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Hörspieldatenbank

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Titel: 1001 Wirklichkeit Fortsetzungen eines unabgeschlossenen Romans
Autor: Eran Schaerf
Jacqueline Kahanoff
produziert in: 1931
Regie: Eran Schaerf
Bearbeitung: Andrea Thal
Inhalt: Tamra ist jüdischer Herkunft, in Indien geboren, besitzt einen britischen Pass und landet als Teenager im kolonisierten Kairo der 1930er Jahre, wo ihr Vater Geschäfte macht. Marcel Proust und George Sand sollen sie beflügeln, ja trösten, z.B. darüber, dass sie mit Khadri eine Liebe, aber keine Zukunft haben kann - weil er Ägypter moslimischer Herkunft ist? Und was ist Tamra? Kolonisatorin oder Kolonisierte? Tamra würde sagen: weder das eine noch das andere; Sie vielleicht: sowohl das eine wie das andere.

Jacqueline Kahanoff (1917-79) hat den Roman Tamra nicht abgeschlossen, vielleicht, weil er sich immer wieder in die Wirklichkeit fortgesetzt hat. Auf der Straße und im Buch, in Kairo und in Paris, in der Bibel und im Fernsehen - wie Tamra ist Kahanoff zwischen nahen und fernen Wirklichkeiten zerrissen. Was im Roman erfunden erscheint, wirkt in narrativen Essays und journalistischen Arbeiten der Autorin biografisch und dokumentarisch. Im Sprung zwischen Erzählformaten entwickelt Kahanoff das Modell einer Gesellschaft von Minoritäten, für den sie den Begriff Levantinismus, an dem die Erinnerung der historischen Kolonialgewalt haftet, wiederaneignet. Die kulturelle Verflechtung der Einwanderungsgesellschaft ist Kern des levantinischen Modells, dessen Erzählung die Weltereignisse nicht allein nach Abraham oder nach Jesus oder nach Mohammed datiert ... "wenn Gott nur ein bisschen eine Frau wäre."

Die levantinische Zuhörerin Kahanoff gehört mehreren Gemeinschaften an und kann nur im Überqueren der Grenzen zwischen Generationen, Klassen, Geschlechtern, Medien und staatlichen Territorien, Bericht erstatten. Dem Bild des Nationalstaats, der - so schreibt sie 1968 - durch Einwanderungen in Folge des Untergangs des Empires ohnehin bereits dabei ist, sich zu levantisieren, hält sie das Bild eines so definierten levantinischen Gesellschaftsmodells entgegen.

Orson Welles' fiktive Live Sendung War of the Worlds (1938) bewirkte in den USA neben Verwirrung über den Wahrheitsgehalt von Nachrichten und Hörspiel auch Vorschriften, die Live-Formate im Hörspiel verbieten. Demnach wären Hörspiele der inszenierten Fiktion und Nachrichten der Dokumentation verpflichtet. hör!spiel!art.mix ist ein knapp 2-stündiges, mit Hörspiel, Livebeiträgen und ohne Unterbrechung für die stündlichen Nachrichten programmiertes Format. Welches Erzählformat dokumentiert eine bestehende Gesellschaftsform, welche bringt eine neu hervor? Mit dieser Frage wird Tamra in 1001 Wirklichkeit fortgesetzt, um die Relevanz von Kahanoffs levantinischem Modell im postkolonialen Europa zu proben.
Daten zu Eran Schaerf:geboren: 1962
Vita: Eran Schaerf, geb.1962 in Tel Aviv, lebt und arbeitet in Berlin. Bildender Künstler. BR-Hörspiele u.a.: "Wie gesagt. Theater- oder Taxistück" (1997), "Sie hörten Nachrichten" (2005) "FM-Scenario" (BR 2012- 14), "1001 Wirklichkeit"(2014).
Erstsendung: 30.05.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 27
Titel: Das Buch der Verwandlungen: Midas - Der König mit den Eselsohren
Autor: Ovid
produziert in: 1981
produziert von: Europa
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhalt: Das Buch der Verwandlungen. Buch 1: Midas - Der König mit den Eselsohren
Erzählt nach den Geschichten des Ovid.

"Alles wandelt sich - die Zeit, die Götter, sogar unsere eigene Gestalt" ... das erzählt der Waldgeist Silenus dem dummen König Midas, der kein Wort davon versteht. Aber als der Weingott Bacchus ihm die Gabe verleiht, alles in Gold zu verwandeln, was er berührt, beginnt sogar der dumme Midas zu begreifen, was der alte Waldgeist meint ....

"Das Buch der Verwandlungen" ist 2000 Jahre alt. Der römische Dichter Ovid hat es geschrieben. Und obwohl das Alte Rom schon längst zu Staub zerfallen ist, sind die Geschichten des Ovid noch immer jung und spannend wie am ersten Tag ...
