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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 131
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Titel: 1111 Vögel
Autor: Valère Novarina
produziert in: 1956
produziert von: BR
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Leopold von Verschuer
Bearbeitung: Leopold von Verschuer
Übersetzer: Leopold von Verschuer
Inhalt: Höhepunkt von Valère Novarinas ‚Rede an die Tiere‘ ist eine Aufzählung von 1111 erfundenen Vogelnamen, die der Übersetzer Leopold von Verschuer zu einer bilingualen, musikalischen Sprachskulptur verwebt. Die geradezu materielle Verschiedenheit des Französischen und Deutschen erklingt durch den Wechselgesang der Vogelnamen und im Dialog mit der Komposition von Peter Ablinger als sinnfreier Flug und doch sinnlich konkret.
Sprecher:Lola Müthel (Margarete von Parma)
Max Eckard (Graf Egmont)
Wolfgang Lukschy (Wilhelm von Oranien)
Walter Richter (Herzog von Alba)
Claus Biederstaedt (Ferdinand, sein Sohn)
Kurt Horwitz (Machiavell)
Robert Graf (Richard, Egmonts Sekretär)
Harald Mannl (Silva)
Otto Arneth (Gomes)
Christa Berndl (Klärchen, Egmonts Geliebte)
Edith Schultze-Westrum (Ihre Mutter)
Gerd Eichen (Brackenburg)
Ernst Ginsberg (Vansen, ein Schreiber)
Joseph Offenbach (Soest, Krämer)
Hans Herrmann-Schaufuß (Jetter, Schneider)
Rudolf Rhomberg (Zimmermann)
Klaus W. Krause (Seifensieder)
Hans Baur (Buyk, Soldat unter Egmont)
Daten zu Valère Novarina:geboren: 04.05.1947
Vita: Valère Novarina, geboren 1947, Schriftsteller, Regisseur, Zeichner und Maler. Werke u.a. "Die eingebildete Operette" (2001); "Brief an die Schauspieler und Für Louis de Funès" (2007); "Lichter des Körpers" (2011).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.04.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 131
Titel: 1990. Liebeskonzert
Autor: Uta-Maria Heim
produziert in: 1964
produziert von: RIAS
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Uta-Maria Heim
Inhalt: Der Kommunismus brennt auf dem Scheiterhaufen, Punk ist tot und Siegfried Sammler unterwegs zu seiner Stasi-Akte. Der eifersüchtige Literaturkritiker hat Una in der Silvesternacht 1989 in Schwaben sitzenlassen und ist mit der intellektuellen Vorhut zum Brandenburger Tor marschiert. Una fürchtet sich vor dem neuen Jahrzehnt. Während die Massen in Berlin Party machen und Gesamtdeutschland wild ineinanderstürzt, schmiedet sie Pläne am Küchentisch. Sie will den aufstrebenden Weltklasseautor Viktor Rumreich beim Beobachten beobachten und ein Buch darüber schreiben. Das ist der Auftakt zu einem Wettbewerb der ganz besonderen Art - ein Liebeskonzert auf der Kippe zwischen Größenwahn und Zen-Buddhismus.
Sprecher:Martin Hirthe (Dr. Otto Braun)
Charlotte Joeres (Inge, seine Frau)
Gisela Stein (Christl, Tochter)
Wolfgang Condrus (Rolf, Sohn)
Rita Engelmann (Monika, Tochter)
Jo Becker (Willi, sein Bruder)
Peter Arden (Dr. Albert)
Wolfram Schaerf (Dr. Binder)
Eugenie Dengler (Ida, Oberschwester)
Sylvia Krukenberg (Maria, Stationsschwester)
Marie-Luise Hengherr (Lore, Stationsschwester)
Jörg Cossardt (Gensch, Eskretär derParteiorganisation im Krankenhaus)
Ralf Bregazzi (Metzner, Sekretär der Kreisleitung der SED)
Karl Klemm (Rentner)
Magdalene von Nussbaum (Frau Maurer)
Claus Eberth (Hauptmann der Volkspolizei)
Frank Dannenbauer (Kurt, Monikas Freund)
Erich Kestin (Pförtner)
Daten zu Uta-Maria Heim:geboren: 14.10.1963
Vita: Uta-Maria Heim, geboren 1963 in Schramberg/Schwarzwald, lebt als Hörspieldramaturgin und Autorin in Baden-Baden.

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Treffer 3 von insgesamt 131
Titel: 2 Uhr 14 nachmittags
Autor: David Paquet
produziert in: 2012
produziert von: SRF
Laufzeit: 54 Minuten
Bearbeitung: Anouschka Trocker
Übersetzer: Frank Weigand
Inhalt: Um 2 Uhr 13 hält Charles' Mutter die Uhren an. Es erinnert sie an die Zeit, als sie ihr Kind noch hatte. Und die anderen ihre Kinder. Columbine, Erfurt, Winnenden, Montréal. Eindringlich, kraftvoll und skurril erzählt Paquet nicht die Geschichte eines Amokläufers, sondern die Geschichte einer Mutter, hin- und hergerissen zwischen Mutterliebe und Entsetzen über die Tat des Sohns. Und er erzählt die Geschichten der fünf Todesopfer, der Schüler und Lehrer in ihrem Streben nach Glück, ihrer Sehnsucht nach Gleichgesinnten.

