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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel: Amerika oder Der Verschollene
Autor: Franz Kafka
produziert in: 2011
produziert von: SWR
Laufzeit: 121 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Komponist: Max Knoth
Inhalt: Im Gespräch mit dem Freund Max Brod (1884 - 1968) sprach Franz Kafka von seinem "amerikanischen Roman", weshalb Max Brod das Fragment von Kafkas Romandebüt 1927 unter dem Titel "Amerika" veröffentlichte. Erst 1946 erwähnte Brod im Nachwort zur dritten Ausgabe, Kafka habe in seinem Tagebuch (31.12.1914) den Titel "Der Verschollene" notiert. "Der Verschollene" erzählt die Geschichte des 17-jährigen Karl Roßmann, der von seinen Eltern nach New York eingeschifft wird, weil er ein Dienstmädchen geschwängert hat. Die Eltern wollen so der Schande und Alimentezahlung entgehen. Ungenügend vorbereitet und ausgestattet erreicht Karl Roßmann den Hafen von New York und freundet sich noch auf dem Schiff mit einem Heizer an. Diese Begegnung stellt die Weichen für seine Ankunft in der Neuen Welt. Karl Roßmann gehört zur zweiten Generation deutschsprachiger Immigranten aus der Donaumonarchie, die in den USA eintreffen und unter teilweise jämmerlichen Bedingungen versuchen, ihr Glück zu machen. Aus dem beschaulichen Prag der k. u. k.-Zeit kommend, trifft der junge Mann auf eine Welt, in der Autoschlangen die Straßen verstopfen, riesige "Callcenter" betrieben werden und von den Menschen voller Arbeitseinsatz bei minimaler Bezahlung und Freizeit gefordert wird. Erfolgreiche Geschäftsprinzipien gelten mehr als Familien- und Freundschaftsbande und eine Arbeitsstelle ist genauso schnell verloren, wie sie zu gewinnen ist.
Sprecher:Jörg Pohl (Karl Roßmann)
Cornelius Obonya (Erzähler 1, Kaptän, Green, Delamarche, Oberportier, Leiter der Kanzlei)
Martin Reinke (Erzähler 2, Heizer, Pollunder, Robinson, Polizist, Schreiber der Kanzlei)
Rainer Bock (Erzähler 3, Onkel, Oberkellner, Personalchef, Diener)
Bastian Semm (Erzähler 4, Junger Mann, Diener, Mack, Bess, Renell, Giacomo)
Bibiana Beglau (Erzählerin 1, Klara, Fanny)
Juliane Koren (Erzählerin 2, Oberköchin)
Rebecca Klingenberg (Erzählerin 3, Therese, Frau mit dem Kinderwagen)
Daten zu Franz Kafka:geboren: 03.07.1883
gestorben: 03.06.1924
Vita: Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren, wo er fast sein ganzes Leben verbrachte. Nach dem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, absolvierte er ein einjähriges Rechtspraktikum und arbeitete schließlich bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung 1922 bei der Prager "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt". 1907 begann er mit dem Schreiben. Seine testamentarisch zur Verbrennung bestimmten Schriften blieben größtenteils erhalten. Neben den Romanen "Amerika" (1927), "Der Prozess" (1925) und "Das Schloss" (1926) sowie den Tagebüchern und Briefen sind es vor allem die Erzählungen, die Kafkas Ruhm begründet haben. Er starb am 3. Juni 1924 an einer Tuberkuloseerkrankung.
Hompepage o.ä.: http://www.franzkafka.de/franzkafka/home/
Erstsendung: 20.02.2011
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 16
Titel: Da oben ist es voll
Autor: Jens Rachut
produziert in: 2014
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Jens Rachut
Komponist: Thomas Wenzel
Inhalt: Skeptiker haben es immer geahnt: Auch im Jenseits ist es nicht tröstlicher oder besinnlicher als im Diesseits. Aber das hier ist das Worst-Case-Szenario: Tote im 40-Sekunden-Takt, drängende Überfüllung, hoffnungslos überlastete himmlische Sachbearbeiter und ein Chef, der sich schon seit Jahren nicht mehr blicken lässt. Und weil alles voll ist da oben, mietet sein Stellvertreter im Untergeschoss beim Teufel weitere Stellfläche an, um die Seelen zwischen zu parken.

