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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 125
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Titel: 40 Stunden
Autor: Kathrin Lange
produziert in: 2016
produziert von: DKultur
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Sven Stricker
Bearbeitung: Sven Stricker
Inhalt: Als Faris Iskander, Ermittler einer Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen, ein Video erhält, in dem ein Mann ans Kreuz geschlagen wird, beginnt für ihn ein Albtraum. Ihm bleiben 40 Stunden, um das Opfer zu finden. Wenn er scheitert, wird der Täter überall in Berlin Bomben zünden. In der Hauptstadt finden die Ökumenischen Kirchentage statt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Sprecher:Karim Cherif (Faris Iskander)
Bjarne Mädel (Niklas Hesse)
Ulrike C. Tscharre (Erzählerin)
Matthias Brenner (Paul Sievers)
Fabian Busch (Ben Schneider)
Romanus Fuhrmann (Robert Tromsdorff)
Katharina Pütter (Ira Jenssen)
Judith Engel (Dr. Anke Geiger)
Christopher Heisler (Alexander Ellwanger)
Mark Kofi Asamoah (Dr. Makame)
Janna Horstmann (Frau)
Etienne Roeder (Fahrradkurier)
Marian Funk (Polizist)
Fritz Hammer (Werner Ellwanger)
Daten zu Kathrin Lange:geboren: 1969
Vita: Kathrin Lange, 1969 in Goslar/Harz geboren, lebt mit ihrer Familie in Niedersachsen. Buchhändlerin, von 2002 bis 2004 gab sie die Autorenzeitschrift "Federwelt" heraus, seit 2005 veröffentlicht sie historische Romane, Jugendbücher und Krimis. In der Reihe "Herz aus Glas" erschien 2015 der dritte Band "Herz zu Asche".
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-lange.de/
Erstsendung: 29.08.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 125
Titel: Alles inklusive
Autor: Doris Dörrie
produziert in: 2012
produziert von: SWR
Laufzeit: 68 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Inhalt: Ihren albernen Vornamen verdankt Apple ihrer Hippie-Mutter Ingrid. Das, ein paar Neurosen und die Liebe zu gebügelten Blusen und Bürgerlichkeit. Nie mehr will Apple so chaotisch leben wie damals in Spanien am Hippie-Strand, im Sommer 1976, als Apples Mutter Karl Birker kennenlernte. Ingrid, die Strandkönigin von Torremolinos, barbusig, schön und verwegen, und Karl, der Bankangestellte aus Hannover mit Frau und Sohn und schmuckem Ferienhaus, verliebten sich Hals über Kopf ineinander - mit unausdenkbaren Folgen für fünf Menschen. 30 Jahre später reiht die erwachsene Apple ein Liebesdesaster ans andere, während ihre beste Freundin Susi ein Haus in Spanien sucht. Dort, unter der Sonne des Südens, soll Susis schwerkranker Mann Ralf endlich gesund werden. Und auch Ingrid, mit über 60 noch immer ein rebellischer Freigeist, kehrt nach drei Jahrzehnten an den Schauplatz jener verhängnisvollen Sommerliebe zurück.
Sprecher:Linda Olsansky (Apple)
Maren Kroymann (Ingrid)
Stephanie Schönfeld (die junge Ingrid)
Jens Wawrczeck (Tim als Tina)
Anne Weber (Susi)
Judith Engel (Heike)
Friedhelm Ptok (Karl)
Felix Klare (der junge Karl)
Wolfgang Pregler (Ralf)
Thomas Loibl (Dr. Fellborn)
Luca Baron (Tim als Kind)
Jill Huss (Apple als Kind)
Nikolaos Eleftheriadis (Afrikaner)
Sebastian Kowski (Helmut)
Jonas Fürstenau (Animateur)
Anne Greiter (Flugbegleiterin)
Daten zu Doris Dörrie:geboren: 1955
Vita: Doris Dörrie, geboren 1955 in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York. Dörrie ist eine preisgekrönte Autorin und Filmregisseurin (u.a. der Kinofilme »Männer«, »Kirschblüten – Hanami«, »Die Friseuse« sowie der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten ZDF-Serie »Klimawechsel«). Sie schreibt Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Seit einigen Jahren ist sie auch eine namhafte Opernregisseurin. Sie lebt in München.
Erstsendung: 22.04.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 125
Titel: Alter Ford Escort dunkelblau
Autor: Dirk Laucke
produziert in: 2008
produziert von: MDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Matthias Matschke
Inhalt: Schorse hält es zu Hause nicht mehr aus. Seine Ex-Frau Karin hat schon lange kein Verständnis mehr für ihn, und der Knochenjob auf dem Getränkehof fällt auch nicht gerade in die Kategorie Traumberuf. Schorses Kollegen Boxer und Paul kämpfen mit ähnlichen Problemen. Der eine hat Angst vor Frauen und sieht deshalb lieber Strip-Sendungen, der andere soll mal den Getränkehof vom Vater übernehmen. Alle drei wollen einfach nur raus: «Wer jetzt nicht geht, versumpft hier wie in Treibsand.»Eines schönen Tages klettern Schorse, Boxer und Paul in ihren alten Ford Escort, gabeln Schorses Sohn auf und fahren nicht zur Arbeit, sondern Richtung «Legoland». Während Hard Rock aus den Lautsprechern dröhnt, beginnt eine wilde Fahrt durch das Mansfelder Land. Hier blühen für die Ausbrecher noch einmal wilde Träume und weit reichende Pläne, doch die Suche nach der großen Freiheit endet schließlich da, wo sie begonnen hat.
Sprecher:Jörg Schüttauf (Schorse)
Peter Schneider (Boxer)
Benjamin Schaup (Paul)
Judith Engel (Katrin)
Samuel Halscheidt (Gitarre)
Daten zu Dirk Laucke:geboren: 17.06.1982
Vita: Dirk Laucke, geboren 1982 in Schkeuditz (Sachsen); aufgewachsen in Halle/Saale. 2002 - 2004 Studium Psychologie an der Universität Leipzig; 2004-2008 Student des Studienganges Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Für "alter ford escort dunkelblau" (UA 2007, Städtische Bühnen Osnabrück), erhielt er den Kleistförderpreis 2006. Das Stück wurde 2008 beim MDR als Hörspiel produziert. Dirk Laucke hat bereits eine Vielzahl von Theaterstücken geschrieben, die an den Theatern in Heidelberg, Osnabrück, Essen sowie am Staatsschauspiel Dresden uraufgeführt wurden. 2007 wurde Laucke Autor des Jahres in "Theater heute". 2009 Förderpreis zum Lessingpreis des Freistaates Sachsen. 2010 erhielt er den Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI. Sein neues Stück "Alles Opfer! oder Grenzenlose Heiterkeit" wurde im Juni 2011 als Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und des Staatsschauspiels Dresden uraufgeführt. Im September 2011 erhielt Laucke den Georg-Kaiser-Förderpreis des Landes Sachsen-Anhalt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.05.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 125
Titel: Ängste von A bis Z
Wurfsendung (Folge 167)
Autor: Wolfgang Schmidbauer
produziert in: 2011
produziert von: DKultur
Regie: Stefanie Lazai
Inhalt: 01. Amatophobie, Länge: 0'39"