Amokläufers Charles reißt fünf Menschen mit sich in den Tod: Mitschüler François, der sich in eine alte Frau verliebt. Kathrina, die sich tätowieren lässt, um ihre Aggressionen loszuwerden. Berthier, der sich Mädchen nur in Verkleidung eines Blinden nähert. Jade, die sich einen Bandwurm zulegt, um abzunehmen. Und Französischlehrer Denis, für den plötzlich alles nach Sand schmeckt.
Sprecher:Brian Gill (Sprecher am Klavier)
Prof. Dr. phil. Rosmarie Zeller (Expertin)
Jess Jochimsen (Experte)
Daten zu David Paquet:geboren: 1978
Vita: David Paquet Jahrgang 1978, studierte Szenisches Schreiben an der "École nationale de théâtre du Canada" und Literaturwissenschaft und Film in Montréal, wo er auch lebt und schreibt. Sein Theaterstück "Stachelschweine" erhielt 2010 den Preis des Generalgouverneurs von Kanada. "2 Uhr 14" wurde im Auftrag des SR übersetzt.
Erstsendung: 09.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 131
Titel: Als Mariner im Krieg
Autor: Joachim Ringelnatz
produziert in: 2014
produziert von: RBB
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Helmut Peschina
Inhalt: Die kaum bekannten Tagebuchaufzeichnungen des Schriftstellers und Stegreifpoeten Joachim Ringelnatz aus dem Ersten Weltkrieg, an dem der Erfinder des ständig betrunkenen Seemanns Kuttel Daddeldu in der kaiserlichen Kriegsmarine vom ersten bis zum letzten Tag teilnahm, erschienen erstmals 1928 und erhielten ein großes Echo. Statt Kriegsromantik erlebt Ringelnatz das strenge Kastenwesen in der Marine und öden Drill zu Lande bei den unteren Dienstgraden.

Eingeteilt wird der erfahrene Seemann schließlich zum Dienst auf kleinen Sperr- und Hilfsminensuchbooten. Er ist in Wilhelmshaven, Cuxhaven, Kiel, Warnemünde und im Baltikum stationiert. Kurz vor Kriegsende wird er zum Leutnant und Minensuchboot-Kommandant auf einem ehemaligen Hafenschlepper befördert. Zuletzt kommandiert er eine Flugabwehrbatterie bei Cuxhaven.

Seine detaillierten und häufig tragikomischen Schilderungen eines "Krieges in der Etappe" karikieren die Großmachtsehnsüchte der kaiserlichen Marine. Als "entstellende Kriegsliteratur" stuften die Nazis 1934 Ringelnatz' "Kriegstagebuch" ein und setzten es auf die vorderen Plätze der zur Verbrennung bestimmten Bücher. Es gilt heute als eines der wichtigsten autobiographischen Zeugnisse des Seekriegs der Kaiserlichen Marine in der Nord- und Ostsee.
Sprecher:Martina Hesse
Franziska Kleinert
Katrin Steinke
Ernestine Tzavaras
Alexander Schroeder
Daten zu Joachim Ringelnatz:vollständiger Name: Hans Bötticher
geboren: 07.08.1883
gestorben: 17.11.1934
Vita: Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Bötticher), 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, war Schriftsteller, Kabarettist und Maler. Er übte unzählige Berufe aus, fuhr als Schiffsjunge und Freiwilliger der Marine von 1901 bis 1905 zur See. War Hausdichter des Künstlerlokals ,Simplicissimus‘ in München. Machte Bekanntschaft mit der Bohème um Erich Mühsam und Frank Wedekind. Von 1910 bis 1934 veröffentlichte er fast 20 Bücher meist humoristischen Inhalts. 1933 Auftrittsverbot durch die Nazis. 1934 in Berlin gestorben.

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Erstsendung: 16.07.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 5 von insgesamt 131
Vorige/nächste Ausstrahlung:19.04.2019 um 08:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud*
Titel: An der Arche um Acht
Auszeichnungen (2):Deutscher Kinderhörspielpreis: 2006
Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe: 2006
Autor: Ulrich Hub
produziert in: 2006
produziert von: RBB
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Andrea Getto
Bearbeitung: Sabine Worthmann
Komponist: Kalle Kalima
Inhalt: An der Arche um Acht - diese Verabredung hat die Taube mit zwei Pinguinen getroffen. Sie gehören zu den Auserwählten, die auf die Arche Noah dürfen. Doch genau das stellt sie vor ein Problem: sie können unmöglich ihren Freund, den dritten Pinguin, im Stich lassen. Glücklicherweise haben sie eine rettende Idee! Und da auf der Arche ohnehin alles drunter und drüber geht, scheint ihr Plan zu funktionieren. In dieser turbulenten Geschichte um Freundschaft und Solidarität wird mit Leichtigkeit die große Frage nach Gott und der Welt neu formuliert.

Ulrich Hub erhielt für »An der Arche um Acht« den Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis 2006.
Sprecher:Lotta: Nina Weniger
Werner: Axel Wandtke
Joseph: Martin Seifert
Graham: Martin Engler
Mann: Friedhelm Ptok
Hoteliere: Ursula Werner
Daten zu Ulrich Hub:geboren: 02.11.1963
Vita: Ulrich Hub, geboren 1963 in Tübingen, ist Theaterschriftsteller, Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor und lebt in Berlin.