Aber auch in der Hölle ist die Welt längst nicht mehr in Ordnung. Und überall ruft ständig der Kuckuck. Gibt’s das auch im Jenseits, ein böses Omen?
Sprecher:Malte Sundermann (Boncho, Stellvertreter von Gott)
Jörg Pohl (Zollengel Pirsco)
Michael Weber (Zollengel Ganco)
Jenny Frank (Sergeant Engel)
Lisa Hagmeister (Verliebte vom Teufel, später tot, dann Engel)
Gereon Klug (Tesco, Caddie von Gott)
Siegfried Terpoorten (Berater vom Teufel)
Moritz Growe (Teufel)
Jens Rachut (Kuckucks-Fänger)
Michael Hubertus (Briefkasten)
Franziska Hartmann (E-Mail-Postfach)
Piroschka Heinecke (Telefonfrau)
Katharina Romanenko (Ministerin)
Daniel Lommatsch (Forscher)
Rosi Scheffler (Engel 1)
Swantje Unterberg (Engel 2)
Magda Rachut (Engel 3)
Immo Kutz (Engel 4)
Peta Devlin (Restaurantbesitzerin)
Daten zu Jens Rachut:geboren: 1954
Vita: Jens Rachut, Sänger und Texter der Bands "Dackelblut", "Oma Hans" oder "Kommando Sonnenmilch", spielt, schreibt und realisiert Theaterstücke und Hörspiele - zuletzt "Wilhelm Tell" im Züricher Theater am Neumarkt und "Schwesternmilch", WDR 2012.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.09.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 16
Titel: Das Paradies der kleinen Dinge - Ein gemeinsames Tagebuch
Autor: Sophia Hawthorne
Nathaniel Hawthorne
produziert in: 2017
produziert von: HR
Laufzeit: 87 Minuten
Genre: Historisch; Biografie
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Dramaturgie: Peter Liermann
Übersetzer: Alexander Pechmann
Inhalt: Im Sommer 1842, wenige Wochen nach ihrer Hochzeit und dem Entschluss, im alten Pfarrhaus in Concord ein gemeinsames Leben anzufangen, beginnen Nathaniel Hawthorne und seine Frau Sophia ein gemeinsames Tagebuch. Warum und für wen? – wir wissen es nicht. Um ihr Glück, einander gefunden zu haben, festzuhalten? Aus Angst, es könnte sich wieder ver-flüchtigen? Um einander das Glück ihres jungen Ehelebens zu bestätigen? Aus Angst davor, der andere könnte anders empfinden? Um es zu bewahren, zu betrachten, um es zu spiegeln: ein doppeltes Paradies? Oder um das Paradies zu beschwören, es mittels Sprache überhaupt erst zu schaffen? Die erste Zeit ihrer Ehe, die das Tagebuch begleitet, war nicht ganz unbe-schwert. Geldsorgen, eine Fehlgeburt, die Einsamkeit des abgeschiedenen Lebens auf dem Lande: All das findet sich hier in Andeutungen, auch wenn Sophia Hawthorne einen Teil des Tagebuchs nach dem Tod ihres Mannes zerstört hat. Und trotzdem, in seinen schönsten Momenten zeigt es mit zauberischer Leichtigkeit, voll Heiterkeit und Gelassenheit, wo das Paradies verborgen sein könnte: in den kleinen Dingen des Alltags.
Sprecher:Sandra Hüller (Sophia Hawthorne)
Jörg Pohl (Nathaniel Hawthorne)
Daten zu Nathaniel Hawthorne:geboren: 04.07.1804
gestorben: 19.05.1864
Vita: Nathaniel Hawthorne (* 4. Juli 1804 in Salem, Massachusetts; † 19. Mai 1864 in Plymouth, New Hampshire) war ein amerikanischer Schriftsteller der Romantik. Mit seinen oft allegorischen Romanen und Kurzgeschichten erlangte er Weltgeltung.