02. Antophobie, Länge: 0'38"

03. Arachnophobie, Länge: 0'44"

04. Astrophobie, Länge: 0'46"

05. Asymmetriphobie, Länge: 0'35"

06. Blennophobie, Länge: 0'38"

07. Bolschephobie, Länge: 0'24"

08. Chrematophobie, Länge: 0'43"

09. Hobophobie, Länge: 0'44"

10. Metrophobie, Länge: 0'34"

11. Mikrophobie, Länge: 0'46"

12. Musophobie, Länge: 0'43"

13. Panophobie, Länge: 0'38"
Sprecher:Judith Engel
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 125
Titel: Ärger mit Och
Autor: Liese Haug
Gabriele Neumann
produziert in: 2004
produziert von: DKultur
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Stefanie Lazai
Komponist: Wolfgang Loos
Inhalt: Max ist sieben Jahre alt und wohnt in der Nähe von Köln. Früher war sein Leben sehr schön: Die Eltern hatten viel Zeit für ihn, sie haben oft zusammen gespielt und gemeinsam Ausflüge gemacht. Doch dann kam Pauline, die kleine Schwester, und alles wurde anders. Inzwischen ist sie vier Jahre alt und nervt Max total. Die Eltern verwöhnen Pauline so sehr, dass Max eines Tages wütend aufstampft und "Och, och, och" schreit. Da plötzlich steht ein kleiner grüner Giftzwerg, der "Och", vor ihm: "Du hast gerufen. Was ist los?" Der Och versteht Max sehr gut. Der Och denkt sich die größten Gemeinheiten aus. Eines Tages übertreibt er so sehr, dass Max ihn davonjagt.
Sprecher:Dieter Mann (Erzähler)
Odi Zahavi (Max)
Barbara Ratthey (Och)
Lili Zahavi (Pauline)
Jannis Greff (Jakob)
Judith Engel (Mutter)
Matthias Matschke (Vater)
Cristin König (Lehrerin)
Simone von Zglinicki (Ältere Frau)
Johann Jürgens (Händler)
Luzie Noellemeyer (Mädchen)
Daten zu Liese Haug:Vita: Liese Haug, geboren 1954 in Berlin, lebt und arbeitet als freie Autorin in München.
Daten zu Gabriele Neumann:geboren: 1951
Vita: Gabriele Neumann, geboren 1951 in Hamburg, studierte Anglistik und Gesellschaftswissenschaften. Sie lebt als frei schaffende Lektorin und Autorin in Köln. Zuletzt produzierte DeutschlandRadio Berlin "Die verzauberten Kinder" (2001).
Erstsendung: 10.10.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 125
Titel: Autofahren in Deutschland
Autor: Ulrike Syha
produziert in: 2002
produziert von: DKultur
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Beate Andres
Komponist: Thomas Leboeg
Inhalt: "Autofahren ist kein vager Zustand, der einen Übergang von A nach B beschreibt. Es gibt keinen akzeptablen Grund, von A nach B zu gehen. Autofahren ist ein Bekenntnis." Hugo, Lorenz, Cleo und Marthe zum Beispiel rasen über die Autobahn des Lebens. Ihre Wege kreuzen sich auf Raststätten und an Tankstellen. Wut haben heißt für sie rechts überholen, kurz vor dem Autobahnkreuz. So wie Hugo, der die Steuerfahnder im Schlafzimmer seiner Freundin Marthe glaubt, während sein Kumpel Lorenz die Wohnung nach Daten untersucht, die er dann wahrscheinlich ins Silicon Valley schickt. Und alles das geschieht in einer Welt, die gerade nicht die seine ist. Denn er ist unterwegs auf Deutschlands Straßen, irgendwo zwischen Magdeburg und Hannover.
Sprecher:Judith Engel
Fritzi Haberlandt
Samuel Finzi
Max Hopp
Plamen Miladinov
Götz Schulte
Daten zu Ulrike Syha:Vita: Ulrike Syha, 1976 in Wiesbaden geboren, arbeitete vor und nach dem Dramaturgiestudium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig als Dramaturgie- und Regieassistentin. Seit 2003 ist sie freiberuflich als Autorin tätig und lebt in Hamburg. Sie erhielt diverse Stipendien (u. a. Stipendium "Villa Massimo"), Preise und Auszeichnungen (2002 Kleist-Förderpreis). Ihre Theaterstücke werden an nahmhaften deutschen Theatern aufgeführt.
Erstsendung: 10.02.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 125
Titel: Barmusik für Cassavetes
Autor: Guido Gin Koster
produziert in: 2007
produziert von: RBB
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Corinne Frottier
Komponist: To be Ohr
Inhalt: Er habe schon bessere Zeiten gesehen, sagt Costello, jener Herr, der seine Tage in einer Bahnhofskneipe verbringt, gelegentlich mit dem Barkeeper Domino spielt, ihm Geschichten aus seinem Leben erzählt und mit seinen Chansons den Nachtzug nach Warschau unterhält. Costellos Leben - was und wie auch immer es einst gewesen sein mag - nun sind es seine Geschichten, die aus ihm hervorsprudeln. Nur eine Geschichte, die hat er nie erzählt. Als aber eines Abends eine junge Frau in der Bar auftaucht, die vorgibt, blind zu sein, sich offenbar an keine Details aus ihrem Leben erinnern kann und eine panische Angst vor Bahnsteigen hat, wird er von ihr eingeholt.
Sprecher:Matthias Habich (Costello)
Judith Engel (Luisa)
Bernhard Schütz (Barkeeper)
Jurai Kukura (Herr Pawlischek)
Daten zu Guido Gin Koster:geboren: 1962
Vita: Guido Gin Koster (* 1962 in Trier) ist ein deutscher Schriftsteller. Aufgewachsen in Luxemburg, Frankreich und Deutschland, studierte er Romanistik, Geschichte sowie Orgel und Komposition. Guido Gin Koster arbeitet als Regie- und Intendanzassistent an den Städtischen Bühnen Trier und am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Seit 1988 schreibt er Theaterstücke, Hörspiele und Funkerzählungen. 1996 erhielt Guido Gin Koster den „Kleist Theaterpreis für Junge Dramatiker“. Im März 2005 wurde sein Stück Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise in der Inszenierung von Corinne Frottier (NDR) zum Hörspiel des Monats gewählt.

