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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 55
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Titel: An der Pforte klingelt einer
Autor: Arne Leonhardt
produziert in: 1973
produziert von: Phonogram
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Werner Grunow
Komponist: Arno Bergmann
Inhalt: Ein DSF-Kassierer fordert nicht nur Beiträge, sondern auch Engagement...
Sprecher:Erzähler: Peter Schiff
Kalle: Santiago Ziesmer
Eva-Lotte: Ina Platzlaff
Anders: Steffen Müller
Bäckermeister Lisander: Hans Eberhard
Frau Lisander: Micaela Pfeiffer
Kriminalkommissar: Heinz Rabe
Schutzmann Björk: Hans Mahlau
Der alte Gren: Eberhard Krug
Mann in der grünen Gabardinhose: Klaus Jepsen
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 55
Titel: Brigadevermittlung
Autor: Ernst Johannsen
produziert in: 1989
produziert von: SFB
Laufzeit: 5 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Hans Knötzsch
Inhalt: "Zeit der Handlung: 1918; Ort der Handlung: Unterstand einer Telefonstation im Abschnitt Westfront-Division."

Der Erfolg, den dieses Hörspiel in Deutschland hatte, es wurde am 17. Oktober 1929 vom damaligen Münchner Rundfunk erstgesendet (im gleichen Jahr erschien Erich Maria Remarques Antikriegsroman "Im Westen nichts Neues") war so groß, daß es auch im Ausland nachgespielt wurde und in Buchform erschien. Bis heute hat "Brigadevermittlung" nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Der beschriebene Unterstand könnte auf einem Reisfeld in Südvietnam, im indisch-pakistanischen Grenzgebiet, in Santo Domingo oder an einem anderen geographischen Punkt der Erde sein. Durch einen unaufwendigen Realismus, eine detaillierte Kenntnis des Meldewesens und des Landserjargons gewinnt dieses Hörspiel einen Grad von Authentizität, die jede Frage nach dem Sinn des Krieges sinnlos macht.

Aus der Beschreibung von MDR Figaro:

In der Brigadevermittlung, der Telefonstation eines umkämpften Abschnitts einer Westfront-Division von 1918 wird man Zeuge der Schrecken ringsum, soweit die Kabel nicht zerschossen oder zerbombt sind. Die "alten Krieger" in der Höhle tief unter dem Artilleriefeuer haben sich fast an das Entsetzliche gewöhnt. Doch der neunzehnjährige Soldat "Madame" Behnke, direkt von der Schule an die Front beordert, bricht beinahe an den Erlebnissen zusammen. Eines Morgens kommt die lange angeforderte Verstärkung. Die Batterie geht direkt über der Vermittlung in Stellung, so dass sich dort nun alle Bomben und alles Artilleriefeuer des Feindes konzentrieren. Als der feindliche Angriff beginnt, werden Behnke durch einen Volltreffer beide Beine abgerissen; neben ihm fällt sein Unteroffizier. Behnke wird mit einer letzten Zigarette auf den Tod vorbereitet. Während oben der Feind weiter herandrängt, warten die Übriggebliebenen unten in Todesangst auf die Handgranate, die ihr Leben auslöschen wird.
Sprecher:Ralf Schermuly
Hermann Lause
Suavi Eren
Sibylle Gilles
Elke Heidenreich
Manfred Lehmann
Roland Janisch
Daten zu Ernst Johannsen:geboren: 28.05.1898
gestorben: 1977
Vita: Der Hamburger Schriftsteller und Hörspielautor Ernst Johannsen (1898-1977), der im Ersten Weltkrieg knapp zwei Jahre an der Westfront als Funker diente, ist heute vor allem noch als Verfasser des für das Genre richtungsweisenden Hörspiels "Brigadevermittlung" bekannt. Während man das Stück in Hamburg für technisch nicht machbar hielt und ablehnte, wurde es vom damaligen Sender "Münchener Rundfunk" produziert und am 17.10.1929 während der "Deutschen Stunde in Bayern" urgesendet.
