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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Titel: Augenblickchen 6: Szenen aus deutschen Landen
Autor: Gerhard Rentzsch
produziert in: 1957
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Karlheinz Liefers
Inhalt: Szenen aus deutschen Landen

Szenen aus deutschen Landen. - Noch immer müssen Großeltern Barbie-Puppen kaufen und kleine Mädchen Aufsätze über Europa schreiben. Noch immer gibt es "Loser" und Gewinner, und noch immer sind Voyeure unterwegs. Ein Wessie wünscht sich insgeheim ein Hundebad, und zwei Rentnerinnen füllen vorsorglich ihre Waffenarsenale auf. Nicht jedes Wiedersehen macht Freude, und nicht jeder Text taugt zu einem Hit. Von so genannten kleinen Leuten ist die Rede und von der Ordnung, die unter deutschen Dächern haust. 6. Folge der Momentaufnahmen aus dem östlichen Teil unseres Vaterlandes, ein Jahr nach dem Millenium, im elften Jahr der deutschen Einheit.
Daten zu Gerhard Rentzsch:geboren: 24.04.1926
gestorben: 01.06.2003
Vita: Gerhard Rentzsch, geboren 1926 in Leipzig, begann seine Arbeit im Rundfunk 1948 als Literatur-Redakteur am dortigen Sender, wechselte bald zum Hörspiel über, das künftig sein Berufsleben bestimmte: als Dramaturg - acht Jahre lang als Chefdramaturg und Autor -, ab 1952 in Berlin. 1966 wurde er aus politischen Gründen als Chefdramaturg abgelöst, arbeitete jedoch bis 1990 weiter als Dramaturg in der Hörspielabteilung. Er schrieb rund 50 Hörspiele, Filmszenarien und Features.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.12.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 9
Titel: Das Paradies der Diebe
Autor: Gilbert Keith Chesterton
produziert in: 2006
produziert von: SWR; MDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Norbert Miller
Inhalt: Gibt es in den toskanischen Apenninen noch Räuber, in diesen modernen, aufgeklärten Zeiten Anfang des 20. Jahrhunderts? Diese Frage beschäftigt den englischen Bankier Harrogate, der mit Sohn Frank und Tochter Ethel in Italien Urlaub macht und eine Fahrt über die einsamen Pässe des Gebirges plant. Ihr Reiseführer Ezza hält diese Geschichten für Legenden, während sein Freund Muscari, ein junger Dichter, durchaus an die Existenz von räuberischen Rebellen glaubt. Am Beginn der Fahrt schließt sich überraschend Pater Brown der Reisegesellschaft an. An der gefährlichsten Stelle der Straße werden sie von einer Bande überfallen. Reiseführer Ezza entpuppt sich als deren Anführer. Er will Pater Brown und Muscari gehen lassen, die Bankiersfamilie jedoch als Geiseln festhalten, bis ein Lösegeld gezahlt ist. Da naht eine Polizeitruppe, es kommt zum Kampf, die Räuber fliehen. Nur ihr Anführer Ezza bleibt. Aber nicht er wird verhaftet. Pater Brown nämlich hat das ganze Spiel schon längst durchschaut.