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Erstsendung: 28.10.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 131
Titel: Anna Angsthase
Autor: Helma Sanders-Brahms
produziert in: 2000
produziert von: SRF
Laufzeit: 21 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Eva Demmelhuber
Komponist: Dodo Luther
Inhalt: Habt ihr euch schon mal gewünscht, Flügel zu haben? Für Anna wird dieser Traum eines Abends ganz unerwartet Wirklichkeit. Und das ist für sie erst einmal gar nicht lustig, weil die Mutter nicht wahrhaben will, was da plötzlich aus Annas Armen wächst. Und als sie gar mit einem Flügelschlag an die Decke flattert, ist die Panik groß. Von Arzt und Operation ist die Rede und davon, was die Leute sagen. Anna ist verzweifelt, zumal sie mitanhören muß, wie die Eltern mal wieder heftig streiten und der Vater seine Familie wegen seiner jungen Freundin verlassen will. Da fliegt Anna über die Dächer davon. Durch die Angst um Anna geschieht dann so einiges in der Familie. Schließlich liegen sie alle drei zusammen in Annas Bett. Und da passiert etwas Seltsames: Als Anna Hoffnung hat, daß ihre Familie vielleicht doch zusammenbleibt, da beginnen die Federn an ihren Armen zu verschwinden.
Sprecher:Ueli Jäggi (SPRECHER)
Hans Rudolf Twerenbold (SPRECHER)
Christine Stöckli (SPRECHERINNEN)
Therese Bichsel (SPRECHERINNEN)
Erstsendung: 15.06.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 131
Titel: Artemis Fowl
Autor: Eoin Colfer
produziert in: 1987
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Andrea Otte
Übersetzer: Claudia Feldmann
Inhalt: Ein genialer Meisterdieb, eine kampfbereite Fee und das geheime Buch der Elfen: Artemis Fowl ist gerade mal zwölf Jahre alt, hat aber den Verstand eines Erwachsenen. Der durchtrainierte Computerfreak trägt stets Anzug und Krawatte, darunter hat er jedoch das Herz eines Meisterdiebs - und im Kopf einen unglaublichen Plan: Er will das Vermögen seiner kriminell veranlagten Familie aufbessern. Doch statt wie jeder andere eine Bank zu überfallen, bringt er das Buch der Elfen in seinen Besitz und beschließt, mit einem Haufen Feengold Stammsitz und Ehre der Fowls zu retten. Und so entdeckt er ein Geheimnis. Tief unter der Erde leben sie, die Unterirdischen, die Elfen und Trolle, Gnome und Zwerge, Feen und Kobolde aus den Märchen. Als es ihm gelingt, Holly Short vom Polizeikorps der Unterirdischen gefangen zu nehmen, wird allen bewusst, dass sie es zu tun haben mit Artemis Fowl, dem Meisterdieb.
Sprecher:Günter Junghans (Raven)
Christoph Engel (Charles)
Walfriede Schmitt (Jean)
Werner Kamenik
Ingo Albrecht
Daten zu Eoin Colfer:geboren: 14.05.1965
Vita: Eoin Colfer wurde 1965 in Wexford, Irland, geboren, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Er ist Lehrer und hat mehrere Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien unterrichtet. Mit seinem ersten Roman "Artemis Fowl" gelang ihm der große internationale Durchbruch.
Hompepage o.ä.: http://www.eoincolfer.com/
Erstsendung: 22.05.2004
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 131
Titel: Autopoiesis
Erste Erde Epos (Folge 7)
Autor: Raoul Schrott
produziert in: 1987
produziert von: SWF; WDR
Laufzeit: 102 Minuten
Regie: Michael Farin
Inhalt: Erste Erde Epos ist der Versuch eines modernen Epos in einer Zeit, in der aufgrund immenser Wissensbestände, unzähliger Forschungsdisziplinen und des Verlusts klarer religiöser Ankerpunkte die Gattung „Epos“ unmöglich scheint. Während sich der Mensch in zentralen europäischen Weltschöpfungsmythen noch im Gegenüber zu seinen Göttern situierte und darin alles festgehalten wurde, was über die Welt gesagt werden konnte, geht es Raoul Schrott darum, die Frage nach der humanen Tragweite unseres aktuellen Wissens von der Welt und ihrer Entstehung zu stellen. Dabei können Poesie und Bilderreichtum der Dichtung das anschaulich und emotional erfahrbar machen, wovon die Wissenschaft in abstrakter Terminologie redet. Der Musenbrunnen der Hippokrene auf dem griechischen Berg Helikon gilt seit jeher als inspirativer Quell der Poesie. Ob beim allerersten europäischen Dichter Hesiod, bei den Römern Vergil und Ovid oder in der Renaissance: wer dichten wollte, musste vom Wasser dieses Brunnens trinken. Dichtungstradition umfasst jedoch nicht nur im herkömmlichen Sinne Lyrisches – auch Lukrez, dessen naturwissenschaftliches Lehrgedicht De rerum natura dem Erste Erde Epos Pate steht, berief sich auf den Gang zu dieser Quelle. Ihm folgend, stellt Autopoiesis eine autopoetische Selbstvergewisserung dar. Das Wasser des Musenquells wird dabei aus seinem alten symbolischen Kontext gehoben und zu jener Substanz, in der die allerersten Lebensformen hervorgingen. Die ursprünglich aus dem Nahen Osten stammenden Musen werden dabei zu Figurationen dessen, wie Leben aus Stein, Erde und Wasser entstehen konnte. Und die unterschiedlich möglichen, nie ganz aufgehenden Definitionen von Leben lassen sich so mit dem abgleichen, was die Form eines Gedichts auch ist – eine Zelle von Worten, die das Außen in ein Innen verwandelt und ihren eigenen Stoffwechsel entwickelt; Dichtung, die Welt verarbeitet und uns dabei in ihr lebendig hält. Der biologische Begriff des Lebens als Autopoiesis entspricht darin dem der Auto-poetik: bei der natu
Sprecher:Christoph Eichhorn (Bernd Gerber)
Wolfgang Büttner (Johann Gerber, sein Vater)
Marianne Riedel-Weber (Annemarie Gerber, seine Mutter)
Nina Hoger (Eva Gerber, seine Schwester)
Volkert Kraeft (Erich Gerber, sein Stiefbruder)
Bettina Spier (Jennifer Landowsky)
Ulla Sachse (Angela Grimm)
