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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 35
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Titel: Aber der Fischer sagt
Autor: Helder Yureen
produziert in: 1963
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Peter Zwetkoff
Inhalt: Ausgangsmaterial für die Collage "Aber der Fischer sagt" waren mitgeschnittene Hörfunksendungen des Winterhalbjahres 1980/81, insbesondere die Berichterstattung über Krisen in der deutschen und internationalen Fischerei. Mit der skizzenhaft dokumentierten Endphase der Elbfischerei behält das Stück eine Art perspektivischer Fabel, in deren Raster das Meer als thematischer Horizont erscheint. Der Fischerberuf ist einer der ältesten überhaupt und entsprechend symbolträchtig, doch die Titelfigur im Hörspiel hat nichts mit dem besungenen Klischee gemein. Nicht eine bestimmte Person steht im Mittelpunkt, sondern eine Vielstimmigkeit, die mal japanische, mal deutsche Belange zur Sprache bringt und ein andermal internationale oder kreatürliche. Die Collage lebt geradezu von den Interferenzen, die zwischen verschiedenen Impulsoren oder 'Sendern' entstehen. Nicht von ungefähr und nicht zuletzt gehören auch gewisse Menschenfischer und der Fischer aus dem Märchen zu dem Impulsoren. So erfreulich oder aber fragwürdig die eine oder andere Meinungsäußerung sein mag, die Hör-Collage ist ein akustisches Ereignis. Hier werden Stimmen und nicht bloß Thesen oder Sprachmuster laut. Sprache, Geräusche und Musik interferieren grundsätzlich gleichrangig.
Sprecher:Gerd Biewer (der Mann)
Sabine Krug (die Frau)
Wolfgang Matthäi (das Kind)
Friedrich Links (der Alte)
Erstsendung: 04.02.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 35
Titel: Auf der Höhe der Messingstadt
Autor: Ernst Schnabel
produziert in: 1984
produziert von: RIAS
Laufzeit: 90 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Ein "Hörfilm"

