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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Titel: Blutsbrüder – Cliquenturbo
Autor: Ernst Haffner
produziert in: 1985
produziert von: HR
Laufzeit: 78 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Thomas Martin
Bearbeitung: Thomas Martin
Inhalt: Berlin 1930: Jugendliche im Großstadtlabyrinth, verwahrlost und gewaltbereit, organisieren sich in Banden.

Berlin zwischen den Kriegen. Jugendliche organisieren sich in Banden um zu überleben. Sie kommen aus Heimen, Auffanglagern, von der Straße, vom Strich, aus Kaschemmen und Spelunken. Es sind kaputte, vitale, hungrige, raffinierte Kinder. Gierig nach Wärme, bereit zum Verbrechen. "Wir sind einfach viel zu kleen zum Sterbn!", sagt der schmale, tuberkulöse Walter.

Ernst Haffners Roman erschien 1932 unter dem Titel "Jugend auf der Landstraße Berlin". 2013 wurde er neu aufgelegt unter dem Titel "Blutsbrüder. Ein Berliner Cliquenroman".
Daten zu Ernst Haffner:geboren: 1900
gestorben: 1938
Vita: Ernst Haffner, um 1900 geboren, war ein Berliner Schriftsteller. Zwischen 1925 und 1933 arbeitete er als Sozialarbeiter und Journalist. Nach 1938 blieb Haffner verschollen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.10.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 14
Titel: Böhmische Wälder
Autor: Ulrich Land
produziert in: 1932
produziert von: Berliner Funkstunde
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Christoph Pragua
Komponist: Karl Knauer
Dramaturgie: Georg Bühren
Inhalt: Völlig erschöpft, unterkühlt und ausgezehrt erreicht eine Gruppe von sechs Vietnamesen den kleinen Ort Ebersbach. Die sächsischen Dorfpolizisten Sander und Rüsen sind überfordert. Die Vietnamesen bleiben stumm. Erst als sich eine gewisse Janina Kalex für sie interessiert, kommen erste Details ans Licht.

Sie behauptet, die Männer seien mit falschen Verträgen über die tschechische Botschaft in Saigon angeworben und in den böhmischen Wäldern ohne Unterkunft und Versorgung brutal ausgebeutet worden. Während Sander das menschliche Elend unbürokratisch lindern will, möchte sein Kollege Rüsen den Fall am liebsten gar nicht erst in seine Zuständigkeit nehmen. Er zweifelt auch an den Motiven der fürsorglichen Janina Kalex.
Sprecher:Alexander: Ferdinand Moissi
Echo, helle Frauenstimme: Hilde Körber
Erste weibliche Zwischenstimme: Valeska Stock
Zweite weibliche Zwischenstimme: Lore Braun
Dritte weibliche Zwischenstimme: Fritta Brod
Jünglingsstimme: Waldemar Pottier
Junge Geliebte: Dina Cerman
Erster Beobachter: Ernst Bringolf
Zweiter Beobachter: Robert Aßmann
Dritter Beobachter: Helmut Kassing
Vierter Beobachter: Fritz Klaudius
Dunkle Frauenstimme: Else Theel
Daten zu Ulrich Land:geboren: 13.03.1956
Vita: Ulrich Land, geboren 1956, studierte Germanistik, Geografie, Philosophie und schreibt Features, Prosa und Hörspiele. Deutschlandradio produzierte zuletzt "Ins Gras gebissen" (2006) und "Vernagelt" (2008).
Hompepage o.ä.: http://www.ulrichland.de/
Erstsendung: 22.01.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 14
Titel: Das steinerne Brautbett
Autor: Harry Mulisch
produziert in: 1974
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Komponist: Werner Busch
Übersetzer: Gregor Seferens
Inhalt: 1956, elf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, reist Norman Corinth aus Baltimore, USA, zu einem Internationalen Zahnärztekongress nach Dresden, DDR. In eine zerstörte Stadt, die Trümmerwüste der alliierten Bombardements am 13. und 14. Februar 1945. Auch ihn hat diese Nacht gezeichnet: Er hat, ein junger Soldat, zur Besatzung eines der amerikanischen Bomber gehört, die die Angriffe auf Dresden flogen. Ihr Flugzeug wurde abgeschossen, sie konnten sich zu den Russen retten, aber seitdem zieht sich eine Narbe längs durch sein Gesicht und teilt es in zwei Hälften. Sieger und zugleich Opfer des Krieges, streift er durch die Stadt, fiebrig und somnambul, ein Gefangener seiner Gedanken und Wahrnehmungen. Stößt auf Menschen: auf Schneiderhahn, den Westdeutschen, als vermeintlicher Lagerarzt ein Feind, wie man ihn sich wünscht. Auf Ludwig, den Villenbesitzer am Weißen Hirsch, Geschäftsmann und kein Freund der neuen Ordnung. Auf die Frau, die in der brennenden Stadt in den Fluss geflüchtet war, als er über sie hinweg flog, den Finger am Abzug des Maschinengewehrs. Auf Hella, seine offizielle Betreuerin, die er sich nimmt in einer Anwandlung von aggressiver Lebensgier, die doch kein Entkommen aus seiner Versteinerung gewährt. Und sitzt wieder in der Maschine, die über dem Feuermeer ihre Bomben ausklinkt. "Zwischen den Massenmorden der Hunnen und den Konzentrationslagern Hitlers ist keine Zeit vergangen. Sie liegen nebeneinander auf dem Grund der Ewigkeit. Er dachte, und dort liegt auch Dresden."