Berth Wesselmann (Herbert Anderson)
Heidi Vogel (Maike Schumann)
Günter Lamprecht (Hauptkommissar Heinrich Borchert)
Christian Mey (Assistent Peter Timm)
Daten zu Raoul Schrott:geboren: 17.01.1964
Vita: Raoul Schrott, geb. 1964, Lyriker, Romancier, Hörspielautor, Übersetzer. Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin, Innsbruck. 1986 Sekretär des französischen Schriftstellers Philippe Soupault, danach Lektor am 'Istituto orientale' in Neapel. Hörspiele u.a. "lingua franca sonora I-IV" (BR 1994- 1995), "Hotels" (BR 1995, mit Klaus Buhlert, Hörspiel des Jahres 1995), "Finis terrae" (mit Klaus Buhlert, BR/ORF 1996), "Tropen" (BR/HR/ORF 1998), "Die Erfindung der Poesie" (BR/HR/ORF 1998), "Zarzura" (mit Michael Farin, BR 1998), "Die Wüste Lop Nor" (mit Michael Farin, BR 2000, Hörspiel des Monats August), "Gilgamesh" (BR 2001, Hörspiel des Monats Oktober), "Die Blüte des nackten Körpers" (SWR/HR 2010), "Erste Erde Epos"(BR 2013/14).
Erstsendung: 07.03.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 131
Titel: Bash - Latterday Plays - Stücke der letzten Tage
Autor: Neil LaBute
produziert in: 2013
produziert von: DKultur
Laufzeit: 178 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: zeitblom
Übersetzer: Frank Heibert
Inhalt: In "Medea redux" erinnert sich eine junge Frau, wie sie mit 14 von ihrem Lehrer verführt, geschwängert und verlassen wurde und an ein letztes Wiedersehen Jahre später, gemeinsam mit ihrem Kind. In "Iphigenie in orem" beichtet ein Geschäftsmann Probleme im Beruf und den plötzlichen Kindstod seiner neugeborenen Tochter. Und in "A Gaggle of the Saints" erzählt ein College-Paar von einer glamourösen Ballnacht, an deren Rande der Mord an einem Homosexuellen steht. Drei Taten geschehen ohne Grund in einem jungen, glänzenden, düsteren Amerika dieser Zeit. Drei Mörder bekennen, was für sie gar kein Bekenntnis ist, sondern nur die nüchterne Feststellung eines Faktums. Der Tod von anderen als Nebenbeiprodukt eines eigenen tödlich normalen Lebens. Neil LaBute wurde für sein Stück "BASH" bei einer Kritikerumfrage der Zeitschrift "Theater heute" zum "besten ausländischen Autor der Spielzeit 2000/ 2001" gewählt. "Bash" hingegen ist ein Stück, das, wie ein Hörspiel geschrieben, seine Radioumsetzung geradezu formal einfordert und über die Intimität der Stimme erst seine ganze Wirkung erzielt. Der englische Untertitel "Latterday plays - Stücke der letzten Tage" - spielt auf die Mormonen und ihre Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage an, auf die Latterday-Saints.
Sprecher:Roman Knizka (Charley Utter)
Inga Busch (Jane Cannary)
Werner Wölbern (Wild Bill)
Horst Mendroch (Barmann/William/Kurier)
Martin Engler (Harry/Reporter)
Peter Jordan (Bader/Mann)
Sabin Tambrea (Malcolm Nash)
Jörg Hartmann (Steve/Jack Langrishe)
Stephanie Eidt (Elisabeth Langrishe)
Nina Kunzendorf (Agnes Lake)
Florian Lukas (A.W.Merrick / Dr. Sick)
Tonio Arango (Phatty/Prediger)
Gerd Wameling (Al Swearingen)
Katja Sieder (Swearingens Frau/Hure)
Bernd Stegemann (Boone May)
Kai Scheve (McCall/Gast)
Guntbert Warns (Bullock/Bufford/Kutscher)
Lisa Hrdina (Lurline Monti Verdi/Ärztin)
Ilja Richter (Captain Crawford)
Reiner Schöne (Erzähler)
Daten zu Neil LaBute:Vita: Neil LaBute, geboren 1963, lebt als Dramatiker und Drehbuchautor in Fort Wayne/Indiana, USA. Bekannt wurde er mit seinen Filmen "In the Company of Men" (1997) und "Nurse Betty" (2000).
Erstsendung: 27.02.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 131
Titel: Boy Wonder
Autor: James Robert Baker
produziert in: 2000
produziert von: DKultur
Laufzeit: 87 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Joachim Gies
Übersetzer: Brigitte Helbling
Andreas Senn
Inhalt: Die Traumfabrik Hollywood hat Leichen im Keller. "Es gibt Teenager, die sich auf LSD mit der Motorsäge selbst enthaupten; verzweifelte Schauspieler, die im Wahn ihre Mütter erstechen; es gibt tote Starletts und nekrophile Latex-Girls; Massenmörder und Drogenwracks - die ganze Palette an menschlichen Trieben eben, mit denen in Hollywood die Produktivkräfte entfesselt werden. Mit viel Liebe zum Trash und unapettitlichen Details montiert Baker aus Zeitzeugenaussagen den Werdegang des Filmproduzenten Shark Trager zusammen, der vom Underground-Regisseur in den Sixties über billige Sex-Movies und Katastrophenepen zum Oscar-Gewinner aufsteigt. Mit der Größe seines Ruhms wächst auch die Maßlosigkeit der Phantasien: Irgendwann ist es dann egal, ob die Morde, Koksorgien, Fickexzesse und Triperlebnisse vor der Kamera oder nur im Kopf der Beteiligten stattgefunden haben. Tatsächlich funktioniert 'Boy Wonder' wie ein filmischer Schnelldurchlauf von 'Supervixen' bis 'ET'. Die Biographie bleibt zwar fiktiv, gewisse Ähnlichkeiten mit Steven Spielberg oder Francis Ford Coppola sind aber verblüffend." (Harald Fricke in der taz)
Sprecher:Horst Bollmann (Otto Korner/Erzähler)
Stefan Wigger (Benno Hamburger)
Hermann Lause (Dr. Comyns)
David Hirsch (Nahum Lipschitz)
Henning Schlüter (Lazar Poliakov)
Klaus Herm (Adolphe Sinsheimer)
Leslie Malton (Mandy Dattner/Magda Damrosch)
Lieselotte Rau (Hermione Perlmutter)
Eleonore Zetsche (Tosca Dawidowicz)
Irm Hermann (Selma Gross)
Claudia Hübbecker (Meta, Korners erste Frau)
Jörg Jannings (Korners Vater)
Matthias Walter (Tristan Tzara (zwanzigjährig))
Daten zu James Robert Baker:geboren: 18.10.1946
gestorben: 05.11.1997
Vita: James Robert Baker (* 18. Oktober 1946 in Long Beach, Kalifornien; † 5. November 1997 in Pacific Palisades, Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Drehbuchautor und Schriftsteller.