Die Erzählung 'Auf der Höhe der Messingstadt', 1979 entstanden, war die erste Prosaarbeit seit Jahren, die Ernst Schnabel nicht für Hörer, sondern für Leser geschrieben hat. Sie spielt in Venedig, in Manaus am Amazonas und auf Long Island angesichts der Skyline von New York und ihr Held, der schwedische Ingenieur Larsson, wird dreimal das Opfer des Dämons der 'Messingstadt' (ein märchenhafter Ort aus den 'Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht'): Er wird in Venedig von streunenden Kindern ermordet; geht in den Dschungeln des mittleren Amazonas verloren - beide Male verfolgt von Erinnerungen an unglückliche Liebeserlebnisse - nur auf Long Island erlebt er eine neue Liebe, die mit dem Tod der Geliebten endet.
Daten zu Ernst Schnabel:geboren: 26.09.1913
gestorben: 25.01.1986
Vita: Ernst Georg Schnabel (* 26. September 1913 in Zittau; † 25. Januar 1986 in West-Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und Pionier des Radio-Features.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.01.1980
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 35
Titel: Azteken oder die Knallbude
Autor: Richard Huelsenbeck
produziert in: 1975
produziert von: BR
Laufzeit: 118 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Komponist: Frank Duval
Inhalt: 1918 veröffentlichte Richard Huelsenbeck neben der Novelle "Verwandlungen", deren Radiofassung (BR 1994) als Hörspiel des Jahres ausgezeichnet wurde, das Prosastück "Azteken oder die Knallbude. Eine militärische Novelle". "Es war das Jahr, in dem Huelsenbeck in Berlin den 'Club Dada' mitbegründete und eine Zeit, in der er Anlässe wie die große Dada-Soirée in der Sezession am Kurfürstendamm in Berlin nutzte, um vehement gegen die "blutleere Abstraktion des Expressionismus" zu polemisieren. Die gesellschaftskritische Novelle "Azteken oder die Knallbude", die ihrer Sprache und Darstellung nach der expressionistischen Prosa zugeordnet werden kann, brachte Huelsenbeck in keinen Zusammenhang mit seinen dadaistischen Texten und Aktionen. Die Novelle wurde vor dem Ersten Weltkrieg verfaßt, vermutlich im Sommer 1913. In diesem Jahr feierte Kaiser Wilhelm II. sein 25jähriges Regierungsjubiläum, auf das sich der Text ganz offensichtlich bezieht. Protagonist und Opfer der 'Azteken' ist der einfache, von vornherein durch eine gewisse Resistenz auffallende Soldat Böhme, ein Außenseiter, ein Heimatloser, der sich in der starren militärischen und gesellschaftlichen Ordnung nicht zurechtfindet: Böhme ist ein Woyzeck der wilhelminischen Zeit. Aus heutiger Sicht ist die Novelle eine gelungene ironische Darstellung eines militärischen Marionettentheaters und eine erzählerische Attacke gegen die Philister mit der Eisenfresserweltanschauung: auf die Sitze genagelte Soldaten erscheinen als Material, Offiziere als Karikaturen; sprechende Automaten führen mechanische Konversation, reden Blech" (Herbert Kapfer).
Sprecher:Hansjörg Felmy (Dr. Charles Everett)
Peter Pasetti (Dr. Walter Geiger)
Lilian Westphal (Eva Veillier)
Max Mairich (Melvin Toledano)
Herbert Fleischmann (Hollis Todd)
Franz Rudnick (Dr. Matle)
Hans Quest (McCullen)
Wolfgang Büttner (Staatsanwalt Walton)
Heinz Baumann (Dr. Leonhard Piper)
Manfred Schott (John Nelson)
Mogens von Gadow (Elgin Motherwell)
Eva Pflug (Georgia Rosen)
Horst Sachtleben (Samuel Sandoz)
Daten zu Richard Huelsenbeck:geboren: 1892
gestorben: 1974
Vita: Richard Huelsenbeck, geb. 1892 in Frankenau/Hessen, gest. 1974 in Minusio/Tessin. Arzt und Psychologe, Autor, Maler, Mitbegründer der dadaistischen Bewegung. Nach dem Ersten Weltkrieg als Schiffsarzt Reisen nach Ostasien, Afrika, Indien, Nord- und Südamerika. Als Korrespondent in China, Westindien und Mexiko. 1936 Emigration nach New York. 1970 bis zu seinem Tod verbringt er im Tessin. Werke u.a. "Phantastische Gebete" (1916 u. 1920), "Schalaben, Schalabai, Schalamezomai" (1916), "Dadaistisches Manifest" (1918), "Azteken oder Die Knallbude" (1918), "Verwandlungen" (1918), "En avant Dada" (1920), "Dada siegt" (1920), "Deutschland muß untergehen. Erinnerungen eines dadaistischen Revolutionärs" (1920), "China frißt Menschen" (1930), "Sexualität und Persönlichkeit" (1954), "Mit Witz, Licht und Grütze. Auf den Spuren des Dadaismus" (Autobiografie, 1957), BR-Hörspieladaptionen "dr. huelsenbecks mentale heilmethode" (1992), "Verwandlungen" (1994, Hörspiel des Jahres), "Azteken oder die Knallbude" (1997).
Erstsendung: 21.02.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 4 von insgesamt 35
Titel: Der Feuersalamander
Autor: Werner Simon Vogler
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Hartmut Kirste
Inhalt: "Mit Blaulicht und eingestellter Alarmsirene schießt der Streifenwagen um die Ecke. Das Ergebnis der Aktion ist wenig von Interesse. Die Presse berichtet darüber in einer Zehn-Zeilen-Meldung: Jemand hat durchgedreht, aufgestaute Affekte haben sich entladen. Man billigt mildernde Umstände zu und hat eine Erklärung: Wieder einmal eine kläglich gescheiterte Revolte gegen taube Ohren. Schon die journalistische Platzanweisung der Meldung zeigt: Nicht nur Tat und Täter sind uninteressant, auch die Umstände, das Milieu, die Motive. (Vor allem wäre es zur Tat gar nicht erst gekommen, wenn der Täter mit seinen Problemen vorher auf Interesse gestoßen wäre.) Mit so einem Allerweltsfall wird das Publikum weder unterhalten noch hinreichend belehrt." (Vogler)
Sprecher:Gunda Aurich (Daphne)
Konstantin Graudus (Mattner)
Karin Boyd (Ellen Hollenbeck)
Winfried Glatzeder (Lutz Hollenbeck)
Brigitte Goebel (Karin)
Lutz Mackensy (Viktor)
Erstsendung: 23.06.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 35
Titel: Der Mann, der Hunde liebte
Autor: Raymond Chandler
produziert in: 1999
produziert von: RB; Kremer
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Hermann Naber
Dramaturgie: Klaus Schmitz
Übersetzer: Wilm W. Elwenspoek
Inhalt: Als Privatdetektiv Ted Carmady in die saubere kleine Stadt an der Pazifik-Küste kommt, hat er nichts weiter vor, als nach einem Mädchen zu suchen, das von Zuhause weggelaufen ist. Viel weiß er nicht über sie, außer daß sie ihren Hund Voss bei sich hat, der nach einem deutschen Jagdflieger benannt ist. Als erstes findet er den Hund. Von dem Mädchen keine Spur. Als zweites findet er heraus, daß in der sauberen kleinen Stadt nicht die Verbrecher gejagt werden, sondern die, die Verbrecher jagen. Ausgerechnet ein überall gesuchter Bankräuber bewahrt ihn davor, von der Polizei erschossen zu werden. Das Mädchen findet er am Ende in einem schwimmenden Spielkasino außerhalb der Zwölf-Meilen-Zone, sie will partout nicht nach Hause zurück. Der Hund Voss ist es der im letzten Augenblick den korrupten Polizeichef erledigt.
Sprecher:Werner Wölbern (Mann mit dem Handy)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Udo Schuster; Christiane Köhler
Daten zu Raymond Chandler:geboren: 23.07.1888
gestorben: 26.03.1959
Vita: Raymond Thornton Chandler (* 23. Juli 1888 in Chicago, Illinois; † 26. März 1959 in La Jolla, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und gilt als einer der Pioniere der amerikanischen Hardboiled novels. Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe. Neben seinen Kriminalromanen schrieb er eine Reihe von Kurzgeschichten und Drehbüchern. Er gehört neben Dashiell Hammett zu den großen Autoren der schwarzen Serie im amerikanischen Kriminalroman.

