dramatiker-Wettbewerb.
Erstsendung: 26.02.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 61
Titel: Das Lottchen 1: Lottchen wird saniert
Autor: Kurt Tucholsky
produziert in: 1973
produziert von: WDR; RB
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Achim Scholz
Bearbeitung: Matthias Thalheim
Inhalt: Lottchen, um die dreißig, Mutter zweier Kinder, geschieden, alleinstehend, versucht mit "Daddy", ihrem Freund und Geliebten, ihre finanzielle Situation in Ordnung zu bringen. Ihre Kassenbücher erweisen sich als "traurige Fetzen". Daddy ist irritiert über seine "teure" Freundin, aber -natürlich- wird Lottchen wie jedes Jahr saniert.
Sprecher:Christiane Höltel
Karl-Heinz Bender
Hans Jürgen Diedrich
Adolf "Addi" Furler
Alf Marholm
Josef Meinertzhagen
Hanns-Jakob Poiesz
Bodo Primus
Günther Sauer
Heiner Schmidt
Michael Thomas
Charly Wagner
Charles Wirths
Daten zu Kurt Tucholsky:geboren: 09.01.1890
gestorben: 21.12.1935
Vita: Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; † 21. Dezember 1935 in Göteborg) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.

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Treffer 13 von insgesamt 61
Titel: Das Lottchen 4: Lottchen besucht einen tragischen Film
Autor: Kurt Tucholsky
produziert in: 1986
produziert von: RB
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Achim Scholz
Bearbeitung: Matthias Thalheim
Inhalt: Weil Lottchen sich so verausgabt in ihren "Unternehmungen" und mit Daddy und im Leben überhaupt, bleibt ihr wenig Zeit für die Kunst und ihr Verständnis. Aber dafür hat sie ja Daddy, der Gedichte schreibt und sie mit ins Kino nimmt. Der tragische Film, den sie in dieser Episode besucht, bringt sie auf allerlei Gedanken. Der Hörer erfährt viel über Lottchen, aber Lottchen nichts vom tragischen Film.
Sprecher:Marlen Diekhoff (Sie)
Christian Redl (Er)
Brigitte Röttgers (Ich)
Daten zu Kurt Tucholsky:geboren: 09.01.1890
gestorben: 21.12.1935
Vita: Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; † 21. Dezember 1935 in Göteborg) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.