ergänzender Hinweis: Das Buch der Verwandlungen:
Das Buch der Verwandlungen: Midas - Der König mit den Eselsohren
Das Buch der Verwandlungen: Theseus und der Minotaurus
Das Buch der Verwandlungen: Daedalus und Ikarus - Frei wie ein Vogel
Das Buch der Verwandlungen: Perseus und Andromeda
Das Buch der Verwandlungen: Orpheus und Eurydike - Liebe, stärker als der Tod
Daten zu Ovid:Vita: Publius Ovidius Naso, modern kurz Ovid genannt (* 20. März 43 v. Chr. in Sulmo; † wohl 17 n. Chr. in Tomis), war ein römischer Dichter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.03.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 27
Titel: Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend
Autor: Andreas Altmann
produziert in: 2014
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Oliver Kluck
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhalt: Andreas Altmann wird 1949 als Sohn eines Devotionalienhändlers im erzkatholischen Wallfahrtsort Altötting geboren. Als die Mutter erkennt, dass ihr drittes Kind wieder ein Junge ist, will sie es mit dem Kopfkissen ersticken. Die Hebamme rettet das Neugeborene. Für Andreas beginnt eine jahrzehntelange Tortur, gequält und misshandelt von dem durch Nationalsozialismus und Krieg verwüsteten Vater, im Stich gelassen von der mutlosen Mutter und malträtiert von bigotten Pfarrern und Lehrern. Bis er endlich aufbegehrt und sein Elternhaus für immer verlässt. Die schreckliche Erfahrung kann ihn nicht brechen. Sie wird vielmehr der Schlüssel für ein Leben jenseits des Opferstatus`. Ein Leben, in dem er seine Bestimmung als Reporter findet: »Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet ...« Erst 2011 beginnt Altmann über das zu schreiben, was ihn fast zerstört hätte; sein schonungsloser Rückblick wird ein Bestseller. Oliver Kluck hat sich den Text anverwandelt.
Sprecher:Jona Mues (Leinen)
Martin Reinke (Collini)
Rainer Bock (Mattinger)
Lavinia Wilson (Johanna)
Wolfgang Pregler (Erzähler)
Barbara Philipp (Frau Schwan)
Walter Gontermann (Reimers)
Wolf Aniol (Köhler)
Thomas Anzenhofer (Der Alte)
Lars Schmidtke (Der Junge/Beamter Gericht)
Ernst August Schepmann (Wagenstett/Soldat)
Gabriele Schulze (Beamtin)
Gregor Höppner (Beamter Gefängnis/Kellner/Journalist)
Hans Schulze (Meyer)
Janina Sachau (Sekretärin Hotel/Beamtin Gefängnis)
Bettina Engelhardt (Vorsitzende)
Bernd Reheuser (Baumann)
Matthias Haase (Mauro)
Silke Linderhaus (Eskortdame/Sekretärin Mattinger)
Larissa Aimée Breidbach (Schwester Collini)
Michaela Klarwein (Hausdame)
Maxime Bruehl (Caspar (12))
Finn Oleg Schlüter (Fabrizio/Philipp (12))
Daten zu Andreas Altmann:geboren: 1949
Vita: Andreas Altmann lebt in Paris. Studierte Psychologie und Jura und arbeitete in den verschiedensten Berufen, u.a. als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung und mehreren Engagements als Schauspieler lebte er in einem indischen Ashram und einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte Reportagen in Magazinen wie "Geo", "Stern" und "Merian". Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden: Neben dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis erhielt er den Weltentdecker- Preis; für sein Buch "34 Tage, 33 Nächte" erhielt er den Johann-Gottfried-Seume-Preis.
Erstsendung: 20.02.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 27
Titel: Das schweigende Mädchen
Autor: Elfriede Jelinek
produziert in: 1982
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Im Anfang war das Wort. Zumindest im Anfang der christlichen Heilsgeschichte wie sie vom Evangelisten Johannes überliefert ist. Das Gegenteil davon, nämlich das Schweigen, steht bei Elfriede Jelinek im Anfang einer pervertierten Heilsgeschichte. Was nicht heißt, dass die Autorin nicht doch beim Wort, bei der Sprache und vielfach Geschriebenem ankommen würde. Seit dem 6. Mai 2013 läuft in München der sogenannte NSU-Prozess, einer der wichtigsten Gerichtsprozesse der deutschen Nachkriegsgeschichte. Dabei geht es um zehn überwiegend rassistisch motivierte Morde und zwei Sprengstoffanschläge, die der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ zugeschrieben werden. Mehr als zwölf Jahre konnte die Gruppe demnach diese Verbrechen relativ unbehelligt von zuständigen Ermittlern und Behörden ausführen. Vor dem Oberlandesgericht in München steht die mutmaßlich letzte Überlebende dieser Gruppe, Beate Zschäpe, und schweigt. Diejenige, die demzufolge detailliert über die Verbrechen der Gruppe sprechen könnte, verweigert sich, bleibt stumm. Gegen dieses Schweigen setzt Jelinek das Sprechen. Stimmen der Anklage, der Befragung und Abwägung genauso wie Stimmen der Verdrängung, der Beschönigung und Überhöhung. Auf der Grundlage von Prozessprotokollen, Ermittlungsakten, Medienberichten, mythologischen und religiösen Motiven entfaltet Jelinek ein Jüngstes Gericht, in dem sich Perspektiven überlagern, die Geschichte der Zwickauer Zelle zur Erzählung über zwei tote Erlöser und die sie gebärende schweigende Jungfrau und zur Antithese der biblischen Heilsgeschichte wird. Ein Tribunal gegen das Schweigen, das Nicht-Wissen, das Wegschauen, das sich zugleich selbst entlarvt als verstrickt in dieses Nicht-Wissen und Wegschauen. Zu Wort kommen ein vielstimmiges Volk, verkündende Engel, unwissende Propheten, ein fragender Richter, der Menschensohn, die Jungfrau Maria und Gott höchst selbst. Dazwischen auch die Stimme der Autorin, die anklagt, spricht und schreibt, aber „die Wahrheit schon gar nicht“. Allesamt treten sie vor, um eine Geschichte zu befragen, in der sich Nicht-Wissen und Wissen-Wollen unheilvoll verschränken und deren Wurzeln weit ins Unbewusste der deutschen Seele hineinreichen.

