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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Nolte Decar
produziert in: 2017
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Michel Decar
Komponist: Max Andrzejewski
Daniel Bödvarsson
Inhalt: Flaschendrehen, Freibad, Eisdiele - Sommerferien irgendwo in Deutschland.

"Wir hassen unsere Eltern! Wir hassen unsere Eltern! Scheiß auf Selters! Korn Bier Weltall!
… worüber sollten wir einen Song machen? Über das Gefühl, wenn man auf der Bundesstraße liegt und so völlig betrunken ist, dass man hofft, von einem Fernfahrer überrollt zu werden! Oder wenn man sich fragt, was eigentlich hinter den Sternen ist …". Sommerferien in der deutschen Provinz: Flaschendrehen. Freibad. Eisdiele. Und plötzlich fällt ein Panzer vom Himmel.
Sprecher:Max Hegewald (Niko Antonopoulos)
Paula Thielecke (Nele Brunner)
Lukas Darnstädt (Marko Fehring)
Lola Klamroth (Elisabeth Fürle)
Adrienne von Mangoldt (Franziska Fürle)
Thea Rasche (Britta Gerke)
Anton Weil (Vincent Hagen)
Eric Wehlan (Jasper Hauff-Samel)
Lena Schmidtke (Regine Hummel)
Olga Hohmann (Pinar Karabekir)
Luis Krawen (Heiner Liliencron)
Karla Sengteller (Lilli Meier)
Stefan Hornbach (Lennart Nowak)
Juno Meinecke (Nicole Schneider)
MusikerDaniel Bödvarsson (Gitarre) Max Andrzejewski
ergänzender Hinweis: Ton: Martin Eichberg
Erstsendung: 19.02.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Michaela Melián
produziert in: 2016
produziert von: BR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Michaela Melián
Komponist: Michaela Melián
Inhalt: Ausgangspunkt für Electric Ladyland ist die Musik Jacques Offenbachs und im Besonderen der zweite Akt aus Hoffmanns Erzählungen. Les Contes d‘Hoffmann ist eine opéra comique, also eine Nummernoper mit gesprochenen Dialogen. Sie wurde 1881, ein Jahr nach Offenbachs Tod, in Paris uraufgeführt. Eine endgültige, von Offenbach autorisierte Partitur liegt für dieses Werk nicht vor, es existieren zahlreiche Manuskriptseiten mit Varianten. Offenbach hatte zumeist nur Sing- und die Klavierstimme skizziert. Der zweite Akt beruht auf der Erzählung Der Sandmann aus den Nachtstücken von E.T.A. Hoffmann. Im Mittelpunkt steht hier die lebensgroße, wunderschöne mechanische Puppe Olympia, es geht um lebende Augen und eine Brille, durch die die Welt in euphorischem Licht erscheint. In der Figur der Olympia verbindet sich die fantastische Erzählung von E.T.A. Hoffmann mit den Erfahrungen im Zeitalter der Industrialisierung. So ist das internationale Publikum auf der Weltausstellung 1867 in Paris fasziniert von neuen technischen Errungenschaften und kann sich gleichzeitig in den Erlebnisparks, den exotischen Architekturen und bei den Völkerschauen amüsieren.

Zum Beispiel besteht der Beitrag Preußens in Paris unter anderem in einem maurischen Kiosk, daneben zeigt die deutsche Firma Krupp riesige, so noch nie gesehene Kanonen und Werner Siemens seine Dynamo-Maschine, die ein neues Zeitalter der Elektrotechnik einleitet. Während die Pariser Gesellschaft im Operettenrausch und im durch Spekulationen an der Börse erworbenen Reichtum schwelgt, steigen die Mieten und Alltagskosten unentwegt und die Arbeiter werden massenhaft in die Außenbezirke von Paris abgedrängt. Die Automatenpuppe Olympia ist das Vorbild für unzählige Darstellungen von Robotern, Androiden und Cyborgs in Film und Literatur. Mit ihrem immerwährenden Lächeln und ihrem mehr als reduzierten Sprachvermögen (sie kann nur „Ach“ sagen, was eigentlich immer passt) entspricht Olympia perfekt den Vorstellungen von einem gut erzogenen jungen Mädchen. Sie verhält sich einwandfrei, sie singt und tanzt gut. Ihr eigentliches Menschsein findet immer nur in den Augen derer statt, die sie betrachten. Aber Olympia hält sich nicht an ihre Programmierung, sie funktioniert nicht.