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Erstsendung: 26.02.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 131
Titel: Büchners Bote
Autor: Hermann Kretzschmar
produziert in: 2011
produziert von: HR; SWR
Laufzeit: 107 Minuten
Regie: Hermann Kretzschmar
Komponist: Hermann Kretzschmar
Dramaturgie: Manfred Hess
Inhalt: »Mein Hörstück ist eine sprachlich-musikalische Aneignung von Georg Büchners 'Der Hessische Landbote'. Eingearbeitet sind Zitate aus dem 'Fatalismusbrief' Büchners von 1834, kurz vor der Veröffentlichung des 'Hessischen Landboten' geschrieben, sowie Wilhelm Müllers Gedicht 'Der Wegweiser' aus Schuberts 'Winterreise', ferner Passagen aus 'Der Kommende Aufstand', ein Essay der 2007 anonym erschienen ist und aus Henry David Thoreaus Essay 'Über die Pflicht zum Ungehorsam gegenüber dem Staat' von 1849.

Den zentralen musikalischen Fokus bildet ein Blechbläserquartett, das einerseits die Welt des Volksaufstandes mit marschähnlichen Stücken evoziert, andererseits Schuberts Lied als eine Art Kassiber der damaligen Zeit weiterträgt. So wird plötzlich die Schubertsche Liedbegleitung einem Gesang unterdrückter aus der Public Library New York amerikanischer Sepharden unterlegt.

Die Schauspieler eignen sich den Text auf spielerische Weise an, gesungen oder im Stil der Rezitation von Werken der Konkreten Poesie.

Meine Arbeit verweist auf AgitProp-Lehrstücke aus den 20er Jahren, aber nur als eine von vielen Verfahrensweisen der Textübertragung, um aus der Distanz und im Zitat den Text zu ironisieren, zu brechen oder zu verstärken - je nachdem, ob er biblische Thematik bemüht, serielle Auflistungen von Zahlen über Staatsausgaben transportiert, geschichtliche Rückschauen und nationale Vergleiche anstellt oder gar die Dringlichkeit eines Volksaufstandes fordert.

Dabei stellte ich mir die Fragen: Sind heute noch gesellschaftliche Zustände wie im Landboten beschrieben existent?« [Hermann Kretzschmar]
Sprecher:Lars Rudolph (Kuno Kohn)
Christian Redl (Erzähler)
Sandra Bayrhammer (Ilka Leipke)
Bernd Michael Lade (Max Mechenmal)
Klaus Burger
Daten zu Hermann Kretzschmar:geboren: 1958
Vita: Hermann Kretzschmar, geboren 1958, studierte zunächst Schulmusik und Germanistik sowie im Anschluss Klavier bei Bernhard Ebert in Hannover. 1985 wurde er Mitglied des Ensemble Modern, arbeitet dort als Solist und Kammermusiker. 1994 gründete er gemeinsam mit Catherine Milliken und Dietmar Wiesner HCD-Productions. HCD veröffentlichte die CDs ›Migrations‹ (Werke von Paul Bowles), ›Surface Tension‹ (Werke von Thomas Skempton) und die Hörstücke ›Denotation Babel‹ (Prix Italia 1999), ›Cosmic Memos‹ nach Calvino und ›Die Blüte des nackten Körpers‹ (R. Schrott, 2011). Seit 2001 realisierte Kretzschmar folgende Hörstücke: ›Zur Zeit-revisited‹ (2001/3), ›John Cages Stufen‹ (2002), ›Strahlungen‹ (2004) (Hörspiel des Monats Mai), ›Harmonies of Paradise‹ (2006), ›Doktor Faustus‹ (2007), ›Arnold auf dem schönen Berg‹ (2009), ›Der Tod in Rom‹ (2009), ›Het Witte Kind‹ (2010), ›Kuno Kohns Capriccio‹ (2011), ›Soundcuts Wasserkuppe‹ (2011). Auf seiner Porträt-CD bei Ensemble Modern Medien veröffentlichte er ›Knotts Klavier‹, Werke 1991-2007.
Erstsendung: 17.10.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 131
Titel: Cigla
Autor: Filip Sovagovic
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Jörg Jannings
Übersetzer: Mirjana Wittmann
Klaus Wittmann
Inhalt: Sie bilden eine Zwangs- und Zweckgemeinschaft. Sie sind die Reste einer Familie. Sie reden - meist bei Tisch - übereinander, manchmal miteinander, und sie leben mitten im Krieg. Mit "Cigla" hat der in Zagreb lebende Autor auf komisch brüchige Art den kroatisch-serbisch-bosnischen Krieg thematisiert. Vier Brüder verbringen in ihrer abgenutzten Wohnung die Jahre zwischen 1991 und 1995. Levi, einst Zögling der jugoslawischen Luftwaffenakademie, hat sich zum pazifistischen Hippie verpuppt und hängt als Frührentner herum. Stanko ist arbeitslos, geschieden, unpolitisch und unzufrieden. Adam spielte vor dem Krieg Klavier in einer Bar. Cigla (Ziegelstein) ist mit 25 Jahren der Jüngste. Er liebt und schwebt orientierungslos aber heiter zwischen allen Fronten, bis er eingezogen wird. Als er nach drei Jahren wiederkommt, ist er ein gebrochener Mann. In der Wohnung hat sich nichts geändert, und Cigla verschwindet aus der nicht mehr lebbaren Welt.
Daten zu Filip Sovagovic:Vita: Filip Savogovic, geboren 1966 in Zagreb, ist Autor und Schauspieler an den wichtigsten kroatischen Theatern. Für "Cigla", sein zweites Theaterstück, erhielt er 1999 den Theaterpreis für das beste kroatische Stück.
Erstsendung: 11.03.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 131
Titel: Das brave Teufelchen
Autor: Carola Zinner
Xaver Frühbeis
Pierre Gripari
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 87 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Walter Wippersberg
Eva Demmelhuber
Inhalt: Ein Teufelssohn, der immer folgsam und lieb ist, in der Schule tut, was der Lehrer sagt, artig die Hausaufgaben macht und sogar den armen Seelen im Fegefeuer hilft, das ist zuviel für einen echten Höllenfürsten. Aber es kommt noch schlimmer: Der kleine Höllensproß will unbedingt in den Himmel kommen, um Gott ganz nahe zu sein. Nur, wie soll das ein armer kleiner Teufel schaffen? Ganz ohne Freunde geht das natürlich nicht. Und selbst die himmlische Aufnahmeprüfung besteht der kleine Teufel mit Witz und einem kindlichen Gottvertrauen. Nun darf er mit Hilfe der Mutter Maria ein richtiges hübsches Engelchen werden. Nur die Reste der einstigen teuflischen Hörner erinnern noch an seine Herkunft.
Sprecher:Werner Wölbern
Friedhelm Ptok
Peter Roggisch
Wolfgang Forester
Rena Pieper
Winn Le Vert
Daten zu Carola Zinner:Vita: Geboren bin ich in tröstlicher Nähe zur "Historischen Wurstkuchl" in Regensburg, aufgewachsen mit Watzmann-Blick in Berchtesgaden. Weil das Taschengeld klein war und die Reiselust groß, begann ich früh mit dem Geld-Verdienen: Als Souvenir-Verkäuferin in St. Bartholomä und auf dem Kehlsteinhaus, als Nachhilfelehrerin für Grundschulkinder, als Bedienung im Loiplstüberl und im Schwabinger Podium. Das Schreiben für die SZ führte dann zum späteren Beruf.
Hompepage o.ä.: http://www.br.de/radio/bayern2/service/moderation/moderatoren-radiomikro-carola-zinner100.html
Erstsendung: 02.04.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 131
Titel: Das Echo der Erinnerung
Autor: Richard Powers
produziert in: 1991
produziert von: HR
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Fabian von Freier
Bearbeitung: Fabian von Freier
Übersetzer: Manfred Allié
Inhalt: Karin Schluters erhält die Information, dass ihr Bruder Mark einen Autounfall hatte. Mehr will der Pfleger am Telefon nicht sagen. Im Krankenhaus erfährt sie, dass Mark im Koma liegt. Zudem leidet er als Folge eines Schädel-Hirn-Traumas unter partieller Amnesie und dem seltenen Capgras-Syndrom. Er erkennt seine Schwester nicht, sondern vermutet in ihr eine auf ihn angesetzte Agentin. Hingebungsvoll kümmert sich die Schwester um den jüngeren Bruder, für den sie immer schon da war. Und tatsächlich erwacht Mark schließlich wieder aus der Tiefe des Komas. Stück für Stück erkämpft er sich seine Wirklichkeit zurück. Nur der Unfall selbst bleibt ihm ein schwarzes Loch - und weiterhin will er seine Schwester nicht annehmen. In ihrer Verzweiflung sucht Karin nach Hilfe und stößt auf Dr. Weber, dessen Bücher über neurologische Phänomene sie faszinieren. Weber, gefesselt von der Möglichkeit dieses seltene Syndrom in Augenschein zu nehmen, sagt zu. Er ahnt nicht, dass die Zerstörung winziger Neuronen in den Synapsen auch seine bisherige Arbeit in Frage stellen können.
Erstsendung: 14.12.2008
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 131
Titel: Das Ende der Paraden
Autor: Ford Madox Ford
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Hermann Anders
Übersetzer: Joachim Utz
Inhalt: Ein 7-teiliges Hörspiel.