„Wenn ihr dran bleibt an meinem Wort, dann müsst ihr womöglich noch meine Jünger werden, nein, das seid ihr noch nie, diese Gefahr besteht nicht, eine andre Gefahr besteht, dass ihr nämlich die Wahrheit erkennen werdet und die Wahrheit euch freimachen wird, wie die Jungfrau die Briefe mit Marken freigemacht hat. So frei! Freier geht’s nicht. Aber von mir könnt ihr sowas nicht erwarten. Ich schreibe keine Briefe mehr und die Wahrheit schon gar nicht.“ (Elfriede Jelinek)
Sprecher:Peter Uray (Erich Bertram)
Otto David (René Liebenstern)
Ernst Prasel (Siegbert Siebel)
Franz Friedrich (Remuald Seib)
Horst Klaus (Albert Roth)
Marianne Kopatz (Frau Faustich)
Gerhard Balluch (Kommissar Ross)
Kurt Hradek (Assistent Moser)
Lia Sindelar (Frau Globber)
Daten zu Elfriede Jelinek:geboren: 20.10.1946
Vita: Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/ Steiermark, aufgewachsen in Wien. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Jackie" (2004, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Bukolit" (2009), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall".(2013), "Die Schutzbefohlenen" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.elfriedejelinek.com/
Erstsendung: 11.09.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 27
Titel: Der Junge, der Gedanken lesen konnte
Autor: Kirsten Boie
produziert in: 1963
produziert von: ORF-K
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Angela Gerrits
Dramaturgie: Jörg-Peter von Klarenau
Inhalt: Verwirrendes passiert im Leben des 10-jährigen Valentin: Er entdeckt an sich die Fähigkeit, Gedanken anderer Leute lesen zu können. Dieses Talent beunruhigt ihn, doch dann kommt es ihm zugute: Valentin erfährt, wer hinter einem gemeinen Diebstahl steckt, der auf dem Friedhof passiert ist. Ob die Polizei ihm glaubt? Doch es ist nicht allein kriminalistisches Interesse, das Valentin immer wieder auf den Friedhof lockt. Gemeinsam mit seinem neuen Freund Mesut begegnet er dort liebenswerten und skurrilen Menschen, die sich - jeder auf seine Weise - mit dem Tod auseinandersetzen und die sich auf dem Friedhof sehr wohl zu fühlen scheinen. Aber darf man auf einem Grab picknicken? Und sogar eine Party feiern? Kirsten Boies unterhaltsame und vielschichtige Erzählung wird als Hörspiel lebendig. Die Buchvorlage ist bei Oetinger erschienen.
Sprecher:Elisabeth Woska (Bonny)
Volker Krystoph (Heinz)
Inge Pusch (Anette)
Walther Nowotny (Grenier)
Gustav Bartelmus (Abbé Lorrain)
Karl Heinz Schmidt (Dubois)
Arno Patscheider (Philippe)
Hermann Faltis (Polizist)
Hubert Repnig (Francois)
Daten zu Kirsten Boie:geboren: 19.03.1950
Vita: Kirsten Boie wurde am 19.3.1950 in Hamburg geboren. Dort absolvierte sie auch Schule und Studium, mit Ausnahme eines Studienjahres an der englischen Universität Southampton mit einem Auslandsstipendium der Hamburger Universität. Nach dem ersten Staatsexamen in den Fächern Deutsch und Englisch Promotion in Literaturwissenschaft. Tätigkeit als Lehrerin an einem Hamburger Gymnasium, auf eigenen Wunsch Wechsel an eine Ganztagsgesamtschule.
Hompepage o.ä.: http://www.kirsten-boie.de/
Erstsendung: 15.05.2016
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 27
Titel: Der letzte Ort
Autor: Sherko Fatah
produziert in: 1982
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Dramaturgie: Henning Rademacher
Inhalt: Die Welt um Albert, einen deutschen Aussteiger, ist geschrumpft, seit er zusammen mit seinem Übersetzer Osama im Nordirak entführt wurde. In der Gefangenschaft, der Willkür ihrer Entführer ausgesetzt, die sie von Ort zu Ort schleppen, beginnen die beiden zu reden: über den Hass zwischen den Kulturen, der mit dem Denken beginnt, und über ihre eigenen Leben. Es ist das einzige, was ihnen bleibt am vielleicht letzten Ort ihres Lebens. Dem in Ost-Berlin als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen geborene Autor Aherko Fatah gelang mit seinem 2014 erschienenen und preisgekrönten Roman ein hochaktueller, atemberaubender literarischer Thriller.