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Erstsendung: 11.06.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 16
Titel: Der Glückliche
Autor: Roswitha Quadflieg
produziert in: 2012
produziert von: RB; WDR
Laufzeit: 61 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Der Arzt Leopold Wagner wird 1938 wegen einer Führer-Beleidigung auf Veranlassung der Gestapo verhaftet. Gefängnis und KZ bleiben ihm erspart, er wird in eine Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke eingewiesen. Hier verbringt er die nächsten 21 Jahre. Drei Tage nach seiner Entlassung 1959 stürzt Leopold Wagner auf einer Gebirgswanderung in Begleitung seiner Schwester unter rätselhaften Umständen in den Tod. 25 Jahre später kommt es zu einem Treffen der Angehörigen, eingeladen sind auch ein Rechtsanwalt, ein früherer Arzt der Heilanstalt und ein ehemaliger Mitinsasse. Verhandelt wird die Lebensgeschichte von Leopold Wagner. War er verrückt oder nur ein streitbarer, unangepasster Charakter? Wurde er in den Tod gestürzt, war es Freitod oder doch ein Unfall? Die eigentliche Tragödie jedoch ist die Familie selbst.
Sprecher:Katharina Matz (Cordula)
Doris Kunstmann (Hannah)
Sabine Orléans (Gesche)
Angelika Thomas (Rose)
Gabriela Maria Schmeide (Charlotte)
Gustav Peter Wöhler (Lorenz)
Jörg Pohl (Kevin)
Jürgen Uter (RA Klose)
Dietrich Mattausch (Dr. Schmidt)
Christoph Bantzer (Weiß)
ergänzender Hinweis: Es existiert eine Kurzfassung (53 Minuten), sowie die ungekürzte Fassung von 61 Minuten.
Daten zu Roswitha Quadflieg:geboren: 1949
Vita: Roswitha Quadflieg, geboren 1949 in Zürich, studierte Malerei, Graphik, Illustration und Typographie in Hamburg. Von 1973 bis 2003 arbeitete sie für die Raamin-Presse. Als letzter Band (28. Druck) erschien das bis dahin unveröffentlichte Hamburg-Kapitel aus Samuel Becketts „German Diaries“ 1936, „Alles kommt auf so viel an“. Ab 1985 und seit 2003 ausschließlich ist die Schriftstellerin. Sie verfasst Romane, Essays, Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher. Seit 2012 lebt sie in Berlin.
Erstsendung: 30.11.2012
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 16
Titel: Der Seuchenprinz 1: Der Seuchenprinz
Autor: Jens Rachut
produziert in: 2006
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Ronald Henseler
Komponist: Jonas Landerschier
Inhalt: "Wenn Sie diese Blackbox hören, bin ich Staub. Ich hieß Danny Ferran, und war der Journalist, der das erste Interview mit den Außerirdischen machte. Hinter mir verglüht die Erde und mit Ihnen die Menschen, die Tiere und die Pflanzen." Danny Ferran hat das Unglaubliche herausgefunden: Die Erde ist gar nicht ein Produkt der Evolution, sondern ein Testprojekt von Außerirdischen. Genauer gesagt: von außerirdischen Studenten, die nach vier Millionen Jahren endlich ihr Studium abschließen wollten. Aufgabenstellung für die Abschlussprüfung: "Sucht euch einen Planeten aus, kreiert Lebewesen, macht das alles fruchtbar, baut eine Infrastruktur, und - Vorsicht! - gebt den denkenden Lebewesen höchstens zehn Prozent Eigenständigkeit. Den Niederen, genannt Tier, 90 Prozent. Sorgt für einen intakten Planeten." zehn Prozent Eigenständigkeit reichten aus, um das Ergebnis zu vermasseln. Die außerirdischen Langzeitstudenten werden exmatrikuliert: Thema verfehlt, durchgefallen. Jetzt muss nur noch das misslungene Endprodukt entsorgt werden. Die Menschheit wird es ab heute nicht mehr geben.
Sprecher:Mila Dargies
Yvon Jansen
Daniel Lommatzsch
Catriona Guggenbühl
Laila Oduro
Josef Ostendorf
Jens Rachut
Laura Tonke
Jörg Pohl
Jan Verweij
Görild Sola
Daten zu Jens Rachut:geboren: 1954
Vita: Jens Rachut, Sänger und Texter der Bands "Dackelblut", "Oma Hans" oder "Kommando Sonnenmilch", spielt, schreibt und realisiert Theaterstücke und Hörspiele - zuletzt "Wilhelm Tell" im Züricher Theater am Neumarkt und "Schwesternmilch", WDR 2012.