I. Manche tun es nicht (Teile 1+2)
II. Keine Paraden mehr (Teile 3+4)
III. Der Mann, der aufrecht blieb (Teile 5+6)
VI. Zapfenstreich (Epilog) (Teil 7)

Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zu nehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: Als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau.

Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie Das Ende der Paraden das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter.

Im ersten Band, "Manche tun es nicht", ist der Rosenkrieg mit seiner Frau Sylvia, die zwischenzeitlich mit einem anderen durchgebrannt war, in vollem Gange.
Da bricht der Erste Weltkrieg aus und Christopher Tietjens meldet sich freiwillig, er flüchtet gleichsam an die Front und lässt die junge Valentine Wannop, in die er sich verliebt hat, zurück, ohne sich mit ihr eingelassen zu haben. Denn Tietjens gehört zu denen, die moralisch integer bleiben wollen, die es eben nicht tun.

"Keine Paraden mehr", der zweite Band, zeigt den Helden dann in Frankreich an der Front, inmitten von Waffenlärm, Schlamm und Blut, während seine Ehefrau sich vor der Presse inszeniert. Erst als ihr klar wird, dass Tietjens sich neu verliebt hat, versucht sie, ihn zu verführen und zurückzugewinnen.

Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten.

Als Epilog rekapituliert der vierte Band, "Zapfenstreich", schließlich aus der Sicht vieler verschiedener Figuren in Christopher Tietjens Umfeld, was sich in den vergangenen Jahren ereignet hat. Tietjens lebt zusammen mit Valentine, die ein Kind von ihm erwartet, seinem sterbenden Bruder Mark und dessen französischer Geliebter auf dem Familienanwesen. Der Bruder hat am Tag des Waffenstillstandes beschlossen, nie mehr zu sprechen. Diese Sprachlosigkeit angesichts der inneren und äußeren Umwälzungen des Systems ist symptomatisch für den gesamten Text und für die Zeit, in der er spielt.