Sprecher:Eleonore Bürcher (Gretchen und anderes)
Volker Krystoph (Zitator Eins)
Günter Rainer (Zitator Zwei)
Emo Cingl (Zitator Drei)
Rudolf Hießl (Zitator Vier)
Günter Lieder (Lektor und anderes)
Daten zu Sherko Fatah:geboren: 28.11.1964
Vita: Sherko Fatah (* 28. November 1964 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller mit irakischen Wurzeln. In allen seinen Bücher thematisiert er die gewalttätigen Auseinandersetzungen im kurdischen Grenzgebiet zwischen Iran, Irak und der Türkei sowie deren Auswirkungen bis zu uns nach Europa. Der Autor wurde 2015 mit dem Großen Kunstpreis Berlin ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt er den Adelbert-von-Chamisso-Preis für sein bisheriges Gesamtwerk sowie ganz besonders für den Roman Der letzte Ort.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.09.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 27
Titel: Der Reisende
Autor: Ulrich Alexander Boschwitz
produziert in: 1961
produziert von: SRF
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Historisch; Flucht und Vertreibung
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Er ist wohlhabend und gebildet, angesehener Kaufmann und Unternehmer, ein Bürger durch und durch. Und er ist Jude. Obwohl die Welt um ihn herum gerade in Scherben zerbricht, und die Gewaltexzesse gegen Juden in vollem Gange sind, wähnt er sich in Sicherheit. Doch dann poltert die Gestapo in seine Wohnung und er muss fliehen, Hals über Kopf. „Mir ist der Krieg erklärt worden, mir persönlich.“ Sein Teilhaber drängt ihn aus der eigenen Firma, ein Fluchtversuch nach Belgien scheitert, und der Schwager, bei dem Silbermanns arische Frau untergeschlüpft ist, lässt ihn auflaufen. „Ich lebe mit Verlust“, resümiert er schließlich. Mit einer Aktentasche voll Geld, das er vor den Häschern des Naziregimes retten konnte, reist er ziellos umher. Rattert auf Geleisen erschöpft durch die Republik, drückt sich in ständiger Hab-Acht-Stellung auf Bahnsteigen herum und in Bahnhofsrestaurants, begegnet Menschen, die es mal besser, mal schlechter mit ihm meinen, bis ihm auch noch die letzte Sicherheit abhandenkommt: Seine prall gefüllte Aktentasche. Während er schläft, wird sie ihm geklaut. Jetzt ist er auch pekuniär bankrott und kann nicht mal mehr reisen. Wie ein Krimineller versteckt er sich in seiner eigenen Wohnung. Stur auf seinen Rechten beharrend, begibt er sich anderntags aufs Polizeirevier, um den Diebstahl zu melden. Dabei wird er verhaftet.
Sprecher:Walter Richter (Dorfrichter Adam)
Erwin Kohlund (Gerichtsrat Walter)
Robert Tessen (Schreiber Licht)
Lina Carstens (Frau Marthe Rull)
Valerie Steinmann (Eve, ihre Tochter)
Joseph Scheidegger (Ruprecht)
Ebba Johannsen (Frau Brigitte)
Udo Minssen (Bedienter)
Ingeborg Stein (Mägde)
Ann Höling (Mägde)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Christian Alpen; Angelika Körber
Regieassistenz: Christine Wegerle
Erstsendung: 13.01.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 27
Titel: Der Tod von Sweet Mister
Autor: Daniel Woodrell
produziert in: 1949
Genre: Krimi
Regie: Roman Neumann
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Übersetzer: Peter Torberg
Inhalt: Shuggie ist 13 Jahre alt, leicht übergewichtig und lebt mit seiner Mutter Glenda und deren Lebensgefährten Red zusammen in einer einsamen Gegend im südlichen Missouri. Red kommt und geht, wann er will und führt ein Gewaltregime. Auf seinen Raubzügen lässt er den Jungen in fremde Häuser einsteigen und Medikamente stehlen, die er danach veräußert. Glenda kann ihren Sohn nicht wirklich vor ihm schützen. Aber sie liebt Shuggie und projiziert all ihre Sehnsüchte auf ihn. "Sweet Mister" nennt sie ihn zärtlich. Und dann ertränkt sie die Trauer über ihr verpfuschtes Leben in Alkohol. Ein White-Trash-Drama und Coming-of-Age der düsteren Art. Für die psychoökonomische Durchdringung kleinster sozialer Einheiten wurde der Autor von der Literaturkritik gefeiert. Sein Roman "Winter's Bone" wurde erfolgreich verfilmt und war für den Oscar nominiert.
Daten zu Daniel Woodrell:geboren: 1953
Vita: Daniel Woodrell, geboren 1953 in Missouri, gilt als Begründer des "CountryNoir".
Erstsendung: 29.05.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 27
Titel: Die Geschichte vom Mäuseken Wackelohr
Autor: Hans Fallada
produziert in: 1990
produziert von: SWF
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Uwe Schareck
Uta Reitz
Inhalt: Geschichte aus der Murkelei von Hans Fallada
Daten zu Hans Fallada:vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen
geboren: 21.07.1893
gestorben: 05.02.1947
Vita: Rudolf Ditzen (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin; vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) – Pseudonym Hans Fallada − war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine bekanntesten Werke überwiegend der Neuen Sachlichkeit zuzurechnen.