Sprecher:Felix von Manteuffel (Hercule Poirot)
Friedhelm Ptok (Erzähler)
Jürgen Holtz (Doktor Burton)
Martin Umbach (Benedict Farley / Hugo Cornworthy)
Peter Fricke (Dr. Stillingfleet)
Klaus Hemmerle (Inspector Barnett)
Hedi Kriegeskotte (Mrs. Farley)
Annabelle Leip (Joanna Farley)
Heinrich Giskes (Holmes, der Butler)
Daten zu Gilbert Keith Chesterton:vollständiger Name: Gilbert Keith Chesterton
geboren: 29.05.1874
gestorben: 14.06.1936
Vita: Gilbert Keith Chesterton (* 29. Mai 1874 im Londoner Stadtteil Kensington; † 14. Juni 1936 in Beaconsfield) war ein englischer Schriftsteller und Journalist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.07.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 9
Vorige/nächste Ausstrahlung:23.02.2019 um 00:05 bei DLF  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Der Unsichtbare
Autor: Gilbert Keith Chesterton
produziert in: 1994
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Übersetzer: Heinrich Fischer
Inhalt: John Turnbull Angus liebt die junge Laura und macht ihr einen Heiratsantrag. Laura glaubt, ihn abweisen zu müssen, weil sie sich von zwei früheren Verehrern verfolgt fühlt. Während Smythe ihr ständig Liebesbriefe schreibt, ist Welkin verschwunden. Nur: Laura hört manchmal seine Stimme, ganz real. Und Smythe bekommt Drohbriefe von ihm, immer wenn er Laura geschrieben hat. Der Kampf der beiden Nebenbuhler eskaliert: Smythe bekommt eine Todesdrohung. Um ihn zu schützen, bringt Angus ihn in dessen Wohnung und postiert vier Männer als Wache. Dann holt er den Privatdetektiv Flambeau und dessen Freund Pater Brown zu Hilfe, die sich in der Nachbarschaft aufhalten. Als die drei in Smythes Wohnung eintreffen, ist dieser verschwunden, nur ein Blutfleck auf dem Fußboden zeugt von einem Verbrechen. Die vier Wachen schwören, dass niemand das Haus und die Wohnung betreten oder verlassen habe. Durch eine beiläufige Bemerkung Flambeaus kommt Pater Brown auf die verblüffende Lösung.
Sprecher:Gustl Weishappel (Hercule Poirot)
Alexandra Tichy (Miss Lemon)
Signe Seidel (Lady Chatterton)
Helma Gautier (Mrs. Clayton)
Klaus Martin Heim (Inspektor Miller)
Hubert Berger (Commander)
Brigitte Quadlbauer (Mrs. Spence)
Leo Braune (Mr. Spence)
Karl Heinz Glaser (Burgess, Diener)
Gerhard Peilstein (Major Charles Rich)
Daten zu Gilbert Keith Chesterton:vollständiger Name: Gilbert Keith Chesterton
geboren: 29.05.1874
gestorben: 14.06.1936
Vita: Gilbert Keith Chesterton (* 29. Mai 1874 im Londoner Stadtteil Kensington; † 14. Juni 1936 in Beaconsfield) war ein englischer Schriftsteller und Journalist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.07.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 9
Titel: Die Weinprobe
Autor: Dorothy Leigh Sayers
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 3 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Übersetzer: Otto Bayer
Inhalt: Das exzentrische Genie Comte du Rueil hat die Formel für ein höchst wirksames Giftgas entwickelt. Da er bereit ist, sie zu verkaufen, schickt die englische Regierung Lord Peter in geheimer Mission zu ihm. Irgendwo jedoch muss es eine undichte Stelle gegeben haben: Im verfallenen Schloss des Comte trifft er auf zwei Doppelgänger, die die Formel gleichfalls haben wollen. Alle drei weisen sich glaubhaft als Lord Peter Wimsey aus. Wer ist der echte? Ein angemessen aristokratischer Wettstreit soll entscheiden: nur der echte Peter hat einen so empfindsamen Gaumen, dass er sechs seltene Weine aus des Comte Keller erschmecken kann. Die Weinprobe endet in einem völlig unstandesgemäßen Schusswechsel - leider, und Comte verkauft seine Formel doch nicht - Gott sei Dank.
Daten zu Dorothy Leigh Sayers:geboren: 13.06.1893
gestorben: 17.12.1957
Vita: Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex.
Erstsendung: 21.07.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 9
Titel: Ethelgas Mutter - Ein Requiem
Autor: Sebastian Goy
produziert in: 1969
produziert von: SR
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: "Wie der Klöppel Viertelstunde um Viertelstunde auf den Stahl der nahen Kirchturmglocke schlug, prallte die Schmerzkeule beinahe Woche für Woche auf Vaters Schädel und hinterließ mir ein Wrack, das im verdunkelten Schlafzimmer lag, stöhnte und sich ab und zu in den Eimer erbrach." Eine Tochter betreut ihren Vater, der unter unerträglichen Migräneattacken leidet, die sich meist an einem Donnerstag einstellen - gleichzeitig mit Erinnerungen an das Nazideutschland seiner Kindheit: Rechtsanwalt Kaindl, für den der Junge Botengänge erledigte, seine jüdische Frau Ethelga und deren Mutter, die alte Frau Furthwanger. Es sind Erinnerungen an kleine Erfolge, an die erste Liebe - und an eine große Schuld.