„Good and evil lay side by side while electric love penetrates the sky.“ Jimi Hendrix, The Jimi Hendrix Experience: Electric Ladyland, London (1968)
Sprecher:Christos Davidopoulos
Juno Meinecke
Damian Rebgetz
Steven Scharf
MusikerMiriam von Aufschnaiter (Chor) Anton Winstel (Chor) Antonia Wirth (Chor) Moritz Zehner (Chor) Maximiliane Reichart (Gesang) Ruth May (Violine)
Daten zu Michaela Melián:geboren: 15.06.1956
Vita: Michaela Melián, geboren 1956 in München, lebt in Oberbayern. Sie ist bildende Künstlerin und Musikerin. Sie studierte Kunst und Musik in München und London. Melián ist Mitglied der Band "FSK". Auf der "intermedium 2" (2002) war sie mit dem Projekt "Konvent vertreten (mit David Moufang und Thomas Meinecke). Eine Ausstellung der Werke Meliáns war zuletzt in den Kunstwerke Berlin, der Kunsthalle Baden-Baden, in der Werkleitz Biennale Halle, im Kunstverein München, in der Villa Arson Nizza und in der Galerie im Taxispalais Innsbruck zu sehen. Ihre jüngsten Publikationen sind der Katalog zum gleichnamigen Projekt "Triangel" und die CD/Doppel-LP "Baden-Baden".
Hompepage o.ä.: http://michaelamelian.net/Michaela_Melian/Michaela_Melian.html