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Erstsendung: 24.07.1988
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 35
Titel: Der menschliche Faktor
Autor: Graham Greene
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 62 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Bernd Lau
Bearbeitung: Bernd Lau
Komponist: Bernd Keul
Henrik Albrecht
Übersetzer: Luise Wasserthal-Zuccari
Inhalt: Scheinbar unwichtige Arbeit in einer unwichtigen Abteilung des britischen Außenamtes (sprich Geheimdienst) leitet Castle, ein sympathischer älterer Herr mit Familie. Da stellt sich heraus, daß es im Amt einen Doppelagenten geben muß, der Moskau mit Nachrichten versorgt. Ein Spionagefall? Castles Abteilung befaßt sich mit den Vorgängen in der afrikanischen Politik, in der die Großmächte in einem unterirdischen Kampf um Macht und Einfluß das Schicksal des Schwarzen Kontinents und seiner Bewohner zu bestimmen hoffen. Ein politischer Fall? Castle hat seine junge Frau und ihr Kind mit der Hilfe eines Freundes durch eine abenteuerliche Flucht vor einem schlimmen Schicksal bewahren können. Jetzt, in ihrem unauffälligen Haus in Berkhamsted, droht Castles Liebe zu Sarah scheinbar keine Gefahr, auch wenn der Wachhund Buller seine Aufgabe nicht ernst nimmt. Ein Fall von Liebe? Doch als die Nachforschungen nach dem Doppelagenten einsetzen, scheint Castles unauffälliges Leben bedroht. Cornelius Müller kommt aus Afrika nach London, um die Operation "Onkel Remus" in Gang zu setzen. Zwischen Jagd-Wochenende und einer unglücklichen Liebesaffäre stirbt ein Mann unter merkwürdigen Umständen. Das Spiel der Mächtigen strebt unaufhaltsam seinem Höhepunkt zu, bis es durch den unberechenbaren menschlichen Faktor gefährdet wird ...

In dem Kriminalhörspiel nach Graham Greenes von der Kritik hoch gelobten Roman "Der menschliche Faktor" geht es um Spionage mit politischer Aussage und um eine verstehende Liebe, die über Leidenschaften hinausreicht und sie doch einschließt. Eine Geschichte, die - präzis , ironisch, mit scharfen Beobachtungen zum heutigen Leben, komisch, schockierend und vor allem voll Mitgefühl - zum Besten gehört, das Graham Greene geschrieben hat.
Sprecher:Matthias Haase (Erzähler)
Annika Hassler (Tilly)
Isis Krüger (Mama)
Gabrielle Odinis (Suse)
Christa Strobel (Mathilde/Frau Millimeter-Zentimeter)
Josef Quadflieg (Papachen)
Hanns Jörg Krumpholz (Papa)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Udo Schuster; Christiane Köhler
Daten zu Graham Greene:geboren: 02.10.1904
gestorben: 03.04.1991
Vita: Graham Greene (1904–1991), britischer Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor. Erlangte mit seinen 30 Romanen Weltruhm, davon zahlreiche verfilmt - u. a. „Der dritte Mann“ (auch als Hörspiel, RB 1950) und „Die Stunde der Komödianten“. In seinen Texten lotete er die conditio humana aus und prangerte politisch-religiöse Missstände an. Viele Hörspielfassungen seiner Werke, u. a. „Unser Mann in Havana“ (SWF 1960, WDR 1963), „Die Kraft und die Herrlichkeit“ (NWDR 1954, SFB 1956).

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Erstsendung: 26.05.1981
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 35
Titel: Der Teilnehmer meldet sich nicht
Autor: Rainer Puchert
produziert in: 1971
produziert von: NDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Walter Adler
Peter Zwetkoff
Georg Felsberg
Inhalt: Situationen des alltäglichen Lebens stehen nicht mehr nur für sich selbst, sie werden vielmehr vorgeführt, im Spiel zusammengesetzt und wieder aufgelöste Meist handelt es sich um friedliche, fast idyllische Begebenheiten, und meist brechen dann kleine oder mittlere Katastrophen herein, Störungen im Ablauf, etwa wenn es zwei Stimmen einfach nicht gelingen will, sich zu verständigen Eine Handlung ist rudimentär immer vorhanden, aber da sie wieder zerstört wird, reduziert sie sich stets nur auf die Gebärde.
Sprecher:Heinz Lanker (Fritz Ohmsen, Maurergeselle)
Ursula Hinrichs (Emma, seine Frau)
Jochen Schenck (Willi Lembke, Maurergeselle)
Christa Siems (Olly, seine Frau)
Karl-Heinz Kreienbaum (Otto Knaack, Arbeitsmann)
Hanno Thurau (Hans Weselch, Lehrling)
Rudolf Möller (Brand, Maurermeister)
Rolf Bohnsack (Dürkopp, Bäckermeister)
Jürgen Pooch (Dr. Reichelt, Arzt)
Daten zu Rainer Puchert:geboren: 05.09.1934
Vita: Rainer Puchert (* 5. September 1934 in Werdau) ist ein deutscher Hörspielautor. Puchert siedelte 1948 nach Bayern über. Nach dem Abitur in Regensburg studierte er ab 1955 Malerei an der Kunstakademie in München. Seit 1957 ist er freier Schriftsteller und arbeitet hauptsächlich für den Hörfunk. Rainer Puchert hat über 100 Hörspiele geschrieben. Sein Stück Tacheles mit Dr. Klaun (Regie: Albrecht Surkau) wurde zum Hörspiel des Monats Juli 1997 gewählt.