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Treffer 14 von insgesamt 61
Titel: Das Stipendium
Autor: Björn Runeborg
produziert in: 2013
produziert von: ORF
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Albrecht Surkau
Inhalt: Der junge erfolglose Lyriker Georg Eklöv wird von einem Beamten aus dem Arbeitsamt mit dem schon verstorbenen Dichter Ekelöf verwechselt, der einmal ein Gedicht über das Faulenzen geschrieben hat. Jetzt, in der Zeit der wirtschaftlichen Flaute, so meint der Beamte, müsse man den ethischen Wert der Arbeit herabsetzen. Obwohl der junge Lyriker die Verwechslung aufklärt, sich nicht verkaufen will und auch einen hochdotierten Preis zurückweist, wird er überrannt. Seine Weigerungen haben soviel Staub aufgewirbelt, daß er sich gegen Manipulationen, Vermarktung und totale Einvernahme nicht mehr wehren kann.
Sprecher:
offen
Petra Morzé
Andreas Patton
Michael Köppel
Simon Jaritz
Matthias Franz Stein
Dominik Raneburger
Dominic Oley
Alexander Tschernek
Horst Heiss
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 61
Titel: Der arme Konrad
Autor: Friedrich Wolf
produziert in: 2001
produziert von: WDR; SWR; SFB; DLF
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Historie
Regie: Hans-Peter Minetti
Bearbeitung: Peter Goslicki
Inhalt: Konz geht an der Spitze einer Abordnung zu Herzog Ulrich, um ihm die Not der Bauern zu klagen. Der Herzog weist ihn ab, ein Aufstand ist die Folge. Die Bauern nehmen das Tübinger Schloss ein und Herzog Ulrich unterschreibt schließlich ihre Forderungen. Kurz darauf bricht der Herzog sein Wort. Der Aufstand scheitert. Der historische Stoff ist Thema des Theaterstücks von Friedrich Wolf, das sich freilich nicht an die historischen Fakten hält. Hans-Peter Minetti, Sohn des Schauspielers Bernhard, hat es als Hörspiel 1973 für den Rundfunk der DDR inszeniert. Die Besetzung liest sich wie ein Schauspieler-Who's Who der DDR. Kein Wunder: Als langjähriges Mitglied der Kommunistischen Partei und erster Botschafter seines Landes in Polen war Wolf eine ostdeutsche Ikone. Von den Bauernkriegen des 16. Jahrhunderts zogen die politisch Verantwortlichen eine Traditionslinie zum 'ersten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden'. Sein Stück schrieb Wolf allerdings schon 1923. Damals arbeitete er als Landarzt in Hechingen am Rand der schwäbischen Alb und stand noch unter dem Eindruck der Aufstände zu Beginn der Weimarer Republik. Ihn interessierten die Parallelen zweier Revolutionen, die aus seiner Sicht aus ähnlichen Gründen gescheitert waren: Zersplitterung, mangelnde Disziplin und Entschlossenheit der Aufständischen auf der einen Seite, listenreicher Verrat und brutale Gewalt der Herrschenden auf der anderen.
Sprecher:Nicole Heesters
Daten zu Friedrich Wolf:geboren: 23.12.1888
gestorben: 1953
Vita: Friedrich Wolf, (1888–1953), arbeitet nach dem Studium der Medizin, Philosophie und Kunstgeschichte im und nach dem Ersten Weltkrieg als Arzt. 1928 tritt er der KPD bei. 1929 wird Wolfs Drama "Cyankali", in dem er das Abtreibungsverbot anprangert, ein großer Erfolg. Mit "SOS rao rao Foyn" gelingt ihm einer der größten Hörspielerfolge der Weimarer Republik. 1933 emigriert Wolf erst nach Frankreich, dann in die Sowjetunion. 1945 kehrt Wolf nach Deutschland zurück und gehört zur Aufbaugeneration der DDR.
Erstsendung: 23.12.1973
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 61
Titel: Der Fuchs und der Igel
Autor: Daniel Cil Brecher
produziert in: 1963
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Dokumentation
Regie: Robert Matejka
Inhalt: Daniel Cil Brecher rekonstruiert daraus ein politisches Hörspiel-Drama in drei Folgen.

Teil 1: 1961: Während sich die Truppen der USA und der UdSSR beim Berliner Mauerbau gegenüberstehen, hat der strategische Fernkampf der Weltmächte einen anderen Schauplatz: Kuba. Washington plant die Invasion und die Beseitigung Fidel Castros. Moskau braucht Kuba, um vor der Haustür des Feindes Atomraketen zu stationieren. Fast vierzig Jahre später werden die sowjetischen Archive zugänglich, und auch die USA geben die Tonbandaufnahmen heraus, die Präsident Kennedy von den Krisensitzungen im Weißen Haus anfertigen ließ.

Teil 2: 1991: Im Kreml tagt ein Untersuchungsausschuss. Geheimdienstler und Generäle werden über die "gefährlichsten Tage des 20. Jahrhunderts" befragt. Wie konnte es dazu kommen, dass sich die Sowjetunion zu einer geheimen Stationierung von Atomwaffen und einer ganzen Heeresgruppe vor der Küste der USA hat hinreißen lassen? Hat der KGB den Mund zu voll genommen? Warum haben die Generäle der Roten Armee nicht reagiert, als sie die Schwächen und Gefahren des Unternehmens erkannten? Wer war für die größte Panne des Kalten Krieges verantwortlich? Daniel Cil Brechers Dokumentarhörspiel reinszeniert die wechselseitigen Klimmzüge der Weltmächte. Aus Unkenntnis des politischen Systems der Gegenseite und im Kalkül des eigenen Machterhalts, manövrieren sich Präsident Kennedy und Premier Chruschtschow bis an den Rand eines Atomkrieges.

Teil 3: 16. Oktober 1962: John F. Kennedy und seine Berater sind zu einer Krisensitzung im Weißen Haus zusammengekommen: Handelt es sich bei den unbekannten Objekten auf den Luftaufnahmen von Kuba um sowjetische Atomraketen? Bereitet die Sowjetunion einen Überraschungsschlag gegen die USA vor? In den folgenden 13 Tagen quält sich der Präsident mit der Frage, ob er die Invasion der Insel befehlen - oder auf Diplomatie setzen soll. Außer ihm und seinem Bruder Robert weiß niemand, dass die dramatischen Diskussionen im Weißen Haus auf Tonband aufgenommen werden.
Daten zu Daniel Cil Brecher:geboren: 1951
Vita: Daniel Cil Brecher (* 1951 in Tel Aviv) ist ein israelischer Historiker und Publizist.