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Erstsendung: 23.01.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 16
Titel: Elf Leben
Autor: Mark Watson
produziert in: 2015
produziert von: NDR
Laufzeit: 66 Minuten
Regie: Irene Schuck
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Übersetzer: Stefanie Jacobs
Inhalt: Xavier Ireland, Radiomoderator, Mitte 30, Turnier-Scrabble-Spieler, lebensmüder Exzentriker, lässt sich allabendlich in seiner Sendung von den Schlaflosen zutexten, denen er freundliche Ratschläge spendet. Ansonsten stolpert er blind und taub durch die Landschaft. Zufällig löst er eine Lawine von Ereignissen aus: Ein Junge wird auf der Straße zusammengeschlagen, Xavier unternimmt einen halbherzigen Rettungsversuch und haut ab. Die erzürnte Mutter des Jungen tobt sich bei der Arbeit aus, woraufhin ein anderer seinen Job verliert, ein dritter seine Geliebte, ein Parlamentsabgeordneter seinen untadeligen Ruf, und so immer weiter bis zur Figur Nr. 11.
Sprecher:Friedhelm Ptok (Erzähler)
Markus Meyer (Xavier Ireland)
Jens Wawrczeck (Murray)
Katharina Matz (Iris)
Veit Stübner (Clive)
Franz Ferdinand Möller-Titel (Jamie (Kind))
Maja Schöne (Mel)
Katja Danowski (Pippa)
Maria Magdalena Wardzinska (Matilda)
Jörg Pohl (Russel)
Steffen Siegmund (Julius Brown)
Leve Kühl (Junge 1)
Thore Kühl (Junge 2)
André Szymanski (Ollie Harper)
Mirco Kreibich (Allesandro)
Anne Moll (Helen Turner)
Julia Nachtmann (Stacey)
Angelika Richter (Dr. Maggie Reiss)
Peter Jordan (Roger / George)
Erstsendung: 26.04.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 16
Titel: Geisterstunde
ARD Radiotatort (Folge 64)
Autor: John von Düffel
produziert in: 2013
produziert von: RB
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Sabine Worthmann
Inhalt: Nach dem Tod ihres Vaters bleibt Hauptkommissarin Claudia Evernich wenig Zeit zu trauern. Gleich mehrere kuriose, schwer erklärbare Mordfälle erschüttern Bremen und halten sie und ihren jungen Kollegen Claas in Atem. Doch damit nicht genug, auch Evernichs Mutter wird immer seltsamer. Frisch verwitwet, fängt sie an, in ihrem Haus Gespenster zu hören und zu sehen. Da trifft es sich gut, dass Staatsanwalt Dr. Gröninger aus seiner lauten Wohnung am Bremer Freimarktgelände ausziehen will. Evernich bittet ihn, zumindest vorübergehend bei ihrer Mutter Quartier zu nehmen - zur Beruhigung der alten Dame. Doch der gegenteilige Effekt tritt ein. Schon nach wenigen Nächten ist Gröninger davon überzeugt, dass es in dem Altbremer Haus tatsächlich spukt - und dass die irrsinnigen Morde der jüngsten Vergangenheit damit zusammenhängen ...
Sprecher:Marion Breckwoldt (Claudia Evernich)
Markus Meyer (Dr. Kurt Gröninger)
Fritz Fenne (Claas Berding)
Katharina Matz (Evernichs Mutter)
Ingeborg Kallweit (Dr. Michel)
Jörg Pohl (Sebastian)
Gabriela Maria Schmeide (Nachbarin)
Stephan Schad (Arzt)
Oskar Ketelhut (Polizist)
Daten zu John von Düffel:geboren: 20.10.1966
Vita: John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen wuchs u.a. in Londonderry, Irland, Vermillion South-Dakota (USA) und Oldenburg i. O./Niedersachsen auf. Er studierte Philosophie und Volkswirtschaft in Stirling/Schottland und Freiburg im Breisgau. 1989 promovierte er über Erkenntnistheorie. Seit 1991 ist Dramaturg an verschiedenen Theatern in Stendal, Oldenburg, Basel und Bonn. Zur Zeit ist er Schauspieldramaturg am Thalia Theater Hamburg. Er ist Autor zahlreicher Theaterstücke, Bearbeitungen, Prosa (zuletzt "Beste Jahre", 2007), Essays und Hörspiele, und hat mehrere Preise (u.a. Nicolas-Born-Preis 2006 für deutschsprachige Gegenwartsliteratur) gewonnen.
Hompepage o.ä.: http://johnvondueffel.de/John/Start.html
Erstsendung: 10.05.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 16
Titel: Gott in der Falle
Autor: Jens Rachut
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Jens Rachut
Komponist: Jonas Landerschier
Inhalt: Zwei verrückte Gestalten sind nicht im Auftrag des Herrn, sondern auf seinen Spuren unterwegs: Sie versuchen IHN zu orten und in einer Paradiesschaukel zur Rede zu stellen. "Die beiden sind zwar Spinner, aber sie haben ein Recht darauf, herauszufinden, ob es Gott gibt. Und wenn ja, warum er das so zulässt", sprach der Tod - und ließ sie erstmal in Ruhe. So suchen sie denn, bis der letzte Tag anbricht. Wenn der jemals kommt. Unterwegs treten auf: Tod und Teufel, die Sonne, die Zeit und ein Winkeladvokat. Wer dagegen im Off bleibt: Gott. Denn der ist immer schon zwei Kirchen oder Galaxien weiter und hat nur unbemerkt die Sitzkissen der Paradiesschaukel mitgehen lassen. Oder war das bloß ein Doppelgänger?
Sprecher:Martin Wuttke (Staranwalt Watzke)
Lisa Hagmeister (Die Zeit)
Jörg Pohl (Der Fluss)
Jens Rachut (Gottjäger)
Siegfried Terpoorten (Der Tod)
Jonas Landerschier (Gottjäger)
Claudia Pegel (Sibirische Falte)
Piepsi Heineken (Sibirische Falte)
Swantje Unterberg (Sibirische Falte)
Daten zu Jens Rachut:geboren: 1954
Vita: Jens Rachut, Sänger und Texter der Bands "Dackelblut", "Oma Hans" oder "Kommando Sonnenmilch", spielt, schreibt und realisiert Theaterstücke und Hörspiele - zuletzt "Wilhelm Tell" im Züricher Theater am Neumarkt und "Schwesternmilch", WDR 2012.