Erstsendung: 09.10.1963
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 55
Titel: C-Eierhuhn und Stolperhahn
Autor: Albert Wendt
produziert in: 2001
produziert von: SRF
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Komponist: Peter Zwetkoff
Sprecher:
offen
Hannelore Hoger
Otto Sander
Klarinette: Michael Riessler
Daten zu Albert Wendt:geboren: 27.02.1948
Vita: Albert Wendt, geboren am 27. Februar 1948 in Borsdorf, lebt in Kleinpösna bei Leipzig. Seit 1975 arbeitet er als freischaffender Autor. Er schreibt Aphorismen, Gedichte, Kindergeschichten, Theaterstücke und Hörspiele. Im Laufe der Jahre konnte er eine ganze Menge an Preisen gewinnen. Darunter war bereits 1980 der Autorenpreis der Hörspielkritiker für sein erstes Hörspiel "Der Fahrer und die Köchin". Außerdem folgten 1989 der Kinderhörspielpreis "Terre des hommes" für "Der Sauwetterwind", 1990 der "Kinderhörspielpreis Funkhaus Berlin" für "Adrian und Lavendel" und 2009 schließlich der Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis für sein Kinderbuch "Betti Kettenhemd". Sein letztes Hörspiel (Der kleine Fallschirmspringer) produzierte der MDR im Jahre 2013.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 4 von insgesamt 55
Titel: Chiffre RV 263
Spuren (Folge 1)
Autor: Horst Girra
produziert in: 2006
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Helmut Molegg
Dramaturgie: Wolfgang Beck
Inhalt: Berlin 1946. Der junge Kriegsheimkehrer Heinz Gerber wird Polizeianwärter, weil er gern wieder Autofahren will. Er wird in eine Betrugsaffäre mit Autoreifen verwickelt, gerät in Verdacht, daran beteiligt zu sein und klärt den Fall auf eigene Faust auf. Das Hörspiel entstand beim Rundfunk der DDR 1965 nach authentischen Fällen der Berliner Kriminalpolizei.
Erstsendung: 01.07.1965
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 55
Titel: Das Märchen vom letzten Gedanken
Autor: Edgar Hilsenrath
produziert in: 1967
produziert von: SFB
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Flucht und Migration
Regie: Peter Groeger
Bearbeitung: Manfred Mixner
Inhalt: Der in Berlin lebende Autor Edgar Hilsenrath hat einen großen dramatischen Roman über den Genozid an den in der Türkei lebenden Armeniern geschrieben. Damals im Ersten Weltkrieg ging dieses ungeheure Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Grauen der Schlachten und angesichts der Millionen Kriegstoten unter, und über den Holocaust an den Juden geriet es in Vergessenheit. Der Roman »Das Märchen vom letzten Gedanken« ist ein breit angelegtes Sittengemälde vom Leben und von der Kultur der Armenier im anatolischen Hochland vor der Zeit der Verfolgung durch die Türken. Und da das ganze Buch in direkter Rede geschrieben und dennoch eine epische Struktur hat, ließ sich daraus auch eine klassische literarische Hörspielform entwickeln. »Es war einmal einer, es war einmal keiner . . .« - so beginnt der Märchenerzähler, der Meddah, seine lange Geschichte vom letzten Gedanken, der einem sterbenden Nachfahren der anatolischen Armenier durch den Kopf geht.

Thovma Khatisian, 1915 irgendwo auf einer Landstraße in Kurdistan geboren, liegt im Sterben. Sein letzter Gedanke spricht mit dem Meddah, dem Märchenerzähler in seinem Kopf. Seit seiner Jugend hat Thovma die Spuren seiner Vorfahren gesucht. Gefunden hat er dabei die Geschichte eines Volkes: Die Geschichte der in der Osttürkei lebenden Armenier, die während des ersten Weltkrieges zu Millionen ermordet wurden. Ein Völkermord, dem die kriegführenden europäischen Mächte tatenlos zusahen und der bis heute weitgehend verdrängt und vergessen wird.