Sprecher:Lokführer Ichim: Erik S. Klein
Heizer Peter: Ernst Meinke
Lehrerin: Annekathrin Bürger
Unbekannter: Kurt Böwe
Bahnbeamter: Walter Wickenhauser
Daten zu Harry Mulisch:geboren: 29.07.1927
gestorben: 30.10.2010
Vita: Harry Mulisch, geboren 1927, Doyen der niederländischen Gegenwartsliteratur, schuf mit dem 1959 erschienenen "Steinernen Brautbett", mit dem er auch in Deutschland bekannt wurde, einen der international bedeutendsten Romane über den Zweiten Weltkrieg. Weitere Bücher sind u.a. "Strafsache 40/61", "Das Attentat", "Höchste Zeit", "Die Prozedur", "Die Entdeckung des Himmels", "Siegfried. Eine schwarze Idylle".

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Erstsendung: 08.02.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 14
Titel: Der berüchtigte Christian Sporn
Autor: Volker Braun
produziert in: 1964
produziert von: RIAS
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Krimi; Historisch
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Jörg Jannings
Inhalt: Die Rekonstruktion eines Kriminalfalls, in Büchners Chronistenton: Im Herbst 1817 brennt es in Erlbach im Vogtländischen zu wiederholten Malen. Der Müller Johann Friedrich Braun (als Vorfahr des Autors benannt) und ein Schneider Johann Friedrich Müller aus dem nahen Markneukirchen scheinen ihrer aufrührerischen Umtriebe wegen verdächtig und werden in Gewahrsam genommen, wenden jedoch alle verfügbaren Rechtsmittel ein. Nach einem missglückten Ausbruchsversuch wird ihnen der Armenhäusler Christian Sporn als Wächter beigegeben. Im Juli 1819 brennt es am Schloss, die Inhaftierten, ersichtlich schuldlos, machen Haftentschädigung geltend. Brandbriefe tauchen auf und ziehen umfangreiche Untersuchungen nach sich. Unter Christian Sporns Habseligkeiten findet sich das verwandte Papier, Zeugen belasten ihn. Auch scheint er, nachdem mehrere seiner Kinder am Scharlach gestorben sind, auch seine Frau mit dem Rittergutspächter Damisch ein Verhältnis angefangen hat, in der Stimmung für solche Ausfälle. Haben die Brauns ihn aufgehetzt, ihren Hals aus der Schlinge ziehend? Haben sie in ihm den plebejischen Kindskopf gefunden, der ihnen die revolutionären Kartoffeln aus dem Feuer holt? Der "berüchtigte Christian Sporn" jedenfalls wird festgesetzt, obschon er bis zum Ende seine Unschuld beteuert, durch die gründlich mahlenden Mühlen der Justiz gedreht und an den Galgen geknüpft.
MusikerAnne-Lisa Nathan (Singstimme) Robert Rutman (Chimes)
Daten zu Volker Braun:geboren: 07.05.1939
Vita: Volker Braun wurde 1939 in Dresden geboren. Nachdem er sich nach dem Abitur vergeblich um einen Studienplatz bemüht hatte, arbeitete er von 1957 bis 1960 in einer Druckerei in Dresden, beim Tiefbau-Kombinat "Schwarze Pumpe" und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau Burghammer. Von 1960 bis 1964 studierte er Philosophie in Leipzig und zog nach dem Ende des Studiums nach Berlin, wo er bis 1990 am Berliner Ensemble arbeitete, u.a. als Dramaturg. Im Wintersemester 1999/2000 erhielt er die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Gesamtschule Kassel. Braun wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Büchner-Preis (2000) und dem ver.di-Literaturpreis (2007). Volker Braun lebt heute in Berlin.
Erstsendung: 15.11.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 14
Titel: Der Hofmeister oder Vorteile der Privaterziehung
Autor: Jakob Michael Reinhold Lenz
produziert in: 1961
produziert von: SWF; NDR
Laufzeit: 68 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Heide Böwe
Komponist: Siegfried Franz
Inhalt: Zur Zeit des Rokoko spielt Lenzens Skandalstück, das die Misere von Lebensumständen kritisiert, welche der livländische Pfarrerssohn und genialische Jugendfreund Goethes aus eigener Erfahrung kennt: Der studierte, junge Läuffer muss sich in demütigender Weise als "Hofmeister" bei dem adligen Major von Berg verdingen. Als Privaterzieher ­ halb Domestik und damit Außenstehender ­ ist ihm nicht nur ein noch unmündiger Sohn, sondern auch die schwärmerisch veranlagte Tochter Gustchen anvertraut. Als das Mädchen von ihm schwanger wird, flüchtet Läuffer unter falschem Namen in das Haus des schrulligen Dorfschullehrers Wenzeslaus. In seinem Asyl gerät er vom Regen in die Traufe! Was der von ihm bewunderte Schullehrer in seiner furchtbaren Askese geistig an sich selbst vollzog, setzt Läuffer schließlich, um seine sexuellen Triebe abzutöten, handgreiflich an seinem Körper in die Tat um: er kastriert sich. Am Ende der Komödie häufen sich die `Glücksfälle' aufs beste: Während Läuffer sich mit der Dorfschönen Lise zusammentut, die sich an seinem Eunuchentum nicht stört, wird die verlorengeglaubte Tochter von Berg samt ihrem Kind wieder in die Familie aufgenommen und von ihrem Cousin Fritz geheiratet.