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Erstsendung: 03.11.2000
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 61
Titel: Der Wundertäter
Autor: Erwin Strittmatter
Horst Heitzenröther
produziert in: 1992
produziert von: SRF
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Horst Heitzenröther
Dramaturgie: Ludwig Achtel
Inhalt: 1: Geburt und Kindheit eines Glasfressers
Dem Glasbläser Gustav Büdner wird ein Sohn geboren, der den Namen Stanislaus erhält. Mit diesem Sohn verbindet der Vater die Hoffnung auf die Bewältigung seiner sozialen Misere. Er sieht in Stanislaus einen Auserwählten, einen Wundertäter.

2: Frühe Wunder - große Wirkungen
Stanislaus vollbringt erste Wunder, wie die Zähmung der Hühner, die Aufklärung eines Mordes, und gerät dem Grafen von Arnim in die Quere, was zur Folge hat, daß der Gendarm der aufblühenden Wundertäterei ein Ende macht und Stanislaus zu einem Bäcker in die Lehre gegeben wird.

3: Die Bäckervögel singen
Stanislaus macht erste Erfahrungen im Bäckergewerbe, entdeckt seine hypnotischen Kräfte und hat eine erotische Karambolage mit der Meistersfrau, was bewirkt, daß er als Hexer verschrien die Lehrstelle wechseln muß.

4: Der Kuß der Pfarrerstochter
Stanislaus, nun bei einemn frömmelnden Bäcker in Arbeit und Lehre, stiftet Verwirrung durch einen Brief über das Kinderkriegen und wird wegen angeblicher Verderbtheit zu Meister Kluntsch gegeben, einem alten Feldwebel und Militaristen.

5: Die kleine Mühle im Herzen
Stanislaus erlebt Eifersucht und Tod von Meister Kluntsch, wird von der liebeshungrigen Ludmilla verfolgt, die er der Pfarrerstochter Marlen zuliebe zurückweist. Marlen aber hat sich mit einem Theologen verlobt. Stanislaus erlebt eine bittere Enttäuschung.

6: Student der Liebe
Stanislaus auf der Wanderschaft. Er kommt zu seiner Schwester Elsbeth und lernt deren Mann, den Kommunisten Reinhold kennen, lehnt jedoch Reinholds Ansichten über den Klassenkampf ab. Stanislaus verliebt sich in das Hirtenmädchen Mia und wird beinahe erschlagen.

7: Stanislaus, der Sternenfänger
Die Faschisten in Deutschland. Bäckermeister Dumpf versucht erfolglos, Stanislaus in die braune Bewegung einzureihen. Stanislaus nimmt ein Fernstudium auf, verfaßt erste Gedichte, verliebt sich in das Mädchen Lilian und lernt ihren Vater, einen heimlichen Poeten kennen.

8: Eine Glocke mit Sporen
Unter dem Einfluß der leichtfertigen Lilian Pöschel meldet sich Stanislaus zur Kavallerie, trifft dort den Kommunisten Rolling, den Dichter Weißblatt und den Wachtmeidster Dufte, der Lilian ein Kind und Stanislaus zum Vater macht.

9: Wunder sind wieder gefragt
Krieg. Stanislaus erkennt die faschistische Barbarei in Polen und Frankreich, tritt als Magier und Hypnotiseur in Erscheinung und hat Sorgen um Weißblatt, der das Mädchen Helen samt einer Bombe zur Regimentsfeier einschleust.

10: Im Ende der Anfang
In Skandinavien wechselt der Kommunist und Soldat Rolling die Fronten, aber Stanislaus schließt sich ihm nicht an. Nach Griechenland versetzt, unter dem Einfluß von Weißblatt und an den Widerstand der griechischen Bevölkerung sich orientierend, verlassen Stanislaus und Weißblatt das Regiment, um sich den Partisanen anzuschließen.