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Erstsendung: 09.12.1971
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 35
Titel: Der tolle Invalide vom Werk Ratonneau
Autor: Werner Simon Vogler
produziert in: 1980
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: "Der Rundfunkreporter Herak Leskul meldet sich heute aus dem sonnigen Marseille. Er ist fest entschlossen, endlich einmal die skandalösen Machenschaften der Ratonneau.S.A, aufzudecken Schonungslos. Dieser Konzern ist eine der größten Waffenschmieden beider Welten. Deshalb ist er auch bekannt für seine außerordentliche Zurückhaltung der Presse gegenüber. Während jedoch der Reporter in seiner gewohnt gründlichen Art im Untergrund recherchiert,- sieht sich die Geschäftsleitung des Unternehmens plötzlich mit Problemen konfrontiert, die es angeraten erscheinen lassen, ihr Verhältnis zur öffentlichkeit neu zu überdenken. Dem Management steht nämlich eine Entscheidung ins Haus, die nicht nach klassischen ökonomischen Abwägungen zu treffen ist, sondern nach menschlichen. Es handelt sich um den ausweglosen Fall einer Erpressung durch einen Hirnverletzten. Schöngeister würden in den mysteriösen Vorgängen vielleicht nichts anderes als die Ausplünderung zweier bedeutender Werke der Weltliteratur erblicken, genauer: der 'Alkestis' des griechischen Stückeschreibers Euripides, und des 'tollen Invaliden vom Fort Ratonneaue des märkischen Liedersammlers Achim von Arnim. Der Rundfunkreporter Leskul indessen, der nur an die nachprüfbare Realität glaubt, der deshalb - wie wir vermuten - zu Recht die Literaturgeschichte nicht allzu genau studiert hat, läßt sich am Ende von einer Haltung beeindrucken, die man gemeinhin nur in der Dichtung vorfindet: der reinen Menschlichkeit." (Vogler)
Sprecher:Marion Degler
Karl Heinz Köhn
Ursula Schult
Gretl Fröhlich
Sebastian Lacreole
Albrecht Rueprecht
Cherry May
Clinton Preminger
Gerlinde Döberl
Hasso Degner
Anya Pavlikov
Jan van der Meulen
Franz Winter
Erstsendung: 24.04.1975
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 35
Titel: Der Wachmann oder The way we die now
Autor: Michael Z. Lewin
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Übersetzer: Clemens Badenberg
Inhalt: Der jugendliche Vietnam-Veteran Ralph Tomanek hat wegen eines Kriegstraumas jahrelang in psychiatrischen Anstalten zugebracht. Als er endlich entlassen wurde, ein seelisches Wrack, hatte er zwei Chancen: er lernte Rosetta kennen, die ihm überhaupt erst wieder Überlebenswillen möglich machte, und er erhielt, durch Vermittlung seiner Schwiegermutter einen Job als Wachmann, einen Job mit Pistole, also das, was er nie wieder machen wollte. Eines Nachts erschießt er einen Mann, aber er kann seine Behauptung, in Notwehr gehandelt zu haben, nicht beweisen. Rosetta beauftragt Albert Samson, einen wenig erfolgreichen Privatdetektiv Marke Philip Marlowe, mit der Klärung des Falles. Samson gerät ineinen Dschungel von Korruption und gesellschaftlichem Elend.
Daten zu Michael Z. Lewin:geboren: 21.07.1942
Vita: Michael Zinn Lewin (* 21. Juli 1942 in Springfield, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller von Romanen und Kurzgeschichten. Er ist vor allem bekannt für seine in Indianapolis spielenden Kriminalromane.
Hompepage o.ä.: http://www.michaelzlewin.com/
Erstsendung: 12.02.1980
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 35
Titel: Die Generale
Autor: Per Wahlöö
produziert in: 1992
produziert von: SWF
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Bernd Lau
Bearbeitung: Bernd Lau
Übersetzer: Eckehard Schulz
Inhalt: Korporal Erwin Velder steht vor dem Kriegsgericht. Die Anklageschrift gegen ihn umfaßt 127 Punkte. Denoch ist Erwin Velder eher ein Opfer als ein Schwerverbrecher. Denn schnell wird deutlich, daß es sich bei diesem Prozeß um einen Scheinprozeß auf Befehl des blutigen Diktators Oswald handelt. Früher einmal war die Insel eine Kolonie. Nach ihrer unblutigen Befreiung wurde sie znnächst zu einem urkommunistischen Menschheitsparadies ohne Heer, Verwaltung, Justiz, Gesetze. Dieser Zustand dauerte 5 Jahre. Dann übernahm Oswald durch einen verräterischen Staatsstreich die Macht. Ein großer Teil der Inselbevölkerung wehrte sich gegen sein Terrorregime durch einen Krieg, der zuletzt in einem unterirdischen Befestigungssystem geführt wird. Schließlich siegt der Diktator Oswald und nun wird Korporal Velder, der stets auf Seiten der Freiheitskämpfer stand, der Farce eines Kriegsgerichtsprozesses ausgesetzt, in dem vor allem die Dummheit und Brutalität der Helfershelfer des Diktators deutlich wird.
Sprecher:Peter Fricke (Andy)
Annette Ziellenbach (Das Tagebuch)
Daten zu Per Wahlöö:geboren: 05.08.1926
gestorben: 22.06.1975
Vita: Per Fredrik Wahlöö (* 5. August 1926 in der Församling Tölö, Gemeinde Kungsbacka; † 22. Juni 1975 in Malmö) war ein schwedischer Schriftsteller. (Geburts- bzw. Sterbeort wird in verschiedenen Quellen abweichend angegeben)