Hompepage o.ä.: http://www.fallada.de/index.php/en/
Erstsendung: 01.01.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 27
Titel: Die Schutzbefohlenen
Autor: Elfriede Jelinek
produziert in: 1955
produziert von: NWDR; RSB; RB; ORF
Laufzeit: 90 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Richard Strauss
Inhalt: "Wir sind gekommen, doch wir sind gar nicht da", sagt der Chor in Elfriede Jelineks Die Schutzbefohlenen. Obwohl sie in jüngster Zeit überall präsent sind, die Bilder von Flüchtlingsmengen, die sich auf Booten drängen und die Festung Europa zu erobern suchen, oder von aufbegehrenden Asylbewerbern in deutschen Städten, die auf öffentlichen Plätzen in den Hungerstreik treten; Stimmen haben diese Menschen selten. Anders in Jelineks Text: Hier meldet sich ein Chor aus Flüchtlingen und Asylsuchenden in einer lautstarken Litanei zu Wort und wird doch ungehört bleiben von den Angerufenen. Geschrieben als Reaktion auf jüngste Asylproteste in Wien, wo eine Gruppe von Flüchtlingen die Votivkirche besetzte, und später durch Zusatztexte zur Flüchtlingssituation auf Lampedusa erweitert, überführt Elfriede Jelinek in Die Schutzbefohlenen das Tagespolitische ins uralte Menschheitsdrama von Flucht und Abweisung: Die nur puzzleartig aufscheinenden aktuellen Ereignisse verweben sich mit anderen Texten und Diskursen, unter anderem mit Die Schutzflehenden des Aischylos. Aus den Schutzflehenden in der ältesten bekannten griechischen Tragödie werden aber vor dem Hintergrund von aufgeklärter westlicher Welt und vermeintlich allgemein gültigen humanistischen Werten die Schutzbefohlenen: also diejenigen, denen man verpflichtet ist, Schutz zu geben. Und es wird die Verweigerung dieses Schutzes nicht weniger als zum Verrat am Menschenrechtsgedanken selbst. Es ist nicht zuletzt die Entlarvung solchen Verrats, um den es im Chor der Schutzbefohlenen geht, in den sich auch andere Perspektiven mengen. In die Stimmen der Schutzsuchenden nisten sich die der Gegner und die von Ausnahmeerscheinungen, denen aus politischer Gefälligkeit oder einfach nur wegen ihrer Prominenz Sonderbehandlung zuteil wird.
Sprecher:Hermann Thimig (Herr Jourdain)
Chariklia Baxevanos (Lucile, seine Tochter)
Peter René Körner (Cleonte)
Romuald Pekny (Dorante)
Eva Petrus (Nicole, Dienerin bei Jourdain)
Hanns Ernst Jäger (Covielle, Lakai)
Alfred Balthoff (Ein Philosoph)
Hermann Pfeiffer (Ein Fechtmeister)
Paul Bürks (Ein Tanzmeister)
Hans Madin (Ein Musiklehrer)
Herbert Hennies (Lakai des Jourdain)
Friedl Münzer (Dorimene, eine Witwe)
Paula Lechner (Gesang (Sopran))
Jeanne Madeira (Gesang (Alt))
Otto Wiener (Gesang (Bass))
Konzertvereinigung des Wiener Staatsopernchors (Gesang)
Mozarteum Orchester Salzburg unter der Leitung von Ernst Märzendorfer (Musik)
Daten zu Elfriede Jelinek:geboren: 20.10.1946
Vita: Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/ Steiermark, aufgewachsen in Wien. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Jackie" (2004, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Bukolit" (2009), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall".(2013), "Die Schutzbefohlenen" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.elfriedejelinek.com/
Erstsendung: 25.03.2014
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München Hörspiel
Bayerischer Rundfunk, München Appendix
Bayerischer Rundfunk, München Coda
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 27
Vorige/nächste Ausstrahlung:20.04.2019 um 21:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die schwere Hand
Autor: Dror Mishani
produziert in: 1982
produziert von: SFB; BR; NDR
Laufzeit: 67 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Andreas Getto
Bearbeitung: Andreas Getto
Übersetzer: Markus Lemke
Inhalt: Eine Frau wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Bevor der Mörder sie erwürgte, hat ein Kampf stattgefunden. Dies ist Avi Abrahams erster Mordfall, in dem er als leitender Ermittler tätig ist. Er erkennt die Tote sofort wieder: Sie wurde vor Jahren Opfer einer Vergewaltigung. Der Täter wurde gestellt, beteuerte aber beharrlich seine Unschuld. Natürlich liegt es für Abraham nahe, einen Zusammenhang zwischen beiden Delikten herzustellen. Führt die Familie des Verurteilten womöglich einen Rachefeldzug? Aber das könnte auch ein Holzweg sein. Parallel wird die Geschichte einer kleinen israelischen Familie erzählt: Während der Ehemann kein Glück mit wechselnden Jobs hat und seit längerem arbeitslos ist, sorgt die Ehefrau Mali als Bankangestellte für den Unterhalt des Mannes und der beiden kleinen Töchter. Aus Malis Erzählung wird immer deutlicher, wie sehr sich die Ehepartner entfremdet haben und wie rätselhaft ihr der Mann an ihrer Seite geworden ist. Auch Mali wurde vor Jahren auf einer Dienstreise Opfer einer Vergewaltigung. Langsam und stetig laufen die beiden Parallelgeschichten aufeinander zu, um dann in einem erschütternden Showdown zu kulminieren. Dror Mishanis Kriminalromane um den grüblerischen Inspektor Avi Abraham sind keine harten Action-Thriller, folgen nicht dem klassischen Whodunnit-Muster, sind vielmehr intensive Charakterstudien.
Sprecher:Ilse Ritter (Frauenstimme)
Lore Brunner (Frauenstimme)
Ortrud Beginnen (Frauenstimme)
Franziska Walser (Frauenstimme)
Sabine Andreas (Frauenstimme)
Herbert Weissbach (Lexikograph)
Magdalena Montezuma (Lexikographin)
Wanda Bräuninger (Alte Frau)
Erich Schwarz (Vater)
Ernst Jacobi (Friedrich Hebbel)
Lieselotte Rau (Elise Lensing)
Elfriede Irrall (Karoline von Günderode)
Sabine Sinjen (Bettina von Arnim)
Daten zu Dror Mishani:geboren: 23.06.1975
Vita: Dror Mishani wurde in Cholon bei Tel Aviv geboren. Er ist Lektor bei Keter Books in Jerusalem und Literaturprofessor mit dem Spezialgebiet Geschichte der Kriminalliteratur. „Vermisst“ ist sein erster Kriminalroman mit dem Inspektor Avi Avraham, weitere sind geplant.