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Erstsendung: 25.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 125
Titel: Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im voraus zu einer Party eingeladen zu werden
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.1999
Autor: Jane Bowles
Katharina Franck
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Bearbeitung: Katharina Franck
Komponist: Ulrike Haage
Katharina Franck
Übersetzer: Pociao
Inhalt: und dann nichts... Jane Auer Bowles wurde am 22. Februar 1917 in New York geboren. Sie starb am 4. Mai 1973 im spanischen Málaga, in der Clínica de Los Angeles. In der Zeit dazwischen war sie Schriftstellerin und Reisende: Mexiko und Vermont und Florida, Connecticut und Paris, Tanger, Ceylon, Lissabon, New York, von Tanger nach Málaga und zurück von Tanger nach Málaga und Goodbye - sie machte sich Sorgen - und dann nichts... Obwohl bewundert von Tennessee Williams und Truman Capote, von William S. Burroughs, Carson McCullers und von ihrem Mann Paul Bowles, hielt sie selbst nichts davon, wie sie lebte, und sie hielt nichts von dem, was sie schrieb. So schrieb sie vor allem Briefe: an Virgil Thompson, an Libby Holman, an ihren Mann, an vermißte Freunde, die überall dort waren, wo sie gerade nicht war, wo sie gerade nicht das tat; sie schrieb davon, was sie eigentlich unternehmen wollte und würde, wenn sie nicht dort wäre, wo sie gerade war: "Vielleicht kannst Du mir schreiben, was ich meine..." Im Hörspiel 'Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im voraus zu einer Party eingeladen zu werden' verknüpft Katharina Franck Auszüge aus Jane Bowles' Briefen mit Bruchstücken ihres Lebens. Weitere Spuren bilden eigene Überlegungen und Vorstellungen sowie eine ausgedachte Korrespondenz zwischen "meiner Jane, einer anderen und mir". Die Musik von Ulrike Haage verweist mit Zitaten aus dem Jazz, der marrokanischen Musik und mit filmmusikartigen Kompositionen auf die Zeit, in der Jane Bowles geschrieben hat, und auf die Orte, an denen sie schrieb. Sie nimmt sich einzelne Sätze und Worte, um sie auf einer anderen Ebene fortzuführen und schließlich wieder aus den labyrinthischen Gedankengängen der Briefe der beiden Verfasserinnen herauszuführen - zurück zu der Einfachheit und Klarheit, die dieser Verquickung von Leben und Schreiben unterliegt.
Sprecher:Judith Engel
Katharina Franck
Tatja Seibt
Daten zu Jane Bowles:vollständiger Name: Jane Stajer Auer
geboren: 22.02.1917
gestorben: 04.05.1973
Vita: Jane Bowles (1917-1973), amerikanische Erzählerin und literarische Kultfigur, lebte in New York, Mexico, Paris und Tanger. Ihr erster Roman "Two Serious Ladies" entstand 1943, erschien aber erst 1984 in deutscher Sprache.