Die 1774 anonym erschienene Tragikomödie hielt die aktuelle Kritik eine Zeit lang für ein Werk Goethes. 1778 fand ihre Uraufführung durch die Schauspielergesellschaft Schröders in Hamburg statt. Eine Bearbeitung des Stückes von Bertolt Brecht wurde 1950 aufgeführt.
Sprecher:Friedrich Siemers (Sason)
Hans Goguel (Wächter)
Siegfried Wischnewski (Der Major)
Willy Trenk-Trebitsch (Der Hotelier)
Walter Starz (Der Drucker)
Herbert Fleischmann (Bankmann)
Eric Schildkraut (Bauer)
Hanns Bernhardt (Ingenieur)
Heinz Schimmelpfennig (Der Lastwagenfahrer)
Kurt Ehrhardt (Baron)
Viktor-Stefan Görtz (Arzt)
Gerd Martienzen (Hauptmann)
Ulrich Tesche (Der Posten)
Hanns Lothar (Student)
Daten zu Jakob Michael Reinhold Lenz:geboren: 23.01.1751
gestorben: 04.06.1792
Vita: Jakob Michael Reinhold Lenz (* 12. Januar (jul.)/ 23. Januar 1751 (greg.) in Seßwegen, Livland (heute Cesvaine, Lettland); † 24. Mai (jul.)/ 4. Juni 1792 (greg.) in Moskau) war ein deutscher Schriftsteller des Sturm und Drang.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.06.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 14
Titel: Der zerbrochene Krug
Autor: Heinrich von Kleist
produziert in: 2005
produziert von: Autorenproduktion
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Heide Böwe
Komponist: Christoph Korn
Inhalt: Dorfrichter Adam - übel zugerichtet - muss Gerichtstag halten: Ein Krug wurde des Nachts zerbrochen, in der Kammer einer Jungfer. Ihr " ... guter Name lag in diesem Topfe, und vor aller Welt mit ihm ward er zerstoßen ..." Den Krugzertrümmerer gilt es nun herauszufinden. Doch der durchtriebene Übeltäter ist der Richter selbst, und der muss nun, obwohl er die Wahrheit kennt, in einem Prozess herausfinden, welcher stürmische Fensterkletterer auf seinen Balzgängen bei der jungen Eve eingestiegen ist und, aufgeschreckt von den empörten Reaktionen der Maid und durch das Nahen der Mutter, im Fliehen den prächtigen Krug mit den Historiendarstellungen zerbrochen hat.

Richter Adam, in wichtiger Position und würdigem Alter, steht doppelt unter Druck: Gerichtsrat Walter ist auf Inspektionsreise. Er will die Verhandlung verfolgen und sich einer tadellosen Rechtspflege vergewissern. Glücklicherweise verdächtigt Frau Marthe Rull, Eves Mutter, Ruprecht, den die Tochter zu ihrem Missfallen auserkoren hat.

Der Gerichtsschreiber Licht, der sich auch schon vorstellen kann, auf dem Richterstuhl Platz zu nehmen, erschwert die knifflige Aufgabe, in einem Prozess rechtskräftig eine dienliche Wahrheit zu installieren, welche die eigentliche Wahrheit verdeckt. Aber für Adam wird die Affäre zum späten Frühling mit Abgang.



Das im Blankvers gehaltene Meisterwerk verdankt seine Entstehung dem Kupferstich "la cruche cassée" von Le Veau. Das Bild im Zimmer von Heinrich Zschokke in Bern löste 1802 einen literarischen Wettstreit zwischen Kleist, Zschokke und Ludwig Wieland aus. 1803 diktierte Kleist die ersten drei Szenen des Einakters dem Freund Ernst von Pfuel, um sein Talent für Komik zu beweisen. 1806 vollendet, wurde das Lustspiel 1808 von Goethe in Weimar uraufgeführt, wo es skandalös scheiterte. Johann Daniel Falk erinnert sich: "Kleist war wütend, als er erfuhr, daß das Stück so durchgefallen war. Er wollte Goethen fordern, sich mit ihm schießen usw. Man hatte ihm glaublich gemacht, Goethe habe absichtlich das Stück zu 3 Akten ausgesponnen und es dadurch zum Fallen gebracht."
Daten zu Heinrich von Kleist:vollständiger Name: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist
geboren: 18.10.1777
gestorben: 21.11.1811
Vita: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist (* 18. Oktober, nach Kleists eigenen Angaben 10. Oktober 1777 in Frankfurt (Oder); † 21. November 1811 am Stolper Loch, heute Kleiner Wannsee (Berlin)) war ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist. Kleist stand als „Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit […] jenseits der etablierten Lager“ und der Literaturepochen der Weimarer Klassik und der Romantik. Bekannt ist er vor allem für das „historische Ritterschauspiel“ Das Käthchen von Heilbronn, seine Lustspiele Der zerbrochne Krug und Amphitryon, das Trauerspiel Penthesilea sowie für seine Novellen Michael Kohlhaas und Die Marquise von O....