Erstsendung: 20.04.2019
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 27
Titel: Die Überfahrt
Autor: Alice Munro
produziert in: 2015
produziert von: BR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Dramaturgie: Thomas Fritz
Übersetzer: Heidi Zerning
Inhalt: Die Erzählerin auf der Suche nach ihren Vorfahren: Am 4. Juni 1818 gehen im Hafen von Leith drei Generationen der Familie Laidlaw (die Brüder Andrew und Walter, ihre Schwester Mary, ihr Vater James und Andrews hochschwangere Frau Agnes mit ihrem knapp zweijährigen Sohn, der ebenfalls James heißt) an Bord eines Schiffes, das sie aus Schottland in die Neue Welt bringen wird. Vor Jahren ist James junior, der dritte der Brüder, nach Nova Scotia ausgewandert, und jetzt folgen sie ihm nach an die kanadische Atlantikküste, um sich dort anzusiedeln. Mary, klein, kränklich schüchtern, hat nichts lieber, als den kleinen James auf ihrer Hüfte herumzutragen, schon damit er sich an Deck nicht verläuft. Walter versteckt sich gern in einem abgelegenen Winkel des überfüllten Seglers, um Tagebuch zu schreiben. Dort spürt ihn Nettie auf, eine Zwölfjährige "aus den Kajüten", wo die Bessergestellten einquartiert sind. Bald weicht sie ihm nicht mehr von der Seite. Agnes wird von einer Tochter entbunden, Isabel, und kann sich die Aufmerksamkeit des Wundarztes nicht erklären. Der alte James erzählt und erzählt Geschichten aus der Vergangenheit. Und während sie noch ihr altes Leben verabschieden, hat, umgeben von Wasser, das neue bereits begonnen.
Daten zu Alice Munro:geboren: 10.07.1931
Vita: Alice Munro (geborene Alice Ann Laidlaw; * 10. Juli 1931 in Wingham, Ontario, Kanada) ist eine kanadische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin, deren Werk mehr als 150 Kurzgeschichten umfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.11.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 27
Vorige/nächste Ausstrahlung:24.04.2019 um 20:05 bei NDR Kultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die Vegetarierin
Autor: Han Kang
produziert in: 1995
produziert von: ORB
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Komponist: Wolfram Bodag
Übersetzer: Ki-Hyang Lee
Inhalt: Sie führen ein ruhiges Leben, die Südkoreanerin Yeong Hye und ihr Mann. Pflichtbewusst und emotionsgedimmt pflegen sie eine Art friedlicher Koexistenz. Bis Yeong Hye irgendwann entscheidet, sich vegetarisch zu ernähren und fast alle tierischen Produkte im Haushalt entsorgt. Ein subversiver Akt in einem Land mit strengen sozialen Normen. Die Eltern schreiten ein, versuchen mit brachialer Gewalt ihren Widerstand zu brechen. Ohne Erfolg. Schließlich verweigert sie jedes Essen und geht selbstentschieden ihren Weg zu Ende. Die poetische Geschichte einer passiven Rebellion, einer Existenzverweigerung zum Preis des eigenen Lebens.
Sprecher:Rolf Hoppe (Smargin)
Andreas Leupold (Kostew)
Astrid Meyerfeldt (Olga)
Solveig Müller (Klara)
Udo Schenk (Fremder)
Helmut Müller-Lankow (Exzellenz)
Werner Buhss (Boynizin)
Wolfram Bodag (Klavier)
Daten zu Han Kang:Vita: Han Kang wurde in Gwangju, Südkorea, geboren. 1992 debütierte sie als Dichterin, ihr erster Roman erschien 1994. Für ihr literarisches Schreiben wurde sie mit dem Yi-Sang-Literaturpreis, den Today’s Young Artist Award und dem Manhae Literaturpreis ausgezeichnet. qDerzeit lehrt sie kreatives Schreiben am Kulturinstitut Seoul.
Erstsendung: 10.09.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
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Treffer 14 von insgesamt 27
Titel: Generation Y - Die Flunderkinder
Autor: Anne Kremer
produziert in: 1998
produziert von: SWR
Laufzeit: 18 Minuten
Genre: Feature
Regie: Annette Kurth
Inhalt: Optimierter Lebenslauf. Fünf Hochschulabsolventen auf dem Weg ins Berufsleben.

Bestens ausgebildet sind die Jahrgänge 1980 bis 1995, die sogenannte 'Generation Y'. Nun drängen die Absolventen auf den Arbeitsmarkt. Ihre Erwartungen prallen auf die Spielregeln des Arbeitslebens. Sie wollen nicht irgendwas machen, sondern etwas bewegen. Der Weg ins Berufsleben ist holpriger als früher und verlangt Flexibilität. Doch die Generation Y ist gerüstet: Sie optimiert den Lebenslauf, macht Praktika, postet schöne Reisefotos auf Instagram. Ihr Ziel ist der gleiche Wohlstand und das 'gute Leben' ihrer Eltern - nur mit mehr Freizeit.