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Daten zu Katharina Franck:geboren: 1963
Vita: Katharina Franck wurde 1963 in Düsseldorf geboren und wuchs in Portugal und Brasilien auf. Sie ist Sängerin, Songwriterin, Hörspielautorin und Live-Performerin. 1986 gründete sie die Band Rainbirds, seit 2000 arbeitet sie als Solo-Künstlerin. Sie hat zahlreiche CDs veröffentlicht, zu ihren Hörspielarbeiten zählen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (BR 1999) und "Ich war fischen" (SWR 2006).
Hompepage o.ä.: https://www.katharinafranck.de/

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Erstsendung: 17.09.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 125
Titel: Black Box
Autor: Jan Decker
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Jörg Schlüter
Inhalt: Cynthia und Karl, eine Stewardess und ein Pilot. Mann und Frau. Aber etwas an dieser Bilderbuch-Romanze ist schief gelaufen. Nur was es war, daran kann Karl sich nicht mehr erinnern. Auch nicht, wie er mit der großen Verkehrsmaschine in dem kleinen Dorf in diesem abgeschiedenen Tal gelandet ist. Auf der Suche nach der verlorenen "Black Box" in seinem Kopf bleibt Karl an diesem Ort, der scheinbar nichts mit seinem vorherigen Leben zu tun hat. Wären da nicht das Flugzeug, das immer noch auf der Landebahn des Sportflugplatzes steht, und Senta, eine Frau, die ebenfalls durch ein vergangenes Unglück an das Dorf gebunden ist. Senta nimmt Karl bei sich auf und verschwimmt in dessen fieberhafter Suche nach der Vergangenheit immer mehr mit Cynthia, mit den Ereignissen vor dem fatalen Flug, mit der Notlandung, durch die Senta und Karl sich überhaupt begegnet sind.
Sprecher:Karl (Andreas Grothgar)
Copilot (Hendrik Stickan)
Stewardess (Anja Niederfahrenhorst)
Senta (Judith Engel)
Cynthia (Bettina Engelhardt)
Bürgermeister (Paul Faßnacht)
Edgar (Hans Kremer)
Daten zu Jan Decker:geboren: 09.11.1977
Vita: Jan Decker, geboren 1977 in Kassel, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt als Autor in Osnabrück. Theaterstücke mit Uraufführungen am Staatstheater Nürnberg und dem Theater Vorpommern. Zahlreiche Hörspiele und Features, zuletzt "Die Leoparden brüllen wieder" (SWR 2013) und "Morgenland und Abendland" (DKultur 2013). Daneben Dozententätigkeit, unter anderem seit 2013 an der Universität Osnabrück. Jüngste Veröffentlichung: "Praxisleitfaden Hörspielwerkstatt" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.decker-jan.de/index.php
Erstsendung: 22.05.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 125
Titel: Blutsbrüder – Cliquenturbo
Autor: Ernst Haffner
produziert in: 2016
produziert von: DKultur
Laufzeit: 78 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Thomas Martin
Bearbeitung: Thomas Martin
Komponist: Kriton Klingler
Inhalt: Berlin 1930: Jugendliche im Großstadtlabyrinth, verwahrlost und gewaltbereit, organisieren sich in Banden.

Berlin zwischen den Kriegen. Jugendliche organisieren sich in Banden um zu überleben. Sie kommen aus Heimen, Auffanglagern, von der Straße, vom Strich, aus Kaschemmen und Spelunken. Es sind kaputte, vitale, hungrige, raffinierte Kinder. Gierig nach Wärme, bereit zum Verbrechen. "Wir sind einfach viel zu kleen zum Sterbn!", sagt der schmale, tuberkulöse Walter.

Ernst Haffners Roman erschien 1932 unter dem Titel "Jugend auf der Landstraße Berlin". 2013 wurde er neu aufgelegt unter dem Titel "Blutsbrüder. Ein Berliner Cliquenroman".
Sprecher:Bernhard Schütz
Pit Bukowski
Benjamin Kramme
Jonathan Kutzner
Luc Schneider
Sebastian Witt
Thomas Wodianka
Tino Mewes
Mandy Rudski
Nastassja Revvo
Jörg Malchow
Martin Engler
Thomas Neumann
Kathrin Wehlisch
Christian Gaul
Shorty Scheumann
Judith Engel
Martin Seifert
Carmen Maja Antoni
Fritz Hammer
Daten zu Ernst Haffner:geboren: 1900
gestorben: 1938
Vita: Ernst Haffner, um 1900 geboren, war ein Berliner Schriftsteller. Zwischen 1925 und 1933 arbeitete er als Sozialarbeiter und Journalist. Nach 1938 blieb Haffner verschollen.

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Erstsendung: 03.10.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 125
Titel: Blutstein
Autor: Johan Theorin
produziert in: 2012
produziert von: DKultur
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Andrea Czesienski
Komponist: Werner Cee
Übersetzer: Kerstin Schöps
Inhalt: Wenn sich Elfen und Trolle im Steinbruch bekriegen, färbt ihr Blut den Stein rot. Vendela kennt diese alten Geschichten, denn sie hat ihre Kindheit auf Öland verbracht. Nun will sie mit ihrem Mann in eine Villa in der Nähe des Steinbruchs ziehen.

Ein Nachbar ist der alte Gerlof, der ihr von den mysteriösen Tagebüchern seiner verstorbenen Frau erzählt. Mit Per, frisch geschieden und Erbe eines Hauses, geht sie joggen.

Als Pers Vater, der Filmproduzent Jerry Morner, umgebracht wird und seine Studios in Flammen aufgehen, verfolgt Per die Spuren.

Gerlof und Vendela wollen ihm helfen. Keiner ahnt, dass auch Per in Gefahr ist.