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 14
Titel: Die Weinprobe
Autor: Dorothy Leigh Sayers
produziert in: 1998
produziert von: SWR
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Übersetzer: Otto Bayer
Inhalt: Das exzentrische Genie Comte du Rueil hat die Formel für ein höchst wirksames Giftgas entwickelt. Da er bereit ist, sie zu verkaufen, schickt die englische Regierung Lord Peter in geheimer Mission zu ihm. Irgendwo jedoch muss es eine undichte Stelle gegeben haben: Im verfallenen Schloss des Comte trifft er auf zwei Doppelgänger, die die Formel gleichfalls haben wollen. Alle drei weisen sich glaubhaft als Lord Peter Wimsey aus. Wer ist der echte? Ein angemessen aristokratischer Wettstreit soll entscheiden: nur der echte Peter hat einen so empfindsamen Gaumen, dass er sechs seltene Weine aus des Comte Keller erschmecken kann. Die Weinprobe endet in einem völlig unstandesgemäßen Schusswechsel - leider, und Comte verkauft seine Formel doch nicht - Gott sei Dank.
Sprecher:Ruth Mönch
Stefanie Stroebele
Monika Hirschle
Hubertus Gertzen
Peter Höfermayer
Hubert Harzer
Michael Heinsohn
Luise Besserer
Udo Zepezauer
Hannelore Häfele
Daten zu Dorothy Leigh Sayers:geboren: 13.06.1893
gestorben: 17.12.1957
Vita: Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex.
Erstsendung: 21.07.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 14
Titel: Ein Eisbär ist kein Pinguin - Schöne und manchmal auch wahre Geschichten
Autor: James Krüss
produziert in: 2008
produziert von: SWR; DLF; ORF; YLE; ABC
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Robert Matejka
Bearbeitung: Judith Ruyters
Inhalt: Diesmal hat sich Annette ganz besonders gefreut, übers Wochenende ihre Großtante auf Helgoland zu besuchen. Denn auch ihr alter Freund Jacob, der inzwischen auf Gran Canaria wohnt und Kinderbücher schreibt, wird dort zu Besuch sein. Die beiden treffen sich im Hafen, machen einen Ausflug auf die Düne und erzählen sich Geschichten: Von kleinen Schleppern und großen Ozeanriesen, von einer gefährlichen Rettungsaktion bei stürmischer See und von einem Eisbären, der unbedingt einen Frack braucht, denn nur dann kann er auf die Pinguinparty gehen. - So verschieden die Geschichten auch sein mögen, eines haben sie doch gemeinsam. Sie zeigen, wie wichtig es ist, seine Ansichten über andere Leute immer neu zu überdenken. Annette und Jacob jedenfalls tun nichts lieber: Geschichten erzählen und gemeinsam darüber nachdenken. Besonders gut geht das, auch da sind sie sich einig, auf Helgoland, der kleinen Insel, auf der Jacob seine Kindheit verbrachte.
Daten zu James Krüss:geboren: 31.05.1926
gestorben: 02.08.1997
Vita: James Krüss wurde am 31. Mai 1926 auf der Nordseeinsel Helgoland geboren und wuchs dort auf. Er absolvierte auf dem Festland eine Lehrerausbildung, war aber nie in diesemBeruf tätig. 1949 zog er in die Nähe von München, schrieb Beiträge für den Rundfunk und Zeitschriften und bereitete die Veröffentlichung seiner ersten Werke vor. 1953 erschien sein erstes Bilderbuch "Hanselmann reist um die Welt", 1956 der erste Erzählband "Der Leuchtturm auf den Hummerklippen", der schon auf die Auswahlliste für den Deutschen Jugendbuchpreis kam. Als James Krüss mit seinem Buch "Mein Urgroßvater und ich" dann 1960 den Preis gewann, bedeutete dies gewissermaßen den Durchbruch. 1962 erschien "Timm Thaler" - die Geschichte vom Jungen der sein Lachen verkauft - sehr erfolgreich fürs ZDF verfilmt (mit Horst Frank, Thomas Ohrner u.a.). "3 x 3 an einem Tag" erschien 1963 und erhielt 1964 den Deutschen Jugendbuchpreis als bestes Bilderbuch. 1965 entstand "James Tierleben", wunderschöne Gedichte, die auch durch die gleichnamige Fernsehsendung mit Suzanne Doucet, Hans Clarin und James Krüss viele große und kleine Liebhaber fanden. Seit 1966 lebte James Krüss auf Gran Canaria. Er unternahm ausgedehnte Reisen und kam zu Lesungen, Messen, Preisverleihungen und ähnlichen Veranstaltungen oft nach Deutschland. 1976 feierte Krüss seinen 50. Geburtstag auf der Insel Helgoland. Es gab auch eine Geburtstagsfeier in der DDR, in kleinerem Rahmen im Köpenicker Schloss. (Die meisten Krüss-Bücher erschienen von Anfang an auch in der DDR, manche sogar dort zuerst.) Am 2. August 1997 starb er in seinem Haus in dem kleinen Dorf La Calzada.