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Erstsendung: 11.04.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 16
Titel: Herzinfarkt
Autor: Jens Rachut
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Jens Rachut
Komponist: Thomas Wenzel
Inhalt: Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile. Aber wenn die kleinen Räder im Getriebe ihren Geist aufgeben, kommt noch das größte Ego zum Stillstand. Die letzte Stunde des Percy Rippenbreaker, seines Zeichens alternder Musikproduzent, der den schleichenden Ausverkauf seiner selbst ebenso wenig bemerkt hat wie seine Leberprobleme, seine Raucherlunge und sonstige Verfallserscheinungen - bis das System zusammenbricht. Live-Schaltung direkt aus dem Zentrum der Krise, wo die englische Spenderniere kapituliert, das Herz mit Tourette-Syndrom rast, und der letzte Nerv seine letzte Klage anstimmt. Rachut bringt Herz, Lunge, Hoden, Bauch und Hirn zum Reden, Heulen und Zähneklappern. Und zum Singen. Ein Abgesang auf das schnelle Leben ohne Rücksicht auf Verluste - die der anderen und die eigenen. Und was bleibt am Ende übrig, wenn Percy Rippenbreakers Synapsen das letzte Mal geschaltet haben?
Sprecher:Martin Wuttke
B. Bela
J. J. Burnell
Heinz Strunk
Felix Goeser
Siegfried Terpoorten
Gereon Klug
Michael Weber
Yvonne von Mutzenbecher
Yilmaz
Tabea Bettin
Lisa Wicklund
Jörg Pohl
Eva Schudt
Swantje Unterberg
Karen Grund
Monika Wever
Maria Endrich
Mila Dargis
Daten zu Jens Rachut:geboren: 1954
Vita: Jens Rachut, Sänger und Texter der Bands "Dackelblut", "Oma Hans" oder "Kommando Sonnenmilch", spielt, schreibt und realisiert Theaterstücke und Hörspiele - zuletzt "Wilhelm Tell" im Züricher Theater am Neumarkt und "Schwesternmilch", WDR 2012.

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Erstsendung: 03.06.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 16
Titel: Hexensucht
Autor: Jens Rachut
produziert in: 2016
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Jens Rachut
Komponist: Thomas Wenzel
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhalt: Gibt es Hexen? Die Vorabendshow „Gibt’s ja gar nicht, oder?“ enthüllt die Wahrheit! Eine abgründige Persiflage auf die Macht der Sucht und irre Talkshow-Formate - und eine adäquate Antwort auf magische Serien von Jessica Jones bis Bibi Blocksberg. Denn die Wahrheit ist: Hexerei ist weniger Magie als Sucht. Und Süchte gedeihen heutzutage nur zu gut. Deshalb gibt es nicht nur Hexen, sondern auch Anonyme Hexentherapiegruppen, magische Selbstentblößung im Fernsehen oder hochwirksame Faltencremes nach der Rezeptur uralter Hexenabwehrzauber. All das und noch viel mehr, wovon Sie nicht mal träumen wollten, erfahren Sie, wenn es heute wieder heißt: „Gibt’s ja gar nicht, oder?“ Diesmal zu Gast: echte Hexen, wahre Scharlatane, ein wahnsinniges Showorchester und der allerschwärzeste Humor von Jens Rachut.
Sprecher:Daniel Lohmatsch
Magde Rachut
Susanne Prollmeier
Marie Löcker
Merkuck Reibig
Mali Devlin
Felix Goeser
Susanne Wolff
Martin Wuttke
Susanne Jansen
Jörg Pohl
Perry Heinicke
Frank Hartz
Jutta Oldmanns
Zwantje Onteberg
Jens Rachut
ergänzender Hinweis: Die Sprecher wurden teilweise aus dem Abspann mitgeschrieben
Daten zu Jens Rachut:geboren: 1954
Vita: Jens Rachut, Sänger und Texter der Bands "Dackelblut", "Oma Hans" oder "Kommando Sonnenmilch", spielt, schreibt und realisiert Theaterstücke und Hörspiele - zuletzt "Wilhelm Tell" im Züricher Theater am Neumarkt und "Schwesternmilch", WDR 2012.

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Erstsendung: 26.04.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 16
Titel: Ich nannte ihn Krawatte
Autor: Milena Michiko Flasar
produziert in: 2013
produziert von: NDR
Laufzeit: 85 Minuten
Regie: Andrea Getto
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Inhalt: Eine Parkbank, irgendwo in einer japanischen Großstadt, wird zur Bühne für die Begegnung zweier Außenseiter. Da ist der 20-jährige Hiro, der sich endlich wieder hinaus wagt und seine Tage in einem Park verbringt, nachdem er sich zwei Jahre lang in seinem Zimmer im Elternhaus eingeschlossen und kein einziges Wort gesprochen hat. In Japan nennt man junge Menschen wie ihn "Hikikomori", In-sich-Zurück-gezogene. Und da ist der Ende 50-jährige Tetsu, in Anzug und gestreifter Krawatte, offenbar ein typischer japanischer Büroangestellter - nur dass er morgens auf immer derselben Parkbank gegenüber von Hiro Platz nimmt, sein Bento isst, die Zeitung liest und abends wieder nach Hause geht. Ganz behutsam lösen sich aus dem Schweigen die ersten Wörter und Sätze, und es entwickelt sich ein langes Gespräch, in dem sich beide aus ihrer Deckung wagen und endlich ohne Angst und Scham ihre Lebensgeschichten erzählen können.
Sprecher:Jakob Diehl (Taguchi Hiro (20))
Michael Evers (Ohara Tetsu)
Victoria Trauttmansdorff (Kyôko)
Finn Louis Winter (Hiro (8))
Tim Grobe (Hiros Vater)
Oda Thormeyer (Hiros Mutter)
Jörg Pohl (Akira)
Henry Toma (Passant)
Birte Schnöink (Yukiko)
Susanne Schrader (Miyajima)
Susanne Schrader (Watanabes Frau)
Annalena Schmidt (Nachbarin)
Jürgen Uter (Nachbar)
Joshua Sommer (Haruki)
Leve Kühl (Ken)
Thore Kühl (Daichi)
Wolf-Dietrich Sprenger (Watanabe)
Christoph Tomanek (Arzt)
MusikerSabine Worthmann (Zither) Sabine Vogel (Flöte) Antonis Anissegos (Klavier) Leonid Soybelmann (Gitarre)
Daten zu Milena Michiko Flasar:geboren: 1980
Vita: Milena Michiko Flasar, geboren 1980 in St. Pölten, ist die Tochter einer japanischen Mutter und eines österreichischen Vaters. Sie lebt seit ihrem Studium der Komparatistik, Germanistik und Romanistik als Schriftstellerin in Wien und erhielt in ihrem Land bereits diverse Auszeichnungen und Stipendien. Der im Januar 2012 im Verlag Klaus Wagenbach erschienene Roman "Ich nannte ihn Krawatte" ist nach "(Ich bin)" und "Okaasan - Meine unbekannte Mutter" ihre dritte Veröffentlichung und fand ein großes und positives Echo in der deutschen Presse. So wurde sie 2012 für den Deutschen Buchpreis nominiert und mit dem Alpha-Literaturpreis ausgezeichnet. "Ich nannte ihn Krawatte" kommt in einer Bühnenversion auch am Maxim Gorki Theater in Berlin zur Aufführung und wurde bei "Books at Berlinale" als möglicher Filmstoff vorgestellt.
Hompepage o.ä.: http://www.milenaflasar.com/