Krimi aus der Reihe "Jahreszeiten-Quartett":
1. Öland
2. Nebelsturm
3. Blutstein
Sprecher:Otto Mellies (Gerlof Davidson)
Ulrich Noethen (Per Morner)
Judith Engel (Vendela Larson)
Rosina Lampen (Vendela als Kind)
Hans-Jürgen Hürrig (Marx Larson)
Andreas Schmidt (Thomas Cash)
Götz Naleppa (Jeryy Morner)
Erika Skrotzki (Ingrid Bremer)
Eva Meckbach (Ulrica)
Fritz Hammer (Fontene)
Uta Hallant (Ella Davidson)
Daten zu Johan Theorin:geboren: 1963
Vita: Johan Theorin, geboren 1963 in Göteborg, verbringt seine Sommer auf der mythischen Insel Öland. Mit seinem Debütroman "Öland" (2007) hatte er sofort internationalen Erfolg. Deutschlandradio Kultur produzierte "Öland" als Hörspiel 2009. "Nebelsturm" ist der zweite Teil eines geplanten Quartetts.
Hompepage o.ä.: http://www.johantheorin.co.uk/
Erstsendung: 30.04.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 125
Titel: Chalumeau
Autor: Jürgen Hofmann
produziert in: 2004
produziert von: MDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Alfred Behrens
Inhalt: In einem tiefblauen Opal aus Andalusien hatte Petra Murnow ihre Zukunft gelesen - ebenso wie Guido Waidhaas sein Schicksal in den Klängen der Klarinette hörte. Der Straßenmusikant verzaubert die arbeitslose Spanisch-Übersetzerin aus dem Osten mit seiner Chalumeau so sehr, dass sie zu seiner Muse wird, die er reich beschenkt. Monate später steht Waidhaas vor Gericht, doch die Spanien-Traumreise kann man Petra Murnow nicht mehr nehmen. Gegenstand der Verhandlung bleibt lediglich ein unrechtmäßig erworbener Goldschmuck mit tiefblauem Opal, der Zeugin zugedacht. Nur, kennt das Hohe Gericht eigentlich die sieben Stellen der Schönheit einer Frau? Als erfahrener Orchestermusiker weiß Waidhaas Spannung zu erzeugen. - Sein kostbares Instrument ist er am Ende trotzdem los. Doch auch Petra Murnow hat gelernt zu zaubern, und nicht nur der zugelaufene Hirtenhund, "Gott-würfelt-nicht" genannt, ist mit der neuen Frau zufrieden.
Sprecher:Boris Aljinovic (Guido Waidhaas)
Judith Engel (Petra Murnow)
Matthias Scherwenikas (Schatten A)
Nadja Schulz-Berlinghoff (Schatten B)
Jürgen Thormann (Richter)
Thomas Morris (Staatsanwalt)
Markus Hoffmann (Verteidiger)
Pierre Sanoussi-Bliß (Gott-würfelt-nicht)
Patricia Rendon Galvan (Spanierin)
MusikerMatthias Kreher (Klarinette) Reiko Brockelt (Klarinette)
Daten zu Jürgen Hofmann:geboren: 1941
Vita: Jürgen Hofmann, geboren 1941, war Professor für Theaterwissenschaft und leitete den Studiengang "Szenisches Schreiben" der Universität der Künste in Berlin.
Erstsendung: 19.10.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 125
Titel: Charlott - etwas verrückt
Autor: Wilhelm Speyer
produziert in: 2013
produziert von: RBB
Regie: Moritz von Rappard
Bearbeitung: Moritz von Rappard
Komponist: Tom Dayan
Inhalt: Berlin 1926: Charlott ist nicht nur etwas verrückt, sondern vor allem auch jung, hübsch und auf der Höhe ihrer Zeit. Doch sie hat ein Problem: Ihr fesches Cabrio ist nur zu einem Sechstel bezahlt und die Langusten zum Frühstück müssen mittlerweile auch angeschrieben werden. Da fallen ihr glücklicherweise die anderthalb Millionen wieder ein, die sie im Alter von 25 Jahren von ihrem toten Onkel aus Colombo erben soll. Doch Charlott kann unmöglich noch fünf Jahre warten. Ihr Tempo ist ein anderes und so entwirft sie auf der Avus kurzerhand einen toll-kühnen Plan: Mit einer raffinierten Intrige, die zwischen Berlin, Moskau und Paris angesiedelt ist, versucht sie ihr Ziel zu erreichen ...

Die 1927 erschienene Romanvorlage des Journalisten Wilhelm Speyer avancierte seinerzeit schnell zum Bestseller und wurde sogar verfilmt. Die Kritik urteilte damals: »Ein Buch wie Champagner: spritzig, heiter, überschäumend.« Moritz von Rappard hat den längst vergessenen Roman wiederentdeckt und für das Radio akustisch neu bearbeitet.
Sprecher:Kathrin Angerer (Charlott Verloh)
Sophie Rois (Cornelia Fisher)
Stefan Kaminski (Stanley Fisher)
Ingo Hülsmann (Justus Verloh)
Judith Engel (Camilla Blank)
Peter Jordan (Cecil Dell)
Axel Wandtke (Holk)
Matti Krause (Erzähler)
Daten zu Wilhelm Speyer:geboren: 21.02.1887
gestorben: 01.12.1952
Vita: Wilhelm Speyer (1887-1952) ist Journalist und Romanautor. Seine Bücher erreichten in den 20er Jahren hohe Auflagen, teilweise wurden sie sogar verfilmt. 1933 musste er emigrieren. Nach dem 2. Weltkrieg konnte er an seine einstigen Erfolge nicht mehr anknüpfen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.01.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 125
Titel: Da kommt noch wer
Autor: Jon Fosse
produziert in: 2004
produziert von: HR
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Andrea Getto
Übersetzer: Hinrich Schmidt-Henkel
Inhalt: Ein Mann und eine Frau. Allein. Und ein Haus. Direkt am Meer. Genau so, wie es sich die beiden immer gewünscht haben. Allein zu sein, und doch zusammen. Hier am Meer, in ihrem eigenen Haus. Doch dieser Wirklichkeit gewordene Traum erzeugt gleichsam eine seltsame Unruhe. Sind sie wirklich ganz allein? Oder kommt da noch wer? Was zumindest hypothetisch nicht auszuschließen ist, gerät zum Menetekel. Und aus der bloßen Ahnung wird Gewissheit, als da tatsächlich noch wer auftaucht, der junge Mann, der das Haus geerbt und schließlich an die beiden verkauft hat.