Sprecher:Ernst Jacobi
Christiane Bachschmidt
Jacob Knupfer
ergänzender Hinweis: Ton: Rieke Wiebelitz
Erstsendung: 06.03.2016
Datenquelle(n):
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Treffer 15 von insgesamt 27
Titel: Gram
Autor: Tom Noga
produziert in: 2004
produziert von: RBB; WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Thomas Leutzbach
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhalt: Er ist der unbekannteste einflussreiche Musiker der Pop-Geschichte: Gram Parsons, geboren 1946 als Cecil Ingram Connor III., starb mit nur 26 Jahren den Rockstar-Drogentod und wurde doch zur Inspiration für Generationen von Musikern. Parsons war Mitglied der Byrds und der Flying Burrito Brothers, ein guter Freund der Rolling Stones, und er gilt als Erfinder des "Country Rock" - dennoch berufen sich auch heute noch Musiker aller Genres auf ihn, darunter Stars wie Beck, Ryan Adams, Norah Jones, die Foo Fighters oder die Nine Inch Nails. Und so einflussreich Parsons war, so abenteuerlich verlief sein kurzes Leben. Die reiche Südstaatenfamilie brach früh auseinander - noch ehe Gram erwachsen war, erschoss sich sein Vater, und seine Mutter starb an Leberzirrhose. Er selbst wurde mit einem Cocktail aus Heroin, Aufputschmitteln und Whisky im Blut tot im Joshua Tree Motel aufgefunden, noch bevor er den berüchtigten 27. Geburtstag erreicht hatte. Sein Leichnam wurde von seinem Tour-Manger Phil Kaufman entwendet und in Joshua Tree verbrannt, und aus dem mythischen Hippie- Mekka wurde ein Pilgerort für Gram-Parsons-Fans, die dort noch heute ihren "Grievous Angel" beweinen.
Sprecher:Eléonore Muirgen Gourgues
Sophie Calle
Besucher der Sophie-Calle-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau Berlin
MusikerDirk Hülsenbusch Thomas Leutzbach
Daten zu Tom Noga:geboren: 07.03.1960
Vita: Tom Noga, geboren 1960 in Bochum, lebt in Köln und am Ammersee. Er arbeitet als Autor für Zeitungen und Zeitschriften, schreibt Features und Hörspiele. Seine Arbeiten wurden zweimal mit dem deutsch-amerikanischen Hörfunkpreis ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 09.11.2015
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 27
Titel: Ikaria 6
Autor: Benjamin Maack
produziert in: 2005
produziert von: Der Hörverlag
Laufzeit: 130 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Matthis Kapohl
Komponist: Jan-Peter Pflug
Dramaturgie: Michael Becker
Inhalt: „Ich kann es immer noch spüren! Er flog mitten durch meinen Kopf!“ Irgendwo im All. An Bord des Raumschiffs „Ikaria“ reisen fünf Astronauten durch den Weltraum. Sie topografieren Sterne, entwickeln Experimente und vertreiben sich die Zeit mit Videospielen. Warum oder wohin sie unterwegs sind? Diese Frage stellt irgendwie schon lange keiner mehr. Dann passiert ein Unfall und setzt eine Reihe verstörender Ereignisse in Gang. Verbirgt sich ein sechstes Wesen auf dem Schiff? Ist die Besatzung echt? Was bedeutet „echt“? Und ist das überhaupt wichtig? Ein Science-Fiction-Abenteuer, Alptraum und verstörendes Gleichnis über die Grenzen des Menschlichen – und die Geheimnisse dahinter.
Sprecher:Hannes Hellmann (Erzähler)
Anton Sprick (Oliver Twist)
Gerd Baltus (Mr. Brownlow)
Jörg Pleva (Fagin)
Peter Kaempfe (Sikes)
Felicitas Breest (Nancy)
Céline Fontanges (Rosa)
Klaus Dittmann (Mr. Bumble)
Brita Subklew-Hildebrand (Mrs. Mann)
Sebastian Faust (Dr. Losberne)
Helmut Zhuber (Giles)
Jannik Schümann (Jack Dawkins)
Isabella Grothe (Mrs. Bedwin)
Uli Pleßmann (Sowerberry)
Franz-Josef Steffens (Richter Fang)
Wolf Frass (Vorstand)
Jochen Piel (Vorstand)
Peter Weis (Vorstand)
Renate Pichler (Mrs. Thingummy)
Peter Jordan (Monks)
Marion Elskis
Gerhart Hinze
Robert Missler
Stephan Schad
ergänzender Hinweis: Artwork: Sebastian Stamm
Videoschnitt: Matthias Stepien & Merlin Schrader
Daten zu Benjamin Maack:geboren: 03.04.1978
Vita: Benjamin Maack (* 3. April 1978 in Winsen (Luhe)) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.11.2017
Datenquelle(n): dra
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Audiopool-Angebot: (*)NDR Folge 1
NDR Folge 2
NDR Folge 3
NDR Folge 4
NDR Folge 5
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Treffer 17 von insgesamt 27
Titel: Ins Gras beißen die andern
Autor: Jamie Mason
produziert in: 1948
produziert von: RIAS
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Übersetzer: Angela Koonen
Inhalt: Jason hat seinen Widersacher umgebracht und im Garten vergraben. Nun wird dort eine Leiche gefunden. Es ist nicht Jasons Opfer.

Jason Getty hat einen Mann umgebracht und in seinem Garten vergraben. Als das Grundstück kultiviert werden soll, sperrt Jason das heikle Areal ab. Dennoch wird eine Leiche gefunden und Getty sieht sich schon im Gefängnis. Der Tote ist aber nicht sein Opfer. Dann werden Reste eines dritten Menschen entdeckt. Nun beschließt Jason die Leiche seines Opfers nachts auszubuddeln, bevor die Polizei sie findet. Keine gute Idee, denn in dieser Nacht besuchen ihn die Angehörigen des Toten. Ein Thriller mit schwarzem Humor und skurrilen Wendungen.
ergänzender Hinweis: Vermutlich war die Ursendung bereits für den 09.05.2016 um 21:30 Uhr in DKultur vorgesehen, wurde aber auf den 13.03.2017 verschoben. Laut Programm von DKultur wurde am 09.05.2016 das Hörspiel "Der Kammerjäger" gesendet.