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Erstsendung: 05.09.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 35
Titel: Die Geschäftsfrau
Autor: Ernst Gethmann
produziert in: 1996
produziert von: NDR
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Bernd Lau
Inhalt: Gemeinsam mit Robert, ihrem Ehemann, führt Inge Trost eine Buchhandlung. Sie selbst arbeitet nur vormittags dort, nachmittags nimmt eine Verkäuferin ihren Platz ein, während sie sich um die Erziehung ihres 10-jährigen Sohnes kümmert. Scheinbar hat Inge ihr Leben im Griff, wären da nicht bei ihr und in ihrer Umgebung ein paar Merkwürdigkeiten. Zum Beispiel Roberts depressiver Rückzug. Warum interessiert er sich ausschließlich für sein kleines Antiquariat mit deutscher Exilliteratur? Zum Beispiel ihre eigene innere Unruhe. Warum fährt sie jeden Monat zu ihrer Freundin nach Köln? Merkwürdig auch, daß diese Geschäftsfrau so leicht zu verunsichern ist, wenn es um die Erziehung ihres Sohnes geht. Und merkwürdig schließlich, wie oft bei ihr Erinnerungen an Verbote in ihrer frühen Kindheit auftauchen. Nein, Inge hat ihr Leben nicht im Griff, sie schafft es mal gerade, die bürgerliche Fassade zu wahren. Was dahinter ist, hat sich längst verselbständigt, entzieht sich ihrem Einfluß, zwingt ihr ein Doppelleben auf. Inge und Robert Trost sind im Krieg geboren, sie haben, ohne es zu begreifen das Ende des Nationalsozialismus und die Verunsicherung ihrer Eltern danach erlebt. Für sie gilt die Erkenntnis von Alice Miller, 'daß das Schweigen der Eltern mit Symptomen bei den Kindern bezahlt wird'.
Sprecher:Angela Winkler
Daten zu Ernst Gethmann:geboren: 1937
Vita: Ernst Gethmann, geboren 1937, studierte Theaterwissenschaft und Germanistik, war 1968-77 Chefdramaturg beim SWF-Hörspiel und lebt heute als freier Autor in Sprockhövel/Westfalen.-Aufsätze und zahlreiche Hörspiele.
Erstsendung: 12.06.1984
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 35
Titel: Die Klette
Autor: -ky
produziert in: 1987
produziert von: HR
Laufzeit: 18 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Otto Düben
Bearbeitung: Heinrich Peter
Inhalt: An seinem 40. Geburtstag zieht Hans Ulrich Lachmund die Bilanz seines Lebens - sie fällt überwiegend positiv aus. Kein Wunder, hat er es doch schließlich zu etwas gebracht! Examen mit Auszeichnung; Promotion zum Dr. jur.; einige Jahre lang Leiter einer Justizvollzugsanstalt, dann Professor für Zivil- und Strafrecht an der Hochschule für öffentliche Verwaltung. Und dabei fühlt er sich durchaus noch nicht am Ende seiner Karriere. Er strebt die Präsidentschaft der Hochschule an, vielleicht sogar ein Abgeordneten-Mandat oder die Stellung eines Staatssekretärs im Justizministerium. Obendrein ist er glücklich verheiratet und Vater zweier Kinder. Eine rundum geordnete, erfolgreiche, ja man möchte sagen: glückliche Existenz. Und dann wird er, ausgerechnet an seinem Geburtstag, auch noch zum Lebensretter! Im letzten Moment kann er ein lebensmüdes junges Mädchen, das sich vor einen Zug werfen wollte, packen und zurückziehen. Leider hat diese selbstverständliche Tat für ihn unerwartete Folgen. Die Gerettete erweist sich als außerordentlich anhänglich. "Wer ein Leben rettet, ist für dieses ein Leben lang verantwortlich," sagt ein chinesisches Sprichwort.
Sprecher:
offen
Hanna-Liesel Tichy
Daten zu -ky:vollständiger Name: Horst Otto Oskar Bosetzky
geboren: 01.02.1938
gestorben: 16.09.2018
Vita: Horst Otto Oskar Bosetzky (als Pseudonym auch -ky; * 1. Februar 1938 in Berlin, gestorben am 16. September 2018 in Berlin) war ein deutscher Soziologe und Schriftsteller, der einer breiteren Öffentlichkeit vor allem durch Kriminalromane bekannt wurde.