In der so simplen wie vertrackten Konstellation spielt Fosse nahezu alle Nuancen einer völlig unbestimmten Erwartungshaltung durch, so dass "Da kommt noch wer" zu einem bedrohlichen wie gleichermaßen grotesken Stück gerät. Burleske Slapstick-Komödie à la Hal Roach und finstere Beckettsche Endzeitstimmung sind bei Fosse kein Widerspruch.
Sprecher:André Jung (Er)
Judith Engel (Sie)
Andreas Pietschmann (Der Mann)
Walter Renneisen (Regieanweisungen)
Daten zu Jon Fosse:geboren: 29.09.1959
Vita: Jon Fosse, 1959 geboren in der norwegischen Küstenstadt Haugesund, international gefeierter und mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrter Dramatiker, Romancier und Lyriker, lebt in Bergen.
Erstsendung: 11.01.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 125
Titel: Das akustische Kleist-Denkmal
Autor: Paul Plamper
produziert in: 2011
produziert von: Kulturstiftung des Bundes; Hoerspielpark; Maxim Gorki Theater
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Biographie
Inhalt: 200 Jahre nach Kleists und Henriette Vogels Doppelsuizid in einem Waldstück am Kleinen Wannsee können sich Besucher auf dem Areal um das Kleist-Grab hörend und gehend erschließen, was damals passiert ist.

Mit Kopfhörer und Audioplayer begibt sich der Zuhörer in eine akustische Kunstwelt, die mit der sichtbaren Realität spielt. Zu hören sind die Vernehmungsprotokolle zu den Todesfällen sowie die letzten Briefe, in denen hastig notierte Aufträge an die Nachwelt neben seltsam euphorischen Abschieden stehen. In der Bewegung durch den heutigen Stadtraum erzählen die Hörspiele von der "allmählichen Verfertigung der Vergangenheit beim Erinnern". Sie umkreisen die schillernde Persöhnlichkeitsbaustelle Kleist und sein Thema der wankenden Identität inmitten einer als fragwürdig empfundenen Wirklichkeit.

Zur Orientierung auf dem Parcours erhält der Besucher eine Karte mit den Orten, an die er sich begeben muss, um die Hörspiele zu hören.



DAS AKUSTISCHE KLEIST DENKMAL am Kleinen Wannsee läuft bis NOVEMBER 2016.
Sprecher:Judith Engel (Katja Helle)
Sandra Hüller (Führerin Susanne Martens)
Fabian Hinrichs (Florian Ulrich)
Beata Lehmann (Doro Baehr)
Joseph Vogl (Konrad Riemenschneider)
Caroline Amme (Chorsprecher)
Bettina Barthel (Chorsprecher)
Fabian Czolbe (Chorsprecher)
Julia Delius (Chorsprecher)
Jürgen Druschky (Chorsprecher)
Claudia Fleischer (Chorsprecher)
Cornelia Hellhammer (Chorsprecher)
Andreas Lüdeke (Chorsprecher)
Anja Rampolokeng (Chorsprecher)
Ursula Schumacher (Chorsprecher)
Tiago Schwäbl (Chorsprecher)
Corry Szantho von Radnoth (Chorsprecher)
Jana Volkmann (Chorsprecher)
Katja Zöhrer (Chorsprecher)
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 16 von insgesamt 125
Titel: Das Geburtstagsgeschenk
Autor: Barbara Vine
produziert in: 2010
produziert von: SWR
Laufzeit: 111 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Uta-Maria Heim
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzer: Renate Orth-Guttmann
Inhalt: Ivor Tesham, ein Machtmensch, Draufgänger und Politiker aus der Thatcher-Ära, möchte seiner verheirateten Geliebten zum achtundzwanzigsten Geburtstag einen phantastischen Traum erfüllen. Er hat für sie ein riskantes Überraschungsgeschenk: Gegen Abend soll sich Ivors heimliche Freundin in einem Außenbezirk von London einfinden. Tesham schenkt ihr eine Fahrt ins Blaue - mit dem Ziel; im Haus seines Schwagers zügellosen Sex zu genießen. Doch aus dem abenteuerlichen Spiel wird bitterer Ernst. Die inszenierte Entführung endet in einem Desaster. Und Tesham lebt von nun an in ständiger Angst vor dem Medienskandal. Zumal seine Partei sich die »Rückkehr zu den Grundwerten« auf die Fahne geschrieben hat. Das Geburtstagsgeschenk entwickelt sich zu einem Alptraum, der Ivor Teshams Karriere und sein Leben zu zerstören droht. Barbara Vine zeigt in ihrem neuesten Psychothriller, der zu ihrem 80. Geburtstag im vergangenen Februar erschienen ist, am Beispiel eines ebenso attraktiven wie amoralischen Politikers die Verlogenheit einer ganzen Epoche.
Sprecher:Werner Wölbern (Rob / Erzähler)
Linda Olsansky (Jane)
Mark Waschke (Ivor)
Judith Engel (Iris)
Jens Wawrczeck (Gerry)
Stephanie Schönfeld (Heebie / Pandora)
Irm Hermann (Mummy)
Marietta Meguid (Juliet)
Gertraud Heise (Mrs. Lynch)
Jonas Fürstenau
Sebastian Kowski
Kirstin Petri
Maja Schäfermeier
Andreas Szerda
Valery Tscheplanowa
Berth Wesselmann
Daten zu Barbara Vine:geboren: 1930
gestorben: 02.05.2015
Vita: Barbara Vine (alias Ruth Rendell), geboren 1930, lebte in London. Ihre Bücher erhielten zahlreiche Auszeichnungen, u. a. einen Silver Dagger, drei Gold Dagger und 1991 den Cartier Diamond Dagger für ihr Lebenswerk. 1996 erhielt sie von der Queen den Ehrentitel Commander of the British Empire und 1997 schließlich den Grand Master Award der Mystery Writers of America für das Gesamtwerk. Sie wurde auf Vorschlag von Tony Blair geadelt und ins House of Lords berufen. Barbara Vine starb am 2.5.2015 in London.
Erstsendung: 23.12.2010
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 125
Titel: Das Geräusch der Anderen 8: Die zwei Schwestern
Autor: Nina Ender
produziert in: 2005
produziert von: RBB
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Regine Ahrem
Inhalt: Ein Mietshaus wie viele andere in Berlin. Stille gibt es nicht. Die Wände haben Ohren. Und ob man will oder nicht. Man teilt das Leben seiner Nachbarn. Aber manchmal ist das, was man hört, noch lange nicht, was wirklich geschieht. In neun Episoden führen uns die Hörstücke durch das Innenleben eines ganz normalen Berliner Mietshauses und lassen uns teilhaben an den kleinen und großen Dramen, die sich hinter den verschlossenen Türen ereignen.