Im ersten Teil des Hörspiels erzählt der Meddah von Wartan Khatisian, der seinen Sohn Thovma nie gesehen hat. Ende des neunzehnten Jahrhunderts wanderte er nach Amerika aus. Nach 16jähriger Abwesenheit zurückgekehrt, um eine Frau zu finden, wird er aufgegriffen und in absurden Verhören der Teilnahme an der "armenischen Weltverschwörung" bezichtigt. Der zweite Teil des Hörspiels führt in die Kindheit des Vaters. Ein ebenso farbiges wie poetisches Sittengemälde erzählt von den Lebensgewohnheiten, den Märchen und Mythen des armenischen Volkes, die durch das blutige Unrecht für immer vernichtet wurden.
Sprecher:Arnold Marquis (Mugtum)
Gudrun Genest (Frau Klick)
Gert Haucke (Watzig)
Martin Hirthe (Lorenz)
Daten zu Edgar Hilsenrath:geboren: 02.04.1926
gestorben: 30.12.2018
Vita: Edgar Hilsenrath (* 2. April 1926 in Leipzig, gestorben am 30. Dezember 2018 in Wittlich) ist ein deutscher Schriftsteller, der vor allem für seine vom eigenen Überleben der Shoa (Holocaust) geprägten Werke Nacht, Der Nazi & der Friseur und Das Märchen vom letzten Gedanken bekannt ist und vielfach ausgezeichnet wurde.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.05.1991
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 55
Titel: Das Spiel der Wölfe
Autor: Karl-Heinrich Bonn
produziert in: 1959
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Fritz-Ernst Fechner
Inhalt: Zu Beginn der sechziger Jahre in der DDR muß sich eine junge Lehrer-Praktikantin während ihres Studiums mit der Reaktion von Schülern auf die Vergangenheit Deutschlands während des Nationalsozialismus auseinandersetzen.
Daten zu Karl-Heinrich Bonn:geboren: 11.05.1927
Vita: Karl-Heinrich Bonn, geb. 11.5.1927 in Waltershausen, Studium der Rechte in Leipzig und der Rechts- und Wirtschaftswissenschaft in Erlangen. Lebt als freischaffender Schriftsteller in Waltershausen. Schrieb Bühnenstücke, Hörspiele, Fernsehspiele, historischen Roman, Jugendbuch.
Erstsendung: 07.07.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 55
Titel: Das Südpoldenkmal
Autor: Gerhard Stübe
produziert in: 1985
produziert von: SFB
Laufzeit: 120 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Fritz Göhler
Inhalt: Als Aufhänger dieses Hörspiels dient ein fiktiver Ausschuß zur Errichtung eines Denkmals für den Eroberer des Südpols. Davon ausgehend wird in vielen Szenenwechseln der Wettlauf zwischen Amundsen und Scott in der Antarktis im Jahre 1911 und das tragische Ende der Expedition Scotts erzählt. Treibende Kraft sowohl für Amundsen als auch Scott ist zu einem nicht unwesentlichen Teil das nationale Prestige. Der Ausschuß kommt abschließend zu dem Schluß, daß der Südpol nicht einzelnen Nationen, sondern der gesamten Menschheit gehöre.