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.03.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Walter Wippersberg
produziert in: 2002
produziert von: BR
Laufzeit: 116 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Walter Wippersberg
Komponist: Peter Hoven
Christoph Lauth
Helmut Schartlmüller
Marcus Wippersberg
Inhalt: Von einer fast normalen Gespensterfamilie erzählt diese Geschichte. Der Papa ist ein respektabler Klopfgeist, die Mama stammt aus einer uralten Vampirfamilie und die Oma ist ein wenig wunderlich. Der Opa ist mit seinen mehr als achthundert Jahren schon reichlich vergesslich, sodass er seinen Kopf, den er gewöhnlich unterm Arm trägt, immer wieder irgendwo liegen lässt. Die Tochter Lily züchtet Giftspinnen und kann wunderbar durchdringend kreischen. Der kleine Max schließlich war lange Zeit das Sorgenkind der Familie, hatte er sich doch vor den Menschen, die er eigentlich erschrecken sollte, entsetzlich gefürchtet. Freilich haben es die Gespenster mit den Menschen nicht mehr leicht. Die Menschen fürchten sich vor allem Möglichen, aber Gespenster nehmen sie anscheinend nicht mehr ernst. Da gelingt es eher zufällig - ausgerechnet dem kleinen Max, einen Menschen so sehr in Angst und Schrecken zu versetzen, dass alle wieder Hoffnung fassen. "Gute Zeiten für Gespenster" brechen wieder an. Wenigstens scheint es so ...
Sprecher:Gerd Anthoff (Erzähler)
Laura Maire (Max)
Naemi Friedrich (Lilly)
Frederik Böhle (Alfred)
Juno Meinecke (Mathildchen)
Ilona Grübel (Mama)
Hans-Georg Panczak (Papa)
Helga Roloff (Oma)
Herbert Bötticher (Opa)
Wolfgang Hinze (Onkel Dragul)
Viola von der Burg (Tante Lilofee)
Horst Sachtleben (Hausgeist)
Walter von Hauff (Direktor)
Dorothea Lata (Eule)
Daten zu Walter Wippersberg:geboren: 04.07.1945
gestorben: 31.01.2016
Vita: Walter Johannes Maria Wippersberg (* 4. Juli 1945 in Steyr, Oberösterreich) ist ein österreichischer Schriftsteller, Theaterregisseur, Filmemacher und Fotokünstler. Wippersberg studierte in Wien Theaterwissenschaften, Kunstgeschichte und Psychologie. Von 1965 bis 1970 war er Bühnenbildner und Regisseur an verschiedenen Kleinbühnen. Seit 1990 lehrt er an der Wiener Filmakademie Drehbuch und Dramaturgie.
Hompepage o.ä.: http://www.walterwippersberg.at/
Erstsendung: 30.12.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Michaela Melián
produziert in: 2014
produziert von: BR
Laufzeit: 109 Minuten
Regie: Michaela Melián
Komponist: Michaela Melián
Inhalt: Ausgangspunkt für das Audioprojekt IN A MIST ist das Theaterstück Fritz Bauer, das 1928/1929 in Moskau von einer Gruppe von revolutionären Künstlern (Natalia Saz, W.A. Selichowa, Georgi Golts und Dr. Bernhard Reich) geschrieben und inszeniert wurde. Dem Stück war als Bühnenanweisung vorangestellt: "Die Handlung spielt in Bayern zu unserer Zeit." Nach der Uraufführung 1929 hatte das Moskauer Theater für Kinder das Theaterstück drei Jahre lang auf seinem Spielplan, in dieser Zeit wurde es 311 Mal innerhalb der Sowjetunion aufgeführt, seither nicht mehr. Fritz Bauer ist laut Natalia Saz das erste Stück des Moskauer Theaters für Kinder, das auf die internationale Erziehung von Kindern im "mittleren und fortgeschrittenen Pionieralter" ausgerichtet war. Aus der sowjetischen Perspektive soll der Klassenkampf in Deutschland gezeigt werden, die schweren Bedingungen, unter denen die Arbeiterfamilien leben: Der kommunistische Arbeiter Karl Bauer ist wegen der Planung eines Streiks gezwungen, in die Illegalität zu gehen, da ihn die Polizei sucht. Seine Familie bleibt ohne Existenzgrundlage zurück. Mit allen Mitteln versucht die Gendarmerie von seinem Sohn Fritz Bauer das Versteck seines Vaters zu erfahren. Viele im Stück angesprochenen Themen sind auch heute virulent, etwa prekäre Beschäftigungsverhältnisse oder ungerechte Bildungschancen. IN A MIST entsteht vor diesem Hintergrund als eine Musik- und Sprachcollage unter Verwendung von aktuellen Tonquellen verschiedenster Provenienz, Musik, Geräusch, Klang und Sprache, die formal anknüpfen soll an die akustischen utopischen Modelle (Musik für die Zukunft), wie sie in den 1920er Jahren in Russland entwickelt wurden. Gleichzeitig beinhaltet der Titel IN A MIST auch eine westliche Referenz - an eine Swingkomposition von Bix Beiderbecke, die Ende der 1920er Jahre entstand.
Sprecher:Stefan Hunstein (Erzähler)
Edmund Telgenkämper (Karl Bauer)
Wiebke Puls (Elsa, Erna Dau)
Thomas Schmauser (Fritz Bauer)
Annette Paulmann (Luise)
Hans Kremer (Stinnenslein)
Wolfgang Pregler (Kurz)
Cigdem Teke (Lotta Heine, Johanna)
Peter Brombacher (Wilhelm Heine, Moritz)
Angelika Krautzberger (Frau Denike, Dienstmädchen)
Oliver Mallison (Max Spitzel, Vater Spitzel, Gendarm, Wärter)
Juno Meinecke (Sprecherin der Regieanweisungen von Natalia Saz)
Marina Lindemann (Sprecherin des Russischen Briefs)
Caroline Ebner (Sprecherin Historische Dokumente)
Stefan Hunstein (Sprecher Historische Dokumente)
Stefan Merki (Sprecher Historische Dokumente)
Daten zu Michaela Melián:geboren: 15.06.1956
Vita: Michaela Melián, geboren 1956 in München, lebt in Oberbayern. Sie ist bildende Künstlerin und Musikerin. Sie studierte Kunst und Musik in München und London. Melián ist Mitglied der Band "FSK". Auf der "intermedium 2" (2002) war sie mit dem Projekt "Konvent vertreten (mit David Moufang und Thomas Meinecke). Eine Ausstellung der Werke Meliáns war zuletzt in den Kunstwerke Berlin, der Kunsthalle Baden-Baden, in der Werkleitz Biennale Halle, im Kunstverein München, in der Villa Arson Nizza und in der Galerie im Taxispalais Innsbruck zu sehen. Ihre jüngsten Publikationen sind der Katalog zum gleichnamigen Projekt "Triangel" und die CD/Doppel-LP "Baden-Baden".
Hompepage o.ä.: http://michaelamelian.net/Michaela_Melian/Michaela_Melian.html