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Erstsendung: 29.09.1985
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 35
Titel: Die Nächte von Saint Germain
Neue Geheimnisse von Paris (Folge 5)
Autor: Léo Malet
produziert in: 2012
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 32 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Klaus Schmitz
Komponist: Serge Weber
Übersetzer: Hans-Joachim Hartstein
Inhalt: Existentialismus in den Köpfen, Libertinage in den Beziehungen, Bebop in den Jazzkellern, Avantgarde in allen Galerien - das ist die Idealvorstellung vom Paris der fünfziger Jahre. Aber wer sich damals in den Cafés und Bohèmetreffs um St. Germain des Prés herumtrieb, die zum Inbegriff der Existentialisten-Szene geworden sind, bekam eher die Sternchen als die Stars des Milieus zu Gesicht, die modischen Nachahmer und Möchtegern-Dichter, die Süchtigen und die Gescheiterten. - Ihren Intrigen und Verstrickungen kommt der Privatdetektiv Nestor Burma auf die Spur, als er im 6. Arrondissement für eine Versicherung nach Schmuck-Hehlern fahndet.
Sprecher:Erkki Hopf (Kai)
Birte Kretschmer (Ulrike)
Sonja Stein (Mirjam)
Leon Alexander Rathje (Hendrik)
Ursula Hinrichs (Oma Herta)
Wilfried Dziallas (Opa Hermann)
Dilan Sina Balhan (Katharina)
Frank Grupe (1. Feuerwehrmann)
Manfred Bettinger (2. Feuerwehrmann)
Hedi Kriegeskotte (Nachbarin Frau Krämer)
Lutz Herkenrath (Herr Henschke, Fa. Timeworks)
Daten zu Léo Malet:geboren: 07.03.1909
gestorben: 03.03.1996
Vita: Léo Malet (1909-1996), Anarchist, Surrealist, Chansonnier, schrieb etwa 50 Kriminalromane. Die "Schwarze Trilogie" schrieb er 1947/48; sie nimmt mit ihren surrealistischen Einflüssen eine Sonderstellung in der Krimi-Literatur ein.

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Erstsendung: 04.12.1994
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 35
Titel: Die Spur des Trockenrads
Autor: Bodo Morshäuser
produziert in: 1986
produziert von: SR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Inhalt: Beim privaten Training in einer Sportnalle lernen sich eine junge Frau und ein Mann um die dreißig kennen und tasten sich über ihre wöchentlichen Trainigs-Solos auf dem Trockenrad an eine Beziehung heran. Er will im Training seine "alte Person" loswerden. Sie, ramponiert von einem Unfall und diversen Beziehungskisten, trainiert ihrer Traumfigur hinterher. Er will sein Spiegelbild verändern und nimmt alles drumherum von der sportlichen Seite, spielt seine Rollen, ständig auf der Flucht vor allem Festgelegten. - "Jetzt zum Beispiel fühle ich mich wie mein Vater. Mein Vater ist der Mann, der mir immer gezeigt hat, wie ich nicht werden will..." Trotz solch eigentlich-uneigentlicher Selbstbekenntnisse läßt er sich ebensowenig in die psychologische Zange nehmen wie seine selbstbewußte Partnerin. Zwei Singles, die voreinander posieren, sich ihre Lebensziele vorführen; - ständig unzufrieden in der narzistischen Behausung und umso stärker zueinander getrieben, aber zu desillusioniert durch frühere Erfahrungen, um sich allzu schnell voneinander betören zu lassen; ständig besorgt um die eigene Kontur und deren Überschreitung. Ein verwickeltes Seelen-Striptease, in dem es nicht um simple Entlarvungen oder strindbergische Destruktionen geht, sondern tatsächlich um eine sehr heutige Liebesgeschichte. Eine Annäherung, die sich im Austausch der Wahrnehmungen und des Wahrgenommen-Werdens vollzieht, ihre Intensität im Nichtgesagten entfaltet und auf ihr sanftes erotisches Finale zutreibt.
Sprecher:Gabi Fiedler (Übersetzung + Sprecherin)
Werner Klippert (Berichterstatter)
Daten zu Bodo Morshäuser:geboren: 28.02.1953
Vita: Bodo Morshäuser (* 28. Februar 1953 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.12.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 35
Titel: Die Tote im Götakanal
Autor: Maj Sjöwall
Per Wahlöö
produziert in: 1977
produziert von: SDR
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Peter Michel Ladiges
Bearbeitung: Peter Michel Ladiges
Übersetzer: Eckehard Schultz
Inhalt: Martin Beck von der Riksmordkommission Stockholm wird nach Motala am Götakanal gerufen. Er soll der dortigen Polizei bei der Aufklärung eines Mordfalles helfen. Einziger Anhaltspunkt sind ein paar Fotos der Toten. Man kennt nicht einmal ihren Namen. Doch auch Martin Beck, der erfolgreiche und bescheidene Kommissar aus Stockholm, kommt keinen Schritt weiter. Die Mühe, die sich das ganze Team beim Verfolgen von Spuren und Hinweisen macht, scheint vergebens. Es vergeht sehr viel Zeit, bis man endlich den Namen der Toten herausfindet. Von dem Mörder fehlt jede Spur, nicht der kleinste Hinweis ist vorhanden, bis Beck aus Amerika ein Amateurfilm zugeschickt wird. Er wurde von Touristen auf dem Passagierschiff gemacht, auf dem auch die Tote gefahren war. Auf mehreren Einstellungen dieses Films ist ein Mann mit einer Schirmmütze zu sehen. Diese Tatsache und ein paar andere Informationen machen den Mann verdächtig, aber beweisen kann Beck nichts. Um weiterzukommen, wenden er und seine Mitarbeiter Mittel an, die sehr riskant sind. Beck fällt eine Entscheidung, die ihn zwar weiterbringt, auf die er aber am Ende alles Andere als stolz ist.
Sprecher:Regine Lamster (Hanni)
Martin Semmelrogge (Fred)
Daten zu Maj Sjöwall:geboren: 25.09.1935
Vita: Maj Sjöwall (* 25. September 1935 in Stockholm) ist eine schwedische Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie studierte Graphik und Journalismus, arbeitete danach für mehrere Zeitungen. 1961 lernte sie ihren Kollegen Per Wahlöö kennen, mit dem sie ab 1963 zusammenlebte. Beide sind bzw. waren bekennende Marxisten.