(Liste der funkdramatischen Produktionen des Jahres 1970, hrsg. v. Deutschen Demokratischen Rundfunk)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Erika Schüttauf; Jutta Beyer
Regieassistenz: Günter Bormann
Daten zu Erwin Strittmatter:geboren: 14.08.1912
gestorben: 31.01.1994
Vita: Erwin Strittmatter (* 14. August 1912 in Spremberg; † 31. Januar 1994 in Schulzenhof) war ein sorbisch-deutscher Schriftsteller in der DDR, der auf Deutsch schrieb.

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Erstsendung: 10.09.1970
Datenquelle(n): dra
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letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 61
Titel: Die 14. Provinz
Autor: Volker Braun
produziert in: 1956
produziert von: NDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Johannes Aschenbrenner
Inhalt: "Die 14. Provinz liegt in der Welt." - Da ist eine nächtliche Kneipe am Hackeschen Markt in Berlin, ein Karaoke-Wettbewerb im fernen China, eine Vergewaltigung auf dem Balkan, das reiche Haus eines weißen Mannes in Amerika, der Tschetschenienkrieg, in den russische Mütter ziehen, ihre Söhne zurückzuholen, und eben jene 14. Provinz der Exil-Chilenen, die im Spiel einer national bunt gemischten Theatergruppe plötzlich ebenso traumhaft wie gefährdet entsteht. Wie Traum- und Alptraumsequenzen reihen sich die unterschiedlichen Szenerien aneinander. Erwachsen aus dem Druck der Realität werden sie zu einer "Probe des Anderen" , sie probieren - den möglichen blutigen Ausgang einbegriffen - ein anderes Da-Sein in einer Zeit, in der "Staaten keine Hoffnungen sind".
Sprecher:Siegfried Lowitz (Der Ausrufer)
Wolfgang Golisch (Eine fahle Stimme)
Lotte Klein (Stimme einer alten Frau)
Ernst Schröder (Lukullus)
Kurt Lieck (Sprecher des Totengerichts)
Günther Hadank (Der Totenrichter)
Heinz Klingenberg
Roma Bahn
Max Walter Sieg
Joseph Dahmen
Therese Giehse
Gerhard Bünte
Kyra Mladek
Dinah Hinz
Karen Hüttmann
Walter Laugwitz
Rudolf Fenner
Horst Beck (Der Koch)
Erich Weiher (Der Kirschbaumträger)
Werner Schumacher (Schatten)
Eberhard Fechner (Schatten)
Walter Klam (Stimme)
Reinhold Nietschmann (Stimme)
Inge Windschild (Stimme)
Inge Fabricius (Stimme)
Erna Nitter (Stimme)
Jo Wegener (Stimme)
Heinz Roggenkamp (Stimme)
Daten zu Volker Braun:geboren: 07.05.1939
Vita: Volker Braun wurde 1939 in Dresden geboren. Nachdem er sich nach dem Abitur vergeblich um einen Studienplatz bemüht hatte, arbeitete er von 1957 bis 1960 in einer Druckerei in Dresden, beim Tiefbau-Kombinat "Schwarze Pumpe" und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau Burghammer. Von 1960 bis 1964 studierte er Philosophie in Leipzig und zog nach dem Ende des Studiums nach Berlin, wo er bis 1990 am Berliner Ensemble arbeitete, u.a. als Dramaturg. Im Wintersemester 1999/2000 erhielt er die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Gesamtschule Kassel. Braun wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Büchner-Preis (2000) und dem ver.di-Literaturpreis (2007). Volker Braun lebt heute in Berlin.
Erstsendung: 04.04.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 61
Titel: Die Biene Maja
Autor: Waldemar Bonsels
produziert in: 1982
produziert von: SDR
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Werner Grunow
Bearbeitung: Irmelin Diezel
Komponist: Haralt Winkler
Dramaturgie: Silvia Schulz
Inhalt: An einem herrlichen Frühlingstag schlüpft eine junge Biene in die Welt. "Willkommen im Leben", begrüßt ihre Erzieherin sie, "dich wollen wir Linda nennen!". Doch die neue Bewohnerin des Bienenstockes will lieber Maja heißen. Sie hat von Anfang an ihren eigenen Kopf. Die vielen Pflichten einer Biene gefallen ihr überhaupt nicht. Schon beim ersten Ausflug fliegt sie allen davon, um das freie Leben zu erkunden. Und sie staunt überall.