Das nicht Gesagte oder nicht Sagbare ist auch die Herausforderung für die siebenteilige Hörspielproduktion, die Klaus Buhlert aus Ford Madox Fords vier Romanbänden inszeniert hat. Die Bruchstücke, Wortfetzen, Eindrücke und Vorstellungen verdichten sich immer wieder zu dynamischen Musiktableaus, die das Kriegsgetöse lautmalerisch hörbar machen, die Leitmotive hervorheben und so ihr eigenes akustisches Bild von Ford Madox Fords Welt zeichnen.
Sprecher:Birgit Frohriep
Otmar Richter
Eva Schäfer
Achim Petry
Werner Troegner
Franziska Troegner
Peter Miething
Daten zu Ford Madox Ford:vollständiger Name: Ford Hermann Hueffer
geboren: 17.12.1873
gestorben: 26.06.1939
Vita: Ford Madox Ford, eigentlich Ford Hermann Hueffer (* 17. Dezember 1873 in Merton, Surrey, England; † 26. Juni 1939 in Deauville, Calvados, Frankreich) war ein englischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.01.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
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dra
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dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Treffer 16 von insgesamt 131
Titel: Das Mädchen, das sterben sollte
Autor: Glyn Maxwell
produziert in: 2003
produziert von: Jana Schuldt; Andrea Ki
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Übersetzer: Martina Tichy
Inhalt: Susan Mantle kommt tränenüberströmt aus einer Sitzung mit einer Wahrsagerin, die ihr eine unheilvolle Prophezeiung machte: "Sie werden berühmt. Sie werden reich. Sie werden einem großen dunklen Fremden begegnen. Sie werden nein zu ihm sagen bis zu dem Tag an dem Sie ja zu ihm sagen. Am Tag darauf werden Sie sterben." Solchermaßen aufgelöst hält ihr ein Fernsehteam eine Kamera vors Gesicht, das gerade auf Jagd nach Reaktionen auf eine ganz andere Tragödie ist: Ein Hollywood-Star soll bei einem Attentat ums Leben gekommen sein. Susan stammelt ein Dylan Thomas-Zitat ins Mikrofon: "Dem Tod wird kein Reich mehr bleiben". Ihr tränenüberströmtes Gesicht macht sie über Nacht zum Herzens-Star der Briten. Auf einmal ist sie Mittelpunkt einer clever inszenierten Reality Show. Ab sofort ändert sich ihr ganzes Leben. Sie ist auf der Flucht - sowohl vor den Medien als auch vor der Todes-Prophezeiung.
Sprecher:
offen
Wiebke Binder
Markus Gärtner
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 131
Titel: Das Magische Labyrinth (1. Teil: Nichts geht mehr)
Autor: Max Aub
produziert in: 2001
produziert von: BR; Eichborn-Verlag
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Albrecht Buschmann
Stephanie Gerhold
Inhalt: Fast 30 Jahre arbeitete der spanische Schriftsteller Max Aub an dem Roman-Zyklus "Das Magische Labyrinth", einem umfangreichen erzählerischen Werk über den Spanischen Bürgerkrieg. "Nichts geht mehr", der erste Band, erschien 1943 in Mexiko, der sechste und letzte 1968. Seit dem Frühjahr 1999 bis zum Herbst 2002 bringt der Eichborn Verlag die vollständige Edition "Das Magische Labyrinth" in deutscher Sprache heraus. Der Bayerische Rundfunk wird den gesamten Zyklus in sechs Hörspieladaptionen präsentieren, die jeweils zur Ursendung im Eichborn-Verlag als CD erscheinen. Im Mittelpunkt des gewaltigen Romankosmos "Das Magische Labyrinth" steht das Lebensthema Aubs: das Schicksal einfacher Menschen vor dem Hintergrund des Spanischen Bürgerkriegs.
Sprecher:Peter Gavajda (Erzähler)
Rolf Boysen (Don Leonardo)
Stefan Hunstein (Hauptmann Juan Fajardo)
Peter Albers (Melder)
Robinson Reichel (Journalist)
Christa Berndl (Mutter)
Armin Berger (Fahrer)
Herbert Rohm (Major)
Michael Tregor (Gerichtsdiener)
Daten zu Max Aub:geboren: 02.06.1903
gestorben: 22.07.1972
Vita: Max Aub (1903-1972), geboren in Paris, gestorben in Mexico City, war der Sohn eines Deutschen und einer Französin. Er lebte in Frankreich, Spanien und nach 1942 im Exil in Mexiko. 1937 gab er als spanischer Kulturattaché Picasso den Auftrag für "Guernica". Er arbeitete als Dozent für Filmtheorie und -technik, war Drehbuchautor, Regisseur, Zeitschriftenherausgeber. Er verfasste Gedichte, Essays, Dramen. Themen seiner Romane sind die Zeit vor und während des spanischen Bürgerkriegs, sein Aufenthalt in französischen und algerischen Gefängnissen. In deutscher Übersetzung erschienen u.a. "Meines Vaters Sohn" (1965), "Der Aasgeier" (1966), "Die besten Absichten" (1996), "Der Mann aus Stroh" (1997), "Jusep Torres Campalans" (1997).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.06.2000
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 131
Titel: Das Schloss
Autor: Franz Kafka
produziert in: 1991
produziert von: NOS
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Inhalt: Drei Gassen, zwei Gasthöfe und ein Schloss. Alles auf engstem dörflichen Raum: Draußen ist Winter. Der rätselhafte Neuankömmling K. betritt diese kleine, kalte Welt des Grafen Westwest mit ihren eigenen und eingefahrenen Gesetzen. Den Makel eines ewig Überzähligen, des Außenseiters, wird er, "Landvermesser" K., hier nie verlieren. Ob der Gast im Dorfgasthaus ein heimatloser Querulant ist oder wirklich als Landvermesser kommt, das wird in der fragmentarischen Versuchsanordnung "Das Schloss", die Franz Kafka 1922 schrieb und die 1926 posthum von seinem Freund Max Brod veröffentlicht wurde, nie eindeutig geklärt. Erstarrung und Bürokratie, Willkür, Argwohn und Fremdenhass verbergen sich hinter den winterlichen Masken dörflicher Stumpfheit. Hier ist offenbar das moralisch reinigende Mandat des wehrhaften Außenseiters gefragt. Kafka lässt seinen Helden K. erst einmal hungrig, müde und allein eintreffen, in der ungastlichen Wirtsstube des 'Brückenhofes'. Doch An- und Weiterkommen, das schwant auch dem Kafka-unkundigen Zuhörer, werden schnell zum heiklen Unterfangen. Der Zutritt zum mysteriösen Schloss bleibt K. beharrlich verwehrt. Ohne Status und Legitimation wird er zusehends zum Irrgänger – ähnlich den Ortsansässigen, die teilnahmslos durch die "hiesige Ordnung der Dinge" treiben, ohne dass "Ordnung" oder "Dinge" je durchschaubar wären. Nur in den Anfangskapiteln des Romanfragments wird überhaupt eine Handlung entwickelt. Alle weiterführenden Kapitel dagegen sind durch lange in sich kreisende Gespräche geprägt. Der kausale Ablauf verliert sich zunehmend. Ob der bürokratische Apparat des Schlosses K. will oder nicht, ob die Bauern ihm trauen, die Schankmädchen ihn lieben, das bleibt ungewiss; der 'Roman' bleibt Fragment.