Sprecher:Friedhelm Ptok
Wolfgang Condrus
Erwin Schastock
Peter Schiff
Buddy Elias
Peter Matic
Joachim Nottke
Hermann Ebeling
Rolf Schult
Peter Schlesinger
Helmut Gauß
Norbert Gescher
Helmut Krauss
Susanna Bonaséwicz
Friedhelm Ptok
Frank Glaubrecht
Evelyn Meyka
Uwe Müller
Gisela Fritsch
Ingeborg Wellmann
Ingeburg Kanstein
Frank Schaff
Joachim Nottke
Rolf Schult
Peter Schlesinger
Buddy Elias
Erstsendung: 17.01.1962
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 55
Titel: Das Tagebuch der Brigade Schlimme
Autor: Hasso Grabner
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Theodor Popp
Inhalt: Brigadier Schlimme blättert im Brigadetagebuch. Die Eintragungen von Dezember 1958 bis Oktober 1959 rufen ihm Szenen in Erinnerung, als sich seine Brigade nach allerhand Widersprüchen und Kontroversen neu formierte. Stein des Anstosses war der zur Brigade hinzugekommene Matz. Ein Junger unter lauter alten Hasen, flapsig, maulig und nicht bereit, einen Handschlag mehr zu machen als nötig. Ganz schlimm: Die Brigade Schlimme ist beim Aufmarsch zum 1. Mai nur zu 80% erschienen; Matz hat einfach nur freigemacht. So kann die Brigade nicht am Kampf um den Titel Brigade der sozialistischen Arbeit teilnehmen. Die allgemein vergnatzte Stimmung wird aufgelockert durch die Malerin Gabriele Trassendorf, die die Brigade für einige Zeit begleitet, um Porträtskizzen anzufertigen. Daß die Malerin ihn so stumpfsinnig schauend gemalt hat, macht Matz nachdenklich. Hinzu kommen die ständigen Angriffe der Brigademitglieder, die ihn für den Rückstand der Brigade verantwortlich machen. Als Paul erkrankt, versucht Matz an dessen Maschine heimlich einen Bohrtisch zu montieren. Das Ergebnis gibt Anlaß zu Kritik, bringt Matz aber zu der Erkenntnis, daß eine Arbeitseinteilung nach Erfahrung, Kraft, Geschick und Maschinenelementen viel Zeit und Geld spart. Sein Vorschlag wird als neue Arbeitsmethode angenommen. Die Brigade nimmt den Kampf um den Titel auf, und Jugendfreund Matz übernimmt das Führen des Brigadetagebuchs.
Sprecher:Matti Krause (Michael Kaltenbrach)
Marlon Kittel (Eugen Stöber)
Anne-Marie Csepe (Möt Hernadi)
Ludger Burmann (Dirk Söderling)
Regine Vergeen (Rosemarie Söderling)
Franz Rampelmann (Platzwart Moser / Lautsprecherstimme)
Chris Nonnast (Anita Kirschner)
Michaela Klarwein (Frau Pfeffer)
Martin Reinke (Maximilian Kaltenbrach)
Bert Cöll (Bürgermeister)
Krista Posch (Madonna)
Verena Plangger (Bedienung)
Jakob Poiesz (Nachrichtensprecher)
Klaus Wildermuth (Stadionsprecher / Kofferradio)
Bruno Tendera (Radiosprecher (Österreich))
Michael Lippold (Scheibenpflug)
Joachim Berger (Versammlungsleiter)
Caroline Pragua (Tochter)
Erstsendung: 20.01.1960
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 55
Titel: Das Untier von Samarkand
Autor: Anna Elisabeth Wiede
produziert in: 1985
produziert von: SRF
Laufzeit: 76 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Flora Hoffmann
Bearbeitung: Peter Hacks
Inhalt: Während der Herrschaft des bösen Khans Kuraf erscheint im Lande Samarkand ein Untier. Da nach Meinung des Khan und seiner Höflinge ein mächtiges Wesen nur königlichen Geschlechtes sein kann, wird er als Prinz aufgenommen. Das Untier erweist sich als sehr menschliches Wesen. Es erleichtert das Los der Armen und befreit das Land vom Khan. Durch die Liebe eines Mädchens entzaubert, wird es wieder der Pastetenbäcker, der er ehemals war. (Pressetext)
Erstsendung: 22.12.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 55
Titel: Der Aufstieg auf den Fudschijama
Autor: Tschingis Aitmatow
Kaltaj Muhamedshanow
produziert in: 1968
produziert von: NDR; SDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Peter Groeger
Komponist: Miroslav Kefurt
Dramaturgie: Mechthild Schäfer
Übersetzer: Thomas Reschke
Inhalt: "Was tut der Mensch, um Mensch zu sein? " fragt sich der Lyriker Sabur, der Kirgise in der Uniform der Roten Armee mitten in Zweiten Weltkrieg. Während die sowjetischen Truppen sich auf Westeuropa zubewegen, wagt der Kirgise Sabur 'Defaitistisches' in Versen.. "Ich bin des Krieges müde, ich bin des Blutvergießens müde. Jetzt, da die Heimat befreit ist, wünsche ich mir Flügel, um heimzufliegen. "Ein Denunziant im engeren Kameradenkreis leitet das Gedicht an den Militärstab weiter. Damit ist Saburs Schicksal vorprogrammiert. Verhaftung, Ausschluß aus der Armee, aus der Gemeinschaft. Viel später erst kommt die Rehabilitation. Aber Sabur findet den Weg zu seinem früheren Leben nicht mehr zurück.