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Felicia Zeller
produziert in: 2017
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Inhalt: Früher mögen Galaveranstaltungen ein willkommener Anlass gewesen sein, einfach nur gut auszusehen. Diese Zeiten sind vorbei. Vorwürfe und Selbstvorwürfe beginnen bereits auf dem roten Teppich. „Alle im Raum wissen, ich bin gemeint. Und auch ich weiß es, auch wenn er meinen Namen nicht nennt und auch gar nicht von mir spricht, ich weiß, dass alle wissen, dass er mich meint …"
Sprecher:Juno Meinecke
Daten zu Felicia Zeller:geboren: 1970
Vita: Felicia Zeller, geboren 1970 in Stuttgart, lebt in Berlin. Sie schreibt Theatertexte und dreht Kurzfilme. Bei den 33. Mülheimer Theatertagen erhielt sie für "Kaspar Häuser Meer" 2009 den Publikumspreis.
Hompepage o.ä.: http://www.felicia-zeller.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.11.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Michel Decar
produziert in: 2015
produziert von: DKultur
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Michel Decar
Komponist: Lukas Darnstädt
Inhalt: Die Dinge in Karlo Kollmars Leben geraten merkwürdig durcheinander, doch Karlo ist flexibel und stellt sich auf alles ein.

Karlo Kollmar verschläft offenbar ganze Jahreszeiten und überhaupt scheinen die Dinge in seinem Leben merkwürdig durcheinander zu geraten. Der Chef möchte sein Kumpel sein, seine Mutter will nur noch beim Vornamen genannt werden und seine Freundin heißt Sybille oder Sabine oder Susanne. Doch Karlo ist flexibel und stellt sich auf alles ein. Eigentlich steht ihm alles offen und dennoch hat er das deutliche Gefühl, Wesentliches zu verpassen.
Sprecher:Karla Sengtaler (Jenny Jannowitz)
Fabian Raabe (Karlo Kollmar)
Ulrich Hoppe (Doktor P.)
Lisa Hrdina (Sibylle, Sabine & Co.)
Jule Böwe (Mutter)
Franziska Troegner (Die Nachbarin)
Juno Meinecke (A-Hörnchen)
Laura Eichten (B-Hörnchen)
Anton Weil (Der Oliver)
Gerd Wameling (Der Nachtportier)
Daten zu Michel Decar:geboren: 1987
Vita: Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, Autor und Regisseur. 2012 im Rahmen des Berliner Theatertreffens Förderpreis für neue Dramatik für das Theaterstück "Jonas Jagow". 2014 Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker für "Jenny Jannowitz".
Erstsendung: 18.01.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Auszeichnungen (2):Hörspiel des Monats: 10.2010
Hörspiel des Jahres: 2010
Autor: Michaela Melián
produziert in: 2010
produziert von: BR
Laufzeit: 285 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Michaela Melián
Inhalt: Memory Loops ist ein Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus in München in Form eines Audiokunstwerks. Es basiert auf historischen Originaltönen von NS-Opfern und Zeitzeugen. Fünf der 300 Tonspuren sind einstündige, thematisch variierende Memory Loops, die sich durch die ganze Stadt bewegen. Die Erzählungen zweier Brüder führen durch diese Erinnerungsschleife. Ihre Eltern engagierten sich in einer kommunistischen Organisation, die Mutter war Jüdin: Die Repressionen gegen die Familie ließen nicht lange auf sich warten. "Wenn sie dann noch aus ihrer Wohnung rausmüssen und nach Milbertshofen in diese Drecksbuden mit Holzpritschen. Eine Woche vorher haben sie noch eine Wohnung gehabt mit einem Kleiderschrank und Teppich und Vorhängen..." Die Stimmencollage aus den Berichten der beiden Brüder markiert wichtige Punkte und Strecken auf der Karte des NS-Terrors gegen Juden in München: das Rathaus, die Lindwurmstraße, von der Herzog-Max- zur Herzog-Rudolf-Straße, von der Knorrstraße nach Berg am Laim, vom Wittelsbacher Palais zum Hauptbahnhof Richtung Theresienstadt. Seit 1945 leben die Brüder wieder in München und sind bis heute in der Erinnerungspolitik aktiv engagiert.