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Erstsendung: 28.07.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 16
Titel: Linz und Lunz
Auszeichnungen (1):Karl-Sczuka-Preis: 2013
Autor: Oswald Egger
produziert in: 2013
produziert von: SWR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Iris Drögekamp
Inhalt: »"Die Gipfel und hohen Bergflächen im Schnee, die Thäler hinunter graues Gestein, grüne Flächen, Felsen und Tannen." D.h. die sichtbaren Schatten fliehen den, der ihnen folgt, und sie folgen dem, der sie flieht. Ist Lenz, inzwischen Dichtung und Wahrheit, verrückt? Nicht der Lenz ist da (das alte Lied), Lenz "ist" da und dort; und Lenz ist überall. Lenz ist Linz, Lunz, Lanz.« (Oswald Egger)

Das Leben des Lyrikers und Sturm- und Drang-Dramatikers Jacob Michyel Reinhold Lenz, der angeblich unter paranoider Schizophrenie litt, war immer schon Stoff für künstlerische Phantasien. Sie reichen von Büchners »Lenz« bis zu Gert Hofmanns Novelle über seine »Rückkehr nach Riga«. Oswald Eggers Arbeit kreist um das Werk und Leben des J.M.R. Lenz in seiner Moskauer Zeit von 1781-92.

»Das Wenige, das gesichert ist, bleibt vom Eindruck des Dunklen, Skurrilen, Phantastischen und Pathologischen bestimmt und vermittelt. Lenz, in Moskau ein rastloser Projekteschmied, der die Realität an die Rede verliert und als Sonderling, Phantast oder Verrückter ein Leben gelebt, wohl aber nicht geführt habe: die Rezeptionsgeschichte arrangiert sich mit Büchners »So lebte er hin« mehr als mit Lenz selbst. Man entließ Lenz ins russische Ausland und in den Wahnsinn ebendort und findet insgeheim Gefallen an der melodramatischen und spekulativen Überlieferung, wonach der Dichter nachts einsam, krank, verarmt und fast unbekleidet auf einer Moskauer Gasse starb; und dass der Nachlass aus den letzten zehn Lebensjahren der Krankheitsphase des Dichters zuzuordnen sei und letztlich nur einen »pathologischen« (Schiller) und kuriosen Wert besitze. Merkwürdig genug, dass aufgrund solcher mutma- ßenden Mystifizierung kein gesteigertes Interesse für Existenz und Verlauf dieser »pathologischen Phase« einsetzte, wie etwa im Falle Hölderlins. Eignet sich ein Auslandsdeutscher wie Lenz, Repräsentant einer Trümmersprache bzw. disparater Sprachinseln und Varietäten, nicht für höhere Weihen? Ist die Fraglosigkeit der Deutschen deutlich eine deutsche Frage?« (Oswald Egger)
Sprecher:Jörg Pohl (A)
Wolf-Dietrich Sprenger (B)
Martin Rentzsch (c)
Ariane Jessulat (Maulwerkerinnen)
Katarina Rasinski (Maulwerkerinnen)
Steffi Weismann (Maulwerkerinnen)
Daten zu Oswald Egger:geboren: 07.03.1963
Vita: Oswald Egger, geboren 1963 in Lana/Südtirol, lebt auf der Raketenstation Hombroich und in Wien. Sowohl Eggers lyrisches als auch sein sprachexperimentell orientiertes Prosawerk wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Als Auszeichnungen erhielt er u.a.den Clemens-Brentano- Preis 2000, den Peter-Huchel-Preis 2007, den H.C. Artmann-Preis 2008. Für sein Hörstück "Kein Ort und Jahr" erhielt er 2010 den Karl-Sczuka-Preis.