Aitmatovs Stück beginnt, als der Krieg zu Ende ist, seine gröbsten Wunden geheilt scheinen. Saburs Schulfreunde und späteren Kampfgefährten treffen sich, ohne ihn, mit ihren Frauen und der alten Lehrerin Aischa-Apa zu einem Picknick-Wochenende in Kirgisien auf einem Berg, den man dort, nach dem Heiligen Berg der Japaner, Fudschijama nennt, Gipfel der seelischen Reinigung. Obwohl Saburs Freunde längst ihre unterschiedlichen Plätze in der Nachkriegsgesellschaft gefunden haben, kommen sie von der Vergangenheit nicht los. Wer hat Sabur damals im Krieg verraten? Es kann nur einer von den vier 'Ehemaligen' gewesen sein, denn Sabur schrieb seine Gedichte in Kirgisisch und nur ein Kirgise konnte seine Worte verstehen.
Sprecher:Uwe Friedrichsen (Reisender)
Joachim Wolff (Bahnhofsvorstand)
Günter Strack (Schaffner)
Hans Putz (Lokalführer)
Ursula Sieg (Frau und Madame)
Daten zu Tschingis Aitmatow:geboren: 12.12.1928
gestorben: 10.06.2008
Vita: Tschingis Torekulowitsch Aitmatow (kirgisisch Чыңгыз Төрөкулович Айтматов – Tschynggys Törökulowitsch Aitmatow, russisch Чингиз Торекулович Айтматов; * 12. Dezember 1928 in Scheker im Talas-Tal, Kirgisistan; † 10. Juni 2008 in Nürnberg) war ein kirgisischer Schriftsteller, der hauptsächlich in russischer Sprache schrieb.

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Erstsendung: 20.12.1989
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 55
Titel: Der Fall Stetson
Autor: Klaus Beuchler
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Werner Grunow
Komponist: 440 Hertz
Inhalt: Schauplatz ist eine mittlere amerikanische Stadt, in der sonst alles seinen gewohnten Gang geht. Jetzt jedoch erregt ein Strafprozeß die Menschen. Die Frage ist, ob es Mord, Selbstmord oder Totschlag war. Angeklagt ist der Oberbuchhalter Richard Stetson. Er soll seinen vierundsiebzigjährigen Nachbarn Edward Wheeler ermordet haben. Als sich herausstellt, daß Wheeler sein gesamtes Vermögen der Familie des Angeklagten vererben wollte, scheint das Motiv zur Tat gefunden. Doch im Verlauf des Prozesses kommt ein anderer Sachverhalt ans Licht. Durch Berichte in der Presse, in Funk und Fernsehen angeregt, die sich mit den Gefahren von Atombomben-Explosionen beschäftigten, hat Stetson zum Schutz seiner Familie einen Atombunker für drei Personen erworben. Ausgestattet ist der Bunker unter anderem mit Gewehren und Pistolen, damit sich Bunkerinsassen gegen strahlenverseuchte oder andere eindringende Personen "schützen" können. Bei einer Luftübung handelte Stetson so, als sei der Tag X hereingebrochen: Er ging mit seiner Familie in den Bunker und verwehrte dem hinzukommenden Wheeler den Zutritt. Als dieser, um sich Einlaß zu verschaffen, die Tür einschlagen wollte, erschoß Stetson ihn. Vor Gericht allerdings leugnet er seine Tat; er hat die Spuren verwischt und einen Selbstmord vorgetäuscht.