Hompepage o.ä.: http://www.jameskruess.de/
Erstsendung: 29.07.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 14
Titel: In 80 Tagen um die Welt / In achtzig Tagen um die Welt
Autor: Jules Verne
Genre: Abenteuer
Regie: Stefan Dutt
Bearbeitung: Helmut Peschina
Inhalt: Mr Phileas Fogg war ein Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle. Er war zudem ein Mann solider Vermögensverhältnisse und fester Gewohnheiten, sowie einer so gleichmütigen Gemütsverfassung, dass man sie fast schon fürzugleichmütig halten konnte. Er liebte sein Haus und seinen Club, das Whistspiel und die Zeitungen, in denen er die Weltläufte zu studieren pflegte bis er mit seinen Whistpartnern in Streit darüber geriet, ob es mit den gegenwärtigen Verkehrsmitteln möglich sei, die Erde in höchstens 80 Tagen zu umrunden. Überzeugt von seiner Berechnung, machte er sich erbötig, den Beweis anzutreten und hatte alsbald 20 000 Pfund, die Hälfte seines Vermögens, darauf verwettet. Noch am selben Abend brachen er und sein Diener Passepartout auf, wechselten in Paris lediglich die Züge und liefen sieben Tage später in Alexandria ein, um sich stante pede nach Bombay einzuschiffen nun allerdings verfolgt vom Schatten eines Mannes, der in dem ungewöhnlichen Weltreisenden einen flüchtenden Bankräuber erkannt zu haben meinte. Doch weder dieser Detective Fix, noch unvorhergesehene Lücken im Eisenbahnnetz oder der Konflikt mit dem brahmanischen Brauchtum konnten sie daran hindern, Indien zu durchqueren und schließlich wenn auch zu spät Hongkong zu erreichen. Sogar um eine junge Dame, die sie mit auf die Reise nahmen, vor dem Feuertod zu retten, musste die Zeit reichen.

Selbst als Mr Phileas Fogg nicht nur das Schiff nach Yokohama verpasste, sondern - dank Detectives Fix' tätiger Nachhilfe - auch Passepartout verlor, setzte er ebenso unbeirrt seine Reise fort, wie er es tat, als ein glücklicher Zufall Herrn und Diener wieder zusammenführte. Zu dritt - oder, den Detective mitgerechnet, zu viert - gelangten sie nach San Francisco, überstanden bürgerkriegsähnliche Tumulte, Duellforderungen und einen Siouxüberfall, ohne sonderlich Schaden zu nehmen, bis sie sich durch die verschneite Prärie nach Chicago durchschlugen, von wo aus es leicht war, New York zu erreichen - nur war ihr Schiff nach Liverpool gerade ausgelaufen. Da es sich als unmöglich erwies, ein Schiff zu chartern, schreckten Mr Fogg und seine Begleiter nicht davor zurück, eins in ihre Gewalt zu bringen, und als es auf Grund der geänderten Route an Kohle fehlte, wurden seine sämtlichen hölzernen Aufbauten verheizt. Vermutlich wären sie sogar pünktlich gewesen, wenn Detective Fix Mr Fogg nicht doch noch hätte verhaften wollen! Jedenfalls, als sie schließlich in London aus dem Zug stiegen, war die gesetzte Frist seit genau fünf Minuten abgelaufen - so schien es jedenfalls. Als nämlich Miss Aouda dem ruinierten Mr Fogg einen Heiratsantrag machte, und der ihn annahm, und Passepartout das Aufgebot bestellte, stellte sich ein seltsamer Rechenfehler heraus, ein Rechenfehler im Wert von 20 000 Pfund.
ergänzender Hinweis: Das Hörspiel gibt es in einer fünfteiligen Schnittfassung mit einer Laufzeit von 142 Min. und in einer zweiteiligen Schnittfassung mit einer Laufzeit von 135 Min..

Das Hörspiel wurde von Der Hörverlag (DHV) auf CD veröffentlicht.