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Erstsendung: 07.03.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 16
Titel: Manche Frauen
Autor: Alice Munro
produziert in: 2015
produziert von: NDR; HR; SWR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Jean-Claude Kuner
Bearbeitung: Jean-Claude Kuner
Komponist: Dmitri Kourliandski
Dramaturgie: Ulrike Thoma
Übersetzer: Heidi Zerning
Inhalt: "Es verwundert mich manchmal, wie alt ich bin." Mit diesem lapidaren Satz beginnt die Erinnerung der betagten Erzählerin. Als Hausmädchen hatte sie in einer kanadischen Kleinstadt gearbeitet, als sie jung war und zur Highschool ging. Ein Sommerjob, Mitte der 50er-Jahre, als Wespentaillengürtel und klare Rollenverteilung von Bedeutung waren. Im Mittelpunkt der begüterten Familie: der an Leukämie erkrankte Kriegsheimkehrer Bruce, der von den verschiedenen Frauen im Haus umsorgt und umschwärmt wird, beobachtet von der jungen Hausangestellten, die das Leben einer reichen, konservativen Familie mit ihren ganzen Widersprüchen und Abgründen hautnah erlebt - dazu Missgunst, Neid, Eifersucht, Tod und Liebe. Nach dem Sommerjob ist für das Mädchen nichts mehr wie früher. "Ich wurde erwachsen und alt." In wenigen markanten Szenen entwirft die kanadische Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro ein komplexes Beziehungsgeflecht und schildert ganz nebenbei auch das Sozial- und Rollengefüge dieser Zeit.
Sprecher:Nadja Tiller (Sie)
Marina Frenk (Sie (jung))
Oda Thormeyer (Mutter)
Jörg Pohl (Mr. Crozier)
Karin Neuhäuser (Old Mrs. Crozier)
Patrycia Ziolkowska (Young Mrs. Crozier)
Karoline Bär (Roxanne)
Daten zu Alice Munro:geboren: 10.07.1931
Vita: Alice Munro (geborene Alice Ann Laidlaw; * 10. Juli 1931 in Wingham, Ontario, Kanada) ist eine kanadische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin, deren Werk mehr als 150 Kurzgeschichten umfasst.

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Erstsendung: 08.07.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 16
Titel: Manifest 50 - DU DARFST MICH TÖTEN, WENN DU MICH LIEBST
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 11.2016
Autor: Michaela Falkner
produziert in: 2016
produziert von: HR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Michaela Falkner
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: In Fortführung der Manifestationen der Avantgarden der Moderne bezeichnet
die österreichische Künstlerin FALKNER ihre ganz unterschiedlichen
kreativen Arbeiten als Manifeste, streng durchnummeriert. Es entsteht
ein Gesamtwerk, das über alle Gattungsgrenzen hinweg nach Ausdrucksformen
sucht, Texte mit performativen, theatralisch-deklamatorischen
Mitteln zu inszenieren. In der momentanen Phase dominieren apokalyptische
Szenarien als Ausgangspunkt für ihre Geschichten.
»Du darfst mich töten, wenn du mich liebst ist die ungeheuerliche
Geschichte von der Sehnsucht des Menschen nach dem Menschen.
Seit Monaten hat Ivan keinen lebenden Menschen mehr gesehen. Die
Straßen sind leer. Auf den Feldern vor der Stadt liegen viele Tote, wacht
er morgens auf, liegen noch mehr da. Ivan glaubt sich allein auf der Welt,
»Ich bin allein. Allein. Und. Ich ertrage das nicht mehr.« Aus Sehnsucht
danach, jemanden zu umarmen, in jemandes Augen blicken zu können,
beginnt er, aus Teilen der Toten ganze Menschen zusammenzusetzen,
versucht diesen Körpern notwendige Bewegungen beizubringen. Deren
Unvollkommenheit macht ihn wütend, rührt ihn aber auch, »Ich erhoffe
mir von euch!«
Eines Tages taucht ein junger Mann auf, Tomas. Ivan gefällt alles an ihm.
Er verliebt sich in ihn. Sie erleben helle, unschuldige Tage, erzählen sich
Geschichten, singen ihr Lieblingslied, tanzen. Als Ivan aber entdeckt, dass
Tomas nicht einmal ein Herz hat, »Da drinnen! Da wo das Herz ist, was hast
du da!?«, bricht alles zusammen. Der große, große Wunsch, tot zu sein,
wird immer stärker …
Ivan ist ein unverstellter Mensch, geprägt von einer kristallklaren Radikalität,
dessen Sehnsüchte jenseits jeglicher Moralität zu suchen sind. Und
sein Song of Ivan, der das Hörspiel umrahmt, ist Ausdruck davon!«
Sprecher:Jörg Pohl (Ivan)
Gideon Maoz (Tomas)
Claude De Demo (Der seelenlose Chor)
Torben Kessler (Der seelenlose Chor)
Barbara Stollhans (Der seelenlose Chor)
Thomas Huber (Der seelenlose Chorr)
Max Bauer (Geräuschemacher)
Daten zu Michaela Falkner:geboren: 1970
Vita: FALKNER, geboren 1970 als Michaela Falkner in Österreich, lebt als Schriftstellerin, Dramatikerin und Hörspielregisseurin in Wien und Algier. 2015 wurde mit sie dem ORFHörspielpreis der Kritik ausgezeichnet.