Auch bei dem als Wiederholungstermin angekündigten 14.05.2016 (0:05 Uhr) im DLF wurde ein anderes Hörspiel gesendet, wie man aus dem Programm des DLF entnehmen kann.
Daten zu Jamie Mason:Vita: Jamie Mason, Chefredakteurin einer Online-Plattform, lebt mit ihrer Familie in North Carolina/USA.
Erstsendung: 09.05.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 27
Titel: Manifest 49 - Draußen unter freiem Himmel
Autor: Michaela Falkner
produziert in: 2013
produziert von: DLR; SR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Hannah Georgi
Komponist: Thom Kubli
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhalt: Die Welt gerät aus den Fugen, aber niemand will es wahrhaben. Ida und Ivan sind die einzigen, die verzweifelt versuchen, etwas zu retten - und sei es nur, die Erinnerung an das, was gewesen ist. Doch die Erinnerung, die Ida in sich trägt, ist selbst zerstörerisch.

Schwere Stürme ziehen über Nordeuropa, es ist unerträglich heiß. Menschen drängen ins Landesinnere. Bürgerkrieg droht. Ida will unbedingt nach draußen, aber Ivan lässt sie nicht hinaus. Denn noch gefährlicher als die Welt da draußen ist die Vergangenheit, die Ida buchstäblich verkörpert. Sie wurde gefoltert, seelisch und körperlich gebrochen. Jetzt sucht sie verzweifelt etwas da draußen - Reste der Welt, wie sie sie kannte. Aber die Welt da draußen ist vor allem mit einem beschäftigt: Mit der Auslöschung all dessen, was gewesen ist, einem absoluten, rücksichtslosen Vergessen. Und Ida, ihr Anblick, ihr Wissen, stören die Menschen bei diesem Vergessen.
Sprecher:Markus Meyer
Nora Rim Abdel-Maksoud
Stefan Konarske
Anne Marlene Meister
MusikerMomo Djender Mitarbeiterchor des WDR Maximilian Stössel (Chorleiter)
Daten zu Michaela Falkner:geboren: 1970
Vita: FALKNER, geboren 1970 als Michaela Falkner in Österreich, lebt als Schriftstellerin, Dramatikerin und Hörspielregisseurin in Wien und Algier. 2015 wurde mit sie dem ORFHörspielpreis der Kritik ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.12.2015
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Treffer 19 von insgesamt 27
Titel: Party
Autor: Tom Leveen
produziert in: 2001
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Thomas Bogenberger
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Übersetzer: Anja Hansen-Schmidt
Inhalt: Samstagabend in Santa Barbara. Das Schuljahr ist zuende. Die coolste Party des Jahres soll steigen: jede Menge Leute, ohrenbetäubende Musik, Alkohol bis zum Abwinken. Fun Fun Fun. Das Spiel kann beginnen. Elf Leute erzählen aus ihrer eigenen Perspektive von der magischen Nacht, den Stunden davor und danach, ihren persönlichen Situationen und Befindlichkeiten. Elf Innensichten von jungen Menschen mit unterschiedlichsten Biographien, Hoffnungen, Erwartungen und ein Mega-Event, das mit einem dramatischen Knall endet.
Sprecher:Martin Umbach (Ragle Gumm)
Michael Tregor (Victor Nielsen)
Christiane Roßbach (Margo Nielsen)
Dominik Liesegang (Sammy Nielsen)
Tanja Schleiff (Junie Black)
Thomas Meinhardt (Bill Black)
Elisabeth Endriss (Kay Kesselman)
Burchard Dabinnus
Hans-Jürgen Stockerl
Nikolaus Benda
Gunnar-Sebastian Blume
Markus Fennert
Inga Grüttner
Daniel Montoya
Rike Schinzler
MusikerAyumi Paul Susanne Schulz Rico Repotente Gerhard Schmidt Sabine Worthmann Heinrich Köbberling
Daten zu Tom Leveen:Vita: Tom Leveen ist in Arizona geboren, wo er auch heute noch lebt. Er begann schon in jungen Jahren zu schreiben. Heute arbeitet er vorwiegend am Theater, als Regisseur und Schauspieler, schreibt Theaterstücke, Drehbücher, Romane.
Hompepage o.ä.: http://tomleveen.com/
Erstsendung: 17.01.2016
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 27
Titel: Rotznase
Autor: N. N.
produziert in: 1976
Genre: Kinderhörspiel; Märchen
Regie: Uwe Schareck
Uta Reitz
Bearbeitung: Uwe Schareck
Inhalt: Ein französisches Märchen

Rotznase war der jüngste und einfältige Sohn einer verwitweten Bäuerin. Als eine Flut das Eigentum der Familie wegschwemmt, kommt ein Reise und nimmt ihren ältesten Sohn mit, damit er ihm dient. Doch weder der älteste Bruder, noch sein jüngerer Bruder können die Wünsche des Riesen erfüllen. Also muss Rotznase mitgehen ...
Sprecher:Günther Ungeheuer
Werner Kreindl
Gert Günther Hoffmann
Erstsendung: 31.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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