Daten zu Jules Verne:vollständiger Name: Jules-Gabriel Verne
geboren: 08.02.1828
gestorben: 24.03.1905
Vita: Jules-Gabriel Verne (* 8. Februar 1828 in Nantes; † 24. März 1905 in Amiens) war ein französischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem durch seine Romane Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1864), 20.000 Meilen unter dem Meer (1869–1870) sowie Reise um die Erde in 80 Tagen (1873). Neben Hugo Gernsback, Kurd Laßwitz und H. G. Wells gilt Jules Verne als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.03.2005
Datenquelle(n): dra
dra
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dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)MDR Teil 1/2
MDR Teil 2/2
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 14
Titel: Nachts die Verhöre
Autor: Wieland Förster
produziert in: 1966
produziert von: SWF
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Thomas Fritz
Komponist: Hans Peter Haller
Inhalt: Im September 1946 wird der sechzehnjährige Dresdener Wieland Förster verhaftet und im Dezember desselben Jahres auf der Grundlage eines Kontrollratsgesetzes zu zehn Jahren Zwangsarbeit wegen - angeblichen - schuldhaften Waffenbesitzes verurteilt. Im Januar 1950 wird er dank einer Amnestie aus dem sowjetischen "Sonderlager" Bautzen entlassen. - Jahrzehnte später, Wieland Förster ist inzwischen einer der auch international angesehensten Bildhauer der DDR, suchen ihn die Bilder immer noch heim, ist der Wundschmerz nicht verstummt. Was Alptraum und Gedächtnis bezeugen, verkörpert sich, als er es schreibend zu bannen versucht, in einer szenischen Phantasmagorie, aus der es kein Entrinnen gibt. In lapidarer Sprache und bedrängender Genauigkeit beschwört er die Zelle von damals, die Mitgefangenen, die unmenschlichen Lebensbedingungen, die Folter systematischen Schlafentzugs durch die jede Nacht stattfindenden Verhöre wieder herauf. In dieser Hölle des Ausgeliefertseins offenbaren die Noch-Lebenden zwischen den Schon-Gestorbenen - ein entflohener Kriegsgefangener, ein in der Ukraine eingesetzter Landwirtschaftsführer, ein Hochstapler, ein kleiner Betrüger, ein im Suff renitenter Rotarmist - dem plötzlich unter sie gestoßenen Jungen, was Entwürdigung und Notdurft des Leibes von ihnen übrig gelassen haben: die Erbärmlichkeiten der Ohnmacht. Egoismus, Verrat und Hass: auf die Russen, auf die draußen, auf die drinnen, auf sich selbst. Sie erzählen ihre Rechtfertigungsgeschichten und kämpfen um die Hackordnung, bis der Schwächste drauf geht dabei. Und der Junge den totschlägt, der die Schuld daran hat.
Sprecher:Annette Roland
Henny Schneider-Wenzel (Erzählerin)
Heidi Vogel
Friedrich von Bülow
Ernst Peter Horn
Volkmar Olms
Walter Prüssing
Hans Röhr
Herbert Schimkat
Frank Scholze
Rudolf Siege
Ludwig Thiesen
Peter Versten
Kurt-Heinz Welke
Daten zu Wieland Förster:geboren: 12.02.1930
Vita: Wieland Förster, geboren 1930 in Dresden, lebt als Bildhauer, Grafiker und Schriftsteller in Berlin und Wensickendorf. Zwischen 1946 und 1950 war er im Sonderlager des NKWD in Bautzen inhaftiert. In den Jahren 1968 bis 1973 verhängten staatliche Stellen der DDR ein Ausstellungsverbot gegen ihn. 1976 und 1983 wurde er mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet, seit 1978 war er Vizepräsident der Akademie der Künste. Förster veröffentlichte Reisetagebücher (gesammelt in "Die Phantasie ist die Wirklichkeit", 2000), Essays ("Einblicke", 1985), erzählende Prosa ("Die versiegelte Tür", 1982 ), Gedichte ("Als Fremder", 2003), sowie das Theaterstück "Die Ungleichen" ("Grenzgänge", 1995). Der MDR produzierte über ihn das O-Ton-Hörspiel "Die Radikalität der Steine. Der Bildhauer Wieland Förster" von Michael Trabitzsch (MDR 1999) und seine Bearbeitung des Briefwechsels zwischen George Sand und Gustave Flaubert "Alle meine Zärtlichkeit" (MDR 2004).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.12.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 14
Titel: O der du alles bedenkst, Tiresias
Autor: Werner Buhss
produziert in: 1992
produziert von: DS Kultur
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Friedhelm Schönfeld
Dramaturgie: Heide Böwe
Inhalt: Ein Brief stiftet Unruhe! Ein Brief mit brisantem Inhalt: Professor Lipowski wird darin der Mitarbeit bei der Staatssicherheit bezichtigt. Berechtigterweise. Die Studenten fühlen sich hintergangen und meutern, die Institutsleitung muss handeln. Radeke soll urteilen, Lipowskis bester Freund und Kollege. Radeke will sich nicht ins Bockshorn jagen lassen von der selbstgerechten Hysterie der Öffentlichkeit. Doch selbst wenn sich der Golem als Papiertiger zeigt, bleibt das Lachen im Halse stecken. "Sie haben gelogen, getäuscht, erpresst, genötigt und betrogen in dieser Institution, aber der hinterlassene Mist ist Rechtsgrundlage." Die Aktenlage wird nicht angezweifelt. - Der blinde Seher Tiresias offenbart Ödipus, König von Theben, die Verstrickungen seines Lebens.
Sprecher:Thomas Wolff (Caligula)
Walfriede Schmitt (Caesonia)
Gerd Grasse (Helicon)
Daniel Minetti (Scipio)
Klaus Manchen (Cherea)
Horst Bollmann (Patricius)
Werner Senftleben (Alter Patrizier)
Dietrich Körner (1. Patrizier)
Alfred Struwe (2. Patrizier)
Horst Lebinsky (3. Patrizier)
Joachim Tomaschewsky (4. Patrizier)
Daten zu Werner Buhss:geboren: 14.01.1949
gestorben: 07.10.2018
Vita: Werner Buhss, geboren 1949, studierte an der Filmhochschule Babelsberg, ist Übersetzer, Autor und Regisseur. In der Reihe der Hiddensee-Krimis produzierte Deutschlandradio Kultur 2005 "Kaugummimonat", 2006 "Ein toter Hund", 2007 "Fischer sin Fru".