Sprecher:Dieter Eppler
Ingrid Kaehler
Erich Herr
Arnold Richter
Elsa Manet
Hans Joachim Steindamm
Manfred M. Bender
Eberhard Johow
Daten zu Sebastian Goy:geboren: 1943
Vita: Sebastian Goy hat bereits über 100 Hörspiele geschrieben. 1999 erhielt er für "Frau Holle auf Reisen" den Deutschen Kinderhörspielpreis und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. 2008 wurde das Theaterstück "Schon schön - oder: Die ungewöhnliche Geschichte vom Ö" von Tilla Lingenberg in der Bearbeitung vo n Sebastian Goy mit der HR-Bigband aufgeführt und live als Koproduktion von HR/BR/DKultur/NDR/SWR/WDR gesendet.
Hompepage o.ä.: http://www.sebastian-goy.de/
Erstsendung: 08.08.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 9
Titel: Inspektor Jury spielt Katz und Maus
Autor: Martha Grimes
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 21 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Klaus Schmitz
Übersetzer: Susanne Baum
Inhalt: Erdrosselte und vergiftete Haustiere sind nur der Anfang - bald werden im romantischen englischen Jägerdörfchen Ashdown Dean auch drei Menschen ermordet. Stecken geheime Machenschaften im Rumford-Tierversuchslabor hinter den furchtbaren Verbrechen? Und warum verhält sich die Baronin de la Notre auf ihrem geheimnisumwitterten Gut plötzlich so merkwürdig? Ohne Hilfe von oberster Stelle kommt die Polizei nicht weiter, und so nehmen Superintendent Jury von Scotland Yard, sein Assistent Wiggins und sein adliger Freund Melrose Plant die Fährte des mysteriösen Täters auf. Ein aufregendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt.
Sprecher:Klaus Herm (Leffe)
Ralf Schermuly (Sigge)
Reinhard Schulat (Claeson)
Peter Nottmeier (Hultin, Than, Flanderson)
Daten zu Martha Grimes:geboren: 02.05.1931
Vita: Martha Grimes, geboren in Pittsburgh/USA, studierte englische Sprache und Literatur an der University of Maryland und lebt heute in Washington DC, wo sie an der John Hopkins Universität Literatur und Creative Writing unterrichtet. Sieunternahm mehrere ausgedehnte Reisen durch England, wo die meisten ihrer Kriminalromane spielen, von denen inzwischen ein gutes Dutzend bei Wunderlich bzw. als rororo-Taschenbuch herausgekommen sind. Die Auflage der deutschen Ausgabe gehen nicht selten über 200.000 hinaus.
Hompepage o.ä.: http://www.marthagrimes.com/
Erstsendung: 28.09.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 9
Titel: O der du alles bedenkst, Tiresias
Autor: Werner Buhss
produziert von: WDR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Dramaturgie: Heide Böwe
Inhalt: Ein Brief stiftet Unruhe! Ein Brief mit brisantem Inhalt: Professor Lipowski wird darin der Mitarbeit bei der Staatssicherheit bezichtigt. Berechtigterweise. Die Studenten fühlen sich hintergangen und meutern, die Institutsleitung muss handeln. Radeke soll urteilen, Lipowskis bester Freund und Kollege. Radeke will sich nicht ins Bockshorn jagen lassen von der selbstgerechten Hysterie der Öffentlichkeit. Doch selbst wenn sich der Golem als Papiertiger zeigt, bleibt das Lachen im Halse stecken. "Sie haben gelogen, getäuscht, erpresst, genötigt und betrogen in dieser Institution, aber der hinterlassene Mist ist Rechtsgrundlage." Die Aktenlage wird nicht angezweifelt. - Der blinde Seher Tiresias offenbart Ödipus, König von Theben, die Verstrickungen seines Lebens.