Die Chiffren der Entfremdung, die Kafkas "Das Schloss" bietet, überträgt die 12-teilige Hörspielproduktion von Klaus Buhlert in eine dunkel ironische Inszenierung von Sprache und Klang.
Daten zu Franz Kafka:geboren: 03.07.1883
gestorben: 03.06.1924
Vita: Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren, wo er fast sein ganzes Leben verbrachte. Nach dem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, absolvierte er ein einjähriges Rechtspraktikum und arbeitete schließlich bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung 1922 bei der Prager "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt". 1907 begann er mit dem Schreiben. Seine testamentarisch zur Verbrennung bestimmten Schriften blieben größtenteils erhalten. Neben den Romanen "Amerika" (1927), "Der Prozess" (1925) und "Das Schloss" (1926) sowie den Tagebüchern und Briefen sind es vor allem die Erzählungen, die Kafkas Ruhm begründet haben. Er starb am 3. Juni 1924 an einer Tuberkuloseerkrankung.
Hompepage o.ä.: http://www.franzkafka.de/franzkafka/home/
Erstsendung: 15.01.2017
Datenquelle(n): dra
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Webfund
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Treffer 19 von insgesamt 131
Titel: Das Tier der Zeit (Teil 1 aus Die Rede an die Tiere)
Autor: Valère Novarina
produziert in: 1964
produziert von: NDR; SDR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Leopold von Verschuer
Bearbeitung: Leopold von Verschuer
Übersetzer: Leopold von Verschuer
Inhalt: Ein Mann auf einem Friedhof für Menschen und Tiere. Seine Rede geht an die Tiere. Er bekommt keine Antwort, redet sich in Rage.

Ein Mann spricht zu Tieren, das heißt zu Wesen ohne Antwort. Er spricht zu dreihundert stummen Augen. Seine Rede ist ein Navigieren durch sein Inneres, durch seine Sprache und in seinen Wörtern. Ein Mensch spricht zu Tieren von Dingen, über die man nicht redet: was wir zum Beispiel erleben, wenn wir an Grenzen geraten, zerrissen in der größten Dunkelheit und nicht weit vom Licht, wortlos und kurz vor einer Lösung.
Das Buch "Le discour aux animaux" erschien 1987 und enthält zwei Teile: "Das Tier der Zeit" und "Die Unruhe".
Sprecher:Ulrich Matschoss
Ernst August Schepmann
Hans Mahnke
Günther Lüders
Hans Helmut Dickow
Ludwig Anschütz
u.a.
ergänzender Hinweis: Ton: Thomas Monnerjahn
Daten zu Valère Novarina:geboren: 04.05.1947
Vita: Valère Novarina, geboren 1947, Schriftsteller, Regisseur, Zeichner und Maler. Werke u.a. "Die eingebildete Operette" (2001); "Brief an die Schauspieler und Für Louis de Funès" (2007); "Lichter des Körpers" (2011).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.05.2016
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 131
Titel: Der Affe
Autor: Katja Reinicke
produziert in: 1947
produziert von: Radio Frankfurt
Laufzeit: 206 Minuten
Regie: Thomas Leutzbach
Komponist: Wolfgang Rudolph
Inhalt: Zwei Journalisten interviewen den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Adam Smith, der ein zukunftshumanistisches Programm verkündet. Damit ist er sich seines Wahlsiegs sicher. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass die beiden ein dunkles Kapitel seiner Vergangenheit ans Licht bringen könnten: Smith war Student am Genforschungs-Institut eines gewissen Professor Benrath und wirkte dort an Gen-Experimenten mit. Als sein Kommilitone Norman Miller spurlos verschwand und der Professor kurze Zeit später in die Psychiatrie eingewiesen wurde, zerplatzte der Traum. In Millers Tagebuchaufzeichnungen finden sich Notizen zu Kreuzungsversuchen zwischen Menschen und Affen, die eine Art Übermensch züchten sollten: Der Intellekt des Menschen paarte sich synthetisch mit der gesteigerten Wahrnehmungsfähigkeit und der Kraft des Tiers. Offenbar hatten sich Miller und Smith für Selbstversuche zur Verfügung gestellt - aber nur einer hat überlebt. Denn da kam die Libido ins Spiel: Norman verliebte sich in Theresa, die Tochter Benraths. Das weckte Adams Eifersucht, außerdem wollte Benrath seine wohlerzogene Tochter nicht dem unzivilisierten, triebgesteuerten Affenmenschen überlassen ...

Ein Science-Fiction-Krimi als zeitgemäße Variation des Frankenstein-Stoffs, mit philosophisch-hirnphysiologischen Überlegungen zur conditio humana.
Sprecher:Ursula Langrock
Fränze Roloff
Kurt Buecheler
Wolfgang Büttner
Stephan Hermlin
Siegfried Lowitz
Richard Münch
Werner Siedhoff
Werner Xandry
Cilly Bauer
Georg Bahmann
Ellen Daub
Kurt Dommisch
Herbert Ebelt
Cajetan Freund
Lucia Gehrig
Kurt Glass
Hans-Otto Grünefeldt
Hans Otto Hilke
Botho Jung
Karl Kollander
Erich Lissner
Anna Mangert
Gerhard Plantikow
Liselotte Quilling
Rudolf Rieth
Charly Wimmer
Erstsendung: 10.10.2006
Datenquelle(n): dra
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    11. Januar 2015
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