Zwei jüdische Münchner erzählen aus ihrer Kindheit: Wie ihre Ausgrenzung begann, von ihrem Vater, dessen Foto in unseren Geschichtsbüchern abgebildet ist und ihrem Leben in England. "Also hab ich zwei billige Billetten für den obersten Rang gekauft und so sind wir in den Rigoletto gegangen, meine Cousine und ich, ich war 13 und sie war 17. Obwohl es verboten war. Beim Kartenverkauf wurde ich mit meinen Zöpfen nicht gefragt, ob ich Jüdin bin..." Damals, ein halbes Jahr nach der Pogromnacht, wurde das 14-jährige Mädchen am Münchner Hauptbahnhof in den Zug gesetzt, Richtung England, wohin ihr Bruder schon ausgereist war. Die Kindertransporte retteten die Geschwister, es gelang ihnen ein Neuanfang. Sie haben sich gegen den NS-Terror behauptet. Dennoch bleibt München ihre verlorene Heimat.

Die NS-Ideologie entschied, ob ein Mensch "lebensunwert" war und als Schädling galt und damit auf gleicher Stufe mit Wanzen oder Flöhen stand. Pseudowissenschaftliche Diskurse lieferten die Rechtfertigung für das "Ausmerzen" - ein Euphemismus für Zwangssterilisation und Massenmord. "Ich möchte die Direktion in Eglfing-Haar bitten, mir über den Gesundheitszustand meines Kindes, Alter drei Jahre, Nachricht zukommen zu lassen, da das Kind von hier fort kam, ohne uns irgendetwas zu sagen..." Dieser Memory Loop lässt oft vergessene NS-Opfer zu Wort kommen und verortet ihre Stimmen an medizinischen Institutionen Münchens, die die Politik der ,Rassenhygiene' praktizierten. Die Stimmen dieser Opfer sind zu einer Collage arrangiert: Berichte zweier Münchner Sinti, ein Schriftwechsel zwischen der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar mit Patienten-Angehörigen, die beunruhigt sind über das Verschwinden ihrer Verwandten sowie Erzählungen zwangssterilisierter Frauen und Männer.

"Ich habe am 19. März 1933 noch ein Konzert mit dem damaligen Solo-Cellisten der Münchner Philharmoniker gegeben. Ich sollte für den Bayerischen Rundfunk Richard-Strauß-Werke einspielen, aber das Engagement wurde plötzlich kurzfristig abgesagt. Kurz danach kamen die Bestimmungen des Dritten Reiches..." Die Pianistin bekommt Berufsverbot, eine Malerin darf ihren Künstlernamen nicht mehr verwenden, eine Kunstgalerie wird arisiert, "deutsches Kulturgut" beschlagnahmt: In diesem Memory Loop bündeln sich vielfältigste historische Materialien zu einer Stimmencollage, die den Situationen an Orten der Bildung, Kunst und Presse in der NS-Zeit nachspüren. "Michaela Meliáns künstlerische Aneignung von Geschichte erinnert an Benjamins geschichtsphilosophisches Konzept des dialektischen Bildes, bei dem Vergangenes und Gegenwärtiges in eine Konstellation treten, die deren Verhältnis blitzhaft erhellt." (Petra Löffler in Springerin, Hefte für Gegenwartskunst, 01/2006)

In dieser Stimmencollage, die ein Bestandteil des akustischen Denkmals für die NS- Opfer in München ist, kommt der politische Widerstand zu Wort: "Ich bin hinter meinem Mann auf dem Motorrad drauf gesessen und hab den Rucksack gehabt mit den Flugblättern. Wir sind durch die Arbeiterviertel Sendling, Westend usw. gefahren und ich hab die Flugblätter ausgestreut..." Widerständler aus allen Schichten, vom Arbeiter bis zum Studierenden: Nach der Machtübernahme 1933 wurden sie zuerst in sogenannte Schutzhaft genommen. Viele der Zeitzeugen durchwanderten gleich mehrere Gefängnisse im Münchner Raum: Ettstraße, Wittelsbacher Palais, Stadelheim, Dachau. Mit raffinierten, aber einfachen Mitteln arbeiteten sie illegal weiter gegen das Regime. Und die berüchtigte "Ettstraße" - die Polizeidirektion - war schon seit langem Ausgangspunkt für stadtweite Razzien gegen Homosexuelle.
Sprecher:Peter Brombacher
Caroline Ebner
Juno Meinecke
Hans Kremer
Anna Clarin
Florian Fischer
Julia Franz
David Herber
Johannes Herrschmann
Nicola Hecht
Gabriel Ascanio-Hecker
Julia Loibl
Laura Maire
Stefan Merki
Wolfgang Pregler
Steven Scharf
Ferdinand von Canstein
Joana Verbeek von Loewis
Daten zu Michaela Melián:geboren: 15.06.1956
Vita: Michaela Melián, geboren 1956 in München, lebt in Oberbayern. Sie ist bildende Künstlerin und Musikerin. Sie studierte Kunst und Musik in München und London. Melián ist Mitglied der Band "FSK". Auf der "intermedium 2" (2002) war sie mit dem Projekt "Konvent vertreten (mit David Moufang und Thomas Meinecke). Eine Ausstellung der Werke Meliáns war zuletzt in den Kunstwerke Berlin, der Kunsthalle Baden-Baden, in der Werkleitz Biennale Halle, im Kunstverein München, in der Villa Arson Nizza und in der Galerie im Taxispalais Innsbruck zu sehen. Ihre jüngsten Publikationen sind der Katalog zum gleichnamigen Projekt "Triangel" und die CD/Doppel-LP "Baden-Baden".
Hompepage o.ä.: http://michaelamelian.net/Michaela_Melian/Michaela_Melian.html