Daten zu Werner Buhss:geboren: 14.01.1949
gestorben: 07.10.2018
Vita: Werner Buhss, geboren 1949, studierte an der Filmhochschule Babelsberg, ist Übersetzer, Autor und Regisseur. In der Reihe der Hiddensee-Krimis produzierte Deutschlandradio Kultur 2005 "Kaugummimonat", 2006 "Ein toter Hund", 2007 "Fischer sin Fru".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.06.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 9
Titel: Pelle, der Eroberer
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 6.2004
Autor: Martin Andersen Nexø
produziert in: 1970
produziert von: SDR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Caren Fischer
Übersetzer: Mathilde Mann
Inhalt: Pelle und sein Vater Lasse verdingen sich auf einem Gutshof auf der dänischen Insel Bornholm, wo die verarmte schwedische Landbevölkerung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zwar Arbeit fand, sich dafür aber in eine fast an Leibeigenschaft grenzende Abhängigkeit begeben musste. Zwischen diesen verbitterten und oft gewalttätigen Erwachsenen erfindet der Junge Pelle sein Leben und wächst an dessen Widrigkeiten. Trotzdem wird es sieben Jahre dauern, bis er den Hof verlässt, um in die Welt und in ein neues Leben aufzubrechen, von dem er mehr erwartet, als für ein bisschen Salzhering und Suppe 14 Stunden täglich zu arbeiten, so wie Vater Lasse es ein Leben lang getan hat.

1. Teil: Ein neues Leben
Pelle ist erst sieben Jahre alt, als seine Mutter stirbt. Sein einziger Halt im Leben ist nun Vater Lasse, der mit ihm die Überfahrt von Schweden auf die Insel Bornholm wagt, um dort Arbeit zu finden. Aber wer will schon einen ausgezehrten älteren Mann mit einem kleinen Jungen? Schließlich nimmt man sie auf dem berüchtigten Steinhof, wo der Verwalter mit Schlägen und Repressalien regiert, und die Nächte vom Weinen der Gutsherrin erfüllt sind. Nur im Sommer ist Pelle als Kuhhirte sein eigener Herr und genießt die Freiheit draußen auf den Wiesen, wenn er auch jeden Abend vor Sehnsucht ganz müde in Vater Lasses Arme fällt. In den dunklen Wintermonaten auf dem Hof, wenn die Knechte keine Gelegenheit auslassen, böse Scherze mit ihm zu treiben, lernt Pelle, seine Gefühle zu verbergen. Und Vater Lasse weiß immer seltener eine Antwort auf seine Fragen. Als Pelle im nächsten Winter in die Schule gehen muss, interessieren ihn die Spiele der Fischerjungen viel mehr als die Buchstaben. Aber die Jungs lassen ihn nicht in ihre Gemeinschaft. Sein erstes Examen besteht er glänzend, so dass Lasse von nun an alle Hoffnungen auf eine glücklichere Zukunft in ihn setzt. Denn von sich selbst erwartet er schon lange nicht mehr, sie beide von diesem düsteren Hof fortzubringen.

2. Teil: Der Aufbruch
Noch immer leben Vater und Sohn auf dem Steinhof, aber Lasse hat Pelle zu seinem Geburtstag wenigstens das Messer geschenkt, das er sich so sehr gewünscht hatte. Er ahnt nicht, dass Pelle ihm kurz darauf damit das Leben retten wird. Als es an einem Sonnabend Abend zwischen dem Verwalter und dem neuen Knecht Erik zu einer Auseinandersetzung kommt, wird es noch düsterer werden auf dem Steinhof, denn die aufmüpfige Fröhlichkeit von Erik wird fehlen. Doch dann tritt Madam Olsen in Lasses Leben, und er blüht noch einmal auf. In diesem Winter erlebt Pelle, wie eng das Leben der Fischer mit dem Tod verbunden ist. Doch es kommt ein neuer Sommer, und zum Jahrmarkt am Johannistag können Lasse und Pelle endlich einmal mitfahren. Pelle taucht ein in die Farben und Rhythmen eines wunderbaren Festes. Auf dem Steinhof hat die Gutsherrin unterdessen das Problem mit ihrem Mann und seinen Liebschaften auf ihre Weise geklärt. Dann kommt Madam Olsens für ertrunken erklärter Mann zurück und Lasses Welt bricht zusammen. Doch für Pelle ist es Zeit: nach der Konfirmation packt er den großen Sack, mit dem sie vor sieben Jahren gekommen waren, und verlässt für immer den Steinhof.