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Daten zu Per Wahlöö:geboren: 05.08.1926
gestorben: 22.06.1975
Vita: Per Fredrik Wahlöö (* 5. August 1926 in der Församling Tölö, Gemeinde Kungsbacka; † 22. Juni 1975 in Malmö) war ein schwedischer Schriftsteller. (Geburts- bzw. Sterbeort wird in verschiedenen Quellen abweichend angegeben)

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Treffer 16 von insgesamt 35
Titel: Die ungläubige Colombina / Die ungläubige Columbina
Autor: Hans Carl Artmann
produziert in: 1977
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 107 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Otto Düben
Komponist: Reiner Bredemeyer
Inhalt: Das Spiel 'Die ungläubige Colombina' ist ein Produkt des Sprachspielers Artmann, der sich zwischen Semantik und konkreter Dichtung ein Hochseil gespannt hat und dort oben behend jongliert, fröhlich feixend, als wär's die einzige Möglichkeit, die Angst vorm Abgrund zu überwinden.
Sprecher:Ekkehard Schall (Der gute Gott)
Volkmar Kleinert (Der Richter)
Winfried Glatzeder (Jan, ein Junge aus der alten Welt)
Jutta Hoffmann (Jennifer, ein Mädchen aus der neuen Welt)
Gerd Grasse (Billy, Eichhörnchen)
Ernst Meincke (Frankie, Eichhörnchen)
Daten zu Hans Carl Artmann:geboren: 12.06.1921
gestorben: 04.12.2000
Vita: Hans Carl Artmann (1921- 2000), Autor. Mitbegründer der sprachexperimentellen "Wiener Gruppe". Zahlreiche Auszeichnungen u.a. Großer Österreichischer Staatspreis (1974), Georg-Büchner-Preis (1997). Weitere Hörspiele u.a. "Interior Fotografico" (SDR 1971), "Einsamer Spiegel, in dem sich der Tag reflektiert" (ORF 1984), "Dracula Dracula - Ein transsylvanisches Abenteuer" (WDR 2006), "Tom Parker oder der falsche Lord" (WDR 2007).

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Erstsendung: 28.07.1971
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 35
Titel: Die Wiedergeburt des Claqueurs
Autor: Gert Anklam
Maike Krause
produziert in: 1967
produziert von: WDR; SFB
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Eberhard Klasse
Inhalt: Hörspiel zur Lösung der Theatermisere

Die Theater werden immer leerer. Damit einher geht ein erschreckender Kulturverfall. Der Applaus wird nicht nur immer rarer, sondern verkommt zur traurigen Pflichtübung. Mancher Bühnenkünstler verspürt deshalb schon ab und zu das Bedürfnis, sich vor dem Regen zu verneigen, der gegen die Scheiben klatscht. Das System der staatlichen Subventionen muss deshalb dringend ergänzt werden. Allein der professionelle und natürlich bezahlte Profiapplaus kann noch das mahlende Räderwerk der Theatermisere aufhalten. Ein neues, radikales Umschulungsmodell für vier Millionen Arbeitlose bietet die probate Lösung: Weg frei für die Wiedergeburt des Claqueurs!
Erstsendung: 28.02.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 35
Titel: Eine Tulpe, ein Stein, ein Schwert
Autor: Carlos Cerda
Omar Saavedra Santis
produziert in: 1988
produziert von: SRF
Laufzeit: 65 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Bernd Lau
Übersetzer: Leni López
Inhalt: Exequiel Soto, ein im Ruhestand lebender Lehrer aus Santiago de Chile, hat in einem Reisebüro einen Charterflug "Sieben Tage Europa" gebucht, in dem alles inbegriffen ist, das Einzelzimmer mit Dusche ebenso wie zwei Telefongespräche á 3 Minuten mit der Heimat und die Souvenirs: eine Tulpe aus Amsterdam, ein Stein von der Akropolis und ein Brieföffner in Form eines Schwertes aus Toledo. Auf dem Flughafen begegnet Soto einem ehemaligen Schüler, Emilio Farias, der kurz vor seinem Abflug von zwei Geheimagenten verhaftet wird. Soto versucht, die Familie des Verhafteten zu benachrichtigen. Dadurch verpaßt er sein Flugzeug. Um seiner Familie sein Mißgeschick zu verheimlichen, quartiert er sich in einer billigen Pension ein. Dort trifft er wiederum einen ehemaligen Schüler, der sich als Organisator von Charterflügen wie "Sieben Tage durch Europa" durchschlägt. Während Soto versucht, dem verhafteten Schüler zu helfen, spielt er seiner Familie vor, er sei auf der Rundreise durch Europa. Die beiden chilenischen Autoren Cerda und Santis behandeln in ihrem zweiten Hörspiel wiederum "Das Drama ihrer Generation". Es ist jene Generation, die durch die Junta des Generals Pinochet gezwungen wurde, sich im Exil oder im eigenen Land in allerlei obskuren Berufen herumzuschlagen. Es gelingt den Autoren, die Absurdität dieses Untergrund-Daseins in Form einer Funk-Komödie deutlich zu machen.
Daten zu Carlos Cerda:gestorben: 19.10.2001
Vita: Carlos Cerda (* 1942 in Santiago de Chile; † 19. Oktober 2001) war ein chilenischer Schriftsteller.