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung haben Studenten des Studiengangs Szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin sich auf die Spur von Geräuschen begeben. Von Geräuschen, die uns alltäglich umgeben. Und die unser Handeln möglicherweise auf unvorhergesehene Weise beeinflussen.
Sprecher:Stefan Baumecker
Judith Engel
Katja Teichmann
Erstsendung: 04.04.2007
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 125
Titel: Das Handbuch der Inquisitoren
Autor: António Lobo Antunes
produziert in: 2001
produziert von: NDR; WDR
Laufzeit: 179 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Übersetzer: Maralde Meyer-Minnemann
Inhalt: Jahrzehntelang befand er sich als einflussreicher Minister unter dem Diktator Salazar im Zentrum der Macht und auf seinem Landgut herrschte der "Herr Doktor", wie er ehrfürchtig genannt wurde, als allmächtiger Patron. Von der Magd bis zur Köchin hatte ihm das weibliche Dienstpersonal zu Willen zu sein. Illegitime Kinder entband der Tierarzt. Politische Gegner werden auf seinen Auftrag hin gefoltert oder liquidiert. Doch nun liegt der Patron als zahnloser Greis in einem schäbigen Altenheim. In seinem grandios komponierten Stimmenkanon, in dem die chronologische Zeit außer Kraft gesetzt ist, entsteht der Alptraum einer portugiesischen Vergangenheit, die immer noch Gegenwart ist.
Sprecher:Peter Dirschauer (Joáo)
Sebastian Rudolph (Anwalt 1)
Thomas Holtzmann (Francisco)
Marianne Bernhardt (Dona Filomena)
Ulrich Pleitgen (Pedro/Chefarzt)
Josef Ostendorf (Rindvieh)
Hans Michael Rehberg (Dagobert)
Werner Eichhorn (Vater)
Ingrid Andree (Frau von Dagobert)
Daniel Biermann (Joáozinho)
Judith Engel (Isabel 1)
Katharina Matz (Idalete)
Andreas Grothgar (Anwalt 2/Zivil)
Susana Fernandes-Genebra (Sofia)
Christian Schulz (Martim/Frettchen)
Susanne Lothar (Paula)
Jörg Gillner (Direktor)
Hildegard Krekel (Odete/Tippse)
Ullrich Lothmanns (Heitor/Abteilungsleiter)
Lennart Krüger (Hauptmann/Pistole)
Hille Darjes (Irene)
Kornelia Boje (Pflegerin)
Timo Schultze (Junge)
Markus Kiepe (Carlos)
Ingeborg Lapsien (Titina)
Ulrich Faulhaber (Arzt)
Hans-Peter Hallwachs (Luís)
Erika Skrotzki (Lina)
Matthias Fuchs (Major)
Özlem Soydan (Madalena)
Daten zu António Lobo Antunes:geboren: 01.09.1942
Vita: António Lobo Antunes, geboren 1942 in Lissabon, Chirurg und Psychiater, war zwangsverpflichtet als Militärarzt in Angola und wurde mit "Der Judaskuss" 1979 über Nacht als Schriftsteller weltberühmt. Zahlreiche Romane. 2007 erhielt er den Camões-Preis, die bedeutendste Literaturauszeichnung in der portugiesischsprachigen Welt.