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 8 von insgesamt 10
Titel:
Autor: Justina Buddeberg-Mosz
Edith Schreiber-Wicke
produziert in: 2002
produziert von: BR
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Justina Buddeberg-Mosz
Bearbeitung: Justyna Buddeberg-Mosz
Komponist: Robert Zollitsch
Inhalt: Ein Hörspiel für Kinder und Eltern

Im Land unter dem Regenbogen warten die Noch-nicht-Geborenen auf ihre Abreise ins Leben. Sie haben spannende Pläne. Die Welt wollen sie verbessern, mit großartigen Erfindungen, mit Gedichten, mit fantastischen Bildern, mit Schauspielkunst, die den Menschen vorführt, was richtig und was flasch ist ... Die einzige, die hier keine so genauen Pläne hat, ist Naomi. Sie spielt mit den den bunten Farben des Regenbogens. Auf die Frage, was sie denn auf der Erde vorhabe, antwortet sie: "Ich will, dass jeder, der mir begegnet, darüber nachdenkt, was wirklich wichtig ist." - "Jeder? Wie soll das gehen?", fragen die anderen. "Das ist ganz einfach. Ich muss nur ein bisschen anders sein. Grünhaarig vielleicht oder violettäugig. Oder überhaupt ganz und gar regenbogenfarbig." Naomi wird also anders sein. Sie wird mit Down-Syndrom auf die Welt kommen. "Mongoloid" sagen die Menschen dazu, behindert. Auf der Erde wissen die hochschwangere Mama und der Papa noch nicht, wie das Baby sein wird. Sie freuen sich einfach auf ihr zweites Kind. Und der neunjährige Jakob, der bald Naomis großer Bruder sein wird, hat im Moment ganz andere Sorgen. Er ist verliebt, aber leider hat seine Klassenkameradin Selina keinen Blick für ihn ...
Sprecher:Paul Herwig (Erzähler)
Dominik Liesegang (Jakob)
Theresa Kohlhäufl (Selina)
Naemi Friedrich (Naomi)
Juno Meinecke (Julia)
Bela Jugel (Arthur)
Frederik Böhle (Vincent)
Lisa Frühbeis (Marie)
Vroni Seibt (Carina)
Felix Wunderlich (Kind)
Annette Wunsch (Frau)
Gerd Rigauer (Mann)
Jutta Schmuttermaier (Selinas Mutter)
Martin Umbach (Vater)
Kornelia Boje (Mutter)
Klaus Peter Bülz (Himmelslautsprecher)
Daten zu Justina Buddeberg-Mosz:Vita: Justina Buddeberg-Mosz wurde als Deutsche in Katowice, Polen, geboren. Sie studierte in Krakau Germanistik, Theaterwissenschaft und Schauspielkunst. Anschließend war sie Dramaturgin und Schauspielerin an verschiedenen polnischen Theatern und schrieb als freie Autorin für den polnischen Rundfunk. 1976 siedelte sie in die BRD über. Seit 1980 ist sie Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk. Sie lebt in Starnberg bei München. Aus der Feder von Buddeberg-Mosz stammen zahlreiche Hörspielbearbeitungen für Kinder und Erwachsene nach literarischen Vorlagen u.a. von Luise Rinser, Samuel Marschak, Jurek Becker, Franz Hohler, Tomi Ungerer oder Daniil Charms. Sie schrieb Reise-Reportagen und Features über Tibet. Mehreren ihrer Hörspiele, bei denen sie auch Regie führte, liegen Kinderbücher von Edith Schreiber-Wicke zugrunde, so auch bei "Regenbogenkind".
Daten zu Edith Schreiber-Wicke:geboren: 1943
Vita: Edith Schreiber-Wicke wurde 1943 in Schärding geboren, studierte einige Semester Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte in Wien, arbeitet als freie Schriftstellerin, Kinder- und Jugendbuchautorin, Lyrikerin und Drehbuchautorin. Sie erhielt zahlreiche Preise, u.a. die Janusz-Korcak-Medaille von der ponischen IBBY-Sektion.
Erstsendung: 09.05.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 9 von insgesamt 10
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 1.2017
Autor: Michel Decar
produziert in: 2016
produziert von: DKultur
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Michel Decar
Komponist: Lukas Darnstädt
Inhalt: Drei Dämonen lassen sich durch die Geschichte der Menschheit treiben.