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Erstsendung: 11.06.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 14
Titel: Passing Places
Autor: Stephen Greenhorn
produziert in: 2003
produziert von: RBB
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Heide Böwe
Komponist: Christof Thewes
Übersetzer: Britta Geister
Inhalt: Quer durch Schottland sind sie unterwegs, der perspektivlose Verkäufer Alex und das arbeitslose Superhirn Brian. Und das in einem altersschwachen Lada, ein gestohlenes Surfbrett auf dem Dach! Mr. Binks, der bestialische Besitzer des Bretts, ist ihnen auf den Fersen! Ihre Flucht - mit der vagen Hoffnung auf Glück und die allumfassende Freiheit - wird eine Fahrt zu sich selbst im eigenen, ihnen fremden Land. Sie treffen auf die zarte, weltumtriebene Mirren, geraten an Diesel, den hilfsbereiten Aussteiger und an Iona, die kanadische Geologin samt ihrem kauzigen Künstlerfreund. Ihr Trip vom heimatlichen Motherwell, der öden Glasgower Vorstadt, über die schottischen Highlands zur Nordküste wird zur Odyssee der Begegnungen mit den Anderen, den Skurrilen, Liebenswerten - mit eigenwilligen Individuen, die ihnen eröffnen, was im Leben alles möglich ist. In der Surferstadt Thurso kommt es zum großen Showdown. Shaper, der Surfbrett-Guru, ist der einzige, der es mit dem "Bösen", also Mr. Binks, aufnehmen kann. Und mit Shaper findet sich für alles eine Lösung.
Sprecher:Alfred Gulden
Erstsendung: 15.10.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 14
Titel: Pelle, der Eroberer
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 6.2004
Autor: Martin Andersen Nexø
produziert in: 1967
produziert von: BR; WDR; ORF-W
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Caren Fischer
Komponist: Joachim Faber
Übersetzer: Mathilde Mann
Inhalt: Pelle und sein Vater Lasse verdingen sich auf einem Gutshof auf der dänischen Insel Bornholm, wo die verarmte schwedische Landbevölkerung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zwar Arbeit fand, sich dafür aber in eine fast an Leibeigenschaft grenzende Abhängigkeit begeben musste. Zwischen diesen verbitterten und oft gewalttätigen Erwachsenen erfindet der Junge Pelle sein Leben und wächst an dessen Widrigkeiten. Trotzdem wird es sieben Jahre dauern, bis er den Hof verlässt, um in die Welt und in ein neues Leben aufzubrechen, von dem er mehr erwartet, als für ein bisschen Salzhering und Suppe 14 Stunden täglich zu arbeiten, so wie Vater Lasse es ein Leben lang getan hat.

1. Teil: Ein neues Leben
Pelle ist erst sieben Jahre alt, als seine Mutter stirbt. Sein einziger Halt im Leben ist nun Vater Lasse, der mit ihm die Überfahrt von Schweden auf die Insel Bornholm wagt, um dort Arbeit zu finden. Aber wer will schon einen ausgezehrten älteren Mann mit einem kleinen Jungen? Schließlich nimmt man sie auf dem berüchtigten Steinhof, wo der Verwalter mit Schlägen und Repressalien regiert, und die Nächte vom Weinen der Gutsherrin erfüllt sind. Nur im Sommer ist Pelle als Kuhhirte sein eigener Herr und genießt die Freiheit draußen auf den Wiesen, wenn er auch jeden Abend vor Sehnsucht ganz müde in Vater Lasses Arme fällt. In den dunklen Wintermonaten auf dem Hof, wenn die Knechte keine Gelegenheit auslassen, böse Scherze mit ihm zu treiben, lernt Pelle, seine Gefühle zu verbergen. Und Vater Lasse weiß immer seltener eine Antwort auf seine Fragen. Als Pelle im nächsten Winter in die Schule gehen muss, interessieren ihn die Spiele der Fischerjungen viel mehr als die Buchstaben. Aber die Jungs lassen ihn nicht in ihre Gemeinschaft. Sein erstes Examen besteht er glänzend, so dass Lasse von nun an alle Hoffnungen auf eine glücklichere Zukunft in ihn setzt. Denn von sich selbst erwartet er schon lange nicht mehr, sie beide von diesem düsteren Hof fortzubringen.

2. Teil: Der Aufbruch
Noch immer leben Vater und Sohn auf dem Steinhof, aber Lasse hat Pelle zu seinem Geburtstag wenigstens das Messer geschenkt, das er sich so sehr gewünscht hatte. Er ahnt nicht, dass Pelle ihm kurz darauf damit das Leben retten wird. Als es an einem Sonnabend Abend zwischen dem Verwalter und dem neuen Knecht Erik zu einer Auseinandersetzung kommt, wird es noch düsterer werden auf dem Steinhof, denn die aufmüpfige Fröhlichkeit von Erik wird fehlen. Doch dann tritt Madam Olsen in Lasses Leben, und er blüht noch einmal auf. In diesem Winter erlebt Pelle, wie eng das Leben der Fischer mit dem Tod verbunden ist. Doch es kommt ein neuer Sommer, und zum Jahrmarkt am Johannistag können Lasse und Pelle endlich einmal mitfahren. Pelle taucht ein in die Farben und Rhythmen eines wunderbaren Festes. Auf dem Steinhof hat die Gutsherrin unterdessen das Problem mit ihrem Mann und seinen Liebschaften auf ihre Weise geklärt. Dann kommt Madam Olsens für ertrunken erklärter Mann zurück und Lasses Welt bricht zusammen. Doch für Pelle ist es Zeit: nach der Konfirmation packt er den großen Sack, mit dem sie vor sieben Jahren gekommen waren, und verlässt für immer den Steinhof.