Sprecher:Dieter Mann (Jordan)
Christian Redl (Gfeller)
Kornelia Boje (Dorle)
Werner Hansch (Biskup)
Dietmar Bär (Zartbitter)
Gottfried Mehlhorn (Klepzig)
Markus Lorenz (Radiosprecher)
Wolfgang Forester (Clubvorsitzender)
Erstsendung: 30.12.1962
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 55
Titel: Der Fall Tina Bergemann
Autor: Linda Teßmer
produziert in: 1984
produziert von: WDR
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hannelore Solter
Dramaturgie: Hans Bräunlich
Inhalt: Eine junge Lehrerin wird tot aufgefunden, aber ein Verbrechen kann mit fast absoluter Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Und doch bleibt eine Frage ungelöst: was hatte Tina Bergemann nachts auf einer Baustelle zu suchen? Ihr Verlobter, der auf eine Beziehung Tina Bergemanns zu einem anderen Mann stößt, will nicht nur deshalb diese Frage beantwortet haben, sondern darüber hinaus auch wissen, inwieweit er selbst möglicherweise ebenfalls Schuld an den Ereignissen trägt.
Sprecher:Peer Augustinski (Thierry Courcial)
Kornelia Boje (Giséle Courcial)
Bernt Hahn (Jacques Auburquin)
Sabine Postel (Sabine Auburquin)
Hans Timerding (Hauptkommissar)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Eva Lau; Monika Buley
Erstsendung: 26.03.1975
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 55
Titel: Der goldene Boden
Autor: Richard Groß
produziert in: 1964
produziert von: NDR; SFB; SWF
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Wolfgang Brunecker
Inhalt: Eine Produktionsgenossenschaft der DDR, die Messer herstellt, hat einen Auslandsauftrag zwar vor der vereinbarten Frist, aber in ungenügender Qualität erfüllt. Die Ware wird nicht abgenommen. Die Reklamation zieht weite Kreise, sogar von Produktionsumstellung ist die Rede.
Sprecher:Hans Lietzau (Autor)
Loni von Friedl (Roswitha)
Konstantin Paloff (Michael)
Hans Joachim Rathmann (Reporter)
Joseph Dahmen (Oberst)
Gerhard Lippert (Psychologe)
Katharina Brauren (Vorsitzende)
Erstsendung: 14.03.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 14 von insgesamt 55
Titel: Der Kamelauge-Brunnen
Autor: Tschingis Aitmatow
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Fritz Göhler
Bearbeitung: Heiner und Inge Müller
Inhalt: Ein Hörspiel nach der Erzählung "Das Kamelauge" von Tschingis Aitmatow, in dessen Mittelpunkt der junge Komsomolze Kemel steht, der von der Schulbank aus als Neulandbezwinger in die Wermutsteppe geht. In harter Auseinandersetzung befreit er sich von falschen romantischen Vorstellungen und von einem intellektuellen Einzelgängertum. (Pressetext)
Daten zu Tschingis Aitmatow:geboren: 12.12.1928
gestorben: 10.06.2008
Vita: Tschingis Torekulowitsch Aitmatow (kirgisisch Чыңгыз Төрөкулович Айтматов – Tschynggys Törökulowitsch Aitmatow, russisch Чингиз Торекулович Айтматов; * 12. Dezember 1928 in Scheker im Talas-Tal, Kirgisistan; † 10. Juni 2008 in Nürnberg) war ein kirgisischer Schriftsteller, der hauptsächlich in russischer Sprache schrieb.

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Erstsendung: 18.12.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 55
Titel: Der Kommandant
Autor: Alexander Jesch
produziert in: 1989
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Uwe Haacke
Inhalt: Eine abenteuerlich-patriotische Sendung aus der Zeit des Bürgerkrieges in der jungen SU. Der 13-jährige Pawel hält mit seiner Großmutter den schwerverwundeten roten Kommissar versteckt, während weißgardistische Soldaten das Dorf überfallen. (Pressetext)
Sprecher:Brigitte Gündel (Stimme), Herbert Föttinger (Gregor), Harald Krassnitzer (Felix), Peter Neubauer (Bahnhofsvorstand), Otto David (Direktor), Prassel Ernst (Schulwart)
Erstsendung: 26.12.1964
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 55
Titel: Der Mexikaner Felipe Rivera
Autor: Jack London
produziert in: 2013
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Werner Grunow
Inhalt: Eine Funkerzählung aus den Tagen vor der mexikanischen Revolution von 1910, nach der gleichnamigen Erzählung von Jack London. (Pressetext)
Sprecher:Martin Schley
Daten zu Jack London:geboren: 12.01.1876
gestorben: 22.11.1916
Vita: Jack London (* 12. Januar 1876 in San Francisco als John Griffith Chaney; † 22. November 1916 in Glen Ellen, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist.