Eine Stubenfliege zeigt ihr die Menschen, Fritz, der Kohlweißling, erzählt von seinem Raupenleben, und als Maja in ein Spinnennetz gerät, befreit sie Mistkäfer Kurt in letzter Minute.

Maja ist eine selbstbewusste junge Biene geworden. Es ist aufregend, die Welt kennenzulernen. Jeder lebt auf andere Weise, die einen fressen Blattläuse, die anderen saugen Nektar, und Borkenkäfer Hartmut verspeist sein eigenes Wohnzimmer. Maja fliegt von einem zu anderen und genießt ihre Freiheit.

Da gerät sie in die Fänge einer Hornisse, erfährt von den gemeinen Plänen des Hornissenvolkes und kann in letzter Minute das Bienenvolk vor einem Überfall warnen.
Sprecher:Traugott Buhre (Ross Polomounter)
Michael Habeck (Pascoe)
Rüdiger Kirschstein (Hew Penfold)
Martin Schwab (Denzil Trthewy)
ergänzender Hinweis: Wurde als dreiteiliges Hörspiel gesendet. CD-Auflage bei Der Audio Verlag (DAV).
Daten zu Waldemar Bonsels:vollständiger Name: Jakob Ernst Waldemar Bonsels
geboren: 21.02.1880
gestorben: 31.07.1952
Vita: Jakob Ernst Waldemar Bonsels (* 21. Februar 1880 in Ahrensburg; † 31. Juli 1952 in Ambach am Starnberger See) war in den 1920er-Jahren einer der meistgelesenen deutschen Schriftsteller. Sein 1912 erschienenes Buch Die Biene Maja und ihre Abenteuer, das in über 40 Sprachen übersetzt wurde, und die 1915 veröffentlichte Fortsetzung Himmelsvolk machten ihn weltberühmt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.05.1991
Datenquelle(n): dra
dra
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YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 61
Titel: Die Erfindung Worpswedes
Autor: Margarete Jehn
produziert in: 2002
produziert von: DKultur; ORF
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Beate Rosch
Inhalt: Der Nebel von der Nordsee her und der aus den Mooren rings um Worpswede haben sich zusammengetan und in rustikaler Manier die ganze Gegend übermalt.

Wie eine gestrandete Qualle liegt der Weyerberg in den nassen Wiesen, scheint in sich selbst zurückzurutschen nach und nach, mit einbrechender Schwimmglockenkuppel einzutauchen in seine unter dem vielen Grau und Weiß nur zu ahnende bläuliche Masse, aus der Dohlen stieben wie Geschmeiß.

Ein Flugzeug aus Bremen fliegt seine Reisehöhe an.

Der Percussionist Wind probiert mit trockenen Stauden und Samenkapseln am Uferrand des Moorflusses „Hamme“ polyrhythmische Durchgänge flussaufwärts mit langen Pausen.

Weit weg murrt die panzerstabile Autostraße in die Kreisstadt für alle die Ohren haben zu hören ihr Lied vom letzten Gefecht. Hoch und trocken die Bauernhäuser auf ihren Warften (Wohnhügeln).

In gehöriger Entfernung läuft die Hamme all dem Menschenelend davon, an Worpswede vorüber und weiter durchs Moor- und Wiesenland, bis sie ihrer morastigen Schwester „Wümme“ im Arm liegt und von diesem Augenblick an mit ihr unter dem Familiennamen „Lesum“ der schiffetragenden Weser entgegenläuft, um mit der zusammen in der Müllkippe Nordsee Nam’ und Art zu vergessen.

Die triumphalen Zeiten der Sturmfluten, Springfluten und Eisfluten scheinen für die beiden Moorschwestern vorbei zu sein.

Eingedeicht, begradigt, gestaut, gesperrt, gebändigt müssen sie stillhalten in ihrem Bett.



SPRECHERIN:

„Aver töv man“, sagt Aleke Klenken, „de neegste Springfloot kummt förwiß.“

„Ja, de ward al anröhrt“, sagt Ameke Poppen.
Sprecher:Angelica Domröse (Helga)
Hilmar Thate (Dieter)
Andreas Jungwirth (Autor)
Daten zu Margarete Jehn:geboren: 27.02.1935
Vita: Margarete Jehn, geb. Rollny (* 27. Februar 1935 in Bremen) ist eine deutsche Schriftstellerin und Liedermacherin.

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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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