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Erstsendung: 10.01.2001
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Treffer 19 von insgesamt 125
Titel: Das kalte Kind
Autor: Marius von Mayenburg
produziert in: 2003
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Komponist: Thomas Leboeg
Inhalt: Sie sind alle um die 30 und treffen sich im Szenecafé "Polygam": Silke und Werner, die Eltern des kalten Kindes, dem weder Haare noch Zähne wachsen; ihr Freund Johann, für den alle Frauen "Kotzfrauen" sind, da sie ihn immer nur an Melanie erinnern, die ihn abblitzen ließ - und Lena, die sich vor Vati und Mutti in die Damentoilette geflüchtet hat. Johann rettet Lena aus den Fängen des Exhibitionisten Henning, für den sich bald schon ihre kleine Schwester Tine interessiert. Es folgen eine Hochzeit und ein Todesfall. "Das kalte Kind" knüpft an Brechts "Kleinbürgerhochzeit" und Canettis "Hochzeit" an: Eine schwarze Komödie über die Institution Ehe, mit der immer noch Staat gemacht werden soll, deren gesellschaftlicher Nutzen aber längst verspielt scheint.
Sprecher:Judith Engel (Lena)
Matthias Matschke (Johann)
Matthias Habich (Vati)
Donata Höffer (Mutti)
Anna Thalbach (Silke)
Christian Koerner (Werner)
Otto Philipp (Henning)
Sara Sommerfeldt (Tine)
Daten zu Marius von Mayenburg:geboren: 21.02.1972
Vita: Marius von Mayenburg, geboren 1972 in München, studierte an der Hochschule der Künste in Berlin. Für sein Stück "Feuergesicht" erhielt er 1998 den Preis der Frankfurter Autorenstiftung und den Kleist-Förderpreis. Seit 1999 ist er als Dramaturg und Hausautor an der Berliner Schaubühne tätig. "Das kalte Kind" wurde dort im Dezember 2002 uraufgeführt.

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Erstsendung: 29.01.2004
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Treffer 20 von insgesamt 125
Titel: Das Nibelungenlied
Autor: Helmut Brackert
produziert in: 2007
produziert von: SWR
Laufzeit: 123 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Inhalt: Das vor 800 Jahren aus einer Vielzahl älterer Quellen entstandene mittelhochdeutsche "Nibelungenlied" basiert auf historischen Vorgängen im 5. und 6. Jahrhundert: 407 wird Worms zum Königssitz der germanischen Burgunden, die 436 von den Hunnen besiegt und 538 von den Franken vernichtend geschlagen werden. Ein Katastrophenstoff, der im Lauf der Jahrhunderte mit Überlieferungen um den sagenhaften Helden Siegfried von Xanten und die Königin Brunhild verwoben wurde und seit der Romantik zur Projektionsfläche deutscher Nationalgeschicke geworden ist.

"Im Nibelungenlied spielt die Gewalt eine zentrale Rolle " einerseits auf der Ebene der Erzählung, andererseits aufgrund der Rezeptionsgeschichte, die das Nibelungenlied erfahren hat. Hauptinteresse bei der Neu-Adaption des Stoffes ist die Art und Weise, wie der Text das Thema Gewalt verhandelt, um es in der heutigen Welt zu verorten. Dabei gehe ich von der Überlegung aus, dass Gewalt nicht unmittelbar darstellbar ist. Gewalt wird immer von Lebenden oder Überlebenden erzählt. Die Toten haben keine Stimme. Nicht die Nähe zum Realismus entscheidet über die Authentizität der Darstellung, sondern die Perspektive, aus der Gewalt erzählt wird.

Im ersten Teil wird die Gewalt aus höfischer Perspektive geschildert, die im politischen und gesellschaftlichen Kontext einer zwar zunehmend verrohenden, aber noch funktionsfähigen Gesellschaft sinnvoll erscheint und entsprechend verklärt wird. Hauptstimme in diesem Teil der Erzählung soll, als Repräsentantin und Krone des Hofes, Kriemhild sein.

Im zweiten Teil der Erzählung wird Gewalt aus der Perspektive derjenigen beschrieben, die sie als unmittelbare Todesdrohung erfahren, ohne Legitimation durch höheren Sinn und Zweck. Dies ist die Perspektive der Krieger, die mit ihrem eigenen Leib und Leben der Gewalterfahrung ausgesetzt sind. Als ihr Repräsentant soll der zu diesem Zeitpunkt bereits ermordete Siegfried die Erzählung tragen." (Beate Andres)
Sprecher:Judith Engel Kriemhild
Bernhard Schütz Siegfried
Christian Redl König Etzel
Hans Kremer Gunther
Robert Dölle Gernot
Oliver Mallison
Wolf Aniol
Wolf-Dietrich Sprenger
Herbert Fritsch
Robert Gallinowski
Sebastian Kowski
Andreas Schlager
Martin Leutgeb
Elke Twisselmann
Heinz Schimmelpfennig
Peter Sikorski
Christoph Gawenda
Daten zu Helmut Brackert:Vita: Helmut Brackert wurde 1932 in Wedel, Holstein, geboren. Er studierte Germanistik und Klassische Philologie in Hamburg und promovierte mit einer Dissertation über das Nibelungenlied. Von 1960 bis 1966 war er Assistent am Lehrstuhl von Peter Wapnewski an der Universität Heidelberg und habilitierte sich mit einer Arbeit über den Epiker Rudolf von Ems. Seit 1966 ist er Ordinarius für Deutsche Philologie an der Universität Frankfurt am Main, außerdem ist er permanenter Gastprofessor an der New York University. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen u.a. "Bauernkrieg und Literatur" (1973), "Das große deutsche Märchenbuch" (1979), "Minnesang" (1983), "Kultur. Bestimmungen im 20. Jahrhundert" (1990), "Literaturwissenschaft. Ein Grundkurs" (1992).
Erstsendung: 01.01.2008
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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