Sprecher:Klaus Schwarzkopf (Erzähler)
Hans Putz (Edgar)
Ina Peters (Nasrin)
Joachim Teege (Oskar)
Elisabeth Wiedemann (Antonia)
Rosl Schäfer (Natascha)
Herbert Fleischmann (Grischa)
Horst Sachtleben (Heinrich)
Uli Beiger (Raoul)
Ingeborg Lapsien, Marlies Schoenau, Herbert Bötticher, Wolfgang Reichmann, Hanns-Hermann Scharfriss, Heini Göbel, Karl-Heinz Windhorst, Manfgred Schott, Alexander Malachovsky,
Joachim Faber
MusikerDietrich Zöllner (Violine, Cello, Kontrabaß, Thüringer Waldzither, Hackbrett, Gitarre, Trommeln, Schlagzeug) Paul Hoorn (Akkordeon, Chalumeau, Trompete, Blockflöte, Hackbrett, Thüringer Waldzither)
Erstsendung: 31.05.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 14
Titel: Weihnachten im Leuchtturm auf den Hummerklippen
Autor: James Krüss
produziert in: 2007
produziert von: SWR
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Caren Pfeil
Inhalt: Bevor der Leuchtturm auf den Hummerklippen eines Tages automatisch betrieben wird und niemand hier mehr wohnen muss, wollen Katja und Boy dort unbedingt noch einmal Weihnachten feiern. Zusammen mit Katjas Großvater, dem Leuchtturmwärter Hauke Sievers sitzen sie warm und trocken im runden Weihnachtszimmer, während draußen ein Wintersturm die Wellen der Nordsee hochschlagen lässt. Was könnte da schöner sein, als sich die Zeit mit Geschichten zu vertreiben.

Boy, der von Beruf Dichter ist, erzählt von einem ganz besonderen Weihnachtsfest auf der kleinen Insel Lobos. Hauke hat eine ganze Kiste voll Geschichten von Seemännern, die einst im Leuchtturm Zuflucht suchten und zieht eine über die beiden ungleichen Brüder "Lieberso und Bleibdabei" heraus. Leuchtturmmaus Philine sorgt dafür, dass ihre Artgenossen nicht vergessen werden. Auch Katjas Künste im Gedicht-Aufsagen sind nicht zu verachten, und so erzählt und reimt sich die kleine Gesellschaft bis ins neue Jahr.
Daten zu James Krüss:geboren: 31.05.1926
gestorben: 02.08.1997
Vita: James Krüss wurde am 31. Mai 1926 auf der Nordseeinsel Helgoland geboren und wuchs dort auf. Er absolvierte auf dem Festland eine Lehrerausbildung, war aber nie in diesemBeruf tätig. 1949 zog er in die Nähe von München, schrieb Beiträge für den Rundfunk und Zeitschriften und bereitete die Veröffentlichung seiner ersten Werke vor. 1953 erschien sein erstes Bilderbuch "Hanselmann reist um die Welt", 1956 der erste Erzählband "Der Leuchtturm auf den Hummerklippen", der schon auf die Auswahlliste für den Deutschen Jugendbuchpreis kam. Als James Krüss mit seinem Buch "Mein Urgroßvater und ich" dann 1960 den Preis gewann, bedeutete dies gewissermaßen den Durchbruch. 1962 erschien "Timm Thaler" - die Geschichte vom Jungen der sein Lachen verkauft - sehr erfolgreich fürs ZDF verfilmt (mit Horst Frank, Thomas Ohrner u.a.). "3 x 3 an einem Tag" erschien 1963 und erhielt 1964 den Deutschen Jugendbuchpreis als bestes Bilderbuch. 1965 entstand "James Tierleben", wunderschöne Gedichte, die auch durch die gleichnamige Fernsehsendung mit Suzanne Doucet, Hans Clarin und James Krüss viele große und kleine Liebhaber fanden. Seit 1966 lebte James Krüss auf Gran Canaria. Er unternahm ausgedehnte Reisen und kam zu Lesungen, Messen, Preisverleihungen und ähnlichen Veranstaltungen oft nach Deutschland. 1976 feierte Krüss seinen 50. Geburtstag auf der Insel Helgoland. Es gab auch eine Geburtstagsfeier in der DDR, in kleinerem Rahmen im Köpenicker Schloss. (Die meisten Krüss-Bücher erschienen von Anfang an auch in der DDR, manche sogar dort zuerst.) Am 2. August 1997 starb er in seinem Haus in dem kleinen Dorf La Calzada.
Hompepage o.ä.: http://www.jameskruess.de/
Erstsendung: 25.12.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5755 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1548175697
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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