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Erstsendung: 16.11.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 16
Titel: Moorsonate
Autor: Jens Rachut
produziert in: 2017
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Jens Rachut
Peta Devlin
Komponist: Thomas Wenzel
Inhalt: Was für ein düsteres Geheimnis verbirgt sich im nebelverhangenen Moor?
Als schaurig-schöne Moritat erzählt Jens Rachut eine gar schreckliche, subversive Familiensaga.
„Die Tränen, sie fließen und singen im Chor: Das ist die Geschichte vom Bärenmoor.“
In einem einsamen Moor lebt seit Menschengedenken die Familie Draigoch, von der inzwischen nur der amputierte Rest einer Kleinfamilie geblieben ist: Vater, Tochter, Sohn und Hausschwein, verbunden durch ein fatales Geheimnis, das sie an das Bärenmoor und ihre Vergangenheit kettet. Bis eines Tages die Fastchefin einer Behörde in der Stadt auf die Idee kommt, das Moor zu bebauen: schlüsselfertig und all inclusive, Sozialwohnungen UND Golfplatz. Nice! Aber so leicht lassen sich die Geister des Moores nicht vertreiben. Zumal wenn der paranoide Vater Draigoch seine Knarre rausholt und der bekiffte Freund der Tochter erst sein Helfersyndrom und dann das Familiengeheimnis entdeckt. Gut geht das natürlich nicht. Denn die Stadt mag korrupt und böse sein. Aber das Moor ist die Brutstätte des Wahnsinns.
Sprecher:Jens Harzer (Mike Draigoch/Erzähler)
Martin Wuttke (Ramon Draigoch)
Yvon Jansen (Nicole Draigoch)
Barbara Nüsse (Kendra Draigoch)
Jörg Pohl (Robert Holm)
Katja Danowski (Fastchefin)
Ballon-Fahrer Jens Rachut
Viktoria Trautmannsdorf (Mutter im Ballon)
Marie Tietjen (Kind im Ballon)
Thomas Wenzel (Verlaufener)
Peta Devlin (An- und Absage)
Daten zu Jens Rachut:geboren: 1954
Vita: Jens Rachut, Sänger und Texter der Bands "Dackelblut", "Oma Hans" oder "Kommando Sonnenmilch", spielt, schreibt und realisiert Theaterstücke und Hörspiele - zuletzt "Wilhelm Tell" im Züricher Theater am Neumarkt und "Schwesternmilch", WDR 2012.

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Erstsendung: 24.10.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 16
Titel: Schwesternmilch
Autor: Jens Rachut
produziert in: 2012
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Jens Rachut
Inhalt: Das Bienensterben als Vorbote der Apokalypse: Seit die letzte Biene verschwand, haben die Menschen mehr verloren als nur eine Insektenart, die ihre Obstbäume bestäubt. Seitdem liegt die Erde in einem gelbgrauen Dämmerlicht, und man muss sich in einer Welt im Sparmodus einrichten. In offiziellen Verlautbarungen werden allenthalben Opfer und Verzicht gefordert: Macht es wie die fleißigen und genügsamen Honigbienen! Aber wehe dem, der arglos die gnadenlose Disziplin des Bienenstaates heraufbeschwört. Das Imperium der Biene schlägt zurück!

Mit dem Chor der polnischen Bäckerei-Verkäuferinnen, Martin Wuttke als spinnertem Ex-Präsidenten, Jens Rachut als Geheim-Imker und Josef Ostendorf als Bienenkönigin.
Sprecher:Jens Rachut (Kopfgeldjäger)
Martin Wuttke (Bienenzüchter)
Margarethe Broich (Klinka)
Lisa Hagemeister (Rila Makutanen)
Siggi Terporten (Erzähler/Juhani Mekakoni)
Daniel Lommatzsch (Pilot Oberst Palgrim)
Jörg Pohl (Sergeant Kleffox/Pilot)
Felix Goeser (Dr. Blonka)
Kathrin Wichmann (Paula Makipunen)
Mila Dargies (Lautsprecher Stimme)
Josef Ostendorf (Bienenkönigin Gorodes)
Laura Tonke (Lehrerin Pica Huronen
Daten zu Jens Rachut:geboren: 1954
Vita: Jens Rachut, Sänger und Texter der Bands "Dackelblut", "Oma Hans" oder "Kommando Sonnenmilch", spielt, schreibt und realisiert Theaterstücke und Hörspiele - zuletzt "Wilhelm Tell" im Züricher Theater am Neumarkt und "Schwesternmilch", WDR 2012.

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Erstsendung: 18.06.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Abfragedauer: 0,7084 Microsekunden.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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