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Daten zu Omar Saavedra Santis:geboren: 15.07.1944
Vita: Omar Saavedra Santis (* 15. Juli 1944 in Valparaíso) ist ein chilenischer Schriftsteller.

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Erstsendung: 18.01.1983
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 35
Titel: Einmal ist jeder dran
Autor: Bernd Lau
produziert in: 1989
produziert von: SRF
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bernd Lau
Inhalt: Die Ausgangslage ist aus zahllosen Wildwest-Filmen vertraut: Ängstliche Bürger eines kleinen Städtchens in Texas, weitab von Recht und Gesetz, warten auf einen Fremden. Sein Name ist Ringo, von Beruf ist er Kopfgeldjäger. Die Bürger haben ihr ganzes Geld zusammengekratzt, damit er das für sie tut, was sie an und für sich selbst tun müssten, nämlich sich wehren gegen Hopkins, den allmächtigen Rancher in dieser Gegend, der die Leute dort erbarmungslos auspresst. Und dieser Ringo wird das Städtchen natürlich am Ende auch befreien, auf seine immer gleiche Art, einmal weil er der Schnellste ist mit den Revolvern, zum anderen weil er ja auch das Recht und die Moral auf seiner Seite hat. Einer für alle. Vorausgesetzt dieser Ringo, der da eines Tages in Carson Hills aus dem Zug steigt, ehrfürchtig und aus der Ferne bestaunt von den Bürgern, vorausgesetzt dieser Ringo ist tatsächlich der, den wir aus Film-Western kennen. 'Einmal ist jeder dran' ist der Versuch, die vorwiegend optisch angelegten Reize des Westernfilms ins Akustische zu transponieren. Zugleich ist es ein Hörspiel über die Handlungsklischees, die Stereotypen, über die Sprache und die Ideologie eines Filmgenres. Bernd Lau verwendet für seine Persiflage den Chor der Stimmen, die das amerikanische Western-Genre in der deutschen Synchronisation hierzulande berühmt machte, sowie die von Enrico Morricone komponierten Western-Melodien.
Sprecher:Isabel Schaerer
Alexandra Prusa
Jodoc Seidel
Elisabeth Schnell
Erstsendung: 30.05.1972
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 35
Titel: G.F.R.G. - GmbH für religiöse Gründungen
Autor: Carl Einstein
produziert in: 2002
produziert von: BR; Eichborn-Verlag
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Gisela Lerch; Ulrich Gerhardt
Inhalt: G.F.R.G. erzählt die Geschichte von Jakob Häberle, einem Caféhausgänger und "dreckigen Haderlump", der nach dem Tod seiner Mutter ein neues Auskommen suchen muß.

Da er "der Romane müde" ist, versucht er, "seinen vagen Einfall" zur Gründung einer neuen Religion rasch "in etwas Verzehrbares" umzusetzen. Und die Groteske nimmt ihren Lauf. Architekten und Dekorationsunternehmer, Werbeleute und Hysteriker schließen sich - das große Geschäft witternd - Häberle an. Nur für die Dichter beginnen - wieder mal - schlechte Zeiten, weil sie niemand mehr braucht. Dem Hörspiel liegt eine Erzählung aus dem Jahre 1913 zu Grunde.
Sprecher:
offen
Erzähler: Peter Gavajda
Erste Sprecherin: Anne-Marie Bubke
Zweite Sprecherin: Dagmar Heller
Erster Sprecher: Martin Butzke
Zweiter Sprecher: Arnulf Schumacher
Dritter Sprecher: Stefan Hunstein
Daten zu Carl Einstein:geboren: 26.04.1885
gestorben: 05.07.1940
Vita: Carl Einstein (1885–1940), Schriftsteller und Kunstkritiker. Werke u.a. Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders (1912), Negerplastik (1915). 1921 Gotteslästerungsprozess und Verurteilung nach Erscheinen seines Dramas Die schlimme Botschaft. 1939 Flucht nach Paris. 1940 kurzzeitige Inhaftierung, Selbstmord nahe der spanischen Grenze.

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Erstsendung: 25.06.1993
Datenquelle(n): YaGru
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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