Es gibt ja dieses Zitat von Karl Marx, dass sich Geschichte immer zwanzigmal ereignet. Einmal als Tragödie, einmal als Farce, einmal als ZDF-Zweiteiler, einmal als BBC-Miniserie, einmal als Telenovela, einmal als Eventmovie, einmal als französischer Historienstreifen, einmal als Dokumentarfilm, einmal als Geschichtsfälschung, einmal als Hörspiel im Deutschlandradio. Was Karl Marx jedoch vergessen hatte hinzuzufügen: Wir selbst spielen die Hauptrollen, ob wir wollen oder nicht, und am Ende schauen wir uns verwundert um und fragen uns, wie das alles passieren konnte.
Sprecher:Anne Kulbatzki (Razor)
Josefine Israel (Crystal)
Juno Meinecke (Phantom)
Daten zu Michel Decar:geboren: 1987
Vita: Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, Autor und Regisseur. 2012 im Rahmen des Berliner Theatertreffens Förderpreis für neue Dramatik für das Theaterstück "Jonas Jagow". 2014 Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker für "Jenny Jannowitz".
Erstsendung: 16.01.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger Treffer 10 von insgesamt 10
Titel:
Autor: Johan Theorin
produziert in: 2017
produziert von: DKultur
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Andrea Czesienski
Komponist: Lutz Glandien
Übersetzer: Susanne Dahmann
Inhalt: Jan will seine Jugendfreundin Rami befreien. Sie lebt in einer abgelegenen psychiatrischen Anstalt an der schwedischen Westküste. Auch Rössel, ein verurteilter Mörder, möchte raus.

Die Anstalt, "Sankt Psycho" genannt, liegt einsam an der schwedischen Westküste. Die Insassen haben furchtbare Gräueltaten begangen, nur ihre Kinder dürfen sie in dem streng bewachten Gebäude besuchen. Erzieher Jan Hauger bewirbt sich im Kinderhort "Lichtung", wo die Sprösslinge der psychisch kranken Eltern betreut werden. Jan hofft, in der Klinik seine Jugendfreundin Rami zu finden. Während er über alte Kellerräume einen Weg nach drinnen sucht, will ein anderer raus: der Mörder Ivan Rössel, der viel über Jan weiß.
Sprecher:Moritz Grove (Jan)
Hanna Plaß (Rami)
Juno Meinecke (Hanna)
Jörg Hartmann (Dr. Högsmed)
Bernhard Schütz (Ivan)
Hansa Czypionka (Lengers)
Thomas Fränzel (Torgny)
Imogen Kogge (Jans Mutter)
Benjamin Kramme (Carl)
Steffen Scheumann (Taxifahrer)
Annette Strasser (Lilian)
Daten zu Johan Theorin:geboren: 1963
Vita: Johan Theorin, geboren 1963 in Göteborg, verbringt seine Sommer auf der mythischen Insel Öland. Mit seinem Debütroman "Öland" (2007) hatte er sofort internationalen Erfolg. Deutschlandradio Kultur produzierte "Öland" als Hörspiel 2009. "Nebelsturm" ist der zweite Teil eines geplanten Quartetts.
Hompepage o.ä.: http://www.johantheorin.co.uk/
Erstsendung: 04.09.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,9807 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555598654
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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