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Erstsendung: 28.09.1962
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 55
Titel: Der Schweine-Wilhelm
Autor: Joachim Wohlgemuth
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Werner Grunow
Inhalt: Wilhelm Staffelt ist als Waisenkind aus Gnade und auf Kosten der Gemeinde bei einem Großbauern untergebracht worden. Er war seinem Erzieher ein billiger Knecht, später Tagelöhner, dann Neusiedler mit gutgehender, ordentlicher Wirtschaft, schließlich einer der ersten in der Genossenschaft. Dort verwaltet er den Schweinestall, aber seine Erfahrungen als Viehzüchter, die aus den Jahren auf dem Neubauernhof stammen, reichen jetzt nicht mehr aus. Moderne Maschinen und ihre Bedienung, Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Fütterung und Pflege der Tiere, Zuchtauswahl - all das wächst ihm über den Kopf. Ein anderer soll deshalb in den Stall: Martin Paschke, der Sohn des Großbauern, bei dem Wilhelm aufgewachsen ist. Wilhelm denkt an seine Jugend zurück: schuften mußte er bis in die Nacht, in der Schule war er zu müde, um lernen zu können und kam nur bis zur vierten Klasse. Seine Neubauernsiedlung versah er ganz allein. Im LPG-Stall wurde unter seiner Leitung immer das Soll erfüllt. Und nun soll er von Martin Paschke, hinter dem er als Waisenkind immer zurückstehen mußte, verdrängt werden. Die Brigade sucht nach einem gerechten Ausweg: Wilhelm soll einen Qualifizierungslehrgang besuchen. Aber er schämt sich seiner Unwissenheit, hat Angst zu versagen und meint, man wolle ihn auf diese Weise nur aus dem Stall abschieben. Schließlich verläßt er das Dorf, um anderswo unterzukommen. Aber die Menschen, die mit ihm lebten und ihn achteten, holen ihn wieder zurück.
Sprecher:Rainer Hagedorn (Sprecher/Titelsprecher)
Dietmar Mues (Erzähler)
Florian von Manteuffel (Dorda)
Andreas Pietschmann (Brignone)
Jürg Löw (Malito)
Wolfram Koch (Mereles)
Andrian Ils (Fontan Reyes)
Walter Gontermann (Nino Nocito)
Karl Heinz Herber (Am. M. Tobar)
Henning Schimke (A. Spector)
Martin Reinke (C. Silva)
Hanns Jörg Krumpholz (H. H. Nando)
Ernst August Schepmann (Dr. Bunge)
Juan Carlos Lopez (Yamandu)
Daniel Berger (W. S. Cabris)
Peter Harting (Ventura)
Julia Wieninger (Dordas Mutter)
Erstsendung: 06.03.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 55
Titel: Der sechste Juli
Autor: Michail Schatrow
produziert in: 1992
produziert von: WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Helmut Hellstorff
Inhalt: Schatrows Dokumentarstück nimmt Bezug auf den historisch bedeutungsvollen 6. Juli 1918, an dem die linken Sozialrevolutionäre ein Attentat auf den deutschen Botschafter, Graf Mirbach beginnen, um dadurch den Brester Frieden zu brechen, den die junge Sowjetmacht gezwungen war zu akzeptieren, da sie sich nur im Frieden konsolidieren konnte. Die Provokation der Sozialrevolutionäre führte zum offenen Bruch mit den Bolschewiki. Die Spannung des Stückes liegt in der Auseinandersetzung zwischen den beiden Parteien, die auf dem V. Allrussischen Sowjetkongreß deutich zu Tage tritt und sich über das Attentat auf Mirbach und die Verhaftung Dzierzynskis bis zur Entmachtung der linken Sozialrevolutionäre erstreckt.