Sprecher:Rolf Becker (Major Narden)
Gottfried John (Capitän Kerentji)
Wolfgang Reinsch (General Medina)
Kurt Lieck (Alanai)
Hannes Schlunk (Elth)
MusikerDietrich Zöllner (Violine, Cello, Kontrabaß, Thüringer Waldzither, Hackbrett, Gitarre, Trommeln, Schlagzeug) Paul Hoorn (Akkordeon, Chalumeau, Trompete, Blockflöte, Hackbrett, Thüringer Waldzither)
Erstsendung: 31.05.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 9
Titel: Zwischen den Zeilen
Autor: Jens Sparschuh
produziert in: 1957
produziert von: HR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Oder Wie Schiller nachts an Hölderlin einen Brief schreibt, Diotima ihn dabei stört und Professor Friedrich schließlich diese Angelegenheit sehr eingehend mit Susi erörtert

Normalerweise ist Schiller in unserem Bewusstsein mehr ein Berufsjugendlicher. Jens Sparschuh interessiert aber der alte Schiller. Schiller schreibt 1796 (authentisch) einen Brief an Hölderlin - ehemals sein "allerliebster Schwabe". Schiller ist krank. - Ein Toter auf Abruf! - Vor ihm der riesige Wallenstein-Stoff; seine philosophische Bude ist längst geschlossen, die griechischen Götter ausgestorben. - Kein günstiger Moment für Hölderlin, mit einer poetischen Blütenlese bei ihm vorzusprechen. Zwischen den Zeilen reflektiert, wie es der Titel sagt, was Schiller beim Abfassen des Briefes durch den Kopf geht. Die Entfernung von der eigenen Jugend (= Hölderlin), die Hinwendung zu Goethe - diese ganze wacklige Balance des alternden Schiller. - Professor Friedrich erörtert die Angelegenheit sehr eingehend mit seiner Lieblingsstudentin Susi.
Sprecher:Wolf Ackva (Alex Balke)
Otto Knur (Polizist)
Brigitte König (Ellen, seine Frau)
Maria Madlen Madsen (Inge Grüters)
Doris Schade (Hey, ihre Schwester)
Renate Schliedermann (Anna, Haushälterin)
Christine Schoenfelder (Carola, Ellens Tochter)
Otto Stern (Herr Gärtner)
Änne von Werden (Frau Sauer)
Daten zu Jens Sparschuh:geboren: 14.05.1955
Vita: Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), studierte 1973-78 Philosophie/Logik in Leningrad, 1978-83 war er Assistent an der Humboldt-Universität Berlin; 1983 schloss er seine Promotion ab. Seither ist er freiberuflich tätig. 1992 hielt er Gastvorlesungen in den Vereinigten Staaten. Zu seinen veröffentlichen Prosawerken gehören u.a.: "Der große Coup", (1987). "Kopfsprung. Aus den Memoiren des letzten deutschen Gedankenlesers", (1989). "Der Schneemensch", (1993). "Der Zimmerspringbrunnen. Ein Heimatroman"(1995), "Eins zu Eins", (2003), "Im Kasten" (2012). Hörspiele schrieb er u.a.:"Adieu, mein König Salomon" (Rundfunk d. DDR 1980). "Ein Nebulo bist du" (SR 1989, Hörspiel-Preis der Kriegsblinden), "Kyffhäuser" (SFB 1992), "Der große Coup"(MDR 1998), "Herzblut" (MDR 2004), "Tantes Inferno" (MDR 2008.)

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.05.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5339 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (23.01.2019)  (24.01.2019)  (25.01.2019)  (26.01.2019)  (27.01.2019)  (28.01.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1548177658
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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