(Liste der funkdramatischen Produktionen des Jahres 1970, hrsg. v. Deutschen Demokratischen Rundfunk)
Sprecher:
offen
Horst Bollmann (Der Nachtportier)
Mechthild Großmann (Die Frau)
Martin Reinke (Der Mann)
Jan Eberwein (Der Pianist)
Krista Posch (Gabriele)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 55
Titel: Der Tod ist kein Geschäft
Autor: Max Messer
Heiner Müller
produziert in: 1983
produziert von: SWF
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Knötzsch
Komponist: Wolfgang Schulz-Pechner
Inhalt: Mr. Canetti besitzt das uneingeschränkte Monopol über die Spielcasinos, Bars und Bordelle in Las Vegas. Mit Rix tritt ein Mann auf den Plan, der ihm diese Position ernsthaft streitig macht. Zwei zu allem entschlossene Konkurrenten mit ihren Mittelsmännern, Killern und kaltblütigen Agenten gehen in einen Clinch, bei dem noch niemand weiß, wer den längeren Atem haben wird.

Canettis Mittelsmann Rieger will auch mit Rix Geschäfte machen und überlebt dies nicht. Bei der Aufklärung des vermeintlichen Selbstmordes durch die Polizei prallen die Interessen der beiden Gegner aufeinander.

Die Frage nach dem Herrn über Las Vegas duldet keinen Aufschub mehr.

»Rieger hat sich das Maul mit Banknoten versiegeln lassen. Ich denke, das genügt. Ich rede gar nicht von seinen Steuerschulden, die wir bezahlen müssen. Und dir brauch ich nicht zu sagen, was uns eine Steuerhinterziehung kosten kann. Bei Al Capone und den anderen Großen ging kein Weg ins Zuchthaus wegen Mord. Morde standen nie zur Verhandlung. Über einen kleinen Steuerschwindel sind sie gestolpert. Einer wie der andere. Wir handeln mit Rauschgift, Prostitution, Glücksspiel wie Ford mit Autos und United Fruit mit Orangen. Ein Geschäft wie jedes andere. Genauso dreckig und genauso sauber. Dabei krisenfest.«
Sprecher:Wolfgang Reichmann (Fred)
Marianne Lochert (Teresa)
Erik Schumann (Roger Bill)
Walter Laugwitz (Dr. Peddy)
Berth Wesselmann (Telefonstimme)
Daten zu Max Messer:vollständiger Name: Heiner Müller
geboren: 09.01.1929
Vita: "Max Messer" ist ein Pseudonym des DDR-Dramatikers Heiner Müller (1929-1995). Ein Jahr vor der Ursendung dieses Kriminalhörspiels (Müllers einzigem Originalhörspiel) am 1. November 1962 war seine Komödie "Die Umsiedlerin" verboten und Müller aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen worden, was einem Schreibverbot gleichkam.
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 01.11.1962
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel: Die Brücke
Autor: Heiner Müller
Inge Müller
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Wolfgang Schonendorf
Inhalt: Der Aufbau einer sozialistischen Wirtschaft in der DDR vollzog sich in den fünfziger Jahren mit einem Zukunfts-Pathos, das dem westlichen im Zeichen von Atomkraft und Raumfahrt nicht nachstand. »Die Brücke. Ein Bericht aus Klettwitz« hieß 1958 das Hörspieldebüt von Heiner und Inge Müller. Ein trotz ironischer Untertöne parteifromm scheinendes Loblied auf die DDR-weite Solidaritätsaktion zur Mobilisierung auswärtiger Arbeitskräfte nach Ausfall einer Förderbrücke im Braunkohlentagebau. Für das Autorenpaar war es der Tribut an die Kontrollinstanzen des Staatsrundfunks, die die Ursendung eines realistischeren Stückes verhinderten und erst später eine revidierte Fassung zuließen: "Die Korrektur - Ein Bericht über den Aufbau der Kombinats Schwarze Pumpe 1957" - hier in der unzensierten Fassung zu hören. (SWR 2006)
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Daten zu Inge Müller:geboren: 1925
gestorben: 1966
Vita: Inge Müller (1925-1966), Lyrikerin, war seit 1955 in dritter Ehe mit dem Dramatiker Heiner Müller verheiratet.
Erstsendung: 13.10.1958
Datenquelle(n): dra
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1548178275
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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